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30.05. 07:54

Die Lufthansa-Rettung ist einen weiteren Schritt vorangekommen: 

Der Vorstandhat die Wettbewerbs-Auflagen der EU-Kommission für die milliardenschweren Staatshilfen akzeptiert. Der Kompromiss sieht vor, dass die Airline an den Flughäfen Frankfurt und München insgesamt 24 Start- und Landerechte abgibt.Diese Slots sollen in einem Bieterverfahren an europäische Fluggesellschaften vergeben werden, die selbst keine Corona-Hilfen bekommen. Der Lufthansa-Aufsichtsrat und die Aktionäre müssen noch zustimmen.
 

Deutschland

30.05. 07:52

Donna Leon schreibt Brunetti-Krimi wegen Corona um

Donna Leon hat den 30. Fall ihres Ermittlers Brunetti wegen der Corona-Krise umgeschrieben. "Brunetti schreckt darin vor einem Bahnhof voller Touristen zurück. 2021 wird das nicht mehr stimmig sein", sagte die Autorin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Also habe ich eine Erinnerung daraus gemacht: Jetzt meidet er den Bahnhof, weil alle Touristen verschwunden sind und ihn das so sehr befremdet."

Was für die Leser eine kleine Geste bleibt, ist für Leon ein Einschnitt: "In meinen Büchern gibt bis heute kein einziges Detail über den Zeitpunkt der Handlung Aufschluss, es gibt keinerlei Bezüge zu politischen, ökologischen oder historischen Ereignissen. Brunetti lebt in einer zeitlosen Blase", sagte sie. "Aber die Covid-Zäsur ist so gewaltig, dass man sie nicht ignorieren kann." Der 30. Brunetti-Krimi ist für das kommende Jahr geplant; aktuell ist mit "Geheime Quellen" gerade Band 29 der Reihe erschienen.

Einen reinen Corona-Krimi plant Donna Leon nicht. Sie selbst habe den Lockdown nicht in Italien, sondern in der Schweiz erlebt und sei froh darüber, sagte sie: "Ich bin 77 Jahre alt und möchte in keinem Land sein, in dem Menschen meines Alters so hohen Risiken ausgesetzt sind." Für einen Corona-Krimi aus Venedig fehle ihr nun allerdings die Anschauung: "Es käme mir unaufrichtig vor zu beschreiben, was ich gar nicht erlebt habe."

Die Pandemie hält die Schriftstellerin bei allem Entsetzen auch für eine Chance, wobei sie fürchtet, dass Italien diese nicht nutzen werde: "Venedig war vor dem Massentourismus eine blühende Stadt. Es gab Künstler und Kunsthandwerker. Es gab Galerien und Läden, die hochwertige Kleidung aus örtlichen Betrieben verkauft haben. Venedig könnte jetzt seine Monokultur überwinden", sagte Leon. "Ich glaube nur nicht, dass es passieren wird. Die Stadtverwaltung wird den Massentourismus wieder mit offenen Armen empfangen. Die Politiker sind süchtig danach. Ihnen fehlt die Fantasie, um die Chance für einen radikalen Umbruch wahrzunehmen. Dabei sieht man gerade jetzt, wie gefährlich es ist, alles auf eine einzige Karte zu setzen. Man kann alles verlieren."

WELT

30.05. 07:50

Kinos und Theater dürfen inBaden-Württemberg wieder Vorführungen zeigen - offene Fragen

Vom 1. Juni an dürfen Kinos und Theater in Baden-Württemberg unter Auflagen wieder Vorführungen anbieten - dabei sind jedoch noch einige Fragen offen. «Ich hätte mir klarere Regeln gewünscht», sagt Gallion Anastassiades vom Kino CineParC in Ravensburg. So sei beispielsweise nicht genau definiert, ob die begrenzte Personenanzahl von 100 Menschen pro Vorstellungsreihe oder pro Tag gelte. Zudem sei noch gar nicht ganz klar, welche Filme er in den Vorführungen zeigen könne. Neue Filme gebe es derzeit kaum, da wegen der coronabedingten Schließungen viele Filmstarts verschoben werden mussten. Zudem warteten viele Verleiher noch ab, da es in den Bundesländern unterschiedliche Regelungen zum Start in den Kinos gebe. «Geplant haben wir, dass wir am 4. Juni wieder anfangen, dann noch mit älteren Filmen.»

In Baden-Württemberg sind ab dem 1. Juni wieder öffentliche Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen für weniger als 100 Menschen erlaubt. Voraussetzung dafür ist, dass die Hygiene- und Abstandsvorgaben wegen des Coronavirus eingehalten werden. Das habe das grün-schwarze Kabinett beschlossen, hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart gesagt. Von der Lockerung profitierten neben den Kinos vor allem auch Theater.

Deutschland

30.05. 07:48

Wieder Demowochenende in Regensburg

In der Regensburger Innenstadt wollen an diesem Wochenende wieder verschiedene Gruppen und Organisationen demonstrieren. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den geltenden Einschränkungen sind insgesamt sieben Kundgebungen angemeldet, die meisten heute am Samstag. Orte sind der Domplatz, der Neupfarrplatz und der Kohlenmarkt. Die Polizei wird alle Kundgebungen begleiten, aus der Erfahrung der Vergangenheit rechnet sie eher nicht mit Zwischenfällen.

 

Regensburg Stadt

30.05. 06:59

Zahlreiche Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen erwartet

In vielen bayerischen Städten wollen Menschen am Wochenende erneut gegen die ihrer Meinung nach zu strengen Corona-Maßnahmen auf die Straßen gehen. Allein für den Samstag seien mehr als 50 Versammlungen angemeldet worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Freitag in München. Für das gesamte verlängerte Wochenende seien knapp 70 Versammlungen geplant, unter anderem in Würzburg, Augsburg, Kempten und Ingolstadt.

Mit 1500 angemeldeten Personen wird eine der größten Kundgebungen in Nürnberg vor der Meistersingerhalle erwartet. Auch in München soll unter dem Motto «Zusammenstehen für Freiheit, Grundrechte und Selbstbestimmung» eine große Kundgebung auf der Theresienwiese stattfinden. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts dürfen dort am Samstag weiterhin höchstens 1000 Menschen teilnehmen. Die Richter lehnten einen Eilantrag des Veranstalters ab, der gefordert hatte, 10 000 Menschen zu der Demonstration zuzulassen.

Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung der Landeshauptstadt (LHM). «Das Gericht teilt weiterhin die Bedenken der LHM, dass der Veranstalter nicht die aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzverordnung bestehenden Kontaktbeschränkungen einhalten kann», hieß es in der Mitteilung.

Am vergangenen Wochenende gingen wegen eines Unwetters deutlich weniger Demonstranten gegen die Corona-Beschränkungen auf die Straße als erwartet. Einige Kundgebungen mussten abgesagt werden. 

Bayern

29.05. 19:01

Grenzöffnungen für Urlauber rücken näher

Immer mehr Länder in Europa öffnen ihre Grenzen wieder für Touristen. Dänemark und Griechenland wollen deutsche Urlauber ab dem 15. Juni wieder einreisen lassen. Dänemark lockert seine Bestimmungen vorerst nur für deutsche Touristen und Urlauber aus Norwegen und Island. Griechenland erlaubt Feriengästen aus 29 Ländern wieder die Einreise. Das Land ist bislang kaum von der Corona Pandemie betroffen. 

WELT

29.05. 18:49

Österreich will Maskenpflicht lockern

Österreich ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Corona Krise gekommen. Weil die Infektionszahlen weiter niedrig sind, lockert das Land die Maskenpflicht weitgehend. Am 15. Juni falle die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit größtenteils, gab Bundeskanzler Kurz bekannt. Masken sollen dann nur noch dort getragen werden, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. 

WELT

29.05. 18:13

Eine Neuinfizierung im Landkreis Straubing-Bogen

Am Freitag wurde im Landkreis Straubing-Bogen eine Neuinfizierung (Vortag: 2) mit dem Coronavirus gemeldet. Der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn der Pandemie im Landkreis liegt damit bei 492 (Stand 29. Mai, 17.30 Uhr).

Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt mit Stand Freitag, 29. Mai, 10 Uhr, bei 6,95.

Zudem sinkt weiterhin die Zahl der aktuell Infizierten. Im Landkreis wurden bisher (Stand 28. Mai) 336 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 127, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 29 Personen aus dem Landkreis.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 14 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, zwei davon intensiv-medizinisch (Stand 29.05., 9:00 Uhr).

Niederbayern

29.05. 17:53

Bayern muss Sperrstunde verkürzen

Wirte in Bayern dürfen ihre Gäste ab sofort länger draußen bedienen und verpflegen - bis 22 Uhr. Bisher war um 20 Uhr Schluss. Eigentlich sollten die Öffnungszeiten erst kommenden Dienstag verlängert werden. Eine Eilentscheidung des Augsburger Verwaltungsgerichts hatte die Staatsregierung aber nun zum Handeln gezwungen. Die Richter hatten einem Wirt stattgegeben, der sich gegen die unterschiedlichen Sperrstunden für drinnen und draußen gewehrt hatte. 

Bayern

29.05. 17:25

Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Die Tagesmeldung vom heutigen Freitag gleicht der von gestern: Es gibt auch heute eine neue Infektion, die in keinem Zusammenhang mit Gemeinschaftsunterkünften steht. Die Bilanz sieht zu Beginn des Pfingstwochenendes damit so aus:

bestätigte Infektionen:             506

statistisch wieder genesen:   435

Fall noch aktiv:                          53

Tote:                                          18

Das Durchschnittsalter aller Fälle liegt bei 49 Jahren, es sind mehr Frauen als Männer betroffen.

Schwandorf

29.05. 16:29

Aktuellen Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle: 495 (+1), davon Todesfälle: 47

Wie zu Beginn der Woche angekündigt ist dies (vorerst) die letzte Übermittlung der Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Die aktuellen Zahlen können Sie ab morgen entweder der Homepage des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit oder der Internetseite des Robert Koch-Instituts entnehmen.

Oberpfalz

29.05. 16:06

Update zur Corona-Pandemie im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham ist keine weitere Neuinfektion bestätigt worden, die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle liegt deshalb zum Stand 29.05.2020, 12 Uhr, weiterhin bei 429. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich um einen auf 391 erhöht.  Derzeit ist kein Patient in stationärer Behandlung.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nach den Berechnungen des LGL 2,35.

Cham

29.05. 15:54

Aigner mahnt Ausflügler - «Diese Ferien fordern uns alle heraus»

Die Präsidentin des bayerischen Landtags, Ilse Aigner (CSU), sieht ehrenamtliche Helfer in diesen Pfingtsferien vor besonderen Herausforderungen. Die Corona-Pandemie sei ein zusätzliches Risiko für die Retter, sagte Aigner, die am Freitag die Wasserwacht in Münsing am Starnberger See und das Bergwacht-Zentrum in Bad Tölz besuchte. Umso mehr mahnte sie Ausflügler zur Vorsicht.  «Helfen wir alle, damit ehrenamtliche Retter nicht an ihre Grenzen stoßen.» Pandemiebedingt heißt es: Urlaub im eigenen Land. Alle seien in der Verantwortung: «Wir wollen kein zweites Ischgl werden.» Denn an Badeseen und auf den Bergen dürfte es so voll werden wie selten. 

Kämen Retter bei einem Einsatz mit dem Virus in Kontakt, müssten sie in zweiwöchige Quarantäne - das reiße Lücken in Dienst- und Einsatzpläne. «Wir sollten also immer daran denken, was auch durch unbeabsichtigte Leichtfertigkeit ausgelöst werden kann.» 

Aigner rief dazu auf, nicht nur nach Oberbayern und ins Allgäu zu drängen. Es gebe andere lohnende Ferienziele. «Wir haben doch jetzt die Chance, ganz Bayern zu erkunden. Das fränkische Wein- oder Seenland, den Spessart, die Oberpfalz, den Bayerischen Wald, das Altmühltal oder die Romantische Straße – um nur einige Ziele zu nennen. Wir müssen ja nicht alle gleichzeitig auf denselben Berg kraxeln oder in denselben See springen.»

Bayern

29.05. 15:33

Neue Inspirationen für den Urlaub zuhause

Unter dem Titel „Ferienregion Regensburger Land – Stadt-Land-Fluss-Urlaub rund um die UNESCO-Welterbestadt Regensburg“ zeigt das neue Ferien- und Freizeitmagazin des Landkreises Regensburg in stimmungsvollen Bildern die schönen und oft noch unentdeckten Seiten des Landkreises. Er ist nicht nur als Wegbegleiter für einen „Urlaub zuhause“ bestens geeignet, sondern bietet den Landkreisbürgerinnen und –bürgern mit seinem gut strukturierten Gastgeberteil darüber hinaus Unterstützung für Gäste oder Freunde an, die in der Region Urlaub machen wollen.  

Das Ferienmagazin kann über den Prospektshop unter www.landkreis-regensburg.de/freizeit-tourismus kostenlos bestellt oder als Katalog eingesehen werden. Weitere Infos unter Telefon 0941 4009-495 oder E-Mail  tourismus@lra-regensburg.de

 
 

Regensburg Land

29.05. 15:06

Konzert für die Grenzöffnung in Neualbenreuth und Daberg

Der Grenzübergang Neualbenreuth/Mýtina wird an diesem Samstag nicht trennen, sondern verbinden! Um 14 Uhr treffen sich hier Deutsche und Tschechen, die sich inzwischen seit schon mehr als neun Wochen nicht mehr besuchen können. Verwandte, Freunde und Nachbarn picknicken zusammen, quatschen, lachen und hören sich das Konzert der Band Harry Mähren auch Cheb (Eger) an.

Der Grenzübergang ist einer von insgesamt 18 Orten entlang der deutsch-tschechischen Grenze, an denen sich legal Bürger auf beiden Seiten der Staatsgrenze treffen. Die Treffen werden von der internationalen Bürgerinitiative „Samstage für Nachbarschaft“ initiiert, die auf Facebook mehr als 1.500 Unterstützer aus Deutschland, Tschechien, Österreich und Polen zählt.

An den bayerisch-böhmischen Grenze finden insgesamt sechs Treffen gleichzeitig statt: am Länderdreieck Bayern-Sachsen-Böhmen, und an den kleinen Grenzübergängen Hohenberg an der Eger/Libá (LKR Wunsiedel), Neualbenreuth/Mýtina (LKR Tirschenreuth), Waldmünchen/Lísková, Hofberg/Fleky und Daberg/Spálenec (LKR Cham).

Die Treffen finden auf Grenzwegen, Wiesen oder an kleinen Grenzübergängen statt. Ziel ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass trotz der teilweisen Öffnung der Grenzübergänge und Beendigung der Kontrollen an der Grenze insbesondere die grüne Grenze gänzlich geschlossen bleibt. Dort gibt es nur wenige offizielle Grenzübergänge, größtenteils besteht diese sogenannte grüne Grenze lediglich aus Grenzsteinen, die eine Staatsgrenze markieren, deren Überschreitung derzeit verboten ist. Die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben nicht nur viele Wanderwege jäh abgeschnitten, sondern auch Familien- und Freundschaftsbeziehungen zerrissen.
 

Oberpfalz

29.05. 14:41

Corona-Update aus dem Landkreis Regen

Mittlerweile gelten nur noch 16 Personen als akut an COVID-19 erkrankt.

Derzeit sind drei Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung.

171 Personen gelten als bereits genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

Niederbayern

29.05. 14:16

Blutspende in Bayern: Jetzt nur nicht nachlassen

Die Aufkommenssituation im Rahmen der Blutspende ist derzeit bundesweit von starken, regionalen Unterschieden geprägt. Während bedingt durch den raschen Anstieg der aus den Kliniken gemeldeten Bedarfe in einigen Teilen der Republik akute Knappheit an Blutkonserven herrscht, ist die Lage in Bayern am unteren Rand stabil.

Die Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten ist aktuell gesichert. Darüber sind wir als Blutspendedienst sowie viele Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern sehr froh und dankbar. Gleichzeitig darf diese Momentaufnahme mit Blick auf die bevorstehende Sommerzeit und weiteren Lockerungen der Corona-Auflagen kein falsches Signal sein. Vor allem vor dem Hintergrund ansteigender Bedarfe aus den Klinken, welche die Ferienzeit nutzen, um Corona-bedingt verschobene Operationen nun nachzuholen. 

Aufgrund der begrenzten Haltbarkeiten von Blutpräparaten ist und bleibt ein kontinuierliches Engagement der Menschen im Freistaat unabdingbar. Jetzt nur nicht nachlassen lautet daher die Devise, um weiterhin sicher durch die anstehenden Sommermonate zu gelangen. 

Da die Situation noch immer sehr dynamisch ist, müssen wir äußerst flexibel reagieren - mitunter kommt es sehr kurzfristig zu Terminlokaländerungen oder -verschiebungen. 

Aus diesem Grund verweisen wir hinsichtlich der angebotenen Termine auf unsere Homepage oder auf die kostenfreie Hotline.

Es wird empfohlen, kurz vor dem Blutspendetermin nochmals auf www.blutspendedienst.com/termine oder kostenfrei unter 0800 11 949 11 zwischen 8.00 Uhr und 17.00 Uhr zu prüfen, ob und wann der Termin stattfindet.
 

 

Bayern

29.05. 14:00

An der Grenze wird weiterhin kontrolliert: Grenzübertritt nach Tschechien nur mit Berechtigung möglich

Presseinformation des Bezirks Oberpfalz zur aktuellen Situation an der tschechischen Grenze: Auch nach der Wiedereröffnung der Straßen- und Eisenbahnübergänge am vergangenen Dienstag befinden sich weiterhin Kontrollposten an der bayerisch-tschechischen Grenze. Die tschechische Polizei und das Militär nehmen stichprobenartig Kontrollen bei der Einreise in die Tschechische Republik vor. Aus gegebenem Anlass wird daher vor den Feiertagen nochmals darauf hingewiesen, dass der Grenzübertritt nur aus berechtigtem Grund, z.B. aus beruflichen oder familiären Gründen, und mit den entsprechenden Nachweisen, insbesondere einem negativen Testnachweis auf Corona, erfolgen kann. Touristische Fahrten und Tank- oder Einkaufsfahrten sind weiterhin nicht möglich. Auch Wanderer und Radsportler müssen sich noch gedulden, da die Nebenübergänge vorläufig geschlossen bleiben. Wer trotzdem den Übertritt an der grünen Grenze wagt oder die Kontrollen umgeht, muss mit empfindlichen Strafen der tschechischen Behörden rechnen. Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler bittet daher, auch mit Rücksichtnahme auf die tschechische Seite, die geltenden Regelungen zu beachten, um mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden. Angesichts der positiven Entwicklung der Corona-Zahlen und der stabilen Situation in den tschechischen Grenzkreisen, in denen es in den vergangenen Tagen kaum noch Neuinfektionen gab, rechnet er jedoch damit, dass es bald zu weiteren Lockerungen kommt. Aktuell gelten die Grenzkontrollen noch bis zum 13. Juni 2020.    

Cham

29.05. 13:43

Kommt Freibetrag für Homeoffice-Arbeiter ?

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Bundesverband Lohnsteuerhilfe fordern in der Corona Krise einen Steuerbonus für die Arbeit im Home Office. Beschäftigte, die von zu Hause aus arbeiteten, müssten zum Beispiel zusätzlich Kosten für Energie und Telekommunikation schultern. Der DGB und der Bundesverband schlagen jetzt einen Freibetrag in der Steuererklärung von 50 Euro im Monat vor. 

Deutschland

29.05. 13:16

Diagnosekapazitäten für Coronavirus-Fälle in Bayern werden ausgebaut

Der Freistaat unterstützt die bayerischen Krankenhäuser in der Diagnostik von Coronavirus-Erkrankungen. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag in Schweinfurt hingewiesen. Beim gemeinsamen Besuch des Leopoldina-Krankenhauses mit Staatssekretär Gerhard Eck betonte Huml: "Zur Unterstützung der bayerischen Krankenhäuser in der Corona-Pandemie haben wir insgesamt 34 Computertomografen beschafft, die gezielt für die Erkennung und Behandlung von Coronavirus-Patienten genutzt werden können. 

Die Ministerin unterstrich: "Nicht alle Krankenhäuser verfügen über ein eigenes CT-Gerät. Häufig ist das vorhandene CT-Gerät auch bereits im regulären Betrieb ausgelastet. Mit der Beschaffung eines weiteren Geräts können wie hier in Schweinfurt Patientenströme getrennt werden. Covid-19-Patienten werden nun separat von anderen Notfällen wie etwa Schlaganfallpatienten oder Unfallopfern diagnostiziert. Das verringert das Infektionsrisiko und darüberhinaus auch Wartezeiten, sodass allen Patienten schneller geholfen werden kann."

Die Zuteilung der CT-Geräte erfolgt flächendeckend in Bayern überall dort, wo zum Zweck der Covid-19-Diagnostik ein dringender Bedarf an einem (zusätzlichen) CT-Gerät besteht. 

Bayern

29.05. 12:40

Virologen zuversichtlich: Zweite Corona-Welle kann vermieden werden

Die Virologen scheinen sich einig: Eine zweite große Corona-Welle kann leicht verhindert werden. Der Bonner Wissenschaftler Hendrik Streeck sieht einen entscheidenden Schlüssel dafür im Verbot von Großveranstaltungen. Diese zu unterbinden scheint am ehesten etwas gebracht zu haben, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch der Virologe Christian Drosten zeigte sich im Spiegel zuversichtlich, dass wir einem zweiten Shutdown entgehen können.

Deutschland

29.05. 11:57

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind zehn Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden drei Personen als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 22 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 397.

Neumarkt

29.05. 11:33

Bonner Virologe glaubt nicht an baldigen Impfstoff

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck glaubt nicht, dass es in absehbarer Zeit einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. Gegen HIV seien schon über 500 Impfstoffe konstruiert worden, funktioniert habe keiner, sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Alle Vorhersagen, wann es einen Impfstoff geben werde, seien unseriös. Grundsätzlich hält er das Virus aber für gut beherrschbar. Er glaube nicht, dass es eine zweite Welle geben werde.

Deutschland

29.05. 10:57

Außergewöhnliches Dankeschön für medizinische Personal in Tokio

Ein ganz besonderes Dankeschön hat das medizinische Personal in Tokio für seinen Einsatz in der Corona-Pandemie bekommen: Eine kleine Showeinlage der Kunstflugstaffel der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte. Bei wolkenlosem Himmel und strahlender Sonne donnerten die Flieger hoch über den Dächern der Hauptstadt und hinterließ lange weiße Kondensstreifen.

WELT

29.05. 10:46

Außergewöhnlich viele freie Wohnheimplätze für Studenten

Ein Platz in einem Wohnheim ist für Studenten meist mit Wartezeiten verbunden - wegen der Corona-Pandemie sind dieses Sommersemester in einigen bayerischen Städten aber noch Zimmer frei. In Deggendorf, Landshut, Passau, Regensburg und Straubing hätten Studenten eine «außergewöhnlich gute Chance», einen der öffentlich geförderten Wohnplätze zu erhalten, teilte das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz am Freitag mit. Grund für die vielen freien Zimmer ist den Angaben nach, dass in Folge der Corona-Krise viele internationale Studenten vorzeitig in ihr Heimatland zurückgekehrt sind oder wegen der Reisebeschränkungen nicht zum Studium nach Deutschland einreisen konnten. Ausnahmsweise vermietet das Studentenwerk die Plätze bis zum Beginn des Wintersemesters im Oktober auch an Schüler und Auszubildende. Dem Studentenwerk zufolge werden die Mieteinnahmen für den Bau von rund 650 neuen Wohnplätzen für Studierende in Niederbayern und der Oberpfalz benötigt.

Bayern

29.05. 10:15

Landratsamt Kelheim warnt: Vorsicht vor Betrügern – Personen weisen sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus

In Abensberg und vermutlich auch in anderen Gemeinden des Landkreises Kelheim sollen angeblich „Mitarbeiter des Gesundheitsamtes“ Einzelhandelsgeschäfte und Lokale „ohne Mund-Nasenschutz“ betreten und sich umschauen. Nach Verlassen des Geschäftes würden diese Mitarbeiter erneut auftreten und die Inhaber zurechtweisen, dass Personen ohne Masken im Geschäft bzw. Lokalität sich aufgehalten haben und nun ein Bußgeld fällig wäre. Das Landratsamt Kelheim und die Polizeidienststellen in Kelheim und Mainburg weisen darauf hin, dass derartige Kontrollen von Amtes wegen nicht stattfinden. Es handelt sich hier um Personen, die in betrügerischer Absicht unterwegs sind. Bitte verlangen Sie bei diesen Personen einen Dienstausweis. Kontaktieren Sie bitte bei etwaigen Vorkommnissen die Polizei (09441/5042-0 oder in dringenden Fällen die 110) und zahlen Sie keinerlei von Ihnen eingeforderte Bußgelder.

 

 

Kelheim

29.05. 09:43

Universitätsklinikum Regensburg bedankt sich für großartige Unterstützung in der Coronavirus-Pandemie

Die Situation in den vergangenen Monaten war nicht leicht, und sie wird noch lange nachwirken. Bei allen Herausforderungen hat die Coronavirus-Pandemie aber auch gezeigt, dass Solidarität und Hilfe starke Begleiter dieser Krise sind. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) erfuhr von Beginn an enorme Unterstützung aus der Region und dankt hierfür herzlich.

Schul- und Geschäftsschließungen, Ausgangsbeschränkungen, Besuchersperre – während das öffentliche Leben mit Beginn der Coronavirus-Pandemie binnen kurzer Zeit beinahe völlig zum Erliegen kam, war es am UKR umgekehrt. Hier mussten rasch Beratungs- und Testmöglichkeiten für Menschen mit Verdacht auf SARS-Cov-2-Infektion geschaffen, Intensiv-Kapazitäten freigemacht und Isolierstationen eingerichtet werden, um die medizinische Versorgung steigender Patientenzahlen mit COVID-19-Erkrankung sicherzustellen. Dies erforderte Umstrukturierungen in allen klinisch-medizinischen Bereichen, aber auch in den Laboren. Zugleich galt es, noch strengere Hygienevorschriften im gesamten Klinikum umzusetzen und Lieferengpässe bei Schutzausrüstungen, Desinfektionsmitteln und Medikamenten zu bewältigen. Die Mitarbeiter des UKR arbeiteten in allen Bereichen – von der ärztlichen und pflegerischen Patientenversorgung über Klinikapotheke, Testlabore und Hygiene bis hin zu Reinigung, Einkauf und Medizintechnik rund um die Uhr, um diese Herausforderungen bestens meistern zu können. Dabei kam eine besondere Solidarität aus der Region zu Hilfe: viele große und kleine Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen und Vereine, Behörden wie auch Privatpersonen überließen dem UKR schnell und unbürokratisch unter anderem Desinfektionsmittel, Schutzkittel und Mund-Nasen-Schutz. Diese Unterstützung machte es möglich, Lieferengpässe zu überbrücken und die Versorgung der Patienten zu sichern, aber auch die Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen.

Zugleich erfuhren die Mitarbeiter des Universitätsklinikums Regensburg mit Blumen, Verpflegung und vielen anderen Aufmerksamkeiten aus der Region eine hohe Wertschätzung ihrer Arbeit in diesen so besonderen Zeiten. „Ich danke allen Unterstützern von Herzen für ihr großartiges Engagement. Diese Solidarität bestätigt, wie tief verwurzelt das UKR in Ostbayern ist und wie sehr die Menschen auf unsere medizinische Expertise vertrauen. Dieses Vertrauen wollen wir in der Behandlung unserer Patienten Tag für Tag zurückgeben“, erklärt Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des UKR.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch den knapp 400 Studenten der Universität Regensburg, die sich freiwillig meldeten, um das UKR personell zu unterstützen – sei es in der Testanalyse, in der Betreuung der Telefon-Hotline, im Coronavirus-Beratungszentrum, in den Büros oder in der Patientenversorgung.

Regensburg Stadt

29.05. 09:19

Bleibt uns eine zweite Corona-Welle erspart? 

Der Berliner Virologe Christian Drosten zeigte sich gegenüber dem Spiegel optimistisch. Grund: die Wissenschaft kennt das Virus mittlerweile genauer und weiß besser wie es sich verbreitet. Wichtig sei es, einen möglichen Ausbruch früh zu erkennen und zu stoppen, indem sämtliche Kontaktpersonen in Quarantäne kommen. Diese könne man laut Drosten auf eine Woche verkürzen.

Deutschland

29.05. 07:56

Neue Corona-Fälle an vier Regensburger Schulen

Wegen Corona sind an vier Regensburger Schulen einzelne Klassen und ihre Lehrer in Quarantäne. Betroffen sind laut Medienberichten die Mittelschulen Pestalozzi und St.Wolfgang, die Realschule am Judenstein und die Städtische Berufsschule II. Wie viele Schüler infiziert sind, weiß man nicht. Angeblich besteht ein Zusammenhang mit den Corona-Infektionen in Regensburger Flüchtlingsheimen. Vor einer solchen Sammel-Unterkunft demonstrierten gestern Abend Aktivisten für eine sofortige dezentrale Unterbringung der Menschen. Das verhindere weitere Ansteckungen, hieß es. 

Regensburg Stadt

28.05. 19:35

Zulieferer ZF will bis zu 15.000 Stellen streichen

Der Automobilzulieferer ZF will bis zu 15.000 Stellen weltweit streichen, die Hälfte davon in Deutschland. Wie aus einem internen Schreiben des ZF-Vorstands an die Belegschaft vom Donnerstag hervorgeht, will das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren Tausende Stellen abbauen. «Aus heutiger Sicht müssen wir bis 2025 weltweit unsere Kapazitäten anpassen und 12.000 bis 15.000 Arbeitsplätze abbauen, davon etwa die Hälfte in Deutschland», heißt es in dem Mitarbeiterbrief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Konzernführung begründet die Pläne für den Personalabbau mit den Umsatzeinbrüchen in Folge der Coronakrise. 

 

Deutschland

28.05. 19:08

Gericht erlaubt Augsburger Wirt längere Öffnungszeit

Das bayerische Gesundheitsministerium prüft ein Gerichtsurteil aus Augsburg. Das Verwaltungsgericht dort hatte einem Wirt erlaubt, seine Außenterasse ab sofort bis 22 Uhr zu öffnen. Es gebe keine sachlichen Grund, warum Außenbereich weniger lang geöffnet sein dürfen, als Innenbereiche, hieß es. Die aktuelle Regelung gilt aber ohnehin nur bis kommenden Montag. Ab Dienstag dürfen alle Außenbereiche von Restaurants bis 22 Uhr öffnen.

 

Bayern

28.05. 18:28

Zwei Neuinfizierungen im Landkreis Straubing-Bogen

Am Mittwoch wurden im Landkreis Straubing-Bogen zwei Neuinfizierungen (Vortag: 2) mit dem Coronavirus gemeldet. Der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn der Pandemie im Landkreis liegt damit bei 491 (Stand 28. Mai, 17.30 Uhr).

Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt mit Stand Donnerstag, 28. Mai, 10 Uhr, bei 4,97 und ist damit im Landkreis Straubing-Bogen unter dem Bayerischen Durchschnitt von 5,45.

Zudem sinkt weiterhin die Zahl der aktuell Infizierten. Im Landkreis wurden bisher (Stand 27. Mai) 331 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt damit bei 131, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 15 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 28.05., 9:00 Uhr).

 

Niederbayern

28.05. 17:49

Update zur Corona-Pandemie im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham wurde eine weitere Neuinfektion bestätigt, die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle liegt deshalb zum Stand 28.05.2020, 15 Uhr, bei 429. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt weiterhin bei 390. Eine Personen wird noch stationär behandelt. Mit Corona verstorben ist leider eine 72-jährige Frau.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nach den Berechnungen des LGL 3,13.

 

Cham

28.05. 17:18

Aiwanger will Maskenpflicht in Geschäften lockern

Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger will Kassenpersonal von der Maskenpflicht entbinden - sofern die Verkäufer hinter einer Plexiglasscheibe sitzen. Das hat der Freie-Wähler-Politiker der "Bayerischen Staatszeitung" gesagt. Die Regelung solle auch für Personal gelten, das in Gastronomie und Handel am Empfang arbeitet. Alternativ schlägt Aiwanger Gesichtsvisiere als Ersatz für Mund-Nasen-Schutze vor.

Bayern

28.05. 16:37

Heute ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Der heute zu vermeldende neue Fall, mit dem die Gesamtzahl auf 505 steigt, steht in keinem Zusammenhang mit Gemeinschaftsunterkünften.

In der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald ist die aktuelle Aufteilung so geregelt, dass in einem Haus die positiv getesteten Bewohner sind, in einem Haus die negativ getesteten Bewohner und im dritten Haus die Trennung nach Stockwerken erfolgte. Einige der negativ getesteten Bewohner wurden in eine Gemeinschaftsunterkunft in einem Ortsteil der Stadt Nabburg verlegt. 

Die Auswahl dieser Personen erfolgte aufgrund einer Risikoanalyse, bei der auch auf bestehende Schwangerschaften Rücksicht genommen wurde. Die sieben nach Nabburg ausgelagerten Personen wurden heute erneut getestet, womit eine Rückverlegung nach Neunburg vorbereitet wird. Die in Neunburg verbliebenen negativ getesteten Personen werden am Dienstag erneut abgestrichen. Bei den Personen, deren Test positiv war, wird ein Arzt eine Untersuchung auf noch bestehende Symptome durchführen. Über die Frage der Beendigung der Quarantäne wird dann in Abhängigkeit von den Untersuchungsergebnissen entschieden werden.

Die Unterkunft in Nabburg steht nach der Rückverlegung der momentanen Bewohner nach Neunburg für etwaig notwendig werdende andere Auslagerungen zur Verfügung. 

Schwandorf

28.05. 16:02

Bundestag beschließt Corona-Hilfe für Eltern und Gastronomen

Berufstätige Eltern, die ihre Kinder wegen der Corona-Krise zuhause betreuen müssen, sollen länger Hilfe vom Staat bekommen. Der Lohnersatz wegen eingeschränkten Kita-und Schulbetriebs soll künftig nicht mehr nur 6, sondern bis zu 20 Wochen lang gezahlt werden. Das hat der Bundestag beschlossen. Zugleich wird die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Die Opposition fordert, die Regelung auf Getränke auszuweiten.

Deutschland

28.05. 15:36

Bayerns Zahnärzte können Corona-Kredite der Krankenkassen beantragen

Aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus haben viele Patienten den Gang zum Zahnarzt in den vergangenen Wochen gescheut - mit gravierenden Folgen für die selbstständigen Praxisinhaber. Diese können im Freistaat nun Liquiditätshilfen auf Kreditbasis in Anspruch nehmen, wie die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZVB) in Bayern am Donnerstag in München mitteilte. 

Gerade junge Zahnärzte, die noch keine Rücklagen aufbauen konnten und Kredite zurückzahlen müssen, und Zahnärzte in strukturschwachen Regionen Bayerns treffe der Rückgang der Patientenzahlen hart. «Ein Praxissterben wollen wir verhindern», erläuterte der Vorstandsvorsitzende Christian Berger.

Grundlage ist eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, wonach die Krankenkassen den Praxen auf Verlangen bis zu 90 Prozent der Vorjahresleistungen als Kredit gewähren müssen.

Bayern

28.05. 14:46

Seilbahnen in Bayern fahren zu Pfingsten

Pünktlich zu Pfingsten geht es auch wieder ohne Muskelkraft auf den Berg - dafür mit Abstand und Maske. Kabinenbahnen und Sessellifte dürfen von Samstag an endlich auch in Bayern wieder fahren. Ursprünglich wollte der Verband Deutscher Seilbahnen bereits am 18. Mai auch im Freistaat wieder starten. In vielen anderen Bundesländern laufen die Bahnen bereits wieder - in Baden-Württemberg etwa können Erholungssuchende schon seit dem 4. Mai wieder mit der Bahn auf Berge fahren.

Nun freue man sich, zu Pfingsten auch in Bayern wieder in Betrieb gehen zu können, hieß es am Donnerstag beim Seilbahn-Verband. Das Schutzkonzept der Staatsregierung lasse sich bei den Bahnen sehr gut umsetzen, sagte Verbandsvorstand Matthias Stauch, der auch Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn ist. «Es funktioniert aber natürlich nur, wenn uns unsere Gäste unterstützen und sich an die Maßnahmen halten.»

Die Gäste sollten Masken mitbringen und den Mindestabstand von 1,5 Metern auch draußen einhalten, wo keine explizite Maskenpflicht besteht, hieß es. Zudem müssen Bahnen jeweils auf die individuellen Verhältnisse abgestimmt auf Parkplätzen und an den Kassenhäuschen für Markierungen und Absperrungen sorgen. In Kabinenbahnen soll die Zahl der Fahrgäste nach den Vorgaben der Staatsregierung auf 35 Prozent der üblichen Beförderungskapazität begrenzt sein.  

Bayern

28.05. 14:04

Hopfenrundfahrt 2020 muss abgesagt werden

Die Hopfenrundfahrt, die alljährlich Ende August von den vier Hallertauer Landkreisen Freising, Kelheim, Landshut und Pfaffenhofen a.d.Ilm, sowie dem Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm und dem Verband Deutscher Hopfenpflanzer veranstaltet wird, muss in diesem Jahr auf Grund der Einschränkungen durch das Corona-Virus abgesagt werden. 

Die Hopfenrundfahrt markiert in jedem Jahr den Start der Hopfenernte und hätte heuer am 27. August die Teilnehmer traditionell von der Auftaktveranstaltung im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach über das Hopfenforschungsinstitut in Hüll zu einen Hopfenbaubetrieb geführt, um Einblicke in die neuesten Entwicklungen rund um den Hopfen und seines Anbaus zu geben. Adolf Schapfl, der Präsident des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer: „Ich bedauere zutiefst, dass die Hopfenrundfahrt in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Sie markiert für den Verband Deutscher Hopfenpflanzer ein absolutesHighlight im Kalender, insbesondere wegen der hochrangigen Teilnehmer.“ 

Bayern

28.05. 13:34

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 449 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 27.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 414 Personen (keine Veränderung zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

28.05. 13:02

Virtueller Regensburg Marathon geht in die Verlängerung

Pressemitteilung LLC Marathon Regensburg e.V.: Aufgrund der überraschend sehr hohen Beteiligung und Nachfrage verlängern wir den virtuellen Regensburg Marathon bis Pfingsten. Die Teilnehmer können nun noch bis einschließlich Pfingstmontag ihre Wunschstrecke Marathon, Dreiviertel-, Halb oder Viertelmarathon laufen. Für die Kinder gibt es die Möglichkeit einen virtuellen Minimarathon mit 1 km, 2,1 km oder 4,2 km zu laufen. Alle, die bis spätestens 4. Juni 2020 die Laufdaten, ihre Laufuhr und 10 Euro an den LLC Marathon Regensburg übermittelt haben, erhalten Urkunde und Medaille zugeschickt. Nähere Infos auf www.regensburg-marathon.de; hier ist es auch möglich eine Startnummer runterzuladen. 

Ein virtueller Marathon kann natürlich nicht die Stimmung und das gemeinsame Laufenbei einer Veranstaltung wie demRegensburg Marathon ersetzen. Die Zuschriften von Flensburg bis Italien zeigen, dass Läufer gerne für ein Ziel laufen und ihre Leistung anschließend bestätigt wissen wollen. In diesem Fall ist der stolze Beweis die Original Regensburg Marathon Medaille 2020. Viele haben monatelang auf ihren ersten Marathon hintrainiert und wollen nun ihre Leistung abrufen. Schön ist auch zu sehen, dass viele ein Familienevent daraus machen. Eltern und Kinder laufen ihre Laufstrecken und reichen stolz die Zeiten ein. Nicht wenige nützen die Gelegenheit, gleich mehrere Distanzen hintereinander zu laufen, was während einer Veranstaltung zeitlich bedingt nicht möglich ist. Eine Familie schickte Bilder mit Vater und seinen Töchtern die zur gleichen Zeit den Halbmarathon gelaufen ist: in Deutschland, Österreich und USA.

 

Regensburg Stadt

28.05. 12:58

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle 494 (+1), davon Todesfälle: 47 (0)

Oberpfalz

28.05. 12:57

Regensburg Tourismus GmbH freut sich über Wiedereröffnung der Beherbergungsbetriebe und Restaurants zum 30. Mai

Pressemitteilung der  Regensburg Tourismus GmbH: Nun auch endlich die Beherbergungsbetriebe: Nachdem Restaurants im Außenbereich sowie Biergärten bereits seit einer Woche unter entsprechenden Auflagen öffnen durften, ist es am Pfingstwochenende nun auch für die Regensburger Beherbergungsbetriebe wieder soweit. Die Regensburg Tourismus GmbH (RTG) freut sich, dass nach dem wochenlangen Shutdown erste Perspektiven für eine Wiederbelebung des Tourismus bestehen. Die  touristischen Leistungsträger der Domstadt nutzten die vergangenen zwei Wochen intensiv, um sich mit den entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen auf die Wiedereröffnung umfangreich vorzubereiten.

“Wir freuen uns mit allen touristischen Betrieben in Regensburg, dass wir jetzt einen kleinen Schritt weiter hin zur Normalität gehen und wieder Gäste begrüßen können”, erklärt Sabine Thiele, Geschäftsführerin Regensburg Tourismus GmbH (RTG). “Unsere Hotels, die Jugendherberge und die gesamte Gastronomie haben sich in den vergangenen Wochen gewissenhaft auf den Neustart vorbereitet und sind bestens gerüstet, um wieder Gäste in unserer Domstadt zu empfangen.” Auch die Tourist Informationen an den Standorten Altes Rathaus und Besucherzentrum Welterbe öffnen am 30. Mai wieder. Donnerstags bis sonntags jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr berät hier ein Team der RTG Gäste und Einheimische – auch, wie sich Regensburg auf nachhaltige Weise entdecken lässt. An allen Standorten werden die Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten. Das Tragen eines Mundschutzes ist für Mitarbeiter und Gäste verpflichtend. Marinaforum, historische Säle und Degginger sind nach wie vor telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

 Durch die RTG organisierte Stadtführungen finden vorerst nicht statt. “Sobald die Staatsregierung das Hygienekonzept für Gästeführungen veröffentlicht, werden wir Besucher in unserer Tourist Info darüber informieren, welche Gästeführungen in Regensburg möglich sind und unter welchen Auflagen sie durchgeführt werden”, ergänzt Sabine Thiele.

Regensburg Stadt

28.05. 12:30

Neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde eine Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 15 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 387.

Neumarkt

28.05. 12:12

Interesse der Deutschen am Thema Coronavirus im freien Fall

Die Corona-Pandemie ist nicht nur ein medizinisches und gesellschaftliches Jahrhundert-Ereignis, sondern auch ein einzigartiges mediales Phänomen. Allerdings lässt das Interesse der Deutschen an Informationen zum Thema Corona derzeit massiv nach, so das Ergebnis einer Untersuchung der Kommunikationsberatung BCW (Burson Cohn & Wolfe). 

Bis zum Höhepunkt der Krise haben deutsche Print- und Onlinemedien innerhalb von drei Monaten rund zwei Millionen Beiträge zum Thema veröffentlicht - mehr als die Hälfte davon allein im März. Die Berichterstattung zum neuartigen Virus war demnach in einem einzigen Monat gut dreimal so hoch wie zum Megathema Klimakrise im gesamten Jahr zuvor. 

Gleichzeitig stellen die Datenanalystinnen und Datenanalysten von BCW fest, dass sich das Interesse am Thema Corona inzwischen im freien Fall befindet. Der Höhepunkt der Suchanfragen im Internet lag bereits in der dritten Märzwoche, zu einem Zeitpunkt, als die ersten umfassenden Lockdown-Maßnahmen bereits griffen. Die Zahl der Informationsanfragen ist seitdem um über achtzig Prozent eingebrochen. Wesentlich langsamer sinkt dagegen die Kurve der Berichterstattung. Das Corona-Informationsüberangebot in den Medien führt somit bei vielen Menschen zu einem Gefühl der Informations-Übersättigung. 

Deutschland

28.05. 07:52

Dringlichkeitsantrag der Regensburger Grünen

Der Regensburger Stadtrat muss sich heute mit einem Dringlichkeitsantrag der Grünen befassen. Sie fordern Konsequenzen aus den Corona-Infektionen in Regensburger Sammelunterkünften. Um so etwas künftig zu vermeiden, müssten die Flüchtlinge dezentral in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen untergebracht werden. Die Stadt und die Regierung der Oberpfalz sollen das sofort umsetzen, steht in dem Antrag der Grünen. Sie verweisen darauf, dass andere Städte und Gemeinden das längst tun.

Regensburg Stadt

28.05. 07:45

Niederbayerische Krankenhäuser entlastet

Die Krankenhäuser in Niederbayern brauchen ab heute nicht mehr so viele Betten für Corona-Patienten frei halten. Regierungspräsident Rainer Haselbeck hat die Quote von 25 auf 15 Prozent gesenkt. Damit können wieder mehr andere Patienten aufgenommen und behandelt werden. Nur auf Intensivstationen müssen auch weiter 30 Prozent der Betten mit Beatmungsmöglichkeit für Corona-Fälle freigehalten werden. Haselbeck begründet den Schritt zurück zu mehr Normalität mit gesunkenen Infektionszahlen in Niederbayern.

Niederbayern

27.05. 18:20

Zwei Neuinfizierungen im Landkreis Straubing-Bogen

Am Mittwoch wurden im Landkreis Straubing-Bogen zwei Neuinfizierungen mit dem Coronavirus gemeldet. Der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn der Pandemie im Landkreis liegt damit bei 489 (Stand 27. Mai, 17.30 Uhr).

Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 8,9 und ist damit im Landkreis Straubing-Bogen seit Freitag wieder durchgehend weit unter jeglichen Schwellenwerten.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 16 Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 27.05., 9:00 Uhr).

Die Gesamtzahl der Fälle bei Donautal beläuft sich mittlerweile auf 100. Alle neu registrierten Personen waren als Kontaktpersonen bereits in Quarantäne. Von den Infektionsfällen bei Donautal leben 28 in der Stadt Straubing, 57 im Landkreis und 15 außerhalb der Region (anderer Landkreis, Ausland).

Niederbayern

27.05. 18:08

Fernbusse rüsten sich für Neustart

Nach Flixbus will auch der Fernbus-Anbieter Blablabus wieder den Betrieb aufnehmen. Wie das Unternehmen mitgeteilt hat, sind die Busse auf Inlandsstrecken ab dem 24. Juni wieder unterwegs. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, soll zunächst pro Bus höchstens jeder zweite Sitzplatz besetzt werden. Fahrgäste müssen Mund- und Nasenschutz tragen. 

Deutschland

27.05. 17:59

EU will Milliarden für Wiederaufbau der Wirtschaft locker machen

EU-Kommissionschefin von der Leyen will in der Corona-Krise 750 Milliarden Euro für die wirtschaftliche Erholung Europas mobilisieren. Davon sollen 500 Milliarden Euro als nicht rückzahlbare Zuwendungen und 250 Milliarden Euro als Kredite vergeben werden. Von der Leyen betonte im EU-Parlament, dass das Programm zusätzlich zum nächsten siebenjährigen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 aufgelegt werden soll. Für den Haushaltsrahmen allein schlug sie einen Umfang von 1,1 Billionen Euro vor. Zusammen seien dies also 1,85 Billionen Euro.

WELT

27.05. 17:24

Corona-Krise: Landkreise stellen sich auf schmale Kassen ein

Die bayerischen Landkreise stellen sich als Folge der Corona-Krise in diesem Jahr auf Steuereinbußen in Milliardenhöhe ein. Allein bei den Gewerbesteuereinnahmen gehe es voraussichtlich um Einbrüche von rund 20 bis 25 Prozent, sagte Präsident Christian Bernreiter (CSU) nach seiner Wiederwahl am Mittwoch in Erding bei der konstituierenden Sitzung des Landkreistages. 

Das Finanzministerium rechne zudem mit Steuerausfällen von 5,5 Milliarden Euro, die sich im nächsten Jahr bei den Leistungen aus dem Finanzausgleich auch in den Kommunen bemerkbar machen werden. Damit fehlten den Kommunen voraussichtlich rund 700 Millionen Euro. «Das sind schon Dimensionen, die da vor uns stehen», sagte Bernreiter. 

Bayern

27.05. 17:00

Aktuelles zum Coronavirus aus dem Landkreis Cham

Im Landkreis Cham sind zwei weitere und damit insgesamt 428 positive Fälle registriert. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne Entlassenen bleibt bei 390. Es werden noch zwei Covid-19-Patienten stationär behandelt. Es gab keine Todesfälle, die Gesamtzahl liegt weiterhin bei 20. Die vom LGL berechnete 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 7,04.

 

Cham

27.05. 16:26

Bistum Regensburg ordnet Fronleichnam ohne Prozessionen an

Wegen Corona gibt es heuer im Bistum Regensburg keine Fronleichnams-Prozessionen. Das hat die bischöfliche Pressestelle heute auf Anfrage von charivari mitgeteilt. Stattdessen soll der Orts-Pfarrer an Fronleichnam nach dem feierlichen Gottesdienst in der Kirche vor den Eingang treten. Dort segnet er dann die Gemeinde mit dem Allerheiligsten in der Monstranz in alle vier Himmelsrichtungen. Bischof Rudolf Voderholzer tut das an Fronleichnam auch genau so vor dem Regensburger Dom, heißt es in der Meldung weiter. 

Oberpfalz

27.05. 16:00

Keine neue Corona-Erkrankung im Landkreis Schwandorf

Nach einem Tag ohne neue Fälle sieht die Bilanz aktuell so aus:

bestätigte Infektionen:    504

davon wieder gesund:   427

Fall noch aktiv:                 59

Tote:                                 18

Die Situation in den Krankenhäusern entspannt sich. Im Rettungsdienstbereich, der die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg umfasst, werden zurzeit zwölf Corona-Patienten stationär behandelt, davon zwei in Intensivbetten.

Schwandorf

27.05. 15:26

Gloria von Thurn und Taxis: Teufel ist Ursache alles Schlechten

Die bekennende Katholikin Gloria von Thurn und Taxis sieht in der derzeitigen Krisenzeit den Teufel am Werk. «Der Teufel ist die Ursache für alles, was auf der Erde schlecht läuft», sagte die Chefin des Regensburger Fürstenhauses der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwochausgabe). «Je weiter wir uns von Gott entfernen, desto breiter wird die Machtbasis des Bösen.» Sie selbst habe sich «früh entschieden, auf der Seite der Guten für den Glauben an Gott zu kämpfen».

«In allem, was auf der Welt passiert, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, ja selbst in den Träumen, kann man versuchen, den Fingerzeig Gottes zu erkennen», sagte die 60-Jährige, die eine «allgemeine Müdigkeit in der Glaubensweitergabe» beklagt. «Mein Eindruck ist, dass Sex und Shoppen wunderbare Ruhigstellungsdrogen sind, so dass Religion einfach im Bedürfniskanon der Menschen keinen Stellenwert mehr hat.» Religion sei selbst bei getauften Menschen bestenfalls noch ein kulturelles Relikt. Im Islam sei das anders: «Der Glaubenseifer der Muslime ist beeindruckend.»

Regensburg Stadt

27.05. 15:00

Corona bedroht Arbeitsplätze in Bayern

Jedes dritte Unternehmen in Bayern rechnet wegen der Corona Krise mit dem Verlust von Arbeitsplätzen. Das ist das Ergebnis einer Konjunkturumfrage der IHK Bayern unter 4.000 Unternehmen. Demnach ist jede fünfte Firma in einer schlechten oder gar existenzbedrohenden finanziellen Lage. IHK-Hauptgeschäftsführer Gössl fordert deshalb steuerliche Erleichterungen. 

Bayern

27.05. 14:29

Corona-Mehrkosten führen Bayern in neue Haushaltsdimensionen

Mit Mehrausgaben von insgesamt 342 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Pandemie planen bisher Bund und Länder; Bayern rechnet mit bis zu 40 Milliarden Euro zusätzlichen staatlichen Ausgaben und 37,5 Milliarden Euro für Bürgschaften und Garantien. Allein der Freistaat stemmt damit fast 50 Prozent der Corona-Hilfen auf Landesebene, bei den Garantien seien es sogar über 90 Prozent. 

Diese Zahlen stellte Christoph Hillenbrand, Präsident des Bayerischen Obersten Rechnungshofs, anlässlich der heutigen Haushaltsausschusssitzung des Bayerischen Landtags vor; sie beruhen auf einer Umfrage bei den Rechnungshöfen des Bundes und der Länder. Die neue Dimension macht dabei das rechnerische Verhältnis der Ausgaben pro Einwohner deutlich: Bayern plane pro Einwohner mit Mehrausgaben von über 3.000 Euro, die Mehrzahl der anderen Länder nur mit weniger als 500 Euro pro Einwohner. 

Bayern

27.05. 14:04

Besucherzentrum Welterbe Regensburg ab 30. Mai wieder geöffnet

Ab Samstag, 30. Mai 2020, öffnet das Besucherzentrum Welterbe (Weiße-Lamm-Gasse 1) wieder seine Türen für Regensburgerinnen und Regensburger sowie auswärtige Gäste. Im Besucherzentrum müssen Abstands- und Hygienevorschriften beachtet werden und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch. Zudem ist nur die Dauerausstellung geöffnet und die Besucherzahl, die sich gleichzeitig im Ausstellungsraum befindet, begrenzt.

Nach dem Pfingstwochenende öffnet das Besucherzentrum zunächst von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 16 Uhr.

Für Besucherinnen und Besucher, die das Besucherzentrum Welterbe derzeit nur digital erleben können oder wollen, steht online eine Video-Führung und die Dauerausstellung in einer 3D-Anwendung zur Verfügung. 

www.regensburg.de/welterbe

Regensburg Stadt

27.05. 13:56

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt 

Im Landkreis Neumarkt sind zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden drei Personen als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 15 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 386.

 

Neumarkt

27.05. 13:23

Wegen Corona: Thurn & Taxis - Schlossfestspiele 2020 abgesagt

Die Thurn & Taxis-Schlossfestspiele in Regensburg fallen wegen Corona aus. Das teilte Veranstalter Reinhard Söll von Odeon-Konzerte heute mit. Er bedauert die Absage und will die Festspiele möglichst mit den selben Künstlern aufs nächste Jahr verlegen. Drei Stars haben die Termine im Juli 2021 schon bestätigt: David Garret, Xavier Naidoo und Gregory Porter. Söll sprach von einer existentiellen Krise für den Veranstaltungsbereich durch die Pandemie. Hausherrin Gloria von Thurn & Taxis hat unterdessen in einem Interview den Teufel für das Schlechte in der Welt verantwortlich gemacht und damit wohl auch Corona gemeint. 

 

Regensburg Stadt

27.05. 13:15

Regensburger Grüne wollen Geflüchtete in Hotels und Ferienwohnungen unterbringen

Bereits Ende vergangener Woche haben sich die Regensburger Grünen gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt zum Corona-Ausbruch in Regensburger Unterkünften für Geflüchtete geäußert. Jetzt legt die grüne Stadtratsfraktion mit einem Dringlichkeitsantrag im Plenum des Stadtrats am Donnerstag nach:

„Daran, dass Regensburg mit hohen Pandemie-Zahlen negative Schlagzeilen schreibt, ist die zentrale Unterbringung der Bayerischen Staatsregierung für Schutzsuchende Schuld", meint Grünen-Fraktionsvorsitzende Maria Simon. Durch die beengten Verhältnisse und die mangelnden Möglichkeiten der physischen Distanzierung sei das Infektionsrisiko in den Gemeinschaftsunterkünften drastisch erhöht.

Die Grünen Stadträt*innen fordern daher eine dezentrale Unterbringung, die die Stadt Regensburg gemeinsam mit der Regierung der Oberpfalz sofort umsetzen soll: „Verhandlungen mit Besitzer*innen von Hotels und Ferienwohnungen müssen umgehend aufgenommen werden, um eine dezentrale Unterbringung der Geflüchteten zu ermöglichen. Nur so können wir die Pandemie eindämmen und Leben schützen“, erläutert Stadträtin Theresa Eberlein.

 

 

Regensburg Stadt

27.05. 12:42

EU legt Plan für Neuaufbau der Wirtschaft nach Corona vor

Rund 750 Milliarden Euro will die EU-Kommission in den Wiederaufbauplan für die Wirtschaft stecken. EU-Kommissionschefin von der Leyen stellt heute dazu ihre Pläne vor. Unter anderem sollen Hunderte Milliarden Euro als gemeinsame Schulden für den EU-Haushalt aufgenommen werden. Offizielle Prognosen rechnen damit, dass die Wirtschaft der EU um 7,4 Prozent schrumpft.

 

WELT

27.05. 12:07

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle: 493 (+1), davon Todesfälle: 47 (0)

 

Oberpfalz

27.05. 10:01

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 449 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 26.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 414 Personen (+ 1 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

27.05. 07:03

Neuer Corona-Fall an Regensburger Schule

An der St.Wolfgang-Mittelschule in Regensburg ist ein Neuntklässler positiv auf Corona getestet worden. Er und seine Familie, sowie elf Mitschüler und einige Lehrer sind daher seit Montag in häuslicher Quarantäne. Ob sich jemand bei dem Schüler angesteckt hat, müssen weitere Tests zeigen. An der Schule selbst läuft der Unterricht weiter. Das Gesundheitsamt Regensburg hält die geltenden Hygiene-Maßnahmen dort für ausreichend, heißt es in Medienberichten.

Regensburg Stadt

27.05. 07:02

Hilfe von Deutsch-Tschechischem Zukunftsfonds

Die Corona-Pandemie stellt viele Hilfsorganisationen und soziale Dienste in der Oberpfalz vor große Herausforderungen. Einige bekommen jetzt Unterstützung vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. Er hat 90.000 Euro Soforthilfen an 22 Projekte und Organisationen diesseits und jenseits der Grenze verteilt. In der Oberpfalz hat der BRK-Kreisverband Tirschenreuth eine Finanzspritze bekommen, außerdem die Gemeinde Fensterbach im Landkreis Schwandorf für ihr Projekt „Generationenfreundliche Gemeinde.“ 

Oberpfalz

27.05. 07:01

Neues Buch mit Anti-Corona-Umschlag der Uni Regensburg

Die Uni Regensburg hat lange vor Corona einen Spezial-Lack entwickelt, der wie ein Desinfektionsmittel wirkt. Er heißt Lock3 und hat anti-mikrobielle Eigenschaften, bestätigte auch das Fraunhofer-Institut. Jetzt kommt ein Buch auf den Markt, dessen Umschlag mit diesem Lack beschichtet ist. Das Buch heißt passenderweise „Das Corona Ende“ und beschäftigt sich mit den Folgen der Pandemie auf ein junges Paar. Der Steffen-Verlag aus Berlin betont, dass man mit dem Umschlag den Lesern die Angst vor Ansteckung nehmen will. 

Regensburg Stadt

27.05. 06:59

Einige Jugendherbergen in der Region öffnen wieder

Nach zehn Wochen Corona-Zwangspause öffnen am Samstag wieder Jugendherbergen in Bayern. Von 58 Häusern gehen zunächst 30 in Betrieb. Darunter sind die Jugendherbergen in Regensburg, Passau und Saldenburg im Landkreis Freyung-Grafenau. Überall sollen Hygiene-Konzepte vor Ansteckung schützen. Unter anderem werden die Essenszeiten gestaffelt, so dass nicht zu viele Gäste auf einem Fleck sind. Die Jugendherbergen in Bayern stellen sich wegen der geltenden Reisebeschränkungen auf einen starken Inlands-Tourismus ein.

Bayern

26.05. 19:00

Studie bestätigt bayerisches Vorgehen in Sachen Corona

Die Ergebnisse einer Studie des Forschungs- und Beratungshauses ZiviZ im Stifterverband bestätigt die Maßnahmen des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Mit dem Bayerischen Hilfsprogramm zur Sicherung der sozialen Infrastruktur im Bereich der bayerischen Jugendherbergen, der Bayerischen Schullandheime, der bayerischen Jugendbildungsstätten und der bayerischen Familienbildungsstätten unterstützt Bayern bereits gezielt in der Studie genannte und von der Corona-Krise besonders betroffene Bereiche des freiwilligen Engagements.

„Die große Hilfsbereitschaft und das überwältigende bürgerschaftliche Engagement in unserem Land zeigt, dass unsere Gesellschaft in diesen Zeiten sehr solidarisch ist. Darauf können wir alle stolz sein“, so Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner.

Mit den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Zivilgesellschaft befasst sich die Studie „Lokal kreativ, digital herausgefordert, finanziell unter Druck. Die Lage des freiwilligen Engagements in der ersten Phase der Corona-Krise“ des Forschungs- und Beratungshauses ZiviZ im Stifterverband. Laut der Studie stellt die Covid-19 Pandemie für einzelne Bereiche des gemeinnützigen Sektors eine existenzgefährdende Bedrohung dar. Ursachen sind vor allem der Ausfall von Gebühren und Entgelten wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe.

Die Studie wurde von den Bundesländern Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz und der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. 

Bayern

26.05. 18:42

Schüler in Regensburg positiv auf Corona getestet

An der St.Wolfgang-Mittelschule in Regensburg ist ein Neuntklässler positiv auf Corona getestet worden. Er und seine Familie, sowie elf Mitschüler und einige Lehrer sind daher seit Montag in häuslicher Quarantäne. Ob sich jemand bei dem Schüler angesteckt hat, müssen weitere Tests zeigen. An der Schule selbst läuft der Unterricht weiter. Das Gesundheitsamt Regensburg hält die geltenden Hygiene-Maßnahmen dort für ausreichend, heißt es in Medienberichten. 

Regensburg Stadt

26.05. 18:12

Außenanlagen des DAV-Kletterzentrums Regensburg ab Samstag wieder geöffnet

Nach über zwei Monaten öffnet das Kletterzentrum im Lappersdorfer Silbergarten am Samstag, dem 30. Mai 2020, erstmals wieder seine Türen. Die Außenanlagen können nach aktueller Gesetzeslage wieder genutzt werden – begrenzt auf 40 Kletterer gleichzeitig und unter Einhaltung von Sicherheitsvorgaben. 

Die Öffnungszeiten des Kletterzentrums sind verkürzt, auf täglich 12:00 bis 22:00 Uhr und donnerstags 09:00 bis 22:00 Uhr. Die Kletterzeit pro Person ist auf drei Stunden beschränkt. Wie viele Kletterer sich aktuell in den Außenwänden befinden, kann auf der Homepage www.kletterzentrum-regensburg.de eingesehen werden.

Insgesamt sind an den Außenwänden 40 Personen gleichzeitig erlaubt. Um die Abläufe reibungslos organisieren zu können, werden die Kletterer gebeten, sich online Zeitfenster zu reservieren. Denjenigen, die reserviert haben, wird vorrangig der Eintritt gewährt. Über das genaue Procedere informieren Sie sich bitte online.

Auch eine Öffnung des Innenbereichs unter bestimmten Auflagen wird ins Auge gefasst und ist – abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie und der gesetzlichen Bestimmungen - voraussichtlich im Laufe des Juni wieder möglich.

Weitere Informationen unter www.kletterzentrum-regensburg.de 

Regensburg Stadt

26.05. 17:42

Debatte um weitere Corona-Lockerungen 

Immer mehr Bundesländer lockern ihre Corona-Beschränkungen. Unionsfraktionschef Brinkhaus sieht das kritisch. Das Vorgehen in Bundesländern wie Thüringen sei
ein zweischneidiges Schwert und ein Balanceakt, so Brinkhaus. Inzwischen hat die rot-rot-grüne Landesregierung in Erfurt die Entscheidung über weitere Lockerungen auf die kommende Woche vertagt. 
Auch in Bayern wird es weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen geben. Das hat Ministerpräsident Söder heute angekündigt. Grund zur Freude gibt es unter anderem für die Sportler: Freibäder, Fitnessstudios und Tanzschulen dürfen vom 8. Juni an wieder öffnen. Außerdem kündigte Söder an, dass Bayern sich als Reaktion auf die Corona-Pandemie einen Vorrat an Schutzkleidung zulegen wird. 

Deutschland

26.05. 17:07

Aktuelle Infos zum Coronavirus im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham sind wie gestern insgesamt 426 positive Fälle registriert. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne Entlassenen hat sich um zwei auf 390 erhöht.

Es werden weiterhin drei Patienten stationär behandelt, einer davon in einer Klinik außerhalb des Landkreises.

Die vom LGL berechnete 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 6,26.

Cham

26.05. 16:41

Ein Todesfall und drei neue Infektionen im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf ist die 18. Person mit oder an Corona verstorben. Ein 66-jähriger Mann, der seit dem 13. Mai stationär behandelt wurde, verstarb heute im Krankenhaus.

Dazu sind heute drei neue Infektionen zu vermelden. In zwei Fällen handelt es sich um Familienmitglieder einer bereits als positiv gemeldeten Person, im dritten Fall um einen Fall außerhalb einer Gemeinschaftseinrichtung, bei dem die Kontaktpersonen neu zu ermitteln und zu testen sein werden. Die Gesamtzahl der Infektionen im Landkreis liegt bei 504, die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 10,19.

 

Schwandorf

26.05. 16:20

Reederei Wurm & Noé startet am Samstag in die Schifffahrtssaison

Nach der coronabedingten Zwangspause startet die Donauschifffahrt Wurm & Noé am Pfingstsamstag, den 30. Mai in die Saison 2020. Den Anfang machen die „Historische Strudelrundfahrt“ und die „Erlebnisrundfahrt zur Walhalla“ mit der Kristallflotte. An Bord wird ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt. So wurde die Tischanzahl sowohl in den Innenräumen als auch auf den großzügigen Sonnendecks reduziert. Das Bordpersonal trägt in Zukunft Mund-Nasenschutz und reinigt bzw. desinfiziert nach jedem Gästewechsel die Tische. 

Für die Fahrgäste gilt: Maske bitte bei Betreten des Schiffes sowie bei Bewegungen an Bord tragen, am Tisch kann diese abgenommen werden. Die Reederei Wurm & Noé hat es sich zum Ziel gesetzt, dass neben der Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen ihre Gäste in gewohnter Weise eine Auszeit vom Alltag erleben und so ihren Kurzurlaub auf der Donau genießen können. Sie sollen sich an Bord wohl und sicher fühlen. 

Regensburg Stadt

26.05. 15:26

Erlebnisholzkugel in Steinberg am See senkt Eintrittspreise 

Die Erlebnisholzkugel am Steinberger See reduziert ab sofort die Eintrittspreise von Montag bis Freitag für alle Besucher. So kostet beispielsweise ein Familienticket nur noch 19.90 Euro statt 25.90 Euro. Somit zahlt eine Familie mit Kindern um über 20 Prozent weniger als vorher. Die neuen Preise gelten nicht an Wochenenden und Feiertagen. 

„Für uns ist es wichtig, nach zwei Monaten Corona-Auszeit für alle unsere Besucher ein kleines Zeichen zu setzen. Denn viele Menschen mussten in dieser Krisenzeit auf Einkommen verzichten, und so können sie bei gleichem Erlebnisgefühl in unserer Erlebnisholzkugel die Familienkasse ein wenig schonen“, betonen die beiden Geschäftsführer der Holzkugel, Tom Zeller und Kim Kappenberger. 

Schwandorf

26.05. 14:51

Brücke im Regensburger Stadtrat beantragt Erleichterungen für Wirte

Die Brücke-Fraktion im Regensburger Stadttrat will Corona-gebeutelten Wirten helfen. Sie beantragt, dass diese auch im Dezember und Januar Freisitze betreiben dürfen und zwar gebührenfrei. Die Stadt soll auch ein Auge zudrücken, wenn gegen Auflagen verstoßen wird, allerdings darf kein anderer behindert werden. Außerdem will die Brücke-Fraktion prüfen lassen, ob im Sommer ganze Altstadtstraßen für den Verkehr gesperrt werden können, um Platz für mehr Freisitze zu machen.

Regensburg Stadt

26.05. 14:22

Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Infizierte:

Fälle Amberg-Sulzbach: 492 (+2)

Todesfälle:                         47 (0)

Schätzung Genesene (nach Robert Koch-Institut):

Amberg-Sulzbach:           420 (ca. 85 %)

 

Oberpfalz

26.05. 13:53

Geschäftsinhaber und Mitarbeiter aus Weiden tragen keine Mund-Nasen-Bedeckung

Beamte der Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. stellten am Montag, gegen 10:45 Uhr fest, dass der Betreiber eines Geschäftes in der Innenstadt die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung nicht trug. Gleiches gilt für einen Mitarbeiter. Auch ihn trafen die Beamten ohne Mund-Nasen-Bedeckung an. Zum Zeitpunkt der Kontrolle befand sich eine Kundin im Laden.

Der Betreiber und sein Mitarbeiter werden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz zur Anzeige gebracht.   

 

Oberpfalz

26.05. 13:14

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 449 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 25.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 413 Personen (+ 2 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

26.05. 12:57

Keine neue Corona-Infektion im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt gab es zum Vortag keine Veränderungen, das teilte das Landratsamt am Dienstag Mittag mit.

Neumarkt

26.05. 12:28

Bürgertelefon im Landratsamt Amberg nur noch diese Woche besetzt

Nur noch bis einschließlich Freitag, den 29. Mai 2020 ist das Bürgertelefon des Landratsamtes Amberg-Sulzbach besetzt. Unter der 09621 39-890 können die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus vormittags von 8 bis 12 Uhr stellen. Nach Pfingsten bittet das Landratsamt, sich mit dem Bürgertelefon der Staatsregierung unter 089 12-22-20 in Verbindung zu setzen. Dieses ist immer montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt.

Aktuelle Informationen rund um das Coronavirus gibt es weiterhin auf den Internetseiten des Landratsamtes Amberg-Sulzbach unter www.kreis-as.de und der Bayerischen Staatsregierung unter www.bayern.de.

Oberpfalz

26.05. 12:04

Deutsche haben Zukunftsängste wegen Corona 

Die Corona-Krise und ihre Folgen lassen viele Bundesbürger pessimistisch oder zumindest skeptisch in die Zukunft schauen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach blicken aktuell 44 Prozent der Befragten den kommenden zwölf Monaten mit Befürchtungen entgegen, 27 Prozent mit Skepsis - auch wenn sie selbst keine Einkommenseinbußen hatten. Die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, sank in den vergangenen Wochen hingegen.

Deutschland

26.05. 09:37

Ambergs Landrat Richard Reisinger bedankt sich bei den Heim- und Schwerpunktärzten 

Für ihren Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus bedankten sich Landrat Richard Reisinger und Versorgungsarzt Dr. Michael Scherer bei den Heimärzten und Medizinern der Schwerpunktpraxen im Landkreis Amberg-Sulzbach. „Dank Ihrer Mithilfe ist die Pandemie in unserem Landkreis weitgehend kontrolliert verlaufen. Es hätte schlimmer kommen können“, sagte Reisinger bei einem Fototermin vor dem Landratsamt Amberg-Sulzbach. Michael Scherer betonte, dass sich das Konzept der Schwerpunktpraxen im Landkreis bewährt habe. Es setze auf die vorhandenen Strukturen von niedergelassenen Ärzten auf, so dass die Kapazitäten jederzeit zurück- oder hochgefahren werden können.

Diese Flexibilität ist wichtig, um angemessen und schnell auf das Infektionsgeschehen reagieren zu können. Zwar hat sich die Welle der neu mit dem SARS-CoV-2 Infizierten im Landkreis Amberg-Sulzbach seit Anfang Mai von wenigen Fällen bis 0 Fälle pro Tag deutlich abgeschwächt. Aktuell sind 486 Landkreisbürger an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt oder mit dem Erreger infiziert, insgesamt 45 Personen sind im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 verstorben (Stand 25. Mai 2020). Für Herbst dieses Jahrs rechnet Scherer jedoch mit einem erneuten Anstieg. „Wir werden Sie weiterhin bemühen müssen“, sagte er und bedanke sich bei den Ärzten für deren Einsatzbereitschaft. „Das ist nicht selbstverständlich“.

Vier Schwerpunktpraxen gibt es im Landkreis Amberg-Sulzbach. Sie wurden von der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt so definiert, dass kurze Anfahrtswege gewährleistet sind und eine flächendeckende Versorgung der Corona-Patienten sichergestellt ist. Dabei handelt es sich u.a. um die Gemeinschaftspraxis Dres. Althammer/Birner/Seidl/Weigert in Rieden, die Gemeinschaftspraxis Dres. Feix & Romfeld in Sulzbach-Rosenberg und die Praxis Dr. med. Ulrich Jung in Auerbach. Neben den Schwerpunktpraxen leisten zudem Heimärzte wie Dr. Karl Schellenberger aus Sulzbach-Rosenberg und Dr. Jürgen Schlenker aus Hirschau einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Virus.

Als Besonderheit wurden in den Schwerpunktpraxen Infektionsräume abgetrennt, in denen ausschließlich COVID-19-Verdachtsfälle und nachgewiesen Infizierte behandelt werden. Nach telefonischer Anmeldung werden die betreffenden Personen umgehend dahingeleitet. Somit sind Kontakte und Berührungspunkte mit anderen Patienten unterbunden und eine direkte Infektionsübertragung ausgeschlossen. Auch Corona-Tests werden hier durchgeführt. Zudem beliefern Mitarbeiter des Katastrophenschutzes die Schwerpunktpraxen laufend mit Ausrüstungsmaterial, um Patienten und medizinisches Personal vor einer Ansteckung zu schützen.

Als Versorgungsarzt hat Dr. Michael Scherer die Aufgabe, in enger Abstimmung mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz unter Leitung von Landrat Richard Reisinger eine ausreichende vertragsärztliche Versorgung der Landkreisbürger im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu koordinieren. Dazu können laut Bayerischem Katastrophenschutz­gesetz eine zentrale COVID-19-Schwerpunktpraxis oder mehrere dezentrale Schwerpunktpraxen pro Kommune errichtet werden. Für den Landkreis kam nur die dezentrale Lösung in Frage. „Sie war für uns die richtige Wahl, damit die Gesundheitsversorgung im Landkreis aufrechterhalten und die Pandemie beherrschbar bleibt“, ergänzt Landrat Reisinger.

Bayern

26.05. 07:59

Sozialarbeiter sollen getestet werden

Mitarbeiter in Sozialberufen sollen regelmäßig auf Corona getestet werden. Darüber berät heute das bayerische Kabinett. Ministerpräsident Söder hatte in den vergangenen Tagen angekündigt, die Testkapazitäten landesweit ausweiten zu wollen. Vor allem das Personal in Kliniken und Alten-und Pflegeheimen soll einen Anspruch haben, aber auch in Kindergärten und Schulen. Außerdem wird das Kabinett über die Perspektiven für die Bereiche Kunst und Kultur in der Krise beraten.

Deutschland

26.05. 07:58

Reisewarnung soll aufgehoben werden

Zum Sommer soll die weltweite Reisewarnung aufgehoben werden. Das hat die Bundesregierung angekündigt. Demnach könnte ab dem 15. Juni Urlaub in Europa und darüber hinaus, wie zum Beispiel in Großbritannien und Norwegen möglich sein. Auch der Gedanke den Tourismus wiederzubeleben, spielt bei dieser Entscheidung eine Rolle, heißt es vom Auswärtigen Amt. Morgen beschäftigt sich das Kabinett mit der Aufhebung der Reisewarnung.

WELT

25.05. 19:55

Basketball-Euroleague und -Eurocup wegen Corona endgültig abgebrochen

Die Basketball-Saison in der Euroleague und im Eurocup ist endgültig abgesagt worden. Nachdem die kontinentalen Wettbewerbe wegen der Coronavirus-Pandemie bereits seit Mitte März unterbrochen waren, entschied die Euroleague am Montag, diese nicht mehr fortzuführen. Davon betroffen sind der FC Bayern und Alba Berlin in der Euroleague, im Eurocup waren alle deutschen Teams bereits ausgeschieden.

Mehrere Gründe sprachen nach Liga-Angaben gegen eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, unter anderem die unterschiedlichen behördlichen Voraussetzungen gegen die Corona-Krise in den jeweiligen Spielorten. Durch den Saisonabbruch gibt es keine Champions in den Wettbewerben.

WELT

25.05. 19:34

Kabinett berät über Corona-Reihentests für Bayerns Sozialberufe

Für eine bessere Überwachung möglicher neuer Corona-Infektionen in Bayern berät das Kabinett am Dienstag über regelmäßige Reihentests für Mitarbeiter von Sozialberufen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in den vergangenen Tagen bereits angekündigt, die Testkapazitäten landesweit ausweiten und beschleunigen zu wollen. Priorität soll dabei das Personal in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen haben. Aber auch bei den sukzessive immer stärker öffnenden Kindergärten und Schulen soll es für das Personal deutlich mehr freiwillige Tests und auch schneller vorliegende Testergebnisse geben.

Das Kabinett wird sich außerdem erneut über die Perspektiven für die Bereiche Kunst und Kultur in der Krise beraten. Künstler und auch die Kultureinrichtungen haben besonders zu kämpfen, da Staatshilfen oft an ihnen vorbeigehen. Bei vielen Künstlern wächst der Frust, sie fordern längst einen eigenen Kulturrettungsschirm.

Bayern

25.05. 19:13

Sinkende Zahlen der aktuell Infizierten im Landkreis Straubing-Bogen

Am Montag wurden im Landkreis Straubing-Bogen drei Neuinfizierungen mit dem Coronavirus bekannt. Damit liegt die Gesamtzahl der Infizierungen seit Ausbruch im Landkreis bei 487 (Stand 25. Mai, 18 Uhr). 

Zwei der Fälle im Landkreis stehen in Verbindung zur Firma Donautal, gleiches gilt für einen Fall in der Stadt Straubing. Die Gesamtzahl der Fälle bei Donautal beläuft sich damit aktuell auf 92. Von den Infektionsfällen bei Donautal leben 24 in der Stadt Straubing, 55 im Landkreis und 14 außerhalb der Region (anderer Landkreis, Ausland).

Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner ist mit Stand Montag, 25. Mai, 10 Uhr, bei 9,9 und liegt damit im Landkreis Straubing-Bogen seit Freitag wieder durchgehend weit unter jeglichen Schwellenwerten.

Niederbayern

25.05. 18:47

Lufthansa-Rettungsplan wird konkreter

Die Lufthansa-Rettung hat die nächste Hürde genommen. Der sogenannte Wirtschaftsstabilisierungsfonds hat zugestimmt. Nun fehlen noch die Gremien der Lufthansa selbst und die EU-Kommission, die sich aber noch nicht konkret geäußert hat. Das Rettungspaket umfasst verschiedene Hilfen in Höhe von neun Milliarden Euro. Der Bund will außerdem 20 Prozent der Lufthansa-Anteile übernehmen.
 

Deutschland

25.05. 18:10

Tschechien kontrolliert Grenze nur noch stichprobenartig

Die tschechische Polizei beendet ab Dienstag ihre flächendeckenden und systematischen Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Österreich. Stattdessen werde «gezielt und stichprobenartig» kontrolliert, teilte das Innenministerium in Prag am Montag mit. Doch am Einreiseverbot für Touristen nach Tschechien ändere sich nichts, betonte eine Sprecherin. Tschechen müssten bei der Rückkehr aus dem Ausland weiterhin einen negativen Corona-Test vorlegen oder in Quarantäne gehen. 

Bei Zuwiderhandlungen gegen das Infektionsschutzgesetz wie dem unerlaubten Betreten des Landes drohen Geldstrafen von bis zu 37.000 Euro. Wer versucht, einer Polizeikontrolle auszuweichen, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.800 Euro rechnen. Tschechien hatte die Grenzkontrollen zuletzt bis zum 13. Juni verlängert. 

WELT

25.05. 17:26

Bund will Corona-Beschränkungen bis Anfang Juli beibehalten

Die Bundesregierung hält an den geltenden Abstands- und Hygieneregeln fest. Das machte Regierungssprecher Seibert deutlich. Demnach ist Kanzlerin Merkel dafür, die Regeln zunächst bis zum 5. Juli verlängern. Bereits ab dem 6. Juni empfiehlt der Bund aber moderate Lockerungen. So sollen sich bis zu zehn Personen treffen dürfen. Thüringen und Sachsen hatten bereits weitreichende Lockerungen ab dem 6. Juni angekündigt. Unter anderem Ministerpräsident Söder hat das als "fatales Signal" kritisiert.

Deutschland

25.05. 17:00

Ein neuer Corona-Fall am Montag im Landkreis Schwandorf

Nachdem heute eine neue Infektion zu vermelden ist, sieht die Bilanz aktuell so aus:

bestätigte Infektionen:   501

davon wieder gesund:  416

Fall noch aktiv:                 68

Tote:                                 17

Der heutige Fall hat nichts mit einer Gemeinschaftsunterkunft zu tun. In den beiden Gemeinschaftsunterkünften, über die in den letzten Tagen verstärkt berichtet wurde, bleibt es bei 15 positiv getesteten Fälle in der Egelseer Straße in Schwandorf und bei insgesamt 29 positiv getesteten Fällen in den drei Häusern im Pfalzgrafenweg in Neunburg vorm Wald.

Überregional

25.05. 16:19

Kinderhilfe Afghanistan aus Mintraching kämpft gegen Corona

Die Corona-Pandemie stellt die Kinderhilfe Afghanistan aus Mintraching im Landkreis Regensburg vor neue Herausforderungen. Sie hat seit April allein in Afghanistan über 40.000 Menschen mit Hygiene-Sets und Grundnahrungsmitteln versorgt. In den Paketen enthalten sind Schutz-Masken, Seife, sowie Reis, Mehl, Speiseöl, Tee und Zucker. Auch im Nachbarland Pakistan hat die Kinderhilfe aus Mintraching jetzt solche Pakete an etwa 300 Familien verteilt.

Regensburg Land

25.05. 15:40

Landratsamt Cham zur aktuellen Coronalage

Corona Update zum Stand 25.05.2020, 14.30 Uhr: Seit Freitag, 22.05.2020, wurde dem Gesundheitsamt am Landratsamt Cham ein weiterer positiver Fall gemeldet. Damit sind im Landkreis Cham insgesamt 426 positive Fälle registriert.

Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne Entlassenen hat sich um vier auf 388 erhöht. Es werden weiterhin drei Patienten stationär behandelt, einer davon in einer Klinik außerhalb des Landkreises.

Die vom LGL berechnete 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 5,47.

Cham

25.05. 15:10

Regensburger Ankerzentrum nach 56 Corona-Infektionen unter Quarantäne

Das Ankerzentrum für Flüchtlinge in der ehemaligen Regensburger Pionierkaserne steht jetzt komplett unter Quarantäne. Dort wurden 56 Bewohner positiv auf Corona gestestet, das ist fast die Hälfte aller dort lebenden Personen. Laut Regierung der Oberpfalz wurden die Infizierten räumlich von den Gesunden getrennt, ein Sicherheitsdienst überwacht die Einhaltung der Quarantäne. Zuvor hatten die Regensburger Grünen gefordert, dass solche Gemeinschaftsunterkünfte zusperren. Dort könne man keinen Abstand halten, so dass Ansteckungen unvermeidlich seien, so die Grünen. 

Regensburg Stadt

25.05. 14:22

Grüne fordern Abkehr von Asyl-Massenünterkünften in Regensburg

Die Stadt Regensburg ist wegen hoher Ansteckungszahlen in einer Asylunterkunft von heute auf morgen zu einem bundesweiten Corona-Hotspot geworden. Als Konsequenz fordern jetzt die Regensburger Grünen, dass solche Gemeinschaftsunterkünfte zusperren. Die Flüchtlinge sollen stattdessen dezentral untergebracht werden. Abstand sei das einzige Mittel vor Ansteckung. Und das sei in engen Unterkünften unmöglich, kritisierte jetzt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt.

Regensburg Stadt

25.05. 13:42

Start für weitere Corona-Erleichterungen in Bayern - Mindestabstand und Hygieneregeln weiter beachten

Am Montag sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass Speisegaststätten im Innenbereich bis 22.00 Uhr öffnen können. Die Gastronomie im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) darf bereits seit 18. Mai bis 20.00 Uhr öffnen.

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich weiter an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln."

Den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zufolge gab es in Bayern 46.642 bestätigte Corona-Fälle in Bayern. Das sind 137 mehr als am gestrigen Vormittag - damit beträgt die Steigerung nur 0,3 Prozent. Die Zahl der bestätigten Todesfälle lag am heutigen Montag in Bayern bei 2.402. Das sind elf mehr als am gestrigen Sonntag (Steigerung um 0,5 Prozent). Demgegenüber lag die geschätzte Zahl der Genesenen laut LGL bei 41.850 Menschen.

Bayern

25.05. 13:13

Corona-Update für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle: 490 (+4), davon Todesfälle 47 (+2 aus Heimen)

Das Durchschnittsalter der Todesfälle aus Heimen liegt bei 86 Jahren; Todesfälle insgesamt: 83 Jahre. (Amberg + Amberg-Sulzbach).

Bislang sind im Amberg-Sulzbacher Land 51 Menschen am oder mit dem Coronavirus verstorben; 30 Männer und 21 Frauen.

Oberpfalz

25.05. 12:31

VION-Schlachthof Furth im Wald: Alle Corona-Tests negativ

Kein einziger Beschäftigter am VION-Schlachthof Furth im Wald ist Corona-positiv. Das ergab die Laboruntersuchung der Tests von 80 Personen, die das Gesundheitsamt Cham in der vergangenen Woche durchgeführt hat, teilt Landrat Franz Löffler mit. 

Auf das Coronavirus getestet wurden sowohl die 60 Beschäftigten des Schlachthofs, darunter acht Leiharbeiter, als auch externe Mitarbeiter, die mit Aufgaben im Bereich der Fleischbeschau, des Tierschutzes bei der Schlachtung und der Prozesshygiene betraut sind. Dabei wurde in keinem Fall ein positiver Nachweis erbracht, alle Tests waren negativ.

Cham

25.05. 12:02

Ausbildungsbereitschaft der bayerischen Betriebe ungebrochen

Die Corona-Krise scheint bisher kaum Auswirkungen auf den bayerischen Ausbildungsmarkt zu haben. Betriebe meldeten bis April rund 90.000 Lehrstellen, im selben Zeitraum meldeten sich knapp 60.000 Bewerberinnen und Bewerbern bei den bayerischen Arbeitsagenturen. Bereits seit Beginn des Berichtsjahres, also seit Oktober 2019, ist ein Rückgang bei den gemeldeten Berufsausbildungsstellen und Bewerbern festzustellen. Dieser ist in erster Linie strukturell und demographisch bedingt.

„Es ist sehr erfreulich, dass die bayerische Wirtschaft weiter auf Ausbildung setzt. Dass die Lage trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gut ist, verdanken wir dem großen Engagement aller Partner am Ausbildungsmarkt. Seit Oktober haben bereits mehr als 20.000 Bewerber eine duale Ausbildung für den Herbst gefunden. Unsere Botschaft ist hier ganz klar: Unternehmen tun gut daran, ihre Ausbildungsbereitschaft weiter hochzuhalten! Trotz der bestehenden Unsicherheiten muss die Ausbildung der Nachwuchskräfte weitergehen. Corona ist irgendwann vorbei, doch der Bedarf an Fachkräften bleibt und ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines jeden Unternehmens. Und der jetzt eingestellte Azubi ist in drei Jahren die fertige Fachkraft", sagte Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit.

Bayern

25.05. 11:29

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 449 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 24.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 411 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

25.05. 07:46

Deutschland soll unabhängiger bei Arzneimitteln werden

"Deutschland und Europa müssen bei Schutzausrüstung und Medikamenten ihre Abhängigkeit reduzieren" - das hat Ärztepräsident Reinhardt der "Passauern Neuen Presse" gesagt. Auch Wirtschaftsminister Altmaier sagte, er wolle sich auf EU-Ebene für ein gemeinsames Projekt zur Arzneimittelproduktion einsetzen. Es gehe ihm nicht darum, die Globalisierung zurückzudrehen, sondern einseitige Abhängigkeiten zu minimieren.

Deutschland

25.05. 07:45

Erdbeben-Forscher profitieren von Corona-Krise

Die Corona-Krise bietet Erdbeben-Forschern ungeahnte Chancen. Durch den wochenlangen Stillstand vieler Bereiche ist es auch auf der Erdoberfläche ruhiger geworden. Die Folge: Erdbeben-Signale waren besser zu erkennen. Das berichten Experten des Karlsruher Instituts für Technologie. Mit der schrittweisen Rückkehr zum normalen Leben rumort es inzwischen auf der Erdoberfläche demnach wieder mehr.

WELT

25.05. 06:10

Hilfe für mittelständische Unternehmen

Wirtschaftsminister Altmaier will die Existenz mittelständischer Betriebe sichern - Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern sollen von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro erhalten. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" aus einem entsprechenden Eckpunktepapier. Außerdem sagte Altmaier im "ZDF", er unterstütze die Idee von CSU-Chef Söder, bei 100 Milliarden eine Schulden-Obergrenze einzuführen - mit Ausnahme für besondere Maßnahmen.

Deutschland

25.05. 04:54

Insgesamt jetzt 500 Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Am Samstag wurden drei weitere Infektionen in der Gemeinschaftsunterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf bestätigt, am Sonntag ein Fall, der unabhängig von Gemeinschaftsunterkünften zu sehen ist. Mit diesen vier neuen Infektionen am Wochenende steigt die Gesamtzahl von 496 auf genau 500.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist dagegen deutlich gesunken. Lag der Wert am Freitag noch bei 21,06 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage, ist er aktuell auf 12,23 gesunken. Der Grund dafür liegt darin, dass die 21 Infektionen am Wochenende vorher aus dem Sieben-Tage-Zeitraum herausgefallen sind.

Schwandorf

25.05. 04:42

Restaurants, Kitas, Altenheime öffnen: Neue Corona-Regeln ab heute


Ab heute wird das Leben in Bayern für gestresste Eltern, Kinder, Wirte und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen wieder ein Stück leichter. Mit der neuen Lockerungsrunde der wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen dürfen Gaststätten auch wieder ihre Innenbereiche nutzen, Kindergärten werden für die Vorschulkinder geöffnet und Alten- und Pflegeheime können wieder neue Bewohner aufnehmen. Weitere Lockerungsrunden stehen bereits an - ein Überblick.

GASTRONOMIE UND TOURISMUS

Wie geht es in der Gastronomie weiter?

Nach der Öffnung der Bier- und Wirtsgärten am vergangenen Montag folgen nun die Innenräume. Auch hier gelten die Hygieneregeln, also unter anderem der Mindestabstand von 1,50 Meter, Maskenpflicht, solange man nicht am Tisch sitzt, und die namentliche Registrierung einer Person pro Gruppe. Die darf weiterhin aus maximal zwei Hausständen bestehen. Neu ist die Lockerung der Öffnungszeiten: Im Inneren geht es bis 22.00 Uhr.

Warum darf drinnen länger als draußen serviert werden?

Man habe zunächst vorsichtig anfangen wollen, erklärte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) die begrenzte Öffnungszeit der Biergärten bis 20.00 Uhr. Je später der Abend, desto lustiger werde es, sagte er - wohl in Anspielung auf Alkoholkonsum - und das habe man in der Innengastronomie besser im Griff. Ministerpräsident Markus Söder kündigte aber auf dem CSU-Parteitag am Freitag eine Verlängerung der Öffnungszeiten für Außenbereiche «ab der Pfingstwoche» bis 22 Uhr an.

Was ist mit den Hotels?

Ab dem 30. Mai, pünktlich zum Pfingstwochenende, dürfen in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen, und Ferienwohnungen wieder Touristen empfangen werden. Dies gilt auch für Campingplätze, allerdings müssen die Wohneinheiten über eine eigene Sanitäreinrichtung verfügen. Zudem gelten die üblichen Hygienevorschriften wie Mindestabstand und teilweise Mundschutzpflicht. Betriebseigene Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche bleiben vorerst geschlossen. Ab 8. Juni sollen aber Freibäder wieder öffnen dürfen, sagte CSU-Chef Söder.

Und der Rest der Tourismusbranche?

Auch hier dürfen viele Betriebe zum Pfingstwochenende wieder mit Sicherheitsauflagen loslegen. Freizeitparks können ihre Außenbereiche öffnen, Stadt- und Gästeführungen werden erlaubt, auch touristischer Bus- und Bahnverkehr darf wieder starten und die Seilbahnen den Betrieb aufnehmen. Die Fluss- und Seenschifffahrt darf wieder Gäste befördern. Auch die Schlösserverwaltung sperrt ihre Objekte zu Pfingsten wieder auf. Nur einige Besuchermagnete wie Neuschwanstein, Linderhof oder die Residenzen in Würzburg und München müssen bis nach dem verlängerten Wochenende warten und sind erst ab dem 2. Juni wieder zugänglich.

KINDERBETREUUNG

Gilt weiter nur Notbetreuung?

Offiziell nennt sich das Vorgehen weiterhin Notbetreuung, doch alle Vorschulkinder dürfen wieder den Kindergarten besuchen - auch wenn ihre Eltern nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten. Auch ihre Geschwister dürfen mitkommen, laut Familienministerin Carolina Trautner (CSU), weil dadurch keine neuen Infektionsketten aufgemacht würden. Zudem dürften Großtagespflegen wieder öffnen - mit maximal zehn Kindern, die von zwei oder drei Personen betreut werden. Ebenfalls weitermachen dürfen Waldkindergärten und ähnliche Einrichtungen, bei denen sich die Kinder die meiste Zeit im Freien aufhalten - ganz ohne Einschränkung der Jahrgänge.

Läuft die Betreuung wieder wie vor der Pandemie?

Nein, weiterhin sollen möglichst kleine und feste Gruppen gebildet werden. Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen die Einrichtungen nicht betreten.

Wann kommen die nächsten Lockerungen für Kinder?

Nach den Pfingstferien soll ein weiterer Schritt folgen, sofern die Infektionszahlen dies zulassen. Dann dürfen die künftigen Vorschulkinder zurück in die Kindergärten und Kinder, die im Herbst in den Kindergarten wechseln, zurück in die Krippe. Parallel dürfen dann auch Kinder der zweiten und dritten Klassen in die Horte.

Ab 1. Juli sollen dann wieder alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Dieses Zieldatum nannte Söder am Freitagabend.

ALTEN- UND PFLEGEHEIME

Was wird hier gelockert?

Der generelle Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime sowie für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wird aufgehoben. Ob neue Bewohner einziehen können, sollen die Einrichtungen selbst entscheiden, unter anderem abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Jede Einrichtung braucht dafür ein individuelles Schutzkonzept.

Bayern

24.05. 16:30

Bayern «entsetzt» über Thüringens Corona-Lockerungen

München (dpa/lby) - Mit scharfer Kritik hat Bayerns Staatsregierung auf die Pläne Thüringens zur Aufhebung der dortigen  Corona-Beschränkungen reagiert. «Die bayerische Staatsregierung ist entsetzt, dass elementare Schutzmaßnahmen nun aufgegeben werden sollen», sagte Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur 

Was Thüringen plane, sei ein hochgefährliches Experiment für alle Menschen im Lande. Die Aufhebung aller Schutzmaßnahmen komme zu früh und sei der aktuellen Situation nicht angemessen. «Damit wird Thüringen zu einem Gefahrenherd für wieder steigende Infektionszahlen in ganz Deutschland», sagte Herrmann. Für Bayern sei dies besonders problematisch, da Thüringen ein Nachbarland ist und dessen «Corona-Hotspot Sonneberg» direkt an Bayern grenze. «Wir müssen uns nun überlegen, wie wir als Nachbar damit umgehen», sagte Herrmann.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angekündigt, vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften zu verzichten. Damit würden landesweite Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen nicht mehr gelten. Anstatt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben.

Bayern

24.05. 16:27

 Dritter Tag in Folge ohne Neuinfizierung im Landkreis Straubing-Bogen, Sieben-Tages-Inzidenz bei 9,9

Sowohl am Samstag wie auch am Sonntag wurde im Landkreis Straubing-Bogen keine Neuinfizierung mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 gemeldet. Damit gibt es erneut drei Tage in Folge keine Neuinfizierungen im Landkreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner ist mit Stand Sonntag, 24. Mai, 10 Uhr, damit weiter gesunken auf 9,9 gesunken und liegt damit seit Freitag durchgehend weit unter jeglichen Schwellenwerten. 

Im Landkreis wurden bisher (Stand 21. Mai) 298 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 154, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Aktuelle Zahlen in diesem Bereich gibt es erst wieder nach dem Wochenende. Verstorben sind bisher 29 Personen aus dem Landkreis. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 18 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 24.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

24.05. 15:48

Corona-Quarantäne bei Tafel Regensburg – Caritas hilft mit Einkaufsgutscheinen 

Die Tafel Regensburg muss laut eigener Homepage wegen Kontakten zu Corona-Verdachtsfällen vorübergehend schließen. Die Caritas in Regensburg bietet eine Soforthilfe an. 

Die Tafeln leisten überall in Deutschland einen wertvollen Dienst für Arme und Bedürftige bei der Versorgung mit Lebensmitteln. „Es darf keine Lücke entstehen, wenn die Regensburger Tafel jetzt schließen muss“, so Caritasdirektor Michael Weißmann. „Die Caritas steht bereit! Wir werden in größerem Umfang Einkaufsgutscheine besorgen und diese unbürokratisch an die Betroffenen ausgeben.“ 

Ab Dienstag, 26. Mai, können Bedürftige Einkaufsgutscheine für Lebensmittel bei der Caritas abholen. Die Einkaufsgutscheine werden ab sofort täglich (Mo-Fr) zwischen 9 und 12 Uhr in der Caritaszentrale Regensburg, Von-der-Tann-Str. 7, ausgegeben. Einzelpersonen erhalten Gutscheine in Höhe von 50 Euro, Familien entsprechend mehr. Als Bedürftigkeitsnachweis genügt ein Berechtigungsschein für die Tafel. 

Zur Überbrückung von Notlagen wie dieser hat die Caritas Regensburg einen Corona-Soforthilfefonds eingerichtet. Der Fonds speist sich aus Spendenmitteln.

 

Regensburg Stadt

24.05. 15:06

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach


     Fälle: 486      (Sa: 486 / Fr: 486 / Do: 484)
     Todesfälle: 45   (Sa: 45 / Fr: 45 / Do: 45)

Oberpfalz

24.05. 15:04

Leichter Anstieg der Coronavirus-Infektionen in Sachsen

Die Zahl der bekannten Coronavirus-Infektionen steigt in Sachsen weiterhin nur noch leicht an. Am Sonntag wurden nach einer Übersicht des Sozialministeriums zehn neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich demnach 5228 Menschen angesteckt, rund 4710 von ihnen gelten inzwischen wieder als genesen. Von den zehn Kreisen und drei kreisfreien Städten meldeten nur noch der Vogtlandkreis (plus sieben) und der Kreis Zwickau (plus drei) neue Nachweise. Zudem starb im Kreis Zwickau ein weiterer Corona-Patient, so dass die Zahl der Todesfälle in Sachsen auf insgesamt 204 stieg. Die Sterberate liegt bei 3,9 Prozent.

Deutschland

24.05. 13:54

Weiterer Corona-Todesfall im Landkreis Regen 

In den Arberlandkliniken ist am Samstag ein Mann aus dem Landkreis Regen an den Folgen der Infektion verstorben. Aktuell wurden 196 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet.Neun Personen sind bisher verstorben, sechs davon waren Landkreisbürger.

Derzeit sind drei Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung.152 Personen gelten als bereits genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.Die Kennzahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen sinkt liegt bei 2,58 Infizierten pro 100.000 Einwohner

Stand:  Sonntag, 24. Mai, 13 Uhr

Niederbayern

24.05. 13:20

Fürther Schüler schreiben Abschlussprüfungen in Fußballstadion

 Beim Fußball dürfen in der Corona-Krise keine Fans in die Stadien - die SpVgg Greuther Fürth kann ihren Sportpark am Ronhof nun immerhin für einen guten Zweck teilweise öffnen. Der fränkische Fußball-Zweitligist lädt Partnerschulen ein, in den Räumen der Haupttribüne Abschlussprüfungen abzuhalten. In den kommenden Wochen nutzen verschiedene Schulen das Angebot, um unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln Prüfungen und Abschlussfeiern abzuhalten.

Die Fürther boten dies den Schulen nach eigenen Angaben kostenfrei an, ein entsprechendes Hygienekonzept wurde genehmigt. «Es ist schön zu sehen, dass wir einigen so helfen können», sagte Geschäftsführer Holger Schwiewagner am Sonntag.

Die Leopold-Ullstein-Realschule Fürth etwa will im Stadion ihre Prüfungen abhalten. «Die Schülerinnen und Schüler, die in den Vereinsräumen ihren Abschluss schreiben, werden dies sicherlich noch lange im Gedächtnis behalten», sagte Konrektorin Birgit Seidl. Für die Grund- und Mittelschule Pestalozzistraße sind Räume des VIP-Bereichs für «die Zeugnisübergabe und eine kleine Entlassfeier» vorgesehen, worüber sich Schulrektor Thomas Bauer sehr freute.

Bayern

24.05. 11:23

Tourismusminister fordert nach den Hotels auch Öffnungsperspektive für Bäder

Nach der angekündigten Öffnung für Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte fordert Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf auch eine Perspektive für die noch geschlossenen Bäder und Wellnessbereiche. «Aus meiner Sicht sind hier zeitnahe Wiedereröffnungen mit Abstands- und Hygieneregeln vertretbar und auch geboten», sagte der CDU-Minister der Deutschen-Presse Agentur. Zunächst könnten Hotelbäder und Freibäder sowie Außenbereiche geöffnet werden, in einem zweiten Schritt im Laufe des kommenden Monats die übrigen Hallenbäder, sagte Wolf am Sonntag. 

Während zahlreiche Freibäder im Schatten der Corona-Pandemie bereits in die Sommersaison gestartet sind, wartet Baden-Württemberg noch ab. In Sachsen dürfen die Bäder dagegen schon seit dem 15. Mai wieder öffnen, in Nordrhein-Westfalen seit dem vergangenen Mittwoch. Andere Bundesländer ziehen in den kommenden Wochen nach, darunter auch Bayern. Dort dürfen Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien ab 8. Juni wieder Besucher empfangen.

Wolf sorgt sich vor allem um mögliche Chancen für den Tourismus. Gesundheitsschutz werde im Sommer ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl des Urlaubsorts sein, sagte er. «Das ist für den Tourismus in Baden-Württemberg nach drei furchtbaren Monaten eine echte Chance.»

Deutschland

24.05. 11:17

Türkei hofft auf deutsche Touristen

Die türkische Regierung  erwartet, dass Deutschland die weltweite Reisewarnung noch vor den Sommerferien auch für die Türkei aufhebt. Die Türkei sei ab Mitte Juni bereit, Touristen aus dem Ausland zu empfangen, sagte der türkische Botschafter in Berlin,  der Deutschen Presse-Agentur. Außenminister Heiko Maas hatte am 17. März eine weltweite Reisewarnung für Touristen ausgesprochen, die noch bis zum 14. Juni gilt. Danach will der Außenminister sie für die Europäische Union aufheben und durch individuelle Reisehinweise ersetzen, in denen auf die jeweiligen Risiken aufmerksam gemacht wird.

WELT

24.05. 10:07

 Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt fiordert, dass die Länder ihre Corona-Schutzmaßnahmen überprüfen

Sie sagte den Funke-Zeitungen, man müsse aufpassen, dass uns die Situation nicht entgleitet.  Göring-Eckardt fordert unter anderem, dass schnell mehr auf das Coronavirus getestet wird. VonGesundheitsminister Spahn erwartet die Grünen-Politikerin ein bundesweit einheitliches Kontrollsystem. Denn es brauche einheitliche Regeln, um über weitere Lockerungen entscheiden zu können, so Göring-Eckardt. Hintergrund ist, dass sich mehr als 40 Menschen nach einem Gottesdienst in Frankfurt mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Einen weiteren Ausbruch gab es in einem Restaurant in Niedersachsen. Dort wurden elf Menschen positiv getestet. 

Deutschland

24.05. 09:50

Hotels und Pensionen in Baden-Württemberg dürfen vollständig öffnen

Rechtzeitig vor den Pfingstferien in Baden-Württemberg haben Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte nach der unfreiwilligen Corona-Pause grünes Licht bekommen: Ab dem 29. Mai dürfen sie vollständig wieder öffnen. Eine entsprechende Verordnung für sogenannte Beherbergungsbetriebe, zu denen auch Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zählen, hat die Landesregierung beschlossen, wie das baden-württembergische Wirtschaftsministerium am Samstagabend mitteilte. 

«Mit der Öffnung von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen machen wir einen weiteren wichtigen Schritt zum Wiederaufleben des sozialen und wirtschaftlichen Lebens in Baden-Württemberg», sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) appellierte an die Gäste, die Hygiene- und Abstandsregelungen konsequent einzuhalten. 

Bereits seit dem 18. Mai durften in Baden-Württemberg Wohnmobilstellplätze, Campingplätze und Ferienwohnungen öffnen - allerdings mussten Sanitärbereiche und andere Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben. Die nun beschlossene Verordnung gilt laut Regierung für alle Beherbergungsbetriebe mit Gemeinschaftseinrichtungen. Darin ist etwa ein Mindestabstand unter den Gästen vorgeschrieben. Zudem sollen alle Personen ab sechs Jahren an der Rezeption, aber auch in Fluren, Treppenhäusern und auf «sonstigen Verkehrsflächen» eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Außerdem heißt es unter anderem: «Der Kontakt und die Kommunikation der Beschäftigten mit den Gästen ist auf ein notwendiges Mindestmaß zu beschränken.»

Die Zimmer können gemäß der neuen Verordnung mit bis zu fünf Menschen aus unterschiedlichen Haushalten oder mit beliebig vielen Personen aus demselben Haushalt belegt werden. Auch zur Reinigung der Zimmer oder des Geschirrs gibt es Vorgaben. 

Die Übernachtungs- und Gästezahlen in Baden-Württemberg waren im März nach Angaben des Statistischen Landesamtes so stark eingebrochen wie nie zuvor. Laut Statistik lag der Rückgang bei mehr als 60 Prozent.

Deutschland

24.05. 08:59

Restaurants, Kitas, Altenheime öffnen: Neue Corona-Regeln ab Montag

 

Biergärten und Schulen sind wieder offen, jetzt folgen Restaurants, Teile der Kindergärten, Alten- und Pflegeheime. Am Montag steht die nächste Lockerungsrunde der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie an:

Ab Montag wird das Leben in Bayern für gestresste Eltern, Kinder, Wirte und Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen wieder ein Stück leichter. Mit der neuen Lockerungsrunde der wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen dürfen Gaststätten auch wieder ihre Innenbereiche nutzen, Kindergärten werden für die Vorschulkinder geöffnet und Alten- und Pflegeheime können wieder neue Bewohner aufnehmen. Weitere Lockerungsrunden stehen bereits an - ein Überblick.

GASTRONOMIE UND TOURISMUS

Wie geht es in der Gastronomie weiter?

Nach der Öffnung der Bier- und Wirtsgärten am vergangenen Montag folgen nun die Innenräume. Auch hier gelten die Hygieneregeln, also unter anderem der Mindestabstand von 1,50 Meter, Maskenpflicht, solange man nicht am Tisch sitzt, und die namentliche Registrierung einer Person pro Gruppe. Die darf weiterhin aus maximal zwei Hausständen bestehen. Neu ist die Lockerung der Öffnungszeiten: Im Inneren geht es bis 22.00 Uhr.

Warum darf drinnen länger als draußen serviert werden?

Man habe zunächst vorsichtig anfangen wollen, erklärte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) die begrenzte Öffnungszeit der Biergärten bis 20.00 Uhr. Je später der Abend, desto lustiger werde es, sagte er - wohl in Anspielung auf Alkoholkonsum - und das habe man in der Innengastronomie besser im Griff. Ministerpräsident Markus Söder kündigte aber auf dem CSU-Parteitag am Freitag eine Verlängerung der Öffnungszeiten für Außenbereiche «ab der Pfingstwoche» bis 22 Uhr an. 

Was ist mit den Hotels?

Ab dem 30. Mai, pünktlich zum Pfingstwochenende, dürfen in Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Pensionen, und Ferienwohnungen wieder Touristen empfangen werden. Dies gilt auch für Campingplätze, allerdings müssen die Wohneinheiten über eine eigene Sanitäreinrichtung verfügen. Zudem gelten die üblichen Hygienevorschriften wie Mindestabstand und teilweise Mundschutzpflicht. Betriebseigene Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche bleiben vorerst geschlossen. Ab 8. Juni sollen aber Freibäder wieder öffnen dürfen, sagte CSU-Chef Söder. 

Und der Rest der Tourismusbranche?

Auch hier dürfen viele Betriebe zum Pfingstwochenende wieder mit Sicherheitsauflagen loslegen. Freizeitparks können ihre Außenbereiche öffnen, Stadt- und Gästeführungen werden erlaubt, auch touristischer Bus- und Bahnverkehr darf wieder starten und die Seilbahnen den Betrieb aufnehmen. Die Fluss- und Seenschifffahrt darf wieder Gäste befördern. Auch die Schlösserverwaltung sperrt ihre Objekte zu Pfingsten wieder auf. Nur einige Besuchermagnete wie Neuschwanstein, Linderhof oder die Residenzen in Würzburg und München müssen bis nach dem verlängerten Wochenende warten und sind erst ab dem 2. Juni wieder zugänglich.

KINDERBETREUUNG

Gilt weiter nur Notbetreuung?

Offiziell nennt sich das Vorgehen weiterhin Notbetreuung, doch alle Vorschulkinder dürfen wieder den Kindergarten besuchen - auch wenn ihre Eltern nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten. Auch ihre Geschwister dürfen mitkommen, laut Familienministerin Carolina Trautner (CSU), weil dadurch keine neuen Infektionsketten aufgemacht würden. Zudem dürften Großtagespflegen wieder öffnen - mit maximal zehn Kindern, die von zwei oder drei Personen betreut werden. Ebenfalls weitermachen dürfen Waldkindergärten und ähnliche Einrichtungen, bei denen sich die Kinder die meiste Zeit im Freien aufhalten - ganz ohne Einschränkung der Jahrgänge.

Läuft die Betreuung wieder wie vor der Pandemie?

Nein, weiterhin sollen möglichst kleine und feste Gruppen gebildet werden. Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen die Einrichtungen nicht betreten. 

Wann kommen die nächsten Lockerungen für Kinder?

Nach den Pfingstferien soll ein weiterer Schritt folgen, sofern die Infektionszahlen dies zulassen. Dann dürfen die künftigen Vorschulkinder zurück in die Kindergärten und Kinder, die im Herbst in den Kindergarten wechseln, zurück in die Krippe. Parallel dürfen dann auch Kinder der zweiten und dritten Klassen in die Horte.

Ab 1. Juli sollen dann wieder alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Dieses Zieldatum nannte Söder am Freitagabend.

ALTEN- UND PFLEGEHEIME

Was wird hier gelockert?

Der generelle Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime sowie für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wird aufgehoben. Ob neue Bewohner einziehen können, sollen die Einrichtungen selbst entscheiden, unter anderem abhängig von den örtlichen Gegebenheiten, sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Jede Einrichtung braucht dafür ein individuelles Schutzkonzept.

Bayern

24.05. 08:57

Trotz Corona-Lockdowns geben Bayern kaum mehr Steuererklärungen ab

Nur wenige Steuerzahler in Bayern haben das erzwungene Daheimbleiben während der Corona-Pandemie offenbar genutzt, um ihre Steuererklärungen früher als im vergangenen Jahr abzugeben. So gingen laut bayerischem Finanzministerium im März mit 605 000 Einkommensteuerklärungen etwa 33 000 mehr als im Vorjahr ein. Im April allerdings wurden mit rund 471 000 Stück fast 54 000 Erklärungen weniger abgegeben als im Vorjahresmonat. «Insgesamt sind bei den Eingangszahlen der Veranlagungszeiträume nur Schwankungen in einem gewöhnlichen Rahmen zu verzeichnen», kommentierte eine Sprecherin des Ministeriums die Zahlen.

Stärker fiel der Unterschied bei den abgegebenen Körperschaftsteuererklärungen aus: Hier wurden im April mit 7620 Stück nur etwa halb so viele angegeben wie noch im April 2019. Im März blieben die Zahlen im Vorjahresvergleich nahezu unverändert.

Über das Jahr verteilt reichen Bürger in Bayern etwa 5,2 Millionen Einkommenssteuererklärungen ein. 2019 wurden davon die meisten im Mai und Juli abgegeben. Bei den Körperschaftsteuererklärungen kommen rund 250 000 Erklärungen jährlich an. Im vergangenen Jahr war der abgabestärkste Monat hierbei der Dezember.

«Neben unseren zahlreichen Maßnahmen für Steuererleichterungen läuft selbstverständlich der normale Betrieb am Finanzamt weiter», betonte Finanzminister Albert Füracker (CSU). «Die Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck daran, die eingehenden Steuererklärungen schnellstmöglich abzuarbeiten damit niemand auf sein Geld warten muss.»

Bayern

23.05. 14:55

Baden-Württemberg will Thüringens Corona-Vorstoß nicht folgen

Mundschutz, Mindestabstand und Kontaktbeschränkungen könnten für viele Thüringer bald der Vergangenheit angehören. Denn nach dem Willen von Ministerpräsident Ramelow soll der allgemeine Lockdown Anfang Juni enden. In Baden-Württemberg ist das noch kein Thema.

Stuttgart/Erfurt (dpa/lsw) - Thüringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden, Baden-Württemberg geht diesen großen Schritt dagegen noch nicht. «Die Länder sind sehr unterschiedlich vom Virus betroffen, was im gewissen Rahmen auch zur unterschiedlichen Handhabung der Maßnahmen führt», sagte ein Sprecher der Landesregierung am Samstag. Pläne wie in Thüringen kämen derzeit für Baden-Württemberg nicht in Betracht. «Wir lockern die Maßnahmen stetig, aber Schritt um Schritt und mit Umsicht», sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. 

In Thüringen sollen landesweite Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen dagegen ab Juni der Vergangenheit angehören. «Ab 6. Juni möchte ich den allgemeinen Lockdown aufheben und durch ein Maßnahmenpaket ersetzen, bei dem die lokalen Ermächtigungen im Vordergrund stehen», sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen (Samstag). An die Stelle der landesweiten Vorgaben sollen dann nur noch lokale Maßnahmen treten, wenn in einer Region eine bestimmte Infektionsrate überschritten wird. 

Nach Zahlen des baden-württembergischen Sozialministeriums lag die Infektionsrate im Südwesten landesweit zuletzt bei 3,4 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das sind mehr als zwei Neuinfektionen weniger als in Thüringen. 

Deutschland

23.05. 14:39

Landesamt: 46 438 Corona-Fälle in Bayern - 2383 Tote

 In Bayern sind bisher 46 438 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bislang 2383 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Samstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 41 530 Menschen.

Bayern

23.05. 12:56

Thüringen will die allgemeinen Corona-Beschränkungen beenden 

Ab dem 6. Juni, also in gut zwei Wochen. sollen die landesweiten Vorschriften zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Kontaktbeschränkungen der Vergangenheit angehören, wie Ministerpräsident Ramelow gesagt hat. An ihre Stelle sollen lokale Maßnahmen treten. Sie sollen greifen, wenn ein Grenzwert überschritten wird. Im Gespräch sind 35 Neuinfektionen auf 100 Tausend Einwohner in einer Woche.

Deutschland

23.05. 12:45

Zahlreiche Corona-Infektionen nach Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt

Bei einem Gottesdienst einer Baptistengemeinde haben sich in Frankfurt offensichtlich viele Menschen mit Corona infiziert. Laut Frankfurter Rundschau sind Gläubige aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet betroffen. Wieviele Personen sich genau infiziert haben, ist noch nicht bekannt. Alleine in Hanau wurden laut Frankfurter Rundschau daraufhin 16 Personen positiv getestet. 

Deutschland

23.05. 12:07

TUI will bald wieder fliegen

Der Reisekonzern Tui will schon in wenigen Wochen wieder Reisen durchführen - unter anderem nach Mallorca. Vorstands-Chef Joussen sagte der Rheinischen Post, ab Ende Juni soll wieder geflogen werden. Österreich, Griechenland, Zypern, Kroatien und Bulgarien seien ebenfalls sehr gut vorbereitet, sagte der Tui-Chef. Die Hotel-Saison solle dort spätestens am 1. Juli starten. Mit der Türkei befinde man sich in Gesprächen. Es wird eine Dynamik der Öffnungen geben, weil es keinen Grund für einen dauerhaften Lockdown des Tourismus gibt.

Deutschland

23.05. 11:20

Autovermieter Herz meldet Insolvenz an

Der US-Autovermieter Hertz leidet unter den Corona-Auswirkungen auf den globalen Reiseverkehr. Das Unternehmen hat in den USA und in Kanada Insolvenz beantragt. Hertz teilte mit, nicht betroffen seien die internationalen Geschäfte, darunter auch das in Europa. Der in Florida ansässige Konzern hatte
im April fällige Zahlungen für ein größeres Auto-Leasing nicht geleistet.

WELT

23.05. 10:08

Drittliga-Streit geht weiter: Waldhof fordert Geld vom DFB zurück

 Im Dauerstreit um die Saisonfortsetzung der 3. Liga fordert der SV Waldhof Mannheim vom Deutschen Fußball-Bund nun Kosten in fünfstelliger Höhe zurück. Rund eine Woche vor dem geplanten Neustart hat der Tabellenzweite dem DFB nach dpa-Informationen vom Samstag eine Rechnung über 21 000 Euro geschickt, eine weitere über etwa 58 000 Euro soll in den nächsten Tagen folgen. 

Dabei beruft sich der SVW auf eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg. «Wir haben die Kosten für Desinfektionsmaterial, Masken und Arbeitszeit für den Hygienebeauftragten und seine beiden Assistenten weitergereicht», sagte Geschäftsführer Markus Kompp der Deutschen Presse-Agentur. Der jeweilige Hygienebeauftragte ist in den Clubs für die für den Spielbetrieb regelmäßig erforderlichen Corona-Testungen bei Spielern und Trainerteam zuständig.

«Die Kosten für das Konzept (…), insbesondere für die Testungen (…), trägt die für die Durchführung des Wettbewerbs- oder Wettkampfbetriebs verantwortliche Organisation», heißt es in der Verordnung hinsichtlich der Durchführung von sportlichen Wettkämpfen und Wettbewerben, auf die sich der Club beruft. 

Die Waldhöfer werden die Kosten für das Quarantäne-Trainingslager, das Mannschaft, Trainer und Funktionsteam am Sonntag beziehen und das etwa 58 000 Euro kostet, ebenfalls an den Verband weiterreichen, wie Kompp ankündigte. Die Saison der 3. Liga soll am 30. Mai fortgesetzt werden.

Deutschland

23.05. 09:03

In Brasilien steigt die Zahl nachgewiesener Corona-Fälle weiter an

 Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bisher über 330 Tausend Infektionsfälle bestätigt. Damit hat Brasilien Russland überholt. Höher ist die Zahl nur noch in den USA.

WELT

23.05. 09:02

Coronainfektionen nach Restaurantbesuch

In Niedersachsen haben sich offenbar mindestens sieben Menschen in einem Restaurant mit dem Coronavirus infiziert. Nach Behördenangaben stehen die Infektionen im Landkreis Leer vermutlich in Zusammenhang mit einem
Lokal-Besuch. Sollte sich das bestätigen, wäre dies der erste bekannte Fall von Corona-Infektionen in Restaurants seit der Wiedereröffnung der Gastronomie. Insgesamt mussten deshalb 50 Menschen vorsorglich in häusliche Quarantäne.

Deutschland

23.05. 07:23

Corona-Demos in Regensburg und Schwandorf

Bundesweit wird heute wieder gegen die Corona-Auflagen demonstriert auch in der Regensburger Altstadt. Auf dem Domplatz ist eine Kundgebung unter dem Motto „Für die Freiheit und das Recht auf eine selbstbestimmte Existenz“. Dazu wurden gleich vier Gegendemos angemeldet.  Und auch auf dem Schwandorfer Adolf-Kolping Platz wird wieder demonstriert, diesmal aber gegen Verschwörungstheorien. 

 

Oberpfalz

23.05. 07:09

Bei Lehrstellen herrscht auch in Corona-Zeiten Qual der Wahl

 

90 000 Lehrstellen, 60 000 Bewerber: In Bayern sind Ausbildungsplätze auch in der Corona-Krise nicht knapp geworden.

Die Corona-Krise hat dem Angebot für Lehrstellen im bevorstehenden Ausbildungsjahr in Bayern bisher nicht geschadet. «Wir haben noch 1,7 freie Ausbildungsplätze für jeden Bewerber», sagte Ralf Holtzwart, Direktor der Arbeitsagentur Bayern, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bis April hätten sich rund 60 000 Bewerber an die Arbeitsagenturen im Freistaat gewandt. Das sind 6 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Dem stehen 90 000 offene Stellen gegenüber - ein Minus von 8 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

Die größte Auswahl an Lehrstellen hätten junge Leute in der Oberpfalz, wo 2,8 Stellen auf einen Bewerber kommen, gefolgt von Niederbayern mit 2,3 Stellen pro Bewerber. Knapper ist das Angebot dagegen mit 1,5 Stellen pro Bewerber in Mittelfranken und Oberbayern. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr sei auch darauf zurückzuführen, dass Unternehmen in den vergangenen Jahren erfolglos Lehrlinge gesucht und nun aufgegeben hätten. Die Tendenz zu weiterführenden Schulen mache sich ebenfalls bemerkbar.

Holtzwart ermutigte die Betriebe, bei der Ausbildung nicht nachzulassen. «Der Auszubildende von heute ist die Fachkraft von morgen», sagte er. Der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft werde anhalten. Die Jugendlichen sollten sich ihrerseits nicht von der aktuell unsicheren Lage entmutigen lassen: «Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich um einen Platz zu kümmern und nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zu starten.»

Die Arbeitsagenturen täten ihr Möglichstes, um die derzeit in den Schulen nicht durchführbare Berufsberatung zumindest aus der Ferne zu gewährleisten. «Wir haben jede Arbeitsagentur zu einem Call-Center umgebaut», sagte Holtzwart. Mit Selbsterkundungstools könnten junge Leute im Netz auf Lehrstellensuche gehen.

Bayern

23.05. 07:07

Tennisspielerin Görges rechnet nicht mehr mit Turnieren 2020

Die deutsche Tennisspielerin Julia Görges glaubt nicht an eine Fortsetzung des offiziellen Spielbetriebs in diesem Jahr. «Ich sag mal so: Wir sind ein komplett internationaler Sport, in dem Spielerinnen und Spieler aus allen Ländern zusammenkommen müssen. Ganz logisch und normal betrachtet in Sachen Reisefreiheit: Ich wäre ziemlich überrascht, wenn dieses Jahr noch irgendein Turnier stattfinden wird», sagte die 31-Jährige, die in Regensburg

 lebt, der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). Dies sei ihre «persönliche Meinung», sagte Görges. «Deshalb bin ich da relativ entspannt. Wir werden schon irgendwann den Gong kriegen, wenn es losgeht.»Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Tennis-Saison seit Anfang März unterbrochen und wird bis mindestens Mitte Juli aussetzen. Eine Verlängerung der Pause gilt aber als sicher. Diskutiert wird auch über Turniere ohne Fans. «Zuschauer tragen sehr viel zu einem Tennisspiel bei. Atmosphärisch und von den Emotionen her», sagte Görges. «Aber für einen kurzen Zeitraum könnte ich es mir vorstellen. Geisterspiele sollten aber nicht zu einer dauerhaften Lösung werden.»

Regensburg Stadt

23.05. 07:04

Corona erschwert Abschied von Toten

Die Corona-Krise hat bei vielen Trauernden die Angst vor dem Tod und dem Abschiednehmen von Verstorbenen nach Einschätzung eines Bestatters deutlich erhöht. Dabei sei dieser Trauerprozess wichtig, sagte der Gründer des 

Bestattungsinstitut Aetas Lebens- und Trauerkultur in München, Florian Rauch. Dazu zähle, den Toten noch einmal zu sehen. Auch während der schärfsten Maßnahmen habe er versucht, zumindest dem nahen Familienkreis diesen Abschied zu ermöglichen. In vielen Fällen sei das aber nicht möglich gewesen.

Und auch die Trauergespräche führe sein Team vorwiegend am Telefon. Es sei aber etwas Anderes, wenn man in der Nähe des Gesprächspartners sei und beispielsweise seine Mimik sehe. «Das sind Sachen, die gerade in unserer Begleitung aktuell nicht da sind und die das Begleiten von Trauernden und auch dieses Anstoßen des Trauerprozesses sehr schwer machen», sagte Rauch. Daher hoffe er auf eine weitere Normalisierung.

Seit acht Wochen ändere sich bei den Vorgaben für Bestattungen und Trauerfeiern fast täglich etwas, sagte der Bestatter. Anfangs hätte es keine Trauerfeiern mehr in Aussegnungshallen geben dürfen. Das sei inzwischen für eine begrenzte Anzahl an Personen erlaubt. Und auch die zulässige Gesamtzahl an Trauergästen am Grab auf einem Friedhof sei erhöht worden. Derzeit sind hier maximal 50 Menschen erlaubt.

Deutschland

22.05. 18:16

Studie: Corona-Tote mit mutmaßlich irreversiblen Lungenschäden

Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten durchwegs «ungewöhnlich schwere, teils mutmaßlich irreversible» Schäden im Lungengewebe festgestellt. Sie seien offensichtlich nicht bei der Beatmung, sondern am ehesten direkt durch das Virus entstanden, teilte die Uniklinik am Freitag mit. Das Ärzteteam sehe die Veränderung als Todesursache an.

Das Team habe 19 Tote obduziert. Die Ergebnisse der ersten zehn Obduktionen beschreibt es im «Journal of the American Medical Association» («Jama»). Die Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 79 Jahren. «Alle Patienten litten an schweren Grunderkrankungen, die jedoch nicht unmittelbar zum Tod führten», sagte Professor Bruno Märkl, Direktor der Pathologie an der Uniklinik. In den übrigen Organen seien keine augenscheinlich schweren Veränderungen nachgewiesen worden.

In Berlin waren zuvor bereits mindestens elf Covid-19-Tote obduziert worden. Das geht aus einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine parlamentarische Anfrage des Linke-Abgeordneten Wolfgang Albers hervor. Als Todesursachen wurden demnach am häufigsten Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle) erkannt. In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen «kausal durch Covid-19 bedingt» gewesen seien, hieß es.

Bayern

22.05. 18:15

Söder: Alle Kinder Anfang Juli zurück in Kindergärten und Kitas

Nach monatelanger Corona-Zwangspause sollen in Bayern bis zum 1. Juli wieder alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Dieses Zieldatum nannte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Freitagabend in seiner Rede auf dem ersten Internet-Parteitag der CSU-Geschichte. Ziel sei der 1. Juli, und zwar in kleineren, festen Betreuungsgruppen.

Bislang hatte es lediglich einen Fahrplan für rund 80 Prozent der Kinder gegeben. Bereits am kommenden Montag (25. Mai) dürfen Vorschulkinder wieder zurück in den Kindergarten, und auch deren Geschwisterkinder. Zudem dürfen dann Großtagespflege-Einrichtungen mit bis zu zehn Kindern wieder öffnen, ebenso Waldkindergärten. Nach den Pfingstferien am 15. Juni dürfen die Kinder zurück in die Kindergärten, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden. Gleiches gilt für jüngere Kinder, die vor dem Übergang in den Kindergarten stehen - sie dürfen dann wieder in die Krippe gehen. Und nach den Worten Söders sollen alle anderen dann Anfang Juli folgen.

Bayern

22.05. 17:24

Keine neuen Corona-Infektionen im Landkreis Straubing-Bogen

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen bezogen auf 100.000 Einwohner ist mit Stand Freitag, 22. Mai, 10 Uhr, auf 12,9 gesunken und liegt damit wieder deutlich unter sämtlichen Schwellenwerten. 

Im Landkreis wurden am Freitag zudem erneut den zweiten Tag in Folge keine Neuinfizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus gemeldet. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 484 (Stand 22. Mai, 16 Uhr). 

Im Landkreis wurden bisher (Stand 21. Mai) 298 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 154, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 29 Personen aus dem Landkreis. Als 29. Todesopfer wurde am Freitag eine 79-jährige Landkreisbürgerin gemeldet, die im Klinikum Deggendorf verstorben ist.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 26 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, eine davon intensiv-medizinisch (Stand 22.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

22.05. 16:18

Eine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt ist in den vergangenen zwei Tagen ein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden acht Personen als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 19 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 382.

Neumarkt

22.05. 16:09

Weitere sieben Fälle in Neunburger Gemeinschaftsunterkunft

Sieben neue Infektionen gibt es im Landkreis Schwandorf. Es handelt sich dabei um weitere Testergebnisse aus der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald. Einige Ergebnisse stehen noch aus. Die Gesamtzahlt der bestätigten Infektionen liegt im Landkreis Schwandorf bei 496. Der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 21,06.

Von den am Dienstag im Schlachthof in Schönsee abgestrichenen rund 20 Personen liegen jetzt alle Ergebnisse vor. Erfreulicherweise sind alle Tests negativ. Mit dieser Reihenuntersuchung hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Schwandorf der bayernweit geltenden Vorgabe entsprochen, alle Mitarbeiter von Schlachtbetrieben zu testen.

Ein in Schwandorf ansässiger Hersteller für Fleisch- und Wurstwaren, dessen Unternehmen zu den zehn größten Herstellern von Fleisch- und Wurstwaren in Deutschland zählt und das in vierter Generation als Familienbetrieb geführt wird, ist kein Schlachtbetrieb. In Übereinstimmung mit der Regierung der Oberpfalz erfolgt deshalb hier, wie in anderen Metzgereien auch, keine Reihentestung.

Schwandorf

22.05. 16:06

Ganz besondere Hilfe haben die Mitarbeiter des Regensburger Krankenhaus Barmherzige Brüder in der Corona-Zeit bekommen. Sie wurden von Spitzenköchen bekocht. Sternekoch Anton Schmaus aus dem Storstad und Georg Schröppel aus dem Rosarium standen in der Krankenhaus-Großküche. Die Initiative kam ursprünglich von den Köchen: Da sie aus Sicherheitsgründen ihre gastronomischen Betriebe schließen mussten, kamen sie auf die Idee, Gutes für systemrelevante Menschen zu tun. Was die Köche da unter anderem gezaubert haben, finden Sie hier.

Regensburg Stadt

22.05. 11:03

Lehrerverband kritisiert geplante Notbetreuung in den Pfingstferien

Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) kritisiert das Vorhaben der Staatsregierung, auch in den Pfingstferien an den Grund-, Förder- und Mittelschulen eine Notbetreuung anzubieten. Viele Schulen hätten bereits jetzt Personalprobleme, da Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehörten, ausfielen, schrieb der BLLV am Freitag in einer Pressemitteilung.

«Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben mit höchstem Einsatz seit Beginn der Corona-Krise unter schwierigsten Bedingungen ein schulisches Angebot für die Schülerinnen und Schüler aus dem Boden gestampft und aufrecht erhalten», sagte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann laut Mitteilung. «Jetzt sollen sie nach der Notbetreuung in den Osterferien auch noch in den Pfingstferien eingesetzt werden.» Inzwischen seien viele Lehrkräfte überlastet. Viele von ihnen hätten seit Fasching durchgearbeitet und hätten nun einen Anspruch auf Erholung. «Hier müssen die politisch Verantwortlichen jetzt – für die Pfingst- und Sommerferien – andere Lösungen finden.» (dpa).

 

Bayern

22.05. 10:04

Wegen Corona: CSU hält Parteitag virtuell ab

Premiere bei der CSU: Erstmals in ihrer Geschichte lädt die CSU an diesem Freitag zu einem virtuellen kleinen Parteitag ein. Bis zu 250 Delegierte sollen sich dazu einwählen, mitdiskutieren und virtuell abstimmen können. Die Hauptrede hält der Parteivorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder - von seinem Arbeitszimmer im obersten Stock der Parteizentrale aus. Als Gast wird Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz zugeschaltet.

Inhaltlich stehen die Corona-Krise, deren Auswirkungen sowie Maßnahmen zur Ankurbelung von Wirtschaft und Konjunktur im Zentrum. Die Delegierten wollen einen Leitantrag verabschieden, der die CSU-Forderungen nach einem großen Konjunkturpaket bestehend aus Investitionsanreizen und steuerlichen Entlastungen untermauern soll.

Die CSU fordert unter anderem Auto-Kaufprämien und eine schnelle und möglichst vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Parteichef Söder hatte sich am Montag zudem dafür ausgesprochen, in diesem Jahr Urlaub in Deutschland finanziell zu fördern, mit Urlaubsgutscheinen oder Möglichkeiten zur steuerlichen Absetzung.

In der Münchner Parteizentrale wurde eigens für den Parteitag ein Livestudio eingerichtet, in dem Generalsekretär Markus Blume und Parteivize Dorothee Bär den Parteitag moderieren werden. Zugute kommt der CSU, dass sie ihre Satzung bereits vor der Corona-Pandemie per Parteitagsbeschluss so geändert hat, dass Abstimmungen auch ohne Präsenzpflicht rechtssicher stattfinden können. Lediglich Wahlen und Abstimmungen wären nach dem derzeitigen Parteiengesetz nicht möglich.

Der virtuelle Parteitag sei ein «absoluter Meilenstein» in der Geschichte der CSU, sagte Blume. Man zeige damit, dass die Demokratie und die Parteiarbeit auch in der Corona-Pandemie nicht pausierten.

Blume und Bär betonten zudem, man versuche alles, damit echtes Parteitagsflair aufkomme. In dem internen Bereich, in den sich die Delegierten einwählen können, gibt es neben dem Livestream die Möglichkeit, sich zu Wort zu melden, Links zu den Sponsoren, zum CSU-Fan-Shop - und sogar eine virtuelle Kinderbetreuungsecke mit Ausmalbildern und einem Spiel. Und am Ende des Parteitags werden wie gewohnt die Hymnen abgespielt - nur ohne gemeinsames Mitsingen. Es stehe aber jedem frei, im Wohnzimmer zu Hause mitzusingen, hieß es (dpa).

Bayern

22.05. 08:16

Massive Einbußen an bayerischen Flughäfen durch Corona

Sie sind auch für viele Menschen aus Niederbayern und der Oberpfalz der Startpunkt in den wohlverdienten Urlaub: die Flughäfen München und Nürnberg. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik jetzt meldet, haben beide Flughäfen durch die Corona-Pandemie im ersten Jahresquartal deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Mit fast einem Viertel weniger Fluggästen im Vergleich zum Vorjahr war der Münchner Flughafen am stärksten betroffen. Am Flughafen Nürnberg sank die Passagierzahl im selben Zeitraum um über 20 Prozent.

Bayern

22.05. 07:32

Hertha und Union auf unterschiedlichen Wegen zum neuen Stadion


Die Corona-Krise beschert Hertha BSC und dem 1. FC Union in der Fußball-Bundesliga zwar ein Berliner Stadtderby ohne Zuschauer, nach dem Ende der Pandemie soll es neue Gespräche mit der Senatsverwaltung über die Stadionpläne der Clubs geben. «Soweit die Infektionsgefahr gebannt ist, werden wir wieder direkte Gespräche führen», sagte der Pressesprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Martin Pallgen, der Deutschen Presse-Agentur im Hinblick auf die Stadionpläne von Hertha BSC.

 

Im Zeitraum der Corona-Pause ist eine Machbarkeitsstudie zu den beiden Standorten Flughafen Tegel und dem Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm fertiggestellt worden und liegt nun der Senatsverwaltung vor. «Corona wirkte bisher wie ein Bremsklotz, deshalb gab es noch keine direkten Gespräche», sagte Pallgen.

 

Doch auch nach der Corona-Pandemie gibt es Hindernisse. «Wir arbeiten nach wie vor weiter dran», sagte Herthas Pressesprecher Markus Jung über den geplanten Stadionneubau, der eigentlich zu Saisonbeginn 2025 fertiggestellt sein soll. Bisher favorisierten die Charlottenburger ein Areal auf dem Olympiagelände oder auf dem Maifeld. Beide Standorte sind laut Senat nicht tragbar. Zum einen konnte sich Hertha nicht mit der Wohnungsgesellschaft einigen, der das Grundstück im Olympiapark gehört. Zum anderen ist laut Pallgen das «Maifeld aus vielerlei Gründen nicht bebaubar».

 

Zudem regte Investor Lars Windhorst im Februar im Interview mit dem «Manager-Magazin» den Bau einer größeren Arena an, die mehr Zuschauern Platz bietet anstatt den für 2025 geplanten rund 50 000 Zuschauern. «Dann könnten 50 000 Plätze vielleicht nicht mehr reichen, wenn wir Erfolg haben», sagte Windhorst.

 

Innensenator Andreas Geisel präferiert abseits der Zuschauerzahl das Gelände am Kurt-Schumacher-Damm. «Auf dem Festplatz, unmittelbar an Tegel angrenzend, gäbe es die Möglichkeit, ein Stadion zu errichten. Allerdings mit erheblichen Aufwendungen, mit einer derzeit noch schwierigen öffentlichen Anbindung. Darüber werden wir jetzt mit Hertha reden», sagte Geisel zuletzt der «Berliner Zeitung».

 

Viel entspannter blickt Lokalrivale Union auf den geplanten Stadionausbau, um die Statuten der Deutschen Fußball-Liga zu erfüllen. «Alle Arbeiten laufen ganz normal weiter», sagte Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit auf Nachfrage. Union will die Zuschauerzahl von derzeit 22 012 Besuchern auf 37 000 Zuschauer anheben - auch bei Union verzögerte sich das Vorhaben.

 

Arbeit hofft nun darauf, noch bis Ende Mai das Verkehrsgutachten zu erhalten. Wenn das neue Verkehrskonzept akzeptiert wird, folgen noch ein Umweltgutachten und ein Schallschutzgutachten. «Ziel ist es, das Planungsrecht bis zum Ende des Jahres zu erhalten», sagte Arbeit, «ich bin da sehr optimistisch.» Corona-Krise und damit verbundene mögliche finanzielle Engpässe sollen das Projekt nicht beeinflussen (dpa).

 

Deutschland

22.05. 07:06

Frauenärzte: Schwangerschaft während Corona-Pandemie unproblematisch

Der Berufsverband der Frauenärzte in Baden-Württemberg sieht keinen Grund dazu, von Schwangerschaften während der Corona-Pandemie abzuraten. Noch wisse man wenig über die Auswirkungen des Virus während der Schwangerschaft - bisher gebe es aber keine beunruhigenden Hinweise, sagte der Vorsitzende des Verbands, Markus Haist, der Deutschen Presse-Agentur. Er könne deshalb auch nicht von einer Schwangerschaft abraten.  

Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefährdung durch das neuartige Coronavirus besonders für Schwangere. «Es wird erwartet, dass die große Mehrheit der schwangeren Frauen nur leichte oder mittelschwere Symptome, ähnlich einer Erkältung beziehungsweise Grippe aufweist», heißt es in einer Erklärung (dpa).

Deutschland

22.05. 06:34

Keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen wurde am Donnerstag keine Neuinfizierung (Vortag: 9) mit dem neuartigen Corona-Virus gemeldet. 

Im Landkreis wurden bisher (Stand 19. Mai) 295 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Aktuelle Zahlen gibt es hier erst wieder nach dem Feiertag. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 157, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 28 Personen aus dem Landkreis.

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 47,7.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 30 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 21.05., 9:00 Uhr).

Überregional

22.05. 06:32

Polizei zieht überwiegend positive Vatertagsbilanz in Niederbayern und der Oberpfalz

Trotz Corona-Regeln: Die Oberpfälzer Polizei zieht für den Vatertag eine positive Bilanz. Es habe keine aufsehenerregenden Vorkommnisse gegeben, hieß es auf Nachfrage von charivari. Etwas mehr zu tun hatten die Polizeibeamten in Niederbayern: dort sorgte zu viel Alkohol für einige Schlägereien. Größere Einsätze seien aber ebenfalls ausgeblieben. Die Polizei hatte im Vorfeld angekündigt, wegen der bestehenden Corona-Regeln verstärkt zu kontrollieren.

Bayern

21.05. 16:35

Vier neue Fälle am Vatertag im Landkreis Schwandorf

Sieben-Tage-Inzidenz-Rate liegt aktuell bei 18,34

 

Am Sonntag, 8. März, war der erste positive Coronavirus-Fall im Landkreis Schwandorf bestätigt worden. Ebenso erging am selben Tag die erste Pressemitteilung. Am heutigen Feiertag Christi Himmelfahrt, an dem das Landratsamt ebenfalls mit einigen Mitarbeitern Dienst tut, wird die Öffentlichkeit mit der 75. Pressemitteilung informiert.

Vier neue Infektionen sind heute zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um eine dreiköpfige Familie in der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald und um einen Fall aus einer anderen Gemeinde. Die Gesamtzahlt der bestätigten Infektionen liegt bei 489.

Von den am Dienstag im Schlachthof in Schönsee abgestrichenen rund 20 Personen liegen die Ergebnisse, die allesamt im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen ausgewertet werden, erst zum Teil vor. Zur Stunde haben das Landratsamt sieben Rückmeldungen erreicht. Erfreulicherweise sind alle sieben Tests negativ.

Von den am Mittwoch in der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald im Rahmen der Reihentestung abgestrichenen Personen liegen noch keine Ergebnisse vor. Wir rechnen morgen mit diesen Ergebnissen. Die aus dieser Unterkunft heute zu vermeldenden drei Fälle wurden nicht im Rahmen dieser Reihenuntersuchung getestet, sondern unabhängig davon von einem anderen Arzt abgestrichen und in einem anderen Labor ausgewertet.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz unter Leitung von Landrat Thomas Ebeling wird am Freitag um 10 Uhr zu ihrer nächsten Lagebesprechung zusammentreten. Auch dieses Meeting wird im Rahmen einer Videokonferenz abgehalten.

Kindergärten öffnen schrittweise

Die Betretungsverbote für Kindertageseinrichtungen wurden vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales bis einschließlich 14. Juni 2020 grundsätzlich verlängert. Ausgenommen davon sind Waldkindergärten, die ab dem 25. Mai wieder von allen Kindern besucht werden können, die keine Symptome aufweisen. Auch Vorschulkinder dürfen ihre Kita wieder besuchen. Ihnen soll damit der Abschied aus ihrer Einrichtung ermöglicht werden. Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Deren Geschwisterkinder dürfen ebenfalls wieder ihre Kita besuchen, soweit es sich dabei um dieselbe Kindertageseinrichtung handelt. Durch die Aufnahme von Vorschulkindern und Geschwisterkindern ist mit einem deutlichen Anstieg der Kinder in der Notbetreuung zu rechnen. Um Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir darauf hin, dass die schrittweise Öffnung gastronomischer Betriebe nicht bedeutet, dass diese als Teil der kritischen Infrastruktur gewertet werden.

Schwandorf

21.05. 15:56

Corona-Krise trifft Wohnungsunternehmen weniger hart als befürchtet

Die meisten Mieter zahlen noch: Die Corona-Krise hat kommunale Vermieter und Wohnungsgenossenschaften weniger hart getroffen als befürchtet. Demnach gibt es bislang nur sehr wenige Fälle, in denen Hausbewohner die Miete schuldig bleiben oder Stundung beantragen. «Bisher ist die bayerische Wohnungswirtschaft mit einem blauen Auge davongekommen», erklärte Hans Maier, der Direktor des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW), am Donnerstag.

Der Verband hat 218 seiner Mitgliedsunternehmen befragt, die insgesamt 337 643 Wohnungen verwalten. Demnach hat es lediglich bei 1084 Mietverträgen Stundungsanträge gegeben, weitere 2245 Mieter haben ihre Zahlungen ohne Erklärung eingestellt oder unterbrochen - insgesamt ein Anteil von weniger als einem Prozent. Ursprünglich hatten die Wohnungsunternehmen Schlimmeres befürchtet.

Fast die Hälfte der Unternehmen berichtet über coronabedingte Verzögerungen bei Neubauten und Modernisierungen, allerdings werden diese laut Verband bisher als moderat eingeschätzt. «Alles in allem läuft die Arbeit auf Bayerns Baustellen in Anbetracht der derzeitigen Situation überraschend gut», sagte Verbandsdirektor Maier dazu. Bei der Instandhaltung der Wohnungen herrscht allerdings weitgehender Stillstand, «handwerkliche Maßnahmen in bewohnten Einheiten werden nur noch im Notfall durchgeführt», hieß es in der Mitteilung des VdW.

In dem Verband sind fast 500 Wohnungsunternehmen Mitglied, überwiegend städtische Gesellschaften und Genossenschaften, die auch viele Sozialwohnungen vermieten.

Deutschland

21.05. 13:39

Weltweit mehr als fünf Millionen Menschen haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie mit dem Virus infiziert. 

Das geht aus aktuellen Daten der Johns Hopkins-Universität hervor.  Das Zentrum der Corona Pandemie ist in den vergangenen Monaten einmal um die Welt gewandert. Erst lag es in China, dann in Italien, jetzt in den USA. Jeder dritte nachgewiesene Corona Fall wurde in den USA gemeldet. Inzwischen entwickelt sich aber Lateinamerika zum Brennpunkt. Brasilien liegt inzwischen hinter den USA und Russland auf Rang drei der am schlimmsten betroffenen Länder. Und auch in anderen Ländern Lateinamerikas
steigen die Zahlen.

WELT

21.05. 13:36

DFB beschließt Neustart der 3. Liga am 30. Mai - Saisonende 4. Juli

 Die 3. Liga mit fünf Clubs aus Bayern wird ihre Saison am 30. Mai fortsetzen und will die Spielzeit bis zum 4. Juli abschließen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mit, nachdem diese Entscheidung im Präsidium per Umlaufverfahren fixiert worden war. Die Vereine waren per E-Mail am Mittwochabend unterrichtet worden. Zuerst hatte die «Bild» darüber berichtet. 

«Die bevorstehende Rückkehr in den bundesweiten Spielbetrieb der 3. Liga erfolgt unter Berücksichtigung der politischen Verfügungslagen», heißt es in der Mitteilung. Demnach wird die Saison mit dem 28. Spieltag fortgesetzt. Der Rest wird durchgehend in englischen Wochen ausgetragen. Die Relegation zur 2. Bundesliga soll bis zum 11. Juli abgeschlossen sein. Die fünf bayerischen Vereine SpVgg Unterhaching, FC Ingolstadt, Würzburger Kickers, 1860 München und der FC Bayern München II zählen zu den Befürwortern der Saison mit Geisterspielen. 

«Die Vereine, an deren Standorten per Verfügungslage noch kein Profispielbetrieb erlaubt ist, sind nun noch einmal dazu aufgefordert, in aktive Klärung mit den zuständigen Behörden zu treten», teilte der DFB mit. Sollte ein Club sein eigenes Stadion nicht nutzen dürfen, müsse er in eine andere Spielstätte ausweichen.

Das beträfe Carl Zeiss Jena. Die Thüringer sollen laut Spielplan am 31. Mai gegen den Chemnitzer FC antreten. Der Tabellenletzte darf sein Stadion aufgrund behördlicher Verfügungen bis zum 5. Juni nicht nutzen. «Die 3. Liga ist eine bundesweite Profispielklasse, negative politische Verfügungslagen an vereinzelten Standorten dürfen hier nicht den deutschlandweit mehrheitlich möglichen Spielbetrieb komplett unterbinden», sagte DFB-Präsident Fritz Keller.

Deutschland

21.05. 12:48

30 km Stau an deutsch-polnischer Grenze

An der Grenze von Deutschland nach Polen haben sich heute am Vatertag kilometerlange Staus gebildet. Eine Polizeisprecherin sagte vormittags, auf der A 12 sei der Stau über 30 Kilometer lang, auf der A 15 seien es 15 Kilometer -
beide zunehmend. Der Grund seien die Grenzkontrollen in Polen - zum einen handle es sich um Heimfahrer nach Polen, zum anderen um Lkw, die durch Polen fahren.
 

Deutschland

21.05. 12:39

OVG: Schließung von Fitnessstudios wegen Coronavirus gerechtfertigt

 Fitness- und Sportstudios in Sachsen-Anhalt müssen noch bis kommende Woche geschlossen bleiben. Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg wies die Klage eines Betreibers gegen die derzeit geltende Schließungsanordnung ab, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Die Erwägungen der Landesregierung zu einem hohen Infektionsrisiko in Fitnessstudios seien plausibel, begründete der 3. Senat die Entscheidung.

Das Coronavirus werde vor allem durch Tröpfcheninfektionen von Mensch zu Mensch übertragen, erläuterte er. In geschlossenen Räumen könnte eine Ansammlung körperlich trainierender Menschen bei erhöhter Atemfrequenz und begrenztem Luftvolumen die Ansteckungsgefahr deutlich erhöhen.

Unabhängig von dieser Entscheidung können die Sachsen-Anhalter bald wieder in Sport-, Yoga- und Fitnessstudios trainieren. Die schwarz-rot-grüne Landesregierung hatte am Dienstag angekündigt, dass Sport auch in geschlossenen Räumen ab 28. Mai unter strengen Hygieneauflagen wieder erlaubt sein werde. Grund dafür ist die im Land sehr geringe Zahl an nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2.

Deutschland

21.05. 12:11

Corona Soforthilfe für Künstler

Künstler und Musiker aus Niederbayern und der Oberpfalz können ab sofort  Corona-Soforthilfe beantragen. Darauf weist der Chamer CSU-Landtagsabgeordnete Gerhard Hopp hin. Antragsberechtigt sind freischaffende Künstler, die ihren Hauptwohnsitz hier haben und nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend mit künstlerischer Tätigkeit verdienen. Für die Soforthilfe müssen sie ein Online-Formular ausfüllen:

kuenstlerhilfe-corona.bayern

Bayern

21.05. 11:39

Blutkonserven werden knapp - DRK ruft zu Spenden auf

Wegen steigender Nachfrage nach Blutkonserven drohen unter anderem in Baden-Württemberg Engpässe. Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schlägt wegen der Entwicklung bereits Alarm: Im Südwesten und auch in Hessen könne derzeit nicht einmal der Bedarf eines durchschnittlichen Tages abdeckt werden, sagte Stephan Küpper vom Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Mittwoch. Der Vorrat an Konserven reiche keine 24 Stunden. 

«Corona hat das Blutspendewesen sehr deutlich durchgerüttelt», sagte Küpper weiter. Grund dafür sei nicht etwa eine mangelnde Spendenbereitschaft, sondern der Wegfall vieler Gelegenheiten zur Blutspende etwa in Firmen oder Universitäten. In Berlin und Brandenburg seien die Vorräte ähnlich knapp. Am besten sei die Situation in Bayern, wo die Konserven den Bedarf von mehr als vier durchschnittlichen Tagen decken könnten.

Die Kliniken befänden sich trotz des aktuellen Mangels aber nicht in einer dramatischen Notsituation. «Niemand muss jetzt Angst haben, dass überlebensnotwenige Maßnahmen ausbleiben», sagte Küpper. Allerdings müssten schon jetzt nicht dringende Operationen zum Teil abgesagt oder verschoben werden, um akut Blut zu sparen. Bei unvorhergesehenen Notfällen würde sich die Lage dann zwar zuspitzen, doch auch dann könnten sich die Bundesländer gegenseitig aushelfen.

Erstspender können bis zum vollendeten 65. Lebensjahr Blut spenden. Das maximale Spenderalter für Blutspender ist das vollendete 73. Lebensjahr. Blut spenden darf aktuell nicht, wer in den letzten vier Wochen aus dem Ausland zurückgekehrt ist, hieß es beim DRK. Personen, die Blut spenden möchten, können online einen Termin vereinbaren, um den Schutzmaßnahmen gerecht werden zu können.

Deutschland

21.05. 11:31

Verwirrung um Stuttgarter Demonstration gegen Corona-Auflagen

 Verwirrung um den Corona-Protest: Eine für den kommenden Samstag (23. Mai) geplante große Demonstration gegen die Coronavirus-Beschränkungen findet nach Angaben der Stadt Stuttgart nun doch nicht statt. «Die Versammlungsanmeldung wurde von den Veranstaltern zurückgezogen», sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Für die «Initiative Querdenken 711» bestätigte deren Gründer Michael Ballweg die Entscheidung. Es habe sich lediglich um eine formale Anmeldung gehandelt, um vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Beschränkungen der Versammlungsfreiheit klagen zu können, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Ballweg hatte bereits nach dem Protest von rund 5000 Menschen am vergangenen Samstag angekündigt, selbst keine Demonstration mehr organisieren zu wollen. Kritiker der Proteste befürchten eine Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.

Nach Auskunft der Stadt soll am kommenden Samstag (15.30 Uhr) dennoch eine weitaus kleinere Demonstration unter dem Motto «Wir stehen auf für unser Recht. Weg mit allen Beschränkungen» stattfinden. Es sind rund 500 Teilnehmer angemeldet. Veranstaltet werden der Protestzug und die Abschlusskundgebung auf dem Cannstatter Wasen vom parteilosen Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner. Er sehe sich «in der unmittelbaren Nachfolge» der Initiative um Ballweg, sagte der Ex-AfD-Politiker der dpa. 

Ballweg distanziert sich hingegen von Fiechtner und dessen Aussage, er wolle Ballwegs Nachfolge antreten. «Jeder, der verstanden hat, worum es bei unserer Initiative geht, würde eine eigene friedliche Demo anmelden», betonte Ballweg. Er finde es sehr traurig, dass Fiechtner mit seiner Demo am Samstag sowohl den Schlossplatz als auch den Cannstatter Wasen belege. «Er schadet mit seiner Anmeldung der Grundidee, dass sich viele auf dem Cannstatter Wasen versammeln dürfen.»

Am vergangenen Samstag waren in zahlreichen deutschen Städten Tausende Menschen gegen Beschränkungen in der Corona-Krise auf die Straße gegangen. Es gab auch Gegendemonstrationen. In Stuttgart fand die größte Demonstration statt - allerdings nicht nur friedlich. 

Nach dem Angriff auf Teilnehmer der Stuttgarter Corona

-Demonstration schwebt eines der drei verletzten Opfer in Lebensgefahr. Der 54-jährige Mann wird nach Polizeiangaben behandelt, es wird zudem wegen versuchter Tötung ermittelt. Der Staatsschutz sei in die Suche nach den noch unbekannten Tätern eingebunden, hieß es weiter.

Für Aufsehen sorgte auch der Brand von mehreren Lastwagen einer Firma für Veranstaltungstechnik in der Nacht zum Samstag. In den Fahrzeugen sollte nach Polizeiangaben die Technik für die Demonstration auf dem Cannstatter Wasen transportiert werden. Die Lastwagen waren zum Zeitpunkt des Brandes jedoch noch nicht beladen gewesen. Auch hier sind die Täter noch nicht bekannt. 

Deutschland

21.05. 10:22

Sachsens Freibäder bereiten sich auf Saison vor

 

Abkühlung im Freibad, Pommes auf der Liegewiese - geht das auch in Zeiten von Corona? Nach der bevorstehenden Öffnung erster Bäder wird es sich zeigen.

Abkühlung auch in Corona-Zeiten: In den Leipziger Freibädern wird aktuell alles für die bevorstehende Saison vorbereitet. Ab Montag solle in vier Bädern wieder geplanscht werden, sagte Martin Gräfe, Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder am Mittwoch. Am 1. Juni sollen dann das Ökobad Lindenthal und das Kinderfreibecken «Robbe» öffnen.

Wegen des Coronavirus gelten jedoch strenge Auflagen: So sollen jedem Badegast mindestens 15 Quadratmeter Liegefläche zur Verfügung stehen, im Kassenbereich sowie in den Sanitärräumen müssen Masken getragen werden, und Schilder weisen auf Abstandsregeln hin. Höchstens 800 Badegäste dürften gleichzeitig ins Schreberbad kommen, sagte Gräfe. In vergangenen Jahren seien bis zu 2000 Menschen gleichzeitig in dem Bad gewesen.

Im Wasser setzen die Bäder-Betreiber auf die Eigenverantwortung der Gäste, sich nicht zu nahe zu kommen. Auch Aufsichtspersonal soll laut Gräfe darauf hinweisen, Abstand zu halten. Chlor töte Viren innerhalb kurzer Zeit, «so dass über das Wasser selbst eine Infektion ausgeschlossen ist». Leipzigs für Sport zuständiger Bürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) betonte, die Leipziger Bäder gehörten zu den ersten in Sachsen, die wieder öffnen. «Da kämpfen viele noch mit ihrer Infrastruktur und ihren Konzepten.»

Wann die Dresdner Freibäder loslegen ist noch unklar. Wegen der Auflagen und des «enormen Abstimmungsbedarfes» würden Konzepte für eine Eröffnung nicht vor der letzten Mai-Woche erwartet, teilte die Dresdner Bäder GmbH mit. Ihr Sprecher Lars Kühl sagte, man halte eine stufenweise Öffnung der Bäder für wahrscheinlich. Die Dresdner Bäder GmbH betreibt nach eigenen Angaben acht Freibäder, darunter ein Kombibad, sowie zwei offene Badestellen.

Deutschland

21.05. 10:20

Vatertag in Zeiten von Corona

Heute sind zum Vatertag ausnahmsweise Gruppenausflüge mit Bollerwagen und feucht-fröhliche Treffen verboten. Die Polizei hat angekündigt, die Einhaltung der Corona-Verordnung auch am Feiertag zu kontrollieren.  An diesem Vatertag
heute gilt der Mindestabstand. Auf manche Tradition müssen Ausflügler deshalbin Corona-Zeiten verzichten. Die Kontaktbeschränkungen gelten ja noch bis zum 5. Juni. Prinzipiell sind Touren an Seen und Berge aber erlaubt und es ist in
Ordnung, sich mit jemandem aus einem anderen Haushalt zu treffen. Große Ansammlungen bleiben aber bundesweit tabu - das will die Polizei heute stark kontrollieren. Und: Weil im vergangenen Jahr besonders viele Unfälle unter
Alkoholeinfluss passiert sind, wollen die Beamten auch den Verkehr im Auge behalten.

Deutschland

20.05. 19:51

Lob und Kritik für neue Regeln in der Fleischindustrie

Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt es, dass die Bundesregierung die Maßnahmen zum Arbeitsschutz in der Fleischindustrie verstärken will. Bessere Bedingungen seien längst überfällig, so Verbands-Chef Müller in der "Rheinischen Post". Der Preis müsse abbilden, was die Herstellung unter fairen Bedingungen koste. Die Bundesregierung will unter anderem Leiharbeit und Werkverträge in großen Betrieben der Fleischindustrie verbieten. Das sorgt aber auch für Kritik. Die Arbeitgeberverbände finden es inakzeptabel, dass Mängel einzelner Firmen missbraucht würden, um flexible Instrumente wie Werkverträge abzuschaffen. Die Regierung will solche Verträge in Zukunft verbieten.

Deutschland

20.05. 19:22

Bayer-Chef rechnet bald mit ersten Coronavirus-Medikamenten  

Bayer-Chef Werner Baumann rechnet schon bald mit ersten wirksamen Behandlungsmethoden gegen Corona-Erkrankungen. "Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Monaten einen Wirkstoff oder mehrere Wirkstoffkombinationen gibt, die den Krankheitsverlauf deutlich abmildern können", sagte der Manager der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Denn mehrere Studien zur Wirksamkeit von Medikamenten gegen das Coronavirus, die ursprünglich gegen andere Krankheiten entwickelt wurden, näherten sich ihrem Abschluss. "Sobald klar ist, welche Wirkstoffe helfen können, wird die wichtige Frage lauten, wie wir die Nachfrage schnellstmöglich weltweit bedienen können. Darauf bereiten wir uns bereits vor", sagte Baumann. Zu den Testkandidaten gehören auch die Bayer-Medikamente Resochin und Betaferon.

Deutschland

20.05. 19:02

Plan für Lufthansa-Rettung steht 

Die Spitzen der Bundesregierung haben sich offenbar darauf geeinigt, wie die Lufthansa-Rettung ablaufen könnte. Das schreibt der "Spiegel". Dem Bericht zufolge sieht die Einigung vor, dass der Bund sich mit 25 Prozent plus einer Aktie an dem Lufthansa-Konzern beteiligt und auch weiteres Kapital bereitstellt. Insgesamt gehe es um neun Milliarden Euro, hieß es. Zudem sollen zwei Aufsichtsräte von der Bundesregierung besetzt werden. Die Lufthansa müsste das Angebot noch von den Aktionären genehmigen lassen. Der Konzern war wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten.

Deutschland

20.05. 18:35

Trotz Corona: Sommerurlaub rückt näher

Außenminister Maas ist zuversichtlich, dass Reisebeschränkungen noch vor den Sommerferien abgebaut werden können. Und er sei optimistisch, dass die weltweite Reisewarnung zumindest für die EU nach dem 14. Juni durch abgestufte Reisehinweise ersetzt werden könne. Das sagte er heute nach Beratungen mit den Nachbarländern Deutschlands.

Deutschland

20.05. 18:05

Vier Neuinfizierte ohne Zusammenhang zur Firma Donautal im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen wurden am Mittwoch neun Neuinfizierungen (Vortag: 1) mit dem neuartigen Corona-Virus gemeldet. Wie heute bereits vermeldet stehen fünf davon in Zusammenhang mit der Firma Donautal. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 484 (Stand 20. Mai, 17 Uhr). 

Im Landkreis wurden bisher (Stand 18. Mai) 295 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Aktuelle Zahlen gibt es hier erst wieder nach dem Wochenende. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 157, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 28 Personen aus dem Landkreis. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 47,7. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 34 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 20.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

20.05. 17:35

Kein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf gab es heute keinen positiven Corona-Fall. Die gestern mitgeteilte Zahl von 485 Fällen gilt auch heute. Gewartet wird auf die Ergebnisse von über 100 Abstrichen. Gestern wurden im Schlachthof in Schönsee rund 20 Mitarbeiter und das amtliche Personal wie Fleischbeschauer und Tierarzt getestet, heute bei der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald rund 80 Bewohner. Hinzu kommen die Abstriche von Einzelfällen, die im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf und im Schwer-punktzentrum in Nabburg genommen wurden.

Ob diese beiden Teststellen nur solange betrieben werden, wie in Bayern der Katastrophenfall ausgerufen ist oder auch darüber hinaus, ist noch offen. Bei den unter Quarantäne gestellten Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald wird die Einhaltung der Quarantäne durch einen Sicherheitsdienst rund um die Uhr überwacht.

Schwandorf

20.05. 17:08

Zweitliga-Duell zwischen Bielefeld und Dresden verschoben

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat nach den Duellen mit Hannover 96 und Greuther Fürth auch ein drittes Zweitliga-Spiel von Dynamo Dresden verlegt. Das geht aus den Spielplänen hervor, die die DFL am Mittwoch veröffentlichte. Die Sachsen befinden sich derzeit wegen zweier positiver Tests auf das Coronavirus in einer zweiwöchigen Quarantäne. Nun soll auch das Gastspiel bei Tabellenführer Arminia Bielefeld anders als geplant erst im Juni stattfinden. Dresden wäre beim ursprünglich geplanten Spieltermin kommende Woche zwar nicht mehr in Quarantäne gewesen, hätte aber nur eine extrem kurze Vorbereitungszeit gehabt.

Deutschland

20.05. 16:38

Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern wieder geöffnet

Das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern (BIMO) in Theuern ist ab sofort wieder geöffnet. „Ich freue mich sehr, dass nun die coronabedingte Durststrecke vorbei ist und nach fast 8 Wochen wieder Leben ins Kultur-Schloss einkehrt“, ist Museumsleiter Dr. Martin Schreiner in Euphorie vor dem Re-Start. Für diesen Schritt musste vom Museumsleiter in enger Absprache mit Landrat Richard Reisinger und dem Gesundheitsamt in den vergangenen Wochen ein umfassendes Hygiene- und Schutzkonzept ausgearbeitet werden. 

Dieses sieht vor, dass Besucher im Museum eine selbst mitgebrachte Schutzmaske tragen und ihre Hände desinfizieren sowie der Sicherheitsabstand von 2 Metern zum Personal und anderen Museumsbesuchern eingehalten wird.„Die Gesundheit unserer Besucher steht an oberster Stelle. Mit dem hausinternes Schutz- und Hygienekonzept können wir dies gewährleisten“, betont Dr. Schreiner.

Somit ist ab sofort das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern immer Dienstags bis Samstags von 9 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Oberpfalz

20.05. 16:09

RVV-Kundenzentrum in Regensburg seit 11. Mai wieder geöffnet – Hygienekonzept greift 

Seit gut einer Woche ist der Schalterbereich des RVV-Kundenzentrums, der aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend schließen musste, wieder geöffnet: Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:15 Uhr und 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr erhalten Besucher des Kundenzentrums in der Hemauerstraße 1 wieder Auskünfte zu Fahrplänen, Abonnements und weiteren Tickets. Die organisatorische mittägliche Pause von 45 Minuten dient dazu, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Schichtwechsel unter Einhaltung der gebotenen Abstandsregeln zu ermöglichen. 

Zum Schutz von Kunden und des RVV-Personals wird ein umfassendes Hygienekonzept umgesetzt. Es umfasst neben Maßnahmen, die eine Einhaltung des geforderten Mindestabstands von 1,5 m ermöglichen, weitere Aspekte zum Schutz von Kunden, RVV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Der Wartebereich vor dem Eingang in der Hemauerstraße 1 ist gekennzeichnet. Bodenmarkierungen erleichtern die Wahrung des Mindestabstands. Am Eingang nimmt ein Mitarbeiter die Kunden in Empfang, bietet Desinfektionsmittel für die Reinigung der Hände an und steuert den Einlass: Maximal vier Besucher dürfen sich gleichzeitig im Kundenzentrum aufhalten. Im Wartebereich und während des Aufenthalts im Schalterbereich gilt eine Maskenpflicht. Alle Abo-Kunden, die ihre Tickets normalerweise persönlich im Kundenzentrum abholen, erhalten die Tickets für Juni 2020 ausnahmsweise per Post.

Regensburg Stadt

20.05. 15:34

Bittere Erkenntnis aus Hedwigsklinik-Studie

Wer mit dem Corona-Virus infiziert war, ist danach nicht automatisch immun dagegen. Das zeigt eine Studie der Regensburger Hedwigsklinik. Dort hatten sich 36 Ärzte und Pflegekräfte angesteckt. Sie wurden vor und nach ihrer Erkrankung ausgiebig getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd: Ein Viertel von ihnen hatte keine Antikörper gebildet. Und bei ihren Kontaktpersonen gelang nur in einem Fall der Antikörper-Nachweis. Die sogenannte Herdenimmunität scheint also nicht zu funktionieren. Auf sie beziehen sich viele Kritiker der Corona-Beschränkungen. 

Regensburg Stadt

20.05. 14:26

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind zwei Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden vier Personen als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 381.

Neumarkt

20.05. 14:03

Corona-Update für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle: 483 (+4), davon Todesfälle 45 (0)

Oberpfalz

20.05. 13:16

Kraftstoffpreise ziehen weiter an

Nachdem die Kraftstoffpreise an den Tankstellen seit Mitte Februar im Bundesmittel elf Wochen in Folge gesunken waren, müssen Autofahrer nun bereits die zweite Woche nacheinander mehr bezahlen. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,177 Euro, das sind 1,1 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich um 0,3 Cent auf durchschnittlich 1,052 Euro je Liter. Damit vergrößerte sich die Differenz zwischen beiden Sorten auf 12,5 Cent. 

Gründe für die wieder anziehenden Preise sind der angesichts der Corona-Lockerungen zunehmende Straßenverkehr, der die Kraftstoff-Nachfrage anfacht, vor allem aber die Stabilisierung am Rohölmarkt.

Deutschland

20.05. 12:33

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 447 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 19.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 410 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund !

Kelheim

20.05. 12:04

Drei positive Testergebnisse bei den Nachtests der Firma Donautal

Die Laborergebnisse des Nachtests bei der Firma Donautal in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen), der am Montag bei 82 Personen durchgeführt wurde, sind am Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen eingetroffen.

Von den 82 Personen wurden drei positiv getestet, bei den anderen 79 war das Ergebnis negativ. Alle drei Personen haben ihren Wohnsitz im Landkreis Straubing-Bogen. Der Nachtest wurde durchgeführt, da an den beiden Reihentest-Tagen in der Vorwoche aus unterschiedlichen Gründen nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend sein konnten.

Zudem sind bei zwei bisher negativen Personen mittlerweile Symptome aufgetreten und sie sind positiv. Beide Personen haben ihren Wohnsitz ebenfalls im Landkreis Straubing-Bogen.

Damit sind nun insgesamt 88 Personen aus dem Betrieb positiv getestet worden.

Niederbayern

20.05. 11:52

Dänisches Gesundheitsinstitut warnt vor Risiken von Grenzöffnung

Dänemarks nationale Gesundheitsexperten haben vor dem Risiko neuer Corona-Infektionen im Falle einer Öffnung der dänischen Grenzen gewarnt. Ein solcher Schritt könne mit sich führen, dass Erkrankte ins Land einreisten und dadurch neue Infektionsketten entstehen könnten, schrieb das staatliche Gesundheitsinstitut SSI nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwoch in einem neuen Bericht. Dies könne sich auf die Infektionszahlen in Dänemark auswirken. Zudem kämen dadurch mehr Menschen in Urlaubsgebiete, was das Risiko einer Ausbreitung bereits bestehender Fälle steigere.

WELT

20.05. 09:15

Bayerns Einzelhandel im April im Zeichen von Corona

Umsatz des „Einzelhandels mit Lebensmitteln“ um 13,5 Prozent im Plus, „Umsatz des Einzelhandels mit Nicht-Lebensmitteln“ um 16,6 Prozent im Minus

Corona hatte den bayerischen Einzelhandel im April 2020 fest im Griff: Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorliegenden, ersten Ergebnis-sen der Monatsstatistik im Einzelhandel berichtet, sank der Umsatz im bayeri-schen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) im Vergleich zum Vorjah-resmonat nominal um 7,3 Prozent und preisbereinigt um 8,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 0,3 Prozent zu.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den ersten Ergebnissen der Mo-natsstatistik im Einzelhandel mitteilt, verringerte sich der nominale Umsatz im bayeri-schen Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) infolge der Corona-Krise im Ap-ril 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 7,3 Prozent und real um 8,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Einzelhandels stieg um 0,3 Prozent, wo-bei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,5 Prozent zurückging und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,6 Prozent zunahm.

Die Maßnahmen zur Begrenzung der Corona-Pandemie führten im April 2020 zu ei-ner Zweiteilung im bayerischen Einzelhandel: Im „Lebensmittel-Einzelhandel“ wuchs der nominale Umsatz um 13,5 Prozent (real: +10,0 Prozent). Im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ nahm der nominale Umsatz um 16,6 Prozent ab (real: -16,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im „Einzelhandel mit Le-bensmitteln“ um 5,2 Prozent, im „Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln“ sank sie um 2,5 Prozent.

Im „Einzelhandel in Verkaufsräumen“ verringerte sich der Umsatz im April 2020 no-minal um 16,2 Prozent (real: -17,9 Prozent). Im „Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten“ ging der nominale Umsatz um 10,7 Prozent zurück (real: -15,0 Prozent). Im „sonstigen Einzelhandel“ (einschl. Versand- und Internet-Einzelhandel) nahm der nominale Umsatz um 18,8 Prozent zu und der reale Umsatz um 19,4 Prozent.

In der ersten vier Monaten des Jahres 2020 stieg der Umsatz im bayerischen Einzel-handel gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 1,6 Prozent und real um 0,6 Prozent, die Zahl der Beschäftigten wuchs ebenfalls um 0,6 Prozent.

Bayern

20.05. 05:51

CO2-Ausstoß sinkt

Wissenschaftler schätzen, dass wegen der Corona-Beschränkungen der weltweite CO2-Ausstoß zeitweise um ein Sechstel gesunken ist. Wie das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC mitteilte, gab es die stärksten Rückgänge beim Verkehr am Boden und bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen. In Deutschland sei Anfang April sogar um mehr als ein Viertel weniger Kohlendioxid ausgestoßen worden.

WELT

20.05. 05:50

Impfpflicht gegen Corona gefordert

Weltärztepräsident Montgomery hat sich für eine Impfpflicht gegen das Corona-Virus ausgesprochen. Er sei für eine Impfpflicht bei Masern gewesen und sei auch hier für eine Impfpflicht, sagte er den "Funke"-Zeitungen. Die Bundesregierung hatte zuletzt klargestellt, dass es keine Corona-Impfpflicht geben werde. Zumal es auch noch überhaupt keinen Impfstoff gibt. Ob einer noch in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden kann, ist unklar.

Deutschland

20.05. 05:49

Finanzielle Unterstützung für Eltern

Eltern sollen länger finanzielle Unterstützung vom Staat bekommen, wenn sie wegen geschlossener Schulen und Kitas nicht arbeiten können. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, soll das Kabinett über einen entsprechenden Änderungsantrag heute abstimmen. Gesundheitsminister Spahn sagte, die Unterstützung werde je Elternteil auf bis zu zehn Wochen verlängert, für Alleinerziehende auf bis zu 20 Wochen. Bislang ist die Entschädigung auf sechs Wochen begrenzt.

Deutschland

19.05. 19:29

Staatsregierung erlaubt Pokal-Halbfinale in München

Das Halbfinalspiel im DFB-Pokal zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt kann in der Münchner Allianz Arena stattfinden. Das Kabinett stimmte der Austragung der Partie ohne Zuschauer zu. Auch die Basketball-Bundesliga darf demnach die Saison mit einem Turnier mit zehn Teams im Juni in München fortsetzen. Und: der FC Bayern wird gemeinsam mit Real Madrid und Inter Mailand kommendes Jahr ein Benefiz-Turnier austragen. Das Geld soll in die medizinische Infrastruktur in Italien und Spanien fließen.

Bayern

19.05. 19:06

Eine Neuinfizierung im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen wurde am Dienstag eine Neuinfizierung mit dem neuartigen Corona-Virus gemeldet. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 475 (Stand 19. Mai, 18 Uhr). 

Im Landkreis wurden bisher (Stand 18. Mai) 293 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 150, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 28 Personen aus dem Landkreis. Als 28. Person wurde am Dienstag ein 75-jähriger vorerkrankter Landkreis-Bewohner gemeldet, der in einem Krankenhaus in einem Nachbarlandkreis verstorben ist.

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 48,7. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 35 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 19.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

19.05. 18:25

Bayern startet finanzielle Nothilfe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

In Bayern ist ein Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler angelaufen, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Der Online-Antrag auf Soforthilfe steht ab jetzt zur Verfügung. Insgesamt 140 Millionen Euro sind vorgesehen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern und Honorarausfälle zu kompensieren. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Aufgrund der notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung mussten geplante Veranstaltungen abgesagt und kulturelle Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen werden. Unter kuenstlerhilfe-corona.bayern ist das Formular im Netz zu finden. Zudem ist eine Hotline für Informationen und Fragen zum Programm eingerichtet, die Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 13 Uhr besetzt ist.

Über drei Monate monatlich bis zu 1.000 Euro

Vom Schriftsteller bis zur Game-Designerin, von der Puppenspielerin bis zum Tänzer: Künstlerinnen und Künstler sollen über drei Monate monatlich bis zu 1.000 Euro erhalten, wenn ihre fortlaufenden Einnahmen zur Sicherstellung des Lebensunterhalts aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausreichen. Antragsberechtigt sind freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit Hauptwohnsitz in Bayern, wenn sie nach Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind oder nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend mit erwerbsmäßiger künstlerischer Tätigkeit verdienen.

Bayern

19.05. 18:02

Drei neue Infektionen und ein Todesfall im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf gibt es den 17. Corona-Todesfall. Im Klinikum Weiden verstarb heute ein 83-jähriger Mann. Nach drei neuen positiven Fällen siehe die Bilanz aktuell so aus:

bestätigte Infektionen:  485

davon wieder gesund: 404

Fall noch aktiv: 64

Tote: 17

Schwandorf

19.05. 17:22

Leinen los für die Kelheimer Fahrgastschifffahrt ab 30. Mai 2020

In der heutigen Kabinettssitzung (19.05.2020) hat der Ministerrat weitere Lockerungsmaßnahmen zur Corona-Pandemie beschlossen. Unter anderem betrifft dies auch die unternehmerischen Bereiche der Wertschöpfungskette Tourismus.

Unter dem Vorbehalt einer anhaltend günstigen Entwicklung zum Corona-Infektionsgeschehen werden abgestimmt auf die Öffnung von Beherbergungsbetrieben ab 30. Mai 2020 auch Freizeiteinrichtungen im Außenbereich und u. a. auch die Fluss- und Seenschifffahrt wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen. Eine frohe Botschaft für die Kelheimer Fahrgastschifffahrt.

Pünktlich zu Pfingsten und den bevorstehenden Pfingstferien kann somit die Kelheimer Weisse Flotte wieder loslegen. Die Ausflugsschifffahrt in Kelheim steht seit 15. März 2020 still und bis zuletzt gab es keine verlässliche Auskunft, wann und unter welchen Voraussetzungen die Schiffe wieder Fahrt aufnehmen dürfen.

 

Kelheim

19.05. 16:52

Corona Update für den Landkreis Cham

Bis heute, 19.05.2020, 14.45 Uhr, wurde dem Gesundheitsamt am Landratsamt Cham ein weiterer positiver Fall gemeldet. Damit sind im Landkreis Cham insgesamt 420 positive Fälle registriert. Die Zahl der als genesen aus der Quarantäne Entlassenen ist mit 383 gleich geblieben. Es werden weiterhin drei Patienten stationär behandelt, einer davon in einer Klinik außerhalb des Landkreises. Die vom LGL berechnete 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 1,56.

 

Cham

19.05. 16:23

Über 3.000 nachgewiesene Corona-Infektionen in Bayern

In Bayern gibt es aktuell nur noch 3.125 nachgewiesene Corona-Infektionen. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Seit Beginn der Pandemie seien 45.966 Fälle registriert worden, verglichen mit dem Vortag sei ein Plus von 103 Fällen aufgetreten. Landesweit seien bisher 2.331 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

Zudem gebe es in Bayern derzeit zwei Hotspots bei den Infektionen. Zum einen gebe es im oberfränkischen Landkreis Coburg 82,8 Fälle pro 100 000 Einwohner, Ursache seien Reihentestungen von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Zudem gebe es im Raum Straubing 54,4 Fälle pro 100.000 Einwohner, hier sei das Ausbruchsgeschehen in einem Schlachthof vor Ort ursächlich.

Bayern

19.05. 15:44

Bislang 13 Corona-Fälle in bayerischen Gefängnissen

In Bayerns Gefängnissen sind bislang 13 Häftlinge positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Bei acht der Betroffenen wurde das Virus beim Eintreffen in der Haftanstalt festgestellt, teilte das Justizministeriums am Dienstag in München mit. Die Neuzugänge seien von Beginn an getrennt von den anderen Gefangenen untergebracht worden. «Zehn Gefangene sind zwischenzeitlich genesen und eine Person entlassen», sagte eine Ministeriumssprecherin. Bei den Mitarbeitern im Strafvollzug sind demnach bisher 30 Corona-Tests positiv ausgefallen. 

Um die Gefängnisse zu entlasten, werden derzeit laut Sprecherin unter anderem Haftantritte nach hinten verschoben - beispielsweise beim Jugendarrest oder bei Freiheitsstrafen von bis zu sechs Monaten. Entsprechend gebe es in den 36 Gefängnissen im Freistaat 18 Prozent freie Kapazitäten. «Zum Stichtag 30. April 2020 lag die Gefangenenzahl bei 9.867», sagte die Sprecherin. Vor dem Ausbruch der Pandemie Ende Januar saßen etwa 1.000 Häftlinge mehr hinter Gittern. 

Bayern

19.05. 15:17

Ärzte verärgert über Lehrer wegen hoher Zahl an Corona-Attesten

Die hohe Zahl an Lehrern, die aus Angst vor einer Corona-Ansteckung eine Befreiung vom Unterricht in der Schule anstrebt, sorgt bei Ärzten für Verärgerung. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" berichtete der Präsident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, von zunehmendem Unmut in den Praxen. "Es ist schon unverständlich, dass die Berufsgruppe der Lehrer für sich ein solches Schutzprivileg in Anspruch nimmt", sagte Fischbach. Andere Berufsgruppen würden "tatsächlich kranke Patienten versorgen" und wiesen wie die Kinderärzte ein wesentlich höheres Durchschnittsalter als Lehrer auf. 

Je nach Bundesland nimmt nach Angaben der Kultusministerien bis zu ein Drittel der Lehrer gegenwärtig keinen Unterricht in der Schule wahr, weil sie aufgrund ihres Alters oder anderer persönlicher Umstände besondere Angst vor einer Corona-Infektion haben. Sie verrichten stattdessen Arbeiten für die Schule von zu Hause aus, soweit dies angefordert wird und möglich ist.

Deutschland

19.05. 14:46

Schärferer Corona-Grenzwert in Bayern beschlossen

Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen. Das Landeskabinett setzte ihn auf 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herab. Das teilte Staatskanzleichef Herrmann mit. Herrmann sagte: Das Virus ist noch nicht besiegt, also wird es diese lokalen Ausbrüche immer wieder geben. Deshalb sei es in der aktuellen Phase der Pandemie sehr wichtig, dass Corona-Hotspots frühzeitig erkannt werden. Und dann müssen die Behörden reagieren: Sie können beispielsweise Einrichtungen schließen, Menschen aus Alten- oder Pflegeheimen verlegen, oder im schlimmsten Fall sogar eine
allgemeine Quarantäne verhängen. Bayern setzt somit auf einen schärferen Grenzwert, als von Bund und Ländern beschlossen. Bundesweit liegt die Grenze nämlich bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Bayern

19.05. 14:13

SPD kritisiert: Rettungsdienste bleiben weiter auf Kosten für Corona-Schutzausrüstung sitzen

Die Bayerische Staatsregierung drückt sich weiterhin davor, sich um die Kosten für Schutzanzüge, Mundschutz und Handschuhe zu kümmern. Die SPD-Landtagsfraktion hatte vor einer Woche in der Landtagsdebatte gefordert, dass die Corona-Schutzausrüstung für Rettungsorganisation von der Staatsregierung bezahlt wird oder es zumindest eine Kostenübernahme von den Krankenkassen gibt. CSU und Freie Wähler hatten eine baldige Lösung in Aussicht gestellt.

"Bisher gibt es dazu keinerlei Vorschläge von der Staatsregierung", erklärt der Fraktionsvorsitzende Horst Arnold. "Ganz im Gegenteil: Staatsregierung und Krankenkassen schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Die Leidtragenden sind die Rettungsdienste, die immer noch auf eine handfeste Lösung warten. Es würde ja schon die Zusicherung ausreichen, dass die laufenden Kosten - knapp zwei Millionen Euro in der Woche - von der Staatsregierung abgedeckt werden. Stattdessen soll das Ganze nun juristisch geklärt werden, was einige Wochen dauern kann. So lange bleiben die Rettungsdienste auf ihren Kosten sitzen - falls sie überhaupt jemals Geld sehen!"

Bayern

19.05. 13:31

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Eine Person wurde als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 28 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 379.

Neumarkt

19.05. 13:02

Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle Amberg-Sulzbach: 479 (+2)

Todesfälle:                         45 (0)

Aktuell in häuslicher Isolation/Quarantäne:

Fälle Amberg-Sulzbach: 32

Kontaktpersonen:           70

Schätzung Genesene (nach Robert Koch-Institut):

Amberg-Sulzbach:           406 (ca. 85 %)

 


 

Oberpfalz

19.05. 12:39

Bürgertelefon im Landkreis Neumarkt nur noch normal besetzt

Das Bürgertelefon des Landratsamtes schränkt seine Bereitschaftszeiten ein. Es steht ab sofort jeweils Mo – Do von 8 – 16 Uhr und Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr zur Verfügung. An Wochenenden und Feiertagen ist das Bürgertelefon aufgrund der geringen Nachfrage nicht mehr besetzt.


 

Neumarkt

19.05. 12:16

Erotikgewerbe Deutschland legt Stufenplan für Wiedereröffnung vor

Der Unternehmerverband Erotikgewerbe Deutschland (UEGD) hat die Regierungen der deutschen Bundesländer aufgefordert, bis zum 27.05. eine Perspektive für die Aufhebung der Betriebsschließungen im Prostitutionsgewerbe zu entwickeln, die im Zuge der Strategie zur Eindämmung von COVID-19 angeordnet worden waren. Grundlage der Forderung ist die bundesweite Aufhebung der Betriebsverbote für andere körpernahe Dienstleistungen wie Friseursalons, Tattoo-, Piercing und Massagestudios. 

Da dort in Hinblick auf die besonderen Herausforderungen effektiver Hygiene- und Abstandskonzepte gleichartige, die körperliche Nähe bedingende Leistungen angeboten werden, verstößt die fortgesetzte Schließung gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. 

Deutschland

19.05. 11:46

Experten fordern Öffnung von Schulen und Kitas

Medizinische Fachgesellschaften haben Bund, Länder und Kommunen dazu aufgerufen, Kitas und Schulen umgehend zu öffnen. Insbesondere bei Kindern unter zehn Jahren sprächen die aktuellen Daten für eine geringere Infektions- und Ansteckungsrate, heißt es in dem gemeinsamen Papier, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Im Gegensatz dazu seien die sozialen und gesundheitlichen Folgen der Schließungen gravierend, erklärte unter anderem der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Deutschland

19.05. 10:37

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 446 (+1) positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 18.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 410 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

 

Kelheim

19.05. 09:13

Bahn will ihre Züge sauberer machen

Die Deutsche Bahn will wegen der Corona-Pandemie mehr für die Sauberkeit in ihren Zügen tun. Wie die Funke-Zeitungen berichten, soll die Zahl der Reinigungskräfte in den Zügen bis August auf 600 erhöht werden. Sie sollen während der Fahrt Türdrücker, Griffe, Haltestangen, Waschräume und Toiletten reinigen und desinfizieren. Zudem plane die Bahn, an den Bahnhöfen und den Service-Schaltern Desinfektionsmittel-Spender aufzustellen.

Deutschland

19.05. 06:52

Trump droht der WHO

US-Präsident Trump hat der Weltgesundheitsorganisation mit einem endgültigen Zahlungsstopp gedroht. Dabei nannte er ein 30-Tage-Ultimatum, in dem sich die WHO zu wesentlichen Verbesserungen verpflichten solle. Trump selbst nimmt mittlerweile ein Malaria-Medikament als Prophylaxe gegen Corona. Er habe "sehr gute Dinge" über das Präparat gehört, sagte Trump. Das Weiße Haus veröffentlichte ein Schreiben von Trumps Leibarzt Conley, wonach Trumo und er nach zahlreichen Diskussionen zu dem Schluss gekommen seien, dass mögliche Vorteile einer Behandlung mit Hydroxychloroquin die damit verbundenen Risiken überwiegen. Es gibt bislang keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine Wirksamkeit des Medikaments im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

WELT

19.05. 06:44

Ausflugsziele mit dem "Bierfinder" finden

Viele Biergärten in Niederbayern und der Oberpfalz haben gestern nach der Corona-Zwangspause wieder aufgesperrt. Zeitgleich hat der Bayerische Brauerbund einen sogenannten Bierfinder online gestellt. Er hat Infos über die meisten ostbayerischen Brauereien und Brauereigasthöfe und ist mit Handy, Tablet oder am PC nutzbar. Auch bei der Planung von Ausflügen hilft der „Bierfinder“. Er zeigt Brauereien mit Museum oder Brauereiführungen und gibt Auskunft über Gaststätten, in die man nach der Besichtigung einkehren kann. Link: https://www.bayerisches-bier.de/brauereien-erzeuger/ 

Bayern

19.05. 06:44

Schwandorfer Müllverbrennungsanlage heizt wie nie

Im Müllkraftwerk Schwandorf wird derzeit so viel Müll verbrannt wie selten zuvor. Das liegt an der Corona-Pandemie. Viele Menschen haben die Zeit der Ausgangsbeschränkungen offenbar genutzt, um Keller oder Dachböden leer zu räumen. Als die Anlieferstationen des Müllzweckverbandes wieder offen waren, kamen in zehn Tagen über 14.000 Bürger mit ihrem Müll, meldet der „Neue Tag.“ Normalerweise gibt es pro Woche etwa 400 Anlieferungen. Der Müll-Zweckverband Schwandorf entsorgt Müll aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken. 

Schwandorf

19.05. 06:43

Regensburg und Infineon machen gemeinsame Sache

Die Stadt Regensburg und Infineon machen im Kampf gegen Corona gemeinsame Sache. Regensburg soll vom Wissen des Halbleiter-Herstellers auf dem Gebiet der Hygiene profitieren. Dabei geht es um die Beschaffung von Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln. 200 Overalls und 1.000 Liter Desinfektionsmittel hat Infineon schon an die Berufsfeuerwehr Regensburg abgegeben. Der Chiphersteller will sich seinerseits die Erfahrung der Stadt mit Krisensituationen zu Nutze machen. Dieser gemeinsame Austausch hilft beiden, teilte jetzt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit. 

Regensburg Stadt

19.05. 06:42

Söder warnt vor Corona-Demos

Am Abend hat es erneut in mehreren deutschen Städten Demos gegen die Corona-Beschränkungen gegeben. Vor allem in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen gingen hunderte Menschen auf die Straßen. Bayerns Ministerpräsident Söder warnte davor, dass rechtsextreme Gruppen die Aktionen für ihre Zwecke missbrauchen könnten. In der ARD sagte er, Ängste und Sorgen würden geschürt und die Proteste unterwandert.

Deutschland

19.05. 06:41

Urlaub im Ausland könnte möglich werden

Lange Zeit war Außenminister Maas skeptisch, was den Sommerurlaub im Ausland angeht. Nun will er mit Amtskollegen aus zehn Urlaubsländern darauf hinarbeiten, dass die Grenzen für Touristen bis zum Sommer aufmachen. Reiseveranstalter begrüßten die Ankündigung. Weltärztepräsident Montgomery warnte in den Funke-Zeitungen davor, die Reisebeschränkungen zu früh wieder zu lockern.

Deutschland

19.05. 06:40

Krankenhausmitarbeiter oft von Corona betroffen

Mitarbeiter von Krankenhäusern sowie Heimen in Deutschland sind offenbar besonders häufig von einer Corona-Infektion betroffen. Laut "Süddeutscher Zeitung" haben sich seit Mitte April im Schnitt täglich mehr als 230 Ärzte, Pfleger und andere Mitarbeiter mit dem Virus angesteckt. Insgesamt betrifft jede neunte Infektion einen Beschäftigten im Gesundheitswesen.

Deutschland

18.05. 19:51

Quarantäne-Muss aufgehoben

Keine Quarantäne mehr für Reise-Rückkehrer nach Bayern: Wer aus einem EU-Staat, einem Schengen-Staat oder Großbritannien einreist, muss nicht mehr zwei Wochen lang zuhause bleiben. Das gilt jetzt nur noch für Einreisende aus anderen Ländern. Bund und Länder hatten sich letzte Woche auf die Lockerung der Quarantäneregel verständigt.

Bundeskanzlerin Merkel fordert unterdessen gleiche Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus innerhalb der EU, um Reisen wieder zu ermöglichen. Sie regte an sich dabei an
der deutschen Obergrenze für Neuinfektionen zu orientieren. Sollte die überschritten werden, müssten Lockerungen rückgängig gemacht werden. Außenminister Maas hatte sich zuvor mit zehn seiner EU-Amtskollegen darauf verständigt, auf eine Grenzöffnung für Touristen bis zum Sommer hinzuarbeiten.

Deutschland

18.05. 19:04

Corona-Bilanz der Stadt Straubing

Laut Information des Gesundheitsamts wurden heute zwei neue Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing gemeldet. Damit beläuft sich die Zahl der insgesamt bisher bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus in der Stadt Straubing auf 408 (im Landkreis Straubing-Bogen auf 474). Erneut weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um die insgesamt bisher festgestellten Infektionen und nicht um die aktuell infizierten Personen handelt.  

205 Personen in der Stadt Straubing gelten als genesen. Das Gesundheitsamt erfasst bei dieser Zahl der Genesenen lediglich die Personen, die bis einschließlich 15.05.2020 offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen worden sind. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann.

Im Klinikum Straubing befinden sich (Stand 18.05.2020, 09.00 Uhr) 14 Patienten mit bestätigter oder Verdacht auf Corona-Infektion in Behandlung, davon 1 auf der Intensivstation.

Bedauerlicherweise gibt es im Bereich der Stadt Straubing einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Es handelt sich um eine 69-jährige Person.

Niederbayern

18.05. 18:38

Erneut keine Neuinfizierungen im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es am Montag am dritten Tag in Folge keine Neuinfizierungen mit neuartigen Corona-Virus. 292 Personen wurden offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Aktuelle Zahlen gibt es hier erst wieder nach dem Wochenende. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 151, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 27 Personen aus dem Landkreis. 

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 53,6. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 18.05., 9:00 Uhr). 

Beim Nachtest bei der Firma Donautal in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) wurden heute 82 Abstriche genommen. Mit Testergebnisse ist im Laufe der Woche zu rechnen. Bei der Firma sind bisher 83 positive Tests bekannt. 

Niederbayern

18.05. 18:15

Kein neuer Fall von Corona im Landkreis Schwandorf

Am heutigen Montag gab es keine neuen Infektionen. Da von gestern Abend aber noch zwei Fälle zu vermelden sind, steigt die Gesamtzahl von 480 auf 482.

Die dezentrale Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung wurde ausgesetzt, da die Lage aufgrund der zentralen Versorgung durch den Freistaat Bayern ausreichend und angemessen ist. Sollte absehbar sein, dass wieder ein erhöhter Bedarf erforderlich ist, wird aber entsprechend reagiert.

Gemäß Vorgabe des bayerischen Gesundheitsministeriums sollen jetzt alle Schlachthöfe im Freistaat kontrolliert werden, das heißt, dass deren Mitarbeiter im Wege einer Reihenuntersuchung getestet werden. Dies wird im Laufe der Woche auch im Landkreis Schwandorf geschehen.

Schwandorf

18.05. 17:42

SPD kritisiert Umgang der Regierung mit Schlachthof-Arbeitern

Nach einer Häufung von Corona-Infektionen unter Schlachterei-Mitarbeitern im Raum Straubing hat die bayerische SPD schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung erhoben. Die Staatsregierung räume zwar in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von SPD-Landtagsabgeordneten ein, dass die Unterbringung von Schlachthof-Arbeitern in Gemeinschaftsunterkünften das Risiko einer Ansteckung erhöhe. Sie tue aber nichts zur Abhilfe, bemängelten die niederbayerische SPD-Abgeordnete Ruth Müller und der Münchner SPD-Verbraucherschützer Florian von Brunn am Montag. 

Niederbayern

18.05. 17:10

100.000 Masken für das Bahnland-Bayern

Das Bayerische Verkehrsministerium und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) haben heute mit der kostenfreien Verteilung von 100.000 Alltagsmasken an Fahrgäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen in Bayern begonnen. Nach dem heutigen Auftakt am Münchner Hauptbahnhof folgen bis einschließlich 27. Mai Verteilaktionen an sechs weiteren bayerischen Knotenbahnhöfen: Augsburg, Hof, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats.

Bayern

18.05. 16:41

Kassenärzte in Bayern: Notwendige Praxisbesuche nicht aufschieben !

Zu einer „Revitalisierung“ der ambulanten medizinischen Versorgung in Bayern hat heute der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) in München aufgerufen. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten der Fokus auf der Erkennung und Behandlung von COVID-19-Patienten lag, ist es nun höchste Zeit, auch die Diagnostik und Therapie aller sonstigen Erkrankungen in den Praxen wieder in vollem Umfang wahrzunehmen. 

Der Vorstand der KVB hat zu der Thematik heute ein Positionspapier veröffentlicht, das auf der Basis von Frühinformationen aus der Abrechnung des ersten Quartals 2020 Rückschlüsse auf den durch die Corona-Krise bedingten Rückgang der Fallzahlen in Bayerns Praxen zulässt. So war für den Monat März 2020 je nach Fachgruppe ein Minus bei den Zahlen der behandelten Patienten zwischen 25 und 70 Prozent erkennbar.
 

Bayern

18.05. 16:15

Erneuter positiver Corona-Test in Liga 3

Die Wiederaufnahme der Dritte Liga gestaltet sich für den DFB immer schwieriger. Nun gibt es einen weiteren Rückschlag, ein Spieler von Dynamo Dresden ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Er und zwei weitere Akteure müssen für 14 Tage in Quarantäne. Wann die Spielzeit fortgesetzt werden kann, ist weiter unklar. Immer mehr spricht für eine Verlängerung der Saison bis in den Juli.


 

Deutschland

18.05. 15:34

Söder will «Urlaub daheim» fördern und Soli schnell abschaffen

Angesichts der Corona-Krise schlägt die CSU in diesem Jahr eine gezielte finanzielle Förderung von Urlaub in Deutschland vor, beispielsweise in Form von Urlaubsgutscheinen. Mit finanziellen Anreizen in den Sommermonaten könnte man «ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen», sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München. Denkbar seien entweder Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit - er sei da relativ offen. Söder plädierte aber für eine Förderung «vor allem für diejenigen, die nicht so viel Geld haben und sich so etwas nicht so leisten können». Und viele Menschen könnten sich nur wenig leisten.

Söder begründete den Vorstoß mit einer großen Skepsis, was in diesem Jahr Urlaubsmöglichkeiten in europäischen Nachbarländern angeht. Er sei da sehr zurückhaltend. Er glaube nicht, «dass wir heute schon Pläne vorgeben können, dass wir in einem Monat schon wieder in Italien oder in Spanien sind oder in Frankreich». Söder warnte, man bewege sich im Kampf gegen das Coronavirus noch auf sehr dünnem Eis.


 

Bayern

18.05. 15:01

Huml: Mit Abstand weiter durch die Krise 

Am Montag sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass die Gastronomie im Außenbereich (zum Beispiel Biergärten) bis 20.00 Uhr öffnen kann. Ab dem 25. Mai 2020 können Speisegaststätten im Innenbereich bis 22.00 Uhr öffnen.

Huml unterstrich: "Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern zu entwickeln. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort vor, wo der Mindestabstand zwingend nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommen Lüftungs- und Reinigungspläne sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung für den Fall, dass eine Infektion auftritt."

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich grundsätzlich an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygiene-Regeln."

 


 

Bayern

18.05. 14:30

Grünen-MdL Steinberger fordert unverzügliche Kontrollen an Schlachthöfen

Deutlich mehr Engagement fordert die Landtagsabgeordnete der Grünen, Rosi Steinberger, bei Corona-Kontrollen an Bayerischen Schlachthöfen. Auf ihre Anfrage vom 11. Mai nach Reihentestungen in allen Bayerischen Fleischbetrieben erhielt sie am 18. Mai die Antwort vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Darin heißt es, es seien Reihentestungen für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Schlachtbetrieben, die in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, vorgesehen. 

Die Fleischindustrie hatte sich in den vergangenen Wochen in anderen Bundesländern als Hotspot von Corona Infektionen erwiesen. Mittlerweile wurden auch am Schlachthof Straubing-Bogen rund 80 Mitarbeiter positiv getestet. „Da erwarte ich schon, dass die Behörden umgehend tätig werden und zum Schutz der Arbeitnehmer und Arbeitnehmer*innen vor Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 an allen Schlachthöfen unverzüglich testen“, so Steinberger. 

Vor allem der hohe Anteil von Mitarbeitern von Fremdfirmen, die in beengten Gemeinschaftsunterkünften wohnen und den Weg zur Arbeit gemeinsam zurücklegen, hatte maßgeblich zum Infektionsgeschehen beigetragen. 


 

Niederbayern

18.05. 13:41

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 17.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 409 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.


 

Kelheim

18.05. 13:05

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Während des Wochenendes sind im Landkreis Neumarkt zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden neun Personen als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 33 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 377.


 

Neumarkt

18.05. 12:50

Mehrere Corona-Verstöße am Wochenende in Regensburg

Beamte der Polizeiinspektion Regensburg-Nord mussten am Samstagabend drei Partys auflösen. Insgesamt erhielten 20 Personen eine Anzeige und wurden des Platzes verwiesen. Sie feierten jeweils in Gruppen zusammen auf öffentlichen Grünflächen entlang des Regen-, bzw. Donauufers. Sieben Personen wurden unabhängig voneinander festgestellt, als sie den ÖPNV ohne Mund-Nasen-Schutz nutzten. Auch sie erwartet eine Anzeige.

 

Regensburg Stadt

18.05. 11:57

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle: 477 (+1), davon Todesfälle: 45 (0)

Als genesen gelten heute laut Schätzkriterien des Robert Koch-Instituts:

Landkreis Amberg-Sulzbach: 402

Oberpfalz

18.05. 10:01

Seehofer und Söder wollen Grenzerfahrung sammeln

In der aktuellen Debatte um Grenzkontrollen wegen der Corona Pandemie will sich Bundesinnenminister Seehofer ein Bild machen. Er besucht heute den deutsch-österreichischen Grenzübergang in Freilassing. Begleitet wird er von Ministerpräsident Söder und Bayerns Innenminister Herrmann. Die geltenden Kontrollen hatten vor allem bei Berufspendlern und Unternehmern für starke Behinderungen und Wartezeiten gesorgt. Noch bis Mitte Juni soll an den Grenzen zu Österreich stichprobenartig kontrolliert werden.

Bayern

18.05. 09:57

Europa atmet etwas auf

Italien, Spanien und Großbritannien können ein wenig aufatmen. Alle drei Länder melden seit Anfang März die niedrigste Zahl neuer Todesopfer. Spanien zum Beispiel registrierte binnen 24 Stunden zum ersten Mal seit zwei Monaten weniger als 100 Fälle. Außerdem dürfen unter anderem in Spanien und Italien zum Beispiel Cafes und Bars wieder öffnen.

WELT

18.05. 09:15

Videotelefonie gefragt wie nie

Durch die Corona-Pandemie haben auch junge Erwachsene viel digitales Neuland betreten. Nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox haben 40 Prozent der jungen Erwachsenen von 18 bis 29 Jahren während des Lockdowns zum ersten Mal videotelefoniert. Demnach dürfte die Krise auch für einen nachhaltigen Digitalisierungsschub gesorgt haben: Knapp 60 Prozent wollen nach eigenen Angaben weiterhin häufiger videotelefonieren und gut die Hälfte generell mehr telefonieren.

Deutschland

18.05. 09:14

Große Verluste bei Ryanair

Europas größter Billigflieger Ryanair wird durch die Coronavirus-Krise einen noch höheren Verlust einfliegen als gedacht. Das Unternehmen schätzt den Verlust zwischen April und Juni auf über 200 Millionen Euro statt wie bisher auf 100 Millionen. Ursprünglich war mit 154 Millionen Fluggästen gerechnet worden, nun werden es wohl weniger als 80 Millionen. Dadurch gerieten auch die Ticketpreise unter Druck. Außerdem könnten große Airlines im Gegensatz zu Ryanair durch Staatshilfen ihre Kosten drücken, hieß es.

WELT

18.05. 08:30

Experten beantworten Fragen rund um das Reisen im Livechat

REGENSBURG. Die Corona-Pandemie sorgt für viele Fragestellungen in Bezug auf Reisen. Was tun bei stornierten Flügen? Wann kann ich meine Familie, Freunde und Bekannte in Tschechien, Österreich oder der Schweiz wieder besuchen? Wann gibt es in der EU wieder freien Reiseverkehr? In welcher Form müssen Reiseveranstalter Kosten erstatten? Der Regensburger Abgeordnete Tobias Gotthardt, Europaausschussvorsitzender und Stellvertreter des Europaministers im Ausschuss der Regionen (AdR) lädt in diesem Zusammenhang dazu ein, einen Livechat zu Reisen und Tourismus in der EU zu besuchen. Viele Fragen rund um das Thema Reisen beantworten Experten und Expertinnen des Europäischen Verbraucherzentrums in Deutschland heute, am Montag, den 18. Mai, von 9 bis 16 Uhr Fragen in einem Facebook-Livechat, der hier zu finden ist: https://bit.ly/2WyRsof

WELT

18.05. 08:11

Kein neuer Lockdown in Straubing

Der niederbayerische Landkreis Straubing-Bogen reißt wegen zahlreicher Corona-Erkrankter in einem Schlachtbetrieb die Obergrenze von Neuinfektionen. Trotz der Überschreitung will das Landratsamt vorerst keinen erneuten Lockdown anordnen. Sollten die Infektionszahlen in den nächsten Tagen und Wochen steigen, müssten die Maßnahmen dahingehend angepasst werden, hieß es von der Behörde.

Niederbayern

18.05. 06:27

Familien sollen Hilfe erhalten

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will Familien in der Corona-Krise länger und stärker unterstützen. Sie öffnet sich damit für Forderungen der SPD. Demnach soll der Anspruch auf Lohnfortzahlung verlängert werden. Wer in der Corona-Krise wegen der Betreuung kleiner Kinder nicht arbeiten kann, erhält bisher für sechs Wochen knapp 70 Prozent des Nettoeinkommens. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte AKK, diese Hilfe im Rahmen des Konjunkturpaktes bis zum Ende des Jahres fortsetzen und die Bezugsdauer von sechs auf zehn Wochen erhöhen.

Deutschland

18.05. 06:26

Werden Reisebeschränkungen aufgehoben?

Bundesaußenminister Maas will heute mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern über Reisebeschränkungen für Touristen beraten. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. In Deutschland gilt bis zum 14. Juni eine weltweite Reisewarnung für Urlauber. Maas will sie schrittweise aufheben, sofern es keinen Rückschlag bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt - zuerst für europäische Länder.

Deutschland

18.05. 05:35

Schlachthof-Mitarbeiter sollen geschützt werden

Nachdem sich das Coronavirus unter Mitarbeitern einiger Schlachthöfe in Deutschland ausgebreitet hat, geht es im Corona-Kabinett um den Arbeitsschutz in diesen Betrieben. Bundesarbeitsminister Heil will heute ein entsprechendes Konzept vorlegen. Der "Rheinischen Post" sagte Heil, es gehe zum Beispiel um Gesundheitsschutz in Unterkünften, während des Transports und am Arbeitsplatz. Die - oft osteuropäischen - Mitarbeiter würden teils ausgebeutet - auch das solle geändert werden.

Deutschland

18.05. 05:34

Nach wochenlanger Corona-Pause dürfen Wirts- und Biergärten in Bayern heute wieder öffnen - unter Auflagen. Dem Branchenverband Dehoga zufolge dürfen maximal Menschen aus zwei Haushalten draußen zusammensitzen - ansonsten gilt es die 1,5 Meter Mindestabstand einzuhalten. Am Tisch müssen Gäste keinen Mundschutz tragen - das Servicepersonal aber schon. Und: um 20 Uhr muss zugemacht werden. Die Innenräume dürfen Wirtshäuser dann in einer Woche öffnen.

Bayern

17.05. 16:51

Keine Neuinfizierungen im Landkreis Straubing-Bogen am Wochenende

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es am Samstag und Sonntag keine Neuinfizierungen mit neuartigen Corona-Virus. Erstmalig seit dem Auftreten des ersten Falles im Landkreis im März können damit an zwei Tagen in Folge keine Neuinfizierungen vermeldet werden.

Im Landkreis wurden bisher (Stand 14. Mai) 282 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Aktuelle Zahlen gibt es hier erst wieder nach dem Wochenende. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei 161, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 27 Personen aus dem Landkreis. Am Samstag wurde der Tod eines 68-jährigen Landkreis-Bewohners mit Vorerkrankungen bekannt, der in der Universitätsklinik in Regensburg verstarb.

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 53,6. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 17.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

17.05. 16:49

Bilanz des Wochenendes: 21 neue Infektionen und ein Todesfall im Landkreis Schwandorf

Die Zahl der bestätigten Infektionen ist um 21 auf 480 angestiegen, die Zahl der Corona-Todesfälle um eins auf 16. Verstorben ist eine 83-jährige Frau, die in einem Heim gelebt hatte.

Die 21 Infektionen, die seit unserer Pressemitteilung vom Freitagnachmittag zu verzeichnen sind, verteilen sich wie folgt:

- Gemeinschaftsunterkunft Egelseer Straße in Schwandorf              3

- Gemeinschaftsunterkunft Neunburg vorm Wald                          16

- Einzelfälle (unabhängig voneinander)                                           2

Weitere Testergebnisse aus beiden Asylbewerberunterkünften stehen noch aus.

Die positiv getesteten Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in Neunburg vorm Wald befinden sich dort in Quarantäne. Sechs der negativ getesteten Personen, die als sogenannte Kontaktpersonen 1 ebenfalls für zwei Wochen in Quarantäne bleiben müssen, wurden in eine Unterkunft in einem Ortsteil der Stadt Nabburg verlegt.

Schwandorf

17.05. 15:39

Kaum Corona-Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt gemeldet

Seit dem 10. März steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt. Nun gibt es erstmals keine gemeldeten Neuinfektionen während eines Tages. Sozialministerin Petra Grimm-Benne mahnt dennoch zur Vorsicht.

Magdeburg (dpa/sa) - Am Wochenende sind in Sachsen-Anhalt kaum neue Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt worden. Nachdem am Samstag das erste Mal seit Beginn der Pandemie in dem Land keine neuen Infektionen nachgewiesen worden waren, waren es am Sonntag zwei im Vergleich zum Vortag, wie das Sozialministerium mitteilte. Insgesamt wurden in Sachsen-Anhalt 1678 Fälle nachgewiesen, 224 Patienten wurden im Krankenhaus behandelt. Schätzungsweise sind 1500 Menschen wieder genesen. Die Todeszahl im Zusammenhang mit Covid-19 liegt unverändert bei 54. 

Es sei jedoch eine Momentaufnahme, von einer Trendwende zu sprechen, sei viel zu früh, zumal am Wochenende generell weniger Testergebnisse eingingen, hieß es am Samstag aus dem Ministerium mit Blick auf die niedrigen Infektionszahlen. «Aber es ist sehr ermutigend», teilte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) der Deutschen Presse-Agentur mit.

«Wir freuen uns sehr, dass erstmals seit Beginn der Pandemie keine Neuinfektion zu vermelden ist», so die Ministerin. Wichtig sei, Abstands- und Hygieneregeln sehr ernst zu nehmen, um der Gefahr von Neuinfektionen möglichst entgegen zu wirken. Dabei dürfe nicht nachgelassen werden. Bereits in den vergangenen Tagen lagen die gemeldeten Infektionszahlen im einstelligen Bereich.

Sachsen-Anhalt war das letzte Bundesland, in dem eine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde. Am 10. März wurden dann fast zeitgleich vier Fälle bekannt. Seitdem ist die Gesamtzahl der Infizierten auf 1676 gestiegen. Gemessen an den Fällen pro 100 000 Einwohnern verzeichnet laut Robert Koch-Institut nur Mecklenburg-Vorpommern weniger festgestellte Infektionen. 

Ministeriumsangaben zufolge werden rund 2000 Corona-Tests täglich vorgenommen. Bei Bedarf sei jedoch noch Luft nach oben, so dass 8000 Tests am Tag möglich seien. Das Ministerium betonte, dass auch dies nicht die Obergrenze des Möglichen sei. In einem weiteren Schritt seien mehr als 14 000 Tests denkbar. 

Deutschland

17.05. 14:54

Gesundheitsbehörden billigen Corona-Konzept von Stadt und Landkreis: Keine Rücknahme der Lockerungen aktuell nötig

 

Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat in Übereinstimmung mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit die bisher von Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen gemeinsam getroffenen Maßnahmen nach dem Bekanntwerden der Corona-Fälle beim Schlachtbetrieb Donautal in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) gebilligt und als ausreichend eingeschätzt. 

Diese Mitteilung hat Stadt und Landkreis am Wochenende erreicht. Damit ist trotz des Überschreitens des Schwellenwertes der Sieben-Tages-Inzidenz in Stadt und Landkreis aktuell keine Rücknahme der Lockerungen nötig. Wörtlich heißt es in der Mitteilung: „Weitere Maßnahmen auf breiter Bevölkerungsebene im Landkreis und Stadtkreis scheinen in der aktuellen Situation nicht geboten. Sofern sich in den nächsten Tagen und Wochen eine weitere Ausbreitung im LK/SK zeigen sollte, müssen die Maßnahmen dahingehend angepasst werden.“

Stadt und Landkreis hatten gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Straubing-Bogen und weiteren beteiligten Stellen ein Strategiepapier erarbeitet, mit dem eine Weiterverbreitung des Virus verhindert und eine lokale Eingrenzung sichergestellt werden soll. Dieses Strategiepapier sieht unter anderem eine sofortige Quarantäne der betroffenen Gemeinschaftsunterkünfte und die Abverlegung von positiven Fällen aus Gemeinschaftsunterkünften in eine zentrale Unterkunft in Stadt und Landkreis vor. Diese Maßnahmen wurden umgehend nach dem Bekanntwerden der Testergebnisse eingeleitet.

Landrat Josef Laumer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr sind sehr froh über die Zustimmung zu dem gemeinsam erarbeiteten Konzept: „Jetzt ist es enorm wichtig, die ergriffenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen. Dies gilt in besonderer Weise für die ergangenen Quarantäneauflagen.“

 

Niederbayern

17.05. 14:28

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach


   Fälle:  476 (+3 gegenüber Freitag)
   Todesfälle: 45 (0)

Oberpfalz

17.05. 14:22

Bald wieder Fans im Stadion ?

Niedersachsens Ministerpräsident Weil und Sachsens Ministerpräsident Kretschmer wollen bald wieder Fans in die Fußballstadien lassen. Wie Weil der Bild am Sonntag sagte, soll das nach der Sommerpause geklärt werden.  Wenn die
Infektionsrate so niedrig bleibt und es bald auch eine Kontakt-Nachverfolgungs-App gibt, dann sollte man die Fans zur neuen Saison auch wieder in die Stadien lassen. 

Deutschland

17.05. 12:05

Demos gegen Corona-Maßnahmen auch am Sonntag geplant

Nach den weitgehend friedlichen Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen am Samstag wollen in Bayern auch am Sonntag Menschen gegen die Beschränkungen protestieren. Geplant sind nach Angaben der Polizeipräsidien unter anderem kleinere Demos mit je rund 50 angemeldeten Teilnehmern in München, Dingolfing und Regensburg sowie am Untermain und im schwäbischen Pfronten.

Die Polizei äußerte sich insgesamt positiv über den Verlauf der Veranstaltungen am Samstag: Nirgendwo in Bayern habe es größere Ausschreitungen gegeben. Bayernweit waren am Wochenende rund 70 Versammlungen angemeldet.

Aus Wut über die Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Epidemie war es am Wochenende davor in München, Nürnberg und anderen bayerischen Städten zu teils ungeordneten Demonstrationen Tausender Menschen gekommen. In München und Nürnberg liefen sie aus dem Ruder, Abstands- und andere Regeln zum Schutz vor dem hoch ansteckenden Virus wurden nicht mehr eingehalten.
 

Bayern

17.05. 11:37

Neuer Bewerbungsschluss für zulassungsbeschränkte Studiengänge

 Angehende Studenten in Bayern sollen in diesem Jahr coronabedingt mehr Zeit bekommen, ihre Zeugnisse für einen zulassungsbeschränkten Studienplatz einzureichen. Bis zum 20. August müssten die Bewerbungen im Freistaat nun erfolgen, teilte das Wissenschaftsministerium am Sonntag in München mit. Hintergrund ist, dass wegen der Coronavirus-Epidemie die Abiprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai verschoben wurden und das Bewerbungsportal bei der Stiftung für Hochschulzulassung nicht am 15. April 2020 geöffnet werden konnte. Dieser Schritt soll nun am 1. Juli erfolgen. Auch für zentral vergebene Studienplätze wird die Frist wahrscheinlich bis zum 20. August verlängert, sagte eine Ministeriumssprecherin. Wer sich für nicht zulassungsbeschränkte Studiengänge einschreiben will, muss dies vor Beginn des Wintersemesters am 1. Oktober erledigen.

Bayern

17.05. 11:35

Söder über Liga-Neustart: «Experiment gelungen» - Empfehlung an Liga

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder  hat den Neustart der Fußball-Bundesliga als Erfolg gewertet. «Unter dem Strich ist das Experiment gelungen», sagte Söder am Sonntag in der Sendung «Doppelpass» von Sport1. Deutschland sei viel besser als andere Länder durch die Corona-Krise gekommen. «Jetzt setzen wir wieder ein Signal dafür, wie wir es können», sagte Söder. Die Bundesliga ist die erste große Liga, die wieder spielt. Die Bundesliga habe das «große Experiment» sehr gut vorbereitet, lobte Söder. Und der Neustart sei «viel besser als gedacht» gewesen.

Eine Anregung gab Söder der Deutschen Fußball Liga mit auf den Weg: Für den Jubel sollte nachgebessert werden, die Spieler könnten mehr auf die Körperkontakte in diesen Situationen achten. Knapp zwei Wochen nach dem pikanten Video des inzwischen suspendierten Salomon Kalou nahm es etwa Hertha BSC am Samstag beim 3:0 gegen Hoffenheim mit dem von der DFL empfohlenen kontaktlosen Jubel lockerer.

«Die Liga wird noch nachschärfen, da bin ich mir recht sicher», sagte Söder. «Der Fußball hat eine extreme Vorbildfunktion in jeder Beziehung.» Grundsätzlich sei das Experiment mit Geisterspielen jede Woche auf Bewährung, da sich auch Rahmenbedingungen ändern können. 

Der neue Präsident des FC Bayern München, Herbert Hainer, lobte den Neustart der Liga vom Samstag ebenfalls. «Es ist deutlich besser gelaufen als von vielen Kritikern erwartet», sagte Hainer am Sonntag wenige Stunden vor dem Spiel des deutschen Rekordmeisters beim 1. FC Union Berlin. «Man muss der Bundesliga eine Chance geben. Das war gestern ein sehr guter Anfang.» Er hoffe, dass es so weiter gehe.

Bayern

17.05. 11:08

Wissenschaftler: «Demonstrierende nicht pauschal ausgrenzen»

Kann man mit allen reden? Gewiss nicht, sagt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Aber die Corona-Krise berge die Gefahr der sozialen Spaltung.

Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen warnt davor, die Protestierenden in der Corona-Krise pauschal auszugrenzen, sie als «Spinner», «Paranoiker» und «Hysteriker» abzutun. Dies trage nur zur Verhärtung der Fronten bei, sagte Pörksen der Deutschen Presse-Agentur. Selbstverständlich gebe es Antisemiten und Rechtsradikale, von denen man sich klar abgrenzen müsse. Hier dürfe es keine falsche Toleranz geben. 

Aber die Vielschichtigkeit der Proteste enthalte eigentlich einen «Aufruf zum differenzierten Diskurs». Man müsse die Extremisten scharf kritisieren, dürfe die Zweifelnden, Suchenden und Andersdenkenden jedoch nicht diffamieren. 

Pörksen verwendet in diesem Zusammenhang den Begriff der «respektvollen Konfrontation». Damit meine er: «Sich nicht opportunistisch wegducken, klare Kante zeigen, sagen, was zu sagen ist. Aber eben auch nicht in die Abwertungsspirale einsteigen.» Sonst bestünde die Gefahr, dass letztlich die Lauten und Pöbelnden – aggressive Minderheiten –  die gesellschaftliche Kommunikation dominierten. Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen.

Deutschland

17.05. 11:06

Erneut Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig

In Leipzig haben sich am Samstag erneut mehrere Hundert Menschen versammelt, um gegen die ihrer Meinung nach überzogenen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zu demonstrieren. Nach Angaben von Beobachtern kamen auf dem Marktplatz Menschen zusammen, die die Einschränkungen, die Bundesregierung, das Robert Koch-Institut und die Maskenpflicht kritisierten. Auch Impfgegner waren demnach unter den Teilnehmern.

Daneben nahmen an der Kundgebung auch Anhänger von Verschwörungstheorien sowie erkennbar der rechten Szene teil. Redebeiträge wurden begleitet von Rufen wie «Widerstand, Widerstand» und «Wir sind das Volk». Laut Polizei wurde gegen einen Mann eine Anzeige aufgenommen, der den Hitlergruß gezeigt hatte.

Nach Angaben der Polizei nahmen an der Demonstration rund 400 Menschen teil. Die Versammlung sei ohne wesentliche Vorkommnisse verlaufen. Beobachter berichteten allerdings, dass die Mehrzahl der Teilnehmer den Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander nicht eingehalten hat.

Bei einer Gegenkundgebung versammelten sich danach etwa 150 Personen. Noch einmal bis zu rund 500 Menschen gingen nach Polizeiangaben bei einer Demonstration für Frauenrechte und gegen Gewalt gegen Frauen auf die Straße. Nach eingangs rund 120 Teilnehmern sei deren Anzahl bis zu einer Zwischenkundgebung entsprechend angewachsen.

Deutschland

17.05. 10:38

Mehrere Dutzend Ermittlungen gegen Corona-Betrüger

Bayerische Behörden ermitteln in mehreren Dutzend Fällen gegen Corona-Betrüger. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern verfolgt nach Angaben des Justizministerium inzwischen etwa zwei Dutzend Fälle von Erpressung mit perfiden Schreiben, in denen mit der Veröffentlichung sensibler persönlicher Daten gedroht wird und zusätzlich damit, die ganze Familie mit dem Coronavirus anzustecken.«Kriminelle nutzen die Corona-Krise in der realen und in der digitalen Welt aus, um Geld zu ergaunern», teilte das Ministerium am Sonntag in München mit. Bundesweit laufen den Angaben zufolge Ermittlungsverfahren gegen Verdächtige, die Corona-Soforthilfen beim Staat beantragt haben, obwohl sie gar nicht unternehmerisch tätig sind.

Auch im Internet hätten Cyber-Kriminelle in der Corona-Pandemie neue Betrugsmaschen entwickelt. Als weitere Beispiele nennt das Ministerium «Corona-Fake-Shops», das Abgreifen von Kreditkartendaten über gefälschte Corona-Internetseiten («Phishing») und Corona-Varianten des Enkeltrick-Betruges.

Bayern

17.05. 09:44

Keine Quarantäne mehr nach Einreise aus EU-Ländern

Wer aus einem EU-Land nach Baden-Württemberg einreist, muss ab sofort nicht mehr zwei Wochen in Corona-Quarantäne. Die Landesregierung hat die entsprechende Verordnung gelockert. Auch Einreisen aus Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien sind nun ohne häusliche Quarantäne möglich. Ausnahme: Wenn im Herkunftsland die Zahl der Neuinfizierten bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt, ist sie weiter erforderlich.
Bislang war es so, dass jeder Ausländer, der einreisen darf, und jeder Deutsche, der von einer Auslandsreise zurückkehrt, für 14 Tage in Quarantäne musste. Es gab allerdings Ausnahmen zum Beispiel für Berufspendler.

 

Deutschland

17.05. 09:43

Radioaktives C-14 aus Reaktor entwichen - Konsequenzen gefordert

Am Forschungsreaktor FRM II bei München hat es einen Zwischenfall gegeben. Obwohl der Reaktor in der  Corona-Krise stillsteht, ist radioaktives C-14 ausgetreten. Ein Grenzwert ist überschritten - eine Gefahr für Menschen gibt es laut Betreiber aber nicht.

Am Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München ist radioaktives C-14 ausgetreten. Der Jahresgrenzwert des radioaktiven Nuklids sei überschritten worden, teilte die Technische Universität München (TUM) als Betreiberin mit. Für Menschen und Umwelt habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden, betonten die Betreiber sowie das bayerische Umweltministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde. Es sei eine «geringfügige Überschreitung» des in der Betriebsgenehmigung festgelegten Wertes bei der C-14-Ableitung über den Kamin in die Atmosphäre festgestellt worden, hieß es. Schon 2012 hatte es einen ähnlichen Vorfall mit niedrigeren Werten gegeben. 

Der Jahresgrenzwert sei um rund 15 Prozent überschritten worden, sagte FRM-II-Sprecherin Anke Görg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Eine Auswertung am Donnerstag habe den Wert ergeben. Grund war den Angaben zufolge ein «individueller Fehler» bei der Montage einer Trocknungseinrichtung. Nach dem Austritt von C-14 im Jahr 2012 war das Verfahren laut Betreibern verbessert worden. 

Bei einer Ausschöpfung des Grenzwertes liege die theoretische Belastung der Bevölkerung bei maximal 3 Mikrosievert, so Görg. Das sei weniger als der Wert, dem ein Patient bei einer Röntgenaufnahme beim Zahnarzt ausgesetzt sei. Er entspricht laut Technischer Universität zugleich einem Prozent der laut Strahlenschutzverordnung zulässigen jährlichen Strahlendosis von 300 Mikrosievert, die der Bevölkerung aus Ableitungen radioaktiver Stoffe mit der Luft zuzumuten sei.

Grüne und Umweltschützer forderten Konsequenzen aus dem Vorfall. «Mit Überschreitung des Jahresgrenzwerts für den C-14-Ausstoß darf der Reaktor in diesem Jahr nicht mehr angefahren werden», sagte der Fraktionschef der Grünen im Landtag, Ludwig Hartmann. Es dürfe keine zusätzliche radioaktive Belastung der Menschen in der Nähe des Meilers geben. «Wir müssen jetzt eine grundlegende Debatte über den Forschungsreaktor führen.» Die neue Panne zeige, dass die Betreiber den Reaktor nicht im Griff hätten. «Das ist bei einem Atommeiler nicht hinnehmbar.» Er glaube auch nicht an den «individuellen Fehler eines einzelnen Arbeiters». 

Der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern, Richard Mergner, äußerte sich «sehr besorgt» und forderte eine Stillegung. Er halte den Betrieb derzeit wegen der Nutzung von hochangereichertem Uran ohnehin für nicht mehr durch die Betriebsgenehmigung gedeckt. Ähnlich äußerte sich Hartmann. 

Wegen der Corona-Beschränkungen steht der Reaktor seit 17. März still. Über mögliche Auswirkungen des Vorfalls für den weiteren Betrieb müsse das Umweltministerium in Bayern entscheiden, hieß es. Dieses teilte mit, es habe einen Bericht zum Ereignis, dessen Ursachen und Abstellung angefordert. Der Reaktor werde nur mit Zustimmung des Ministeriums wieder anfahren. «Beim Betrieb des Forschungsreaktors Garching hat der Schutz der Bevölkerung und der Umwelt oberste Priorität», betonte das Ministerium. 

Die Meldung sei nach der atomrechtlichen Meldeverordnung in die «Kategorie E» als eilbedürftig eingestuft worden, habe aber nach der internationalen Bewertungsskala (INES) die Stufe 0, das stehe für keine oder eine sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung.

Die Emissionen fanden vom 20. bis 26. März sowie vom 2. bis 7. April statt. Im April sei der erhöhte Wert aus dem ersten Quartal bei der routinemäßigen Überprüfung durch das Bundesamt für Strahlenschutz und das eigene Labor des FRM II aufgefallen. Der Wert habe noch unter dem in der Betriebsgenehmigung festgelegten Grenzwert gelegen, dennoch sei auf eine monatliche Auswertung umgestellt worden. Am Donnerstag habe die Gesamtauswertung dann den überhöhten Wert erbracht. Aus Wetterdaten der Tage mit C-14-Emissionen sei berechnet worden, dass der Niederschlag auf dem Betriebsgelände des FRM II oder in unmittelbarer Umgebung stattgefunden haben müsse. 

Das C-14, das etwa in der Archäologie zur Altersbestimmung organischer Materialien benutzt wird, hat laut Görg eine Halbwertzeit von 5730 Jahren. Am FRM II entsteht es in Form von Kohlendioxid bei einer Kernreaktion im Reaktorbecken, das auch beim Stillstand des Reaktors gefüllt ist. Der Vorfall geschah bei der routinemäßigen Reinigung des sogenannten Schweren Wassers. Ursache des Vorfalls sei ein Fehler bei der Montage einer Trocknungseinrichtung gewesen. Nach der Überschreitung der Werte seien alle Trocknungsvorgänge unverzüglich eingestellt worden. 

Der FRM II ist wegen des hochangereichertem Uran umstritten. Atomgegner und Grüne forderten deshalb die Abschaltung, sie sprechen von waffenfähigem Material. Derzeit gibt es Fortschritte bei der Suche nach einem niedriger angereicherten Brennstoff.

Wegen der Einleitung von potenziell schwach radioaktivem Wasser in die Isar hatte es im vergangenen Jahr Bürgerproteste und Einwendungen gegeben, die in einem Anhörungsverfahren mit Umweltschützern, Anwohnern und Behörden erörtert wurden. Es seien aber keine Klagen eingereicht worden, die Frist sei inzwischen abgelaufen, sagte Görg.

Viele Wissenschaftler warteten dringend auf das Wiederanfahren des FRM II, der als eine der leistungsstärksten Neutronenquellen weltweit auch für die Industrie und die Medizin bedeutsam ist, sagte Görg. Es gebe auch schon Anfragen für Forschungsprojekte zum Coronavirus. 

Bayern

17.05. 07:53

Ärger über Corona-Auflagen - bayernweit überwiegend friedliche Demos

Besorgte Bürger, aber auch Impfgegner und Verschwörungstheoretiker gehen erneut in Bayern auf die Straße. Manche tragen zum Schutz vor dem Coronavirus Mundschutz, anderen ist das egal. Für Abstandsregeln interessieren sich viele Menschen nicht.

München/Nürnberg (dpa/lby) - Tausende Menschen haben am Samstag in Bayern abermals gegen die ihrer Meinung nach zu strengen Auflagen für die Bürger in der Corona-Krise protestiert. Überwiegend blieb es nach Einschätzung der Polizeipräsidien friedlich. Allerdings zeigte sich mancherorts deutlich, dass viele Menschen nichts von Vorschriften wie eineinhalb Meter Mindestabstand untereinander halten. In München etwa standen abseits des abgesperrten Versammlungsgeländes Hunderte eng beisammen. Die Polizei sprach Platzverweise aus, nahm Personalien auf und schrieb Anzeigen. Einige Menschen wurden weggetragen. Bayernweit waren am Wochenende rund 70 Versammlungen angemeldet.

In München wollte der Veranstalter eigentlich mit 10 000 Menschen gegen die coronabedingten Beschränkungen demonstrieren. Unter Voraussetzung der Einhaltung des Mindestabstands und einer zeitlichen Begrenzung von zwei Stunden stimmte das Kreisverwaltungsreferat dem zu - beschränkte allerdings die Teilnehmerzahl auf 1000. Die war am Samstag dann kurz vor Beginn der Kundgebung erreicht - viele Menschen wurden nicht mehr auf das abgesperrte Gelände auf der Theresienwiese gelassen. Durchsagen der Polizei, den Bereich um das Demogelände zu verlassen, quittierten Demonstranten mit Buhrufen.

Manche Teilnehmer auf dem abgesperrten Areal trugen Transparente mit Slogans wie «Freiheit statt Zwang», andere Masken mit der Aufschrift «mundtot». «Was die Politiker hier anordnen, ist reine Willkür», sagte eine der Rednerinnen. «Und wer aufmuckt, wird plattgemacht.» Sie stellte unter anderem infrage, warum sich Politiker plötzlich für die Alten interessierten, die sonst kein Gehör fänden.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort - zu Fuß und auf Pferden. Der Sprecher des Präsidiums München, Marcus da Gloria Martins, sagte kurz vor Beginn, dass die Teilnehmer sehr unterschiedliche Absichten verfolgten. Der Staatsschutz habe beispielsweise einen Blick darauf, ob auch Menschen mit rechtsextremen Bestrebungen anwesend waren. 

Vor den Absperrungen standen auch Kritiker der Demo - vor allem von Verschwörungstheoretikern - unter anderem mit selbstgebastelten Kopfbedeckungen aus Alufolie und Plakaten mit Aufschriften wie «Euer Ernst?»

Auf dem Demogelände gab es dem Sprecher zufolge keine gravierenden Verstöße. Lediglich neben dem Areal, wo sich gut 2500 Menschen versammelt hatten, seien Vorschriften etwa zum Mindestabstand missachtet worden. «Es gab keinen Fall, wo wir körperliche Gewalt anwenden mussten», sagte da Gloria Martins. Allerdings seien mehr als 20 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen worden. Einige Menschen seien in Gewahrsam gekommen, von mehr als 200 seien die Personalien genommen worden.

Die Demonstranten ordnete die Polizei München überwiegend dem bürgerlichen Spektrum zu. Es seien aber auch Kleingruppen von Links- und Rechtsextremen gesehen worden.

Einige Menschen, die außerhalb des Demogeländes standen, versuchten laut Polizei, die Demonstranten auf der Theresienwiese anzustacheln - zumeist ohne Erfolg. Überwiegend sei der Nachmittag friedlich verlaufen.

In Nürnberg gab es vier Demos mit Hunderten Teilnehmern. Die Stimmung sei überwiegend friedlich gewesen, sagte ein Polizeisprecher am späten Nachmittag. Eine Demo auf den Mainwiesen in Würzburg verlief laut Polizei weitgehend entspannt, ebenso mehrere Versammlungen in Regensburg. Die Mindestabstände seien überwiegend eingehalten worden, auch bei einer Veranstaltung mit 500 Menschen in Augsburg. In Schweinfurt demonstrierten laut Polizei etwa 120 Menschen.

Seit dem 21. März ist bei Begegnungen mit anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes ein Mindestabstand von eineinhalb Metern Pflicht. Seit dem 8. Mai dürfen sich in Bayern wieder mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen - und zwar sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum. Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sind aber ohne Genehmigung weiter verboten.

Aus Wut über die Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Epidemie war es am Wochenende davor in München, Nürnberg und anderen bayerischen Städten zu teils ungeordneten Demonstrationen Tausender Menschen gekommen. In München und Nürnberg liefen sie aus dem Ruder, Abstands- und andere Regeln zum Schutz vor dem hoch ansteckenden Virus wurden nicht mehr eingehalten.

Bayern

16.05. 14:23

Bayern lehnt Scholz-Pläne zu Milliarden-Schutzschirm für Kommunen ab

Der Bundesfinanzminister will für die coronagebeutelten Kommunen ein massives Stützprogramm auflegen und dabei auch das Altschuldenproblem angehen. Bund und Länder sollen sich die Hilfen teilen. Bayerns Finanzminister ist empört, Münchens OB begeistert.

 Bayern lehnt die Pläne des Bundesfinanzministeriums zu einem Milliarden-Schutzschirm für die wegen der Corona-Krise in Not geratenen Kommunen ab. Der Vorschlag sieht vor, die Länder an der Finanzierung zur Hälfte zu beteiligen. «Die Vorschläge von Bundesminister Scholz wird Bayern keinesfalls mitmachen», sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in München. «Wenn der Bund den Kommunen helfen möchte, darf er das gern tun - eine Zwangsverpflichtung der Länder nach den Regeln des Bundes ohne Absprache ist aber eine Unverschämtheit.»

Hilfe des Bundes sei wünschenswert, «aber nur mit klarer Abstimmung mit den Ländern und ohne Koppelung an Altschuldentilgung». Bayern stehe fest an der Seite seiner Kommunen und werde ihnen in der Krise helfen. «Wir ziehen zwei Milliarden Euro Zahlung an die Kommunen aus dem kommunalen Finanzausgleich vor, um schnell und effektiv zu helfen», sagte Füracker.

Das Bundesfinanzministerium will in der Corona-Krise einen milliardenschweren Schutzschirm aufspannen. Dazu sollen Bund und Länder je zur Hälfte einen Betrag von insgesamt fast 57 Milliarden Euro übernehmen, um Gewerbesteuerausfälle des Jahres 2020 auszugleichen und die weitere Handlungsfähigkeit hoch verschuldeter Städte und Gemeinden zu ermöglichen. Das geht aus einem Konzeptpapier aus dem Ministerium von Olaf Scholz (SPD) hervor, über das «Rheinische Post» und «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» (WAZ) berichteten und das auch der dpa vorlag.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kann den Plänen viel abgewinnen. «Ein Vorschlag, der die Kommunen sehr zeitnah in die Lage versetzt, ihre lebenswichtigen Aufgaben, insbesondere im Rahmen der Daseinsvorsorge, weiter sicherstellen zu können», sagte er am Samstag. Am Abend zuvor habe er mit Scholz über die Idee gesprochen. «Wir gehen für München derzeit davon aus, dass die Mindereinnahmen allein im Jahr 2020 zwischen 700 Millionen Euro und 1,5 Milliarden Euro betragen.»

Der Vorschlag von Scholz erfordert eine Verfassungsänderung. Zustimmung für die Pläne kam aus Rheinland-Pfalz und dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie vom Deutschen Städtetag. Baden-Württemberg bleibt erst einmal skeptisch. SPD-Fraktionsvize Achim Post rief die Länder zur Beteiligung auf. «Finanzminister Scholz gibt den Kommunen in unserem Land und damit den dort lebenden Menschen ein beispielloses Signal der Solidaritätsbereitschaft», sagte Post der dpa. «Jetzt müssen aber auch die Bundesländer gleichermaßen zu ihrer finanziellen Verantwortung für die Kommunen stehen, denn der kommunale Solidarpakt kann nur als gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern gelingen.»

Wegen der Corona-Krise drohen Städten und Gemeinden erhebliche Gewerbesteuerausfälle, die den Plänen zufolge mit 11,8 Milliarden Euro kompensiert werden sollen. Für die Übernahme kommunaler Liquiditätskredite sind demnach 45 Milliarden Euro vorgesehen. Etwa 2000 Kommunen im Bundesgebiet seien mit sogenannten Kassenkrediten so hoch belastet, dass allein schon die Bedienung der Zinsen eine unlösbare Situation sei.

«Der Schutzschild besteht aus zwei Komponenten: Erstens der akuten Nothilfe, die durch den Wegfall wichtiger Einnahmen bei der Gewerbesteuer für die Kommunen entstanden ist, und allen Städten und Gemeinden offensteht», heißt es in dem Konzept. «Zweitens, einer Altschuldenhilfe, also einer langfristigen Übernahme von Kassenkrediten hochverschuldeter Städte und Gemeinden, damit diese Kommunen künftig wieder handlungsfähiger sein können.»

Zum Thema Altschulden sagte Minister Füracker: «Eine Altschuldentilgung von Kommunen in ganz Deutschland mit bayerischem Steuergeld ist mit uns nicht zu machen. Länder, die seit Jahren verantwortungsvoll und solide gewirtschaftet haben, werden bestraft.»

Die Kosten für diesen Schutzschild solle der Bund zur Hälfte übernehmen. Die andere Hälfte entfalle auf die eigentlich jeweils verantwortlichen Länder, in denen die Kommunen liegen, hieß es. Diese «einmalige Hilfe des Bundes» für die betroffenen Städte und Gemeinden solle noch in diesem Jahr wirksam werden. Die dafür nötige Verfassungsänderung (Art. 109 Abs. 1 GG) solle deshalb bis Ende dieses Jahres von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden.

Bayern

16.05. 14:09

Landkreis Coburg bleibt über Corona-Obergrenze - Rosenheim besser

Der Landkreis Coburg ist am Freitag der einzige in Bayern, der die kritische Marke von Neuinfektionen mit dem Coronavirus überschreitet. Bewohner von Altenheimen müssen zwei weitere Wochen auf Besuch von außen verzichten.

 Der Landkreis Coburg reißt in der Corona-Pandemie als einziger in Bayern weiter die Obergrenze von 50 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das Robert Koch-Institut RKI) gab die Quote am Freitag mit 54,1 an, am Vortag hatte sie bei 58,7 gelegen. In der Stadt Rosenheim ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz gesunken. Das RKI gab sie am Freitag mit 23,7, für den Landkreis Rosenheim mit 26,1 an.

Unklar war zunächst, ob die Reihentestung in einem Schlachtbetrieb in Bogen (Kreis Bogen-Straubing) dazu führt, dass dort die Grenzmarke überschritten wird. Bei einer Reihentestung in einem Schlachtbetrieb waren 77 Arbeiter positiv getestet worden, wie am Freitag bekannt wurde.

Die Kreisverwaltung in Coburg vermutet einen Zusammenhang mit einer erhöhten Zahl von Erkrankungen im thüringischen Nachbarlandkreis Sonneberg und einem dort beheimateten Dialyse-Zentrum. In Sonneberg lag die Zahl am Freitagmorgen laut RKI bei 46,3 und damit inzwischen unterhalb der kritischen Grenze.

Der Landkreis Coburg hatte als Gegenmaßnahme eine erneute Schließung aller Pflegeheime für Besucher veranlasst. In den Heimen waren die erhöhten Zahlen von Erkrankungen aufgetreten - vor allem bei Dialysepatienten. Angehörige dürfen die Heime für die nächsten zwei Wochen nicht besuchen, Ausnahmen werden nur bei Heimbewohnern gemacht, die im Sterben liegen.

Patienten und Personal in allen Pflegeheimen sowohl im Landkreis als auch in der kreisfreien und bisher deutlich weniger betroffenen Stadt Coburg würden in den nächsten Tagen auf das Coronavirus getestet. Mit umfassenden Ergebnissen werde Mitte nächster Woche gerechnet, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung am Freitag.

Die Stadt Rosenheim hat wegen der erhöhten Zahl von Corona-Fällen angekündigt, keine Demonstrationen mehr in der Innenstadt zuzulassen. Die Innenstadt werde nun wieder stärker von Einkäufern frequentiert. Zudem sollen Gastronomen künftig mehr Platz für Außengastronomie erhalten. «Deshalb ist absehbar, dass bei künftigen Demonstrationen die infektionsschutzrechtlich geforderten Abstände zwischen Personen nicht gewährleistet werden können», heißt es in einer Mitteilung vom Freitag.

Bayern

16.05. 13:39

Tschechien verlängert weitgehenden Einreisestopp für Ausländer

In Tschechien läuft der wegen der Coronavirus-Pandemie verhängte Ausnahmezustand in der Nacht von Sonntag zu Montag aus. Doch der Einreisestopp für Touristen aus Deutschland und anderen Ländern bleibe auf anderer Grundlage bestehen, stellte ein Sprecher des Innenministeriums in Prag auf dpa-Anfrage klar. Das tschechische Gesundheitsministerium veröffentlichte am Samstag eine diesbezügliche Verordnung zum «Schutz vor einer Einschleppung von Covid-19». Sie gilt ab dem 18. Mai vorerst unbefristet.

Ausnahmen gibt es wie bisher für Ausländer, die über einen dauerhaften Wohnsitz in Tschechien verfügen. Sie müssen bei der Wiedereinreise indes einen negativen Coronavirus-Test vorweisen oder sich einer 14-tägigen Heimquarantäne unterziehen. Sonderregelungen bestehen auch für grenzüberschreitende Berufspendler, Lkw-Fahrer, Diplomaten, Geschäftsreisende und Studierende. In den meisten Fällen muss das für den Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsamt vorab informiert werden.

Die Kontrollen an den tschechischen Grenzen zu Deutschland und Österreich waren bereits zuvor bis zum 13. Juni verlängert worden. Nach den letzten Lockerungen für das öffentliche Leben war die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Tschechien wieder leicht angestiegen, blieb aber unter der Marke von hundert. Bis Samstag waren 8406 bestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. 295 Todesfälle wurden mit der neuartigen Erkrankung in Verbindung gebracht.

WELT

16.05. 13:26

Südkoreaner Lee erzielt ggen SSV Jahn erstes Tor nach Corona-Zwangspause

Der Südkoreaner Jae-Sung Lee hat nach der Corona-Zwangspause das erste Tor im deutschen Profifußball erzielt. Der 27-Jährige traf am Samstag in der dritten Spielminute zur 1:0-Führung für Holstein Kiel im Zweitliga-Auswärtsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg. Für Lee war das achte Saisontor sicher das denkwürdigste. Nach dem Treffer klatsche er sich mit den Mitspielern mit den Unterarmen ab, um in der Coronavirus-Pandemie keinen direkten Körperkontakt zu haben. In der Bundesliga und der 2. Liga war wegen des neuartigen Coronavirus über zwei Monate pausiert worden.
 

Regensburg Stadt

16.05. 12:05

Mediziner Sörgel: Fußball-Spiele mit wenig Zuschauern bald denkbar

Der Pharmakologe und Sportmediziner Fritz Sörgel hält Fußball-Spiele mit einer geringen Anzahl an Zuschauern für bald möglich. «Ich sehe die Möglichkeit der schrittweisen Anpassung», sagte er im Interview mit dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag): «Ich weiß nicht genau, wie realistisch das ist, aber wenn man sagen könnte: Der Zugang von Menschen zum Stadion kann so geregelt werden wie der Zugang der Kunden zum Ikea, und es wäre möglich, im Stadion die notwendigen Abstände einzuhalten, dann wüsste ich ehrlich gesagt nicht, was dagegen einzuwenden wäre, Spiele vor reduziertem Publikum zuzulassen.»

Dass die Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnimmt, habe den «Charakter einer wissenschaftlichen Studie», sagte Sörgel: «Ein solches Konzept, rund 1700 Personen in einer Hygiene-Zone inmitten einer Pandemie konsequent zu testen, ist so noch nie irgendwo durchgeführt worden.»

In einem Gastbeitrag in der «Mainpost» schrieb der Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung in Nürnberg: «Was aber noch viel wichtiger ist: Ausgerechnet der zu meiner Jugendzeit als "Proletensport" bezeichnete Fußball könnte Financier werden für den gesamten Sport und das Kulturleben, als er in einer Art Kollateraleffekt wissenschaftliche Grundlagen zu Fragen von Mindestabstand, Kontagiosität und vieler anderer Aspekte der Corona-Krise liefert.» 

Zudem komme dem Videobeweis nun eine neue Bedeutung zu: «In welcher Szene könnte sich Thomas Müller den Virus eingefangen haben, wo der doch gar nicht so körperlich spielt», schrieb Sörgel: «Selten war Zeitlupe hilfreicher.»

Die Ergebnisse des Testversuchs seien zwar nicht repräsentativ. «Es sind weder extrem alte Menschen noch Kinder vertreten. Dennoch werden die Daten ihren Wert haben, denn sie beschreiben eine Gruppe in der Pandemie unter besonderen Umständen», sagte Sörgel. Er glaubt, dass Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer sie zusammen mit seiner Saarbrücker Kollegin Barbara Gärtner veröffentlichen wird. Sie hätten das Konzept mit der DFL ausgearbeitet, so der 69-Jährige im «Kölner Stadt-Anzeiger», «und ich nehme an, sie werden genügend akademischen Ehrgeiz haben, es selbst zu publizieren. Und ich hoffe schnell.»

Deutschland

16.05. 11:10

Keine Corona-Impfpflicht

Noch immer ist unklar, wann und ob ein Impfstoff gegen das Coronavirus kommt. So oder so: Eine Impfpflicht wird es laut Kanzleramtschef Braun nicht geben. Jeder soll selbst entscheiden, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
 Er hoffe auf einen Impfstoff für die breite Bevölkerung zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres. Dann könne man auch zum normalen Leben zurückkehren.

Deutschland

16.05. 10:35

Rummenigge: «Blödsinnig», dass Herrlich nicht auf Bank sitzt

 Der frühere Bayern- und Dortmund-Profi Michael Rummenigge hat in einem Kommentar beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) deutlich Partei für Augsburgs Trainer Heiko Herrlich ergriffen. «Dass er nun nicht auf der Bank sitzt, halte ich persönlich für komplett übertrieben, ja sogar für blödsinnig», schrieb der 56-Jährige im am Samstag veröffentlichten Beitrag. «Andere Menschen dürfen doch auch einkaufen gehen, warum also die Fußballer nicht? Auch, dass sie einkaserniert wurden wie Verbrecher, finde ich wahnsinnig.»

Herrlich hatte das Teamhotel des Fußball-Bundesligisten während des Quarantäne-Trainingslagers des Vereins für einen Einkauf von Zahnpasta und Hautcreme verlassen und damit gegen das DFL-Hygienekonzept in der Corona-Krise verstoßen. Der 48-Jährige sitzt deshalb bei seinem geplanten Augsburg-Debüt gegen den VfL Wolfsburg an diesem Samstag freiwillig nicht auf der Bank.«Ich schätze ihn, habe ihn immer als ehrlichen Typen kennengelernt, und so hat er sich auch jetzt verhalten», sagte Rummenigge. Der Ex-Profi und -Nationalspieler lobte Herrlich dafür, dass er selbst vom Fauxpas erzählt hatte: «Allein für diese Ehrlichkeit hätte ich ihn belohnt und am Samstag bei seinem ersten Spiel als Augsburg-Trainer auf der Bank sitzen lassen – natürlich nur, wenn sein Test negativ ausgefallen wäre.»

Deutschland

16.05. 09:21

Erneut Tausende bei Demo gegen Corona-Regeln erwartet

Besorgte Bürger, aber auch Impfgegner und Verschwörungstheoretiker gehen jede Woche in Stuttgart auf die Straße. Die Stadt verschärft nun die Auflagen für die Lockdown-Gegner. Werden die sich dran halten? Und falls nicht - wird die Polizei einschreiten?

Zur nächsten Demonstration gegen die Coronavirus-Beschränkungen werden am Samstag (15.30 Uhr) in Stuttgart erneut Tausende Menschen erwartet. Der Initiator Michael Ballweg hatte diesmal sogar 500 000 Menschen bei der Stadt angemeldet. Die Versammlungsbehörde wiederum verschärfte die Auflagen. Nur 5000 Teilnehmer sind wegen der Infektionsgefahr auf dem Gelände zugelassen. Vor einer Woche hatte die Obergrenze noch bei 10 000 Menschen auf dem Festgelände gelegen. Hinter dem Protest steht Ballwegs Initiative «Querdenken». Man habe Klage gegen die Auflagen eingereicht, heißt es auf der Homepage der Bewegung.

Die Versammlungsbehörde fordert vom Veranstalter am Samstag zudem 500 Ordner mit Mund-Nasen-Bedeckung, da sie zwangsläufig immer wieder den erforderlichen Mindestabstand unterschreiten würden. Zugang und Abgang zur Demo müssen außerdem so entzerrt werden, dass die Teilnehmer nicht in direkten Kontakt kommen. Laut Versammlungsbescheid wurde der Mindestabstand zwischen den Demonstranten auf 2,5 Meter ausgeweitet, weil während «einer dreistündigen Versammlung keine statische Lage hergestellt werden kann». Zuletzt waren es 1,5 Meter.

Bundesweit finden ähnliche Demos statt. Kritiker befürchten eine Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten. Kurz vor der Demo auf dem Wasen laden linke Demonstranten zu einer Gegenkundgebung in Form einer Schweigemahnwache am Bahnhof in Bad Cannstatt (14.30 Uhr) mit dem Titel «Nein zu Verschwörungsmythen und rechter Hetze». 

Überregional

16.05. 09:19

Unbekannte sollen Technik-Lastwagen für Corona-Demo angezündet haben

 Unbekannte sollen in der Nacht auf Samstag drei Lastwagen einer Firma für Veranstaltungstechnik in Stuttgart in Brand gesetzt haben. In den Fahrzeugen hätte die Technik für die am Nachmittag (15.30 Uhr) stattfindende Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen auf dem Cannstatter Wasen transportiert werden sollen, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Die Lastwagen seien zum Zeitpunkt des Brandes jedoch noch nicht beladen gewesen. Der Schaden beträgt etwa 70 000 Euro. Die Firma müsse sich nun um Ersatzfahrzeuge kümmern, so der Sprecher. Nähere Informationen zu den Tätern hatte die Polizei zunächst nicht.

Deutschland

16.05. 08:11

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 15.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 409 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

 

Aufkleber-Aktion „HAHA“

Das Landratsamt Kelheim weist auf die Aufkleber-Aktion „HAHA“ hin. Die Abkürzung „HAHA“ steht für „Händewaschen, Abstand, Hygiene, Alltagsmaske“. Die Aufkleber wurden bereits an alle Schulen im Landkreis Kelheim verteilt.

Auf Wunsch können die Aufkleber gerne vom Landratsamt zugeschickt werden.

Kelheim

16.05. 07:47

Wiesenhof-Zahlen lassen Infizierten-Rate im Landkreis Straubing-Bogen ansteigen

Im Landkreis wurden bisher (Stand 14. Mai) 282 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 162, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 26 Personen aus dem Landkreis 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 37 (Vortag: 1) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. 35 davon stammen aus der Reihentestung bei Donautal. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 476 Infizierte (Stand 15.05., 19:00 Uhr). 

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei 54,6. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 33 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, eins davon intensiv-medizinisch (Stand 15.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

16.05. 07:45

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet hat Verständnis für die Protestegegen die Corona-Beschränkungen

 In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Laschet, das sei absolut legitim. Man müsse nur wissen, das Links- und Rechtsradikale die Proteste für sich zu nutzen versuchen. Bundesweit wollen heute wieder mehrere Tausend Menschen auf die Straße gehen. Proteste sind unter anderem in Stuttgart, München, Berlin und Dortmund geplant.

Deutschland

16.05. 07:09

SSV Jahn startet mit GGeisterspiel nach Corona-Zwangspause

Der SSV Jahn Regensburg hat sich am Freitag noch einmal mit einem Training in seinem leeren Stadion auf das erste Geisterspiel in der 2. Fußball-Bundesliga eingestimmt. Damit wollte Trainer Mersad Selimbegovic vor dem Ernstfall am Samstag (13.00 Uhr) gegen Holstein Kiel die besonderen äußeren Umstände einer Partie ohne Fans simulieren. 

Selimbegovic weiß, dass gerade auf die Spieler eine besondere Situation im Corona-Spielbetrieb zukommt. Das DFL-Konzept beinhaltet zahlreiche strenge Verhaltensregeln. Der Jahn-Coach hat die Profis auf «Leitplanken und Leitlinien» hingewiesen, auf dem Platz müsse auf aber dann der Sport wieder im Vordergrund stehen. «Die Spieler müssen das abschütteln und sich auf das Spiel fokussieren», sagte er. 

Selimbegovic muss ohne vier verletzte Akteure auskommen. Aber es bleibt ohnehin abzuwarten, wie sich die gesamte Mannschaft nach der zweimonatigen Pause präsentieren kann. «Jeder wird wahrscheinlich nicht 90 Minuten marschieren können», glaubt der Jahn-Coach. 

Auf ihn selbst kommt ein anderes Coaching zu, weil in einem leeren Stadion die Rufe von der Bank für alle besser zu hören sein werden. Im Spiel werde er sich aber wohl kaum zurückhalten können, glaubt Selimbegovic. «Man muss und wird auch versuchen, die Emotionen zu wecken», sagte er. 

Mit einem Sieg könnten die Regensburger (Zehnter/32 Punkte) in der Tabelle an den Kielern (7. mit 34 Zählern) vorbeiziehen. «Kiel ist ein sehr starker Gegner, besonders auswärts sehr gefährlich», sagte Selimbegovic: «Das ist schon eine große Herausforderung für uns.»

Regensburg Stadt

16.05. 07:03

Corona-Demos in Regensburg

Wegen der Corona-Maßnahmen  gehen an diesem Wochenende in Regensburg wieder Menschen auf die Straße. Bei der Stadt sind für heute sechs Demos angemeldet, für morgen zwei. Die meisten richten sich gegen Verschwörungstheorien. Fünf Kundgebungen sind auf dem Neupfarrplatz, jeweils eine auf dem Domplatz, dem Haidplatz und dem Kassiansplatz. Jeder Veranstalter hat maximal 50 Teilnehmer angemeldet. Polizei und Stadt Regensburg appellierten schon vorab an die Demonstranten, verantwortungsvoll mit den Corona-Lockerungen umzugehen und einen Sicherheitsabstand einzuhalten. 

Regensburg Stadt

16.05. 07:01

Die EU warnt vor einer neuen, lebensgefährlichen Kinderkrankheit 

Wie die Gesundheitsbehörde ECDC mitteilte, sind in Europa bereits 230 Fälle registriert worden. Zwei Kinder seien gestorben. Symptome sind unter anderem Fieber und Gefäß-Entzündungen. Eines der verstorbenen Kinder war zuvor mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Ob ein direkter Zusammenhang mit der neuen Erkrankung besteht, wird untersucht.

WELT

16.05. 07:00

Italien will seine Grenzen wieder für EU-Bürger öffnen

Medienberichten zufolge sollen ab dem 3. Juni Menschen aus der Europäischen Union und dem Schengen-Raum wieder einreisen dürfen. Vergangene Nacht hat der Ministerrat über
Lockerungsmaßnahmen beraten. Seit Mitternacht gelten Einreiseerleichterungen zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese gelten etwa für Verwandschaftsbesuche oder wenn man seinen Schrebergarten im Nachbarland hat.
 

WELT

16.05. 06:59

Dutzende Demos gegen Anti-Corona-Maßnahmen in Bayern

Bayernweit wollen am Wochenende Kritiker der Anti-Corona-Politik bei rund 70 Demonstrationen in mehreren Städten ihren Unmut kundtun. Eine der größten Veranstaltungen wird am Samstag (15.00 Uhr) auf der Münchner Theresienwiese zum Thema «Grundrechte» erwartet, wo die Stadt maximal 1000 Menschen unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und zeitlicher Begrenzung auf zwei Stunden zulässt. Die Veranstalter hatten 10 000 Teilnehmer angemeldet gehabt. Sollten mehr Menschen kommen, müssen die Organisatoren in Absprache mit der Polizei über Lautsprecher möglichen Menschenansammlungen jenseits der Versammlungsfläche entgegenwirken.

Am vergangenen Wochenende hatte es in München, Nürnberg und anderen Städten teils chaotische Demonstrationen Tausender Menschen gegeben. Mit 3000 Demonstranten überschritt in der Landeshauptstadt die Zahl der genehmigten Teilnehmer bei weitem. Auch in Nürnberg, wo eine Kundgebung mit 50 Menschen angemeldet war, kamen mehr als 2000 Menschen zusammen. Abstands- und andere Regeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus wurden nicht mehr eingehalten.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte daraufhin an, das Polizeiaufgebot an diesem Wochenende deutlich zu erhöhen. 30 Einsatzzüge, also rund 900 Polizisten der Bereitschaftspolizei, sollen die Kräfte der Präsidien unterstützen. «Wir müssen das Recht auf Versammlungsfreiheit und den Schutz vor Corona-Infektionen bestmöglich in Einklang bringen», sagte Herrmann. 

Aus Sicht des bayerischen Verfassungsschutzes ist es gut und richtig, dass die Menschen im Freistaat auch in Corona-Zeiten bei Demonstrationen ihre Meinung ausdrücken können - unter Wahrung des Mindestabstands. «Das ist gelebte Demokratie», hatte der Präsident des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz, Burkhard Körner, der Deutschen Presse-Agentur vor einigen Tagen gesagt. Bei den Demonstrationen gebe es eine Mischung von Verschwörungstheoretikern, ganz normalen Bürgern und in Einzelfällen Rechtsextremisten. «Also eine sehr, sehr bunte Palette.» Eine Spaltung der Gesellschaft durch die Demos und kursierenden Verschwörungstheorien sehe er aber nicht. 
 

Bayern

15.05. 19:59

Landkreis Coburg bleibt über Corona-Obergrenze - Rosenheim besser

Der Landkreis Coburg reißt in der Corona-Pandemie als einziger in Bayern weiter die Obergrenze von 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das Robert Koch-Institut RKI gab die Quote am Freitag mit 54,1 an, am Vortag hatte sie bei 58,7 gelegen. In der Stadt Rosenheim ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz gesunken. Das RKI gab sie am Freitag mit 23,7, für den Landkreis Rosenheim mit 26,1 an.

Unklar war zunächst, ob die Reihentestung in einem Schlachtbetrieb in Bogen im Landreis Straubing-Bogen dazu führt, dass dort die Grenzmarke überschritten wird. Bei einer Reihentestung in einem Schlachtbetrieb waren 77 Arbeiter positiv getestet worden, wie am Freitag bekannt wurde.

Bayern

15.05. 19:25

Makaber: Grabstein vor Merkels Wahlkreisbüro

Unbekannte haben vor dem Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Stralsund einen nachgebildeten Grabstein aufgestellt. Er trug die Inschrift "Pressefreiheit - Meinungsfreiheit - Bewegungsfreiheit - Versammlungsfreiheit - Demokratie 1990-2020", wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Stein war von Rosen und Grabkerzen umgeben, ein Mundschutz war an ihm befestigt.  Wer hinter der Aktion steckt, blieb zunächst unklar. 

Deutschland

15.05. 19:01

Fußballtrainer brauchen keine Maske

Die Deutsche Fußball Liga hat einen Tag vor den ersten Geisterspielen in der 1. und 2. Bundesliga die Maskenpflicht für Trainer aufgehoben. Sonst würde die Tätigkeit als Trainer erheblich eingeschränkt. Das Abstandhalten während der Partie sei ausreichend, sagte DFL-Direktor Schwenken der "Bild". Für alle anderen Personen auf der Ersatzbank gelte die Maskenpflicht aber nach wie vor.

Deutschland

15.05. 19:00

Corona-Betrüger aufgeflogen

Ein 30 Jahre alter Mann hat sich in mehreren Bundesländern insgesamt 67.000 Euro Corona-Hilfen ergaunert. Wie die Staatsanwaltschaft München mitteilt, wurde er jetzt in Niedersachsen gefasst. Er hatte in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Berlin Geld beantragt und bekommen - indem er zum Beispiel den Namen echter Unternehmen vortäuschte. Sachbearbeiter in Bayern schöpften schließlich Verdacht und gaben den Fall an die Staatsanwaltschaft.

Deutschland

15.05. 18:58

Wegen Corona: Galeria Karstadr Kaufhof schließt Standorte

Galeria Karstadt Kaufhof will bis zu 80 ihrer 170 Filialen schließen. Das soll in einem Sanierungskonzept stehen, berichtet die Deutsche Presseagentur. In einem Schreiben hatte die Konzernführung erklärt, während der Corona-Schließungen habe man mehr als eine halbe Milliarde Euro verloren. ver.di wirft dem Konzern einen Kahlschlag auf Kosten der Beschäftigten vor.

 

Deutschland

15.05. 17:49

Ein neuer Fall von Corona-Infektion im Landkreis Schwandorf

Am heutigen Freitag ist bislang ein neuer Fall zu vermelden. Dieser steht in keinem Zusammenhang mit den Fällen, die dieser Tage zu den Asylbewerberunterkünften in Schwandorf und Neunburg vorm Wald mitgeteilt wurden. Zu Beginn des Wochenendes sieht die Bilanz so aus:

bestätigte Infektionen: 459

davon wieder gesund: 402

Fall noch aktiv: 42

Tote: 15

Weitere als die bereits gemeldeten Testergebnisse aus den Gemeinschaftsunterkünften in der Egelseer Straße in Schwandorf und in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne in Neunburg vorm Wald stehen noch aus. Die beiden Personen, die in Neunburg positiv getestet sind, befinden sich aktuell nicht mehr in der Einrichtung. Eine Person wurde nach Regensburg verlegt, die andere Person befindet sich in einem Krankenhaus.

 

Schwandorf

15.05. 17:23

Studentenwerk hilft ab sofort wieder bei KfW-Krediten 

Nicht nur Wirte und Einzelhändler leiden unter der Corona-Krise. Sie trifft auch Studenten, denen zum Beispiel der Nebenjob weggebrochen ist. Das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz ist ab sofort wieder für solche Fälle da. Es hilft Betroffenen, Studienkredite der KfW zu bekommen. Sie sind zinslos und können auch von ausländischen Stundenten mit Wohnsitz hier beantragt werden.

Bayern

15.05. 16:47

Autokino in Tirschenreuth öffnet heute - Wackersdorf folgt nächste Woche

Das erste Autokino der Oberpfalz in Corona-Zeiten öffnet heute in Tirschenreuth. 80 Fahrzeuge haben auf dem Parkplatz vor dem Cineplanet Platz, bis Sonntag gibt es jeweils Abends einen Film. Die Tickets werden nur online verkauft, den Ton zum Film hören die Besucher über´s Autoradio. Nächsten Dienstag startet ein weiteres Autokino auf der Cartbahn von Wackersdorf im Landkreis Schwandorf.

Oberpfalz

15.05. 16:18

BMW stellt in Wackersdorf täglich 200.000 Masken her

BMW hat am Freitag mit der industriellen Herstellung von Schutzmasken für seine Mitarbeiter in aller Welt begonnen. In Wackersdorf im Landkreis Schwandorf würden täglich 200.000 Masken hergestellt, teilte der Autokonzern mit. An zwei Produktionslinien arbeiteten bis zu 15 Mitarbeiter in drei Schichten. Die Spezialmaschinen und das Vlies kämen von bayerischen Unternehmen in Amberg und Schwarzenbach an der Saale. «Die Anlagen in Wackersdorf verschweißen drei Lagen Vlies und bringen den Nasenbügel sowie die Ohrenbänder an. Die Masken werden von dort dann zur weiteren Verwendung an die internationalen BMW Group Standorte verteilt», teilte BMW mit. «Gleichzeitig entlasten wir den externen Beschaffungsmarkt für Masken», sagte Einkaufsmanager Ralf Hattler.

Schwandorf

15.05. 16:00

Tafel Mainburg erhält Schutzmasken von Haix und Books & More

Inhaberin Isabella Huber von der Mainburger Buchhandlung Books & More spendete dieser Tage der Tafel Mainburg 100 Stück Mund- und Nasenschutz. Wie viele andere Unternehmen leidet auch die Buchhandlung von Huber unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Für die Bedürftigen in Mainburg hat die Chefin von Books & More trotz allem etwas übrig. Noch mehr Schutzmasken für Mund und Nase gibt es für die Tafel Mainburg vom Experten für Sicherheits- und Funktionsschuhe Haix in Mainburg. 500 Masken erreichten den Caritas-Vorstand Hubert König und die Leitung der Tafel Mainburg, Gertrud Enzinger. Um ausreichenden Schutz in der Tafel Mainburg zu generieren, hat Isabella Huber und das Unternehmen Haix einen Anfang getan. Am 29. Mai öffnen die Tafeln in Mainburg und Kelheim mit ihren Ehrenamtlichen wieder, um mittellosen Bürgern Lebensmittel zu übergeben.

Kelheim

15.05. 15:05

OTH Amberg-Weiden und FOSBOS Weiden – Gelebte Nachbarschaftshilfe auf dem Campus 

Das Abizeugnis noch nicht in der Hand und dennoch schon im Hörsaal – seit letztem Montag Realität für acht Abschlussklassen der FOSBOS Weiden. Der Grund hierfür ist, wie so oft momentan, Corona. Um die notwendigen Abstandsregeln und Hygienestandards einhalten zu können, hat die FOSBOS Weiden acht ihrer insgesamt 20 Klassen des Abschlussjahrgangs in Räumlichkeiten der OTH Amberg-Weiden ausgelagert. Unterrichtet werden jeweils vier Klassen im rollierenden System, d.h. zu unterschiedlichen Zeiten. 

Die OTH Amberg-Weiden und die FOSBOS Weiden stehen seit langem in enger Verbindung und kooperieren auf vielerlei Ebenen. Kein Wunder – man teilt sich in Weiden gar einen gemeinsamen Campus. Die neuerliche Kooperation beruht dabei auf Gegenseitigkeit: Wenn der Prüfungszeitraum der Hochschule am 13. Juli startet, haben die Abiturienten ihre Abschlussprüfungen bereits hinter sich und die OTH Amberg-Weiden kann dann Räume der FOSBOS Weiden nutzen.

Oberpfalz

15.05. 14:48

Aktuelle Informationen zu Corona aus dem Landkreis Cham

In Sachen „Corona“ gibt es für den Landkreis Cham keine Veränderungen zu gestern. Es bleibt bei 418 positiven Fällen, 383 Genesenen und zwei stationär behandelten Patienten.

Cham

15.05. 14:18

Sterbefallzahlen über dem Durchschnitt der Vorjahre

Nach vorläufigen Ergebnissen sind in der 16. Kalenderwoche in Deutschland mindestens 18.693 Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sind die Sterbefallzahlen damit im Vergleich zur Vorwoche um 1.343 Fälle gesunken, sie liegen jedoch noch immer etwa 8 % über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Die erhöhten Sterbefallzahlen zeigen sich seit der 13. Kalenderwoche. In der 15. Kalenderwoche war die Abweichung mit knapp 2.150 Fällen beziehungsweise 12 % über dem vierjährigen Durchschnitt am größten.

Die aktuelle Entwicklung ist auffällig, weil die Sterbefallzahlen Ende März und Anfang April aufgrund der ausklingenden Grippewelle üblicherweise von Woche zu Woche kontinuierlich abnehmen. Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gilt, ist es naheliegend, dass die aktuell beobachtete leichte Übersterblichkeit in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie steht.

Deutschland

15.05. 13:55

Bayern brechen wegen Corona die Steuereinnahmen weg

Der Lockdown wegen der Corona-Krise sorgt in Bayern für deutlich weniger Steuereinnahmen. Die aktuelle Steuerschätzung sagt nach Worten des bayerischen Finanzministers Füracker über fünf Milliarden Euro weniger Steuern voraus als im Herbst erwartet. Damit verliere Bayern in diesem Jahr etwa ein Achtel der geplanten Einnahmen. Der Einschnitt im Haushalt werde demnach noch in den nächsten zwei Jahren zu spüren sein.

Bayern

15.05. 12:52

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

 Fälle: 473 (+2), davon Todesfälle: 45 (+1, kein Heimbewohner)

Oberpfalz

15.05. 12:21

Angeblich 59 Infizierte bei Corona-Massentest in Wiesenhof-Schlachthof

Bei der großangelegten Corona-Testung in einem Schlachthof im Landkreis Straubing-Bogen ist das neuartige Virus bei 59 Menschen festgestellt worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Kreisen der Gesundheitsbehörden. Zuvor war bei 18 Mitarbeitern das Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Daraufhin hatten die Behörden eine Reihenuntersuchung aller rund 1.000 Mitarbeiter angeordnet. Damit sind nach jetzigem Stand insgesamt 77 Beschäftigte infiziert. Rund 150 weitere Mitarbeiter sollen aber noch getestet werden, die bislang bei den Tests verhindert waren. 

Niederbayern

15.05. 12:01

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt 

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Drei Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 40 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 375.

Neumarkt

15.05. 09:47

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 14.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 408 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 92 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

15.05. 07:38

Bayerns Polizei setzt auf Großaufgebote bei Anti-Corona-Demos

Nach den Erfahrungen am vergangenen Wochenende verstärkt Bayerns Polizei bei den anstehenden Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen ihre Präsenz massiv. «Allein am Samstag setzen wir alle zur Verfügung stehenden Einsatzzüge der Bayerischen Bereitschaftspolizei für die zu erwartenden Versammlungslagen sowie zur Überwachung der Infektionsschutzmaßnahmen ein», sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München. Das seien 30 Einsatzzüge, also rund 900 Polizisten der Bereitschaftspolizei, die zusätzlich zu den eigenen Kräften und Einsatzzügen der Präsidien bereit stünden. Auch am Freitag und am Sonntag gebe es ein starkes Polizeiaufgebot.

Laut Herrmann sind der Polizei für das kommende Wochenende bayernweit bislang rund 50 Versammlungsanmeldungen bekannt. Alleine in München werden bei einer Veranstaltung 10 000 Teilnehmer erwartet. Für jede einzelne Demonstration werde es spezielle Konzepte von Kommunen und Polizei geben: «Unter welchen Voraussetzungen und Auflagen Demonstrationen möglich sind, kann nur vor Ort am konkreten Einzelfall entschieden werden», sagte er. Besonders wichtig sei die Wahl der Versammlungsorte, diese müssten genügend Platz für die vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Teilnehmern bieten. (dpa)

Bayern

15.05. 07:37

Söder über Bundesliga: Notbremse ziehen, wenn es nicht anders geht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist bei der Frage nach einem Ende der Bundesliga-Saison unter dem bestehenden Corona-Konzept «verhalten optimistisch». Das sagte er am Donnerstag dem TV-Sender Sky. «Aber noch einmal: wir müssen, wenn es nicht anders geht, auch die Notbremse ziehen», sagte der CSU-Politiker. Es gehe um den Schutz der Bevölkerung ebenso wie um den Schutz der Spieler und Journalisten im Stadion. «Sind wir ehrlich, Deutschland hat es besser überstanden als andere und ich möchte nicht, dass wir den Vorsprung verstolpern.»

Die Deutsche Fußball Liga hat ein Hygiene-Konzept erarbeitet und will die Spielzeiten in der Bundesliga und 2. Bundesliga von diesem Wochenende an mit Geisterspielen ohne Stadion-Zuschauer zu Ende bringen. Söder, der sich für eine Fortsetzung der Saison eingesetzt hatte, lobte das Konzept erneut. Es gehe nun darum, dass die Regeln eingehalten würden. «Es gab da ja einige Querschläger von einigen Spielern, die sich nicht dran gehalten haben», sagte er. «Ich fand es sehr gut, dass die Vereine sehr scharf und konsequent reagieren, trotzdem steht jeder Spieltag sozusagen unter Bewährungsprobe.» (dpa)

Bayern

15.05. 07:36

Corona-Krise reißt Milliarden-Loch in Bayerns Steuereinnahmen

Wie im Bund reißt die Corona-Krise auch in Bayern ein gigantisches Loch in die Staatskasse. «Unsere Einschätzungen haben sich bestätigt - wir müssen mit einem deutlichen Rückgang der Steuereinnahmen rechnen. Allein in 2020 erwarten wir laut Steuerschätzern rund 5,5 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen als zuletzt prognostiziert», sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Bayern sei aber «dank der soliden Finanzpolitik der letzten Jahre» gut für den Weg durch die Krise gerüstet.

Heute Vormittag (10.00 Uhr) will Füracker die auf den Freistaat umgerechnete Mai-Steuerschätzung und die damit verbundenen Auswirkungen auf den bayerischen Staatshaushalt im Detail erläutern. Dann wird er auch Details zu den Schätzungen für die folgenden Jahre nennen können. Die Mindereinnahmen sollen dem Vernehmen nach nicht mehr so massiv wie in diesem Jahr sein, dennoch droht 2021 und 2022 immer noch ein Minus in Milliardenhöhe. Da die sinkenden Steuereinnahmen auch direkt Folgen für die ohnehin wegen der Krise klammen Kommunen haben, dürfte eine Frage sein, wie diese in den kommenden Jahren vor Zahlungsunfähigkeit geschützt werden können. Am Donnerstagnachmittag hatte der Bund bereits bekannt gegeben, dass die Pandemie ein riesiges Loch in die Staatskassen reißen wird. Erstmals seit der Finanzkrise 2009 sinken die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen, wie das Finanzministerium in Berlin bekanntgab.

Die Steuerschätzer rechnen damit, dass in diesem Jahr 81,5 Milliarden Euro weniger Steuern reinkommen als im vergangenen Jahr - ein Minus von mehr als zehn Prozent. Bund, Länder und Kommunen müssen daher mit 98,6 Milliarden Euro weniger auskommen als noch im November vorhergesagt - und bereits in den Haushalten verplant ist. Die Steuereinnahmen sinken im Bund wie in Bayern in diesem Jahr zum einen durch Gewinneinbußen, Umsatzrückgang und Kurzarbeit erheblich. Teile des Rückgangs für 2020 sind darauf zurückzuführen, dass der Bund großzügige Regelungen zu Steuerstundungen und Verlustrücktrag eröffnet hat. Diese Maßnahmen sollen sich in den Folgejahren aber positiv auswirken, denn die zusätzliche Liquidität vieler Unternehmen soll ihren Fortbestand sichern und damit Steuereinnahmen.

In der Vergangenheit war Bayern bei der Steuerkraft immer der Primus unter den Bundesländern. Auch bei der vergangenen Steuerschätzung im Herbst 2019 konnte sich das Land trotz der konjunkturellen Eintrübung in ganz Deutschland noch vom allgemeinen Negativtrend absetzen. Während damals für den Bund bereits sinkende Einnahmen vorausgesagt wurden, prognostizierten die Steuerschätzer für den Freistaat - wenn auch geringer - weiter steigende Einnahmen. Die Schätzung sah für 2020 ein Plus von rund sieben Millionen Euro vor. Zum Vergleich: Im Mai 2019 war die bayerische Wirtschaft noch in voller Fahrt, weshalb die Prognose der Steuerschätzer bis einschließlich 2020 Steuermehreinnahmen von insgesamt 227 Millionen Euro im Vergleich zum Schätzwert vom Oktober 2018 vorausgesagt hatte.

Bayern

15.05. 07:20

Wieder Corona-Demos in Regensburg

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gehen morgen in Regensburg wieder zahlreiche Menschen auf die Straße und demonstrieren. Bei der Stadt sind sechs Kundgebungen angemeldet, die Hälfte richtet sich gegen Verschwörungstheorien und Menschen, die sie verbreiten. Veranstalter ist unter anderem die DGB-Jugend. Vier der Kundgebungen finden auf dem Neupfarrplatz am Karavan-Denkmal statt, eine auf dem Domplatz, eine auf dem Haidplatz. Jeder Veranstalter hat maximal 50 Teilnehmer angemeldet. 

Regensburg Stadt

15.05. 07:19

Zweite Asylunterkunft mit Corona im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf ist in einer zweiten Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber das Corona-Virus festgestellt worden. Betroffen ist die Unterkunft in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne in Neunburg vorm Wald. Dort sind zwei Personen positiv, die übrigen 52 Bewohner werden noch getestet, damit die Infizierten von den Gesunden getrennt werden können. In der ebenfalls betroffenen Unterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf gibt es bisher laut Landratsamt keine neuen Fälle. 

Schwandorf

14.05. 20:02

Zahl der aktuell Infizierten im Landkreis Straubing-Bogen sinkt weiter

Im Landkreis wurden bisher (Stand 13. Mai) 277 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 130, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 26 Personen aus dem Landkreis. 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 1 (Vortag: 4) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 439 Infizierte (Stand 14.05., 19:30 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 20. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 33 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, einer davon intensiv-medizinisch (Stand 14.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

14.05. 19:39

Verfassungsrichter entscheiden über Corona-Klagen

Bund und Länder dürfen in der Corona-Krise die Freiheiten junger Menschen beschränken. Gleichzeitig ist der Staat aber nicht verpflichtet, zum Schutz der Risikogruppen auf jegliche Lockerungen zu verzichten. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Ein jüngerer Mann hatte geklagt, weil er die Beschränkungen in Bayern unverhältnismäßig fand, ein Älterer wollte mit seiner Klage erreichen, dass Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

 

 

Deutschland

14.05. 19:02

Mann trägt keine Maske im Bus und rastet aus

Ein Mann hat sich in einem Bus in Singen (Kreis Konstanz) geweigert, eine Gesichtsmaske zu tragen - und anschließend randaliert. Als der Busfahrer ihn zum Aussteigen aufforderte, eskalierte die Situation, wie die Polizei mitteilte. Der 23-Jährige bedrohte den Fahrer in der Nacht zum Donnerstag mit einem Stock, woraufhin dieser die Polizei zu Hilfe rief. Beamte nahmen den aggressiven Mann in Gewahrsam. Auf dem Weg ins Revier verletzte er laut Mitteilung eine Polizistin leicht. Die restliche Nacht verbrachte der Randalierer in einer Zelle.

 

 

Deutschland

14.05. 18:22

US-Bundesstaat klagt erfolgreich gegen Corona-Ausgangssperre 

Im landesweiten Streit um die Lockerungen der Corona-Auflagen hat der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Wisconsin die Ausgangssperre in dem Staat im Mittleren Westen aufgehoben. Diese Entscheidung könnte "all die Arbeit, die wir geleistet haben, und all die Opfer, die die Wisconsiner in den vergangenen Monaten gebracht haben", zunichte machen, schrieb der demokratische Gouverneur Tony Evers am Mittwoch bei Twitter. Evers hatte die Ausgangssperre bis zum 26. Mai verlängert, allerdings einige Beschränkungen für Geschäfte gelockert. Das Gericht stellte sich mit seiner Entscheidung auf die Seite von US-Präsident Donald Trump und seinen Republikanern. Diese drängen auf eine rasche Öffnung des Landes in der Corona-Pandemie.

 

 

WELT

14.05. 17:56

Corona-Krise: Bayern muss sich auf massiven Steuereinbruch einstellen

Wie der Bund muss sich auch Bayern wegen der Corona-Krise auf einen massiven Einbruch der Steuereinnahmen einstellen. Am Freitag (10.00 Uhr) will Finanzminister Albert Füracker (CSU) die auf den Freistaat umgerechnete, regionalisierte Steuerschätzung und die damit verbundenen Auswirkungen auf den bayerischen Staatshaushalt bekannt geben. 

Am Donnerstag hatte der Bund bereits verkündet, dass die Pandemie ein riesiges Loch in die Staatskassen reißt. Erstmals seit der Finanzkrise 2009 sinken die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen, wie das Finanzministerium am Donnerstag in Berlin bekanntgab. Die Steuerschätzer rechnen damit, dass in diesem Jahr 81,5 Milliarden Euro weniger Steuern reinkommen als im vergangenen Jahr - ein Minus von mehr als zehn Prozent.

 

 

Bayern

14.05. 17:13

Zweite Asylbewerberunterkunft im Landkreis Schwandorf von Corona betroffen

Mit zwei Fällen am heutigen Tag ist die Gesamtzahl auf 458 angestiegen. Als wieder gesund gelten 402 Personen. In der Asylbewerberunterkunft in der Egelseer Straße in Schwandorf sind heute keine neuen Fälle aufgetreten. Betroffen sind hier bislang nur Bewohner, aber keine Mitarbeiter. Sorgen bereiten zwei Fälle in der Asylbewerberunterkunft in der ehemaligen Pfalzgrafenkaserne in Neunburg vorm Wald. Zwei Bewohner sind betroffen, wobei beide Fälle unabhängig voneinander zu sehen sind.

Während in Schwandorf auf eine Reihentestung zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet wird, findet eine solche in Neunburg statt. Insgesamt 54 Personen wurden bereits bzw. werden noch getestet. Dies deshalb, weil die Quarantänemöglichkeiten aufgrund der Gemeinschaftsbäder und der Toilettenanlagen auf den Stockwerken deutlich schlechter als in Schwandorf praktiziert werden können. Das Ziel der Reihentestung ist es, positiv und negativ Getestete zu trennen. Die Quarantäne betrifft nur die Bewohner einer Hausnummer dieser Gemeinschaftsunterkunft.

 

 

Schwandorf

14.05. 16:40

Update zur Corona-Pandemie im Landkreis Cham

Im Landkreis Cham wurde eine Neuinfektion bestätigt, die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle liegt deshalb am Donnerstag, 14.05.2020, bei 418. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt weiterhin bei 383. Zwei Personen werden stationär in Kliniken behandelt, eine davon außerhalb des Landkreises Cham.

 

 

Cham

14.05. 16:25

Racheldiensthütte öffnet am 18. Mai

Pünktlich zur bayernweiten Öffnung der Biergärten herrscht auch an der Racheldiensthütte ab 18. Mai wieder Betrieb. „Vorerst allerdings nur bei schönem Wetter von 10 bis 18 Uhr“, wie Wirt Hans Wichtl sagt. Der Gastronom plant erstmal einen einwöchigen Probebetrieb im Außenbereich, um danach zu entscheiden, ob ein weiterer Betrieb unter den aktuellen Gegebenheiten sinnvoll erscheint. Gäste müssen beachten, dass die Diensthüttenstraße aufgrund einer Baumaßnahme derzeit gesperrt ist. Eine Zufahrt mit dem Rad ist dank einer Umleitung ab Forschungsstation Taferlruck allerdings möglich. Der Igelbus fährt heuer erst ab 30. Mai. Die zweite im Besitz des Nationalparks Bayerischer Wald befindliche Hütte, das Waldschmidthaus am Großen Rachel, bleibt zunächst geschlossen. Wann der Saisonstart erfolgt, können die dortigen Pächter derzeit noch nicht sagen.

 

 

Niederbayern

14.05. 16:00

Dank hoher Hygienestandards: Alle zahnärztlichen Behandlungen wieder möglich

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. informieren die Patienten, dass die Zahnarztpraxen wieder Prophylaxe und zahnärztliche Behandlungen in vollem Umfang anbieten. Die bereits vor der Corona-Pandemie für die Praxen geltenden hohen Hygiene- und Infektionsschutzstandards wurden nochmals verstärkt und sorgen so für Sicherheit und für einen wirksamen Schutz von Patienten und Mitarbeitern. Nach den derzeitigen Erkenntnissen trugen weltweit Behandlungen in Zahnarztpraxen weder beim zahnärztlichen Behandlungsteam noch bei Patienten zu erhöhten Covid-19-Infektionen bei. 

 

 

Deutschland

14.05. 15:34

Neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden drei Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 43 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 375.

 

 

 

Neumarkt

14.05. 15:12

ÖPNV im Landkreis Cham wieder nach Sollfahrplan

Ab kommenden Montag ist der komplette öffentliche Verkehr wieder hochgefahren. Ab 18. Mai verkehren wieder alle Züge der Oberpfalzbahn nach Regelfahrplan, auch auf den Nebenstrecken nach Waldmünchen und Lam.  Somit gilt wieder reguläre Jahresfahrplan sowohl beim Bus als auch bei der Bahn, es kommen auch wieder die gewohnten Kapazitäten zum Einsatz.

Ausgenommen sind lediglich die grenzüberschreitenden Verbindungen. Die ALEX-Züge verkehren im nationalen Bereich nach Fahrplan, enden aber in Furth im Wald. Von den Einschränkungen betroffen sind auch die grenzüberschreitenden Busse nach Hamry und zum Čerchov.

Die gültigen Fahrpläne sind auf der Homepage des Landkreises abrufbar. Die aktuelle Entwicklung finden Sie immer auch in der Wohn-du-Willst-APP.

 

 

 

Cham

14.05. 14:05

Theater-Abonnements 2020/21 ausgesetzt

Plätze bleiben reserviert - Kündigungsfrist verlängert sich um 1 Jahr

Am 11. März 2020 wurde der Vorstellungsbetrieb am Theater Regensburg bis zum 19. April 2020 eingestellt, um einen Beitrag zur Verlangsamung der Corona-Pandemie zu leisten. Vier Wochen später fiel der Entschluss, den Spielbetrieb vor der Sommerpause (bis 19.7.2020) nicht mehr aufzunehmen. Eine zweite weitreichende Entscheidung wurde nun in enger Absprache mit der Stadt Regensburg getroffen: Das komplette Abonnement-System für die kommende Spielzeit 2020/21 wird für ein Jahr ausgesetzt.

 

Regensburg Stadt

14.05. 13:54

Landesausstellung soll mit eineinhalb Monaten Verspätung beginnen

Nach der Corona-Zwangspause soll die diesjährige Bayerische Landesausstellung nun am 10. Juni eröffnet werden. Dies kündigte Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Donnerstag in Aichach an. Die Ausstellung soll in der schwäbischen Kreisstadt sowie im Wittelsbacher Schloss im benachbarten Friedberg bis zum 8. November laufen.

Ursprünglich sollte die Landesausstellung mit dem Titel «Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte» bereits am 28. April starten. Die Landesausstellung sei damit eines der ersten Ausstellungs-Großprojekte in Europa, die nach dem Lockdown wieder hochfahren, sagte der Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Richard Loibl.

Vor der Ausstellung soll bereits in der kommenden Woche, am 19. Mai, das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg wiedereröffnet werden.

Bayern

14.05. 13:30

Kultureinrichtungen in Bayern öffnen erst mit Verzögerung

Der Kultur-Neustart in Bayern soll schrittweise und vorsichtig ablaufen. Das machte Ministerpräsident Söder deutlich. Ab Pfingsten könnten einzelne Einrichtungen öffnen - richtig weitergehen soll es aber erst nach den Sommerferien. Um die Künstler in der Corona-Krise zu unterstützen, wird das Hilfsprogramm von 90 auf 200 Millionen aufgestockt. Und es sollen auch mehr Menschen von dem Geld profitieren. Der Kreis der möglichen Empfänger ist in Zukunft nicht mehr nur auf Künstler beschränkt, die in der Künstlersozialkasse organsiert sind.

Bayern

14.05. 13:07

Aiwanger verteidigt kritisierte Abarbeitung von Soforthilfeanträgen

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wehrt sich gegen Kritik an einer zu langsamen Abarbeitung der Soforthilfeanträge in der Corona-Krise. Man müsse schon etwas genauer hinschauen, sonst zahle man am Ende Geld an Betrüger wie dies in Berlin geschehen sei, sagte er am Donnerstag im Haushaltsausschuss des Landtags. «Dann bin ich auch schnell, wenn ich das schnell überweise. Ich könnte es aber auch gleich beim Fenster raus werfen.» 

Inzwischen wurden laut Aiwanger in Bayern 320.000 Anträge auf Soforthilfe abgearbeitet. 230.000 wurden demnach bewilligt und rund 1,7 Milliarden Euro ausgezahlt. Die restlichen 90.000 Anträge wurden dem Minister zufolge teilweise abgelehnt, teilweise aber auch zurückgezogen, unter anderem weil Anträge mehrfach gestellt worden seien. Einige zehntausend Antragsteller erhielten aber auch nichts.

Bayern

14.05. 12:11

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle:                   471 (+1),  

Todesfälle:           44 (0)

Aktuell in Überwachung wegen Isolation/Quarantäne:

Fälle: 28

Kontaktpersonen: 36

Genesene (Schätzung laut Robert Koch-Institut): 375 (ca. 80 Prozent)

Oberpfalz

14.05. 10:30

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 445 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 13.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 400 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

14.05. 08:36

Söder und Minister äußern sich zu Kunst und Kultur

Wie geht es mit Kunst und Kultur in Bayern weiter? Zu dieser Frage will sich am Donnerstag (10.00 Uhr) Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München äußern. Auch Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach (beide CSU) sind anwesend. Bei dem Pressegespräch soll es unter anderem um weitere Hilfen für die krisengeschüttelte Kulturbranche gehen.

Filmschaffende, Musiker, Künstler, Schauspieler, Veranstalter und viele andere Kulturschaffende stecken wegen der coronabedingten Schließungen in großen finanziellen Schwierigkeiten oder sehen gar ihre Existenz bedroht. Sie fordern eine bessere finanzielle Unterstützung und endlich eine Perspektive, wann Theater, Kinos, Konzertsäle und andere Einrichtungen wieder öffnen können. Erst vergangene Woche hatte Sibler die Hoffnungen aber gedämpft und von einem schweren Sommer für Theater- und Konzertveranstalter gesprochen. Derzeit richte man alle Planungen darauf aus, zur neuen Spielzeit im Herbst zu beginnen.

Die Kulturminister der Länder arbeiten momentan an einem Konzept für mögliche Öffnungen im Kunst- und Kulturbereich. Das soll dann der Ministerpräsidentenkonferenz vorgelegt werden. (dpa)

Bayern

14.05. 07:32

Zwiespalt bei Ostbayerns Gastronomen

Wirtshäuser in Niederbayern und der Oberpfalz rüsten sich für die Wieder-eröffnung nach dem Corona-Lockdown. Ab Montag dürfen Biergärten wieder aufsperren, eine Woche später auch Gaststätten mit reinem Innenbetrieb. Doch das Ganze hat einen Pferdefuß. Kleine Betriebe mit nur einem Gastraum können kaum wirtschaftlich arbeiten und die Hygieneauflagen erfüllen, sagt Florian Mascarella, der Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Regensburg. Er meint, dass daher viele Wirte nicht aufmachen, obwohl sie dürften.

Bayern

14.05. 07:28

Mann kassiert Faustschlag weil er sich an Corona-Regeln hält

Weil er die Corona-Abstandsregel einhalten wollte, ist im Donaueinkaufszentrum Regensburg ein Mann verprügelt worden. Der 40-Jährige wollte am Montag Nachmittag auf Distanz zu einem Unbekannten gehen, dem passte das nicht und er schlug mit der Faust zu. Das Opfer wurde am Kopf getroffen und erlitt eine Prellung. Der Schläger ist 30 bis 35 Jahre alt und etwa 1 Meter 85 groß. Er trug eine grüne Mütze und eine hellblaue Schutzmaske. Passiert ist der Vorfall nahe der Thalia-Buchhandlung. Zeugen sollen sich melden. 

Regensburg Stadt

13.05. 19:35

Erneut Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Bayern

In Bayern sind für das Wochenende erneut Demonstrationen gegen die Beschränkungen in der Corona-Krise geplant. In der Landeshauptstadt München sind nach Angaben der Stadt mehrere Demonstrationen zum Thema Grundrechte angemeldet worden. Die mit 10.000 erwarteten Teilnehmern größte Versammlung soll am Samstagnachmittag auf der Theresienwiese stattfinden. 

Auch in Augsburg sind für Samstag Versammlungen geplant. Die Demonstranten werden laut der Stadt an Nachmittag und Abend am Rathausplatz erwartet. In Erlangen und Ingolstadt wurden weitere Versammlungen angemeldet. Die Auflagen sind noch nicht überall geklärt. Die Anti-Corona-Demonstrationen sind in den vergangenen Wochen bundesweit Treffpunkte empörter Bürger ebenso wie für Extremisten von links und rechts geworden.


 

Bayern

13.05. 19:07

Bald wieder Flugverkehr an deutschen Airports ?

Deutsche Flughäfen bereiten offenbar im Eiltempo Konzepte vor, um den eingeschlafenen Flugverkehr wieder zu beleben. Wie der "Spiegel" berichtet, geht es dabei um die Einführung von flächendeckenden Fiebertests. Große Flughäfen wie Frankfurt oder München haben demnach schon entsprechende Konzepte erstellt, damit in den nächsten Monaten wieder nach und nach Passagierverkehr möglich wird. - Bundesaußenminister Maas hatte angekündigt, die weltweite Reisewarnung nach und nach lockern zu wollen.


 

Deutschland

13.05. 18:43

Gloria von Thurn und Taxis kritisiert Verbot von Gottesdiensten

Gloria von Thurn und Taxis hat das Verbot von Gottesdiensten während der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen scharf kritisiert. «Dass Gottesdienste nicht stattfinden durften, war reine Schikane», sagte die 60-Jährige im «Welt»-Interview (Mittwoch). «Die meisten Kirchen sind so groß, dass bei den wenigen Menschen, die zur Messe kommen, der Abstand auch schon vor der Corona-Krise leicht eingehalten wurde.»

Die Chefin des Regensburger Fürstenhauses ist strenge Katholikin und kritisierte auch die Deutsche Bischofskonferenz, die die Absage der Gottesdienste mitgetragen hat. «Da kann man tatsächlich den Eindruck bekommen, dass hier Staatsfunktionäre brav und gehorsam agieren, die an das Opfermahl gar nicht mehr zu glauben scheinen.»

In ihren Augen ist die Bischofskonferenz «überflüssig, denn sie raubt den Herren viel Zeit und Kraft». Jeder Oberhirte sei in seiner Diözese «ein souveräner Fürst», der frei schalten und walten könne, sagte sie. «Der Vorsitzende der Bischofskonferenz ist mitnichten der Chef, sondern bestenfalls eine Art Moderator.»


 

Regensburg Stadt

13.05. 18:11

Reihentestungen bei Wiesenhof in Bogen sind beendet

Die Reihentestungen bei den Donautal-Geflügelspezialitäten in Bogen im Landkreis Straubing-Bogen sind beendet. Am Dienstag und Mittwoch wurden Abstriche bei rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebes durchgeführt. Das Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen hatte die Reihentestung angeordnet, nachdem erste positive Tests von Arbeitern des Betriebes bekannt wurden.

Insgesamt gibt es aktuell 16 positive Testergebnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der DGS Bogen, die nach und nach eingetroffen sind. Diese positiven Tests sind nicht auf die Reihentests zurückzuführen, sondern wurden bereits vorher unabhängig davon wegen Symptomatik bei den Personen durchgeführt. Mit den ersten Laborergebnissen der Reihentestungen ist allerfrühestens am Donnerstag zu rechnen. Für die Laboruntersuchungen ist aber nicht das Gesundheitsamt zuständig.

Insgesamt arbeiten bei DGS 1.021 Mitarbeiter, darunter 525 Werkvertragsbeschäftigte. Zum Ausbruchgeschehen bzw. einer möglichen Ausbruchsursache können derzeit keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Personen, die am Dienstag und Mittwoch wegen Krankheit, Urlaub oder aus anderen Gründen nicht bei den Reihentests vor Ort sein konnten, werden im Nachgang vom Gesundheitsamt gesondert kontaktiert und zu einem Test einbestellt. Rund die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohnt im Landkreis Straubing-Bogen, die andere Hälfte teilt sich zu gleichen Teilen auf die kreisfreie Stadt Straubing und andere Landkreise auf.

Gerüchten oder Meldungen, wonach dem Landkreis ein Lockdown nach den Massentests drohen würde, hält Landrat Josef Laumer derzeit für verfrüht.


 

Niederbayern

13.05. 17:33

Ferienpassaktion 2020 des Landkreises Kelheim abgesagt

Der Landkreis Kelheim ist nach längerer Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass es angesichts der weiterhin ernsten Lage im Hinblick auf die Corona-Pandemie die beste Entscheidung ist, die Ferienpassaktion sowohl für die Pfingst- als auch für die Sommerferien 2020 abzusagen. Zum Schutz der Kinder sowie der Betreuer und Betreuerinnen vor einer potentiellen Infektion sowie als Vorsichtsmaßnahme gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus ist dies leider unerlässlich.

Da man in Krisenzeiten neue Wege gehen muss, erarbeitet das Kreisjugendamt Kelheim derzeit eine Alternative, um die Kinder mit Online-Angeboten zu beschäftigen. Diese wird rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-kelheim.de/ferienpass2020 finden sich alle Informationen über diese Angebote. Weitere Informationen sind unter 09441/207-5370 bei Frau Kandlbinder erhältlich.

Kelheim

13.05. 17:08

Fünf neue Corona-Fälle am Mittwoch im Landkreis Schwandorf

Nach fünf neuen Infektionen, die heute zu vermelden sind, sieht die aktuelle Bilanz im Landkreis Schwandorf so aus:

bestätigte Infektionen 456

davon wieder gesund 398

Fall noch aktiv 43

Tote 15

Zu den gestern vermeldeten sechs weiteren Abstrichen in einer Asylbewerberunterkunft in Schwandorf, bei denen das Testergebnis noch ausstand, ist festzustellen, dass vier dieser Abstriche positiv und zwei negativ waren. Der fünfte heutige Fall steht damit nicht im Zusammenhang.

In der von Corona betroffenen Unterkunft wird zum jetzigen Zeitpunkt von einer Reihentestung Abstand genommen. Da ohnehin alle Bewohner unter Quarantäne gestellt wurden, hätten die Ergebnisse derzeit keine Auswirkungen. Allerdings wird eine Testung aller Bewohner stattfinden, wenn es in zwei Wochen um die Frage geht, ob die Quarantäne wieder aufgehoben werden kann. Damit die angeordnete Quarantäne auch verlässlich durchgesetzt und eingehalten wird, wurden einige der positiv getesteten Bewohner in eine Quarantäne-Einheit in einer ehemaligen Kaserne in Regensburg verlegt. Dort findet eine Kohortenisolierung statt, die entsprechend überwacht wird.

Schwandorf

13.05. 16:29

Wintersportort Ischgl ist wieder coronafrei

Der in den vergangenen Wochen als Corona-Hotspot kritisierte Wintersportort Ischgl in Österreich ist wieder coronafrei. Wie aus einer Informationssammlung des Landes Tirol hervorgeht, gibt es in der kleinen Gemeinde derzeit keinen aktiven Fall der Lungenkrankheit Covid-19. Auch in den weiteren Gemeinden im Paznauntal gibt es kaum noch Erkrankte. Am Mittwoch hat der Tiroler Landtag eine Kommission eingesetzt, um das Corona-Krisenmanagement der Landesregierung zu untersuchen. Auch Ischgl wird dabei im Fokus stehen. Von hier aus dürfte sich das Virus durch die vielen internationalen Gäste weit verbreitet haben. 

Dem Land Tirol und der Tourismusbranche wird vorgeworfen, nicht schnell genug auf die Ausbreitung reagiert und zu spät den Skibetrieb gestoppt zu haben. Vor allem bei den vielen Après-Ski-Partys dürfte das Ansteckungsrisiko hoch gewesen sein. Einer der Vorwürfe lautet, dass dieses Risiko bei den Parties unterschätzt wurde.

WELT

13.05. 15:48

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Drei Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 44 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 373.

Neumarkt

13.05. 15:17

Rettungszentrum Regensburg übergibt Spezialgeräte

Das Rettungszentrum Regensburg hat heute an Rettungsdienste und Notärzte sogenannte Video-Laryngoskope übergeben. Diese Laryngoskope werden zur künstlichen Beatmung benötigt. Da Rettungssanitäter und Notärzte bei ihren Notfall-Einsätzen dem erhöhtem Risiko einer Coronaansteckung ausgesetzt sind, sind diese Geräte mit einer Videokamera ausgestattet. Die Helfer brauchen sich somit dem Erkrankten oder Verletzten nicht so zu nähern. Mit dem ausgestreckten Arm können sie das Einführen zur Beatmung auf einem kleinen Monitor mitverfolgen. 17 Stück wurden an verschiedene Rettungsdienste in ganz Ostbayern übergeben. 30.000 Euro hat das Rettungszentrum Regensburg dafür ausgegeben.

Regensburg Stadt

13.05. 15:07

Update zur Corona-Pandemie im Landkreis Cham

Gegenüber dem Vortag haben sich im Landkreis Cham keine Änderungen ergeben. Die Gesamtzahl der positiv auf den Coronavirus getesteten und bestätigten Fälle liegt am Mittwoch, 13.05.2020, weiterhin bei 417. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham hat in der letzten Kalenderwoche (KW 19) insgesamt 157 Personen getestet. Weitere Tests erfolgen bei niedergelassenen Ärzten. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt bei 383. Zwei Personen werden stationär in Kliniken behandelt, eine davon außerhalb des Landkreises Cham.

Die 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) lag nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL) im Landkreis Cham heute bei 0,78 (Bayern 9,63).

Cham

13.05. 14:47

Alpenverein Neumarkt öffnet wieder

Ungeduldig warten bereits die Kletterer und die Leiter von Touren und Wanderungen darauf, dass der Alpenverein Neumarkt sein Programm wieder startet. Unter den corona-bedingten Auflagen geht es jetzt wieder los! Am Samstag dürfen die ersten Kletterer an der 300 Quadratmeter großen Außenfläche den steilen Weg nach oben nehmen- natürlich mit allen notwendigen Maßnahmen, um eine Ansteckung zu verhindern. 

Neumarkt

13.05. 14:34

Merkel will Schlachtbetriebe strenger kontrollieren

Die Corona-Ausbrüche in Schlachtbetrieben soll Konsequenzen haben, das hat Kanzlerin Merkel angekündigt. Gerade bei der Unterbringung der - oft osteuropäischen - Mitarbeiter gebe es erhebliche Mängel. Bundesarbeitsminister Heil werde am Montag ein Konzept dazu vorlegen. - Nach Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ist jetzt auch ein Schlachthof in Bayern vom Coronavirus betroffen.

Deutschland

13.05. 13:49

Sana Kliniken des Landkreises Cham nehmen den Regelbetrieb wieder auf

Mehr als sieben Wochen lang haben die Sana Kliniken des Landkreises Cham nahezu ausschließlich Notfälle und Corona-Patienten behandelt. Nun hat der Freistaat Bayern die Aufnahme auch anderer Behandlungen wieder erlaubt – unter der Auflage, bei steigenden Corona-Zahlen binnen kurzer Zeit wieder in den Notfall-Betrieb zurückkehren zu können. Damit können nun auch Patienten, deren „elektive“ (planbare) Operation abgesagt werden mussten, wieder behandelt werden. Bei elektiven Operationen handelt es sich beispielsweise um einen Bandscheibenvorfall, einen Leistenbruch oder andere Erkrankungen, die behandelt werden müssen und mitunter auch schmerzhaft oder körperlich einschränkend, aber nicht lebensbedrohlich sind. 

Abstandsregelungen beachten 

Weil die Gefahr durch das Corona-Virus aber noch nicht gebannt ist, wurden in den Sana Kliniken des Landkreises Cham umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um Ansteckungen zu verhindern. So müssen alle Patientinnen und Patienten außerhalb des Patientenzimmers eine Maske tragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ebenfalls mit einem Mund-Nasen-Schutz ausgestattet sein. Zudem gilt soweit wie möglich das Gebot des Mindestabstandes von 1,50 Meter. Eine regelmäßige und konsequente Händedesinfektion ist ebenfalls vorgeschrieben. 

Test auf Infektion 

Weil eine Testung von Patienten, die keinerlei Symptome aufweisen, vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit nicht empfohlen wird, haben sich die Sana Kliniken des Landkreises Cham entschieden, über eine umfassende Checkliste im Rahmen einer Aufnahme das individuelle Risiko eines Patienten abzuklären. Dies geschieht einige Tage vor Beginn des Krankenhausaufenthaltes. Erfragt wird per Telefon unter anderem, ob bestimmte Symptome vorliegen oder ob es Kontakt zu Infizierten gab. Liegen Verdachtsmomente vor, findet natürlich umgehend eine Testung statt. 

Cham

13.05. 13:18

Aktuelle Corona-Zahlen des Landkreises Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach    470 (+1), davon Todesfälle: 44 (0)

Robert Koch-Institut: 7-Tagesinzidenz (COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner):  Amberg-Sulzbach:  15,5

Robert Koch-Institut: Schätzung Genesene: Amberg-Sulzbach:  367

Oberpfalz

13.05. 12:45

Theater Regensburg in Zeiten von Corona:

Theater in Zeiten von Corona heißt: »Wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, kommen wir eben zu euch!«, so Marcel Klein, Schauspieler am Jungen Theater Regensburg. Theater ist gemeinsames Spiel und das wird nun auf den Instagram-Kanal verlegt, für den Marcel Klein und seine KollegInnen das Theatergame »Was macht eigentlich…?« entwickelt haben. 

Der Instagram-Kanal nimmt die Zuschauer mit auf eine interaktive Reise in den Alltag der Theaterfigur Michael Kohlhaas. Handlungsverlauf und Spannungsbogen aus dem Stück werden auf die Pandemie-Situation 2020 übertragen. Und dann ist Mitbestimmung gefragt! Die Follower entscheiden mit: Gut sein oder gut handeln? Und was hat es eigentlich mit dem Hashtag #lutheristmeinemutter auf sich? Diese Antwort gibt es schon jetzt auf dem Instagram-Account von: michael_kohlhaas_2020.

Regensburg Stadt

13.05. 12:10

Fünf Grenzübergänge zu Österreich offen - weitere Lockerungen geplant

Die Bundespolizei hat am Mittwoch fünf wegen der Corona-Krise geschlossene Grenzübergänge zwischen Österreich und Bayern wieder geöffnet. «An zwei weiteren Kontrollstellen haben wir die Öffnungszeiten verlängert beziehungsweise bedarfsgerecht angepasst», sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion München, Karl-Heinz Blümel, am Mittwoch. Elf Grenzübergänge seien zudem ab sofort für Land- und Forstwirte wieder passierbar.

Unabhängig davon sollen die Kontrollen an der deutschen Grenze von diesem Samstag an generell vorsichtig gelockert werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in Berlin erfuhr, strebt das Bundesinnenministerium aber erst für den 15. Juni ein vollständiges Ende der wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an allen Grenzabschnitten an. 

Bayern

13.05. 11:04

Appell an die Bevölkerung: Inanspruchnahme der Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg

Das Landratsamt Kelheim, die Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und die Ilmtalklinik GmbH in Mainburg bitten die Bevölkerung die Corona-Teststationen an den Standorten Mainburg und Kelheim weiterhin in Anspruch zu nehmen. Bislang wurden bereits 998 Personen getestet. Die Testungen an den Abstrichzentren wurden sehr gut angenommen. Auch war zu jeder Zeit ein reibungsloser Ablauf gegeben. „Es ist von enormer Bedeutung, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bei grippeartigen Symptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) telefonischen Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen, der dann anschließend über die Durchführung eines Testes für den Patienten entscheidet“, so Dr. Alexander Werner, Leiter des Gesundheitsamtes in Kelheim. Auch Landrat Martin Neumeyer wendet sich mit der Bitte an die Bevölkerung, das Angebot zu nutzen: „Seit 24.03.2020 haben das Landratsamt Kelheim und die beiden Kliniken des Landkreises in Eigenregie innerhalb kürzester Zeit die Teststationen in Betrieb genommen. Seitdem wurden bereits viele Mitbürgerinnen und Mitbürger getestet. Bitte nutzen Sie auch weiterhin die Möglichkeit der Testung!“ Das Landratsamt beschreibt nachfolgend die Vorgehensweise bei einer Testung in den Abstrichzentren:

Corona-TERMIN-Check

Im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim werden seit 24.03.2020 Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

So geht’s:

1. Wenn Sie grippeartige Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) haben, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

2. Ihr Arzt wird Sie dann telefonisch zu Ihrer Erkrankung befragen. Bei symptomfreien Patienten erfolgt keine Probenentnahme!

3. NUR IHR ARZT kann mit den im Telefonat gewonnen Informationen einen TERMIN – frühestens am Folgetag des Telefonats - in einer der beiden Probenentnahmeeinheiten Kelheim bzw. Mainburg für Sie organisieren.

4. Sobald Ihr Arzt den Termin erhalten hat, wird er ihnen diesen telefonisch mitteilen. Bitte achten Sie auf Ihre telefonische Erreichbarkeit.

5. Vor der Anfahrt zum Termin müssen Sie einen sog. LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN bei Ihrem Arzt abholen, der als Ihr AUSWEIS bei der Probenentnahme dient. Der Schein wird Ihnen zum Infektionsschutz ggf. durch ein Fenster oder an der Tür übergeben, haben Sie Verständnis, dass Sie die Praxis nicht betreten dürfen.

6. Sollten mehrere Familienmitglieder erkrankt sein und sollte Ihr Arzt die Testung bei mehreren Familienmitgliedern veranlassen, so benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen EIGENEN TERMIN und einen eigenen Laborüberweisungsschein. OHNE VOM ARZT VEREINBARTEN TERMIN SOWIE OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ERFOLGT AUSNAHMSLOS KEINE PROBENENTNAHME

7. Fahren Sie bitte möglichst pünktlich zum Termin, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben an den Entnahmeort, der Ihnen zugewiesen wurde.

8. Es ist MAXIMAL EINE Begleitperson zugelassen, die dem Patienten, der zur Probenentnahme kommt, behilflich sein darf. Fahrzeuge mit mehr als einer Begleitperson werden abgewiesen.

9. Die Entnahmeorte sind in unmittelbarer Nähe von Goldberg-Klinik Kelheim (Traubenweg 3, 93309 Kelheim) und Ilmtalklinik Mainburg (Laurentiusweg 1, 84048 Mainburg), auf dem jeweiligen Besucherparkplatz gut erkennbar aufgestellt.

10. Das TESTERGEBNIS erfahren Sie über den Arzt, der ihren LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ausgestellt hat.

 

So geht’s NICHT:

GEHEN SIE NICHT IN DIE KRANKENHÄUSER. DORT WERDEN ZU KEINEM ZEITPUNKT PROBEN FÜR AMBULANTE PATIENTEN ENTNOMMEN.

Kommen Sie NICHT, wenn Sie SYMPTOMFREI sind. Es sind Ärzte vor Ort, die alle gesunden Patienten ABWEISEN MÜSSEN und nicht zur Probenentnahme zulassen dürfen.

Kommen Sie NICHT OHNE vereinbarten TERMIN. Sie werden sonst nicht zur Probenentnahme zugelassen.

Kommen Sie NICHT OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN. Sie werden sonst nicht zur Probenentnahme zugelassen.

Kommen Sie PÜNKTLICH

Kelheim

13.05. 10:25

Grenzöffnung Deutschland - Österreich

Schon ab dem 15. Juni soll die Grenze zu Österreich wieder komplett geöffnet werden. Mehrere Medien berichten, dass das Bundeskanzleramt in Wien das bestätigt hat. Demnach soll es bereits ab Freitag nur noch stichprobenartige Kontrollen geben. Das sieht ein Zwei-Stufen-Plan vor, der den Berichten zufolge mit Kanzlerin Merkel abgestimmt sein soll.

Deutschland

13.05. 10:19

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 12.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 392 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 89 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

13.05. 06:54

Grenzen zu Österreich werden zeitweise geöffnet

Ab heute werden die Grenzübergänge zwischen Bayern und Österreich für die Menschen in den Grenzregionen tagsüber geöffnet. Darauf haben sich Bundespolizei und österreichische Behörden geeinigt. Die Grenze passieren dürfen Reisende meistens zwischen 6 oder 7 Uhr morgens und bis 20 Uhr abends. Nur in Reit im Winkl ist der Übertritt nur in Blöcken einiger Stunden möglich. Mancherorts dürfen nur Berufspendler und Schüler oder Menschen mit medizinischen Gründen über die Grenze. Auch regionaler Lieferverkehr und Landwirte dürfen passieren.

Bayern

13.05. 06:53

Grenzöffnungen - Wie es weitergeht 

Heute wird im Bundeskabinett besprochen, wie mit den Grenzkontrollen weiter verfahren wird. Kanzlerin Merkel hat inzwischen Hoffnung gemacht, dass die Grenzen zu den Nachbarländern schrittweise geöffnet werden. (-) So könnte an den aktuell noch geschlossenen kleineren Grenzübergängen demnächst etwa nur noch stichprobenartig kontrolliert werden. In einzelnen Bundesländern gibt es außerdem Pläne, die Corona-Quarantäne für Einreisende zu kippen. Kanzlerin Merkel stellte in einer Unions-Fraktionssitzung offenbar einen zweistufigen Prozess in Kooperation mit den Nachbarn in Aussicht. Bis Mitte Juni gilt die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Deutschland

13.05. 06:46

Corona-Fälle in Schlachthof im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen

In einem Hähnchen-Schlachthof der Firma Wiesenhof in Bogen im Landkreis Straubing-Bogen laufen seit gestern Reihentests auf das Corona-Virus. Bisher wurden acht Mitarbeiter positiv getestet. Insgesamt arbeiten in dem Schlachtbetrieb fast 1.000 Personen. Sie alle sollen in den nächsten Tagen auf Corona untersucht werden. Dazu haben die Behörden vor Ort vier Teststationen eingerichtet. Die Firma selbst sei kooperativ und unterstütze die Reihentests, meldete das Landratsamt.[nbsp]

Niederbayern

13.05. 06:43

Schwandorfer Arbeitsamt zu Kurzarbeitergeld für tschechische Grenzpendler

Auch Grenzpendler aus Tschechien haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld, wenn ihr Arbeitgeber in Bayern Kurzarbeit anmeldet. Darauf weist jetzt die Arbeitsagentur Schwandorf hin. Eine neue Weisung der Bundesagentur sorgt dafür, dass Pendler aus dem Nachbarland nicht benachteiligt werden. Ziel ist, dass sie dem Unternehmen nach der Krise wieder zur Verfügung stehen. Allein im Bereich der Arbeitsagentur Schwandorf gibt es über 6.000 tschechische Grenzpendler, über die Hälfte von ihnen sind dringend benötigte Facharbeiter.

Schwandorf

13.05. 06:40

Corona-Fälle in Schwandorfer Asylunterkunft

In einer Asylbewerber-Unterkunft in Schwandorf sind fünf Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Bei sechs weiteren Bewohnern wartet man noch auf das Ergebnis, teilte das Landratsamt Schwandorf mit. Es hat die infizierten Asylbewerber in der Unterkunft räumlich von den anderen getrennt und alle über Corona aufgeklärt. Die Mitarbeiter der Einrichtung sollen in Kürze ebenfalls getestet werden. Bisher gab es in keiner Asylunterkunft im Landkreis Schwandorf bestätigte Corona-Fälle. 

Schwandorf

13.05. 06:39

Bilanz der Corona-Soforthilfen in der Oberpfalz

Eine Herkulesaufgabe hat derzeit die Regierung der Oberpfalz zu bewältigen: Sie muss Anträge auf Corona-Soforthilfen bearbeiten und das Geld auszahlen. Laut Regierungspräsident Axel Bartelt sind bisher über 31.000 solche Anträge gestellt worden, über 90 Prozent wurden schon bearbeitet. Das bedeutet: Unternehmen aus der Oberpfalz haben seit Mitte März 166 Millionen Euro an Soforthilfen erhalten. Es gab auch schon erste Rückzahlungen von Firmen, die dann doch ohne staatliche Unterstützung ausgekommen sind.

Oberpfalz

12.05. 19:55

Zahl der aktuell Infizierten im Landkreis Straubing-Bogensinkt weiter

Im Landkreis wurden bisher (Stand 11. Mai) 259 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 149, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 24 Personen aus dem Landkreis. Der 24. Todesfall wurde am Dienstag gemeldet – eine 79-jährige Frau aus dem Landkreis, die im Krankenhaus verstorben ist. 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 6 (Vortag: 6) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 434 Infizierte (Stand 12.05., 18:00 Uhr). Drei der sechs neuen Fälle haben einen Bezug zu einer weiteren Reihentestung im BRK-Heim Mitterfels.

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 20. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 42 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, drei davon intensiv-medizinisch (Stand 12.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

12.05. 19:34

Alpenverein: Kletteranlagen öffnen wieder

Kletterer können nach wochenlanger Coronapause ihre Seile ausmotten: In fast allen Bundesländern können Außenbereiche von Kletterhallen bereits wieder öffnen, wie der Deutsche Alpenverein (DAV) am Dienstag mitteilte. Einzelne Bundesländer erlaubten auch Indoorklettern. Es gelten zugleich strikte Zugangs-, Abstands- und Hygieneregeln. 

Der DAV habe deshalb eine Expertengruppe eingesetzt, um Regeln zur Wiedereröffnung zu erarbeiten, sagt DAV-Geschäftsbereichsleiter Bergsport Wolfgang Wabel. «Oberstes Ziel ist es, einen behutsamen und verantwortungsvollen Wiedereinstieg des Sportbetriebs zu gewährleisten.»

Bayern

12.05. 19:07

Versicherung der Steinberger Erlebnis-Holzkugel will Corona-Ausfälle nicht zahlen

Die Betreiber der Erlebnisholzkugel am Steinberger See im Landkreis Schwandorf verklagen ihre eigene Versicherung. Sie will die Corona-Ausfälle nicht zahlen. Es sei eine neue Krankheit, die nicht auf einer bestimmten Liste steht, rechtfertigt die Versicherung ihre ablehnende Haltung. Sie hat den Holzkugel-Betreibern 15 Prozent der Ver-sicherungssumme angeboten. Viel zu wenig, sagen die und haben Klage eingereicht. Um welche Versicherung es sich handelt, wollten die Anwälte der Holzkugel-Macher heute nicht mitteilen.

Schwandorf

12.05. 18:46

Soldaten aus Regen protestieren gegen Zwangs-Quarantäne

Ein Manöver der Panzergrenadiere aus dem niederbayerischen Regen in Sachsen hat Folgen: Weil die knapp 200 Soldaten nach dem Manöver in Corona-Quarantäne gesteckt worden sind, häufen sich jetzt Beschwerden. Die Soldaten sind zwangsweise in einem Regener Hotel einquartiert und dürfen nicht heim zu ihren Familien, obwohl es keinen einzigen Corona-Verdachtsfall in der Truppe gibt. Nach Medienberichten haben einzelne Soldaten deshalb den Wehrbeauftragten der Bundeswehr eingeschaltet.

Niederbayern

12.05. 18:28

Busunternehmer aus Ostbayern fordern Corona-Rettungsschirm

Ohne Reisebusse keine Gäste in Hotels und Restaurants. Darauf haben heute Busunternehmer bei einer Demo in München hingewiesen, darunter auch welche aus Niederbayern und der Oberpfalz. Sie fordern einen staatlichen Rettungsschirm und konkret bis zu 200 Euro pro Bus und Tag des Stillstands, sagte zum Beispiel Busunternehmer Johann Amberger aus Rottenburg im Landkreis Landshut. Busreisen müsste zeitgleich mit der Öffnung der Gastronomie wieder erlaubt werden, heißt es in einer Resolution der Branche.

Bayern

12.05. 18:05

Das Landratsamt Cham informiert zum Corona-Virus - aktualisierte Version !!!

Am Dienstag, 12.05.2020, wurde ein weiterer Fall der Ansteckung mit dem Coronavirus im Landkreis Cham bestätigt, die Gesamtzahl liegt jetzt bei 417. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle liegt bei 383. In den Sana Kliniken des Landkreises Cham werden zwei Patienten stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL) im Landkreis Cham bei 2,35 (Bayern 9,53).

Cham

12.05. 17:36

Schlachthof im Raum Straubing von Corona betroffen - Reihentestung von knapp 1.000 Personen

Nachdem Ende vergangener Woche bei drei Personen aus einem Schlachtbetrieb im Landkreis Straubing-Bogen eine Infektion mit dem Sars-CoV2-Virus festgestellt wurde, hat das Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen in Absprache mit der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Reihentestung aller knapp 1.000 Mitarbeiter/innen angeordnet. Mittlerweile ist die Anzahl positiver Tests von Mitarbeiter/innen aus dem Betrieb bis Dienstagnachmittag auf acht angestiegen.

Die Abstriche der Reihentests begannen am Dienstag um 13 Uhr und werden auch am Mittwoch fortgesetzt. Dazu wurden vor Ort vier Teststationen eingerichtet. „Innerhalb kürzester Zeit die Infrastruktur und das Personal für eine derartig hohe Anzahl an Tests zusammenzubekommen ist nicht einfach. Wir bedanken uns bei allen, die daran mitgewirkt haben und Hilfe leisten“, so Landrat Josef Laumer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr. Insgesamt rund 15 Personen sind als Helfer im Einsatz, zudem musste auch das entsprechende Material organisiert werden. Neben Personal des Gesundheitsamtes, des Landratsamtes und insgesamt drei Personen der Task-Force Infektiologie des LGL unterstützt auch die Kreisklinik Bogen die Abstriche mit einer Oberärztin und einer MfA.

Niederbayern

12.05. 16:44

Auch heute ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Nach einem weiteren Fall am Dienstag ist die Gesamtzahl auf 451 angestiegen. Als wieder gesund gelten 396 Personen. In einer Asylbewerberunterkunft in Schwandorf wurden fünf Personen positiv getestet, die Ergebnisse von sechs weiteren Abstrichen stehen noch aus.

Für die gesamte Unterkunft wurde Quarantäne ausgesprochen. Die Bewohner wurden in Englisch und mit deutschsprachigem Informationsmaterial aufgeklärt. Eine ambulante ärztliche Versorgung ist im Bedarfsfall sichergestellt. Da alle bislang positiv getesteten Bewohner im Erdgeschoss wohnen, wurden andere Bewohner teilweise innerhalb der Unterkunft umverlegt, und zwar in Zimmer mit eigener Nasszelle und möglichst in obere, nicht betroffene Stockwerke. Bewohner und Mitarbeiter wurden mit der notwendigen Persönlichen Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln versorgt. Einrichtungsleitung und Mitarbeiter wurden zur Corona-Teststation in Schwandorf zum Abstrich angemeldet.

Schwandorf

12.05. 16:17

Das Landratsamt Cham informiert zum Corona-Virus

Am Dienstag, 12.05.2020, wurde ein weiterer Fall der Ansteckung mit dem Coronavirus im Landkreis Cham bestätigt, die Gesamtzahl liegt jetzt bei 417. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich auf 396 erhöht. In den Sana Kliniken des Landkreises Cham werden zwei Patienten stationär behandelt. Die 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL) im Landkreis Cham bei 2,35 (Bayern 9,53).

 

 

 

Cham

12.05. 15:54

Sieben Corona-Infizierte in niederbayerischem Schlachthof

Auch unter Mitarbeitern eines Schlachthofs in Niederbayern gibt es sieben Corona-Infizierte. Das sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Es laufe nun eine «Reihentestung» der rund 1000 Mitarbeiter. Parallel werde ermittelt, welcher Mitarbeiter mit wem Kontakt hatte. Problem sei, dass einige der Betroffenen in kleineren Gemeinschaftsunterkünften lebten, berichtete Huml.

 

 

 

Niederbayern

12.05. 15:35

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Vier Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 47 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 373.

 

 

 

Neumarkt

12.05. 15:03

Stadtmuseum Neumarkt öffnet wieder

Auch das Neumarkter Stadtmuseum öffnet wieder seine Pforten. Ab Mittwoch, 13. Mai 2020 kann die stadtgeschichtliche Schausammlung wieder besichtigt werden. Geöffnet hat das Stadtmuseum dann zu den regulären Zeiten, Mittwoch bis Freitag sowie am Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr. Allerdings gelten auch dort die entsprechenden hygienischen Bedingungen: Es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, außerdem stehen Handdesinfektionsmittel bereit und es gilt auch in der Ausstellung die Wahrung des Mindestabstandes von 1,50 Metern. Die insgesamt 1.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche bietet dazu aber gute Voraussetzungen. Eine Sonderausstellung wird derzeit nicht gezeigt.

 

 

 

Neumarkt

12.05. 14:36

Historisches Museum der Stadt Regensburg wieder geöffnet

Gute Nachrichten aus dem „Flaggschiff“ der Museen der Stadt Regensburg: Seit heute, Dienstag 12. Mai 2020, ist das Historische Museum am Dachauplatz wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Normalisierung im Kulturbereich nach dem Shutdown während der Corona-Krise!

Das Museum ist in allen Ausstellungsbereichen zugänglich. Auch die Sonderschau „Die Spuren von Jahrtausenden – 25 Jahre archäologische Großgrabung Burgweinting“ steht wieder offen. Sie vermittelt faszinierende Einblicke in die jahrtausendealte Kulturgeschichte des Regensburger Stadtteils Burgweinting.

Um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher sowie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, sind im Haus besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingeführt worden. Das Kassenpersonal ist durch eine Plexiglasscheibe ansprechbar. Für alle Gäste besteht die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen. Die Abstandsregeln, wie man sie auch beim Einkaufen kennt, sind einzuhalten. Insgesamt können sich momentan maximal 60 Personen gleichzeitig in den Museumsräumen aufhalten; in der Burgweinting-Ausstellung sind es jeweils 20 Personen.

Die anderen Museen der Stadt Regensburg, die Städtische Galerie im Leeren Beutel sowie die documente Reichstag, Neupfarrplatz, Schnupftabak und Keplerhaus, bleiben vorerst noch geschlossen. Die Vorbereitungen für eine Wiedereröffnung sind allerdings auch hier schon angelaufen.

 

 

 

Regensburg Stadt

12.05. 14:07

Nur noch rund 4.300 nachgewiesene Corona-Infektionen in Bayern

In Bayern gibt es aktuell nur noch rund 4.300 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Ausbruch der Pandemie seien 44.933 Fälle registriert worden, seit Montag seien 219 Fälle neu hinzugekommen, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. 2.202 Menschen seien bisher an den Folgen der Infektion gestorben, seit gestern habe es 32 neue Todesfälle gegeben. 

 

 

 

 

Bayern

12.05. 13:47

Eingeschränktes Besuchsrecht an der Kreisklinik Wörth a. d. Donau

Seit 9. Mai 2020 gilt an der Kreisklinik Wörth a. d. Donau ein eingeschränktes Besuchsrecht für Familienangehörige von 10 bis 11 Uhr und von 15 bis 16 Uhr. Das heißt, dass eine registrierte Besuchsperson aus dem Kreis der Familie nun einmal täglich eine Angehörige/einen Angehörigen besuchen darf. Ausnahmen sind nur in dringenden Fällen und nach Rücksprache mit der Station möglich. COVID-19-Verdachtsfälle und positiv getestete Patientinnen und Patienten dürfen nicht besucht werden.

Besucherinnen und Besucher müssen sich vor dem Besuch an der Pforte registrieren und die Hände desinfizieren. Darüber hinaus besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. COVID-19-Verdachtsfälle und positiv getestete Personen dürfen das Haus nicht besuchen.

Die Maßnahmen anlässlich des Corona-Virus sind auch auf www.kreisklinik-woerth.de nachzulesen.

 

 

 

 

Regensburg Land

12.05. 13:05

Corona-Pandemie sorgt für Mietschulden

Die Wohnungswirtschaft rechnet damit, dass fast jeder vierte Mieter infolge der Corona-Krise Probleme haben wird, seine Miete zu zahlen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Anbieters Immosolve. Bereits jetzt haben rund 12 Prozent der Mieter in Deutschland in Zahlungsschwierigkeiten. Die Vermieter zeigen sich demnach kulant. Die meisten stunden Mietzahlungen, etwa die Hälfte verschiebt Umzugstermine und verzichtet auf Räumungen.

 

 

Deutschland

12.05. 12:52

Nach Wiesn-Absage: München will Buden in der Stadt verteilen

Nach der Absage des Oktoberfests und anderer Volksfeste will die Stadt München neue Wege gehen: Buden und möglicherweise auch bestimmte Fahrgeschäfte könnten den Überlegungen zufolge dezentral an verschiedenen Orten in der Stadt aufgestellt werden. Es sei kein Wiesn-Ersatz, betonte der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) am Dienstag. Es gehe vielmehr darum, den Sommer in der Stadt zu gestalten und zugleich den unter den Folgen der Corona-Krise leidenden Schaustellern zu helfen. Vergleichbare Pläne aus anderen Städten seien ihm nicht bekannt, sagte Baumgärtner. 

Am Mittwoch will der Stadtrat über die Vorschläge beraten. In einem fraktionsübergreifenden Antrag haben SPD, Grüne und CSU die Stadtverwaltung aufgefordert, «schnellstens zu ermöglichen», dass Münchner Schausteller an bestimmten Plätzen volksfesttypische Speisen zum Mitnehmen anbieten können.

 

 

Bayern

12.05. 12:17

Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle Amberg-Sulzbach: 469 (+1)

Todesfälle:                         44 (0)

Aktuell in häuslicher Isolation/Quarantäne:

Fälle Amberg-Sulzbach: 28

Kontaktpersonen:           26

Schätzung Genesene (nach Robert Koch-Institut):

Amberg-Sulzbach:           362 (ca. 77 %)

 

Oberpfalz

12.05. 12:12

Allgäuer Liftbetreiber ziehen Investitionen in Krise vor

Die Bergbahnen in Oberstdorf nutzen die Corona-Krise, um geplante Investitionen vorzuziehen. Wie der Bergbahnbetreiber am Dienstag berichtete, wurde der Neubau der Nebelhornbahn etwa ein halbes Jahr früher gestartet. Zuvor hatten die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen im April schon den Neubau der Bahn am Söllereck vorgezogen, um bis zum Beginn der Wintersaison 2020/21 die Arbeiten dort abschließen zu können.

Am Nebelhorn sollen bis Ostern 2021 rund 55 Millionen Euro in eine neue Seilbahn investiert werden. Die 90 Jahre alten Großraumkabinen werden damit durch kleinere Zehn-Personen-Kabinen ersetzt. Auch die Tal- und die zwei Bergstationen der höchsten Seilbahn im Allgäu sollen modernisiert werden. Dafür werde nun die wegen der Pandemie angeordnete Zwangspause genutzt. 

Bayern

12.05. 10:10

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 11.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 369 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 84 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

12.05. 09:28

Handel fordert verkaufsoffene Sonntage wegen Corona

Um den Konsum in der Corona-Krise wieder anzukurbeln, fordert der Einzelhandel in Bayern einfachere Vorschriften für verkaufsoffene Sonntage. «Es wäre allen gedient, wenn die rechtlichen Auflagen für verkaufsoffene Sonntage für vorübergehende Zeit ruhen könnten», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Wolfgang Puff, der «Augsburger Allgemeinen» (Dienstag). «Wir müssen den Kunden ein Einkaufserlebnis bieten, um die Geschäfte und die Innenstädte zu beleben», betonte er.

Bislang dürfen bayerische Kommunen Geschäften erlauben, an maximal vier Sonn- oder Feiertagen zu öffnen - und auch nur zu konkreten Anlässen wie Märkten, Messen oder Stadtfesten.

Lange vor der Corona-Pandemie hatte es immer wieder Diskussionen um die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage in Bayern gegeben. Vor knapp einem Jahr hatte der Landtag einen Vorschlag der FDP-Fraktion abgelehnt, die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage von vier auf sechs zu erhöhen. (dpa)

Bayern

12.05. 07:34

Kabinett berät erneut über Corona-Krise

Das bayerische Kabinett berät am Dienstag (10.00 Uhr) über die nächsten Schritte in der Corona-Krise. Ein Thema dürfte sein, wie verhindert werden kann, dass Demonstrationen gegen Anti-Corona-Maßnahmen derart aus dem Ruder laufen wie am Wochenende. Unter anderem in München und Nürnberg hatten Tausende Menschen demonstriert, Abstands- und andere Regeln zum Schutz der gesamten Bevölkerung wurden dabei nicht eingehalten.

Über die Ergebnisse der Kabinettssitzung wollen anschließend Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) informieren. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist bei der Pressekonferenz nicht mit dabei - er hatte schon vergangenen Woche angekündigt, die Auftritte nun verstärkt den Ministern zu überlassen. (dpa)

Bayern

12.05. 07:33

Busunternehmen demonstrieren für Öffnung

Die bayerischen Reisebusunternehmer wollen für Finanzhilfen und die Erlaubnis demonstrieren, den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Am Dienstagmorgen soll gegen 9.00 Uhr ein Korso aus 50 Reisebussen beim bayerischen Wirtschaftsministerium vorfahren, wie der Landesverband der Branche mitteilte. Dort werde eine Delegation eine Resolution übergebe. Mehr Busse seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl. Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.

Die Busunternehmern beklagen, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise «seit acht Wochen ohne jegliche Einnahmen und immer noch ohne eine Perspektive auf Lockerungen» seien. Sie fordern nun finanzielle Hilfen und eine «baldige Öffnung des Reisebusverkehrs» parallel zur Hotellerie.

Der Verband beschreibt die Lage der Unternehmen dramatisch: «Tausend familiengeführte Betriebe stehen allein in Bayern vor einem Scherbenhaufen.» Die komplette Flotte stehe still, Neubuchungen blieben aus, während Kundengelder zurückgezahlt werden müssten und die Fahrzeuge weiter Kosten verursachten. Die bisher aufgelegten Hilfen reichten bei weitem nicht. (dpa)

Bayern

12.05. 07:31

Bundespolizei hat in Niederbayern viel zu tun

Wegen der Corona-Pandemie sind die Grenzen nach wie vor gesperrt. An den Übergängen in Niederbayern stellt die Bundespolizei aber immer mehr Personen fest, die sich die Einreise erschwindeln wollen. Sie stammen meist aus Osteuropa und haben falsche Arbeitsverträge dabei. Erst am Sonntag hat die Bundespolizei bei Passau 24 Rumänen nach Österreich zurückgeschickt. Auch sie hatten angebliche Verträge mit einer deutschen Firma, die entpuppten sich aber als Fälschung.

Niederbayern

12.05. 07:28

Arzt der Uni-Klinik Bad Abbach mahnt zur Vorsicht

Augenmaß bewahren bei der Patientenbetreuung, das empfiehlt der Direktor der Orthopädischen Uni-Klinik Bad Abbach, Professor Joachim Grifka. Er begrüßt zwar, dass sich Krankenhäuser wieder mehr auf normale Patienten konzentrieren. Nicht erforderliche Operationen sollten aber wegen Corona weiter aufgeschoben werden. Auch Patienten mit schwachem Immunsystem sollten besser noch nicht operiert werden. Wenn OP, dann aber so schonend wie möglich für die Patienten, meint Grifka. 

Kelheim

12.05. 07:03

Sportler sollen abgesagten Regensburg-Marathon privat laufen

Nach der Absage des Regensburger Marathons sollen die Sportfans nun die Strecke individuell in ihrer eigenen Umgebung laufen. Die Veranstalter des Laufevents wollen den Marathon am 23. und 24. Mai quasi virtuell stattfinden lassen. Alle Laufbegeisterten können sich bei dem Marathonverein in Regensburg anmelden, um an dem Wochenende privat die Wettbewerbsstrecke zu laufen. Wer zehn Euro an den Verein LLC Marathon Regensburg überweist, erhält dann im Gegenzug eine Urkunde und Medaille.

«Wir sind völlig überrascht, wie viele Anmeldungen wir aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland erhalten», berichtete Veranstaltungsleiterin Claudia Fritsch. Rund 200 feste Anmeldungen gebe es bereits. «Man muss sich aber auch nicht anmelden», sagte sie. Die Sportler könnten auch nachträglich melden, dass sie mitgemacht haben.

Der Verein sagt, die Teilnehmer können sich selbst eine Strecke aussuchen, die ihren besonders viel Spaß mache. Ein Lauf im Freien sei ebenso möglich wie auf dem Laufband. Die Teilnehmer sollen den Lauf mit einer Handyapp oder der Fitnessuhr dokumentieren und die Daten dann an die Marathonorganisatoren senden.

Neben dem knapp 42,2 Kilometer langen Marathon können auch ein Viertel-, ein Halb- oder ein Dreiviertelmarathon gelaufen werden. Für Kinder gibt es Strecken zwischen 1 und 4,2 Kilometer. Für die kleinen Teilnehmer gibt es zudem eine Startnummernvorlage, die die Kinder selbst gestalten können.

Im März hatte der Verein den Marathon, der zu den bekanntesten Laufveranstaltungen in Bayern zählt, wegen der Corona-Krise abgesagt. Eine Ersatzveranstaltung wird es in diesem Jahr nicht geben. Der nächste Marathon ist nun am 15./16. Mai 2021 in Regensburg geplant. 2019 waren in der Oberpfälzer Hauptstadt mehr als 3000 Läufer an den Start gegangen.

Regensburg Stadt

11.05. 19:53

Innenminister kündigt härteres Durchgreifen bei Corona-Demos an

Nach ausufernden Protesten gegen die Corona-Maßnahmen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Verstößen auf künftigen Corona-Demonstrationen ein härteres Durchgreifen angekündigt. Die Polizei wird bei den Versammlungen in den nächsten Wochen noch stärker präsent sein, sagte der CSU-Politiker der Augsburger Allgemeinen. 

Am Wochenende hatten in mehreren Städten Bayerns, darunter auch Regensburg, tausende Menschen gegen die ihrer Meinung nach zu strikten Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie protestiert. In München und Nürnberg waren deutlich mehr Menschen gekommen als angemeldet, Abstands- und andere Regeln zum Corona-Schutz wurden nicht mehr eingehalten.

Zu sich immer weiter verbreitenden Verschwörungstheorien sagte Herrmann, er betrachte die Enwicklung mit großer Sorge.

 

Bayern

11.05. 19:31

Neue Termine für DFB-Pokal nach Corona-Zwangspause

Der Fußball-DFB-Pokal soll im Juni fortgesetzt werden. Die beiden Halbfinals sind für den 9. Und 10. Juni geplant, das Finale für den 4. Juli. Grünes Licht muss allerdings noch von der Politik kommen. Der DFB machte zudem den Weg für eine Fortsetzung der 3. Liga frei. Am 26.Mai soll es weitergehen, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen. Die verbleibenden elf Spieltage sollen mit fünf englischen Wochen durchgepeitscht werden, Ende Juni soll die Saison enden. Das Problem: mehrere Vereine beklagen, dass das Hygienekonzept nicht umsetzbar ist.

 

Deutschland

11.05. 19:01

Zahl der aktuell Infizierten im Landkreis Straubing-Bogen sinkt weiter

Im Landkreis wurden bisher (Stand 8. Mai) 249 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 154, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Verstorben sind bisher 23 Personen aus dem Landkreis. 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 6 (Vortag: 0) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 428 Infizierte (Stand 11.05., 18:00 Uhr). Drei der sechs neuen Fälle haben einen Bezug zu einer weiteren Reihentestung im BRK-Heim Mitterfels.

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 16. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, sechs davon intensiv-medizinisch (Stand 11.05., 9:00 Uhr). 

 

Niederbayern

11.05. 18:49

Schorndorferin verstößt zweimal gegen Maskenpflicht

Die Polizei im Landkreis Cham ermittelt gegen eine Frau aus Schorndorf, die zwei Supermärkte ohne Schutzmaske betreten hat. Sie wurde jeweils vom Personal rausgeworfen. Einen Rauswurf hat die Frau mit dem Handy gefilmt und so gegen das Hausrecht verstoßen. Auch als die Polizei bei ihr vor der Tür stand, zückte die Frau das Handy und stellte den Film ins Internet. Jetzt hat sie mehrere Anzeigen am Hals.

 

Cham

11.05. 18:26

BMW-Werk Dingolfing arbeitet wieder - Regensburg folgt am 18.Mai

Im größten europäischen BMW-Werk im niederbayerischen Dingolfing ist heute die Produktion nach der Corona-Zwangspause wieder angelaufen. Das Werk mit 18.000 Beschäftigten arbeitet aber zunächst nur im Einschicht-Betrieb. Bayerns Wirtschafts- minister Hubert Aiwanger wollte sich heute vor Ort die Hygienemaßnahmen im Werk zeigen lassen, man hat dafür eigens Arbeitsabläufe umgestellt. Heute in einer Woche sollen auch im BMW-Werk Regensburg wieder Autos gebaut werden. 

 

Bayern

11.05. 17:45

Bayerische Busunternehmen demonstrieren für Öffnung

Die bayerischen Reisebusunternehmer wollen für Finanzhilfen und die Erlaubnis demonstrieren, den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Am Dienstagmorgen soll gegen 9 Uhr ein Korso aus 50 Reisebussen beim bayerischen Wirtschaftsministerium vorfahren, wie der Landesverband der Branche mitteilte. Dort werde eine Delegation eine Resolution übergebe. Mehr Busse seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl. Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.

Die Busunternehmern beklagen, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise «seit acht Wochen ohne jegliche Einnahmen und immer noch ohne eine Perspektive auf Lockerungen» seien. Sie fordern nun finanzielle Hilfen und eine «baldige Öffnung des Reisebusverkehrs» parallel zur Hotellerie. 

 

Bayern

11.05. 17:03

Corona-Schreiben: Bischof Voderholzer geht auf Distanz zu Müller

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer geht in der Diskussion um Corona-Maßnahmen auf Distanz zu seinem Amtsvorgänger, Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Er mache sich die Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) zu einem auch von Müller unterzeichneten Schreiben gegen Corona-Beschränkungen «ausdrücklich zu eigen», teilte das Bistum Regensburg am Montag mit.

Der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing hatte nach der Veröffentlichung des umstrittenen «Aufrufs für die Kirche und für die Welt» mitgeteilt, «dass sich die Bewertung der Corona-Pandemie durch die Bischofskonferenz grundlegend von dem veröffentlichten Aufruf unterscheidet».

In dem umstrittenen Text heißt es: «Es sind Tatsachen, dass unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie in vielen Fällen unveräußerliche Rechte der Bürger verletzt und ihre Grundfreiheiten unverhältnismäßig und ungerechtfertigt eingeschränkt wurden, einschließlich des Rechts auf Religionsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Freizügigkeit.»

Das Bistum Regensburg verwies auf ältere Äußerungen Voderholzers zu Corona-Maßnahmen. «Es ist ein Gebot der Vernunft und der christlichen Nächstenliebe, sich diesen Beschränkungen zu fügen, so schwer es uns allen fällt», habe er beispielsweise gesagt. Voderholzer ist seit 2013 Bischof von Regensburg, vor ihm leitete Müller das Bistum zehn Jahre lang von 2002 bis 2012. Danach war er fünf Jahre lang Präfekt der einflussreichen Glaubenskongregation im Vatikan.

 

Regensburg Stadt

11.05. 16:40

Ein neuer Fall von Corona-Infektion im Landkreis Schwandorf

Nach einem weiteren Fall am Montag ist die Gesamtzahl der Infizierten auf 450 angestiegen. Als wieder gesund gelten 367 Personen.

Öffnung der Zulassungs- und Führerscheinstelle mit Terminvergabe

In der Zulassungs- und Führerscheinstelle in Schwandorf können ab sofort neben den Gewerbetreibenden auch Privatpersonen wieder Termine zur Vorsprache vereinbaren. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Telefonnummer 09431 471-620. Die Dienststelle Oberviechtach bleibt noch geschlossen.

 

 

Schwandorf

11.05. 16:00

Schutzmasken für die freiwilligen Helfer der bayerischen Tafeln

In Bayern unterstützen rund 7.000 Ehrenamtliche in 169 Tafeln weit über 200.000 Menschen, darunter etwa ein Drittel Kinder und Jugendliche. Einige Tafeln können aufgrund der Corona-Krise die Lebensmittelausgabe nicht mehr durchführen. Eine wichtige Voraussetzung für die Wiederöffnung der Tafeln sind ausreichende Mund-Nasen-Masken für die Belegschaft. Ein Teil des bewilligten Zuschusses des Bayerischen Sozialministeriums wird nun für die Anschaffung von Mund-Nasen-Masken verwendet.

Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Ich freue mich, dass wir mit der Förderung des Landesverbands Tafel Bayern e.V. nicht nur die landesweiten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern finanzieren, sondern auch die Anschaffung von waschbaren Mund-Nasen-Masken unterstützen können. Mund-Nasen-Masken für die Helferinnen und Helfer sind eine wichtige Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des Angebots der Tafeln. Sie helfen Menschen, die die Unterstützung der Gesellschaft besonders benötigen.“

 

 

 

Bayern

11.05. 15:46

Neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde zwei Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 51 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 373.

 

 

Neumarkt

11.05. 14:51

Aktuelle Meldung des Landratsamtes zum Corona-Virus

Am Montag, 11.05.2020, wurden zwei weitere Fälle der Ansteckung mit dem Coronavirus im Landkreis Cham bestätigt, die Gesamtzahl liegt jetzt bei 416. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich auf 393 erhöht. In den Sana Kliniken des Landkreises Cham werden zwei Patienten stationär behandelt. Es gab keine weiteren Todesfälle mit oder an Covid-19.

Die 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit (LGL) im Landkreis Cham bei 1,56 (Bayern 9,20).

 

 

Cham

11.05. 14:24

Handel in Bayern wieder komplett offen - Kunden noch zurückhaltend

Menschen in Bayern dürfen wieder überall einkaufen - doch ihre Lust auf Shoppingtouren hält sich noch in Grenzen. «Wir lagen bei Umsatz und Frequenz in etwa bei 50 Prozent dessen, was an einem normalen Montag wäre», sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann am Montagmittag. Inzwischen dürfen in Bayern wieder alle Geschäfte öffnen. Am Montag waren insbesondere noch Warenhäuser, Einkaufszentren und große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche hinzugekommen.

Ohlmann zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. «Wir hatten mit einem noch verhalteneren Anlauf gerechnet», sagte er. Die Messlatte habe sehr tief gelegen. Bei einzelnen Geschäfte habe es durchaus Menschen gegeben, die auf die Eröffnung gewartet hätten, ihm sei aber nicht bekannt, dass es längere Schlangen oder einen Kundenansturm gegeben habe.

Alles in allem sei der Montag «kein Grund, vor Freude in die Luft zu springen» gewesen, sagte Ohlmann - aber immerhin ein Vitaminstoß für die Branche, die nun darauf hofft, dass sich die Stimmung der Kunden wieder normalisiere. Zu viele seien noch im Krisenmodus und die Maske tue ein übriges, dass keine große Shoppinglust aufkomme. Ohlmann hofft nun auf die Öffnung der Gastronomie als nächsten Schritt, der auch den Einzelhandel voranbringen werde.

 

 

Bayern

11.05. 13:49

Polizeigewerkschaft Bayern bezeichnet Wochenend-Demos als ignorant, verantwortungs- und rücksichtslos

Das Verhalten der uneinsichtigen Demo-Teilnehmer in München und Nürnberg verursacht bei uns als GdP Kopfschütteln. Derartig verantwortungs- und rücksichtslose Aktionen bringen durch fehlenden Mindestabstand und das Nichttragen von Schutzmasken jede weitere positive Entwicklung des Infektionsgeschehens in Gefahr. Sie gefährden durch ihr Verhalten nicht nur die überwiegend friedlichen Teilnehmer, sondern auch Unbeteiligte und nicht zuletzt unsere Einsatzkräfte.

Besonders ärgert es uns, dass nun das umsichtige, lageangepasste und verhältnismäßige Vorgehen der Polizei im Nachhinein kritisiert wird. Vor allem die Kritik von Teilen der „Fraktion Bündnis 90/die Grünen“ ist für uns nicht nachvollziehbar. Hätten unsere Einsatzkräfte mit der von ihnen dieses Mal geforderten Gewalt eingegriffen, wären sie die ersten, die der Polizei sofort „Unverhältnismäßigkeit und übertriebene Härte“ vorgeworfen hätten. Wir haben Verständnis, dass die Bürger sich im Übermaß in ihren Grundrechten eingeschränkt fühlen -  nur für solche Aktionen und auch die Verbreitung von Verschwörungstheorien fehlt uns dieses in jeglicher Form.

 

Bayern

11.05. 13:26

Knabenchöre haben Existenzsorgen wegen fehlender Konzerte und Proben

Große deutsche Knabenchöre fürchten in der Corona-Pandemie um den Fortbestand vieler Ensembles. Wenn Proben, Gesangsunterricht und Konzerte wegen des Corona-Shutdowns noch länger ausfielen, seien die Chöre in ihrer Existenz bedroht, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Aufruf, der von den Augsburger Domsingknaben, dem Dresdner Kreuzchor, den Regensburger Domspatzen, dem Tölzer Knabenchor und dem Windsbacher Knabenchor unterzeichnet wurde. Man brauche dringend klare Rahmenbedingungen und einen Zeitplan für die Wiederaufnahme des Probe- und Konzertbetriebs, selbstverständlich mit den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen. 

«Schon in normalen Zeiten belegen die traditionsreichen Ensembles eine kleine, aber feine Nische innerhalb der Klassikbranche», heißt es in dem Schreiben weiter. Viele gehörten zu den Spitzenensembles der Klassikbranche und musizierten auf Profi-Niveau. In der Krise zeige sich aber, wie zerbrechlich dieses Kulturgut sei, dessen Tradition bis weit ins Mittelalter zurückreiche. 

Viele Knabenchöre überbrückten die Zeit ohne Auftrittsmöglichkeiten mit viel Kreativität, die aber online an ihre Grenzen komme. Auch Proben übers Internet seien kein Ersatz für normale Chorproben. Zudem kämpften die Chöre mit großen finanziellen Einbußen. 

 

Deutschland

11.05. 12:52

Wegen Corona: VHS Regensburger Land kommt zu Ihnen, wenn Sie nicht zu ihr kommen können!

Um die Zeit während der coronabedingten Einschränkungen zu Hause abwechslungsreich nutzen zu können, hat die Volkshochschule Regensburger Land e. V. eine große Anzahl ihrer gewohnten Angebote in Online-Kurse umgewandelt.

So können Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger auch in den nächsten Wochen bequem von zu Hause aus Fremdsprachen lernen, Finanzbuchhaltungskenntnisse erwerben, etwas für die Gesundheit tun, kochen, ihre kreative Ader entdecken oder sich als Verbraucher weiterbilden. In der Rubrik „Digitale Angebote“ findet sich auf www.vhs-regensburg-land.de eine Vielzahl von (meist kostenlosen) Online-Formaten, die auszuprobieren sich lohnt. Eine Anmeldung ist auch telefonisch möglich unter 09401 52550 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr).

Regensburg Land

11.05. 12:48

Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz in Neumarkt

Am 10.05.2020, 02:10 Uhr, konnten an der Arena auf dem LGS-Gelände acht Personen im Alter von 20 bis 23 Jahren angetroffen werden. Die jungen Leute feierten zu lauter Musik. Um sie herum standen diverse Bier- und Schnapsflaschen. Nachdem sie die Örtlichkeit gereinigt hatten, wurde ihnen ein Platzverweis erteilt. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

Neumarkt

11.05. 12:15

Update Corona im Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle:                     468 (+1)

Todesfälle:           44 (0)

Bei den Ermittlungen werden die Erkrankten nach Beschwerden befragt. Soweit die Informationen verfügbar sind, wird am häufigsten Husten genannt (44%), dann folgt Fieber (40%) vor Schnupfen (18%). Dies entspricht auch der Reihenfolge bei den bundesweiten Daten. Seit der 17. Kalenderwoche werden auch Angaben zum Geruchs- oder Geschmackverlust erhoben. Darüber haben bisher 11% der Befragten bei uns geklagt.

Oberpfalz

11.05. 12:06

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 10.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 360 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 82 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Gegenüber gestern ergeben sich damit keine Veränderungen.

Kelheim

11.05. 12:01

Verband fordert: Seilbahnen in Bayern ab 18. Mai wieder fahren lassen

Die Bergbahnen in Bayern sollen laut Forderung des Verbandes Deutscher Seilbahnen zum 18. Mai wieder fahren. Ein Hygienekonzept dafür sei vom Verkehrsministerium gemeinsam mit Seilbahnfachleuten und Hygieneexperten erarbeitet worden. Nach einhelliger Meinung könnten alle Hygiene- und Abstandsregeln in der Seilbahnbranche sehr gut umgesetzt werden, sagte Verbandspräsident Matthias Stauch der Deutschen Presse-Agentur. 

«Eines der wichtigsten Kriterien ist der überwiegende Aufenthalt der Personen im Freien», sagte Stauch, der auch Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn ist. «Darüber hinaus gilt neben den bekannten Abstandsregeln eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung für die Beförderung unserer Gäste.»

Der Liftbetrieb war im März wegen der Corona-Krise vorzeitig eingestellt worden. Da die Wintersaison aber zumindest in den meisten deutschen Gebieten ohnehin dem Ende zuging, blieben den Betreibern hier zumeist extreme Einbrüche erspart. 

Bayern

11.05. 09:53

18. Todesfall im Landkreis Neumarkt


Im Landkreis Neumarkt ist der 18. Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Am Wochenende verstarb eine 87-jährige Frau im Klinikum Neumarkt. Weiter sind drei neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, zehn Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 52 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 372.

Neumarkt

11.05. 09:50

Neumarkter Kunstmuseum bald wieder offen

Ab Mittwoch 13. Mai ist auch das Museum Lothar Fischer wieder zu den gewohnten Zeiten (Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr) für Einzelbesucher geöffnet, allerdings unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften und Einlassbeschränkungen. Die BesucherInnen müssen während des gesamten Aufenthalts im Museum einen Mund-Nase-Schutz tragen (kann ggf. für 1 € an der Museumskasse erworben werden) und es dürfen sich zeitgleich nur max. 15 Personen in unseren Ausstellungsräumen aufhalten. Gruppenbesuche sind nicht erlaubt und Veranstaltungen, Führungen etc. können aus gegebenem Anlass leider derzeit auch noch nicht stattfinden.

Neumarkt

11.05. 08:20

Mehr Normalität beim Chamer ÖPNV

Auch beim Bus- und Bahnbetrieb im Landkreis Cham kehrt wieder ein Stück Normalität ein. Wegen der Corona-Pandemie waren etliche Verbindungen gestrichen worden. Jetzt werden die Zugverbindungen auch auf den Nebenstrecken teilweise wieder hochgefahren. Beispielsweise fahren auf der Strecke Cham-Bad Kötzting-Lam ab heute zu den Hauptverkehrszeiten wieder Züge. Auch die S-Bahn zwischen Neumarkt und Nürnberg fährt ab heute wieder nach dem Regelfahrplan.

Cham

11.05. 08:19

Ab heute darf nun auch der Tiergarten Straubing wieder öffnen

Damit der Corona-Mindestabstand eingehalten wird dürfen nur 1300 Besucher gleichzeitig in den Tierpark. Einige Tierhäuser bleiben allerdings geschlossen weil das Ansteckungsrisiko zu groß ist, dazu gehören auch das Raubtierhaus und der Streichelzoo. Weil die Besucher nicht alle Triere sehen können ist der Eintritt bis auf weiteres günstiger. 

Niederbayern

11.05. 07:24

Ikea wieder geöffnet

Die 800 Quadratmeter Begrenzung für den Einzelhandel gilt ab heute nicht mehr und deshalb öffnet auch Ikea weitere Einrichtungshäuser. Ab heute kann man dann auch wieder bei Ikea in Regensburg einkaufen. Kundenrestaurant, Bistro und Kinderspielland bleiben aber geschlossen. An allen Beratungsständen und Kassen wurden Plexiglasscheiben installiert. Ikea bittet die Kunden möglichst alleine oder höchstens mit einer Begleitperson zu kommen. 

Regensburg Stadt

11.05. 06:19

Neumarkter Rathäuser öffnen wieder

In Neumarkt kehrt immer mehr Normalität ein, ab heute sind jetzt wieder Besuche in den vier Rathäusern erlaubt. Allerdings nur, wenn zuvor ein Termin ausgemacht wurde. Im Rathaus müssen die Besucher dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, die Masken sollten selbst mitgebracht werden. Ein Zutritt ohne Maske ist nicht erlaubt. Und die Türen der Rathäuser sind erstmal geschlossen, wer rein möchte, muss davor klingeln und wird dann erst eingelassen.

Neumarkt

11.05. 06:03

Keine Neuinfizierungen über das Wochenende im Landkreis Straubing-Bogen

Am Wochenende gab es im Landkreis Straubing-Bogen weder am Samstag noch am Sonntag neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt bleibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie bei 422 Infizierten (Stand 10.05., 16:30 Uhr).

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit knapp unter 11.

Im Landkreis wurden bisher (Stand 7. Mai) 239 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 160, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Über die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen gibt es am Wochenende keine aktuellen Daten, erst wieder am Montag. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 23 Personen aus dem Landkreis. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 36 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, vier davon intensiv-medizinisch (Stand 10.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

10.05. 16:35

Neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Am gestrigen Samstag sind drei und am heutigen Sonntag zwei neue Infektionen bestätigt worden. Damit wurde bei insgesamt 449 Menschen im Landkreis das Corona-Virus nachgewiesen.

Zu diesen aktuellen Fällen steht das Ergebnis einer weiteren bereits getesteten Person noch aus. Sechs weitere Kontaktpersonen werden morgen getestet werden.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

Schwandorf

10.05. 16:30

Experte sicher: Medikament gegen Covid-19 schon bald verfügbar

Zur Bekämpfung der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 wird es schon in Kürze ein Medikament geben. Das Präparat Remdesivir "werden wir binnen Wochen oder weniger Monate zur Verfügung haben", sagte der Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Köln, Gerd Fätkenheuer, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). Fätkenheuer ist der deutsche Studienleiter eines internationalen Konsortiums zur Erforschung von Remdesivir, einem "abgelegten" Ebola-Präparat. Die wegen der Corona-Pandemie im Rekordtempo vorangetriebene Studie sei "in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium", so Fätkenheuer. "Wir können sagen: Remdesivir wirkt. Wir haben nachgewiesen, dass das Medikament bei einer Covid-19-Erkrankung den schweren Verlauf abmildert und verkürzt." Wesentliche Nebenwirkungen seien bislang nicht bekannt, müssten aber - ebenso wie der bestmögliche Einsatz von Remdesivir bei Covid-19-Patienten - noch weiter untersucht werden. Remdesivir sollte nach Fätkenheuers Worten einfach und günstig herstellbar sein. "Nach Berechnungen eines britischen Kollegen würde der Selbstkostenpreis mit einem kleinen Aufschlag bei etwa zehn Euro für eine zehntägige Behandlung liegen. Wie teuer es dann verkauft werden wird, ist eine andere Frage."

Der Experte rief angesichts der an diesem Montag anstehenden weiteren Lockerungen von Corona-Beschränkungen dazu auf, die Bedrohung durch das Virus nach wie vor ernst zu nehmen. "Ich nehme überall wahr, dass bei den Menschen das Gefühl da ist: Wir können wieder loslegen. Ich verstehe das auch. Aber gerade deshalb sind wir jetzt an einem sehr kritischen Punkt. Denn auch das Virus ist da und kann jederzeit loslegen", so Fätkenheuer. "Wir müssen befürchten, dass es sich jetzt schleichend, gleichsam unter dem Radar, ausbreitet und es zu der immer wieder genannten zweiten Welle kommt, die dann von unvergleichlich größerer Wucht sein wird." Der Mediziner warnte deshalb dringlich vor zu großer Lockerheit. "Wir müssen die Bedrohung durch das Virus weiter ernstnehmen und die Regeln beachten, die Regeln beachten, die Regeln beachten!"

Deutschland

10.05. 16:00

Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen laufen aus dem Ruder

Von Michael Donhauser, dpa

Tausende Menschen gehen auf die Straße, um ihrem Unmut über angeblich zu strenge  Corona-Maßnahmen Luft zu machen - und scheren sich offenbar nicht um das dabei entstehende Ansteckungsrisiko. Der Polizei bleibt nichts, als das Geschehen weitgehend laufen zu lassen.

Aus Wut über aus ihrer Sicht zu strikte Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist es in München, Nürnberg und weiteren bayerischen Städten zu ungeordneten Demonstrationen Tausender Menschen gekommen. In München und Nürnberg liefen die Aufmärsche aus dem Ruder, Abstands- und andere Regeln zum Corona-Schutz wurden nicht mehr eingehalten. Mit 3000 Demonstranten überschritt die Zahl der Teilnehmer die genehmigte Größenordnung in München bei weitem, wie die Polizei mitteilte. Auch in Nürnberg, wo eine Kundgebung mit 50 Menschen angemeldet war, kamen am Samstag mehr als 2000 Menschen auf den zentralen Platz an der Lorenzkirche in der Altstadt. 

Die Polizei ließ die Veranstaltungen trotz des offensichtlichen Verstoßes gegen die Bestimmungen laufen - aus Gründen der Verhältnismäßigkeit, wie es hieß. Die grundsätzlich friedlichen Demonstrationen hätten sich gegen den Eingriff in Grundrechte gerichtet, teilte die Polizei mit. Sowohl in Nürnberg als auch in München habe der Gesamtaufmarsch aus mehreren Einzelkundgebungen bestanden - Passanten und Schaulustige seien hinzugekommen. Jedoch mischten sich unter die Demonstranten auch zahlreiche Aktivisten unterschiedlicher gesellschaftlicher Strömungen, darunter Impfgegner und Verschwörungstheoretiker. Auch Rechtsgerichtete versuchten, an den Veranstaltungen teilzunehmen. 

Die Demonstrationen kamen in ihrer Wucht für die Behörden überraschend - zumal die über Wochen geltenden strikten Regulierungen zumindest in Teilen wieder gelockert wurden. So ist das Einkaufen wieder weitgehend uneingeschränkt möglich, auch Breitensport soll von Montag an vielfach wieder erlaubt sein. Vom 18. Mai an sollen in Bayern die Biergärten unter Auflagen öffnen dürfen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) verkündete am Samstag, dass auch die Krankenhäuser wieder in Richtung Normalbetrieb gehen. 

In München wurden bei der Demonstration sieben Personen festgenommen. Die Polizei habe versucht, mit Lautsprecherdurchsagen die Menschen zur Einsicht zu bewegen, um zumindest die Mindestabstände zu wahren. «Das blieb ohne Erfolg», heißt es einer Mitteilung des Polizeipräsidiums München. Die Polizei in Nürnberg teilte mit: «Eine Vielzahl der anwesenden Personen trug trotz der engen Platzverhältnisse keinen Mund- bzw. Nasenschutz.» Ein 34-Jähriger wurde dort festgenommen, nachdem er sich polizeilichen Anordnungen widersetzt hatte. «Unter umstehenden Personen entlud sich daraufhin aggressiver Unmut - verbal sowie durch körperliche Gebärden», berichtete die Polizei weiter. Einsatzkräfte hätten die aggressive Gruppe «unter kurzzeitiger Anwendung von Zwang» von der Örtlichkeit gedrängt.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) übte scharfe Kritik an den Pro-Grundrecht-Demonstranten. «Grundsätzlich habe ich Verständnis dafür, dass die Menschen sich durch die getroffenen Maßnahmen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlen und baldmöglichst wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren möchten», sagte Reiter am Sonntag. «Gar kein Verständnis habe ich für Aktionen oder Demonstrationen, die durch fehlende Distanz und Mund/Nasenschutz jede positive Entwicklung des Infektionsgeschehens konterkarieren und weitere Lockerungen eher gefährden als ermöglichen.»

Reiter bezeichnete es als «absolut unerträglich», dass politisch extrem rechte Gruppierungen versuchten, die Stimmung auszunutzen, um ihre demokratiefeindliche Hetze zu verbreiten. Er forderte seine Mitbürger zu Gelassenheit auf. «Halten Sie sich an die leider noch notwendigen Vorgaben und helfen Sie dadurch mit, dass wir alle zusammen gesund durch diese Krise kommen», betonte Reiter. 

Die Münchner Grünen kritisierten, dass die Polizei die Demonstration nicht unterbunden hat. Die Corona-bedingten Abstandsregeln seien notwendig, um die Infektionsrate zu reduzieren. Gleichzeitig seien sie ein massiver Eingriff in Grundrechte. «Die Menschen sind nur dann bereit, diese Einschränkungen weiter in Kauf zu nehmen, wenn sie für alle gleichermaßen gelten. Stringentes Handeln der Polizei ist dafür entscheidend», sagte der Vorsitzende der Münchner Grünen, Dominik Krause. Eine Polizeisprecherin sagte, die Entscheidung gegen das Auflösen der Demonstration habe der zuständige Einsatzleiter vor Ort getroffen. 

In Bayern sind inzwischen 44 527 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind 2164 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Samstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 37 490 Menschen.

Bayern

10.05. 15:21

Bergbahnen sollen wieder fahren

Die Bergbahnen in Bayern sollen laut Forderung des Verbandes Deutscher Seilbahnen zum 18. Mai wieder fahren. Ein Hygienekonzept dafür sei vom Verkehrsministerium gemeinsam mit Seilbahnfachleuten und Hygieneexperten erarbeitet worden. Nach einhelliger Meinung könnten alle Hygiene- und Abstandsregeln in der Seilbahnbranche sehr gut umgesetzt werden, sagte Verbandspräsident Matthias Stauch der Deutschen Presse-Agentur. 

«Eines der wichtigsten Kriterien ist der überwiegende Aufenthalt der Personen im Freien», sagte Stauch, der auch Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn ist. «Darüber hinaus gilt neben den bekannten Abstandsregeln eine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung für die Beförderung unserer Gäste.»

Nach langen Wochen der Ausgangsbeschränkungen und frühlingshaftenTemperaturen steige die Sehnsucht der Menschen nach der freien Natur. Zudem nehme angesichts weiter geltender Reisebeschränkungen die Bedeutung wohnortnaher Angebote zur Freizeitgestaltung vor allem für Familien zu. 

Die Bergbahnen sollten deshalb zum 18. Mai wieder fahren. Von diesem Datum an dürfen in Bayern Berghütten und -restaurants ihre Gäste wieder im Freien bewirten. Zudem könnten so vor dem Feiertag Christi Himmelfahrt am 25. Mai und vor den Pfingstferien die Hygienekonzepte einem Testlauf unterzogen und bei Bedarf angepasst werden.

Der Liftbetrieb war im März wegen der Corona-Krise vorzeitig eingestellt worden. Da die Wintersaison aber zumindest in den meisten deutschen Gebieten ohnehin dem Ende zuging, blieben den Betreibern hier zumeist extreme Einbrüche erspart. 
 

Bayern

10.05. 15:19

Gegner von Corona-Einschränkungen demonstrieren in Sachsen

Sachsen unternimmt weitere Lockerungsübungen in der Corona-Krise. Manchen Menschen geht das jedoch nicht weit genug.

Trotz der Ankündigung weiterer Lockerungen in der Corona-Krise haben am Wochenende in ganz Sachsen Menschen gegen die Restriktionen zur Eindämmung der Pandemie demonstriert. Hunderte Menschen gingen auf die Straße, der Großteil der Versammlungen war genehmigt. Kundgebungen gab es am Samstag unter anderem in Schwarzenberg (Erzgebirgskreis), Meerane und Crimmitschau (Landkreis Zwickau), Plauen (Vogtlandkreis) und Bautzen, wie die Polizeidirektionen mitteilten. Die Versammlungen sind den Angaben zufolge weitestgehend störungsfrei verlaufen.

In Schwarzenberg waren nach Polizeiangaben etwa 300 Menschen unter dem Motto «Corona-Wahnsinn stoppen! Freiheit jetzt!» auf die Straße gegangen. Dort riefen zehn Männer rechte Parolen. Die Beamten stellten ihre Identität fest. Die Ermittlungen dazu dauern noch an, wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte. Gegen einen 18-Jährigen, der Pyrotechnik gezündet hatte, wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet. 270 Beamte waren den Angaben zufolge im Einsatz.

Das Kabinett in Dresden will am Dienstag (12. Mai) über die neuen Verordnungen für weitere Lockerungen abstimmen. Ab dem 18. Mai sollen die Kinder in Sachsen wieder Kitas und Grundschulen besuchen können, am gleichen Tag sollen alle Geschäfte ohne Auflagen öffnen dürfen. Die bisherige Öffnungsbeschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern fällt weg. Ab 15. Mai sollen Kneipen, Biergärten und Restaurants wieder öffnen dürfen.

Unterdessen nutzen die Sachsen bereits gewährte Lockerungen wie neue Einkaufsfreiheiten nur verhalten. Am Samstag seien zwar mehr Besucher in die Leipziger Innenstadt gekommen als in den Tagen zuvor, aber von einem Ansturm könne nicht die Rede sein, sagte Heike Melzer, Geschäftsführerin des City Leipzig Marketing. «Die Menschen haben sich gefreut, sind durch die Stadt gebummelt, haben geschaut, aber große Schlangen vor den Geschäften sind weitgehend ausgeblieben», sagte Melzer. Für gewöhnlich stürmen an vielen Samstagen die Leipziger und Touristen in die City, um zu shoppen.

Es war das erste Wochenende nach den von Sachsens Landesregierung beschlossenen Lockerungen während der Corona-Epidemie. Demnach konnten größere Geschäfte und Einkaufszentren wieder öffnen, mussten aber ihre Fläche auf 800 Quadratmeter verkleinern.

«Die Leute kommen in der Regel nicht nur in die Stadt, um zu shoppen», sagte Melzer. So würden viele ihre Visite auch mit einem Besuch in einer Gaststätte verbinden. Diese seien jedoch ebenso wie die Kinos noch geschlossen. Außerdem seien wahrscheinlich viele Menschen noch mit dem Geldausgeben zurückhaltend, sie verhielten sich vorsichtig. 

Auch im Elbepark in Dresden, einem der größten Einkaufszentren der Stadt, war die Lage überschaubar. Schlangen bildeten sich lediglich an den Eingängen der Geschäfte und Märkte, weil sie nur immer von einer bestimmten Zahl von Kunden betreten werden durften, berichtete ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur.

Die Zahl der Corona-Infizierten in Sachsen ist am Wochenende nur leicht gestiegen. Am Sonntag gab es im Freistaat 4947 Fälle und damit 29 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium in Dresden mitteilte. Allein 23 der Neuinfektionen wurden im Landkreis Bautzen registriert. In neun der 13 kreisfreien Städte und Landkreise Sachsens wurden keine neuen Fälle gemeldet. Die Zahl der Toten blieb im Vergleich zum Vortag mit 187 konstant. (dpa)

Deutschland

10.05. 13:51

Kitas sollen im Sommer wieder zum Regelbetrieb übergehen 

Das stellt Familienministerin Giffey in Aussicht. Sie sagte der "Welt am Sonntag", sie wolle in der kommenden Woche mit der Jugend- und Familienministerkonferenz weitere Schritte besprechen. "Wenn jetzt Geschäfte, Hotels, Restaurants und viele andere Bereiche wieder öffnen und mehr Eltern wieder arbeiten gehen,
brauchen sie auch eine gute Betreuung für ihre Kinder", so Giffey weiter.
 

Deutschland

10.05. 13:09

Aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach 
Quelle: Gesundheitsamt Amberg/Amberg-Sulzbach. 
      Fälle:  467 (+3 gegenüber Freitag)
      Todesfälle:  44 (0)

Oberpfalz

10.05. 12:47

 Regensburgs ehemaliger Bischof Gerhard Ludwig Müller sorgt  für Schlagzeilen. 

Gemeinsam mit anderen katholischen Geistlichen hat  Kardinal Müller einen Brandbrief mit Verschwörungstheorien unterschieben. In dem Appell wird die Corona-Pandemie als Vorwand bezeichnet um eine „Weltregierung“ zu schaffen „die sich jeder Kontrolle entzieht“. Die deutsche Bischofskonferenz hat sich von dem Schreiben bereits distanziert. 

Der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, schreibt dazu auf Facebook: 

„Kardinal Müller und diejenigen, die mit ihm diesen Aufruf unterzeichnet haben, entblößen sich selbst: Ich habe den Original-Text gelesen und bin einfach nur fassungslos, was da im Namen von Kirche und Christentum verbreitet wird: Krude Verschwörungstheorien ohne Fakten und Belege, verbunden mit einer rechtspopulistischen Kampf-Rhetorik, die beängstigend klingt. Es ist ungeheuerlich, wenn unsere Anstrengungen zur Eindämmung einer Pandemie diskreditiert werden als "Vorwand", um eine "hasserfüllte technokratische Tyrannei" zu begründen, die die "christliche Zivilisation auslöschen" wolle. Dem muss widersprochen werden! Mit Jesus Christus, auf den sich die Unterzeichner berufen, haben derart wirre Thesen, die Ängste schüren, Schwarz-Weiß-Denken verfolgen, üble Feindbilder zeichnen und das Miteinander in unseren Gesellschaften vergiften, nichts zu tun.“

Deutschland

10.05. 12:08

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim-korrigierte Zahlen

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 09.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 360 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 82 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

10.05. 12:06

Obama kritisiert Trumps Corona-Politik

Der frühere US-Präsident Obama hat seinen Nachfolger Trump für dessen Umgang mit der Corona-Pandemie scharf kritisiert. US-Medien berichten über einen Audiomitschnitt, in dem Obama Trumps Krisenmanagement als "einziges Desaster" bezeichnet. Es spiegele sich eine Denkweise des "Was ist für mich drin" und "Zum Teufel mit allen anderen" in Trumps Herangehensweise wieder, so Obama.
 

WELT

10.05. 11:42

Corona-Teststation in Straubing wird vorerst nicht mehr benötigt

Die Corona-Krise hat sich auch in Stadt und Landkreis Straubing-Bogen etwas entspannt. Nach sechs Wochen Betrieb wird deshalb die Corona-Teststation am Hagen derzeit nicht mehr benötigt. Seit Ende März sind dort fast 2.000 Abstriche gemacht worden.  Zuletzt wurden es immer weniger, die Teststation wird deshalb ab kommender Woche zumindest vorübergehend stillgelegt. Sie kann aber jederzeit wieder hochgefahren werden. Die Corona-Schwerpunktpraxis am Hagen bleibt weiterhin geöffnet, aber nur noch vormittags.  

Niederbayern

10.05. 10:28

Reproduktionszahl leicht gestiegen

In Deutschland ist die Corona- Ansteckungsrate wieder über die kritische Marke von 1 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, liegt die sogenannte Reproduktionszahl bei 1,1. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Schnitt mehr als eine weitere Person anstecket. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 0,65. Das RKI verwies allerdings auf statistische Schwankungen. Es sei wichtig, die Lage in den nächsten Tagen genau zu beobachten.

Deutschland

10.05. 09:17

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 09.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 391 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 89 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

 

Kelheim

10.05. 09:03

Reiseveranstalter macht Sommerurlaubern Hoffnung

Tui sieht Mallorca an erster Stelle der Reiseziele im Ausland, die bei Lockerungen der Corona-Beschränkungen aus Deutschland wieder angesteuert werden können. Die Hotels dort hätten einen Probelauf gemacht und könnten sofort Gäste aufnehmen», sagte Tui-Chef Friedrich Joussen der «Bild am Sonntag». Auch Griechenland, Zypern, Kroatien, Bulgarien, Österreich und Dänemark seien gut auf Sommertourismus vorbereitet. Noch sind die Grenzen aber zu. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will die Mitarbeiter der Branche staatlich unterstützen.  

WELT

10.05. 09:01

Corona-Protest: Jugendliche werfen Böller auf Polizei

Bei einem Einsatz zur Durchsetzung der Corona-Abstandsregeln sind Polizisten aus einer Gruppe Jugendlicher mit Böllern beworfen worden. Um den «Plankenkopf» in Mannheim hatten sich am Samstagabend rund 250 Menschen versammelt, wie die Polizei mitteilte. Darunter seien bis zu 50 Jugendliche gewesen, die gegen das Kontaktverbot und die Abstandsregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie verstoßen hätten. Als die Beamten sie aufforderten auseinanderzugehen, seien den Angaben zufolge die ersten Böller geflogen. Zwei Polizisten erlitten Knalltraumata. 

Drei Tatverdächtige im Alter von 13, 16 und 17 Jahren wurden festgenommen. Kurz darauf wurden den Angaben zufolge mehrere Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgefeuert.
 

Deutschland

10.05. 08:58

Corona in Bayern: Pandemieverlauf, Gegenmaßnahmen und Lockerungen

Unter den Bundesländern ist Bayern mit am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Daher agiert die Staatsregierung in mancher Hinsicht früher als andere - lockert aber später. Eine Chronologie der Ereignisse:

- 27. Januar: Bei einem 33 Jahre alten Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto mit Hauptsitz in Gauting (Landkreis Starnberg) wird das neuartige Coronavirus nachgewiesen. Er ist der erste bestätigte Fall in Deutschland und hat sich bei einer Kollegin aus China infiziert, die Tage zuvor zu einer Schulung in der Firmenzentrale gewesen war.

- In den folgenden Wochen werden bei weiteren Webasto-Mitarbeitern und Angehörigen in mehreren Landkreisen Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen. Darunter sind auch Kinder. Bis zum 11. Februar sind es 14 Patienten im Zusammenhang mit dem Autozulieferer.

- 26. Februar: Erstmals gibt es in Bayern einen Bezug zu einer Infektion aus einem anderen Bundesland: Ein Mann aus Baden-Württemberg hatte am 22. Februar in Neu-Ulm einen Kinofilm angesehen. Andere Kinobesucher werden gesucht. Die Pandemie in Deutschland nimmt ihren Lauf, Infektionsketten können irgendwann nicht mehr verfolgt werden. Die Fallzahlen steigen.

- 12. März: In Bayern stirbt erstmals ein Patient nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Der über 80-Jährige war im Klinikum Würzburg behandelt worden und hatte nach Angaben des Gesundheitsministeriums Vorerkrankungen.

- 13. März: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt der Freistaat Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen. Der Bayerische Fußball-Verband kündigt an, den kompletten Spielbetrieb der Amateurligen im Freistaat für mindestens zwei Wochen bis einschließlich 23. März ruhen zu lassen.

- 15. März: Kommunalwahl in Bayern. Noch sind die Wahllokale geöffnet, allerdings wird empfohlen, einen eigenen Stift zur Stimmabgabe mitzubringen. Die Stichwahl zwei Wochen später ist die erste reine Briefwahl in der Geschichte des Freistaats.

- 16. März: Bayern ruft den Katastrophenfall aus. Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern - zunächst geplant bis zum Beginn der Osterferien am 6. April - alle Kindergärten, Schulen und Kitas. Für Speiselokale gelten begrenzte Öffnungszeiten. Deutschland schließt weitgehend seine Grenzen unter anderem zu Österreich.

- 19. März: Zum Schutz der bayerischen Wirtschaft vor den Folgen der Corona-Krise beschließt der Landtag ein erstes Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro. Dafür nutzt Bayern die Möglichkeit, die Schuldenbremse außer Kraft zu setzen.

- 17. März: Kinos, Clubs, Vereinsräume und ähnliches werden geschlossen sowie Sportplätze und Spielplätze.

- 18. März: Das Landratsamt Tirschenreuth verhängt eine Ausgangssperre für die Stadt Mitterteich wegen der Verbreitung des Coronavirus. Es ist die erste Stadt Bayerns mit dieser Maßnahme.

- 19. März: Im Zuge einer bundesweiten Absage von Großveranstaltungen werden dieser Tage viele Ereignisse abgesagt, darunter zunächst die Oberammergauer Passionsspiele, später die Bayreuther Festspiele, Rock im Park in Nürnberg und das Münchner Oktoberfest.

- 21. März: Zur Eindämmung der Corona-Pandemie treten in Bayern Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Menschen dürfen nur noch mit «triftigem Grund» das Haus verlassen und sich ausschließlich mit Leuten aus dem eigenen Hausstand aufhalten. Für Begegnungen mit anderen wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern Pflicht. Restaurants müssen schließen und dürfen nur noch Abhol- und Lieferservice bieten.

- 30. März: Die seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert.

- 14. April: Der Sportartikelhersteller Adidas erhält wegen der Folgen der Corona-Pandemie einen Milliardenkredit in Höhe von 2,4 Milliarden Euro von der staatlichen Förderbank KfW. Hinzu kommen Zusagen eines Bankenkonsortiums in Höhe von 600 Millionen Euro.

- 16. April: Bayern schwenkt auf die bundesweit vorherrschende Linie ein und lockert die Ausgangsbeschränkung zur Eindämmung des Coronavirus minimal. So wird im Freien auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt.

- 20. April: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigt in einer Regierungserklärung im Landtag an, dass Eltern in Bayern für drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen, während diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind.

- 21. April: Nach langem Warten wird das Oktoberfest 2020 offiziell abgesagt.

- 22. April: In Rosenheim als erster Stadt in Bayern gilt eine Maskenpflicht in Läden und im Nahverkehr. Einen Tag später folgt Straubing.

- 24. April: Der Freistaat stockt sein Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise noch einmal massiv auf. In Summe umfasst der Rettungsschirm nun 60 Milliarden Euro.

- 27. April: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen unter Hygiene- und Abstandsauflagen wieder öffnen. Größere Geschäfte müssen ihre Fläche entsprechend eingrenzen. Die Abschlussklassen dürfen wieder zurück an die Schulen. Es gilt eine Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr.

- 4. Mai: Unter strengen Auflagen sind öffentliche Gottesdienste in Bayern wieder erlaubt. Auch Friseure dürfen Salons wieder öffnen.

- 6. Mai: Menschen in Bayern dürfen eine Person außerhalb des eigenen Hausstands und auch enge Familienangehörige besuchen. Das Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum bleibt aber bestehen. Spielplätze in Bayern dürfen wieder freigegeben werden.

- 8. Mai: Nun dürfen sich auch in Bayern wieder mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen - und zwar sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum.

- 9. Mai: Die strikten Besuchsverbote in Krankenhäusern, Altenheimen und Pflegeeinrichtungen werden gelockert. Eine feste Kontaktperson ist unter strikten Hygiene- und Schutzmaßnahmen erlaubt.

- 11. Mai: Der gesamte Handel in Bayern inklusive Dienstleistungsbetrieben wie Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen soll unter Auflagen starten. Zoos, Museen und Galerien dürfen wieder öffnen, Tagesmütter wieder die Betreuung von maximal fünf Kindern aufnehmen. Die Jahrgänge, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen, und Viertklässler dürfen wieder zurück in die Schulen. Mehr Individualsportarten werden erlaubt.

- 18. Mai: Unter strengen Auflagen wie Abstandspflicht soll die Außengastronomie den Betrieb aufnehmen dürfen. Die 1. Klassen, die 5. Klassen der Mittelschulen sowie die 5. und 6. Klassen der Realschulen und Gymnasien sollen an die Schulen zurückkehren.

- 25. Mai: Die Innengastronomie darf bis 22.00 Uhr unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln öffnen.

- 30. Mai: Der Tourismus soll wieder anfahren. Bei der Öffnung von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen gelten strenge Regeln. Gemeinsam genutzte Angebote wie Schwimmbäder oder Saunen bleiben geschlossen.

Bayern

09.05. 14:49

Huml: Krankenhäuser auf dem Weg zum Normalbetrieb 

Krankenhäusern und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation wird aufgrund der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens in Bayern  schrittweise die Rückkehr zum Normalbetrieb erlaubt. Darauf hat am Samstag Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hingewiesen.

Mit Allgemeinverfügungen des Gesundheits- und des Innenministeriums vom 19. und 24.03.2020 waren Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen verpflichtet worden, soweit medizinisch vertretbar, bis auf Weiteres alle planbaren Behandlungen zurückzustellen oder zu unterbrechen. Ziel war, möglichst umfangreiche Kapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Patienten freizumachen.

Huml betonte: "Es hat sich gezeigt, dass dieser Schritt richtig war. Trotz regional teils massiver Betroffenheit haben die Kliniken in Bayern zu jeder Zeit die Patientenversorgung auf höchstem Niveau sichergestellt."

Die Ministerin fügte hinzu: "Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens lässt es nunmehr zu, wohl abgewogene Schritte in Richtung einer Rückkehr zum Regelbetrieb zu gehen. Es ist wichtig im Sinne der Patientinnen und Patienten, die auf eine Behandlung warten, dass freie Kapazitäten schrittweise wieder für die reguläre gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden."

Huml erläuterte: "Gleichzeitig gilt es, dass angesichts der aktuell beschlossenen gesellschaftlichen Erleichterungen mit der gebotenen Vorsicht agiert wird. Jeder Schritt muss fortwährend im Hinblick auf Belastung der Kliniken und die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens abgewogen werden."

In diesem Sinne hat das bayerische Kabinett die Umsetzung eines Stufenplans beschlossen, um die Versorgungsstrukturen der Kliniken einerseits wieder für die medizinische Regelversorgung zu nutzen, andererseits aber eine Überlastung des Gesundheitssystems weiterhin zu verhindern. Die Allgemeinverfügung, die diesen Plan umsetzt, ist am 08.05.2020 bekannt gegeben worden und am 09.05.2020 in Kraft getreten.

Demnach  dürfen bis auf wenige Ausnahmen reine Privatkliniken und psychosomatische Einrichtungen ohne Einschränkungen in ihren Normalbetrieb zurückkehren. Für die Versorgung von gesetzlich Versicherten zugelassene Krankenhäuser müssen zunächst 30 % ihrer Intensivkapazitäten mit Beatmungsmöglichkeit und 25 % ihrer Normalkapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Patienten zur Verfügung halten.

Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation sind gehalten, 30 % der Kapazitäten zu reservieren. Im Einzelfall kann die jeweils zuständige Regierung weitere Erleichterungen gestatten oder aber im Bedarfsfall auch strengere Freihaltepflichten anordnen.

"Wir haben ein atmendes System geschaffen, das einerseits Erleichterungen zulässt, das aber bei einem Wiederanstieg der Infektionszahlen andererseits sehr rasch zielgerichtetes, konsequentes Gegensteuern ermöglicht", erläuterte die Ministerin. "Ich bin zuversichtlich, dass unsere hervorragende Versorgungsstruktur diese enorme Herausforderung durch die Pandemie meistern wird."

Huml unterstrich: "Aus meiner Sicht haben sich insbesondere auch die für die Patientensteuerung im Pandemiefall neu geschaffenen Organisationsstrukturen bewährt. Ich danke allen Beteiligten in den Kliniken, den anderen stationären Einrichtungen und den Ärztlichen Leitern in den Führungsgruppen Katastrophenschutz für ihr herausragendes Engagement in den vergangenen Wochen."

Bayern

09.05. 14:27

Mehrere Corona-Demos in Regensburg

Unter dem Oberbegriff „Corona“ wird heute Nachmittag an verschiedenen Plätzen in der Regensburger Altstadt demonstriert. Bei Stadt und Polizei haben fünf Privatpersonen jeweils eine Versammlung angemeldet. Unter anderem soll es eine Demo geben für die Wahrung der Grundrechte. Andere wollen ein Zeichen setzen gegen Verschwörungstheorien und Corona-Leugner“. 

Regensburg Stadt

09.05. 14:24

Zahl der Corona-Infizierten in Sachsen weiter gestiegen

Erneut ist die Zahl der Corona-Infektionen in Sachsen leicht gestiegen. Am Samstag gab es im Freistaat 4918 laborbestätigte Fälle und damit 34 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Zahl der Toten stieg um einen auf 187. Die Sterblichkeitsrate - also der Anteil der Todesfälle an den Infizierten - liegt bei 3,8 Prozent. Die Zahl der Genesenen wird auf 4300 geschätzt, sie sind nicht meldepflichtig. 
 

Deutschland

09.05. 14:16

Debatte über Grenzöffnungen

In der Debatte über die wegen Corona verhängten Grenzkontrollen wächst der Druck auf Bundesinnenminister Seehofer. Nach anderen Länderchefs verlangt jetzt auch NRW-Ministerpräsident Laschet, die Kontrollen an der deutsch-französischen
Grenze möglichst schon Anfang der kommenden Woche aufzuheben. In der kommenden Woche soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Bundesinnenminister Seehofer hatte aber schon erklärt, dass sich die Regierung einig sei, dass die
Kontrollen mindestens bis Mitte Mai bleiben.

Deutschland

09.05. 13:24

Niederbayerische Reha-Klinik stellt nach Corona-Fällen Betrieb vorübergehend ein

Nach positiven Corona-Tests bei zwölf Patienten ist die Reha-Klinik Schaufling (Kreis Deggendorf) des Krankenhausbetreibers Asklepios von den Gesundheitsbehörden geschlossen worden. Die Anordnung des Gesundheitsamtes betreffe sowohl die Reha-Klinik als auch die als Hilfskrankenhaus in der Coronakrise genutzten Räume, teilte die Einrichtung auf seiner Internetseite mit. Die 40 Patienten seien in geeignete Einrichtungen zur Weiterbehandlung verlegt worden, wenn möglich auch in die häusliche Isolation, hieß es weiter. Die Mitarbeiter müssten zunächst 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbringen. Die Einstellung des Klinikbetriebes sei ebenfalls zunächst für 14 Tage vorgesehen. «Wir haben diese Maßnahme ergriffen, um die Gesundheit unserer Patienten und der Mitarbeiter zu schützen», sagte Klinik-Geschäftsführer Daniel Weiß.

Die zwölf mit de Virus infizierten Patienten hätten zum Teil Corona-spezifische Krankheitssymptome gezeigt. Auch einige Mitarbeiter hätten sich infiziert. Die Klinik war bereits am 1. Mai von der Polizei durchsucht worden. Berichten von Bayerischem Rundfunk und «Passauer Neue Presse» zufolge war eine 82-jährige Patienten in Folge einer Corona-Infektion gestorben. Es kam der Verdacht auf, dass Klinikbereiche nicht ausreichend voneinander getrennt worden waren. 

Es hätten sich Hinweise ergeben, dass die vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Einrichtung möglicherweise nicht ordnungsgemäß umgesetzt und vollzogen wurden, hatte die Polizei mitgeteilt. Es sei möglich, dass dadurch ein «größerer Personenkreis» einer Ansteckungsgefahr durch das Virus Sars-CoV-2 ausgesetzt gewesen sei.

Niederbayern

09.05. 11:44

Hunderte versammeln sich auf Regensburger Bismarckplatz- Polizei greift ein

Der Regensburger Bismarckplatz ist ein beliebter Treffpunkt bei Studenten und jungen Leuten. Gestern Abend waren dort etwa 300 Personen und die sind sich einfach zu nahe gekommen.  Die Corona-Abstandsregeln konnten nicht eingehalten werden und deshalb sind Polizei und Ordnungsamt angerückt. Mit Lautsprecher-Durchsagen wurden alle aufgefordert den Bismarckplatz zu räumen. Das verlief laut Polizei dann friedlich und ohne Zwischenfälle.
 

Regensburg Stadt

09.05. 10:12

Eingeschränktes Fußball-Training in Bayern ab Montag möglich

In Bayern ist von Montag an wieder eingeschränktes Fußball-Training erlaubt. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat dazu einen Leitfaden veröffentlicht, welche Vorkehrungen Trainer und Betreuer treffen müssen. «Für all unsere Fußballer ist diese neue Entwicklung vom heutigen Abend eine gute Nachricht in dieser schwierigen Phase», sagte BFV-Präsident Rainer Koch, nachdem am Freitagabend dieser Weg zur Rückkehr auf den Platz geebnet wurde. 

Koch vertraut darauf, dass die Vereine verantwortungsvoll mit der Möglichkeit umgehen. «Wir wissen, dass es bis zur Rückkehr zur Normalität noch ein weiter Weg ist. Aber der erste Schritt ist gemacht», sagte Koch. «Jetzt kommt es auf uns alle an, dass wir uns auch strikt an die staatlichen Regelungen halten, wohl überlegt und mit gesundem Menschenverstand die ersten Schritte auf den Plätzen machen. Wir sind im Kampf gegen das Virus noch lange nicht am Ende. Vorsicht und Fürsorge sind weiterhin oberstes Gebot.»

Der Spielbetrieb in Bayern ist bis mindestens 31. August ausgesetzt. Der Verband hat in seinen rund 4600 Vereinen mehr als 1,6 Millionen Mitglieder. Im Amateurspielbetrieb sind gut 25 000 Mannschaften in allen Altersklassen organisiert. Pro Wochenende finden normalerweise rund 13 000 Spiele statt.

Bayern

09.05. 09:46

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 08.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 358 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 81% der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders. 

Treffen Angehöriger von zwei Hausständen erlaubt

Seit gestern dürfen sich wieder Angehörige von zwei Hausständen treffen - im privaten wie auch im öffentlichen Raum.

Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Kelheim

09.05. 08:30

Söder fordert mehr Geld für Pflegekräfte

Als Lehren aus der Corona-Krise fordert Ministerpräsident Söder höhere Löhne für Pflegekräfte. Der ,Süddeutschen Zeitung" sagte Söder, Bayern habe als erstes Land einen Pflegebonus ausgelobt. Jetzt müsse der Bund nachlegen. Auch
die Finanzierung der Krankenhäuser müsse auf bessere Beine gestellt werden. Und Söder kündigte Hilfe für Kulturschaffende an. Die Staatsregierung werde sie mit einem umfassenden Hilfsprogramm unterstützen.

Bayern

09.05. 07:50

Brettspiele boomen

Das Coronavirus hat für Nachfrage bei Brettspielen gesorgt. So hat das Deutsche Spielemuseum in Chemnitz nach eigenen Angaben während der Corona-Zeit bereits mehr als 50 Boxen mit Spielen verliehen. «Die Menschen können anrufen und wir stellen ihnen dann eine Box zusammen», sagte Eberhard Neumann vom Museum der Deutschen Presse-Agentur. Den Verlegern von Spielen und Puzzles hat die Corona-Krise laut Branchenverband gar eine «kleine Sonderkonjunktur» beschert. Spiele zählten vor allem in Krisenzeiten zur «geistigen Grundversorgung» von Kindern, sagte der Vorsitzende des Verbandes Spieleverlage, Herrmann Hutter, in Nürnberg.

 

Deutschland

09.05. 07:35

Stadt Regensburg verteilt Corona-Hilfsgelder

Für ehrenamtliche Projekte gegen die Corona-Krise hat der Freistaat Bayern jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt 60.000 Euro überwiesen. Die Stadt Regensburg gibt einen Großteil der Summe jetzt an einzelne Initiativen und Organisationen weiter. Mit dem Geld sollen die Auslagen gedeckt werden, die zum Beispiel bei der Lieferung von Lebensmitteln an Personen in Quarantäne entstehen. Jedes Projekt kann dafür 2.500 Euro bekommen. Was man dafür tun muss, hat die Stadt auf ihrer Internet-Seite aufgelistet unter www.regensburg.de/ehrenamt. 

Regensburg Stadt

09.05. 07:19

Tierpark Höllohe bleibt geschlossen

Der Wild- und Freizeitpark Höllohe bei Teublitz bleibt weiter geschlossen. Tierparks und botanische Gärten dürfen zwar ab Montag wieder öffnen, die nötigen Auflagen können aber laut Landratsamt Schwandorf in Höllohe nicht eingehalten werden. So lassen sich Menschenansammlungen an Gehegen und auf Spielplätzen wegen der offenen Gestaltung von Zugängen und Wegen nicht vermeiden. Dem Landkreis als Träger der Einrichtung bleibt daher keine andere Wahl, als den Park geschlossen zu halten. Das tierische Leben geht trotzdem unverändert weiter. Dank der guten Pflege durch die Mitarbeiter geht es den rund 160 Tieren in Höllohe sehr gut. 

Schwandorf

09.05. 07:16

Neuinfektionswelle in drei Landkreisen

In Deutschland gibt es mittlerweile drei Landkreise, in denen die Obergrenze von Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche überschritten wurde, also 50 Neuninfektionen je 100.000 Einwohner. Nach den Kreisen Greiz in Thüringen und Coesfeld in Nordrhein-Westfalen trifft dies auch auf Steinburg in Schleswig-Holstein zu. Das hat vor allem mit zahlreichen Infektionen in Schlachtbetrieben zu tun. Bundesarbeitsminister Heil forderte seine Länderkollegen dort zu strikten Kontrollen auf.
 

Deutschland

09.05. 07:08

Magier Roy Horn stirbt nach Corona-Infektion

Der "Siegfried und Roy"-Magier Roy Horn ist tot. Er starb in einem Krankenhaus in Las Vegas an einer Covid-19-Erkrankung, teilte sein Sprecher mit. Horn wurde 75 Jahre alt. Er und sein Partner Siegfried Fischbacher waren für ihre
Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt. Nachdem Horn während einer Vorstellung 2003 schwer verletzt wurde, beendeten die beiden Künstler ihre Karriere.

WELT

08.05. 19:42

EU schottet sich weiter ab

Die Einreisebeschränkungen in die EU sollen um einen Monat bis Mitte Juni verlängert werden. Das hat die EU-Kommission vorgeschlagen. Die Lage in Europa und weltweit bleibe stabil. Daher sollte man die Maßnahmen an den Außengrenzen fortsetzen, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung durch Reisen zu verringern, hieß es zur Begründung.

WELT

08.05. 19:00

Zahl der aktuell Infizierten im Landkreis Straubing-Bogen sinkt weiter

Im Landkreis wurden bisher (Stand 7. Mai) 239 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 160, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Alleine am 7. Mai wurden 9 Personen aus der Quarantäne entlassen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. 

Verstorben sind bisher 23 Personen aus dem Landkreis. 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 3 (Vortag: 3) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 422 Infizierte (Stand 08.05., 18:00 Uhr).

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis bezogen auf 100.000 Einwohner liegt damit bei knapp 15. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, zwei davon intensiv-medizinisch (Stand 08.05., 9:00 Uhr). 

Niederbayern

08.05. 18:37

Mehrere "Corona-Demos" in Regensburg geplant

Unter dem Oberbegriff „Corona“ wird am Samstag Nachmittag an verschiedenen Plätzen in der Regensburger Altstadt demonstriert. Bei Stadt und Polizei haben fünf Privatpersonen jeweils eine Versammlung angemeldet. Unter anderem soll es eine Demo geben für die Wahrung der Grundrechte. Andere wollen ein Zeichen setzen gegen Verschwörungstheorien und gegen Corona-Leugner“. Wie viele Teilnehmer die Kundgebungen haben und ob sie sich auf den Verkehr in Regensburg auswirken werden, ist noch unklar. 

 

Regensburg Stadt

08.05. 18:06

Regionale Corona-Ausbrüche im Bundesgebiet

Mitten in der Lockerungsphase der Corona-Auflagen müssen die Behörden in drei Bundesländern schon wieder die Notbremse ziehen. In je einem Kreis in Thüringen, NRW und Schleswig-Holstein wurde der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 Tausend Einwohner und Woche überschritten. In Thüringen hatten sich vor allem Bewohner und Personal von Altenheimen infiziert. In NRW und Schleswig-Holstein sind jeweils maßgeblich Ausbrüche in Schlachtbetrieben verantwortlich.

 

Deutschland

08.05. 17:25

Drei neue Fälle von Corona-Infektionen im Landkreis Schwandorf

Am heutigen Freitag wurden drei neue Infektionen mit dem Corona-Virus festgestellt. Es handelt sich dabei nicht um Kontaktpersonen zu früher gemeldeten Fällen, so dass neue Infektionsketten nachverfolgt werden müssen. Die Gesamtzahl an Infizierten ist auf 444 angestiegen.

 

Schwandorf

08.05. 16:59

Corona in Niederbayern - Wochenrückblick der Polizei

Von Montag, 04.05.2020, 06.00 Uhr, bis heute, Freitag, 06.00 Uhr, hat die niederbayerische Polizei über 4.600 Kontrollen durchgeführt. Es mussten 126 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung aufgenommen werden. Bis Dienstag standen wieder fast alle Anzeigen in Zusammenhang mit Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung, seit Mittwoch liegt der Schwerpunkt der Anzeigen bei Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum. 

Auch nach den umfassenden Änderungen in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung setzt die Polizei ihre Kontrollen zur Überwachung der Allgemeinverfügung fort, wie bisher erfolgt dies mit viel Augenmaß. Die Polizei baut darauf, dass die niederbayerischen Bürgerinnen und Bürger die bisher erreichten Fortschritte bei der Eindämmung der Pandemie nicht gefährden und mit den eingetretenen Lockerungen verantwortungsbewusst umgehen.

 

Niederbayern

08.05. 16:19

Spielbanken Bayern öffnen ab 11. Mai das Automatenspiel

Die Spielbanken Bayern öffnen ab Montag, 11. Mai 2020 das Automatenspiel. Die Sicherheit unserer Gäste sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Daher wurde in den vergangenen Wochen ein umfassendes Hygienekonzept für das Automatenspiel erarbeitet. Dieses wurde in den einzelnen Spielbank-Standorten mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt. 

Die wichtigsten Bestandteile dieses Hygienekonzepts sind: 

- Maskenpflicht für Gäste sowie Mitarbeiter 

- Regelmäßige Desinfektion der Spielautomaten 

- Mindestabstand zwischen den Spielautomaten von 1,50 m 

- Alle nicht direkt an den angeschalteten Automaten befindlichenSitzmöglichkeiten werden entfernt. 

- Dem Gast stehen Auszahlterminals für Wechslungen und Kartenbuchungen zur Verfügung. 

- Zurückgegebene Casino-Cards werden desinfiziert 

- Der Gast erhält an der Kasse geschützt durch Plexiglas seinen Gewinn 

- Desinfektionsspender werden bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Es werden Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen vorgegeben, welche den Infektionsschutz weiter verbessern 

Enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsämtern Sehr wichtig ist, dass durch die Registrierungspflicht bei den Bayerischen Spielbanken eindeutig feststellbar ist, welche Gäste zu welchemZeitpunkt in den Spielbanken waren. Zudem wird auch festgehalten, wann die Gäste die Spielbank verlassen. Dadurch besteht für die Spielbanken als eine der wenigen Einrichtungen die Möglichkeit, eine eindeutige Rückverfolgung von möglichen Infektionsketten im Bedarfsfall sicherzustellen.

 

Bayern

08.05. 15:53

Polizei sprengt "Corona-Party" bei Furth im Wald

Eine Streifenbesatzung der Polizei Furth im Wald konnte am Donnerstagabend eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener im Wutzmühlwald feststellen. Die jungen Leute tranken Bier und rauchten dabei Zigaretten. Leider war der Wald in diesem Bereich auch stark vermüllt. Die siebenköpfige Gruppe sammelte den Müll auf.Sie müssen sich aufgrund der Trockenheit wegen Verstößen nach dem bayerischen Waldgesetz sowie dem Infektionsschutzgesetz verantworten.

 

Cham

08.05. 15:34

Aktueller Stand der Covid-19 Pandemie im Landkreis Regen 

  • Es gibt deutlich mehr genesene Landkreisbürger als erkrankte.
  • Aktuell wurden 177 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet, sieben mehr als gestern gemeldet.
  • Sieben Personen sind bisher verstorben.
  • Derzeit sind sieben Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung.
  • 126 Personen gelten als bereits genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

Niederbayern

08.05. 15:00

Corona-Virus: Keine neuen Fälle im Landkreis Cham

Auch bis Freitag Mittag haben sich weder bei der Zahl der bestätigten Fälle (414) noch in den Sana Kliniken des Landkreises Cham (fünf stationär aufgenommene Patienten) Änderungen ergeben. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich um zwei auf 381 erhöht. Es gab auch keine weiteren Todesfälle.

 

Cham

08.05. 14:40

Mittelstandsunion lehnt Rechtsanspruch auf Homeoffice-Arbeitsplatz ab

In einer Videokonferenz am 7. Mai 2020 hat der Landesvorstand der Mittelstands-Union die Ablehnung eines allgemeinen Rechtsanspruchs auf Tätigkeit im Homeoffice beschlossen. Der von Bundesarbeitsminister Heil eingebrachte Vorschlag eines Rechtsanspruches auf Homeoffice stellt einen erheblichen Eingriff in die unternehmerische Freiheit und in das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern dar.

Der Landesvorsitzende der Mittelstands-Union, Franz Josef Pschierer MdL, sagte dazu: „Wir müssen den Unternehmen jetzt größtmögliche Freiheit bieten, wie sie die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie überstehen können und sie dort, wo wir es können, bestmöglich unterstützen.“ In den vergangenen Wochen musste viele Betriebe das Arbeiten von zuhause realisieren, sofern es in der jeweiligen Branche möglich war. Pschierer: „Die Vorteile, welche das Arbeiten von zuhause mit sich bringen kann, werden sicherlich künftig verstärkt genutzt. Das sollte aber immer noch im Einvernehmen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgewogen und beschlossen werden.

 

Bayern

08.05. 14:17

LANDRATSAMT CHAM meldet: Bei Bestattungen bis zu 50 Trauergäste zugelassen

Eine wichtige und für hinterbliebene Angehörige tröstliche Nachricht hat Landrat Franz Löffler: Ab sofort können wieder bis zu 50 Trauergäste an der Beisetzungsfeier auf dem Friedhof teilnehmen. Die bisherige Begrenzung auf den engsten Familienkreis (bis zu 15 Personen) entfällt ab sofort. Neben Franz Löffler hatten sich auch MdB Karl Holmeier und MdL Dr. Gerhard Hopp bei der Bayerischen Staatsregierung dafür eingesetzt: „Es ist eine Frage der Menschlichkeit, wenn sich Verwandte und nahestehende Personen von einem lieben Angehörigen würdig verabschieden wollen. Gerade im Freien können die Hygienebestimmungen und Abstandsregelungen gut eingehalten werden.“

Bis zu einer Neuregelung  und der angekündigten Klarstellung in den FAQs der Bayerischen Staatsministerien sollten aber die bisherigen Schutz- und Hygienemaßnahmen , die auch den Friedhofsträgern und Bestattungsunternehmern bekannt sind, weiter beachtet werden.

 

Cham

08.05. 13:26

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach 

Infizierte: 464 (+3)

Todesfälle: 44 (0)

Oberpfalz

08.05. 13:03

Kelheimer Stadtbücherei sperrt wieder auf

Die Stadtbücherei Kelheim hat ab Montag, 11. Mai 2020, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten (montags, dienstags, donnerstags von 15 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 13 Uhr und freitags von 10 bis 14.30 Uhr) geöffnet. Als besonderen Service ist das Team der Stadtbücherei Kelheim am 11., 12. und 15. Mai 2020 zusätzlich vormittags, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, für die Lesebegeisterten da.

Auch hier gilt, dass die strengen Schutz- und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen.

Bitte beachten und unterstützen Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen:

·         Tragen eines Mund-/Atemschutzes in der Bücherei

·         Einhaltung der Abstandsregeln

·         Einlass ist auf max. 15 Personen beschränkt
          (Daher bitte möglichst nur Einzelpersonen.)

·         Zügige Rückgabe und Ausleihe von Medien

·         max. 10 Entleihungen pro Nutzer

·         Hygienevorsichtsmaßnahmen bei den Medien (Desinfektion der Medieneinbände oder mind. 3 Tage Quarantäne der entliehenen Medien) liegt in der Eigenverantwortung               der Nutzer

Kelheim

08.05. 12:29

Zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt sind zwei Todesfälle durch Coronavirus-Infektionen bestätigt worden. Im Klinikum verstarben eine 71-jährige Frau und ein 74-jähriger Mann.

Weiter sind vier neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, drei Person wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 60 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Neumarkt

08.05. 12:12

Sachsen-Anhalt lässt Gaststätten ab 18. Mai öffnen

In Sachsen-Anhalt sollen Gaststätten nun doch schon mit Beginn der Pfingstferien öffnen können - wenn die jeweilige Kommune es erlaubt. Das kündigte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Freitag im Landtag an. Statt am 22. Mai soll die Öffnung ab 18. Mai möglich sein. Es solle in der Verantwortung der Kommunen liegen, wann sie Speisegaststätten den Betrieb wieder erlaubten. Darauf habe er sich mit den Spitzenvertretern der Kommunen verständigt, sagte Haseloff.

Der 22. Mai stehe weiterhin als Datum fest, an dem Gaststätten spätestens wieder öffnen dürften, sagte Haseloff. Viele Landkreise sähen sich aber im Stande, auch früher zu öffnen, begründete Haseloff den Kurswechsel. Er habe bei den Landräten und Oberbürgermeistern dazu ein Stimmungsbild eingeholt.

Deutschland

08.05. 11:38

Neue Besuchsregelungen in der Goldberg-Klinik ab 9. Mai 2020

 Ab dem 9. Mai 2020 sind Besuche in der Goldberg-Klinik wieder möglich. Im Interesse der Patienten und Besucher müssen allerdings die geltenden, gesetzlich vorgegebenen Einschränkungen beachtet werden. Besucher müssen sich gesund fühlen. In den vorausgegangenen 14 Tagen bis heute darf weder Husten, noch Schnupfen oder Fieber aufgetreten sein. Auch darf CoViD19 noch nicht nachgewiesen worden sein.

 Ein Patientenbesuch ist täglich nur im Zeitraum von 15.00 bis 17.00 Uhr möglich und sollte maximal 15 Minuten dauern. Pro Patient ist nur ein Besucher pro Tag erlaubt. Wir bitten darum, sich innerhalb der Familie entsprechend abzustimmen.

 Patienten, die an CoViD19 (Corona-Virus-Infektion) oder an einer anderen ansteckenden Infektion erkrankt sind oder bei denen der Verdacht vorliegt, können leider nicht besucht werden. Voraussetzung für jeden Besuch ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen, z.B. Desinfektion der Hände bei Betreten und Verlassen des Hauses, ggf. auch zusätzlich bei Betreten und Verlassen des Patientenzimmers. Während des gesamten Aufenthalts im Klinikbereich muss eine Mund-Nasen-Maske getragen werden, die Mund und Nase komplett bedeckt. Zudem müssen auch alle Patienten im Zimmer während eines Besuchs eine Mund-Nasen-Maske tragen. Sollte es einem Patienten in dem besuchten Zimmer aus gesundheitlichen Gründen (z.B. Atemnot) nicht möglich sein, einen Mundschutz zu tragen, darf in diesem Zimmer kein Besuch erfolgen. Der Mindestabstand von 1,5 m von den Patienten ist so weit wie möglich einzuhalten. Daraus ergibt sich, dass auch in Mehrbettzimmern stets nur ein Besucher pro Zimmer und nicht pro Patient anwesend sein darf. Jeder Besucher muss sich beim Betreten des Krankenhauses als potenzielle Kontaktperson registrieren lassen. Die Eintragungen ins Besucherformular werden für die Geltungsdauer der zugehörigen Pandemie-Regelung gespeichert, eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Mit der Unterschrift auf dem Besucherformular erklärt der Besucher sein Einverständnis mit den dargelegten Regelungen.

Dagmar Reich, Geschäftsführerin: „Wir bitten unsere Patienten und Besucher um Verständnis für die durch die Pandemie-Situation bedingten Maßnahmen und sind uns den Belastungen, die sich daraus ergeben, bewusst. Dennoch freuen wir uns sehr, Besucher zumindest in eingeschränkter Form wieder in unserem Haus willkommen zu heißen!“

Kelheim

08.05. 11:15

Anpassung der Besucherregelung im Krankenhaus St. Barbara Schwandorf

Entsprechend der neuen Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung vom 5. Mai 2020 wird die Besuchsregelung ab Samstag, 9. Mai, angepasst.

Das Barmherzige Brüder Krankenhaus St. Barbara Schwandorf möchte in diesen schwierigen Zeiten seinen Patientinnen und Patienten ermöglichen, sicher Besuch zu empfangen. Die Besucherregelung wurde deshalb gemäß den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung angepasst. 

Ab Samstag, 09. Mai, gelten folgende Regelungen und Besuchszeiten: Künftig darf ein Patient einen Besucher pro Tag zwischen 14 und 18 Uhr empfangen. Die Patienten dürfen nur von Personen über 14 Jahren und für eine Stunde besucht werden. 

Weiterhin gilt, dass die Besuchsperson zur Minimierung des Infektionsrisikos immer dieselbe sein sollte. Außerdem bitten wir um Verständnis, dass wir Personen die Infektionsanzeichen aufweisen oder an Covid-19 erkrankt sind keinen Zutritt als Besucher gewähren können. Dies dient der Sicherheit unserer Patienten und deren Angehörigen sowie unserer Mitarbeitenden. 

Der Zugang zum Krankenhaus St. Barbara ist mit Ausweis über den Haupteingang möglich. Zur Sicherheit der Besucher als auch der Patienten sind zu jeder Zeit die Hygienerichtlinien zu beachten. Grundsätzlich soll der Mindest-Abstand von 1,5 m zu anderen Personen stets eingehalten werden. Das Gebäude darf ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden, der für den gesamten Aufenthalt getragen werden muss. Außerdem bitten wir beim Betreten und Verlassen des Gebäudes eine gründliche Händedesinfektion vorzunehmen.

Schwandorf

08.05. 11:01

Jugendliche feierten unerlaubt

Am Abend des 07.05.2020 wurde der Polizei eine Gruppe feiernder Jugendlicher in der Regensburger Konradsiedlung mitgeteilt. Vor Ort stellten die Beamten der Polizeiinspektion Regensburg Nord fünf Personen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren fest, die auf einem öffentlichen Platz zusammen zelebrierten. Die Feier wurde aufgelöst und die Erziehungsberechtigten informiert. Es folgen entsprechende Anzeigen wegen Verstößen nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.  

Regensburg Stadt

08.05. 10:31

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 441 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 07.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

358 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D.h. ca. 81 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d.h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

08.05. 06:07

Studie zur Corona-Dunkelziffer im Landkreis Tirschenreuth

Der Landkreis Tirschenreuth ist von der Ausbreitung des Coronavirus besonders stark betroffen. Nun wollen die Universitätskliniken Regensburg und Erlangen in einer gemeinsamen Studie die Dunkelziffer der SARS-CoV-2-Infektionen bestimmen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) stellt das Projekt zusammen mit den beteiligten Forschern am Freitag (12.30 Uhr) an der Uniklinik in Regensburg vor. Die Studie soll Mitte Mai gestartet werden und kann den Angaben nach einen Beitrag zur Antikörper-Forschung leisten.

Im Landkreis Tirschenreuth gibt es - verglichen der Einwohnerzahl - eine besonders hohe Zahl an Corona-Infizierten. Das Landesamt für Gesundheit (LGL) meldete 1541 Infizierte pro 100 000 Einwohner (Stand: 7. Mai, 10.00 Uhr). Im Vergleich dazu: In München gibt es je 100 000 Einwohner 411 Infizierte und in Nürnberg 190 Infizierte. Ebenfalls stark betroffen sind beispielsweise die Landkreise Wunsiedel und Rosenheim mit 862 beziehungsweise 809 Infizierten sowie die Stadt Straubing mit 808 Infizierten je 100 000 Einwohner.

Oberpfalz

08.05. 05:21

Zahl der Genesenen steigt weiter deutlich schneller als Zahl der aktuell Infizierten

Im Landkreis Straubing-Bogen wurden bisher (Stand 6. Mai) 230 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 166, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Alleine am 6. Mai wurden 15 Personen aus der Quarantäne entlassen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 23 Personen aus dem Landkreis. Das 23. Todesopfer – eine 67-jährige Landkreisbewohnerin – wurde am Donnerstag gemeldet.

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 3 (Vortag: 1) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 419 Infizierte (Stand 07.05., 18:00 Uhr).

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 38 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, vier davon intensiv-medizinisch (Stand 07.05., 9:00 Uhr).

Niederbayern

07.05. 19:42

Virologe Drosten "zufrieden" mit Corona-Lage in Deutschland

Der Berliner Virologe Christian Drosten hat sich zufrieden mit der deutschen Lage in der Corona-Pandemie gezeigt, ist mit Blick auf die Zukunft aber auch besorgt. "Wir sind hier in Deutschland in einer einmalig guten Situation jetzt im Moment. Wir haben ganz viel geleistet", sagte der Charité-Wissenschaftler am Donnerstag im NDR-Podcast. Er könne vielen der jetzigen politischen Entscheidungen zustimmen, auch wenn er sich aus wissenschaftlicher Sicht noch ein etwas weiteres Eindämmen vor den Lockerungen gewünscht hätte. "Ich glaube, es ist schon nicht so schlecht, wie wir das machen in Deutschland."

Drosten blickt demnach aber mit Sorge in Richtung Herbst und Winter: Er frage sich was passiert, wenn man nun sehr glimpflich über den Sommer kommen sollte, bis zum Herbst aber immer noch kein spezifisches Medikament zur Verfügung habe: "Dann können wir eben in eine Winterwelle kommen und darüber mache ich mir schon Sorgen", sagte Drosten. Das gelte auch für die Corona-Ausbreitung im globalen Süden, in Ländern wie Indien etwa. "Auch der Blick in die USA ist nicht optimistisch für mich", betonte er.

Härtere Gangart gegen Corona-Fehlinformationen

Drosten hatte am Donnerstag, zusammen mit anderen Ärzten und Virologen, von Facebook, Google und Twitter ein härteres Vorgehen gegen Falschinformationen über das Coronavirus gefordert. Die bisherigen Maßnahmen gingen nicht weit genug, kritisieren sie als Erstunterzeichner eines offenen Briefs beim Kampagnen-Netzwerk Avaaz. Eine zentrale Forderung ist, dass Online-Plattformen Richtigstellungen veröffentlichen.

 


 

Deutschland

07.05. 19:09

Discounter verbannen Produkte von TV-Koch nach kruden Corona-Äußerungen

Vegane Küche machte ihn zum Star: TV-Koch Attila Hildmann ist einer der berühmtesten Vertreter der fleischlosen Ernährung. Mit Kochbüchern und veganen Produkten verdient er ein Vermögen. Zuletzt scheint der Berliner aber nur noch ein anderes Thema zu kennen: Corona. In den sozialen Netzwerken verbreitet Hildmann wirre Behauptungen, wie sie von Verschwörungstheoretikern veröffentlicht werden.

So behauptet Hildmann etwa: "Was hier passiert ist hochkriminell und zwar weltweit und wird in die Historie eingehen als riesiger Bluff zur Errichtung eines Überwachungsstaates und mehr.

Die Empörung über Hildmanns Kommentare ist groß – auch bei einigen seiner Geschäftspartner. Zwei von ihnen ziehen nun Konsequenzen: Der Discounter Kaufland und die Drogeriekette Vitalia vertreiben fortan keine Hildmann-Produkte mehr. Lediglich Restbestände – insbesondere des Energydrinks "Daisho" –  wolle Kaufland noch verkaufen. Mehr ginge wohl ohnehin nicht: Offenbar hat der "Daisho"-Hersteller nämlich die Produktion eingestellt.

 

 


 

Deutschland

07.05. 18:41

Kritik an Autokaufprämie für Hersteller in Corona-Zeiten

Der stellvertrende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Carsten Linnemann, sieht die aktuell diskutierte Autokaufprämie kritisch. "Die Abwrackprämie war seinerzeit schon ein Strohfeuer", sagte der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Unionsparteien im Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Tagsezeitung Neue Westfälische (Freitagausgabe).  Er fügte hinzu: "Die Autoindustrie hatte in den letzten Jahren kein Problem mit Gewinnen, sondern mit anstehenden Transformationen, etwa im Bereich umweltfreundlicher Technologien." Hier könne der Staat unterstützen. "Volkswirtschaftlich entscheidender ist aber die Wiederherstellung von Lieferketten. Solange wichtige Bauteile aus China oder anderen Teilen der Welt nicht ankommen, sitzen viele Mittelständler faktisch auf dem Trockenen", führte Linneman aus.

 

 


 

Deutschland

07.05. 18:24

Bayern verkündet weitere Corona-Lockerungen

Es ist der nächste kleine Schritt in die Normalität. In Bayern dürfen sich ab morgen wieder mehrere Personen aus zwei Haushalten treffen. Das gilt drinnen und draußen, wie Staatskanzleichef Herrmann gesagt hat. Bisher war ja immer nur eine Kontaktperson, mit der man nicht zusammenwohnt, erlaubt. Im Klartext heißt das: Treffen von Nachbarn oder befreundeten Familien in Parks oder zum Grillen im Garten sind ab morgen wieder erlaubt.

 

 


 

Bayern

07.05. 17:43

Studie zur Corona-Dunkelziffer im Landkreis Tirschenreuth

Der Landkreis Tirschenreuth ist von der Ausbreitung des Coronavirus besonders stark betroffen. Nun wollen die Universitätskliniken Regensburg und Erlangen in einer gemeinsamen Studie die Dunkelziffer der SARS-CoV-2-Infektionen bestimmen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) stellt das Projekt zusammen mit den beteiligten Forschern am Freitag an der Uniklinik in Regensburg vor. Die Studie soll Mitte Mai gestartet werden und kann den Angaben nach einen Beitrag zur Antikörper-Forschung leisten.

Im Landkreis Tirschenreuth gibt es - verglichen der Einwohnerzahl - eine besonders hohe Zahl an Corona-Infizierten. Das Landesamt für Gesundheit (LGL) meldete 1541 Infizierte pro 100.000 Einwohner (Stand: 7. Mai, 10.00 Uhr). Im Vergleich dazu: In München gibt es je 100.000 Einwohner 411 Infizierte und in Nürnberg 190 Infizierte. Ebenfalls stark betroffen sind beispielsweise die Landkreise Wunsiedel und Rosenheim mit 862 beziehungsweise 809 Infizierten sowie die Stadt Straubing mit 808 Infizierten je 100.000 Einwohner.

 

 


 

Oberpfalz

07.05. 17:06

Öffentliche Einrichtungen in Burglengenfeld nehmen wieder ihren Betrieb auf

Nach einem deutlichen Rückgang des Infektionsgeschehens hat die Bayerische Staatsregierung eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen in der Corona-Pandemie beschlossen. Daher nehmen auch in Burglengenfeld öffentliche Einrichtungen wieder ihren Betrieb auf.

- Die Stadtbibliothek öffnet wieder am Montag, 11. Mai 2020. Maximal sechs Personen dürfen die Räumlichkeiten zeitgleich nutzen.

- Die Kleiderkammer Städtedreieck nimmt am Dienstag, 12. Mai 2020, wieder ihren Betrieb auf. Maximal vier Personen gleichzeitig dürfen die Räumlichkeiten nutzen. Öffnungszeiten der Kleiderkammer sind dienstags von 14 bis 16 Uhr und mittwochs von 9 bis 11 Uhr.

- Das Oberpfälzer Volkskundemuseum öffnet wieder am Mittwoch, 13. Mai 2020. Am Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2020, der unter dem Motto „Das Museum  für alle“ steht, wird das Museum ebenfalls von 14 bis 17 Uhr geöffnet sein, der Eintritt ist frei. Das so beliebte Museums-Café des Freundeskreises des Oberpfälzer Volkskundemuseums e.V. sowie Sonderaktionen für Kinder und Erwachsene können heuer leider nicht angeboten werden.

- Die Spielplätze sind bereits wieder geöffnet; ab Montag, 11. Mai 2020, kann auch die Skate-Anlage im Naabtalpark wieder genutzt werden.

Es gelten weiterhin Maskenpflicht und Distanz-Gebot.


 

Schwandorf

07.05. 16:45

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Corona-Situation 

Gegenüber dem Stand von gestern (Mittwoch) haben sich weder bei der Zahl der bestätigten Fälle noch in den Sana Kliniken des Landkreises Cham Änderungen ergeben. Lediglich die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle hat sich um zwei auf 379 erhöht. In den letzten sieben Tagen wurden im Landkreis Cham nach Berechnungen des Landesamtes für Gesundheit (LGL) 2,35 neue Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet. Der Landkreis Cham liegt damit bei dieser sogenannten „7-Tage-Inzidenz“ deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 10,12.


 

Cham

07.05. 16:27

Wiedersehen im Tiergarten Straubing

Mit Erleichterung haben die Mitarbeiter des Tiergartens Straubing die Nachricht aufgenommen, dass er ab Montag, den 11.05.2020 wieder seine Pforten öffnen darf! Fast zwei Monate lang waren die Tore für Besucher geschlossen – ein historisches Ereignis, nicht nur in der Geschichte des Straubinger Tiergartens! 

Folgende Maßnahmen und Vorkehrungen gegen eine Ansteckung wurden getroffen:

- An der Kasse befindet sich eine Station zur Händedesinfektion.

- Auf dem Boden vor der Kasse wurden im Abstand von 1,5 Meter farbige Markierungen angebracht. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich eine Besucherschlange aufbaut. Das Kassenpersonal des Tiergartens bittet alle Besucher um Verständnis und Geduld. Alle geben ihr Bestes, um lange Wartezeiten so weit wie möglich zu verhindern. 

- Der Verkauf von Online-Tickets ist leider nicht möglich.

- Bollerwägen können bis auf weiteres nicht vermietet werden.

- Aufgrund der verordneten Abstandregeln von 20m²/Person wird es eine Besucherobergrenze geben. Bei Erreichen dieser Obergrenze muss der Tiergarten ggf. für bis zu eine halbe Stunde geschlossen werden.

- Entsprechend der zur Verfügung stehenden Aufenthaltsfläche im Tiergarten sind laut Regierungsbeschluss gleichzeitig 1300 Besucher auf dem Gelände erlaubt. Mit genauen Besucherzählungen an der Kasse und am Ausgang des Zoogeländes neben dem Schimpansenweiher soll eine kontrollierte Besucherdichte im Park und die Einhaltung der Abstandsregelung von 2 Metern zwischen den Zoobesuchern gewährleistet werden. 

- Aufgrund eines erhöhten Ansteckungsrisikos müssen folgende Tierhäuser und Anlagen geschlossen bleiben: Exotarium, Dannerhaus, Raubtierhaus, Donau-Aquarium sowie Streichelzoo.

- Da die Besucher nicht alle Tiere sehen können, gilt bis auf weiteres ein ermäßigter Eintrittspreis.

- Die Spielplätze sind geöffnet

- Die allgemein verordnete Maskenpflicht betrifft insbesondere den Aufenthalt an der Kasse, in den Toiletten und am Kiosk. Im übrigen Tiergarten ist es jedem selbst überlassen, ob er seine Atemschutzmaske trägt. Für alle, die ihre eigene Maske zu Hause vergessen haben, werden an der Kasse hübsche, selbstgenähte Stoffmasken (z.T. mit Tiermotiven) zum Kauf angeboten.

- Der Kiosk hat zwar geöffnet, bietet allerdings nur „to go“-Produkte an, also Speisen und Getränke die in den Tiergarten mitgenommen werden können. Der Biergarten wird erst wieder am 18. Mai geöffnet. 

- Der obere Ausgang beim Kassengebäude wird zwecks optimierter Lenkung des Besucherstroms geschlossen bleiben.

 


 

Niederbayern

07.05. 16:26

Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Nach einer neuen Infektion, die heute zu vermelden ist, sieht die aktuelle Bilanz im Landkreis Schwandorf so aus:

bestätigte Infektionen 441

davon wieder gesund 358

Fall noch aktiv 68

Tote 15

Das Bürgertelefon am Landratsamt ist zurzeit wieder ganz besonders beschäftigt. Die allermeisten Fragen beziehen sich auf die aktuell verfügten Änderungen, die das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Form der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 5. Mai herausgegeben hat.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

 


 

Schwandorf

07.05. 16:08

Neue Coronavirus-Infektionen im Kreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind vier neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde acht Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 61 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 365.

Neumarkt

07.05. 15:41

Neustart für FC Bayern bei Union Berlin - Jahn Regensburg empfängt Kiel

Der FC Bayern München bestreitet seinen Neustart in der Fußball-Bundesliga mit einem Auswärtsspiel bei Union Berlin am Sonntag, 17. Mai (18.00 Uhr). Die Deutsche Fußball Liga (DFL) setzt den wegen der Corona-Krise wochenlang ausgesetzten Spielbetrieb chronologisch mit dem 26. Spieltag fort. Dies wurde am Donnerstag mitgeteilt. Der FC Augsburg startet mit einem Heimspiel am Samstag, 16. Mai (15.30 Uhr), gegen den VfL Wolfsburg in die Restsaison. 

In der 2. Bundesliga muss der abstiegsbedrohte 1. FC Nürnberg am 17. Mai (13.30 Uhr) beim FC St. Pauli antreten. Der fränkische Ligarivale SpVgg Greuther Fürth empfängt zur selben Zeit Aufstiegsanwärter Hamburger SV. Für den SSV Jahn Regensburg geht es am 16. Mai (13.00 Uhr) im eigenen Stadion gegen Holstein Kiel wieder weiter.

Bayern

07.05. 15:06

Sana-Kliniken Cham passen Regelungen für Krankenbesuche an

Die Bayerische Staatsregierung hat mit Wirkung zum 9. Mai 2020 eine Lockerung des bislang bestehenden Besuchsverbots für Krankenhäuser beschlossen. Vor diesem Hintergrund passen die Sana Kliniken des Landkreises Cham ihre Regelungen für den Besuch stationärer Patienten an.

Ab dem 9. Mai darf jeder stationäre Patient einmal täglich einen Besucher empfangen. Die Besucherin oder der Besucher muss vorab als besuchsberechtigte Person benannt worden sein. Besuchsberechtigt sind Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister oder eine weitere feste Person.

Einlass auf die Station ist nur nach vorheriger Anmeldung an der Pforte des Krankenhauses oder dem Empfang der Notaufnahme möglich. Besuche können fortan täglich zwischen 14 und 16 Uhr erfolgen; für Besuche auf der Intensivstation gilt der Zeitraum zwischen 15 und 17 Uhr. 

Besucher müssen sich an die Hygienevorgaben der Kliniken halten. So muss ab dem Betreten der Gebäude und während der gesamten Aufenthaltsdauer in den Kliniken ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Beim Betreten und beim Verlassen ist zudem eine gründliche Händedesinfektion vorzunehmen. Ferner ist auf einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu Klinikmitarbeitern oder anderen Patienten zu achten.

Cham

07.05. 14:46

Kunstforum Ostdeutsche Galerie öffnet nach Shutdown-Pause seine Tore

Am Dienstag, 12. Mai, ist es so weit! Nach knapp zwei Monaten darf das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg wieder seine Tore öffnen. Die MuseumsbesucherInnen erwartet die Ausstellung „Reisen. Entdecken. Sammeln“, die bis 5. Juli verlängert wird. Das Rahmenprogramm bleibt zwar vorerst aus, dafür bietet das Museum einen sicheren Raum für den individuellen Kunstgenuss. Im Sommer folgen kleinere Pop-up-Präsentationen, die große Ausstellung „Peter Weibel – (Post-)Europa? Lovis-Corinth-Preis 2020“ wird in den Herbst verschoben.

Das Museumsteam des Kunstforums Ostdeutsche Galerie freut sich schon, am Dienstag die ersten Gäste zu empfangen. „Wir haben ein detailliertes Konzept entwickelt, um die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher zu schützen,“ berichtet Museumschefin Dr. Agnes Tieze. In die Museumsräume darf man nur mit bedecktem Mund und Nase. Falls kein eigener Mundschutz vorhanden ist, kann man an der Kasse eine Einweg-Maske erwerben.

Regensburg Stadt

07.05. 14:20

Landratsamt Cham öffnet wieder für Besucherverkehr

Abstands- und Hygieneregeln gelten – Terminvereinbarung wird empfohlen

Das Landratsamt Cham und seine Dienststellen sind ab Montag wieder für den allgemeinen Besucherverkehr geöffnet. Aufgrund der Infektionsschutzbestimmungen bittet die Behörde jedoch um Beachtung der auch aus anderen Bereichen bekannten Abstands- und Hygieneregeln. So gilt beim Betreten der Dienstgebäude für alle Besucherinnen und Besucher Maskenpflicht. Es kann auch nur eine begrenzte Anzahl von Personen in den Gebäuden zugelassen werden. Daher sollten Besuche - außer in dringenden Fällen - erst nach Terminvereinbarung mit den zuständigen Sachbearbeitern erfolgen.

Geöffnet ist auch weiterhin nur der Haupteingang des Landratsamtes. Die Anmeldung am Empfang bei der Bürgerservicestelle ist verpflichtend. Von dort erfolgt die Weiterleitung an die zuständigen Stellen. Wenn vorher kein Termin vereinbart wurde, kann es vor allem in publikumsintensiven Bereichen, wie zum Beispiel dem Ausländeramt, der Zulassungsstelle, dem Jugendamt, dem Sozialamt etc. zu Wartezeiten kommen. 

 

Cham

07.05. 14:00

Corona: Frauen besser vor häuslicher Gewalt schützen!

Frauenhäuser sind voll - Betroffene Frauen sollen auch in Hotels oder leerstehenden Apartments untergebracht werden

Die SPD-Landtagsfraktion macht sich in der Corona-Krise für von Gewalt bedrohte Frauen stark und fordert, das Angebot der Frauenhäuser auszuweiten. So sollen Finanzierungshilfen der Staatsregierung für zusätzliche Wohnangebote – etwa in Hotels – bereitgestellt werden. Dafür sollen gemeinsame Lösungen mit den Städten, Landkreisen und Gesundheitsämtern gefunden werden. Ein entsprechender Antrag ist heute im Sozialausschuss des Landtags allerdings abgelehnt worden.

Bayern

07.05. 13:35

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 439 positive Fälle registriert und 33 Personen verstorben (Stand: Ablauf 06.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 357 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 81 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

07.05. 13:10

Bayerns Gerichte fahren Betrieb langsam wieder hoch

Die Gerichte in Bayern fahren ihren Betrieb langsam wieder hoch. «Es ist nun die richtige Zeit, den Justizbetrieb schrittweise zu erweitern», sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Donnerstag in München. «Wir werden jetzt nach und nach verhandeln, was in den letzten Wochen verschoben wurde», sagte der Präsident des Oberlandesgerichtes (OLG) München, Peter Küspert. 

In den vergangenen Wochen hatten wegen der Corona-Pandemie nur dringende Verhandlungen stattgefunden, jetzt soll es langsam wieder Richtung Normalbetrieb geben - aber mit Schutzmaßnahmen. So kann im Gericht eine Maskenpflicht angeordnet werden, der Mindestabstand von anderthalb Metern soll eingehalten werden, und Richter können bei Bedarf Trennscheiben aufstellen lassen.  

Außerdem wollen die Gerichte in Zivilverfahren verstärkt auf Videotechnik in Verhandlungen setzen. Derzeit können nach Angaben des Justizministeriums 50 Videokonferenzanlagen von 53 Gerichten genutzt werden, acht weitere wurden bestellt. 

Bayern

07.05. 12:33

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle:                   461 (+2)          Todesfälle:           44 (0)

Oberpfalz

07.05. 12:20

Trotz Corona: Saufgelage auf Sportgelände Kümmersbruck

Trotz aller Lockerungen der Allgemeinverfügung ist darauf zu achten, mit wem man sich trifft und die noch bestehenden Regeln zu beachten. Vier Heranwachsende im Alter von 16-18 Jahren nahmen das nicht so genau und trafen sich zum Biertrinken. Um dem Bier und der Geselligkeit auch einen „würdigen Rahmen“ zu verleihen, kamen sie auf die „Schnapsidee“, in das umzäunte und verschlossene Sportgelände des TSV Kümmersbruck einzusteigen und sich dort auf dem Freisitz niederzulassen. Der erwies sich dann doch nicht als so gutes Versteck, war der Freisitz doch von außen gut einsehbar. Ein aufmerksamer Fußgänger bemerkte das Gelage und verständigte die Polizei. Als der Streifenwagen vorfuhr, flüchtete zwar der 18-jährige, konnte aber während der Sachbearbeitung ermittelt werden. Gegen alle vier Beteiligten wird wegen Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

Oberpfalz

07.05. 08:54

LGL-Chef hält Corona-Lockerungen für angemessen

Der Präsident des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Andreas Zapf hält die Lockerungen der Corona-Regeln durch Bund und Länder für angemessen. «Wir haben ja in Bayern nicht alles komplett geöffnet, sondern es ist ein kluger, durchdachter Plan», sagte er im «radioWelt am Morgen»-Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am Donnerstag. Wenn die Infektionszahlen nun wieder stark ansteigen würden, könne man wieder gegensteuern - das Ausmaß sei aber noch nicht absehbar, sagte Zapf.

Seit Mittwoch sind die Ausgangsbeschränkungen in Bayern aufgehoben, die Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin. Künftig sollen sich aber auch mehrere Angehörige aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen dürfen. Für die Rückkehr von Schülern an ihre Schulen gibt es einen Stufenplan. Ab kommendem Montag dürfen auch wieder alle Geschäfte öffnen, Gaststätten und Hotels sollen noch vor Pfingsten wieder aufmachen.

Bayern

07.05. 08:53

Corona-Gegenmittel - Söder glaubt nicht an Impfpflicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) glaubt nicht an eine Impfpflicht, sobald es ein Gegenmittel gegen das Coronavirus gibt. «Impfen ist generell eine sehr, sehr sinnvolle Sache. Wenn ein Impfstoff vorliegt - ich werde mich impfen lassen. Ich würde es auch empfehlen», sagte er am Donnerstag dem ZDF-«Morgenmagazin». Aus seiner Sicht hätte aber Freiwilligkeit «Vorrang». Vor allem für Risikogruppen und Pflegepersonal sei eine Impfung sinnvoll.

In Sachen Lockerungen der Corona-Beschränkungen plädiert Söder für Umsicht statt Hektik. Die am Mittwoch in der Bund-Länder-Schalte beschlossenen umfangreichen Lockerungen seien «ein Stück Rückgabe von Verantwortung an den einzelnen». Bund und Länder hatten am Mittwoch beschlossen, die Kontaktbeschränkungen bis 5. Juni zu verlängern. Allerdings dürfen sich künftig auch Angehörige von zwei Haushalten treffen.

Deutschland

07.05. 08:40

Bundestag will Zeichen in Corona-Krise setzen

Der Bundestag will heute den Verzicht auf höhere Diäten besiegeln. Die Abgeordneten haben angekündigt, die automatische Anpassung ihrer Bezüge in diesem Jahr auszusetzen. Damit soll ein Zeichen in der Corona-Krise gesetzt werden. Weitere Themen der Plenarsitzung sind Bonus-Zahlungen für Pflege-Beschäftigte, Hilfen für Studierende und Verbesserungen beim Elterngeld.

Deutschland

07.05. 08:09

Sparkasse Regensburg erleichtert Zugang zum Online-Banking

Die Sparkasse Regensburg bietet ihren Kundinnen und Kunden ab sofort in einem stark vereinfachten Prozess die Möglichkeit, sich auf elektronischem Weg für das Online-Banking freischalten zu lassen, ohne dass sie dafür in eine Filiale kommen müssen. Sie reagiert damit auf das deutlich gestiegene Interesse an Online-Banking Leistungen – auch von Kunden, die ihre Bankgeschäfte bisher lieber in der Filiale durchgeführt haben. Denn in der aktuellen Situation wünschen sich viele die Möglichkeit, Überweisungen oder Saldoabfragen auch von Zuhause aus durchführen zu können.

„Sicheres Bezahlen, direkter Kontakt zur Sparkasse, Kontoverwaltung vom Sofa aus, aber eben auch Infektionsschutz – all das ist jetzt besonders wichtig“, sagt Manfred Pitzl, Vorstandsmitglied der Sparkasse Regensburg. „Derzeit beginnt ein Umdenken, denn der Bedarf hat sich in den letzten Wochen schlagartig verändert“, so Pitzl weiter. „Noch mehr Menschen wollen ihr Konto per PC, Laptop oder Smartphone führen, sie können den zusätzlichen Zugang zu ihrer Sparkasse jetzt schnell und einfach selbst einrichten. Zusätzlich zur elektronischen Kontoführung bieten wir unseren Kunden Beratungen per Telefon, E-Mail oder Chat.“ 

Die Teilnahme am öffentlichen Leben ist derzeit für sehr viele Menschen stark eingeschränkt. Selbst wenn einzelne Beschränkungen schrittweise wieder aufgehoben werden, wird es noch eine Weile dauern, bis sich alles normalisiert. Dies hat unter anderem auch dazu geführt, dass in Wirtschaft und Gesellschaft derzeit durchaus ein Digitalisierungsschub zu beobachten ist.  Mit dem erleichterten Zugang wird Kundinnen und Kunden die Möglichkeit geschaffen, sich schnell und einfach fürs Online-Banking zu registrieren, um das eigene Konto auch digital zu führen und sich auch moderne Bezahlarten zu erschließen.

Regensburg Stadt

07.05. 07:11

Erstes Oberpfälzer Autokino in Wackersdorf

In der Oberpfalz eröffnet das erste Autokino. Das Landratsamt Schwandorf hat jetzt die Genehmigung für ein Autokino auf dem Parkplatz der Wackersdorfer Kartbahn erteilt – erstmal vorläufig, so Wackersdorfs Sprecher Michael Weiß zu charivari. Am 19. Mai ist geplanter Start. Die Genehmigung läuft dann für eine Woche. Angesichts der Corona-Krise werden weitere Genehmigungen nach Abwägung jeweils für eine weitere Woche erteilt. Die Abläufe im Kino seien so geplant, dass alles vollständig kontaktlos umsetzbar ist, heißt es vom Betreiber. 

Schwandorf

07.05. 07:10

Grüne und SPD kritisieren Lockerungen

Grüne und SPD kritisieren die jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Lockerung der Corona-Auflagen. SPD-Chefin Esken bezeichnete die Vereinbarungen als "fatales Signal an die Familien". Grünen-Fraktionsvize Dörner sagte: "Die Pläne zur Öffnung der Kitas bleiben vage, Familien wissen nicht, worauf sie sich einstellen müssen." Die CSU-Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Ludwig, warnte vor den Langzeitfolgen vor allem für die Kinder suchtkranker Eltern.

Deutschland

07.05. 05:46

Corona-Demo in Schwandorf

Auf dem Schwandorfer Marktplatz soll es heute Mittag eine Demo für mehr Gerechtigkeit der geltenden Corona-Beschränkungen geben. Dazu aufgerufen haben eine örtliche Tanzschule und ein Fitness-Center. Beide beklagen in einem offenen Brief, dass sie immer noch nicht öffnen dürfen. Dabei halten sie das Ansteckungsrisiko in ihren Räumen für niedriger als zum Beispiel in einem Supermarkt, auf dem Spielplatz oder beim Friseur. Die Demo soll heute um 5 vor 12 auf dem Schwandorfer Marktplatz beginnen.

Schwandorf

07.05. 05:46

Niederbayern und Oberpfälzer an bayerischem Maskenverbund beteiligt

Bayern startet heute einen sogenannten „Maskenverbund“. Drei Firmen aus Niederbayern, der Oberpfalz und Oberfranken sollen künftig Schutzmasken herstellen. Die Sandler AG aus Schwarzenbach liefert das Vlies, PIA-Automatisierung aus Amberg hat die Produktions-Maschinen entwickelt. Und endgefertigt werden die Masken beim Autozulieferer Zettl in der Nähe von Landshut. Der neue Verbund soll pro Tag weit über 100.000 Masken anfertigen. Sie sind zertifiziert und höherwertiger als OP-Masken. Bayern will sich damit unabhängig vom chinesischen Markt machen.

Bayern

07.05. 05:45

Kritik an Bundesligastart nächste Woche

Die Bundesländer sind nun selbst in der Verantwortung, wenn es darum geht, wie die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert werden. Gestern hatten Bund und Länder darüber beraten. Ein weiteres Ergebnis: Die Bundesliga darf ohne Zuschauer im Stadion die Saison fortsetzen. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach hat kritisiert, dass die Deutsche Fußball Liga den Spielbetrieb in der 1. und 2. Bundesliga ab Mitte Mai wieder aufnehmen darf. Das Hygienekonzept funktioniere nicht, sagte er dem Nachrichtenportal t-online". Zuvor hatten sich Bund und Länder auf den Termin Mitte Mai verständigt. Die Deutsche Fußball-Liga favorisiert den 15. Mai als Starttermin.

Deutschland

07.05. 05:44

Corona-Krise wird teuer für Kommunen

Die Corona-Krise wird viele Kommunen finanziell belasten. Davon geht der Städte- und Gemeindebund aus. Er befürchtet Einbußen von insgesamt 40 bis 60 Milliarden Euro. Hauptgeschäftsführer Landsberg sagte der "Bild"-Zeitung: "die Steuereinnahmen, etwa bei der Gewerbesteuer, brechen dramatisch ein". Auch Einnahmen etwa von Schwimmbädern, Museen und öffentlichem Nahverkehr fielen weg. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben, etwa bei Gesundheitsämtern.

Deutschland

07.05. 04:54

Hoeneß appelliert in Corona-Krise: «Vermisse den Optimismus»

Der frühere Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat in der schwierigen Coronavirus-Pandemie zu mehr Zuversicht und Tatendrang aufgerufen. «Man muss versuchen, aufzuhören, immer nur zu klagen», sagte der 68-Jährige in einem Fernsehinterview. «Wir alle sind in die Sache reingeraten, ohne dass wir etwas dafür konnten und müssen die Situation akzeptieren.»

Hoeneß rückte die Corona-Krise in einer Sondersendung am Mittwochabend in einen großen historischen Zusammenhang. «Diese Krise ist fast wie Krieg», sagte der langjährige Manager des deutschen Fußball-Rekordmeisters. «Auch unsere Eltern haben nach dem Krieg das Land wieder aufgebaut.»

Jeder müsse die Ärmel hochkrempeln, forderte Hoeneß. «Man muss schauen, wo man helfen, anpacken und arbeiten kann. Ich vermisse den Optimismus, jeder klagt nur», sagte Hoeneß. Im Vergleich zu anderen Ländern sei es um die Situation in Deutschland sehr gut bestellt. Es sei die «beste Zeit, darüber nachzudenken, wie wir alle aus dem Tief rauskommen».

Deutschland

06.05. 19:35

Sachsen lässt Tourismus wieder zu

Der Tourismus in Sachsen soll wieder anlaufen. Ab 15. Mai sollen Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Ferienwohnungen wieder öffnen, kündigte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Mittwoch an. Auch in diesem Bereich sollen strenge Auflagen gelten. 



 

 

Deutschland

06.05. 19:02

Bund reduziert Mehrwertsteuer für Wirte

Die Bundesregierung hat eine Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie beschlossen. Damit sollen die Folgen der Corona-Krise für die Branche abgefedert werden. Ab Juli gilt auf Speisen für die Dauer eines Jahres der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben statt 19 Prozent. Bei Getränken gilt jedoch weiterhin der volle Satz.



 

 

Deutschland

06.05. 18:55

Zahl der Genesenen im Kreis Straubing-Bogen steigt weiter schneller als Zahl der aktuell Infizierten

Im Landkreis wurden bisher (Stand 5. Mai) 215 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Die Anzahl der aktuell Infizierten ist damit weiter sinkend und liegt bei 179, womit diese Zahl weiterhin deutlich niedriger ist als die Zahl der Genesenen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 22 Personen aus dem Landkreis. 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 1 (Vortag: 2) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 416 Infizierte (Stand 06.05., 18:00 Uhr).

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 42 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, fünf davon intensiv-medizinisch (Stand 06.05., 9:00 Uhr).



 

 

Niederbayern

06.05. 18:28

Corona beschert Bergwacht in Bayern Ruhepause

Deutlich weniger Einsätze und keine bei der Arbeit infizierten Teammitglieder - so lautet ein Zwischenfazit der Bergwacht Bayern in der Corona-Epidemie. Um mehr als die Hälfte seien die Einsätze im März und April im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren zurückgegangen, teilte die Bergwacht mit. Die Bergwacht hatte dazu aufgerufen, wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf Ausflüge ins Gebirge zu verzichten.

 

Bayern

06.05. 18:04

Kontaktloses Autokino an der Gokart-Bahn in Wackersdorf 

In diesen Tagen explodieren die Nachrichtenseiten und Social Media-Feeds regelrecht vor Autokino-Meldungen. Auch in Wackersdorf laufen seit Wochen Vorbereitungen – bisher im Verborgenen. Die Pläne sind hier konkret und fortgeschritten, am 19. Mai ist geplanter Start. 

Das Prozedere ist simpel: Der Kunde kauft sein Ticket online unter www.kino-schwandorf.com und erhält einen Eintrittscode digital auf sein Smartphone. An der Einfahrt wird der Code durch das geschlossene Autofenster abgescannt. Da es keine Abendkasse und vorerst keinen Verkauf von Getränken oder Essen geben wird, bleibt jeder für die gesamte Filmdauer im eigenen geschlossenen Auto. Über UKW empfangen die Besucher den Filmton über das eigene Autoradio. Auf dem Spielplan stehen zahlreiche Klassiker, aktuelle Blockbuster, exklusive Vorpremieren und regelmäßige Spätvorstellungen. 

Das Autokino ist vorerst vom 19.5 bis zum 3.6. mit 15 Spieltagen geplant, wobei bereits jetzt schon eine Verlängerung der Spieldauer in Erwägung gezogen wird. Der gesamte Spielplan, alle Informationen zum Ablauf und in Kürze auch der Ticketvorverkauf sind unter www.kino-schwandorf.com abrufbar.

 

Schwandorf

06.05. 17:42

Bund lockert Corona-Beschränkungen

Die Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie werden bundesweit weiter zurückgefahren. Kanzlerin Merkel sagte nach einer Schaltkonferenz von Bund und Ländern, die aktuelle Infektionslage mache das möglich. Auch die Kontaktbeschränkung wird gelockert: Es dürfen sich künftig mehrere Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Der Mindestabstand von eineinhalb Metern gilt weiter.

Um zu verhindern, dass die Coronavirus-Ausbreitung wieder außer Kontrolle gerät, haben Bund und Länder eine Obergrenze für Infektionen vereinbart. Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche sollen die Länder regionale Beschränkungen erlassen.

 

 

Deutschland

06.05. 17:12

Corona-Teststation am Hagen in Straubing wird ab Montag vorübergehend stillgelegt – 

Seit 23. März wurden an der Teststation am Hagen fast 2.000 Abstriche in sechs Wochen durchgeführt. Da die Anzahl der Testungen nun deutlich zurückgegangen ist, haben sich die Führungsgruppen Katastrophenschutz von Stadt und Landkreis gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und dem Ärztlichen Leiter FüGK, Christian Ernst, und dem Versorgungsarzt Dr. Wolfgang Schaaf dafür entschieden, die Teststation ab kommender Woche zumindest vorübergehend stillzulegen.

Dr. Wolfgang Schaaf betont ausdrücklich: „Die Versorgung mit Abstrichen ist weiterhin gewährleistet.“ Dies hat auch eine Umfrage des Versorgungsarztes bei den Arztpraxen ergeben. „Dies war auch mit ein Grund, weshalb wir momentan die Teststation ruhen lassen können“, erklärt Christian Ernst. „Die momentane Nachfrage an Testungen kann auch auf anderem Wege bedient werden.“ Dies kann über den Hausarzt, die 116117 der KVB und die Schwerpunktpraxis am Hagen geschehen. Da es durch den Wegfall der Teststation auch die bisherige Anmeldenummer ab sofort nicht mehr gibt, gibt das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis unter der Telefonnummer 09421/973-401 ab sofort auch Auskunft über mögliche Versorgungswege.

Die Schwerpunktpraxis am Hagen ist weiterhin geöffnet, aber nur noch vormittags und zwar von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr. Auch hier ist bei entsprechendem Bedarf eine Ausweitung wieder möglich. Seit Inbetriebnahme der Schwerpunktpraxis am 6. April wurden dort 265 Patienten ärztlich untersucht. Es wird empfohlen, zunächst den Hausarzt zu kontaktieren, obwohl die Praxis weiterhin ohne Überweisung oder Anmeldung aufgesucht werden kann.

 

 

Niederbayern

06.05. 16:26

Nur ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Die Zahl der infizierten Personen im Landkreis ist seit gestern von 439 auf 440 gestigen. Als wieder gesund gelten 349 Personen. 

 

Schwandorf

06.05. 16:04

Profi-Fußball in Deutschland bald wieder möglich 

Ab der zweiten Mai-Hälfte könnte der Ball in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga wieder rollen. Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben heute entschieden, dass die Saison mit Geisterspielen fortgesetzt werden darf. Die Mannschaften müssten sich aber vor einem Neustart in Quarantäne begeben. Zuvor hatte die Deutsche Fußball Liga ein umfassendes Hygienekonzept vorgelegt. Bereits morgen Vormittag will die DFL einen genauen Starttermin festlegen.

 

Deutschland

06.05. 15:38

Bayerns Kunstminister: Zeit für einen Neustart für Kunst und Kultur

Bayerns Kunstminister Bernd Sibler machte heute im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag deutlich, dass die Staatsregierung bereits intensiv an einem abgewogenen Konzept für eine Lockerung für kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen arbeite – zusätzlich zu den bereits erfolgten Wiederöffnungen u.a. von Bibliotheken und Archiven, Museen und Ausstellungshäusern jeweils unter strengen Auflagen zum Infektionsschutz. 

„Nun ist es Zeit für einen Neustart für Kunst und Kultur unter den veränderten, derzeitigen Bedingungen. Wir sollten abgewogen und unter Berücksichtigung des immunologischen Geschehens nächste Schritte gehen. Kreative Lösungen sind gefragt. Wir entwickeln derzeit in Abstimmung mit den anderen Ländern und in Rückkoppelung mit den Kultureinrichtungen ein abgewogenes Konzept, um ein weiteres Anfahren des Kulturlebens zu ermöglichen.“ 

Sibler machte aber auch deutlich, dass eine Rückkehr zum Zustand von vor der Corona-Pandemie ein langer Weg sei. Mit weiteren Lockerungen im kulturellen Bereich, begleitet von den entsprechenden Maßnahmen zum Infektionsschutz der Bevölkerung, sei aber zeitnah zu rechnen.

 

Bayern

06.05. 15:05

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Corona-Lage

Drei neue Corona-Fälle sind im Landkreis Cham innerhalb der letzten 24 Stunden bestätigt worden, die Zahl der positiv auf den Corona-Virus Getesteten liegt jetzt bei 414. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle erhöht sich um einen auf 377.

In den Sana-Kliniken des Landkreises Cham werden wie am Vortag fünf bestätigte Covid-19-Fälle stationär behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall.

 

Cham

06.05. 14:37

BMW schwer von Corona-Pandemie gebeutelt - Stellenabbau geplant

Der Autobauer BMW rutscht wegen Corona in die roten Zahlen. Das zweite Quartal wird negativ sein, hieß es heute in München. BMW will daher Investitionen senken und Stellen abbauen. Ob auch der Standort Regensburg betroffen ist, wurde heute nicht mitgeteilt. Die BMW-Werke in China und den USA sind inzwischen wieder angelaufen, das größte europäische Werk in Dingolfing soll ab Montag wieder produzieren. Regensburg folgt frühestens am 18. Mai. 

 

Regensburg Stadt

06.05. 14:10

Uniklinik Regensburg passt Besucherregelungen an

Mit Wirkung zum 9. Mai 2020 lockert der Freistaat Bayern das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen, Altenheimen, Seniorenresidenzen und anderen stationären Einrichtungen. In der Folge passt auch das Universitätsklinikum Regensburg seine Regelungen für den Besuch stationärer Patienten an.

Ab dem kommenden Wochenende darf jeder stationäre Patient einmal täglich einen Besucher empfangen. Besuchsberechtigt sind Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister oder eine weitere feste Person.

Der Besucher muss sich zuvor telefonisch bei der betreffenden Station angemeldet haben. Einlass auf die Station ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Besuche können täglich zwischen 13:00 und 18:00 Uhr erfolgen. Die Besucher müssen sich an die Hygienevorgaben des UKR halten.

 

Regensburg Stadt

06.05. 13:56

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 439 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 05.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 356 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 81 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

 

Kelheim

06.05. 13:32

Grüne in Bayern wollen Flüchtlinge besser schützen

Die Landtags-Grünen fordern, den Corona-Schutz für Flüchtlinge zu verbessern. Denn in den bayerischen Flüchtlingsunterkünften kann „von Hygienemaßnahmen und Abstandhalten keine Rede sein“, erklärt die flüchtlingspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gülseren Demirel. „Die verantwortlichen Behörden haben wenig Vorbereitungen getroffen und bei Infektionsfällen planlos, spät und langsam reagiert. Und wenn Infektionen auftreten, werden einfach die Unterkünfte unter Quarantäne gestellt und eine Infektion aller darin Wohnenden in Kauf genommen. Für mich ein eklatantes Systemversagen.“

Gülseren Demirel dringt auf eine Verbesserung der Situation in den bayerischen Flüchtlingsunterkünften: Sofortiger Auszug der Risikogruppen aus den Massenunterkünften. Entzerrung der Belegung und Entlassung Abschiebegefangene, weil keine Abschiebungen stattfinden können.

 

Bayern

06.05. 13:00

Aktuelle Corona-Zahlen für den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg

Fälle AS:    459 (+6), davon Todesfälle: 44 (+1)

Fälle AM :   73 (0),     davon Todesfälle: 3 (0) 

Gesamt:    532 (+6),   Todesfälle 47 (+1), davon aus Heimen 30 (64%)

Durchschnittsalter der Verstorbenen insgesamt: 83 Jahre (28 Männer, 19 Frauen)

Durchschnittsalter der verstorbenen Heimbewohner: 86 Jahre (15 Männer, 15 Frauen)

Oberpfalz

06.05. 12:58

Hilfe in Corona-Zeiten: 33.000 Euro aus Kulturfonds für Konzerthaus Blaibach

„Der Freistaat Bayern fördert die Kulturwald GmbH Blaibach mit 33.000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern 2020 in diesem Jahr. Darüber informiert aktuell Dr. Gerhard Hopp aus einer Sitzung des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten mit Corona, in denen viele Museen und Konzerthäuser schließen und Veranstaltungen abgesagt werden müssen, ist es wichtig, dass der Kulturfonds weiter unterstützt. Im Landkreis Cham dürfen wir stolz auf unsere Kulturschaffenden sein. So hat sich das Konzerthaus in Blaibach einen hervorragenden Ruf erarbeitet und leistet einen wichtigen Beitrag für die Kulturarbeit in der Region“, unterstreicht der Chamer Landtagsabgeordnete.

Cham

06.05. 12:49

Corona-Sonderregelung für Lehramtsstudierende in Bayern

Lehramtsstudierende in Bayern sollen bei der Vorbereitung und Durchführung der bereits verschobenen Prüfungen zum ersten Staatsexamen nicht durch die auf Grund der Corona-Pandemie verursachten besonderen Rahmenbedingungen benachteiligt werden: „Es ist mir wichtig, dass unsere angehenden Lehrerinnen und Lehrer durch diese Ausnahmesituation nicht unnötig unter Druck geraten. Deswegen möchte ich den Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern einen Freiversuch eröffnen, also eine zusätzliche Möglichkeit zur Wiederholung der Prüfung“, betont Kultusminister Michael Piazolo heute in München.

Bayern

06.05. 12:19

Golfplatz in Wolfratshausen nach behördlichen Bescheid wieder geschlossen

Der am Montag entgegen bayerischen Vorschriften geöffnete Golfplatz Bergkramerhof in Wolfratshausen ist wieder zu. Es gebe einen entsprechenden behördlichen Bescheid, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen am Mittwoch. Sollte der Platz dennoch wieder öffnen, drohte das Landratsamt ein Bußgeld von 25.000 Euro pro Tag an, wie dem am Mittwoch auf der Seite des Golfplatzes veröffentlichten Schreiben zu entnehmen ist. Die Schließung soll bis zum 10. Mai gelten. Ab 11. Mai darf nach den neuen Bestimmungen der Staatsregierung ohnehin wieder Golf gespielt werden.

Bayern

06.05. 11:33

Bayern-SPD kritisiert Wirtschaftsministerium: Auf Worte müssen auch Taten folgen

Im morgigen Wirtschaftsausschuss (06.05.) wird Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu den Unterstützungsmaßnahmen der bayerischen Wirtschaft in der Corona-Krise berichten. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Annette Karl, äußert vorab ihre Unzufriedenheit über die bisherigen Handlungen des Wirtschaftsministers und fordert eine Nachbesserung bei den Soforthilfen und im Bereich der ökologischen Investitionen.

Die Abgeordnete erklärt dazu: "Herr Aiwanger fällt derzeit mehr durch sein unüberlegtes Vorpreschen in der Lockerungsdebatte auf. Dies soll anscheinend von der Kritik an der Auszahlung der Soforthilfen ablenken. Seit Wochen wird sich auf den Lorbeeren ausgeruht, dass Bayern als erstes Bundesland staatliche Hilfen für Unternehmen bereitgestellt hat. Bei der Zügigkeit der Auszahlung hapert es aber gewaltig. Hier sollte dringend zum Wohle der betroffnenen Unternehmerinnen und Unternehmen nachgebessert werden." Im Zuge dessen müsste auch der Empfängerkreis für Bayerns Soforthilfen stark ausgeweitet werden. Neben "traditionellen" Betrieben sollten auch bisher vernachlässigte Gruppen und Wirtschaftsakteure wie die zahlreichen Solo-Selbständigen außerhalb der Künstler-Branche und Akteure in der Tourismusbranche jenseits des Hotel- und Gaststättengewerbes mitberücksichtigt werden, mahnt Annette Karl.

Bayern

06.05. 09:52

Wertstoffhof Blomenhof – ab Freitag auch wieder Anlieferung von Elektroaltgeräten und Altmetall möglich


Das Landratsamt Neumarkt informiert, dass ab Freitag, 08.05.2020, der Wertstoffhof Blomenhof auch wieder Elektroaltgeräte sowie Altmetall annehmen wird. Außerdem können weiterhin Gartenabfälle sowie Papier und Kartonagen angeliefert werden. Andere Anlieferungen sind derzeit noch nicht möglich! Um einen geordneten Betriebsablauf ohne übermäßige Wartezeiten zu erreichen, wird die Annahme von weiteren Wertstoffen in den nächsten Wochen schrittweise ausgeweitet. Dies wird jeweils rechtzeitig bekanntgegeben!

Weiterhin sind folgende Regelungen zu beachten:

Es dürfen sich jeweils maximal 10 Fahrzeuge gleichzeitig im Wertstoffhofbereich befinden. Die Einfahrt weiterer Fahrzeuge wird erst zugelassen, wenn vorherige Fahrzeuge wieder ausgefahren sind. 

Die Besucherinnen und Besucher des Wertstoffhofes müssen sowohl untereinander als auch zum Personal des Wertstoffhofes einen Mindestabstand von 2 m einhalten.

Mund-Nasen Masken sollten auch beim Besuch des Wertstoffhofs getragen werden.

Das Personal des Wertstoffhofes kann beim Entladen von schweren Teilen nicht behilflich sein.

Die Anlieferung weiterer Abfälle, insbesondere von Sperrmüll, ist noch nicht möglich! 

Der Landkreis Neumarkt um Verständnis für die Einschränkungen und um konstruktive Mitwirkung. Die Wertstoffannahme kann nur aufrechterhalten werden, wenn alle zu einem geordneten und disziplinierten Ablauf beitragen. Aufgrund der Beschränkung auf 10 Fahrzeuge kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Wir bitten daher, nicht länger als nötig im Wertstoffhof zu verweilen. Generell empfehlen wir, den Wertstoffhof nur aufzusuchen, wenn ein wirklich dringender Bedarf besteht.

Sperrmüll kann bei der Müllumladestation in der Hans-Dehn-Straße zu den üblichen Öffnungszeiten angeliefert werden.

Öffnungszeiten Wertstoffhof Blomenhof

Montag: 15.00 – 18.00 Uhr (nur Grüngut)

Dienstag: 08.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch: 08.00 – 12.00 und 13.00 – 16.00 Uhr

Freitag: 08.00 – 12.00 und 13.00 – 16.00 Uhr

Samstag: 08.00 – 13.00 Uhr 

Neumarkt

06.05. 08:34

Deutschland kauft über 300 Millionen Schutzmasken

Der Nachschub für Schutzausrüstung in der Corona-Krise kommt weiter in Gang. Der Bund hat mittlerweile rund 121 Millionen Schutzmasken für Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheime beschafft und ausgeliefert. Weitere 185 Millionen Masken hat der Bund sich schon gesichert. Das geht aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums hervor. Solche Schutzausstattung ist wegen der Corona-Pandemie weltweit knapp.

Deutschland

06.05. 08:32

Bund fordert Obergrenze

Schon vor den Telefonberatungen zu bundesweiten Lockerungen zwischen Kanzlerin Merkel und den Länderchefs ist klar: Lockerungen bleiben Sache der Bundesländer. Das zeigt eine Beschlussvorlage die der Deutschen Presseagentur vorliegt. Allerdings besteht der Bund auf eine Obergrenze an Neuinfektionen. Wenn die überschritten wird, sollen wieder härtere Beschränkungen greifen. Derzeit gibt es laut Robert-Koch Institut fast 165.000 Infektionen in Deutschland. Davon sind mehr als 137.000 Patienten wieder gesund.

Deutschland

06.05. 06:40

Nur noch Briefwahl bei Bundestagswahl?

Die große Koalition will die nächste Bundestagswahl offenbar gegen mögliche Auswirkungen des Coronavirus absichern. Wie die "Rheinische Post" berichtet, soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Bundestagswahl als reine Briefwahl abgehalten werden könnte. So könnte die Wahl trotz möglicher neuer Corona-Wellen im Herbst 2021 auf jeden Fall stattfinden.

Deutschland

06.05. 05:43

BMW will Stellen streichen

Der Autobauer BMW muss wegen Corona sparen und will Stellen streichen. Wie viele genau, teilte das Unternehmen nicht mit. Man werde durch Fluktuation frei werdende Stellen nutzen, um den Personalumbau voranzutreiben, hieß es. Von Kündigungen war keine Rede.

Bayern

06.05. 05:42

Bundesliga vor Comeback

In der Ersten und Zweiten Fußball-Bundesliga soll der Ball wieder rollen dürfen - ohne Zuschauer. Wann genau ist noch unklar. Vorher müsse es aber zwei Wochen Quarantäne für die Teams geben. Auch kontaktfreier Amateursport soll nach dem Willen des Bundes zumindest draußen wieder erlaubt werden. Letztlich sollen die Länder entscheiden und im Zweifelsfall auch wieder strenge Regeln erlassen.

Deutschland

06.05. 05:41

Ausgangsbeschränkung aufgehoben

In Bayern darf man ab heute weder ohne Grund raus und zum Beispiel Familienmitglieder besuchen. Es gilt aber weiter: Kontakt nur mit einer Person, mit der man nicht zusammenwohnt. Ab dem Wochenende sind unter strengen Regeln auch wieder Besuche in Kliniken und Altenheimen erlaubt. Ab übernächster Woche dürfen Biergärten öffnen und Wirte Gäste draußen bedienen, wenn Abstandsregeln eingehalten werden.

Bayern

06.05. 05:40

Corona-Zahlen in Ostbayern sinken

„Wir haben Corona unter Kontrolle“ - hatte gestern Ministerpräsident Markus Söder gesagt und damit die Lockerung der Pandemie-Regeln begründet. Aktuelle Zahlen aus Niederbayern und der Oberpfalz geben ihm weitgehend recht. Hier haben sich von Montag auf Dienstag nur 43 Menschen neu angesteckt. Diese Zahl war vor kurzer Zeit noch deutlich höher. Trotzdem sind die nördliche Oberpfalz und der Landkreis Straubing-Bogen weitere Gebiete mit höheren Fallzahlen als in anderen bayerischen Regionen.

Bayern

05.05. 21:13

BMW will Stellen streichen - Ausblick für Kernsparte gesenkt

Der Autobauer BMW hat wegen der Coronavirus-Pandemie seinen Ausblick im Kerngeschäft gesenkt und will die Zahl der Mitarbeiter reduzieren. Die Ziele sollten mit einer Mitarbeiterzahl erreicht werden, die leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen werde, teilte der Dax-Konzern am Dienstagabend mit. Das Unternehmen werde durch Fluktuation frei werdende Stellen nutzen, um den Personalumbau voranzutreiben. Zu der Anzahl der Stellen, die dem verschärften Sparkurs zum Opfer fallen könnten, machte BMW zunächst keine Angaben, auch nicht an welchen Standorten eingespart werden soll. 

 

Deutschland

05.05. 19:48

Bundesliga-Spieler entschuldigt sich für Corona-Fehlverhalten

Salomon Kalou hat sich nach seinem brisanten Facebook-Video bei den Mitspielern von Hertha BSC entschuldigt. Er trage die Verantwortung für diesen dummen Fehler, sagte Kalou in einem Interview mit sport1. Er habe das Video aus Freude über negative Corona-Tests gemacht. Der 34-jährige hatte in dem Video Nachlässigkeiten bei den Hygienevorschriften im Hertha-Kabinentrakt dokumentiert. Scharfe Kritik an dem Video kam aus der Politik, etwa von Bayerns Ministerpräsident Söder. Die Hertha hatte Kalou umgehend suspendiert. Morgen entscheiden Bund und Länder, ob und wann in der Fußball-Bundesliga Spiele ohne Zuschauer stattfinden dürfen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters gibt es grünes Licht für einen Neustart des Spielbetriebs am 15. Mai.

 

Deutschland

05.05. 19:25

Gesundheitsministerin Sachsen-Anhalt zum Coronavirus

«Der Virus mag ganz viel Kuscheln, der mag ganz viel Fete, der mag enge Räume. Da verbreitet er sich gerne.»

(Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD), auf einer Pressekonferenz, zur Ausbreitung des neuartigen Coronavirus)

 

Deutschland

05.05. 19:00

Soldaten der Bundeswehr leisten Amtshilfe in Gesundheitsämtern

Im Kampf gegen Corona unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr öffentliche Gesundheitsämter beim Nachverfolgen von COVID-19 Infektionsketten. Dazu führen speziell geschulte Soldatinnen und Soldaten Telefoninterviews mit den in Quarantäne befindlichen Personen der entsprechenden Städte und Kreise. Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind neben Fachwissen insbesondere die kommunikativen Fähigkeiten der Soldatinnen und Soldaten gefragt. Die sogenannten "Containment Scouts" (Kontaktpersonen-Ermittler) der Bundeswehr fahnden in diesen Gesprächen nach Kontakten von positiv auf COVID 19 getesteten Personen und helfen so, Infektionsketten zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen einzudämmen.

 

Deutschland

05.05. 18:36

Bayerisch-Böhmische Woche in Schwandorf verschoben

Die heute verkündeten Lockerungen lassen hoffen für das kulturelle Leben in der Stadt Schwandorf. Sie ist dieses Jahr Kulturstadt Bayern-Böhmen, dazu waren viele Veranstaltungen geplant. Die größte, die „Woche der Nachbarn in Schwandorf“ wurde bereits auf 2021 verschoben. Jetzt hofft man aber, dass kleinere Veranstaltungen im August stattfinden können.

 

Schwandorf

05.05. 18:05

Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Nach drei Tagen ohne neue Fälle sind am Dienstag wieder drei Infektionen mit dem Corona-Virus zu vermelden. Die Gesamtzahl der Infizierten ist damit auf 439 angestiegen.

Schwandorf

05.05. 17:53

Waldspielgelände im Nationalpark Bayerischer Wald öffnet am Freitag

Die bayerische Staatsregierung hat heute weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen beschlossen. Demnach dürfen Spielplätze wie das Waldspielgelände bei Spiegelau wieder öffnen. Die Nationalparkverwaltung bittet jedoch um Verständnis, dass das beliebte Areal erst am Freitag wieder zugänglich gemacht werden kann. Grund dafür: Aktuell wird noch ein neues Spielgerät aufgebaut. Außerdem müssen bereits bestehende Installationen angebracht werden. Am Schluss sind noch Sicherheitsprüfungen nötig.

Der Grillplatz im Waldspielgelände sowie die weiteren Grillplätze des Nationalparks bleiben weiterhin gesperrt. Ferner sei darauf verwiesen, dass Besucher des Waldspielgeländes ab Freitag die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln beachten müssen.

Niederbayern

05.05. 17:37

Landratsamt Cham zur aktuellen Corona-Lage

Zum Stand 5. Mai 2020, 13.15 Uhr ist im Landkreis Cham ein weiterer Corona-Fall bestätigt worden, die Zahl der positiv auf den Corona-Virus Getesteten liegt jetzt bei 411. Die Zahl der nach Genesung aus der Quarantäne entlassenen bestätigten Fälle bleibt mit 376 gleich.

In den Sana-Kliniken des Landkreises Cham werden fünf bestätigte Covid-19-Fälle stationär behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall.

Cham

05.05. 17:25

Eine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde sieben Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 79 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 359.

Neumarkt

05.05. 16:55

Motorradtouren in Bayern wieder wieder möglich

Nach einem deutlichen Rückgang des Infektionsgeschehens hat die Bayerische Staatsregierung heute eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen in der Coronapandemie beschlossen. Bayerns Innenminister Herrmann: "Mit der Aufhebung der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen sind ab Mittwoch, den 6. Mai, auch Motorradtouren wieder möglich, ohne dass es eines triftigen Grundes zum Verlassen der Wohnung bräuchte. Wichtig sei allerdings weiterhin, die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot zu wahren, etwa bei einer Pause im Rahmen der Motoradtour.  

Herrmann begrüßte die Lockerungen und sagte: "Die Bayerische Staatsregierung bleibt weiterhin bei ihrem Kurs der Umsicht und Vorsicht, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und die Stabilität des Gesundheitssystems in Bayern zu gewährleisten.“ Trotzdem konnten die Beschränkungen in einigen Bereichen deutlich gelockert werden. Nach dem Wegfall der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen gibt es nach den Worten des Ministers „keinen Anlass mehr, den Bikern eine Spritztour zu untersagen. Wir können das für die Motorradfahrer mit Blick auf das Infektionsgeschehen und mit Blick auf die Belastung der Rettungskräfte jetzt mit bestem Gewissen wieder zulassen.“

Bayern

05.05. 16:30

Kritik an bayerischen Lockerungen: Bus- und Tourismusunternehmen beklagen sich

Die heute vom bayerischen Kabinett gefassten Beschlüsse zugunsten eines Hochfahrens der bayerischen Tourismuswirtschaft sind völlig unzureichend. Die Staatsregierung vernichtet damit sehenden Auges tausende Arbeitsplätze bei Busunternehmen und Reisebüros in Bayern, ohne sich – angesichts weitreichender Öffnungen an anderer Stelle – auf gesundheitliche Bedenken berufen zu können.

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) kritisiert vehement die unzureichenden Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung, mit denen heute weitreichende Öffnungen für das wirtschaftliche und soziale Leben in Bayern ermöglicht wurden. Ein zentraler Bestandteil dabei ist die schrittweise über mehrere Wochen verteilte Wiedereröffnung von Speisegastronomie und Hotellerie bis Ende Mai. Keine Perspektive erhält weiterhin der Reisebusverkehr.

Bayern

05.05. 16:26

Weitere Details zu Lockerungen für Bayern

Ab morgen können sich Familien in Bayern wieder sehen. Das gelte für die enge Familie, sagte Ministerpräsident Söder. Außerdem dürfen sich dann zwei Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, ebenfalls auch besuchen. Ab Montag ist dann auch kontaktloser Einzelsport wie zum Beispiel Tennis wieder erlaubt. Mannschaftssportler, also zum Beispiel Fußballer in den unteren Ligen, müssen dagegen weiter warten. Innenminister Herrmann arbeite mit dem Landessportverband an Konzepten, sagte Söder.

Für die Gaststätten und Hotels in Bayern hat die Staatsregierung dagegen bereits einen Stufenplan erarbeitet. Der sieht vor, dass Außenbereiche von Gaststätten - also zum Beispiel Biergärten - am 18. Mai wieder aufmachen dürfen. Innenbereiche von Speiselokalen sollen eine Woche später - am 25. Mai - folgen. Und ab 30. Mai dürfen dann Hotels wieder öffnen.

Bayern

05.05. 15:06

39. Regensburger Tage der Schülertheater abgesagt

In enger Abstimmung mit den beteiligten Schülertheatergruppen müssen die  „39. Regensburger Tage der Schülertheater“, die vom 22. Juni bis 15. Juli 2020 im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais über die Bühne gehen sollten, leider abgesagt werden. Das Kulturreferat/Kulturamt bedauert die notwendige Absage sehr.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie und der für die Schulen noch unklaren Perspektive, ob und wie Unterricht vor Ort stattfinden kann sowie der entsprechenden Auflagen des Kultusministeriums, sehen die Schülertheatergruppen keine Möglichkeit zur Fortsetzung der Theaterproben. 

Das Kulturamt prüft derzeit, ob ein digitales Alternativangebot gemeinsam mit den Schülertheatergruppen möglich und umsetzbar ist.

Regensburg Stadt

05.05. 14:52

Polizeigewerkschaft begrüßt Ende der Ausgangsbeschränkungen

Zufrieden mit dem Ende der Ausgangsbeschränkungen in Bayern zeigt sich die Polizeigewerkschaft. Wir haben vergangenen Donnerstag mit einem Appell an die Bayerische Staatsregierung gebeten, die bisher geltenden Ausgangsbeschränkungen kritisch auf den Prüfstand zu stellen. Das ist heute erfolgt und in Bayern werden ab dem morgigen Mittwoch die Ausgangsbeschränken aufgehoben.

Wir bedanken uns bei der Bayerischen Staatsregierung für diesen angemessenen und vernünftigen Schritt, auch im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen. Gewisse Kontaktbeschränkungen und ein Verbot von Menschensammlungen im öffentlichen Raum sind aber auch aus unserer Sicht sinnvoll.

Bayern

05.05. 14:42

Ambulanz: Corona-Krise verstärkt Gewalt gegen Kinder

Schläge, Tritte, Würgen - die Heidelberger Gewaltambulanz verzeichnet während der Corona-Krise deutlich mehr Kindesmisshandlungen als sonst. «Wir gehen von einer vorübergehenden Verdreifachung der Fälle aus», sagte die Leiterin Kathrin Yen der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag, ohne absolute Zahlen zu nennen. Sie fügte hinzu: «Aus rechtsmedizinischer Sicht ist eine baldige Öffnung der Kitas wünschenswert.» An diesem Mittwoch beschäftigt sich die Bund-Länder-Runde mit Lockerungen für Kitas, die derzeit nur Notbetreuung anbieten. 

Deutschland

05.05. 14:04

Söder kündigt strenge Kontrollen der Gastronomie an

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat strenge Kontrollen nach der Öffnung der Gastronomie angekündigt. «Das ist alles kein Kavaliersdelikt», sagte er am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Es werde bei Verstößen beispielsweise gegen Abstandsregeln «hohe Ordnungswidrigkeitsstrafen» geben. Nach wochenlanger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie dürfen in Bayern auch Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche von Gaststätten - und damit auch Biergärten - am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai, Hotels am 30. Mai.

Bayern

05.05. 12:57

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 438 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 04.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 354 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 81 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund.

Kelheim

05.05. 12:56

Söder sperrt Bayern wieder auf

Nach wochenlangen Verboten und Beschränkungen hat das bayerische Kabinett eine weitreichende Lockerung der harten Anti-Corona-Maßnahmen beschlossen. 
Die bisher geltenden Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben - gewisse Kontaktbeschränkungen und ein Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum bleiben aber bestehen. Ab diesen Mittwoch ist es erlaubt, eine Person außerhalb des eigenen Hausstands und auch enge Familienangehörige zu treffen oder auch zu besuchen.
Nach wochenlanger Zwangspause dürfen in Bayern Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche von Gaststätten am 18. Mai, Speiselokale am 25. Mai, Hotels am 30. Mai.

Schon ab kommenden Montag dürfen alle Geschäfte wieder öffnen, also auch die größeren. Die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern entfällt.

Die Schulen sollen ab Montag schrittweise für immer mehr Jahrgänge wieder öffnen - aber nur langsam. Am 11. Mai sollen zunächst die Jahrgänge zurück an die Schulen dürfen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen, sowie die Viertklässler an den Grundschulen. Erst nach den Pfingstferien Mitte Juni soll es wieder Präsenzunterricht für alle Schüler und alle Altersklassen geben. Abschlussklassen dürfen seit Ende April wieder die Schule besuchen.

Wann wieder alle Kindergärten und Kitas öffnen dürfen, bleibt hingegen noch offen. Ab kommenden Montag dürfen aber bestimmte Kinderbetreuungseinrichtungen wieder öffnen, unter anderem Waldkindergärten und Tagespflegeeinrichtungen mit bis zu fünf Kindern. Zudem wird wechselseitige private Kinderbetreuung in festen Kleingruppen von bis zu drei Familien erlaubt.

Schon an diesem Mittwoch dürfen Spielplätze in Bayern wieder freigegeben werden. Ab kommenden Montag dürfen dann Zoos, botanische Gärten, Museen, Bibliotheken, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten wieder öffnen. Damit setzt der Freistaat eine Bund-Länder-Vereinbarung aus der vergangenen Woche um. Im Bereich Theater gebe es dagegen noch Klärungsbedarf und keine Entscheidung.

Zudem lockert Bayern das strikte coronabedingte Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen: Ab dem Wochenende sind wieder Besuche von einer festen Kontaktperson erlaubt - unter strikten Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Ab kommendem Montag sollten zudem bestimmte kontaktlose Einzel-Sportarten wieder erlaubt werden - etwa Tennis, Leichtathletik, Golf und Segeln
 

Bayern

05.05. 12:53

Corona-Zahlen für Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach

Quelle: Gesundheitsamt Amberg/Amberg-Sulzbach, Dr. Roland Brey

Fälle AS:                           453 (+5), davon Todesfälle: 43 (0)

Fälle AM:                            73 (0),   davon Todesfälle: 3 (0)

Gesamt (AS+AM):            526 (+5), Todesfälle 46 (0)

 

Oberpfalz

05.05. 12:39

Deutsche Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner warnen: Rauchen verhindert keine Corona-Infektion

Berichte aus Frankreich, dass Nikotin unter Umständen das Andocken von Viren an Körperzellen erschweren kann, sorgen für Verunsicherung. In einer Studie sollen die bislang vorwiegend theoretischen Überlegungen überprüft werden. Dabei sollen allerdings nicht Zigaretten Verwendung finden, sondern Nikotinpflaster, wie sie auch in der Raucherentwöhnung benutzt werden. Das Ergebnis dieser Studie bleibt abzuwarten. 

Tatsache ist, dass beim Rauchen zwar auch Nikotin im Körper aufgenommen wird, zusätzlich aber eine Vielzahl von anderen Giften und Substanzen, die zum einen die "Müllabfuhr" der Lunge lähmen und zum anderen zu schwerwiegenden Störungen der Lungenfunktion (COPD) führen können. Dies erhöht nachweislich und durch viele Studien gestützt die Komplikationsrate von COVID-19 erheblich. 

Die Mediziner raten daher:

Hören Sie auf zu rauchen!

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Lunge so gut wie möglich funktioniert!

Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig, wenn Sie unter COPD oder unter Asthma leiden. 

Deutschland

05.05. 12:29

Haareschneiden ohne Mundschutz in Amberg

Haareschneiden ist wieder erlaubt, aber nur mit einem Schutz- und Hygienekonzept. Der Inhaber eines Friseursalons im Stadtgebiet wollte das nicht für bare Münze nehmen und eröffnete seinen Betrieb, als hätte es nie den Corona-Virus gegeben. Ohne Mundschutz trafen ihn am Montagnachmittag die Polizeibeamten nach einem Hinweis an, aber auch die zwei Kunden im Salon nahmen es mit dem Mundschutz ebenso nicht genau. Der Betrieb wurde sofort eingestellt und gegen alle drei beteiligten Personen Anzeigen wegen einem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Oberpfalz

05.05. 11:11

In Lederhosen und Dirndl zum Drive-in-Volksfest

Festwirte haben in Landshut die Not zur Tugend gemacht und wegen der Corona-Krise eine Drive-in-Dult organisiert. Die Gäste können nicht nur Mandeln, Lebkuchenherzen und Co kaufen, sondern in ihren Autos auch Volksfeststimmung erleben: Sie fahren durch ein großes Festzelt, können auf Bildschirmen Fotos und Videos aus den vergangenen Jahren sehen und auch Musik gibt es. «Die Leute sitzen da in Lederhosen und Dirndl drin und feiern zehn Minuten Dult», sagte Veranstalter Patrick Schmidt. Am Dienstag geht der Spaß in die nächste Runde, denn wegen der großen Resonanz am Wochenende wurde das Fest bis zum 11. Mai verlängert. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Sogar aus Freising und München seien die Gäste gekommen, sagte Schmidt.

Niederbayern

05.05. 11:01

Internationale Meistersinger Akademie in Neumarkt abgesagt 

Die Stadt Neumarkt hat die diesjährige Internationale Meistersinger Akademie (IMA) wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Es wäre die 10. IMA in Neumarkt gewesen, die vom 12. Juli bis 11. August 2020 geplant gewesen war. 16 Sängerinnen und Sänger aus neun Ländern wären heuer mit dabei gewesen, sie hatten sich unter ursprünglich 240 Bewerbern durchgesetzt. Die IMA bietet den Sängerinnen und Sänger eine besondere Förderung. Denn sie erhalten nicht nur eine breitgefächerte gesangliche Weiterbildung auf höchstem Niveau, sondern es wird ihnen auch eine direkte Kontaktpflege in die Berufswelt hinein ermöglicht, indem Agenten, Intendanten, Opernhausdirektoren und Konzertveranstalter aus dem In- und Ausland in die Kurse eingeladen werden. All dies muss angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie 2020 entfallen. Damit finden auch die beliebten Konzerte der IMA nicht statt, auf die sich viele schon seit langem gefreut haben.

Neumarkt

05.05. 08:18

Infineon hält sich deutlich in Gewinnzone - Aussichten eingetrübt

Der Chiphersteller Infineon leidet zwar unter der Corona-Krise, hält sich aber deutlich in der Gewinnzone. Im zweiten Geschäftsquartal von Januar bis März erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 178 Millionen Euro - ein Rückgang von 15 Prozent zum Vorjahresquartal, wie Infineon am späten Montagabend mitteilte. Der Umsatz blieb stabil.

Der Ausblick für das zweite Geschäftshalbjahr habe sich «deutlich eingetrübt», sagte Konzernchef Reinhard Ploss. Infineon sei «nicht immun gegen den massiven Rückgang der Weltwirtschaft». Er betonte aber auch: «Unser Unternehmen ist krisenerprobt. Trotz aller Schwierigkeiten, etwa bei Lieferketten und in der Fertigung, konnten wir unseren Betrieb in den vergangenen Wochen weitgehend aufrechterhalten. Zudem haben wir frühzeitig Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet.»

Nachdem das Infineon im März seine Jahresprognose zurückgezogen hatte, gab es nun einen neuen Ausblick. Dieser enthält erstmals das US-Unternehmen Cypress, dessen Kauf für 9 Milliarden Euro im April genehmigt worden war. Ploss rechnet vor allem im Geschäft mit der Automobilindustrie mit starken Umsatzrückgängen. In diesem Bereich hatten sich auch im vergangenen Quartal schon Bremsspuren gezeigt.

Mit Cypress zusammen rechnet Infineon nun mit einem Umsatz von rund 8,4 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr, ohne wären es rund 7,6 Milliarden. Letzteres ist deutlich weniger als die alte Prognose, die - ohne Cypress - bei 7,9 bis 8,4 Milliarden Euro lag. Auch beim Ergebnis bleibt der neue Ausblick hinter dem alten zurück.

Regensburg Stadt

05.05. 06:12

Wie geht es für Restaurants und Hotels in Deutschland weiter? 

Morgen wollen sich Kanzlerin Merkel und die Länderchefs zu weiteren Lockerungen absprechen. Nach Niedersachsen ist jetzt auch Mecklenburg-Vorpommern mit Plänen dazu aber vorgeprescht. Mecklenburg-Vorpommern will schon in der Woche vor Pfingsten auch Auswärtigen wieder Urlaub an der Ostsee erlauben. Das sieht ein Stufenplan zum Neustart des Gastgewerbes im Nordosten vor, auf den sich am Montagabend in Schwerin Vertreter von Landesregierung und Gastgewerbe in der gemeinsamen Task Force Tourismus verständigten. 

Deutschland

05.05. 06:11

Grenzkontrollen verlängert

Bundesinnenminister Seehofer hat die Grenzkontrollen zu mehreren Nachbarländern verlängert. An den Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark wird bis zum 15. Mai kontrolliert. Auch für Flüge aus Spanien und
Italien gilt die Verlängerung. So soll das Coronavirus weiter erfolgreich eingedämmt werden, hieß es in einem Schreiben des Ministeriums. Die Kontrollen gelten seit Mitte März.

Deutschland

05.05. 06:10

Milliarden im Kampf gegen Corona

Eine globale Allianz hat 7,4 Milliarden Euro im Kampf gegen das Coronavirus gesammelt. Dies sei "ein starkes und inspirierendes Zeichen weltweiter Solidarität", erklärte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros. Mit dem Geld soll die Suche nach einem Gegenmittel und einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit Covid-19 unterstützt werden. Deutschland will 525 Millionen Euro beisteuern.

WELT

05.05. 06:07

Bayerns Theater erarbeiten Konzept für Öffnung

Die bayerischen Theater wollen ein Konzept für Proben- und Vorstellungsbetrieb in der Corona-Krise erarbeiten. Darauf verständigten sich 25 Intendanten von Staatstheatern, städtischen Bühnen und Privattheatern bei einem Treffen in Regensburg. Eine Arbeitsgruppe der Theaterleiter will nun einen Leitfaden erstellen, mit welchen Hygiene- und Betriebsvorschriften die Kulturarbeit wieder aufgenommen werden kann. Bereits in der kommenden Woche sollen erste Vorschläge vorliegen.

An dem Gespräch habe auch Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilgenommen, berichtete der bayerische Landesverband des Deutschen Bühnenvereins am Montag. Der Minister habe dabei erklärt, dass es einen normalen Betrieb an den Theatern wohl erst wieder geben werde, wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus eingesetzt werden könne. Über Vorstellungen mit reduziertem Publikum müsste die örtlichen Behörden entscheiden.

Regensburg Stadt

04.05. 19:43

Landkreis Straubing-Bogen: Zahl der Genesenen bleibt weiterhin höher als die Zahl der Neuinfizierten

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 2 (Vortag: 1) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 413 Infizierte (Stand 04.05., 19:00 Uhr).

Im Landkreis wurden bisher (Stand 30. April) 194 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Zuletzt waren es 17 Personen am Tag, so dass die Anzahl der aktuell Infizierten nunmehr deutlich sinkend ist und bei 195 liegt. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 20 Personen aus dem Landkreis. Das 20. Todesopfer ist ein 92-jähriger Mann, dessen Tod am Montag gemeldet wurde.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 49 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 4 davon intensiv-medizinisch (Stand 04.05., 9:00 Uhr).



 

Niederbayern

04.05. 19:00

Niedersachsen plant Öffnung von Hotels und Restaurants

Niedersachsen will als erstes Bundesland die Gastronomie nächsten Montag wieder öffnen. Das kündigte Wirtschaftsminister Althusmann an. Sowohl drinnen als auch draußen soll es dann aber maximal die Hälfte der Plätze geben. Diese Auslastung soll auch für Hotels, Pensionen und Jugendherbergen gelten, die ab dem 25. Mai wieder aufmachen sollen. So sieht es ein Stufenplan der Landesregierung vor - endgültig beschlossen werden soll er nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

Deutschland

04.05. 18:59

Söder bleibt vorsichtig bei Corona-Lockerungen

Ministerpräsident Söder kündigte an, dass Bayern bei den Lockerungen weiter einen vorsichtigeren Weg verfolgen werde als andere Bundesländer. Aber es sei Zeit für schrittweise Erleichterungen, immer in Verbindung mit Auflagen, sagte er. Das Kabinett werde morgen beschließen, mit welchen Vorschlägen man in die Bund-Länder-Beratungen gehe.

Bayern

04.05. 18:49

Bayerns Theater erarbeiten Konzept für Öffnung

Die bayerischen Theater wollen ein Konzept für Proben- und Vorstellungsbetrieb in der Corona-Krise erarbeiten. Darauf verständigten sich 25 Intendanten von Staatstheatern, städtischen Bühnen und Privattheatern bei einem Treffen in Regensburg. Eine Arbeitsgruppe der Theaterleiter will nun einen Leitfaden erstellen, mit welchen Hygiene- und Betriebsvorschriften die Kulturarbeit wieder aufgenommen werden kann. Bereits in der kommenden Woche sollen erste Vorschläge vorliegen.

An dem Gespräch habe auch Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilgenommen, berichtete der bayerische Landesverband des Deutschen Bühnenvereins am Montag. 

Bayern

04.05. 18:12

Deutschland stellt mehr als eine halbe Milliarde für Corona-Forschung bereit

Um die Suche nach einem Impfstoff und Medikamenten gegen das Coronavirus zu unterstützen, will Deutschland 525 Millionen Euro bereitstellen. Das kündigte Kanzlerin Merkel auf einer internationalen Geberkonferenz an. Ziel der Konferenz ist es, insgesamt 7,5 Milliarden Euro dafür zu sammeln. Auch andere Länder kündigten bereits Zuschüsse an.

Deutschland

04.05. 17:41

Plexiglas-Scheiben sichern Regensburger Korruptionsprozess gegen Corona

Nach einer Corona-bedingten Unterbrechung ist heute der Korruptionsprozess gegen den Regensburger Ex-Oberbürgermeister Joachim Wolbergs fortgesetzt worden. Im Gerichtssaal wurden Trennwände aus Plexiglas aufgestellt, die Zuschauer mussten weit auseinander sitzen. Wolbergs beklagte, dass Prozesse wie der zum Loveparade-Unglück oder der zur 6-Millionen-Euro-Bestechung bei der Fußball-WM 2006 eingestellt wurden, gegen ihn werde aber weiter verhandelt, das sei alles Schuld der Staatsanwaltschaft, sagte Wolbergs. Der Prozess wird fortgesetzt.

Regensburg Stadt

04.05. 17:03

Dritter Tag ohne neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Nach dem dritten Tag ohne neue Fälle sieht die Bilanz aktuell so aus:

bestätigte Infektionen: 436

davon wieder gesund: 335

Fall noch aktiv: 86

Tote: 15

Im Rettungsdienstbereich, der die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg umfasst, werden zurzeit 39 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 14 in Intensivbetten. 40 Intensivbetten sind derzeit frei. Damit hat sich auch die Situation in den Krankenhäusern entspannt.

Schwandorf

04.05. 16:26

Gegen Corona-Leere: Aktion im Theater Regensburg beginnt

Regensburger Künstler starten heute Abend eine Aktion, um Leben ins leere Theater Regensburg einzuhauchen. Sie wollen eine der dortigen Logen für 72 Stunden, also drei Tage lang, besetzen. Die Mitarbeiter des Theaters teilen sich dazu in einem Schichtplan ein – Tag und Nacht. Was passiert, sei zweitrangig, so das Theater. Vielleicht werde gesungen, vielleicht gespielt, Kaffee gekocht, gelesen oder geschlafen. Im Vordergrund soll die Sorge um das Theater in Corona-Zeiten stehen. Die Performance startet heute um 19:30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Theaters Regensburg. (www.youtube.com/TheaterRegensburg). 

Regensburg Stadt

04.05. 16:09

Regensburger Rettungsschiff in Palermo eingelaufen - Crew in Corona-Quarantäne

Das Regensburger Rettungsschiff „Alan Kurdi“ ist heute früh in den Hafen von Palermo auf Sizilien eingelaufen. Über einen Monat war die Besatzung auf See. Jetzt müssen sie weitere zwei Wochen im Hafen an Bord bleiben. Alle Crewmitglieder werden auf Corona getestet, das Schiff wird komplett desinfiziert. Die „Alan Kurdi“ hatte 150 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Welches Land sie aufnimmt, ist weiter ungewiss. 

Regensburg Stadt

04.05. 15:38

Landratsamt Cham zur aktuellen Corona-Lage

Zum Stand 4. Mai 2020, 13.15 Uhr, sind im Landkreis Cham keine weiteren Verdachtsfälle bestätigt worden, es bleibt bei 410 positiv auf den Corona-Virus Getestete. Mittlerweile wurden 376 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

In den Sana-Kliniken des Landkreises Cham werden vier bestätigte Covid-19-Fälle stationär behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Erst heute wurde bekannt, dass am vergangenen Wochenende zwei Landkreisbürger, ein 81-jähriger und ein 88-jähriger Mann, verstorben sind. Mit oder an Covid-19 sind somit bisher insgesamt 19 Menschen aus dem Landkreis Cham verstorben.

Cham

04.05. 15:28

15. Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist der 15. Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Heute verstarb ein 76-jähriger Mann im Klinikum. Weiter sind fünf neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, fünf Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 85 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 358.

Neumarkt

04.05. 14:58

Demo in Straubing gegen Coronabeschränkungen - Versammlungsleiter flüchtet

Etwa 30 Personen haben am Wochenende in Straubing gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen demonstriert. Angemeldet war der sogenannte Protestspaziergang nicht, daher rückte die Polizei an. Sie sprach mit dem Versammlungsleiter. Der löste die Kundgebung zwar umgehend auf, gab den Beamten aber falsche Personalien an und war plötzlich verschwunden. Jetzt versucht die Polizei, die wahre Identität des etwa 35 Jahre alten Mannes herauszufinden.

Niederbayern

04.05. 14:38

Christusstatue in Rio trug eine Maske gegen COVID-19

Eine Maske, die heute von vielen Leuten auf den Straßen Brasiliens und der Welt getragen wird, bedeckte auch die Nase und den Mund der größten brasilianischen Ikone: Cristo Redentor (Christus der Erlöser) oberhalb von Rio de Janeiro. Als Teil der Initiative Todos pela Saúde (Alle für die Gesundheit), einer Allianz von Gesundheitsexperten, die mit dem Ziel gegründet wurde, das neuartige Coronavirus und seine Auswirkungen auf die brasilianische Gesellschaft zu bekämpfen, unterstreicht die Aktion die Bedeutung des Schutzes aller beim Verlassen des Hauses und verstärkt die Botschaft #MaskSaves. Die Projektion fand an diesem Sonntag (3. Mai) zwischen 19 und 22 Uhr statt. 

WELT

04.05. 14:03

Verwaltungsgerichtshof kippt Erlaubnis für Laden in Regensburger Donaueinkaufszentrum

Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die vorläufige Verkaufserlaubnis für ein Modegeschäft in einem Regensburger Einkaufszentrum gekippt. Er revidierte am Montag eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Regensburg aus der vergangenen Woche. Die Entscheidung fiel allerdings aus formalen Gründen. Zur grundsätzlichen Frage, ob das Verbot für Läden mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche in Einkaufszentren zulässig ist, äußerten sich die Richter nicht.

Der Betreiber des Ladens hatte argumentiert, dass sein Geschäft selbst unter der Grenze von 800 Quadratmetern Ladenfläche liege und man nicht die Gesamtfläche des Einkaufszentrums heranziehen dürfe. Der Verwaltungsgerichtshof entschied dennoch gegen ihn. Entscheidend ist dabei die Frage, an wen sich die kritisierte Verordnung wendet. Das ist im Falle eines Einkaufszentrums nach Überzeugung der Richter nicht der einzelne Ladenbetreiber sondern der Betreiber des Zentrums. Damit gebe es kein «feststellungsfähiges Rechtsverhältnis» zwischen dem Ladeninhaber und der Stadt Regensburg, gegen die dieser sich gewandt hatte. Damit sei der Antrag unzulässig.

Regensburg Stadt

04.05. 12:55

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Infizierte:            448 (+1)

Todesfälle:         43 (0)

Oberpfalz

04.05. 12:23

Landkreis Cham vergibt Jugendpreis

Als besonderes Zeichen der Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit wird der Landkreis Cham auch in diesem Jahr wieder Jugendpreise vergeben. Hier sollen besonders herausragende Leistungen in der Jugendarbeit entsprechend gewürdigt werden, insbesondere Projekte im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Jugendpreise gibt es in zwei Kategorien. Zum einen können Jugendverbände, Vereine, Gruppen, Institutionen und Initiativen der außerschulischen Jugendarbeit, die interessante Projekte verwirklicht haben, mit einem Preisgeld von 700 Euro belohnt werden. Zum anderen können besonders engagierte Personen oder Gruppen in der Jugendarbeit ebenfalls 700 Euro erhalten.

Außergewöhnliche Projekte und Leistungsträger aus Jugendorganisationen und Jugendinitiativen erhalten mit dem Jugendpreis somit nicht nur ideelle, sondern auch materielle Anerkennung.

Die Vergaberichtlinien mit allen Einzelheiten über die Vergabe des Preises sind auf der Internetseite des Landkreises unter https://www.landkreis-cham.de/media/2008/richtlinien_jugendpreis.pdf veröffentlicht. Bezüglich der Abgabefrist machen wir darauf aufmerksam, dass die Vorschlagsfrist bereits am 30. Juni endet.

Grundsätzlich soll deutlich gemacht werden, dass es auch heute noch sinnvoll ist, sich ehrenamtlich für eine hochwertige Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen zu engagieren.

Bei den Projekten ist besonders darauf zu achten, dass es sich um innovative bzw. kreative Projekte im ehrenamtlichen Bereich handelt. Aktionen, die keine neuen oder besonderen Aspekte enthalten oder von anderen Vereinen in ähnlicher Form ebenfalls schon durchgeführt werden, entsprechen nicht dem Grundgedanken des Jugendpreises.

Entsprechende Vorschläge bitte sobald wie möglich beim Amt für Jugend und Familie im Landratsamt Cham schriftlich einreichen. Ansprechpartner ist Kreisjugendpfleger Simon Frank, Tel.: 09971/78219.

Cham

04.05. 12:11

Roche liefert Corona-Antikörpertest ab Mai in Deutschland aus

Noch im Mai will das Pharmaunternehmen Roche einen neuen Test auf Antikörper gegen das neuartige Coronavirus an Gesundheitseinrichtungen in Deutschland ausliefern. Das vereinbarte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und das Unternehmen am Montag im oberbayerischen Penzberg. «Der neue Test ist eine wichtige neue Wegmarke im Kampf gegen das Virus», sagte Spahn. Drei Millionen Tests sollten noch im Mai ausgeliefert werden, für die dann kommenden Monate seien je fünf Millionen Tests zur Auslieferung nach Deutschland vereinbart.

Deutschland

04.05. 11:21

Corona - Verbot Menschenansammlung/Infektionsschutzgesetz

 Aus dem Neumarkter Polizeibericht:

Am 01.05.2020, 19:25 Uhr, wurde eine Gruppe von mehreren Jugendlichen am Radschuppen der Grundschule in Woffenbach angetroffen. Bei Erblicken der Streife ergriffen alle die Flucht. Lediglich zwei 15- und 17-jährige Jungen konnten gestellt und kontrolliert werden. Beide konnten keinen triftigen Grund im Sinne der Infektionsschutzmaßnahmeverordnung für das Verweilen vorweisen. Ein Platzverweis wurde erteilt und Anzeige erstattet.

Neumarkt

04.05. 08:44

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 438 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 03.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 350 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 80 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

 Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen wieder erlaubt

Die Kirchen öffnen ab 4. Mai wieder ihre Pforten und Gottesdienste sind – wenn auch unter Auflagen – wieder möglich. Die Livestream-Gottesdienste haben sich erstaunlich gut eingespielt und wurden gut angenommen. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner aus Kelheim: „Es ist sehr erfreulich, dass mit der Wiederöffnung etwas Normalität in unsere Kirche zurückkehrt. Wir haben Konzepte in Sachen Abstandsregelung, Desinfektions- und Hygienemaßnahmen für unserer Kirche entwickelt. Wir haben circa 100 Sitzplätze und appellieren an die Kirchenbesucher mit der Situation bewusst und mit entsprechender Rücksicht umzugehen.“

 Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts

Für die Betreiberinnen und Betreiber von Ladengeschäften, Einkaufszentren und Kaufhäusern des Einzelhandels stellt das Bayerische Gesundheitsministerium eine Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts zur Verfügung.

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/checkliste_hygienekonzept_2te_bayifsmv.pdf

Kelheim

04.05. 07:33

Helden des Alltags: Emilia Daffner

Der Landkreis Kelheim hat wieder eine Heldin des Alltags gekürt und ihr diesen Text gewidmet: 

Die Corona-Krise stellt uns als Gesellschaft aktuell vor nie dagewesenen Herausforderungen. Jeder einzelne von uns kann durch seinen persönlichen Einsatz enorm Positives bewegen. Jeden Tag leisten viele Menschen bei uns im Landkreis Kelheim Dinge, die nicht selbstverständlich sind und über das Normalmaß weit hinausgehen. Der Landkreis Kelheim startete daher unter dem Motto „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ die Kampagne „Helden des Alltages im Landkreis Kelheim gesucht.“ Alle „Helden des Alltags im Landkreis Kelheim“ werden nach der Corona Krise ins Landratsamt zu einer Feier eingeladen.

Heute dürfen wir Ihnen als einen unseren „Helden des Alltags“ im Landkreis Kelheim Emilia Daffner vorstellen. Über 100 Masken hat Emilia bereits genäht. Nach den Schulaufgaben setzt sich das Mädchen an die Nähmaschine und näht fleißig Masken – und das völlig kostenlos. Für ihre Mutter ist sie jetzt schon die persönliche kleine Heldin.  Der Landkreis bedankt sich ausdrücklich für das enorme Engagement von Emilia Daffner und freut sich den Titel „Held des Alltags im Landkreis Kelheim“ verleihen zu dürfen. Kennen auch Sie Helden des Alltags? Bitte melden Sie uns Ihre persönliche Alltagsheldin bzw. Alltagshelden! Email: pressestelle@landkreis-kelheim.de bzw. rufen sie uns an: 09441/207-1020 bzw. 1021 bzw. 1015.

Kelheim

04.05. 06:22

Erster Gottesdienst gut besucht

Es geht wieder los: Nach einer wochenlangen coronabedingten Pause dürfen Kirchen in Bayern seit Montag wieder Gottesdienste mit Besuchern feiern. Als einer der ersten im Freistaat lud Stadtpfarrer Thomas Jeschner um kurz nach Mitternacht in die St.-Laurentius-Kirche in Eschenbach in der Oberpfalz (Landkreis Neustadt an der Waldnaab). Rund 40 Menschen kamen zu der außergewöhnlichen Veranstaltung - mehr durften nicht rein, wie Jeschner sagte.

Die Staatsregierung hatte die seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkungen im Freistaat für alle Glaubensgemeinschaften vergangene Woche ab dem 4. Mai gelockert. Bei Gottesdienstbesuchen müssen demnach allerdings viele Auflagen beachtet werden, damit die Ansteckungsgefahr vertretbar bleibt: Mundschutz, Mindestabstand von zwei Metern, Hygiene-Konzepte in den Kirchen und je nach Größe des Versammlungsortes auch Obergrenzen für Besucherzahlen.

So hatte auch Pfarrer Jeschner in Eschenbach in den vergangenen Tagen nach eigenen Angaben mit dem Hausmeister die Kirche ausgemessen und Sitzreihen gesperrt. «Theoretisch haben wir hier Platz für über 300 Menschen», sagte er. «Aber jetzt mit den Abstandsregeln können wir nur maximal jede zweite Sitzreihe besetzen.» Dennoch freue er sich, wieder Gottesdienste mit Besuchern in der Kirche feiern zu können, so Jeschner. «Den Wunsch in der Gemeinde habe ich deutlich vernommen.»

Wie heikel und umstritten das Thema war, zeigte unter anderem ein Eilantrag eines Münchner Anwalts vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Er hatte gegen das sogenannte Gottesdienstverbot geklagt, weil er als Katholik das Osterfest auch in Corona-Zeiten mit einem Gottesdienst feiern wollte. Das Verbot verletze ihn in seiner Religionsfreiheit. Wegen der Ansteckungsgefahr folgte das Gericht der Argumentation aber nicht.

Oberpfalz

04.05. 06:21

Kelheimer Kreistag muss ausweichen

Der neugewählte Kelheimer Kreistag trifft sich heute zu seiner ersten Sitzung. Wegen der Corona-Auflagen findet sie in der Kelheimer Dreifachturnhalle statt. Ganz oben auf der Tagesordnung steht die Wiederwahl des Landrates Martin Neumeyer. Der CSU Politiker hatte bei der Kommunalwahl 70 % der Stimmen bekommen. Auch für die Grünen ist die Kreistagswahl in Kelheim gut gelaufen, deshalb erheben sie Anspruch auf eine Führungsposition. Olivia Kreyling bewirbt sich für die Grünen um das Amt der 3. stellvertretenden Landrätin. 

Kelheim

03.05. 16:38

Bayerns Gastgewerbe: «Wir sind lebensrelevant»

Bayerns Gastgewerbe hat angesichts der Existenznot Tausender Betriebe einen dramatischen Appell an die Politik gerichtet. Wenige Tage vor der für den 6. Mai geplanten Bund-Länder-Konferenz forderte die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Angela Inselkammer, ein stufenweises Wiederhochfahren von Gastronomie und Hotellerie. Betriebe sollten öffnen dürfen, soweit sie definierte Standards zum Infektionsschutz einhalten könnten, und zwar unabhängig von willkürlich gewählten Abgrenzungen wie Betriebsgrößen oder Öffnungszeiten.

«Ohne Hotellerie und Gastronomie wird unser Leben ärmer, wir sind nicht nur systemrelevant, sondern lebensrelevant», sagte Inselkammer und beschrieb die Lage der gesamten Branche als «dramatisch». Im Gastgewerbe sei die Arbeitslosigkeit im April um 208 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Dies sei die höchste Steigerung aller Branchen in der deutschen Wirtschaft. Ähnlich sei das Bild bei der Kurzarbeit: «Waren im Februar deutschlandweit 173 Mitarbeiter in Kurzarbeit, so wurde im März und April für über eine Million Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.»

Die beschlossene Reduzierung der Umsatzsteuer auf sieben Prozent sei ein enorm wichtiger Schritt gewesen, für die die Branche auch dankbar sei. Diese Maßnahme werde aber erst zum Tragen kommen, wenn die Betriebe überhaupt wieder Umsätze machen dürften. Bis dahin brauche es dringend einen Fonds mit direkten Finanzhilfen für alle Betriebstypen.

Die Branche erleide nicht aufgrund individueller Fehler Umsatzeinbrüche, sondern die Betriebe seien geschlossen worden, um die Gesundheit der Menschen zu gewährleisten. «Da ist ein verzweifelter Hilfeschrei nach staatlichen Mitteln keine Bittstellerei, sondern die einzige Möglichkeit, eine ganze Branche zu retten», sagte Inselkammer. Bei der Bund-Länderkonferenz am Mittwoch müssten Entscheidungen zu Eröffnungstermin und Rettungsfonds getroffen werden.
 

Bayern

03.05. 16:37

Aktuelle Corona-Zahlen in Bayern

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Menschen ist in Bayern auf 43 204 gestiegen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Sonntag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Gestorben sind demnach bisher 1933 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die Zahl der Genesenen schätzt das LGL inzwischen auf 34 230 Menschen.
 

Bayern

03.05. 16:23

Keine Neuinfektionen im Landkreis Schwandorf

Am Maifeiertag wurde im Landkreis eine Infektion und damit eine Gesamtzahl von 436 gemeldet. Dies ist auch die aktuelle Lage, nachdem am Samstag und heute keine neuen Infektionen gemeldet wurden.

Schwandorf

03.05. 14:10

 SPD-Vorsitzender Walter-Borjans ist gegen staatliche Kaufprämien für Autos 

Der SPD-Vorsitzende Walter-Borjans hat Forderungen aus der Autoindustrie nach einer staatlichen Kaufprämie zurückgewiesenDie Konzerne sollten zuerst einmal auf die Gewinne der vergangenen Jahre zurückgreifen, sagte er dem Magazin ,Business Insider".  Er nannte es falsch, bei coronabedingten Stützungsmaßnahmen nur auf große Unternehmen zu schauen, weil sie vermeintlich systemrelevant seien. "Es gibt einiges zu tun, damit die Gesellschaft eine gute Zukunft hat und nicht auseinanderfällt. Das erreichen wir nicht, wenn wir nur auf die Großen gucken. Bestes Beispiel ist die Gastronomie: Das ist keine Schlüsselbranche wie die Automobilindustrie, aber sie ist für das Zwischenmenschliche und die Lebensqualität vor Ort enorm wichtig."

Deutschland

03.05. 13:50

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren gegen Corona-Regeln

Mehrere tausend Menschen haben in Stuttgart gegen die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus demonstriert. Bei der als «überparteilich» bezeichneten Demonstration auf dem Cannstatter Wasen forderte Initiator Michael Ballweg die Einhaltung der Grundrechte wie Versammlungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Der IT-Unternehmer sprach von rund 5000 Teilnehmern am Samstag. Die Stuttgarter Polizei wollte keine Schätzung der Teilnehmerzahl abgeben. 

Hinter dem Protest steht die Initiative «Querdenken» von Ballweg. Nach einem anfänglichen Verbot der Stadt hatte die Initiative demonstrieren dürfen, weil das Bundesverfassungsgericht einem Eilantrag gegen das Verbot stattgegeben hat. Seine regelmäßigen Demos erhalten Zulauf: Vergangene Woche waren es noch wenige Hundert auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Bundesweit finden ähnliche Demos statt. Kritiker befürchten eine Vereinnahmung der Initiative durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.

In Stuttgart sei das «Freiheitsvirus» ausgebrochen, sagte Ballweg am Samstag. Auf einem roten Banner war die Parole «Wir sind das Volk» zu lesen, der auch von Anhängern der rechten Pegida-Bewegung skandiert wird. Auf einem Schild stand: «Gegen Zwangsimpfung und Überwachungs-App», auf einem weiteren «Demokratie statt Merkelatur». Auch die Deutschland-Flagge war in der Menge zu sehen.

Die Polizei sprach von einem friedlichem Verlauf. Die Demonstranten hätten sich im Großen und Ganzen an die Abstandsregeln gehalten.

Deutschland

03.05. 13:22

Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach
     Infizierte: 447 (+2 zum Freitag)
     Todesfälle: 43 (0

Oberpfalz

03.05. 12:16

Sachsens Wirtschaftsminister schlägt Öffnung der Gastronomie für 15. Mai vor

Die seit Wochen wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Cafés, Kneipen und Restaurants sollen nach dem Willen von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig schnell Klarheit haben, wann sie wieder öffnen können. Sollte es die Entwicklung der Infektionszahlen zulassen, schlägt er eine Öffnung der Außenbereiche unter strengen Auflagen für den 15. Mai vor, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. «Man könnte testen, ob die ?Sicherheitsvorkehrungen funktionieren, bevor sich alles am Pfingstwochenende ballt.»

Den 15. Mai wolle Dulig dem Ministerpräsidenten mit Blick auf die nächste Bund-Länder-Schalte am 6. Mai vorschlagen. Gemeinsam mit Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) und Verbänden werde derzeit an einem Stufenplan gearbeitet, so Dulig. «Soweit es geht, sollten wir das bundeseinheitlich abstimmen.» Zu Pfingsten könnten dann weitere Lockerungen - etwa für den Innenbereich in der Gastronomie - folgen. 
 

Deutschland

03.05. 11:39

Ikea will Filialen in Sachsen ab Montag wieder öffnen

Die Möbelkette Ikea will ab Montag ihre Filialen in Sachsen - in Chemnitz und Dresden - öffnen. «Bei all unseren Vorbereitungen geht Sicherheit vor Schnelligkeit», teilte Dennis Balslev, Geschäftsführer von Ikea Deutschland am Samstag mit. Für die Wiedereröffnung habe man ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt. Dieses habe sich bereits in Nordrhein-Westfalen bewährt, wo elf Filialen der schwedischen Kette seit dem 22. April wieder geöffnet haben. 

Das Unternehmen bat darum, besonders in den ersten Tagen nach Wiedereröffnung zurückhaltend zu sein, eine Mundschutzmaske zu tragen und mit maximal einer Begleitperson zu kommen. 

Im Freistaat dürfen ab Montag Möbelhäuser unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen. Darauf hat sich Sachsens Regierung am Donnerstagabend verständigt.

Deutschland

03.05. 10:52

Demos gegen Corona-Beschränkungen in Regensburg 

In Regensburg gab es gestern gleich zwei Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen, eine davon war allerdings nicht angemeldet.  Zunächst hatten am Neupfarrplatz etwa 50 Menschen friedlich demonstriert.  Nahezu zeitgleich löste die Polizei am Bismarckplatz einen nicht genehmigten Demonstrationszug mit etwa 150 Teilnehmern auf. Gegen die Verantwortlichen wird nun wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und das Infektionsschutzgesetz ermittelt. 

Regensburg Stadt

03.05. 10:11

Haare schneiden und gemeinsam beten - was sich zum 4. Mai ändert

Ab Montag dürfen Friseursalons nach mehrwöchiger Zwangspause in der Corona-Krise wieder öffnen und Kirchen Besucher zu öffentlichen Gottesdiensten einladen. Damit sich möglichst niemand mit dem Virus dort ansteckt, gelten aber einige Vorgaben.

ZUM THEMA FRISEURE:

Muss ich einen Mundschutz im Friseursalon tragen?

Ja. Sowohl Friseure als auch Kunden müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Man kann einen eigenen mitbringen, die Salons werden aber wohl auch einen bereitstellen. Probleme beim Schneiden soll es da nicht geben, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Gegebenenfalls nimmt man die Schlaufen kurzzeitig vom Ohr. Damit der Mundschutz dann nicht abfällt, könnte ihn der Kunde in dieser Zeit festhalten.

Wie wirken sich die neuen Vorgaben auf die Preise aus?

Kunden müssen wohl mehr bezahlen. Der Grund dafür ist zum einen der zeitliche Mehraufwand durch den neuen Schutzstandard. Zum anderen müssen die Salons mehr Geld für Schutzausrüstung wie Masken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel ausgeben. Wie teurer ein Haarschnitt künftig wird, lässt sich allerdings nicht genau beziffern. Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro.

Werden weiterhin alle Dienstleistungen angeboten?

Kunden werden sich auf Abstriche einstellen müssen. «Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden», heißt es dazu in dem Schutzstandard. Das trifft etwa die auf Bärte spezialisierten Barber besonders. Sie können nur Herrenhaarschnitte anbieten.

Haare waschen wird mit dem Standard für alle Kunden Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Weil man auch auf dem Weg zum Salon mit dem Virus in Kontakt kommen könnte, reicht es nicht, sich vor dem Friseurbesuch die Haare selbst zu waschen.

Ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee wird es außerdem vorübergehend beim Friseur wohl auch nicht geben. «Auch Zeitschriften sollen nur unter Hygieneauflagen zur Verfügung gestellt werden», heißt es. Beides soll das Infektionsrisiko in den Salons verringern.

Kann man jetzt nur noch mit einem Termin zum Friseur?

Theoretisch sind «Walk-in-Friseure», also solche ohne Terminvergabe, weiter erlaubt. Der Zentralverband empfiehlt aber Terminabsprachen. Wegen der erwartbar hohen Nachfrage nach der Wiedereröffnung dürfte es schwer werden, ohne Ankündigung einen Haarschnitt zu bekommen. Der Schutzstandard verbietet zudem Wartebereiche in den Salons.

Was ist, wenn ein Kunde oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wird?

Dazu sollen alle Kunden ihre Kontaktdaten im Friseursalon hinterlassen. Dazu zählt nicht nur die Adresse, sondern etwa auch die Handynummer oder E-Mail-Adresse. So sollen Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden können. 



ZUM THEMA GOTTESDIENSTE:

Wann werden die ersten Gottesdienste mit Besuchern stattfinden?

Das ist ganz unterschiedlich: Im Erzbistum Bamberg wird es nach Angaben eines Sprechers erst ab 10. Mai öffentliche Gottesdienste geben. «Die Zeit bis dahin wird genutzt, um die notwendigen Schutzkonzepte vorzubereiten und umzusetzen.» In anderen Bistümern wird schon konkret geplant: Einer der ersten Gottesdienste dürfte in Eschenbach in der Oberpfalz (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) stattfinden. Dort hat Stadtpfarrer Thomas Jeschner für Montag 0.05 Uhr zu einem Gottesdienst in die St.-Laurentius-Kirche geladen. 

Er freue sich, wieder Gottesdienste mit Besuchern in der Kirche feiern zu können, sagte Jeschner der Deutschen-Presse Agentur. «Den Wunsch in der Gemeinde habe ich deutlich vernommen.» Er muss nach eigenen Angaben nun mit dem Hausmeister die Kirche ausmessen und Sitzreihen sperren. «Theoretisch haben wir hier Platz für über 300 Menschen», sagte Jeschner. «Aber jetzt mit den Abstandsregeln können wir nur maximal jede zweite Sitzreihe besetzen.»

Welche Maßnahmen werden getroffen?

Die Diözese Regensburg beispielsweise hat Anweisungen zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften versandt, wie es sie auch in anderen Bistümern gibt. Demnach soll durch telefonische Anmeldung, Teilnahmekarten oder ähnliches kontrolliert werden, wer in den Gottesdienst kommt und dass eine maximal zulässige Zahl an Besuchern nicht überschritten wird. Außer für Mitglieder eines Hausstands gilt ein Mindestabstand von mindestens zwei Metern in alle Richtungen. 

Die Dauer der Liturgie darf auch 60 Minuten nicht überschreiten und alle Liturgen sollen sich vor und nach der Liturgie gründlich die Hände waschen, wie es weiter heißt. «Der Volksgesang sollte auf Grund des erhöhten Partikelausstoßes beim Singen stark reduziert werden», heißt es weiter. «Chorgesang ist nicht möglich. Das Gotteslob kann nur benutzt werden, wenn es von Zuhause mitgebracht wird.» Bei der heiligen Messe dürfen dem Priester oder Diakon kein Wein und Wasser gereicht werden. Und für die Kollekte sollen Körbchen an den Eingängen aufgestellt werden, die ohne Berührung benutzbar sind.

Was ist mit Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Hochzeiten und Beerdigungen?

Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen sollen nach Angaben der Diözese Regensburg im engen Familienkreis stattfinden mit Abstands- und Hygienevorschriften. Erstkommunion und Erstbeichte sollen nicht vor dem 31. August 2020 stattfinden. Firmungen wird es demnach erst 2021 wieder geben. Beichten seien unter Wahrung eines großen Abstandes von mindestens 2,5 Metern in der Kirche möglich. «Dabei kann zum besseren Verständnis auch ein mobiles Telefon (Handy, Smartphone) verwendet werden», heißt es weiter - gerade wenn zwischen Priester und Beichtenden zur Anonymität eine Holzwand aufgestellt werde. «Möglicherweise ist es zur Wahrung des Beichtgeheimnisses anzuraten, dass sich keine weiteren Personen in der Kirche befinden.»

Wird es weiter Online-Übertragungen geben?

Ja, gerade mit Blick auf ältere Gläubige und solche mit Vorerkrankungen, die zum eigenen Schutz besser nicht in die Kirche kommen sollten. Im Bistum Passau etwa sind Live-Übertragungen der Gottesdienste den Angaben nach zumindest bis Mitte Mai und an besonderen Festtagen geplant - über die schon erprobten Online-Medien sowie das regionale Fernsehen. «Wir waren sehr überrascht, wie viele Menschen das Angebot wahrgenommen und die Gottesdienste via Fernsehen und Streaming mitgefeiert und uns dankbare Rückmeldungen gegeben haben», sagte Bischof Stefan Oster laut Mitteilung. 

Bayern

03.05. 09:37

Tschechien will Grenzen wieder öffnen

Die tschechische Regierung erwägt, die Grenzen des Landes im Juli wieder zu öffnen. Die Gespräche darüber mit Österreich und der Slowakei seien weit fortgeschritten, die mit Polen allerdings kompliziert, sagte der Außenminister der Tschechischen Presseagentur. Demnach will er auch die Grenzen zu Deutschland wieder öffnen. Die aktuellen Kontrollen in Tschechien sind noch bis 14. Mai vorgesehen.

WELT

03.05. 08:08

Corona: Huml beruft Expertengremium zu Pflege ein

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) setzt beim Kampf gegen das Coronavirus in der Langzeitpflege auch auf ein neues Expertengremium. Dem Gremium gehören nach Angaben der Ministerin unter anderem Vertreter der Medizin, der Pflegewissenschaft, des Pflegemanagements sowie der Pflegepädagogik und der Sozialwissenschaften an. «Eine Aufgabe des Gremiums ist es, Handlungsempfehlungen für die Langzeitpflege mit zu erarbeiten», sagte Huml am Sonntag. 

Neben dem Infektionsschutz gehe es auch um ethische und gesellschaftliche Grundsatzfragen. Dies betreffe vor allem Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen. Huml prüft nach eigenen Angaben derzeit, ob es Erleichterungen beim Besuchsverbot für Altenheime und Pflegeeinrichtungen geben kann. Ziel seien Modelle, die gleichzeitig dem Infektionsschutz dienen und das Problem der Einsamkeit lösen.  

Vorsitzende des neuen Expertengremiums ist Astrid Herold-Majumdar, Professorin für angewandte Pflegewissenschaft der Hochschule München.

Bayern

03.05. 08:06

Bald Corona-Kino im Auto auch in Bayern erlaubt?

Kinofilme schauen, eine Theatervorstellung besuchen oder bei einem Konzert abrocken: Solche Großveranstaltungen könnten in Bayern trotz der Corona-Krise bald wieder möglich sein - im eigenen Auto. «Ich fände es wichtig für die Bevölkerung, dass sie wieder Kultur erleben kann», sagte Adrian Zaus, der in Regensburg ein Autokino eröffnen möchte. Auch in vielen anderen bayerischen Städten wie Hof, Marktredwitz, Tirschenreuth oder Gersthofen gibt es momentan ähnliche Initiativen.

In Bayern sind Autokinos wegen der Corona-Pandemie verboten. Ihr Besuch gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht als triftiger Grund, die eigene Wohnung zu verlassen. Andere Bundesländer wie Baden-Württemberg haben Autokinos schon erlaubt.


«In der Tat sind Autokinos aus infektiologischer Sicht unbedenklich, wenn in den Autos jeweils nur Personen aus demselben Hausstand sitzen. Das sagen auch unsere Fachleute vom Gesundheitsamt», heißt es aus der Stadtverwaltung Nürnberg. In den vergangenen Wochen hätten sich schon zahlreiche Veranstalter gemeldet, die gern ein Autokino eröffnen würden. Die Stadt sei deshalb mit den Behörden des Freistaats im Gespräch.

Der Schutz der Gesundheit habe momentan absoluten Vorrang, entgegnet das für die Filmbranche zuständige Digitalministerium. Doch es gibt auch Verständnis: «Die Auswirkungen der Kinoschließungen auf die Filmwirtschaft sind besorgniserregend. Und auch für die Bürgerinnen und Bürger wäre die Möglichkeit eines Kinoerlebnisses eine schöne Alternative.» Das Ministerium wolle sich deshalb dafür einsetzen, dass die Öffnung von Autokinos «in Betracht gezogen wird».

Schon am 6. Mai soll in Bayreuth die erste Kinovorstellung vor Menschen in Autos laufen, wenn es nach dem Betreiber Nicolas Nagler geht. «Wir hatten schon vor der Corona-Krise geplant, das Autokino in Bayern wieder aufleben zu lassen.» Auch in Landshut, Straubing und Passau stünden die Termine schon seit Monaten fest.

Anfangs sei das Autokino den lokalen Kinobetreibern ein Dorn im Auge gewesen, erzählte Nagler. Doch seit sie wegen der Corona-Krise ihre Kinosäale schließen mussten, wären sie an einer Kooperation interessiert. Die Städte wären ebenfalls «heilfroh, wenn mit unseren Autokinos wieder Mieten reinkommen. Die kommen schon auf uns zu und fragen, ob wir nicht mehr Veranstaltungen organisieren wollen.»

Auch Alexander Wolfrum kann sich kaum vor Anfragen von Sponsoren, Künstlern und Städten retten. Selbst Firmen hätten sich schon erkundigt, ob sie ihren Meetings künftig im Auto führen könnten, sagte der Betreiber einer Eventagentur. Er möchte auf der Münchner Theresienwiese ein Autokino eröffnen. Bis zu 600 Autos hätten dort Platz. Aber auch Filmliebhaber auf umgebauten Fahrrädern mit Dach und vier Reifen sollen bald Vorstellungen besuchen dürfen, hofft Wolfrum.

Das Interesse ist auf jeden Fall groß, wie die Bundesnetzagentur bestätigt. Dort müssen die Betreiber von Autokinos eine Frequenz für die Tonübertragung beantragen. «Vor der Corona-Krise wurden lediglich vereinzelt Frequenzen für Autokinos beantragt», so ein Sprecher. Seit Anfang März häuften sich die Anfragen - bundesweit hätte die Bundesnetzagentur seitdem schon mehr als 60 Frequenzen zugeteilt.

Heiko Desch von den «Drive In Autokinos» weiß, wie Vorstellungen in der Corona-Krise funktionieren können. Er betreibt fünf Autokinos in Deutschland - bis auf den Standort in Aschheim bei München sei überall schon Betrieb. Tickets gebe es nur online, die Besucher hinter der Autoscheibe auf ihren Smartphones vorzeigten. In einem Auto dürften nur zwei Erwachsene sitzen. Ordner weisen die Autofahrer auf ihre Plätze hin. «So können wir garantieren, dass selbst zwischen den Autos immer mindestens zwei Meter Abstand ist», sagte Desch. «Das klappt wunderbar.» An ein Comeback des Autokinos glaubt er trotzdem nicht: «Sobald die ganze Krise vorbei ist, werden die Autokinos wieder so schnell verschwinden, wie sie jetzt gerade auftauchen.»
 

Bayern

02.05. 14:43

Sachsen-Anhalt hebt Besuchsverbot in Pflegeheimen auf

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Sachsen-Anhalt dürfen künftig wieder Besuch empfangen. Vom 11. Mai an sei eine Stunde Besuch pro Tag von einer Person erlaubt, teilte die Staatskanzlei am Samstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Magdeburg mit. Die Gäste müssten einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der vom Heim gestellt werde. Das Besuchsverbot der vergangenen Wochen sei damit aufgehoben. 

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) betonte, es sei ihr wichtig, dass den Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenheime und ihren Angehörigen eine Perspektive aufgezeigt wird. Das Ministerium wolle den Einrichtungen Mund-Nasen-Schutz bereitstellen, damit auch Besucherinnen und Besucher ausgestattet werden könnten. Wenn es aus Gründen des Gesundheitsschutzes notwendig sei, könnten die Seniorenheime die Besuchserlaubnis einschränken. 

Deutschland

02.05. 14:42

Erster «Shoppingsamstag»: Handel schöpft Hoffnung

Bayerns Einzelhandel schöpft nach dem massiven Einbruch im Zuge der Corona-Pandemie wieder etwas Hoffnung. Der erste «Shoppingsamstag» nach der Lockerung der Corona-Regeln sei überraschend gut angelaufen, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Trotz Aprilwetters mit Regengüssen hätten sich teilweise sogar Schlangen vor den Geschäften gebildet. 

Ohlmann schätzte das Kundenaufkommen auf etwa 50 bis 60 Prozent eines normalen Samstagsgeschäfts. Dies sei ebenso wie bei den Umsätzen zwar nur ein «kleiner Vitaminstoß» für die Branche, jedoch besser als nichts. Mit der Disziplin beim Maskentragen, der Einhaltung der Abstandsregeln und der Beschränkung der Verkaufsflächen hätten Kunden und Handel ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt komme es darauf an, auf dem Weg der Lockerungen weiterzugehen. 

Aus Sicht der Branche ist es vor allem nötig, die Gastronomie wieder öffnen zu lassen und die Begrenzung der Verkaufsflächen auf 800 Quadratmeter wieder aufzuheben. «Dann erst wird es auch im Handel wieder richtig flutschen», sagte Ohlmann.

Am Montag hatten nach gut fünfwöchiger Pause wegen der Corona-Pandemie Geschäfte jenseits des täglichen Bedarfs wie Modeläden und Buchhandlungen in Bayern wieder öffnen dürfen. Die meisten Branchen müssen allerdings ihre Verkaufsfläche derzeit auf maximal 800 Quadratmeter reduzieren, falls sie größer ist.
 

Bayern

02.05. 14:41

43 050 Coronavirus-Fälle in Bayern registriert

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getesteten Menschen ist in Bayern auf 43 050 gestiegen. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Samstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Gestorben sind demnach bisher insgesamt 1907 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Die Zahl der Genesenen schätzt das LGL inzwischen auf 33 610 Menschen.

Bayern

02.05. 13:34

Sachsen-Anhalt erlaubt auch großen Geschäften Öffnung

In Sachsen-Anhalt dürfen von Montag an auch große Geschäfte unter Auflagen wieder öffnen. Das hat die schwarz-rot-grüne Landesregierung am Samstag beschlossen, wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilte. Öffnen dürfen auch wie geplant Friseure, Massage- und Fußpflegepraxen, Nagel- und Kosmetikstudios sowie Fahrschulen. 
 

Deutschland

02.05. 12:19

Schäuble warnt: Der Staat kann nicht für alles aufkommen

Bundestagspräsident Schäuble hat davor gewarnt, die Hilfsmöglichkeiten des Staates in der coronabedingten Wirtschaftskrise zu überschätzen. Er habe "die Sorge, dass die Menschen den Eindruck gewinnen, der Staat könne jetzt für alles
aufkommen", sagte er der "Mittelbadischen Presse".  Am Ende können wir aber für Hilfen und Sozialleistungen nur so viel aufwenden, wie erwirtschaftet wird. Deshalb müsse man gemeinsam entscheiden, wie sich eine intensive
Erholung der Wirtschaft in Deutschland und Europa zustande bringen lasse. Er gehe von einem starken Schub in Richtung Digitalisierung aus, so Schäuble. Er zeigte sich überzeugt: Die soziale Marktwirtschaft wird sich auch in dieser
Krise bewähren. Es werde aber nicht alles so sein wie vor der Krise.

Deutschland

02.05. 10:58

Ikea will Filialen in Sachsen ab Montag wieder öffnen

Die Möbelkette Ikea will ab Montag ihre Filialen in Sachsen - in Chemnitz und Dresden - öffnen. «Bei all unseren Vorbereitungen geht Sicherheit vor Schnelligkeit», teilte Dennis Balslev, Geschäftsführer von Ikea Deutschland am Samstag mit. Für die Wiedereröffnung habe man ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt. Dieses habe sich bereits in Nordrhein-Westfalen bewährt, wo elf Filialen der schwedischen Kette seit dem 22. April wieder geöffnet haben. 

Das Unternehmen bat darum, besonders in den ersten Tagen nach Wiedereröffnung zurückhaltend zu sein, eine Mundschutzmaske zu tragen und mit maximal einer Begleitperson zu kommen. Im Freistaat dürfen ab Montag Möbelhäuser unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen. Darauf hat sich Sachsens Regierung am Donnerstagabend verständigt.


 

Deutschland

02.05. 10:18

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 437 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 01.05.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 336 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 77 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders. 

Gottesdienste ab 4. Mai unter Auflagen wieder erlaubt

Die Kirchen öffnen ab 4. Mai wieder ihre Pforten und Gottesdienste sind – wenn auch unter Auflagen – wieder möglich. Die Livestream-Gottesdienste haben sich erstaunlich gut eingespielt und wurden gut angenommen. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner aus Kelheim: „Es ist sehr erfreulich, dass mit der Wiederöffnung etwas Normalität in unsere Kirche zurückkehrt. Wir haben Konzepte in Sachen Abstandsregelung, Desinfektions- und Hygienemaßnahmen für unserer Kirche entwickelt. Wir haben circa 100 Sitzplätze und appellieren an die Kirchenbesucher mit der Situation bewusst und mit entsprechender Rücksicht umzugehen.“

Kelheim

02.05. 10:04

Wirtschaftsverbände fordern Exit-Plan

In der Corona-Krise wächst der Druck auf Bund und Länder, weite Teile des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens wieder hochzufahren. Wirtschaftsverbände trommeln angesichts des Konjunktureinbruchs massiv dafür. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten bei ihrer Schaltkonferenz größere Schritte für ihre nächste Beratung kommenden Mittwoch angekündigt. Der Industrieverband BDI pocht nun auf einen klaren Exit-Plan zu diesem Termin. ®Unsere Unternehmen wollen und müssen wissen, in welchen Stufen das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder anlaufen soll - und zwar nach dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 6. Mai¯, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. ®Jede Woche eines Shutdowns kostet die deutsche Volkswirtschaft einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag an Wertschöpfung.

Deutschland

02.05. 09:21

Östereich öffnet alle Geschäfte

Start in eine neue Normalität: Ab heute dürfen in Österreich wieder alle Geschäfte und viele Dienstleistungsbetriebe wie Friseure öffnen. Es gelten aber weiter Hygiene-Vorschriften. So soll möglichst ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Lokale und Restaurants sollen Mitte Mai, Hotels Ende Mai wieder öffnen.

WELT

02.05. 07:43

Vier Todesfälle im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 8 (Vortag: 6) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 410 Infizierte (Stand 01.05., 18:00 Uhr).Im Landkreis wurden bisher (Stand 29. April) 177 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Aktuelle Zahlen darüber gibt es erst wieder nach dem Wochenende. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 19 Personen aus dem Landkreis. Am 1. Mai wurden vier neue Todesopfer aus dem Landkreis gemeldet.In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 58 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 11 davon intensiv-medizinisch (Stand 01.05., 9:00 Uhr).

Niederbayern

02.05. 07:36

Corona-Verstöße - Durchsuchung bei medizinischer Einrichtung

Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit einem Corona-Fall hat die Polizei eine medizinische Einrichtung in Niederbayern  durchsucht. Es handele sich um ein umfangreiches Ermittlungsverfahren, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Freitagabend mit. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf und die Kripo Straubing ermittelten demnach unter anderem wegen fahrlässiger Tötung in einem Fall sowie fahrlässiger Körperverletzung in einem weiteren Fall gegen die Einrichtung in Schaufling (Landkreis Deggendorf).  «Durch eine Anzeige ergaben sich Hinweise, dass die vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Einrichtung möglicherweise nicht ordnungsgemäß umgesetzt und vollzogen wurden», hieß es. Es sei möglich, dass dadurch ein «größerer Personenkreis» einer Ansteckungsgefahr durch das Virus Sars-Cov-2 ausgesetzt gewesen sei. Ein 82-jährige Frau sei nach dem Besuch der Einrichtung an der Erkrankung Covid-19 gestorben. «Die Gründe für die Infektion der Frau sind Gegenstand der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen.»Die Einrichtung habe die Kriminalpolizei bei dem Einsatz unterstützt, hieß es. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.   

Niederbayern

02.05. 07:31

Länger schlafen in der Krise - die Spur des Homeoffice im Stromzähler

In der Corona-Krise stehen Millionen Menschen in Deutschland offensichtlich später auf als sonst - und gehen auch später unter die Dusche. Die Stadtwerke in mehreren deutschen Kommunen beobachten in ihren Messdaten zum Strom- und Wasserverbrauch coronabedingte Veränderungen des Lebensrhythmus. «Morgens nutzen unsere Kundinnen und Kunden derzeit später Strom als sonst», sagt ein Sprecher der Stadtwerke München.

Bei den Augsburger Stadtwerken heißt es, dass der Anstieg des Stromverbrauchs am Morgen etwa eine Stunde später einsetzt als normal. Ähnlich in Leipzig: «Der morgendliche deutliche Anstieg des Stromverbrauchs setzt in Leipzig ein wenig später ein als vor Corona», sagt ein Sprecher der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft.

Noch deutlicher ist die Entwicklung beim Wasserverbrauch: «Man sieht, dass sich die "Morgenspitze" am Montag von 07.30 Uhr auf 9 Uhr verschiebt», sagt eine Sprecherin der Dresdner Stadtwerke Drewag. «Das heißt, dass die Leute später aufstehen und duschen.»

Allerdings ist die Datenlage nicht eindeutig. Mancherorts beobachten die örtlichen Stadtwerke keine zeitliche Verschiebung des Stromverbrauchs. 

In München hat der kommunale Netzbetreiber M-Net zudem Telefon- und Datenverkehr analysiert: Wenig überraschend ist der Datenverkehr am Vormittag stark angestiegen. Das schon totgeglaubte Festnetztelefon erlebt mit einer Steigerungsrate von 50 Prozent eine Renaissance. 

Deutschland

02.05. 06:03

Händedesinfektionsmittel für Kirchen im Landkreis Schwandorf

Das Landratsamt wird am Montag, 4. Mai von 9.00 bis 15.30 Uhr bei der Bundespolizei in Schwandorf, Weinbergstraße 47, an Kirchen und Glaubensgemeinschaften eine Erstausstattung an Händedesinfektionsmittel ausgeben. Bedient wird nur, wer sich als Abholer mit einem Schreiben des Pfarrers, Pastors, Rabbis oder sonstigem Vorstand der Kirchengemeinde ausweisen kann. Die Ausstattung wird nur an die Vertreter der jeweiligen Kirchengemeinde ausgegeben, nicht an einzelne Gläubige.

Ab 4. Mai sind öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften unter bestimmten, näher geregelten Voraussetzungen zulässig. Zu den Voraussetzungen gehört ein Infektionsschutzkonzept, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. In den von den katholischen Diözesen und der Evangelische Landeskirche vorgelegten Infektionsschutzkonzepten ist die Bereitstellung von Handdesinfektionsmittel für Gottesdienstbesucher vorgesehen.

Die Erstausstattung dazu ist über das Landratsamt erhältlich. Dieses Angebot gilt ausdrücklich für alle Glaubensgemeinschaften, um die Religionsausübung wieder möglich zu machen. Nach Erhalt dieser Erstausstattung sind die Kirchen und Glaubensgemeinschaften gehalten, sich selbst um die Beschaffung von Desinfektionsmittel zu bemühen, da das Marktgeschehen Anzeichen einer Normalisierung zeigt.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

Schwandorf

01.05. 15:54

Noch in der Nacht am Montag um 0.05 Uhr: Dekan Jeschner in Eschenbach feiert den ersten Gottesdienst mit Öffentlichkeit

Bereits in der Nacht des Montag, 4. Mai, um 0.05 Uhr feiert Dekan Thomas Jeschner in der Pfarrkirche St. Laurentius Eschenbach den ersten Gottesdienst mit zugelassener Öffentlichkeit. Dies war seit Sonntag, 15. März, nicht mehr möglich gewesen. Sieben Wochen lang wurden keine Gottesdienste mit der physischen Präsenz der Öffentlichkeit und der Gläubigen mehr gefeiert. Ab dem Augenblick, da dies wieder möglich ist, wird es unmittelbar vollzogen.

Dekan Jeschner erklärte, insbesondere bei den Gläubigen sei die Vorfreude und Freude im Vorfeld des Gottesdienstes enorm zu spüren. „In die Dunkelheit, in die wir uns wochenlang versetzt gefühlt haben, gehen wir hinein und feiern genau hier, in der hell erleuchteten Kirche unseren öffentlichen Gottesdienst.“ Jetzt wird das erlebt, was bei der Auferstehungsfeier an Ostern bedauerlicherweise ohne die gläubigen Gottesdienstbesucher erlebt wurde.

Die Vorbereitungen des Gottesdienstes entsprechen den Vorgaben des Bistums. Insbesondere die Spendung der allerheiligsten Kommunion sei hier von großer Bedeutung, erklärte Dekan Jeschner. Es wird die Orgel gespielt werden, gesungen werden soll etwas leiser als in früheren Zeiten. Ohnehin werden die anwesenden Gläubigen Masken tragen. Worauf sich Pfarrer Jeschner am meisten freut? „Auf die Begegnung mit den Gläubigen zusammen im Gottesdienst.“ Zunehmend war gefragt worden, erklärt Jeschner: „Wann feiern wir wieder Gottesdienst?“ Diesem Wunsch lässt sich jetzt wieder freudig nachkommen, stellte der Dekan froh fest.

Oberpfalz

01.05. 14:39

Bundesliga-Entscheidung nächste Woche

Ob und wann die Fußball-Bundesliga wieder loslegen kann - das wollen Bund und Länder am 6. Mai entscheiden. Die Vereine bereiten sich aber schon mal auf einen Neustart vor. Wenn grünes Licht kommt könnte der Ball schon am 15. Oder 22. Mai wieder rollen. Die aktuelle Nummer drei der Tabelle, RB Leipzig, will schon kommenden Dienstag wieder ins Training einsteigen - sofern Corona-Tests bei allen Spieler negativ ausfallen.

Deutschland

01.05. 14:38

Bahn braucht Geld

Die Deutsche Bahn braucht wegen der Corona-Krise eine weitere Finanzspritze.Medien sprechen von einem Bedarf von acht bis zehn Milliarden Euro bis 2024. Maximal die Hälfte könne die Bahn mit neuen Schulden aufbringen. Denkbar seien auch Einsparungen. Zumindest ein Teil des Geldes müsste aber wohl der Bund als Eigentümer zuschießen.

Deutschland

01.05. 14:11

Video von der Heldenbrotzeit

Die Kollegen von TVA haben noch ein schönes Video zur Heldenbrotzeit (s. unten) gedreht :)

Regensburg Land

01.05. 14:02

„Heldenbrotzeit“ für das Corona-Hotline-Team

 Eine Meldung des Regensburger Landratsamtes, die wir sehr sehr gerne so veröffentlichen ;)

„Das Team hat es sich verdient!“, unterstreicht Ulrich Hammerl von der Corona-Hotline am Landratsamt Regensburg. Dass es das Team der Corona-Hotline am Landratsamt Regensburg verdient hat, für die bis zu 800 geführten Beratungsgespräche am Tag gewürdigt zu werden, sieht Radio Charivari genauso und spendierte dem Hotline-Team am Donnerstag, 30.04.2020, eine „Heldenbrotzeit“. Mit der Aktion „Heldenbrotzeit“ sagt der regionale Radiosender „DANKE!“ an die vielen Tausend Helden an der Corona-Front in Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz. 

Das binnen weniger Tage rekrutierte Corona-Beratungsteam besteht aus zwei Beamten vom Staatlichen Vermessungsamt Regensburg, einem Lehrer des Ortenburg Gymnasiums Oberviechtach und fünf Auszubildenden der Stadt Regensburg. In Zeiten der Pandemie ein krisenfester Schulterschluss von Stadt und Landkreis Regensburg sowie Regierung der Oberpfalz – „der sich trotz der sich ständig ändernden Situation sehr gut eingeschwungen hat“, lobt Landrätin Tanja Schweiger. 

Die neue Aufgabe ist auch nur gemeinsam zu bewältigen. „Zu Spitzenzeiten nimmt das Hotline-Team bis zu 800 Anrufe besorgter Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger entgegen“, erklärt Ulf Scharfenberg vom Amt für Öffentliche Sicherheit, Gewerbewesen am Landratsamt Regensburg und nun eine tragende Säule des Corona-Hotline-Teams. Gefragt, wie sich er und seine neuen Interims-Kolleginnen und -Kollegen auf die Schnelle so viel Wissen rund um das Thema Coronavirus und seine Auswirkungen auf das tägliche Leben aneignen, erklärt Scharfenberg: „Dr. Matthias Buczovsky vom Gesundheitsamt brieft uns wöchentlich, wenn nötig auch täglich. Das hilft uns in der Hotline sehr, möglichst viele Bürgeranfragen selbstständig zu beantworten, um somit die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt entlasten zu können.“ Tatsächlich fangen die Corona-Helden inklusive Ulf Scharfenberg circa 70 Prozent der Anfragen ab; danach müssen die Fachleute vom Gesundheitsamt ran. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön auch seitens der Landrätin an die Hotline-Helden, die da wären: 

Landratsamt Regensburg / Öffentliche Sicherheit, Gewerbewesen

·         Ulf Scharfenberg

Landratsamt Regensburg / Info und Poststelle

·         Cornelia Schnadenberger

Staatliches Vermessungsamt/zwei Vermessungsbeamte

·         Christian Seitz und Ulrich Hammerl

Ortenburg Gymnasium Oberviechtach/Lehrer

·         Johannes Sendlbeck

Azubis der Stadt Regensburg

·         Stefanie Seidl, Tanja Krukowski, Jenny Auburger, Andrea M´Boulou, Simon Dorfner

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Regensburg 

Ein herzlicher Dank geht auch an Radio Charivari für die „Heldenbrotzeit“ – eine Geste der Wertschätzung und ein Motivationsschub die die Helferinnen und Helfer, weiterzumachen!

Regensburg Land

01.05. 13:25

Ryanair rechnet mit Stellenabbau

Der irische Ferienflieger Ryanair geht davon aus, dass er wegen der Corona-Krise bis zu 3000 Stellen streichen muss. Das teilte die Fluggesellschaft heute mit. Betroffen sind vor allem Piloten und
Kabinenpersonal. Auch unbezahlter Zwangsurlaub, Gehaltskürzungen um bis zu 20 Prozent und die Schließung von Standorten in ganz Europa seien ab Juli zu erwarten.

WELT

01.05. 13:14

Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach:

Infizierte:    445 (+1)
Todesfälle:    43 (0)

Oberpfalz

01.05. 12:07

Bayerns Polizei zufrieden mit Maskenpflicht

Nach knapp einer Woche Maskenpflicht in Bayerns öffentlichen Verkehrsmitteln hat die Polizei eine positive Bilanz gezogen. Rückmeldungen von den Verkehrsverbünden zeigten, dass die Pflicht auf eine große Akzeptanz stoße, sagt Bayerns Verkehrsministerin Schreyer. An vielen Stellen würden bis zu 99 Prozent der Menschen eine Maske tragen. Bewusste Verstöße gebe es kaum.

Bayern

01.05. 12:06

Forscher rücken von Herdenimmuntiät ab

Die Fraunhofer-Gesellschaft und weitere führende Forschungsverbände rücken von der Theorie der "Herdenimmunität" ab. Wolle man das Gesundheitssystem nicht überlasten, würde es einige Jahre dauern, bis diese erreicht sei, heißt es. Sie schlagen eine konsequente Eindämmung des Coronavirus vor, bis wieder einzelne Fälle nachverfolgt werden könnten.

Deutschland

01.05. 12:03

Viele Orte ohne neuen Maibaum - Kran als Hilfe in Corona-Zeiten

 In vielen Orten Bayerns bleibt  der Dorfplatz heuer erst einmal leer. Wegen der Corona-Krise konnten am 1. Mai nicht wie sonst neue Maibäume aufgestellt werden. Zum traditionsgerechten Aufstellen mit Muskelkraft sind an die Hundert Helfer oder mehr nötig - keine Option in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und hohem Ansteckungsrisiko. 

In einigen wenigen Gemeinden rückte ersatzweise ein Kran an. In Oberwössen und Unterwössen im Landkreis Traunstein wurden am Freitag neue Bäume auf diese Art aufgerichtet - ohne Publikum und ohne Maifeier. Am Vortag hatte so das oberpfälzische Cham einen neuen weiß-blau verzierten Stamm bekommen. Allerdings half auch in früheren Jahren in vielen Orten schon der Kran - das Aufstellen von Hand ist aufwendig und gefährlich.

Die Motorkraft konnte heuer nicht alle Probleme lösen. Wegen der Kontaktbeschränkungen wurden vielerorts die Bäume nicht fertig. Die Stämme blieben halb entrindet oder nur zum Teil bemalt liegen - entgegen der Tradition sogar unbewacht: Der Maibaum-Diebstahl gehört zum Brauchtum und ist mit Bier und Schnaps als «Lösegeld» ein Höhepunkt im Gemeindeleben. Doch in den Wachhäuseln ist es eng - gefährliche Virenhotspots. In Holzhausen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen steckten sich möglicherweise beim Wachehalten mehrere junge Leute an; alle sind aber wieder gesund.

Für den Bezirksheimatpfleger von Oberbayern, Norbert Göttler, ist klar, dass in der Corona-Krise andere Regeln gelten - und der unbewachte Baum nicht geklaut wird. «Das sollte jetzt ein Ehrenkodex sein.» 

Wann die Bäume fertiggestellt und aufgerichtet werden können und vielleicht auch der Tanz in den Mai nachgeholt wird, ist offen. Manche wollen die Maifeiern ins nächste Jahr verschieben. Andere, etwa die Holzhausener, hoffen noch auf einen Termin dieses Jahr. Eventuell gebe es ja eine Chance Herbst, hieß es beim dortigen Burschenverein. Dann sei es eben ein «Kirtabaum».

Cham

01.05. 09:55

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 436 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 30.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 336 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 77 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

01.05. 09:51

Regensburger Caritas fordert Lockerung des Besuchsverbots

Alleinsein macht krank – sagt der Caritasverband für die Diözese Regensburg und fordert deshalb die Lockerungen von Besuchsverboten in Alten- und Pflegeheimen. Spezielle Schutzmasken für Pflegende, Bewohner und Angehörige seien dringend erforderlich. In Bayern gelten seit über einem Monat weitreichende Besuchsverbote in Pflegeeinrichtungen. Die Caritas-Mitarbeiter beobachten deswegen eine nie dagewesene Vereinsamung ihrer Schützlinge, heißt es in einer Mitteilung. Sie erleben deren körperlichen und seelischen Abbau und berichten von „lebensmüden“ Bewohnern. Der Caritasverband appelliert deswegen: Soziale Kontakte schützen vor einem weiteren Gesundheitsrisiko: der Einsamkeit. 

Überregional

01.05. 09:51

Corona-Krise trifft Oberpfälzer Unternehmen hart

In der Oberpfalz haben seit Beginn der Corona-Krise jede Menge Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. In der Stadt Regensburg und im Kreis Schwandorf trifft es knapp jedes dritte, im Landkreis Regensburg rund jedes vierte Unternehmen., so eine Rechnung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Besonders betroffen sei das Gastgewerbe. Bundesweit treffe es rund 72 Prozent aller Betriebe.

Oberpfalz

01.05. 09:41

Polizei zollt Respekt

Die Oberpfälzer Polizisten loben die Menschen hier. Denn, heute Nacht hat es für sie nur kleinere Einsätze gegeben. Obwohl in der Nacht zum 1. Mai, die auch als Freinacht oder Walpurgisnacht bekannt ist, sonst oft wilde Scherze getrieben werden. Wegen der Corona-Krise herrscht allerdings eine Ausgangsbeschränkung in Bayern. Die Oberpfälzer Polizei hatte sich deswegen schon im Vorfeld an die Menschen gewandt und gesagt, sie würde streng kontrollieren. Wohl mit Erfolg. Es gab nur minimale Störungen. So wurde zum Beispiel in Rötz im Landkreis Cham der Inhalt einer Mülltonne über ein geparktes Auto gekippt.

Oberpfalz

01.05. 08:45

Desinfektionsmittelspender entwendet

Aus dem Schwandorfer Polizeibericht: Ein 39-jähriger polizeibekannter Schwandorfer wurde Freitagmorgen, gegen 03:30 Uhr, in der Kreuzbergallee einer Kontrolle unterzogen. Dabei kam ein Desinfektionsmittelspender zum Vorschein, der wohl aus den Geschäftsräumen einer örtlichen Bankfiliale stammt. Der Dosierautomat wurde sichergestellt. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen Diebstahls.

Schwandorf

01.05. 08:32

Österreich ohne Ausgangsbeschränkungen

In Österreich haben die wochenlangen Ausgangsbeschränkungen ein Ende. Ab heute brauchen die Bürger keinen triftigen Grund mehr, wenn sie das Haus verlassen wollen. Allerdings sollen sie weiterhin einen Meter Abstand zu Personen halten, mit denen sie nicht in einem Haushalt leben. Erste Restaurants dürfen ab Mitte des Monats öffnen.

WELT

01.05. 08:30

Livestream statt 1. Mai Demo

Normalerweise ist der erste Mai, der Tag der Arbeit, geprägt von zahlreichen Demos und Kundgebungen. In diesem Jahr wurden die meisten wegen der Corona-Krise abgesagt. Trotzdem wird es heute einige Aktionen geben. Der Deutsche Gewerkschaftsbund wird erstmals seit mehr als 70 Jahren heute nicht per Großkundgebung für bessere Arbeitsbedingungen demonstrieren. Stattdessen hat er einen dreistündigen Livestream unter dem Motto "Solidarisch ist man nicht alleine" geplant. Und es soll mehrere kleine Kundgebungen in einigen Bundesländern geben. Erlaubt sind diese durch die Lockerung von Corona-Schutzmaßnahmen zum Beispiel in Thüringen oder Sachsen. In Nordrhein-Westfalen wurden Demos teils gerichtlich durchgesetzt.

Deutschland

01.05. 08:29

FDP-Mann Lindner kritisiert Aufschiebung von Lockerungen

FDP-Chef Lindner hat kritisiert, dass weitere Lockerungen im Bereich der Bildung, der Gastronomie sowie die Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga vertagt wurden. Er warf Kanzlerin Merkel und den Länderchefs vor, keine
Perspektive zu bieten. Die hatten sich bei ihrem Treffen gestern zunächst unter anderem darauf geeinigt, Museen, Zoos und Spielplätze wieder zu öffnen. - Weitere Entscheidungen sollen am 6. Mai fallen.

Deutschland

30.04. 19:33

Einblick ins HomeOffice

Unser charivari-Sportchef Armin Wolf hat einen Einblick in seine Arbeit im Home Office gegeben.

Deutschland

30.04. 19:27

Kurzarbeitergeld ist sicher

Die Finanzierung des Kurzarbeitergeldes ist sicher. Das sagt Bundesarbeitsminister Heil. Die Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von 26 Milliarden Euro reichten auch für die vielen Neuanmeldungen. Die Unternehmen in Deutschland haben wegen der Corona-Krise für zehn Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet.

Deutschland

30.04. 18:59

Söder: Alkoholkonsum macht Corona-Lockerungen für Gastronomie schwer

Sorgen vor unvorsichtigen alkoholisierten Gästen machen nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder Corona-Lockerungen in der Gastronomie besonders schwer. Auch wenn nächste Woche über Perspektiven für Gastronomie und Handel gesprochen werde und die Beteiligten «kluge, tolle Konzepte» vorgelegt hätten, bleibe der Bereich «die größte Herausforderung», sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag nach einer Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie in Berlin.

Söder betonte: In der Gastronomie mache ein Mundschutz der Gäste wenig Sinn und das Distanzgebot, was zur Verhinderung weiterer Ansteckungen zentral sei, «bleibt angesichts von Alkohol nun, sagen wir, zumindest schwerer konsequent umsetzbar. Es ist aber die Realität des Lebens». Die Lockerungskonzepte der einzelnen Bereiche «müssen nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern auch in Realität».

Bayern

30.04. 18:58

Spielplätze und Museen sollen wieder öffnen - Bundesliga muss noch warten

Bund und Länder lockern die Corona-Beschränkungen weiter. Unter anderem Spielplätze, Tierparks, Museen und Ausstellungen dürfen wieder öffnen. Wann - das ist Sache der Länder. Das hat Kanzlerin Merkel nach einer Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten mitgeteilt. Schulen, Kitas und der Vereinssport - also auch ein möglicher Neustart der Fußball-Bundesliga - sollen am 6. Mai Thema werden.

Deutschland

30.04. 18:55

Erneut mehr Genesene als Neuinfizierte

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen 6 (Vortag: 0) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 402 Infizierte (Stand 30.04., 18:30 Uhr). Im Landkreis wurden bisher (Stand 29. April) 177 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Zuletzt waren es 13 Personen am Tag, so dass die Anzahl der aktuell Infizierten sinkend ist und bei rund 210 liegt.

Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 15 Personen aus dem Landkreis. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 65 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 8 davon intensiv-medizinisch (Stand 30.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

30.04. 17:43

35.000 Mund-Nasenschutz-Masken für Gewerbepark Regensburg

Seit 27. April gilt in ganz Deutschland die sogenannte Maskenpflicht als weitere zentrale Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektionen. Bürgerinnen und Bürger müssen im ÖPNV oder in Geschäften einen Mund-Nasenschutz tragen. Um die Mieter im Gewerbepark Regensburg bei der Umsetzung des Infektionsschutzes und der geltenden Hygienevorschriften zu unterstützen, hatte der Mieterbeirat zusammen mit dem Geschäftsführer der Gewerbepark Regensburg GmbH, Roland Seehofer, die Idee, Schutzmasken bei der Ellipsa Medical Services GmbH im Gewerbepark zu ordern und zu reservieren. „Die Beschaffung dieser Masken ist ja derzeit ein großes Thema. Wir freuen uns, dass wir mit der Ellipsa GmbH einen langjährigen Mieter im Gewerbepark in die Aktion einbinden konnten, um unseren 350 Mietern Zugang zu 35.000 Masken zu verschaffen“, so Roland Seehofer. 

Regensburg Stadt

30.04. 17:41

Oberpfälzer Polizei meldet Verstöße

Im Zeitraum von Mittwoch, 29. April 2020, 06.00 Uhr, bis Donnerstag, 30. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1200 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt.

 Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung mussten 40 Anzeigen gefertigt werden.

 Bei etwa 200 Kontrollen der Tragepflicht von Masken in Ladengeschäften wurden sieben Verstöße festgestellt und drei Personen wurden angezeigt. Im öffentlichen Nahverkehr fanden ebenfalls etwa 200 Kontrollen statt. Sieben Verstöße lautete hier das Ergebnis, wobei in vier Fällen eine Anzeige gefertigt werden musste.

Oberpfalz

30.04. 17:10

Rund drei von zehn Unternehmen in Kurzarbeit

Mit Kurzarbeit durch die Krise: Im Kreis Schwandorf hat seit Beginn der Corona-Pandemie rund drei von zehn aller Unternehmen (29 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach haben bis Ende April 1.089 der insgesamt 3.772 Betriebe im Landkreis Kurzarbeitergeld bei der BA beantragt. Besonders betroffen sei das Gastgewerbe. „Es ist an der Zeit, dass die Politik jetzt überlegt, wie die Branche wieder langsam anlaufen kann. Aber der Gesundheitsschutz für Beschäftigte und Gäste muss an oberster Stelle stehen“, sagt Rainer Reißfelder von der NGG-Region Oberpfalz. Restaurants und Hotels könnten nur wieder öffnen, wenn die Behörden genau kontrollierten, ob die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Schwandorf

30.04. 16:42

Doch noch Todesfall im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf ist das 15. Todesopfer im Zusammenhang mit COVID-19 zu vermelden. Wie soeben bekannt wurde, starb heute ein 69-jähriger Mann im Krankenhaus Burglengenfeld. Der Verstorbene hatte in einem Heim im Landkreis gelebt. Insgesamt haben von den 15 Todesfällen 13 in häuslicher Umgebung und zwei in unterschiedlichen Heimen gelebt.

Schwandorf

30.04. 16:16

Drei neue Fälle im Landkreis Schwandorf

Nach zwei Tagen ohne neue Fälle sind am Donnerstag wieder drei Infektionen mit dem Corona-Virus zu vermelden. Die Bilanz sieht aktuell so aus:

bestätigte Infektionen 435

davon wieder gesund 329

Fall noch aktiv 92

Tote 14

Mit dem Thema Maibaum haben sich auch die Staatskanzlei, das Innenministerium und das Gesundheitsministerium befasst. Die Rechtslage zu dieser Tradition stellt sich wie folgt dar: Der rein technische Vorgang des Aufstellens eines Maibaums fällt dann nicht unter die geltenden Einschränkungen, wenn dies entweder im Rahmen der Berufsausübung durch Privatfirmen oder im Rahmen hoheitlicher Tätigkeit durch eigene Mitarbeiter der Gemeinde erfolgt. Selbst in so einem Ausnahmefalle sind aber Veranstaltungen und Versammlungen aus diesem Anlass untersagt. Maibaumfeste können daher nicht stattfinden. Das Zuschauen beim Aufbauen eines Maibaums stellt auch keinen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Sollte es verbotswidrig zur Ansammlung von Schaulustigen aus einem solchen Anlass kommen, wäre diese durch die Polizei aufzulösen. Im Landkreis Schwandorf sind keine Fälle bekannt, bei denen ein Maibaum aufgestellt werden würde.

Die Nacht zum 1. Mai wird auch als „Freinacht“ bezeichnet, in der insbesondere Jugendliche gern mal anderen Menschen einen Streich spielen. Ging es in den Ursprüngen dieser (Un)Sitte unter anderem darum, die vom Streich Betroffenen zum Ordnunghalten anzuhalten und haben deshalb damals die Scherzbolde zum Beispiel schlampig herumstehendes Werkzeug versteckt, geht es heutzutage oft deutlich härter zu. Nicht selten stehen Straftaten wie Sachbeschädigungen, Beleidigungen, aber auch gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr im Raum, wenn etwa Gullydeckel ausgehängt werden. In dieser Nacht ist das Walpern verboten, weil es kein triftiger Grund ist, das Haus zu verlassen. Das gilt nicht nur für gefährliche und unsinnige Aktionen, sondern für alle Streiche.

Jahreshauptversammlungen müssen noch warten

Gefragt wurde mehrfach, ob es ab Montag möglich sein wird, aktuell nicht zulässige Jahreshauptversammlungen von Vereinen, Gesellschaften oder sonst wie organisierten Personenmehrheiten durchzuführen. Auch hier lautet die klare Antwort NEIN. Der Beschluss des Ministerrates vom Dienstag bezieht sich allein auf Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes. Nur diesbezüglich besteht die besondere grundrechtliche Sensibilität, die es begründet, trotz Corona derlei Veranstaltungen, insbesondere unter freiem Himmel, ausnahmsweise und unter bestimmten Voraussetzungen zu genehmigen.

Schwandorf

30.04. 16:11

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Situation zum Corona-Virus 

Zum Stand 30. April 2020, 14.30 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 408 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Mittlerweile wurden 364 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

In den Sana-Kliniken des Landkreises Cham werden sieben bestätigte Covid-19-Fälle stationär behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall.

Cham

30.04. 15:56

Neue Coronavirus-Infektionen in Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt sind drei neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde zwölf Person als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 107 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 350.

Neumarkt

30.04. 14:54

Bewohner dürfen die Gemeinschaftsunterkunft Poschetsried wieder verlassen

Nachdem bereits die Quarantäne für die Asyl-Gemeinschaftsunterkunft in Böbrach beendet werden konnte, konnte am heutigen Donnerstag, 30. April, auch die Quarantäne in der Gemeinschaftsunterkunft Regen-Poschetsried beendet werden. „Der Bauzaun wurde geöffnet, die Bewohner dürfen sich wieder frei bewegen“, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer. Zuvor hatte der Amtsarzt die Quarantäneanordnung aufgehoben. Die Gemeinschaftsunterkunft in Viechtach steht weiterhin unter Quarantäne. Einzelne Personen, die nachweislich genesen sind, dürfen die Gemeinschaftsunterkunft aber schon wieder verlassen. Sie können andere nicht anstecken.

Niederbayern

30.04. 14:53

Kelheimer Rathaus öffnet wieder "normaler"

Ab Montag, 04. Mai 2020, wird der aufgrund der Corona-Krise bisher eingeschränkte Dienstbetrieb der Stadt Kelheim wieder erweitert. Das Bürgerbüro sowie das Standesamt im Kelheimer Rathaus werden unter diversen Voraussetzungen (u. a. begrenzte Personenanzahl) für den Parteiverkehr geöffnet. Die übrigen Fachbereiche bleiben grundsätzlich weiterhin für Bürgerinnen und Bürger geschlossen. Hier wird nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit der Verwaltung für den Parteiverkehr geöffnet. Für die Behördenbesucher gilt während des direkten Parteiverkehrs im Rathaus das Gebot, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Des Weiteren wird aus Infektionsschutzgründen den Besuchern der Zutritt nur im Rahmen eines vorab vereinbarten Termins gestattet. Besucher, welche einen Termin vereinbart haben, müssen sich an der Pforte anmelden und werden dann vom jeweiligen Mitarbeiter an der Pforte abgeholt. Die Öffnungszeiten des Rathauses bleiben wie gewohnt bestehen.

Kelheim

30.04. 13:11

Kfz-Zulassungsstelle am Landratsamt Regensburg: Ab 4. Mai 2020 ist die Termin-Vergabe über Internet wieder möglich 

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen musste das Landratsamt Regensburg den Zutritt zu seinen Dienstgebäuden stark einschränken; betroffen war auch die Kfz-Zulassungsstelle. Um den Parteiverkehr besser koordinieren zu können, war in den vergangenen Wochen eine Terminvereinbarung nur telefonisch möglich. Ab 4. Mai 2020 können Termine nun – neben dem klassischen Weg per Telefon (0941/4009-390 und -392) – auch wieder über die Webseite www.landkreis-regensburg.de, Bürgerservice, Kfz-Zulassungsvorgänge, Terminvereinbarung, Zulassungsvorgang vereinbart werden. Sie müssen hierzu lediglich einen Termin auswählen und eintragen. Bitte beachten Sie, dass pro Vorgang ein eigener Termin vereinbart werden muss, da die Termine zeitlich knapp getaktet sind. 

Eine Terminvereinbarung mit der Führerscheinstelle geht weiterhin nur telefonisch unter 0941/4009-390 und -392.

Regensburg Land

30.04. 11:52

Landshuter Hochzeit verschoben

Die nächste Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ wird nicht im kommenden Jahr, sondern erst 2023 stattfinden. Eine Entscheidung, die dem Vorstand des Vereins „Die Förderer“ e.V. alles andere als leichtgefallen ist, aber nach intensiver Analyse aller denkbaren Szenarien unausweichlich war. Insbesondere im Verantwortungsbewusstsein nicht nur gegenüber den Mitwirkenden, Beteiligten und Gästen, sondern auch der Bürgerschaft von Stadt und Landkreis, wurde dieser Beschluss von der gesamten Vorstandschaft einstimmig und im Einvernehmen mit Oberbürgermeister Alexander Putz getroffen.

Stefan Feigel, 1. Vorsitzender der Förderer: „Gerade, weil viele Aussagen von Politik und Experten hinsichtlich der Entwicklungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben oftmals einem Blick in die Glaskugel gleichen und sich die Situation permanent ändert, haben wir es als unsere Pflicht gesehen, Klarheit zu schaffen. Die derzeitigen Perspektiven über 2021 hinaus und der notwendige lange Planungsvorlauf für alle Beteiligten erfordern eine Verschiebung in das Jahr 2023.“

Im Zuge der Organisation der kommenden Aufführung hätte nun die Phase zahlreicher Vereinbarungen mit Ämtern und Behörden, Hilfs- und Rettungsdiensten und Vertragsabschlüssen mit externen Partnern wie Brauereien, Wirten, Handwerkern und Sicherheitsdiensten begonnen. Entsprechend ist der Zeitpunkt der Verschiebung mit der nun gegebenen Klarheit nicht nur im Interesse der externen Partner, sondern auch maßgeblich im Interesse der Vereinsmitglieder, Mitwirkenden und Gäste.

Die „Landshuter Hochzeit 1475“ steht für ein unbeschwertes Miteinander aller. Zentrales Element ist dabei die Nähe zwischen Mitwirkenden und Gästen und der Gäste untereinander. Eine Aufführung mit Mundschutz und Abstandsregeln ist schlichtweg undenkbar. Hinzu kommt, dass die Durchführung einer Landshuter Hochzeit, die sich im Sinne des Qualitätsanspruches des Vereins und der unbeschreiblichen Atmosphäre in die vergangenen Aufführungen einreihen soll, einen erheblichen zeitlichen Vorlauf benötigt.

Stefan Feigel dazu: „Alles andere als eine Verschiebung in das Jahr 2023 ist nicht realisierbar, weil eine tolle Aufführung nur als Gesamtleistung aller Beteiligten möglich ist. Musiker, Tänzer, Komödianten, Gaukler, Fahnenschwinger und -werfer, Fechter, Reiter und Ritter, um nur einige zu nennen: Sie alle wollen rechtzeitig üben. Behörden wie die Polizei, zahlreiche Ämter von Stadt und Landkreis Landshut, Rotes Kreuz, THW, Feuerwehr und viele andere müssen den Aufwand mit ausreichend langem Vorlauf einplanen.“

Vor diesem Hintergrund sei der Beschluss, die nächste Aufführung auf das Jahr 2023 zu verlegen, konsequent, betont Oberbürgermeister Alexander Putz. „So weh allen Landshuterinnen und Landshutern diese Entscheidung tut und so sehr wir uns gemeinsam auf dieses einzigartige Fest im kommenden Jahr gefreut haben: Eine Landshuter Hochzeit, wie wir sie kennen und lieben, lässt sich in Zeiten einer Pandemie nicht durchführen. Es würde spätestens daran scheitern, dass bei allen Beteiligten wohl kaum die unbeschwerte, ausgelassene Feierstimmung aufkommen würde, ohne die wir uns eine LaHo gar nicht vorstellen können.“ Dass der Verein „Die Förderer“ dieses Risiko nicht eingehen wolle und zu einem derart schmerzhaften Einschnitt bereit sei, zeuge von hohem Verantwortungsbewusstsein, so der Oberbürgermeister weiter. „Ich halte deshalb als Oberbürgermeister, aber auch persönlich, die Entscheidung der Vorstandschaft für hundertprozentig richtig.“

Stefan Feigel ist sich sicher: „Ein Hochzeiter lässt sich nicht unterkriegen. Wir sind überzeugt, dass unsere Mitglieder die Entscheidung des Vorstands mittragen und genau wie wir als Verantwortliche die zusätzliche Zeit bis 2023 sinnvoll nutzen werden, um dann mit einem umso leidenschaftlicheren `Himmel Landshut – Tausend Landshut` eine wunderbare Landshuter Hochzeit zu feiern.“

Niederbayern

30.04. 10:44

Forschungsverbände: Corona-Eindämmung «einzig sinnvolle Strategie»

Führende Forschungsorganisationen in Deutschland sind sich einig, dass eine konsequente Eindämmung des Coronavirus Sars-CoV-2 aus epidemiologischer Sicht im Moment die «einzig sinnvolle Strategie» ist. «Das Erreichen einer "Herdenimmunität" würde nach den bisher vorliegenden Daten einen Zeitraum von einigen Jahren erfordern, wenn das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll», heißt es in einer Stellungnahme der Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Leibniz-Gemeinschaft.

«Unsere Modelle stimmen darin überein, dass sich dies selbst bei optimistischen Schätzungen der Dunkelziffer über Jahre hinziehen und viele Tote erfordern würde», heißt es in den Erläuterungen. Daher müssten einschränkende Maßnahmen auch bei einem solchen Weg über den gesamten Zeitraum aufrechterhalten werden, betonen sie. Zudem sei nicht bekannt, wie lange Personen nach einer Infektion immun sind.

Daher schlagen die Experten auf Basis von mathematischen Analysen der Datenlage vor, zunächst die Neuinfektionen weiter soweit zu reduzieren, bis eine effektive Kontaktverfolgung möglich ist. Unter anderem sollten zudem Testkapazitäten, aber auch die Möglichkeiten der Rückverfolgung (Tracing) ausgebaut werden. Auf Basis gezielter Querschnittstests vor allem in Bereichen mit erhöhtem Infektionsrisiko könnte eine Frühwarn-Infrastruktur etabliert werden.

Für die langfristige Bewältigung der Corona-Pandemie seien auch neue medizinische Erkenntnisse und pharmazeutische Entwicklungen entscheidend. «Die hier vorgeschlagene Strategie muss angepasst werden, sobald neue Erkenntnisse dies ermöglichen oder ein Impfstoff zur Verfügung steht», heißt es in dem Strategiepapier weiter. (dpa)

Deutschland

30.04. 10:42

Mountainbike-WM in Albstadt wegen Coronakrise endgültig abgesagt

Die Mountainbike-WM in Albstadt ist wegen der Coronavirus-Pandemie endgültig abgesagt und wird nicht zu einem späteren Termin nachgeholt. Dies teilten die Organisatoren am Donnerstag zu den Titelkämpfen mit, die für den 25. bis 28. Juni angesetzt waren. BDR-Präsident Rudolf Scharping sagte: «Aus der Politik gab es klare Signale, dass auch im Oktober international noch mit gravierenden Reisebeschränkungen zu rechnen ist.» Man habe deshalb in Abstimmung mit der Stadt und dem Radsport-Weltverband UCI «die Notbremse gezogen, aber damit gleichzeitig auch die Weichen für die Zukunft des Radsports in dieser MTB-Hochburg gestellt».

Bisher waren die Titelkämpfe wegen der Coronakrise nur verschoben, eine Austragung im kommenden Jahr schien nicht in Frage zu kommen. 2021 und 2022 sollen wieder Mountainbike-Weltcups in Albstadt stattfinden. (dpa)

Deutschland

30.04. 10:41

Fast ein Fünftel mehr Arbeitslose durch Corona in Bayern

Wegen der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen in Bayern im April deutlich angestiegen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte, stieg sie im Vergleich zum Vormonat um rund 40 700 auf jetzt knapp 272 000. Das entspricht einem Plus um 17,6 Prozent. Verglichen mit dem April 2019 ergibt sich sogar ein Anstieg um 33,2 Prozent oder 67 745 Personen. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 3,6 Prozent, dem höchsten Wert für einen April seit fünf Jahren.

Im März hatte die Quote noch bei 3,1 Prozent gelegen. In diesem Monat war aber der Corona-Effekt wegen des frühen Zähltags noch nicht abzulesen. «Die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen hinterlassen deutliche Spuren auf dem bayerischen Arbeitsmarkt», sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. Die im April übliche Frühjahrsbelebung bleibe in diesem Jahr aus.

Knapp 120 000 Unternehmen im Freistaat meldeten nach Angaben der Arbeitsagentur Kurzarbeit an. Die Anzeigen beziehen sich auf 1,76 Millionen Beschäftigte. Wie viele Beschäftigte und in welchem Stundenumfang tatsächlich von Kurzarbeit betroffen sein werden, zeige sich erst, wenn die Betriebe tatsächlich Anträge auf Kurzarbeitergeld stellten, so Holtzwart. Er empfehle den Betrieben, ihren Antrag auf Kurzarbeitergeld umgehend bei der Agentur für Arbeit zu stellen.

Damit ein Betrieb Anspruch auf Kurzarbeitergeld hat, muss er zuerst Kurzarbeit anzeigen. Nicht immer wird Kurzarbeit dann aber auch in Anspruch genommen, etwa wenn sich die Auftragslage verbessert oder behördliche Maßnahmen aufgehoben werden.

Den größten Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit verzeichnet laut Regionaldirektion das Gastgewerbe. Hier verloren rund 4900 Menschen ihren Job - ein Anstieg um 200 Prozent. Dann folgen der Handel mit einem Anstieg um rund 2500 Arbeitslose, die Arbeitnehmerüberlassung und das Verarbeitende Gewerbe mit je knapp 1700 Arbeitslosen mehr.

Bayern

30.04. 10:20

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 434 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 29.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 331 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 76 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

30.04. 08:03

Bistum Regensburg erklärt Gottesdienst-Regeln

Ab Montag dürfen in Bayern wieder Gottesdienste mit Gläubigen gefeiert werden. Das Bistum Regensburg hat jetzt auf sechs Seiten zusammengefasst, was Pfarrer und Kirchgänger alles beachten müssen. So darf die Messe nicht länger als eine Stunde dauern, die Personen müssen zwei Meter Abstand halten und Mund-Nasen-Masken tragen. Weihwasser gibt es keines, Gesangbücher müssen von daheim mitgebracht werden, Singen sollte wegen des hohen Partikel-Ausstoßes nur wenig. Bei der Kommunion muss der Pfarrer seine Hand weit ausstrecken, idealerweise trägt er Handschuhe.

Regensburg Stadt

30.04. 08:01

Bundespolizei erinnert an Maskenpflicht

Seit Montag gilt bayernweit in Bussen und Bahnen eine Maskenpflicht gegen Corona-Ansteckung. Die meisten Menschen hier in Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz halten sich daran. Doch sie machen auch Fehler: Denn die Maskenpflicht beginnt laut Bundespolizei nicht erst mit dem Einsteigen in Bus oder Zug. Schon in Bahnhofshallen, auf Bahnsteigen oder in Treppenhäusern müssen Schutzmasken getragen werden. Wird dort jemand ohne erwischt, kann er sich ein Bußgeld einhandeln. 

Bayern

30.04. 07:59

Bürgerentscheid in Regen wird verschoben

Die niederbayerische Stadt Regen hat wegen Corona einen Bürgerentscheid verschoben. Am 24.Mai sollten die Menschen über die Zukunft eines früheren Industriegeländes abstimmen. Weil die Organisatoren eine zu geringe Wahlbeteiligung befürchtet haben, wurde der Bürgerentscheid jetzt auf den 14.Juni verschoben. Gewählt werden soll in erster Linie per Brief, allerdings wird die Stadt nach Medienberichten auch ein Wahllokal für die normale Stimmabgabe öffnen.

Niederbayern

30.04. 07:57

Neue App für Kurzarbeit

Eine neue Handy-App soll Firmen helfen, wenn sie Kurzarbeit beantragen müssen. Wie die Agentur für Arbeit Schwandorf jetzt meldet, kann man die Unterlagen für das Kurzarbeitergeld einfach mit der Handykamera fotographieren. Die App auf dem Smartphone überträgt die Daten dann automatisch an die zuständige Arbeitsagentur. Sie ist kostenlos und für alle Endgeräte von Android und Apple verfügbar.

Schwandorf

29.04. 19:13

München bleibt EM-Spielort

Fußballfans dürfen sich weiterhin auf EM-Spiele in München freuen. Der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt hat beschlossen, dass die vier Partien der
verschobenen Europameisterschafts-Endrunde in der Münchener Arena ausgetragen werden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie war die EURO 2020 auf den
Zeitraum 11. Juni bis 11. Juli 2021 verschoben worden.

 

 

Bayern

29.04. 19:03

Deutschland steuert auf massive Rezession zu

Es sind die Folgen der Corona-Krise: Die Bundesregierung rechnet mit der schwersten Rezession der Nachkriegszeit. Die nationale Wirtschaftsleistung dürfte demnach um 6,3 Prozent einbrechen. Das gab Wirtschaftsminister Altmaier bei der Vorstellung der Frühjahrsprognose bekannt. Entspannung dürfte es erst mit der Entwicklung eines Impfstoffs geben.

 

 

Deutschland

29.04. 18:51

Erneut mehr Genesene als Neuinfizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis keine (Vortag: 2) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 396 Infizierte (Stand 29.04., 18:30 Uhr).

Im Landkreis wurden bisher (Stand 28. April) 164 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Zuletzt waren es neun Personen am Tag, so dass die Anzahl der aktuell Infizierten sinkend ist und bei rund 215 liegt. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 15 Personen aus dem Landkreis. 

Am Mittwoch wurden zwei neue Todesfälle von Bewohnern aus dem Landkreis gemeldet, die 99 bzw. 101 Jahre alt waren.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 70 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch (Stand 29.04., 9:00 Uhr).

 

 

Niederbayern

29.04. 18:04

Deutschland will mehr auf Corona testen

Die Tests auf das Coronavirus sollen deutlich ausgeweitet werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Vor allem im Umfeld besonders gefährdeter Menschen etwa in Pflegeheimen soll damit verstärkt getestet werden. Die Bundesregierung billigte auch die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Befristet bis zum Jahresende soll es auf bis zu 80 Prozent und für Eltern auf bis zu 87 Prozent des Nettolohns steigen.

 

 

Deutschland

29.04. 17:43

Wegen Corona: Diesel in vielen bayerischen Städten unter 1 Euro

In vielen bayerischen Städten ist der Preis für Diesel am Mittwochnachmittag unter einen Euro pro Liter gefallen. In Nürnberg lagen 63 von 74 Tankstellen mit tagesaktueller Preismeldung unter der Grenze, in Würzburg waren es 24 von 27. Das geht aus der Auswertung eines Tankstellensuchwerkzeugs des ADAC hervor, das auf Daten der Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt beruht. 

In anderen großen bayerischen Städten war Diesel am Mittwoch etwas teurer: In Augsburg bot keine der gemeldeten Tankstellen den Treibstoff für weniger als einen Euro an, in Regensburg und München gab es solche Angebote, sie waren aber deutlich in der Minderheit.

Die Preise für Kraftstoffe schwanken je nach Region, Tankstelle und Tageszeit deutlich. Der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Diesel lag am Dienstag laut ADAC bei 1,04 Euro. Treibstoff wird seit Wochen immer günstiger, weil Öl sich in der Coronakrise stark verbilligt hat. Zudem ist die Nachfrage nach Sprit gesunken. 
 

 

Bayern

29.04. 17:07

Ruhe an der "Corona-Front" im Landkreis Schwandorf

Beim Landratsamt wurde auch heute kein neuer Fall bekannt. Es bleibt bei 432 Infektionen.

Das Schwerpunktzentrum in Nabburg, das am 16. April mit den ersten Testungen den Betrieb aufgenommen hat, wurde besser ausgeschildert. Nachdem das ein oder andere Hinweisblatt in der Größe DIN A-4 leicht zu übersehen war, wurden mit Unterstützung von Bürgermeister Armin Schärtl und seinem Bauhofteam größere Wegweiser aufgestellt.


 

 

Schwandorf

29.04. 16:41

Coronavirus-Update aus dem Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt sind vier neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde drei Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 116 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 347.


 

 

Neumarkt

29.04. 16:29

Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen informiert:

Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr 

Seit Montag (27. April) haben gemäß der Bayerischen Infektionsschutzverordnung Personen ab dem siebten Lebensjahr bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs u n d der hierzu gehörenden Einrichtungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass diese Verodnung nicht nur in den Zügen gilt, sondern bereits auf dem Weg dorthin in den hierzu gehörenden Einrichtungen wie z. B. in Bahnhofshallen, auf Bahnsteigen, sowie auf Treppenauf- und abgängen. Somit besteht auch in diesen Bereichen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Verstöße dagegen können durch die Kreisverwaltungsbehörden geahndet werden.
 

Oberpfalz

29.04. 16:00

Corona-Held und ehrlicher Finder in Regensburg

Am Dienstag meldete sich ein unglücklicher Landkreisbewohner bei der Polizeiinspektion Regensburg-Süd. Er hatte einen vierstelligen Bargeldbetrag an einer Baustelle im Stadtwesten verloren. Der Verlierer hatte aber Glück: Ein 36-jähriger Mitarbeiter eines Regensburger Krankenhauses hatte die verlorenen Scheine  auf dem Weg zur Arbeit aufgefunden und umgehend die Polizei verständigt.

Der Verlierer bedankte sich herzlich beim dem ehrlichen Finder. Dieser durfte sich zwischenzeitlich auch über eine großzügige Belohnung freuen.

 

Regensburg Stadt

29.04. 15:47

Polizeibilanz Oberpfalz zu Corona-Kontrollen

Im Zeitraum von Dienstag, 28. April 2020, 06.00 Uhr, bis Mittwoch, 29. April 2020, 06.00 Uhr, fanden nahezu 1.400 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt.

Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung mussten 40 Anzeigen gefertigt werden.

Bei 220 Kontrollen der Tragepflicht von Masken in Ladengeschäften wurden 13 Verstöße festgestellt, die entsprechend ermahnt wurden. Im öffentlichen Nahverkehr fanden über 220 Kontrollen statt. 34 Verstöße lautete hier das Ergebnis, wobei in einem Fall eine Anzeige folgte.

 

Oberpfalz

29.04. 15:29

Landratsamt Cham zur aktuellen Corona-Situation

Zum Stand 29. April 2020, 14 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 405 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Mittlerweile 360 Personen wurden nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

In den Sana-Kliniken des Landkreises Cham werden acht bestätigte Covid-19-Fälle stationär behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Zwei Landkreisbürger, ein 85-jähriger Mann und eine 77-jährige Frau, sind leider verstorben.

 

Cham

29.04. 15:02

Landesamt: Bisher 42 217 Coronavirus-Fälle in Bayern - 1780 Tote

Erlangen (dpa/lby) - In Bayern sind inzwischen 42 217 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 1780 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Mittwoch (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 30 540 Menschen.

Bayern

29.04. 14:46

Bulmare und Wirtschaftsforum: 100 Tafeln Schokolade für BRK-Seniorenheim Burglengenfeld

Süßer Gruß aus dem Bulmare an die Belegschaft des BRK-Seniorenheims: 100 Tafeln Schokolade mit Gewinnchance hat Simone Seelos, kaufmännische Leiterin des Wohlfühlbads, an Einrichtungsleiter Peter Viehauser überreicht. „Eine kleine Anerkennung für die besondere Leistung Ihres Personals in diesen besonderen Zeiten“, sagte Seelos.

Das Bulmare ist Mitglied des Wirtschaftsforums und unterstützt alljährlich als Verkaufsstelle das „Schoko-Lotto“. Doch heuer ist alles anders. Das Bulmare ist wegen der Corona-Pandemie aufgrund der Vorgaben der Staatsregierung bis auf Weiteres geschlossen. Ein Verkauf der Schokoladen-Lose im Wohlfühlbad ist daher nicht möglich.

Was also tun? Zusammen mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsforums, Benedikt Göhr, und City-Manager Wolfgang Dantl entschied sich die Bulmare-Geschäftsleitung, ein Zeichen der Anerkennung zu setzen: Die 100 „Schoko-Lotto“-Tafeln im Verkaufswert von 250 Euro, die vorgesehen waren für den Verkauf im Bad, soll sich die Belegschaft des BRK-Seniorenheims schmecken lassen. Bei den Kosten kam das Wirtschaftsforum dem Bulmare entgegen und übernahm den Losanteil.

Weitere Informationen zum Schoko-Lotto gibt es hier: https://www.wifo-burglengenfeld.com/schokolotto

Schwandorf

29.04. 14:19

Anti-Masken-Aushang von Fleischerei sorgt für Aufsehen

Eine Nürnberger Fleischerei hat mit einem Aushang gegen die Maskenpflicht für Aufsehen bei Facebook gesorgt - und daraufhin Besuch von der Polizei bekommen. «Die haben uns an die 5.000 Euro Bußgeld erinnert und mit einer Strafanzeige gedroht», sagte Inhaber Frank Kraft am Mittwoch. Den Ausgang an der Tür habe er deshalb abgehängt. Seine Angestellten würden nun den vorgeschriebenen Gesichtsschutz tragen.

Die Fleischerei beliefert eigentlich Großkunden, auf telefonische Bestellung können aber auch Privatkunden dort Fleisch abholen. Für diese hatte Kraft einen Zettel mit folgenden Hinweis aufgehängt: «Achtung bei uns findet keine Vorstellung von Herrn Söders Kasperletheater statt. Sollten Sie uns unbedingt mit Masken sehen wollen kommen sie im Fasching wieder.» Wer zu einer Risikogruppe gehöre, solle ab Montag nicht mehr bei ihm einkaufen.

Ein Foto von dem Aushang machte daraufhin bei Facebook die Runde. Seitdem stehe bei ihm das Telefon nicht mehr still, sagte Kraft. Rund 500 E-Mails habe er bisher erhalten. «Dass das so durch die Decke geht, hat mich sehr überrascht.» Aufmerksamkeit zu erregen, sei gar nicht sein Ziel gewesen, sagt Kraft. «Ich halte nichts von der Maskengeschichte. Das ist meine persönliche Überzeugung.» Die Corona-Krise nehme er aber sehr ernst, betont er. In dem Unternehmen hielten alle den notwendigen Abstand zueinander ein.

Bayern

29.04. 14:14

Jobcenter und Arbeitsagenturen in Bayern setzen weiter auf Telefon- und Onlinezugang

Seit dem 18. März haben die Arbeitsagenturen und Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen) bundesweit die persönlichen Kontakte mit Kundinnen und Kunden in den Dienststellen reduziert und Anliegen telefonisch oder online geklärt. Dieses Vorgehen hat sich auch unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kundinnen und Kunden bewährt. Um gut erreichbar zu sein, wurde Personal aus anderen Bereichen, z.B. aus der Arbeitsvermittlung, in den Service Centern und bei zusätzlichen regionalen Telefonhotlines eingesetzt.

Persönliche Termine in den kommenden Wochen teilweise möglich

In den kommenden Wochen werden die Arbeitsagenturen und Jobcenter weiterhin nur im Einzelfall terminierte Gespräche anbieten. Dafür werden in den Dienststellen einige Räumlichkeiten umgebaut und mit zusätzlichen Serviceschaltern, die die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen, ausgestattet. Persönliche Gespräche vor Ort werden in dringenden Fällen angeboten, wenn es rechtlich zwingende Gründe dafür gibt. Wenn dies der Fall sein sollte, vereinbaren die Jobcenter und Arbeitsagenturen mit den Kunden einen Termin. Es bedarf also keiner Kontaktaufnahme mit den Dienststellen seitens der Kunden.

Kunden können aber weiterhin so gut wie alle Anliegen telefonisch oder online erledigen. Es gilt: Alle Regelungen, die seit dem 18. März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter http://www.arbeitsagentur.de gestellt werden.

Bayern

29.04. 13:44

Corona bremst Freinacht aus - aber Freibrief für Verliebte

Pech fürs Brauchtum, Glück für Verliebte: Die Freinacht auf den 1. Mai dürfte wegen der Corona-Krise heuer deutlich ruhiger ausfallen als sonst. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnte Freinachts-Scherzbolde am Mittwoch: «Das Coronavirus kennt keine Gnade. Wir wollen unnötige Ansteckungen so gut es geht vermeiden.» Unsinn zu verzapfen, sei kein triftiger Grund zum Verlassen der Wohnung. 

«Wo es notwendig ist, gibt es mehr Polizeipräsenz und konsequente Kontrollen», kündigte Herrmann in München an. Und er appellierte an Eltern: Sie seien verantwortlich, dass ihre Kinder die Corona-Regeln einhalten. «Hier geht es um die Gesundheit Vieler und viel zu oft auch um Leben und Tod.»

Eine Ausnahme gibt es allerdings - «jedoch nur für Verliebte», wie die Beamten der Augsburger Polizei betonen: Das Aufstellen eines kleinen geschmückten Birkenbaums, sogenannte Liebesmaien, vor dem Haus der oder des Angebeteten sei als Bewegung an der frischen Luft grundsätzlich zulässig, erläuterten die Polizisten in einer Mitteilung. «Allerdings nur alleine, mit einer weiteren haushaltsfremden Person oder Angehörigen des eigenen Hausstandes.» Denn auch hier gilt: keine Gruppenbildung, Abstand halten.

Bayern

29.04. 13:09

Lob aus der Oberpfalz für Poster-Aktion gegen häusliche Gewalt in Corona-Zeiten

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder begrüßt die Initiative von Bundesfamilienministerin Giffey, in Supermärkten und Drogerien für die Initiative „Stärker als Gewalt“ mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ zu werben.

Einkaufen gehöre zu den wenigen Tätigkeiten, die aktuell im öffentlichen Raum noch möglich sind. Mit Plakaten im Bereich der Kassen werde jetzt auf die Hilfsangebote für Opfer häuslicher und sexueller Gewalt aufmerksam gemacht. In Kooperation mit den Einzelhandelsketten solle damit bundesweit niedrigschwellig Auskunft über Hilfen gegeben werden und es auch Dritten ermöglichen, Kontaktdaten an Betroffene oder deren Umfeld weiterzugeben.

„Häusliche und sexuelle Gewalt sind ein gesamtgesellschaftliches Problem. Opfer müssen Hilfe bekommen und sie niedrigschwellig in Anspruch nehmen können – gerade jetzt. Die Initiative „Stärker als Gewalt“ reagiere mit wichtigen Hilfsangeboten auf die zusätzlichen Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie“, so die Abgeordnete.

Darüber hinaus erreiche man unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Seit 2013 werden dort Frauen vertraulich und anonym in mehr als 17 Sprachen beraten und weitervermittelt.

 

Schwandorf

29.04. 12:58

Corona-Update für Mittwoch, 29. April 2020 im Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle AS:    442 (0), davon Todesfälle: 42 (+1)

Durchschnittsalter der verstorbenen Heimbewohner: 86 Jahre

Durchschnittsalter aller Verstorbenen: 83 Jahre

Oberpfalz

29.04. 12:38

Corona-Performance im Theater am Bismarckplatz in Regensburg

Bis 19. Juli 2020 ist der Vorstellungsbetrieb am Theater Regensburg eingestellt. Obwohl hinter den Kulissen in einigen Abteilungen gearbeitet werden kann, herrscht vor allem auf künstlerischer Ebene ein Gefühl von Stillstand und in den Spielstätten Leerstand. Im Rahmen der Kunstperformance »Loge 6 – Zur schönen Aussicht« (Konzept: Ausstattungsleiter Michael Lindner) werden die MitarbeiterInnen des Theaters Regensburg vom 4. bis 7. Mai 2020 dem leeren Zuschauerraum des Theaters am Bismarckplatz Gesellschaft leisten. In einer Art „Umnutzung“ wird die Loge 6 im Ersten Rang 72 Stunden besetzt werden. 

MitarbeiterInnen unterschiedlichster Sparten vor und hinter den Kulissen teilen sich in einem lückenlosen Schichtplan ein – Tag und Nacht. Was passiert, ist zweitrangig – im Vordergrund steht die Solidarität und leidenschaftliche Verbundenheit zum und die Sorge um das Theater.  

Die Performance startet am 4. Mai 2020 um 19.30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Theaters Regensburg (www.youtube.com/TheaterRegensburg). Das Ende der Performance ist am 7. Mai 2020 um 19.30 Uhr erreicht. Mit besten Grüßen und der freundlichen Bitte um Veröffentlich

Regensburg Stadt

29.04. 12:27

Entschädigungen wegen coronabedingter Kinderbetreuung können in Bayern online beantragt werden

Die Entschädigungszahlungen für Eltern, die wegen persönlicher Kinderbetreuung aufgrund von Schließungen von Kindertageseinrichtungen und Schulen nach dem Infektionsschutzgesetz einen Verdienstausfall erlitten haben, können künftig vollumfänglich digital gestellt und bearbeitet werden. Darauf haben Bayerns Familienministerin Carolina Trautner und Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hingewiesen.

Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zahlt die Arbeitgeberseite die Entschädigungen an die Eltern aus. Die zuständige Regierung erstattet die ausgezahlten Beträge auf Antrag dem Arbeitgeber. Dieser Antrag muss innerhalb von drei Monaten gestellt werden. Die neue Entschädigungsregelung wegen Kinderbetreuung umfasst erwerbstätige sorgeberechtigte Eltern von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ebenso Menschen mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, bzw. Pflegeeltern, wenn sie das Kind in Vollzeitpflege in den Haushalt aufgenommen haben, können die Hilfe beantragen. Wenn diese ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil die Betreuungseinrichtungen oder Schulen auf Grund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen wurden und die betroffenen Eltern dadurch einen Verdienstausfall erleiden, werden sie dafür entschädigt. Für die Dauer von längstens sechs Wochen werden eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des dem Sorgeberechtigten entstandenen Netto-Verdienstausfalls (maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat) gewährt und 80 Prozent der am Brutto-Einkommen ausgerichteten Sozialversicherungsbeiträge entrichtet. 

Weitere Informationen zum Antrag finden Sie unter  https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#Elternhilfe.

Bayern

29.04. 10:27

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 430 positive Fälle registriert und 32 Personen verstorben (Stand: Ablauf 28.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 331 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 77 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

29.04. 08:41

Landesausstellung soll trotz Corona-Krise stattfinden

Während landesweit immer mehr Veranstaltungen in diesem Jahr wegen der Corona-Krise abgesagt werden, soll die Bayerische Landesausstellung 2020 nach wie vor stattfinden. Eine Verlegung auf das kommende Jahr sei nach jetzigem Stand nicht notwendig, erklärte Andrea Rüth, Sprecherin des Hauses der Bayerischen Geschichte in Augsburg. «Wir hoffen und gehen aktuell davon aus, unsere Landesausstellung in den nächsten Wochen eröffnen zu können.»

Ursprünglich sollte die Landesausstellung mit dem Titel «Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte» am 28. April im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg beginnen. Im März wurde dieser Termin jedoch abgesagt und die Eröffnung nach hinten verschoben, ohne eine konkreten neuen Eröffnungstermin zu nennen. In der Zwischenzeit würden nun Sicherheits- und Hygienevorkehrungen erarbeitet, erklärte Rüth. Dazu gehörten Plexiglas vor den Kassen und Abstandshalter in den Wartebereichen. Größere Umbauten der Schau, beispielsweise um mehr Platz für die Besucher zu schaffen, seien nach derzeitigem Stand nicht nötig.

Die Landesausstellung soll an zwei Orten gezeigt werden, im Wittelsbacher Schloss in Friedberg und im ehemaligen Feuerwehrhaus in Aichach. Die Region wird auch als Wittelsbacher Land bezeichnet, weil die Wittelsbacher, das bayerische Königshaus, hier ihren Ursprung haben.

In der bis 8. November geplanten Ausstellung soll gezeigt werden, wie die Wittelsbacher Herzöge ab dem 13. Jahrhundert durch die Gründung der Förderung von Städten und Märkten Bayern umgestalteten und ihre Macht sicherten. In der darauffolgenden Landesausstellung 2021 soll dann unter dem Titel «Götterdämmerung II» im Schloss Herrenchiemsee an die letzten bayerischen Könige im 19. und 20. Jahrhundert erinnert werden. (dpa)

Bayern

29.04. 08:04

Regensburger Stadtrat greift zur Corona-Abwehr tief in die Tasche

Der Regensburger Stadtrat will heute sechs Millionen Euro für Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie freigeben. Es geht um den Kauf von Schutzanzügen, Schutzmasken und Desinfektionsmitteln im Rahmen des Katastrophenschutzes. Dafür war im Haushalt 2020 eine Million eingeplant, das reicht bei weitem nicht aus. Schon jetzt hat die Stadt Regensburg 700.000 Euro ausgegeben und Aufträge für weitere 3,4 Millionen erteilt. Insgesamt rechnet man mit Kosten von sieben Millionen Euro zur Corona-Abwehr.

Regensburg Stadt

29.04. 08:02

Erste Polizeibilanz nach Maskenpflicht in der Oberpfalz

Die Polizei Oberpfalz hat eine erste Bilanz gezogen über die Einhaltung der neuen Maskenpflicht. Die ist positiv ausgefallen. Von Montag auf Dienstag gab es über 200 Kontrollen in Geschäften, siebzehn Verstöße wurden dabei festgestellt, eine Person hat man angezeigt. Im öffentlichen Nahverkehr fanden 250 Kontrollen statt. Hier hatten zwölf Menschen keine Maske auf, sie wurden ermahnt, Anzeigen gab es aber nicht. Die Polizei Oberpfalz verspricht auch weiter, mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl zu kontrollieren.

Oberpfalz

28.04. 19:27

Erneut mehr Genesene als Neuinfizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 2 (Vortag: 7) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 396 Infizierte (Stand 28.04., 18:30 Uhr).

Im Landkreis wurden bisher (Stand 27. April) 155 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Zuletzt waren es elf Personen am Tag, so dass die Anzahl der aktuell Infizierten sinkend ist und bei knapp 230 liegt. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 13 Personen aus dem Landkreis. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 67 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 10 davon intensiv-medizinisch (Stand 28.04., 9:00 Uhr).

Nach neuen Covid-19-Fällen wurde die Quarantäne der Gemeinschaftsunterkunft Bogen, die am 28. April ausgelaufen wäre, bis 12. Mai verlängert.


 

Niederbayern

28.04. 19:02

Karlsruhe weist Eilantrag ab: Fitnessstudio bleibt wegen Corona zu

Ein Fitnessstudio-Betreiber aus Baden-Württemberg ist mit einem Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht gegen die Zwangsschließung in der Corona-Krise gescheitert. Die Karlsruher Richter sehen zwar einen «schwerwiegenden und teilweise irreversiblen Eingriff» in die Berufsfreiheit «mit erheblich nachteiligen wirtschaftlichen Folgen». In Anbetracht der Gefahren für Leib und Leben müssten diese Interessen aber derzeit zurücktreten, heißt es in der Entscheidung vom Dienstag. (Az. 1 BvR 899/20)

In Baden-Württemberg ist der Betrieb von Fitnessstudios für den Publikumsverkehr durch die aktuelle Corona-Verordnung bis 3. Mai untersagt. Ähnliche Regelungen gelten in den anderen Ländern.


 

Deutschland

28.04. 18:51

Rosenheimer Herbstfest fällt wegen Corona aus

Das Rosenheimer Herbstfest fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. «Eine frühzeitige Absage des Herbstfests ermöglicht es allen Beteiligten, sich hierauf rechtzeitig einzustellen und einen möglichen wirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich zu halten», teilten Stadt und Wirtschaftsverband am Dienstag mit. Die Wiesn hätte vom 29. August bis zum 13. September stattfinden sollen. In Bayern sind Großveranstaltungen bis mindestens 31. August wegen der hohen Ansteckungsgefahr untersagt. In den vergangenen Jahren hatten nach Schätzungen der Veranstalter rund eine Million Menschen das Fest besucht.


 

Bayern

28.04. 18:29

RKI-Präsident appelliert an Bundesbürger

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Wieler, hat die Bundesbürger dazu aufgefordert, die geltenden Regeln in der Corona-Krise unbedingt weiter einzuhalten. Nach Wielers Ansicht befindet sich Deutschland auf dem Weg zur Kontrolle der Corona-Pandemie. In den Krankenhäusern gebe es ausreichend Intensivbetten und Beatmungsplätze. Die Fallzahlen dürften aber nicht wieder zunehmen, so Wieler weiter.


 

Deutschland

28.04. 18:02

Reisebüros wollen mit leeren Bussen und Koffern aufmerksam machen

Mit einer Mahnwache mit leeren Koffern auf dem Magdeburger Domplatz und einem Konvoi leerer Reisebusse in der Stadt wollen Reisebüros am Mittwoch (12.00 Uhr) auf ihre coronabedingte Notlage aufmerksam machen. Die Aktionen sind Teil des bundesweiten Bündnisses «Wir zeigen Gesicht! Rettet die Reisebüros - rettet die Touristik!». Auch in Halle sollen am Nachmittag (15.00 Uhr) auf dem Marktplatz die Forderungen nach staatlichen Rettungsmaßnahmen für die Branche deutlich gemacht werden. Gefordert werden unter anderem die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes sowie finanzielle Soforthilfe für touristische Unternehmen.


 

Deutschland

28.04. 17:51

Bayern müssen eine Woche länger "dahoam" bleiben

Der Freistaat Bayern verlängert die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise um eine Woche bis zum 10. Mai. Gottesdienst sind dagegen unter strengen Auflagen bereits ab 4.Mai wieder erlaubt. Das hat das Kabinett entschieden. Die größte Herausforderung sei aktuell das Thema Familie, sagte Ministerpräsident Söder. Dort sei mit Abstand die wichtigste Arbeit zu leisten. Es werde sehr schwierig sein, eine für alle optimale Lösung zu entwickeln. 
 


 

Bayern

28.04. 17:09

Kultusminister wollen Schüler zurück in die Schulen bringen

Alle Schüler sollen bis zu den Sommerferien wenigstens ab und zu im Klassenraum lernen. Das schlagen die Kultusminister der Länder vor. Über das Konzept wollen Bund und Länder übermorgen beraten. Ein Mund- und Nasenschutz an den Schulen soll demnach freiwillig sein. Kritik kommt vom Deutschen Lehrerverband. Verbandspräsident Meidinger sagte, eine Maskenpflicht sei zumindest auf Schulfluren, auf dem Pausenhof und an der Bushaltestelle geboten. 


 


 

Deutschland

28.04. 16:57

Elektro-Märkte in Bayern ab morgen wieder offen

Nachdem MediaMarkt und Saturn bereits in Berlin, Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen ihre Märkte wieder eröffnet haben, begrüßen sie ab Mittwoch, den 29. April, auch in Bayern an nahezu allen Standorten wieder ihre Kunden vor Ort – selbstverständlich wie auch in den anderen Bundesländern auf verkleinerten, klar abgetrennten Verkaufsflächen von maximal 800 m2. Die derzeit eingeschränkten Öffnungszeiten sind Montags bis Samstags von 10-18 Uhr. Da die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter höchste Priorität hat, findet die Wiedereröffnung der Märkte unter strikter Einhaltung aller vorgeschriebenen und empfohlenen Hygiene- und Sicherheitsstandards statt. Zudem wurden die Markt-Mitarbeiter im Vorfeld umfassend hinsichtlich dieser Maßnahmen geschult, um von Tag eins an ihren Kunden ein sicheres Gefühl beim Einkauf zu geben.


 


 

Bayern

28.04. 16:55

Chamer Volksfest 2020 abgesagt

Nach dem Frühlingsfest ist auch das traditionelle Chamer Volksfest abgesagt, im Übrigen zum ersten Mal in seiner 72-jährigen Geschichte, zumindest seit seinem Neustart im Jahr 1949. Der Volksfestverein bedauert dies außerordentlich, haben doch die Chamer Frühlings- und Volksfeste nicht nur eine lange Tradition, sondern sie sind seit jeher auch DIE Feste der Stadt Cham und seiner Bürgerschaft sowie von zahlreichen Gästen aus nah und fern. 

Nachdem unser Volksfest also heuer nicht stattfinden kann, haben wir beschlossen, sofern die Verhältnisse es allerdings dann zulassen, folgende Veranstaltungen durchzuführen:

Während der Zeit, in der normalerweise unser Volksfest hätte stattfinden sollen (24. Juli bis 03. August), werden wir neben einem Totengedenken am Friedhof und einem musikalisch umrahmten Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Jakob für unsere verstorbenen Mitglieder auch an zwei Tagen ein Standkonzert am Marktplatz mit unserer Chamer Kolpingmusik veranstalten. Es soll dies eine Art „Weckruf“ und positives Signal sein, in diesen für so viele Menschen extrem schwierigen Zeiten.   

Außerdem werden wir in unseren beiden Chamer Seniorenheimen, dem Seniorenheim St. Michael und dem Pflegestift ProCurand, jeweils alle Heimbewohner und das gesamte Heimpersonal zu einem hausinternen „Senioren-Volksfest“ mit allem was dazu gehört einladen. Die Einzelheiten, wie beispielsweise den passenden Zeitpunkt oder auch die Art und Weise der Veranstaltung, liegen natürlich im Ermessen der jeweiligen Heimleitungen. 


 


 

Cham

28.04. 16:29

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind zwei neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde elf Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 115 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 343.

Neumarkt

28.04. 16:04

Kein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwanorf

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bis jetzt um 16 Uhr gibt es heute keinen neuen Fall zu vermelden. Es bleibt bei 432 Infektionen. Erhöht hat sich die Zahl der wieder gesunden Personen von 308 auf 318.

Schwandorf

28.04. 15:33

Söder stellt Öffnung der Gastronomie um Pfingsten in Aussicht

Das bayerische Gastgewerbe kann auf Lockerungen der aktuellen Beschränkungen um Pfingsten herum hoffen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stellte diesen Zeitraum am Dienstag in Aussicht. In Österreich gebe es den Plan, Mitte Mai die Gastronomie und Ende Mai die Hotellerie schrittweise zu öffnen, sagte er. Und Österreich sei Bayern in der Krise um etwa zwei Wochen voraus. Das decke sich mit den in der Regierung diskutierten Zeitachsen «um Ende Mai herum, um Pfingsten herum». Die genaueren Daten werde man noch festlegen.

Die Branche selbst hatte dagegen mehrfach frühere Lockerungen gefordert. Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert und immer wieder konkrete Zeitpläne gefordert. Jetzt sagte er, man müsse abhängig vom Infektionsgeschehen entscheiden.

Bayern

28.04. 15:13

SPD für Öffnung von Zoos, Tierparken und Botanischen Gärten in Bayern

Die Landesvorsitzende der BayernSPD, Natascha Kohnen, MdL, und die tierschutzpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Martina Fehlner, MdL, setzen sich für eine rasche Wiederöffnung der Zoos, Tierparke und Botanischen Gärten in Bayern ein.

Natascha Kohnen dazu: „Unsere Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten hängen in ihrer Existenz von den Einnahmen durch Besucherinnen und Besuchern ab. Um das weitere Überleben zu ermöglichen, müssen wir nun hier praxisorientiert gegensteuern und behutsame Öffnungen ermöglichen“

 

Bayern

28.04. 14:54

Polizeibilanz Oberpfalz zu Corona-Ausgangsbeschränkungen

Im Zeitraum von Montag, 27. April 2020, 06.00 Uhr, bis Dienstag, 28. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1.200 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Neu war die Überwachung der Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen.

Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung mussten 35 Anzeigen gefertigt werden.

Bei über 200 Kontrollen der Tragepflicht von Masken in Ladengeschäften wurden 17 Verstöße festgestellt. Eine Person wurde angezeigt. Im öffentlichen Nahverkehr fanden etwa 250 Kontrollen statt. 12 Verstöße lautete hier das Ergebnis, wobei es bei Ermahnungen blieb und keine Anzeigen gefertigt werden mussten. Für den ersten Tag kann damit für die Oberpfalz eine positive Bilanz gezogen werden.

 

 

Oberpfalz

28.04. 14:36

Landratsamt Cham zur aktuellen Situation mit dem Corona-Virus

Zum Stand 28. April 2020, 12 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 396 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Mittlerweile wurden 351 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

Gute Nachrichten kommen auch aus den Sana-Kliniken des Landkreises Cham: Zehn bestätigte Covid-19-Fälle werden stationär behandelt, davon wird nur noch einer, und damit drei weniger als gestern, intensivmedizinisch versorgt. In den letzten Tagen gab es keine neuen Todesfälle. 

 

 

Cham

28.04. 13:49

Grünen-OB Palmer: «Wir retten Menschen, die in halbem Jahr sowieso tot wären»

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat erneut eine Lockerung der Corona-Maßnahmen gefordert und dabei drastische Worte gewählt. «Ich sag es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären», sagte der Grünen-Politiker am Dienstag im Sat.1- Frühstücksfernsehen. Es müsse unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für Junge und Ältere geben.

Palmer zufolge handelt es sich bei dem Großteil der an einer Corona-Infektion Gestorbenen um Menschen mit Vorerkrankungen, die ohnehin nicht mehr lange zu leben gehabt hätten. Seiner Meinung nach sind die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns gravierender und könnten etwa das Leben armutsbedrohter Kinder kosten.

 

 

Deutschland

28.04. 13:23

ELTERNTALK unterstützt Familien aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach digital

Genervte Kinder, die wenig raus dürfen und gestresste Eltern im Homeoffice. Die Doppelbelastung in Corona-Zeiten schafft in Familien Gesprächsbedarf. Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai 2020 rückt die Kommunale Jugendarbeit (KoJa) des Landkreises Amberg-Sulzbach die Familien in den Fokus der Gesellschaft und bietet allen Eltern bereits ab dieser Woche eine besondere Unterstützung an: Den ELTERNTALK digital. 

Er basiert auf der Grundidee, dass Eltern Experten ihrer Kinder sind und von einem gemeinsamen Austausch mit anderen Müttern und Vätern sehr profitieren. Das Angebot gibt es seit 19 Jahren in ganz Bayern und seit 2016 auch im Landkreis Amberg-Sulzbach. Normalerweise finden die moderierten Gesprächsrunden zu Hause oder in öffentlichen Einrichtungen statt. Das Projekt wird aus Mitteln der Bayerischen Staatsregierung gefördert und richtet sich an Eltern mit Kindern bis 14 Jahre.

Die Ansprechpartnerinnen im Landkreis Amberg-Sulzbach, Anita Kinscher und Gisela Sassenhausen, sind unter elterntalk@koja-as.de oder mobil unter 0171 9760766 zu erreichen.

 

 

Oberpfalz

28.04. 12:54

Herrenmode Siegert im DEZ erzwingt Öffnung vor Verwaltungsgericht

Das bekannte Herrenmode-Geschäft Siegert im Regensburger Einkaufszentrum hat gerichtlich erzwungen, dass es öffnen darf. Es hat weniger als 800 Quadratmeter Fläche und ein Hygienekonzept gegen Corona. Daher erlaubte das Verwaltungsgericht Regensburg jetzt die Öffnung, bestätigte Geschäftsführerin Karin Siegert auf Anfrage von charivari. Für das Gericht spielte es keine Rolle, dass sich das Geschäft in einem großen Einkaufszentrum befindet. Auch dort können die einzelnen Läden die Vorschriften umsetzen, hieß es. Würde man sie anders als Geschäfte in einer Innenstadt behandeln, verstoße das gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Gegen die Entscheidung kann die Stadt Regensburg Beschwerde einlegen.

 

Regensburg Stadt

28.04. 12:14

Corona-Update aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Infizierte:                442 (+3)

Todesfälle:                41 (0)

Für das Amberg-Sulzbacher Land (Stadt Amberg + Landkreis Amberg-Sulzbach) gilt:

Der Männer-Anteil bei allen Fällen beträgt 40%, bei den Verstorbenen 61%. Das Durchschnittsalter aller Fälle liegt bei 56 Jahren, bei den Verstorbenen bei 83 Jahren und bei den Nicht-Verstorbenen 54 Jahre. 32 der bisher 44 Verstorbenen waren älter als 80 Jahre alt, davon waren 10 älter als 90 Jahre. Das bisher niedrigste Sterbealter liegt bei 59 Jahren. Risikofaktoren lagen vor.

 

 

Oberpfalz

28.04. 11:59

Stadt Burglengenfeld sagt Italienische Nacht und Kinderfest ab  

Die 17. Auflage der Italienischen Nacht, geplant für Samstag, 27. Juni 2020, findet in diesem Jahr nicht statt. „Wir folgen damit den Maßgaben der Bundesregierung, Großveranstaltungen bis einschließlich 30. August auszusetzen“, erklärt Bürgermeister Thomas Gesche. Um die Corona-Pandemie einzudämmen, gäbe es keinen Handlungsspielraum, der eine Veranstaltung dieser Größenordnung noch rechtfertigen würde. Eine abgespeckte Variante, aber auch ein Ausweichtermin im Herbst, sei keine Option.

Ebenfalls betroffen von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist das Kinderfest der Stadt am Sonntag, 26. Juli. Die Veranstaltung auf dem Volksfestplatz ist ebenfalls für dieses Jahr ausgesetzt. Die Teilnehmer und Standbetreiber werden in den kommenden Tagen noch von der Stadt über den Ausfall der Veranstaltungen benachrichtigt.

 

Schwandorf

28.04. 10:58

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 429 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: Ablauf 27.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 326 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 76 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

28.04. 07:39

Reproduktionsrate wieder gestiegen

Bundesweit stecken sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Das Robert-Koch-Institut teilte mit, dass die sogenannte Reproduktionsrate auf eins gestiegen ist. Sprich: Die Zahl der Neuerkrankungen sinkt nicht mehr, sondern bleibt gleich. In den vergangenen Tagen lag die Rate unter eins. Sie gibt an, wie viele weitere Menschen ein Corona-Infizierter im Schnitt ansteckt.

Deutschland

28.04. 07:34

Uniklinik Regensburg warnt vor versäumten Arztterminen

Die Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus sollte niemand vom Arzt- Besuch oder einem Termin im Krankenhaus abhalten. Das betont jetzt die Uniklinik Regensburg. Wie andere Krankenhäuser stellt auch sie fest, dass Menschen, die eigentlich dringend behandelt werden müssten, sich nicht in die Sprechstunde oder zu einem OP-Termin trauen. Das kann lebensgefährliche Folgen haben. Die Uniklinik erklärt weiter, dass Sorgen vor einer Ansteckung im Krankenhaus unbegründet sind. Dort gelten strengste Hygienestandards.

Regensburg Stadt

28.04. 07:32

Ostbayerische Tourismusbetriebe fordern Zeitplan

Die Tourismusbetriebe in Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz brauchen jetzt eine Perspektive für ihre Wiedereröffnung. Das fordert der Tourismusverband Ostbayern. Sein Geschäftsführer Michael Braun hofft auf einen Restart zu Pfingsten. Sollte die komplette Sommersaison verloren gehen, führt das zu einem Zusammenbruch der Tourismusbranche. Um das zu verhindern, brauche man laut Braun einen festen Termin für Lockerungen und Öffnung. Sowohl Betriebe als auch Gäste müssten schließlich planen können.

Bayern

28.04. 07:29

Pflegeeltern im Landkreis Neumarkt gesucht

Die Corona-Krise ist auch für so manche Familie im Landkreis Neumarkt eine Zerreißprobe. Geschlossene Schulen und Kitas überfordern viele Eltern. Daher müssen vermehrt Kinder in Bereitschafts-Pflegefamilien untergebracht werden. Davon gibt es aber zu wenig, beklagt das Landratsamt Neumarkt. Es sucht jetzt Familien, die vorübergehend oder dauerhaft Pflegekinder aufnehmen. Sie sollten Verständnis, Geduld und Zeit haben und Erfahrung in der Kindererziehung. Melden kann man sich beim Jugendamt, es zahlt auch den Unterhalt der Pflegekinder.

Neumarkt

27.04. 19:13

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 7 (Vortag: 1) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 394 Infizierte (Stand 27.04., 18:15 Uhr).

Im Landkreis wurden bisher (Stand 26. April) 144 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 13 Personen aus dem Landkreis. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 70 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch (Stand 27.04., 9:00 Uhr).

 

 

Niederbayern

27.04. 19:08

Adidas leidet unter Corona-Folgen

Badelatschen und Yogamatten statt Fußballschuhe und Tennis-Outfits: Adidas verkauft in der Corona-Krise deutlich weniger und muss in der Not erfinderisch werden. Die Pandemie habe dem Unternehmen das erste Quartal komplett verhagelt, hieß es aus dem Vorstand. Das Herzogenauracher Unternehmen war schon früh von der Corona-Krise getroffen worden: Im wichtigen chinesischen Markt ging bereits im Januar kaum noch etwas.

 

 

WELT

27.04. 19:00

NRW prüft Öffnung der Spielplätze unter Bedingungen

Das Land Nordrhein-Westfalen prüft die Öffnung von Spielplätzen unter bestimmten Bedingungen. "Dort, wo es verantwortliche Aufsicht geben kann, befürworte ich, eine Öffnung von Spielplätzen in absehbarer Zeit wieder zu ermöglichen", sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe). Für die Aufsicht gebe es verschiedene Möglichkeiten: "Das könnten Verwaltungsmitarbeiter aus Bereichen sein, wo vorübergehend weniger Arbeit anfällt, oder auch Ehrenamtliche. Das diskutieren wir mit unseren Ansprechpartnern aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie den Kommunen."

 

 

Deutschland

27.04. 18:42

Große Geschäfte können ab sofort beschränkt öffnen

Nach einer scharfen Rüge des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs lockert die Staatsregierung ihre Einschränkungen für den Einzelhandel: Auch große Geschäfte können ab sofort wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken. Das Gesundheitsministerium änderte am Montag die bisherige Linie, der zufolge diese Läden mit wenigen Ausnahmen gar nicht öffnen durften. «Wenn derartige Geschäfte öffnen, nachdem sie - zum Beispiel durch Absperrungen - die tatsächlich für Kunden zugängliche Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter begrenzt haben, wird dies ab sofort nicht mehr beanstandet», sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag auf Anfrage.

 

 

Bayern

27.04. 18:17

Coronakrise zwingt Bistum Eichstätt auf strikten Sparkurs

Das Bistum Eichstätt muss wegen der Coronakrise sparen. «Die Diözese erwartet infolge des gesamtwirtschaftlichen Einbruchs einen signifikanten Rückgang der Kirchensteuereinnahmen», teilte Generalvikar Pater Michael Huber am Montag mit. Für das laufende Jahr 2020 wurde ein Einstellungsstopp verhängt. Auch frei werdende Stellen sollen erstmal nicht nachbesetzt werden. Ausgenommen vom Einstellungsstopp sind schon zugesagte Stellen, Lehrer an kirchlichen Schulen im Bistum und kirchliche Religionslehrer an staatlichen Schulen.

Der Bau-Etat wird ebenfalls eingeschränkt. Nur noch Maßnahmen, die beispielsweise aus Sicherheits- und Brandschutzgründen notwendig sind, sollen genehmigt werden. Was bereits bewilligt ist, soll allerdings auch gebaut werden. Die Finanzierung der Pfarreien soll aktuell nicht von Einsparmaßnahmen betroffen sein, betonte das Bistum in seiner Mitteilung. 

 

 

Bayern

27.04. 17:58

Umweltministerin: Corona hilft beim Klimaschutz

Bundesumweltministerin Schulze setzt darauf, dass die Corona-Krise die Bereitschaft der Menschen zum Klima- und Umweltschutz erhöht. Zum Auftakt der internationalen Klimaschutz-Gespräche in Berlin sagte die SPD-Politikerin, die Klimakrise sei nicht weg, auch wenn die Aufmerksamkeit gerade auf der Pandemie liege. Bei der zweitägigen Videokonferenz geht es darum, wie die Folgen der Corona-Krise abgefedert werden können.
 

 

Deutschland

27.04. 17:32

Öffentlicher Aufruf zu Pflegekräften in Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Pandemie hat mittlerweile auch die Alten- und Pflegeheime im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing erreicht. Aktuell können die Einrichtungen ihrem Versorgungsauftrag noch umfassend nachkommen. Dazu leisten die Mitarbeiter der Heime höchst engagierte Arbeit und geben gerade auch in der gegenwärtigen Situation ihr Bestes. Ihnen allen gebührt unser Respekt und unsere besondere Anerkennung. 

Sollte die Anzahl der von einer Infektion betroffenen Bewohner und Mitarbeiter noch steigen, wird es zu Engpässen in der Versorgung der Bewohner in den jeweiligen Einrichtungen kommen. Daher bitten die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen alle Personen, die über eine medizinische oder pflegerische Ausbildung oder eine anderweitige pflegerische Qualifikation verfügen und zu einem Dienst in den Alten- und Pflegeheimen bereit sind, sich jetzt bei den Heimaufsichten der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen zu melden und sich registrieren zu lassen. Selbstverständlich sichern wir eine tarifgerechte Entlohnung für diese Tätigkeit zu.

Die Heimaufsichten sind wie folgt zu erreichen:

Stadt Straubing: Tel.: 09421/944 70411; E-Mail: heimaufsicht@straubing.de

Landkreis Straubing-Bogen: Tel.: 09421/973 220; E-Mail: heimaufsicht@landkreis-straubing-bogen.de

Gemeinsam mit Ihnen können wir die Herausforderungen in den Alten- und Pflegeheimen schaffen. Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mithilfe 

 

gez: Oberbürgermeister Markus Pannermayr                      Landrat Josef Laumer
 

 

Niederbayern

27.04. 17:04

Abklingen von Corona im Landkreis Schwandorf oder Ruhe vor der zweiten Welle?

Die aktuellen Werte bestätigen das positive Bild der letzten Tage. Auch am Montag ist nur ein neuer Fall zu vermelden. Im Landkreis Schwandorf sieht die Situation so aus:

bestätigte Infektionen: 432

wieder genesen: 308

Fall noch aktiv: 110

Tote: 14

Im Jägerhof in Schönsee, der besonders stark betroffen ist, erfolgte heute ein zweiter Reihenabstrich bei Bewohnern und Mitarbeitern. Vier Bewohner befinden sich aktuell noch im Krankenhaus. Im Rettungsdienstbereich, der die beiden Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach sowie die Stadt Amberg umfasst, werden zurzeit 54 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 17 in Intensivbetten. Damit hat sich auch die Situation in den Krankenhäusern entspannt.

 

Schwandorf

27.04. 16:44

Dreizehnter Corona-Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist der 13. Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Im Klinikum verstarb heute eine 67-jährige Frau. Weiter sind keine neuen Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, sieben Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind 124 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Neumarkt

27.04. 16:02

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Situation zum Corona-Virus

Zum Stand 27. April 2020, 14 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 393 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Vierzehn bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden vier intensivmedizinisch versorgt. In den letzten Tagen gab es keine neuen Todesfälle. 

Die Zahl der mit oder an Covid verstorbenen Landkreisbürger erhöht sich aber dennoch auf 15, weil der Tod eines 81-jährigen Mannes mit Vorerkrankungen in einer Klinik außerhalb des Landkreises erst jetzt mitgeteilt wurde. Mittlerweile wurden 348 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

Cham

27.04. 15:58

COVID19-Informationen aus dem Landkreis Regen

Aktuell wurden 150 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet. 70 Menschen wurden aus der Quarantäne entlassen und gelten als genesen.
Leider erhöhte sich die Zahl der Todesfälle um eine Person. Gestern, Sonntag, verstarb in den Arberlandkliniken eine 79-jährige Frau.

Somit sind nun sechs Landkreisbürger an der Krankheit verstorben. Derzeit sind sechs Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung.

Niederbayern

27.04. 15:26

Teilweiser Neustart des Schulunterichts in Bayern

Nach sechs Wochen Zwangspause hat für viele Schüler heute wieder der Unterricht begonnen. Das gilt zunächst aber nur für Klassen, die sich auf einen Abschluss vorbereiten. Sie werden seit heute wieder unterrichtet, allerdings unter entsprechenden Sicherheits- und Hygienestandards, die von Schulamt und Kultusministerium festgelegt wurden. Wann auch die übrigen Kinder wieder zur Schule gehen dürfen und wie dann ihr Unterricht gestaltet wird, das ist noch offen. Mit Start der Schulen fahren auch wieder vermehrt Busse, in den meisten Städten und Landkreisen haben die Verkehrsverbünde und Busunternehmen schon auf die geänderte Lage reagiert.

Bayern

27.04. 15:01

Schwangerschaftsberatung am Gesundheitsamt Cham weiterhin erreichbar

Aus aktuellem Anlass möchte das Gesundheitsamt Cham darüber informieren, dass auch während der Corona-Krise die Schwangerschaftsberatung weiterhin für Schwangere und Paare da ist. Die Beratungsstelle ist Ansprechpartner für werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr.

Wegen der Pandemie kommt es bei der Beratung allerdings zu Einschränkungen. Im Beratungsalltag hat sich aber bereits gezeigt, dass Telefon- und E-Mailberatung sowie Videochats in diesen Zeiten eine gute Alternative darstellen. 

Damit ausreichend Zeit für Anliegen eingeplant werden kann, wird um Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail gebeten. Der Kontakt ist vormittags möglich unter 09971/78-462 oder schwangerenberatung@lra.landkreis-cham.de.

Cham

27.04. 14:41

Polizei Oberpfalz zu Ausgangsbeschränkungen

Im Zeitraum von Freitag, 24. April 2020, 06.00 Uhr, bis Montag, 27. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 3.000 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Es wurden 231 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet.

Oberpfalz

27.04. 14:24

Kein Bürgerfest 2020 in Maxhütte-Haidhof

Die Stadt Maxhütte-Haidhof im Landkreis Schwandorf hat jetzt wegen der Corona-Pandemie ihr Bürgerfest Mitte August abgesagt. 40 Musikgruppen und rund 10.000 Besucher hatte man dazu erwartet. Die sollen jetzt ein Jahr später feiern. Auch der geplante Städtedreieckslauf wurde in Absprache mit den Nachbarstädten Teublitz und Burglengenfeld auf den August 2021 verlegt. 

Schwandorf

27.04. 13:45

Arbeitsministerin Trautner: Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wegen Corona besonders wichtig

Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner hat vor dem Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz am 28. April betont, dass die Bekämpfung des Ausbruchs von Infektionskrankheiten bei der Arbeit, insbesondere des Coronavirus, absolute Priorität genießt.

„Gerade jetzt, da die Beschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens aufgrund gesunkener SARS-CoV-2-Infektionszahlen behutsam gelockert werden, müssen auch die Arbeitgeber die bestehende Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz an die aktuellen Rahmenbedingungen anpassen und die Arbeit so organisieren, dass die Infektionsgefährdung der Beschäftigten bei der Arbeit möglichst gering bleibt“, so Trautner, „Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sind während der Corona-Krise besondere Herausforderungen.“

Der Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ist eine jährliche internationale Kampagne zur Förderung einer sicheren, gesunden und menschenwürdigen Arbeit durch die International Labour Organization.

Bayern

27.04. 13:23

Corona-Update aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Infizierte:            439 (0)

Todesfälle:          41 (+3)

Die Todesfälle wurden von Krankenhäusern gemeldet. Die Verstorbenen mit Vorerkrankungen befanden sich bereits seit einiger Zeit in stationärer Behandlung.

Oberpfalz

27.04. 12:45

BayVGH: Verkaufsverbot für große Geschäfte verfassungswidrig

Bayerns höchstes Verwaltungsgericht hat das von der Staatsregierung in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt. Die Richter sehen dies wegen der Ungleichbehandlung mit kleineren Läden als Verstoß gegen das Grundgesetz. Das teilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) am Montag mit. Das Gericht setzte die Vorschrift aber nicht außer Kraft.

Bayern

27.04. 12:09

Online-Zulassung von Fahrzeugen wird erleichtert

Das Landratsamt Regensburg hat die Anmeldung von Fahrzeugen über das Internet vereinfacht. Bisher war für die Online-Zulassung ein neuer Personalausweis (nPA) mit Online-Ausweisfunktion (eID) und ein Kartenlesegerät oder ein Smartphone mit kostenloser „AusweisApp2“ erforderlich. Das Bayerische Verkehrsministerium gibt den Behörden nun die Möglichkeit, das Online-Zulassungsverfahren zu vereinfachen und die Online-Zulassung auch ohne neuen Personalausweis abzuwickeln. Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Regensburg können dieses zusätzliche Angebot über das Bürgerserviceportal des Landkreises ab sofort nutzen.  

Voraussetzung für alle Vorgänge ist, dass die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und die Plaketten für die Kennzeichen nach dem 1. Januar 2015 und die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) nach dem 1. Januar 2018 ausgestellt worden sind. Nur die neuen Dokumente besitzen die Sicherheitscodes, die für die Zulassungsvorgänge anzugeben sind. Bei älteren Fahrzeugpapieren, die vor den genannten Stichtagen ausgestellt wurden, ist das Online-Verfahren nicht anwendbar.

Folgende Vorgänge können nun über das Internet erledigt werden: Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Fahrzeuges, Umschreibung eines zugelassenen Fahrzeuges, Neuzulassung eines fabrikneuen Fahrzeuges, Änderung der Halterdaten und Außerbetriebsetzung (Abmeldung). Die Vorgänge werden im sogenannten teilautomatisierten Verfahren angeboten. Teilautomatisiert bedeutet, dass der Nutzer die erforderlichen Angaben online eingibt und – nach einer Plausibilitätsprüfung durch das Programm – die abschließende Bearbeitung in der Zulassungsstelle erfolgt. Danach werden die Zulassungsdokumente und Plaketten zugeschickt. Erst dann, so der Hinweis der Landkreisbehörde, darf mit dem neuen Fahrzeug  gefahren werden. Abmeldungen laufen weiterhin im vollautomatisierten Verfahren. Das heißt, diese Vorgänge können vollständig online abgeschlossen werden. Eine Zusendung von Unterlagen erfolgt nicht.

Das Bürgerserviceportal ist erreichbar über www.landkreis-regensburg.de, Bürgerservice, Bürgerserviceportal, Fahrzeugzulassung/Fahrzeugabmeldung. Danach werden Nutzer vom Programm weitergeführt.

Regensburg Land

27.04. 11:34

Söder: Langsame Öffnung der Gastronomie erst ab Ende Mai denkbar

Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder hält eine langsame Wiedereröffnung der Gastronomie erst ab Ende Mai für denkbar. Das sagte er nach Teilnehmerangaben am Montag in einer Videoschalte des CSU-Parteivorstands.

Söder verteidigte dabei den bisherigen Kurs im Kampf gegen das Coronavirus und mahnte weiterhin zu nur vorsichtigen Lockerungen. Die bisherige Strategie, Inhalt und Zeitpunkt, seien richtig gewesen. Man müsse nun weiterhin langsam, behutsam und vorsichtig agieren - aber mit Perspektiven. Es dürfe bei den Lockerungen keinen Überbietungswettbewerb geben.

Die CSU-Spitze ging in der Videoschalte deutlich auf Distanz zum nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). Dieser hatte am Sonntagabend in der ARD beklagt, dass Virologen alle paar Tage ihre Meinung änderten. Das führe zu Verunsicherung.

Söder sagte ganz grundsätzlich, ohne Laschet namentlich zu nennen: «Es wäre falsch, nicht auf Virologen zu hören, denn sie haben uns bisher gut beraten.»

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ging Laschet dagegen frontal an: Was Laschet mache, könne schädlich sein, sagte Dobrindt nach Teilnehmerangaben. Man dürfe sich nicht einfach von wissenschaftlichen Erkenntnissen entfernen. Vielmehr müsse man mit den Virologen agieren und nicht gegen sie, mahnte Dobrindt. (dpa)

Bayern

27.04. 11:33

Hoeneß erwartet Lohnverzicht beim FC Bayern bis zu «normalen» Zeiten

Uli Hoeneß erwartet von den hochbezahlten Profis des FC Bayern, dass sie bis zu einer Rückkehr zu gewohnten Fußballspielen mit Zuschauern in München einen Gehaltsverzicht üben. «Ich sehe das nicht nur auf den April begrenzt, sondern für so lange, bis der Fußball wieder normal gespielt werden kann», sagte Ehrenpräsident Hoeneß dem «Kicker». Da wegen des Coronavirus in den kommenden Monaten höchstens an Geisterspiele ohne Publikum zu denken ist, könnte der Gehaltsverzicht der Stars eine lange Zeit andauern.

Das Team um Kapitän Manuel Neuer hatte ebenso wie Vorstand und Aufsichtsrat, dem auch der 68-jährige Hoeneß selbst angehört, für diesen Monat einen Verzicht auf 20 Prozent der Bezüge zugesagt.

Dieses Geld werde nicht mehr zurückerstattet, berichtete Hoeneß, «schließlich haben wir bei Spielen ohne Zuschauer keine Einnahmen, die mit dem Lohnverzicht einigermaßen aufgewogen werden». Mit den Geld sei gewährleistet, «dass kein normaler Angestellter beim FC Bayern weniger netto in der Tasche hat», wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge betont hatte. Hoeneß nannte die getroffene Regelung mit den Topverdienern im Verein einen «Akt der Solidarität». (dpa)

Bayern

27.04. 11:30

Landesseniorenvertretung warnt vor übereilten Lockerungen

Die Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB) kritisiert, dass bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu wenig an die Belange älterer Menschen gedacht werde. Lockerungen nur für jüngere Menschen zuzulassen, sei der «Todesstoß für eine humane und solidarische Gesellschaft», warnte der LSVB-Vorsitzende Franz Wölfl.

«Die in den letzten Tagen und Wochen begonnene Debatte um die richtige Exit-Strategie aus der Corona-Pandemie bereitet mir große Sorgen, teilweise macht sie mir sogar Angst.» Es sei fatal, die Wirtschaft gegen die Wand zu fahren, aber ebenso fatal, durch übereilte Lockerungen die Gesundheit und das Leben Hunderttausender Menschen zu gefährden, sagte Wölfl laut einer Mitteilung seines Verbandes.

Wölfl kritisiert zudem, dass Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner (CSU), die auch für die Senioren zuständig ist, eher im Hintergrund agiere. Sein Vorschlag: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) könne die Sozialministerin zu all seinen Pressekonferenzen mitnehmen.

Die LSVB ist die Dachorganisation der kommunalen Seniorenvertretungen in Bayern, also der Seniorenräte, Seniorenbeiräte und Seniorenbeauftragten. (dpa)

Bayern

27.04. 11:29

Söder: Entscheidungen zu Breitensport «vielleicht» nächste Woche

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Lockerungen für den Breitensport in Bayern für die kommende Woche angedeutet und zugleich an die Entwicklung in der Fußball-Bundesliga gekoppelt. Über die Zukunft der Amateursportler und -vereine im Freistaat während der Corona-Krise werde in den nächsten Tagen debattiert, kündigte er am Montag im Bayerischen Rundfunk an. Eine Entscheidung, ob und wie die Einschränkungen gelockert und Trainings aufgenommen werden können, erwartet Söder «nächste Woche vielleicht, würde ich mal sagen».

Während Proficlubs in Deutschland dank Ausnahmegenehmigungen wieder eingeschränkt - etwa mit so wenig Kontakt wie möglich - trainieren, ist dies den Amateuren noch nicht erlaubt. Die Fußball-Bundesliga will möglichst bald ihre Saison ohne Zuschauer fortsetzen.

Die Entwicklung sei auch für den Breitensport wichtig, befand Söder. «Es hängt auch davon ab, ob die Bundesliga wirklich startet. Ich finde, ein bisschen im Einklang sollte das schon sein», sagte der Ministerpräsident. (dpa)

Bayern

27.04. 09:43

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 428 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: Ablauf 26.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 321 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. 75 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

27.04. 08:58

Söder: Weitere Corona-Lockerungen möglich - wenn es funktioniert  

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat weitere Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise in Aussicht gestellt. «Wenn das jetzt in dieser Woche gut funktioniert, dann können wir über weitere Erleichterungen gut nachdenken», sagte Söder am Montag den Medien.

Von dieser Woche an dürfen im Freistaat unter anderem Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unter Auflagen wieder öffnen. Allerdings gilt eine strenge Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Läden und im öffentlichen Nahverkehr. In den Schulen beginnt zunächst für Abschlussklassen wieder der Präsenzunterricht.

Er wolle für Bayern weiter einen vorsichtigen Weg gehen, sagte Söder. Ende der Woche werde Bilanz gezogen unter anderem mit Blick auf den Handel und den Nahverkehr. Die Linie sei: Lieber eine Woche später als die anderen - und auf der sicheren Seite.

Zur weiteren Öffnung der Schulen ist für Söder ein Schichtmodell im Präsenzunterricht denkbar. So hatte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, vorgeschlagen, die Klassen zu teilen und abwechselnd für je eine Woche in die Schule kommen zu lassen - für die andere Woche erhalten sie Hausaufgaben.

Söder sagte, so etwas könne er sich vorstellen: «Es kann auch sein, dass man in der Woche das macht, also jeden zweiten Tag Schule, damit wieder ein gewisser Rhythmus kommt.» Eine solche Entzerrung könne auch über den Tag erfolgen mit Präsenzunterricht für die eine Hälfte früh und die andere am Nachmittag. Das müsse aber im Einklang mit den Eltern laufen.

Zum Drängen des bayerischen Vizeregierungschefs und Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) auf eine raschere Lockerung etwa für die Gastronomie, sagte Söder: Ein Wirtschaftsminister habe primär die Wirtschaft im Blick, das sei selbstverständlich. Aber letztlich müsse gesamtverantwortlich entschieden werden.

Bayern

27.04. 07:57

Marianne Rosenberg hat Corona-Erkrankung gut überstanden

Schlagersängerin Marianne Rosenberg (65, «Er gehört zu mir») hat nach eigenen Angaben eine Covid-19-Erkrankung überstanden. Ende März habe sie erste Symptome bemerkt und deswegen zum Arzt gemusst, sagte sie «Bild». «Ich hatte Fieber und Erkältungssymptome und wurde positiv getestet. Das Ergebnis waren zwei Wochen häusliche Quarantäne, die ich noch um eine Woche verlängert habe.»

Mittlerweile sei sie negativ getestet worden und es gehe ihr wieder gut. «So lange die Wohnung nicht verlassen zu können und permanent über das Virus nachzudenken, war wirklich eine fast bedrohliche Erfahrung», sagte Rosenberg weiter. Die Sängerin wurde nach eigenen Angaben während ihrer Quarantäne von Familien und Freunden versorgt. «Diese Hilfsbereitschaft habe ich sehr geschätzt. Die Solidarität ist ein wirklich positiver Aspekt in diesen skurrilen Zeiten.» (dpa)

Deutschland

27.04. 07:56

Adidas gibt Zahlen für erstes Quartal 2020 bekannt

Adidas-Vorstandschef Kasper Rorsted muss am Montag die wohl schlechtesten Quartalszahlen in seiner dreieinhalb Jahre währenden Amtszeit an der Spitze des Sportartikelherstellers verkünden. Die Nummer zwei der Branche nach dem US-Hersteller Nike ist von der Corona-Krise erheblich getroffen. Schon früh brach der wichtige chinesische Markt ein, später auch die großen Märkte in den USA und Europa.

Das Dax-Unternehmen musste als Gegenmaßnahmen sein milliardenschweres Programm zum Aktienrückkauf stoppen. Die Top-Manager verzichten seit Wochen auf große Teile ihres Gehaltes. Dennoch war eine Finanzspritze nicht vermeidbar: Die Herzogenauracher bekamen eine Kreditzusage über insgesamt drei Milliarden Euro, davon 2,4 Milliarden Euro von der staatlichen Förderbank KfW. Zuletzt hatten Berichte die Runde gemacht, Adidas wolle den Kredit zwar in Anspruch nehmen, ihn aber möglichst bald über die Ausgabe einer Unternehmensanleihe ablösen.

Ursprünglich hatte 2020 für Adidas nach dem Rekordjahr 2019 weitere kräftige Gewinne abwerfen sollen - zusätzlich getrieben durch sportliche Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele in Tokio. Jetzt - unter anderem nach der Absage der beiden Events - rechnet Adidas aber mit erheblichen Rückschlägen. Rorsted hatte schon im März von Umsatzeinbußen allein China von bis zu einer Milliarde Euro gesprochen. (dpa)

WELT

27.04. 07:54

Bayern dürfen wieder shoppen

Für weite Teile des bayerischen Einzelhandels endet die fünfwöchige Corona-Pause. Ab heute dürfen in Bayern viele der bisher noch geschlossenen Geschäfte wieder ihre Türen öffnen. Bislang war das vor allem für Läden des täglichen Bedarfs wie Supermärkte sowie seit vergangenen Montag auch wieder für Baumärkte und Gartencenter erlaubt gewesen.

Jetzt dürfen auch wieder Läden anderer Branchen öffnen, sofern sie nicht mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Von dieser Grenze ausgenommen sind Buch-, Fahrrad- und Autohandel. Zudem müssen die Geschäfte ein Hygiene- und Schutzkonzept vorlegen und auf die Einhaltung der Mundschutzpflicht achten.

Der Handel in den bisher geschlossenen Branchen ist von den Schließungen durch die Corona-Krise schwer betroffen. Der Handelsverband Bayern schätzte die Umsatzverluste zuletzt auf 1,1 Milliarden Euro pro Woche. Die Öffnung komme nun «für viele Händler keine Sekunde zu früh», hieß es von der Industrie- und Handelskammer. (dpa)

Bayern

27.04. 07:51

Landkreis Regensburg besorgt Masken für Schüler

Nach sechs Wochen Corona-Zwangspause startet heute an den bayerischen Schulen wieder der Unterricht für die Abschlussklassen. Der Landkreis Regensburg hat für diese Schüler kurzfristig fast 2000 Mund-Nasen-Masken besorgt. Nach aktuellen Vorschriften besteht im Unterricht zwar keine Maskenpflicht. Aber wenn die Schüler mit dem Bus fahren, müssen sie einen Nasen-Mundschutz tragen. Der Landkreis Regensburg will mit den Masken ein kleines Zeichen setzten und die Familien unterstützen, so Landrätin Tanja Schweiger. 

Regensburg Land

27.04. 07:48

Neuigkeiten zum Regionalbusverkehr in der Region

Mit dem Schulstart für die Abschlussklassen kehrt nach der Corona-Zwangspause auch etwas Normalität in den regionalen Busverkehr zurück. Die Landratsämter Cham und Regensburg weisen darauf hin, dass ab heute auch alle Buslinien wieder nach Schulfahrplan fahren. „Damit haben Schüler und Eltern die Sicherheit, dass die Busse zu den gewohnten Zeiten fahren und auch jeder wie bisher zur Schule kommt“ erklärte die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger. Und sie appelliert, dass sich alle an die Maskenpflicht halten, die ab heute in Bussen und Zügen gilt.

Oberpfalz

27.04. 07:42

Regensburger Fußwallfahrt zu Corona-Zeiten

Die Regensburger Fußwallfahrt wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt, die Bitten der Gläubigen sollen aber trotzdem nach Altötting kommen. Ab heute können im Regensburger Dom die Anliegen in einer Urne abgelegt werden. Zettel liegen bereit, die Gläubigen sollen aber einen eigenen Stift mitbringen um die Infektionsgefahr so gering wie möglich zu halten. Es ist aber auch möglich das Anliegen per mail zu schicken (pilgerführer@regensburger-fusswallfahrt.de). Der Regensburger Bischof Voderholzer wird alle Anliegen am Pfingstsamstag persönlich nach Altötting bringen. 

Regensburg Stadt

27.04. 07:39

Geschichten-Telefon vom Theater Regensburg

Das Regensburger Theater entwickelt in Zeiten von Corona kreative Ideen und bietet Kindern ab heute etwas Abwechslung. Sie können diese Woche beim Geschichten-Telefon anrufen. Dort sind dann Charaktere aus den Theaterstücken „Die kleine Hexe“ und „Die Brüder Löwenherz“ am Apparat. Jeden Tag ist eine andere Lieblingsfigur in der Leitung und freut sich darauf mit den jungen Anrufern zu plaudern. Die Telefonnummer ist: 0941/507 2727

Regensburg Stadt

26.04. 15:59

Hoeneß ist für Geisterspiele

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hält trotz gewisser Vorbehalte Bundesligaspiele ohne Zuschauer in der Coronavirus-Krise für unverzichtbar. «Grundsätzlich halte ich Geisterspiele für fragwürdig; doch angesichts der wirtschaftlichen Lage einiger Vereine sind sie lebensnotwendig und bedingungslos», sagte Hoeneß (68) dem «Kicker» am Sonntag.

Der langjährige Macher des deutschen Fußball-Rekordmeisters befürwortet zudem einen Vorschlag seines ehemaligen Rivalen bei Werder Bremen, Willi Lemke. Der frühere Bundesliga-Manager hatte sich für die Live-Übertragung von Geisterspielen im frei empfangbaren Fernsehen stark gemacht.

«Ich finde diese Idee von Willi Lemke sehr gut, weil damit die Versorgung noch flächendeckender erfolgen könnte - bei Sky ist eine unverschlüsselte Ausstrahlung allerdings auch möglich - und sich Fußballfans nicht in einem Wohnzimmer zusammenscharen müssten. Die Ansteckungsgefahr mit dem Virus würde damit gemindert», befand Hoeneß (68). «Doch die Öffentlich-Rechtlichen müssten dann dafür entsprechend bezahlen. Denn es kann nicht sein, dass Sky viel Geld für die Rechte ausgibt und ARD und ZDF zu Trittbrettfahrern werden.» Nach dem Willen von Hoeneß sollten sich die Öffentlich-Rechtlichen «an einer breiteren Übertragung des Fußballs in dieser Ausnahmesituation beteiligen und Sky entsprechend entschädigen».

 

Bayern

26.04. 15:54

Kretschmer kündigt Wiederöffnung der Zoos in Sachsen zum 4. Mai an

Zoos und botanische Gärten in Sachsen sollen ab 4. Mai wieder öffnen können. Das sei in der sächsischen Landesregierung so verabredet, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Sonntag in Halle. Er hatte dort zuvor mit seinem Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), über den weiteren Kurs im Umgang mit der Corona-Pandemie beraten. 

Details zur Wiederöffnung der Zoos und ähnlicher Einrichtungen müssten noch festgelegt werden, sagte Kretschmer. Klar sei, dass sich keine langen Schlangen bilden dürften und die Besucherzahlen begrenzt werden müssten.

In Sachsen-Anhalt sind die Zoos bereits seit Donnerstag unter ähnlichen Voraussetzungen wieder geöffnet. Wichtig sei, dass man Kontaktketten nachvollziehen könne, sagte Kretschmer. Im Bergzoo in Halle müssten die Besucher deswegen online oder am Abend vorher Zeitkarten vorbuchen, die nur in dem vorgegebenen Fenster genutzt werden dürfen.

Deutschland

26.04. 15:53

Schutzmasken aus China in Deutschland eingetroffen

Am Flughafen Leipzig/Halle ist eine erste Lieferung mit Millionen Schutzmasken aus China eingetroffen. Die Transportmaschine Antonow 124 sei am Sonntagmorgen gelandet, sagte eine Sprecherin des Landeskommandos Sachsen der Bundeswehr. Zuvor hatte «Der Spiegel» darüber berichtet. Am Montag wird eine weitere Lieferung mit dem weltgrößten Frachtflugzeug, der Antonow 225, in Leipzig/Halle erwartet. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will sich von der Ankunft des Bundeswehr-Transports selbst ein Bild machen.

Laut Bundeswehr besteht die «Luftbrücke» aus China aus insgesamt drei Frachtflügen. Es sollen rund 25 Millionen Schutzmasken nach Deutschland geflogen werden. Der Transport ist Teil der Amtshilfe der Bundeswehr in der Corona-Krise.
 

Überregional

26.04. 14:47

Regionalbusverkehr nimmt Normalbetrieb wieder auf

Für die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen startet morgen nach der Corona-Zwangspause wieder der Unterricht. Die Landratsämter Cham und Regensburg weisen darauf hin, dass dann auch alle Buslinien wieder nach Schulfahrplan fahren. Damit haben Schüler und Eltern die Sicherheit, dass die Busse zu den gewohnten Zeiten fahren und auch jeder wie bisher zur Schule kommt“ erklärte die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger. Und sie appelliert, dass sich alle an die Maskenpflicht halten sollen, die ab morgen in Bussen und Zügen gilt.  

Oberpfalz

26.04. 14:38

Psychologe Grünewald warnt vor Polarisierungen in der Corona-Krise

Der Psychologe Stephan Grünewald, Mitglied im Corona-Expertenrat der NRW-Landesregierung, warnt im Krisenverlauf vor einer Entgleisung der Debatten. Eine wachsende Polarisierung drohe derzeit in wechselseitigen Vorwürfen zu münden, sagte der Geschäftsführer des Kölner "rheingold"-Instituts dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe). "Wer Armin Laschets Kurs einer verantwortungsvollen Öffnung folgt, kommt in den Ruch, mit dem Tod unzähliger Menschen zu spielen. Wer mit Markus Söder ein langsameres Tempo einschlagen will, wird für den Tod von Betrieben und die Vernichtung von Existenzen verantwortlich gemacht."

Grünewald bezog sich auf eine aktuelle tiefenpsychologische Studie seines Instituts zur Stimmungslage in der Bevölkerung. Danach haben zwei Drittel der Bevölkerung eine immer größere Sehnsucht nach dem Ende des Lockdowns. Ein weiteres Drittel habe sich mit der Krise hingegen so gut eingerichtet, dass der Lockdwon "ruhig noch Monate weitergehen dürfte". In dieser psychologischen Gemengelage gebe es für jede Seite eine Symbolfigur: "Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder mit seiner Warnung vor einem verfrühten Ende des Lockdown ist für das Drittel, das sich mit der Krise gut eingerichtet hat, der fürsorgliche Hüter des kleinen Kreises. Söders NRW-Kollege Armin Laschet gilt dagegen als derjenige, der die Bürger aus dem Paradies vertreibt. Er fordert in ihren Augen: Geht wieder zu Schule, macht euer Abitur, nehmt eure Arbeit wieder auf. Das führt dazu, dass seine Sympathiewerte massiv sinken."

Grünewald verlangte vor diesem Hintergrund "eine klare politische Zieldefinition, wie das Primat der Gesundheit umgesetzt wird." Wichtig sei dafür, dass sich Fachleute und Politiker auf einen leitenden Parameter verständigten. "Bisher ging da vieles durcheinander: mal war es die Zeit, in der sich die Infektionen verdoppeln; mal die Ansteckungsrate; mal die verfügbare Zahl an Intensivbetten", erläuterte Grünewald. Darüber hinaus "brauchen wir den Schulterschluss der Länder statt der verwirrenden Brems- oder Öffnungs-Konkurrenz. Und schließlich verantwortungsvolle Bürger, die bereit sind sich lange an die neuen Spielregeln zu halten. Denn eine schnelle Rückkehr zur alten Normalität wird es nicht geben."

Deutschland

26.04. 14:09

Premierminister Boris Johnson kehrt zurück in Amt

Der britische Premierminister Johnson will nach überstandener Covid-19-Erkrankung die Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. Der 55-jährige werde morgen in den Regierungssitz Downing Street zurückkehren, sagte eine Sprecherin. Johnson hatte sich in den vergangenen zweieinhalb Wochen auf dem offiziellen Landsitz Chequers nahe London von der Lungenkrankheit erholt.

WELT

26.04. 13:35

Gesundheitsministerin ruft zum Befolgen der Maskenpflicht auf

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat dazu aufgerufen, die ab Montag geltende Maskenpflicht konsequent zu befolgen. Es sei wichtig, sich und andere Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, betonte die CSU-Politikerin am Sonntag. «Deshalb sollte jeder darauf achten, dass er zum Beispiel in Supermärkten und Geschäften sowie in Bus und Bahn eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt.» 

Ab Montag muss jeder ab sechs Jahren beim Einkaufen und bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase bedecken. Wer ohne Maske, Schal oder Halstuch erwischt wird, muss 150 Euro Strafe zahlen. Besonders teuer wird ein Verstoß für Ladenbesitzer: Tragen die Mitarbeiter keinen Mund-Nasen-Schutz, sind 5000 Euro fällig. 

«Die Strafen bei einer Missachtung der Maskenpflicht sind teilweise drakonisch und aus meiner Sicht überzogen», kritisierte Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Die Staatsregierung sei in der Pflicht, alle Bürger mit Masken zu versorgen. «Schale oder Halstücher sind doch kein Ersatz für Masken, die speziell zum Schutz von Mund und Nase konzipiert sind.»

Bayern

26.04. 13:34

Gesundheitsministerin ruft zum Befolgen der Maskenpflicht auf

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat dazu aufgerufen, die ab Montag geltende Maskenpflicht konsequent zu befolgen. Es sei wichtig, sich und andere Menschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, betonte die CSU-Politikerin am Sonntag. «Deshalb sollte jeder darauf achten, dass er zum Beispiel in Supermärkten und Geschäften sowie in Bus und Bahn eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt.» 

Ab Montag muss jeder ab sechs Jahren beim Einkaufen und bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase bedecken. Wer ohne Maske, Schal oder Halstuch erwischt wird, muss 150 Euro Strafe zahlen. Besonders teuer wird ein Verstoß für Ladenbesitzer: Tragen die Mitarbeiter keinen Mund-Nasen-Schutz, sind 5000 Euro fällig. 

«Die Strafen bei einer Missachtung der Maskenpflicht sind teilweise drakonisch und aus meiner Sicht überzogen», kritisierte Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Die Staatsregierung sei in der Pflicht, alle Bürger mit Masken zu versorgen. «Schale oder Halstücher sind doch kein Ersatz für Masken, die speziell zum Schutz von Mund und Nase konzipiert sind.»

Überregional

26.04. 13:09

Notbetreuung in Kitas wird ab Montag ausgebaut

Die Notbetreuung von Kindern in Bayern wird ab Montag ausgebaut. Die notwendigen Antragsformulare seien online abrufbar, teilte das Familienministerium mit. Die neue Regelung soll vor allem erwerbstätige Alleinerziehende entlasten. Auch wenn nur ein Elternteil in einem sogenannten systemkritischen Beruf arbeitet, kann das Kind nun beaufsichtigt werden. 

Unterrichtende Lehrer, Steuer- und Rechtsberater sowie Seelsorger haben ab Wochenbeginn ebenfalls Anspruch auf eine Notbetreuung für ihre Kinder. Voraussetzung sei aber immer, dass das Kind nicht von einer volljährigen Person im Haushalt beaufsichtigt werden könne, betonte das Ministerium.

«Wir gehen bei der Ausweitung der Notbetreuung weiterhin behutsam vor», sagte Familienministerin Carolina Trautner (CSU). «Der Schutz der Gesundheit steht immer an oberster Stelle.» 

Nach einer Handreichung des Ministeriums wird Erzieherinnen und Erziehern ein Mund-Nasen-Schutz empfohlen, wenn sie zu den Kindern in bestimmten Situationen keinen Abstand von 1,5 Meter einhalten können. Auch der Kontakt zu den Eltern soll in der Notbetreuung möglichst reduziert werden. 

Eine grundsätzliche Öffnung von Kindergärten und Kitas ist noch nicht absehbar. Mit einem Expertengremium aus Ärzten, Pädagogen und Psychologen arbeitet die Sozialministerin an einem Konzept, wie die Kinderbetreuung schrittweise weiter geöffnet werden kann. 
 

Bayern

26.04. 12:41

Weniger Neuinfektionen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist so niedrig wie seit mehr als einem Monat nicht mehr. Das Robert Koch Institut meldet einen Anstieg um 1740 nachgewiesene Fälle gegenüber dem Vortrag. Eine niedrigere Zahl war zuletzt am 22. März bekannt geworden. - Insgesamt gibt es aktuell mehr 154.000 bekannte Ansteckungen. Der Großteil davon gilt schon wieder als gesund.
 

Deutschland

26.04. 12:05

Recht auf homeoffice

Bundesarbeitsminister Heil will das Recht auf Home Office gesetzlich verankern. Jeder, der möchte und bei dem es der Arbeitsplatz zulässt, soll im Home Office arbeiten können - auch nach der Corona-Pandemie, sagte er der ,Bild am Sonntag". Bis Herbst will er ein Gesetz dazu vorlegen.

Deutschland

26.04. 11:44

Saisonstart für Freizeit- und autonome Busse im Landkreis Kelheim  verschoben

Im Rahmen der Maßnahmen im Landkreis Kelheim zum Thema Coronavirus starten die Freizeitbusse nicht zum 01.05.2020. Der Beginn der Saison 2020 wird zum entsprechenden Zeitpunkt in Presse und in den Social-Media-Kanälen bekanntgegeben. 

Autonomes Fahren: Kein Verkehr bis auf Weiteres

Im Rahmen der Maßnahmen im Landkreis Kelheim zum Thema Coronavirus ist das autonome Fahren in Kelheim und Abensberg bis auf Weiteres eingestellt. Das autonome Fahren in Weltenburg startet nicht zum 01.05.2020. Der Starttermin wird zum entsprechenden Zeitpunkt in Presse und in den Social-Media-Kanälen bekanntgegeben.

 

Kelheim

26.04. 11:13

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 427 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: Ablauf 25.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 318 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 74 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

 

Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts

Für die Betreiberinnen und Betreiber von Ladengeschäften, Einkaufszentren und Kaufhäusern des Einzelhandels stellt das Bayerische Gesundheitsministerium eine Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts zur Verfügung.

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/checkliste_hygienekonzept_2te_bayifsmv.pdf

 

Welche Betriebe, Einrichtungen u. Ladengeschäfte dürfen öffnen, welche müssen weiterhin geschlossen bleiben?

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat auf seiner Homepage eine aktualisierte Liste mit häufigen Fragen und Antworten veröffentlicht, die auch die Neuregelungen, die ab dem 27.April 2020 gelten, beinhaltet.

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/20200417_faq_corona_betriebsuntersagungen_stmwi.pdf

Kelheim

26.04. 11:09

Lehrerverband: Schulen könnten vor den Sommerferien öffnen

Trotz Corona-Pandemie könnten nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbandes alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder in die Schulen zurückkehren. Verbandspräsident Meidinger schlägt dafür ein ,Schichtmodell" vor: Die Klassen werden geteilt und sind abwechselnd eine Woche in der Schule und die jeweils andere Woche zuhause. So müssten auch keine Fächer gestrichen werden, sagt Meidinger.

Deutschland

26.04. 10:08

Spanien lockert Ausgangssperre

Seit sechs Wochen gelten im besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffenen Spanien strenge Ausgangssperren. Ab heute gibt es eine kleine Lockerung: Kinder unter 14 Jahren dürfen wieder täglich für eine Stunde rausgehen. Für alle anderen stellt Regierungschef Sanchez ab dem 2. Mai Sport oder Spaziergänge im Freien in Aussicht.

WELT

26.04. 09:47

Dezentrale Corona App geplant

In der Diskussion um die Entwicklung einer Corona-Warn-App schwenkt die Bundesregierung um. Jetzt soll es doch eine dezentrale Lösung geben, sagte Kanzleramtschef Braun Medienberichten zufolge. Damit werden die Daten nur auf dem eigenen Handy gespeichert. Eine zentrale Speicherung hatten Datenschützer zuvor kritisiert. - Die App soll Nutzer warnen, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Deutschland

26.04. 08:23

Zwischen Lockerung und Verschärfung: Was ändert sich ab Montag in Bayern?



 Geschäfte und Schulen öffnen teilweise wieder und die Maskenpflicht kommt - auf der einen Seite werden von Montag an die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie leicht gelockert, auf der anderen Seite gibt es weitere Hygienemaßnahmen. Was gilt nun ab kommender Woche? Ein Überblick:

Wann muss ich eine Maske tragen?

Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Erwachsene und Kinder ab dem siebten Lebensjahr Mund und Nase bedecken - also überall dort, wo die 1,5 Meter Mindestabstand nicht immer eingehalten werden können. Das gilt übrigens für den gesamten Nahverkehr, also auch in Taxis und bei Fahrten mit Fahrdienstleistern. Auch beim Warten an überdachten Haltestellen oder an Bahnhöfen müssen nach Angaben des Verkehrsministeriums Mund und Nase bedeckt sein. Das kann durch eine selbstgenähte Maske passieren, es reicht aber auch ein Schal, der über Mund und Nase gezogen wird. Solche Community-Masken oder Schals schützten einen selbst zwar nicht vor einer Ansteckung - aber davor, andere womöglich zu infizieren.

Was passiert, wenn ich keine Maske trage?

Wie auch bei den bestehenden Ausgangsbeschränkungen wird von Polizei und Sicherheitsdiensten kontrolliert, dass sich jeder an die Pflicht hält. Wer dagegen verstößt, muss laut Bußgeldkatalog 150 Euro zahlen. Wenn Mitarbeiter eines Geschäfts keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, werden sogar 5000 Euro fällig.

Wo bekomme ich jetzt eine Maske her?

In Apotheken, Sanitätshäusern und auch vereinzelt in Drogerien kann man einen einfachen Mund-Nasen-Schutz kaufen. Aber Achtung: Die Masken müssen regelmäßig ausgetauscht oder sterilisiert werden. Letzteres geht deutlich einfacher mit Stoffmasken im Kochwaschgang. Viele Änderungsschneidereien und andere Textilbetriebe produzieren und verkaufen solche Masken - auch im Internet. Und auch selber nähen ist eine Option: Online finden sich mittlerweile unzählige Anleitungen, die auch ohne Nähmaschine machbar sind. Notfalls tut es aber auch ein einfacher Schal oder ein Halstuch.

Ich trage eine Maske - muss ich jetzt keinen Abstand mehr halten?

Trotz Maskenpflicht sollte der Mindestabstand von 1,5 Metern dringend eingehalten werden. Die Masken stellen einen zusätzlichen aber keinen ausschließlichen Schutz dar.

Die Schule beginnt teilweise wieder. Wer muss am Montag wieder hin?

Der Schulbetrieb soll in Stufen wieder aufgenommen werden. Das heißt, dass ab Montag zunächst die Abschlussklassen wieder zurück an die Schulen dürfen. Frühestens am 11. Mai sollen dann diejenigen Jahrgänge folgen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen. Für alle anderen Jahrgangsstufen einschließlich der Grundschulklassen bleiben die Schulen zunächst geschlossen.

Muss ich in der Schule einen Mundschutz tragen?

Allen Lehrern und auch möglichst allen Schülern sollen vom Kultusministerium Alltagsmasken zur Verfügung gestellt werden, sofern diese keine haben. Es gibt zwar keine generelle Pflicht, dennoch hält Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler), Masken in bestimmten Situationen für angemessen - etwa bei der Ankunft im Schulgebäude oder dem Toilettengang.

Auch Geschäfte sollen wieder aufmachen. Wo kann ich jetzt wieder einkaufen?

Alle Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen ab Montag wieder öffnen - wenn sie ein Hygienekonzept vorlegen können. Das betrifft laut Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gut 80 Prozent der Geschäfte in Bayern. Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen sind von der Quadratmeter-Grenze ausgenommen. Seit Montag haben außerdem Bau- und Gartenmärkte wieder geöffnet.

Definitiv geschlossen bleiben allerdings etwa große Möbelhäuser, Kaufhäuser und Shopping-Malls. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rechtfertigte dies mit dem andernfalls  drohenden Kundenverkehr sowie Menschen-Ballungen in den Innenstädten. In anderen Bundesländern dürfen Kaufhäuser ihre Waren auf einer reduzierten Fläche anbieten - das ist in Bayern nicht vorgesehen.

Bayern

26.04. 08:16

Polizeipräsidentin warnt vor Kriminalität nach Corona-Krise

Für den Fall einer massiven Wirtschaftskrise in Folge der Corona-Pandemie warnt die neue Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz vor einer Zunahme von Verbrechen im Land. «Wenn sich die wirtschaftliche Lage negativ entwickelt, kann das auch bedeuten, dass mehr Menschen auf andere Weise versuchen, an Geld zu kommen und da kann Kriminalität durchaus eine Rolle spielen», sagte Hinz der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Hinz nannte als Beispiele eine Reihe möglicher Delikte vom Nichtbezahlen der Tankfüllung über Internetbetrug bis hin zu unsauber abgewickelten Insolvenzen. 

Deshalb dürfe man trotz teurer Hilfspakete und sinkender Steuereinnahmen auf keinen Fall künftig bei der Polizei sparen. «Ich halte für zwingend erforderlich, dass wir bei der Finanzierung der Polizei nicht nachlassen.» Zwar sei das Leben in Deutschland derzeit sicher. Aber: «Wenn wir wollen, dass das so bleibt, dann müssen wir da rein investieren.»

Deutschland

26.04. 07:56

Aktuelle Zahlen im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis eine (Vortag: drei) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 386 Infizierte (Stand 25.04., 19:00 Uhr).

Die deutlich zurückgegangenen Zahlen an Neuinfizierungen in den letzten beiden Tagen liegen daran, dass nun so gut wie alle Testergebnisse aus den jüngsten Reihen-Testungen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bereits eingetroffen waren. Der starke Anstieg zu Wochenmitte war mit dem Eintreffen dieser Testergebnisse begründet.

Im Landkreis wurden bisher (Stand 23. April) 130 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Ein Update zu dieser Zahl gibt es aber erst wieder am Montag, so dass die Zahl über das Wochenende höher ist als der aktuelle Stand. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 13 Personen im Landkreis.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch (Stand 25.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

25.04. 14:36

WHO warnt vor Immunitätsnachweisen

Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor Immunitätsnachweisen. Einige Regierungen hatten vorgeschlagen, Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben, eine Art Covid-Pass auszustellen. Dann könnten sie beispielsweise früher ihre Arbeit wieder aufnehmen. Laut WHO gibt es nicht ausreichend wissenschaftliche Beweise dafür, dass man sich nicht auch noch ein zweites Mal mit dem Coronavirus anstecken kann.
 

WELT

25.04. 14:34

Aktuelle Corona-Zahlen für Bayern

In Bayern sind inzwischen 40 951 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben sind bisher 1584 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Samstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 27 530 Menschen.

Bayern

25.04. 14:09

Kritik an Ausgangsbeschränkungen wächst

Die Menschen in Bayern sind  immer weniger mit den Ausgangsbeschränkungen einverstanden. Laut einer repräsentativen Umfrage für die ,Augsburger Allgemeine" erachtet jeder Dritte die Einschränkungen im Alltag für nicht mehr angemessen. Besonders ungeduldig seien Menschen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Anfang April befürworteten noch gut 84 Prozent der befragten Bayern das Vorgehen.

Bayern

25.04. 13:25

Münchner Tierpark für Quarantäne gerüstet

Der Tierpark Hellabrunn in München ist für eine mögliche Quarantäne in der Corona-Krise gerüstet. Der Zoo habe zusätzliche Betten gekauft, damit Mitarbeiter im Notfall mehrere Wochen auf dem Gelände bleiben könnten, sagte Direktor Rasem Baban der «Süddeutschen Zeitung». «Da haben sich sofort Freiwillige gemeldet, die sagten: Ich komme, nehme meinen Schlafsack mit und lasse mich einkasernieren, um die Tiere versorgen zu können.» 

Wahrscheinlicher sei aber, dass der Tierpark ab 4. Mai wieder unter Auflagen öffnen dürfe. Schutzmasken, Handschuhe und spezielle Matten zur Schuhdesinfektion seien im Umgang mit den Tieren ohnehin Standard, erklärte Baban gegenüber der Zeitung. Der Tierpark erarbeite bereits Pläne für die Wiedereröffnung.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, mussten bayerische Tier- und Wildparks Mitte März ihre Tore für Besucher schließen. Dies gilt vorläufig bis zum 3. Mai.
 

Bayern

25.04. 12:22

Möglicher Bundesliga-Start: Regensburger Sportarzt warnt vor Verletzungsrisiko

Bei einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison warnt der Sportarzt Werner Krutsch die deutschen Fußballprofis vor einem erhöhten Verletzungsrisiko. Der Mediziner aus Regensburg, der auch in der Task Force für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Corona-Krise ist, sagte der Münchner «Abendzeitung» am Samstag: «Nach langen Pausen, Sommer oder Winter, haben wir immer einen Peak, was Kreuzband- und Sprunggelenksverletzungen anbelangt. Also ist jetzt die Prävention dieser Verletzungen empfohlen – man kann etwas dafür tun.» Krutsch leitet das «Kreuzbandregister im Deutschen Sport», eine Analyse zur Prävention vor schweren Verletzungen, etwa im Fußball.

Der Orthopäde und Unfallchirurg arbeitete mit der Task Force der Deutschen Fußball Liga (DFL) ein Konzept aus, mit dem ein Abschluss der Bundesliga-Saison durch Geisterspiele möglich sein soll.

Ein Teil davon ist, dass Spieler intensiv auf das Virus getestet werden sollen. Dafür gab es Kritik. Zuletzt aber betonten DFL-Chef Christian Seifert und auch Task-Force-Leiter Tim Meyer, dass wegen des Fußballs keine medizinische Einrichtung weniger Tests zur Verfügung haben werde. Auch Krutsch sagte: «Es sind aktuell genug Tests da. Das betonen ja auch die akkreditierten Labormediziner.»

Diese hätten der Task Force berichtet, «dass sie noch lange nicht am Anschlag sind, sondern noch massiv Testkapazitäten frei haben». Er ergänzte: «Sobald es aber zu einer höheren Notwendigkeit von Tests kommen sollte, müsste der Fußball natürlich zurückstehen.»

Der Arzt glaubt, dass das DFL-Konzept ein Vorbild für andere Ligen oder Sportarten sein kann. «Ich gehe davon aus, dass auch andere Profi-Sportarten sich das gut anschauen, was bei uns läuft, und sich passende Dinge für ihren Sport herausnehmen», sagte Krutsch.
 

Überregional

25.04. 11:43

Aktuelle Zahlen des RKI

Das Robert Koch Institut hat die neuesten Infektionszahlen veröffentlicht.Demnach haben sich in Deutschland derzeit über 152.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Knapp 110.000 davon gelten aber wieder als gesund. Es gibt 5500 Todesopfer.

Deutschland

25.04. 11:16

Corona in NIederbayern-Wochenrückblick der Polizei

Seit Montag gelten auch in Niederbayern erste Lockerungen im Zusammenhang mit den Ausgangsbeschränkungen. Nach dem Wochenende kommt eine neue Vorschrift hinzu – Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften. In Straubing gilt die Pflicht seit Donnerstag. Die Polizei Niederbayern blickt auf eine ruhige Woche zurück und gibt Infos zu Kontrollen. 

Von Montag 06:00 Uhr bis Freitag 06:00 Uhr hat die niederbayerische Polizei über 4700 Kontrollen durchgeführt. Die Verstöße lagen diese Woche unter dem Niveau der vergangenen Wochen. Die Polizei zeigt sich zufrieden mit der Akzeptanz der Maßnahmen und baut auf das Durchhaltevermögen der niederbayerischen Bevölkerung: „Die Verstoß-Quote im Verhältnis zu den durchgeführten Kontrollen war in dieser Woche ausgesprochen niedrig. Wir hoffen, dass die Maskenpflicht ab Montag ebenfalls gut angenommen wird und die Polizei nur selten einschreiten muss“. Nur bei 5 Prozent der durchgeführten Kontrollen, musste die Polizei einen Verstoß zur Anzeige bringen. Mit rund 62 Verstößen pro Tag war die zurückliegende Woche ausgesprochen ruhig. Am Montag wurde mit nur 36 Anzeigen bei 1255 Kontrollen einer der niedrigsten Werte seit Beginn der Corona-Kontrollen registriert. 

Seit Donnerstag gilt im Stadtbereich Straubing bereits eine Maskenpflicht. Die bisherige Bilanz sei überwiegend positiv, wie es seitens der Polizeiinspektion Straubing heißt. Am Donnerstag musste bis 16:30 Uhr nur ein Verstoß gegen die Maskentragepflicht geahndet werden. Ab Montag werden die Kontrollen zur Maskentragepflicht dann bei allen niederbayerischen Dienststellen umgesetzt. Am Wochenende gilt noch ein Maskengebot. 

Die Polizei wird die neue Vorschrift in den täglichen Streifenplan aufnehmen und führt wie gehabt Kontrollen mit Maß und Ziel durch: „Unsere Kontrollen dienen nach wie vor primär der Vermeidung von Gruppenbildungen. Hier ist das Infektionsrisiko einfach am höchsten. Ob sich Bürgerinnen und Bürger jetzt an die geltende Maskenpflicht halten, wird ebenso im Rahmen der Streife überwacht, wie andere Teilbereich der Allgemeinverfügung. Unsere Polizeibeamten kontrollieren und ahnden mit Fingerspitzengefühl“, so ein Pressesprecher des Präsidiums Niederbayern. 

Niederbayern

25.04. 10:44

Baden-Württemberg will deutlich mehr Menschen auf Corona testen

Um einen erneuten exponentiellen Anstieg der Corona-Fallzahlen zu verhindern, sollen in Baden-Württemberg künftig deutlich mehr Menschen auf eine Infektion getestet werden als bislang. Das hat die Corona-Lenkungsgruppe der Regierung laut einer Mitteilung vom Samstag beschlossen. So sollen künftig auch Menschen getestet werden, die in engem Kontakt zu Infizierten stehen, die in medizinischen oder Pflegeeinrichtungen arbeiten oder in deren Umfeld es eine Häufung von Erkrankungen gibt, auch wenn sie selbst keine Symptome zeigen. Von zuletzt knapp 80 000 könnte die Zahl der Tests dadurch auf mehr als 160 000 pro Woche steigen, hieß es.

Durch die schrittweise Lockerung der Beschränkungen könnte es wieder vermehrt zu Corona-Fällen kommen, deshalb sei es wichtig, Infizierte frühzeitig zu identifizieren und zu isolieren und Kontaktpersonen zu ermitteln. Bis zum Freitagnachmittag waren in Baden-Württemberg 30 369 Infektionen nachgewiesen worden.

Deutschland

25.04. 10:15

Landkreis Regensburg beschafft Mund-Nasen-Masken für Schüler der Abschlussklassen 

Wegen der Wiederaufnahme des Unterrichts am 27. April 2020 hat der Landkreis Regensburg kurzfristig Mund-Nasen-Masken für rund 900 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der beiden landkreiseigenen Gymnasien, der drei Realschulen, der drei Sonderpädagogischen Förderzentren und des Beruflichen Schulzentrums Regensburg Land besorgt und an die Schulen übergeben. 800 weitere Mund-Nasen-Masken wurden für die Gemeinden im Landkreis Regensburg, die Sachaufwandsträger der Mittelschulen sind, beschafft und abgegeben. Somit steht für jede Schülerin und jeden Schüler, der eine Landkreisschule oder eine Mittelschule im Landkreis besucht, eine Maske zur Verfügung. 

Zwar ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Unterrichts nach aktuellen Bestimmungen bisher für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte nicht notwendig. Die effektivsten Maßnahmen, sich vor einer Corona-Infektion zu schützen, sind nach wie vor regelmäßiges Händewaschen mit Seife, Husten oder Niesen in die Armbeuge und das Abstandhalten. Grundsätzlich sind alle Personen deshalb selbst dafür verantwortlich, sich um die Beschaffung und Finanzierung einer Mund-Nasen-Bedeckung zu kümmern. 

Allerdings wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ab 27. April 2020 im Öffentlichen Personennahverkehr in Bayern zur Pflicht. Landrätin Tanja Schweiger: „Wir wollen damit ein kleines Zeichen setzen und die Familien unterstützen.“ Dies erreiche man jetzt mit der kurzfristigen Lieferung der waschbaren und somit wiederverwendbaren Baumwollmasken. 

Zudem werden laut einem Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 23. April 2020 durch die Bayerische Staatsregierung sogenannte „Starterpakete“ für die Versorgung von Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften mit Mund-Nasen-Schutzmasken zur Verfügung gestellt. Die Lieferung der Masken erfolgt durch das Technische Hilfswerk an das Landratsamt Regensburg und von dort werden sie an die Schulen verteilt.

 

Folgende Schulen erhalten ein Starterpaket der Bayerischen Staatsregierung im Landratsamt:

 

Sonderpädagogisches Förderzentrum Neutraubling 

Schule an der Friedenstraße, Sonderpädagogisches Förderzentrum Regenstauf

Sonderpädagogisches Förderzentrum Hemau 

Gymnasium Lappersdorf

Gymnasium Neutraubling

Realschule Obertraubling

Realschule Neutraubling

Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule Regenstauf

Mittelschule Alteglofsheim

Mittelschule Neutraubling

Mittelschule am Mönchsberg Hemau

Mittelschule Lappersdorf

Mittelschule Undorf

Mittelschule am Schlossberg Regenstauf

Mittelschule Wenzenbach

Mittelschule Wörth a. d. Donau

Staatlich anerkannte Herder-Realschule Pielenhofen des Herder-Schulvereins e.V. Kallmünz

Priv. Berufsfachschule für Notfallsanitäter der Malteser Hilfsdienst gGmbH, Regenstauf

Priv.Techn.Lehranstalt Eckert,Berufsfachsch.f. med -techn.Laboratoriumsass., Regenstauf

Fachschule f. Heilerziehungspflege Tegernheim d. Barmh. Brüder Reichenbach

Dr. Eckert Akademie gGmbH Technikerschule, Regenstauf

Priv.Techn.Lehranstalt Eckert gGmbH Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe, Regenstauf

Regensburg Land

25.04. 09:58

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 426 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: Ablauf 24.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 318 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 75 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

 

Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts

Für die Betreiberinnen und Betreiber von Ladengeschäften, Einkaufszentren und Kaufhäusern des Einzelhandels stellt das Bayerische Gesundheitsministerium eine Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts zur Verfügung.

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/checkliste_hygienekonzept_2te_bayifsmv.pdf

 

Welche Betriebe, Einrichtungen u. Ladengeschäfte dürfen öffnen, welche müssen weiterhin geschlossen bleiben?

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat auf seiner Homepage eine aktualisierte Liste mit häufigen Fragen und Antworten veröffentlicht, die auch die Neuregelungen, die ab dem 27.April 2020 gelten, beinhaltet.

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/20200417_faq_corona_betriebsuntersagungen_stmwi.pdf

 

 

Corona-Glossar: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Das Landratsamt Kelheim weist nochmal auf das sog. Corona-Glossar mit den wichtigsten Begrifflichkeiten zu der Thematik hin, welches auf der Homepage www.landkreis-kelheim.de und auf der Facebook-Seite des Landkreises Kelheim zu finden ist.

 

Aufkleber-Aktion „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“

Die Aufkleber „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ sind weiterhin in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden.

 

Aufkleber-Aktion „Helden des Alltags“

Auch die Aufkleber zu „Helden des Alltags“ sind diese Woche in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden.

 

Bürgertelefon weiterhin besetzt

Das Landratsamt weist nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes weiterhin sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar. 

 

Corona-Hotline der Bay. Staatsregierung

Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Bayerische Staatsregierung seit 11.04.2020 eine Corona-Hotline eingerichtet hat.

Die Telefonnummer 089-122 220 ist täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

 

 

Kelheim

25.04. 09:22

Corona-Krise stürzt Krankenhäuser in Finanznot

Die Corona-Epidemie treibt wegen fehlender Patienten viele Krankenhäuser in akute Finanznot. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft fürchtet, dass die coronabedingte schwache Auslastung heuer viele Häuser in die roten Zahlen treiben könnte, die bisher noch ausgeglichene Etats hatten. «Die finanziellen Ausgleichszahlungen, die der Bundestag beschlossen hat, stellen sich als unzureichend dar», sagte Geschäftsführer Siegfried Hasenbein der Deutschen Presse-Agentur. Das Bundesgesundheitsministerium will die Lage genau beobachten und schließt weitere Hilfen nicht aus. 

Derzeit sind in Bayern im Schnitt zwischen 40 und 60 Prozent der Krankenhausbetten nicht belegt, weil die befürchtete Welle der Covid-19-Patienten ausgeblieben ist. Viele geplante Eingriffe wurden aber extra abgesagt. Der Regulärbetrieb soll in den nächsten Wochen schrittweise wieder aufgenommen werden. 

Der Bund zahlt zwar 560 Euro Ausgleich pro Tag für jedes nicht belegte Bett, aber das gleicht nach Angaben der Krankenhausgesellschaft die Umsatzverluste nicht aus. «Das ist für die meisten Häuser nicht ausreichend, vor allem für die, die komplexere Fälle haben», sagte Hasenbein dazu.

Das St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg appelliert mit einem Brandbrief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den Krankenhäusern zu helfen. «Die jetzige Regelung stellt uns vor existenzielle Herausforderungen», schreibt Geschäftsführerin Regina Steenbeek-Schacht an den CDU-Politiker. Nach Angaben der Krankenhausmanagerin ist auch die Vergütung für die Behandlung von Corona-Patienten auf den Intensivstationen in vielen Fällen nicht kostendeckend, weil diese oft sehr lange im Krankenhaus bleiben. 

Das Abrechnungssystem der Krankenhäuser wurde vor einigen Jahren auf Pauschalzahlungen nach sogenannten DRGs («diagnosis-related groups») umgestellt. Da Covid-19 eine neue Krankheit ist, gibt es dafür im Abrechnungswesen noch keine eigene Kategorie. «Jetzt versuchen wir, eine Pandemie in dieses System zu quetschen, und das funktioniert nicht», sagte Steenbeek-Schacht. Im Bundesgesundheitsministerium hieß es dazu, dass für Covid-19 ein «Sekundärcode» eingeführt wurde, der eine «sachgerechte Abbildung im DRG-System» möglich mache. 

Zu niedrig sind nach Angaben der Kliniken auch die 50-Euro-Zuschüsse für Schutzausrüstung wie Einwegkittel und Atemschutzmasken, im medizinischen Jargon «Isolationsmaterial» genannt. Staatlicherseits gibt es zwar kostenlose Lieferungen, doch reicht das den Krankenhäusern zufolge bei weitem nicht, um den Bedarf zu decken. Deswegen müssten die Krankenhäuser auf dem freien Markt einkaufen, sagte Steenbeek-Schacht - und die Einkaufspreise seien wegen der weltweiten Knappheit dramatisch gestiegen. 

Die Krankenhausgesellschaft fürchtet, dass manche Kliniken bald nicht mehr zahlungsfähig sein könnten. «Wir werden finanziell in eine Schieflage gebracht, die nicht alle Krankenhäuser werden überleben können», warnte auch Geschäftsführerin Steenbeek-Schacht. Der Bund hat im Ende März verabschiedeten Covid-19-Gesetz eine Überprüfung der finanziellen Auswirkungen auf das Gesundheitswesen zugesagt. Dieser Zeitraum ist den Krankenhäusern zu lang. «Wir haben die dringende Erwartung, dass schneller geholfen wird, wenn es existenzielle Probleme bei den Krankenhäusern gibt», sagte Hasenbein.  

Das Ministerium hat zwar bisher keine weitere Aufstockung der Hilfen zugesagt, schließt dies aber für die Zukunft auch nicht aus: «Das Bundesministerium für Gesundheit wird die dynamische Entwicklung weiter sorgfältig beobachten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Krankenhäuser prüfen», erklärte ein Sprecher.    

Bayern

25.04. 08:41

Frühjahrsputz in Corona-Zeiten: Teils mehr Sperrmüll - auch illegaler

Was tun, während man in der Corona-Krise viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt? «Entrümpeln!», denken sich offenbar viele. Nicht alle halten sich dabei an die Regeln.

Viele Menschen nutzen die Zeit während der Corona-Krise offenkundig für einen ausführlichen Frühjahrsputz. Mehrere Kommunen berichten von mehr Nachfrage bei der Sperrmüllentsorgung. Teils wird das Gerümpel aber auch einfach illegal abgestellt.

Gerade seien viele Leute zu Hause und misteten zum Beispiel den Keller aus, sagte der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg, Michael Broglin. Im Vergleich zum Vorjahr habe es in den vergangenen Wochen etwa zehn Prozent mehr Anmeldungen zur Sperrmüllabholung gegeben. Es wandere aber auch extrem viel Müll einfach so auf die Straße. 

Auf den Abholtermin müsse man schließlich in der Regel mehrere Wochen warten, sagte Broglin. Und einfach zum Recyclinghof zu fahren, war in Freiburg viele Wochen während der Corona-Krise nicht möglich - die Höfe waren dort bis Anfang der Woche geschlossen. Ob Wertstoffhöfe geöffnet sind und Sperrmüll abgeholt wird, ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich.

Auch aus Stuttgart heißt es: «Leider stellen wir fest, dass die unerlaubten Müllablagerungen zunehmen.» Die Sperrmüllabfuhr wurde hier fortgesetzt. Sie habe etwas weniger Aufträge zu verzeichnen, allerdings eine gleichbleibende Abfuhrmenge.

In Karlsruhe wurde die Abholung vorerst ausgesetzt, es blieben aber Wertstoffstationen offen, an denen auch Sperrmüll abgegeben werden kann. Das Angebot werde derzeit verstärkt angenommen, hieß es. In Heidelberg ist die Sperrmüllabfuhr derzeit eingestellt. Seit dem 17. April können wieder Abholtermine vereinbart werden. Seitdem habe man doppelt so viele Anmeldungen wie sonst erhalten, teilte die Stadt mit. Es habe sich bei dem ein oder anderen offensichtlich etwas angestaut, sagte ein Sprecher der Stadt. Mehr illegal abgeladenen Müll stellen Karlsruhe und Heidelberg aber nicht fest.

Anders das Polizeipräsidium Konstanz: «Die Leute haben ja Zeit, auszumisten», sagte eine Sprecherin. Einige «Sünder» habe man bereits ermittelt und angezeigt. Wer seinen Müll so entsorge, begehe eine Ordnungswidrigkeit und müsse mit einer Geldstrafe rechnen. Sollte es keine Möglichkeit geben, den Müll etwa beim Wertstoffhof abzugeben, rät die Polizei: «Lagern Sie ihren Müll solange zu Hause.» Die Stadt Konstanz teilte mit, es habe nicht mehr Anfragen für die Abholung von Sperrmüll gegeben als sonst.

Deutschland

25.04. 07:57

Obwohl Läden zu groß sind: Wöhrl darf Montag mehrere Standorte öffnen

Darf sich ein Modegeschäft kleiner machen, damit es am Montag öffnen darf? Die Verwaltungsgerichte in Bayern haben diese Frage am Freitag gegensätzlich beantwortet.
 Die Modekette Wöhrl darf am Montag voraussichtlich mehrere Läden öffnen, obwohl diese eigentlich mehr als die erlaubten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Das Verwaltungsgericht Würzburg erließ am Freitag entsprechende einstweilige Anordnungen für zwei Geschäfte in Würzburg und eines in Schweinfurt. Wöhrl hatte beantragt, öffnen zu dürfen, wenn die Verkaufsfläche freiwillig eingeschränkt wird. 

Beim Verwaltungsgericht Ansbach scheiterte die Kette mit einem entsprechenden Eilantrag für das Stammhaus in Nürnberg allerdings. In Bayreuth wurde die Entscheidung auf Montag verschoben, in Regensburg stand sie am Freitagnachmittag zunächst noch aus.

Ein Sprecher von Wöhrl sagte, das Unternehmen wolle die Standorte in Unterfranken am Montag öffnen, zudem einen weiteren in Bad Neustadt, bei dem es eine Zustimmung der örtlichen Behörden gebe. Als Grund für das Vorgehen bei Gericht nannte er den Wunsch nach Gleichbehandlung mit kleineren Geschäften. Beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München lagen bis zum Freitagnachmittag keine Anträge zu den Entscheidungen aus Ansbach und Würzburg vor.

Ab Montag dürfen in Bayern viele Geschäfte nach rund fünfwöchiger Pause wieder öffnen. Dabei gilt allerdings in den meisten Branchen eine Grenze von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Ausnahmen sind Buchhandel, Fahrradläden und Autohäuser - sowie Betriebe aus den bereits jetzt geöffneten Branchen wie Supermärkte oder Baumärkte. Die Grenzziehung war zuletzt vom Handel kritisiert worden.

Zentral für die Entscheidungen der Gerichte, ob eine künstliche Verkleinerung der Fläche wirksam ist, war offenbar die Frage, ob die Geschäfte dennoch weiter als Kundenmagnete wirken und so das Risiko von Menschenansammlungen bergen. In Würzburg kam das Gericht zum Schluss, dass die Abtrennung, die Attraktivität verringere und weniger zum Einkaufen einlade. 

Aus Ansbach hieß es dagegen, die erhöhte Anziehungskraft ende nicht dadurch, dass die Ladenfläche auf 800 Quadratmeter begrenzt werde. Das Geschäft sei vielmehr «mit der entsprechenden Verkaufsfläche am Markt bekannt «und entfalte «mit umfangreichem Kleidungs- und Markenangebot eine Sogwirkung».
 

Bayern

25.04. 07:44

Warnung vor Corona-Kettenbrief

Das Landratsamt Schwandorf warnt vor einem Kettenbrief, der aktuell über WhatsApp und soziale Medien verbreitet wird. Darin wird behauptet, dass Kinder unter sechs Jahren einen „Kohlendioxid-Stau“ bekommen können, wenn sie eine Atemschutzmaske tragen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und auch die Ärzte im Landratsamt Schwandorf entlarven diesen Kettenbrief als reine Panikmache. Solche Mitteilungen sollte man löschen und keinesfalls weiterleiten, hieß es dazu.

Schwandorf

25.04. 07:18

Corona-Krise sorgt für Flaute in der Schifffahrt

In der Corona-Krise herrscht auch auf Bayerns Flüssen weniger Betrieb. Auf dem Main-Donau-Kanal sei die Anzahl der Güterschiffe im Vergleich zum Vorjahr um etwa 25 Prozent zurückgegangen, sagte eine Sprecherin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Nürnberg.

Tagesausflugsschiffe und Sportboote dürften nicht fahren, und auch die Kabinenschifffahrt ist bis Ende Mai angesagt. Letztere werde besonders auch von Touristen aus den USA, aus Australien und Asien genutzt, die gar nicht anreisen könnten, so die Sprecherin.

Die Betriebszeiten an den Schleusen seien verkürzt worden. Statt rund um die Uhr werde nur noch zwischen 6 und 22 Uhr gearbeitet. «Nachtfahrten bleiben bei dringendem Bedarf nach Voranmeldung möglich.» So werde die Schifffahrt durch die kürzere Betriebszeit kaum behindert.

Vergleichbar ist die Situation im Bereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Regensburg. Weniger Güterschiffe und keine Touristen- und Ausflugsschiffe, lautet das Fazit des Sprechers. Deswegen sei an den Schleusen weniger Betrieb. Mehr Sorgen bereitet dort das anhaltend trockene Wetter - besonders wegen des staustufenfreien Donauabschnittes zwischen Straubing und Vilshofen.

Bayern

25.04. 06:48

Formular zur Notbetreuung ab 27. April online

Die Notbetreuung für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wird zum 27. April 2020 erweitert, die für Eltern nötigen Formulare sind auf der Homepage des Familienministeriums jetzt abrufbar. Heilpädagogische Tagesstätten (HPT) der Jugendhilfe werden vom Betretungsverbot ausgenommen. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Wir gehen bei der Ausweitung der Notbetreuung weiterhin behutsam vor. Der Schutz der Gesundheit steht immer an oberster Stelle.“

Die neuen Formulare sind ab sofort auf der Homepage des Familienministeriums abrufbar. Die wichtigsten Neuerungen für den Anspruch auf Notbetreuung:

·         Erwerbstätige Alleinerziehende können ihre Kinder zur Notbetreuung bringen. Auf eine Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur kommt es dabei nicht an.

·         Lehrerinnen und Lehrer, die unterrichten

·         Rechtsberatung, Rechtsvertretung und Steuerberatung

·         Seelsorge in den Religionsgemeinschaften

·         Bei zwei Elternteilen genügt es, wenn nur ein Elternteil im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig oder Abschlussschüler/in ist.

·         Voraussetzung ist in allen Fällen, dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

·         Die Heilpädagogischen Tagesstätten (HPTs) der Jugendhilfe werden wegen des hohen pädagogischen und therapeutischen Förderbedarfs der dort betreuten Kinder von den Betretungsverboten ausgenommen. Die Kinder werden dort ohnehin in sehr kleinen Gruppen betreut.

·         Tagespflege ist jenseits der Notbetreuung weiterhin nur im Haushalt der Eltern des betreuten Kindes möglich, sofern ausschließlich Kinder aus diesem Haushalt betreut werden.

Zur Beratung rund um Themen und Fragen des Kita-Betriebs in Zeiten der Corona-Krise hat Familienministerin Trautner ein interdisziplinäres Expertengremium aus den Fachbereichen Pädagogik, Psychologie, Medizin, Hygiene und Gesundheit einberufen. „Im Austausch mit dem Expertengremium und auch den Kommunalen Spitzenverbänden und den Kita-Trägern haben wir Kernpunkte erarbeitet, die in unsere Handreichung eingeflossen sind“, so die Ministerin. Die Kernpunkte enthalten Empfehlungen für den Kita-Betrieb bezüglich der Raumaufteilung, der Hygienemaßnahmen und der Organisation der Bring- und Abholzeiten.

Informationsmaterial zum erweiterten Personenkreis und die entsprechenden Formblätter finden Sie unter den folgenden Links:

Allgemeine Informationen: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php

Erklärung (kritische Infrastruktur): https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/200417_formular_erklaerung_notbetreuung_stmas_stmuk.pdf

Erklärung (Alleinerziehende): https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/f_200423_erklaerung_notbetreuung_stmas_stmuk_alleinerziehende_.pdf

Erklärung (Abschlussschüler/innen): https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/f_200423_erklaerung_notbetreuung_stmas_stmuk_abschlussschuler_final.pdf

Handreichung zur Kindertagesbetreuung: https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/stmas_a4_handreichung_kindertagesbetreuung_bf_kws.pdf

 

Deutschland

25.04. 06:06

Kinderärzte warnen: Eltern zögern Arztbesuche wegen Corona hinaus

Kinderkliniken und -praxen erleben seit Wochen einen massiven Rückgang von jungen Patienten, weil die Eltern eine Ansteckung mit dem Coronavirus fürchten. Das habe teils bedrohliche Folgen, warnt Professor Wolfgang Kölfen, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach und Vorsitzender des Verbands Leitender Kinder- und Jugendärzte Deutschlands in der "Rheinischen Post" (Samstag). So habe es bereits Komplikationen bei Blinddarmentzündungen gegeben, weil Eltern zu lange gewartet hätten. Zudem fehle durch den Wegfall der Kitas ein Frühwarnsystem für Kinder aus schwierigen Verhältnissen. In Mönchengladbach war zuletzt ein fünfjähriger Junge zu Tode geprügelt worden. "Deshalb müssen wir die Kinder in den Fokus nehmen", sagt Kölfen und fordert einen Schutzschirm für Kinder. "In dem Sinne, dass man sie nicht einfach wegsperren kann ohne eine Perspektive. Das ist doch staatlich angeordnete Kindesvernachlässigung." Bisher gebe es keine Beweise dafür, dass Kinder das Virus weitergeben, wenn sie selbst keine Symptome zeigen. Alles, was Kinder aus schwierigen Familien derzeit psychisch gesund erhalte, falle zudem weg, Langzeitschäden seien nicht auszuschließen. Kölfen wünscht sich daher eine Perspektive für die Eltern, wie es weitergeht. "Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich ein Politiker öffentlich in kindgerechter Sprache auf Augenhöhe einmal an Kinder wendet, warum nicht?"
 

Deutschland

24.04. 21:01

RKI gegen weitere Corona-Lockerungen

Das Robert-Koch-Institut warnt im Kampf gegen die Corona Pandemie vor einer weiteren Lockerung der Beschränkungen. Allein heute hat das RKI mehr als 2.300 Neuinfektionen gemeldet. Die geltenden Corona Auflagen sollen erst übernächste Woche wieder auf den Prüfstand. Demnach will Kanzlerin Merkel erst am 6.Mai über mögliche weitere Lockerungensprechen. Scharfe Kritik kommt von FDP Chef Lindner. Er verlangt eine engere zeitliche Taktung der Beratungen und mehr Verlässlichkeit beim Umsetzen von Ankündigungen.

Deutschland

24.04. 19:48

Drei neue Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 3 (Vortag: 36) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 385 Infizierte (Stand 24.04., 19:15 Uhr).

Im Landkreis wurden bisher (Stand 23. April) 130 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 13 Personen. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch (Stand 24.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

24.04. 19:08

Hausärzte fordern weiter Krankschreibung ohne Arztbesuch

Arbeitnehmer sollten sich noch länger auch ohne Praxisbesuch krankschreiben lassen können. Das fordert der Deutschen Hausärzteverband. Solange es nicht genug Schutzausrüstung für jede Hausarztpraxis gebe, könne man nicht zur normalen Regelung bei der Krankschreibung zurückkehren, sagte Verbandschef Weigeldt dem "Spiegel". Die Sonderregelung gilt noch bis zum 4. Mai.

Deutschland

24.04. 18:55

Baden-Württemberg stellt Grenzöffnung nach Frankreich in Aussicht

Das baden-württembergische Innenministerium denkt über Bedingungen nach, die Grenze nach Frankreich wieder schrittweise zu öffnen. «Wenn sich die Lage im Elsass und Baden-Württemberg nun weiter angleicht, wenn auch in Frankreich wieder Geschäfte öffnen, können die Grenzschutzmaßnahmen Stück für Stück wieder zurückgefahren werden», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag nach einer Telefonkonferenz mit dem Präsidenten der Region Grand Est, Jean Rottner. «Wir können dann beispielsweise darüber nachdenken, welche der momentan elf geschlossenen Grenzübergänge zwischen Baden-Württemberg und Frankreich vorsichtig nacheinander wieder geöffnet werden können.»

Deutschland

24.04. 18:19

Regensburger Kreistag verabschiedet Haushalt - Nachtragshaushalt wegen Corona wahrscheinlich

Das fast 220 Millionen Euro schwere Paket passierte den Kreisausschuss ohne Gegenstimmen. Der Haushalt kommt zunächst ohne neue Schulden aus. Landrätin Tanja Schweiger hat aber bereits angekündigt, dass wegen der Auswirkungen von Corona ein Nachtragshaushalt sehr wahrscheinlich ist. Ihn werde man brauchen, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern.

Regensburg Land

24.04. 17:47

Wegen Corona: Lokal "Chaplin" in Regensburg macht dicht

Ein bekanntes Regensburger Lokal sperrt wegen Corona zu: Das „Chaplin“ am Ostentor. Wie die MZ meldet, haben die Pächter den Vertrag mit der Brauerei Paulaner gekündigt, ihr gehört die Immobilie. Wegen der aktuellen Situation gibt es noch keine Nachfolger. Dafür wollen drei Jahnspieler mit einem eigenen Lokal nach der Krise durchstarten. Tim Knipping, Alexander Weidinger und Alexander Meyer haben in der Viereimergasse in Regensburg ein sogenanntes Brunch-Restaurant aufgebaut und warten auf das Ende des sogentannten "shutdowns."

Regensburg Stadt

24.04. 17:09

"Lernen zu Hause": Schulen können Schülern digitale Endgeräte zur Verfügung stellen 

Am 27. April 2020 öffnen die Schulen in Bayern für die Abschlussklassen. Für die anderen Schülerinnen und Schüler bleibt vorläufig das „Lernen zu Hause“ von zentraler Bedeutung. Für die Schüler, die nicht selbst über ein geeignetes digitales Endgerät verfügen, gibt es nun eine unbürokratische und schnelle Unterstützung. Sie können sich Laptops oder Computer von der Schule leihen. Kultusminister Michael Piazolo sprach von ener fairen Chancen für alle, die zu Hause lernen müssen.

Bayern

24.04. 16:48

Corona-Update aus dem Landkreis Schwandorf

Aus dem Landkreis sind auch heute vier neue Infektionen mit dem Coronavirus zu vermelden. Die Gesamtzahl ist damit auf 429 angestiegen. Davon gelten 285 Personen als wieder genesen.

Patienten dürfen damit rechnen, bald wieder die hausärztlichen Praxen und die Krankenhäuser wie gewohnt aufsuchen zu können. „Die Gefahr wird nicht größer sein, als in einen Supermarkt zu gehen“, bekräftigte Versorgungarzt Dr. Stephan Gilliar. Angestrebt ist, ab Mai wieder in den Normalbetrieb gehen zu können. „Durch regelmäßige Sterilisation und Kontamination wird alles getan, um die Infektionsgefahr gegen Null gehen zu lassen“, zeigte sich Gilliar zuversichtlich.

Schwandorf

24.04. 16:39

Mode-Wöhrl darf Montag mehrere Standorte öffnen - Regensburg noch unklar

Die Modekette Wöhrl darf am Montag voraussichtlich mehrere Läden öffnen, obwohl diese eigentlich mehr als die erlaubten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche haben. Das Verwaltungsgericht Würzburg erließ am Freitag entsprechende einstweilige Anordnungen für zwei Geschäfte in Würzburg und eines in Schweinfurt. Wöhrl hatte beantragt, öffnen zu dürfen, wenn die Verkaufsfläche freiwillig eingeschränkt wird. 

Beim Verwaltungsgericht Ansbach scheiterte die Kette mit einem entsprechenden Eilantrag für das Stammhaus in Nürnberg allerdings. In Bayreuth wurde die Entscheidung auf Montag verschoben, in Regensburg stand sie am Freitagnachmittag zunächst noch aus.

Regensburg Stadt

24.04. 16:27

Neue Bestimmungen der Tschechischen Republik für Grenzübertritt ab 27.04.2020

Die bisherigen Regelungen für Grenzpendler bleiben unverändert bestehen, die Lage an der Grenze ist stabil! Diese positive Nachricht kann Landrat und Bezirkstagspräsident  Franz Löffler nach einem Gespräch mit dem Hejtman der Region Pilsen, Josef Bernard bekanntgeben, nachdem heute um Mitternacht die bisher gültigen Grenzregelungen der Tschechischen Republik ausgelaufen wären. Das heißt, dass Arbeitnehmer aus der Tschechischen Republik und Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich sowie in den sogenannten kritischen Infrastrukturen weiterhin die Grenze nach den bislang geltenden Bestimmungen überschreiten dürfen. Entweder im zweiwöchigen Turnus mit anschließender Quarantäne oder mit einer Bestätigung (Verbalnote) der Deutschen Botschaft in Prag.

Neu kommt ab Montag eine Regelung hinzu, die es auch regulären Berufspendlern ermöglichen soll, die Grenze täglich zu überschreiten. Voraussetzung dafür ist der Nachweis eines negativen Corona-Tests, der maximal vier Tage alt sein darf und alle zwei Wochen erneuert werden muss. Das Landratsamt Cham klärt derzeit in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, ob und wie die neue Regelung praktisch umzusetzen ist. Auch werden seitens des Tschechischen Innenministeriums noch Konkretisierungen erwartet. 

Oberpfalz

24.04. 16:17

Verstoß gegen Corona-Beschränkungen in Landshut: Wiederholungstäter in Haft

Ein Mann hat in Landshut mehrfach gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen und ist deswegen bereits zum dritten Mal im Gefängnis. Der 27-Jährige wurde am Donnerstagnachmittag innerhalb von zwei Stunden zwei Mal von der Polizei in der Landshuter Innenstadt angetroffen, während er bewusst Kontakt zu anderen Menschen hatte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. 

Der Mann hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen und dafür bereits zwei Kurzaufenthalte in einer Justizvollzugsanstalt verbüßt. Die Polizisten nahmen den Wiederholungstäter daher in Gewahrsam. Ein Richter bestätigte die Haft: Der Mann muss erneut einsitzen, dieses Mal bis zum 4. Mai.

Niederbayern

24.04. 16:16

Corona-Krise: Bayerische Landesausstellung zunächst nur als Katalog

Die Bayerische Landesausstellung findet vorerst nur in Form eines Kataloges statt. Das mehr als 250 Seiten starke Werk zum Thema «Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte» soll ab kommender Woche in den Handel gehen, wie das Haus der Bayerischen Geschichte am Freitag in Augsburg mitteilte. Die Landesausstellung mit den Standorten Friedberg und Aichach hätte am 28. April eröffnet werden sollen. Der Termin ist jedoch angesichts der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Bayern

24.04. 15:31

Gottesdienste ab 4. Mai wieder erlaubt - mit Mundschutz und Abstand

Trotz der andauernden Corona-Krise sollen ab dem 4. Mai öffentliche Gottesdienste in Bayern wieder unter strengen Auflagen erlaubt werden. Die Gottesdienstbesucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen einhalten. Die neuen Regelungen sollen gleichermaßen für alle Glaubensgemeinschaften gelten. Die Lockerungen, die das Kabinett am kommenden Dienstag noch formal beschließen will, kündigte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag in München an.

Bayern

24.04. 15:15

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Cham

Zum Stand 24. April 2020, 14 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 387 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet.

Dreizehn bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden drei intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Mittlerweile 343 Personen wurden nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

Cham

24.04. 14:42

Vereinfachtes Zulassungsverfahren für Landarztquote wegen Corona-Pandemie

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt angesichts der Corona-Pandemie in Bayern bei der Zulassung der Studienbewerber im Rahmen der "Landarztquote" für das Wintersemester 2020/2021 auf pragmatische Lösungen. Huml betonte am Freitag in München nach einem entsprechenden Beschluss des Landtags: "Die Zulassung unserer Bewerber zur Landarztquote wird - einmalig auf das Wintersemester 2020/2021 begrenzt - ausschließlich nach der in der ersten Stufe des Auswahlverfahrens ermittelten Rangliste erfolgen. Denn eine Gesundheitsgefährdung der beteiligten Prüfer und Bewerber bei Auswahlgesprächen müssen wir ausschließen. Der Schutz vor Infektionen hat für uns oberste Priorität."

Bis zum Ende der Bewerbungsfrist sind 812 Bewerbungen für die Landarztquote im Online-Portal des Gesundheitsministeriums eingegangen.

Bayern

24.04. 13:58

Polizei Oberpfalz zieht Bilanz über Corona-Ausgangsbeschränkungen

In der Zeit von Donnerstag, 23. April 2020, 06.00 Uhr, bis Freitag, 24. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1.000 Kontrollen in der Oberpfalz statt. 59 Betroffene wurden wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung mit einem Bußgeld geahndet. 

Oberpfalz

24.04. 13:41

BMW fährt Werke ab 4. Mai wieder hoch - Regensburg soll am 18.Mai starten

BMW will das Autowerk Spartanburg in den USA und das Motorradwerk in Berlin nach wochenlangem Stillstand vom 4. Mai an schrittweise wieder hochfahren. In Deutschland soll die Autoproduktion erst am 11. Mai im niederbayerischen Dingolfing wieder starten, ebenso in Mexiko, wie der Konzern am Freitag mitteilte. «Frühestens am 18. Mai» sollen dann die Autobauer im BMW-Stammwerk München, in Leipzig, Regensburg, im südafrikanischen Rosslyn und im Mini-Werk Oxford wieder an die Arbeit gehen - «je nach Marktentwicklung».

In München, Dingolfing, Regensburg und Leipzig sind annähernd 20.000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit. Mehrere Tausend Mitarbeiter hatten den Produktionsstopp für Umbauten in den Werken genutzt. Die BMW-Motorenwerke sollen zur Versorgung der Autowerke schon am kommenden Montag wieder starten.

 

WELT

24.04. 13:25

Update Corona Landkreis Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg

AS:   Infizierte 434 (+9), Todesfälle 36 (+2)
AM:  Infizierte 71, Todesfälle 3

 

Oberpfalz

24.04. 12:55

Bistum Regensburg zu Gottesdienste ab 4.Mai

Ab dem 4. Mai finden in Bayern nach aller Voraussicht wieder öffentliche Gottesdienste statt. Die Zahl der Teilnehmer bleibt aus naheliegenden Gründen begrenzt und konkrete Schutzmaßnahmen müssen eingehalten werden. Welche Regeln im Einzelnen gelten, kann vermutlich erst nach der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin am 30. April festgelegt werden. 
Der Generalvikar des Bistums Regensburg, Michael Fuchs, erwartet danach einen Beschluss des bayerischen Kabinetts. Die diözesanen Einzelbestimmungen leiten sich wiederum von den freistaatlichen Vorgaben ab. Generalvikar Michael Fuchs: „Den Pfarreien bleibt dann nur eine relativ kurze Vorbereitungszeit, man kann aber absehen, dass für die Gottesdienste ab 4. Mai erhöhte Hygienevorschriften gelten werden.“ Dies betreffe nicht nur den Abstand der Mitfeiernden, sondern auch die Nutzung von Masken, Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Markierungshilfen für Wege und Plätze. Für die Schutzmasken sollen die Gottesdienstteilnehmer selbst sorgen, Desinfektionsmittel wird aber vor Ort gestellt. Michael Fuchs regte auch an, in den Pfarreien Teams zusammenzustellen, die für den Schutz in den Gottesdiensten verantwortlich sind. Generalvikar Michael Fuchs: „Freuen wir uns, dass sich das sakramentale kirchliche Leben wieder ein Stück weit normalisiert!“ 
 

Oberpfalz

24.04. 12:48

Wiederöffnung der Ausleihe in der Staatlichen Bibliothek Regensburg

Ab kommenden Montag, 27. April 2020 öffnet die Ausleihe der Staatlichen Bibliothek Regensburg wieder. Mit Einschränkungen. 

Konkret: Die Ausleihe ist geöffnet von Montag 27.4. bis Donnerstag, 30.4. 10-14 Uhr, Freitag 1.5. ist wegen des Feiertags geschlossen, Samstag 2.5. ist von 14-16 Uhr die Ausleihe möglich.

Ab Montag, 4. Mai 2020 ist die Ausleihe dann bis auf Weiteres von Montag bis Freitag 10-16 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 14-18 Uhr.

Ausgeliehen werden können die Medien der Staatlichen Bibliothek Regensburg selbst, und das auch nur von den Kundinnen und Kunden der Bibliothek. Der Ausleihverbund mit der Universitätsbibliothek Regensburg und der Bibliothek der Ostbayerisch Technischen Hochschule Regensburg ist derzeit noch nicht wiederhergestellt. 

Ebenso wird ein Lesesaalbetrieb (mit Einschränkungen) erst wieder ab dem 11. Mai 2020 möglich sein.

 

Regensburg Stadt

24.04. 12:34

Zwölfter Corona-Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist ein zwölfter Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Gestern verstarb eine 96-jährige Frau im Klinikum Neumarkt.

Weiter sind acht neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, sechs Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 150 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl*der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 332.

Neumarkt

24.04. 12:32

Neues Kindertraining online!

Wieder hat sich das Team unseres charivari-Sportchefs Armin Wolf daran gemacht, Kindern in der Corona-Zeit etwas die Langeweile zu nehmen:

Oberpfalz

24.04. 12:00

Bayerns Krankenhäuser sollen zum Regelbetrieb zurückkehren

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt angesichts der aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Zahlen darauf, dass bereits ab Mitte Mai dieses Jahres die ersten Schritte für eine Rückkehr bestimmter Krankenhäuser zum Regelbetrieb erfolgen könnten. Huml betonte am Freitag in München: "Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung des Stufenplans, den der Ministerrat am Dienstag beschlossen hat. Klar ist dabei: Wir werden nicht das Risiko eingehen, dass eine zu rasche Abkehr von der jetzigen Linie die bisherigen Erfolge zunichtemacht."

Die Ministerin fügte hinzu: "Die bayerischen Krankenhäuser stehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter vor einer großen Herausforderung. Die gute Nachricht ist: Unser schnelles und konsequentes Vorgehen hat bislang eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert.

Bayern

24.04. 11:51

Oberpfälzer Soldaten in Gefechtsübungszentrum in Sachsen-Anhalt

820 Soldaten eines Panzerbataillons aus der Oberpfalz üben seit Freitag trotz der Corona-Pandemie im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt. Hinzu kommen bis zu 400 Soldaten des Gefechtsübungszentrums selbst, wie Presseoffizier Hauptmann Alexander Helle am Freitag mitteilte. An verschiedenen Stationen trainierten sie etwa taktisches Verhalten, die Versorgung im laufenden Gefecht und die Zusammenarbeit mit anderen Kräften. Während der Übung würden Auflagen eingehalten. Wo immer möglich, werde Abstand gewahrt. In Zelten und festen Unterkünften werde nur jedes dritte Bett belegt. Ausbildungen erfolgten in Kleingruppen und je nach Situation mit Mund-Nasen-Schutz. Im Anschluss an die Übung, die bis zum 2. Mai angesetzt ist, würden die Soldatinnen und Soldaten vorsorglich in 14-tägige Isolation gehen. Die Bundeswehr befinde sich trotz Corona-Pandemie weiterhin in Auslandseinsätzen. Die Soldaten im Ausland würden regelmäßig ausgetauscht und müssten im Vorfeld gut ausgebildet werden. Für das Panzerbataillon aus Bayern sei die Ausbildung am Gefechtsübungszentrum Heer der letzte Test, bevor die Männer und Frauen im Sommer für ein halbes Jahr nach Litauen gingen.
 

Oberpfalz

24.04. 11:46

Hohe Geldstrafen bei Verstoß gegen Mundschutz-Pflicht

Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus können in Bayern bis zu 5000 Euro kosten. Dies geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Darüber hatte auch die «Passauer Neue Presse» (Freitag) berichtet. Besonders teuer wird es aber für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5.000 Euro vor.
Ab kommendem Montag gilt in ganz Bayern eine Pflicht, Mund und Nase im Öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften zu verhüllen. Die Staatsregierung hatte in dem Kontext auch angekündigt, dass die Einhaltung streng kontrolliert werden soll. Aus diesem Grund muss spätestens am Wochenende der Bußgeldkatalog aktualisiert werden. Die Maskenpflicht gilt ab einem Alter von sechs Jahren, um sie zu erfüllen muss aber keine Schutzmaske getragen werden. Es reicht auch das Tragen eines Schals oder eines eng anliegenden Tuchs.

Bayern

24.04. 11:39

Familienbildung in Regensburg goes online!

Die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerk Regensburg e. V. (EBW) bietet ab sofort ausgewählte Vorträge und Kurse online an. Spaß beim Singen im Musikgarten mit den Kindern zu Hause oder Beckenbodengymnastik im eigenen Wohnzimmer ist ab jetzt ebenso möglich wie die Teilnahme an Vorträgen und Seminaren. Der Zugang ist kinderleicht und wird bei den jeweiligen Veranstaltungen angezeigt. Alle Online-Veranstaltungen des EBW finden Sie auf der Homepage des EBW unter www.ebw-regensburg.de/category/programm/, hier einfach den Button „nur Online-Veranstaltungen“ wählen. Weitere Informationen sind zu finden unter www.ebw-regensburg.de/unsere-angebote/ebw-online/. Das Online-Angebot wird ständig weiterentwickelt und soll auch nach der Corona-Krise bestehen bleiben.

Regensburg Stadt

24.04. 11:06

Nicht nur beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr besteht ab kommenden Montag, 27. April 2020, bayernweit Maskenpflicht, sondern auch auf den Wertstoffhöfen im Landkreis Amberg-Sulzbach

Darauf weisen jetzt Landrat Richard Reisinger und Robert Graf, Leiter des Amts für Abfallwirtschaft im Landratsamt hin. Als Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus werden von Montag an alle Mitarbeiter der Wertstoffhöfe eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen. Auch die Landkreisbürger dürfen die Wertstoffhöfe dann nur noch mit Schutzmasken betreten. Sie werden gebeten, die Wertstoffe wie Verpackungsmaterialien bereits zuhause vorzusortieren, um den Anliefervorgang vor Ort zügig abwickeln zu können. Dies ist nicht zuletzt wegen der bestehenden Blockabfertigung von maximal 10 Fahrzeugen dringend geboten. Die strenge Maskenpflicht in Bayern gilt für alle Personen ab dem sechsten Lebensjahr. Auf den Wertstoffhöfen, in den Geschäften, Bussen und Bahnen reichen dafür selbst genähte Masken aus Stoff oder auch Tücher und Schals, die Mund und Nase bedecken. Wichtig ist, dass die Masken möglichst eng anliegen und nach 3 bis 4 Stunden gewechselt werden. Kinder sollten während der Anlieferung auf den Wertstoffhöfen im Auto bleiben.

Oberpfalz

24.04. 11:04

In Regen und Viechtach sind die Schalter besetzt – Terminvereinbarung notwendig

Die Kfz-Zulassungen am Landratsamt Regen und die Außenstelle im Rathaus Viechtach sind ab Montag, 27. April, wieder in voller Personalstärke besetzt. In Regen werden alle fünf Schalter geöffnet sein und auch in Viechtach sind dann Zulassungen wieder möglich. Zugelassen werden nur erforderliche Fahrzeuge. Bei reinen Freizeitfahrzeugen, wie zum Beispiel Quads oder Motorräder, wird bei Privatpersonen nach wie vor geprüft, ob eine Notwendigkeit zur Zulassung besteht. Aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkung ist die Freizeitnutzung ohnehin nicht möglich. Wichtig: Vor der Zulassung muss ein verbindlicher Termin telefonisch vereinbart werden. Wer ein Gefährt zulassen will, muss entweder einen Termin in Regen unter der Rufnummer 09921/601340 für Viechtach unter der Rufnummer 09942/8631 ausmachen. Die telefonische Vereinbarung soll in Zeiten von Corona verhindern, dass zeitgleich viele Bürger warten müssen. Bürger mit Termin werden gebeten möglichst genau zur Uhrzeit zu kommen. Zudem müssen Personen, die ein Fahrzeug anmelden wollen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch das Personal in der Zulassung wird einen solchen Schutz tragen. Die Gebühren können zudem nur bar bezahlt werden. 

Niederbayern

24.04. 11:02

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 424 positive Fälle registriert und 31 Personen verstorben (Stand: Ablauf 23.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 315 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 74 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein. Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

24.04. 09:36

Die Rückholaktion der Bundesregierung wegen der Corona-Pandemie ist so gut wie beendet

Am Abend ist der vorerst letzte Flug mit 300 Menschen an Bord aus dem südafrikanischen Kapstadt losgeflogen. Jetzt kümmerten sich die deutschenBotschaften noch um einzelne Reisende, hieß es. Die Rückholaktion war gestartet worden, weil viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen hatten.
 

Deutschland

24.04. 08:31

Die tschechische Regierung hat die seit Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen überraschend aufgehoben

Ein Gericht in Prag hatte zuvor die bisherigen Maßnahmen aus formalen Gründen für rechtswidrig erklärt. Auch wird das Leben tschechischer Berufspendler einfacher: Wer in Deutschland oder Österreich arbeitet darf jetzt täglich über die Grenze - muss aber alle zwei Wochen einen neuen Corona-Test machen.

WELT

24.04. 07:39

Der Bayerische Landtag kommt zum zweiten Mal in dieser Woche zusammen

Es geht um den zweiten Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Corona-Krise. Der Landtag stimmt dafür über eine Neuverschuldung von zehn Milliarden Euro ab. Die vor einem knappen Monat freigegebenen zehn Milliarden Euro für den Corona-Hilfsschirm reichen nicht aus. Die Opposition hat an der Haushaltsführung fehlende Transparenz kritisiert.

Bayern

24.04. 07:22

Die Lufthansa kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten

Das gab das Unternehmen bekannt, nachdem es mitgeteilt hatte, im ersten Quartal einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro gemacht zu haben - heißt, Zinsen zum Beispiel sind noch nicht mit eingerechnet. Wann der Flugbetrieb wieder ausgeweitet werden könne sei unklar. Nach eigenen Angaben steckt Lufthansa in intensiven Verhandlungen mit den Regierungen der Airline-Heimatländer.

Deutschland

24.04. 07:21

Der Ebola-Wirkstoff Remdesivir ist in einer Studie als Wirkstoff gegen das Corona-Virus offenbar durchgefallen

 Das berichtet die ,Financial Times" und beruft sich auf ein versehentlich veröffentlichtes Dokument der Weltgesundheitsorganisation. Demnach haben 158 Patienten das Medikament bekommen, allerdings hat sich weder ihr Zustand verbessert noch hat sich der Krankheitserreger in ihrem Blut verringert.

WELT

24.04. 07:21

Britische Premier Johnson kehrt zurück 

Der britische Premier Johnson kehrt nach seiner überstandenen Corona-Erkrankung Anfang kommender Woche an die Regierungsspitze zurück. Das berichtet der ,Daily Telegraph". Johnson war zeitweise auf der Intensivstation einer Londoner Klinik und hatte sich einige Tage auf einem Landsitz erholt. Zuvor war die britische Regierung wegen ihres Umgangs mit der Pandemie in die Kritik geraten.

WELT

24.04. 07:17

Die CSU in Niederbayern sorgt sich um die Situation von Gastgewerbe und Tourismusbranche

Viele Betriebe sind wegen Corona in ihrer Existenz bedroht, erklärte der Bezirksvorsitzende Andreas Scheuer. Die Einführung des verminderten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent sei ein richtiges Signal. Wenn die Betriebe wieder öffnen, sei ein Urlaub in Niederbayern aber das beste Konjunkturprogramm, sagte Scheuer. Er forderte eine deutschlandweite Kampagne für die heimische Urlaubsregion.

Niederbayern

24.04. 07:15

Trotz Corona - Heute „fridays fur future“ - Proteste

Die Corona-Pandemie zwingt auch die „fridays fur future“ - Bewegung weltweit zu anderen Formen des Protests. In Regensburg wollen die Aktivisten heute viele Plakate und Banner aus den Fenstern hängen. Die Standorte werden dann mit möglichst bunten Bildern in eine Internet-Datenbank eingetragen. Die Aktivisten erinnerten daran, dass jedes Jahr tausende Menschen an den Folgen des Klimawandels sterben. „fridays fur future“ - Regensburg warnte aber davor, Corona- und Klimakrise gegeneinander auszuspielen. 

Regensburg Stadt

23.04. 19:50

36 neue Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 36 (Vortag: 18) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 382 Infizierte (Stand 23.04., 19:00 Uhr).

Die stark ansteigende Zahl hängt mit den Reihentestungen in Alten- und Pflegeheimen zusammen, wo nun wieder Testergebnisse von Bewohnern und Mitarbeitern eingetroffen sind.

Im Landkreis wurden bisher (Stand 22. April) 123 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 13 Personen. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 75 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, acht davon intensiv-medizinisch (Stand 23.04., 9:00 Uhr).
 

 


 

Niederbayern

23.04. 19:26

Bisher 114 zusätzliche Beatmungsgeräte für Krankenhäuser

Bayerns Krankenhäuser haben bisher von mehr als 1.800 bestellten Beatmungsgeräten erst 114 erhalten. Die Beschaffung weiterer Geräte komme insgesamt gut voran, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag. Wann die restlichen Beatmungsgeräte geliefert werden, könne nicht genau prognostiziert werden. «Aufgrund des weltweiten Pandemiegeschehens und der teils staatlich verhängten Ausfuhrbeschränkungen ist eine zuverlässige Lieferung gegenwärtig aber nicht bei allen Geräten sicher», sagte Huml.


 

 


 

Bayern

23.04. 19:18

Ältere Schüler in Deutschland arbeiten kaum zu Hause für die Schule

Deutschlands obere Schul-Jahrgänge arbeiten in der Corona-Krise zu Hause eher wenig. Das hat eine Befragung des Instituts für Arbeitsmarktforschung herausgefunden. Demnach verbringen viele Schüler nur wenig Zeit mit Aufgaben für die Schule. Nur etwa jeder vierte Jugendliche beschäftigt sich täglich vier oder mehr Stunden mit beispielsweise Hausaufgabe oder digitalem Unterricht. Bei 37 Prozent sind es weniger als zwei Stunden. 


 

 


 

Deutschland

23.04. 18:59

CSU: Aiwanger soll sich um Wirtschaft statt um Feste kümmern

Nach dem Vorstoß von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) für eine «Ersatz-Gedenk-Wiesn» knirscht es zwischen den Koalitionspartnern in Bayern. CSU-Generalsekretär Markus Blume ging Aiwanger am Donnerstag direkt an: Es sollten sich alle «auf die Kernaufgaben in ihrem Ressort» konzentrieren, sagte Blume. Mit Blick auf Aiwanger fügte der CSU-Generalsekretär hinzu, anstatt über den Bestand von Festen zu philosophieren, solle er sich lieber wirklich um die Belange der bayerischen Wirtschaft kümmern. Das sei für den Erhalt von Hunderttausenden Arbeitsplätzen zentral. 

Aiwanger hatte nach der Absage des Oktoberfests in der «Bild»-Zeitung am Mittwoch für eine abgespeckte Mini-Wiesn plädiert. Die Wiesn-Absage hinterlasse «tiefe Kratzer auf der bayerischen Volksseele», zitiert die Zeitung Aiwanger. «Ich bin unbedingt dafür, sich jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen, wie wir eine kleine Ersatz-Gedenk-Wiesn angehen können.» Voraussetzung sei, dass sich die Lage weiter entspanne. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wie auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatten derartigen Überlegungen aber schon zuvor deutliche Absagen erteilt.

Aiwanger widersprach am Abend den Worten Blumes: «Das Gastgewerbe mit einer halben Million Arbeitsplätzen gehört zur bayerischen Wirtschaftspolitik, wenn das jemandem noch nicht klar sein sollte», betonte er. Außerdem hoffe er, dass ihm die CSU dabei helfe, beim nächsten Kanzlergespräch eine weitere Öffnung des Handels durchzusetzen.


 

 


 

Bayern

23.04. 18:22

Merkel schlägt EU-Programm gegen Corona-Folgen vor

Im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise hat Kanzlerin Merkel ein europäisches Konjunkturprogramm vorgeschlagen. Dafür versprach sie auch mehr Geld aus Deutschland. Bei einem Videogipfel beriet die Kanzlerin mit den übrigen EU-Staats- und Regierungschefs über mögliche Krisenhilfen. Gemeinschaftsanleihen mit gemeinsamer Haftung - sogenannten Corona-Bonds - erteilte Merkel nochmals eine Absage.
 


 

 


 

Deutschland

23.04. 17:52

Barmherzige Brüder Regensburg passen Pflege-Unterricht wegen Corona an

An der Berufsfachschule für Pflege bei den Barmherzigen Brüdern Regensburg hat man auf die Corona-Situation frühzeitig reagiert: „Wir haben unsere Unterrichtskonzepte den neuen Begebenheiten angepasst und innerhalb kürzester Zeit die vorhandene Medienkompetenz der Lehrenden erweitert“, so Schulleiterin Marion Laupenmühlen-Schemm. Konkret heißt das: Der Unterricht wurde zum Schutz der Auszubildenden größtenteils digitalisiert, Präsenzunterricht findet nur unter strengen Auflagen statt. Dieser neue virtuelle Schulalltag läuft seit Anfang April über verschiedene digitale Plattformen und Formate, teilte das Krankenhaus heute weiter mit.


 

 


 

Regensburg Stadt

23.04. 17:29

Behandlung mit Blutplasma an Uniklinik Regensburg bringt keine Verbesserung

Die Uniklinik Regensburg dämpft zu hohe Erwartungen in die Behandlung von Corona-Patienten mit Blutplasma. Bisher wurde 26 schwerstkranken Patienten Blutplasma von Menschen verabreicht, die Corona hatten und wieder gesund sind. Ihr Zustand hat sich aber nicht groß verbessert, teilte die Uniklinik heute mit. Man müsse abwarten und die Therapie fortsetzen. Bei einigen Patienten sank zwar die Virus-Aktivität, das könnte aber am normalen Heilungsprozess liegen, so die Uniklinik. Eine gute Nachricht gab es aber: Die Behandlung mit dem Blutplasma hatte keine großen Nebenwirkungen.


 

 


 

Regensburg Stadt

23.04. 17:21

Neues Kindertraining online!

Wieder hat sich das Team unseres charivari-Sportchefs Armin Wolf daran gemacht, Kindern in der Corona-Zeit etwas die Langeweile zu nehmen:

Oberpfalz

23.04. 17:09

Tourismusverband Ostbayern hofft auf Pfingsten

Der Tourismusverband Ostbayern mit Sitz in Regensburg hofft auf weitere Corona-Lockerungen in absehbarer Zeit. Geschäftsführer Michael Braun nannte heute im charivari-Interview den 30.Mai als Wunschtermin, das wäre der Beginn der Pfingstferien. Bis dahin könnten Hoteliers und Pensionsbesitzer in Niederbayern und der Oberpfalz noch durchhalten, danach werde es für viele Betriebe in der Branche aber schwierig, sagte Braun. 


 

 


 

Bayern

23.04. 16:52

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind vier neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde zwölf Person als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 149 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 324.


 

 


 

Neumarkt

23.04. 16:17

Update Corona-Zahlen im Landkreis Schwandorf - Test wegen Schönheits-OP gefordert
 

Aus dem Landkreis sind heute vier neue Infektionen mit dem Coronavirus zu vermelden. Die Gesamtzahl ist damit auf 425 angestiegen. Davon gelten 283 Personen als wieder genesen.

Dass einem trotz des Katstrophenfalls ein kleines Lächeln entfahren darf, zeigte sich in der heutigen Lagebesprechung. An das Testzentrum war das Anliegen einer gesunden Person herangetragen worden, einen Abstrich zu erhalten, um ein Negativzeugnis für eine Schönheits-Operation in Salzburg vorlegen zu können.

 


 

Schwandorf

23.04. 16:02

Fallzahlen der COVID-19-Infektionen im Landkreis Regen 

Stand: Donnerstag, 28. April, 15 Uhr

Aktuell wurden 148 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet. In den Arberlandkliniken sind gestern zwei Personen verstorben. Wir bedauern den Tod eines 80-jährigen und eines 85-jährigen Mannes. Somit hat sich die Todeszahl auf vier erhöht. 64 Personen gelten als genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

Derzeit sind acht Covid-19-Patienten in den Arberlandkliniken in Behandlung.

 


 

Niederbayern

23.04. 15:47

Landratsamt Cham zur aktuellen Corona-Situation

Zum Stand 23. April 2020, 14 Uhr sind im Landkreis Cham insgesamt 381 Menschen registriert, die positiv auf den Corona-Virus getestet wurden, und damit vier mehr als am Vortag. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham testet wöchentlich derzeit ca. 100 Personen, die nach den vom RKI aufgestellten Kriterien Symptome zeigen und zur ersten Kontaktgruppe zählen. Weitere Tests werden durch niedergelassene Ärzte durchgeführt.

Sieben bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden zwei intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Mittlerweile wurden 322 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.


 

Cham

23.04. 15:39

Bundesliga gerüstet für schnellen Neustart

Die Deutsche-Fußball-Liga will den Spielbetrieb der Bundesliga so bald wie möglich wieder aufnehmen. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erklärte heute, die Liga sei bereit, am 9. Mai zu starten. Jetzt liege es an der Politik, das von der DFL vorgelegte Konzept zu prüfen. Und das sieht bei Spielen der 1. Liga eine maximale Anzahl von 213 Personen im Stadion vor. Außerdem sollen Spieler, Trainer und Betreuer umfassend getestet werden. Die Testkapazitäten dafür seien ausreichend.


 

Deutschland

23.04. 15:00

Landkreistagschef Bernreiter erwartet Kürzung öffentlicher Leistungen

Bayerns Landkreistagspräsident Christian Bernreiter (CSU) erwartet infolge der Corona-Krise die Kürzung öffentlicher Leistungen. «Den Gemeinden brechen in nie dagewesener Größenordnung die Steuereinnahmen weg», sagte der Deggendorfer Landrat der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag). Die Kommunen müssten sparen, Leistungen auf den Prüfstand stellen und sich auf die Kernaufgaben konzentrieren.

Als Beispiel nannte er die erwachsenen Schulbegleiter, die manche Kinder im Rahmen der Inklusion erhielten. Dies sei zwar richtig, «aber es kommt vor, dass in einer Klasse vier Schulbegleiter sitzen», sagte Bernreiter. «Die Frage muss schon erlaubt sein, ob wir diesen Standard aufrechterhalten können, ob das alles finanzierbar ist?»


 

Bayern

23.04. 14:42

Söder: Soli noch vor der Sommerpause weg 

Nach der Koalitionseinigung auf weitere staatliche Hilfen in der Corona-Krise hat CSU-Chef Söder eine Abschaffung des Solidaritätszuschlags vor dem Sommer gefordert. Steuersenkungen statt Erhöhungen seien das richtige Konzept in der Corona-Krise, schrieb er auf Twitter. Die Gastronomie könne Vorreiter für andere Bereiche sein. Die Koalition hatte vereinbart, dass die Mehrwertsteuer auf Speisen im Gastgewerbe zeitlich befristet gesenkt werden soll.


 

Bayern

23.04. 14:22

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 416 positive Fälle registriert. Die Zahl der verstorbenen Personen bleibt unverändert bei 29 (Stand: Ablauf 22.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 308 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 74 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.


 

Kelheim

23.04. 13:56

Bayern setzt bei Eindämmung der Corona-Pandemie auch auf digitale Lösungen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach haben am Donnerstag in München die bayerische Containment-Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die neue Unterstützungs-Software für die Gesundheitsämter BaySIM („Bayerisches System für Infektionskettenmanagement“) vorgestellt. Über diese Online-Plattform können infizierte Personen und deren Kontaktpersonen einfach von den Behörden erfasst werden. 

Dabei helfen in den Gesundheitsämtern mehr als 3.000 zusätzliche Mitarbeiter. Sie bilden sogenannte Contact Tracing Teams. Rund 190 Teams sind schon im Einsatz, insgesamt sollen es bis zu 650 werden. Die personalintensive Kontaktermittlung, Kontaktnachverfolgung und Quarantäneüberwachung kann dabei jetzt digital unterstützt werden.


 

Bayern

23.04. 13:42

Corona-Update aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach

Fälle AS:    425 (+4), davon Todesfälle: 34 (+3)

 Fälle AM  71 (+2), davon Todesfälle: 3 (0)

 Gesamt:    496 (+6), Todesfälle 37 (+3)

Noch einmal möchte ich darauf hinweisen, dass Todesfälle z.T. erst verzögert gemeldet werden und von unserem Gesundheitsamt dazu Ermittlungen angestellt werden müssen. Erst nach sorgfältiger Klärung erscheinen die Fälle dann in der täglichen Statistik. Bei den aktuell drei Verstorbenen handelt es sich nicht um Heimbewohner.


 

Oberpfalz

23.04. 13:27

Kreisverband Regensburg für Gartenkultur und Landespflege sagt alle Veranstaltungen bis Ende Juli ab

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen durch die Corona-Pandemie sind folgende Veranstaltungen und Seminare des OGV-Kreisverbandes bis Ende Juli abgesagt:

25. April, Samen- und Pflanzentauschbörse in Bach, 13. Mai, Probebewertung in Hainsacker, 14. Mai, Führung durch den Albert-Plagemann-Kreislehrgarten in Regenstauf, 15. / 16. Mai, Fotoexkursion ins Höllbachtal, 26. Mai, Führung auf den Spuren der Magie- und Zauberpflanzen rund um das Prüfeninger Schloss mit Hansjörg Hauser,           28. Juni, Tag der offenen Gartentür in Viehhausen, 09. Juli, Führung in der Adlersberger Flur mit Hansjörg Hauser, 11. Juli, Kinder- und Jugendgruppenleiterseminar der Obst- und Gartenbauvereine

Alle Sommerschnittkurse

Des weiteren sind für die Gartenpfleger folgenden Ausbildungsmodule abgesagt: 1. Juli, Sommerschnittkurs, 29. Juli, Stadtspaziergang „Bäume der Zukunft“ 

Informationen zum Gestaltungswettbewerb:

Die Bewertungsfahrten zum Kreisentscheid des Gestaltungswettbewerbes werden dieses Jahr auf Grund der besonderen Situation von Juni auf den September verschoben. Alle Obst- und Gartenbauvereine haben so die Möglichkeit, die Ortsbegehungen im August durchzuführen. 

Es verschieben sich zum Gestaltungswettbewerb folgende Termine:

Probebewertung entfällt. 

Ab Anfang Juni finden die Obst- und Gartenbauvereine die Bewertungskriterien in Wort und Bild erklärt und aufbereitet auf der Homepage des OGV Kreisverbandes, dann haben die Ortsvereine die Möglichkeit sich nochmals bestmöglichst über die Vorgehensweise zu Informieren. 

Meldeschluss zum Gestaltungswettbewerb: 01. September 2020

Kreisentscheid zum Gestaltungswettbewerb: 15. – 18. September 2020

Der Sonderwettbewerb „Kinder im Hausgarten – kreatives Spielen und Gärtnern mit allen Sinnen“ wird auf nächstes Jahr verschoben.

Telefonisch sind wir nach wie vor für Sie erreichbar. Die Geschäftsstelle des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege ist wie üblich besetzt.


 

Regensburg Land

23.04. 13:21

Bayerns Fußball-Amateurvereine sollen ab September wieder spielen

Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat Grünes Licht für eine Fortsetzung der Spielzeit 2019/20 ab dem 1. September gegeben. Voraussetzung ist, dass staatliche Vorgaben den geplanten Neustart erlauben. Die Saison ist aktuell bis zum 31. August ausgesetzt. Der BFV hatte sich zuvor in einer Umfrage unter Bayerns Amateurvereinen Unterstützung für seinen Vorschlag geholt. Der Vorstand beschloss am Mittwochabend bei einer Sitzung einstimmig, die Spielzeit sportlich zuende bringen zu wollen.

Bayern

23.04. 12:55

CSU fordert dauerhafte Steuererleichterungen für Gastronomie

Die CSU dringt auf dauerhafte Steuererleichterungen für die Gastronomie und nicht nur befristet wie von den Koalitionsspitzen in der vergangenen Nacht vereinbart. Die CSU werde sich dafür einsetzen, dass dies dauerhaft so bleibe, sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Donnerstag in München.

Die Spitzen von CDU/CSU und SPD hatten sich in der Nacht auf weitere Hilfen in der Corona-Krise verständigt. Unter anderem einigten sie sich auf Steuererleichterungen für die besonders belasteten Gastronomiebetriebe. Die Mehrwertsteuer für Speisen wird ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt. 

Bayern

23.04. 12:18

Huml: 39 820 Coronavirus-Fälle in Bayern und 1502 Tote

In Bayern sind inzwischen 39.820 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag (Stand 10.00 Uhr) in München mit. Demnach sind bisher 1.502 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert hatten, gestorben.

Die Zahl der Infizierten sei im Vergleich zum Vortag um 1,6 Prozent gestiegen. Das sei zwar eine positive Entwicklung, sagte Huml. Dennoch rief die Ministerin weiter zur Vorsicht und Einhaltung des Mindestabstandes von eineinhalb Metern auf. Die Steigerung der Todesfälle seit dem Vortag um 4,1 Prozent mache deutlich, wie gefährlich das Coronavirus weiterhin sei.

Bayern

23.04. 12:01

Insolvenzverwalter erwartet viele Pleiten - «Bugwelle baut sich auf»

Der Insolvenzverwalter Lucas Flöther, der unter anderem für Air Berlin zuständig ist, erwartet eine Welle von Firmenpleiten in Deutschland. «Die Bugwelle baut sich gerade auf», sagte er am Mittwochabend in einer Videokonferenz des Münchner Clubs Wirtschaftspresse. Den Fluggesellschaften zum Beispiel seien jetzt die Einnahmen weggebrochen, aber sie dürften es auch nach der Corona-Krise weiterhin sehr schwer haben: «Ich glaube nicht, dass man noch für 23 Euro nach Mallorca fliegt. Keiner fliegt mehr für ein zweistündiges Meeting von Berlin nach München», sagte der Sprecher des «Gravenbrucher Kreises» der führenden Insolvenzverwalter. Er ist auch Sachwalter des angeschlagenen Ferienfliegers Condor.

Viele Insolvenzen erwartet er auch bei Autozulieferern, Einzelhändlern, im Gastgewerbe oder auch bei Kinos.

Deutschland

23.04. 11:56

Volkswagen produziert in Deutschland wieder Autos

Der Autobauer Volkswagen hat am Donnerstag im sächsischen Zwickau die inländische Fahrzeugproduktion wieder aufgenommen. Nach mehr als fünf Wochen Corona-Zwangspause liefen am Morgen die Bänder in Halle 5 der ersten VW-Elektroauto-Fabrik an - allerdings mit halbem Tempo. «Gesundheit geht vor Stückzahl», sagte Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei Volkswagen Sachsen. Vorerst sollen in nur einer Schicht pro Tag 50 Fahrzeuge gebaut werden und damit ein Drittel der bisherigen Menge.

Deutschland

23.04. 11:23

Regensburger Fußwallfahrt entfällt: Bischof Voderholzer bringt Anliegen der Gläubigen persönlich nach Altötting
In diesem Jahr findet die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt zur Gottesmutter von Altötting nicht statt. Zu groß ist das Risiko einer Infektion für die Tausenden von Pilgern und den zahlreichen Helfern der Wallfahrtsorganisation. Schutz und Gesundheit aller Beteiligten habe höchste Priorität, erklärt Pilgerführer Bernhard Meiler, denn rund 8.000 Gläubige treffen bei der dreitägigen, 111-Kilometer-langen Fußwallfahrt jedes Jahr in Altötting aufeinander. Dennoch möchte die Pilgerleitung die bereits seit mehreren Jahren gewachsene Tradition der „Anliegenzettel“ beibehalten, denn gerade jetzt ist es wichtig, dass die Menschen ihre Anliegen  an die „Liebe Frau von Altötting“ herantragen können. Am Pfingstsamstag bringt Bischof Rudolf Voderholzer alle gesammelten Anliegen in einem großen Rucksack nach Altötting.  
Anliegenurne im Regensburger Dom St. Peter 
Ab dem 27. April 2020 können im Regensburger Dom (südliches Seitenschiff) die Anliegen in einer Urne abgelegt werden. Anliegenzettel stehen bereit, alle Gläubigen werden aber gebeten, um die Infektionsgefahr einzudämmen, einen eigenen Stift mitzubringen. Gebetsanliegenzettel können auch bei Pilgerführer Bernhard Meiler und bei Pfarrer Hannes Lorenz (Pfarramt Nabburg) angefordert werden. Wer keine Gelegenheit hat, in den Regensburger Dom zu kommen, kann sein persönliches Anliegen auch per Email an pilgerfuehrer@regensburger-fusswallfahrt.de senden. Dabei reicht es, lediglich den eigenen Namen zu senden. Alle Namen werden dann auf einer Papierrolle zur Gottesmutter nach Altötting gebracht.

Oberpfalz

23.04. 10:19

Bayerns Ministerpräsident Söder will in der Corona-Krise eine Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Baden-Württemberg

Heute treffen sich Söder und Baden Württembergs Regierungschef Kretschmann. Bei einem Arbeitsessen im Rathaus in Ulm wollen sich Söder und Kretschmann beraten. Dabei soll es um die nächsten Schritte in der Corona-Krise gehen, hieß es. Laut Söder haben Bayern und Baden-Württemberg eine ähnliche Entwicklung und gehen eng Seite an Seite. In beiden Ländern war kurz nacheinander die Einführung einer Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen ab kommendem Montag beschlossen worden. In anderen Bereichen wie Ladenöffnungen gibt es aber auch Unterschiede.

Bayern

23.04. 09:55

Kanzlerin Merkel hat bei einer Regierungserklärung gesagt, wir alle müssten noch lange mit der Corona-Pandemie leben

Sie könne verstehen, dann die Einschränkungen den Bürgern lang vorkommen. Aber es gehe um das Leben und die Gesundheit von Menschen, so Merkel. Deshalb sei es notwendig sich weiter stark einzuschränken. 

Deutschland

23.04. 09:35

Zählerablesungen in Regensburg starten ab Montag wieder

Als Vorsichtsmaßnahme während der Coronavirus-Krise hatte die REWAG die persönliche ‎Zählerablesung vorerst ausgesetzt. Nun startet die Ablesung wieder in veränderter, der ‎Situation angebrachter Form ab Montag, den 27. April 2020.

Die Zählerablesung erfolgt ohne persönlichen Kontakt mit den Kunden. REWAG-Mitarbeiter ‎und Mitarbeiter der von ihr beauftragten Unternehmen klingeln nur im Ausnahmefall, wenn ‎dadurch ein Zugang zu den Zählern ermöglicht wird. Sie tragen außerdem Masken, ‎Handschuhe und Warnwesten. Für die persönliche Hygiene sind sie mit Hand-‎Desinfektionsspray ausgestattet. Die REWAG bittet Hausmeisterdienste, Hausverwaltungen ‎und Eigentümer um Mithilfe und Verständnis, damit es den Ablesern möglich ist, sich selbst ‎sowie die Kunden vor Ort optimal zu schützen.‎ Sollten die Zählerableser keinen Zutritt zu den Zählern erhalten hinterlassen sie eine ‎Ablesekarte.

Der einfachste Weg: Zählerstände online übermitteln

Am bequemsten geht die Übermittlung der Zählerstände allerdings über das Online-‎Kundenportal der REWAG unter rewag.de. Hier können sich die Kunden einfach registrieren ‎und ihren Zählerstand eingeben. Alles Nötige, ‎Vertragskonto und Zählernummer, finden sie auf ‎dem Anschreiben und der Ablesekarte. Aufgrund der aktuell sehr großen Anzahl an Anrufen ist ‎dieser Weg der schnellste und komfortabelste. ‎

Dennoch besteht die Möglichkeit, die Zählerstände telefonisch von Montag  bis Donnerstag, ‎‎08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr unter 0800 601 601 0, per E-Mail an ‎kundenservice@rewag.de oder mit der im Anschreiben mitgeschickten Selbstablesekarte zu ‎übermitteln. ‎Die REWAG bedankt sich bei ihren Kunden für ihre Mithilfe.

Regensburg Stadt

23.04. 09:32

Westeuropa könnte bei der Ausbreitung des Coronavirus über den Berg sein

So schätzt das die Weltgesundheitsorganisation ein. Bei den Epidemien in den westeuropäischen Ländern sehe man Stabilität oder einen absteigenden Trend, sagte WHO-Chef Tedros. Aber bei der Aufhebung von Beschränkungen sei Vorsicht geboten. Denn Epidemien könnten auch leicht wieder aufflammen.

WELT

23.04. 07:55

Ab heute schon Maskenpflicht für Menschen in Straubing

Bevor wir am Montag alle Mund-Nasen-Masken beim Einkaufen oder Busfahren tragen müssen, sind heute schon die Menschen in Straubing dran. Dort gilt die Mundschutzpflicht bereits ab jetzt. Denn in Straubing gibt es vergleichsweise viele Corona-Fälle. Durch die Mundschutzpflicht soll die Weitergabe des Cornona-Virus eingedämmt werden. Ein Beispiel können sich die Straubinger an Rosenheim nehmen. Dort gilt die Mundschutzpflicht schon seit gestern und ist größtenteils gut angenommen worden.

Niederbayern

23.04. 07:54

Reisende ohne Mundschutz werden in Zukunft beim Alex, der Oberpfalzbahn und der Waldbahn ausgeschlossen

Die Zugbegleiter können Mundschutzlose aus Rücksicht auf die anderen Reisenden nicht mitfahren lassen. Das hat jetzt die Länderbahn bekanntgegeben, zu der die Bahnunternehmen gehören. Ab Montag gilt auch in Zügen die Mundschutzpflicht. Die Länderbahn empfiehlt entweder einen selbstgemachten Mund-Nasen-Schutz oder hilfsweise auch einen Schal oder ein Tuch.

Oberpfalz

23.04. 07:53

Heute vor 75 Jahren ist das Oberpfälzer Konzentrationslager Flossenbürg befreit worden

Wegen der Corona-Krise sind aber alle Gedenkveranstaltungen und Feierlichkeiten dazu abgesagt. Deswegen wird die Gedenkstätte heute eine spezielle Website freischalten. Darauf werden dann Beiträge von Überlebenden, Angehörigen, Offiziellen und dem Team der Gedenkstätte zu sehen sein. Das KZ Flossenbürg wurde am 23. April 1945 von der US-Armee befreit.

Oberpfalz

23.04. 07:52

Regensburger Stadtbücherei und Volkshochschule haben Internet-Angebote erweitert

Zwar haben die Regensburger Stadtbücherei und die Volkshochschule im Moment geschlossen. Trotzdem können die Regensburger Bücher ausleihen und Kurse besuchen. Beide Institutionen haben ein großes Online-Angebot auf die Reihe gebracht. So bietet die Volkshochschule unter anderem tägliche Livestreams aus allen Programmbereichen an. Bei der Stadtbücherei stehen Bücher, Hörbücher aber auch Zeitschriften zum Ausleihen bereit. Die Links zu den Angeboten finden Sie www.vhs-regensburg.de oder  www.regensburg.de/stadtbuecherei

Regensburg Stadt

23.04. 07:49

Schwandorfer Stadtball wird live im Internet übertragen 

Zwar ist der Schwandorfer Stadtball, der für Samstag (25.04.) geplant war, abgesagt. Das hält die Stadt aber nicht ab, ihn trotzdem abzuhalten – und zwar im Internet. Über einen Livestream wird die Musik, die sonst auf dem Stadtball gespielt worden wäre, in die Wohnzimmer der Gäste übertragen. „Die Schwandorfer sind dazu eingeladen, zu Hause etwas Platz zu schaffen, sich vielleicht sogar in Schale zu werfen und beim Tanzen mit dem Partner eine schöne Zeit zu verbringen“, heißt es in einer Mitteilung. Der Livestream startet am Samstag um 19 Uhr auf der Seite der Stadt Schwandorf. 

Schwandorf

23.04. 07:34

Könnten die Grenzen zu Österreich vielleicht bald wieder öffnen? 

Österreichs Kanzler Kurz und Bundesaußenminister Maas sind sich offenbar nicht einig, wenn es um Grenzöffnungen geht. Kurz sagte in der ARD, beide Länder seien bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg - das sei eine Voraussetzung für ein Wiederaufleben des Tourismus. Maas sagte dagegen, es gebe ,keinen einzigen Hinweis", dass die Reisewarnung aufgehoben werden könne. Urlaub im Ausland sei auf absehbare Zeit nicht möglich.

WELT

23.04. 06:26

Die Spitzen der großen Koalition wollen wegen der Corona-Krise das Kurzarbeitergeld anheben

Darauf haben sich die Spitzen von Union und SPD bei ihrem Treffen mit Kanzlerin Merkel in Berlin geeinigt.  Für Arbeitnehmer, Gastronomiebetriebe, Unternehmen und Schulen gibt es in der Corona-Krise neue milliardenschwere Hilfen. Das Kurzarbeitergeld soll erhöht werden, um vor allem für Geringverdiener Einkommensverluste auszugleichen und soziale Härten zu verhindern. Zugleich wird auch die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds verlängert. Die in der Krise besonders belasteten Gastronomiebetriebe bekommen Steuererleichterungen.

Deutschland

22.04. 19:20

18 neue Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen 18 (Vortag: 14) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 346 Infizierte (Stand 22.04., 18:15 Uhr).

Die wieder ansteigende Zahl hängt mit den Reihentestungen in Alten- und Pflegeheimen zusammen, wo nun wieder Testergebnisse eingetroffen sind.

Im Landkreis wurden bisher (Stand 21. April) 115 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher 13 Personen. 

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 71 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch (Stand 22.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

22.04. 17:01

Corona-Informationen aus dem Landkreis Schwandorf

Der Landkreis Schwandorf hat uns folgendes gemeldet:

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat uns gebeten, darauf hinzuweisen, dass die Checkliste zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts jetzt online gestellt ist. Das Dokument ist auf der Seite www.stmgp.bayern.de/coronavirus in der Rubrik „Informationen für besondere Personengruppen“ abrufbar.

Die Checkliste betrifft alle Geschäfte, sowohl diejenigen, die auch in den letzten Wochen geöffnet haben durften als auch die Ladengeschäfte, Einkaufszentren und Kaufhäuser des Einzelhandels, die infolge der Erleichterungen diese oder ab nächste Woche öffnen dürfen. Die Betreiber haben ein Schutz- und Hygienekonzept (zum Beispiel Einlass, Mund-Nasen-Bedeckung) und, falls Kundenparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen dem Landratsamt vorzulegen. Die Betreiber der Geschäfte, die ab dem 27. April öffnen dürfen, haben zum Beispiel durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Mit drei neuen Fällen ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf 421 gestiegen. Genesen sind von gestern auf heute 15 Personen, so dass jetzt insgesamt 269 genesen sind. Die Anzahl der Genesenen beruht auf einer Schätzung, die sich an den Kriterien des Robert-Koch-Instituts orientiert. Fälle gelten zum Beispiel als genesen, wenn keine Symptome vorliegen und der Erkrankungsbeginn oder das Meldedatum länger als zwei Wochen zurückliegen. Bei Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, gelten andere Fristen.

Nahezu 1.700 Bescheide sind ergangen

Der Arbeitsaufwand beim Landratsamt ist beträchtlich. Auch die Zahl der förmlichen Bescheide ist deutlich angewachsen. Bislang wurden 1.465 Personen aus dem Landkreis zu einer häuslichen Quarantäne verpflichtet. Etwa 200 Bußgeldbescheide sind zu Verstößen gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen ergangen und in einigen Fällen war über Anträge auf Ausnahmen von den Betriebsschließungen zu entscheiden.

Schwandorf

22.04. 16:58

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Situation zum Corona-Virus 

Zum Stand 22. April 2020, 14 Uhr, waren im Landkreis Cham 377 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. 8 bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden zwei intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Mittlerweile wurden 310 Personen nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

Cham

22.04. 16:30

Tag des Bieres und die Brauereien leiden

Die deutschen Brauereien leiden unter der Corona-Krise. Zum Internationalen Tag des Bieres morgen zeichnen sie ein düsteres Bild für das Jahr 2020. Der Fassbierverkauf ist im März nahezu vollständig eingebrochen. Zwar verzeichnen die großen Brauereien einen erhöhten Absatz an Flaschen- und Dosenbier, doch könne dies die Ausfälle durch die Schließung der Gastronomie und der Absage von Volksfesten und Großveranstaltungen nicht kompensieren

Deutschland

22.04. 16:29

Bonuszahlung für Altenpfleger

Für Beschäftigte in der Altenpflege rückt eine Bonuszahlung von bis zu 1500 Euro wegen der besonderen Belastungen in der Corona-Krise näher. Wie die Gewerkschaft Verdi und Verbände der Pflege-Arbeitgeber mitteilten, haben Experten aus der Branche der Bundesregierung einen Vorschlag dafür vorgelegt. Er sieht eine gestaffelte Prämie vor, von der Pflegekräfte, Auszubildende und auch andere Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen profitieren sollen.

Deutschland

22.04. 16:28

Impfstoff wird getestet

In Deutschland wird zum ersten Mal ein Corona Impfstoff klinisch getestet. Das Paul-Ehrlich-Institut hat dafür jetzt die erforderliche Zulassung erteilt. Das Mainzer Unternehmen Biontech bekommt die Genehmigung seinen Wirkstoff nun an 200 gesunden Freiwilligen zu testen. Bis zur Zulassung ist es aber noch ein weiter Weg - Experten hoffen, dass im Frühling kommenden Jahres mit den Impfungen begonnen werden kann.

Deutschland

22.04. 16:27

Bald in ganz Deutschland Maskenpflicht

In allen Bundesländern gibt es künftig eine Maskenpflicht. Als letztes Land kündigte heute Bremen einen entsprechenden Beschluss an. Die Regelung soll für den öffentlichen Nahverkehr gelten und beim Einkaufen. Bundesverkehrsminister Scheuer empfiehlt zudem, dass Fahrgäste auch im Fernverkehr der Bahn einen Mund-Nasen-Schutz tragen sollen.

Deutschland

22.04. 16:21

bitte keine Angst vor Feldermäusen wegen Corona-Virus

Wird das Coronavirus von Fledermäusen übertragen? Angesichts von Mutmaßungen um die besonders geschützten Tiere im Zusammenhang mit der Ausbreitung von SARS-CoV-2 mahnt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zu Besonnenheit. «Unsere einheimischen Fledermäuse sind nicht mit SARS-CoV-2 infiziert und können somit Menschen nicht mit Covid-19 anstecken», teilte LBV-Landesbeauftragter Andreas von Lindeiner am Mittwoch mit. Die Tiere seien Nützlinge und unverzichtbarer Bestandteil des Ökosystems.
Zwar seien Fledermäuse - wie auch andere Säugetiere und der Mensch - Träger von Bakterien und Viren, darunter Coronaviren. Jedoch: «Eine direkte Übertragung von Fledermäusen auf den Menschen ohne Zwischenwirt ist sehr unwahrscheinlich und bisher nicht belegt», sagte von Lindeiner. Voraussetzung für eine Infizierung eines Menschen seien mehrere zeitlich gestaffelte Übergänge von einer Tierart zur nächsten, bei denen sich bestimmte Viruseigenschaften verändern. Der Sprung auf einen neuen Wirt erfolge extrem selten und meist unter unnatürlichen Bedingungen wie auf Wildtiermärkten, wo Tierarten aus unterschiedlichen Lebensräumen dicht aufeinanderträfen. Der enge Kontakt von Zwischenwirt und Mensch finde in Bayern gar nicht statt, sagte der LBV-Landesfachbeauftragte. Fledermäuse spielten eine wichtige Rolle in der Natur, etwa beim Verbreiten von Samen, dem Bestäuben von Pflanzen und dem Fressen von Insekten, die Schäden in Land- und Forstwirtschaft anrichten können. Von den 25 Fledermausarten in Bayern sind laut LBV alle gefährdet, viele davon stehen auf der Roten Liste.

Bayern

22.04. 15:07

Update Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach

das Update aus dem Amberg-Sulzbacher Land vom heutigen Mittwoch, 22. April 2020:

Fälle AS:    421 (+6), davon Todesfälle: 31 (0) 

Fälle AM  69 (+1), davon Todesfälle: 3 (0) 

Gesamt:    490 (+7), Todesfälle 34 (0)

Oberpfalz

22.04. 14:39

Ab 27. April Normalisierung des Busbetriebes im RVV  mit   geringen Einschränkungen  

Auf  den  innerstädtischen Buslinien wird  das Stadtwerk.Mobilität   ab  27.04.2020  montags bis freitags wieder vom  Samstagsfahrplan  zum  gewohnten Fahrplanangebot zurückkehren: Lediglich einzelne Schulbusfahrten auf den Linien 4, 8A, 9, 70 und 73  zu Grundschulen, die  vorerst geschlossen bleiben, sind dann noch ausgenommen. Die Linien 18  und A (Altstadtbus) fahren bis auf Weiteres weiterh in nach eingeschränktem  Fahrplan. In den Nächten von Freitag auf Samstag un d Samstag auf Sonntag  entfallen weiterhin die Nachtbusse. Die Anbindung der Hochschulen und des  Universitätsklinikums, die in den vergangenen Wochen durch Sonderfahrten auf den Linien 4 bzw. X6 erfolgte, übernehmen ab 27 . April ganz regulär  wieder die Busse der Linie 4, 6, 11 und X4.  

Auch  im  Regionalbusverkehr, den die landkreiseigene Nahverkehrsgesellschaft GFN plant und organisiert,  fahren  die  Busse  ab  27.04.2020  wieder nach dem regulären  Fahrplan, d.h. mit  Wiederaufnahme des  Schulbetriebs werden Montag bis Freitag auch die im Fahrplan mit „s = nur  an  Schultagen“  gekennzeichneten  Fahrten wieder angeboten.  Einzige Einschränkung bei den Regionalbussen: Die Spätverkehre und Nachtbusfahrten  mit  Abfahrt  ab  0:00  Uhr am Hauptbahnhof Regensburg bzw.  bei Fahrten Richtung Regensburg  am  jeweiligen  Ausgangspunkt  der Linie entfallen vorerst weiterhin. Fahrgäste können sich ab sofort im Internet unter rvv.de und auf den digitalen  Anzeigern an den Haltestellen über das Busangebot informieren. Spätestens  ab 24. April sind alle Fahrplandaten auch über die  RVV-App verfügbar. 

Regensburg Stadt

22.04. 13:29

Ein Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. ist ein weiterer Todesfall durch Coronavirus bestätigt worden. In einer Nürnberger Klinik verstarb eine 92-jährige Frau aus dem Landkreis Neumarkt. Weiter sind 24 neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, zwölf Personen als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 158 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 321.

Neumarkt

22.04. 12:03

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 408 positive Fälle registriert und 29 Personen verstorben (Stand: Ablauf 21.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 303 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 74 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts

Für die Betreiberinnen und Betreiber von Ladengeschäften, Einkaufszentren und Kaufhäusern des Einzelhandels stellt das Bayerische Gesundheitsministerium eine Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts zur Verfügung.

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/04/checkliste_hygienekonzept_2te_bayifsmv.pdf

Kelheim

22.04. 08:32

Steht der Fußballbundesliga -Vortsetzung am 9.Mai doch auf der Kippe? 

Eigentlich hatte Ministerpräsident Söder eine Fortsetzung der Fußball Bundesliga ab dem 9. Mai für möglich gehalten. Jetzt rudert er etwas zurück. Das Robert Koch-Institut müsse dafür sein grünes Licht geben, sagte Söder in den ARD.  Das RKI hatte sich aber skeptisch zu den Überlegungen geäußert, dass Spieler für einen Neustart der Liga regelmäßig auf Corona getestet werden sollen.

Deutschland

22.04. 08:24

Hilfen in Coronazeiten: Der Landkreis Schwandorf hält zusammen!

Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Nur gemeinsam und mit ganz viel Zusammenhalt können wir diesen außergewöhnlichen Zeiten und Herausforderungen begegnen und sie gemeinschaftlich meistern. Das ist unser Ziel, denn der Landkreis Schwandorf hält zusammen! Mit gelebter Solidarität, Gedanken an den anderen, Fürsorge füreinander und Gemeinschaftssinn wird uns dies allen gelingen.

Hier finden Sie alles zu Hilfen, Initiativen und Serviceangeboten im Landkreis Schwandorf: https://www.natuerlich-leb-ich-hier.de/

Schwandorf

22.04. 08:24

Corona stoppt Schwandorfer Bildungskonferenz 2020

Die Gesundheit aller Teilnehmenden steht für uns an erster Stelle und deshalb wird die 5. Schwandorfer Bildungskonferenz, die für den 13. Mai 2020 geplant war, verschoben. Doch verschoben ist nicht aufgehoben! Wegen der derzeitigen Situation wird sie zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im Herbst 2020, stattfinden. Sobald wir Näheres wissen, werden wir Sie darüber informieren.

 

Schwandorf

22.04. 08:17

Der Bundestag berät heute zum ersten Mal über ein weiteres Gesetzespaket in der Corona-Krise

Dabei soll es unter anderem darum gehen, wie das Gesundheitswesen gestärkt werden kann. Zum Beispiel durch das Ausweiten der Corona-Tests. Außerdem wird auch über das Kurzarbeitergeld diskutiert

Deutschland

22.04. 07:31

Die Bundesregierung will medizinischem Personal in der Corona-Krise einen Mietwagen für den Arbeitsweg finanzieren

Das hat Verkehrsminister Scheuer den Funke-Zeitungen gesagt. Man wolle Beschäftigte in systemrelevanten Einrichtungen wie Kliniken, Pflegestationen oder Corona-Testlaboren schnell und unbürokratisch unterstützen, so Scheuer. Den Funke-Zeitungen zufolge werden dafür in den kommenden beiden Monaten zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Leihwagen dürfe bis zu 400 Euro im Monat kosten, 125 Freikilometer pro Tag seien eingeschlossen. Scheuer machte deutlich, man wolle damit auch Mietwagenunternehmen helfen, die derzeit einen massiven Einbruch erlebten

Deutschland

22.04. 07:17

Erste bayerische Städte führen Maskenpflicht  VOR der bayernweiten Pflicht am Montag ein 

In Rosenheim gilt schon ab heute eine Maskenpflicht. Wer ein Geschäft besucht oder den Nahverkehr nutzt, muss in Stadt und Landkreis Mund und Nase verhüllen. Die oberbayerische Region gilt als Corona-Hotspot mit besonders hohen Infektionszahlen. Ab morgen soll es auch im niederbayerischen Straubing eine Maskenpflicht geben. Auch dort sind die Fallzahlen derzeit sehr hoch

Bayern

22.04. 06:28

Gegen Langeweile in Corona-Zeiten:  Tourismusverband im Landkreis Kelheim ruft Kinder zu Malwettbewerb auf

Damit den Kindern während der Corona-Krise nicht langweilig wird, ruft der Tourismusverband im Landkreis Kelheim zu einem Malwettbewerb auf. Gemeinsam mit der Abensberger Brauerei Kuchlbauer lädt er ein, verschiedene regionale Sehenswürdigkeiten im Stil des österreichischen Künstlers Hundertwasser zu gestalten. Alle Kinder zwischen vier und zwölf dürfen mitmachen. Die schönsten Einsendungen mehrerer Altersgruppen werden ausgewählt und in Kuchlbauer‘s Bierwelt in Abensberg ausgestellt. Mitmachen kann man bis Ende des Monats.

Kelheim

22.04. 06:23

Regensburg gedenkt virtuell an Kriegsende wegen Cornoa-Pandemie 

Seit sechs Jahren gedenken die Regensburger am 23. April den Opfern des Nationalsozialismus. Wegen der Corona-Krise begeht Regensburg den Gedenkweg morgen virtuell. Er führt über sechs Stationen, diese werden mit Texten, Bildern, Musik und einem Video online auf der städtischen Website und in den sozialen Netzwerken präsentiert. Zusätzlich werden wie jedes Jahr Blumenkränze zum Gedenken niedergelegt. Der 23. April markiert das Kriegsende in Regensburg. 

Regensburg Stadt

22.04. 04:57

In Österreich sollen ab Mitte Mai die Lokale und Restaurants wieder öffnen

Das hat Bundeskanzler Kurz in Aussicht gestellt. Mitarbeiter der Gaststätten müssten dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, für die Zahl der Gäste gelte eine Obergrenze. Zudem müssten die Lokale spätestens um 23 Uhr schließen. Ziel sei es zudem, ab dem 15. Mai schrittweise die Schulen in Österreich wieder zu öffnen.

WELT

22.04. 04:56

Information über die erste klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen Corona

Das Paul-Ehrlich-Institut will heute über die erste klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus informieren. Für 11 Uhr hat das zuständige Bundesinstitut zu einem virtuellen Pressebriefing eingeladen. Weltweit arbeiten Wissenschaftler derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffs. In China und den USA sind bereits erste klinische Studien mit Impfstoff-Kandidaten angelaufen.
 

WELT

21.04. 19:36

14 neue Infizierte, ein Todesfall im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen 14 (Vortag: 0) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 328 Infizierte (Stand 21.04., 18:45 Uhr).

Im Landkreis wurden bisher (Stand 20. April) 108 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Alleine am 20. April wurden 15 Personen neu aus der Quarantäne entlassen, womit die Zahl der aktuell Infizierten nicht ansteigend ist. Verstorben sind bisher 13 Personen. Die aktuelle Gesamtzahl an Infizierten im Landkreis liegt damit aktuell bei rund 200. 

Als 13. Todesopfer aus dem Landkreis wurde eine 88-jährige Frau gemeldet.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 61 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch (Stand 21.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

21.04. 17:19

Wiesnbier ohne Wiesn - Brauereien brauen trotz Absage

Wiesnfans weltweit werden auch ohne Wiesn nicht auf dem Trockenen sitzen: Das Oktoberfestbier werde trotz der Absage des Volksfestes gebraut, teilte der Verein Münchener Brauereien am Dienstag mit. Nur Bier der sechs Münchner Brauereien darf der Tradition folgend auf der Wiesn ausgeschenkt und als Oktoberfestbier im Handel verkauft werden.

Rund 7,3 Millionen Liter Bier rannen im vergangenen Jahr auf der Wiesn durch durstige Kehlen - doch das ist nur ein Teil des tatsächlich gebrauten Bieres. Der begehrte Gerstensaft ist in Getränkeläden und Supermärkten zu haben und wird in alle Welt verkauft, in die USA, nach Italien und nach Asien.

Bei Hofbräu München beginnt das Brauen deshalb schon im April. Etwa 15 Prozent des Oktoberfestbieres des Staatlichen Hofbräuhauses wurden laut Sprecher Stefan Hempl im vergangenen Jahr auf dem Oktoberfest getrunken, das waren 743 400 Maß. Insgesamt wurden aber rund fünf Millionen Liter gebraut, knapp die Hälfte davon für den Export. Der Rest ging in den Handel oder in die Gastronomie. Dieses Jahr werde es wohl etwas weniger Bier sein - denn Kneipen sind geschlossen, Volksfeste werden abgesagt. «Es wird wohl nicht in der Menge abgefragt werden wie sonst», sagt Hempl.

Jede Brauerei hat ihr eigenes streng gehütetes Rezept für das spezielle Aromaprofil ihres Wiesnbieres. Dieses hat nicht nur mehr Stammwürze als normales Helles. Auch der Alkoholgehalt ist mit 5,9 bis 6,3 Prozent gut einen Prozentpunkt höher. Das bekommen Wiesn-Neulinge oft zu spüren - in den schwül-warmen Bierzelten trinkt es sich leicht. Weniger als eine Maß, also ein Liter Bier, ist auf der Wiesn nicht zu haben. Dort gibt es eine Maßkrug-Pflicht.

Bayern

21.04. 17:04

Zwei Todesfälle im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt sind zwei weitere Todesfälle durch Coronavirus-Infektionen bestätigt worden. Im Klinikum verstarben zwei Männer im Alter von 76 bzw. 78 Jahren. Weiter sind drei neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden, fünf Personen wurden als genesen* gemeldet. Aktuell sind damit 146 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 296.

Neumarkt

21.04. 17:03

Corona-Toter in Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf ist das 14. Covid-Todesopfer zu vermelden. Im Krankenhaus in Schwandorf verstarb eine 82-jährige Frau. Bei vier neuen Infektionen am heutigen Dienstag sieht die Statistik so aus:

bestätigte Infektionen 418

wieder genesen 254

Fall noch aktiv 150

Tote 14

Patienten, die glauben, an Corona erkrankt zu sein oder entsprechende Symptome verspüren, sollen sich weiterhin zuerst an ihren Hausarzt wenden. Die Kontaktaufnahme muss aber telefonisch erfolgen, um eine etwaige Infektion keinesfalls in die Praxis zu tragen. Die Gefahr wäre sonst zu groß, dass die Praxis im Falle einer Kontaminierung für zwei Wochen geschlossen werden müsste. Der Hausarzt ist es auch, der entscheidet, ob Jemand getestet werden muss und der den Patienten bei der zentralen Teststelle anmeldet. Wer getestet wird, erhält das Testergebnis nicht vom Labor. „Anrufe bei Laboren sind völlig fehl am Platz und führen dort nur zu unnötigen Verzögerungen“, macht Pressesprecher Hans Prechtl deutlich. Ergibt die Testung einen positiven Befund, erhält der Patient eine Mitteilung vom Gesundheitsamt. Ist der Abstrich negativ, gibt der Hausarzt die Rückmeldung.

Schwandorf

21.04. 17:01

Musik für Tiere gegen Stille der Corona-Krise

Schlager, Rockmusik und Violinkonzert: Die Tiere im oberfränkischen Wildpark Waldhaus Mehlmeisel hören in der Corona-Krise den ganzen Tag Musik. «Ohne die täglichen Besucher ist es hier sonst totenstill», erklärte Betreiber Eckard Mickisch am Dienstag. «Rotwild, Auerwild oder Luchse würden sich schnell daran gewöhnen und scheu werden.» Als er letztens nur kurz husten musste, seien schon alle Augen auf ihn gerichtet gewesen.

Seitdem stellen die Tierpfleger täglich eine Playlist zusammen. Die Musik dröhne dann von 8 bis 18 Uhr über Lautsprecher in die Tiergehege. Dabei sei es wichtig, dass alle Frequenzen abgedeckt werden, erzählte Mickisch. «Babys schreien ganz hoch, dafür eignet sich zum Beispiel ein Violinkonzert. Für Hundegebell brauchen wir Bums wie bei Highway to Hell von ACDC.» Zwischen zwei, drei Liedern spielen sie den Tieren zur Abwechslung Aufnahmen von Besucherführungen vor. Der Bayerische Rundfunk hatte zuerst darüber berichtet.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, mussten bayerische Tier- und Wildparke Mitte März ihre Tore für Besucher schließen. Dies gilt vorläufig bis zum 3. Mai.

Auch andere Tierparks wie Hellabrunn in München oder der Zoo Augsburg stellen fest, dass die Stille für die Tiere ungewohnt ist. «Sie sind wesentlich aufmerksamer», sagte Barbara Jantschke, Direktorin des Zoos Augsburg. Wenn ein Tierpfleger an einem Gehege vorbeigehe, guckten die Tiere verdutzt. Musik werde in Augsburg aber nicht gespielt.

Bayern

21.04. 17:00

Maskenpflicht in Bayern: Bei Verstoß droht ein Bußgeld

Die Maskenpflicht in Bayern ist beschlossene Sache: Ab dem kommenden Montag müssen Erwachsene und Kinder ab dem siebten Lebensjahr in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr Mund und Nase bedecken, wie das Kabinett am Dienstag in München beschlossen hat. Das kann mit einer Maske oder auch nur mit einem Schal oder Halstuch erfolgen. Wer dagegen verstößt, muss zahlen. Ziel ist es, die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus weiter zu reduzieren.

Wer ab Montag ohne Maske oder ähnlichem mit Bus und Bahn oder in Geschäften unterwegs ist, muss nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mit einem Bußgeld rechnen. Wie hoch die Strafe sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Es werde vom Innenministerium in den kommenden Tagen in den Corona-Bußgeldkatalog eingearbeitet, sagte Herrmann.

Sowohl Polizei als auch das Personal in Bussen und Bahnen sollen dann die Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren, sagte der Chef der Staatskanzlei. Dies werde ähnlich erfolgen, wie schon die Kontrollen der bisherigen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie.

In Bussen, Bahnen und auch in Geschäften könnten kurzfristig sehr «undefinierte Gruppen» von Menschen aufeinandertreffen, daher sei im Falle einer Infektion die spätere Nachverfolgung weiterer Personen sehr schwer, betonte Herrmann. «Es ist ein Gebot der Vernunft, die Masken hier zu tragen.»

Die bayerische Staatsregierung hatte zunächst nur ein Maskengebot auf freiwilliger Ebene angeregt. Am Wochenende waren dann aber die Freien Wähler vorgeprescht und hatten sich für eine Verpflichtung ausgesprochen. Herrmann erklärte den Sinneswandel am Dienstag mit den nun vorliegenden Ratschlägen von Experten.

In einigen Kommunen geht es schon vor Montag los: Im niederbayerischen Straubing wird es wegen der Corona-Pandemie ab Donnerstag eine Maskenpflicht geben. In der Stadt und im Landkreis Rosenheim in Oberbayern gilt die Pflicht sogar schon ab Mittwoch.

«Die Zahl der Infizierten steigt in Stadt und Landkreis Rosenheim immer noch an und liegt unter den Top 10 in Deutschland. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es gerechtfertigt und geboten, die Maskenpflicht vorzeitig in Kraft zu setzen», sagte der städtische Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Hans Meyrl.

Bundesweit gibt es kein einheitliches Bild in Bezug auf die Maskenpflicht: In Sachsen gilt sie bereits seit Montag. Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern waren nachgezogen. Am Dienstag kündigten dann auch Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt eine solche Pflicht an. Damit sind oder werden solche Alltagsmasken oder ersatzweise Schals in 10 der 16 Bundesländer vorgeschrieben.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer hatten in der vergangenen Woche das Tragen sogenannter Alltagsmasken in Bussen und Bahnen sowie im Einzelhandel lediglich «dringend empfohlen».

Die bayerische Staatsregierung hatte vergangenen Donnerstag beschlossen, die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie etwas zu lockern. So dürfen seit Montag Garten- und Baumärkte öffnen; in der kommenden Woche folgen Geschäfte mit einer Fläche bis zu 800 Quadratmetern. «In dem Moment, wo man aber auf der einen Seite erleichtert, ist es notwendig, auf der anderen Seite wiederum Maßnahmen einzuführen, dass die Entwicklung nicht außer Rand und Band gerät», sagte Florian Herrmann.

Um zu verhindern, dass sich das Virus trotz Maskenpflicht weiterverbreitet, sollen außerdem die Infektionen stärker verfolgt werden, erklärte der Staatskanzleichef. Die Infektionen sollen früher erkannt werden, damit die Covid-19-Patienten und deren Kontaktpersonen entsprechend schneller isoliert werden können. Dafür sollen die Testkapazitäten ausgebaut werden. Ziel seien 25 000 bis 30 000 Tests pro Tag. Die Testergebnisse sollen außerdem «innerhalb von maximal zwei Tagen» vorliegen, so Herrmann.

Bayern

21.04. 16:59

Der Further Drachenstich des Jahres 2020 muss aufgrund der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie abgesagt und ins Jahr 2021 verschoben werden

Die Drachenstich-Festspiele Furth haben uns heute folgendes mitgeteilt:


Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wird es im Jahr 2020 keine Drachenstich-Festspiele in Furth im Wald geben.

Auch für die Stadt Furth im Wald und den Drachenstich-Festspiele Furth im Wald e. V. steht die Gesundheit der Bevölkerung an erster Stelle. Durch die Corona-Pandemie ist eine Durchführung der  Veranstaltungen bedauerlicherweise nicht möglich.

Gerade die Spielgemeinschaft, welche jedes Jahr mit viel Herzblut die Durchführung der Spiele garantiert, ist sehr traurig, trägt diese Entscheidung aber voll und ganz mit. Besondere Zeiten erfordern extreme Maßnahmen. Das war das Resultat der gestrigen Festausschuss-Sitzung in der die Anwesenden schweren Herzens geschlossen für den Vorschlag des Bürgermeisters zu einer Verschiebung der Saison 2020 auf das Jahr 2021 votierten. „Keiner hat sich die Entscheidung leicht gemacht. Aber die Gesundheit ist unser aller wichtigstes Gut und hat absoluten Vorrang. Es gilt nicht nur auf die Zuschauer Rücksicht zu nehmen, sondern auch uns alle zu schützen“ ist die einstimmige Meinung von Bürgermeister, Festausschuss, Regisseur und dem Organisationsteam.

Da die Saison „verschoben“ wird, dürfen sich das Ritterpaar Steffi Decker und Manuel Jarosch auf eine ungetrübte und unbeschwerte Saison im nächsten Jahr freuen, was heuer so nicht mehr möglich gewesen wäre.

Alle Drachenstich-Akteure freuen sich auf eine wunderbare Festspielsaison 2021, welche sicherlich alle intensiver denn je empfinden werden.

 

Zur Information bezüglich bereits erworbener Karten:

1.       Demnächst werden Reservierungen für die diesjährigen Vorstellungen in eine Reservierung für 2021 umgewandelt. Die Termine werden in der Reihenfolge der Festspiele 2021 entsprechend wieder mit Ihren ausgewählten Plätzen belegt, so dass es für Sie lediglich um eine „Terminverschiebung“ handelt. Karten für 2021 müssen nicht nochmals neu ausgedruckt werden.

2.       Eine kostenlose Stornierung der Karten ist bis 30.06.2020 möglich. Für spätere Stornierungen fallen Gebühren an. Um zu stornieren müssen Ticketinhaber sich bitte an die Vorverkaufsstelle wenden, in der Sie das Ticket gekauft haben. Der Name der Vorverkaufsstelle ist links neben dem Barcode zu finden. Online-Bucher werden per E-Mail über die Rückabwicklung benachrichtigt

3.       Aktuelle Informationen finden Sie zeitnah auf unserer Website www.drachenstich.de.

Cham

21.04. 16:57

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Situation zum Corona-Virus 

Auch heute (Stand 21. April 2020, 14 Uhr) sind keine weiteren positiven Testergebnisse hinzugekommen. Es bleibt im Landkreis Cham bei 376 positiv auf den Corona-Virus getesteten Personen. Auch die Zahl der in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelten bzw. davon intensivmedizinisch versorgten Personen ist mit neun bzw. drei gleich geblieben. Es gab keinen Todesfall. Leicht gestiegen ist die Zahl der nach der Genesung aus der Quarantäne entlassenen Personen auf jetzt 305. 

Landrat Franz Löffler bewertet diese Entwicklung so: „Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt im Landkreis Cham aktuell bei 17,2 und damit weit unter dem bayerischen Durchschnitt von 33,4. Für belastbare Folgerungen ist der Zeitraum zu kurz, aber dennoch wird deutlich, dass die Maßnahmen zur Eindämmung wirken und es gelingt, die Infektionsketten zu unterbrechen. Das ist vor allem den Menschen im Landkreis Cham zu verdanken, die sich so konsequent an die Ausgangsbeschränkungen und die Abstandsregeln halten.
Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und deshalb bitte ich Sie auch nach Lockerung der Beschränkungen um Ihr Verständnis und Ihr verantwortungsbewusstes Verhalten: Halten Sie Abstand, beachten Sie die Hygieneregeln und tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Nur so können wir die positive Entwicklung weiter halten.
Ich habe großes Verständnis für diejenigen, denen es sehr schwerfällt, dass sie ihre Angehörigen in Heimen und Einrichtungen nicht besuchen können, aber gerade dort hätte eine Ansteckung möglicherweise fatale Folgen für die Bewohner.“

Cham

21.04. 16:23

VGN-Linien fahren ab Montag wieder regulär

Nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen in ganz Bayern fährt auch der Landkreis Neumarkt sein ÖPNV-Angebot wieder hoch. Ab 27.04. gilt für alle VGN-Linien (Regionalbusse und Rufbusse) der Regelfahrplan.

Auskünfte über die geltenden Fahrpläne erhalten Sie auf der Homepage des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. unter www.landkreis-neumarkt.de.

Der Landkreis weist darauf hin, dass in den Bussen die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gilt. Außerdem werden die Fahrgäste gebeten, den nötigen Abstand zu den anderen Fahrgästen zu halten und bei zu vielen Fahrgästen, falls möglich, den nächsten Bus zu nehmen.

 

Neumarkt

21.04. 15:54

Corona-Lage weiter ernst

Die Lage ist weiter ernst - daran ändern auch die ersten Lockerungen in der Corona Krise nichts. Darauf hat das Robert-Koch-Institut erneut hingewiesen. Es sei kein Ende der Epidemie in Sicht und die Fallzahlen könnten wieder steigen. In Deutschland sind bis zum Vormittag mehr als 143-tausend Corona Infektionen registriert worden. Über 4500 Menschen sind bislang gestorben.

Deutschland

21.04. 15:25

Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim: Linienbusse fahren ab 27.04.2020 nach Plan – wie an Schultagen 

Die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim (VLK) informiert ihre Fahrgäste, dass ab Montag, den 27.04.2020 die Linienbusse nach Fahrplan „Wie an Schultagen“ verkehren. 

Verstärkerfahrten, die nicht im Fahrplan stehen, sind hiervon ausgenommen. Einzig die Verstärkerfahrt der Linie VLK 53 ab Train wird durchgeführt. Alle Fahrpläne sind unter www.vlk-kelheim.de ersichtlich. Bei Fragen steht die VLK unter 0800 9999 800 (gebührenfrei) zur Verfügung. 

Ebenso weist die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim darauf hin, dass das Tragen eines Mund-Naseschutzes für Fahrgäste ab dem 27.04.2020 vorgeschrieben ist.

Kelheim

21.04. 15:23

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 404 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben (Stand: Ablauf 20.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 291 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 72 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden im Landkreis Kelheim signifikant anders.

Kelheim

21.04. 14:19

Neumarkter Gansbrauerei unterstützt Klinikum

Die Neumarkter Gansbrauerei unterstützt die Klinikmitarbeiter bei deren tagtäglichem Einsatz für die Gesundheitsversorgung des Landkreises. Geschäftsführer Goswin Diepenseifen übergab hierzu dem Klinikvorstand Peter Weymayr insgesamt 200 Kisten mit antialkoholischen Getränken. Auch im Vorfeld hat die Gansbrauerei das Klinikum bereits mit der Lieferung eines Flächen-Desinfektionsmittels unter die Arme gegriffen. 

Neumarkt

21.04. 14:17

Absage der Samen- und Pflanzentauschbörse 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen durch die Corona-Pandemie muss die Samen- und Pflanzentauschbörse am Samstag, 25. April 2020, im Rosenhof in Bach an der Donau abgesagt werden

Regensburg Land

21.04. 14:16

Aktuelle Corona-Zahlen aus Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach:

Das Landratsamt hat uns folgende Zahlen mitgeteilt.

Fälle AS:    415 (+8), davon Todesfälle: 31 (+10)

 Fälle AM  68 (0), davon Todesfälle: 3 (0)

Gesamt:    483 (+8), Todesfälle 34 (+10)

Oberpfalz

21.04. 13:39

Neues Kindertraining für Zuhause-Video online

Und wieder haben Mitglieder des Laufteams von unserem charivari-Sportchef Armin Wolf ein wunderbares Kindertrainings-Video gedreht!

Oberpfalz

21.04. 13:37

Gastronomen helfen trotz Krise durch die Krise

Seit dem 02. April 2020 gibt ein spontaner Zusammenschluss von Regensburger GastronomInnen und engagierten Menschen beim Marple and Stringer am Bismarckplatz eine warme, frisch zubereitete Mahlzeit zur Mitnahme an Bedürftige aus. Dieses Angebot steht allen zur Verfügung, die es momentan brauchen: Jeder sei willkommen, egal ob Obdachlose, Rentner, plötzlich von Kurzarbeit Betroffene, Hartz-IV-Empfänger, arme Poeten oder Studenten, so die Gastronomen.

Weil zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststeht, wann die Gastronomiebetriebe oder aber der Strohhalm und die Fürstliche Notstandsküche wieder eröffnen können, wird es das Angebot noch länger geben.

Angefangen haben sie mit 100 Portionen am ersten Tag und drei Öffnungstagen in der Woche, inzwischen ist das Küchenangebot auf vier Tage ausgeweitet und jede Woche von Mittwoch bis Samstag von 12.00 bis 14.00 werden ca. 250 warme Mahlzeiten ausgegeben. Dazu kommen um die 150 Gabentüten mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Wohlgemerkt: pro Öffnungstag. Eine Liste mit allem, was wir für die Gabentüten gebraucht wird, finden Sie hier: https://www.gastfreundschaft-hilft-regensburg.de/gabentueten/

Gemeinsam ist man stark.

Die Gastronomen sagten, dass sie in dieser Krise viel Zusammenhalt erleben, jenseits allen Konkurrenzdenkens und in kürzester Zeit wurde so eine gute, tragfähige Struktur geschaffen. Es gibt Online-Dienstpläne, regelmäßige Video Konferenzen, zusätzlich muss mehrmals die Woche eingekauft werden, Gabentüten wollen bestückt, Müll muss entsorgt werden und natürlich: es muss gekocht werden.

Und das alles, obwohl die Gastronomen selbst hart von der Krise getroffen sind. 

Die Solidarität, die sie in den letzten Wochen im Zuge des Projektes „Gastfreundschaft für Regensburg“ erleben durften und immer noch dürfen, hat sie sehr berührt. Zum einen die Solidarität all der Lieferanten und Firmen, die sie mit Spenden unterstützt haben und weiter unterstützen (eine Liste der Sponsoren findet sich übrigens auf unserer Internetseite), zum anderen die Solidarität vieler Regensburger, die mit haltbaren Lebensmitteln für die Gabentüten vorbeikommen, die Kuchen für das Team backen oder selbstgenähte Masken spendieren.

Dankbar sind sie auch für die vielen Geldspenden. Das Spendenkonto läuft über die Johanniter mit dem Verwendungszweck „Gastfreundschaft“: IBAN: DE04750500000101452035.

Regensburg Stadt

21.04. 12:20

Baden-Württemberg führt eine Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein

Vom 27. April an gelte die Pflicht, Mund und Nase beim Einkaufen und im Nahverkehr zu bedecken, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute in Stuttgart. Auch Sachsen-Anhalts Landesregierung hat eine Mundschutzpflicht für Einkäufe und den öffentlichen Nahverkehr beschlossen. Sie soll von Donnerstag 0.00 Uhr an gelten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.
 

Deutschland

21.04. 11:59

Appell an die Bevölkerung: Inanspruchnahme der Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg

Das Landratsamt Kelheim, die Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und die Ilmtalklinik GmbH in Mainburg bitten die Bevölkerung die Corona-Teststationen an den Standorten Mainburg und Kelheim weiterhin in Anspruch zu nehmen. Bislang wurden bereits 714 Personen getestet. Die Testungen an den Abstrichzentren wurden sehr gut angenommen. Auch war zu jeder Zeit ein reibungsloser Ablauf gegeben.

„Es ist von enormer Bedeutung, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises bei grippeartigen Symptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) telefonischen Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen, der dann anschließend über die Durchführung eines Testes für den Patienten entscheidet“, so Dr. Alexander Werner, Leiter des Gesundheitsamtes in Kelheim.

Auch Landrat Martin Neumeyer wendet sich mit der Bitte an die Bevölkerung, das Angebot zu nutzen: „Seit 24.03.2020 haben das Landratsamt Kelheim und die beiden Kliniken des Landkreises in Eigenregie innerhalb kürzester Zeit die Teststationen in Betrieb genommen. Seitdem wurden bereits viele Mitbürgerinnen und Mitbürger getestet. Bitte nutzen Sie auch weiterhin die Möglichkeit der Testung!“ 

Das Landratsamt beschreibt nachfolgend die Vorgehensweise bei einer Testung in den Abstrichzentren:

Corona-TERMIN-Check

Im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim werden seit 24.03.2020 Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt.

So geht’s:

1. Wenn Sie grippeartige Symptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Luftnot) haben, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf.

2. Ihr Arzt wird Sie dann telefonisch zu Ihrer Erkrankung befragen. Bei symptomfreien Patienten erfolgt keine Probenentnahme!

3. NUR IHR ARZT kann mit den im Telefonat gewonnen Informationen einen TERMIN – frühestens am Folgetag des Telefonats - in einer der beiden Probenentnahmeeinheiten Kelheim bzw. Mainburg für Sie organisieren.

4. Sobald Ihr Arzt den Termin erhalten hat, wird er ihnen diesen telefonisch mitteilen. Bitte achten Sie auf Ihre telefonische Erreichbarkeit.

5. Vor der Anfahrt zum Termin müssen Sie einen sog. LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN bei Ihrem Arzt abholen, der als Ihr AUSWEIS bei der Probenentnahme dient. Der Schein wird Ihnen zum Infektionsschutz ggf. durch ein Fenster oder an der Tür übergeben, haben Sie Verständnis, dass Sie die Praxis nicht betreten dürfen.

6. Sollten mehrere Familienmitglieder erkrankt sein und sollte Ihr Arzt die Testung bei mehreren Familienmitgliedern veranlassen, so benötigen Sie für jedes Familienmitglied einen EIGENEN TERMIN und einen eigenen Laborüberweisungsschein.

OHNE VOM ARZT VEREINBARTEN TERMIN SOWIE OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ERFOLGT AUSNAHMSLOS KEINE PROBENENTNAHME

7. Fahren Sie bitte möglichst pünktlich zum Termin, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben an den Entnahmeort, der Ihnen zugewiesen wurde.

8. Es ist MAXIMAL EINE Begleitperson zugelassen, die dem Patienten, der zur Probenentnahme kommt, behilflich sein darf. Fahrzeuge mit mehr als einer Begleitperson werden abgewiesen.

9. Die Entnahmeorte sind in unmittelbarer Nähe von Goldberg-Klinik Kelheim (Traubenweg 3, 93309 Kelheim) und Ilmtalklinik Mainburg (Laurentiusweg 1, 84048 Mainburg), auf dem jeweiligen Besucherparkplatz gut erkennbar aufgestellt.

10. Das TESTERGEBNIS erfahren Sie über den Arzt, der ihren LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN ausgestellt hat.

So geht’s NICHT:

GEHEN SIE NICHT IN DIE KRANKENHÄUSER. DORT WERDEN ZU KEINEM ZEITPUNKT PROBEN FÜR AMBULANTE PATIENTEN ENTNOMMEN.

Kommen Sie NICHT, wenn Sie SYMPTOMFREI sind. Es sind Ärzte vor Ort, die alle gesunden Patienten ABWEISEN MÜSSEN und nicht zur Probenentnahme zulassen dürfen.

Kommen Sie NICHT OHNE vereinbarten TERMIN. Sie werden sonst nicht zur Probenentnahme zugelassen.

Kommen Sie NICHT OHNE LABORÜBERWEISUNGSSCHEIN. Sie werden sonst nicht zur Probenentnahme zugelassen.

Kommen Sie PÜNKTLICH 

Im Vorfeld kam es an anderen Stellen zu sinnlosen Aggressionen und einem inakzeptablen Verkehrschaos, was dazu führte, dass die Probenentnahme unmittelbar wieder eingestellt werden musste. Sicherheitsdienst und Polizei sind an beiden Kliniken vor Ort. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir im Interesse aller Bürger des Landkreises die o.g. Vorgaben strikt einhalten und durchsetzen.
 

Kelheim

21.04. 10:53

Nach Oktoberfest-Absage - nun auch das Gillamoos-Volksfest in Abensberg betroffen

Neben der Absage des Oktoberfestes heute, muss jetzt auch der Abensberger Gillamoos auf nächstes Jahr verschoben werden. Andere Feste, etwa das Gäubodenvolksfest in Straubing, sind schon letzte Woche abgesagt worden. Auch in den anderen Landkreisen wie in Neumarkt das Juravolksfest oder das Frühlingsfest in Cham musste wegen der Corona Pandemie abgesagt werden. 

 

Oberpfalz

21.04. 09:25

Das Oktoberfest findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht statt 

Das gaben Bayerns Ministerpräsident Markus Söderund Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter heute bekannt.

Bayern

21.04. 08:26

In der Corona-Krise plant die Bundesregierung ein weiteres Gesetzespakt im Gesundheitsbereich

Ein entsprechender Entwurf von Union und SPD liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Unter anderem sollen die Corona-Tests ausgeweitet werden. Auch unter Mithilfe von Tierärzten. Außerdem sollen die Meldepflichten bei Verdachts- und Krankheitsfällen verschärft werden. Dies soll aber nur solange gelten, bis sich die Lage entspannt hat. 

Deutschland

21.04. 07:34

In Frankreich sind mittlerweile mehr als 20.000 Menschen an den Folgen von Coronavirus-Infektionen gestorben

Gesundheitsdirektor Salomon sprach am Abend von einem symbolischen und schmerzhaften Meilenstein. In Deutschland gibt es laut der Übersicht der Johns-Hopkins-Universität derzeit 4862 Corona-Tote bei insgesamt über 147.000 bestätigten Infektionsfällen.

WELT

21.04. 07:29

Öl-Preise fallen ins "Negative" 

An den US-Börsen ist der Ölpreis gestern ins Negative gefallen. Das bedeutet, Käufer kriegen Geld dazu, wenn sie Öl erwerben. Das hat es nie zuvor gegeben. Wegen der Corona-Pandemie ist die Öl-Nachfrage weltweit drastisch eingebrochen. US-Präsident Trump will den extrem niedrigen Ölpreis nutzen, um die strategischen Reserven der Vereinigten Staaten aufzufüllen.

WELT

21.04. 07:11

Schwerpunktpraxen in Kelheim und Abensberg in Betrieb

Im Landkreis Kelheim sind jetzt die sogenannten Schwerpunktpraxen in Kelheim und Abensberg in Betrieb. Ziel dieser Schwerpunktpraxen ist es, durch die konzentrierte Behandlung von Corona-Patienten die Praxisräume der Hausärzte von Infektionskrankheiten frei zu halten. Die  ärztliche Versorgung findet durch niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte des Landkreises statt. Zur Gewährleistung eines möglichst reibungslosen Ablaufs und  damit lange Wartezeiten vermieden werden, gibt es die Termine ausschließlich über die jeweiligen Hausärzte.

Kelheim

21.04. 07:10

Regensburger nutzen bislang kaum Mundschutz im ÖPNV

Kurz vor der Einführung der Schutzmaskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sind in Regensburger Bussen nur wenige Fahrgäste mit Mundschutz unterwegs. Nur vereinzelt tragen Menschen  Schutzmasken, wie ein Sprecher sagte. Die Busse  würden auch nicht desinfiziert, weil die Desinfektion im öffentlichen Raum nicht nachhaltig wirksam sei. Ab nächstem Montag sind Mundschutz oder auch Schals aber dann Pflicht. 

Regensburg Land

21.04. 07:09

Der Bund Naturschutz fordert, dass die Pläne für Stromtrassen in der Oberpfalz gestoppt werden

Der Bund Naturschutz Bayern fordert die Aussetzung aller Planungsverfahren zu Stromtrassen in der Oberpfalz bis nach der Corona-Pandemie. Erörterungstermine mit hunderten Menschen seien nicht möglich, erklärte der Verband . Zuletzt sei unter anderem ein Erörterungstermin für den Abschnitt des Ostbayernrings zwischen Etzenricht und Schwandorf Ende März abgesagt worden, hieß es vom Bund Naturschutz. Dennoch habe es eine Frist zur Stellungnahme gegeben. Ein Sprecher der Regierung der Oberpfalz erklärte dagegen, der Erörterungstermin zum Ostbayernring falle nicht aus, sondern sei nur verschoben worden. 

Oberpfalz

21.04. 07:09

Landkreis Regen verteikt kostenlos Stoffe für Mundschutz

Der Landkreis Regen unterstützt seine Bürger mit kostenlosem Stoff und Muster für sogenannte Mund- und Nasenschutzmasken. Nachdem das Tragen so einer Maske beim Einkaufen und in Bussen ab Montag Pflicht wird, steigt die Nachfrage. Doch Stoff ist mittlerweile Mangelware, deswegen will der Landkreis den Bürgern helfen. Bei der Volkshochschule Arberland können ab heute eine Mustermaske und Stoff für weitere Masken zum selber nähen,kostenlos abgeholt werden. 

Die Ausgebestelle ist von Montag Donnerstag von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr besetzt. Freitags ist die Ausgabe von 10 Uhr bis 12 Uhr vorgesehen.

Die Ausgabe ist natürlich nur möglich solange Stoff verfügbar ist. Wichtig:  Die Masken können nur einmalig verwendet werden!

Niederbayern

21.04. 06:20

Das Theater Regensburg stellt seinen Vorstellungsbetrieb bis zum Ende der aktuellen Spielzeit ein

In enger Absprache mit der Stadt Regensburg, so das Theater in einer Mitteilung. Bis mindestens Mitte Juli wird es also keine Vorstellungen geben, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Die Regensburger müssen aber nicht komplett auf das Theater verzichten. Im Internet können wird es auf der sogenannten digitalen Bühne weiterhin künstlerische Formate geben. Theaterabonnenten werden ihr Geld zurückbekommen. Das Theater setzt sich dafür mit ihnen in Verbindung. 

Regensburg Stadt

21.04. 05:53

Es ist zwar noch einige Monate hin - dennoch stellen sich viele die Frage: Kann das Münchner Oktoberfest in Corona-Zeiten stattfinden? 

Bayerns Ministerpräsident Söder und Münchens OB Reiter wollen heute (9 Uhr) über ihre Beratungen informieren. Laut "Bild" ist eine Absage bereits beschlossene Sache.
"Wir beide haben eine ähnliche Einschätzung, dass wir sehr skeptisch darüber sind, ob ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen überhaupt einen Sinn macht" - das sagt Söder zum Thema Wiesn. Auch andere Volksfeste wurden bereits abgesagt. Am vergangenen Mittwoch hatten Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen erst mal bis Ende August zu verbieten. Das Oktoberfest soll am 19. September beginnen - ob es dahin einen Impfstoff oder Medikamente gegen das Virus gibt, ist allerdings mehr als fraglich.

Bayern

21.04. 05:51

Doch Krankschreibung via Telefon möglich 


Arbeitnehmer mit leichten Atemwegsbeschwerden können sich nun doch weiter telefonisch krankschreiben lassen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen mitgeteilt. Die Regelung wurde demnach bis zum 4. Mai verlängert. Letzte Woche hatte das Gremium eigentlich entschieden, dass die telefonische Krankschreibung heute auslaufen soll. Der Beschluss hatte aber für viel Kritik gesorgt.
 

Deutschland

20.04. 20:06

Eisbären Regensburg mit eigener Mund-Nasen-Maske

Ab 27. April gilt in Bayern Maskenpflicht im Einzelhandel und im ÖPNV. Bei den Eisbären gibt es ab sofort eine neue, im Eisbären-Design gestaltete Mund-Nasen-Schutzmasken mit Gummizug.

Die Masken sind wiederverwendbar, waschbar bis 60 Grad sowie bügelfest. Die Lieferzeit beträgt ca. 10 Werktage ab der Bestellung. Der Einzelpreis beträgt nur 8,00 Euro. Beim Wochenpack mit sieben Masken kostet jede Maske 7,00 Euro. Ab 25 Masken sinkt der Preis auf 6,50. Bestellungen sind ab sofort unter www.eisbaeren-fanshop.de möglich.

Überregional

20.04. 20:04

15 weitere Personen im Landkreis Straubing-Bogen offiziell aus der Quarantäne entlassen

Das Landratsamt meldet: In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis keine (Vortag: 2) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 314 Infizierte (Stand 20.04., 18:45 Uhr).

Wir weisen darauf hin, dass dieser Umstand erneut auf das Wochenende und die fehlende Rückmeldung aus den Labors zurückzuführen ist.

Im Landkreis wurden bisher (Stand 19. April) 93 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher zwölf Personen. Die aktuelle Gesamtzahl an Infizierten im Landkreis liegt damit aktuell bei rund 200. 

Als zwölftes Todesopfer aus dem Landkreis wurde ein 80-jähriger Mann gemeldet, der in der Klinik verstarb.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 63 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, neun davon intensiv-medizinisch (Stand 20.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

20.04. 18:44

Und die aktuellen Zahlen aus Amberg und dem Kreis Amberg-Sulzbach

Fälle AS:    407 (+7), davon Todesfälle: 21 (+1)

Fälle AM  68 (+2), davon Todesfälle: 3 (0)

Gesamt:    475 (+9), Todesfälle 24 (+1)

Oberpfalz

20.04. 18:43

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Situation zum Corona-Virus 

Heute (Stand 20. April 2020, 14 Uhr) sind keine weiteren positiven Testergebnisse hinzugekommen. Es bleibt im Landkreis Cham bei 376 Menschen positiv auf den Corona-Virus getesteten Personen. 9 bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden drei intensivmedizinisch versorgt. Es gab keinen Todesfall. Mittlerweile 298 Personen wurden nach der Genesung aus der Quarantäne entlassen.

Cham

20.04. 17:23

Eröffnung der Schwerpunktpraxen im Landkreis Kelheim 

Seit heute sind die beiden für den Landkreis Kelheim installierten Schwerpunktpraxen in Kelheim und Abensberg in Betrieb.

Ziel dieser Schwerpunktpraxen ist es, durch die konzentrierte Behandlung von Covid-19 erkrankten oder Covid-19 verdächtigen Patienten die Praxisräume der Hausärzte von Infektionskrankheiten frei zu halten. Eine möglichst durchgehende Aufrechterhaltung der ambulanten ärztlichen Versorgung soll sichergestellt werden.

Dazu wurden in Kelheim im ehemaligen Landratsamt, Schloßweg 3, und in Abensberg, Stadionstr. 60, 2 Schwerpunktpraxen eingerichtet. Die seitens der bayerischen Staatsregierung gemachten Vorgaben zur Errichtung derartiger ärztlichen Einrichtungen konnten somit erfolgreich umgesetzt werden.

Die ambulante ärztliche Versorgung findet durch die niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte des Landkreises statt.

Zur Gewährleistung eines möglichst reibungslosen Ablaufs und unter Vermeidung langer Wartezeiten erfolgt eine Terminierung ausschließlich über die jeweiligen Hausärzte.

Kelheim

20.04. 17:21

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 
 

Im Landkreis Neumarkt sind sieben neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurde eine Person als genesen* gemeldet. Aktuell sind damit 150 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Davon werden derzeit neun Personen stationär im Klinikum behandelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 293. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (8) und genesene (135) Personen.

Neumarkt

20.04. 17:06

Jugendliche nach Party mit mehreren Anzeigen

Die Ideen sprudeln jetzt in der Corona-Krise bei manchen Menschen nur so heraus. Doch nicht alle Einfälle sind gut und vor allem straffrei. In Neustadt an der Donau im Landkreis Kelheim haben sich am Wochenende drei Heranwachsende zwischen 18 und 19 Jahren in einer Kfz-Werkstatt getroffen,[nbsp]um Party zu machen. Die Location gehört dem Vater von einem[nbsp]der Jugendlichen. Als das Trinkgelage fröhlicher und feuchter wurde, nahm einer der jungen Männer den Fahrzeugschlüssel eines kaputten[nbsp]Autos und machte damit eine kleine Spritztour. Er hatte jedoch keinen Führerschein. Am nächsten Tag wurde das Szenario dann der Polizei gemeldet. Die drei jungen Männer erwarten deswegen jeweils mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Hausfriedensbruches und dem Verstoß nach dem Infektionsschutzgesetz, sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Kelheim

20.04. 16:52

Aktueller Corona-Stand im Landkreis Schwandorf

Mit dem heutigen Montag sind verschiedene Änderungen in Kraft getreten. Die Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung lockert die Ausgangsbeschränkungen und für Krankschreibungen, so hieß es, ist wieder ein Besuch beim Hausarzt erforderlich. Viele Hausärzte und auch Versorgungsarzt Dr. Stephan Gilliar haben diese Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen (GBA) als nicht gut befunden und Bedenken geäußert, da das Auslaufen der Sonderregelung die Bemühungen konterkariert, das Infektionsgeschehen in den hausärztlichen Praxen einzudämmen. Heute Vormittag hat sich Gilliar mit einem Brief an Gesundheitsministerin Melanie Huml gewandt. Der Bitte war Erfolg beschieden. Telefonische Krankschreibungen bleiben bis zum 4. Mai möglich.

In seinem Brief an Huml äußert Gilliar eine zweite Bitte: Da die Infektionszahlen und somit auch die Probenentnahmen stark rückläufig sind, wäre es gerade jetzt opportun, systemrelevante Personengruppen flächendeckend zu testen, um präventiv tätig zu sein und eventuelle Infektionsketten optimal rückverfolgen zu können. Gilliar spricht sich deshalb für eine breite Testung etwa bei Lehrern, Supermarktangestellten und beim medizinischen Personal aus. Da die ab heute geltenden Lockerungen in den Kontaktverboten in zwei bis drei Wochen ein Anwachsen von Testungen erwarten lassen, wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, diese epidemiologisch sinnvolle Maßnahme einzuleiten. Aufgrund der derzeit geringeren Probandenzahl wird ab heute im Sepp-Simon-Stadion nur noch Montag, Mittwoch und Freitag getestet. Am Dienstag und am Donnerstag wird in Nabburg getestet. Die weiteren Schwerpunktzentren in Burglengenfeld und Oberviechtach sind eingerichtet und könnten sofort anlaufen, was derzeit mangels Bedarf aber nicht erforderlich ist.

Zusätzlicher Krankentransportwagen

Seit letzten Dienstag existiert ein zusätzlicher Krankentransportwagen im Rettungsdienstbereich Amberg, zu dem auch der Landkreis Schwandorf gehört. Dieses zusätzliche Fahrzeug ist gut ausgelastet.

In einem Krankenhaus in Regensburg ist eine 76-jährige Frau aus dem Landkreis Schwandorf verstorben. Die Zahl der Corona-Todesfälle ist damit auf 13 angestiegen. Neue Infektionen waren heute nicht zu verzeichnen. Hier wirkt sich die sehr geringe Zahl der Testungen am Sonntag aus.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

Schwandorf

20.04. 15:58

Weniger Straftaten in der Oberpfalz

Seit Beginn der Corona-Krise können die Polizisten in der Oberpfalz einen Rückgang an Straftaten erkennen. Es gebe deutlich weniger Einbrüche, Ladendiebstähle oder Körperverletzungen, so Polizeisprecher Florian Beck zu cahrivari. Auch fahren weniger Autos auf den Straßen, das zeige sich bei den Zahlen der Verkehrsunfälle – hier ist ebenfalls ein deutlicher Rückgang zu spüren, so Beck.

Oberpfalz

20.04. 14:22

Maskenpflicht in Straubing ab Montag

In Straubing wird die teilweise Maskenpflicht schon ab Donnerstag eingeführt. Das teilte die Stadt jetzt in einem Schreiben mit. In Straubing gibt es - verglichen der Einwohnerzahl - eine besonders hohe Zahl an Corona-Infizierten. Umgerechnet 615 Infizierte pro 100 000 Einwohner. Im Rest von Nieberbayern und der Oberpfalz werden dann ab kommendem Montag in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr Mund-Nasen-Schutz oder Schals Pflicht sein. Das hat heute Bayerns Ministerpräsident Söder angekündigt. 

Im Vergleich dazu: In München gibt es je 100 000 Einwohner 347 Infizierte und in Nürnberg 157 Infizierte. In den besonders betroffenen Landkreisen Tirschenreuth und Wunsiedel sind es 1443 Infizierte beziehungsweise 783 Infizierte je 100 000 Einwohner. 

Niederbayern

20.04. 14:05

Edelreiserausgabe findet nicht statt

Die seit 1974 jeweils am letzten Freitag im April stattfindende Edelreiserausgabe des Kreisgartenamts ist abgesagt. Wegen der Ausgangsbeschränkungen finden auch die für den 25. April am Landratsamt und für den 3. Mai am Bauernmuseum in Perschen geplanten Veredelungskurse nicht statt. Die Veranstaltungen dienten der heimischen Obstproduktion und, besonders beliebt in den letzten Jahren, dem Sortenerhalt und der Auswahl von gesunden und für Allergiker verträglichen Apfel- und Birnensorten. Die bereits im Winter vor der Coronapandemie geschnittenen Edelreiser sind derzeit in einem Felsenkeller eingelagert und werden so lange wie möglich aufbewahrt. Weitere Hinweise und Tipps zum Thema Veredelung von Obstgehölzen und Sortenauswahl werden von Kreisfachberater Wolfgang Grosser am Telefon unter 09431 471-425 erteilt.

Schwandorf

20.04. 13:44

Donaustaufer Fußballer mit ganz speziellem Training

Der Fünftligist SV Donaustauf hat während der Corona-Krise eine ungewöhnliche Aushilfsbeschäftigung für einige seiner Fußballer gefunden. In Leipzig in Sachsen reißen drei Kicker des Vereins seit Anfang April auf einer Baustelle Wände ein oder bringen Schutt in einen Container. Körperliche Arbeit statt kicken auf dem Rasen - das ist „Training pur“. Doch nicht nur das, es ist auch ein guter Zuverdienst, denn die Beschäftigten des SV Donaustauf sind angesichts der unterbrochenen Fußball-Saison seit April in Kurzarbeit. 

Spätestens sobald das erste Training des SV Donaustauf wieder ansteht, verlässt das Trio die Baustelle.

Regensburg Land

20.04. 12:46

Regensburger Korruptionsprozess verzögert sich

Der Korruptionsprozess gegen den suspendierten Regensburger Oberbügermeister Joachim Wolbergs zieht sich in die Länge. Angesichts der Corona-Krise sind die Verhandlungstermine in dieser Woche (21. und 23. April) abgesagt worden, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Der seit Herbst 2019 laufende Prozess soll voraussichtlich am 4. Mai fortgesetzt werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft Wolbergs vor, sich im Kommunalwahlkampf 2014 von Bauunternehmern mit Parteispenden bestechen lassen zu haben. Der 49-Jährige weist dies zurück. In einem ersten Prozess war er im Juli 2019 wegen zwei Fällen der Vorteilsnahme verurteilt und in sämtlichen weiteren Vorwürfen freigesprochen worden. Von einer Strafe sah das Gericht ab.

Sein Amt als Oberbürgermeister wird Wolbergs nicht mehr aufnehmen. Bei der Kommunalwahl im März hat er für den Wählerverein «Brücke» die drittmeisten Stimmen erhalten. Neue Rathauschefin wird die SPD-Kandidatin Getrud Maltz-Schwarzfischer, die Wolbergs seit dessen Suspendierung Anfang 2017 vertritt.

Regensburg Stadt

20.04. 12:38

Kindertraining online

Das Laufteam von charivari-Sportchef Armin Wolf hat wieder ein tolles Kindertraining online gestellt.

Oberpfalz

20.04. 11:29

Straubing will Maskenpflicht schon diese Woche einführen

Im niederbayerischen Straubing soll die teilweise Maskenpflicht schon im Laufe dieser Woche eingeführt werden, wie Ministerpräsident Markus Söder heute in seiner Regierungserklärung in München sagte. Das sei ihm von der Kommune angekündigt worden.

Niederbayern

20.04. 11:16

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 404 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben (Stand: Ablauf 19.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 260 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 64 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden signifikant anders.

Kelheim

20.04. 11:03

Bayern zahlt in Corona-Krise Künstlern Hilfen von 1000 Euro pro Monat

Bayern will in der Corona-Krise den Künstlern im Land monatlich mit 1000 Euro finanziell unter die Arme greifen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie im Landtag in München an. Während kulturelle Einrichtungen mit den bisherigen Maßnahmen bereits schon geholfen werde, gebe es zugegebenermaßen eine Gruppe, «die durch jedes Raster fällt». Die rund 30 000 Künstler, die auch in der Künstlersozialkasse organisiert seien, würden daher monatlich 1000 Euro bekommen.

Bayern

20.04. 10:51

Eltern müssen für drei Monate keine Kita-Gebühren bezahlen

Eltern in Bayern sollen zumindest für die kommenden drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen, solange diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder heute in einer Regierungserklärung im Landtag an.

Bayern

20.04. 10:41

Für Bayern kommt nun doch eine Maskenpflicht 

Bayern führt nun doch eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommende Woche an sollen dort Mund-Nasen-Schutz oder auch Schals Pflicht sein, wie Ministerpräsident Markus Söder heute in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte.

Bayern

20.04. 09:41

Hopfenbauern haben mit Corona-Pandemie zu kämpfen 

Es wird ein Sommer ohne Feste. Wegen der Corona-Pandemie mussten bereits viele Volksfeste bei uns in der Region abgesagt werden – Vor allem die Hopfen-Brauer trifft das hart, sie haben auch mit den geschlossenen Gastronomien zu kämpfen: «Dramatisch» sei die Lage, sagt Hans-Peter Drexler, Braumeister und Geschäftsführer Technik bei Schneider Weisse in Kelheim. Der Absatz ist um etwa 40 Prozent eingebrochen. «Was uns momentan massiv trifft ist, dass die Gastronomie zu ist - und es keinerlei Perspektive gibt, wie lange das noch geht.» Das gesamte Fassbiergeschäft sei weggebrochen. «Es ist gleich null.» 

Kelheim

20.04. 07:36

Garten- und Baumärkte erwarten Ansturm 

Der Bayerische Gärtnereiverband sorgt sich vor einem Ansturm von Kunden. Verbandsgeschäftsführer Freimuth appellierte: Bitte nicht alle an einem Tag! Rund 10 000 Schutzmasken verschickte der Verband am Freitag an seine Mitgliedsunternehmen, weitere 10 000 sollen morgen folgen. Sie sind für die Kunden und das Personal bestimmt.

Bayern

20.04. 07:34

Die Grundausbildung bei der Bundeswehr beginnt dieses Jahr nicht wie geplant 

Wegen der Corona-Pandemie hält der Inspekteur des Sanitätsdienstes es für zu gefährlich, die Rekruten jetzt an einem Standort zusammenzubringen, erklärte er der deutschen Presseagentur. Statt am 1. April soll die Ausbildung jetzt am 1. Juni beginnen. Bis dahin sollen sie schon über digitale Angebote Grundlagen wie Soldatengesetz und Wehrrecht zu lernen.

Deutschland

20.04. 07:07

Bundesgesundheitsminister Spahn glaubt nicht an schnelle Lockerung der Kontakt- und Abstandsregeln

Die strengen Kontakt- und Abstandsregeln bleiben in ganz Deutschland mindestens zum 3. Mai gültig. Und Bundesgesundheitsminister Spahn glaubt nicht, dass es damit getan ist. Er rechne noch über Monate damit, sagte er am Abend im ZDF. Spahn wörtlich: ,Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir miteinander und aufeinander aufpassen müssen".

Deutschland

20.04. 07:03

Oberpfalz erschüttert Schicksal einer Unternehmerin aus Weiherhammer - sie starb wohl an Corona

Viele Menschen in der Oberpfalz sind erschüttert vom Schicksal einer Unternehmerin aus Weiherhammer. Wie jetzt bekannt wurde, ist die 41-jährige Marion Bergler an Corona gestorben. Kurz zuvor hatte man am Klinikum Weiden bei der Hochschwangeren einen Not-Kaiserschnitt durchgeführt, um ihr Kind zu retten, das Mädchen lebt und ist gesund. Danach wurde Marion Bergler an die Uniklinik Erlangen verlegt, dort ist wenig später gestorben. Als Chefin eines Unternehmens mit Recycling-Zentren und Tankstellen in der Oberpfalz und Oberfranken war sie verantwortlich für 400 Mitarbeiter. 

Oberpfalz

20.04. 07:01

OTH Regensburg startet heute mit "Digitalen Angebot" in das neue Semester

Fast 1000 Erstsemester nehmen heute ihr Studium an der OTH Regensburg auf. Rund drei Viertel des Lehrangebots bietet die OTH wegen der Corona-Pandemie dabei in digitaler Form an. „Unser Ziel ist es, dass die Studierenden unter den aktuellen Rahmenbedingungen und trotz der großen Heraus-forderungen in diesem Sommersemester möglichst viele Credits erwerben können“, sagte OTH-Präsident Baier. „Das Angebot an digitalen Lehrformen wächst täglich“, ergänzt er in einer Videobotschaft, die heute auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht wird. 

Regensburg Stadt

20.04. 07:00

Busfahrpläne ändern sich wegen verlängerten coronabedingten Schulausfall 

Da auch nach dem Ende der Osterferien heute, die Schule noch nicht normal stattfindet, stellt der Landkreis Cham seine Buslinien ab sofort auf einen erweiterten Ferienfahrplan um. Die Rufbusse sind aber weiterhin im Einsatz. Der Nachtschwärmer wurde dagegen bereits vorzeitig eingestellt und ist somit schon in der Sommerpause. Beim Busfahrplan gibt es aber ein paar Ergänzungen für Berufstätige. Unterdessen fahren ab heute auch die Linienbusse in Stadt und Landkreis Regensburg bis auf weiteres unter der Woche nach dem Samstags-Fahrplan. Die Fahrpläne finden Sie auch auf charivari.com. 

Oberpfalz

20.04. 05:50

Krankschreibungen wieder beim Arzt möglich 

Wer sich wegen Husten, Schnupfen oder Halsweh krankschreiben lassen möchte, der muss ab heute wieder zum Arzt gehen. In den vergangenen Wochen ging das noch telefonisch. Da konnte man sich bis zu zwei Wochen lang eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen lassen. Die Regel wurde aber nun - trotz Kritik von Ärzten - nicht verlängert.

 

Deutschland

20.04. 04:44

Erste Geschäfte in Deutschland öffnen heute 

Ab heute dürfen in Deutschland erstmals seit der angeordneten Schließung in der Corona-Krise Läden bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen. Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen dürfen ungeachtet ihrer Größe aufmachen. Allerdings gibt es Bayern, Berlin, Thüringen und Brandenburg Sonderregelungen.

 

Deutschland

20.04. 04:36

2 neue Infizierungen im Landkreis Straubing-Bogen 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis zwei (Vortag: neun) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 314 Infizierte (Stand 19.04., 16:45 Uhr). Im Landkreis wurden bisher (Stand 16. April) 78 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Ein Update zu dieser Zahl gibt es aber erst wieder am Montag, so dass die Zahl über das Wochenende höher ist als der aktuelle Stand. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher elf Personen im Landkreis. Der geringe Stand an Neuinfizierungen hängt erneut vor allem mit dem Wochenende und der Tatsache, dass nicht alle Labore Testergebnisse schicken, zusammen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 58 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 13 davon intensiv-medizinisch (Stand 19.04., 9:00 Uhr).

 

Niederbayern

20.04. 04:34

Zwei Todesfälle und zehn neue Infektionen im Landkreis Schwandorf 

In einer Klinik in Amberg verstarb eine 99-jährige Frau, in einer Klinik in Weiden ein 83-jähriger Mann. In der Übersichtskarte des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, die die Todesfälle nach Landkreisen aufschlüsselt, sind alle Landkreise blau dargestellt. Die Farbpalette reicht von sehr hellem blau bis sehr dunklem blau. Mit den aktuellen Todesfällen hat auch der Landkreis Schwandorf die Farbe gewechselt (von der Kategorie „6 bis 10“ in die Kategorie „11 bis 20“):

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm#landkreise

Die Gesamtzahl der Infektionen ist seit der Pressemitteilung vom Freitag um zehn auf 414 gestiegen. Zwei Infektionen waren noch am Freitag nach dem Ergehen der Pressemitteilung zu verzeichnen, sieben am Samstag und bislang eine Infektion am  Sonntag. Im Jägerhof in Schönsee wurden von den 42 Bewohnern bislang 32 aus allen vier Wohnbereichen positiv getestet. Um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern, erfolgt für diesen Personenkreis eine Gruppenisolierung. Soweit kein Grund mehr für eine stationäre Behandlung besteht, macht es keinen Sinn, die positiv getesteten Bewohner in einem Krankenhaus oder in einer anderen Einrichtung zu isolieren. In Quarantäne wurden die negativ getesteten Bewohner genommen, damit sich diese nicht anstecken können.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage

https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

 

Schwandorf

19.04. 19:42

DHL-Paket-Lieferungen erstmals an einem  Sonntag

Da wegen der Corona-Pandemie überdurchschnittlich viele Pakete verschickt werden, hat der Paket-Dienstleister DHL in München erstmals auch an einem Sonntag Sendungen zugestellt. Rund 400 Mitarbeiter waren unterwegs, um mehr als 50 000 Pakete an private Haushalte auszuliefern, wie das Unternehmen mitteilte. Zwar wolle man nicht regelmäßig an Sonntagen zustellen, jedoch «war die jetzige Aktion erforderlich, um die Versorgung mit Paketdienstleistungen in Bayern sicherzustellen.» Das Bayerische Arbeitsministerium habe eine entsprechende Genehmigung erteilt. 
Mit der Aktion seien Transportkapazitäten von rund 50 Lastwagen-Ladungen freigeworden, teilte das Unternehmen mit. Die DHL und die Deutsche Post erleben derzeit ein ähnliches Aufkommen wie an den stärksten Tagen vor Weihnachten. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sei die Zahl der Sendungen um diese Zeit um mehr als 40 Prozent gestiegen, erklärte die DHL in ihrer Mitteilung. Da wegen der Corona-Krise zahlreiche Läden geschlossen sind, versorgen sich viele Haushalte über den Onlinehandel. 

Bayern

19.04. 19:39

Freie Wähler für Masken-Pflicht

Die Freien Wähler in Bayern fordern - anders als ihr Koalitionspartner CSU - eine Maskenpflicht in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr. Insgesamt plädiert die Partei für eine sofortige Anpassung der Corona-Strategie. So sollen auch größere Geschäfte und Gaststätten noch im Mai schrittweise wieder öffnen können. Das schwarz-orange Kabinett hatte sich erst am Donnerstag darauf verständigt, dass es keine generelle Maskenpflicht sondern lediglich ein Gebot geben soll.

Bayern

19.04. 19:37

Baumärkte und Gartencenter öffnen in Bayern: «Bitte nicht alle an einem Tag!»

Nach vier Wochen Zwangspause dürfen die Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte ab Montag auch in Bayern wieder öffnen. Größte Sorge des Bayerischen Gärtnereiverbands (BGV): ein Ansturm von Kunden. «Bitte nicht alle an einem Tag!», sagte Verbandsgeschäftsführer Jörg Freimuth der dpa.
Rund 10 000 Schutzmasken verschickte der Verband am Freitag an seine Mitgliedsunternehmen, weitere 10 000 sollen am Dienstag folgen. Sie sind für die Kunden und das Personal bestimmt. Wie in Supermärkten gibt es Zugangsbeschränkungen und Schutzschilde an den Kassen. Um zu großen Andrang und Warteschlangen zu vermeiden, haben viele Betriebe auf jede Werbung verzichtet. Dabei zählt für die Branche eigentlich jeder Tag: Von Mitte März bis Anfang Juni machen die bayerischen Gärtnereien 60 Prozent ihres Jahresumsatzes, so Freimuth. Im Gegensatz zu ihren Kollegen in den anderen Bundesländern mussten sie jedoch schließen.
 Die Folge sei ein Einkaufstourismus nach Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen gewesen: «Wir haben das ganz deutlich gemerkt.» Mit großem Aufwand aufgestellte Lieferdienste seien, je näher die Landesgrenzen, desto weniger gefragt gewesen.
Der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), der Industrieverband Garten (IVG), der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hatten am Freitag dringend ein bundeseinheitliches Vorgehen bei den Krisenregeln gefordert. Nur Bayern und Sachsen hatten Mitte März ihre Bau- und Gartenmärkte geschlossen. Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen waren später gefolgt. Niedersachsen hob das Verbot nach zwei Wochen wieder auf, wegen zu vieler Einkaufsfahrten über die Grenze. «Jetzt ist Hochsaison», sagte Patricia Steinborn vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), der die Interessen von 50 000 Gartenbaubetrieben vertritt. Mit Pflanzen und Blumen erwirtschafte die Branche in einem normalen Jahr 9 Milliarden Euro Umsatz, davon 3,4 Milliarden von März bis Mai.
 

Bayern

19.04. 19:34

Regensburger Jahninselfest entfällt

Das Jahninselfest wird heuer zum ersten Mal seit seinem 33-jährigen Bestehen ausfallen. Dies geben die Veranstalter auf ihrer Homepage bekannt. „Die Gesundheit unserer Besucher könnten wir nach derzeitigem Kenntnisstand nicht ausreichend schützen“, meint Hauptorganisator Rupert Streidl (29) vom Kulturverein Scants of Grace. In mehreren Video-Meetings habe man die Konsequenzen der Ausbreitung des Coronavirus in den letzten Wochen diskutiert. Bei den Besprechungen seien die vielen Festivalfreunde, die derzeit nur mit deutlich reduziertem Kontakt viel Zeit zu Hause verbrächten, ebenso berücksichtigt worden, wie die Livemusikszene, die unter den derzeitigen Maßnahmen leide.

Nicht zuletzt habe jedoch die Gefahr einer Ansteckung von Besuchern, Künstlern und ehrenamtlichen Helfern den Ausschlag für die Absage gegeben. „Die Einhaltung von Abstandsregeln auf einem Musikfestival ist weder realistisch, noch könnte sie von uns garantiert werden“, erläutert Streidl die Gründe, die zur Absage des für den 12. und 13. Juni geplanten Festivals geführt haben. Mit der Absage sei man einem Verbot der Veranstaltung von behördlicher Seite zuvorgekommen. Das bundesweite Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August wurde zum Zeitpunkt der Absage noch nicht auf Länderebene konkretisiert. „Ob wir mit dem Jahninselfest unter die Kategorie Großveranstaltung fallen, wissen wir nicht“, stellt Streidl klar, er könne sich jedoch nicht vorstellen, dass Musikfestivals auch unter 1000 Besuchern freigegeben würden, da die Besucherbewegungen kaum kontrollierbar seien.

Regensburg Stadt

19.04. 15:39

Nebenwirkung der Corona-Epidemie:

Die Kriminalität sinkt. Wie Zahlen des Bayerischen Landeskriminalamtes zeigen, wurden weniger Einbrüche, Ladendiebstähle und Körperverletzung gemeldet. Grund hierfür ist laut LKA die Tatsache, dass weniger Läden geöffnet haben und die Menschen mehr zu Hause sind. Aber auch die Zahl der Anzeigen wegen Betrugs und Sexualtaten ging laut Innenministerium zurück.

Bayern

19.04. 15:36

Die aktuellen Corona-Zahlen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach


      Infizierte:  400 (+30 gegenüber Freitag)
      Todesfälle: 20 (0)

Oberpfalz

19.04. 14:49

Die diesjährigen Abiturienten in Bayern müssen vor dem Start der Prüfungen keine Klausuren mehr schreiben

Das teilte Bayerns Kultusminister Piazolo mit. Die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern beginnen am 20. Mai. An den Fach- und Berufsoberschulen starten sie ab dem 18. Juni. In den Wochen davor wird ab dem 27. April nur noch gezielte Prüfungsvorbereitung angeboten - und das in kleineren Gruppen.

Bayern

19.04. 14:12

Spanien will die Ausganssperren im ganzen Land erneut verlängern

Und zwar um zwei Wochen bis zum 9. Mai. Das kündigte Ministerpräsident Sanchez an. Seit fünf Wochen dürfen die Bürger Spaniens nur in dringenden Ausnahmefällen, wie zum Beispiel zur Arbeit oder zum Arztbesuch aus dem Haus.

WELT

19.04. 13:23

Österreich kann sich im Sommer durchaus vorstellen, Touristen ins Land zu lassen

Es gebe Möglichkeiten sich mit Ländern zu einigen, die im Kampf gegen das Coronavirus auf einem guten Weg seien, sagte Tourismusministerin Köstinger. Deutschland gehöre dazu, so die Politikerin. Im vergangenen Jahr wurden 37 Prozent aller Übernachtungen in Österreich von Touristen aus Deutschland gebucht.

WELT

19.04. 13:21

Schüler müssen keine Angst haben "sitzen zu bleiben" wegen der Corona Pandemie 

In Hessen müssen Schülerinnen und Schüler nicht befürchten, wegen der Corona-Krise sitzen zu bleiben. Grundsätzlich soll der Übertritt in die nächste Jahrgangsstufe erfolgen. Allerdings soll es verstärkt die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung geben. In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Bayern soll es ähnliche Regelungen geben. 

Deutschland

19.04. 13:20

Verschwindet wegen Corona bald schneller das Bargeld-Zahlen? 

In Corona-Zeiten zahlen die Menschen an der Supermarktkasse lieber kontaktlos mit Karte oder Handy. Experten sagen jetzt voraus, dass die Krise das Bargeld schneller verdrängt, als man bislang angenommen hat. Sollte die Entwicklung so weitergehen, könnte in fünf Jahren die Quote der Barzahlungen auf nur 20 Prozent sinken.

Deutschland

19.04. 12:51

Start des Sommersemesters startet online 

Der Start des Sommersemesters wird online stattfinden, teilte Bayerns Wissenschaftsminister Sibler mit. Dies gelte für rund 350.000 Studenten und Studentinnen an den staatlichen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen. Die Abnahme von Prüfungen seien im Einzelfall vom 27. April an unter strengen Hygienemaßnahmen an der Hochschule selbst möglich, heißt es.

Bayern

19.04. 11:49

9 neue Infizierungen im Landkreis Straubing-Bogen  –  Ein Todesfall

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis neun (Vortag: 13) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 312 Infizierte (Stand 18.04., 18:15 Uhr). Im Landkreis wurden bisher (Stand 16. April) 78 Personen offiziell wieder aus der Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. Ein Update zu dieser Zahl gibt es aber erst wieder am Montag, so dass die Zahl über das Wochenende höher ist als der aktuelle Stand. Eine genaue Datenerhebung über Genesene ist vom Robert- Koch-Institut aber nicht vorgesehen, so dass die Gesamtzahl der Genesenen auch höher sein kann. Verstorben sind bisher elf Personen im Landkreis. Als elftes Todesopfer, das MIT oder AN Covid-19 gestorben ist, wurde am Samstag ein 79-jähriger Landkreisbewohner gemeldet, der in der Klinik Bogen verstorben ist. Auch hier mit Vorerkrankungen und Risikofaktoren. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 58 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, 12 davon intensiv-medizinisch (Stand 18.04., 9:00 Uhr).

Niederbayern

19.04. 11:36

Herden-Immunität unter Kritik 

Kanzleramtschef Braun hält die Strategie einer "Herdenimmuninät" für untauglich im Kampf gegen das Corona-Virus. Um nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung in 18 Monaten zu immunisieren, müssten sich jeden Tag 73.000 menschen infizieren", sagte er. Das würde unser Gesundheitsystem nicht vekraften, so Braun weiter. Er setzt darauf, Ansteckungen durch Vorsichtsmaßnahmen zu vermeiden. Laut Robert-Koch-Institut gibt es rund 140.000 bestätigte Corona-Infektionen in Deutschland.

Deutschland

19.04. 11:25

Gedanken zu Corona finden sich auf der Homepage der evangelischen Gemeinde Burglengenfeld

Zu finden ist hier Nachdenkliches zum Thema Leid und Gott, praktische Überlegungen zum Umgang mit der ungewohnten Situation oder Lustiges, denn Lachen ist ja bekanntlich gesund. Die Pfarrer Gottfried und Silke Tröbs haben sie zusammengestellt. Jeden Tag gibt es neue Gedanken zum Nachlesen.

Schwandorf

19.04. 11:23

#Hoffnunghamstern heißt ein Projekt in der evangelischen Christuskirche in Neumarkt

In der offenen Kirche gibt es verschiedene Erlebnisstationen. So brennt eine Kerze in einer Laterne auf den Stufen am Eingang, es können auf einer Gebetswand Gebete hinterlassen werden oder Segenssprüche und Kerzen mitgenommen werden. Gedanken zu Corona finden sich auf der Homepage der evangelisch

Neumarkt

19.04. 10:25

Bei sommerlichem Wetter hat die Polizei am Samstag in Niederbayern drei Corona-Grillpartys jäh beendet

Im Landkreis Straubing-Bogen wollten zwei Menschengruppen mit neun beziehungsweise 14 Personen im Garten Geburtstag feiern und haben so gegen die Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Pandemie verstoßen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Im Straubinger Naherholungsgebiet Pillmoos wurden Polizeibeamte am Samstag von Passanten darauf hingewiesen, dass in der Nachbarschaft eine Grillfeier mit fünf Personen stattfindet. Auch diese Party wurde von den Beamten mit Hinweis auf die Ausgangsbeschränkungen aufgelöst. Da die Betroffenen nicht in einem Haushalt zusammen wohnen, müssen sie nun mit einem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetzes rechnen.

Niederbayern

19.04. 10:24

US-Präsident Trump hat China in der Corona-Krise erneut angegriffen und droht mit Konsequenzen

"Das Virus hätte in China gestoppt werden können", sagte Trump. Er wirft der Regierung in Peking Versäumnisse vor. Dabei stützt er sich auf amerikanische Geheimdiensterkenntnisse, wonach das Virus aus einem Forschungslabor in China stammen könnte. Kritiker werfen Trump vor, von eigenen Versäumnissen in der Krise ablenken zu wollen. 

WELT

19.04. 10:23

Noch ist keine bundesweite Maskenpflicht beschlossen

Dennoch rechnet Bundeswirtschaftsminister Altmaier damit, dass hierzulande bis zu zwölf Milliarden Masken pro Jahr gebraucht werden, um allen Bürgern das Arbeiten, Einkaufen und Busfahren mit einem Mundschutz zu ermöglichen. Nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern will nun auch die Stadt Wolfsburg eine Maskenpflicht einführen.

Deutschland

19.04. 10:22

Der bayerische Kultusminister Piazolo will am coronabedingt verschobenen Start der Abiturprüfungen am 20. Mai nicht rütteln

Klar sei auch, dass noch ausstehende Klausuren bis dahin nicht in der geplanten Form geschrieben werden müssen, so der Freie-Wähler-Politiker. Die genauen Details will Piazolo Anfang der Woche bekanntgeben. Die Abschlussklassen dürfen am 27. April wieder in die Schulen zurückkehren.

Deutschland

19.04. 10:20

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 396 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben (Stand: Ablauf 18.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 260 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 66 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden signifikant anders.

Kelheim

18.04. 13:53

Mediziner kritisieren, dass sich nicht mehr telefonisch krankgeschrieben werden lassen kann

Viele Mediziner kritisieren offenbar, dass sich Arbeitnehmer von kommender Woche an nicht mehr telefonisch krankschreiben lassen können. Laut ,Tagesspiegel" fiel die Entscheidung im zuständigen Bundesausschuss gegen die Stimmen der Ärzte. Der Ausschuss hatte das Ende der Sonderregelung beschlossen, mit der wegen des Coronavirus bei leichten Atemwegs-Erkrankungen ein Anruf genügte.

Deutschland

18.04. 13:50

Bayerns Ministerpräsident Söder lehnt eine Verkürzung der Sommerferien wegen der Corona-Krise ab

Das bekräftigte der CSU-Chef gegenüber der ARD. Allerdings solle der Notenschluss in diesem Schuljahr später stattfinden. Und: Wegen Corona soll auch kein Schüler sitzen bleiben, das Versetzen auf Probe werde deutlich großzügiger ausgelegt, kündigte Söder an.

Bayern

18.04. 13:28

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 392 positive Fälle registriert und 28 Personen verstorben (Stand: Ablauf 17.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 260 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 66 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! Vorsorglich werden alle Patienten mit corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d. h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden signifikant anders.

Kelheim

18.04. 12:58

Aktuelle Corona-Zahlen in Deutschland 


In Deutschland ist die Zahl der Ansteckungen mit dem Corona-Virus langsamer gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet aktuell mehr als 137.400 Infizierte und damit über 3.600 mehr als am Vortag. Inzwischen sind über 4.100 Menschen in Deutschland an dem Virus gestorben. Weltweit liegt diese Zahl bei etwa 150.000 Menschen, so die Johns-Hopkins-Universität.

Deutschland

18.04. 11:37

Bayerns Schülervertreter fordern Verschiebung der Abiturprüfungen

In der bayerischen Schülerschaft formiert sich Widerstand gegen die Abiturpläne der Staatsregierung. Die Bezirksschülersprecher der Gymnasien aus Unterfranken, Niederbayern, Schwaben und der Oberpfalz fordern, die Abiturprüfungen auf einen Termin nach den Pfingstferien - also um etwa dreieinhalb Wochen - zu verschieben. Nur so könnten faire Bedingungen und eine Vergleichbarkeit der Abiturjahrgänge gewährleistet werden.

Erst am Donnerstag betonte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler), dass für die Abiturienten der reguläre Unterricht Ende April wieder starten und die Prüfungen wie geplant am 20. Mai stattfinden sollen. Viele Schüler befürchten nun offenbar, dass sie zusätzlich bis zum Notenschluss am 15. Mai in verschiedenen Fächern noch Klausuren des laufenden Halbjahres nachschreiben müssen. In dieser Logik blieben am Ende nur vier freie Tage zur Vorbereitung der eigentlichen Abiturprüfungen. Vor Ausbruch des Coronavirus waren dafür mehr als drei Wochen vorgesehen. Obwohl Fairness versprochen wurde, führe der enge Zeitplan nun zu erheblichen Nachteilen, heißt es in einem offenen Brief an den Kultusminister, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «An der Uni wird später niemand darauf Rücksicht nehmen, dass man im Corona-Jahrgang Abitur gemacht hat», sagt Pauline Behnke, Bezirksschülersprecherin der Gymnasien in Unterfranken. Gerade weil in den vergangenen Wochen nicht alle Schüler zu Hause die gleichen Lernbedingungen hatten, bräuchte es mehr Zeit, um den Prüfungsstoff zu wiederholen. Das Ministerium äußerte sich auf Anfrage zurückhaltend. Eine endgültige Entscheidung hinsichtlich des Prüfungstermins sei noch nicht getroffen worden, teilte ein Sprecher mit. Kommende Woche soll zusammen mit Lehrern, Eltern und Schülern über die «Modalitäten der Abiturprüfungen» diskutiert werden. Da gehe es unter anderem auch um die Frage, wie das laufende Halbjahr gewertet wird und welche Klausuren nachgeschrieben werden müssen.

Bayern

18.04. 11:25

Heuer keine großen Feste in Neumarkt

Wegen des landesweiten Verbots von Großveranstaltungen zunächst bis 31.8.2020 werden heuer in Neumarkt zahlreiche gewohnte Veranstaltungen nicht stattfinden. Darauf weist die Stadt Neumarkt hin. So entfällt das Neumarkter Frühlingsfest, das vom 20. bis 24. Mai geplant war genauso wie das bei vielen beliebte Altstadtfest, das vom 19. bis 21. Juni in der Innenstadt und mit großem Mittelaltermarkt im Stadtpark über die Bühne gegangen wäre. Dabei kamen in der Regel bei gutem Wetter mehrere zehntausend Besucher. Auch das für 28. Juni vorgesehene 12. Neumarkter Oldtimertreffen, zu dem jedes Mal 15.000 bis 20.000 Besucher kommen, um die über 700 historischen Fahrzeuge zu bewundern, fällt dem Verbot von Großveranstaltungen zum Opfer. Gleiches gilt für die eigentlich am 13. Juni vorgesehene 4. Neumarkter Jobmeile. Auch diese von der Wirtschaftsförderung der Stadt organisierte Open Air Börse zur Gewinnung von Fachkräften und Mitarbeitern wird nicht abgehalten. Dabei hätten sich wieder viele Firmen, Organisationen, Behörden usw. mit ihrem Angebot in der Marktstraße präsentiert, wozu in den früheren Jahren stets mehrere tausend Gäste gekommen sind. Entfallen wird auch das größte Fest Neumarkts, das JURA-Volksfest, bei dem zuletzt jeweils rund 300.000 Besucher gekommen waren. Es hätte vom 7. bis 17. August stattfinden sollen.

Neumarkt

18.04. 10:11

Gute Nachrichten für alle Welterbefans in Regensburg 

Ab sofort können sich Interessierte und Neugierige auf eine digitale Tour durchs Besucherzentrum machen. Gezeigt werden zunächst alle Kabinette der Dauerausstellung sowie zusätzliche digitale Inhalte. In den nächsten Wochen wird die Welterbekoordination das Online-Angebot schrittweise ausbauen. 

www.regensburg.de/welterbe

Regensburg Stadt

18.04. 09:58

Kostenlos bei der vhs: Mustermaske und Stoff - Der Landkreis Regen unterstützt die Bürger: Stoff für vier weitere Masken kostenlos bei der vhs zu erhalten

Nachdem das Tragen von Masken beim Einkaufen und im ÖPNV dringend empfohlen wird, steigt die Nachfrage nach Mund- und Nasenbedeckungen und auch nach Stoff für Masken. Nachdem selbst Stoff mittlerweile Mangelware ist und nicht einfach verfügbar ist, will der Landkreis den Bürgern helfen. Bei der Volkshochschule Arberland (vhs Arberland) in der Amtsgerichtstraße 6 bis 8 in Regen können ab Dienstag, 21. April, eine Mustermaske und Stoff für vier weitere Masken zum selber nähen, kostenlos abgeholt werden.

Die Ausgabe erfolgt nur an Privatpersonen, keine Firmen und nur solange der Vorrat reicht. Die Ausgebestelle ist von Montag - Donnerstag von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr besetzt. Freitags ist die Ausgabe von 10 Uhr bis 12 Uhr vorgesehen.

Die Ausgabe ist natürlich nur möglich solange Stoff verfügbar ist. Wichtig:  Die Masken können nur einmalig verwendet werden!

Niederbayern

18.04. 08:47

Bürger müssen sich auf ein Leben mit dem Virus einstellen 

Bundesfinanzminister Scholz hat die Menschen in Deutschland auf einen veränderten Alltag in der Corona-Pandemie eingestimmt. In der "ARD" sagte er, solange es weder Therapien noch Impfstoffe gebe, müsse man lernen mit dem Virus zu leben. Nach Meinung von Experten dürfte es mindestens noch bis zum Frühjahr 2021 dauern, bis ein Impfstoff verfügbar ist. In Deutschland wurden insgesamt 140.000 bestätigte Infektionen gemeldet.

Deutschland

18.04. 07:43

Digitaler Unterreicht startet am Montag an OTH Regensburg 

Fast 1000 Erstsemester nehmen am Montag ihr Studium an der OTH Regensburg auf. Rund drei Viertel des Lehrangebots bietet die OTH dabei in digitaler Form an. „Unser Ziel ist es, dass die Studierenden unter den aktuellen Rahmenbedingungen und trotz der großen Herausforderungen in diesem Sommersemester möglichst viele Credits erwerben können“, sagte OTH-Präsident Baier. „Das Angebot an digitalen Lehrformen wächst täglich“, ergänzt er in einer Videobotschaft, die am Montag auf der  Homepage der Hochschule veröffentlicht wird. Baier ruft die Studierenden dazu auf, sich engagiert zu beteiligen, damit die Hochschule möglichst bald wieder in einen Normalbetrieb übergehen könne.

Regensburg Stadt

18.04. 07:41

Genug Platz in Kliniken im Landkreis Kelheim 

Das Landratsamt in Kelheim meldet, dass inzwischen viele Patienten mit Notfallerkrankungen die Kliniken meiden, wohl aus Sorge vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus. Es gibt aber Entwarnung, vor einer Ansteckung in den Kliniken braucht niemand Angst zu haben. Die Behandlung von Corona-Patienten erfolge auf getrennten Stationen, ebenso werden Patienten streng getrennt. Sämtliche Desinfektions- und Hygienemaßnahmen würden strengstens eingehalten. Die Krankenversorgung bei Notfällen gehe unverändert weiter. Die Kapazitäten dazu  wären ausreichend vorhanden.

Kelheim

18.04. 07:40

Bayerns Unikliniken arbeiten an der Behandlung von Corona-Patienten mit Antikörpern aus Blutplasmaspenden

In Regensburg wurden in den vergangenen zehn Tagen 15 Schwerstkranke mit dieser Therapieform behandelt, wie Professor Thomas Müller sagte. Er ist der Leiter der Internistischen Intensivmedizin. Für eine Prognose, wie die Therapie anschlägt, sei es aber noch zu früh. Aus dem Blutplasma von Menschen, die eine Infektion mit dem Corona-Virus überstanden haben, werden bei dieser Therapie Antikörper gewonnen, um sie Kranken zu verabreichen. Es sei eine unterstützende Maßnahme, sagte Müller. Tragfähige Aussagen zur Wirksamkeit der Therapie bei den Regensburger Patienten, ließen sich noch nicht machen. Bei Einzelnen zeige sich aber bereits ein Rückgang der Virusaktivität, so Müller. Dieser könnte jedoch auch Folge eines natürlichen Heilungsprozesses sein.

Regensburg Stadt

17.04. 20:00

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt

 

Im Landkreis Neumarkt sind sechs neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden drei Personen als genesen* gemeldet.

Aktuell sind damit 155 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Davon werden derzeit neun Personen stationär im Klinikum behandelt. Die Gesamtzahl* der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 270.

* Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (6) und genesene (109) Personen.

Neumarkt

17.04. 18:41

Freiwillige Helfer bitte melden für Kranken- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Kelheim gesucht

 Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen nimmt auch im Landkreis Kelheim weiter zu. Deshalb richten sich Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf steigende Patientenzahlen und damit einen erhöhten Personalbedarf ein. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein bittet der Landkreis Kelheim jetzt Freiwillige, die bereit sind, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu helfen, ihre Daten im Pflegepool zu hinterlegen.

Der Abruf von freiwilligen Helfern aus dem Pflegepool erfolgt über die Führungsgruppe Katastrophenschutz.

Das Landratsamt Kelheim hat hierfür folgende E-Mail-Adresse eingerichtet: pflegepool@landkreis-kelheim.de

Kelheim

17.04. 16:24

Es gibt wieder Klopapier

Nach den Hamsterkäufen in der Corona-Krise hat sich die Nachfrage nach Toilettenpapier im Einzelhandel mittlerweile entspannt. Verbraucher zeigten etwas mehr Gelassenheit bei gefragten Produkten, zu denen neben Hygieneartikeln etwa auch Nudeln und Reis gehörten, sagte ein Sprecher des Handelsverbands Deutschland. Diesen Trend bestätigten die großen Drogeriemarkt-Ketten.

Deutschland

17.04. 16:23

Krankschreibungen wieder nur beim Arzt selbst

Bislang gab es in der Corona-Krise bei Atemwegsbeschwerden auch ein Attest per Telefon vom Arzt. Ab Montag müssen Arbeitnehmer wieder zum Arzt gehen. Die Ausnahmeregelung wird nicht verlängert. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen. Von den Praxisärzten kam Kritik.

Deutschland

17.04. 16:20

Regensburger Landkreislauf soll stattfinden

Trotz Corona-Krise können sich alle Läufer ab sofort für den Mittelbayerische Landkreislauf im September anmelden. Die Strecke wurde jetzt vorgestellt. Startort ist Brennberg, die Sportler haben dann in der Staffel oder als Einzelstarter zehn Etappen durch den Landkreis zu bewältigen, wenn der Landkreislauf wirklich stattfinden kann. Nach 71 Kilometern erreichen die Läufer dann den Zielort Wenzenbach. Die Startgelder werden komplett gespendet. Moderiert wird der Landkreislauf von charivari-Sportchef Armin Wolf. Die Strecke ansehen und sich anmelden können Sie hier

Regensburg Land

17.04. 15:51

Bus- und Bahnbetrieb im Landkreis nach den Osterferien 

Da auch nach dem Ende der Osterferien am 20. April 2020 kein Regelschulbetrieb erfolgt, stellt der Landkreis Cham ab Montag auf einen erweiterten Ferienfahrplan, den sogenannten Grundfahrplan, um. Die Regelung gilt bis auf weiteres. Über mögliche Änderungen wird weiterhin zeitnah berichtet. 

Grundsätzlich gilt für alle Busse im Landkreis Cham am Montag, 20. April 2020 weiterhin der Ferienfahrplan. Dieser wird ergänzt um folgende Verbindungen, die auch von Berufstätigen genutzt werden:

Linie 810:         6.40 Uhr   von Eitenzell / Rettenbach / Falkenstein nach Cham

Linie 810:         16.20 Uhr von Cham nach Falkenstein / Rettenbach

Linie 610:         13.25 Uhr von Bad Kötzting über Zandt nach Cham

Linie 490:         alle Fahrten zwischen Waldmünchen und Oberviechtach

Linie 680:         6.38 Uhr Bad Kötzting – Wettzell – Bad Kötzting

                        13.25 Uhr Bad Kötzting – Wettzell – Bad Kötzting

                        16.15 Uhr von Bad Kötzting nach Viechtach 

Die Rufbusse sind weiterhin im Einsatz. Der Nachtschwärmer wurde bereits vorzeitig eingestellt und ist somit bereits in der Sommerpause.

Im Bahnverkehr kommt weiterhin der bereits bestehende Grundfahrplan mit einem Stundentakt auf der Hauptstrecke Furth im Wald – Cham – Schwandorf und dem Ersatzbuskonzept auf den Nebenstrecken Waldmünchen und Lam zum Einsatz. Im Laufe der nächsten Woche sind weitere Verdichtungen geplant.

Cham

17.04. 15:38

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 387 positive Fälle registriert und 26 Personen verstorben (Stand: Ablauf 16.04.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 249 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D.h. ca. 64 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Vorsorglich werden alle Patienten mit Corona-verdächtigen Symptomen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden, auf das Coronavirus getestet, teilt das Gesundheitsamt mit. So lange aber kein Testergebnis vorliegt, bleibt der Patient in einer isolierten Corona-Station und fließt damit in die Corona-Statistik des Gesundheitsamtes mit ein.

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt d.h. die Anzahl der Infizierten ist in keiner der Gemeinden signifikant anders.

Kelheim

17.04. 15:36

Corona-Tote im Landkreis Regen

Der Landkreis Regen teilte heute mit: 

Aktuell wurden 133 Menschen im Landkreis Regen positiv auf das Coronavirus getestet.

Leider erhöhte sich die Anzahl der verstorbenen Landkreisbürger auf zwei.

Eine 84-jährige Frau aus dem Landkreis Regen ist heute in der Arberlandklinik Viechtach verstorben.

In den Arberlandkliniken werden derzeit elf Covid-19-Patienten behandelt.

57 Personen gelten als genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen.

Stand: Freitag, 17. April 2020, 14.30 Uhr

Bayern

17.04. 15:34

Zahlreiche Corona-Fälle in Behindertenheim

In einem Behindertenheim im Landkreis Schwandorf sind mehr als zwei Dutzend Bewohner und Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Insgesamt haben sind in der Pflegeeinrichtung „Jägerhof“ 28 Personen erkrankt, teilte heute das Landratsamt mit. Zwar seien umfassende Maßnahmen eingeleitet worden, heißt es vom Pflegeheim. Trotzdem konnte man dort nicht vollständig ausschließen, dass sich das Virus verbreitet. Das Landratsamt koordiniert jetzt das weitere Vorgehen in enger Abstimmung mit der Einrichtung.


 

Schwandorf

17.04. 11:20

Gehaltsverzicht bei Bayern-Basketballern

Die Basketballer des FC Bayern verzichten in der Coronavirus-Pandemie auf 30 Prozent ihres Gehalts. Die Mitarbeite