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21.10. 18:03

Corona-Zahlen in Weiden steigen weiter

Die Stadt Weiden hat heute einen 7-Tages-Inzidenzwert von 131 Corona-Neuinfektionen erreicht. Das Infektionsgeschehen ist in der Stadt weiterhin sehr dynamisch. Entsprechend der heutigen Regierungserklärung erwartet die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen weitere gesetzliche Regelungen. Mit entsprechender Rechtssicherheit werden dann auch die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die voraussichtlich Veranstaltungen und die Sperrstunde betreffend. 

Oberbürgermeister Meyer: „Das Infektionsgeschehen in Weiden ist sehr ernst. Ich bin in laufendem Austausch mit dem Gesundheitsamt. Die angekündigten Maßnahmen der Landesregierung zur weiteren Reduzierung von Kontakten erachte ich als eine wichtige und richtige Entscheidung, wobei ich mir bewusst bin, dass dies weitere schmerzhafte Einschränkungen im Alltag bedeutet. Sollte das Infektionsgeschehen in Weiden zunehmen, sind weitere örtliche Maßnahmen nicht auszuschließen. Mein Ziel ist es, das Infektionsgeschehen in Weiden jetzt einzudämmen. Für einen Lockdown sehe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Veranlassung. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger dringend, die bestehenden Regelungen einzuhalten und soziale Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. 

Oberpfalz

21.10. 17:01

Heute 17 neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Auf die neun Fälle von gestern folgen 17 Fälle, die bislang heute erwiesen sind. Damit steigt die Gesamtzahl auf 681. Weitere Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

Die zur Stunde vorliegenden Fälle verteilen sich auf die Städte und Gemeinden wie folgt:

Drei Fälle in Teunz

Je zwei Fälle in Neunburg vorm Wald, Oberviechtach und Weiding

Je ein Fall in Maxhütte-Haidhof, Schwandorf, Bruck, Nabburg, Schmidgaden, Winklarn, Schwarzhofen und Schönsee

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 20,96 und wird morgen auf etwa 30 ansteigen, da den 17 neuen Fällen nur drei gegenüberstehen, die aus der 7-Tage-Betrachtung herausfallen. Die 14 „Mehr-Fälle“ sind auf 100.000 Einwohner umzurechnen, was einen geringeren Wert ergibt.

Schwandorf

21.10. 16:05

Weitere Corona-Infektionen auf Putenschlachthof

Auf einem Putenschlachthof im Landkreis Mühldorf am Inn haben sich weitere Mitarbeiter nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. In dem Betrieb in Ampfing seien nun binnen einer Woche 78 Menschen infiziert, berichtete das Landratsamt am Mittwoch. Das Gesundheitsamt ordnete deswegen noch strengere Hygienemaßnahmen für das Unternehmen an und noch häufigere Tests aller Mitarbeiter.

Nach Angaben der Kreisbehörde gibt es keine Hinweise darauf, dass die Infektionen aus dem Schlachthof auf die übrige Bevölkerung übertragen wurden. Durch die zahlreichen positiv getesteten Mitarbeiter hat der oberbayerische Landkreis allerdings knapp 122 Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, ohne die Fälle aus dem Putenschlachthof wär dieser Wert bei nur etwa 54.

Bayern

21.10. 14:51

21. Todesfall im Landkreis Neumarkt und neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist der 21. Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Heute verstarb eine 95-jährige Frau mit schwerster Vorerkrankung. Weiter wurden heute zwanzig Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Insgesamt vier Personen wurden gestern Abend und heute als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 83 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Im Klinikum Neumarkt wird derzeit eine Person stationär, nicht intensivmedizinisch behandelt.

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 699. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (20) und genesene (595) Personen. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. 

Eine Klasse der Erich-Kästner-Schule in Postbauer-Heng befindet sich in Quarantäne.

Neumarkt

21.10. 14:27

Söder: Veranstaltungs-Beschränkung auf 50 Personen ab Corona-Wert 100

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für Regionen mit drastisch erhöhten Corona-Zahlen eine Beschränkung von Veranstaltungen auf maximal 50 Teilnehmer und eine Sperrstunde ab 21 Uhr angekündigt. Dies soll dann greifen, wenn die Zahl von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird. Das sagte Söder am Mittwoch in einer Regierungserklärung zur Corona-Krise im Landtag in München. Ausnahmen soll es laut Söder etwa für Gottesdienste und Demonstrationen geben.

Betroffen von der Beschränkung auf 50 Teilnehmer sind nach Worten Söders ansonsten Veranstaltungen aller Art. Dazu zählen dann insbesondere Kulturveranstaltungen aller Art, etwa Theater und Kinos, aber auch Vereinsversammlungen. Bislang gilt in Bayern eine Beschränkung auf 100 Zuschauer in Innenräumen und 200 im Freien, bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen ist es sogar jeweils das Doppelte.

Die bisherige bayerische Corona-Ampel hatte lediglich zwei Stufen: Ab einem Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen Tagen zeigt sie Gelb - dann greifen in den betroffenen Regionen automatisch eine verschärfte Maskenpflicht, striktere Kontaktbeschränkungen und eine Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr. Bei einem Wert von 50 schaltet die Ampel auf Rot, dann gelten regional noch einmal schärfere Kontaktbeschränkungen und Restaurants müssen noch früher schließen, um 22 Uhr. Bei der neuen - «dunkelroten» - Stufe ab dem Wert 100 sollen Restaurants schon um 21 Uhr schließen müssen.

Zuletzt hatten immer mehr Regionen in Bayern und auch in Deutschland den 50er-Wert teils deutlich überschritten. Acht Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern überschritten nach Worten Söders inzwischen sogar die 100er-Marke. Spitzenreiter war - Stand Dienstag - nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Kreis Berchtesgadener Land, dahinter folgten unter anderem der Kreis Rottal-Inn und die Stadt Augsburg.

Bayern

21.10. 13:33

Corona: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen in Regensburg

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Städtische Berufsschule II, Regensburg: eine Klasse und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 29. Oktober.

Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 30. Oktober.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Stadt

21.10. 12:59

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim: 26

Aktive Fälle im Landkreis Kelheim: 34 

Bad Abbach: 9

Mainburg: 5

Abensberg: 4

Kelheim, Neustadt und Volkenschwand: je 3

Attenhofen, Herrngiersdorf, Langquaid, Painten. Riedenburg, Rohr und Train: je 1

Es gibt 1.849 Kontaktpersonen, davon sind 733 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert. 665 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

21.10. 12:26

Corona-Maßnahmen: CSU-Fraktion für mehr Einheitlichkeit und Stärkung des Parlaments

Per Dringlichkeitsantrag setzt sich die CSU-Fraktion gemeinsam mit dem Koalitionspartner dafür ein, dass die Rolle des Parlaments in der Corona-Krise gestärkt wird. Ziel ist die Schaffung von bundesweit einheitlichen Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung, deren Rahmen vom Bundestag abgesteckt und beschlossen wird. Hierzu soll es auf Bundesebene zeitlich befristete Befugnisnormen geben, die einen rechtssicheren Rahmen, konkrete Voraussetzungen und Rechtsfolgen für Corona-Maßnahmen schaffen, wenn dadurch Grundrechte massiv eingeschränkt werden. Konkret sollen diese Befugnisse im Bundesinfektionsschutzgesetz (IfSG) verankert werden und die Generalklausel in § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG flankieren. 

Im Dringlichkeitsantrag, der am Nachmittag auf der Tagesordnung des Plenums ist, wird die Staatsregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene für diese Änderungen im Infektionsschutzgesetz einzusetzen. 

Dazu erklärt Tobias Reiß, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Fraktion: "Aufgrund der aktuellen und sich wieder verschärfenden Corona-Pandemiesituation halten wir es für angebracht, dass der Gesetzgeber jetzt einen konkreten, bundesweit einheitlichen Rahmen setzt, der immer wieder überprüft wird. Wir wollen gemeinsam gut durch die Pandemie kommen und brauchen dafür den nationalen Schulterschluss und breite Akzeptanz." 

Bayern

21.10. 11:08

Söder erwägt ab neuem Corona-Grenzwert 100 zusätzliche Gegenmaßnahmen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zieht einen neuen Corona-Grenzwert mit zusätzlichen Beschränkungen in Betracht. In einer CSU-Fraktionssitzung am Mittwoch nannte er nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen neuen Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Man müsse bei diesem Wert beginnen, weitere Maßnahmen in Betracht zu ziehen, Richtlinien vorzugeben, sagte Söder nach Teilnehmerangaben. Details ließ er zunächst offen. Am Nachmittag will er eine Regierungserklärung im Landtag zur Corona-Krise abgeben. Nach der bisherigen bayerischen Corona-Ampel gilt ab einem Wert von 35 Stufe Gelb - dann greifen in den betroffenen Regionen automatisch eine verschärfte Maskenpflicht, striktere Kontaktbeschränklungen und eine Sperrstunde in der Gastronomie. Bei einem Wert von 50 schaltet die Ampel auf Rot, dann gelten regional noch einmal schärfere Kontaktbeschränkungen und Restaurants müssen noch früher schließen. Zuletzt hatten aber immer mehr Regionen in Bayern und auch in Deutschland den 50er-Wert teils deutlich überschritten. Viele Regionen liegen klar über 100, Spitzenreiter war zuletzt der Landkreis Berchtesgadener Land mit konstant und weit über 200. (dpa)

Deutschland

21.10. 10:43

Söder sieht «politisch-mentales» Problem im Kampf gegen Corona

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat zu einer «nationalen Kraftanstrengung» im Kampf gegen die Corona-Krise aufgerufen. Deutschland habe bei der Bewältigung der Pandemie derzeit kein logistisches, sondern ein «politisch-mentales» Problem, sagte Söder am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin». «Seit Monaten wird das Thema zerredet, kleingeredet, es wird schöngeredet», sagte Söder. Es sei aber wichtig, die Pandemie wieder als Herausforderung zu verstehen. «Wir brauchen jetzt einen Gemeinschaftsakt - genauso wie bei der ersten Welle.» (dpa)

Deutschland

21.10. 09:15

Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis nur noch knapp unter 35

Am Dienstag wurden für den Landkreis Straubing-Bogen sieben neue positive Corona-Fälle gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis stieg damit auf 33,6 (Stand 0:00 Uhr, Quelle: RKI) und liegt nur noch knapp unter 35, was gemäß der Bayerischen „Corona-Ampel-Regelung“ Einschränkungen zur Folge hätte. Da in den kommenden Tagen gemäß der Sieben-Tages-Inzidenz stets auch einige Fälle wegfallen, lässt sich die weitere Entwicklung derzeit nur schwer vorhersagen.

Niederbayern

21.10. 08:22

Viele Neuinfektionen: R-Wert muss auf unter 1 sinken

Deutschlandweit bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiterhin hoch. Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Instituts binnen 24 Stunden knapp 7600 neue Fälle gemeldet. Der Wert bleibt damit knapp hinter der Höchstmarke von 7830 vom Samstag zurück. Der R-Wert liegt bei 1,25 - das heißt, dass ein Infizierter mehr als einen weiteren ansteckt Um die Ausbreitung einzudämmen, muss der Wert auf unter 1 sinken.

Deutschland

21.10. 07:46

Virologe: Bayern-Spiel trotz Gnabrys Corona-Infektion möglich

Nach Einschätzung des Virologen Jonas Schmidt-Chanasit kann der Champions-League-Auftakt des FC Bayern gegen Atlético Madrid trotz der Corona-Infektion des Fußball-Nationalspielers Serge Gnabry am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) stattfinden. «Mit einer regelmäßigen Testung, jeden Tag, kann man ausschließen, dass dort ein infektiöser Spieler teilnimmt. So lange alle negativ bleiben, kann man mit einer täglichen Testung ausschließen, dass dort Infektionen stattfinden», sagte Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin dem Sender Sky in einem Interview am Dienstagabend. Auf die Frage, ob nicht bereits weitere Spieler angesteckt worden sein könnten, sagte Schmidt-Chanasit: «Nein, das wäre sozusagen dann auch sehr früh zu detektieren.» Natürlich könne einer der Spieler noch in der Inkubationszeit sein, aber eine Ansteckung anderer könne man durch einen negativen PCR-Test eindeutig ausschließen. Man habe dann ein nicht geringes Zeitfenster, in dem man sich frei bewegen und an einem Spiel teilnehmen könne. «Das kann aber durchaus sein, das einer der Kontaktpersonen nach dem Spiel positiv getestet werden kann», sagte der Wissenschaftler. In dem Hochsicherheitslabor seines Instituts würden ebenfalls tägliche Testungen durchgeführt. Solange diese Tests negativ seien, könnten die Leute ihren Aufgaben weiter nachgehen. Bayern-Profi Gnabry hatte am Dienstagmittag noch am Abschlusstraining der Münchner teilgenommen. Danach war sein positives Testergebnis bekanntgeworden. Nach dem Befund werden alle Bayern-Spieler am Mittwochmorgen erneut getestet. Es dürfen dann nur jene Profis zum Spiel gegen Atlético in die Allianz Arena fahren, deren Test negativ ist. Stehen mindestens 13 Spieler zur Verfügung (einschließlich mindestens einem Torhüter), muss das Spiel ausgetragen werden. Verhindert würde dies allerdings beispielsweise durch die Anordnung einer Quarantäne für die gesamte Mannschaft durch die Behörden. (dpa)

Deutschland

21.10. 06:45

Bistum Regensburg lobt eigene Corona-Hygienekonzepte

Kein einziger Gottesdienst-Besucher hat sich bisher in Niederbayern und der Oberpfalz in der Kirche mit Corona infiziert. Das betont jetzt das Bistum Regensburg und verweist auf die Behörden in den beiden Regierungsbezirken. Die Hygienekonzepte für Gottesdienste wirken offenbar, bestätigte auch das Robert-Koch-Institut. Allerdings wirft das bevorstehende Allerheiligenfest mit der Gräbersegnung neue Fragen auf. Das Landratsamt Straubing-Bogen empfahl gestern allen Pfarreien, zu prüfen, ob und in welcher Form der Grabumgang stattfinden kann, ohne Menschen zu gefährden. 

Regensburg Stadt

21.10. 06:43

Landkreise Cham und Neumarkt verschäften Corona-Regeln

Die Landkreise Cham und Neumarkt haben ihre Maßnahmen gegen Corona verschärft, heute treten sie in Kraft. Dazu gehört eine erweiterte Maskenpflicht, die teilweise in der Öffentlichkeit gilt und dort, wo kein Mindestabstand eingehalten werden kann. Außerdem dürfen sich im Landkreis Cham nur noch fünf Personen treffen, im Landkreis Neumarkt zehn. Es gelten Sperrstunden, verbunden mit einem Alkohol-Verkaufsverbot. Der Landkreis Cham hatte gestern den Wert 50 bei der 7-Tages-Inzidenz überschritten, der Landkreis Neumarkt die Marke von 35.

Oberpfalz

21.10. 06:22

Söder gibt Regierungserklärung zu Corona-Krise im Landtag ab

Angesichts der immer weiter steigenden Corona-Zahlen in Bayern will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch (13.00 Uhr) eine Regierungserklärung im Landtag abgeben. Im Zentrum steht die weitere Strategie im Kampf gegen das Coronavirus - insbesondere in Hotspots, wo Warnwerte deutlich überschritten werden. Söder will dem Vernehmen nach aber auch an die Verantwortung und Vernunft jedes einzelnen appellieren, mitzuziehen, extrem vorsichtig zu sein und geltende Anti-Corona-Maßnahmen strikt einzuhalten. Bayern liegt inzwischen insgesamt über dem bundesweit vereinbarten Warnwert von 50: Genau 51,72 Infizierte je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag gemeldet. Bundesweiter Spitzenreiter war der Landkreis Berchtesgadener Land. Dort gelten seit Dienstag um 14.00 Uhr die ersten Ausgangsbeschränkungen im Freistaat seit dem Lockdown im Frühjahr. Die eigene Wohnung darf nur noch aus triftigen Gründen verlassen werden. Schulen, Kitas, Restaurants und Freizeiteinrichtungen aller Art mussten schließen. Die drastischen Einschnitte gelten zunächst bis zum 2. November. In Bayern soll es aktuell aber keinen Automatismus geben, bei welchen Corona-Zahlen regional weitreichende Ausgangsbeschränkungen wie nun im Landkreis Berchtesgadener Land angeordnet werden müssen. Zudem bekräftigte die Staatsregierung am Dienstag das klare Ziel, bayernweite Einschränkungen solch drastischer Art unbedingt zu vermeiden. Oberste Priorität bleibt, vor allem Schulen und Kitas offen zu lassen und das Wirtschaftsleben nicht zu beeinträchtigen. 62 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern überschritten zuletzt die Marke von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, 36 davon liegen oder lagen sogar über der noch kritischeren 50er-Marke. Schon bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 35 gilt eine verschärfte Maskenpflicht auch auf stark besuchten öffentlichen Plätzen, am Arbeitsplatz und in Schulen, ab Überschreiten des 50er-Werts auch in Grundschulen und Horten. Zudem greifen überall strikte Kontaktbeschränkungen und Sperrstunden in der Gastronomie. Kommunen können aber von einzelnen dieser Regelungen abweichen. Davon macht nun die Landeshauptstadt München Gebrauch. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) teilte am Dienstagabend mit, dass Grundschüler in München an ihrem Sitzplatz nun doch keine Maske mehr tragen müssen. «Grundschüler sind keine Infektionstreiber», sagte er zur Begründung.

Bayern

20.10. 20:15

Freistaat Bayern reißt Corona-Durchschnittswert von 50

Bayern liegt inzwischen insgesamt über dem bundesweit vereinbarten Warnwert von 50: Genau 51,72 Infizierte je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen meldet das Landesamt für Gesundheit. Im Kreis Berchtesgadener Land gelten seit heute wieder ein Lockdown und damit strikte Ausgangsbeschränkungen. Der Ort war am Nachmittag fast leergefegt; auch hunderte Touristen mussten abreisen.

Bayern

20.10. 19:09

Seniorenheim in Laichingen meldet 62 Infizierte

In einem Seniorenheim in Laichingen (Alb-Donau-Kreis) haben sich 41 Bewohner und 21 Mitarbeiter der Einrichtung mit dem Coronavirus infiziert. Vier Senioren seien in Folge der Infektion gestorben, teilte das Landratsamt Alb-Donau-Kreis am Dienstag mit. Auch aus einem weiteren Seniorenzentrum im Landkreis waren zuvor mehrere Infektionen gemeldet worden. Der Ausbruch in den Einrichtungen schlage sich in den Infektionszahlen des Landkreises nieder: Dort liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nach neusten Angaben aus dem Landesgesundheitsamt bei 89,8. Der Wert zeigt an, wie viele Menschen pro 100 000 Einwohner sich mit dem Virus anstecken.

Deutschland

20.10. 17:19

Heute neun Fälle im Landkreis Schwandorf

Neun neue Fälle an einem Tag belegen, dass der Landkreis Schwandorf von der Tendenz, die in den letzten Tagen um uns herum zu beobachten war, leider nicht verschont bleibt. Die Infektionen betreffen in fünf Fällen Schwandorf, in zwei Fällen Burglengenfeld sowie Nabburg und Oberviechtach.

Aktuell sieht die Bilanz so aus:

bestätigte Infektionen                  664

statistisch wieder genesen            601

Fall noch aktiv                               42

Tote                                              21

Wie am 14. Oktober berichtet, befinden sich zwei der acht Klassen an der Grundschule in Ettmannsdorf in Quarantäne. Weitere sechs Klassen waren von einer vorübergehenden Schulschließung betroffen, bis die Ergebnisse der Testungen des Lehrerkollegiums vorliegen. Da diese Testungen negativ ausfielen, wird die Schule morgen den Unterricht mit sechs Klassen wieder aufnehmen.

Schwandorf

20.10. 16:49

Landkreis Cham neuer Corona-Hotspot

Die Corona-Ampel im Landkreis Cham steht auf rot, der Landkreis hat die 7-Tages-Inzidenz von 50 überschritten. Ab morgen treten daher weitere Maßnahmen in Kraft.  So dürfen an privaten Feiern höchstens fünf Personen teilnehmen, das gilt auch für Treffen in der Öffentlichkeit. Wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, müssen Masken getragen werden. Von 22 bis 6 Uhr ist Sperrstunde,  Alkoholverkauf ist verboten. Das gilt ab morgen für den gesamten Landkreis Cham.

Cham

20.10. 16:43

Weiden reagiert auf hohe Ansteckungszahlen

Die Stadt Weiden i.d.OPf. hat heute einen 7-Tages-Inzidenzwert an Corona-Neuinfektionen von 117 erreicht. Dieses Infektionsgeschehen erfordert rasche, präzise gesteuerte Maßnahmen des Infektionsschutzes und eine hohe Mitwirkungsbereitschaft aller Bürgerinnen und Bürger, wenn es gelingen soll, diesen Trend schnellstmöglich wieder zu stoppen. Seit Montag, 19.10.2020 ist eine geänderte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) in Kraft, wodurch automatische Beschränkungen für Hotspotregionen in Bayern eintreten. Die bisherige Allgemeinverfügung der Stadt Weiden i.d.OPf. vom 15.10.2020 ist damit überholt und wurde bereits widerrufen.

Oberpfalz

20.10. 15:59

Sechs Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Dienstag, 20. Oktober, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen sechs SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 191 Landkreisbürger infiziert worden; davon sind 83 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Damit konnten bisher insgesamt 387 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. 

Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 86,55 Fällen pro 100.000 Einwohner. In den Arberlandkliniken werden derzeit zwei Personen stationär wegen einer SARS-CoV-2-Infektion behandelt. Bei den Testungen der Pendler in der vergangenen Woche in Bayerisch Eisenstein wurden 1456 Menschen getestet. Davon waren 48 positiv, was einer Quote von 3,3 Prozent entspricht.

Niederbayern

20.10. 14:50

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden gestern Abend noch vier und heute ebenfalls vier weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Drei Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 68 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt.

Davon wird im Klinikum Neumarkt derzeit eine Person stationär, nicht intensivmedizinisch behandelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 679. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (20) und genesene (591) Personen. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. 

Neumarkt

20.10. 14:11

Corona: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger, Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 26. Oktober, eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober, eine Klasse und zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 29. Oktober.

Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober, eine Klasse im Fach Religion in Quarantäne bis einschließlich 27. Oktober.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Land

20.10. 13:58

Landkreis Regen will weiter Pendler testen

„Die Testung von Grenzpendlern trägt zur Eindämmung der Ausbreitung der Krankheit bei“, sagt Landrätin Rita Röhrl. Deswegen werde der Landkreis Regen auch weiterhin Pendler auf SARS-CoV-2 testen. Die Testergebnisse der ersten vier Testtage in Bayerisch Eisenstein würden sie hier bestärken.

„Insgesamt waren 3,3 Prozent der getesteten Pendler positiv“, berichtet die Landrätin. Was sich zunächst mit 48 Personen als vermeintlich kleiner Wert anhört, könne aber dazu führen, dass sich das Virus weiter ausbreite. „Die meisten der 48 Betroffenen arbeiten in Firmen im Landkreis Regen“, weiß die Landrätin, wobei auch einige der Getesteten in anderen Landkreisen beschäftigt sind. Durch weiterhin konsequentes Testen könne man eine weitere Ausbreitung frühzeitig stoppen, ist Röhrl überzeugt. In diesem Zusammenhang bedankt sich die Landrätin bei der Regierung von Niederbayern und bei Gemeinde Bayerisch Eisenstein. Die Regierung stelle die mobile Teststation derzeit zur Verfügung und unterstütze so die Unternehmen und die Menschen in der Region. Und auch Bürgermeister Michael Herzog habe mit der Bauhofunterstützung zum bisherigen Gelingen der Testaktion beigetragen. 

Niederbayern

20.10. 13:06
DEHOGA: Corona-Lockdown in Berchtesgaden darf kein Knockout werden
„Der Lockdown ist ein tiefer und schmerzhafter Schlag für unsere mehr als gebeutelte Hotellerie und Gastronomie“, erläutert Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, die ergänzt: „Wir verstehen nicht, warum es zu einer Zwangsschließung aller Beherbergungsbetriebe von jetzt auf gleich kommen muss. Hotels verfügen über funktionierende Hygienekonzepte, die Gäste halten sich in separaten Wohneinheiten auf und alle Gäste sind registriert. Um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, wäre es sicher zielführender, die Gäste in den Betrieben wohnen zu lassen und sie vor Abreise zu testen.“

Inselkammer appelliert eindringlich: „Wir müssen nun gemeinschaftlich alles daransetzen, dass aus dem Lockdown kein Knockout für unsere Branche und somit für den Tourismus sowie die regionalen Wirtschaftsstrukturen wird. Unsere Hoffnung ist, dass durch die lokal und zeitlich eng begrenzte Maßnahme ein weiträumiger Lockdown verhindert werden kann.“ Da die Betriebe unverschuldet schließen müssen, um den Gesundheitsschutz der Bevölkerung sicherzustellen, ist solidarischen Handeln gefragt. Inselkammer: „Wir brauchen sofort schnelle Hilfe vor Ort. Die gastgewerblichen Umsätze werden für zwei Wochen bei null liegen – das wird kein Betrieb mehr durchstehen. Deswegen fordern wir eine bayerische Soforthilfe für betroffene Betriebe in Lockdown-Gebieten. Das wäre eine wichtige Maßnahme, um den Betrieben schnell und effizient zu helfen.“ 

„Darüber hinaus fordern wir einen Tilgungszuschuss für von der Pandemie besonders betroffene Branchen wie das Gastgewerbe“, so Inselkammer weiter. Die weiterhin fehlenden Einnahmen bei Clubs und Diskotheken, aber auch Schank- und Speisewirtschaften sowie Beherbergungsbetrieben bei gleichzeitig weiterlaufenden Grundkosten führen zu existenziellen Bedrohungen. 

Bayern

20.10. 11:58

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim: 24,4   Quelle: Robert Koch-Institut (RKI), Datenstand 20.10.2020, 00.00 Uhr.

Aktive Fälle im Landkreis Kelheim: 37 

Bad Abbach: 8

Mainburg: 6

Abensberg und Kelheim: je 4

Neustadt, Rohr und Volkenschwand: je 3

Aiglsbach, Attenhofen, Langquaid, Painten, Riedenburg und Saal: je 1

Es gibt 1.832 Kontaktpersonen, davon sind 730 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert. 659 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

20.10. 09:57

Idylle wird zu Hotspot: Ausgangssperre im Berchtesgadener Land

Im Kampf gegen das Coronavirus greift Bayern wegen ungebremster Infektionszahlen im Kreis Berchtesgadener Land zu drastischen Maßnahmen. Von Dienstag 14.00 Uhr an gelten in der Region an der Grenze zu Österreich die ersten Ausgangsbeschränkungen seit dem Lockdown im Frühjahr. Die Menschen dürfen die eigene Wohnung dann nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Schulen, Kitas, Freizeiteinrichtungen und Restaurants müssen schließen, Veranstaltungen werden untersagt. Der Landkreis lag bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen - am Montagabend bei 272,8. Das ist bundesweiter Spitzenwert. Die Beschränkungen gelten vorerst für 14 Tage. Die bayerische Regierung mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an der Spitze will sich heute erneut mit dem Kampf gegen die Pandemie beschäftigen. Insgesamt wurden kritische Corona-Werte zuletzt in mehr als der Hälfte des Freistaats überschritten. 57 Landkreise und kreisfreie Städte lagen über der Marke von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, 29 davon sogar über der 50er-Marke. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt wollen die Regierungen am Dienstag beraten, wie die neuen Schutzvorkehrungen für Regionen mit vielen Neuinfektionen im jeweiligen Bundesland umgesetzt werden sollen. Bund und Länder hatten sich in der Vorwoche auf einheitliche Regeln verständigt, um den zuletzt starken Anstieg zu dämpfen. Dazu gehören, je nach Lage, eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern und Sperrstunden für die Gastronomie. In Brandenburg soll zudem das Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Risikogebieten von Dienstag an nicht mehr gelten.

Bayern

20.10. 09:20

Corona-Warn-App ist ein "zahnloser Tiger"

CSU-Chef Söder hält die Corona-Warn-App bisher für einen "zahnlosen Tiger". Söder sagte den "Funke"-Zeitungen, die App habe kaum eine warnende Wirkung und brauche ein Update. Details nannte Söder nicht. Die Corona-Warn-App wurde bisher knapp 20 Millionen Mal heruntergeladen. - Einem Bericht von "The Pioneer" zufolge meldet knapp jeder siebte Neuinfizierte seinen positiven Corona-Test über die App.

Deutschland

20.10. 08:57

Kleinere Läden sollen vom Online-Geschäft profitieren

Läden in den Innenstädten hatten es schon vor Corona schwer, die Krise hat ihre Lage verschärft. Bundeswirtschaftsminister Altmaier spricht heute in Berlin mit Vertretern des Handels darüber, wie kleinere Läden stärker vom boomenden Online-Geschäft profitieren können. (-) Altmaier will den stationären Einzelhandel digitaler machen, damit er gegen die große Online-Konkurrenz bestehen kann. Allerdings machen auch große Einkaufszentren außerhalb der Innenstädte den kleineren Geschäften Konkurrenz. Ziel soll daher sein, die Stadtzentren auch unabhängig vom Kommerz wieder attraktiver für die Menschen zu machen.

Deutschland

20.10. 07:41

Söder: Corona-Warn-App «bisher ein zahnloser Tiger»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält die Corona-Warn-App bislang für praktisch wirkungslos. «Die App ist leider bisher ein zahnloser Tiger. Sie hat kaum eine warnende Wirkung», sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). «Daher braucht es ein digitales Update, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Corona-App wirksam wird.» Wie genau dieses Update aussehen soll, ließ Söder offen. Die deutsche App wurde mittlerweile rund 19,8 Millionen Mal heruntergeladen. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird. Nach einem Bericht des Nachrichtenportals «ThePioneer» informieren inzwischen fast 500 Corona-Infizierte pro Tag mit Hilfe der Warn-App andere Menschen über den eigenen Positiv-Befund. Dies entspricht 13 bis 14 Prozent der Gesamtzahl der Neu-Infizierten. «Die App wird gut angenommen. Jede Infektionskette, die hierdurch zusätzlich unterbrochen wird, ist wichtig», sagte Gottfried Ludewig, Leiter der Digital-Abteilung im Bundesgesundheitsministerium.

Deutschland

20.10. 06:58

Chamer Firma entwickelt neues Desinfektionsverfahren

Es könnte eine neue Waffe gegen Corona sein: Die Firma Hermann Lack-Technik aus Pösing im Landkreis Cham hat während des Lockdowns ein 200 Jahre altes Desinfektionsverfahren neu entdeckt. Dabei wird Leitungswasser durch einen elektrolytischen Prozess in Wasserstoff-Peroxid umgewandelt. Das kann als Hand- oder Flächendesinfektionsmittel eingesetzt oder in der Luft versprüht werden. Die Pösinger Firma verkauft jetzt sogenannte Desi-Geräte, mit denen jeder selbst das Desinfektionsmittel herstellen und nutzen kann. 

Cham

19.10. 19:36

Stadt Weiden sagt Veranstaltung ab

Die Stadt Weiden i.d.OPf. hat bisher den traditionellen Jahrmarkt zu Kathrein mit verkaufsoffenem Sonntag im November durchgeführt. Da der Kathreinmarkt bei Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und Umland sehr beliebt ist, entstehen dabei normalerweise hohe Besucherströme. Aus Infektionsschutzgründen ist die Durchführung des Jahrmarktes heuer leider nicht möglich. Der Kathreinmarkt am 22.11.20 mit verkaufsoffenem Sonntag entfällt deshalb. Durch die Absage des Kathreinmarktes findet an diesem Tag auch kein verkaufsoffener Sonntag statt, da eine Sonntagsöffnung von Ladengeschäften an diesem Tag nur in Verbindung mit dem anlassgebenden Jahrmarkt zulässig ist.

Um Bürgerinnen und Bürgern in der Vorweihnachtszeit dennoch Einkauf und Genuss in Weiden zu ermöglichen, hat der Stadtmarketing Weiden e.V. eine Alternative erarbeitet. An den vier Donnerstagen vor Weihnachten soll es erweiterte Einkaufszeiten bis 20 Uhr in der Innenstadt geben. Händler und Gastronomen, die sich an der Initiative beteiligen, werden von Stadtmarketing e.V. in der Konzeption und Bewerbung unterstützt. Interessierte Händler und Gastronomen wenden sich daher zur Planung an Frau Schild-Janker, Tel.: 0961 389800, E-Mail: info@stadtmarketing-weiden.de Die Stadt Weiden i.d.OPf. begrüßt dieses Engagement und ermöglicht vorbehaltlich eines Beschlusses des Finanzausschusses am 21.10. kostenfreies Parken zu den erweiterten Einkaufszeiten.    

Oberpfalz

19.10. 19:04

Keine neuen Positiv-Fälle am Montag im Landkreis Straubing-Bogen

Am Montag wurden für den Landkreis Straubing-Bogen keine neuen positiven Corona-Tests vermeldet. Damit wird in den kommenden 24 Stunden auch die Sieben-Tages-Inzidenz, die laut den offiziellen Zahlen des LGL derzeit bei 29,7 steht, auch nicht weiter ansteigen. Die Corona-Ampel im Landkreis Straubing-Bogen steht damit weiterhin auf grün. 

Niederbayern

19.10. 18:50

Eine Neuinfektion im Landkreis Regen

Am Montag, 19. Oktober, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen eine neue SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet.   Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 185 Landkreisbürger infiziert worden; davon sind 80 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Damit konnten bisher insgesamt 381 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen auch am Sonntag bei 96,89 Fällen pro 100.000 Einwohner. In den Arberlandkliniken werden derzeit zwei Personen stationär wegen einer SARS-CoV-2-Infektion behandelt.

Niederbayern

19.10. 17:59

Im Landkreis Cham treten die Maßnahmen der geänderten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft

 Im Landkreis Cham übersteigt der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner seit 12. Oktober 2020 kontinuierlich den Signalwert von 35. Heute, am 19. Oktober 2020, liegt er nach den Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 45,31. Ab heute, 19. Oktober 2020, gelten deshalb für den Landkreis Cham zusätzlich zu den ohnehin bekannten Vorgaben der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die für diesen Fall vorgesehenen Einschränkungen: Maximal zehn Personen oder 2 Haushalte bei privaten Feiern und Kontakten, ab 23 Uhr Sperrstunde und Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen, erweiterte Maskenpflicht.

„Die strengeren Maßnahmen stellen natürlich eine Belastung für die Bürgerinnern und Bürger dar. Aber nur so können wir gemeinsam die Verbreitung des Virus wirksam verhindern“, erklärt Landrat Franz Löffler. „Ich appelliere nachdrücklich an Sie alle: Halten Sie gerade auch bei Familienfeiern und Treffen im privaten Kreis die Regeln ein. Sie schützen damit ihre eigene Gesundheit und die der anderen.“

 Die Regeln für den Landkreis Cham lauten deshalb ab sofort:

 1.     Es gilt eine Maskenpflicht überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen, das heißt im Einzelnen:

·         auf Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle in allen öffentlichen Gebäuden sowie in Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten (wie Museen)

·         an der Arbeitsstätte, z.B. in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

·         auch am Platz in den weiterführenden Schulen (ab Jahrgangsstufe 5) und in Hochschulen

·         auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.

 2. Private Feiern und Treffen

An privaten Feiern (wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern oder ähnlichen Feierlichkeiten) dürfen unabhängig vom Ort der Veranstaltung maximal die Angehörigen von zwei Hausständen oder höchstens zehn Personen teilnehmen. Diese Begrenzung gilt auch für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen, auf privat genutzten Grundstücken und auch in der Gastronomie.

 3. Gastronomie & Alkohol

In der Gastronomie ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Von 23 Uhr bis 6 Uhr darf an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste kein Alkohol verkauft werden.

Geltungsdauer der neuen Regeln

Die Regeln gelten bis zum Ablauf des Tages, an dem der Landkreis Cham letztmals in der Bayerischen Corona-Ampel unter den Städten und Landkreisen mit „7-Tage-Inzidenz ab 35“ (gelb) aufgeführt ist. Das wäre dann der Fall, wenn der Wert innerhalb von sieben aufeinanderfolgenden Tagen nicht überschritten wird.

Bei einer erneuten Aufführung des Landkreises würden die Regeln nach demselben Muster automatisch wieder in Kraft treten und gelten.

Sollte die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cham auf 50 oder mehr steigen, würde dies in der Bayerischen Corona-Ampel (https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/#Corona-Ampel) auf der Liste „7-Tage-Inzidenz ab 50“ (rot) veröffentlicht. Ab dem Tag, nachdem der Landkreis Cham erstmals auf dieser Liste genannt würde, würden für den Landkreis automatisch die zusätzlichen Regeln gelten, die die Staatsregierung für diesen Fall festgelegt hat. Das kann nach Einschätzung des Gesundheitsamtes am Landratsamt Cham schon in den nächsten Tagen der Fall sein.

Ab einem Wert von 50 gelten folgende Regeln:

·         Maximal fünf Personen oder zwei Haushalte bei privaten Feiern oder Kontakten

·         Maskenpflicht, da wo Menschen dicht und länger zusammen sind (Tagungen, Kongresse, Theater, Kinos, Schulen in allen Jahrgangsstufen, Hochschulen)

·         Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen.

Cham

19.10. 17:21

Pendlerteststation für den Landkreis Regen auch am Dienstag

Die Regierung von Niederbayern stellt dem Landkreis Regen auch am Dienstag, 20. Oktober, eine mobile SARS-CoV-2-Teststation zur Verfügung. Die Station wird, wie in der Vorwoche und am Vortag, am ehemaligen Badparkplatz kurz nach der Grenze in Bayerisch Eisenstein aufgebaut. Dort können sich Pendler und Einheimische in der Zeit von 6 Uhr bis 18 Uhr testen lassen. „Wir haben wieder die Zusage für einen Tag“, berichtet Landkreispressesprecher Heiko Langer. Möglicherweise könne der Einsatz auch am Dienstag kurzfristig am Nachmittag um einen Tag verlängert werden. „Sollten die mobilen Testmöglichkeiten an einem anderen Ort in Niederbayern gebraucht werden, wird die Station verlegt“, erklärt der Sprecher. Am Montag wurden bis zum Nachmittag rund 130 Testungen durchgeführt.

Niederbayern

19.10. 16:49

Elf neue Fälle im Landkreis Schwandorf seit Samstag

Seit Freitagnachmittag sind elf neue Fälle zu vermelden. Die Infektionen betreffen in fünf Fällen Maxhütte-Haidhof, in zwei Fällen Neunburg vorm Wald, in zwei Fällen Oberviechtach sowie je einmal Stadlern und Teublitz. Die Zahl der stationär zu behandelnden Covid-Patienten hat sich von zwei auf drei erhöht.

Am Johann-Michael-Fischer-Gymnasium in Burglengenfeld befinden sich eineinhalb Klassen in Quarantäne. Betroffen sind eine fünfte Klasse komplett sowie Teile einer Parallelklasse, deren Schülerinnen in einem Fach gemeinsam unterrichtet wurden.

Schwandorf

19.10. 16:09

Stadt Neumarkt sagt Bürgerversammlung ab

Wegen deutlich gestiegenen Infektionszahlen hat die Stadt Neumarkt die für Dienstag Abend geplante Bürgerversammlung abgesagt. Auch die für Donnerstag geplante Stadtratssitzung zum Thema "Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Flugfeld" entfällt.

Neumarkt

19.10. 15:37

Maskenverweigerer im Supermarkt

Ein 39-jähriger Mann wurde beobachtet, wie er einen Supermarkt betrat und sich dabei etwas vor den Mund hielt und gleichzeitig die Nase putzte. Im weiteren Verlauf trug er seinen Mund-Nasen-Schutz zwar über dem Mund, aber nicht ordnungsgemäß auch über der Nase. Mehrfachen Aufforderungen eines Zeugen, seine Maske richtig aufzusetzen kam er nicht nach. Auch gegenüber der hinzugerufenen Streife verweigerte der 39-Jährige die korrekte Trageart. Die Polizisten diskutierten nicht lange und begleiteten den Maskenverweigerer nach draußen. Von Seiten des Einkaufsmarktes erhielt er zudem ein bundesweites Betretungsverbot für alle Filialen. Eine entsprechende Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz wurde erstattet, so dass ihn ein hohes Bußgeld erwartet.

Neumarkt

19.10. 15:01

Corona: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen im Raum Regensburg

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Grundschule Nittendorf: Schülerinnen und Schüler zweier Klassen und eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 30. Oktober.

Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule Regenstauf: Schülerinnen und Schüler einer ganzen Klasse und einer halben Klasse sowie zwei Lehrkräfte in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober.

Grundschule Am Judenstein, Regensburg: Schülerinnen und Schüler einer Klasse in Quarantäne bis einschließlich 27. Oktober.

Mittelschule St. Wolfgang, Regensburg: Schülerinnen und Schüler einer Klasse in Quarantäne bis einschließlich 28. Oktober.

Städtische Berufsschule II Regensburg: Schülerinnen und Schüler einer Klasse sowie eine Lehrkraft in Quarantäne bis einschließlich 29. Oktober.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. 

Regensburg Land

19.10. 14:34

Steigende Corona-Zahlen in der Region

In Niederbayern und der Oberpfalz steigen die Corona-Zahlen. Die Landkreise Regensburg, Schwandorf, Neumarkt und Kelheim liegen zwar noch unter dem Vorwarnwert von 35, die Tendenz ist aber steigend. Die Stadt Regensburg und der Landkreis Cham haben diesen Wert bereits überschritten, dort treten strengere Regeln in Kraft, unter anderem eine Maskenpflicht auch im Freien, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In der nördlichen Oberpfalz ist die Lage noch angespannter. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz liegt heute in Weiden bei über 100. 

Bayern

19.10. 13:01

Terminabsage Reparatur Cafè „gradscht & gricht“ am 24.10.2020

Auf Grund der „Corona-Pandemie“ mit den derzeit geltenden Auflagen wird das für den 24. Oktober 2020 geplante Reparatur Café „gradscht und gricht“ des Treffpunkt Ehrenamt abgesagt.

Die Verantwortlichen hoffen, dass im April 2021 das Reparatur Cafè „gradscht & gricht“ wieder stattfinden kann.

Cham

19.10. 12:20

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim - KORREKTUR durch das Landratsamt 

7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim: 26,8

Aktive Fälle: 36

Bad Abbach und Mainburg: je 7

Abensberg und Kelheim: je 4

Neustadt, Rohr und Volkenschwand: je 3

Aiglsbach, Attenhofen, Langquaid, Painten, Riedenburg: je 1         ( weggefallen ist Biburg ! )

Es gibt 1.788 Kontaktpersonen, davon sind 728 positive Fälle (+ 15 im Vergleich zum Vortag) registriert. 658 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

19.10. 12:06

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim: 26,8

Aktive Fälle: 37

Bad Abbach und Mainburg: je 7

Abensberg und Kelheim: je 4

Neustadt, Rohr und Volkenschwand: je 3

Aiglsbach, Attenhofen, Biburg, Langquaid, Painten, Riedenburg: je 1

Es gibt 1.788 Kontaktpersonen, davon sind 728 positive Fälle (+ 15 im Vergleich zum Vortag) registriert. 658 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

19.10. 11:26

Österreich verschärft Anti-Corona-Maßnahmen

Österreich verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dazu gehörten Obergrenzen von sechs Personen bei privaten Zusammenkünften in Gebäuden und von zwölf Menschen im Freien, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag in Wien. Betroffen seien davon auch Yoga- und Tanzkurse, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Vereinstreffen. Außerdem sei künftig bei Kultur- und Sportveranstaltungen wie Bundesliga-Spielen und Opern ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei behördlich genehmigten Veranstaltungen betrage das Besucherlimit 1000 in Gebäuden und 1500 im Freien, sagte Kurz. Der Regierungschef appellierte an die Österreicher, sich an die Maßnahmen, die ab Freitag gelten, zu halten. «Die nächsten Monate, die werden ein rot-weiß-roter Kraftakt werden», sagte Kurz. In Österreich steigt die Anzahl der Neuinfektionen wie praktisch überall in Europa. Wenn es nicht gelinge, den Trend zu stoppen, seien im Dezember 6000 neue Fälle pro Tag zu befürchten, sagte Kurz. Bezogen auf die Einwohnerzahl entspräche das in Deutschland einem Wert vom rund 55 000.

WELT

19.10. 10:14

Söder fordert bundesweit Maskenpflicht bei hohen Corona-Zahlen

CSU-Chef Markus Söder fordert eine bundesweite Maskenpflicht für Regionen mit hohen Corona-Zahlen. Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen solle eine Maskenpflicht in Schulen, auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und auch am Arbeitsplatz gelten, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden könnten, sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag vor einer Schalte des CSU-Vorstands in Nürnberg. (dpa)

Deutschland

19.10. 10:00

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt wurden während des Wochenendes 34 weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 64 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 672. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (20) und genesene (588) Personen. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden.

Neumarkt

19.10. 09:39

Stärkere Grenzkontrollen gefordert

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert eine stärkere Kontrolle der deutschen Grenzen. Der Vorsitzende Teggatz sagte der Zeitung "Die Welt", um die Corona-Pandemie einzudämmen, müsse man unnötigen Reiseverkehr aus ausländischen Risikogebieten vermeiden. Seiner Ansicht nach funktioniert das nur durch eine bessere polizeiliche Kontrolle an den Grenzen zu den Anrainerstaaten, die weit im roten Bereich sind.

Deutschland

19.10. 07:33

Weiter steigende Corona-Zahlen auch im Landkreis Straubing-Bogen: Sieben-Tage-Inzidenz knapp unter 30

Am Wochenende sind die Corona-Fallzahlen auch im Landkreis Straubing-Bogen weiter angestiegen. Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden insgesamt 14 neue Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit aktuell bei knapp unter 30 und ist damit noch im grünen Corona-Ampelbereich. Ab einer Sieben-Tagen-Inzidenz von 35 schlägt die „Ampel“ auf gelb um – mit entsprechenden Einschränkungen. Ein wichtiger Hinweis in diesem Zusammenhang: Die Einschränkungen in der kreisfreien Stadt Straubing (Inzidenzwert über 35) gelten NICHT für den Landkreis Straubing-Bogen, da dort der entsprechende Inzidenzwert nicht erreicht wird. Ein Teil des Ausbruchsgeschehens umfasst eine private Geburtstagsfeier im Landkreis mit knapp 50 Gästen. Mittlerweile wurden zwölf Teilnehmer/innen an dieser Feier positiv getestet. Allerdings stammen nicht alle aus dem Landkreis Straubing- Bogen, sondern teilweise auch aus anderen Regionen.

Niederbayern

19.10. 07:13

Wieder Krankschreibung per Telefon möglich

Wer Erkältungsbeschwerden hat, kann sich ab heute wieder am Telefon vom Arzt krankschreiben lassen. Die Regelung gilt bundesweit zunächst bis Ende des Jahres. Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen müssen somit nicht in eine Praxis gehen, nur um eine Krankschreibung zu bekommen. Stattdessen können Ärzte die Arbeitsunfähigkeit per telefonischer Befragung feststellen. So sollen volle Wartezimmer und Ansteckungsrisiken vermieden werden.

Deutschland

19.10. 06:45

CSU-Vorstand berät aktuelle Corona-Lage in Bayern und Deutschland

Erstmals seit dem großen Internet-Parteitag der CSU kommt an diesem Montag (10.00 Uhr) der Parteivorstand wieder zu einer Sitzung zusammen - zumindest per Videoschalte. Dominierendes Thema ist einmal mehr die aktuelle Corona-Lage in Bayern und Deutschland. Es ist davon auszugehen, dass die CSU-Spitze nicht nur die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz in der vergangenen Woche erneut diskutiert, der Fokus von Parteichef Markus Söder dürfte auch auf möglichen Weichenstellungen für die kommenden Wochen liegen. Nach der Kabinettssitzung am Donnerstag hatte Söder erklärt, dass weitere Verschärfungen notwendig werden könnten, sollten die Fallzahlen nicht bald eingedämmt werden. Im Gegensatz zu den normalen Vorstandssitzungen wird Söder dieses Mal nicht in der Münchner Parteizentrale sein. Ausnahmsweise findet auch die anschließende Pressekonferenz mit Generalsekretär Markus Blume in Nürnberg statt. (dpa)

Deutschland

19.10. 04:39

 Regierung stellt dem Landkreis die mobile SARS-CoV-2-Teststation erneut zur Verfügung

Die Regierung von Niederbayern stellt dem Landkreis Regen auch am Montag, 19. Oktober, eine mobile SARS-CoV-2-Teststation zur Verfügung. Die Station wird, wie in der Vorwoche, am ehemaligen Badparkplatz kurz nach der Grenze in Bayerisch Eisenstein aufgebaut. Dort können sich Pendler und Einheimische in der Zeit von 6 Uhr bis 18 Uhr testen lassen. „Wir haben zunächst die Zusage für einen Tag“, berichtet Landkreispressesprecher Heiko Langer. Möglicherweise könne der Einsatz jeweils kurzfristig am Nachmittag zuvor um einen Tag verlängert werden. „Sollten die mobilen Testmöglichkeiten an einem anderen Ort in Niederbayern gebraucht werden, wird die Station verlegt“, erklärt der Sprecher. 

Niederbayern

18.10. 16:04

Corona-Ampel zeigt bei mehr als der Hälfte aller Kreise Gelb oder Rot

Mehr als die Hälfte aller bayerischen Städte und Landkreise hat inzwischen bedenkliche Corona-Werte: 24 verzeichneten nach der Corona-Ampel des bayerischen Gesundheitsministeriums vom Sonntag einen Wert von mehr als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Hinzu kamen 28 weitere Städte und Kreise, die den Frühwarnwert von mehr als 35 Neuinfektionen überschritten haben. Noch am Vortag hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit «nur» 20 Regionen mit einem Wert größer 50 und 20 mit einem Wert größer 35 aufgeführt. Beim Überschreiten dieser Schwellen gelten seit Samstag verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, wie ein ausgeweitetes Gebot für das Tragen von Masken, Sperrstunden sowie ein Verbot für den Verkauf von Alkohol zu bestimmten Uhrzeiten und an bestimmten Orten. Insgesamt gibt es 71 Kreise und 25 kreisfreie Städte in Bayern

Bayern

18.10. 16:04

Corona-Ampel zeigt bei mehr als der Hälfte aller Kreise Gelb oder Rot

Mehr als die Hälfte aller bayerischen Städte und Landkreise hat inzwischen bedenkliche Corona-Werte: 24 verzeichneten nach der Corona-Ampel des bayerischen Gesundheitsministeriums vom Sonntag einen Wert von mehr als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Hinzu kamen 28 weitere Städte und Kreise, die den Frühwarnwert von mehr als 35 Neuinfektionen überschritten haben. Noch am Vortag hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit «nur» 20 Regionen mit einem Wert größer 50 und 20 mit einem Wert größer 35 aufgeführt. Beim Überschreiten dieser Schwellen gelten seit Samstag verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, wie ein ausgeweitetes Gebot für das Tragen von Masken, Sperrstunden sowie ein Verbot für den Verkauf von Alkohol zu bestimmten Uhrzeiten und an bestimmten Orten. Insgesamt gibt es 71 Kreise und 25 kreisfreie Städte in Bayern

Überregional

18.10. 16:01

Noch mehr Soldaten sollen Gesundheitsämter unterstützen

Seit der Corona Pandemie herrscht in den Gesundheitsämtern der Ausnahmezustand. Um die Behörden vor allem bei der Kontaktnachverfolgung zu unterstützen, hat Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer einmal mehr die Hilfe der Bundeswehr
angeboten. Alle Kräfte sollten gebündelt genutzt werden, um einen Lockdown zu vermeiden, so Kramp-Karrenbauer. Bereits jetzt helfen etwa 1.500 Soldatinnen und Soldaten in fast 100 Gesundheitsämtern und verfolgen Corona-Infektionsketten.

Deutschland

18.10. 10:53

In Regensburg treten die Maßnahmen der geänderten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft

In Regensburg übersteigt der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner seit Montag, 12. Oktober 2020, kontinuierlich den Signalwert von 35.

Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit lag er am Freitag, 16. Oktober 2020, bei 45,07 und laut Robert-Koch-Institut am Samstag, 17. Oktober 2020, bei 36,6. Damit gelten für Regensburg ab 18. Oktober 2020, die Regeln, die in der geänderten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 17. Oktober 2020 für diesen Fall vorgesehen sind:

1. Es gilt eine Maskenpflicht überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen, das heißt im Einzelnen:

  • auf Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle in allen öffentlichen und öffentlich zugänglichen Gebäuden sowie in Freizeiteinrichtungen (wie Freizeitparks) und Kulturstätten (wie Museen und Ausstellungen)
  • auch am Platz in den weiterführenden Schulen (ab Jahrgangsstufe 5) und in Hochschulen
  • auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen
  • an bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), die von der Kommune festzulegen sind.

Die Stadt Regensburg ordnet demgemäß eine Maskenpflicht für die Fußgängerzonen, die zentralen Plätze und besonders belebte Gassen sowie die drei Donaubrücken im Altstadtbereich an, die jeweils von 6 bis 24 Uhr gilt.

Im Einzelnen sind folgende Straßen, Plätze und Brücken betroffen:

Fußgängerzonen:

  • Kohlenmarkt – Rathausplatz – Neue Waaggasse – Haidplatz -Weingasse
  • Zieroldsplatz, Roter Herzfleck
  • Untere Bachgasse – Waaggäßchen – Hinter der Grieb – Vor der Grieb
  • Tändlergasse, Kramgasse
  • Pfauengasse - Weiße-Lilien-Straße – Drei-Helm-Gasse – Frauenbergl – Salzburger Gasse
  • Schwarze-Bären-Straße – Kapellengasse – Königsstraße, West- und Mittelteil
  • Maximilianstraße, Mittelteil
  • St.-Kassians-Platz – Vier-Eimer-Gasse – Simadergasse - Fröhliche-Türken-Straße, Nordteil
  • Hunnenplatz
  • Brückstraße, Nordteil
  • Weiße-Lamm-Gasse, Vorplatz Historische Wurstkuchl

Plätze und einzelne, besonders belebte Gassen:

  • Domplatz, Domstraße, Krauterermarkt
  • Neupfarrplatz, Residenzstraße
  • Bismarckplatz
  • Arnulfsplatz
  • Gesandtenstraße – Rote-Hahnen-Gasse – Ludwigstraße
  • Dachauplatz, Aufenthaltsfläche Brunnenanlage
  • Ernst-Reuter-Platz, westlicher Bereich
  • Bahnhofsvorplatz

Brücken:

  • Steinerne Brücke
  • Eiserne Brücke
  • Eiserner Steg


2. Gastronomie & Alkohol

In der Gastronomie ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt. Von 23 Uhr bis 6 Uhr darf an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste kein Alkohol verkauft werden. Auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, die von der Kommune festzulegen sind, besteht von 23 Uhr bis 6 Uhr ein Alkoholverbot. In Regensburg betrifft dies zunächst den Bismarckplatz, den Neupfarrplatz, den Domplatz, die Domstraße, den Krauterermarkt und den Haidplatz. Weitere Plätze werden geprüft.

Da die Regeln am 18. Oktober 2020 um 0 Uhr in Kraft treten, gelten diese Verbote in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober 2020 jeweils von 0 Uhr bis 6 Uhr.


3. Private Feiern und Treffen

Private Feiern (unabhängig, an welchem Ort sie stattfinden) und Kontakte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken (auch in der Gastronomie) werden auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen beschränkt.


„Die strengeren Maßnahmen stellen natürlich eine Belastung für die Regensburgerinnen und Regensburger dar. Sie sind aber wichtig, damit sich das Infektionsgeschehen nicht unkontrolliert ausbreitet“, erklärt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Alle sind jetzt aufgerufen, sich an die Regeln zu halten und damit ihre eigene Gesundheit und die der anderen – vor allem der Risikopatienten – zu schützen.“


Geltungsdauer der neuen Regeln

Die Regeln gelten bis zum Ablauf des Tages, an dem Regensburg letztmals in der Bayerischen Corona-Ampel unter den Städten und Landkreisen mit „7-Tage-Inzidenz ab 35“ (gelb) aufgeführt ist. Bei erneuter Aufführung Regensburgs würden die Regeln nach demselben Muster automatisch wieder in Kraft treten und gelten.

Sollte die 7-Tage-Inzidenz in Regensburg auf 50 oder mehr steigen, würde dies in der Bayerischen Corona-Ampel auf der Liste „7-Tage-Inzidenz ab 50“ (rot) veröffentlicht. Ab dem Tag, nachdem Regensburg erstmals auf dieser Liste genannt würde, würden für die Stadt automatisch die zusätzlichen Regeln gelten, die die Staatsregierung für diesen Fall festgelegt hat.

Die Bayerische Corona-Ampel wird täglich auf der Internetseite des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter https://www.stmgp.bayern.de/ bekannt gegeben. Diese ist auf der Homepage der Stadt Regensburg unter „Informationen zum Corona-Virus verlinkt. 


Die aktuelle Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung kann unter https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_7 eingesehen werden. 

Regensburg Stadt

18.10. 10:51

SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sehr besorgt

Die Corona-Karte des Robert-Koch-Instituts leuchtet zunehmend tiefrot. Das heißt: Immer mehr Städte und Landkreise überschreiten den kritischen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sieht deshalb schon lokale Shutdowns. Er sagte den Funke-Zeitungen: Wenn man den R-Wert nicht runter bekäme, stiegen die Zahlen innerhalb kürzester Zeit so stark an, dass Kliniken und Gesundheitsämter überlaufen würden.

Deutschland

18.10. 10:36

20 Städte und Landkreise erreichen Corona-Warnwert

20 Städte und Landkreise im Freistaat haben nach den jüngsten Daten vom Samstag inzwischen den kritischen Corona-Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen überschritten. 22 weitere haben den Frühwarnwert von mehr als 35 erreicht, wie aus der Statistik des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervorgeht. Angeführt wird die Liste vom Landkreis Berchtesgadener Land mit einem Wert von 149,16, gefolgt von der Stadt Weiden in der Oberpfalz mit 105,28. Insgesamt haben sich den Daten zufolge inzwischen bereits 78 187 Menschen im Freistaat mit dem Coronavirus infiziert; 2711 sind gestorben. Als genesen gelten 66 310 Menschen. Wegen der in vielen Regionen stark steigenden Corona-Infektionszahlen gelten in weiten Teilen Bayerns ab diesem Samstag deutlich schärfere Auflagen, etwa eine erweiterte Maskenpflicht. (dpa)

Bayern

17.10. 14:15

Dehoga: Corona-Maßnahmen zu kurzfristig - «Gäste schon im Haus»

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat die Informationspolitik der Staatsregierung kritisiert. Auch bei den jüngsten Maßnahmen habe viel zu wenig Zeit zwischen Bekanntgabe der neuen Regeln und deren Umsetzungspflicht geherrscht, bemängelte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Samstag im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Dies sei ein völlig unnötiges Ärgernis in der schwersten Krise des Gastgewerbes seit dem Zweiten Weltkrieg. «Die Hochzeits- oder Geburtstagsgesellschaft schläft bereits im Haus, und wenn sie aufwachen, dann müssen am Morgen des Festtages aus der geladenen Gästeschar fünf erwählt werden. Das ist noch nicht einmal das Brautpaar mit deren Eltern. Wie soll das gehen?», fragte Geppert. Er kritisierte zugleich, dass die Regelwerke nur für Juristen zu verstehen seien. «Hier fehlt es zwischen dem Tweet eines Politikers und dem Gesetzestext noch etwas mehr an Kommunikationswillen.» (dpa)

Bayern

17.10. 12:14

Innenminister: Mehr Masken-Kontrollen in Bus und Bahn und auf Plätzen

Vor allem in Bussen und Bahnen sowie auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen wird die Polizei in Bayern verstärkt das vorgeschriebene Tragen einer Mund-Nasen-Maske kontrollieren. «Wir müssen alles unternehmen, um die sprunghafte Ausbreitung des hochgefährlichen Virus einzudämmen und gleichzeitig einen Lockdown zu verhindern», begründete Innenminister Joachim Herrmann am Samstag das Vorgehen. Gerade das Tragen einer Alltagsmaske helfe. «Leider sind nicht alle vernünftig genug, das zu kapieren.» Deshalb werde es die Polizei bayernweit auch nicht bei mahnenden Worten belassen, kündigte Herrmann an. Stattdessen würden die Beamten konsequent ein Verwarnungsgeld verhängen oder sogar Anzeige beim Gesundheitsamt erstatten. «Dann drohen saftige Geldbußen von mindestens 250 Euro.» Bislang stellten bayerische Polizisten rund 25 000 Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. (dpa)

Bayern

17.10. 11:45

Neuer Tageshöchstwert an Neuinfektionen in Deutschland

7.830 Menschen haben sich innerhalb eines Tages mit dem Coronavirus angesteckt. Das Robert-Koch-Institut meldet einen neuen Höchstwert bei den Neuinfektionen in Deutschland. In den vergangenen Tagen nahmen die Corona-Zahlen in Deutschland rasant zu. Und auch in vielen anderen europäischen Ländern sind die Zahlen zuletzt extrem gestiegen. Deshalb gilt ab heute eine Reisewarnung für 15 weitere Regionen in Europa.

Deutschland

17.10. 10:52

Söder warnt vor «Kontrollverlust in einigen Regionen in Deutschland»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt mit Blick auf die Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten vor einem «Kontrollverlust in einigen Regionen in Deutschland». «Das ist hochgefährlich», sagte der CSU-Politiker der «Passauer Neuen Presse» (Samstag). «Wenn keine Nachverfolgung der Infektionen mehr möglich ist, so wie in den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Tschechien, muss man die Kontakte generell begrenzen. Das geht nur mit einem Lockdown oder ähnlichen strikten Maßnahmen.» Er teile die Befürchtungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen nicht weit genug gingen. «Wir dürfen Corona nicht schön- oder kleinreden. Wir müssen grundlegende Entscheidungen treffen. Wenn wir das nicht tun und nur halbherzig vorgehen, steuern wir unwillkürlich auf einen zweiten Lockdown zu. Wer keinen Lockdown will, der muss jetzt entschlossen handeln», sagte Söder. (dpa)

Deutschland

17.10. 10:02

Belgien trifft strenge Corona-Maßnahmen

In Belgien sollen wegen der drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen alle Restaurants und Gaststätten für vier Wochen schließen. Das kündigte die belgische Regierung an. Zudem soll es demnach täglich von Mitternacht bis 5 Uhr morgens landesweit eine Ausgangssperre geben. Die Bürger sind außerdem angehalten, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten und nur noch mit einer Person außerhalb des eigenen Haushalts einen engeren Kontakt zu pflegen. Belgien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern Europas. Die Behörden des Elf-Millionen-Einwohner-Landes meldeten zuletzt im Sieben-Tages-Schnitt knapp 6000 registrierte Fälle innerhalb von 24 Stunden.

WELT

17.10. 09:39

Berlin-Brandenburg stoppt Beherbergungsverbot

Das Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots ist in einem weiteren Bundesland gestoppt: Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat zwei Eilanträgen stattgegeben, teilte das Gericht mit. In anderen Bundesländern gab es teils ähnliche, teils gegenteilige Urteile. Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg gab einem Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot statt und sah den Einschnitt ins Grundrecht auf Freizügigkeit als unverhältnismäßig an. Auch das niedersächsische Oberverwaltungsgericht erklärte die Regelung in einem Eilverfahren für rechtswidrig. Sachsen und das Saarland strichen die Regel freiwillig. In Bayern gibt es das Beherbergungsverbot von Samstag an nicht mehr. Berlin hatte wie Thüringen ohnehin auf das Verbot verzichtet. Die Oberverwaltungsgerichte in Schleswig-Holstein und Hamburg wiesen hingegen Eilanträge gegen das Beherbergungsverbot ab.

Deutschland

17.10. 09:13

Experten erwarten bald 10.000 Corona-Neuinfektionen täglich

Experten erwarten, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen schon in wenigen Tagen eine weitere Rekordmarke erreicht. "Auch in Deutschland wird die Zahl der Neuinfektionen in der kommenden Woche voraussichtlich die Grenze von 10.000 überschreiten", sagte der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). Daran könnten, so der Mediziner, auch die jetzt getroffenen Maßnahmen wenig ändern, weil die sich erst "in frühestens fünf bis zehn Tagen auswirken". Der SPD-Fraktionsvize und Epidemiologe Karl Lauterbach befürchtet bei einem weiteren dauerhaften Anstieg der Fallzahlen, dass die Krankenhauskapazitäten nicht ausreichen, um die schweren Corona-Fälle angemessen zu behandeln. "Bei täglich 10.000 Fällen ist spätestens in zwei Monaten der Punkt erreicht, bei dem zu wenige Intensivbetten für die Corona-Patienten bereitstehen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post". Der Gesundheitsexperte empfiehlt allerdings, erst einmal die jetzt beschlossenen Maßnahmen wirken zu lassen. "Ob sie wirklich ausreichen, ist aber fraglich", sagte der Leverkusener Bundestagsabgeordnete. (ots)

Deutschland

17.10. 08:40

Chamer Testzentrum am Volksfestplatz zieht um

Das Corona-Testzentrum auf dem Chamer Volksfestplatz zieht um. Ab heute ist es gegenüber, im Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes an der Further Straße zu finden. Das Testzentrum an der Osserstraße bleibt dagegen ganz normal bestehen. Da beide Testzentren nicht weit auseinanderliegen empfiehlt das Chamer Landratsamt am Volksfestplatz zu parken. Damit die Tests reibungslos durchgeführt werden können, muss man sich vorab im Internet registrieren.Den Link zur Anmeldung finden Sie hier: https://corona.centogene.com/login

Cham

17.10. 08:15

Ab sofort Maskenpflicht in Regensburger Innenstadt

In Regensburg müssen sich die Menschen jetzt auf eine erweiterte Maskenpflicht einstellen. Wegen der hohen Corona-Zahlen muss man in den Fußgängerzonen, aber zum Beispiel auch auf der Steinernen Brücke Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gleiche gilt unter anderem auch für’s Theater. Hier muss man seine Maske auch während der Vorstellung auflassen. Gestern lag der Corona-Warnwert für Regensburg bei 45. Und damit nur knapp unter der nächsten Stufe von 50, aber der noch strengere Regeln gelten.

Regensburg Stadt

17.10. 08:00

Mehr Maske, weniger Kontakte: Neue Regeln für Bayerns Corona-Hotspots

Wegen der in vielen Regionen stark steigenden Corona-Infektionszahlen gelten in weiten Teilen Bayerns ab diesem Samstag deutlich schärfere Auflagen. Da weite Teile von Schwaben, Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz und Oberfranken inzwischen bei den relevanten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen Werte von mehr als 35 und oft auch über 50 vorweisen, gilt hier etwa eine erweiterte Maskenpflicht. Das Innenministerium kündigte an, dass die Polizei ab Samstag die Einhaltung verstärkt kontrollieren werde. Das heißt, es müssen überall dort Masken getragen werden, wo Menschen dichter oder länger zusammenkommen. Eine Maskenpflicht gilt dann etwa in Fußgängerzonen, auf Marktplätzen, in allen öffentlichen Gebäuden, an Hochschulen auch in Vorlesungen, aber auch auf Begegnungs- und Verkehrsflächen wie etwa in Fahrstühlen und in Eingangsbereichen von Hochhäusern. Außerdem müssen Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sowie auf Tagungen, Kongressen, Messen, in Kinos und Kulturstätten. Auch in den Schulen in betroffenen Gebieten mit einer Inzidenz ab 35 gilt die Maskenpflicht im Unterricht für Schüler und Lehrer, ab einem Wert von 50 auch in Grundschulen, Horten und in der Mittagsbetreuung. Die landesweit gültige Corona-Ampel sieht zudem vor, dass sich bei Werten über 35 in den Regionen nur noch Bewohner von zwei Hausständen oder maximal 10 Personen treffen dürfen. Bei einer sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 50 dürfen sich nur noch zwei Hausstände oder maximal fünf Personen treffen. Auch Kneipengänger in Hotspotregionen müssen ab Samstag umdenken: Bei Überschreiten des 35er-Werts müssen Gaststätten um 23.00 Uhr schließen, zudem darf dann an Tankstellen kein Alkohol mehr verkauft werden, und es gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 50 gelten die Sperrstunde und die beiden anderen Verbote schon ab 22.00 Uhr. Trotz der sich derzeit verschärfenden Situation gelten ab Samstag aber auch zwei Lockerungen: Das umstrittene Beherbergungsverbot ist nicht mehr gültig, das heißt auch Menschen aus innerdeutschen Risikokgebieten dürfen wieder ohne negatives Testergebnis in Bayerns Hotels oder auf den Campingplätzen beherbergt werden. Zudem gibt es für Gottesdienst unter freiem Himmel im Freistaat keine Obergrenze für Teilnehmerzahlen mehr. Solange die Hygienevorschriften eingehalten werden, als Abstand und Maskenpflicht, dürfen damit auch mehr als die bisher zugelassenen 200 Personen gemeinsam beten. (dpa)

Bayern

16.10. 19:27

Weniger Zuschauer in den Stadien

Wachsende Coronavirus-Infektionszahlen in allen Teilen Deutschlands führen am Wochenende zu deutlich niedrigeren Zuschauerzahlen in der Fußball-Bundesliga. Der FC Augsburg muss sein Heimspiel gegen Spitzenreiter RB Leipzig ebenso ohne Zuschauer austragen wie der SC Freiburg sein Heimspiel gegen Werder Bremen. In weiteren Stadien werden nur maximal 300 Menschen zugelassen sein.

Deutschland

16.10. 18:29

Bayern hebt Teilnehmer-Obergrenze für Gottesdienste im Freien auf

Für Gottesdienste unter freiem Himmel gibt es in Bayern künftig keine Personenobergrenze mehr. Die bisherige Höchstzahl von 200 Teilnehmern gelte ab Samstag nicht mehr, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Dies sei für die Gläubigen und die Kirchen gerade mit Blick auf Allerheiligen und Weihnachten eine wichtige Botschaft. Es bleibe aber dabei, dass bei den Gottesdiensten die Abstandsregeln, die Maskenpflicht und auch die Hygienekonzepte eingehalten werden müssten. «Ich vertraue hier auf die Umsetzung der Pfarrgemeinden und der Gottesdienstbesucher», sagte Herrmann.

Die Kirchen nahmen die Entscheidung mit Erleichterung auf. «Gerade in diesem Jahr ist Weihnachten ganz besonders wichtig, alle sollen teilnehmen können», sagte der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, der dpa. «Wir sind gegenwärtig eine verwundete Gesellschaft. (...) Es ist ungewiss, wann wir uns wieder berühren können. Deswegen sehen sich die Menschen nach Heilung. Weihnachten ist ein Fest, das sinnlich ist, wo Lichter eine Rolle spielen.» Die Kirchen vor Ort würden nun entscheiden, wie genau Weihnachtsgottesdienste im Freien ablaufen können: auf Wiesen, Sportplätzen oder vor Kirchen. In den Kirchen werden ebenfalls Gottesdienste stattfinden.

Auch die katholische Kirche zeigte sich zufrieden. «Zusammenzukommen und gemeinsam Gottesdienst zu feiern, ist ein Herzstück der Kirche», erklärte die Erzdiözese München und Freising. «Selbstverständlich sind Regelungen, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendig sind - etwa das Tragen von Alltagsmasken und das Einhalten von Abständen - weiterhin auch während Gottesdiensten und anderen Feierlichkeiten im Freien erforderlich.» 

Bayern

16.10. 17:59

Weiden mit neuen Maßnahmen

Die Stadt Weiden i.d.OPf. hat heute, Freitag, 16.10.2020 einen 7-Tages-Inzidenzwert an Corona-Neuinfektionen von 93,6 erreicht. Daher ergreift die Stadt Weiden i.d.OPf. notwendige Maßnahmen zum Schutz vor weiteren Neuinfektionen. Die ergriffenen Maßnahmen betreffen insbesondere private Zusammenkünfte.

Oberbürgermeister Meyer: „Die Infektionszahlen in der Stadt Weiden i.d.OPf. sind in den vergangenen Tagen kontinuierlich angestiegen. Damit dieser Anstieg eingedämmt wird, müssen für das Stadtgebiet nun besondere Maßnahmen getroffen werden. Die Regelungen bis 26. Oktober 2020 treffen insbesondere private Feiern. Ich bedauere die Einschränkungen, die jetzt möglicherweise auch besondere Lebensereignisse betreffen. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Weiden i.d.OPf. um Verständnis und um ihre Mithilfe. Bitte halten Sie sich an die notwendigen Maßnahmen. Tragen Sie dort wo sie mit Anderen dichter oder länger zusammen kommen auf jeden Fall eine Maske. Ich empfehle die Maske nicht nur in der Fußgängerzone, wo die Maske ab morgen verpflichtend zu tragen ist, sondern darüber hinaus auch in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen wie Fahrstühlen, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern, in Bildungsstätten, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz. Ich danke Ihnen allen sehr herzlich. Halt‘ ma zam.“

Oberpfalz

16.10. 17:57

Maskenpflicht soll strenger kontrolliert werden


Ab morgen will die Polizei in Bayern die neue Maskenpflicht strenger kontrollieren. Innenminister Herrmann sagte, man müsse alles unternehmen, um die sprunghafte Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und einen Lockdown zu verhindern. Deshalb soll der Druck auf Maskenverweigerer erhöht werden. Vor allem im öffentlichen Personenverkehr sowie auf stark frequentierten Plätzen soll es Kontrollen geben.

Bayern

16.10. 17:57

Maskenpflicht soll strenger kontrolliert werden


Ab morgen will die Polizei in Bayern die neue Maskenpflicht strenger kontrollieren. Innenminister Herrmann sagte, man müsse alles unternehmen, um die sprunghafte Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und einen Lockdown zu verhindern. Deshalb soll der Druck auf Maskenverweigerer erhöht werden. Vor allem im öffentlichen Personenverkehr sowie auf stark frequentierten Plätzen soll es Kontrollen geben.

Überregional

16.10. 17:56

14 neue Fälle im Landkreis Regen

Nachdem am Donnerstagabend erneut ein Fall am Abend bekannt wurde, wurden am Freitag, 16. Oktober,  der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 14 Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 167 bestätigte Fälle aufgetreten; damit konnten bisher insgesamt 363 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 102,05 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Niederbayern

16.10. 17:51

Ansteigende Corona-Fallzahlen auch im Landkreis Straubing-Bogen: Landrat Josef Laumer mit eindringlichem Appell und Bitte

Nun haben die allgemein steigenden Coronazahlen auch den Landkreis Straubing-Bogen erreicht. Mit aktuell 24 infizierten Personen (Stand 16.10., 9 Uhr) gibt es einen neuen Höchststand seit Juli. Auch die Zahl der neu positiv getesteten Menschen aus dem Landkreis ist in den vergangenen sieben Tagen deutlich angestiegen – 17 neue Fälle wurden gemeldet (Stand 16.10., 9 Uhr), alleine am Mittwoch (acht) und Donnerstag (sechs) insgesamt 14. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit laut den offiziellen Zahlen des LGL mit Stand 16. Oktober, 9 Uhr, bei 16,81. Die Zahlen werden allerdings definitiv weiter steigen, dies hat sich im Verlaufe des Freitag bereits angedeutet: Noch am Freitag wird die Inzidenz auf über 20 steigen und die Zahl der aktuell infizierten Personen auf über 30. Die große Anzahl an Kontaktpersonen im dreistelligen Bereich bedeutet zudem einen extremen Aufwand für das Gesundheitsamt in der Ermittlung und die Gefahr einer weiteren Ausbreitung.

Am Freitag wurde auch ein Fall an der Ludmilla-Realschule in Bogen bekannt. Betroffen ist eine sechste Klasse. Neben der Indexperson sind 26 Schüler*innen als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne und wurden bzw. werden vom Gesundheitsamt informiert. Die Kategorisierung der Lehrkräfte läuft noch. 

Angesichts der aktuellen Entwicklungen bittet Landrat Josef Laumer die Bevölkerung eindringlich darum, die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen auch weiterhin einzuhalten und beim Auftreten von Symptomen, die für eine COVID-Erkrankung sprechen könnten, sich selbst zu isolieren und sich wegen des weiteren Vorgehens an den Hausarzt zu wenden. „Die Menschen bei uns im Landkreis haben sich bisher sehr diszipliniert verhalten. Die seit Monaten sehr geringen Infektionszahlen bei uns zeigen dies. Für dieses Verständnis bedanke ich mich sehr herzlich. Jetzt befinden wir uns aber in einer kritischen Phase. Man merkt, dass mittlerweile oftmals etwas Leichtsinn herrscht. Beispiele aus anderen Regionen sollten jedem vor Augen führen, dass dies fatale Folgen haben kann. Fatale Folgen für die Allgemeinheit, denn die daraus resultierenden Beschränkungen sind unumgänglich und treffen jeden. Jeder sollte sich bewusst sein, dass er mit seinem Verhalten zur Eindämmung des Virus beitragen kann und bei einem Fehlverhalten riskiert, dass im schlimmsten Fall Geschäfte und Gaststätten wieder geschlossen werden müssen oder z.B. Sportvereine nicht mehr vor Zuschauern ihren Sport treiben dürfen oder diesem gar nicht nachgehen können. Deshalb meine Bitte: Seien Sie so vernünftig und halten sich an die Abstands- und Hygieneregeln, die Maskenpflicht und an die Regelungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.“

Auch Dr. Beate Biermaier, Leiterin des Gesundheitsamtes, macht dies deutlich: „Aufgrund der im Vergleich zum Frühjahr gelockerten Kontaktbeschränkungen haben wir heute viel mehr Kontaktpersonen als damals, die alle durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ermittelt werden müssen. Das macht die Situation schwerer beherrschbar. Denn irgendwann droht die Gefahr, dass Infektionsketten nicht mehr nachverfolgbar und einzudämmen sind, wenn es zu viele Fälle gibt. Mit der Folge, dass das Ausbruchsgeschehen sprunghaft ansteigt, auf Risikogruppen übergreift und eine Negativ-Spirale in Gang setzt. Das wollen wir verhindern und deshalb bitten wir, geplante größere Feiern und Treffen zu verschieben und die Kontakte auf einen überschaubaren, begrenzten Personenkreis einzuschränken, um damit zu verhindern, dass restriktive Maßnahmen oder sogar ein zweiter Lockdown erlassen werden müssen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen.“ 

Niederbayern

16.10. 16:58

Jazzweekend trotz Corona

Das Neumarkter Jazzweekend startet heute trotz Corona, aber anders als gewohnt.  Um den nötigen Abstand einhalten zu können finden die Konzerte im Festsaal des Residenzgebäudes statt. Die Veranstaltungen sind kürzer als sonst, es gibt keine Pause und auch kein Catering. Die Eintrittskarten für das Neumarkter Jazzweekend werden nur im Vorverkauf angeboten, man kann sie online oder auch telefonisch kaufen. 

Neumarkt

16.10. 15:57

Drei neue Fälle im Landkreis Schwandorf 

Am heutigen Freitag sind drei neue Infektionen bekanntgeworden. Die positiv getesteten Personen wohnen in Dieterskirchen, Nabburg und Bruck. Eine der in den letzten Tagen gemeldeten Personen musste heute in ein Krankenhaus eingeliefert werden, so dass aktuell zwei Covid-Patienten stationär behandelt werden. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Schwandorf gestern wie heute bei 14,88. Gemäß der gestern vom Ministerrat beschlossenen „Corona-Ampel für Bayern“ steht die Ampel bei diesem Wert auf grün.

In der Zulassungsstelle am Landratsamt Schwandorf kann seit einiger Zeit wieder ohne vorherige Terminvereinbarung vorgesprochen werden. Der Einlass erfolgt von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 15.30 Uhr und am Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr am Haupteingang des Landratsamtes. Gemäß den gebotenen Hygieneschutzvorschriften wird jedoch nur einer begrenzten Anzahl von Personen gleichzeitig Einlass in das Amtsgebäude gewährt. Aktuelle Informationen können auf der Internetseite des Landkreises unter „Bürgerservice – Kfz- Zulassung/Führerschein“ abgerufen werden.

Schwandorf

16.10. 15:26

Corona-Teststation am Volksfestplatz zieht um

Das bisherige „mobile Testzentrum“ auf dem Volksfestplatz Cham zieht auf die gegenüberliegende Straßenseite und ist ab Samstag, 17.10.2020, im Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes – Kreisverband Cham an der Further Straße (ehemals Autohaus Breu) zu finden (siehe Lageplan). Der Eingang befindet sich gegenüber vom Volksfestplatz (Further Straße 10). Das stationäre Testzentrum in der Osserstraße 22 bleibt bestehen.

Für beide Testzentren gilt wie bisher: Bitte die zugelassenen Parkmöglichkeiten am Volksfestplatz bzw. dem gegenüberliegenden Parkplatz an der Further Straße nutzen. Die mobile Teststation befindet sich in Sichtweite gegenüber vom Volksfestplatz (Further Straße 10). Der kurze Fußweg vom Volksfestplatz zur stationären Teststation Osserstraße 22 ist ausgeschildert.

 

Auch die Öffnungszeiten bleiben dieselben:

·         Stationäres Testzentrum, Cham, Osserstraße 22: Montag bis Samstag 8 bis 18 Uhr

·         Mobiles Testzentrum, Cham, Further Straße 10 (gegenüber vom Volksfestplatz): Montag bis Mittwoch, Freitag und Samstag 10 bis 15 Uhr; Donnerstag 13 bis 18 Uhr

 

Das Landratsamt weist nachdrücklich darauf hin, dass in und vor den Testzentren eine Maskenpflicht besteht und das Abstandsgebot (1,5 m) gilt.

Damit die Tests möglichst reibungslos durchgeführt werden können, muss eine Vorabregistrierung durch die zu testenden Personen digital erfolgen: https://corona.centogene.com/login . Eine Registrierung vor Ort ist zeitaufwendig und wird allenfalls in begründeten Einzelfällen möglich sein. Termine werden nicht vergeben. Eine genaue Anleitung zur Vorabregistrierung finden Sie hier: https://www.landkreis-cham.de/media/33186/anleitung-zur-registrierung-akualisiert.pdf. Für den Test fallen keine Kosten an.

Cham

16.10. 13:14

20. Todesfall um Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist der 20. Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. In einem Altenheim verstarb eine 90-jährige Frau mit schwerster Vorerkrankung. Im Landkreis Neumarkt wurden zwei weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 44 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 638.

Neumarkt

16.10. 13:01

Flicks Appell bei steigenden Corona-Zahlen: «An die Regeln halten»

Bayern-Trainer Hansi Flick hat angesichts der stark zunehmenden Corona-Infektionen appelliert, sich an die Verhaltensregeln zu halten und auf die Kontakte zu achten. Das gelte auch im Profi-Fußball, in dem die Corona-Fälle auch zunehmen. 

«Wir alle wissen nicht, wie es weitergeht, aber wir alle sollten uns an die Regeln halten. Die Maske zu tragen, ist schon ein guter Schutz», sagte der 55-Jährige am Freitag in München. Es stelle sich auch immer wieder die Frage, mit wem man sich treffe. «Ist das sinnvoll, muss es unbedingt sein», fragte der Trainer des FC Bayern.

Auszuschließen seien Infektionen natürlich nie. «Bei uns ist, toi, toi, toi, noch kein Fall gewesen. Aber wir wissen auch alle, dass es relativ schnell gehen kann», sagte Flick zur Lage beim deutschen Rekordmeister: «Wir schützen uns hier vor Ort höchstmöglich. Das ist auch die Aufgabe von jedem. Wir müssen auch an die Leute denken, die als Risikogruppe gelten. Wir können sie schützen, indem wir uns schützen durch möglichst wenig Kontakte.» Es seien doch insgesamt «wenige Dinge, die wir beachten müssen, die aber enorm positive Auswirkungen haben». 

Bayern

16.10. 12:57

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 27. Es gibt 1.741 Kontaktpersonen, davon sind 712 positive Fälle (+ 7 im Vergleich zum Vortag) registriert. 651 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 15.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

 

Kelheim

16.10. 11:45

Maskenpflicht im Hort

Familienministerin Trautner: „Wir schaffen bei der Maskenpflicht den Gleichklang von Grundschule, Mittagsbetreuung und Hort“

Kinder und Personal müssen künftig auch in den Horten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der Rahmenhygieneplan wird entsprechend geändert. Bayerns Familienministerin Carolina Trautner begründete diesen Schritt mit dem sich weiter verschärfenden Infektionsgeschehen: „Unsere Grundschulkinder tragen schon jetzt am Vormittag auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung. Da in unseren Horten meist Kinder aus unterschiedlichen Klassen, oft sogar aus unterschiedlichen Schulen, zusammenkommen, führen wir auch in den Horten eine Maskenpflicht ein. Damit vermeiden wir auch weiterhin, dass dort, wo es zu einer Infektion kommt, diese innerhalb der Einrichtungen weitergetragen wird.“

Die Maskenpflicht gilt für das Personal und für die betreuten Kinder. Bereits jetzt gibt es im Bereich der Kindertageseinrichtungen und der Schulen ein Ampelsystem. In Stufe 1 (grün) und Stufe 2 (gelb) sind die Betreuungsräumlichkeiten der Horte von der Maskenpflicht ausgenommen. Diese Regelung entspricht der in den Grundschulen, in der die Maskenpflicht in diesen Stufen mit Erreichen des Sitzplatzes endet. Damit herrscht in Stufe 1 und Stufe 2 in den Gruppenräumen, aber auch in den Mehrzweckräumen sowie den Außenbereichen (ohne Zugangswege und Pausenhöfe) keine Maskenpflicht. In Stufe 3 (rot) gilt im Hort die Maskenpflicht ausnahmslos. Außerhalb der Horte bleibt es bei den bisherigen Regelungen, d.h. Kinder müssen in der Kindertageseinrichtung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Personal kann in Stufe 1 eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, in Stufe 2 und 3 muss diese durchgängig getragen werden.

Aktuell (Stand 15. Oktober 2020) sind in Bayern 121 der rund bayerischen 9.800 Kindertageseinrichtung von Corona(verdachts)fällen betroffen, das sind rund 1,2 Prozent. Davon sind 36 Einrichtungen ganz und 85 Einrichtungen nur zum Teil geschlossen.

 

Bayern

16.10. 11:38

Bayern hebt Teilnehmer-Obergrenze für Gottesdienste im Freien auf

Für Gottesdienste unter freiem Himmel gibt es in Bayern künftig keine Personenobergrenze mehr. Die bisherige Höchstzahl von 200 Teilnehmern gelte ab Samstag nicht mehr, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Dies sei für die Gläubigen und die Kirchen gerade mit Blick auf Allerheiligen und Weihnachten eine wichtige Botschaft. Es bleibe aber dabei, dass bei den Gottesdiensten die Abstandsregeln, die Maskenpflicht und auch die Hygienekonzepte eingehalten werden müssten. «Ich vertraue hier auf die Umsetzung der Pfarrgemeinden und der Gottesdienstbesucher», sagte Herrmann. 

Bayern

16.10. 11:23

In Bayern gibt es ab Samstag kein Beherbergungsverbot mehr

 Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern an diesem Freitag aus. Die Staatsregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, «wir belassen es dabei», sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Bayern

16.10. 10:41

Freie Wähler sagen wegen Corona Landesparteitag in Landshut ab

Wegen der steigenden Corona-Zahlen in ganz Bayern sagen die im Freistaat mit der CSU regierenden Freien Wähler ihren Landesparteitag am 24. Oktober in Landshut ab. Das teilte ein Sprecher der Partei am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit. In den vergangenen Tagen hätten sich die Vorzeichen massiv verschlechtert, weshalb die Entscheidung zur Absage aus Sicherheitsaspekten getroffen worden sei, hieß es. 

Das Konzept hatte vorgesehen, dass die einige Hundert Delegierten aufgeteilt auf zwei Hallen an der Landesversammlung teilnehmen können. Da neben der Grundsatzrede von Parteichef Hubert Aiwanger unter anderem Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung standen, wäre eine Online-Veranstaltung rechtlich nicht möglich gewesen. Nun hoffe die Partei, den Parteitag im kommenden Jahr nachholen zu können, sobald es die Pandemie zulasse.

Bayern

16.10. 10:08

Deutschland von Risikogebieten umgeben

Ab morgen gilt jedes Nachbarland Deutschlands zumindest teilweise als Corona-Risikogebiet. Die Bundesregierung hat jetzt unter anderem auch Regionen in Italien in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Derzeit gilt für Reiserückkehrer ohne negativen Test noch eine 14-tägige Quarantänepflicht. Ab dem 8. November soll eine zehntägige Quarantänepflicht gelten, "freitesten" kann man sich dann erst nach fünf Tagen.
 

Deutschland

16.10. 09:16

Österreich stellt Corona-Ampel für vier Bezirke auf Rot

 Angesichts der sich ausweitenden Pandemie hat Österreich erstmals seine Corona-Ampel für vier Bezirke in drei westlichen Bundesländern auf Rot gestellt. Betroffen seien Wels Stadt in 

Oberösterreich, Hallein in Salzburg sowie Innsbruck Stadt und Innsbruck Land in Tirol, wie die Nachrichtenagentur APA am Donnerstagabend nach einem Treffen der zuständigen Expertenkommission berichtete. Für diese Bezirke bestehe ein sehr hohes Risiko, hieß es. Innsbruck-Land und Hallein grenzen an Bayern.

In ganz Österreich war die Zahl der registrierten Neuinfektionen binnen eines Tages auf den Rekordwert von 1552 Fällen gestiegen. Laut Innenministerium wurden allein in Wien 480 neue Fälle registriert. Die Ampel für die Bundeshauptstadt bleibt aber weiter auf Orange. Im Vergleich zu Deutschland sind die Zahlen in Österreich - unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl - in etwa doppelt so hoch.

Die Corona-Ampel ist in Österreich seit Anfang September in Betrieb. Mit ihrer Hilfe wird die Infektionslage jede Woche neu bewertet und auf einer Karte farblich dargestellt - in der Regel für jeden Bezirk, entsprechend etwa den deutschen Landkreisen, sowie für das Bundesland Wien. Die Farben reichen von Grün (Risiko: niedrig) über Gelb (mittel) und Orange (hoch) bis Rot (sehr hoch). Kriterien sind Fallzahlen der vergangenen sieben Tage, Nachverfolgbarkeit der Ansteckungen, Auslastung der Krankenhausbetten und Gesamtzahl an Tests. Außerdem wird berücksichtigt, ob eine Region viele Touristen oder Pendler hat.

WELT

16.10. 07:24

Bayerns Jäger wollen Versammlung trotz Corona-Bedenken durchziehen

Bayerns Jäger ziehen ungeachtet der steigenden Corona-Gefahren ihre Mitgliederversammlung mit bis zu 400 Teilnehmern am Samstag in Nürnberg durch. Der Landesausschuss des Jagdverbandes habe sich am Donnerstagabend mit großer Mehrheit für die Durchführung der Veranstaltung auf dem Nürnberger Messegelände ausgesprochen, sagte ein Verbandsprecherin. Es gebe grünes Licht sowohl vom Gesundheitsministerium als auch vom Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg, sagte sie.   

Dabei hatte es zuvor Kritik von oberster Stelle auch aus den eigenen Reihen gegeben. Der Vizepräsident des Verbandes, Thomas Schreder, hatte zu Bedenken gegeben, zu dem Treffen kämen Menschen aus den Corona-Hot-Spots des Landes zusammen, darunter auch zahlreiche Politiker in den Reihen der Jägerschaft. «Wenn ich es alleine entscheiden müsste, dann würde ich der Gesundheit Vorrang geben», sagte Schreder am Donnerstag.

Unter den 420 zur Versammlung angemeldeten Mitgliedern seien Leute aus den bayerischen Corona-Hotspots wie Berchtesgadener Land, Memmingen, Schweinfurt und dem Landkreis Regen. Für einige Gebiete hatten die Gesundheitsämter 7-Tage-Inzidenzen von mehr als 90 gemeldet.  

Die Stadt Nürnberg als Austragungsort lag am Donnerstag laut städtischem Gesundheitsamt bei 49,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen und damit über dem Vorwarnwert von 35, aber noch ganz knapp unter dem Warnwert von 50.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte am Donnerstag, Kongresse hätten sich bisher - im Gegensatz etwa zu privaten Feierlichkeiten - nicht als Hotspots für das Infektionsgeschehen herausgestellt. Deshalb sei das Abhalten von Veranstaltungen wie der in Nürnberg geplanten «noch vertretbar». Ähnlich äußerte sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), der auf der Teilnehmerliste für die Nürnberger Veranstaltung steht.  

Innerhalb des bayerischen Jagdverbandes gibt es seit einiger Zeit Verwerfungen. Seit dem Rückzug des Präsidenten und CSU-Landtagsabgeordneten Jürgen Vocke vor einem Jahr steht Bayerns Jägerschaft ohne Präsidenten da. Das Amt hat kommissarisch Vizepräsident Schreder übernommen, der sich auch um die Nachfolge Vockes bewirbt. Als Gegenkandidat tritt der CSU-Landtagsabgeordnete Ernst Weidenbusch an. 

Bayern

16.10. 05:54

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist wieder gestiegen

Die Gesundheitsämter meldeten gut 7.300 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Letzten Freitag waren es noch etwas über 4.500. Die sogenannte Reproduktionszahl lag Schätzungen zufolge bei 1,08. Das bedeutet, dass eine infizierte Person im Schnitt etwas mehr als eine weitere Person ansteckt.
 

Deutschland

16.10. 04:15

Söder: Beherbergungsverbot wird Stück für Stück auslaufen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geht nun auch auf Distanz zu dem bundesweit umstrittenen Beherbergungsverbot für Urlauber aus Corona-Hotspots. Die Einschränkungen für Reisende aus Gegenden mit besonders hohen Infektionszahlen seien im Kampf gegen die Seuche «in der Tat nicht das Wichtige. Das wird jetzt auch Stück für Stück auslaufen», sagte der CSU-Chef am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung «Markus Lanz». Das liege auch daran, dass Gerichte die Verbote teilweise kassieren. Söder sagte mit Blick auf Bayern: «Auch bei uns wird das so sein, dass wir das Stück für Stück auslaufen lassen» - Voraussetzung sei aber, dass die Menschen sich an die neuen, strengeren Kontaktbeschränkungen hielten. 

Am Donnerstag hatte die bayerische Regierung beschlossen, dass das Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots bis auf Weiteres in Kraft bleiben soll. Es solle aber bis nach den Herbstferien regelmäßig überprüft werden. Bisher dürften Touristen aus Gegenden mit besonders hohen Corona-Zahlen nur in ein Hotel, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. 

Das Beherbergungsverbot war bei den Beratungen der Ministerpräsidenten im Kanzleramt am Mittwoch am umstrittensten, Länder wie Nordrhein-Westfalen und Thüringen setzen es gar nicht um. Bund und Länder fanden denn auch keine Einigung und vertagten das Thema erst einmal bis zum 8. November. Am Donnerstag kippten Gerichte in Baden-Württemberg und Niedersachsen die jeweiligen Verbote. Sachsen und das Saarland strichen die Regel. Dagegen lehnte das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht am späten Donnerstagabend einen Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot in dem Bundesland ab. 

Bayern

15.10. 17:58

Grundschule in Ettmannsdorf auch morgen geschlossen

Am heutigen Donnerstag sind im Landkreis Schwandorf sieben neue Infektionen zu vermelden. Die positiv getesteten Personen wohnen in Oberviechtach, Altendorf, in zwei Fällen in Maxhütte-Haidhof und in drei Fällen in Bruck in der Oberpfalz.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Schwandorf aktuell bei 14,9.

Zum Vergleich:

aktueller Wert der Oberpfalz             28,3

aktueller Wert in Bayern                    33,3

aktueller Wert in Deutschland          34,1

Derzeit befindet sich ein Covid-Patient im Landkreis in stationärer Behandlung. Wie es in den nächsten Wochen weitergeht, müssen wir aufmerksam verfolgen. Denn die Zahlen für die Länder und Staaten um uns in Bayern herum sprechen momentan eine etwas schrillere Sprache.

Die Frage, wie lange die Grundschule in Ettmannsdorf geschlossen werden muss, lässt sich heute noch nicht beantworten. Entscheidend ist, ob im Zuge der laufenden Testungen neue Infektionen identifiziert werden können.

Schwandorf

15.10. 17:46

Die Zahlen im Landkreis Regen steigen weiter

Nachdem am Mittwochabend noch ein Fall bekannt wurde, wurden am Donnerstag, 15. Oktober,  der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 25 Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 152 bestätigte Fälle aufgetreten; damit konnten bisher insgesamt 348 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 91,72 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Niederbayern

15.10. 15:49

Wegen Corona: Eishockey-Routinier Schütz vorerst in DEL2

Der Olympiazweite Felix Schütz läuft wegen des verschobenen Saisonstarts in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorerst wieder für sein Jugendteam EV Landshut in der DEL2 auf. Der 32-Jährige unterschrieb bei den Niederbayern, für die er schon 2004/05 gespielt hatte, einen Vertrag bis zum Jahresende, teilte der Verein mit. Der langjährige Nationalspieler stand zuletzt für die Straubing Tigers in der DEL auf dem Eis, kam aber wegen der andauernden Corona-Spielpause nicht zum Einsatz.

«Momentan gibt es im gesamten Eishockey viele Fragezeichen. Auch im Ausland ist die Situation nicht so einfach. Ich möchte jetzt einfach nur Eishockey spielen», sagte der Routinier, der bislang über 300 Spiele in der DEL absolviert hatte. Sein Vertrag bei Landshut enthält eine Ausstiegsklausel, falls ihm ein Angebot aus einer höheren Liga vorliegen sollte.

Auch viele andere Spieler hatten sich zuletzt wegen der Unsicherheit über den Saisonstart in der DEL Vereinen in anderen Ligen im In- und Ausland angeschlossen.

Niederbayern

15.10. 15:24

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt

Im Landkreis Neumarkt wurden elf weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 44 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Davon wird im Klinikum Neumarkt derzeit eine Person stationär, nicht intensivmedizinisch behandelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 636.

Neumarkt

15.10. 15:13

Corona breitet sich weiter aus in Bayern

Das Coronavirus breitet sich in Bayern weiter aus. Am Donnerstag lagen nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittel (LGL) 13 Städte und Landkreise über dem wichtigen Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Darunter sind die Städte München, Augsburg, Schweinfurt, Weiden und Rosenheim sowie die Landkreise Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Rosenheim, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Rottal-Inn und Schweinfurt. Der Wert lag mit über 90 am höchsten im Landkreis Regen. Mit Stand vom Donnerstag verzeichnete das LGL in Bayern bislang 75 696 Infizierte sowie 2 698 Tote.

Bayern

15.10. 14:43

Söder sieht täglich wachsende Gefahr für zweiten Lockdown

Angesichts des starken Anstiegs von Corona-Fällen auch in Bayern sieht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine täglich wachsende Gefahr für einen erneuten Lockdown. «Die Lage ist leider ernst, und sie wird jeden Tag ernster», sagte er am Donnerstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Corona sei immer dramatischer in ganz Europa aktiv. Auch wenn es keinen Grund zur Panik gebe, sei die Situation sogar deutlich komplexer als im vergangenen Frühjahr. Denn jetzt stehe der Winter vor der Tür, und zugleich «explodieren die Zahlen in ganz Europa».

Söder betonte, dass sich Bayern auf Anfrage aus Tschechien bereit erklärt habe, Intensivpatienten aufzunehmen. Landesweit sei die Auslastung bei den Intensivbetten bereits bei mehr als 40 Prozent.

Söder betonte, die Staatsregierung werde alles tun, um einen Lockdown zu verhindern. Ob jedoch die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch in Berlin dafür ausreichten, sei zu bezweifeln.

Bayern

15.10. 14:35

Kabinett verschärft Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen  

In bayerischen Regionen mit hohen Corona-Zahlen gelten künftig strikte Beschränkungen für private Kontakte, zudem wird die Maskenpflicht in den betroffenen Städten und Landkreisen deutlich ausgeweitet. Das hat das Kabinett am Donnerstag beschlossen. Mit den Gegenmaßnahmen geht die Staatsregierung zum Teil über einen gemeinsamen Beschluss von Bund und Länder vom Mittwoch hinaus.

Schon bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in einer Region dürfen sich nur noch zwei Hausstände oder maximal 10 Personen treffen. Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 50 dürfen sich nur noch zwei Hausstände oder maximal fünf Personen treffen. Die Gesundheitsämter müssen dies zwingend anordnen. «Das ist eine Muss-Vorschrift für die Kommunen in der Umsetzung», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Kabinettssitzung.

Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in einer Region müssen zudem überall dort Masken getragen werden, wo Menschen dichter oder länger zusammenkommen - etwa in Fußgängerzonen, auf Marktplätzen, in allen öffentlichen Gebäuden, aber auch auf Begegnungs- und Verkehrsflächen wie etwa in Fahrstühlen und in Eingangsbereichen von Hochhäusern. Zudem gilt dann eine Maskenpflicht für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten. 

Und: Die Maskenpflicht gilt nach Worten Söders bei Überschreiten des 35er-Werts nicht nur für Schulen auch im Unterricht ab der fünften Klasse (beziehungsweise bei Überschreiten des 50er-Wertes auch an Grundschulen), sondern auch in Horten und in Mittagsbetreuungen. Zudem gelte eine Maskenpflicht dann auch «am Arbeitsplatz dort, wo kein Abstandhalten möglich ist, insbesondere bei Begegnungsflächen, in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen», betonte der Ministerpräsident.

Zudem gelten bei hohen Corona-Zahlen regional künftig strikte Sperrstunden in der Gastronomie. Bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen müssen Gaststätten um 23.00 Uhr schließen, zudem darf dann an Tankstellen kein Alkohol mehr verkauft werden, und es gilt dann ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 50 gelten die Sperrstunde und die beiden anderen Verbote schon ab 22.00 Uhr.

«Dies gilt nicht für ewig, sondern wir machen das jetzt mal für die nächsten vier Wochen, und dann überprüfen wir», erklärte Söder.

Bayern

15.10. 13:51

Europapolitiker Manfred Weber ist in Corona-Quarantäne

Der niederbayerische CSU-Vize Manfred Weber hat sich in Corona-Quarantäne begeben. Er sei darüber informiert worden, dass er mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person in Kontakt gewesen sei, schrieb der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament am Donnerstag auf Twitter. Er sei nun in Selbstisolation und warte auf ein erstes Testergebnis. «Passt alle auf euch auf.»

Ein Sprecher des CSU-Politikers sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass Weber derzeit in Brüssel in Quarantäne sei. «Entsprechend einer bereits erfolgten Abklärung mit den zuständigen medizinischen Behörden im Europäischen Parlament und in Deutschland wird Herr Weber heute Nachmittag alleine mit dem Auto nach Deutschland fahren und sich zuhause in die weitere Quarantäne begeben.» Weber lebt im niederbayrischen Wildenberg. 

Niederbayern

15.10. 13:50

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom Donnerstag einem Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot in dem Bundesland stattgegeben. Dieses gilt bislang für Gäste aus deutschen Regionen, in denen 50 oder mehr neue Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen registriert wurden. Die Antragsteller kommen aus dem Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen, der über dieser Marke liegt. Sie hatten einen Urlaub im Kreis Ravensburg gebucht. 

Das Beherbergungsverbot ist in Baden-Württemberg damit vorläufig mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt, wie das Gericht am Donnerstag in Mannheim mitteilte. Es können keine Rechtsmittel eingelegt werden.  

Das Gericht sah den Einschnitt in das Grundrecht auf Freizügigkeit als unverhältnismäßig an. Das Land habe auch nicht darlegen können, dass Hotels und Pensionen «Treiber» des Infektionsgeschehens seien, so dass drastische Maßnahmen nötig seien. Es sei den Antragstellern auch nicht zumutbar, bis zu 48 Stunden vor Ankunft genommene negative Corona-Tests vorzulegen. Man könne nicht gewährleisten, dass Reisende in so kurzer Zeit einen Corona-Test erlangen könnten (Az. 1S3 3156/20).

Deutschland

15.10. 13:49

Sachsen hebt Beherbergungsverbot in Corona-Pandemie auf

Sachsen hebt das Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Risikogebieten auf. Das kündigte die Regierung am Donnerstag nach einem Gespräch mit Landräten und Bürgermeistern aus dem Freistaat an. Die Regelung soll ab Samstag gelten.

Deutschland

15.10. 13:49

Leopoldina: Corona-Regeln nicht ausreichend

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina sieht die neu aufgestellten Corona-Regelungen der Bund-Länder-Runde als unzureichend an. «In den kommenden Tagen und Wochen kann die Eindämmung der Pandemie nur noch dann gelingen, wenn die Bundesländer verpflichtende und einheitliche Schutzmaßnahmen vereinbaren und durchsetzen», sagte der Präsident der Leopoldina, Gerald Haug, am Donnerstag in Halle. Dazu gehöre, bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tagen strengere Maßnahmen verpflichtend einzuführen. Bislang sei dies als Empfehlung formuliert. 

Ziel sei, einen erneuten Lockdown zu verhindern. «Nur so wird das Vertrauen in die politischen Entscheidungen und die Einsicht in die Notwendigkeit der Maßnahmen gestärkt», teilte die Leopoldina mit. 

Die Länderchefs hatten sich im Kanzleramt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch unter anderem auf eine erweiterte Maskenpflicht geeinigt. Sie soll ab 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen. In Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen werden private Feiern außerdem künftig generell auf maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt. Die Begrenzung gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Ab diesem Wert dürfen sich künftig auch nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Sollten die neuen Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen, wird dies auf bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände verringert. Ebenfalls bei 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen soll eine Sperrstunde um 23.00 Uhr für die Gastronomie verhängt werden. Bars und Clubs sollen geschlossen werden. Die Frage der umstrittenen Beherbergungsverbote wurde hingegen vertagt.

Deutschland

15.10. 13:48

Nena löst auf Instagram Diskussionen um Verschwörungstheorien aus

Pop-Sängerin Nena (60) hat mit einem rätselhaften Post auf Instagram kontroverse Diskussionen um mögliche Verschwörungstheorien ausgelöst - als Corona-Leugnerin will sie aber nicht verstanden werden. «Ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt», schrieb die Hamburgerin am Mittwoch auf der Internetplattform. So sei es ihr möglich, sich «nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen zu lassen». 

Die «Bild»-Zeitung zitierte das Management von Nena mit den Worten, dass sich Nena nicht zum Lager der Corona-Leugner zähle. «Sie stellt sich auf keine Seite, sondern hat eine Meinung und Gefühle, denen sie in erster Linie in ihrer Musik Ausdruck verleiht», zitiert das Blatt. «Wir sehen einige Maßnahmen kritisch – zum Beispiel Maskenpflicht für Kinder und dass Familienmitglieder Sterbende nicht besuchen und begleiten dürfen – und wie Nena schon vor Wochen gesagt hat: "Angst ist kein guter Berater"», hieß es weiter. Für dpa war das Management von Nena am Donnerstag zunächst nicht zu erreichen. 

Nena fordert ihre Leser bei Instagram auf: «Lasst uns ins Licht gehen und für die Liebe stehen, denn trotz allem Wahnsinn, den wir hier erleben, glaube ich und weiß, dass der positive Wandel nicht mehr aufzuhalten ist. #liebeistdieantwort #licht.» Ob sie diese Aussagen auf Corona oder auf ihre neue Platte bezieht, bleibt offen. Am Freitag veröffentlicht Nena ihr neues Album mit dem Titel «Licht».

Weil auch Sänger Xavier Naidoo (49) den Post von Nena mit zwei aneinandergelegten Handflächen und einem roten Herz versah, das Nena direkt zurückgab und zudem ein Smiley mit einem Heiligenschein sendete, waren in den Kommentaren Diskussionen um die Bedeutung der Worte entstanden. Unter anderem wurde ihr die Nähe zu Verschwörungstheoretikern vorgeworfen.

Naidoo und Nena waren 2016 gemeinsam Gast bei der dritten Staffel der Vox-Sendung «Sing meinen Song - Das Tauschkonzert». Naidoo tauchte zuletzt immer wieder im Zusammenhang mit sogenannten Verschwörungsmythen auf - er machte auch umstrittene Äußerungen zu der Corona-Pandemie.

Deutschland

15.10. 12:22

Gericht kippt Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom Donnerstag einem Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot in dem Bundesland stattgegeben. Dieses gilt bislang für Gäste aus deutschen Regionen, in denen 50 neue Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen registriert wurden. Der Antragsteller kommt aus Nordrhein-Westfalen und hatte einen Urlaub im Kreis Ravensburg gebucht.

 

Deutschland

15.10. 12:02

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 23 . Es gibt 1.705 Kontaktpersonen, davon sind 705 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert.

648 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 14.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

15.10. 11:38

Neuer Corona-Rekord trotz verschärfter Regeln in Tschechien

Trotz verschärfter Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie steigen die Corona-Zahlen in Tschechien weiter an. Am Mittwoch wurden 9544 neue Fälle verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium in Prag am Donnerstag bekanntgab. Das war der höchste Wert an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten stieg damit auf knapp 140 000. Rund 2700 Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stieg auf 1172.

Die Regierung kündigte an, rund 4000 Krankenhausbetten zu kaufen, um unter anderem in Messehallen Behelfseinrichtungen für einen möglichen Ansturm aufzubauen. «Die Zahlen sind katastrophal - es eilt wirklich sehr», sagte Ministerpräsident Andrej Babis der Agentur CTK zufolge vor seinem Abflug zum EU-Gipfel in Brüssel. Er habe über mögliche Hilfen auch «mit der bayerischen Seite» gesprochen, man wolle die Situation aber möglichst allein meistern. Medien berichteten, dass sich Babis in München erkundigt habe, ob man in Bayern Intensivpatienten aus der angrenzenden Region Karlsbad aufnehmen könnte. 

Seit Mittwoch sind alle Restaurants, Kneipen und Bars in Tschechien geschlossen. Der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten. Alle Schulen haben Fernunterricht eingeführt. Es dürfen sich sowohl drinnen als auch draußen nur noch maximal sechs Menschen treffen. Sport- und Kulturveranstaltungen sind untersagt. Die Maskenpflicht wurde ausgeweitet. Der EU-Mitgliedstaat hat knapp 10,7 Millionen Einwohner.

WELT

15.10. 11:05

Kretschmann will Beherbergungsverbot für Geschäftsreisende aufheben

 Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will das wegen Corona  geltende Beherbergungsverbot etwas lockern. Er sagte am Donnerstag in Stuttgarter Landtag, man werde grundsätzlich daran festhalten - mit einer Ausnahme. Für Geschäftsreisen solle es aufgehoben werden. Die Ausnahmeregelung soll bis zum 8. November gelten. Bei ihrem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in Berlin konnte sich die Runde der Regierungschefs auf keinen einheitlichen Kurs beim Thema Beherbergungsverbot einigen. Es soll nach den Herbstferien erneut diskutiert werden. Bund und Länder hatten sich aber unter anderem auf eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und eine Sperrstunde für die Gastronomie verständigt.

Deutschland

15.10. 09:52

Corona-Ausbruch bei Eishockeyteam in Weiden

Ein Corona-Ausbruch beim Weidener Eishockeyteam Blue Devils treibt die Infektionszahlen in der Stadt nach oben. «Wir haben mittlerweile 15 bestätigte Fälle in der 1. Mannschaft», erklärte Geschäftsführer Franz Vodermeier am Mittwoch. Auch in den Nachwuchsmannschaften U20 und U17 gibt es dem Verein zufolge erste Fälle. Einzelne Testergebnisse stünden allerdings noch aus, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Bislang verliefen die Erkrankungen mild, hieß es vom Verein. Die Mannschaften seien derzeit in einer 14-tägigen Quarantäne. 

Das Infektionsgeschehen beim Verein hat auch Auswirkungen auf die Fallzahlen der Stadt. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für Weiden einen Wert von 72,5 Fällen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Noch am Mittwoch hatte diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz laut RKI unter der Schwelle von 50 Fällen gelegen. 

Die Stadt hat bereits angekündigt, mit Überschreiten der Grenze weitere Einschränkungen umzusetzen. Unter anderem sollen sich im öffentlichen Raum nur noch fünf Menschen oder Personen aus zwei Hausständen treffen dürfen. 

Oberpfalz

15.10. 08:16

Kritik an Tübinger Corona-Kontrollen - Palmer wiegelt ab

Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat sich über Kritik an neuen Corona-Kontrollen in Tübingen verärgert gezeigt, von denen Menschen mit der Corona-Warn-App ausgenommen sind. Dort darf das Ordnungsamt seit vergangener Woche an öffentlichen Plätzen Personalien von Gruppen mit mehr als zehn Personen aufnehmen, die die App nicht auf dem Handy haben. Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink hält das Vorgehen für falsch. Die Freiwilligkeit müsse bei der App bewahrt werden. Druck durch Vergünstigung dürfe nicht entstehen. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

«Bisher sind alle benachteiligt, die in einem Café oder Restaurant einkehren und ihre Daten hinterlassen müssen, während alle, die stattdessen Take-away konsumieren, das nicht müssen», sagte Palmer. Für das Coronavirus mache es keinen Unterschied. Es sei ein völlig falsches Signal, wenn der Datenschutz sich gegen den Corona-Schutz stelle, obwohl die App viel mehr Datensicherheit gewährleiste als die herkömmliche Aufzeichnung auf Papier. «Kluge Datenschützer würden fordern, die altmodische Papierverarbeitung möglichst vollständig durch die Corona-Warn-App zu ersetzen.» 

Deutschland

15.10. 07:54

Berliner haben die größte Corona-Wissenslücke 

Ein bundesweiter Corona Wissenstest unter 32.600 Deutschen liefert das Ergebnis: - Berliner haben die größte Corona-Wissenslücke 

- 18% der Männer glauben, dass eine Maske vor allem den Träger selbst schützt .Das schlechteste Ergebnis lieferte das Bundesland Berlin mit nur 72% richtigen Antworten, gefolgt von Sachsen mit 76% und Bayern mit 77% richtigen Antworten. 

Im Zeitraum vom 01. September bis 10. Oktober nahmen 32.600 Personen am Corona Wissenstest der Quizplattform  (http://Mein-wahres-Ich.de/) teil. Untersucht wurde die Ergebnisverteilung nach Bundesland der Teilnehmer und Geschlecht. 

Der Bundesländervergleich (Richtige Antworten in %) 

1. Hamburg: 83,7% 

2. Niedersachsen: 83,4% 

3. Baden-Württemberg: 83,1% 

4. Nordrhein-Westfalen: 82,8% 

5. Schleswig-Holstein: 82,7% 

6. Mecklenburg-Vorpommern: 82,4% 

7. Saarland: 81,7% 

8. Hessen: 81,6% 

9. Sachsen-Anhalt: 81,1% 

10. Brandenburg: 79,6% 

11. Rheinland-Pfalz: 79,5% 

12. Thüringen: 78,3% 

13. Bremen: 77,9% 

14. Bayern: 77,6% 

15. Sachsen: 76,2% 

16. Berlin: 72,4% 

Der Unterschied zwischen Frauen und Männern Männer und Frauen schnitten im Test etwa gleich ab. "Mit den Symptomen, Entwicklungen und Ereignisse rund um Corona kennen sich die meisten Teilnehmer gut aus. Erschreckend ist jedoch, dass etwa 11% noch davon ausgehen, dass eine Alltagsmaske in erster Linie den Träger selbst schützt. Diese falsche Annahme wurde fast ausschließlich von Männern gemacht.", so Patrick Konrad, Betreiber der Plattform. Insgesamt glaubt das 2% der Frauen und 18% der Männer. 

 

 

Deutschland

15.10. 07:03

Rekordhoch bei Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut hat erstmals mehr als 6.600 Corona-Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Der letzte Höchstwert von etwa 6.300 neuen Ansteckungen stammt noch aus dem März. Allerdings wurde im Frühjahr
auch deutlich weniger getestet. Wie man die Lage in den Griff bekommt, darüber haben gestern Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten lange beraten. Das Ergebnis sind strengere Regeln für Corona-Brennpunkte.  Dazu gehören eine Ausweitung der Maskenpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl bei privaten Feiern, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und eine Sperrstunde für die Gastronomie.

Deutschland

15.10. 05:12

Nach der Berliner Corona-Konferenz - Wo schärft Bayern jetzt nach?

Acht Stunden haben in Berlin die Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin einen einheitlichen Weg für die kommenden Monate in der Pandemie gesucht. Nun muss der mäßige Erfolg vom Kabinett für Bayern umgesetzt werden. Dabei gibt es noch viele Fragezeichen.

Nach der kräftezehrenden Bund-Länder-Konferenz zum Kampf gegen die Corona-Krise will das bayerische Kabinett am Donnerstag die unmittelbaren Konsequenzen für Bayern beschließen. Es gehe nun darum, an einigen Stellen nachzuschärfen und die getroffenen Beschlüsse zu verankern, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am späten Mittwochabend nach den rund achtstündigen Beratungen von Bund und Ländern in Berlin. 

Wegen der langen Dauer der Sitzung im Kanzleramt wurde die Sitzung des Ministerrates um zwei Stunden auf 12.00 Uhr nach hinten geschoben. Um 14.00 Uhr soll es dann eine Pressekonferenz in München geben.

Welche Beschlüsse Bayern konkret wie umsetzt, ließ Söder offen. Er machte aber deutlich, dass er sich in einigen Punkten in Berlin ein anderes Vorgehen gewünscht hätte - als Beispiel nannte er das noch nicht einheitliche Bußgeld für Maskenverweigerer. In Bayern sind dafür 250 Euro fällig, in anderen Ländern ist es deutlich weniger.

«Man sei einen deutlichen Schritt vorangekommen, und zwar fürs ganze Land, sagte Söder. «Aber ob das reicht, ist meiner Meinung nach offen.» Das werde man erst nach zehn Tagen oder zwei Wochen sehen. «Die Zahlen werden jetzt erstmal deutlich steigen.» Man hoffe aber dann, dass die Maßnahmen wirken, wenn sie einheitlich angewandt werden. Er hoffe, dass es nicht ein paar Tage zu spät sei.

Insbesondere das sogenannte Beherbergungsverbot hatte unter den Länderchefs für Streit gesorgt. Am Ende konnten sie sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen und vertagten die Entscheidung auf den 8. November, also das Ende der Herbstferien in Bayern. Einige Länder, etwa Sachsen und das Saarland, kündigten aber bereits an, die Regelung kippen zu wollen, andere, wie Mecklenburg-Vorpommern betonten, daran auf jeden Fall festhalten zu wollen. 

Söder selbst hatte sich in der Sitzung und auch danach zunächst nicht zum Weg Bayerns geäußert, die Staatskanzlei verwies einzig auf die Kabinettssitzung. Insbesondere die Freien Wähler hatten sich aber bereits vor der Ministerpräsidentenkonferenz kritisch zum Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Hotspots ohne negatives Testergebnis geäußert. Dagegen hatte Söder die Maßnahme bisher immer als wichtiges Werkzeug im Infektionsschutz bezeichnet.

Darüber hinaus vereinbarten Bund und Länder, dass in Städten und Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen die Maskenpflicht erweitert werden soll. Sie soll ab 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen auch überall da gelten, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen.

Zudem sollen in Regionen mit stark steigenden Corona-Zahlen private Feiern künftig generell auf maximal zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt werden. Die Begrenzung gilt bei mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Bisher dürfen in Bayern bei einem Inzidenzwert ab 50 nur noch 25 Menschen in öffentlichen oder angemieteten Räumen feiern.

Keinen direkten Änderungsbedarf gibt es wohl bei Treffen im öffentlichen Raum. Die vereinbarte Obergrenze von maximal zehn Personen ab einem Wert von über 50 gilt bereits jetzt in Bayern. Hinzu kommen dürfte aber die Verschärfung, sollten die neuen Maßnahmen den Anstieg nicht zum Stillstand bringen. Dann wird die Obergrenze auf bis zu fünf Personen oder die Angehörigen zweier Hausstände verringert.

Söder betonte: «Wir sind dem zweiten Lockdown eigentlich viel näher, als wir das wahrhaben wollen.» Mit Blick auf die aktuellen Zahlen und die aktuelle Dynamik sagte Söder, es sei «vielleicht gar nicht mehr fünf vor zwölf, sondern Schlag zwölf, um jetzt die Weichen richtig zu stellen». Die zweite Welle sei «absolut da», und die Lage sei fast ein bisschen gefährlicher als im Frühjahr, warnte Söder – weil man jetzt den Winter vor der Tür habe. Verglichen mit anderen Ländern sei die Lage in Bayern an einigen Stellen aber derzeit «stabiler», weil in betroffenen Regionen bereits schnell reagiert worden sei.

Sollten die aktuell beschlossenen Maßnahmen nicht reichen, müssen nach Darstellung Söders noch striktere Kontaktbeschränkungen erwogen werden. «Kontakte verfolgen kann man nur, wenn man Kontakte vielleicht beschränkt und reduziert.» Das Problem sieht er vor allem bei privaten Zusammenkünften, wo keine Masken getragen werden. Söder betonte: «Das größte Land in Europa muss stabil bleiben.» Und er fügte hinzu: «Aufgeben gilt nicht.»

Bayern

14.10. 17:43

Neun Neuinfektionen im Corona-Hotspot Regen

Am Mittwoch, 14. Oktober, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen neun Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 126 bestätigte Fälle aufgetreten; damit konnten bisher insgesamt 322 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 83,97 Fällen pro 100.000 Einwohner.  An der Pendler-Teststation in Bayerisch Eisenstein wurden am Mittwoch bis zum Nachmittag rund 300 Testungen gezählt. Insgesamt wurden mehr als 1200 Menschen getestet. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Testmöglichkeit in Bayerisch Eisenstein um einen Tag verlängert. So wird auch am Donnerstag, 15. Oktober, von 6 Uhr bis 18 Uhr die mobile Teststation am ehemaligen Badparkplatz in Bayerisch Eisenstein zu finden sein.

Niederbayern

14.10. 16:42

Eltern sollen besser entschädigt werden

Gute Nachrichten für Eltern, die wegen Corona ihre Kinder zu Hause betreuen müssen. Die Koalition plant zusätzliche Möglichkeiten, wonach Eltern bei Verdienstausfällen entschädigt werden. So solle künftig ein Entschädigungsanspruch auch für einzelne Eltern in Betracht kommen, die ein Kind zu Hause betreuen müssen, weil das Gesundheitsamt ihren Nachwuchs unter Quarantäne gestellt hat. Bisher sah die Regelung eine Entschädigung vor, wenn Schulen oder Kitas behördlich geschlossen wurden und keine anderweitige Betreuung möglich war.

Deutschland

14.10. 16:40

Noch keine Ergebnisse bei Ministerpräsidentenkonferenz

Die Länderchefs und Kanzlerin Merkel sind am Nachmittag in Berlin zusammengekommen. Sie versuchen neue Leitlinien im Umgang mit der Corona-Pandemie aufzustellen. Auf dem Tisch liegen diverse Vorschläge: unter anderem eine strengere Maskenpflicht, weitere Kontaktbeschränkungen und vorgezogene Sperrstunden. Zudem will der Bund wohl Hilfsmaßnahmen für besonders von der Pandemie betroffene Branchen verbessern.

Deutschland

14.10. 16:39

Grundschule in Ettmannsdorf bis auf Weiteres geschlossen

Heute sind im Landkreis Schwandorf drei neue Infektionen festgestellt worden, in Stulln, Nittenau und Teublitz. An der Grundschule in Ettmannsdorf wurde eine zweite Person positiv getestet, die aber nicht in der Statistik des Landkreises Schwandorf zu führen ist (Wohnortprinzip). Als Folge dessen befinden sich ab heute zwei der acht Klassen in Quarantäne. Weitere sechs Klassen dieser Schule befinden sich nicht in Quarantäne, sind aber von der vorübergehenden Schulschließung betroffen, bis die Ergebnisse der Testungen des Lehrerkollegiums vorliegen.

Schwandorf

14.10. 16:08

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt wurden gestern Abend noch zwei und heute vier weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 34 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Davon werden im Klinikum Neumarkt derzeit zwei Personen stationär, nicht intensivmedizinisch behandelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 625.

Neumarkt

14.10. 15:54

Mindestens 20 Corona-Infizierte nach illegaler «Oktoberfest»-Party

Nach einer illegalen Party mit bis zu 150 Gästen im niederbayerischen Bodenkirchen sind bereits 20 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handele sich dabei um Frauen und Männer zwischen 25 und 32 Jahren, teilte das Landratsamt Landshut am Mittwoch mit. Das Gesundheitsamt versuche, weitere Partygäste aufzuspüren und Infektionsketten zu unterbrechen.

Zu der als «Oktoberfest» deklarierten Party in der Maschinenhalle eines Bauernhofes hatten drei Geschwister eingeladen. Zu Bier vom Fass und einer Live-Band feierten und tanzten am 3. Oktober mindestens 120, womöglich gar 150 Menschen, hieß es. Das Gesundheitsamt erfuhr erst an diesem Dienstag von dem Fest, konnte aber binnen eines Tages bereits 20 Infektionen bestätigen. «Bekannt ist derzeit, dass sich unter anderem eine Hausärztin aus der Region mit dem Covid-19-Virus infiziert hat – sie war von Teilnehmern an der nicht genehmigten Party in Bodenkirchen für Corona-Tests aufgesucht worden.»

Das Landratsamt hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die drei Veranstalter der Feier eingeleitet, die der Behörde zufolge zunächst Druck auf die Gäste ausgeübt hatten, um so einen «Mantel des Schweigens» auszubreiten. Die Verantwortlichen rufen nun alle Beteiligten auf, sich unbedingt an das Gesundheitsamt zu wenden. Dies gelte auch für Teilnehmer, die auch aus dem Landkreis Mühldorf angereist waren.

Niederbayern

14.10. 15:52

Eisbären-Test abgesagt

Weil es beim Eishockeyoberligisten Blue Devils Weiden mehrere Corona-Fälle gegeben hat, ist das Freundschaftsspiel gegen die Eisbären Regensburg am Sonntag abgesagt worden. Das Team der Weidener befindet sich jetzt in Quarantäne. Wie auch die zwei Teams aus Passau und Lindau, ebenfalls Ligakonkurrenten der Regensburger. Das nächste Testspiel der Eisbären ist eigentlich für den 23. Oktober geplant, dann soll es gegen Passau gehen.

Regensburg Stadt

14.10. 11:54

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 20 (Verteilung auf die Gemeinden siehe Tabelle). Es gibt 1.679 Kontaktpersonen, davon sind 701 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 647 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 13.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

14.10. 07:56

Ampel-Lösung gefordert

Der Städte- und Gemeindebund fordert eine bundesweit gültige Ampel-Lösung. Die solle Corona-Grenzwerte definieren. Springt sie wegen hoher Infektionen in einer Region auf "rot" sollten strengere Regeln gelten, sagte Hauptgeschäftsführer Landsberg den "Funke-Zeitungen". Bund und Länder wollen am Nachmittag über Maßnahmen sprechen.

Deutschland

14.10. 06:12

Corona-Strategie der Grünen setzt auf millionenfache Schnelltests

Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus setzen die Grünen im bayerischen Landtag in den kommenden Monaten auf massenhafte Corona-Schnelltests. «Das Virus verbreitet sich derzeit über alle sozialen Schichten und Altersklassen hinweg, die Zahlen der Neuinfektionen steigen, insbesondere bei Jüngeren zwischen 20 und 40 Jahren und in diversen systemrelevanten Einrichtungen. Die Fallzahlenentwicklung könnte damit in den kommenden Monaten eine ungute Dynamik bekommen», heißt es im Grundsatzbeschluss der Fraktion mit dem Titel «Mit dem Virus leben». Schließungen von Kitas und Schulen sowie Überlastungen von Kliniken insbesondere aufgrund von erkranktem Personal seien mit allen Mitteln zu verhindern. Aus Sicht der Grünen könnten die neuen Antigenschnelltests hier eine entscheidende Rolle spielen: «Sie ermöglichen den gezielten Einsatz von Testungen in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsrisiko und der Schutzbedürftigkeit. Priorität haben müssen Einrichtungen, in denen Menschen mit einem sehr hohen Risiko leben, und die Aufrechterhaltung der systemrelevanten Versorgung.» Getestete müssten innerhalb von 24 bis 48 Stunden getestet, befundet und informiert werden. Gleichwohl setzen auch die Grünen weiterhin auf eine konsequente Umsetzung von Maskenpflicht sowie Abstands- und Hygieneregeln. Für Schulen und Kitas sieht das Papier der Grünen etwa vor, allen Mitarbeitern, Kindern und Schülern wöchentlich kostenfreie Corona- Antigenschnelltests zur Verfügung zu stellen. Diese sollen von mobilen Teams direkt in den Schulen abgenommen werden. Gleiches gilt für alle Menschen, die mit Pflegeeinrichtungen Kontakt haben, die im Gesundheitswesen oder auch in Gemeinschaftsunterkünften jeglicher Art arbeiten. Auch Unternehmen, in denen etwa Abstandsvorgaben schwer umsetzbar sind, sollen die Schnelltests vermehrt einsetzen. Im Gegenzug setzen die Grünen auf Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen - etwa die Abschaffung des Beherbergungsverbots für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten ohne negativen Corona-Test. Im Falle von notwendigen Quarantäne- oder Isolationsmaßnahmen setzen die Grünen auf eine Begrenzung auf «das Nötige», wie es im Papier heißt. «Wir fordern kürzere Isolationszeiten bis maximal zehn Tage für Kontaktpersonen der Kategorie 1, wenn sie symptomfrei sind und zwei negative Corona-Testergebnisse im Abstand von fünf bis sieben Tagen nachweisen.» Auch Schüler sollen auf diese Art bei Verdachtsfällen freigetestet werden. «Mit den neuartigen Antigenschnelltests erhalten wir ein gutes Instrument, um wesentliche Einschränkungen stückweise zurückzuführen», sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Christina Haubrich. Davon könnten Kinder, Heimbewohner und letztlich auch Wirtschaftsunternehmen profitieren. «Indem wir auch Verdachtsfälle schneller identifizieren, können wir an den ersten Gliedern der Infektionsketten ansetzen und breitere Virusstreuungen vermeiden.» Mit einer durchdachten Teststrategie lasse sich das Leben mit dem Virus besser organisieren und die Akzeptanz für weiter nötige Auflagen und Vorschriften steigern. (dpa)

Bayern

14.10. 05:40

Schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Augsburg

In Augsburg sind wegen steigender Corona-Zahlen schärfere Sicherheitsmaßnahmen in Kraft getreten. Dazu zählt eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen der Augsburger Innenstadt. Nach Angaben der Stadt ist der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden. Weitere Corona-Hotspots in Bayern sind die Landkreise Rottal-Inn, Schweinfurt, Regen, Fürstenfeldbruck und Berchtesgadener Land sowie die Städte München, Memmingen und Rosenheim.

Bayern

14.10. 05:23

Niederlande verschärfen Corona-Maßnahmen

Die Niederlande haben die Corona-Maßnahmen drastisch verschärft. Ministerpräsident Rutte kündigte einen Teil-Lockdown an. Kneipen, Caf‚s und Restaurants werden unter anderem geschlossen, und der Verkauf von Alkohol wird ab 20 Uhr verboten. Außerdem dürfen die Bürger nur noch maximal drei Gäste pro Tag in ihren Wohnungen empfangen und sollen Bus und Bahn nur noch in dringenden Fällen nutzen. In den vergangenen sieben Tagen waren in den Niederlanden rund 250 Infektionen pro 100 000 Einwohner gemeldet worden.

WELT

13.10. 18:22

Coronavirus-Pandemie: Keine Champions League im Eishockey

Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Saison der Champions Hockey League abgesagt worden. Die aus der Deutschen Eishockey Liga beteiligten Eishockey-Teams Red EHC Bull München, Adler Mannheim, Eisbären Berlin und Straubing Tigers müssen damit diese Spielzeit nicht durch Europa reisen. 

«Die Gesundheit und Sicherheit aller teilnehmenden Teams ist von höchster Priorität und angesichts der aktuellen Entwicklung der epidemiologischen Situation sind wir leider nicht in der Lage zu garantieren, dass alle Beteiligten immer in guter Gesundheit und ohne Quarantäne-Auflagen heimkehren können, ganz gleich wie ausgereift unsere Schutzkonzepte sind», sagte CHL-Präsident Peter Zahner am Dienstag nach einer außerordentlichen Video-Konferenz. «Die Pandemie befindet sich außerhalb unserer Kontrolle. Diese Tatsache müssen wir leider akzeptieren», meinte der Schweizer.

Die Champions Hockey League wurde zur Saison 2014/15 als europaweiter Eishockey-Wettbewerb eingeführt. 32 Clubs sollten in dieser Saison teilnehmen und um die European Trophy im Eishockey spielen. «Letztendlich gelangte der CHL-Vorstand zu dem sehr schwierigen Fazit, dass die Austragung der Saison 2020/21 weder für die Champions Hockey League noch die teilnehmenden Clubs praktikabel ist, sowohl im Hinblick auf den Spielbetrieb als auch auf die Finanzen», sagte Zahner in der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.

Die Deutsche Eishockey Liga hatte im März bereits als erste Liga des Landes überhaupt nach der Hauptrunde die Saison ohne Meister abgebrochen. Auch in diesem Winter sieht sie sich wegen der Abhängigkeit von Zuschauereinnahmen bislang - im Gegensatz etwa zur Handball- oder Basketball-Bundesliga - derzeit nicht in der Lage, mit dem Spielbetrieb zu starten.

WELT

13.10. 18:10

Keinerlei Hygieneschutzmaßnahmen in Amberger Lokal

Als ob es den Coronavirus nicht geben würde, so verhielten sich am Samstagabend die Angestellten und größtenteils auch die zahlreichen Gäste eines Amberger Cafés, meldet die Polizei. Aufgrund eines Hinweises kontrollierten Polizeibeamte das Lokal und fanden Bedienungen und Gäste ohne Mund-Nase-Bedeckung vor. Die Einhaltung des Mindestabstands hatte offensichtlich ebenfalls jeder Anwesende kurzzeitig vergessen, denn eingehalten wurde der ebenfalls nicht. Die Verstöße werden für die Verantwortlichen Konsequenzen haben, denn es stehen Bußgelder bis zu 5000 Euro im Raum, die dafür verhängt werden können.

Oberpfalz

13.10. 18:07

Merkel besorgt über Corona-Entwicklung

Bundeskanzlerin Merkel hat sich besorgt über die Entwicklung der Corona-Pandemie in Europa geäußert. Die Lage sei unverändert ernst. Man müsse nun alles tun, dass ein weiterer Lockdown nicht nötig werde, sagte Merkel. Bayerns Ministerpräsident Söder hat erneut zu bundesweit einheitlichen Corona-Regeln aufgerufen. Entscheidend für Deutschland seien nun die kommenden vier Wochen, sagte Söder nach einer Kabinettssitzung. Morgen wollen sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel beraten, wie es in der Krise weiter gehen soll.

Deutschland

13.10. 18:06

Vor allem Mütter während Corona gefordert

Während des Corona-Lockdowns im Frühjahr blieb die Kinderbetreuung meist an den Müttern hängen. Und zwar auch dann, wenn beide Elternteile ähnlich belastet, also zum Beispiel im Home-Office waren. Das zeigt eine Studie des Nationalen
Bildungspanels. Demnach betreuten Mütter ihre Kita- und Schulkinder häufiger allein als Väter. Bei den älteren Schulkindern um die 14 Jahre blieb fast ein Drittel sich selbst überlassen.
 

Deutschland

13.10. 17:42

21. Todesfall im Landkreis im Landkreis Schwandorf

Zum ersten Mal seit dem 30. Juni hat es wieder einen Todesfall im Landkreis Schwandorf im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Verstorben ist ein 79-jähriger Mann, der in den letzten Tagen auf der Intensivstation eines Krankenhauses beatmet werden musste. Vier neue Infektionen betreffen Schwarzhofen, Oberviechtach und in zwei voneinander unabhängigen Fällen Schwandorf.

In Quarantäne befindet sich seit heute eine Klasse der Grundschule in Ettmannsdorf. Die Schüler dieser Klasse werden zeitnah im Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion abgestrichen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 15,55 und sinkt damit leicht gegenüber gestern, da den vier neuen Fällen fünf Fälle gegenüberstehen, die genau acht Tage zurückliegen und damit aus der 7-Tage-Betrachtung wieder herausfallen.

Schwandorf

13.10. 17:33

Landkreis Regen atmet vorsichtig auf

Am Dienstag, 13. Oktober, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen keine Neuinfektionen gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 117 bestätigte Fälle aufgetreten; damit konnten bisher insgesamt 313 bestätigte Fälle im Landkreis Regen gezählt werden. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 86,55 Fällen pro 100 000 Einwohner.  An der Pendler-Teststation in Bayerisch Eisenstein wurden am Montag 542 Menschen getestet, am Dienstag wurden bis zum Nachmittag rund 300 Testungen gezählt.  

Niederbayern

13.10. 16:49

Söder sieht Deutschland vor entscheidenden Wochen im Corona-Kampf

Ganz Deutschland steht nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder im Kampf gegen die sich wieder verschärfende Corona-Krise vor vier entscheidenden Wochen. «Wir müssen jetzt Corona ausbremsen, bevor wir eine echte Notbremsung machen müssen», sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung der Landesregierung in München. Söder sprach sich mit Blick auf die an diesem Mittwoch in Berlin anstehende Ministerpräsidentenkonferenz dafür aus, dass es eine erweiterte Maskenpflicht in ganz Deutschland brauche, um die Pandemie besser unter Kontrolle zu halten. Auch private Feiern müssten in den kommenden Wochen runtergefahren werden.

Wo genau es eine erweiterte Maskenpflicht brauche, das müsse auf der Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) besprochen werden. Söder nannte als Beispiele öffentliche Plätze, öffentliche Gebäude, aber auch Fahrstühle. «Wo ist der beste Ansatz für mehr Maske», dieser Katalog müsse nun erarbeitet werden. Denn mit mehr Maske könne man die Ausbreitung des Virus verzögern.

Söder betonte, Bund und Länder müssten am Mittwoch einen gemeinsamen Regelungskanon beschließen, um auch die Bevölkerung für die kommenden Wochen zu motivieren. «Wir müssen der Wahrheit ins Auge schauen, wir sind in einer sehr ernsten Lage. Wir sind kurz davor, die Kontrolle zu verlieren», sagte Söder. Dies zeige sich in vielen Nachbarländern «überall um uns herum gibt es extrem negative Anzeichen». 

Es sei «fünf vor 12», noch könnten gemeinschaftlich die Weichen gestellt werden, sonst drohe es außer Kontrolle zu geraten, sagte Söder. «Die Zahlen sind viel zu früh viel zu hoch.» Ein zweiter Lockdown müsse aber unbedingt verhindert werden. «Wir brauchen einen Ruck, in dem wir uns ehrlich machen», betonte Söder. Die Zahlen würden sich vielerorts sprunghaft nach oben entwickeln, und es sei ein Trugschluss zu glauben, dass Deutschland davon verschont bleibe.

Auch in Bayern wurden am Dienstag erneut in vielen Regionen kritische Werte gemeldet. Corona-Brennpunkte sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL/Stand: 08.00 Uhr) Stadt und Landkreis Schweinfurt, der Landkreis Rottal-Inn, die Landkreise Regen, Berchtesgadener Land und Fürstenfeldbruck sowie die Städte München, Memmingen und Rosenheim. Überall liegt die Zahl der Neuinfektionen über dem kritischen Wert von 50 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner. Seit Beginn der Krise haben die Gesundheitsämter bayernweit 74 036 Corona-Fälle registriert, davon starben 2687 Menschen an den Folgen, 64 600 gelten als genesen.

Um die Entwicklung zu stoppen, brauche es Einheitlichkeit auch in den Regionen, in denen die Fallzahlen derzeit noch niedrig seien, sagte Söder. Einheitliche Maßnahmen würden nicht nur helfen, die Zahlen in den Hotspots zu senken, sondern auch dazu beitragen, dass die niedrigen Zahlen nicht ansteigen. «Corona macht an keiner Grenze halt.» Zudem müsse bundesweit sichergestellt werden, dass die Vorgaben für den Infektionsschutz auch konsequent umgesetzt würden. Söder gab sich vorsichtig optimistisch, dass die Länder eine gemeinsame Linie finden könnten, die nicht nur aus dem kleinsten gemeinsamen Nenner bestehe.

Für Bayern kündigte Söder mehr Personal zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen an: Ab sofort sollen 2000 weitere staatliche Mitarbeiter eingesetzt werden. Die Kontaktverfolgung sei weiterhin entscheidend, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Deshalb werde auch der vom Freistaat zur Verfügung gestellte Grundstock für die Contact-Tracing-Teams (CTT) von 775 Mitarbeitern an den Gesundheitsbehörden zunächst bis Ende Februar um weitere 500 Mitarbeiter aufgestockt. Ferner sollen alle Ressorts und die Staatskanzlei mindestens 2550 Mitarbeiter als Unterstützungspersonal im Bedarfsfall für die Bildung von CTT zur Verfügung stellen. 

«Wir müssen die Zahlen reduzieren», sagte Söder, denn die schwierigste Zeit stehe noch bevor. Er appellierte an alle Länder, «kleine Streitigkeiten bei Seite zu lassen», es brauche jetzt eine große Linie, dafür müsse jeder die notwendige Kraft aufbringen. In dem Kontext sei er auch bereit, erneut über das umstrittene Beherbergungsverbot für Menschen aus Hotspot-Regionen ohne einen negativen Corona-Test zu sprechen. 

Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Gerald Haug, ging hier noch einen Schritt weiter: «Das Beherbergungsverbot sollte man nach den Herbstferien wieder sein lassen», sagte er am Dienstag nach den Beratungen mit dem bayerischen Kabinett. Jede Medizin habe auch Nebenwirkungen, und hier seien diese «sehr stark». So würden etwa viele Menschen aus Berlin tagelang auf die Ergebnisse warten und könnten so nicht in den Urlaub an die Ostsee fahren. «Das sollte man überdenken.» 

Haug forderte Bund und Länder eindringlich auf, sich auf einheitliche Anti-Corona-Maßnahmen zu einigen. In Berlin müssten am Mittwoch «die Weichen gestellt» werden, ob Deutschland unter 20 000 Neuinfektionen pro Tag bleiben könne. In Nachbarländern sei die Entwicklung schon «unkontrolliert weggelaufen». Deshalb gebe es die große Bitte der Wissenschaft, es zu schaffen, mit einheitlichen Regeln verantwortlich durch Herbst und Winter zu kommen.

Deutschland

13.10. 15:58

Landkreis Regen untersagt vorübergehend die externe Nutzung von Turnhallen

Als Reaktion auf die weiter steigende Zahl der Covid-19-Infektionen im Landkreis Regen hat die Kreisverwaltung nun vorübergehend die außerschulische Nutzung von Turnhallen untersagt. Das Verbot ist an die Allgemeinverfügung gekoppelt und gilt somit nur bis zum Sonntagabend.

Niederbayern

13.10. 15:56

Regensburg und Cham mit schärferen Corona-Maßnahmen

Nachdem die Stadt Regensburg und der Landkreis Regensburg den Corona-Frühwarnwert von 35 überschritten hatten, gibt es jetzt Maßnahmen, um die Zahl der Neuinfektionen wieder zu senken. In Regensburg dürfen sich nur noch 50 Menschen gleichzeitig im Inneren zu Feiern treffen. Wichtig sei aber vor allem, sich an die bestehenden Hygieneregeln zu halten, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, so Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Der Landkreis Cham hat dagegen striktere Maßnahmen erlassen. Neben kleineren Feiern gibt es eine Mundschutzpflicht für Schüler ab der fünften Klasse. Und auch am Arbeitsplatz müssen einige mit Mundschutz arbeiten, so Landrat Franz Löffler zu charivari. Überall dort, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden könne und vor allem auf dem Weg zur Arbeit, wenn mehrere Menschen in einem Auto sitzen. Denn hier habe es einige Fälle im Landkreis Cham gegeben. Die Maßnahmen im Landkreis Cham gelten bis Ende nächster Woche, die Maßnahmen in Regensburg bis nächsten Mittwoch.

Oberpfalz

13.10. 15:25

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden zwei weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 28 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Im Klinikum Neumarkt werden derzeit zwei Personen stationär, nicht intensivmedizinisch behandelt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 619.

Neumarkt

13.10. 15:23

Dietfurter Chinesenfasching abgesagt

Eines der größten Faschingsevents in der Oberpfalz ist jetzt offiziell abgesagt worden. Der Chinesenfasching in Dietfurt findet nächstes Jahr wegen Corona nicht statt, meldet der Veranstalter. Nach Prüfung entsprechender Hygienekonzepte durch das Landratsamt Neumarkt sowie die Stadt Dietfurt sehe man sich dazu gezwungen. Auch der Töginger Faschingszug ist betroffen, genauso wie der Spitzlmarkt und der Weihnachtsmarkt, die noch dieses Jahr hätten stattfinden sollen. 

Neumarkt

13.10. 13:30

Tschechische Berufspendler nutzen Corona-Testangebot an Grenze

Ein kostenloses Testangebot für tschechische Berufspendler nahe dem Grenzübergang in Bayerisch Eisenstein ist auf großes Interesse gestoßen. Die Kapazität sei zunächst auf 300 Tests am Tag ausgelegt gewesen, doch schnell erhöht worden, sagte der Sprecher des Landratsamts Regen, Heiko Langer, am Dienstag. Am Montag ließen demnach 542 Menschen einen Abstrich machen. Am Dienstag wurden bis 11.00 Uhr bereits weitere 200 Tests durchgeführt.

Die mobile Testeinheit ist noch bis Mittwochabend vor Ort, dann wird sie wieder abgebaut. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Regierung von Niederbayern und des Landkreises Regen mit der Firma Stadler. «Wir erhoffen uns, dass wir unsere Betriebe und deren Mitarbeiter vor der Einschleppung des Virus schützen können», teilte der Sprecher mit. Zudem wolle man einen Überblick über das Infektionsgeschehen bei den Grenzpendlern erhalten.

Anders als im benachbarten Landkreis Cham sind Corona-Tests für Grenzpendler im Landkreis Regen nicht verpflichtend, sondern freiwillig. «Bevor wir über eine Testpflicht sprechen, wollen wir sehen, wie das freiwillige Angebot angenommen wird und wie die Ergebnisse der Tests sind», erläuterte Langer.

In Tschechien steigen die Corona-Zahlen derzeit stark an. Am Montag wurden 4310 neue Fälle verzeichnet, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie stieg im Nachbarland auf 1051. Die Regierung in Prag hat beschlossen, dass von Mittwoch an alle Schulen sowie Restaurants und Bars schließen müssen. Zudem werden Versammlungen und Treffen in Gruppen mit mehr als sechs Menschen verboten.

Niederbayern

13.10. 11:59

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 13.10.2020, 12 Uhr

 Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 23. Es gibt 1.649 Kontaktpersonen, davon sind 700 positive Fälle (+ 5 im Vergleich zum Vortag) registriert. 643 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 12.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

13.10. 11:00

Trotz Corona und Homeoffice: Das Büro stirbt nicht aus

Die Corona-Krise macht Deutschlands Unternehmen sesshafter: Seit Beginn der Pandemie sind neue Büros weniger gefragt. Im zweiten und dritten Quartal haben die deutschen Unternehmen nach Marktdaten des großen internationalen Maklers Savills jeweils nur noch halb so viel neue Bürofläche angemietet wie im langjährigen Durchschnitt. Statt einer Million wurde demnach nur eine halbe Million Quadratmeter pro Quartal neu vermietet. «Viele Unternehmen bevorzugen aktuell eine Verlängerung ihrer aktuellen Mietverträge», sagt Matthias Pink, Chef der Marktbeobachtung und -forschung bei der deutschen Tochter des britischen Unternehmens. Die Leerstandsquote ist zwar das erste Mal seit 2010 gestiegen, aber nur geringfügig. In den Top-Sieben-Städten ist aktuell sogar mehr Bürofläche vermietet als zu Anfang des Jahres.» Sowohl Makler als auch Ökonomen und Unternehmensberater gehen nicht davon aus, dass das Büro in absehbarer Zeit aus dem Arbeitsalltag verschwinden wird: «In Zukunft brauchen viele Firmen möglicherweise weniger Bürofläche, weil die Mitarbeiter mehr und mehr von zu Hause arbeiten», sagt Finanzmarktexperte Philipp Wackerbeck von Strategy&, der Unternehmensberatung der Wirtschaftsprüfergesellschaft PwC. «Allerdings wird das nicht im Verhältnis eins zu eins möglich sein, weil man Mitarbeiter auch nach der Pandemie wahrscheinlich auf größere Büros verteilt als vorher.» (dpa)

Deutschland

13.10. 10:08

Mittelstand kritisiert Beherbergungsverbote - Handwerk geschädigt

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kritisiert die aktuellen Beherbergungsverbote. Der «Corona-Flickenteppich» schädige den bayerischen Mittelstand massiv, warnte der Verband. «Uns erreichen aktuell Meldungen unserer Mitglieder speziell aus der Handwerksbranche, die bestehende Projekte nicht weiterführen können, weil sie keine Hotelzimmer mehr buchen dürfen», sagte Achim von Michel vom BVMW in Bayern. «So macht das Bundesland Sachsen keinen Unterschied zwischen privat und geschäftlich Reisenden – Handwerker aus den Hotspot-Gebieten München oder Fürstenfeldbruck können ihre Arbeit also auf Baustellen in Sachsen derzeit nicht mehr fortsetzen. Sowohl München als auch Fürstenfeldbruck hatten die Schwellenzahl von 50 Infektionen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner überschritten und müssen zusätzliche Einschränkungen ergreifen. Die Vorlage eines Corona-Tests ändere nach Ansicht betroffener Unternehmer wenig, sagte von Michel. Tests seien auf die Schnelle kaum zu erhalten, dürften maximal 48 Stunden alt sein und führten so deshalb zu weiteren Verzögerungen in lange geplanten Arbeitsabläufen. «Die Wissenschaft ist derzeit nicht einig darüber, ob die aktuellen Reisebeschränkungen überhaupt irgendeinen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben», sagte von Michel. «Die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch muss sich deshalb unbedingt auf einheitliche Regelungen für ganz Deutschland und einen konsequenten Schutz der Wirtschaft vor einer Corona-Überregulierung einigen.» (dpa)

Bayern

13.10. 09:02

Ministerpräsidentenkonferenz soll nicht virtuell stattfinden

Auf Wunsch von Bundeskanzlerin Merkel wird die Ministerpräsidentenkonferenz morgen nicht nur per Videokonferenz abgehalten. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen die Länderchefs persönlich zu der Konferenz kommen. Hintergrund ist die zugespitzte Corona-Lage. Kanzleramtschef Braun sagte der Zeitung zufolge, angesichts der Entwicklung der Infektionszahlen stelle sich die Frage, ob die getroffenen Maßnahmen noch ausreichten. Er erwarte eine Debatte, die historische Dimensionen annehmen könnte.

Deutschland

13.10. 08:36

Unions-Politiker schlagen im Corona-Kampf längere Winterferien vor

Unions-Politiker haben als Schutzmaßnahme gegen Corona-Infektionen in der kalten Jahreszeit eine Verlängerung der Winterferien vorgeschlagen.  «Wir sollten darüber nachdenken, die Winterferien um zwei bis drei Wochen zu verlängern und im Sommer entsprechend zu kürzen», sagte der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß der «Bild» (Dienstag). Ziel müsse sein, bestmöglich durch die Pandemie zu kommen. Sein Fraktionskollege Stephan Pilsinger (CSU) regte sogar bis zu vier Wochen längere Weihnachtsferien mit entsprechender Kürzung der Oster- und Sommerferien an. «Das Wohl der Schüler und Lehrer muss im Vordergrund stehen», begründete er seinen Vorschlag. Über dieses Thema könnten auch die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch beraten. Schulschließungen zu vermeiden, gilt als eines der wichtigsten Ziele der Corona-Maßnahmen. Lehrervertreter und Bildungspolitiker hatten am Montag Schüler und Lehrer aufgefordert, sich nach den Herbstferien warm anzuziehen. Um Ansteckungen mit Corona in der Schule zu vermeiden, solle regelmäßig in relativ kurzen Abständen gelüftet werden. Im Frühjahr hatte sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) für kürzere Sommerferien ausgesprochen, damit Schüler ausgefallene Schulstunden nachholen können. (dpa)

Deutschland

13.10. 08:00

Kabinett diskutiert mit Leopoldina-Präsident über Corona-Krise

Unter dem Eindruck der sich auch im Freistaat wieder verschärfenden Corona-Pandemie kommt heute (09.00 Uhr) in München das Kabinett zusammen. Dabei wird es nicht nur um eine aktuelle Bewertung der Situationen in Bayern wie in ganz Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern gehen, sondern auch vorbereitend um die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch in Berlin. An der Sitzung in der Staatskanzlei nehmen auch der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Gerald Haug, und der Dreierrat Grundrechtsschutz der Staatsregierung teil. Die Leopoldina gehört zu den wichtigsten Beratern der Regierung in der Pandemie, ihr Wort und ihre Empfehlungen haben großen Einfluss auf aktuelle wie möglicherweise künftige Pläne im Umgang mit dem Virus. Bundesweit gehen derzeit insbesondere in den Großstädten die Infektionszahlen wieder deutlich nach oben. Bislang wird mit lokalen Maßnahmen wie vorgezogenen Sperrstunden und Auflagen für die Treffen von Menschen darauf reagiert. Neben der Landeshauptstadt München hatten am Montag laut Robert Koch-Institut auch der Landkreis Fürstenfeldbruck, der Landkreis Regen sowie die Städte Memmingen und Rosenheim den als kritisch geltenden Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. (dpa)

Bayern

13.10. 07:30

Premierminister Johnson kündigt dreistufiges Alarmsystem an

In Großbritannien hat Premierminister Johnson im Kampf gegen steigende Corona-Fallzahlen ein dreistufiges Alarmsystem angekündigt. Bei der höchsten Alarmstufe sollen in den betroffenen Regionen Pubs, Bars und Fitnessstudios schließen. Außerdem dürfen sich Angehörige verschiedener Haushalte nicht mehr miteinander treffen, weder drinnen noch draußen. Das Parlament muss Johnsons Vorschlag noch zustimmen.

WELT

13.10. 06:21

Weltgesundheitsorganisation warnt vor falscher Strategie

Die Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf eine Herdenimmunität durch massenweise Ansteckungen zu setzen. WHO-Chef Tedros sagte, ein solches Vorgehen wäre ethisch und wissenschaftlich problematisch. Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens sei eine solche Strategie gegen einen Krankheitsausbruch eingesetzt worden. Eine Herdenimmunität müsse durch Impfungen erreicht werden, so Tedros.

WELT

13.10. 05:44

Impfstoff könnte bald kommen

Innerhalb des nächsten halben Jahres kann es erste Corona-Impfungen in Deutschland geben. Damit rechnet Bundesgesundheitsminister Spahn. Das sagte er bei einer Videokonferenz des ifo-Instituts. Man setze auf mehrere Technologien und Hersteller. Wenn alle Pferde ins Ziel kommen, werden wir viel zu viel Impfstoff haben, so Spahn. Beim Streitthema Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten forderte Spahn eine bundesweit einheitliche Linie. Die Länderchefs wollen am Mittwoch darüber beraten.

Deutschland

13.10. 05:29

Stadt Regensburg und Landkreis Cham geben Corona-Maßnahmen bekannt

Die Stadt Regensburg und der Landkreis Cham wollen heute bekanntgeben, welche Maßnahmen getroffen werden, um die Zahl der Corona-Infektionen wieder zu senken. Sowohl Regensburg als auch der Landkreis Cham hatten gestern den Corona-Frühwarnwert von 35 überschritten. Wie die Maßnahmen ausschauen werden, ist noch nicht bekannt. In den Landkreisen Regensburg, Schwandorf, Kelheim und Neumarkt war der Wert gestern Nachmittag weit unter der Frühwarnstufe. 

Oberpfalz

12.10. 18:34

Zweite Corona-Welle hat begonnen

Wir stehen am Beginn einer zweiten Corona-Welle. Das hat Regierungs-Sprecher Seibert nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts gesagt. Familienministerin Giffey warnte in der ARD derweil davor, junge Menschen pauschal für die
Infektionen zu verurteilen. Es gehe nicht um Alt und Jung, sondern um vernünftig und unvernünftig.

Deutschland

12.10. 18:33

Experten bestätigen - Schwere Fehler in Ischgl

Die Vorwürfe stehen schon seit Monaten im Raum, jetzt bestätigt auch eine Experten-Kommission: Im Tiroler Skiort Ischgl gab es schwere Fehler beim Corona-Management. Der Betrieb der Skibusse und der Seilbahnen zu spät eingestellt worden, heißt es. Außerdem habe es keinen Evakuierungsplan gegeben. Tausende Corona-Infektionen in Europa sollen auf Tiroler Urlauber zurückzuführen sein.

WELT

12.10. 16:10

Die Zahlen in Regen steigen weiter

Auch am Montag melden die Verantwortlichen im Landratsamt Regen einen weiteren Anstieg der Coronainfektionszahlen. Bereits Nachmittag wurde ein Inzidenzwert von 90 auf 100.000 Einwohner registriert. Am Montag wurden bis 15.30 Uhr wurden insgesamt zehn neue Fälle gezählt. Bereits in den frühen Morgenstunden haben der Landkreis Regen und die Regierung von Niederbayern eine mobile Teststation in Bayerisch Eisenstein in Betrieb genommen. Dort können sich auch Pendler kostenlos testen lassen. „Der Ansturm am ersten Tag war groß“, berichtet Landkreispressesprecher, so hätten sich bis zum Nachmittag bereits rund 400 Personen testen lassen. Die Teststation wird noch bis Mittwoch am ehemaligen Badparkplatz in Bayerisch Eisenstein zu finden sein. Sie von 6 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Niederbayern

12.10. 15:11

Urlaubsgäste dürfen anreisen

Urlaubsgäste dürfen anreisen, darauf weist der Landkreis Regen in einer Pressemitteilung hin. Es gibt für die Beherbergungsbetriebe die neue Einschränkung, dass pro Zimmer oder Wohneinheit ausschließlich Angehörige eines Hausstandes, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands oder Gruppen von nur noch bis zu fünf Personen untergebracht werden dürfen.

Die Beherbergungsbetriebe müssen aber nach wie vor das bestehende Beherbergungsverbot für Gäste aus innerdeutschen Risikoregionen berücksichtigen. Hierbei genügt nicht nur die Versicherung des Gastes, dass er aus keinem Risikogebiet stamme, sondern die Betriebe müssen hier auch in Eigenverantwortung anhand der angegebenen Adresse nachprüfen, ob diese sich in einem Risikogebiet befindet. Maßgeblich für die Erklärung zum innerdeutschen Risikogebiet ist ausschließlich die Bekanntmachung im Bayerischen Ministerialblatt. Unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#risikogebiete_inland sind die inner­deutschen Risikogebiete aufgelistet.

Gemäß § 14 Abs. 2 der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen Urlauber aus innerdeutschen Risikogebieten nur mit negativen Coronatest anreisen. Mögliche Einschränkungen für die Rückreise richten sich nach dem Recht des jeweiligen Heimatortes. Grundsätzlich wird hier den Urlaubsgästen die Nachfrage beim Gesundheitsamt in der Heimatkommune empfohlen.

Niederbayern

12.10. 14:38

Regensburg und Cham überschreiten Frühwarnwert

Die Stadt Regensburg und der Landkreis Cham haben den Corona-Frühwarnwert von 35 überschritten. In Regensburg beträgt er laut Landesamt für Gesundheit 35,2, in Cham liegt er bei 36,7. Der Landkreis Cham wird darauf reagieren, wie genau steht wohl erst morgen fest, so ein Sprecher. Ob und welche Maßnahmen in Regensburg getroffen werden, ist noch nicht bekannt. Regensburg hatte die Sieben-Tage-Inzident erst Ende September überschritten. Damals durften sich dann nur noch weniger Menschen gleichzeitig treffen und alkoholische Getränke durften ab zehn Uhr nicht mehr zum Mitnehmen verkauft werden. 

Oberpfalz

12.10. 14:04

Acht Fälle über das Wochenende im Landkreis Schwandorf

Seit reitagnachmittag sind acht neue Fälle gemeldet worden. Die Infektionen betreffen in fünf Fällen Schwandorf sowie Schönsee, Altendorf und Nabburg.

Aktuell sieht die Bilanz so aus:

bestätigte Infektionen             624

statistisch wieder genesen      580

Fall noch aktiv                            24

Tote                                             20

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag am Samstag bei 13,53. Der heutige Wert wird im Laufe des Tages vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen veröffentlicht und ist im Internet frei abrufbar.

Die fünf positiven Fälle in Schwandorf betreffen die Gemeinschaftsunterkunft in der Egelseer Straße und sind das Ergebnis der ersten Reihentestung. Bei zwei der fünf Fälle handelt es sich um die Kinder der positiv vermeldeten Person und bei den weiteren drei Fällen um Mitbewohner der Einrichtung. Die Kinder waren bereits am Donnerstag mit dem Elternteil nach Regensburg verlegt worden. Die weiteren drei Personen werden ebenfalls in die Quarantänestation in Regensburg verlegt.

Geschlossen ist zurzeit das Kinderhaus Storchenwiese in Schwandorf, da sich Erzieherinnen dieser Einrichtung in Quarantäne befinden.

Schwandorf

12.10. 13:45

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt

Im Landkreis Neumarkt wurden sechs weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. 16 Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 617. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (19) und genesene (572) Personen.

Neumarkt

12.10. 13:06

Wechsel aus Distanz- und Präsenzunterricht im Landkreis Regen

Viele Schüler im Landkreis Regen müssen wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen ab Dienstag wieder regelmäßig von zu Hause aus lernen. Die meisten Schulen könnten den geforderten Abstand von 1,5 Metern zwischen den Kindern nicht einhalten und teilten die Klassen auf, erklärte der Leiter des Schulamts Regen, Walter Kloiber. 

Jede Schule müsse selbst entscheiden, wie sie den Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht am besten umsetzt. Viele Schulen würden die Klassen nun teilen und im täglichen Wechsel unterrichten. «Der Unterricht wird in der Regel aber nicht reduziert, sondern stundenplanmäßig stattfinden», betonte Kloiber. 

Schon seit Montag herrscht im Landkreis Regen Maskenpflicht im Unterricht. Außerdem gelten strengere Regeln für Veranstaltungen,  Besuche in Pflegeeinrichtungen und die Gastronomie. «Wir wissen, dass wir den Bürgern viel zumuten», sagte Landrätin Rita Röhrl (SPD) am Wochenende. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis kommenden Sonntag (18.10.).

Das Landratsamt reagiert damit auf die vielen Corona-Infektionen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) (Stand: Montag, 00.00 Uhr) liegt der sogenannte Inzidenzwert bei 72,3. Der Landkreis überschreitet also deutlich den bundesweit geltenden Corona-Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Auch die Städte München, Memmingen und Rosenheim sowie der Landkreis Fürstenfeldbruck übersteigen derzeit den kritischen Wert.

Niederbayern

12.10. 12:37

Corona-Arbeitslose sollen Kinderbetreuer werden

Wer in der Corona-Krise seinen Job verloren hat oder lange in Kurzarbeit ist, sollte zum Kinderbetreuer ausgebildet werden, findet der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Hauptgeschäftsführer Landsberg sagte der "Passauer Neuen Presse", auf diese Weise könnten auch kurzfristig zusätzliche Betreuungsangebote geschaffen werden. Bundesweit fehlen über 340-tausend Kita-Plätze.

Deutschland

12.10. 12:37

Armut steigt durch Corona

Die Welthungerhilfe befürchtet eine starke Zunahme von Hunger und Armut durch die Corona-Pandemie. Das geht aus dem neuen Welt-Hunger-Index hervor. Besonders in Afrika südlich der Sahara und in Südasien sei die Situation schon vor der Pandemie alarmierend gewesen. Die Pandemie wirke dabei wie ein Brandbeschleuniger - und auch der Klimawandel verschlimmere die Lage.

WELT

12.10. 12:35

Keine große Grippewelle

Bayerns Hausärzte gehen davon aus, dass die Grippewelle in diesem Jahr deutlich schwächer ausfällt als sonst. Grund sind die geltenden Abstandsregeln und das Tragen der Masken. Gleichzeitig fordern Experten bei der Verteilung des Grippeimpfstoffes zunächst die Risikogruppen zu berücksichtigen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung zunächst unter anderem für Menschen ab 60, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen.

Bayern

12.10. 12:35

Zwiebelprinzip gegen Kälte im Klassenzimmer

Zu Beginn der ungemütlichen Jahreszeit empfiehlt der Deutsche Philologenverband, sich in der Schule nach dem Zwiebelprinzip anzuziehen. Grund: Wegen der Corona-Pandemie muss auch im Herbst und Winter häufig gelüftet
werden. Der Deutsche Philologenverband hält das Lüften von Klassenzimmern auch im Herbst und Winter für das "A und O" . "Für die kalten Monate werden jetzt Pullover, Schals und Decken zur Grundausstattung der Schülerinnen und Schüler gehören", sagte Verbandschefin Susanne Lin-Klitzing der Bild-Zeitung.

Deutschland

12.10. 12:31

Hecking über Fußball und Corona: «Fernsehgelder fangen vieles auf»

Dieter Hecking, Sportvorstand des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg, hält den Profifußball in der Corona-Pandemie für finanziell privilegiert. «Im Moment fangen die Fernsehgelder vieles auf. Im Handball und Eishockey ist die Situation dramatischer», sagte der 56-Jährige dem «Kicker» (Montag). Dennoch gehe es derzeit in erster Linie darum, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. «Beim nächsten Lockdown würden viele Vereine durchgeschüttelt werden.»

Trotz negativer Einzelfälle sei die Mehrzahl der Fußball-Profis sich dieser privilegierten Lage bewusst und nicht abgehoben, betonte Hecking, der seit dieser Saison im Amt ist. «Es gibt immer mehr, die sich engagieren.» Auch das Thema Gehaltsverzicht bewerteten die meisten richtig: «Die Spieler haben ein gutes Gespür für die Situation und werden verzichten, wenn es notwendig wird. Da bin ich mir ziemlich sicher.» Während der Corona-Pandemie hatten Mannschaft, Trainerteam und Mitarbeiter der Lizenzabteilung zeitweise auf ihre Gehälter verzichtet.

Für den Club wagte Hecking eine vorsichtig optimistische Prognose: «Stand jetzt kommen wir mit einem blauen Auge durch die Saison.»

Deutschland

12.10. 12:08

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 12.10.2020, 12 Uhr 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 18. 

Es gibt 1.633 Kontaktpersonen, davon sind 695 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert.

643 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 11.10.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

12.10. 11:35

«Reiner Aktionismus» - FDP fordert Aufhebung des Beherbergungsverbots

Die FDP im Landtag fordert von der Landesregierung die sofortige Aufhebung des Beherbergungsverbots für Gästen aus deutschen Corona-Hotspots. «Pauschale Beherbergungsverbote für innerdeutsche Reisende sind reiner Aktionismus und helfen nicht bei der Eindämmung der Pandemie», teilte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke am Montag mit. «Sie gefährden im Gegenteil die Akzeptanz von tatsächlich erforderlichen Maßnahmen.» Die Beherbergungsverbote müssten unverzüglich aufgehoben werden. «Die Unsicherheit wird dazu führen, dass immer weniger Menschen innerdeutsche Reisen antreten», sagte der tourismuspolitische Sprecher der Fraktion, Erik Schweickert. «Die Beherbergungsverbote sind ein schleichender Lockdown. Sie sind auch Gift für die schwer angeschlagene Hotel- und Gaststättenbranche.» Im Südwesten gilt schon seit längerem ein Beherbergungsverbot für Besucher aus Stadt- oder Landkreisen mit erhöhtem Infektionsgeschehen für Hotels, Herbergen, Campingplätze und andere ähnliche Einrichtungen. Maßgeblich ist dabei, ob die Zahl der Neuinfektionen im Heimatkreis der Betroffenen in den vergangenen sieben Tagen vor der Anreise pro 100 000 Einwohner über 50 lag. (dpa)

Deutschland

12.10. 11:24

Münchner Stadtspitze berät über steigende Coronazahlen

Die Münchner Stadtspitze berät wegen steigender Coronazahlen das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Infektionszahlen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) besprach sich am Montagvormittag mit den beteiligten Behörden, wie es in der Stadtverwaltung hieß. Die Landeshauptstadt hatte in der Corona-Pandemie erneut die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen lag der Wert bei 50,6 (Datenstand 12.10., 0.00 Uhr). Auch vor den Toren der Landeshauptstadt im Landkreis Fürstenfeldbruck ist dieser kritische Wert überschritten, ebenso im Landkreis Regen im Bayerischen Wald sowie in Memmingen und Rosenheim. Im Landkreis Fürstenfeldbruck müssen alle Schüler ab der fünften Klasse nun wieder Masken im Unterricht tragen. Das hatte das Landratsamt in einer Allgemeinverfügung angeordnete, die seit Samstag gilt. In München sind derzeit unter anderem Feiern und private Treffen mit mehr als zehn Menschen verboten. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen - wie Hochzeiten oder Geburtstagen - gilt eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Eine denkbare weitere Maßnahme in den jeweiligen Kommunen wäre etwa die Einschränkung des Schulbetriebs mit einer teilweisen Rückkehr zum Heimunterricht, wie dies vor den Sommerferien praktiziert worden war. Einen neuerlichen Shutdown des öffentlichen Lebens wie im Frühjahr wollen alle politischen Ebenen wegen des damit verbundenen wirtschaftlichen Schadens vermeiden. Virologen haben in den vergangenen Tagen vor neuerlichem exponentiellem Wachstum der Coronainfektionen gewarnt. Das bedeutet, dass sich die Fallzahlen jeweils alle paar Tage verdoppeln könnten. Derzeit stehen in Bayern noch ausreichend Behandlungskapazitäten auf den Intensivstationen zur Verfügung. Laut Intensivregister wurden am Montagvormittag lediglich 70 Covid-Patienten auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser behandelt, 1277 von insgesamt knapp 4300 Intensivbetten waren frei. Allerdings könnte ein ungebremster Anstieg der Coronazahlen sehr schnell zu einer Überlastung der Krankenhäuser führen. (dpa)

Bayern

12.10. 10:59

Stadt Augsburg knapp vor 50er Corona-Warnstufe

Bayerns drittgrößte Stadt liegt nur noch knapp unterhalb dem wichtigen Corona-Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Wie die Stadt Augsburg am Montag mitteilte, sei durch 93 neue Corona-Fälle am Wochenende dieser Sieben-Tages-Wert auf 49,3 gestiegen. Am Nachmittag will die Stadt bekanntgeben, welche lokalen Schutzmaßnahmen nun zur Eindämmung der Pandemie ergriffen werden sollen. Am Wochenende hatte das bayerische Gesundheit-Landesamt den Wert für die schwäbischen 300 000-Einwohner-Stadt noch mit weniger als 21 angegeben. Am Montagmorgen hatte bereits die Stadt München erneut die 50er Warnstufe überschritten. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts hervorgeht, liegt der Wert bei 50,6 (Datenstand: 12.10., 0.00 Uhr). München hatte zuvor schon mal den Corona-Warnwert überschritten und in der Folge verschärfte Corona-Regeln umgesetzt. Auch die Landkreise Regen und Fürstenfeldbruck sowie die Städte Memmingen und Rosenheim in Bayern übersteigen derzeit den kritischen Wert.

Bayern

12.10. 10:43

Städte- und Gemeindebund fordert Betreuungsoffensive

Angesichts fehlender Kita-Plätze fordert der Städte- und Gemeindebund eine Betreuungsoffensive. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Corona-Krise ihren Job verloren hätten oder in Kurzarbeit seien, sollten zu Betreuern ausgebildet werden. Für diesen Personenkreis sollten attraktive Angebote unterbreitet werden, erklärte Hauptgeschäftsführer Landsberg der "Passauer Neuen Presse". Derzeit fehlen über 340.000 Kita-Plätze für Kleinkinder in Deutschland. 

Deutschland

12.10. 08:53

München überschreitet erneut Corona-Warnstufe

Die Stadt München hat in der Corona-Pandemie erneut die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Wie aus den Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montagmorgen hervorgeht, liegt der Wert bei 50,6 (Datenstand 12.10., 0.00 Uhr). Auch die Landkreise Regen und Fürstenfeldbruck sowie die Städte Memmingen und Rosenheim in Bayern übersteigen derzeit den kritischen Wert. Seit Beginn der Corona-Krise haben die Gesundheitsämter laut RKI in der Landeshauptstadt München 12 592 nachgewiesene Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. München hatte bereits den Corona-Warnwert überschritten und in der Folge verschärfte Corona-Regeln umgesetzt. Der Stadt zufolge bleiben bis einschließlich Donnerstag Treffen im privaten und öffentlichen Raum sowie in der Gastronomie nur in Gruppen von maximal zehn Personen gestattet. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, wie Hochzeiten oder Geburtstagen, gilt eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Im Zuge der Verschärfung war auch der Alkoholkonsum eingeschränkt worden.

Bayern

12.10. 08:16

Söder fordert: Bestimmt Corona-Regeln sollen Maßstab für alle sein

Bayerns Ministerpräsident Söder hat sich dafür ausgesprochen, die "vorsichtigsten Regeln" im Kampf gegen steigende Corona-Fallzahlen zum Maßstab für alle zu machen. Der CSU-Chef sagte in der ARD, für die kommenden Wochen würden noch deutlichere Regelungen, wie etwa mehr Masken gebraucht. Für seinen Vorstoß, bundesweit ähnliche Bußgelder bei Corona-Verstößen einzuführen, bekam Söder Unterstützung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet. Er sagte im ZDF: Wir werden da zu gemeinsamen Beschlüssen kommen. Söder hatte sich für ein bundesweit einheitliches Bußgeld von 250 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht stark gemacht. In Bayern gilt das bereits. Umstritten sind unterdessen die Beherbergungsverbote für innerdeutsche Reisend aus Risikogebieten. Berlins Regierender Bürgermeister Müller will dies Regelungen auf den Prüfstand stellen. Dem Tagesspiegel sagte der SPD-Politiker, die Beherbergungsverbote seien nicht zielführend. Sie schafften Verwirrung und Unverständnis. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sprach von einem Fehler der abgeräumt werden sollte.

Deutschland

12.10. 07:42

Expertenkommission legt Ischgl-Bericht vor

Eine Expertenkommission legt heute in Innsbruck ihren Bericht zum Corona-Krisenmanagement im österreichischen Ischgl vor. Die Kommission hat 53 Menschen befragt, darunter Betroffene, Vertreter der Seilbahn- und Tourismuswirtschaft sowie Verantwortliche auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Der Wintersportort Ischgl gilt als einer der Hotspots bei der Verbreitung des Coronavirus in Europa.

WELT

12.10. 07:24

BLLV Oberpfalz schlägt Alarm

Die Lehrer in der Oberpfalz schlagen Alarm: Der Lehrermangel wird in der Corona-Krise immer mehr zum Problem. Das hat der BLLV Bezirksverband Oberpfalz auf seiner Sitzung in Amberg mehrfach betont. Wenn im Winter auch noch Lehrkräfte krank werden, können Klassen wegen der Hygieneregeln nicht wie bisher zusammengelegt werden. Es sind aber zu wenig Lehrer da, um dann einen Regelbetrieb aufrecht halten zu können. Der BLLV Oberpfalz fordert deshalb dringend mehr Lehrer und bessere Arbeitsbedingungen. 

Oberpfalz

12.10. 06:33

Weiteres Testzentrum im Landkreis Cham

Der Landkreis Cham nimmt heute ein zweites Corona-Testzentrum in Betrieb. Es liegt in der Osserstraße 22 in Cham, dort hat der Landkreis ein Gebäude angemietet. Damit verdoppelt sich die Kapazität der möglichen Corona-Tests auf 1.000 pro Tag. Das soll helfen, auch die Grenzpendler auf eine Infektion hin zu untersuchen. Der Landkreis hatte letzte Woche angeordnet, dass sie alle 14 Tage zum Test müssen, arbeiten sie in der Pflege oder im Medizinsektor, sogar alle fünf Tage. 

Cham

12.10. 06:26

Landkreis Regen wird zum Corona-Hotspot: Landratsamt reagiert mit einer Allgemeinverfügung auf die steigenden Infektionszahlen 

„Unsere Befürchtungen sind leider eingetroffen“, sagt Landkreispressesprecher Heiko Langer und gibt bekannt, dass der Landkreis Regen am Wochenende bei der Corona-Inzidenz nicht nur den Signalwert überschritten hat, sondern auch über den 50-er Inzidenzwert deutlich hinausgeht. „Wir verzeichnen einen Inzidenzwert von mehr als 70 Infizierten auf 100000 Einwohner“, muss er feststellen und der negative Trend scheint sich angesichts ausstehender Testergebnisse weiter zu verfestigen. Die Konsequenz daraus ist klar: Wie angekündigt wird der Landkreis bereits am Sonntag mit einer neuen Allgemeinverfügung reagieren und „die Öffentlichkeit muss sich bereits ab Montag auf weitere Beschränkungen einstellen.“

So darf es bei Veranstaltungen, die nicht für ein beliebiges Publikum angeboten werden, in geschlossenen Räumen nur noch 25 Teilnehmer geben, im Freien ist der Teilnehmerkreis auf maximal 50 Personen beschränkt. Dies gelte für alle Feierlichkeiten, wie zum Beispiel Hochzeiten, Beerdigungen und Geburtstage. Ohne Veranstaltungscharakter dürften nur Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, sowie Angehörige eines weiteren Hausstands oder Gruppen von bis zu fünf Personen in der Gastronomie an einem Tisch sitzen. Gleiches gilt auch bei Treffen auf privaten Grundstücken oder in privaten Räumen. Zudem wird quasi eine Sperrstunde für die Gastronomie eingeführt. In der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr dürfen keine Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort abgegeben werden.

Auch für die Schulen wird die neue Allgemeinverfügung Auswirkungen haben. Mit Ausnahme der Grundschulen und der Grundstufen der Förderschulen muss ein Mund-Nasen-Schutz auf dem gesamten Schulgelände und auch im Unterricht getragen werden. Darüber hinaus werden ab Dienstag, 13. Oktober, die Schulen, die den geforderten 1,5 Meter-Abstand nicht gewährleisten können, die Klassen teilen müssen und im Wechsel zwischen Distanz- und Präsenzunterricht die Kinder beschulen müssen.

Einschränkungen gibt es auch beim Besuch in Einrichtungen, wie Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder Behinderteneinrichtungen. Dort darf in der Regel nur noch eine Person, meist aus dem eigenen Hausstand oder Angehörige, zu einer festen Besuchszeit den Betroffenen besuchen.

„Wir wissen, dass wir den Bürgern viel zumuten“, bedauert Landrätin Rita Röhrl, hofft aber darauf, dass man dadurch eine Eindämmung des Infektionsgeschehens erreicht, denn Ziel sei es, die Ausbreitung zu stoppen und möglichst rasch zum Normalbetrieb zurückzukehren. Die neue Allgemeinverfügung gilt ab Montag, 11. Oktober, zunächst für eine Woche.

Wichtige Maßnahmen im Überblick:

- Beschränkungen der Teilnehmer bei Veranstaltungen, die nicht für ein beliebiges Publikum angeboten werden, wie Feiern, Hochzeiten, etc. auf 25 Personen im geschlossenen Raum und 50 Personen im Freien

- Bei privaten Zusammenkünften Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, sowie Angehörige eines weiteren Hausstands oder Gruppen von bis zu fünf Personen. Gleiches gilt in der Gastronomie an einem Tisch

- Bei Besuchen in Pflegeeinrichtungen, wie Seniorenheim und Krankenhaus ein Besucher pro Tag, Ausnahme: Bei Minderjährigen ist ein gemeinsamer Elternbesuch möglich

- In den Schulen ist ab Jahrgangsstufe 5 ein Mund-Nasen-Schutz auch am Platz zu tragen. Ab Dienstag, 13. Oktober, muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet sein. Ist dies nicht möglich sind Klassen zu teilen und im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht zu beschulen.

- In Kindertagesstätten müssen feste Gruppen gebildet werden, auch das Essen ist in festen Gruppen einzunehmen

(Quelle: Landkreis Regen)

Bayern

11.10. 15:58

Corona Warnwert im Landkreis Regen steigt über 60

Der niederbayerische Landkreis Regen gehört seit dem Wochenende zu den Corona-Hotspots in Bayern. Der Warnwert bei der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche wurde deutlich überschritten. Inzwischen liegt er laut Robert Koch Institut bei 60,7 ( Stand 11.10.2020,  00:00 Uhr).  Das ist aktuell bayernweit der dritthöchste Corona-Inzidenzwert nach der Stadt Rosenheim und dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Wegen der hohen Infektionszahlen hat der Landkreis Regen unter anderem schärfere Vorschriften für Schulen und Veranstaltungen erlassen. 

Niederbayern

11.10. 15:04

Partys trotz Corona - Polizei löst mehrere Feiern auf

 Wegen der Coronapandemie gelten für Partys strenge Regeln - trotzdem haben sich am Wochenende in Bayern nicht alle daran gehalten. In München, Schliersee und Neusäß löste die Polizei drei Feiern auf. In München hatte ein Anrufer der Polizei von einer illegalen Party auf dem Schlachthof-Gelände mit rund 150 Gästen berichtet. Als die Beamte am frühen Sonntagmorgen anrückten, entdeckten sie etwa 30 Leute, die in einem leerstehenden Gebäude feierten - ohne Abstand und Mundschutz. Die Feiernden seien angezeigt worden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, heißt es im Polizeibericht. Auch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch werde geprüft.

In Schliersee beendete die Polizei in der Nacht zum Sonntag den Geburtstag eines 30-Jährigen. Der Mann habe mit rund 50 Gästen in einer Lagerhalle gefeiert, ohne das erforderliche Hygienekonzept. So habe es keine Gästeliste oder Desinfektionsspender gegeben, teilte die Polizei mit. Die Sitzgarnituren seien ohne den erforderlichen Abstand aufgestellt gewesen und die Gäste hätten auch nicht wie vorgeschrieben Mund-Nase-Bedeckungen getragen. Die Gäste seien sehr kooperativ gewesen. Für den Gastgeber hat die Party Folgen - er wird laut Polizei nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Am Freitag wurde die Polizei im schwäbischen Neusäß zum wiederholten Mal in eine Bar gerufen. Nachbarn hätten sich über überlaute Musik und Gegröle von Gästen beschwert, teilte das Polizeipräsidium mit. Außerdem trugen laut Polizei im Schankraum nur wenige Leute einen Mund-Nasenschutz. Als sie aufgefordert wurden, eine Maske aufzusetzen, hätten sich einige geweigert. Mehrere Gäste und die Wirtin müssen nach Auskunft der Polizei mit einer Anzeige rechnen. Die Musikbox sei sichergestellt worden.

Deutschland

11.10. 15:02

«Querdenker» stören Corona-Testung an Stockacher Grundschule

Mehrere Anhänger der Initiative «Querdenken» haben eine Corona -Testung an einer Stockacher Grundschule gestört. Die fünf Demonstranten sprachen Schulkinder an und schüchterten sie durch ihr Auftreten ein, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als die Beamten sie aufforderten, Abstand von der mobilen Teststation zu halten, wechselten sie ohne Gegenrede die Straßenseite. Danach sei es am Samstag zu keinen weiteren Vorfällen gekommen. 

Die Gegner der Corona-Politik hatten am Samstagvormittag bei der Polizei eine Spontandemonstration angemeldet. Zunächst standen sie den Angaben zufolge mit einem Transparent im Eingangsbereich der Schule. Was sie zu den Kindern sagten und was auf dem Transparent stand, konnte ein Polizeisprecher auf Anfrage nicht sagen. 

Die Testung an der Grundschule im Landkreis Konstanz war wegen  Corona -Fällen notwendig geworden. Den Angaben nach ließen sich am Samstag etwa 200 Kinder und Lehrer freiwillig auf das Virus testen.

Deutschland

11.10. 13:26

Stuttgart mobilisiert Verwaltung und erbittet Hilfe der Bundeswehr

Die Stadt Stuttgart mobilisiert zur Verfolgung von Kontaktpersonen im Zuge der Corona-Pandemie die ganze Stadtverwaltung. Zudem erbittet sie die Hilfe der Bundeswehr, wie Stefan Ehehalt, Leiter des Stuttgarter Gesundheitsamts, am Sonntag mitteilte. «Die Zahlen steigen auf besorgniserregende Weise an, und zwar so stark, dass das Gesundheitsamt die für die Kontrolle der Pandemie so wichtige Kontaktpersonennachverfolgung nicht mehr gewährleisten kann», so Ehehalt. Zuvor war in der Landeshauptstadt die Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden ist, der Wert war am Samstagabend auf 50,5 gestiegen.

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) sagte nach einer Telefonkonferenz zur Lagebesprechung: «Wir müssen jetzt entschieden handeln, um die Zahl der Neuinfektionen sofort wieder runter zu bekommen. Nur so können wir Schulen, Kitas, Wirtschaft und Handel offen halten. Nur so kann es gelingen, dass wieder alle Fälle durch das Gesundheitsamt nachvollzogen werden können.»

Deutschland

11.10. 13:24

Corona-Pandemie: Haseloff gegen «Alarmismus»

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat in der Diskussion um Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor «Alarmismus» gewarnt. «Wir sollten jetzt nicht Sanktionen in den Vordergrund stellen, sondern die eigentlichen Ursachen der Hotspots bekämpfen», sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) hatte eine Erhöhung des Bußgeldes bei Verstößen gegen die Maskenpflicht auf bundesweit einheitlich 250 Euro gefordert. Sachsen-Anhalt entscheide rational und lageabhängig und lasse sich nicht von Alarmismus leiten, sagte Haseloff. Das Bundesland habe die zweitniedrigsten Infektionszahlen in Deutschland.

Deutschland

11.10. 12:35

Weiter hohe Infektionszahlen in Bayerns Corona-Brennpunkten

Die Infektionswerte in den Corona-Brennpunkten in Bayern sind weiter gestiegen. Die Städte Memmingen und Rosenheim sowie die Landkreise Fürstenfeldbruck und Regen lagen laut Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin auch am Sonntag (Stand: 00.00 Uhr) über der kritischen Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. In Rosenheim meldete das Institut 70,8 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag dieser Wert bei 64,3, in der kreisfreien Stadt Memmingen bei 56,7, im Landkreis Regen bei 60,7. München lag mit 48,6 nur noch knapp unterhalb dem Grenzwert von 50.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte deshalb die Menschen eindringlich zur Beachtung der Corona-Regeln ermahnt. Der «Bild am Sonntag» sagte Söder: «Wir haben fünf vor zwölf. Man darf sich die Lage nicht länger schönreden.» Nötig seien rasche Maßnahmen für alle: «Frühere Sperrstunden und keine größeren Partys und Feiern für eine gewisse Zeit.»

Bayern

11.10. 12:10

Stuttgart überschreitet Warnstufe - Stadt berät über Maßnahmen

Nachdem in Stuttgart die Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden ist, berät die Stadt über die Ausgestaltung der angekündigten Maßnahmen. Das sagte ein Sprecher am Sonntagvormittag. So sollen unter anderem eine Sperrstunde, eine Maskenpflicht in der Innenstadt und Alkoholkonsum-Beschränkungen eingeführt werden, wie die Stadt am Vorabend angekündigt hatte. Zudem sei eine Entflechtung des Unterrichtsbeginns geplant. Die Sperrstunde müsse rechtlich sauber eingeführt werden, sagte der Sprecher. Wann die geplanten Maßnahmen in Kraft treten, war zunächst unklar. 

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz war in der 600 000-Einwohnermetropole am Samstagabend auf einen Wert von 50,5 gestiegen. Damit sei die Eingriffsstufe erreicht, hieß es von der Stadt. Am Samstag waren in Stuttgart 82 neue Infektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden gemeldet worden. 

Deutschland

11.10. 10:53

Bayerische Ärztekammer fordert zielgenauere Corona-Beschränkungen

Die Bayerische Landesärztekammer fordert von der Staatsregierung, dass Quarantäne-Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie stärker auf besonders infektiöse Menschen beschränkt werden. Dazu solle die Aussagekraft der Corona-Tests vom Typ «RT-PCR» erhöht werden, heißt es in einem Beschluss, den die Kammer beim diesjährigen Bayerischen Ärztetag am Samstag in München gefasst hat. Diese Tests enthalten nicht nur Hinweise darauf, ob jemand infiziert ist, sondern auch wie wahrscheinlich es ist, dass er die Infektion weitergibt. Diese Informationen sollten genutzt werden, damit einschränkende infektionshygienische Maßnahmen nur über die verhängt werden, bei denen ein nennenswertes Risiko für die Weiterverbreitung von Covid-19 bestehe, fordert die Kammer. Wo die Schwelle dafür liegt, müsse die Politik entscheiden.

Bei den PCR-Tests werden Erbgutspuren des Coronavirus in mehreren Durchgängen immer wieder verdoppelt. Bei Proben mit viel Virusmaterial schlage der Test relativ schnell an, erklärte die Kammer. Wenn mehr als 35 Verdoppelungs-Runden nötig sind, trage der Patient in der Regel aber eine sehr geringe Viruslast in sich, die nach Einschätzung führender Virologen nicht vermehrungsfähig sei. Nach einer Umfrage von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, berücksichtigen Gesundheitsämter bei ihren Entscheidungen über eine Quarantäne derzeit oft nicht, welche Informationen über die Infektiosität in einem positiven Corona-Test stecken. Viele Gesundheitsämter bekämen von den Labors auch gar keine entsprechenden Daten übermittelt, hieß es. 

Die Bayerische Landesärztekammer forderte auch, dass Grippeimpfungen durch Apotheker zügig daraufhin ausgewertet werden, ob sie negative Folgen für die medizinische Versorgung haben. Die Bundesregierung hatte solche Impfungen in Pilotprojekten ermöglicht, auch in Bayern soll es im Regierungsbezirk Oberpfalz einen entsprechenden Probelauf geben. Mögliche Zwischenfälle bei Impfungen durch Apotheker müssten in einer Auswertung ebenso erfasst werden, wie die Frage, ob Impfstoffe bei einer möglichen Knappheit gerecht zwischen Apotheken und Arztpraxen verteilt werden, heißt es in einem Beschluss der Kammer.

Bayern

11.10. 10:36

520 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen stieg am Samstag im Vergleich zum Vortag um 520 auf 53 853 Fälle. Das teilte das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg am Samstagabend mit. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus nahm um zwei auf 1901 zu.

Nach dem Landkreis Esslingen hat auch die Landeshauptstadt Stuttgart den wichtigen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Die Stadt Stuttgart meldete am Samstag einen Wert von 50,5 (Landesschnitt: 25,8) und 82 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

 

Deutschland

11.10. 10:35

Polizei löst Rave-Party mit 200 Menschen am Münchner Schlachthof auf

Die Polizei hat eine illegale Rave-Party auf dem Gelände des Münchner Schlachthofs aufgelöst. Die Beamten seien auf 200 Feiernde gestoßen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag vor Ort. Die Party sei in den Morgenstunden «voll im Gange» gewesen. Nahe der Bahngleise lagen am Sonntagmorgen noch Bierflaschen und Spraydosen auf dem Boden. Anwohner hatten sich bei der Behörde gemeldet. Von 20 Anwesenden wurden die Identitäten festgestellt. Sie erwartet eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung. Wie und von wem die Raveparty organisiert war, konnten die Ermittler bislang nicht sagen.

Bayern

11.10. 10:13

Söder fordert 250€ Bußgeld für Maskenverweigerer

Maskenverweigerer sollen überall in Deutschland das gleiche Bußgeld zahlen müssen und zwar nicht nur 50 Euro, sondern 250 Euro - das fordert CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Söder. In seinem Land gilt das bereits. Söder sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, es werde langsam gefährlich. Wenn man nicht rasch umsteuere, könne dieselbe Entwicklung wie in Frankreich oder Spanien mit explodierenden Zahlen und nicht mehr beherrschbaren Fällen eintreten.

Deutschland

11.10. 08:00

Bayerns Hausärzte erwarten schwächere Grippe-Welle

Die Hausärzte in Bayern bereiten sich in der beginnenden Saison auf eine schwächere Grippewelle vor als in früheren Jahren. Man könne davon ausgehen, dass die Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie auch gegen andere Infektionskrankheiten wirksam seien, sagte der Vorsitzende des bayerischen Hausärzteverbandes, Markus Beier, der Deutschen Presse-Agentur.

Das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hatte Ende September mit der Zählung von Grippe-Infizierten begonnen. Bislang wurden lediglich zwei Fälle registriert (Stand: 25.09.2020, neuere Zahlen liefert das LGL derzeit nicht). In der vergangenen Saison 2019/2020 waren von Oktober bis April bayernweit mehr als 54 000 Fälle (nach neuer Definition) gezählt worden.

Erste Erfahrungen von der Wintersaison auf der Südhalbkugel hätten gezeigt, dass der Corona-Schutz auch die Grippe zurückdrängt, sagte Beier. «In Australien ist die Grippewelle in diesem Jahr weitgehend ausgeblieben», sagte der Mediziner. Hinzu komme eine vermutlich höhere Bereitschaft zur Grippe-Impfung als in früheren Jahren.

«Wir sehen bisher durchaus ein erhöhtes Impfaufkommen», sagte Beier. Ein flächendeckendes Knappwerden von Grippeimpfstoff in Bayern erwartet Beier dennoch derzeit nicht. Der Impfstoff werde teilweise in Wellen ausgeliefert - wer zunächst nur eine erste Charge abbekommen habe, könne bei hoher Nachfrage kurzfristig in Schwierigkeiten kommen.

Nach Beiers Angaben werden vor allem Vierfach-Impfstoffe verwendet, die gegen vier verschiedene Untertypen von Grippe-Erregern immunisieren. Gegen welche Erreger-Typen geimpft wird, entscheidet die Weltgesundheitsorganisation jeweils zu Beginn der Saison, unter anderem auf Grundlage von Erfahrungen in anderen Regionen. Den größten Impfschutz erlangen laut Beier Menschen, die sich häufiger gegen Grippe impfen lassen und dann gegen mehr als vier Untertypen immun sind. Eine Grippe-Impfung habe allerdings nicht den Immunisierungsgrad anderer Impfungen, etwa gegen Masern.

Bayern

11.10. 07:58

Viele Corona-Infektionen in Stuttgart - Stadt überschreitet Warnstufe

 Stuttgart hat in der Corona-Pandemie die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. Das teilte die Landeshauptstadt am Samstagabend mit. Die Stadt bereite derzeit Einschnitte wie die Einführung einer Sperrstunde, Alkoholkonsum-Beschränkungen und die Maskenpflicht innerhalb des City-Rings vor. 

Deutschland

10.10. 14:26

Söder zu Coronazahlen: Sind auf dem Weg zu exponentiellem Wachstum

CSU-Chef Markus Söder (CSU) hat die Menschen in Deutschland in der Corona-Pandemie dazu aufgerufen, umsichtig zu bleiben, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. «Leider sind wir auf dem Weg zu exponentiellem Wachstum, gerade in den Großstädten ist die Herausforderung sehr, sehr groß», sagte der bayerische Ministerpräsident am Samstag bei der Landesversammlung der Frauen-Union. Als Gründe nannte er unter anderem leichtsinniges Verhalten und eine nachlassende Disziplin beim Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln. 

Mehrere Kommunen in Deutschland melden derzeit hohe Coronazahlen, darunter Großstädte wie Berlin, Frankfurt am Main oder Bremen. Als kritisch gilt ein Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Bewohnern innerhalb einer Woche. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen 4721 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Bei der Beurteilung der Lage auf die Zahl der Krankenhausbetten abzustellen, die wegen Corona belegt sind, hält Söder für den falschen Weg. «Sind die Krankenhäuser voll, ist es zu spät», sagte er. Die jetzigen Infektionszahlen bildeten ohnehin die Lage von vor zwei Wochen ab. Inzwischen seien die Zahlen wahrscheinlich schon sehr viel höher. Zudem liefen die Kliniken in Spanien oder Frankreich gerade wieder voll. 

«Es ist genau das Gleiche, wie vor einem halben Jahr. Bei uns ist die Entwicklung ähnlich, halt nur zeitversetzt», meinte Söder. Diesen zeitlichen Vorsprung dürfe man nicht verspielen, man müsse jetzt klug und umsichtig bleiben, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. «Wenn wir aber nichts tun und aufpassen, läuft es unweigerlich in diese Richtung.» Söders Forderung deshalb: «Mehr Maske, weniger Alkohol, kleinere Versammlungen, kleinere Partys.» 

Bayern

10.10. 13:26

Bezirksamt prüft Fan-Gesänge bei Union Berlin

Dem 1. FC Union Berlin könnte nach Fan-Gesängen bei einem Fußball-Testspiel eine Strafe drohen. Wie die «Bild»-Zeitung am Samstag berichtete, beschäftigt sich das zuständige Gesundheitsamt mit einem möglichen Verstoß gegen aktuell gültige Corona-Maßnahmen, nachdem der Berliner Bundesligist vor der Partie gegen den Zweitligisten Hannover 96 auf die Unterlassung von Fan-Gesängen hingewiesen worden war. «Zurzeit befindet sich das Bezirksamt in Prüfung. Wenn Verstöße vorliegen, werden diese entsprechend geahndet», hieß es vom Gesundheitsamt Treptow-Köpenick.

1795 Zuschauer hatten das 4:1 der Eisernen gegen die Niedersachsen am Donnerstag im Stadion An der Alten Försterei verfolgt. «Wir haben ja niemanden aufgefordert, hier zu singen», argumentierte Unions Kommunikationschef Christian Arbeit. Unter Paragraph 5 der sechsten Corona-Infektionsschutzverordnung heißt es unter Punkt neun: «Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen.» 

«Die Frage ist: Bleiben eigentlich die Regeln nachvollziehbar für die Menschen oder kommen wir langsam an seltsame Grenzen», hatte Arbeit im RBB moniert. Singen in geschlossenen Räumen sei bei Abstand nach wie vor erlaubt, Singen im Freien plötzlich nicht mehr, meinte er.

Deutschland

10.10. 13:16

Dobrindt fürchtet «faktischen Lockdown» - Kritik an Berlin

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sieht angesichts der deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen die Gefahr eines Lockdowns. «Die aktuellen Corona-Zahlen zeigen: Die Befürchtungen sind real, dass wir im Dezember zu täglichen Infektionszahlen von über 19 000 kommen können, wenn wir politisch nicht entschlossen handeln», sagte Dobrindt am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir müssen eine solche Entwicklung dringend vermeiden, um nicht in eine Art faktischen Lockdown zu kommen, weil sich zu viele Menschen in Deutschland gleichzeitig in Quarantäne aufhalten müssen.»

Gerade in Großstädten wie Berlin lasse die Disziplin erkennbar nach, und die Stadtpolitik mache erhebliche Fehler, kritisierte der CSU-Politiker. Dobrindt nannte die Zulassung großer Feiern und Festivals sowie fehlende Kontrollen bei der Einhaltung von  Hygiene-Regeln. «Das alles trägt leider erheblich zur Verbreitung des Virus bei. Lokale Ausbrüche müssen aber gerade lokal und konsequent bekämpft werden. Bayern hat mit Garmisch und München gezeigt, wie das gelingen kann. Der Berliner Senat scheint hier vollkommen neben der Spur zu sein.» 

Ähnlich hatte sich Dobrindt am Samstag bereits in der «Passauer Neuen Presse» geäußert.

Deutschland

10.10. 12:09

Söder und Kurz wollen Anti-Corona-Kampf stärker gemeinsam führen

In einem sind sich Bayern und Österreich einig: Es soll keine Grenzschließungen geben. Beim Tourismus gibt es naturgemäß etwas unterschiedliche Interessen. Aber: Die Partnerschaft Söder-Kurz soll wieder stärker gepflegt werden - auch beim Kampf gegen Corona.

Nach manchen Hakeleien in den vergangenen Monaten wollen Bayern und Österreich beim Kampf gegen Corona künftig enger zusammenarbeiten – und vor allem Grenzschließungen unter allen Umständen vermeiden. Das betonten Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag nach einem Treffen im Zollamt Bad Reichenhall direkt an der Grenze.

Kurz machte dabei sehr deutlich, dass er im Winter trotz Corona auf möglichst viele Touristen aus Deutschland und Bayern setzt. Er würde sich bei der deutschen Benennung von Corona-Risikogebieten deshalb eine noch stärkere regionale Differenzierung wünschen – derzeit gilt insbesondere das bei Urlaubern beliebte Tirol als Risikogebiet. Reisewarnungen seien schon «ein sehr großes Problem», klagte er.

«Wir in Deutschland wollen keinen zweiten Lockdown, wir wollen auch keine Schließung der Grenzen», sagte Söder. «Eine Schließung der Grenzen wäre eine Ultima Ratio, die jetzt keiner will.» Kurz betonte ebenfalls, die Grenzen müssten offen bleiben. Der Kanzler warnte dabei sehr deutlich vor schweren Folgen für die eng verwobene Wirtschaft. Der Grenzverkehr müsse funktionieren. «Wenn das nicht möglich ist, dann zerstört uns das unseren Binnenmarkt in Europa.

»Söder und Kurz zeigten sich extrem besorgt über die drastisch gestiegenen Corona-Zahlen in ganz Europa. «Wir erleben in Europa gerade die zweite Welle», sagte Kurz. Söder mahnte, man müsse aufpassen, «dass wir vernünftiges wirtschaftliches, soziales Leben erhalten können». Zudem kündigte Söder für die Zukunft einen engeren Austausch mit Kurz über die jeweiligen Anti-Corona-Maßnahmen an.

In den vergangenen Monaten hatte es hier wiederholt Hakeleien zwischen beiden Ländern gegeben. Als im März der Wintersportort Ischgl als Corona-Hotspot ins Blickfeld geriet, hatte die Regierungsspitze in Wien wenig Verständnis für die internationalen Schuldzuweisungen. Söder sagte dazu nun, es habe dort im Winter schon eine «Infektionsquelle» gegeben. Das sei aber «alles abgestellt worden», es habe sich «unglaublich viel getan und viel verändert». Im Sommer aber hatte sich in Bayern teilweise Unverständnis geregt, als die Anti-Corona-Maßnahmen in Österreich schneller und umfassender als anderswo wieder gelockert worden waren - etwa die Maskenpflicht.

Kurz würde sich bei der deutschen Benennung von Corona-Risikogebieten jetzt eine noch stärkere regionale Differenzierung wünschen. Die Ansteckungszahlen in Städten in Österreich seien oftmals deutlich höher als in als in den ländlichen Gebieten. «Die Orte, wo die meisten Deutschen aber im Winter ihren Urlaub verbringen, das ist in den ländlichen Gebieten in den Bergen.» Und viele Tourismusregionen hätten kaum oder teilweise sogar gar keine Corona-Fälle, betonte er.

Und für Österreich sei der Tourismus ein wesentlicher Bestandteil des Bruttoinlandsprodukts. «Rund 15 Prozent unserer Wirtschaft sind Tourismus, Sport und Freizeitwirtschaft, und für uns ist das daher ganz essenziell», sagte er. Es gebe nicht nur viele deutsche Gäste in Österreich, sondern auch viele Menschen mit Zweitwohnsitz. «All diese Menschen sind bei uns willkommen. Wir haben ein Interesse, dass der Tourismus auch gut funktioniert, sicher funktioniert. Wir haben, glaube ich, im Sommer auch bewiesen, dass das möglich ist.»

Wie ein Damoklesschwert schweben vor der Wintersaison die drohenden und die schon ausgesprochenen Reisewarnungen über Österreich. Die Alpenrepublik braucht die ausländischen Touristen dringend. In den Bundesländern Tirol und Vorarlberg, für die neben Wien deutsche Reisewarnungen gelten, machten Deutsche zuletzt mehr als die Hälfte der Wintergäste aus. Allerdings scheinen die aktuellen Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wenig Hoffnung oder Spielraum zu geben. Am Donnerstag und Freitag wurden in Österreich im Vergleich zum Vortag jeweils mehr als 1100 Neuinfizierte gezählt, umgerechnet auf die Einwohnerzahl mehr als dreimal so viele wie in Deutschland.

Gleichwohl setzt auch Söder auf funktionierenden Wintertourismus, vorrangig in Bayern - aber auch in Österreich. Wenn insbesondere konsequent weiter mit Masken, mit Hygiene, mit Schnelltests operiert werde, könnten der gesamte Raum - Bayern und das Grenzgebiet in Österreich - möglicherweise ein gutes Urlaubsgebiet zu Weihnachten sein, sagte er. Man wisse aber noch nicht, was im Dezember sei.

Dass er in den vergangenen Monaten oft für «Urlaub dahoam» geworben hatte, sieht Söder nicht als Problem. «Dass ein österreichischer Bundeskanzler mehr dafür wirbt, dass mehr Leute nach Österreich fahren, ist klar. Ein bayerischer Ministerpräsident kommt gut damit zurecht, wenn die Leute auch Urlaub in Bayern machen. Das ist, glaube ich, selbstverständlich und das tut der Freundschaft keinen Abbruch.»

Bayern

10.10. 10:42

Landkreis Fürstenfeldbruck und Stadt Memmingen über Corona-Warnwert

Nach der Stadt Rosenheim haben nun zwei weitere Regionen in Bayern einen wichtigen Corona-Warnwert überschritten. In der Stadt Memmingen gab es innerhalb einer Woche 54,4 Infektionen pro 100 000 Einwohnern, wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Samstag (Stand: 00.00 Uhr) mitteilte. Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag der Wert bei 51,1 und damit knapp über dem kritischen Wert von 50.

Rosenheim hatte diese Schwelle bereits am Freitag überschritten. Am Samstag gab es dort laut RKI innerhalb von sieben Tagen 67,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. In der Stadt gelten deshalb seit Samstag strengere Corona-Bestimmungen. So dürfen sich im öffentlichen Raum wie auf Privatgrund nur noch höchstens fünf Personen als Gruppe aufhalten. An Feiern in privaten Räumen dürfen maximal 25 Menschen teilnehmen, das gilt auch für öffentliche Veranstaltungen. Verstöße können eine Geldbuße von bis zu 25 000 Euro nach sich ziehen.

Bayern

10.10. 09:56

Kretschmann: Menschen sollen in Herbstferien nicht wegfahren

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat den Bürgern nahe gelegt, angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen auf den Urlaub im Herbst zu verzichten. «Vielleicht sollten die Bürger in den Herbstferien nicht groß in der Gegend herumreisen. Weder im Inland, noch im Ausland – und schon gar nicht in Risikogebiete», sagte der Grünen-Politiker im Interview mit der «Heilbronner Stimme», dem «Mannheimer Morgen» und dem «Südkurier» (Samstag). Weil die Infektionszahlen in Berlin so hoch seien, sei er am Freitag auch nicht zur Bundesratssitzung gereist.

Kretschmann betonte zugleich, er fürchte keine Ansteckung, und schütze sich bestmöglich, in dem er sich an die AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) halte und unnötige Risikokontakte weitestgehend vermeide. Der Regierungschef erwartet, dass Weihnachtsmärkte eher nicht stattfinden könnten. «Wenn die Infektionszahlen weiter so ansteigen, dann wird es sehr schwierig, Weihnachtsmärkte zu veranstalten. Da sollten wir uns mal nichts vormachen.» 

Jetzt komme es darauf an, dass es in den Kernbereichen der Gesellschaft, also in der Bildung, Wirtschaft und Gesundheit, nicht zu scharfen Einschnitten komme. «Bei verzichtbaren Events sollten wir eher Opfer bringen, um den Kernbereich aufrechterhalten zu können. Wir müssen mit Blick auf Restriktionen in den Freizeitbereichen härter und in den Kernbereichen softer sein», sagte er.

Der Grünen-Politiker appellierte an die Menschen, die Corona-Regeln einzuhalten. «Aber die Akzeptanz von Regeln ist erst dann stärker, wenn die Menschen schlimme Bilder sehen. Die Bilder aus Bergamo hatten eine abschreckende Wirkung.» 

Deutschland

10.10. 09:41

Lehrermangel belastet Schulen in der Pandemie

Am Freitagnachmittag traf sich der Bezirksausschuss des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) im Amberger Congress Centrum. „Die Zustände an den Schulen spitzen sich zu. Der Lehrermangel ist und bleibt da!“, stellte Katja Meidenbauer, die Bezirksvorsitzende in ihrer Eröffnungsrede fest.

Im Januar wurden Notmaßnahmen eingeführt, um dem Lehrermangel entgegenzuwirken. Nun herrscht die Coronapandemie und die wenigen Lehrer werden durch Hygienekonzepte, Distanzunterricht, Mund-Nasenschutz im Unterricht, Lüftungskonzepte oder Distanzunterricht weiter belastet. Sie haben gar keine Pausen mehr, da die Einhaltung der Hygieneregeln permanent kontrolliert werden müsse.

Der Winter und die Grippesaison stehen vor der Tür und bei Erkrankung einer Lehrkraft greifen nun die alten Tricks, wie Aufteilung oder Zusammenlegung von Klassen nicht mehr, da der Gesundheitsschutz im Vordergrund stehen muss. Das ist alles andere als Regelbetrieb an den Schulen. Eigentlich wäre nun eine Verdoppelung der Lehrkräfte pro Klasse nötig. „Aber der Lehrermangel ist und bleibt da“, so die Vorsitzende. Die Lehrer fordern Vertrauen und Rückenstärkung, Entlastungen für die Schulleitungen und den richtigen Einsatz von Fach- und Förderlehrkräften. Stattdessen werde der Ausnahmezustand in den Schulen als Regelbetrieb bezeichnet

Um die Bildungsqualität weiter halten zu können, brauchen wir mehr Lehrer und bessere Arbeitsbedingungen. Meidenbauer forderte: „Eingangsbesoldung A13 muss her!“ Die bessere Bezahlung, Maßnahmen wie eine flexible Lehrerbildung und multiprofessionelle Teams an den Schulen müssten weiterverfolgt werden. Nur so wird und bleibt der Beruf attraktiv und junge Menschen entscheiden sich dafür.

 

Oberpfalz

10.10. 09:22

Kassenarztchef wirft Ländern "gefährliche Regelungswut" vor 

Die Kassenärztliche Vereinigung kritisiert das uneinheitliche Vorgehen der Bundesländer in der Corona-Krise. Verbandschef Gassen warf den Ländern überzogene Maßnahmen vor. Die seien oft eher kontraproduktiv, sagte er der
Neuen Osnabrücker Zeitung. Sperrstunden und Alkoholverbote nannte er fragwürdig. Auch von Industrie, Hotellerie und Gastronomie kommt scharfe Kritik, insbesondere an vereinzelten Beherbergungsverboten innerhalb
Deutschlands.

Deutschland

10.10. 09:20

Innerhalb von einem Tag sind die Corona-Neuinfektionen in Deutschland wieder gestiegen

 Laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts meldeten die Gesundheitsämter 4721 neue Corona-Infektionen. Gestern lag das Plus bei 4516. Und mittlerweile hat auch Köln die die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten.

Deutschland

10.10. 08:21

Rummenigge fordert bundesweit einheitliche Lösung für Fan-Zulassung

Nach dem Zuschauerverbot in Münchner Stadien bis Ende des Monats hat sich Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge für eine bundesweit einheitliche Regelung ausgesprochen. «In dieser Woche hatten wir eigentlich von der Stadt München den Hinweis, dass sie davon ausgehen, dass die nächsten Spiele mit Zuschauern stattfinden dürfen. Das ist durch den gestiegenen Inzidenzwert heute wieder revidiert worden. Das ist nun mal so», wurde der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters von der «Bild» zitiert.

Die Stadt München hatte am Freitag mitgeteilt, dass wegen der gestiegenen Corona-Zahlen Fußball-Spiele in der bayerischen Landeshauptstadt mindestens bis zum 25. Oktober ohne Fans stattfinden. Beim FC Bayern betrifft dies das Pokalspiel gegen den 1. FC Düren (15.), das Champions-League-Duell mit Atlético Madrid (21.) und die Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt (24.). Das nächste Heimspiel danach ist das gegen Werder Bremen am 21. November. In der Bundesliga zählt der FC Bayern zu den wenigen Teams, die bislang auf Zuschauer im eigenen Stadion verzichten mussten.

«Was wir brauchen, ist eine bundesweite einheitliche Lösung nach gewissen Parametern, die für alle gelten», forderte Rummenigge und erläuterte: «Es gibt jetzt ja eine Testphase. Kurioserweise läuft die am 25. Oktober aus. Aber Bayern München hat dann nicht teilgenommen. Wir haben bis dahin kein Spiel vor Zuschauern gehabt.»

Von dem Verbot betroffen waren auch die Drittliga-Partien des TSV 1860 München und Türkgücü München am (heutigen) Samstag. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut von 32,5 am Dienstag wieder auf 42,4 gestiegen ist, sprachen sich die Behörden gegen die Zulassung von Fans aus. Dieser Wert gibt die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an.

Bayern

10.10. 08:18

Trump tritt wieder öffentlich auf

Gut eine Woche nach Bekanntwerden seiner Corona-Diagnose will US-Präsident Trump wieder in der Öffentlichkeit auftreten. Dazu versammelt er heute Anhänger vor dem Weißen Haus. US-Medien berichten von rund 2000 eingeladenen Gästen. Nach wie vor ist unklar, ob Trump nicht mehr ansteckend ist.  Trump werde bei einem friedlichen Protest für Recht und Ordnung auf der Südwiese seiner Residenz sprechen, teilte das Weiße Haus mit. Unterdessen wurde die für kommende Woche geplante zweite TV-Debatte von Trump und Biden offiziell abgesagt. Die Kontrahenten sollen aber wie geplant am 22. Oktober aufeinandertreffen, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Beide Seiten hätten für diesen Termin zugesagt.

WELT

10.10. 07:06

Auch in Niederbayern und der Oberpfalz sind die Corona-Infektionszahlen diese Woche deutlich gestiegen

 Die Stadt Amberg und der Landkreis Tirschenreuth haben gestern den Vorwarnwert von 35 überschritten. Die Werte in den Landkreisen Cham, Schwandorf und Regensburg lagen gestern Nachmittag um 20, in der Stadt Regensburg bei 26. Die Landkreise Kelheim und Neumarkt hatten laut Robert-Koch-Institut eine niedrige 7-Tages-Inzidenz von 10 und 14. In Niederbayern reißen die Landkreise Regen und Rottal den Frühwarnwert, der Landkreis Regen reagierte bereits mit schärferen Vorschriften zum Beispiel für Veranstaltungen und an Schulen

Bayern

10.10. 07:01

Bayerischer Ärztetag diskutiert über Umgang mit Corona

Die Bayerische Landesärztekammer wird bei ihrem Jahrestreffen am Samstag (10.00 Uhr) den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie in den Mittelpunkt stellen. So soll die Staatsregierung in einem Entschließungsantrag aufgefordert werden, den Umgang mit Corona-Tests zu überprüfen. Es müsse stärker im Fokus stehen, wie infektiös positiv getestete Personen tatsächlich sind, heißt es in einem Entschließungsantrag, über den der Ärztetag abstimmen wird.

Das eigentlich auf drei Tage angesetzte Treffen der Ärztekammer wird in diesem Jahr auf einen Tag verkürzt. Statt, wie ursprünglich geplant, in Lindau am Bodensee treffen sich die rund 180 Delegierten in München.

Bayern

09.10. 19:00

Merkel und deutsche Oberbürgermeister schmieden Corona-Maßnahmenpaket

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich Kanzlerin Merkel mit den Oberhäuptern der elf größten deutschen Städte abgesprochen. Ab einem Inzidenzwert von 50 sollen die Städte umfangreiche Beschränkungen einführen. Wie etwa Mundschutzpflicht im öffentlichen Raum oder Sperrstunden. Merkel bitte speziell junge Leute, die Corona-Regeln einzuhalten und an Familie sowie Großeltern zu denken. 

Deutschland

09.10. 18:22

Söder: Nächste Woche wieder Corona-Beratungen der Länder mit Merkel

Angesichts der wieder drastisch gestiegenen Corona-Zahlen soll es kommende Woche voraussichtlich wieder Beratungen aller Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geben. Das kündigte Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) am Freitag vor einem Treffen mit Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz an der bayerisch-österreichischen Grenze bei Bad Reichenhall an. Die Lage sei leider außerordentlich ernst. «Wir sind kurz vor einer exponentiellen Entwicklung», warnte der CSU-Vorsitzende. Man müsse deshalb über die «Eindämmungsstrategie» sprechen. Nach dpa-Informationen sollen die Beratungen am Mittwochnachmittag sein.

Bayern

09.10. 17:28

Update zum aktuellen Corona-Stand im Landkreis Cham:

Ergänzend zur vorhin versandten Corona-Information teilen wir mit, dass der Verdachtsfall im Haus für Kinder Furth im Wald nicht bestätigt wurde. Die Einrichtung kann den Betrieb weiterführen.

Cham

09.10. 17:10

Das Landratsamt Cham informiert über den aktuellen Corona-Stand:

Seit dem letzten Bericht vom 2. Oktober 2020 haben sich weitere 33 Menschen aus dem Landkreis Cham mit dem Covid-19-Virus infiziert. Somit erhöht sich die Gesamtzahl auf 552 (Stand: 09.10.2020, 15.00 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cham liegt nach den Berechnungen des LGL bei 25,78 (Stand 09.10., 8.00 Uhr).

Quarantänemaßnahmen wegen bestätigter Fälle wurden im Kindergarten St. Josef Cham, im Kindergarten Arche Noah Bad Kötzting und an der Grundschule Chammünster angeordnet. Aufgrund von Verdachtsfällen sind eine Gruppe des Hauses für Kinder St. Elisabeth Furth im Wald und die Grundschule Furth im Wald vorsorglich geschlossen. Das weitere Vorgehen hängt von den Testergebnissen ab.

Darüber hinaus wurden 18 Berufspendler mit Wohnsitz in der Tschechischen Republik positiv getestet. Die tschechischen Gesundheitsbehörden wurden zur Veranlassung der weiteren Quarantänemaßnahmen informiert. Das Landratsamt Cham hat aufgrund steigender Infektionszahlen eine Testpflicht für Berufspendler aus Tschechien angeordnet. Die entsprechenden Testkapazitäten wurden massiv ausgeweitet.

Cham

09.10. 16:01

Huml gibt neue Risikogebiete bekannt

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat mit Bezug auf eine Anpassung der Beherbergungsverbote in Bayern die aktualisierte Liste der innerdeutschen Risikogebiete bekannt gegeben. Ab Samstag (10. Oktober) gilt damit ein Beherbergungsverbot für Reisende aus folgenden Städten und Landkreisen:

  1. Stadt Berlin
  2. Stadtgemeinde Bremen
  3. Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main
  4. Kreisfreie Stadt Offenbach
  5. Kreisfreie Stadt Hamm
  6. Kreisfreie Stadt Herne
  7. Kreisfreie Stadt Remscheid
  8. Landkreis Esslingen
  9. Landkreis Cloppenburg
  10. Landkreis Wesermarsch

Huml betonte am Freitag in Nürnberg: „Ich sehe mit Sorge auf die zum Teil schnell steigenden Infektionszahlen in vielen Regionen Deutschlands. Die zentrale Herausforderung ist daher im Moment, alles dafür zu tun, dass das Infektionsgeschehen beherrschbar bleibt. Gerade mit Blick auf die bevorstehenden Herbstferien und den damit verbundenen Reiseverkehr müssen wir alles dafür tun, Infektionsketten aus Risikogebieten nicht in Bayern aufkommen zu lassen.“

Grundlage für die Entscheidung über Beherbergungsverbote sind die tagesaktuellen Inzidenzwerte des Robert Koch-Instituts. Zusätzlich nimmt das Gesundheitsministerium für jede betroffene Region Einzelfallprüfungen vor. Die Bewertung setzt dabei neben anderen Parametern auch auf eine zeitliche Beobachtung der betroffenen Regionen, sodass eine tagesaktuelle Anpassung, ähnlich der Inzidenzienausweisung des RKI, nicht stattfindet.

Deutschland

09.10. 15:03

Corona-update aus dem Landkreis Schwandorf

Am heutigen Freitag wurden landkreisweit  vier neue Fälle einer Infektion mit Corona egistriert, und zwar in Schwandorf, Schwarzenfeld und zweimal in Teunz.

Schwandorf

09.10. 14:17

Aktuell gelten im Landkreis Straubing-Bogen 12 Personen als infiziert mit SARS-CoV-2

Die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen im Landkreis Straubing-Bogen ist in den letzten sieben Tagen stabil geblieben. Aktuell gelten 12 Menschen im Landkreis als infiziert mit SARS-CoV-2. In den vergangenen sieben Tagen gab es laut offiziellen Zahlen des LGL 7 Neuinfizierungen, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 6,92 (Stand 09.10., 10 Uhr). Insgesamt stieg die Zahl der Gesamtinfizierten im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie im März auf 639 (Stand 09.10., 10 Uhr).

Inwiefern sich die steigenden Zahlen im Umkreis auch auf den Landkreis auswirken könnten, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. In der zweiten Wochenhälfte war ein leichtes Ansteigen der Fallzahlen im Vergleich zum Wochenbeginn zu erkennen.

Niederbayern

09.10. 13:29

Landkreis Cham eröffnet zweites Corona-Testzentrum

Zusätzlich zur mobilen Teststation auf dem Chamer Volksfestplatz eröffnet der Landkreis Cham ab Montag, 12. Oktober, 10 Uhr ein stationäres Corona-Testzentrum in Cham. Das Testzentrum befindet sich in der Osserstraße 22 in der Nähe des Landratsamtes. Der Landkreis Cham hat dort ein Gebäude angemietet, um auch in der Herbst- und Winterzeit akzeptable Bedingungen für das Personal und die Probanden zu gewährleisten. Bis auf Weiteres können beide Testzentren parallel genutzt werden, d.h. bei einem zu großen Andrang kann auf das jeweils andere Testzentrum ausgewichen werden. 

Beide Testzentren werden von der Firma Centogene betrieben. Das hat den Vorteil, dass sich an den gewohnten Abläufen nichts ändert. Damit die Tests möglichst reibungslos durchgeführt werden können, muss eine Vorabregistrierung durch die zu testenden Personen digital erfolgen: https://corona.centogene.com/login . Eine Registrierung vor Ort ist zeitaufwendig und wird allenfalls in begründeten Einzelfällen möglich sein. Termine werden nicht vergeben. Eine genaue Anleitung zur Vorabregistrierung finden Sie hier: https://www.landkreis-cham.de/media/33186/anleitung-zur-registrierung-akualisiert.pdf. Für den Test fallen keine Kosten an.

Die Testkapazität wurde mit dieser zweiten Einrichtung auf 1.000 Tests pro Tag verdoppelt. Damit kann der erwartete Mehrbedarf aufgrund der Pflichttests für die Berufspendler aus Tschechien bewältigt werden. Die Wirtschaftskammern und –verbände wurden gebeten, die Testung von größeren Mitarbeiterzahlen zu koordinieren. Das Landratsamt weist darauf hin, dass die bisherigen Tests in den verschiedenen Einrichtungen (z. B. Pflegeheimen, bei Betriebs- und Hausärzten) sind auch weiterhin möglich und gelten auch für die Erfüllung der Testpflicht bei tschechischen Pendlern.

Öffnungszeiten im Überblick

Stationäres Testzentrum, Cham, Osserstraße 22: Montag bis Samstag 8 bis 18 Uhr (Ausnahme am Montag, 12. Oktober erst ab 10 Uhr !)

Mobiles Testzentrum, Cham, Volksfestplatz: Montag bis Mittwoch, Freitag und Samstag 10 bis 15 Uhr; Donnerstag 13 bis 18 Uhr

Cham

09.10. 12:30

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden drei weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 36 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 611.

Neumarkt

09.10. 11:46

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 18.

Bad Abbach: 5

Abensberg, Mainburg, Saal und Siegenburg: je 2

Biburg, Herrngiersdorf, Ihrlerstein, Rohr und Train: je 1

Es gibt 1.626 Kontaktpersonen, davon sind 691 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert. 639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

09.10. 08:01

Gesundheitsämter in Deutschland melden den nächsten Corona-Höchststand

Nach rund 4.000 nachgewiesenen Neu-Infektionen gestern, ist der Wert heute noch einmal gestiegen - auf rund 4.500. Das hat das Robert-Koch-Institut mitgeteilt. - Kanzlerin Merkel schaltet sich heute mit den Bürgermeistern der elf größten Städte zusammen. Gestern hatten Berlin und Frankfurt am Main den kritischen Wochenwert gerissen.

Deutschland

09.10. 06:22

Feldberg rüstet sich für Skisaison in Corona-Zeiten

 Im Skigebiet Feldberg blickt man mit gemischten Gefühlen auf die kommende Skisaison. «Nach all den coronabedingten Einschränkungen des Sommers erwarte ich, dass die Gäste sich nach einem Schwarzwaldwinter sehnen wie schon lange nicht mehr», sagte Adrian Probst, Vorsitzender des Liftverbunds Feldberg. Die Sicherheit der Touristen und Mitarbeiter habe jedoch oberste Priorität.

So werde es Liftkarten nur online geben. Damit würden Schlangen vor den Schaltern vermieden - «und wir wissen genau, wie viele Leuten an welchem Tag zu uns kommen», sagte er. Wenn die aktuelle Lage es mit Blick auf das Infektionsgeschehen erfordere, werde die Menge der Tickets beschränkt. «Es kann also sein, dass nicht mehr jeder reinkommt.» An einem idealen Skitag in den Ferien und mit schönem Wetter besuchten zu normalen Zeiten 8000 bis 10 000 Gäste das Skigebiet. Je nach Lage könnten es nun wegen Corona  auch drastisch weniger sein, sagte er.

Im gesamten Gebiet herrsche Maskenpflicht, und es gebe Abstandsregeln in den Wartezonen vor den Liften. Zudem würden Hygienestationen mit Desinfektionsspendern aufgebaut und mehr Personal eingestellt um sicherzugehen, dass die Maßnahmen eingehalten würden. «Nur dann, wenn jeder versteht, dass dieser Winter besonders wird, und jeder Verantwortung trägt - nur dann gelingt die Saison.»

Der Ausbruch der Corona -Pandemie hatte schon die Vorsaison verpatzt: Die Skipisten waren am 16. März und damit fünf Wochen vor dem eigentlichen Saisonende geschlossen worden, um die Verbreitung des Virus zu stoppen. Zudem hatte der milde Winter den Liftbetreibern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Deutschland

09.10. 06:17

Immer mehr große Städte in Deutschland werden zu Risikogebieten

Auch Berlin und Frankfurt haben den Inzidenz-Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Deshalb schaltet sich Kanzlerin Merkel heute mit den Bürgermeistern der größten Städte zusammen, um über die aktuelle Lage zu beraten - auch Münchens Oberbürgermeister Reiter soll an der Besprechung teilnehmen. 
 

Deutschland

09.10. 03:57

Söder berät mit Österreichs Kanzler Kurz über Corona-Krise

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder  will sich am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) im Zollamt Bad Reichenhall mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz treffen. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens unweit des Grenzübergangs Walserberg steht die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen. «Es geht nur um Corona», kündigte Söder am Donnerstag in München an - es gehe um die Anti-Corona-Maßnahmen in beiden Ländern und um den Grenzverkehr. In beiden Ländern waren in den vergangenen Tagen wieder deutliche Zuwächse bei den Corona-Neuansteckungen verzeichnet worden. Deutschland hat deswegen die Bundesländer Wien, Vorarlberg (mit Ausnahme der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal) sowie Tirol (mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz) zu Risikogebieten 

Bayern

08.10. 19:29

Corona-Ausbruch in kleiner Gemeinde bei München

In der kleinen Gemeinde Baierbrunn nahe München hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Zuletzt seien 20 Menschen aus zwei Großfamilien positiv getestet worden, rund 120 Menschen seien in Quarantäne. Der Ort zählt rund 3500 Einwohner. Die Grundschule, eine Kindertagesstätte und ein Hort seien geschlossen worden, sagte der Erste Bürgermeister Patrick Ott. 

Als Grund für die vergleichsweise hohe Zahl an Infektionen vermutete Ott zwei Hochzeitsfeiern, zu denen die beiden Großfamilien zusammengekommen waren. Weil deren Kinder auf die Einrichtungen in der Gemeinde verteilt seien, verbreite sich das Virus vor allem dort.

Bayern

08.10. 19:05

Infektionszahlen im Kreis Regen steigen deutlich

Einen starken Anstieg bei den SARS-CoV-2-Infektionen meldet die Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen. „Wir verzeichnen allein heute 18 Neuinfektionen“, sagt Landkreis-Pressesprecher Heiko Langer. So wurde am Donnerstagabend eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100000 Einwohner von über 30 ermittelt, insofern gehen die Verantwortlichen davon aus, dass am Freitag oder Samstag mindestens der Schwellenwert von 35 gerissen wird. Deswegen werde derzeit eine Allgemeinverfügung erarbeitet, die zu merkbaren Einschränkungen führen wird.

„Wir empfehlen jetzt schon auf Feiern in privaten Räumen zu verzichten oder zumindest die Teilnehmerzahl deutlich zu beschränken“, erklärt Langer. In der Verfügung werde man eine Zahl von 25 empfehlen. Überhaupt werde es Teilnehmerbeschränkungen geben. Für Feiern in öffentlichen Räumen werde man eine maximale Teilnehmerzahl von 50 Personen, im Freien von 100 Personen, vorgeben, so der Sprecher weiter. Dies gelte insbesondere bei Hochzeiten, Geburtstagen, Beerdigungen, Vereins- oder Parteiveranstaltungen. 

Niederbayern

08.10. 18:07

Elf Fälle in drei Tagen - Gemeinschaftsunterkunft in Schwandorf unter Quarantäne

Seit Montag sind elf Covid-19-Infektionen zu vermelden, die sich wie folgt verteilen:

am Dienstag fünf Fälle in Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof, Nabburg, Altendorf und Neunburg vorm Wald,

am Mittwoch drei Fälle in Nittenau, Altendorf und Wernberg-Köblitz und

am heutigen Donnerstag drei Fälle in Altendorf, in der Stadt Schwandorf und im Stadtgebiet Schwandorf. 

Bei den beiden Schwandorfer Fällen handelt es sich um unterschiedliche Sachverhalte.

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis aktuell bei 8,79.

Die positive Testung in der Stadt Schwandorf von heute betrifft die Gemeinschaftsunterkunft in der Egelseer Straße. Die betroffene Person wurde heute mit ihren zwei Kindern in die Quarantänestation in einer ehemaligen Regensburger Kaserne verlegt. Die weiteren rund 100 Bewohner dieser Gemeinschaftsunterkunft befinden sich ab heute für zwei Wochen in Quarantäne. In dieser Zeit werden zwei Reihentestungen durchgeführt werden. Die erste Testung wird am Samstag durch eine mobile Teststation erfolgen. Für die Zeit der Quarantäne ist ein Sicherheitsdienst und ein Cateringservice eingerichtet.

Was die Dauer der Quarantäne betrifft, sind zwei Sachverhalte zu unterscheiden. Bei positiv getesteten Personen erfolgt die Aufhebung der Quarantäne in keinem Fall durch bloßen Zeitablauf, sondern immer aufgrund einer individuellen Mitteilung in jedem Einzelfall. Dagegen werden Personen, die nicht positiv getestet sind, aber als Kontaktperson gelten, in der Regel zwei Wochen ab letztem Kontakt zu einer positiven Person unter Quarantäne gestellt. Treten dann keine Symptome auf, ist die Quarantäne in der Mehrzahl der Fälle beendet.

Schwandorf

08.10. 17:01

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden gestern Abend noch fünf und heute weitere acht Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt.  Aktuell sind damit 33 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 608.

Neumarkt

08.10. 16:01

Testpflicht für Pendler im Landkreis Cham

Der Landkreis Cham verschärft seine Corona-Regelungen. Landrat Löffler kündigte wegen der steigenden Infektionszahlen eine Testpflicht für
Berufspendler aus Tschechien an. Sie müssen künftig alle 14 Tage einen neuen negativen Test vorlegen können; Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, alle fünf Tage. Morgen soll diese Vorschrift in Kraft treten.

Cham

08.10. 15:04

Corona: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen im Raum Regensburg

Wegen eines aufgetretenen Infektionsfalls ist folgende Schule von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Berufliches Schulzentrum Regensburger Land:  Eine Klasse mit 11 Schülern sowie vier Lehr-/Betreuungskräften bis einschließlich 19.10. in Quarantäne.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Land

08.10. 14:09

Positiver Coronafall an der Mittelschule Bogen

Dem Gesundheitsamt Straubing-Bogen wurde am heutigen Donnerstag ein positiver Coronatest einer Lehrkraft der Mittelschule Bogen gemeldet. Infolgedessen müssen die Schüler einer 10. Klasse als Kontaktperson 1 eingestuft werden und in Quarantäne. Gleiches gilt für eine weitere Lehrkraft der Schule. Die Kontaktpersonen werden aktuell vom Gesundheitsamt informiert.

Bekannt wurde auch ein weiterer positiver Fall im Landkreis, der am vergangenen Wochenende in der 1. und 2. Fußballmannschaft des SV Pfelling mitgewirkt hat. Die entsprechenden Teamkollegen (insgesamt knapp 30 Personen) gelten ebenfalls als Kontaktperson 1 und wurden vom Gesundheitsamt über die Quarantäne informiert.

Niederbayern

08.10. 13:26

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 15.

Bad Abbach: 5

Abensberg, Saal und Siegenburg: je 2

Herrngiersdorf, Ihrlerstein, Mainburg und Rohr: je 1

Es gibt 1.607 Kontaktpersonen, davon sind 688 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert. 639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

08.10. 12:56

Schüler im Bus ohne MNS-Maske festgestellt

Im Rahmen der Schulwegüberwachung wurde heute früh beim Kreisverkehr am Schulberg durch einen Polizeibeamten der PI Cham festgestellt, dass zwei Schüler im vorbeifahrenden Schulbus keine Mund-Nasen-Schutz-Maske trugen. Bei der anschließenden Kontrolle konnten die beiden Schüler (13- und 14 Jahre alt) keine Maskenbefreiung vorlegen, so dass sie den weiteren Schulweg zu Fuß fortsetzen mussten. Die zuständige Schulleitung wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Cham

08.10. 12:02

Besorgnis über steigende Infektionszahlen

Die Bundesregierung und das Robert-Koch-Insitut reagieren besorgt auf den sprunghaften Anstieg der Corona-Infektionszahlen. Heute früh meldete das RKI mehr als 4.000 Neuansteckungen innerhalb eines Tages - 1.200 mehr als noch am Tag davor. Zum Ende der Sommerferien hatten noch viele Menschen das Virus aus dem Urlaub mitgebracht. Inzwischen macht das aber nur noch 8 Prozent aller Fälle aus. Es sind laut RKI wesentlich mehr junge Menschen betroffen, als noch im Frühjahr. Aber es gibt wieder mehr
Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern. Bundesgesundheitsminister Spahn erklärte, es komme weiter auf die Menschen hierzulande an, durch umsichtiges
Handel gut durch die Pandemie zu kommen.

Deutschland

08.10. 09:41

Weitere Corona-Risikogebiete

Die Bundesregierung hat weitere Staaten und Regionen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Betroffen sind ganz Rumänien, Tunesien, Georgien und Jordanien. Hinzu kommen mehrere Regionen unter anderem in den Niederlanden und Kroatien. Für alle Gebiete gilt auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Damit können Urlauber ihre Reisen kostenlos stornieren.

WELT

08.10. 07:28

Deutscher Landkreistag kritisiert Beherbergungsverbot

Der Deutsche Landkreistag kritisiert das von den Ländern beschlossene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots. Es gebe nur wenige innerdeutsche Regionen, die den kritischen Wert überschreiten - die Maßnahmen seien daher überzogen und schwer zu begründen, sagte Landkreistags-Präsident Sager der "Rheinischen Post". Die Länder hatten sich darauf verständigt, dass Reisende aus Hotspots einen negativen, aktuellen Coronatest brauchen, um in Hotels übernachten zu dürfen.

Deutschland

08.10. 07:25

US-Präsident Donald Trump erntet wieder scharfe Kritik

Die Vizekandidatin der US-Demokraten, Kamala Harris, hat US-Präsident Trump Versagen in der Corona-Pandemie vorgeworfen. Die Regierung habe das Recht auf eine Wiederwahl verwirkt, sagte Harris bei einer Fernsehdebatte der Vizekandidaten vor der Präsidentschaftswahl. Der republikanische Vizepräsident Pence verteidigte das Krisenmanagement der Regierung.

WELT

08.10. 07:17

Regensburger Stadtrat berät zu Christkindlmarkt

Der Regensburger Stadtrat soll heute das Konzept für den Christkindlmarkt 2020 absegnen. Er wird wegen Corona anders sein. Auf dem Neupfarrplatz stehen nur 30 statt 70 Buden, der Rest soll auf die Altstadt verteilt werden. Auch Erleichterungen für Gastronomen stehen heute zur Abstimmung. Sie sollen über den Winter Freisitze betreiben und mit Heizpilzen erwärmen dürfen. Pro Heizpilz kassiert die Stadt aber 40 Euro und investiert sie in den Klimaschutz. Die Regensburger Grünen haben schon gesagt, das ist zu wenig.

Regensburg Stadt

08.10. 05:55

Regensburger Domspatzen sagen Weihnachtskonzerte ab

Die Regensburger Domspatzen ziehen Konsequenzen aus steigenden Corona-Infektionszahlen. Der weltberühmte Knabenchor hat seine Weihnachtskonzerte im Audimax der Uni Regensburg abgesagt. Sie seien unter den nötigen Hygiene-Maßnahmen nicht durchführbar, erklärte das Chormanagement. Man bedauere die Entscheidung sehr, werde aber andere Möglichkeiten finden, um Konzerte zu geben. Schon gekaufte Tickets werden an den Vorverkaufsstellen zurückgenommen.

Regensburg Stadt

08.10. 05:50

Längere Öffnungszeiten am Corona-Testzentrum in Cham

Im Einzelhandel gibt es ihn schon ewig, jetzt führt ihn auch das Corona-Testzentrum in Cham ein: Den langen Donnerstag. Ab heute können sich die Bürger an Donnerstagen bis 18 Uhr auf dem Volksfestplatz von Cham auf Corona testen lassen. Bisher war um 15 Uhr Schluss. An der Kapazität von 500 Tests pro Tag ändert sich aber nichts, so das Landratsamt. Die Tests sind kostenlos, auch und gerade für Berufspendler aus Tschechien. 

Cham

07.10. 18:41

Italien führt Maskenpflicht im Freien ein

Im Kampf gegen wieder steigende Corona-Zahlen hat Italiens Regierung eine landesweite Maskenpflicht im Freien beschlossen. Ausnahmen gebe es beispielsweise für Kinder im Alter unter sechs Jahren, heißt es aus dem Gesundheitsministerium in Rom. Außerdem wurde der Notstand bis Ende Januar verlängert.

WELT

07.10. 18:11

Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Cham

Wegen aufgetretener Infektionsfälle sind im Landkreis Cham folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Kindergarten St. Josef Cham: Wegen mehrerer bestätigter Infektionsfälle beim Personal muss der Kindergarten St. Josef in Cham voraussichtlich bis einschließlich 20. Oktober 2020 komplett geschlossen bleiben. Es sind alle Kinder des Kindergartens St. Josef betroffen.

Joseph-von Fraunhofer-Gymnasium Cham: Die Kinder einer 6. Klasse sind noch bis einschließlich 12. Oktober in Quarantäne.

Cham

07.10. 17:50

Neuinfektionen im Landkreis Regen

Vier Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 meldet die Abteilung Gesundheitswesen des Landratsamtes Regen. Bei einer infizierten Person handelt es sich um eine Kontaktperson zu einem bereits bekannten Fall, bei den anderen drei Betroffenen handelt es sich um Schüler aus dem Gymnasium Zwiesel. In allen Fällen wurden  die Kontaktpersonen ermittelt.  Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 55 neue bestätigte Fälle und insgesamt 251 bestätigte.

Niederbayern

07.10. 17:02

AFD-Politiker missachten Maskenpflicht im Bundestag

Trotz der gestern festgelegten Anordnung haben mehrere AfD-Abgeordnete im Bundestag gegen die Maskenpflicht verstoßen. Die Parlamentarier Hampel, von Storch und Gminder waren im Plenarsaal ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs, woraufhin Bundestagspräsident Schäuble Gminder ermahnte. Kurz darauf rief er von Storch zur Ordnung, weil sie diese Ermahnung kommentierte. Schon zuvor beschloss die AfD-Fraktion, gegen die Maskenpflicht zu klagen.

Deutschland

07.10. 16:14

Bayern stoppt Urlauber aus Corona-Hotspots

Wer aus einem Corona-Hotspot innerhalb Deutschlands kommt, darf ab morgen nicht mehr in Hotels und Gaststätten in Bayern übernachten. Das kündigte Ministerpräsident Söder an. Das gilt für Menschen, die aus Gebieten mit einem Inzidenzwert von über 50 kommen und keinen negativen Test dabeihaben. Die genauen Gebiete müssen allerdings noch vom bayerischen Gesundheitsministerium benannt werden. Die Länder versuchen heute, einheitliche Reise-Regeln festzulegen. 

Bayern

07.10. 15:29

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis 

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Drei Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 20 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 595.

Neumarkt

07.10. 14:51

Bamberger Hotel wirbt um Gäste auch ohne Maske - Polizeieinsatz

Mit dem Schriftzug «Es sind auch Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz willkommen» hat ein Hotel in Bamberg geworben. Die Polizei schritt daraufhin wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein und stieß auf Widerstand. Der Wirt und seine Frau gerieten mit den Polizisten aneinander. Beim Einsatz wurden vier Beamte leicht verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. «Das reicht vom Kratzer an der Stirn bis zum verstauchten Finger», erklärte ein Sprecher. Alle seien aber wieder im Dienst.

Ein Tourist informierte die Polizei am Dienstag, dass das Hotel explizit Gäste ohne Maske willkommen heiße. Auch die Mitarbeiter trugen bei der Kontrolle keinen Mund-Nasen-Schutz, auf Abstandsregeln wurde nicht geachtet. Der Hotelier und seine Frau sollen den Einsatz trotz mehrfacher Belehrung der Polizisten gefilmt haben. Den Angaben nach weigerten sie sich, das Handy herauszurücken und verletzten dabei leicht die Beamten. Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz. 

Bayern

07.10. 14:23

Landrätetagung in der Oberpfalz stand im Zeichen von Corona

Die oberpfälzer Landräte sehen die steigenden Corona-Zahlen im Nachbarland Tschechien mit Sorge. Bei einer Landrätetagung regte der Chamer Landrat Franz Löffler jetzt verpflichtende Tests für Pendler an. Er warnte auch davor, dass sich die einheimische Bevölkerung zu schnell zu sicher fühlt. Der Amberger Landrat Richard Reisinger will mehr Personal für die Gesundheitsämter, die seien auf Kante genäht.

Zum Thema Weihnachtsmärkte und Corona wollen die Landräte Besucherströme richtig lenken, statt Veranstaltungen generell abzusagen. 

Oberpfalz

07.10. 13:28

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 12.

Bad Abbach: 5

Abensberg, Saal und Siegenburg: je 2

Herrngiersdorf: 1

Es gibt 1.598 Kontaktpersonen, davon sind 685 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert. 639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

07.10. 12:17

Lehrer-Verband beklagt Notbetrieb an Schulen und fordert Lehrergipfel

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) sieht den Unterricht an den Schulen in Gefahr und schlägt Alarm: «Wir haben noch nie so einen Notbetrieb erlebt, wie jetzt», sagte BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann am Mittwoch in München. Zwei Krisen prallten momentan aufeinander: ein dramatischer Lehrermangel und die Coronakrise, die für Schulleiter und Lehrer mit sehr großen Herausforderungen und enorm vielen Zusatzaufgaben verbunden sei. 

Fleischmann forderte deshalb einen Lehrergipfel. Hier müsse es Ergebnisse geben, wie Lehrer sofort entlastet und der Lehrermangel in Zukunft vermieden werden könne.

Bayern

07.10. 11:36

CSU attackiert Berliner Senat wegen steigender Corona-Zahlen

Die CSU hat den Berliner Senat wegen der steigenden Corona-Zahlen in der Hauptstadt scharf kritisiert. «Wir brauchen konsequentes Handeln dort, wo die Lage außer Kontrolle zu geraten droht. Das ist augenscheinlich in Berlin der Fall», sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahlen der Neuinfektionen in einzelnen Bezirken seien Anlass zur Sorge. «Dort grassiert auch vor allem unter jüngeren Menschen die Unvernunft. Berlin ist in weiten Teilen Risikogebiet.»

Deutschland

07.10. 10:21

Weiterer Berater von Donald Trump positiv getestet

Das Corona-Virus greift in der US-Regierung weiter um sich. Jetzt ist ein weiterer enger Berater von Präsident Trump positiv getestet worden. Es sei offensichtlich, dass es einen Ausbruch im Weißen Haus gab, räumte Trumps Sprecherin ein. Der an Covid-19 erkrankte Präsident hat nach eigenen Angaben keine Symptome mehr, zugleich hält sich das Weiße Haus aber mit Details über seinen Gesundheitszustand zurück.

WELT

07.10. 09:32

In Metallindustrie kein Ende der Krise in Sicht

In Bayerns wichtigster Wirtschaftsbranche ist kein Ende der Corona-Krise in Sicht. Zwei Drittel der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie erwarten in diesem Jahr einen Umsatzeinbruch von im Schnitt fast einem Viertel. Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) ist derzeit noch nicht absehbar, wann die Geschäfte wieder so laufen könnten wie vor Beginn der Pandemie. Das hat eine Umfrage der Bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände (bayme-vbm) unter 504 Unternehmen ergeben, die dem Verband zufolge etwa zwei Drittel der Arbeitnehmer in der Metall-und Elektroindustrie beschäftigen. «Über die Hälfte der Unternehmen leidet aktuell noch unter größeren Einschränkungen in der Produktion, jedes zweite davon ist sogar stark oder sehr stark betroffen», sagte bayme-vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Knapp 54 Prozent der befragten Unternehmen berichteten, dass bei ihnen nach wie vor viele Mitarbeiter im Kurzarbeit sind - im Schnitt rund 45 Prozent der Belegschaft. Ein knappes Drittel will bis Ende des Jahres die Belegschaft reduzieren, die Mehrheit dieser Unternehmen jedoch auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. «Mit Blick auf die bevorstehende Tarifrunde hoffen wir auf eine der Lage angemessene Forderung unseres Tarifpartners», forderte Brossardt die IG Metall zur Bescheidenheit auf. Zur Metall- und Elektrobranche zählen viele bekannte Unternehmen, darunter Audi, BMW, Siemens und deren Zulieferer ebenso wie Airbus oder Osram. Insgesamt beschäftigt die Branche gut 850 000 Menschen in Bayern. (dpa)

Bayern

07.10. 08:55

Weltärztepräsident warnt vor medizinischen Engpässen

Weltärztepräsident Montgomery hat davor gewarnt, dass die medizinischen Kapazitäten in der Corona-Krise nicht ausreichen könnten. Im Moment könne man in Deutschland noch ohne große Probleme reagieren, sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Er befürchte aber, dass bei einer großen Zahl an Covid-19 Patienten das Personal in Kliniken fehle, um sie zu betreuen. Und er gehe davon aus, dass das Virus uns mindestens bis Ende 2021 intensiv begleiten wird.

Deutschland

07.10. 08:26

Digitalisierungsoffensive kommt nicht gut voran

Die Digitalisierungsoffensive für Gesundheitsämter in der Corona-Krise kommt offenbar nicht gut voran. Bisher hätten nur wenige Länder mit dem Bund die notwendige Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet und damit die Fördergelder beantragt. Das berichten die "Funke-Zeitungen" und berufen sich auf Angaben aus dem Gesundheitsministerium.

Deutschland

07.10. 07:18

Aiwanger ermuntert zum Skifahren und zur Freude am Leben

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ermuntert die Menschen zum Wintersport - trotz der Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. «Die Menschen sollen im Winter zum Skifahren gehen, sollen Urlaub machen und sollen möglichst in der Heimat das Geld lassen», sagte er in der ntv-Sendung «Frühstart» vom Mittwoch. Dabei verwies er auch auf die Hygiene- und Abstandsregeln. «Aber wir sollten uns nicht die Freude am Leben verderben lassen.» Flächendeckende Entscheidungen für ganz Deutschland lehnt Aiwanger ab und plädiert stattdessen dafür, sich nach den regionalen Bedürfnissen zu richten. «Das ist auch der Vorteil des Föderalismus, dass wir hier maßgeschneiderte Antworten haben und nicht einen Haarschnitt für alle.» (dpa)

Bayern

07.10. 05:58

Neue Corona-Maßnahmen in Berlin und Frankfurt

Berlin und Frankfurt reagieren auf gestiegene Corona-Infektionszahlen: Etwa mit einer nächtlichen Sperrstunde. In der Hauptstadt zielen die Maßnahmen vor allem auf private Feiern und illegale Partys. In Frankfurt soll es im öffentlichen Raum ein Alkoholverbot geben. Neben dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit soll in Frankfurt bald auch eine Maskenpflicht in Einkaufspassagen und Straßen eingeführt werden. In Berlin haben einige Bezirke den Corona-Grenzwert längst überschritten.

Deutschland

07.10. 05:34

Trump bremst Corona-Konjunkturpaket

In den USA wird es erstmal kein neues Corona-Konjunkturpaket geben. US-Präsident Trump schrieb auf Twitter, er habe seine Unterhändler angewiesen, die Gespräche mit den Demokraten bis zur Wahl am 3. November zu stoppen. Danach werde er als Wahlsieger ein Hilfspaket verabschieden. Die Demokraten hatten neue Hilfen von gut zwei Billionen Dollar vorgeschlagen. Die Republikaner wollten nur etwa 1,6 Billionen investieren.

Überregional

06.10. 19:11

Streit um Homeoffice dauert an

Kommt das Recht auf Home-Office, oder nicht? Das Bundeskanzleramt blockiert einen entsprechenden Entwurf von Bundesarbeitsminister Heil. Begründung: Im Koalitionsvertrag sei nur vereinbart, dass Beschäftigte ein Recht darauf haben zu erfahren, warum sie nicht von zu Hause arbeiten dürfen. Heil dagegen will einen Rechtsanspruch auf 24 Tage Home-Office im Jahr. In der Corona-Krise waren ganze Branche auf die Arbeit von daheim ausgewichen.

Deutschland

06.10. 18:18

Zwei Neuinfektionen im Landkreis Regen

Zwei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 meldet die Abteilung Gesundheitswesen des Landratsamtes Regen. Bei einer infizierten Person handelt es sich um einen Schüler aus dem Gymnasium Zwiesel. In beiden Fällen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.  Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 51 neue bestätigte Fälle und insgesamt 247 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für den Landkreis Regen derzeit bei 5,15.

Niederbayern

06.10. 17:18

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurde ein weiterer Fall einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 23 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 595. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (19) und genesene (553) Personen. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. 

Neumarkt

06.10. 16:12

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 10.

Bad Abbach: 5

Abensberg und Saal: je 2

Herrngiersdorf: 1

Es gibt 1.576 Kontaktpersonen, davon sind 683 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert.

639 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

06.10. 15:29

Pindl-Gymnasium erhält 700 Stoffmasken von MAC

Insgesamt 700 Stoffmasken, angefertigt von der Modefirma MAC Jeans aus Roßbach, konnte Bernd Ackermann, Schulleiter des Privat-Gymnasiums Pindl in Regensburg, am vergangenen Montag entgegennehmen. „Eine wunderbare Geste, die uns unglaublich freut“, so der Schulleiter. „Sicherheit und Gesundheit waren noch nie so wichtig wie jetzt.“ Überreicht wurden die Stoffmasken von  Eveline Schönleber, geschäftsführende Gesellschafterin von MAC Jeans. 

Die Firma fertigte 600 orange und blaue Stoffmasken für die Schülerinnen und Schüler und 100 dunkelblaue für alle Lehrkräfte an. „Wir freuen uns, einen kleinen Beitrag zur Sicherheit dieser Schulgemeinschaft leisten zu können“, betont Eveline Schönleber. „Covid 19 macht das Leben nicht gerade leichter und vor allem der Schulalltag ist und bleibt in diesen Zeiten eine große Herausforderung. Aber gemeinsam können wir das meistern.“

Oberpfalz

06.10. 14:48

„Langer Donnerstag“ an der Corona-Teststation am Volksfestplatz Cham

Wie von Landrat Franz Löffler bereits angekündigt, bietet die Corona-Teststation am Chamer Volksfestplatz eine längere Öffnungszeit an: Sie ist ab sofort am Donnerstag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen (Montag bis Mittwoch, Freitag und Samstag) bleibt es bei den bisherigen Öffnungszeiten von 10 bis 15 Uhr. Das Landratsamt möchte damit Berufstätigen ermöglichen, auch unter der Woche die Testmöglichkeit zu nutzen. Bereits am kommenden Donnerstag (08.10.2020) ist die Teststation von 13 Uhr - 18 Uhr geöffnet.

Um einen reibungslosen Ablauf der Tests zu gewährleisten, muss eine Vorabregistrierung durch die zu testenden Personen digital erfolgen: https://corona.centogene.com/login. Eine Registrierung vor Ort am Volksfestplatz ist zeitaufwendig und wird allenfalls in begründeten Einzelfällen möglich sein. Termine werden nicht vergeben. Eine genaue Anleitung zur Vorabregistrierung finden Sie hier: https://www.landkreis-cham.de/media/33186/anleitung-zur-registrierung-akualisiert.pdf.

Cham

06.10. 14:03

Huml: Corona beschleunigt Digitalisierung - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin veranstaltete erste Digitalkonferenz zum Thema Covid-19

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt verstärkt auf digitale Innovationen. Die Ministerin betonte am Dienstag anlässlich der ersten Digitalkonferenz des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, die heute live im Internet gestreamt wurde: "Die Corona-Pandemie beschleunigt die Digitalisierung und lässt uns neue Chancen auch in Gesundheit und Pflege erleben. Digitale Möglichkeiten wie beispielsweise Videosprechstunden, aber auch innovative Apps und der Einsatz von Tablets für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen  haben in der Pandemie wertvolle Möglichkeiten eröffnet. Daher haben sie einen ungeheuren Schub bekommen."

Die Ministerin unterstrich: "Auch die Möglichkeiten des digitalen Besuchermanagements in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern oder telemedizinisches Patientenmonitoring werden vermehrt eingesetzt. Klar ist dabei: Mit digitalen Entwicklungen allein ist es nicht getan, sie müssen vielmehr von den Menschen auch akzeptiert und in den Alltag integriert werden."

Auf der Konferenz standen die Erfahrungen mit digitalen Ansätzen in der Corona-Pandemie und deren nachhaltige Etablierung in Gesundheit und Pflege im Mittelpunkt. Hochkarätige Expertinnen und Experten aus Gesundheit und Pflege sowie Forschung und Verwaltung diskutierten dabei über die neuesten Entwicklungen.

Bayern

06.10. 13:11

Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen und Kindertageseinrichtungen im Raum Regensburg

Wegen aufgetretener Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Grundschule Deuerling: Eine vierte Klasse der Grundschule ist ebenso wie der dortige Kinderhort bis zur Abklärung eines Verdachtsfalles voraussichtlich bis einschließlich 07.10. vom Unterricht befreit beziehungsweise geschlossen.

Kindergarten St. Michael Regensburg: Eine Gruppe mit 20 Kindern sowie zwei Erzieherinnen ist bis einschließlich 15.10. in Quarantäne.

Berufliches Schulzentrum Matthäus Runtinger, Regensburg: 26 SchülerInnen sind bis einschl. 07.10. in Quarantäne.

Berufliches Schulzentrum Regensburger Land, Regensburg: Eine Klasse ist bis zur Abklärung eines Verdachtsfalles bis voraussichtlich 07.10. vom Unterricht befreit.

Regensburg Land

06.10. 12:04

Studie: Coronavirus kann Entzündungen im Gehirn auslösen

Das Coronavirus kann einer Studie zufolge bei Covid-19-Patienten nicht nur Komplikationen in Lunge, Herz und Nieren verursachen, sondern auch Entzündungen im Gehirn. Das berichten Forscher aus Hamburg und Freiburg nach Untersuchungen von 43 Verstorbenen, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren, im Fachblatt «The Lancet Neurology». Dabei wiesen sie das Coronavirus oder Proteine davon bei 21 Toten im Hirnstamm oder den dort entspringenden Nerven nach.

Die Virusmengen seien jedoch sehr gering gewesen, hieß es. Die Patienten mit der höchsten Viruslast hätten nicht mehr Veränderungen im Gehirn gezeigt als jene Verstorbenen, bei denen kein Virus gefunden wurde. Die Forscher wiesen aber bei den Toten, deren Gehirne infiziert waren, eine Immunreaktion nach. Daraus schließen sie, dass Entzündungszellen für neurologische Symptome von Riechstörungen über Kopfschmerzen bis hin zu Schlaganfällen verantwortlich sein könnten. 

Deutschland

06.10. 09:43

Dehoga: Jeder zehnte Gastronomie-Betrieb muss schließen

Rund jeder zehnte Gastronomie-Betrieb in Sachsen-Anhalt muss nach Schätzung des Gastro-Verbandes Dehoga wegen der Corona-Pandemie bis Jahresende schließen. Darüber berichtete die «Mitteldeutsche Zeitung». "Aktuell gibt es etwa 50 Betriebe, die ihren Betrieb eingestellt oder eine Insolvenz angemeldet haben", sagte Sachsen-Anhalts Dehoga-Chef Michael Schmitt demnach. Bis Ende 2020 rechne er mit 80 Unternehmen. Dehoga vertritt etwa 800 größere Gaststätten und Hotels in Sachsen-Anhalt. Durch die Corona-Maßnahmen mussten viele Gastronomie-Betriebe über viele Wochen schließen. Danach durfte der Betrieb nur unter strengen Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen werden. (dpa)

Deutschland

06.10. 08:50

Suche nach Corona-Impfstoff Thema im Kabinett

Die Corona-Pandemie beschäftigt heute (10.00 Uhr) wie jede Woche das bayerische Kabinett. Diesmal sind drei Impfexperten eingeladen, die Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und die Ministerrunde über den Forschungsstand bei der Suche nach einem Impfstoff unterrichten wollen. Spannend ist vor allem die Frage, ab wann tatsächlich mit einem Impfstoff zu rechnen sein könnte. Derweil will sich Söder schon einmal gegen Grippe impfen lassen. Besonderheit diesmal: Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist bei dem Termin kurz vor Beginn der Kabinettssitzung in der Staatskanzlei mit dabei. Er will sich ebenfalls impfen lassen. Weiteres Kabinettsthema ist der Nationalpark Bayerischer Wald, der vor 50 Jahren als erster in Deutschland eröffnet wurde. Anlässlich des Jahrestages soll er um 600 Hektar Staatswald erweitert und somit zum größten deutschen Waldnationalpark werden. Die Fläche liegt an der Grenze zum tschechischen Nationalpark Sumava und ist beispielsweise für Auerhuhn und Haselhuhn ein interessanter Lebensraum. Am Mittwoch wollen Söder und Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) bei einem Ortstermin in Neuschönau weitere Details zur Erweiterung bekannt geben. (dpa)

Bayern

06.10. 08:04

Daimler informiert Investoren über künftige Strategie

Der unter Druck stehende Autobauer Daimler will sich heute (ab 13.00 Uhr) näher zu seiner künftigen Ausrichtung äußern. Bei einer per Stream übertragenen Investorenkonferenz mit Vorstandschef Ola Källenius solle die Produktstrategie im Fokus stehen, teilte der Stuttgarter Konzern vorab mit. Ob es auch Details zum geplanten Abbau Tausender Stellen geben wird, blieb unklar. Die Corona-Krise sorgt für tiefrote Zahlen bei Daimler und zwingt den Autobauer zur Verschärfung seines ohnehin geplanten Sparkurses. Obendrein beschleunigt die Pandemie in der Branche die Transformation von Verbrenner- zu Elektromotoren. Im zweiten Quartal fuhr der Konzern rund zwei Milliarden Euro Verlust ein. Vorstandsmitglied Markus Schäfer hatte jüngst gesagt, angesichts der kritischen Lage gehe es jetzt um die Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität von Daimler. Standortübergreifend war zuletzt der Abbau von 10 000 bis 15 000 der weltweit rund 300 000 Stellen kolportiert worden. Medien hatten sogar von bis zu 30 000 Stellen berichtet. Die Zahlen kommentierte der Autobauer bisher nicht - man strebe jedoch möglichst sozialverträgliche Lösungen an, hieß es stets.

Deutschland

06.10. 07:29

US-Präsident Donald Trump aus Krankenhaus entlassen

Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Trump ist ins Weiße Haus zurückgekehrt. In einem Video bekräftigte er seine Botschaft an die Amerikaner, keine Angst vor dem Virus zu haben. Trump war zuvor etwa drei Tage im Krankenhaus behandelt worden. Es sei ihm nicht so gut gegangen, sagte er. Aber jetzt fühle er sich besser als vor 20 Jahren. Trump sei noch nicht über den Berg, hatte sein Arzt gesagt. Er werde aber im Weißen Haus weiterbehandelt.

WELT

06.10. 06:32

Maskenpflicht im Deutschen Bundestag

Ab heute geht es in den Bundestag nur noch mit Maske. Angeordnet wurde die Maskenpflicht von Bundestagspräsident Schäuble. Die Entwicklung der Corona-Pandemie sei weiter sehr ernst zu nehmen, hieß es von der Parlamentsverwaltung. Den Fraktionen werde dringend empfohlen, entsprechende Regeln auch in ihren Räumlichkeiten zu erlassen. Teile Berlins überschreiten derzeit den Corona-Warnwert. 

Deutschland

06.10. 06:23

Landtags-Grünen fordern mehr Schulbusse

Bis zum Ende der Corona-Pandemie sollten in Bayern mehr Schulbusse eingesetzt werden. Das fordern die Landtags-Grünen. Gerade in der kalten Jahreszeit brauche man Abstand in den Bussen. Die finanzielle Unterstützung der Kommunen, die Ende Oktober auslaufe, müsse deshalb verlängert werden. Seit Anfang September sind in Bayern 350 sogenannte Verstärkerbusse im Einsatz.

Bayern

05.10. 19:08

Bund will Quarantäne-Regeln lockern

Die Bundesregierung denkt über neue Quarantäne-Regeln für Urlauber nach. Ab dem 15. Oktober sollen Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten zehn statt 14 Tage in Quarantäne. Ab dem fünften Tag können sie einen Test machen und bei einem negativen Ergebnis die Quarantäne beenden. Ein entsprechender Beschluss soll Medienberichten zufolge am Donnerstag nächste Woche in Kraft treten.

Deutschland

05.10. 18:02

Fünf neue Corona-Fälle seit Freitag

Seit Freitagmittag sind fünf neue Fälle zu vermelden. Die Infektionen betreffen Schwandorf, Burglengenfeld, Schönsee und in zwei getrennten Sachverhalten Neunburg vorm Wald. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis aktuell bei 7,47.

Aktuell befinden sich sechs Schulklassen in Quarantäne, und zwar je zwei an der Lindenschule in Schwandorf, am Beruflichen Schulzentrum Oskar-von-Miller in Schwandorf und an der Berufsfachschule in Oberviechtach. Abgelaufen ist die Quarantäne für Klassen an der Grundschule in Neunburg vorm Wald und an der Mädchenrealschule in Schwandorf.

Schwandorf

05.10. 17:10

Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen in und um Regensburg

Wegen aufgetretener Infektionsfälle sind folgende Schulen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

 - Pater-Rupert-Mayer-Zentrum Regensburg, eine Klasse mit zwölf Kindern bis einschließlich 13.10. in Quarantäne

-  Goethe-Gymnasium Regensburg, 90 SchülerInnen der Q 12 bis einschließlich 14.10.

 - Gymnasium Neutraubling: 63 SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe sowie 2 Lehrkräfte bis einschließlich 15.10.

 - Staatliche Realschule Neutraubling, eine 9. Klasse sowie weitere Schüler des Ethikunterrichts bis einschließlich 15.10.

 Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Stadt

05.10. 16:21

Donald Trump weiter auf dem Weg der Besserung

US-Präsident Trump könnte noch im Laufe des Tages ins Weiße Haus zurückkehren. Der Gesundheitszustand des 74-Jährigen habe sich weiter verbessert, sagte sein Stabschef Meadows zu "Fox News". Vorher stünden aber weitere Besprechungen mit den Ärzten an. - In den USA wächst derweil die Empörung über Trumps Spritztour. Der Präsident hatte trotz Covid-19-Erkrankung aus dem Auto heraus Unterstützer vor dem Krankenhaus gegrüßt.

WELT

05.10. 15:04

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden zwei weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Zehn Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 22 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 594.

Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (19) und genesene (553) Personen.

Neumarkt

05.10. 14:20

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim       05.10.2020, 12 Uhr

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 9.

Bad Abbach: 5

Abensberg: 2

Mainburg und Saal: jeweils 1

Es gibt 1.563 Kontaktpersonen, davon sind 681 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 638 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

05.10. 13:21

Masken für Wackersdorf

Die Gemeinde Wackersdorf hat ihre komplette Belegschaft mit sogenannten „Community-Masken“ ausgestattet, auch die Mitglieder des Gemeinderats und die Mitarbeiter des VG-Rathauses erhielten Exemplare. Die schwarzen Mund-Nasen-Masken sind einheitlich im Corporate Design der Gemeinde gestaltet. „Zum einen gibt es ein sauberes und einheitliches Bild, zum anderen ist es eine kleine Unterstützung des Arbeitgebers, unter den aktuellen Umständen arbeiten zu können“, erklärt Bürgermeister Thomas Falter. 

Rathaus, Bauhof, Kindertagesstätten, Mehrgenerationenhaus, Bücherei, Gemeinderat, Reinigungspersonal, Offene Ganztagsschule, Mittagsbetreuung: Pro Person wurden jeweils zwei Stoffmasken ausgegeben. Die Mund-Nasenschutze sind aus Polyester gefertigt und waschbar.

Schwandorf

05.10. 09:10

Scholz: Noch länger keine Rückkehr zur Normalität

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen geht Vizekanzler Scholz von einer länger andauernden Krise aus. In der ARD sagte er, selbstverständlich würden alle Möglichkeiten ausprobiert, um Beschränkungen lockern zu können. Aber da sollte niemand Illusionen verbreiten. Noch bis ins kommende Jahr hinein, müssten wir mit dieser neuen Normalität umgehen, so Scholz.

Deutschland

05.10. 07:34

Weißes Haus verteidigt Trumps Ausflug

Das Weiße Haus hat den kleinen Ausflug von US-Präsident Trump verteidigt. Der hatte trotz seiner Corona-Infektion das Krankenhaus in einem SUV verlassen, um sich von seinen Fans bejubeln zu lassen. Weil er damit die anderen Menschen im Wagen gefährdet hatte, gab es Kritik. Aus dem Weißen Haus heißt es jetzt: Die Aktion sei vom medizinischen Team als sicher eingestuft worden. Ärzten zufolge könnte Trump das Krankenhaus bald wieder verlassen.

WELT

05.10. 06:23

Höchste Warnstufe für Paris

In Paris wird wegen weiter steigender Corona-Infektionszahlen die höchste Warnstufe verhängt. Das teilte das Büro von Ministerpräsident Castex mit. Demnach könnten Bars und Cafes in der französischen Hauptstadt und einigen Vororten geschlossen werden. Restaurants könnten hingegen bei Einhaltung verschärfter Hygiene-Regeln geöffnet bleiben. Die Einschränkungen sollen zunächst für zwei Wochen gelten. Mit fast 17.000 neu registrierten Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden hatte Frankreich einen neuen Höchststand erreicht.

WELT

05.10. 05:54

Zehntausende Corona-Bußgeldverfahren in Deutschland

Weit über 30 Tausend Menschen in Deutschland müssen mit Strafen rechnen, weil sie gegen Corona-Auflagen verstoßen haben. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, haben allein die sieben größten deutschen Städte rund 34 Tausend Bußgeldverfahren eingeleitet. Spitzenreiter ist Hamburg mit rund 11 Tausend, vor München mit mehr als 9.000 Verfahren. Beide Städte rechnen mit Einnahmen von grob einer Million Euro.

Deutschland

04.10. 15:51

Weniger Krankmeldungen


Während der Corona-Krise haben sich offenbar deutlich weniger Arbeitnehmer krankgemeldet als in den Vorjahren. Im Mai zum Beispiel meldeten sich 4,4 Prozent der Beschäftigten krank, im Vorjahr waren es 5,2 Prozent gewesen. Das hat eine Umfrage der Krankenkasse AOK ergeben. AOK-Bundeschef Litsch vermutet mehrere Gründe: unter anderem könnten Beschäftigte aus Angst vor Ansteckung seltener zum Arzt gegangen sein.

Deutschland

04.10. 13:49

Mehr als 30.000 Bußgeldverfahren

In den sieben größten deutschen Städten sind deutlich mehr als 30.000 Corona-Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Das geht aus einer Umfrage der "Welt am Sonntag" hervor. Besonders offensiv geht offenbar München gegen Verstöße bei den Corona-Bestimmungen vor: Dort wurden zwischen April und Ende September mehr als 9.000 Verfahren eingeleitet. Verdient hat die Stadt dabei laut Bericht 1,2 Millionen Euro.

Deutschland

04.10. 13:28

Wiesn-Ersatz in München endet - Veranstalter zufrieden

Hendl, Haxn, Wirtshausmusi und Tracht: Auch wenn heuer das Oktoberfest coronabedingt ausfiel - ein bisschen Wiesn-Stimmung gab es trotzdem in München. In gut 50 Gaststätten und Biergärten luden Wirte zur «WirthausWiesn» mit «Ozapft is» zum Start am 19. September und traditionellen Schmankerln wie Ochs am Spieß. Für Wiesn-Flair sorgten die ungezählten Menschen in Dirndl oder Lederhosen. «Deutlich zeigte sich die Sehnsucht der Menschen nach Lebensfreude, nach etwas, das auch Mut macht», bilanzierte der Sprecher des Vereins der Münchner Innenstadtwirte, Gregor Lemke, zum Abschluss am Sonntag.

Die Gäste hätten sich an Corona-Regeln gehalten und friedlich gefeiert. Auch bei der Polizei war die Aktion kein Thema, über Verstöße gegen die Auflagen sei nichts bekannt, sagte ein Sprecher. 

«Die Menschen freuten sich über die wiesnmäßig geschmückten Gasthäuser und genossen die typischen Oktoberfest-Schmankerl», sagte Co-Wiesnwirte-Sprecher Christian Schottenhamel. 

Um wilde Wiesn-Ersatzfeiern mit hohem Infektionsrisiko zu verhindern, hatte die Stadt zum Start der Aktion auf der Theresienwiese, wo sonst beim Oktoberfest Millionen Liter Bier fließen, ein Alkoholverbot verhängt. 

Unter der Bavaria-Statue trafen sich am Sonntag einige Frauen, die normalerweise auf dem Oktoberfest die Gäste im Hofbräu-Zelt bedienen und am letzten Tag traditionell Kehraus feiern. 16 Tage Maßkrüge schleppen, Schweiß am ganzen Körper, mitunter Schmerzen und Müdigkeit - all das gab es in diesem Jahr nicht auf der Theresienwiese. «Das macht man, weil man das Wiesn-Fieber hat», erklärte Beli Babinger, die in diesem Jahr nun mehr Zeit für ihre zwei Kinder hatte. Kellner-Kollegin Jil Wegener glaubt nicht, dass im nächsten Jahr alles wie immer sein wird. Bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gebe und alle Menschen geimpft seien, werde es dauern, sagte die 36-Jährige, die eigentlich im Gesundheitsbereich arbeitet.  

Kein Oktoberfest, keine Karussells? Das wollte die Stadt nicht hinnehmen und veranstaltete in den vergangenen Wochen das Alternativ-Programm «Sommer in der Stadt». Auf verschiedenen Plätzen drehten seither Karussells. Am Königsplatz ermöglichte ein Riesenrad den Blick über München, ein 90 Meter hohes Kettenkarussell kreiste am Olympiagelände. Es gab Schießbuden, Trachtenstände, Zuckerwatte und Lebkuchenherzen - die Stadt zeigte sich am Sonntag zufrieden mit der Aktion. 

Bayern

04.10. 13:27

DFL sagt HSV-Aue offiziell ab - Neuansetzung soll zeitnah erfolgen

Das für den (heutigen) Sonntag angesetzte Spiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Erzgebirge Aue ist nun auch offiziell abgesagt worden. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Sonntag mit. «Nach der heute ergangenen Anordnung des zuständigen Gesundheitsamts, dass sich alle Spieler und Betreuer des FC Erzgebirge Aue vorläufig in sofortige häusliche Quarantäne begeben müssen, wird das Spiel abgesetzt», hieß es in der DFL-Mitteilung. Die Auer hatten am Samstagabend über zwei Coronafälle informiert, die im Rahmen der in der laufenden Saison 2020/21 vor jedem Spiel obligatorischen Testung festgestellt wurden. Über eine Neuansetzung werde zeitnah entschieden, teilte die DFL mit. 

Deutschland

04.10. 12:29

Zustand von US-Präsident Trump unklar


Wie geht es US-Präsident Trump wirklich? Laut Medienberichten habe er vermeiden wollen ernsthaft krank zu wirken und hatte gezögert ins Krankenhaus zu gehen. Hochrangige Regierungsmitarbeiter hätten zudem entschieden Trump erst nach
Börsenschluss ins Krankenhaus einweisen zu lassen, um einen Absturz der Aktienkurse zu vermeiden. Mittlerweile soll es dem Präsidenten besser gehen - er meldete sich per Twittervideo aus seinem Behandlungszimmer. 

WELT

04.10. 12:28

Bessere Teststrategie für Altenpflege

Bundesgesundheitsminister Spahn hat eine bessere Corona-Teststrategie für die Altenpflege angekündigt. "Längst überfällig", sagt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Brysch. Er sagte, "über die Hälfte der Corona-Toten lebten in einem Pflegeheim". Außerdem will Spahn eine Reform der Pflegeversicherung. Sein Vorschlag den Eigenanteil für längstens 36 Monate auf 700 Euro im Monat begrenzen. 

Deutschland

04.10. 11:10

Männer greifen Busfahrer nach Streit um Corona-Masken an

Im Zuge eines Streits um Corona-Masken haben mehrere Männer einen Busfahrer in Spiegelau (Landkreis Freyung-Grafenau) angegriffen. Der Busfahrer hatte die Männer zuvor aufgefordert, wegen des Coronavirus einen Mund-Nasen-Schutz im Bus zu tragen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Da sich einige der Männer weigerten, warf der Fahrer die Gruppe aus dem Bus.

Daraufhin kam es zu einem Handgemenge: Zwei bis drei Männer griffen nach Polizeiangaben den Busfahrer an und versuchten, ihn aus dem Fenster der Fahrertüre nach draußen zu ziehen. Dieser Versuch scheiterte jedoch - die Männer flüchteten. Der Fahrer erlitt bei dem Vorfall vom Samstag leichte Verletzungen, der Bus wurde beschädigt. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Niederbayern

04.10. 10:09

Polizei löst Party mit 100 Teilnehmern in Flüchtlingsheim auf

In einem Flüchtlingsheim in Landshut hat die Polizei eine Feier mit etwa 100 Menschen beendet. Die Polizei löste aufgrund der geltenden Hygienevorschriften und zum Schutz der Bewohner die Versammlung am Samstag auf, wie ein Sprecher sagte. Es sei mit lauter Musik und viel Alkohol gefeiert worden. Ein Mann sei infolge seiner starken Alkoholisierung bewusstlos gewesen, ein Notarzt habe ihn versorgt. 20 Menschen seien aus dem Gebäude verwiesen worden. Da sie nicht in dieser Unterkunft wohnten, sei der Aufenthalt verboten - sie sollen wegen Hausfriedensbruch angezeigt werden.

Niederbayern

03.10. 13:48

Studenten nehmen Milliarden-Kredit

In der Corona-Krise müssen immer mehr Studenten Kredite aufnehmen, weil ihnen ihre Nebenjobs weggebrochen sind. Laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau haben Zehntausende Studenten Kredite in Höhe von einer Milliarde Euro beantragt. Das geht aus einem Schreiben des Bundesbildungsministeriums hervor. Um ihnen zumindest ein bisschen zu helfen, müssen seit Mai keine Zinsen mehr für Studienkredite gezahlt werden - das gilt noch bis März 2021. 

Deutschland

03.10. 13:47

Schulstart größtenteils geglückt

Die ersten Wochen im neuen Schuljahr sind vorbei - in einigen Bundesländern beginnen die Herbstferien nächste Woche. Und bis auf einzelne Einschränkungen hat der Schulstart unter Coronabedingungen offenbar gut funktioniert. Denn der
überwiegende Teil der Schulen in Deutschland konnte den Betrieb wie geplant aufrecht erhalten. Zuletzt waren knapp 40.000 Schüler und fast 4.000 Lehrer wegen Infektionsfällen, Verdachtsfällen oder eigener Infektion in Quarantäne.

Deutschland

03.10. 13:09

AOK will Grippeimpfung zahlen

Die AOK hat angekündigt, die Grippeschutzimpfung für ihre 27 Millionen Versicherten zu übernehmen. Voraussetzung sei aber, dass diese auch vom Arzt verordnet werde. Das sagte ein Sprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Ärzte, Wissenschaftler und auch die Bundesregierung raten in diesem Jahr angesichts der Corona-Zahlen besonders zu einer Grippeimpfung. 

Deutschland

03.10. 13:09

Mehr als 100.000 Tote in Indien

In Indien sind mittlerweile mehr als 100.000 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Regierungsdaten hervor. Wie die WHO mitteilte hat Indien weltweit die drittmeisten registrierten Todesfälle in der Pandemie. Insgesamt haben sich in dem Land bislang 6,4 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 

WELT

03.10. 10:15

Zehntausende bei Anti-Corona-Menschenkette erwartet

In Konstanz am Bodensee werden zehntausende Menschen heute und morgen zu einer Menschenkette und zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen erwartet. Die Veranstalter hoffen, dass zur Menschenkette 250.000 Teilnehmer kommen, dann könnte sie den See komplett umrunden und so durch vier Länder führen. Liechtenstein, Österreich, Schweiz und Deutschland. Morgen dann sind zu einer Querdenken-Demonstrationen gegen die Corona-Bestimmungen 4.500  Menschen angemeldet.

WELT

03.10. 10:13

Twitter löscht Trump-Todeswunsch-Tweets

Twitter wird alle Tweets löschen, in denen dem US-Präsidenten Trump nach seiner Corona-Infektion der Tod gewünscht wird. Denn sowas ist bei dem Kurznachrichtendienst verboten.  Zugleich schränkte Twitter ein, dass dies nicht automatisch eine Sperrung des Accounts der betroffenen Nutzer bedeuten müsse. Nachdem die Corona-Infektion Trumps bekanntgeworden war, hatte es bei Twitter viele Reaktionen darauf gegeben. 

WELT

03.10. 09:01

Wieder mehr als 2.500 Neuinfizierte

Die Corona-Zahlen bleiben hoch in Deutschland. Bereits zum dritten Mal in Folge ist die Schwelle von über 2500 Fällen pro Tag überschritten worden. Für heute meldeten die Gesundheitsämter 2563 neue Infektionen. 19 Todesfälle sind ebenfalls dazu gekommen. Damit starben in Deutschland an oder mit Covid-19 mehr als 9.500 Menschen. 

Deutschland

03.10. 09:00

Mehr als zwei Millionen Corona-Kontrollen

Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Demonstrationen. Die bayerische Polizei hat in der Coronakrise viel zu tun. Dazu gehört auch die Einhaltung der Regeln zu überwachen. Seit dem Lockdown im März bis zum 20 September gab es mehr als zwei Millionen Polizeikontrollen zur Überwachung der Corona-Infektionsschutzbestimmungen. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums hervor. Die SPD hatte gefragt. Laut Ministerium gehen die Kontrollen, auch durch die Lockerungen zurück. 

Bayern

03.10. 08:59

Trump im Krankenhaus

US-Präsident Trump ist in ein Militärkrankenhaus gekommen. Aus reiner Vorsichtsmaßnahme, heißt es. Gestern war bekannt geworden, dass sich der Präsident und seine Frau Melania mit dem Coronavirus infiziert haben. Offenbar weist Trump leichte Symptome auf und bekommt nach Angaben seines Leibarztes das Ebola Medikament Remdesivir. Unterdessen wurde bekannt, dass sich auch Trumps Wahlkampfchef mti dem Coronvirus angesteckt hat. 

WELT

03.10. 08:59

Corona-Teststation auch heute geöffnet

Das Corona-Virus kennt keinen Feiertag, darum hat auch heute die Teststation auf dem Chamer Volksfestplatz geöffnet. Von 10 bis 15 Uhr kann man dort einen Abstrich vornehmen lassen, man muss sich aber unbedingt vorher über´s Internet registrieren. Wie das geht, steht auf der Internetseite des Landkreises.

Die Teststation in Cham kann täglich bis zu 500 Tests machen, sie ist auch für Grenzpendler aus Tschechien gedacht. Für sie sind die Tests kostenlos.

Cham

02.10. 18:41

Zehntausende ignorieren Maskenpflicht im ÖPNV

Alltagsmasken sind Pflicht in Bahnhöfen und Zügen - trotzdem hat die Bundespolizei binnen drei Wochen an die 50.000 Fahrgäste ohne Masken erwischt. Rund 660 davon sahen es überhaupt nicht ein, eine Maske aufzusetzen und wurden an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet. Diese können Bußgelder nach der jeweiligen Landesverordnung verhängen. 

Deutschland

02.10. 18:23

Trump hat "milde" Corona-Symptome

US-Präsident Trump hat nach seiner Corona-Infektion milde Erkältungssymptome. Sein Stabschef nannte keine Details, betonte aber, dass der 74-Jährige in guter Stimmung und energiegeladen sei. Nun richtet sich der Blick auf Trumps Herausforderer für die Wahl in fünf Wochen, den Demokraten Biden. Beide standen noch am Dienstag bei einem TV-Duell auf einer Bühne. Berichten zufolge will Biden sich noch im Laufe des Tages auf Corona testen lassen.

WELT

02.10. 17:06

Corona-Lage in Ostbayern relativ ruhig

Die Corona-Situation in Niederbayern und der Oberpfalz zeigt sich zum Ende der Woche entspannt. Kein einziger Landkreis und keine einzige kreisfreie Stadt überschreiten den Frühwarnwert von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner und Woche. Allerdings liegen der Landkreis Neustadt an der Waldnaab und die Stadt Amberg nur knapp darunter. Stadt und Landkreis Regensburg bewegen sich um den Wert 15, nur einstellige Werte haben die Landkreise Cham, Schwandorf, Neumarkt und Kelheim. Trotzdem mussten auch dort wegen Verdachtsfällen etliche Bürger und ganze Schulklassen in Quarantäne, zum Beispiel am Chamer Fraunhofer-Gymnasium oder am Marien-Gymnasium in Regensburg. 

Bayern

02.10. 16:03

Aktuelle Corona-Lage im Landkreis Straubing-Bogen

Die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen im Landkreis Straubing-Bogen ist in den letzten sieben Tagen wieder leicht angestiegen. Aktuell gelten 16 Menschen im Landkreis als infiziert mit SARS-CoV-2 (vor einer Woche waren es 12). In den vergangenen sieben Tagen gab es laut offiziellen Zahlen des LGL 15 Neuinfizierungen, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 14,9 (Stand 02.10., 10 Uhr). In den sieben Tagen zuvor waren es nur fünf Neuinfizierungen. Insgesamt stieg die Zahl der Gesamtinfizierten im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie im März auf 632.

Niederbayern

02.10. 15:22

Coronavirus - Stand zum 2. Oktober 2020

Seit dem letzten Bericht vom 25. September 2020 haben sich weitere 10 Menschen aus dem Landkreis Cham mit dem Covid-19-Virus infiziert. Somit erhöht sich die Gesamtzahl von 509 auf 519 (Stand: 02.10.2020, 12.00 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cham liegt nach den Berechnungen des LGL bei 3,91 (Stand 01.10., 8.00 Uhr). Die heutigen Fälle sind somit noch nicht in die Berechnung eingeflossen.

 Die Infektionen traten im privaten und beruflichen Umfeld auf. In allen Fällen hat das Gesundheitsamt Cham die weiteren Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Maßnahmen eingeleitet. 
Es sind auch 39 Schüler aus der sechsten Jahrgangsstufe des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham betroffen. Das Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit der Schule für diese Kinder als Kontaktpersonen der Kategorie I eine 14-tägige Quarantäne angeordnet und führt Testungen durch. Den Mitfahrern in der Buslinie 210 Cham-Roding wurde empfohlen, einen Coronatest durchführen zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn Covid-19-verdächtige Erkältungssymptome auftreten. Es befinden sich derzeit ca. 140 Kontaktpersonen und positiv Getestete in Quarantäne.

Darüber hinaus wurden 14 Grenzpendler aus Tschechien positiv getestet. Die tschechischen Gesundheitsbehörden wurden zur Veranlassung der weiteren Quarantänemaßnahmen informiert. 
Im Hinblick auf die Einstufung der Tschechischen Republik als Risikogebiet appelliert Landrat Franz Löffler dringend an Unternehmen, die tschechische Arbeitskräfte beschäftigen oder mit diesen zusammenarbeiten, auf deren Testung zu achten. Tests bei der Teststation auf dem Volksfestplatz Cham sind auch für tschechische Berufspendler kostenlos.  

Cham

02.10. 14:01

Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen in Regensburg

Wegen eines aufgetretenen Infektionsfalles ist folgende Schule von Quarantänemaßnahmen betroffen: St. Marien-Gymnasium Regensburg:

67 Schülerinnen müssen in Quarantäne bleiben, aufgrund verschiedener Fallgestaltungen wurden die Quarantänezeiten für die betroffenen Schülerinnen unterschiedlich festgelegt. Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. Für die Schülerinnen konnte vom Gesundheitsamt Regensburg am Corona-Testzentrum des Landkreises kurzfristig eine Reihentestung organisiert werden. Diese findet heute und am Montag statt.

Regensburg Stadt

02.10. 13:50

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 11.

Bad Abbach: 4

Abensberg und Kelheim 2

Ihrlerstein, Mainburg und Neustadt: jeweils 1

Es gibt 1.545 Kontaktpersonen, davon sind 678 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert. 633 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

02.10. 13:03

Infektionsschutzmaßnahmen im Barber-Shop in Amberg nicht eingehalten

Weil er am Mittwochanchmittag mit der Kontrolle nach dem Infektionsschutzgesetz nicht einverstanden war, versperrte der 20-Jährige Geschäftsführer eines Barber-Shops einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung Amberg den Ausgang und wurde ihm gegenüber zunehmend aggressiv. Der rief die Polizei zu Hilfe, da die Situation zu eskalieren drohte und er weiterhin am Verlassen der Räumlichkeiten gehindert wurde. Nach ihrem Eintreffen wirkten die Polizeibeamten deeskalierend auf die Situation ein und beruhigten den jungen Mann schließlich. Der Friseur wird sich jetzt aber nicht nur wegen mehreren Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, sondern auch wegen Nötigung und Freiheitsberaubung verantworten müssen.

Oberpfalz

02.10. 12:57

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden vier weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 30 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 592.

Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (19) und genesene (543) Personen. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. 

Neumarkt

02.10. 12:15

Drei neue Infizierte

Heute wurden drei neue Covid-19-Fälle im Landkreis Schwandorf bekannt. Die Infizierten kommen aus Nittenau, Schönsee und Schwandorf.

Schwandorf

02.10. 11:52

Ohne Maske in Cham

Am Mittwoch Abend fiel in Cham ein Gaststättenbesucher auf, welcher im Gang sein Getränk zu sich nahm. Der Gang war zugleich Zugang zu den Toiletten, Abstandhalten also absolut ein Thema. Die Bedienung im Lokal war ebenfalls ohne Maske unterwegs. Positiv war, daß von den Gästen in den Kontaktzetteln alles richtig angegeben worden war. Die zwei Maskenlosen und der Wirt wurden dem Landratsamt zur weiteren Verfolgung gemeldet.

Cham

02.10. 10:02

Kultusministerium gibt 37 Millionen Euro für Luftfilter in Schulen

Zur Vermeidung von Corona-Infektionen in Schulen stellt das bayerische Kultusministerium 37 Millionen Euro für Kohlendioxid-Sensoren und Luftfilter bereit. «Gefördert wird die Beschaffung von CO2-Sensoren für jeden Klassen- und Fachraum und von mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion für Räume, die nicht ausreichend durch gezieltes Fensteröffnen oder durch eine raumlufttechnische Anlage gelüftet werden können», teilte das Ministerium am Freitag in München mit.

«Lüften ist nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein wichtiges Element, um Infektionen vorzubeugen», begründete Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) das Förderprogramm, das den Schulträgern die schnelle und unbürokratische Anschaffung der Geräte ermöglichen soll. Gerade in der bevorstehenden Erkältungszeit komme Lüften eine besonders hohe Bedeutung zu. In der Vergangenheit hatten Lehrerverbände wiederholt darauf hingewiesen, dass viele Räume nicht oder nur sehr schlecht zu belüften seien.

Bayern

02.10. 08:37

Neuinfektionen in Deutschland steigen weiter

In Deutschland hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen den höchsten Wert sei der zweiten Aprilhälfte erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 2673 Fälle, berichtete das Robert Koch-Institut am Morgen.
Gleichzeitig wächst auch die Sorgen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus. Wie der aktuelle ARD-Deutschlandtrend zeigt, fürchten sich derzeit 36 Prozent davor - vor einem Monat waren es 10 Prozent weniger. 

Deutschland

02.10. 07:31

Trump hat Corona

US-Präsident Trump und seine First Lady Melania haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte Trump selbst auf Twitter mit. "Wir werden unsere Quarantäne und Erholung sofort beginnen", schrieb er. Zuvor war bekannt geworden, dass eine enge Beraterin Trumps sich mit dem Virus infiziert hatte.. In den USA wurden seit Beginn der Pandemie 7,2 Millionen Infektionen
nachgewiesen. 

WELT

02.10. 06:10

Trump-Beraterin mit Corona infiziert

US-Präsident Donald Trump will sich nach der Corona-Infektion einer engen Beraterin vorerst isolieren. «Die First Lady und ich warten auf unsere Testergebnisse. In der Zwischenzeit werden wir unseren Quarantäne-Prozess beginnen», schrieb Trump auf Twitter.

Eine der engsten Beraterinnen von US-Präsident Donald Trump ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Hope Hicks, die am Mittwoch noch mit Trump zu einem Wahlkampftermin gereist war, erhielt gestern ein positives Testergebnis, hieß es aus Regierungskreisen.

WELT

02.10. 05:32

Knapp 12 700 Schüler und Lehrer in Bayern in Corona-Quarantäne

Knapp 12 700 Schüler und Lehrer in Bayern müssen derzeit coronabedingt in Quarantäne bleiben. Zudem sind 400 Schülerinnen und Schüler sowie knapp 50 Lehrkräfte positiv auf das Virus getestet worden, wie aus aktuellen Daten des Kultusministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Demnach sind etwa 0,77 Prozent der 1,65 Millionen Schüler aufgrund einer angeordneten Quarantäne derzeit nicht im Präsenzunterricht, was etwa 11 700 Kindern und Jugendlichen entspricht. Weitere 0,03 Prozent, also rund 400, hatten zudem einen positiven Covid-19-Test. Bei den Lehrkräften betragen die Werte 0,61 sowie 0,03 Prozent. Somit sind rund 970 der bayernweit 155 000 Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne, etwa 46 sind erkrankt. 

Mit Blick auf größere Quarantäne-Maßnahmen sind rund 0,54 Prozent der Klassen derzeit wegen einer entsprechenden Anordnung des Gesundheitsamts nicht im Präsenzunterricht. Komplett geschlossen sind aktuell nur zwei der mehr als 6000 Schulen im Freistaat.

Bayern

02.10. 04:42

Angst vor Ansteckung steigt

Mehr als jeder dritte Bundesbürger hat Sorge, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Das zeigt der aktuelle ARD-Deutschlandtrend. 36 Prozent der Bürger fürchten sich demnach vor einer Ansteckung, vor einem Monat waren es noch 26 Prozent. Die Umfrage zeigt auch, dass sich jeder vierte Bundesbürger seit Beginn der Pandemie häufiger einsam fühlt. Das betrifft vor allem junge Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren. 
 

Deutschland

02.10. 04:40

Landkreis Rhön-Grabfeld über kritischem Corona-Grenzwert

Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat die kritische Marke von 50 Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Das teilte der Landkreis am Donnerstagabend mit. Laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit liegt der Wert bei 51,45. Wegen der Überschreitung sollen laut dem Landkreis etwa Beschränkungen von Gästezahlen bei privaten Feiern statt bis zum 3. bis zum 10. Oktober verlängert werden, hieß es. Ein Schwerpunkt der neu festgestellten Infektionen liege in einem Wohnheim in Mellrichstadt, so das zuständige Landratsamt. 

Laut dem Robert-Koch-Institut ist der Landkreis Rhön-Grabfeld damit derzeit der einzige über dem kritischen Corona-Grenzwert. Zudem sind in Nordrhein-Westfalen die kreisfreien Städte Hamm und Remscheid über diesem kritischen Wert - genau wie der Bezirk Berlin-Mitte (Stand: Donnerstag).

Bayern

02.10. 04:38

München hebt Maskenpflicht auf und lockert Kontaktbeschränkungen

Angesichts der stabilen Entwicklung bei den Corona-Neuinfektionen lockert die Stadt München ab Freitag einige der verschärften Schutzmaßnahmen. So gelte die in Teilen der Innenstadt vorgeschriebene Maskenpflicht ab dem 2. Oktober nicht mehr, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Auch die Regelung, wonach sich nur noch höchstens fünf Menschen treffen dürfen, hob der städtische Krisenstab zu diesem Termin auf. Die maximal zulässige Gruppengröße werde wieder auf zehn Personen angehoben. Der Krisenstab begründete die Lockerungen damit, dass die Zahl der Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche seit mehreren Tagen stabil unter 50 gelegen habe.

Die Obergrenze bei den Gästen bei privaten Festen wie Geburtstagen und Hochzeiten gilt allerdings weiterhin. In Innenräumen seien nach wie vor nicht mehr als 25 Teilnehmer erlaubt, draußen maximal 50. Private Feiern stellten derzeit die Hauptinfektionsquelle in München dar, begründete die Stadt. Auch das nächtliche Alkoholverbot am Wochenende an beliebten Feier-Treffpunkten im Freien bleibe in Kraft. Eine enttäuschende Nachricht hatte die Stadt auch für Fußballfans: Das Spiel der FC-Bayern-Amateure am Freitag gegen die SG Dynamo Dresden soll ohne Zuschauer stattfinden. Über die Begegnung am Sonntag zwischen dem FC Bayern und der Hertha BSC werde am Donnerstag entschieden.

In München gab es nach Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Mittwoch innerhalb einer Woche 36,97 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner (Stand: 8.00 Uhr). Damit lag die Stadt über dem Frühwarnwert von 35. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete einen Wert von 31,6 (Stand: 00.00 Uhr). Nach Ansicht der Stadt liegt das Berliner Institut damit aber nicht richtig. 

Entspannt hat sich die Lage auch im Landkreis Dingolfing-Landau. Tagelang war die Region einer der Corona-Brennpunkte in Deutschland, weil sich dort innerhalb einer Woche mehr als 50 Menschen pro 100 000 Einwohner infiziert hatten. Inzwischen liegt der Inzidenzwert laut RKI bei 41,6, das LGL beziffert den Wert mit 41,57. Zahlreiche Infektionen hatte es in Dingolfinger Firmen gegeben. Hier habe man bei einer Nachtestung von 494 Beschäftigten lediglich drei neue Corona-Fälle entdeckt, teilte das Landratsamt mit. 

Eine Allgemeinverfügung mit Einschränkungen wurde daher abgemildert. «Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe fünf im Unterricht bei fehlendem Abstand ist aufgehoben», teilte der Landkreis am Abend mit. Auch Zuschauerbeschränkungen bei bundesweiten Sportveranstaltungen seien nicht mehr gültig. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen von 50 Teilnehmern, unter freiem Himmel von 100 Teilnehmern besucht werden. 

Der Landkreis Rhön-Grabfeld hingegen hat die kritische Marke von 50 Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Das teilte der Landkreis am Donnerstagabend mit. Laut LGL liegt der Wert bei 51,45. Wegen der Überschreitung sollen laut dem Landkreis etwa Beschränkungen von Gästezahlen bei privaten Feiern statt bis zum 3. bis zum 10. Oktober verlängert werden, hieß es. Laut dem Robert-Koch-Institut ist der Landkreis Rhön-Grabfeld damit derzeit der einzige über dem kritischen Corona-Grenzwert in Bayern. 

Bayern

01.10. 18:44

RKI beginnt mit Antiköper-Studie

Das Robert-Koch-Institut startet eine bundesweite Corona-Antikörper-Studie. Ziel sei es, mehr darüber herauszufinden, wie viele Menschen in Deutschland schon eine Corona-Infektion durchgemacht haben. 34.000 Erwachsene seien zur Teilnahme aufgefordert worden, so das RKI. Von Anfang Oktober bis voraussichtlich Ende Dezember würden Proben und Forschungsdaten erhoben.

Deutschland

01.10. 18:13

Wegen Corona: Gläubige sollen Gräber zu Allerheiligen selbst segnen

Katholiken in Bayern sollen die Gräber ihrer Angehörigen zu Allerheiligen selbst segnen. «Die Gläubigen sollen ermutigt werden, selbst mit Weihwasser die Gräber zu segnen», heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz, der Zusammenkunft der bayerischen Bischöfe. Ein Schwerpunkt des dreitägigen Treffens lag auf dem Umgang der Bistümer mit der Corona-Krise und der Frage, wie kirchliche Feiertage auch in Seuchenzeiten begangen werden können. 

Zu Allerheiligen am 1. November kommen viele katholische Christen auf Friedhöfen zusammen, um ihrer Toten zu gedenken. Auf vielen Friedhöfen finden dann Gedenkfeiern und Gräbersegnungen statt. «Für Gottesdienste im Freien und den Gräbergang an Allerheiligen sollen technische Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden», heißt es in dem Papier weiter. «Die Bischöfe ermutigen die Pfarrgemeinden, die besondere Prägung dieser Zeit zu leben und alle Möglichkeiten an Gottesdiensten und im Brauchtum auszuschöpfen.»

Das gelte auch für die Weihnachtszeit, sagte der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx. Gottesdienste im Freien seien eine Möglichkeit. Dafür wünscht er sich landesweit einheitliche Regelungen: «Wir würden uns wünschen, dass die bayerische Staatsregierung die Rahmenbedingungen so macht, dass sie nicht völlig unterschiedlich sind.» Auch Umzüge zu Sankt Martin können aus Sicht des Kardinals trotz Corona stattfinden: «Wenn Demonstrationen stattfinden, warum soll der Martinszug nicht stattfinden?»

Bayern

01.10. 17:01

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden neun weitere Fälle einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. Aktuell sind damit 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 588. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (19) und genesene (543) Personen. Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. 

Neumarkt

01.10. 16:08

Hohe Bußgelder für Schindluder mit Corona-Listen

Bis zu 250 Euro kostet es in Bayern künftig, wenn eine Corona-Gästeliste bewusst falsch ausgefüllt wird. Das hat das Kabinett am Donnerstag in München beschlossen. Nicht nur Gäste werden für den schlechten Scherz aber zur Kasse gebeten, auch Gastronomen, Hotelbetreiber und Veranstalter sind verpflichtet, die Namenslisten sorgfältig zu führen, andernfalls droht ihnen ein Bußgeld von 1.000 Euro. Das Bußgeld geht auf einen Beschluss von Bund und Ländern aus dieser Woche zurück, wonach mindestens ein Betrag von 50 Euro fällig wird, wenn jemand einen falschen Namen in einer Liste einträgt.

Bayern

01.10. 15:22

Corona-Teststation in Cham auch am Feiertag offen

Die auf dem Volksfestplatz in Cham eingerichtete Teststation hat auch kommenden Samstag (03.10.2020, Tag der Deutschen Einheit) von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet.

Um einen reibungslosen Ablauf der Tests zu gewährleisten, muss zwingend eine Vorabregistrierung durch die zu testenden Personen digital erfolgen: https://corona.centogene.com/login. Eine Registrierung vor Ort am Volksfestplatz ist zu zeitaufwändig und wird allenfalls in begründeten Einzelfällen möglich sein. Die Testzeiten sind von 10.00 bis 15.00 Uhr. Termine werden nicht vergeben. Eine genaue Anleitung zur Vorabregistrierung finden Sie hier: (https://www.landkreis-cham.de/media/33186/anleitung-zur-registrierung-akualisiert.pdf).

Bei einer Testkapazität von 500 Tests pro Tag sollen überwiegend Kontaktpersonen der Kategorie 1, Reiserückkehrer, Mitarbeiterstäbe von Behörden und Betrieben (sog. Reihentests) getestet werden. Selbstverständlich gilt dieses Angebot aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger, die Bedenken haben, ob bei ihnen eine Infektion vorliegt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Tschechien können sich ebenfalls testen lassen. Für diesen Test fallen keine Kosten an.

Cham

01.10. 14:05

Westbad Regensburg startet in Saison

Das Regensburger Westbad ist heute in die Herbst- und Wintersaison gestartet. Mit ausgefeilten Hygiene-Maßnahmen will das Bad seinen Besuchern Sicherheit vor Corona geben. So werden die Besucher auf drei Zeitfenster täglich verteilt, es gibt Früh-, Mittags- und Abend-Schwimmzeiten. Maximal 200 Personen dürfen jeweils rein. Zwischen den Schwimmzeiten wird das Bad gereinigt und desinfiziert. Laut Stadtwerk.Regensburg sollen sich die Besucher vorher im Internet anmelden und auch schon Tickets kaufen.

Regensburg Stadt

01.10. 13:05

Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Schulen und Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen von Quarantänemaßnahmen betroffen:

Willi-Ulfig-Mittelschule Regensburg, eine Klasse sowie eine Lehrkraft bis einschließlich 12.10. in Quarantäne

Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg, eine ganze Klasse, einzelne Schüler zweier Klassen sowie eine Lehrkraft bis einschließlich 12.10.

Kinderhort Zeitlarn, etwa 20 Kinder sowie zwei Betreuungskräfte bis einschließlich 12.10.

Staatliche Realschule Neutraubling, eine Klasse sowie eine Lehrkraft bis einschließlich 13.10.

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Land

01.10. 12:06

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 9.

Bad Abbach: 3

Kelheim: 2

Abensberg, Ihrlerstein, Mainburg und Neustadt: jeweils 1

Es gibt 1.540 Kontaktpersonen, davon sind 676 positive Fälle (+ 0 im Vergleich zum Vortag) registriert.

633 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

01.10. 10:44

Seit Beginn der Coronakrise ist die Zahl der Minijobs drastisch gesunken

 Insgesamt gibt es aktuell fast 840.000 Minijobs weniger als vor einem Jahr. Das teilte die Minijobzentrale auf Anfrage der Linken im Bundestag mit. Besonders betroffen ist das Gastgewerbe. Allein hier fielen etwa 326.000 Minijobs weg - damit verlor gut jeder dritte Minijobber seine Stelle. Knapp 18 Milliarden Euro Umsatz sind der Branche allein zwischen März und Juni verloren gegangen, so der Branchenverband Dehoga. Viele Betriebe stecken in einer Zwickmühle: Wenn sie Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, dürfen sie rein rechtlich keine Minijobber mehr beschäftigen. In Gastronomie und Hotellerie haben zwischenzeitlich weit über 90 Prozent der Betriebe Kurzarbeit gefahren. Der Wegfall der Minijobs war die Folge

Deutschland

01.10. 06:03

Tschechien und die Slowakei rufen den Notstand aus 

In beiden Ländern ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen rapide gestiegen. In Tschechien tritt der Notstand ab Montag in Kraft und gilt zunächst für 30 Tage. Die Regierung kann dann Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit aussetzen. In der Slowakei gilt der Notstand ab heute,

WELT

01.10. 05:49

Ende der pauschalen Reisewarnungen

Nach mehr als einem halben Jahr ist um Mitternacht die pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder weltweit aufgehoben worden. Jedes Land wird nun - wie in der EU - einzeln bewertet. Reisen wird dadurch aber kaum leichter, denn ab sofort gilt für Corona-Risikogebiete automatisch eine Reisewarnung. Und die Liste der Risikogebiete wird immer länger. Die Bundesregierung hat am Abend
weitere Regionen in elf europäischen Ländern als solche eingestuft. Darunter ganz Belgien und mit Wales und Nordirland auch erstmals Teile Großbritanniens.

WELT

01.10. 04:56

Kabinett diskutiert über Bußgelder für Falschnamen auf Corona-Listen

Nach den jüngsten Corona-Einigungen von Bund und Ländern wird mit Spannung erwartet, wie hoch die Bußgelder für falsche Kontaktangaben künftig in Bayern sein werden. Das Kabinett will das am Donnerstag in seiner Sitzung (10.00 Uhr) festzurren - grundsätzlich zeichnete sich schon am Mittwoch bei dem Punkt viel Gesprächsbedarf zwischen CSU und Freien Wählern ab. 

Das Land Schleswig-Holstein hatte bereits am Dienstagabend kurz nach der Ministerpräsidentenkonferenz erklärt, dass bewusste Falschangaben auf Gästelisten in Restaurants oder anderen Gastwirtschaften mit 1000 Euro geahndet werden sollen. In Nordrhein-Westfalen werden 250 Euro fällig. Der Kompromiss von Bund und Ländern sieht mindestens ein Bußgeld von 50 Euro bei Falschangaben vor. Falsche Namen verhindern im Falle von Corona-Infektionen eine schnelle Nachverfolgung von Kontaktpersonen und befördern daher die unerkannte Virenverbreitung.

Darüber hinaus will das Kabinett auch weitere Vorgaben aus der Ministerpräsidentenkonferenz auf Bayern übertragen, sofern diese nicht hierzulande schon längst gängige Praxis sind. Die Regierungschefs hatten sich unter anderem darauf geeinigt, dass in öffentlichen oder angemieteten Räumen wie beispielsweise Gaststätten höchstens 50 Personen gemeinsam feiern dürfen, wenn es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt binnen sieben Tagen mehr als 35 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Menschen gibt. 

Für Partys in Privaträumen wird laut Bund-Länder-Beschluss eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Menschen «dringlich empfohlen». Auch hier muss das Kabinett noch klären, wie dies in Bayern konkret umgesetzt und kontrolliert werden soll.

Zudem hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, dass nur noch 25 Menschen in öffentlichen oder angemieteten Räumen feiern dürfen, wenn es regional mehr als 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt. Dies ist für Bayern nicht neu, sondern entspricht einer Vorgabe, die das Kabinett zuletzt bereits für Corona-Hotspots beschlossen hatte. Neu beraten und entscheiden muss das Kabinett am Donnerstag allerdings, ob und wie es den Bund-Länder-Beschluss umsetzt, wonach dann für Feiern in Privaträumen eine Obergrenze von zehn Teilnehmern «dringlich empfohlen» wird. 

Bayern

01.10. 04:55

Verkündungstermin nach Corona-Klage gegen Versicherung

Nach einer Corona-Klagewelle von Gastwirten gegen ihre Versicherungen wird das Münchner Landgericht am Donnerstag (9.00) voraussichtlich eine erste Entscheidung in einem der Verfahren verkünden. Dabei handelt es sich um die Klage eines prominenten Münchner Wirts gegen die Versicherungskammer, dem der Sparkassengruppe verbundenen größten öffentlichen Versicherer in Deutschland.

Allein in München sind gut 70 derartige Klagen anhängig. Die klagenden Gastwirte haben sich sämtlich gegen behördliche Betriebsschließungen versichert. Mehrere Versicherer lehnen jedoch Zahlungen ab, darunter auch der Marktführer Allianz. In manchen Standardpolicen sind Pandemien nicht versichert. In anderen Policen sind Pandemien zwar gedeckt, doch häufig nur für bestimmte Krankheiten und Erreger.

Der Kläger in dem zur Entscheidung anstehenden Fall ist der Wirt des Augustinerkellers, Christian Vogler. Die Traditionsgaststätte ist vor allem wegen ihres großen Biergartens mit 5000 Plätzen weit über Münchens Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Abgewiesen hat das Landgericht bereits die Klage einer Kindertagesstätte, doch war dieses Verfahren ein Sonderfall. Die Vorsitzende Richterin hatte im Juli bereits klar gestellt, dass sich die einzelnen Fälle nicht pauschal beurteilen lassen.

Bayern

30.09. 19:00

Corona-Zahlen in Münche sinken - Stadt lockert Bestimmungen

Entwarnung in München: Angesichts der stabilen Entwicklung der Corona-Zahlen lockert die Stadt die Corona-Einschränkungen. Ab Freitag, also übermorgen, gilt die Maskenpflicht für Teile der Innenstadt nicht mehr. Ach dürfen sich wieder zehn statt fünf Menschen treffen. Dafür bleibt das Alkoholverbot am Wochenende an beliebten Feier-Treffpunkten. Und bei privaten Festen gilt weiterhin: höchstens 25 Gäste drinnen, höchstens 50 draußen.

Bayern

30.09. 18:06

Corona-Situation im Landkreis Dingolfing-Landau entspannt sich

Im Landkreis Dingolfing-Landau gehen die Corona-Zahlen zurück. Am Mittwoch lagen sie mit 41,6 wieder unter der kritischen Marke von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Den Wert gab das Landesamt für Gesundheit (LGL) bekannt. In der vergangenen Woche war die Zahl auf 64 angestiegen, nachdem mehrere Mitarbeiter eines Logistikdienstleisters positiv getestet worden waren und bei einer anschließenden Reihentestung fast 40 weitere Infektionen festgestellt wurden.

Bei einer Nachtestung von 494 Menschen am Montag wurden lediglich drei neue Infektionen festgestellt, wie das Landratsamt am Mittwoch mitteilte. «Ich bin erleichtert, dass der Wert heute unter 50 gefallen ist», sagte Landrat Werner Bumeder (CSU). Er appellierte an die Bürger, sich im privaten und beruflichen Umfeld an die Regeln zu halten, um eine erneute Überschreitung des Inzidenzwerts und damit einhergehende Einschränkungen zu vermeiden.

Niederbayern

30.09. 17:22

Zwei Neuinfektionen im Landkreis Regen

Zwei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Eine der beiden Personen war bereits als Kontaktperson der Kategorie I bekannt. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 49 neue bestätigte Fälle und insgesamt 245 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für den Landkreis Regen derzeit bei 11,59.

Niederbayern

30.09. 16:01

Corona-Teststationen an Autobahnen fallen weg

Für die Corona-Teststationen an den bayerischen Autobahnen gibt es doch keine Verlängerung. Der Betrieb wird heute Nacht eingestellt. Das hat Gesundheitsministerin Huml gesagt. Wegen der Corona-Zahlen in Österreich und Tschechien hatte die Staatsregierung zuletzt noch überlegt, die Teststationen länger offen zu halten. Daraus wird aber nichts. Zur Begründung sagte Huml, der Anteil der Reiserückkehrer an den Neuinfektionen sei in den letzten zwei Wochen zurückgegangen.

Bayern

30.09. 15:12

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurde seit der gestrigen Meldung ein weiterer Fall einer Neuinfektion mit dem Coronavirus bestätigt. 

Aktuell sind damit 17 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 579.

Neumarkt

30.09. 14:13

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 9.

Bad Abbach: 3

Kelheim: 2

Abensberg, Ihrlerstein, Mainburg und Neustadt: jeweils 1

Es gibt 1.533 Kontaktpersonen, davon sind 676 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 633 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Überregional

30.09. 14:12

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 9.

Bad Abbach: 3

Kelheim: 2

Abensberg, Ihrlerstein, Mainburg und Neustadt: jeweils 1

Es gibt 1.533 Kontaktpersonen, davon sind 676 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 633 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

30.09. 13:06

Zwei Schulklassen in Quarantäne

Aufgrund von zwei bereits bekannten Coronafällen befinden sich seit heute zwei Schulklassen einer Schwandorfer Grundschule in Quarantäne. Zudem wurde bei einer im Gemeindegebiet Schmidgaden wohnhaften Person ein positiver Befund festgestellt.

Schwandorf

30.09. 12:30

Betrüger nutzen Corona-Ängste aus

Internet-Betrüger nutzen die Verunsicherung vieler Menschen in der Corona-Krise aus. Das Bundeskriminalamt teilte mit, dass Cyberkriminelle in den vergangenen Monaten verstärkt betrügerische Mails verschickt haben. Die waren beispielsweise als Mails von staatlichen Stellen mit Informationen zu Corona getarnt und enthielten Schadsoftware. Das Bundeskriminalamt betont deshalb, wie wichtig der Schutz der eigenen Daten und Computer ist.

Deutschland

29.09. 19:47

Söder zufrieden mit neuen Corona-Regeln auf Bundesebene

Bayerns Ministerpräsident Söder zeigte sich nach den Gesprächen über neue Corona-Regeln im Bund zufrieden. Es gebe eine Art Ampel mit unterschiedlichen Warnsignalen und Stufen, die festlegen, wie reagiert werden soll. Weil auch im Nachbarland Österreich die Infektionszahlen steigen, will Söder außerdem bald mit Österreichs Kanzler Kurz über alle drängenden Corona-Fragen beraten. Vor allem über den Grenzverkehr müsse man sprechen. 

Bayern

29.09. 19:05

Berlin zieht die Zügel im Kampf gegen Corona an

Beim heutigen Corona-Gipfel haben sich Bund und Länder auf weitere Schritte im Kampf gegen die Pandemie geeinigt. Falsche Kontaktangaben in Restaurants sollen ein Mindestbußgeld von 50 Euro nach sich ziehen. Wenn es in einem Landkreis binnen sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen gibt, sollen in öffentlichen oder angemieteten Räumen wie Gaststätten höchstens 50 Personen gemeinsam feiern dürfen. Für Partys in Privaträumen wird eine maximale Teilnehmerzahl von 25 Menschen empfohlen, aber nicht festgeschrieben. 

Deutschland

29.09. 18:10

Vier neue Infektionen im Landkreis Schwandorf

Am heutigen Dienstag wurden vier neue Infektionen im Landkreis Schwandorf ermittelt. Es handelt sich hierbei um zwei Personen aus der Großen Kreisstadt Schwandorf, sowie um jeweils eine Person aus Nittenau und Schönsee.

Schwandorf

29.09. 17:54

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist gestern Abend noch ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, heute wurde ein weitere Infektionen bestätigt. Zwei Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 16 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 578.

Neumarkt

29.09. 17:07

Bayerwald-Seilbahnen rüsten sich für Corona-Saison

Im Bayerwald rüsten sich die Seilbahnen für eine Ski-Saison unter Corona-Regeln. Arber-Bergbahn und Hohenbogen-Bahn wollen an ihren Hygienekonzepten vom Sommer festhalten. Markierungen am Boden zeigen den Mindestabstand, der wird beim Anstehen am Lift schon durch die Skier gewährleistet. Dank Sturmhaube oder Schal, den die meisten Wintersportler tragen, ist auch das Masken-Thema abgehakt. 

Bayern

29.09. 16:06

Weitere Infektionen im Kloster Mallersdorf

Ein Corona-Reihentest im Kloster Mallersdorf hat drei neue Infektionen mit dem Virus ergeben, zwei Ordensschwestern und eine Kloster-Mitarbeiterin haben sich angesteckt. Alle drei haben Symptome und sind isoliert worden, so das Landratsamt Straubing-Bogen. Es gibt etwa 40 Kontaktpersonen, die in ein paar Tagen erneut getestet werden. Insgesamt hatte man rund 600 Bewohner des Klosters untersucht. 

Niederbayern

29.09. 15:11

Regensburg beendet Schärfere Corona-Regeln 

Heute um Mitternacht enden in Regensburg die verschärften Corona-Regeln. Ab morgen entfällt die Maskenpflicht für Schulkinder ab der fünften Klasse, es dürfen sich wieder bis zu zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen und es darf auch wieder Alkohol zum Mitnehmen nach 22 Uhr verkauft werden. Die schärferen Regeln waren letzte Woche eingeführt worden, nachdem Regensburg den Corona-Frühwarnwert von 35 überschritten hatte. Aktuell liegt er bei etwas über zehn.

Regensburg Stadt

29.09. 14:15

Eisbären Regensburg kehren zurück auf´s Eis

In Regensburg wird nach der Corona-Zwangspause bald wieder Eishockey gespielt. Die Eisbären haben mehrere Testspiele angesetzt, das erste am Samstag um 18 Uhr 30 Uhr gegen Crimmitschau. Fast 1.000 Zuschauer dürfen dann in der Donauarena dabei sein, falls der Frühwarnwert von 35 in Regensburg nicht wieder überschritten wird. Die reguläre Saison für die Eisbären beginnt Anfang November.

Regensburg Stadt

29.09. 12:56

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 18.

Kelheim: 6      

Bad Abbach: 4   

Abensberg und Mainburg:  jeweils 3    

Ihrlerstein und Neustadt/Donau: jeweils 1

Es gibt 1.519 Kontaktpersonen, davon sind 675 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 623 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

29.09. 07:12

Mehr als eine Million Corona-Tote


Als "qualvollen Meilenstein" hat UN-Generalsekretär Guterres die Zahl von mehr als einer Million Menschen bezeichnet, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind. Die Menschen weltweit rief er dazu auf, sich weiter an Abstands- und Hygieneregeln zu halten sowie Masken anzuziehen. Die Todeszahlen gehen aus Daten der Johns-Hopkins-Universität hervor.

WELT

29.09. 06:06

Autobahn-Teststationen könnten länger offen haben

Bayern prüft eine Verlängerung für Corona-Teststationen an Autobahnen. Grund sind die hohen Neuinfektionszahlen unter anderem in Teilen Österreichs und in Tschechien. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Ursprünglich sollten die Autobahn-Teststationen morgen geschlossen werden. Sie befinden sich an den Raststätten Donautal-Ost an der A3, Hochfelln-Nord A8 und Heuberg A93.

Bayern

29.09. 06:05

Personenbegrenzung bei Feiern geplant

Vor dem heutigen Coronagipfel mit Bund und Ländern ist schon etwas durchgesickert. Die Regierung ist laut Medieninformationen für Obergrenzen bei Veranstaltungen. Maximal 25 Personen sollen sich demnach in privaten- und 50 in
öffentlichen Räumen treffen dürfen. Gelten soll das, wenn ein noch festzulegender Grenzwert in einer Region überschritten wird. Besprochen wird auch ein zeitlich begrenztes Alkoholverbot in Lokalen und ein Bußgeld, wenn dort falsche  ersonendaten angegeben werden. 

Deutschland

28.09. 19:17

Deutsche fürchten Corona-Anstieg im Winter

Bundeskanzlerin Merkel hat sich besorgt über die steigenden Corona-Infektionszahlen gezeigt. Und auch die Mehrheit der Menschen in Deutschland schaut mit Sorge auf den Corona-Winter. Das zeigt eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Funke-Mediengruppe. Demnach ist nur etwa jeder dritte Mensch in Deutschland zuversichtlich, dass die Corona-Pandemie in der kalten Jahreszeit unter Kontrolle bleibt. Wie das gelingen kann, darüber will Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer sprechen. Dabei dürfte es auch um Party-Beschränkungen gehen. Private Familienfeiern stehen im Moment besonders im Fokus. 

Deutschland

28.09. 18:13

Landkreis Dingolfing-Landau weiter Corona-Hotspot

In Bayern ist zur Zeit der Landkreis Dingolfing-Landau besonders von Corona betroffen. Wie das bayerische Landesamt für Gesundheit mitteilte, gab es dort rund 63 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. An zweiter Stelle folgt der unterfränkische Landkreis Rhön-Grabfeld mit einem sieben-Tage-Inzidenzwert von rund 39. Bundeskanzlerin Merkel warnte vor einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in ganz Deutschland.

Niederbayern

28.09. 17:08

Weitere Neuinfektionen im Landkreis Regen

Zwei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 46 neue bestätigte Fälle und insgesamt 242 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für den Landkreis Regen derzeit bei 7,73

Niederbayern

28.09. 16:04

Drei weitere Corona-Fälle

Am vergangenen Wochenende wurden drei neue Covid-19-Fälle im Landkreis Schwandorf bekannt. Die Infizierten kommen aus Schwandorf, Oberviechtach sowie dem Gemeindegebiet Altendorf. 

Seit März 2020 wurden demnach 593 Coronafälle festgestellt, davon sind 8 Fälle aktuell noch isoliert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 4,76.

Schwandorf

28.09. 15:37

Spindellauf in Regensburg Corona-bedingt abgesagt

Der sogenannte Spindellauf im Regensburger Donaueinkaufszentrum ist wegen Corona abgesagt. Anfang Januar sollten hunderte Sportler das DEZ-Parkhaus hochlaufen und auch einen Teil des Einkaufszentrums durchqueren. Die aktuellen Hygiene-Vorschriften lassen das nicht zu, teilte der Veranstalter LLC Marathon am Montag mit.

Regensburg Stadt

28.09. 14:03

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind während des Wochenendes sieben Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. 16 Personen wurden als genesen gemeldet. 

Aktuell sind damit 16 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 576.

Neumarkt

28.09. 13:05

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 20.

Bad Abbach und Kelheim: jeweils 5         Abensberg, Ihrlerstein und Mainburg: jeweils 3      Neustadt an der Donau: 1

Es gibt 1.516 Kontaktpersonen, davon sind 674 positive Fälle (+ 5 im Vergleich zum Vortag) registriert.

620 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 27.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

28.09. 12:11

Zulassungs- und Führerscheinstelle hat wieder ganztags geöffnet

Die Zulassungs- und Führerscheinstelle des Landratsamtes Regensburg weitet nach den Corona-bedingten Einschränkungen die allgemeinen Öffnungszeiten für den Parteiverkehr weiter aus. Nachdem die Öffnungszeiten im März 2020 außer Kraft gesetzt werden mussten und Vorgänge nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich waren, wurde das Zeitfenster für den Parteiverkehr ab 6. Juli 2020 wieder geöffnet, allerdings nur vormittags. Seit Montag, 21. September 2020, können Bürgerinnen und Bürger sowie Händler nunmehr auch wieder nachmittags Nummern ziehen und ihre Unterlagen in der Zulassungs- und Führerscheinstelle vorlegen. Vorherige Terminvereinbarungen sind nicht mehr erforderlich. Termine, die bereits vorab vereinbart wurden, können noch entsprechend wahrgenommen werden.

Die Öffnungszeiten der Zulassungs- und Führerscheinstelle sind wie folgt: Montag bis Mittwoch von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr, Donnerstag von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 11.30 Uhr.

Wichtiger Hinweis: Montags bis donnerstags von 12.00 bis 13.00 Uhr haben die Zulassungs- und Führerscheinstelle für den Parteiverkehr geschlossen. Nummern, die zwischen 11.30 und 12.00 Uhr gezogen werden, werden erst wieder ab 13.00 Uhr aufgerufen.

Regensburg Land

28.09. 11:58

Corona-Testzentrum des Landkreises unterstützt auch mit Reihentestungen

Gute Zwischenbilanz nach knapp vier Wochen:  Das Konzept des Corona-Testzentrums des Landkreises Regensburg hat sich bewährt. Allen an einem Test interessierten Personen konnte in der Regel ein Termin am nächsten Tag angeboten werden. Die Testvorgänge am Besucherparkplatz des Landratsamtes nahmen lediglich fünf Minuten in Anspruch. Möglich wurde dies durch das Erfassen der persönlichen Daten der Probanden bereits bei der telefonischen Terminvereinbarung. So war bei der Registrierung vor Ort nur noch ein kurzer Datenabgleich notwendig. Das Testergebnis selbst konnte den getesteten Personen innerhalb von 24 Stunden mitgeteilt werden. Die Auswertung der Tests erfolgt durch das Institut für Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Regensburg. Bei keinem der Getesteten wurde bisher eine Coronainfektion festgestellt.

Testzentrum führt auch Reihentestungen durch

Darüber hinaus unterstützt das Testzentrum des Landkreises auch die niedergelassenen Ärzte bei der Duchführung von Reihentestungen. So wurde vor kurzem aufgrund einer vorliegenden Coronainfektion bei einem Mitarbeiter die komplette Belegschaft des Rathauses der Stadt Wörth getestet. Auch hier lagen innerhalb von 24 Stunden die Testergebnisse vor, allesamt negativ.

Regensburg Land

28.09. 07:43

Noch keine Testergebnisse Mallersdorf

Von der Corona-Testung im Kloster Mallersdorf am Freitag sind am Wochenende vom Labor noch keine Ergebnisse beim Gesundheitsamt eingegangen.

Niederbayern

28.09. 07:43

Söder für deutschlandweite Corona-Warnampel

Wie sollen wir mit der Corona-Pandemie im Winter umgehen? Bayerns Ministerpräsident Söder hat kurz vor der Schaltkonferenz der Länder und Bundeskanzlerin Merkel einen Vorschlag gemacht. Und zwar eine Corona-Warnampel. "Wir brauchen jetzt ein verbindliches, verhältnismäßiges und verlässliches Regelwerk, sagte Söder der Süddeutschen Zeitung." Das sieht vor, wenn die Ansteckungszahlen bestimmte Grenzen überschreiten, könnten Maßnahmen wie Tests für Risikogruppen angeordnet, oder Zuschauer bei Sportveranstaltungen nicht mehr zugelassen werden.

Deutschland

27.09. 15:17

Corona hemmt den Automarkt

Auf dem deutschen Automarkt halten sich die Hersteller mit Neuwagenrabatten weiter zurück. Das geht aus dem Auto-Monitor des Branchenexperten Dudenhöffer hervor. Es würden wegen der Corona-Pandemie Herstellungskapazitäten abgebaut, statt den Markt mit hohen Anreizen aufzupumpen. Die bei Internet-Angeboten ausgewiesenen Rabatte für die 30 populärsten Modelle gingen der Studie zufolge leicht auf 19,5 Prozent des ursprünglichen Listenpreises zurück. Gleichzeitig meldeten Hersteller und Händler aber einen vom Vormonat um 1,6 Punkte gestiegenen Anteil von 23,8 Prozent der Neuwagen auf eigene Rechnung an. 

Deutschland

27.09. 14:43

Corona-Hilfspaket für Kunst-Galerien

Der Bund will Galerien für Gegenwartskunst mit 16 Millionen Euro Soforthilfe aus dem Corona-Rettungspaket unterstützen. Kulturstaatsministerin Grütters sagte der "Welt am Sonntag", so würden Galerien für ihre Kunst-Entdeckungen gewürdigt. Sie seien lebendige Kulturorte für die gesamte Gesellschaft.

Deutschland

27.09. 13:57

Hans fordert klares Signal der Ministerpräsidenten gegen Partys

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat angesichts steigender Corona-Infektionszahlen seine Amtskollegen aufgefordert, am Dienstag bei der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein klares Signal gegen Partys und Treffen ohne Maske zu senden. "Ich erwarte mir von der MPK ein klares Signal der politischen Führung in der Krise, das lautet:  es ist jetzt nicht die Zeit für Partys und Treffen ohne Abstand und ohne Maske", sagte Hans der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montag). 

"Schützen wir unsere Familien, unsere Pflegenden,  unsere Mediziner und Medizinerinnen und stehen wir an der Seite derer, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst alles daran setzen, Infektionsketten nachzuverfolgen", forderte der CDU-Politiker.

Deutschland

27.09. 12:12

Bayerischer Landkreis verschärft Corona-Beschränkungen

Strikte Corona-Beschränkungen hat der Landkreis Rhön-Grabfeld erlassen. Grund sind die weiterhin hohen Infektionszahlen. Seit Mitternacht dürfen sich nur noch maximal fünf Menschen im Freien oder in der Gastronomie treffen. Bei privaten Feiern sind drinnen maximal 25 Gäste erlaubt, draußen sind es 50. Die Regeln gelten erstmal für eine Woche.

Bayern

27.09. 11:19

Kostenlose Grippe-Impfung gefordert

Wegen der Corona-Pandemie raten Ärzte in diesem Jahr besonders zu einer Grippeschutz-Impfung. Der SPD-Gesundheits-Experte Lauterbach fordert eine kostenlose Grippeschutz-Impfung für alle Versicherten. Er sagte der "Welt am Sonntag", die Impfung sei eine sehr sinnvolle Maßnahme und koste wenig. Derzeit übernehmen nicht alle Kassen grundsätzlich die Kosten für alle Patienten.

Deutschland

27.09. 10:19

Frau aus Amberg im Bus ohne Maske

Am Samstag, den 26.09. in den Morgenstunden, wurde eine 59- jährige Ambergerin auf der Fahrt von Sulzbach-Rosenberg Richtung Amberg ertappt, als sie während der Fahrt neben dem Busfahrer saß, mit ihm sprach und dabei, trotz steigender Covid19-Zahlen, keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz trug. Die Frau wurde belehrt und muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige gemäß dem Infektionsschutzgesetz rechnen

Oberpfalz

27.09. 09:00

Gravierender Corona-Verstoß im Landkreis Cham

Bei einer Gaststättenkontrolle am 27.09. gegen 02:15 Uhr im Landkreis Cham konnten Beamte der Polizeiinspektion Cham feststellen, dass im Inneren der Gaststätte Partybetrieb mit hoher Besucherzahl herrschte. Die tanzenden Gäste, welche den Mindestabstand nicht einhielten, trugen alle keine Mund- und Nasenbedeckung. Diese ist jedoch vorgeschrieben, solange sich die Gäste nicht an ihrem Platz befinden.

Da es sich in diesem Fall zudem nicht um eine, nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zulässige Veranstaltung handelte, ist auch das Tanzen in geschlossenen Räumen zu lauter Musik nicht zulässig. Die anwesenden Gäste wurden über das Fehlen ihrer Mund- und Nasenbedeckung verwarnt und zur Einhaltung der geltende Hygienevorschriften aufgefordert.

Den Betreiber der Gaststätte erwartet eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Cham

27.09. 08:08

Kein Sicherheitsabstand im Kassenbereich in Mainburg

Wie der Polizeiinspektion Mainburg am 26.09.2020 mitgeteilt wurde, kam es gegen 15:50 Uhr in einem Geschäft in der Ingolstädter Straße zu einer Streitigkeit. Die 23jährige Mitteilerin gab an, dass sie in einer Filiale einer Sonderpostenmarktkette an der Kasse von einem älteren Herren lautstark mit Schimpfwörtern beleidigt worden sei. Den Grund dafür, konnte sie sich nicht erklären. Sie habe sich anschließend das Kennzeichen seines Wagens notiert und wollte nun umgehend Anzeige wegen Beleidigung erstatten. 

Wie sich nach einem Gespräch mit dem Beleidiger herausstellte, kam es im Kassenbereich zu einem Konflikt, da die Mitteilerin keinerlei Sicherheitsabstand zu dem 57-jährigen Pfaffenhofener und seiner Ehefrau einhielt. Dieser wies die junge Dame laut eigener Aussage mehrfach darauf hin, gerade in Anbetracht der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen und –regeln. Nachdem sich die junge Dame gleichgültig zeigte und auch die darauf angesprochene Angestellte der Filiale keinerlei Maßnahmen zu veranlassen sah, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien. Ermittlungen auf Grund infrage kommender Straftatbestände sowie Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz werden geprüft.

Kelheim

26.09. 15:03

Landkreistag will weniger Personen bei Privat-Feiern

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fordert der Deutsche Landkreistag eine bundesweite Obergrenze bei Privatfeiern. Diese soll bei weniger als 50 Personen liegen. Landkreistagspräsident Sager sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, ab 50 Teilnehmern werde es logistisch extrem schwierig, Kontakte nachzuverfolgen. Eine einheitliche Begrenzung bei Privatfeiern gibt es bislang nicht.

Deutschland

26.09. 14:12

Söder verteidigt Corona-Strategie - Schutz von Leben steht ganz oben

CSU-Chef Markus Söder hat seine bisherige Corona-Strategie als alternativlos verteidigt. «Für mich als Christ ist es ethisch nicht vertretbar, für das Freizeitverhalten vieler das Leben weniger zu Opfern», sagte er am Samstag in seiner Grundsatzrede auf dem ersten großen Online-Parteitag der CSU. Rund 800 Delegierte waren zu der Videokonferenz geladen. Wegen der anhalten Corona-Krise hatte die CSU nach einem kleinen Parteitag im Mai auch den großen Parteitag komplett ins Internet verlegt. 

Es brauche keinen grundlegenden Strategiewechsel im Umgang mit der Pandemie, um etwa eine Durchseuchung und damit eine Herdenimmunität zu erreichen, sagte Söder. Gleichwohl sei es wichtig, die Strategie fortlaufend anzupassen. Für ihn habe der Erhalt von Arbeitsplätzen und der Vollbetrieb in Schulen und Kindertagesstätten oberste Priorität. Ein zweiter Lockdown müsse auf jeden Fall verhindert werden. «Wir brauchen ein Regelwerk für alle, das muss verbindlich, verständlich und verhältnismäßig sein», sagte Söder.

Bayern

26.09. 13:41

Umweltbundesamt sieht Heizpilze wegen Corona skeptisch

Der Präsident des Umweltbundesamts, Messner, hält den vorübergehenden Betrieb elektrischer Heizstrahler in der Gastronomie für vertretbar. In den Zeitungen der Funke Mediengruppe verwies Messner auf das höhere Risiko einer Corona-Infektion in geschlossenen Räumen. Grundsätzlich sehe seine Behörde solche Heizpilze allerdings kritisch. Gastronomen hoffen, in der kalten Jahreszeit die Außenbereiche ihrer Lokale mit Heizstrahlern länger offen halten zu können.

Deutschland

26.09. 11:46

Viehscheid im Allgäu ohne Zuschauer

Wegen der Corona-Pandemie finden die Viehscheide im Allgäu in diesem Jahr möglichst ohne Zuschauer statt. Wann die Rinder ins Tal gebracht werden, wollen die Alphirten deshalb geheim halten. Im letzten Jahr hatte der Reiseführer "Lonely Planet" die Feiern zum Abtrieb der geschmückten Rinder mit Bierzelten und Krämermärkten als eines von 1.000 einmaligen Erlebnissen in Europa aufgeführt.

Bayern

26.09. 10:42

CSU-Parteitag im Zeichen von Corona-Pandemie

Eine Grundsatzrede von Parteichef Söder und die Bearbeitung eines fast 400 Seiten starken Antragsbuchs stehen heute im Fokus des CSU-Parteitags. Wegen der Corona-Krise findet die Parteiveranstaltung wie schon im Mai nur im Internet statt. Rund 800 Delegierte werden zu der Videokonferenz erwartet.

Bayern

26.09. 09:24

Andrang auf Studentenwohnheime im Corona-Jahr geringer

Vor dem Beginn des Wintersemesters sind die Wohnheimplätze der Studentenwerke in diesem Jahr weniger gefragt als vor dem Corona-Virus. «Eventuell werden wir keine oder nur sehr wenige Absagen verschicken müssen», sagte die Sprecherin des Studentenwerkes, Heike Müller, der Deutschen Presse-Agentur im Rahmen einer Umfrage bei Studentenwerken und Wohnungsunternehmen. In den vergangenen Jahren hatten sich immer wieder Studenten vergeblich um einen Platz bemüht. Vor allem von ausländischen Bewerbern seien in diesem Jahr weniger Anträge gekommen, hieß es.

Allerdings gingen noch täglich Bewerbungen ein, sagte Müller. Andere wieder gäben Heimplätze zurück, weil sie sich doch für einen anderen Studienort entschieden hätten. «Da ist noch viel Bewegung.»

Deutschland

26.09. 08:31

Maskenpflicht in Wernberg-Köblitz missachtet

Eine 69-Jährige aus Dresden wollte den Verkaufsraum des Autohofes ohne Mundschutz betreten und wurde durch das Personal darauf angesprochen. Die Frau kam der Aufforderung aber nicht nach, sondern diskutierte lieber mit dem Personal und mit anwesenden Kunden. Sie erwartet jetzt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.

Schwandorf

26.09. 07:49

Anstieg von Neuinfektionen in Deutschland ungebremst

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland über 2.500 neue Corona-Infektionen gemeldet. Das hat das Robert Koch-Institut am Morgen bekanntgegeben. Gestern hatte die Zahl noch bei 2.153
gelegen. 

Deutschland

26.09. 06:47

Auswärtiges Amt dehnt Reisewarnungen aus

Halb Europa ist jetzt Corona-Risiko-Gebiet: Die Bundesregierung warnt jetzt auch vor Reisen nach Tschechien, Luxemburg und in das österreichische
Bundesland Tirol. Grund sind die stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Damit stehen 15 EU-Staaten ganz oder teilweise auf der Liste der Risikogebiete.
Von Deutschlands Nachbarländern gibt es aktuell nur für Polen keine Reisewarnung.

Deutschland

25.09. 14:24

Aktuell gelten im Landkreis Straubing-Bogen 12 Personen als infiziert

Die Zahl der aktuell an Covid-19 erkrankten Personen im Landkreis Straubing-Bogen ist in den letzten sieben Tagen wieder zurückgegangen. Aktuell gelten 12 Menschen im Landkreis als infiziert mit SARS-CoV-2. In den vergangenen sieben Tagen gab es laut offiziellen Zahlen des LGL fünf Neuinfizierungen, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 4,97 (Stand 25.09., 10 Uhr). Insgesamt stieg die Zahl der Gesamtinfizierten im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie im März auf 617 (Stand 25.09., 10 Uhr).

Ob die Stabilisierung der Zahlen nach dem Anstieg in der Vorwoche von Dauer ist, bleibt abzuwarten, da am Ende der Woche gerade die Anzahl der Kontaktpersonen wieder deutlich angestiegen ist.

Niederbayern

25.09. 12:32

Corona-Reihentestung im Kloster Mallersdorf

Am Donnerstag wurde das positive Ergebnis auf SARS-CoV-2 einer symptomatischen Pflegekraft aus dem Kloster Mallersdorf, die in einem benachbarten Landkreis lebt, bekannt.

Infolgedessen findet heute eine komplette Testung der ca. 650 Klosterbewohnerinnen statt – ausgenommen sind der landwirtschaftliche Bereich und der Kindergarten, da in diesen Bereichen keinerlei Kontakte bestehen. Die Testungen haben bereits heute Morgen begonnen und sollen im Laufe des Tages abgeschlossen sein. Ob bereits am Wochenende oder erst am Beginn der kommenden Woche mit Ergebnissen zu rechnen sein wird, ist offen und hängt vom Labor ab.

Niederbayern

25.09. 12:29

Zwei Neuinfektionen im Landkreis Regen

Zwei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Beide Infektionen lassen sich auf eine Ansteckung als Kontaktperson bekannter Fälle zurückverfolgen. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 44 neue bestätigte Fälle und insgesamt 240 bestätigte.  Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

25.09. 12:12

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 21. Es gibt 1.508 Kontaktpersonen, davon sind 667 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert. 612 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 24.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

25.09. 12:11

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt

Im Landkreis Neumarkt ist ein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Eine Person wurde als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 25 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 569.

Neumarkt

25.09. 08:56

Zahl der Corona-Neuinfektionen liegt in Deutschland weiterhin über der 2000er Marke

 Innerhalb eines Tages registrierten die Gesundheitsämter 2153 neue Fälle. Bundesgesundheitsminister Spahn machte in der ARD vor allem Partys und Veranstaltungen für die steigende Zahl an Infektionen verantwortlich. Gleichzeitig sprach er sich gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen aus. 
 

Deutschland

25.09. 05:45

Corona-Hotspot Spanien

Spanien  hat als erstes Land Westeuropas die Marke von 700 000 registrierten Infektionen gebrochen. Dem Gesundheitsministerium zufolge haben sich innerhalb von 24 Stunden mehr als 10.600 Menschen angesteckt - die meisten in Madrid. Die konservative Regionalregierung will heute neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bekanntgeben.

WELT

25.09. 05:42

Weltärztebund-Chef: Fußball genießt «offenbar Narrenfreiheit»

Frank Ulrich Montgomery, der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, hat die Austragung des Supercup-Finales des FC Bayern München gegen den FC Sevilla im Corona-Risikogebiet Budapest scharf kritisiert. «Der Fußball scheint offenbar Narrenfreiheit zu genießen. Das ist kontraproduktiv und ein falsches Signal», sagte Montgomery am Donnerstagabend der «Passauer Neuen Presse». 

«Wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr ihre Ferien im Ausland verbringen können, aber Bosse und Spieler des FC Bayern in Hochrisikogebiete fliegen, ist das ein verheerendes Zeichen», kritisierte der 68 Jahre alte Montgomery. Wenn Funktionäre und Spieler soziale Verantwortung übernehmen wollten, sollten sie nicht nur an ihre Portemonnaies und die Einnahmen aus Spielen denken, sagte der Chef des Weltärztebundes.

Die Partie, die von den Bayern mit 2:1 nach Verlängerung gewonnen wurde, wurde trotz hoher Infektionszahlen im Corona-Risikogebiet Budapest vor Publikum ausgetragen. Die UEFA sprach als Veranstalter noch am Donnerstag von einem «Testballon». Nach Angaben des europäischen Verbandes wurden 15 500 Karten verkauft. 

Deutschland

24.09. 19:13

Kein Après-Ski in Österreich

Österreichs Kanzler Kurz hat Après-Ski in der kommenden Wintersport-Saison eine Absage erteilt. Gedrängt stehen, tanzen und feiern - das wird es nach einem Beschluss der Regierung in Wien nicht mehr geben. Essen und Getränke dürfen nur noch im Sitzen konsumiert werden. Grund ist die Corona-Pandemie. Abstand halten heißt es außerdem beim Anstehen an Seilbahnen und in Skischulen.

WELT

24.09. 19:12

Wohneigentum wird teurer

Häuser und Wohnungen in Deutschland sind in der Corona-Krise deutlich teurer geworden als zunächst angenommen. Das gilt sowohl in Städten als auch auf dem Land. Durchschnittlich lagen die Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal um 6,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Preise für Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser um 2 Prozent.

Deutschland

24.09. 19:11

Deutsche wollen keine Änderung nach Corona

Die Menschen in Deutschland scheuen mögliche Veränderungen durch die Corona-Krise mehr als Bewohner anderer Länder. Fast die Hälfte wünscht sich tendenziell, dass alles wieder so wird wie davor. An der Umfrage für das
Weltwirtschaftsforum nahmen 21.000 Menschen in 28 Ländern teil. Lediglich in den Niederlanden, Südkorea und den USA sehnen sich ähnlich viele Bürger danach, dass ihr Leben einfach wieder so wird, wie es vorher war.

Deutschland

24.09. 17:51

Drastische Auflagen wegen Corona-Anstieg im Landkreis Dingolfing-Landau

Der Landkreis Dingolfing-Landau hat einen wichtigen Grenzwert bei der Zahl der neuen Corona-Infektionen überschritten. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit (LGL) vom Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen - bei 64 und damit über der kritischen Zahl 50. Der Landkreis reagierte am Nachmittag mit strengen Auflagen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Diese gelten vorerst bis zum 2. Oktober.

Sowohl im öffentlichen Raum und in der Gastronomie wie auch im privaten Umfeld dürfen den Angaben nach nur noch maximal fünf Personen zusammenkommen, die nicht in einem Hausstand leben. Die Teilnehmerzahl bei Hochzeiten, Beerdigungen oder Vereinsfesten ist unter freiem Himmel auf 100 Menschen und in geschlossenen Räumen auf 50 Menschen beschränkt. Außer in Grundschulen und der Grundstufe von Förderschulen ist in sämtlichen Schulen des Landkreises das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht - auch während des Unterrichtes.

Nach Behördenangaben hatte es unter den Mitarbeitern eines Logistikdienstleisters mehrere Infektionen gegeben, woraufhin eine Reihentestung durchgeführt worden war. Hierbei waren 38 weitere Infektionen festgestellt worden. Die Testung hatte auf dem BMW-Werksgelände stattgefunden, auf dem der Logistikdienstleister angesiedelt ist.

Niederbayern

24.09. 16:43

Landesausstellung 2021 von Herrenchiemsee nach Regensburg verlegt

Die Landesausstellung 2021 hätte eigentlich im Schloss Herrenchiemsee stattfinden sollen - stattdessen geht sie in Regensburg über die Bühne. Das teilte das federführende Haus der Bayerischen Geschichte am Donnerstag in Augsburg mit. Neuer Austragungsort für die Schau mit dem Titel «Götterdämmerung II. Die letzten Monarchen» (7. Mai bis 31. Oktober) ist das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg.

Die Vertragspartner, der Landkreis Rosenheim und die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung, waren angesichts der Corona-Pandemie von ihrem Vertrag zur Präsentation der Landesausstellung 2021 zurückgetreten. Sie fürchteten, dass während der Ausstellung der Besucherandrang im Schloss bei den geltenden Sicherheitsmaßnahmen zu groß werden könnte, hieß es. Schon jetzt sei es schwierig, die Schlossführungen zu bewältigen.

Regensburg Stadt

24.09. 16:43

Deutlicher Corona-Anstieg im Landkreis Dingolfing-Landau

Der Landkreis Dingolfing-Landau hat einen wichtigen Grenzwert bei der Zahl der neuen Corona-Infektionen überschritten. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit (LGL) vom Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen - bei 64 und damit über der kritischen Zahl 50. Ob der Landkreis mit verschärften Maßnahmen auf die gestiegenen Zahlen reagiert, war zunächst unklar. Die Beratungen darüber liefen noch, sagte ein Sprecher.

Nach Behördenangaben hatte es unter den Mitarbeitern eines Logistikdienstleisters mehrere Infektionen gegeben, woraufhin eine Reihentestung durchgeführt worden war. Hierbei waren 38 weitere Infektionen festgestellt worden. Die Testung hatte auf dem BMW-Werksgelände stattgefunden, auf dem der Logistikdienstleister angesiedelt ist.

Ein Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof und in einer Konservenfabrik in der Gemeinde Mamming mit rund 250 Corona-Infektionen bei Erntehelfern hatte den Landkreis Dingolfing-Landau im Sommer zum bundesweiten Corona-Hotspot gemacht.

Niederbayern

24.09. 13:01

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19. Es gibt 1.479 Kontaktpersonen, davon sind 665 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert. 612 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 23.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

24.09. 13:00

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt

Im Landkreis Neumarkt sind vier Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Aktuell sind damit 25 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 568.

Neumarkt

24.09. 11:58

Corona-Spürhunde am Flughafen in Helsinki

Am Flughafen der finnischen Hauptstadt Helsinki kommen jetzt Corona-Spürhunde zum Einsatz. Wie der Flughafen selbst mitteilte, wurden zehn Hunde dafür ausgebildet, Sars-CoV-2 aufzuspüren. Seit gestern sind einige im Einsatz. Die Tiere könnten das Virus identifizieren, bevor sich Symptome der Covid-19 Erkrankung zeigten, hieß es. Sie sollen die Suche nach infizierten Personen deutlich beschleunigen. 

WELT

24.09. 11:27

Österreich will «Ski-Vergnügen ohne Après-Ski» in der Corona-Krise

Après-Ski in Österreich findet in der bisherigen Form in diesem Winter wegen der Corona-Krise nicht mehr statt. Gedrängtes Stehen soll es in Bars und auf Terrassen nicht mehr geben, Essen und Getränke dürfen nur noch im Sitzen konsumiert werden. Das kündigte die österreichische Regierung am Donnerstag an. «Ski-Vergnügen ja, aber ohne Après-Ski», fasste Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zusammen.

Bei Partys im für seine Après-Ski-Szene berühmten Tiroler Skiort Ischgl hatten sich in der vergangenen Saison viele Touristen gerade auch aus Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt. Tirols Landeschef Günther Platter begrüßte die Regeln. Après-Ski mache nur 3 Prozent der Wertschöpfung im Wintertourismus seines Bundeslands aus.

Die Après-Ski-Regeln sind Teil eines Gesamtkonzepts für den Ski-Tourismus. So sei in Seilbahnen ein Abstand von einem Meter und Maskenpflicht vorgeschrieben, Skischulen sollten höchstens zehn Schüler pro Gruppe haben und die Durchmischung zwischen Gruppen verhindern, kündigte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) an. Außerdem sollen sich auch Skilehrer und Reisebegleiter zusätzlich zu Hotelmitarbeitern regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen.

WELT

24.09. 09:36

Nach privater Feier: 50 Personen im Landkreis Straubing-Bogen in Quarantäne

Bei den Kontaktermittlungen zu einem positiven Corona-Fall aus dem Landkreis Straubing-Bogen hat sich ergeben, dass die Indexperson während der anzunehmenden infektiösen Phase an einer privaten Feier teilgenommen hat. 50 weitere Teilnehmer an der Feier gelten damit nun nach den Kontaktermittlungen des Gesundheitsamtes als Kontaktperson 1, für sie wurde durch das Gesundheitsamt Straubing-Bogen häusliche Quarantäne angeordnet. 44 der Personen stammen aus dem Bereich des Gesundheitsamtes Straubing-Bogen, sechs Personen aus anderen Landkreisen. 

Niederbayern

24.09. 08:33

In der Pandemie wächst der Bedarf an Rechtsberatung

 Vom abgesagten Urlaub bis zur Kurzarbeit: Die Corona-Krise wirbelt das Leben durcheinander und verunsichert viele Menschen. Das zeigt sich bei der Rechtsschutzversicherung der R+V. 

Corona führt zu einem erheblich größeren Bedarf an rechtlicher Beratung", sagt René Wagefeld von der R+V Versicherung. Der Rechtsschutz-Experte berichtet, dass die Kunden derzeit besonders viele Fragen zum Reiserecht haben: "Beim Vertragsrechtsschutz beobachten wir einen Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr." Eine immer wiederkehrende Frage: Was tun, wenn die Fluggesellschaft mir das Geld für einen abgesagten Flug nicht zurückzahlt? "Andere Kunden wurden vom Auswärtigen Amt aus einem Risikogebiet zurückgeholt. Sie wollen wissen, ob sie die Kosten für den Heimtransport aus dem Urlaub tragen müssen", erklärt Wagefeld. 

Die Pandemie führt auch in vielen Alltagssituationen zu neuen Regeln - und zu unerwarteten Fragen. Wagefeld nennt beispielsweise die Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen: "Viele besorgte Angehörige wollen das nicht widerspruchslos hinnehmen und erkundigen sich, ob Infektionsschutz wirklich vor Besuchsrecht geht." 

Auch bei den Anfragen zum Arbeitsrecht beobachtet der Versicherungsexperte einen Anstieg: "Hier geht es beispielsweise darum, ob der Arbeitgeber seine Angestellten einfach freistellen darf - und ob sie Gehaltskürzungen hinnehmen müssen." Wagefeld rechnet damit, dass die Nachfrage auf diesem Gebiet in den nächsten Monaten noch erheblich wachsen wird: "Viele Menschen machen sich bereits heute Sorgen um ihren Job. Sollte es zu einer Insolvenzwelle und in der Folge zu Kündigungen kommen, benötigen mehr Arbeitnehmer juristischen Beistand und nehmen ihre Rechtsschutzversicherung in Anspruch." 

Deutschland

24.09. 07:05

München verschärft Coronaregeln

In München gelten ab diesem Donnerstag zur Eindämmung der steigenden Corona-Fallzahlen verschärfte Einschränkungen und Maskenpflicht in Teilen der Altstadt. Grundlage dafür ist eine Allgemeinverfügung, die die Stadt am Mittwoch bekanntgab. Die neuen Regeln gelten zunächst bis zum 1. Oktober.  

Nur noch bis zu fünf Menschen oder Angehörige von höchstens zwei Haushalten dürfen sich treffen, egal ob zu Hause, im Freien oder im Lokal. 

Große Partys und Feiern sollen in den kommenden Tagen unterbleiben: In Gebäuden können private Feste wie Geburtstage oder Hochzeiten mit bis zu 25 Menschen gefeiert werden, aber nur, wenn der Gastgeber ein Schutz- und Hygienekonzept vorweisen kann. Unter freiem Himmel sind bis zu 50 Gäste erlaubt. 

Von 9.00 Uhr bis 23.00 Uhr gilt in Teilen der Innenstadt Maskenpflicht. Am Wochenende ist zudem der nächtliche Alkoholkonsum an beliebten Treffpunkten wie dem Gärtnerplatz verboten. 

München hatte am Mittwoch (Stand: 8.00 Uhr) zum wiederholten Male die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten.

Bayern

24.09. 06:28

Tschechische Republik wird zum Risikogebiet – Keine Einschränkungen für Pendler

Die Bundesrepublik Deutschland hat am Mittwochabend die gesamte Tschechische Republik mit Ausnahme des Bezirks Aussig (Ústecký kraj) und des Mährisch-Schlesischen Bezirks (Moravskloslezský kraj) zum Risikogebiet erklärt. Grundlage hierfür ist die epidemiologische Entwicklung im Land. Die Tschechische Republik verzeichnet seit mehreren Tagen steigende Fallzahlen, aktuell werden 26.984 aktive Fälle durch das Tschechische Gesundheitsministerium gemeldet. Eine entsprechende Information zur Einstufung Tschechiens als Risikogebiet findet sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Instituts. 

Damit müssen sich Einreisende aus der Tschechischen Republik in Quarantäne begeben oder einen negativen Corona-Test nachweisen, sofern sie nicht aus den ausgenommenen Regionen kommen. Der tschechische Außenminister Tomáš Petříček betont jedoch, dass sich Pendler und Transitreisende keine Sorgen machen müssen. Für sie gebe es Ausnahmen. Das unterstreicht auch Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Gemäß ihm enthält die Bayerische Einreisequarantäneverordnung (EQV) entsprechende Ausnahmeregelungen, die eine Einreise zum Zwecke der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit gestatten. Er habe in München bereits auf die besondere Situation der tschechischen Berufspendler im ostbayerischen Grenzraum aufmerksam gemacht. Zudem hat jeder tschechische Arbeitnehmer in Bayern die Möglichkeit, sich regelmäßig einem kostenlosen Corona-Test zu unterziehen. 

In der derzeitigen Fassung enthält die Bayerische Einreisequarantäneverordnung auch eine Regelung, die einen Aufenthalt im Nachbarland von weniger als 48 Stunden oder aus einem triftigen Reisegrund gestattet, ohne unter die Quarantäneregelung zu fallen. Wer sich länger im Nachbarland aufhält, muss nun jedoch bei der Rückreise nach Deutschland mit Einschränkungen rechnen.      

WELT

24.09. 06:13

Wirtschaftsminister Altmaier in Quarantäne

Nach Bundesaußenminister Maas hat sich auch Wirtschaftsminister Altmaier freiwillig in Quarantäne begeben. Das hat der CDU-Politiker über Twitter mitgeteilt. Er habe erfahren, dass ein beim Handelsministerrat in Berlin anwesender Mitarbeiter eines EU-Ministers positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Er selbst sei am Freitag negativ getestet worden und es gehe ihm
sehr gut, so Altmaier

Deutschland

24.09. 05:35

Wirte kritisieren fehlende Planungssicherheit bei Corona-Maßnahmen

Wiesn- und Innenstadtwirte in München kritisieren bei den Corona-Maßnahmen fehlende Planungssicherheit für ihre Branche. Die Politik müsse verlässlicher und vorausschauender planen, sagte der zweite Wiesnwirte-Sprecher und Nockherberg-Chef Christian Schottenhamel der Deutschen Presse-Agentur. «Wir reden seit Monaten von einer zweiten Welle. Es wäre schön, wenn wir von der Staatsregierung vorher informiert worden wären, was für diesen Fall geplant ist.» 

Laut Kabinettsbeschluss dürfen bei Überschreitung von 50 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohnen unter anderem nur noch fünf Menschen zusammen in der Öffentlichkeit sein. Am Mittwochabend gab München angesichts des nach Zahlen der Stadt überschrittenen Wertes eine entsprechende Allgemeinverfügung bekannt.

Damit dürfen nur noch fünf Personen zusammensitzen. Schottenhamel sagte die Reservierungen für seinen Festsaal mit rund 450 Plätzen bereits ab. Dort gibt es Tische für acht Gäste. Die Wirte hätten Verständnis, dass Maßnahmen nötig seien. Aber: «Wenn wir vorher gewusst hätten, dass es kommen kann, dass wir nur fünf Personen an einen Tisch setzen können, hätten wir vorher schon reagieren und nur Reservierungen für fünf Menschen am Tisch annehmen können.» 

«Es wäre schön, vorausschauende und planbare Verordnungen zu bekommen, die es uns ermöglichen, in unseren Betrieben die Strukturen rechtzeitig entsprechend zu verändern», sagte auch der Sprecher der Innenstadtwirte und Chef des Augustiner Klosterwirt, Gregor Lemke. Es gehe etwa um das Reservierungsmanagement. Aber auch für neue Abstände, kleinere Einheiten für nur fünf Personen, Trennwände und die Schulung des Personals sei Vorlauf nötig. 

Bayern

24.09. 05:29

Reisewarnung für 11 Länder

Das Robert-Koch-Institut hat weitere Regionen in insgesamt elf Ländern der Europäischen Union zu Coronavirus-Risikogebieten erklärt. Betroffen sind unter anderem die Hauptstädte Kopenhagen in Dänemark, Dublin in Irland und Lissabon in Portugal. In Frankreich gelten die Normandie, die Bretagne und die Region Centre-Val-de-Loire als Risikogebiete, in Österreich das Bundesland Vorarlberg. Auf der RKI-Liste stehen außerdem Gebiete in den Niederlanden, Kroatien,
Slowenien, Rumänien, Ungarn und Tschechien. Das Auswärtige Amt sprach Reisewarnungen aus.

WELT

24.09. 04:25

Erhöhte Corona-Zahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es erneut einen Anstieg an Corona-Infektionen. Aktuell habe der Landkreis 71 laufende Corona-Fälle, teilte das Landratsamt am Mittwochabend mit. «Wir bleiben nach der aktuellen Statistik des RKI zwar knapp unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50, sind aber der Flächenlandkreis mit den höchsten Werten in ganz Bayern», sagte Landrat Werner Bumeder. Das Landesamt für Gesundheit (LGL) hatte am Vormittag noch den Wert 45 gemeldet. 

Nachdem alle positiv getesteten Menschen und deren Kontaktpersonen über die Quarantänemaßnahmen informiert worden seien, und damit gewährleistet werden könne, dass betroffene Kinder nicht zur Schule gingen, nahm das Landratsamt die Vorsichtsmaßnahmen für Grundschulen und Kitas mit sofortiger Wirkung zurück. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen galt in dem niederbayerischen Landkreis seit Mittwoch Maskenpflicht an sämtlichen Schulen. Landrat Bumeder appellierte dennoch an die Bevölkerung, Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten und Kontakte auf ein notwendiges Maß zu reduzieren.

Den Angaben nach hatte es unter den Mitarbeitern eines Logistikdienstleisters zuletzt mehrere Infektionen gegeben, woraufhin eine Reihentestung durchgeführt worden ist. Hierbei seien 38 weitere Infektionen festgestellt worden, sagte der Behördensprecher.

Die Testung fand auf dem BMW-Werksgelände statt, auf dem auch der Logistikdienstleister angesiedelt ist. Mehrere Hundert Mitarbeiter - vor allem des Dienstleisters, aber auch des Autobauers und weiterer Dienstleister - hätten sich testen lassen, sagte ein BMW-Sprecher. Die betroffenen Personen seien in Quarantäne. Der Betrieb laufe weiter.

Unklar sei, wo die Quelle der Infektionen liege, sagte der Sprecher. Das werde geprüft. Jedoch gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass es Infektionen am Arbeitsplatz gegeben habe. Am BMW-Standort Dingolfing sind nach Unternehmensangaben rund 18 000 Menschen beschäftigt.

Ein Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof und in einer Konservenfabrik in der Gemeinde Mamming mit rund 250 Corona-Infektionen bei Erntehelfern hatte den Landkreis Dingolfing-Landau im Sommer zum bundesweiten Corona-Hotspot gemacht.

Niederbayern

23.09. 19:13

Google-Maps zeigt bald Corona-Häufigkeit an

Google Maps erweitert seine Ansichten um ein Kartendetail mit Informationen zu COVID-19. Ähnlich wie die Kartendetails zur Verkehrslage oder zu Fahrradrouten und ÖPV/ÖPNV, erhalten Nutzerinnen und Nutzer eine in Google Maps dargestellte Übersicht zu COVID-19-Fallzahlen. Die Informationen werden auf Länderebene weltweit verfügbar sein. Auch Daten auf Bundesstaat-, Provinz-, Bezirks- und Stadtebene werden angezeigt, sofern diese vorliegen.

Das Feature wird ab dieser Woche weltweit für Android und iOS eingeführt. Die Daten basieren auf verlässlichen Quellen wie Wikipedia, der New York Times und der Johns Hopkins University, die bereits ihre Informationen in der Google-Suche sichtbar machen. Die Datenbasis wird täglich in Google Maps aktualisiert. 

WELT

23.09. 18:24

Stärkere Maskenkontrollen im ÖPNV geplant

Fahrgäste in Bus und Bahn müssen sich auf eine stärkere Kontrolle der Maskenpflicht einstellen. Von Oktober an soll es regionale, überregionale und bundesweite Schwerpunktkontrollen an bestimmten Tagen geben. Darauf haben sich Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen sowie Bundespolizei, Verkehrsunternehmen und Gewerkschaften verständigt. Je nach Landesrecht sollen die Kontrollen auch auf Bahnhöfe und Haltestellen ausgedehnt werden.

Deutschland

23.09. 17:17

Corona-Infos aus dem Landkreis CHAM

Zum Stand 23.09.2020 wurden dem Gesundheitsamt Cham 3 weitere Covid-19- Infektionen gemeldet. Es handelt sich um eine Schülerin der Mittelschule Falkenstein. Für die betroffene Klasse wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

Eine Frau aus Stamsried mit zwei schulpflichtigen Kindern wurde ebenfalls positiv getestet. Nachdem eine Ansteckung der Kinder äußerst wahrscheinlich ist (Ergebnis liegt noch nicht vor), wurde für die von den Kindern besuchte Klasse an der Grundschule Stamsried ebenfalls vorsorglich Quarantäne verfügt.

Positiv getestet wurde auch eine weitere Person aus dem Landkreis, deren Kontaktumfeld derzeit ermittelt wird.

Cham

23.09. 16:04

Corona-Infos aus dem Landkreis Regen

Zwei Neuinfektionen mit SARS-COV-2 meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Eine Infektion lasse sich auf eine Ansteckung als Kontaktperson eines bereits bekannten Falles zurückverfolgen. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 42 neue bestätigte Fälle und insgesamt 238 bestätigte.  Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Heute morgen lag die Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner für den Landkreis Regen bei 2,58. Dies heißt, dass sich die Zahl zwar leicht erhöht haben dürfte, wir aber von kritischen Werten weit entfernt sind.

Niederbayern

23.09. 15:50

Marianne Schieder: Neues Förderprogramm für Lüftungsanlagen tritt demnächst in Kraft

Das Bundeskabinett hat sich heute mit dem Entwurf einer Förderrichtlinie „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ befasst. Insgesamt stehen hierfür 500 Millionen Euro bis 2024 zur Verfügung, im Jahr 2021 stehen 200 Millionen zur Verfügung. Die Förderrichtlinie soll bereits Mitte Oktober in Kraft treten.

SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder: „In den letzten Monaten haben wir gelernt, dass Aerosole entscheidend sind bei der Übertragung des Corona-Virus. Die Hygiene der Luft in Innenräumen hat eine große Bedeutung für den Infektionsschutz. Ich freue mich, dass die Bundesregierung nun raumlufttechnische Anlagen fördert und einen wichtigen Beitrag dazu leistet, auch in der kalten Jahreszeit die Ansteckungsgefahr mit Corona zu reduzieren, dort, wo tagtäglich viele und wechselnde Personen aufeinander treffen: in Hörsälen und Schul-Aulen, in Theatern und Museen, in kommunalen Versammlungsräumen und Bürgerhäusern.“

Die Förderung sieht Zuschüsse für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischen (RLT) Anlagen vor, die dem Ziel dienen, den Infektionsschutz zu erhöhen. Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Gefördert werden RLT-Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind.

Sobald die Richtlinie in Kraft getreten ist, können Zuschüsse beantragt werden. Eine Antragstellung wird bis Ende 2021 möglich sein.

Schwandorf

23.09. 15:06

Maskenpflicht bei BMW-Wackersdorf

Das BMW-Werk in Wackersdorf verschärft seine Corona-Schutzmaßnahmen. Ab Freitag müssen die Mitarbeiter auf dem gesamten Werksgelände eine Maske tragen. Das war bisher nur beim Schichtwechsel nötig und an Arbeitsplätzen, an denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte. Anlass für die erweiterte Maßnahme sind laut einem BMW-Sprecher die steigenden Infektionszahlen in Bayern. BMW produziert in Wackersdorf selbst Schutzmasken.

Schwandorf

23.09. 14:00

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis 

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Fünf Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 21 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 564.

Neumarkt

23.09. 13:34

Corona-Verstoß in Sulzbach-Rosenberg

Während der Streifenfahrt im Stadtgebiet von Sulzbach-Rosenberg stellten Polizisten am Dienstag zur Mittagszeit einen starken Andrang an einem Imbissverkauf fest. Bei der anschließenden Kontrolle des gastronomischen Betriebes wurde festgestellt, dass sich in dem relativ kleinen Verkaufsraum neun jüngere Personen befanden. Diese trugen zwar eine Maske, konnten aber keinen Mindestabstand einhalten. Zudem trugen die drei Personen hinter der Theke keine Maske, obwohl ein Bereich der Theke nicht mit Plexiglas ausgestattet war. Vor dem Laden warteten noch weitere sechs Jugendliche, welche ebenfalls keinerlei Abstand einhielten. Den Ladenbesitzer, der eindringlich belehrt wurde, erwartet eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz.

Oberpfalz

23.09. 13:02

Corona: Weitere Fälle an KiTa, Kindergarten und drei Schulen

Der Kindergarten Kinderreich/Kinder-Burg Wörth a. d. Donau, die Kindertagesstätte Burgspatzen in Donaustauf, die Realschule am Judenstein Regensburg, die FOS/BOS Regensburg sowie die Städtische Berufsschule II Regensburg sind aktuell von Corona-Infektionsfällen und den entsprechenden Maßnahmen betroffen.

Nachdem in Wörth a. d. Donau eine Betreuungskraft der Kinder-Burg positiv auf Covid-19 getestet wurde, sind die beiden Gruppen der Kinder-Burg sowie drei Betreuungskräfte bis 30. September in Quarantäne. Das Kinder-reich unter gleicher Trägerschaft ist zwar räumlich davon getrennt, aufgrund möglicher Kontakte aber vorsorglich bis einschließlich 23. September 2020 geschlossen.

Auch eine Gruppe der Kindertagesstätte Burgspatzen Donaustauf und zwei Betreuungskräfte müssen nach dem positiven Test einer Betreuungskraft bis 5. Oktober zuhause bleiben.

An der Realschule am Judenstein Regensburg sind eine ganze Klasse sowie einige Schüler einer anderen Klasse betroffen, nicht aber Lehrer. Hier gilt wegen eines Falles in der Schülerschaft Quarantäne bis 28. September.

An der FOS/BOS Regensburg sind eine Berufsschulklasse – aufgrund eines Infektionsfalles in ihren Reihen –  einschließlich des Klassenlehrers sowie eine Ethikgruppe bis 2. Oktober vom Präsenzunterricht ausgeschlossen.

An der Städtischen Berufsschule II Regensburg sind eine Klasse sowie sechs Lehrkräfte aufgrund eines Infektionsfalles eines Schülers  bis 29. September vom Unterricht ausgeschlossen. Durch den Ausfall der Lehrkräfte müssen weitere Klassen online unterrichtet werden. 

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Land

23.09. 12:28

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19.

Bad Abbach: 6    

Abensberg und Kelheim: jeweils 4    

Ihrlerstein und Saal:  jeweils 2   

Neustadt: 1

Es gibt 1.433 Kontaktpersonen, davon sind 663 positive Fälle (+ 0 im Vergleich zum Vortag) registriert.

610 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 22.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

23.09. 09:24

Budapest-Oberbürgermeister: Supercup als Geisterspiel

Angesichts der Corona-Lage hat sich Budapests Oberbürgermeister Gergely Karacsony gegen die Austragung des Supercup-Finales FC Bayern gegen Sevilla vor Publikum ausgesprochen. «Hätte ich die rechtlichen Möglichkeiten, das zu entscheiden, würde ich das Match hinter geschlossenen Toren stattfinden lassen», sagte der grün-liberale Politiker der oppositionellen Tageszeitung «Nepzava» (Mittwoch-Ausgabe). «Die Verantwortung liegt bei denen, die die Entscheidungsgewalt haben», fügte er mit Blick auf die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban hinzu. Das Spiel soll am Donnerstagabend in der Budapester Puskas-Arena über die Bühne gehen. In dem rund 67 000 Zuschauer fassenden Stadion stehen rund 30 Prozent der Plätze den Fans zur Verfügung. Das Vorhaben, an dem der europäische Fußballverband Uefa und die Orban-Regierung festhalten, gilt als umstritten. Das deutsche Robert-Koch-Institut stuft Budapest wegen der steigenden Corona-Zahlen als Risikogebiet ein. Bayern hatte am Dienstag die Quarantäneregeln für zurückkehrende Fans verschärft. Karacsony ist seit letztem Oktober Oberbürgermeister von Budapest. Bei der Direktwahl hatte er sich deutlicher als erwartet gegen den Amtsinhaber aus Orbans Fidesz-Partei durchgesetzt. (dpa)

WELT

23.09. 08:10

Scholz plant 96 Milliarden Euro neue Schulden

Um die Corona-Krise zu bekämpfen will Bundesfinanzminister Scholz nächstes Jahr 96 Milliarden Euro neue Schulden machen. Das Geld soll unter anderem für Straßen und Schienen fließen, die Kinderbetreuung und in den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft. - Dafür muss die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse nochmal ausgesetzt werden. Das Kabinett will am Vormittag die Weichen dafür stellen.

Deutschland

23.09. 07:16

München will verschärfte Corona-Regeln beschließen

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie will die Stadt München an diesem Mittwoch eine Allgemeinverfügung mit verschärften Maßnahmen vorlegen. Vorgesehen ist unter anderem eine Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt sowie Kontaktbeschränkungen. Die neuen Regelungen sollen ab Donnerstag für vorerst sieben Tage gelten. Dass sich die Lage bis dahin entspannt, gilt angesichts der Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) als wenig wahrscheinlich. Am Dienstag hatte das LGL für einen Zeitraum von sieben Tagen 55,93 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gemeldet. Auch in Würzburg wurde mit einem Inzidenzwert von 60,99 die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen überschritten. (dpa)

Bayern

23.09. 06:39

Ischgl-Touristen verklagen Österreich und Tirol

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich im Skiort Ischgl mit dem Coronavirus infiziert haben, klagen gegen die Republik Österreich und das Land Tirol. Heute will ein Verbraucherschutzverein beim Wiener Landgericht die ersten Musterklagen einreichen. Der Vorwurf lautet, die Verantwortlichen hätten zu spat und nicht umfassend genug auf den Corona-Ausbruch in Ischgl reagiert.

WELT

23.09. 06:20

Großbritannien will möglicherweise Militär einsetzen

Der britische Premierminister Johnson will zur Kontrolle schärferer Corona-Maßnahmen in England möglicherweise auch das Militär einsetzen. Das sagte Johnson im Londoner Parliament. Man werde die schärferen Corona-Maßnahmen streng überprüfen und bei Verstößen Geldstrafen verhängen. Angesichts steigender Infektionszahlen wandte sich Johnson außerdem in einer Fernsehansprache an die Briten. Das Land befinde sich an einem gefährlichen Wendepunkt, sagte er.

WELT

22.09. 18:47

Spahn: Kein Schnellschuss bei Corona-Impfstoff

Eine Schnellzulassung bei einem Corona-Impfstoff wird es nicht geben. Das sagt Bundesgesundheitsminister Spahn. Schnelligkeit sei nicht die Hauptpriorität bei der Entwicklung, sondern Sicherheit und Wirksamkeit, sagte Spahn. Er betonte, es werde ein freiwilliges Impfangebot geben. Weltweit sind Unternehmen dabei, Impfstoffe zu entwickeln.

Deutschland

22.09. 18:26

Update zu den Corona-Zahlen im Landkreis Cham

Seit dem 16.09.2020 haben sich weitere sieben Menschen mit dem Covid-19-Virus im Landkreis Cham infiziert. Somit erhöht sich die Gesamtzahl von 497 auf 504 (Stand: 22.09.2020, 17.00 Uhr). Die Infektionen traten im privaten Umfeld auf und wurden auch nur dort übertragen. In allen Fällen hat das Gesundheitsamt Cham die weiteren Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Maßnahmen eingeleitet. Es befinden sich derzeit 143 Kontaktpersonen und positiv getestete in Quarantäne. Im Vergleich zum Stand vom 16.09.2020 sind dies 57 Personen weniger. Derzeit ist kein Patient in stationärer Behandlung. Landrat Franz Löffler appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Hygienevorschriften in allen Lebensbereichen weiterhin genauestens einzuhalten.

Cham

22.09. 17:26

Zwei weitere Menschen mit COVID-19 infiziert

Im Landkreis Schwandorf gibt es zwei Neuinfektionen. Es handelt sich um Kontaktpersonen bereits bekannter Fälle. Die Infizierten, die sich schon in Quarantäne befanden, wohnen in Neunburg v.W. und Nittenau. Somit steigt die Infektionszahl im Landkreis auf 588.

Schwandorf

22.09. 16:14

Stadt Regensburg überschreitet Corona-Frühwarnwert - Gegenmaßnahmen angeordnet

Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Infektion

Nach Überschreitung des Signalwertes für die 7-Tages-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am 21. September hat das Staatliche Gesundheitsamt entsprechend der Richtlinien des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege die Situation bewertet und folgende Maßnahmen zur Eindämmung des lokalen Infektionsgeschehens der Stadt Regensburg vorgeschlagen.

Folgende Maßnahmen müssen ab 23. September bis einschließlich 29. September 2020 gelten, auch wenn der Infektionswert wieder unter den Signalwert 35 sinkt: 

  • Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen ist nur noch bis zu maximal 5 Personen anstelle von bis zu 10 Personen zulässig. Diese Kontaktbeschränkung gilt auch für alle Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet. Mehrköpfige Familien, die in einem Haushalt leben, sind davon ausgenommen.
  • Für Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotenen oder nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, gilt eine Teilnehmerbegrenzung von 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel. Zu den Veranstaltungen zählen insbesondere Privatveranstaltungen wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Abschlussfeiern oder Vereins- und Parteiveranstaltungen.
  • Zusätzlich wird die Maskenpflicht für alle weiterführenden Schulen (ab 5. Klasse) - wie vom Kultusministerium des Freistaates vorgeschrieben – aufrechterhalten.
  • Zudem wird ein Verkaufsverbot alkoholischer To-go-Getränke ab 22 Uhr angeordnet. Der Ausschank auf genehmigten Freisitzflächen bleibt davon unberührt.
  • Schließlich müssen Reiserückkehrer aus Risikogebieten in eine 14-tägige Quarantäne, sofern sie nicht ein sogenanntes zweites, im Inland ausgestelltes Zeugnis über einen negativen Corona-Test vorlegen, der am 5. bis 7. Tag nach der Einreise vorgenommen wurde.

Auflagen gelten ab 23. September

Die Stadt Regensburg wird als Infektionsschutzbehörde sämtliche durch das Staatliche Gesundheitsamt vorgeschlagene Maßnahmen umsetzen und am Mittwoch, 23. September 2020, eine entsprechende Allgemeinverfügung veröffentlichen. 

Zeitlich werden die Maßnahmen zunächst bis einschließlich 29. September befristet. 

„Die Stadt geht mit diesen Maßnahmen auf Nummer sicher“, so Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Wir werden in enger Abstimmung mit unserem Gesundheitsamt nach einer Woche sehen, wie sich die Infektionszahlen entwickelt haben. Die gestiegene Zahl an Corona-Tests in den letzten Wochen hat sicher auch dazu geführt, dass mehr Infektionen entdeckt wurden.“

Regensburg Stadt

22.09. 15:26

Mehr Bedarf an Caritas-Suchthilfe durch Pandemie

Die Corona-Pandemie hat der Caritas-Suchthilfe im Bistum Regensburg mehr Arbeit beschert. Viele Menschen haben Hilfe gesucht, weil sie ihre Ängste mit Alkohol ertränken wollten, teilte die Caritas heute mit. Sie musste ihre Suchtberatung vom persönlichen Gespräch auf Telefon- und Onlineberatung umstellen. Laut dem Leiter der Suchthilfe, Christian Kreuzer, habe man diese Herausforderung aber gut gemeistert. So gut, dass man die digitale Beratung zum Teil jetzt noch beibehält.

Bayern

22.09. 14:36

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19.

Bad Abbach: 6    

Abensberg und Kelheim: jeweils 4    

Ihrlerstein und Saal:  jeweils 2   

Neustadt: 1

Es gibt 1.428 Kontaktpersonen, davon sind 663 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 610 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 21.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

22.09. 13:38

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist ein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Aktuell sind damit 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 564.

Neumarkt

22.09. 13:07

Stadt Neumarkt sagt Märkte ab

Die Stadt Neumarkt will kein zweites Ischgl werden. Sie hat heute den Michaeli- und den Martini-Jahrmarkt abgesagt, auch die damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntage fallen aus. Begründet wird die Absage mit steigenden Corona-Zahlen. 

Bei den Märkten mit ihren vielen tausend Besuchern sei es nicht möglich, geltende Hygienebestimmungen einzuhalten, so die Stadt Neumarkt.

Neumarkt

22.09. 11:37

Regensburger Ausländeramt stellt auf Online-Terminvereinbarung um

Das Ausländeramt des Landkreises beendet den Corona-Notfallbetrieb und stellt ab sofort auf Online-Terminvereinbarung um. Künftig sind generell wieder persönliche Vorsprachen möglich (und nicht nur in Notfällen), wenn vorher online ein Termin vereinbart wurde unter https://www.landkreis-regensburg.de/onlinetermin-auslaenderamt

Für eine Vorsprache bei der Ausländerbehörde ist es erforderlich, dass vorher alle benötigten Unterlagen per Post oder per E-Mail an aufenthalt@lra-regensburg.de eingereicht wurden.

Anträge auf Verlängerung beziehungsweise Ersterteilung einer Aufenthaltserlaubnis müssen vorab per Post oder per E-Mail an aufenthalt@lra-regensburg.de gestellt werden. Diese Regelung gilt auch für die Verlängerung der Dokumente von Personen mit Asylbezug.

Anträge auf Einbürgerung können auf dem Postweg eingereicht werden.

Verpflichtungserklärungen können ebenfalls nach vorheriger Terminvereinbarung abgegeben werden.

Die Übermittlung von Unterlagen per Post erfolgt an folgende Anschrift: Landratsamt Regensburg, Ausländeramt, Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg. 

Regensburg Land

22.09. 11:16

Strikte Corona-Regeln für Verhandlung zum Fehmarnbelttunnel

Für das Verfahren zum Fehmarnbelttunnel gelten am Bundesverwaltungsgericht strikte Corona-Regeln. Der Vorsitzende Richter des 9. Senats appellierte am Dienstag zu Beginn an alle Beteiligten, sich an die Maskenpflicht zu halten. «Wir sind viele Menschen aus unterschiedlichen Orten, und wir wissen alle, wie die Infektionszahlen sich entwickeln. Wir alle wollen nicht, dass das hier als Corona-Spreadingevent in Erinnerung bleibt», sagte Wolfgang Bier. Der Mund-Nasen-Schutz darf nur am Sitzplatz abgenommen werden. Wegen der Pandemie verhandelt der Senat nicht im historischen Gerichtsgebäude, sondern ist in die Kongresshalle in Leipzig umgezogen. Nur so waren die 160 Beteiligten und die Zuschauer gemäß den Hygienevorgaben unterzubringen. Um die Nachverfolgbarkeit der Kontakte zu sichern, werde es an jedem Verhandlungstag Einlasskontrollen geben, sagte Bier. Das Gericht hat bis zu sieben Tage für die Verhandlung über Klagen von zwei Umweltverbänden und mehreren Fährunternehmen eingeplant. (dpa)

Deutschland

22.09. 10:43

Corona-Fall an der Mittelschule Wiesenfelden – betroffen ist die 9. Klasse

Eine Schülerin der 9. Klasse der Mittelschule Wiesenfelden aus einem Nachbarlandkreis wurde positiv auf Covid-19 getestet. Das positive Testergebnis traf am späten Montagnachmittag ein. Von der Schulleitung wurde umgehend der Rest der Klasse und zwei betroffene Lehrkräfte informiert, diese waren bereits am Dienstag nicht an der Schule. Aktuell sind 24 Mitschüler/innen und zwei Lehrkräfte in häuslicher Quarantäne, nicht alle Personen stammen aber aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Vom Gesundheitsamt Straubing-Bogen werden aktuell die Kontaktpersonen aus dem Landkreis kontaktiert.

Niederbayern

22.09. 10:42

Jeder zweite neue Corona-Infizierte in Bayern 15 bis 34 Jahre alt

In Bayern ist derzeit jeder zweite neue Corona-Infizierte 15 bis 34 Jahre alt. 47 Prozent aller gemeldeten Infektionen der vergangenen sieben Tage stammen nach Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aus dieser Altersgruppe. «In diesem Alter gibt es häufig Kontakte mit einer Vielzahl an Personen - und die Ansteckungsgefahr wird in dem einen oder anderen Fall unterschätzt», sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. 29 Prozent aller gemeldeten Infektionen der vergangene sieben Tage entfallen laut LGL allein auf die Gruppe der jungen Erwachsenen im Alter von 20 bis 30 Jahren. «Der Anstieg der Corona-Infektionen in Bayern lässt sich zum Teil noch auf die vielen Sommer-Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückführen», sagte Huml. «Aber auch unvorsichtiges Verhalten, das das Risiko für die Übertragung von SARS-CoV-2 erhöht, kann ein Grund sein.» Huml bat um Vorsicht und Rücksicht: Sie werbe eindringlich dafür, an den eigenen Schutz und den der anderen Menschen zu denken und sich zum Beispiel an die Abstandsregeln zu halten. «Die Zahlen weltweit zeigen, dass die Corona-Pandemie ungebrochen ist.» (dpa)

Bayern

22.09. 07:17

Tschechien räumt Fehler in der Corona-Politik ein

Wegen steigender Infektionszahlen auch in Tschechien hat dort Regierungschef Babis Versäumnisse in der Corona-Politik eingeräumt. In einer Rede, die im Fernsehen übertragen wurde, sagte er, seine Regierung habe falsch gehandelt, als sie die Corona-Maßnahmen vor den Sommerferien gelockert habe. Er habe sich von der Sommerzeit und der Stimmung mitreißen lassen, so Babis. Tschechiens Gesundheitsminister ist bereits zurückgetreten.

WELT

22.09. 05:57

Dienstlaptops für Lehrkräfte

In der Corona-Krise sollen Lehrkräfte noch in diesem Jahr Dienstlaptops bekommen. Das hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Hubig, nach einem Gipfel im Kanzleramt mitgeteilt. Neben Kanzlerin Merkel und den Bildungsministern nahm auch SPD-Chefin Esken daran teil. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa will der Bund die 500 Millionen Euro für die Laptops zunächst vorstrecken. Eigentlich sollen sie aus dem Corona-Aufbaufonds der EU bezahlt werden.

Deutschland

21.09. 19:06

Maskenpflicht für Teile Münchens

Ab Donnerstag gilt in München auf bestimmten öffentlichen Plätzen und Straßen in der Innenstadt eine Maskenpflicht. Das hat der Krisenstab der Stadt beschlossen. Der Grund ist die stark gestiegene Zahl der Corona-Neuinfektionen. Bayerns Ministerpräsident Söder hatte sich zuvor bereits für eine Maskenpflicht in Corona-Hotspots in ganz Bayern ausgesprochen. Das Kabinett wolle das morgen beschließen, so Söder.

Bayern

21.09. 18:49

Bundesminister rüsten sich für Corona-Herbst

Mit speziellen Anlaufzentren und besonderem Schutz für Risikogruppen will Bundesgesundheitsminister Spahn das Land für die kühlere Jahreszeit wappnen. Für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen soll es sogenannte "Fieberambulanzen" geben, sagte Spahn der "Rheinischen Post". Außerdem plant Spahn etwa Reihentests in Pflegeheimen. Außerdem hat Bundesbildungsministerin Karliczek heute an alle appelliert, die Hygieneregeln in Schulen einzuhalten. Damit könne der Schulbetrieb auch in der Corona-Pandemie aufrechterhalten werden. Die Gesellschaft habe das durch ihr Verhalten stark in der Hand, sagte Karliczek. Am Abend sind im Kanzleramt Gespräche geplant. Es soll um das weitere Vorgehen gehen.

Deutschland

21.09. 17:41

Fünf Neuinfektionen im Landkreis Schwandorf

Über das Wochenende wurden im Landkreis Schwandorf vier Personen positiv auf COVID-19 getestet. Es handelt sich dabei um eine Person aus dem Gemeindegebiet Gleiritsch sowie drei Personen aus Neunburg v.W., wobei die Betroffenen nicht in Zusammenhang stehen. Eine der in Neunburg v.W. verzeichneten Infektionen führte zur Schließung einer Klasse in der dortigen Grundschule. Heute bestätigte sich zudem ein Verdachtsfall aus der Gemeinde Schwarzach b. Nabburg. Demnach steigt die Zahl auf 586 Infizierte seit Beginn der Aufzeichnungen.

Schwandorf

21.09. 16:54

Regensburg überschreitet Frühwarnwert - Schüler müssen wieder Maske tragen

Weil die Stadt den Corona-Frühwarnwert knapp überschritten hat, müssen ab morgen alle Schulkinder in Regensburg ab der 5.Klasse vorsichtshalber wieder eine Maske tragen. Das teilte die Stadt Regensburg am Montag Nachmittag mit. Die Eltern wurden bereits über die örtlichen Schulen informiert.

Regensburg Stadt

21.09. 16:09

Regensburg überschreitet Frühwarnwert

Die Stadt Regensburg hat den Corona-Frühwarnwert überschritten, er liegt bei 35 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Entsprechende Zahlen hat heute das Landesamt für Gesundheit veröffentlicht. Demnach beträgt die sogenannte 7-Tages-Inzidenz in Regensburg aktuell etwas über 35. Keine andere kreisfreie Stadt und kein anderer Landkreis in Ostbayern reißen diese Hürde. Ob Stadtspitze und Gesundheitsamt Gegenmaßnahmen treffen werden, ist bisher noch nicht bekannt. 

Regensburg Stadt

21.09. 15:26

Heute keine Corona-Tests mehr auf Regensburger Dultplatz

Das Corona-Testzentrum am Dultplatz musste heute vorzeitig schließen, die Testkapazität für 500 Personen wurde bereits ausgeschöpft. Das Corona-Testzentrum öffnet morgen wieder um 8 Uhr. 

Regensburg Stadt

21.09. 14:55

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 18.

Bad Abbach: 5    

Abensberg und Kelheim: jeweils 4    

Ihrlerstein und Saal:  jeweils 2   

Neustadt: 1

Es gibt 1.425 Kontaktpersonen, davon sind 662 positive Fälle (+ 5 im Vergleich zum Vortag) registriert. 610 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

21.09. 14:15

Eine Neuinfektion im Landkreis Regen

Eine Neuinfektion mit SARS-COV-2 meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Ein Reiserückkehrer hatte sich vermutlich im Urlaub angesteckt und sich nun testen lassen. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 40 neue bestätigte Fälle und insgesamt 236 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

21.09. 13:42

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind seit dem Wochenende sechs Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. 22 Personen wurden als genesen gemeldet. 

Aktuell sind damit 25 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 563.

Neumarkt

21.09. 12:29

München führt neue Corona-Beschränkungen ein

München führt wegen steigender Corona-Zahlen wieder Beschränkungen im öffentlichen und privaten Leben ein. So dürften sich in der bayerischen Landeshauptstadt ab Donnerstag nur noch fünf Personen treffen oder zwei Haushalte, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Montag in München. Das gelte sowohl im privaten und öffentlichen Raum als auch in der Gastronomie. 

Bayern

21.09. 11:50

Mehr als 8800 Schüler in Bayern wegen Corona in Quarantäne

Die steigenden Corona-Fallzahlen machen sich auch bei den Schulen bemerkbar. Mehr als 8800 Schüler und 771 Lehrer befänden sich derzeit in Quarantäne, teilte das Bayerische Kultusministerium am Montag in München mit. 343 Schüler und 48 Lehrer seien momentan nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das Ministerium bezog sich dabei auf Zahlen vom Sonntagabend. Am Freitagnachmittag waren knapp 8500 Kinder und Jugendliche in Quarantäne, die Zahl der betroffenen Lehrer blieb seitdem in etwa gleich. Angesteckt hatten sich 335 Schüler sowie 49 Lehrer. In Bayern gibt es 1,65 Millionen Schüler sowie 150 000 Lehrerinnen und Lehrer. Aktuelle Zahlen über Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie lagen zunächst nicht vor. Sicher ist jedoch, dass Schulklassen ganz oder teilweise in Quarantäne sind und deshalb keinen Präsenzunterricht haben. Zum Schutz vor einer Ansteckung hatte in den ersten beiden Schulwochen an weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht auch während des Unterrichts gegolten. Vielerorts gilt diese Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen hoher Infektionszahlen fort, etwa in München. Dort wurde der kritische Warnwert von 50 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. (dpa)

Bayern

21.09. 11:43

Söder: Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Corona-Hotspots

In München und anderen Corona-Hotspots in Bayern soll es eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen geben, wo Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stellte dies angesichts hoher Neuinfektionszahlen am Montag für die Landeshauptstadt bereits konkret in Aussicht. Und an diesem Dienstag will das Kabinett eine entsprechende Soll-Regel für sämtliche bayerischen Kommunen beschließen, in denen die Neuinfektionszahl bei mehr als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt. Das kündigte Söder am Montag in München an. Auf welchen öffentlichen Plätzen genau die Maskenpflicht greift, ist nach Worten Söders dann die Entscheidung der betroffenen Kommunen. Auch über die genauen Uhrzeiten werde man im Kabinett noch einmal sprechen. Söder plädierte jedenfalls für eine Maskenpflicht ab den Abendstunden: «Ab einer bestimmten Uhrzeit auf jeden Fall», sagte Söder vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands. Und auf bestimmten Plätzen solle es dann auch ein Alkoholverbot geben. Ausnahmen soll es nach Worten Söders nur in Fällen geben, in denen das Infektionsgeschehen klar auf bestimmte Ausbruchsherde zuordenbar sei. In München beispielsweise sei das aber aktuell nicht mehr möglich. Er sei sehr dafür, auf öffentlichen Plätzen, «wo kein Abstand halten möglich ist oder gewollt ist», eine Maskenpflicht einzuführen, sagte Söder schon am Morgen dem Bayerischen Rundfunk. Dann könnten auch die Ordnungsbehörden entsprechend reagieren. «München ist zu groß, um es einfach jetzt zu ignorieren und laufen zu lassen.» Er stehe in engem Austausch mit Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). «Wir stimmen uns da eigentlich täglich ab miteinander.» München werde auch von sich aus Maßnahmen ergreifen, sagte Söder. Seit dem Morgen tagt bereits der Krisenstab der Landeshauptstadt und berät über Konsequenzen. Er habe sehr gemischte Gefühle, sagte Söder mit Blick auf Fotos von gewissen Wiesn-Ersatzfeiern am Wochenende in München. «Die Bilder vom Viktualienmarkt, die waren schon verstörend», kritisierte er. Fotos zeigten Menschen dort dicht gedrängt, ohne Abstand und ohne Maske. «Ich will keinem die Freude nehmen», betonte der Ministerpräsident. «Aber Freude und Vernunft sollten besser zusammenkommen.» Man müsse nun reagieren, um die Corona-Zahlen wieder deutlich zu senken. Ungeachtet der wieder gestiegenen Corona-Zahlen in vielen Kommunen hatte die Staatsregierung zuletzt noch an einem weiteren Lockerungsschritt festgehalten: Seit Samstag dürfen auch Bars und Kneipen wieder öffnen - wenn auch nur unter bestimmten Auflagen. Söder betonte, Sorgen bereiteten ihm nicht professionell organisierte Veranstaltungen. «Das Problem sind die unzähligen privaten Veranstaltungen, auch das Treffen auf Plätzen.» Söder wiederholte in dem Zusammenhang auch noch einmal seine klare Prioritätensetzung: Ziel sei es, den Betrieb in Schulen und Kitas weiter zu ermöglichen und die Wirtschaft vor erneuten massiven Einschränkungen zu bewahren. Am Sonntag hatten die Corona-Zahlen in München den Wert von 55,6 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner in einer Woche erreicht. Söder sprach in diesem Zusammenhang von starkem Leichtsinn einiger. «München hat sehr hohe Zahlen, zu hohe Zahlen.» Er kündigte an, die Bundeswehr solle in München nun das Gesundheitsamt personell unterstützen. «Wir werden die Bundeswehr bitten, 100 Leute zur Verfügung zu stellen, um die Nachverfolgung zu verbessern.» Angesichts des bevorstehenden Supercup-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla im Corona-Risikogebiet Budapest kündigte Söder zudem schärfere Quarantäneregeln für zurückkehrende Fans an. Man werde die entsprechende Quarantäneverordnung ändern. Bisher gelte für bestimmte Fälle eine Ausnahmeregelung: Wer sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, müsse nicht in häusliche Quarantäne. «Wir werden das ändern und ändern müssen.» Die Ausnahmeregelung für Geschäftsreisen könne nicht bei Fußball oder Kulturveranstaltungen gelten. «Ungarn ist Hochrisikogebiet. Deswegen ist es aus meiner Sicht zwingend erforderlich, dass wir dann die normalen Quarantäneregeln haben.» Jeder solle sich genau überlegen, ob er da wirklich hinfahren wolle, mahnte Söder. Man könne es sich nicht leisten, dass 2000 bis 3000 Menschen möglicherweise am Ende für eine «Riesen-Infektionswelle» sorgten. Für Geschäftsreisende soll es nach Darstellung Söders aber bei der Ausnahmeregelung bleiben. Die Europäische Fußball-Union UEFA hält bislang an ihren Plänen fest, das Supercup-Finale am Donnerstag (21.00 Uhr) in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen. Die Stadionkapazität von 67 000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Clubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung. Rund 2100 Fußballfans wollen den FC Bayern nach Angaben vom Sonntag nach Budapest begleiten. (dpa)

Bayern

21.09. 11:28

Söder: Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen an Grenzwert koppeln

Bei mehr als 50 Corona -Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche in einer Kommune soll es dort künftig eine Maskenpflicht für bestimmte öffentliche Plätze geben. «Wir werden versuchen, aus der Kann-Regelung eine Soll-Regelung zu machen», sagte Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder am Montag vor einer Sitzung des Parteivorstands in München mit Blick auf die bestehenden Vorgaben in der bayerischen Infektionsschutzverordnung. Das Kabinett werde am Dienstag eine entsprechende Neuregelung beschließen. Welche Orte in einer Stadt für diese Regelung infrage kommen, müssten die Kommunen festlegen. Einzig in Orten, wo die steigenden  Corona -Zahlen auf ein klar abgrenzbares Einzelereignis oder einen einzelnen Ort zurückzuführen seien, werde eine Ausnahme möglich sein. Bislang ist es den Kommunen freigestellt, ob sie eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen anordnen. (dpa)

Bayern

21.09. 09:53

Quarantäne für Schulklasse in Schwarzach

Im Landkreis Straubing-Bogen ist eine weitere Schulklasse in häuslicher Isolation. Es handelt sich um eine siebte Klasse der Mittelschule in Schwarzach. Am Freitag war dort im Umfeld der Klasse ein positives Testergebnis auf Corona bekannt geworden. Die Schülerinnen und Schüler sowie die betroffenen Lehrkräfte wurden umgehend vom Gesundheitsamt und der Schulleitung über die häusliche Isolation in Kenntnis gesetzt.

Niederbayern

21.09. 09:45

Söder: schärfere Quarantäneregeln wegen Supercup-Spiels denkbar

Ministerpräsident Markus Söder denkt angesichts des Supercup-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla im Corona-Risikogebiet Budapest über schärfere Quarantäneregeln nach. Bisher gilt: Wer sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss nicht in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne. Jeder solle sich genau überlegen, ob er da wirklich hinfahren wolle, sagte der CSU-Chef am Montag dem Radiosender B5 aktuell (Bayerischer Rundfunk). «Ich habe wirklich Bauchschmerzen, was den Supercup betrifft.» Die Europäische Fußball-Union UEFA hält bislang an ihren Plänen fest, das Supercup-Finale am Donnerstag (21.00 Uhr) in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen. Die Stadionkapazität von 67 000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Clubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung. Rund 2100 Fußballfans wollen den FC Bayern München nach Angaben vom Sonntag nach Budapest begleiten. (dpa)

Bayern

21.09. 08:54

Söder stellt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Aussicht

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in München in Aussicht gestellt, auf denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Er habe sehr gemischte Gefühle, etwa wenn er sich die Bilder von wilden Wiesn-Ersatzfeiern wie am Wochenende auf dem Viktualienmarkt ansehe. Daher wolle er mit der Stadt über einen Mund-Nasen-Schutz beraten, sagte der CSU-Chef am Montag dem Radiosender B5 aktuell. «Ich will keinem die Freude nehmen», sagte Söder. Aber angesichts der hohen Infektionszahlen in München sollten Freude und Vernunft besser zusammengehen. Zudem soll das Gesundheitsamt der Stadt künftig durch die Bundeswehr unterstützt werden. «Wir werden die Bundeswehr bitten, 100 Leute zur Verfügung zu stellen, um die Nachverfolgung zu verbessern.» Am Sonntag erreichten die Corona-Zahlen in München den Wert von 55,6 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Söder sprach in diesem Zusammenhang von starkem Leichtsinn einiger. «München hat sehr hohe Zahlen, zu hohe Zahlen.» Sorgen bereiteten ihm nicht professionell organisierte Veranstaltungen. «Das Problem sind die privaten Feiern», sagte er. «Wenn die Vernunft nicht hilft, dann muss gesteuert werden.» Ziel sei es, den Betrieb in Schulen und Kitas bayernweit weiter zu ermöglichen und die Wirtschaft vor weiteren Einschränkungen zu bewahren. (dpa)

Bayern

21.09. 08:13

Münchner Krisenstab berät über steigende Corona-Zahlen

Der Münchner Corona-Krisenstab berät an diesem Montag (09.30 Uhr) über den weiteren Umgang mit den steigenden Infektionszahlen. Die Stadt hatte bereits am Freitag die Grenze von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100 000 Einwohner überschritten, ab der weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz ergriffen werden sollen. Am Samstag und Sonntag stieg diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz weiter. Zuletzt lag sie nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 55,6 - nach 50,7 am Freitag und 54,2 am Samstag. Bislang hat die Stadt als Reaktion auf die höheren Zahlen die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen verlängert. Vor zusätzlichen Maßnahmen wollte sich die Stadtspitze zunächst die weitere Entwicklung ansehen. Besondere Brisanz haben die gestiegenen Werte in München auch deshalb, weil in der bayerischen Landeshauptstadt am Wochenende eigentlich das Oktoberfest begonnen hätte. Anstelle des wegen der Pandemie abgesagten Volksfestes findet derzeit in mehr als 50 Gaststätten in der Stadt eine sogenannte «WirtshausWiesn» unter den üblichen Hygieneauflagen statt. Die Veranstaltung ist angesichts der Infektionszahlen umstritten. Am Wochenende begann sie allerdings laut Veranstaltern und Polizei ohne größere Zwischenfälle. (dpa)

Bayern

21.09. 07:36

Bundesgesundheitsminister Spahn fordert neue Corona-Strategie

Ab Herbst braucht es nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Spahn eine neue Corona-Strategie. Der "Rheinischen Post", erklärte Spahn, er wolle Risiko-Gruppen besonders schützen - indem es vorsorgliche Reihentests zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen gibt. Zudem solle es demnach "Fieberambulanzen" geben - also zentrale Anlaufstellen für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder Grippeinfektion hindeuten.

Deutschland

21.09. 07:27

Hunderte Menschen in Corona-Quarantäne

Nach einer privaten Geburtstagsparty in Baden-Württemberg sind hunderte Menschen in Corona-Quarantäne. 14 Teilnehmer der Party in Dettingen auf der Schwäbischen Alb seien positiv getestet worden, hieß es vom zuständigen Gesundheitsamt. Infolge müssten mindestens 350 Kontaktpersonen in Quarantäne - teils seien Schulen, teils Fußballvereine dadurch betroffen. Die Party war in ihrer Form mit 33 Teilnehmern zulässig gewesen.

Deutschland

21.09. 06:47

Rummenigge verspricht: Bayern-Spitze künftig mit Abstand auf Tribüne

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat für künftige Stadionbesuche der Führungsriege des FC Bayern ein in Corona-Zeiten angemesseneres Verhalten versprochen. «Wir sind uns alle einig, dass das Bild nicht vorbildlich war. Wir werden das ändern», sagte Rummenigge am Sonntag in der TV-Sendung «Sky90». Bayern-Chef Herbert Hainer sagte dem «Kicker» (Montag): «Laut der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung durften wir so sitzen, doch im Nachhinein muss ich sagen, man hätte das Thema sensibler handhaben können mit Blick auf unsere Vorbildfunktion.» Er versprach: «In Zukunft werden wir uns absolut regelkonform verhalten.» Beim 8:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 am Freitagabend in der Allianz Arena hatten die Vereinsvertreter der Bayern und auch der Gäste aus Gelsenkirchen ohne Abstand und Mund-Nasen-Schutz auf der Ehrentribüne eng zusammengesessen. Rummenigge sprach auch von einem Missverständnis in der Auslegung der Corona-Vorgaben. Der 64-Jährige berief sich wie schon vor ihm sein Vorstandskollege Oliver Kahn auf Bestimmungen in der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die grundsätzlich einen Aufenthalt im öffentlichen Raum in Gruppen von bis zu zehn Personen gestattet. Aber er ergänzte einsichtig: «Beim nächsten Spiel werden wir den notwendigen Abstand halten, wenn das gewünscht ist.» Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte zuvor die Top-Funktionäre des FC Bayern für ihr Verhalten gerügt. Der CSU-Politikerin zufolge wäre es für die Münchner Führungsriege «klüger gewesen, wenn sie nicht so eng aufeinander gesessen wären – weil auch ausreichend Platz war», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Rummenigge versicherte in der Talk-Sendung, das der FC Bayern den «gesundheitlichen Aspekten» in der Corona-Pandemie Rechnung tragen wolle und werde. Wichtig sei dem Verein aber auch, möglichst bald wieder vor Publikum spielen zu können. Die Erlaubnis, gegen Schalke vor 7500 Zuschauern antreten zu dürfen, war wegen stark steigender Corona-Infektionen in München von der Stadt kurzfristig zurückgezogen worden. Der Umgang mit den Inzidenzwerten müsse klar geklärt werden. (dpa)

Bayern

20.09. 15:35

Münchner Corona-Zahlen steigen weiter

Während in München als Ersatz für das ausgefallene Oktoberfest eine «WirtshausWiesn» gefeiert wird, steigen die Infektionszahlen immer deutlicher über den Grenzwert von 50 Neuansteckungen pro Woche und 100 000 Einwohnern. Am Sonntag meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für die sogenannte 7-Tage-Inzidenz einen Wert von 55,6. 

Am Samstag hatte er bei 54,2 gelegen. Am Freitag war die Kennziffer mit 50,7 erstmals wieder über der Grenze von 50 gestiegen, ab der zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen getroffen werden sollen. Die Stadt wird am Montag über das weitere Vorgehen beraten.

Neben München sind den LGL-Zahlen zufolge derzeit auch Würzburg mit einer 7-Tage-Inzidenz von 79,8 und Kulmbach mit 50,1 über dem Grenzwert. Der bayernweite Durchschnitt liegt bei 21,7.

Bayern

20.09. 14:18

Flick versteht Supercup im Risikogebiet nicht - 2100 Fans wollen mit

Rund 2100 Fußballfans wollen den FC Bayern München trotz der Einstufung von Budapest als ein Corona-Risikogebiet zum Supercup-Spiel gegen den FC Sevilla begleiten. Diese aktuelle Zahl nannte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag im TV-Sender Sky. «Vorgabe ist, dass diese Fans einen negativen Corona-Test haben», sagte der Vorstandsvorsitzende des Champions-League-Siegers. 

Die mitreisenden Anhänger können sich auf Initiative des Vereins an diesem Montag und Dienstag in der Münchner Arena testen lassen. Ein kostenloser Corona-Test sei auch nach der Rückkehr aus Budapest am Münchner Flughafen möglich. «Wir haben kein Interesse daran, dass Leute coronainfiziert aus Budapest zurückkehren und dann hier nicht erkannt werden. Wir werden daran mit der Stadt München und dem Gesundheitsamt sehr seriös arbeiten», kündigte Rummenigge an.

Trainer Hansi Flick behagt die Austragung der Partie gegen den Europa-League-Gewinner aus Spanien am Donnerstag (21.00 Uhr) in Ungarns Hauptstadt nicht. Diese war vom Robert Koch-Institut am Mittwoch wegen hoher Infektionszahlen als Risikogebiet eingeordnet worden. Die UEFA will bislang rund 20 000 Zuschauer zulassen.

«Es ist schon eine Sache, die man nicht ganz so versteht», sagte Flick nach dem Bundesligastart der Bayern gegen Schalke. «Wir sind nicht diejenigen, die Entscheidungen treffen, die haben andere getroffen», bemerkte er mit Blick auf den europäischen Verband.

Die UEFA hält bislang an ihren Plänen fest, in der Puskás Arena vor Fans zu spielen. Die Stadionkapazität von 67 000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Clubs stehen jeweils rund 3000 Tickets zur Verfügung. Die UEFA habe sich die Vergabe der Partie an den Spielort Budapest «durchaus sehr schwer gemacht», berichtete Rummenigge. Sie war im vergangenen Monat getroffen worden. 

Zu einem Spiel vor Publikum sagte Rummenigge. «Die UEFA wollte zielbewusst einen ersten Schritt wieder Richtung Zuschauernormalität gehen.» Wegen ebenfalls steigender Corona-Zahlen in München musste das Heimspiel der Bayern gegen Schalke am Freitag kurzfristig doch ohne Fans stattfinden. Zunächst sollten 7500 zugelassen werden.

Flick will sich notgedrungen mit seiner Mannschaft auf die sportliche Aufgabe fokussieren: «Wir wollen versuchen, dort zu gewinnen und den nächsten Titel zu holen. Alles andere liegt nicht in meiner Hand.»

Bayern

20.09. 12:40

Corona-Großdemos in Düsseldorf

Tausende Kritiker der Corona-Maßnahmen wollen heute in Düsseldorf auf die Straße gehen. Die Veranstalter hoffen auf bis zu 50.000 Teilnehmer - die Polizei rechnet mit 10.000. Gleichzeitig hat die Initiative "Düsseldorf stellt sich quer" zu einer Gegenveranstaltung aufgerufen. Bei der letzten großen Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin hatte es nach dem Abbruch durch die Polizei auch Ausschreitungen gegeben.

Deutschland

20.09. 12:24

Weitere Unterstützung für Luftverkehrsbranche

Bundesverkehrsminister Scheuer hat der angeschlagenen Luftverkehrsbranche weitere Unterstützung zugesagt. Manche würden sich über weniger Verkehr freuen, er nicht, sagte Scheuer. Der Luftverkehr bekommt die Folgen der Pandemie
besonders hart zu spüren und das vermutlich noch auf lange Sicht. Scheuer will unter anderem die Flughäfen unterstützen. Zum Erhalt der Infrastruktur werde  gerade ein Konzept erarbeitet.

Deutschland

20.09. 10:22

Wiesnlaune ohne Wiesn - Entspannte Stimmung ohne Zwischenfälle

Wirte und Geschäftsleute, aber auch die Sicherheitskräfte haben eine positive Bilanz des ursprünglich geplanten ersten Oktoberfesttages gezogen. Auch in der Nacht blieb es verhältnismäßig ruhig, wie die Polizei am Sonntagmorgen sagte. Zwar seien durchaus Feiernde in der Stadt unterwegs gewesen, einen direkten Bezug zum Oktoberfest und den Ersatzfeiern habe man aber nicht feststellen können, sagte ein Sprecher. 

Auch ohne richtige Wiesn waren am Samstag viele Menschen in Tracht in die Stadt gekommen - bei strahlendem Sonnenschein und damit eigentlich perfektem Wiesnwetter. Vielerorts waren die Biergärten voll, mancher bekam keinen Platz oder musste warten: Überfüllung - fast wie auf der Wiesn. Das war aber vor allem dem schönen Wetter und der coronabedingt reduzierten Platzzahl geschuldet - und nicht dem Gedanken an den geplatzten Wiesnstart.

Es habe entspannte, gute Stimmung geherrscht, aber keine ausufernde Partylaune, hieß es. Die Gäste hätten sich an Corona-Regeln gehalten und friedlich gefeiert, sagte der Sprecher der Innenstadtwirte und Chef des «Augustiner Klosterwirt», Gregor Lemke. Er und seine Kollegen in gut 50 Wirtshäusern laden während der Wiesnzeit zur «WirtshausWiesn» - mit Wiesnbier, zünftiger Dekoration und teils mit Livemusik wollen sie für etwas Oktoberfeststimmung sorgen. Am Samstag hatte es in viele Gaststätten geheißen «Ozapft is».

«Wir sind bisher sehr zufrieden», sagte auch ein Sprecher des Vereins Citypartner, der unter anderem für mehrere Innenstadtgeschäfte mit eine Gutscheinaktion für das Tragen von Tracht geworben hatte. «Schon um 12.00 Uhr waren an diesem Traumtag alle Freischankfläche in der Innenstadt besetzt - ganz überwiegend mit Gästen in Tracht.» Vor manchen Läden hätten sich Schlangen gebildet - mit korrektem Abstand. Es habe «eine wirklich wundervoll entspannte Stimmung» geherrscht, bei Einhaltung aller Vorgaben.

Bayern

20.09. 09:48

Söder: Weihnachtsmärkte wegen Corona mit weniger Alkohol

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kann sich Weihnachtsmärkte in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie vorstellen - mit Maskenpflicht und weniger Alkohol. «Für die Weihnachtsmärkte muss man sich kluge Konzepte überlegen. Man kann beispielsweise Laufwege mit Eingang und Ausgang definieren, man muss mit Maskenpflicht operieren und man wird den Alkoholkonsum stark reduzieren müssen», sagte der CSU-Chef der «Welt am Sonntag». «Dann kann ich mir die Christkindlmärkte vorstellen, die allerdings anders sind als die normalen – und nur, wenn es das regionale Infektionsgeschehen zulässt.»

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte kürzlich gesagt, wenn es gelinge, Weihnachtsmärkte mit Hygiene, Abstand und Masken zu versehen, ohne ihren Charakter infrage zu stellen, könnte es das sicherlich auch geben.

Bayern

20.09. 08:22

Weniger Intensiv-Betten für Corona-Patienten

Die Kliniken in Deutschland blocken immer weniger Betten für Corona-Intensivpatienten. Zuletzt habe Baden-Württemberg entschieden, nur noch zehn Prozent der Betten dafür freizuhalten - statt wie bisher 35. Bundesärztepräsident Reinhardt hält das für richtig, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Die Kliniken hätten genug Zeit und Erfahrung, um ihre Kapazitäten hochzufahren, wenn es wieder mehr Patienten mit schwerem Verlauf geben sollte. 

Unterdessen ist im österreichischen Wien offenbar die erste Klinik voll ausgelastet. Das berichtet oe24. Intensivpatienten könnten aber auf andere Krankenhäuser verteilt werden.
 

Deutschland

20.09. 07:55

«WirtshausWiesn» geht trotz hoher Infektionszahlen in zweite Runde

 

Das Oktoberfest ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt - dennoch geht am Sonntag die kleine Ersatz-Feier in die zweite Runde. Nachdem es in mehr als 50 Wirtshäusern am Samstag «Ozapft is» hieß, feiern die Münchner weiter. Mit der «WirtshausWiesn» wollen die Wirte trotz Corona für etwas Oktoberfeststimmung sorgen. Am Sonntag wird mit einer ersten Bilanz des Auftakts gerechnet. Die Veranstaltung ist umstritten - auch, weil die Infektionszahlen in München steigen.

In den Gaststätten gelten die üblichen Coronaregeln zu Abständen und Masken. Die Vorgaben würden strikt eingehalten, betonten die Wirte. Die Menschen wollten feiern - und dann sei es besser, dies geschehe kontrolliert in den Wirtshäusern als bei wilden Partys. Zu Zwischenfällen kam es am Samstag im Tagesverlauf zunächst nicht. Auch auf der Theresienwiese, wo ein Alkoholverbot herrschte, blieb es ruhig. Dutzende Polizeibeamte kontrollierten die Einhaltung des Verbots. 

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte gemahnt, sich strikt an die Coronaregeln zu halten. Er versicherte, dies werde engmaschig kontrolliert. München hatte am Freitag mit 50,7 die kritische 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner überschritten, ab der verstärkte Infektionsschutzmaßnahmen vorgesehen sind. Am Samstag stieg der Wert laut Stadt auf 54,2. Anfang der Woche soll ein Krisenstab darüber beraten, ob weiterführende Maßnahmen zu beschließen sind. Bislang wurde nur die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen in München verlängert. 

Die Münchner Gastronomen knüpfen mit der «WirtshausWiesn» an das allererste Oktoberfest im Jahr 1810 an. Denn damals wurde zwar auf der Theresienwiese eine königliche Hochzeit mit Pferderennen gefeiert. Gegessen, getrunken und gesungen wurde dann aber in den umliegenden Wirtshäusern, wie die Stadt erläuterte.

Bayern

19.09. 15:02

Sylvesterfeuerwerke trotz Corona ?

Bis zum Jahreswechsel ist es zwar noch in bisschen hin, viele deutsche Städte stecken aber bereits in den Planungen für die Silvesterfeierlichkeiten. Dabei geht es um mögliche Feuerwerksverbote aber auch Regeln wegen der Corona
Pandemie.  Berlin plant trotz Corona eine Silvesterfeier am Brandenburger Tor - natürlich mit Auflagen und deutlicher weniger Publikum als sonst. Besucher sollen sich vorher anmelden. Das genaue Prozedere wird noch
festgelegt, auch was ein Feuerwerk angeht. Ein Böllerverbot will offenbar Rostock verhängen - zumindest gebe es entsprechende Überlegungen, zum Beispiel für den Strand von Warnemünde. Andere Städte wie Hannover, Karlsruhe oder
Stuttgart wollen noch über Verbotszonen in der Silvesternacht entscheiden

Deutschland

19.09. 13:48

Deutsches  Gesundheitssystem  derzeit trotz steigender Corona-Infektionszahlen nicht überlastet

Mit fast 2300 Neuinfektionen an einem Tag sei zwar der höchste Wert seit April erreicht worden - aktuell könne das Gesundheitssystem aber gut mit der Situation umgehen, schrieb Gesundheitsminister Spahn bei Twitter.  Deutlich besorgter als über die Lage hier bei uns zeigt sich der Bundesgesundheitsminister über die Entwicklung in ganz Europa. Vor allem Frankreich ist gerade betroffen. Dort gab es mehr als 13.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das sind fast sechsmal so viele
wie bei uns. Wie Spahn sind auch führende Virologen der Ansicht, dass Deutschland momentan in der Lage ist, die Pandemie vergleichsweise gut zu managen - auch ohne zweiten Lockdown.

Deutschland

19.09. 12:17

FDP Parteitag mit Corona Auflagen

In Berlin hat unter strengen Corona-Schutzmaßnahmen der Parteitag der FDP begonnen. Es ist der erste Parteitag einer Bundespartei, der seit Beginn der Corona-Krise in Präsenz stattfindet. Parteichef Lindner bezeichnete das als
Signal, dass mit Umsicht und intelligenter Logistik wieder öffentliches Leben stattfinden könne. Von den Delegierten werden nicht alle da sein, sie können aber ihr Stimmrecht an Anwesende übertragen.

Deutschland

19.09. 12:15

Klimademo statt Oktoberfest-Anstich

Anstelle des traditionellen Fassanstichs zum Start des Oktoberfests haben Klimaschützer auf der Münchner Theresienwiese demonstriert. Sie zogen am Samstag mit mehr als 100 Teilnehmern auf das Gelände, auf dem ohne die 

Corona-Pandemie am Samstag das Oktoberfest begonnen hätte. Zum bunten Tross gehörten unter anderem eine elektrische Kutsche, auf der junge Frauen in Tracht tanzten, ein Esel, Bäume in Bollerwagen, als Kühe verkleidete Menschen und Kinder auf Fahrrädern. Veranstalter der Kundgebung war das Netzwerk Klimaherbst, das dazu unter dem Motto «Einzug der Klimaheld*innen» aufgerufen hatte.

Auf dem Festgelände schrieben die Demonstrierenden - begleitet von Festmusik - ihre Ideen von mehr Tierschutz über Klimagerechtigkeit bis zu einer sozialeren und ökologischeren Zukunft mit Kreide auf den Asphalt. Die Teilnehmer trugen großenteils Mund-Nasen-Schutz und achteten auf Abstände.

Bayern

19.09. 09:46

Fast 2300 Neuinfektionen in Deutschland

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages fast 2.300 neue Fälle. Unterdessen
haben etliche europäische Länder wegen steigender Zahlen die Maßnahmen verschärft: In Paris zum Beispiel riefen die Gesundheitsbehörden die Menschen dazu auf, auf private Treffen mit mehr als zehn Leuten zu verzichten. In Großbritannien droht der nächste Lockdown - Top-Forscher hätten eine zweiwöchige Maßnahme empfohlen, berichtet die "Financial Times".

WELT

19.09. 09:02

In mehreren europäischen Ländern steigen die Corona-Neuinfektionen

Paris, Nizza, Madrid, der Nordosten von England: In vielen Gegenden in Europa steigen die Corona-Infektionszahlen stark an - deshalb werden die Maßnahmen verstärkt. In Dublin etwa dürfen die Bewohner ihre Bezirke für drei Wochen nur
aus wichtigem Grund verlassen, berichtet die Nachrichtenagentur afp. Die griechische Regierung kündigte an, besonders in Athen Kinos und Konzertsäle wieder zu schließen.
 

WELT

19.09. 08:59

Theresienwiese bleibt vor Anstich-Termin weitgehend leer

Die Theresienwiese ist am Morgen des ursprünglich geplanten Oktoberfest-Starts weitgehend leer geblieben. Während am ersten Wiesn-Samstag um 8.00 Uhr morgens normalerweise das Rennen um Plätze in einem der Zelte bereits weitgehend entschieden wäre, herrschte am Samstag um diese Zeit weitgehende Ruhe auf dem Gelände. Das Oktoberfest fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. 

Auf der Theresienwiese gilt am Samstag ab 9.00 Uhr ein Alkoholverbot, um wilde Ersatzfeiern für die ausgefallene Wiesn zu verhindern. Eine Stunde vorher nutzte noch ein kleines, teilweise in Tracht gekommenes Grüppchen auf den Treppen zur monumentalen Bavaria-Statue die Gelegenheit, um mit Maßkrügen anzustoßen. Währenddessen bildete sich links zu ihren Füßen bereits eine kleine Schlange vor der Corona-Teststation. Ansonsten gehörte das Gelände am Samstagmorgen vor allem Joggern und Spaziergängern.

München hatte am Freitag den Warnwert von 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen einer Woche überschritten. Die Stadt befürchtet, dass sich viele zu bierseligen Ersatzpartys treffen könnten und hat auch für andere bekannte Party-Hotspots ein Alkoholverbot erlassen.

Die sogenannte «WirtshausWiesn» soll dennoch in mehr als 50 Gaststätten in München stattfinden. Teilweise mit Anstich, Livemusik und Tracht. 
 

Bayern

19.09. 07:37

Kitas und Schulen in München bleiben trotz mehr Infektionen geöffnet

Die Kindergärten und Schulen in München starten in der kommenden Woche trotz der hohen Zahl an Corona-Infektionen in der Landeshauptstadt im normalen Regelbetrieb. «Wir werden das Geschehen an den Schulen natürlich sehr genau im Blick behalten und Schulklassen und Kinderbetreuungseinrichtungen schließen, sollte es dort Infektionen geben. Aber einen Rückgang zum eingeschränkten Blockunterricht halte ich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht für verhältnismäßig», teilte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitag mit.

Wenige Stunden zuvor war bekannt geworden, dass München mit 50,70 den Grenzwert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen einer Woche überschritten hat. Deshalb verlängerte die Stadt die in den ersten zwei Schulwochen bayernweit geltende Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe. Weitere Maßnahmen, etwa eine Verringerung der Personenzahl für private Feiern und eine Verlängerung der Sperrzeit in der Gastronomie, sollen am Montag beraten werden, wenn die Entwicklung des Wochenendes bekannt ist.

Bayern

19.09. 07:33

Wegen Corona: Weniger Stammzellspender in Bayern

Die Zahl der Stammzellspender in Bayern sinkt wegen der Corona-Pandemie. «Die Situation ist ernst: Durch Corona fehlen uns in diesem Jahr 20 000 neue Spender», erklärte Hans Knabe von der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) zum Tag der Knochenmarkspende am Samstag. «Corona hat schwerwiegende Konsequenzen für das Leben vieler gesunder Menschen, aber für tausende Leukämiepatienten ist Corona eine ganz besondere zusätzliche Bedrohung.» Denn in der Pandemie seien sogenannte Typisierungsaktionen, bei denen sich potenzielle Spender registrieren können, abgesagt worden. Deshalb sollten sich Interessierte nun online registrieren. 

Laut AKB erkranken jährlich rund 13 000 Menschen deutschlandweit an Blutkrebs. Oftmals stellt eine Transplantation von gesunden Stammzellen für Leukämiepatienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung die einzige Überlebenschance dar. Mit Registrierungssets für zuhause und zusätzlichen Online-Aktionen sollen die Ausfälle nun kompensiert werden. 

Auch die Spender-Organisation DKMS sagte ihre deutschlandweiten Veranstaltungen ab, bei denen sie eigenen Angaben nach jeden Monat etwa 25 000 neue potenzielle Spender aufnehmen. «Diese Spender fehlen jetzt», sagte Konstanze Burkard, Direktorin für Spenderneugewinnung. Zwar registrierten sich derzeit monatlich rund 30 000 Spender online und damit 5000 Personen mehr als vor der Coronakrise, allerdings reiche das nicht aus.

Bayern

19.09. 07:30

Bars und Kneipen in Bayern dürfen nach Corona-Pause wieder öffnen

Nach monatelanger Corona-Zwangspause dürfen ab diesem Samstag Bars und Kneipen in Bayern wieder öffnen - zumindest unter strengen Infektionsschutz-Auflagen. Nachdem in den vergangenen Tagen mancherorts im Freistaat die Fallzahlen von nachgewiesenen Corona-Erkrankungen in die Höhe geschnellt sind, hatten viele Gastronomen und auch Kneipenbesucher gefürchtet, dass die Lockerung am Ende doch noch einmal gekippt wird. Wie viele Menschen sich am Ende jedoch wirklich für ein Helles, einen Wein oder ein Glas Cola in den Kneipen und Bars einfinden, bleibt abzuwarten. Auch der Handel hatte nach den Lockerungen zunächst über ein zurückhaltendes Interesse und große Verunsicherung bei den Verbrauchern geklagt.

Dazu thematisch passend wollen in München viele Wiesn- und Innenstadtwirte mit ihrer «WirtshausWiesn» für vorsichtige Oktoberfeststimmung sorgen. Mancherorts wird am Samstag traditionsgerecht um 12.00 Uhr ein Fass angezapft. Bis 4. Oktober soll es in gut 50 Wirtshäusern - darunter das Hofbräuhaus - Hendl, Haxn und Wiesnbier geben.Für die Schankwirtschaften sollen generell die gleichen Corona-Regeln gelten wie für Speisewirtschaften, zudem muss in geschlossenen Räumen am Tisch bedient werden. Einziger Wermutstropfen: Discos und Clubs bleiben weiterhin in Bayern geschlossen. Viele Lokale sind nach der monatelangen Schließung am Rande des Ruins.

Eine dauerhafte Öffnung in der Pandemie ist bei Bars und Kneipen aber wie in allen anderen Bereichen nicht garantiert. Die Gesundheitsämter können den Ausschank auch verbieten, wenn die Infektionszahlen besonders hoch sind oder es zu Verstößen gegen Auflagen kommt.

Bayern

18.09. 17:57

Ein bisschen Oktoberfest - aber Sorge vor wilden Partys in München

Das Oktoberfest ist wegen Corona abgesagt - trotzdem heißt es in München am Samstag «Ozapft is». In vielen Wirtshäusern werden zum ursprünglich geplanten Wiesn-Start um 12.00 Uhr Bierfässer angestochen. Aus Sorge um mögliche wilde Wiesn-Partys gilt auf der Theresienwiese, wo das weltgrößte Volksfest normalerweise Millionen Menschen anzieht und das Bier in Strömen fließt, am Samstag allerdings ein Alkoholverbot. 

Nach Tagen knapp unterhalb der Schwelle hatte München am Freitag den Warnwert von 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern binnen einer Woche überschritten. Die Stadt befürchtet, dass sich viele zu bierseligen Ersatzpartys treffen könnten und hat auch für bekannte Party-Hotspots ein Alkoholverbot erlassen.

Wiesnchef und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) forderte die Feierwütigen im Radiosender B5 aktuell auf: «Geht nicht auf die Wiesn, feiert im Wirtshaus, das ist einfach besser!» Eine Alternative zum coronabedingt geplatzten weltgrößten Volksfest bieten rund 50 Wiesn- und Innenstadtwirte, die bis zum 4. Oktober mit der sogenannten WirthausWiesn Oktoberfeststimmung schaffen wollen; unter Einhaltung der Hygiene-Auflagen wie Mund-Nasen-Schutz außerhalb der Tische, Abstand und weniger Menschen in den Räumen als in normalen Zeiten. 

Der frühere Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), seinerzeit Anzapfkönig, will im Bahnhofsviertel anzapfen und der ehemalige Wiesnchef Josef Schmid (CSU) im Augustiner am Platzl. 

Die Münchner Gastronomen knüpfen mit der «WirtshausWiesn» an das allererste Oktoberfest im Jahr 1810 an. Denn damals wurde zwar auf der Theresienwiese eine königliche Hochzeit mit Pferderennen gefeiert. Gegessen, getrunken und gesungen wurde dann aber in den umliegenden Wirtshäusern, wie die Stadt erläuterte.

Bayern

18.09. 16:55

Neue Schulden im Kampf gegen Corona

Auch im nächsten Jahr soll die Schuldenbremse aufgrund der Corona-Krise in Deutschland ausgesetzt werden. Das ist nun aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums bekanntgeworden. Finanzminister Scholz plant demnach im nächsten Jahr rund 96 Milliarden neue Schulden aufzunehmen. Schon im laufenden Jahr liegt die Neuverschuldung auf einem Rekordniveau von rund 218 Milliarden Euro.

Deutschland

18.09. 16:52

München über Grenzwert von 50

Die bayerische Landeshauptstadt München hat den wichtigen Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche leicht überschritten. Damit sind wieder verstärkte Schutzmaßnahmen möglich. Auch Würzburg und Kaufbeuren sowie die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Kulmbach kämpfen mit steigenden Zahlen. - Zudem wurden heute die Kontaktbeschränkungen für ganz Bayern bis zum 3 Oktober verlängert.

Bayern

18.09. 16:28

Neue Koordinierungsgruppe tagt im Landkreis Schwandorf

Am heutigen Freitag ist bislang kein neuer Fall bekannt geworden. Es bleibt bei 581 Fällen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 3,40. Erstmals tagte heute die Koordinierungsgruppe zur Bewältigung der Corona-Pandemie, die in allen Landkreisen in Bayern eingerichtet wurde. Sie ist vergleichbar mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz, die mit dem Ende des Katastrophenfalls am 17. Juni als aufgelöst galt. Auch die heutige Lagebesprechung fand als Videokonferenz statt.

Die Koordinierungsgruppe wird von Landrat Thomas Ebeling geleitet. Neben den mit der Pandemie direkt befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes gehören ihr die Inspektionsleiter der Polizeidienststellen, Ärzte aus den örtlichen Krankenhäusern, die Bundeswehr, das Technische Hilfswerk, die Sanitätsdienste Rotes Kreuz und Johanniter sowie die Feuerwehr an.

Die Koordinierungsgruppe plant und steuert das koordinierte Zusammenwirken der verschiedenen Stellen bei Ausbruchsgeschehen. Während die heutige Sitzung vorrangig der Konstituierung diente, ist dieses Gremium künftig spätestens immer dann einzuberufen, wenn die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis den Signalwert von 35 übersteigt.

Derzeit ist die Situation im Landkreis gut überschaubar und beherrschbar. Dabei muss immer wieder betont werden, dass sich dies leider auch schnell ändern könnte. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Schwandorf liegt mit 3,40 im Moment deutlich unter den Werten in der Oberpfalz (12,89) und in Bayern (20,71). Während es im August überwiegend Reiserückkehrer waren, die positiv getestet wurden, sind es jetzt Personen, die man keiner bestimmten Gruppe zuordnen kann. Bei einigen Reihentestungen, wie sie von der Landespolitik auch beworben wurden, wurden Personen positiv getestet, die keinerlei Symptome hatten.

Die beiden Vertreter der Krankenhäuser in Schwandorf und Burglengenfeld berichteten, dass sie derzeit keinen positiven Fall im Haus haben. Die Situation ist entspannt. Dass sich bei den infizierten Personen aktuell keine schweren Verläufe ergeben und es in den letzten Wochen auch keine weiteren Todesfälle gab, liegt am niedrigen Durchschnittsalter der Patienten von rund 30 Jahren.

Schwandorf

18.09. 16:05

„Die Menschen werden unvernünftiger und unvorsichtiger“: Steigende Fallzahlen und eine Vielzahl von Kontaktpersonen im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es in den letzten sieben Tagen (Stand 18.9., 10 Uhr) 18 Personen mit einem neuen positiven Test auf SARS-CoV2. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut LGL bei 17,88 (Stand 14.9., 10 Uhr).

Die Zahl der insgesamt seit Anfang März, dem Beginn der Pandemie in der Region, positiv getesteten Personen aus dem Landkreis Straubing-Bogen liegt damit laut den offiziellen Zahlen des LGL bei 612. 

Als aktuell infiziert gelten im Landkreis derzeit 21 Personen.

Die 21 aktuell Infizierten im Landkreis und die 18 Neuinfizierungen in den letzten sieben Tagen stellen Spitzenwerte seit Ende Mai und damit seit über drei Monaten dar. Kein Zufall, wie Dr. Thomas Lang, Stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes Straubing-Bogen, festgestellt hat. „Es gibt jetzt wieder vermehrt Fälle von Leuten mit Symptomen. Leider werden die Menschen unvorsichtiger und unvernünftiger und gehen mit Symptomen in die Arbeit, in die Schule, auf Veranstaltungen. Das haben wir jetzt bei den Kontaktermittlungen immer wieder feststellen müssen, dass dies einfach ignoriert wird.“ Die traurige Folge: Das Virus wird breit weitergetragen. Denn noch etwas hat man im Gesundheitsamt festgestellt: „Die Kontakte werden wieder mehr als noch vor ein paar Monaten. Jede Indexperson hat jetzt zumeist sehr viele Kontakte“, sagt Dr. Lang. Der wieder aufgenommene Schulbetrieb, die Rückkehr zu einem normalen Arbeitsbetrieb, auch die Erlaubnis von Festen und Veranstaltungen in bestimmtem größeren Rahmen – all das trägt dazu bei. 

Wer an potenziellen Covid-19-Symptomen wie Geschmacksverlust, Hals- und Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, Fieber leidet, sollte daher auf keinen Fall am öffentlichen Leben teilnehmen, sondern seinen Hausarzt kontaktieren. Dieser bespricht das weitere Vorgehen. Auch an der Teststation am Hagen in Straubing sind Zeitslots für symptomatische Bürger/innen eingerichtet, eine telefonische Anmeldung unter 0941/973-332 ist bei Testwünschen mit Symptomen nötig.

„Die steigenden Zahlen haben nicht unbedingt etwas mit vermehrten Testungen zu tun“, sagt Medizinalrat Ernest Fischmann aus dem Gesundheitsamt. Vielmehr werde durch die Kontakte ein größerer Personenkreis erreicht. Die nackten Fallzahlen, wenngleich auch steigend, stellen isoliert betrachtet, noch nicht das große Problem dar. Allerdings: Je mehr Fälle, umso mehr Kontaktpersonen (alleine am Mittwoch mussten gut 150 Personen im Landkreis ermittelt und informiert werden) und umso schwieriger ist es, die Infektionsketten einzugrenzen und zu unterbrechen. Trotz Verstärkung, unter anderem durch die Einstellung von Contact Tracing Teams (CTT), kommt das Gesundheitsamt an Kapazitäts- und Belastungsgrenzen. Sind diese überschritten, die Kontaktpersonen zu viel und die Infektionsketten nicht schnell zu isolieren, droht ein exponenzielles Wachstum. „Wir haben in diesem Jahr bereits gesehen, wie schnell das innerhalb weniger Tage gehen kann“, sagt Ernest Fischmann. Gerade deshalb ist die Sicht des Gesundheitsamts auf weitere Lockerungen derzeit sehr skeptisch. „Bei größeren Veranstaltungen besteht definitiv die Gefahr, dass bei positiven Fällen durch die hohe Anzahl der Kontaktpersonen keine ausreichende Kontaktpersonennachverfolgung zeitnah mehr stattfinden kann. Dies birgt ein erhebliches Risiko einer Weiterverbreitung der Infektion in erheblichem Umfang. Voraussetzung ist natürlich ohnehin, dass die Daten genauestens erfasst werden, um überhaupt eine Nachverfolgung für das Gesundheitsamt möglich zu machen“, gibt Dr. Lang mit Blick auf derzeit entsprechend bayernweit auftretende Fälle zu bedenken. Aufgrund der zahlreichen Kontaktpersonen ist davon auszugehen, dass auch im Landkreis in nächster Zeit weitere positive Fälle hinzukommen werden.

Niederbayern

18.09. 14:52

Weitere Fälle an einer Schule und einem Wohnheim in Stadt und Landkreis Regensburg 

Wie das Gesundheitsamt am Freitag, 18. September 2020, mitteilt, müssen am Gymnasium Neutraubling wegen eines bestätigen Covid-19 Falles 127 Schülerinnen und Schüler vorerst bis einschließlich 29. September dem Präsenz-Unterricht fernbleiben. Für sie wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die Lehrkräfte sind von der Maßnahme nicht betroffen. 

Nach einem positiven Testergebnis auf SARS-CoV-2 in einem Wohnheim in Schwabelweis läuft dort nun eine Reihentestung aller Mitarbeiter und Bewohner, da es sich um eine Gemeinschaftseinrichtung für Menschen mit Behinderung handelt. Drei Mitarbeiter und drei Bewohner der Einrichtung müssen darüber hinaus als Kontaktpersonen der Kategorie 1 sofort eine 14-tägige Quarantäne einhalten.

Regensburg Land

18.09. 14:34

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt sind am Donnerstagabend und Freitag elf Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Betroffen sind dabei auch Schulen in Dietfurt, Velburg und Parsberg mit einzelnen Klassen. Es handelt sich überwiegend um Kinder von Kontaktpersonen aus früheren Fällen. Aktuell sind damit 41 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 557.

Neumarkt

18.09. 14:32

Aktueller Stand zum Corona-Geschehen im Landkreis Cham 

Mit Stand 18.09.2020, 12.00 Uhr gab es seit dem 16.09.2020 keine weiteren Neuinfektionen mit dem Covid-19-Virus im Landkreis Cham. Die Zahl der Gesamtinfizierten bleibt demnach bei 497.

Für den Kindergarten Lam kann erfreulicherweise vermeldet werden, dass die gesamten Gruppen mittlerweile zum zweiten Mal getestet wurden und alle Tests negativ sind. Somit endet die Quarantäne dort mit Ablauf des 22.09.2020. Landrat Franz Löffler dankt allen Beteiligten – vor allem den Familien – für das entgegengebrachte Verständnis und die sehr gute Zusammenarbeit in dieser schwierigen Situation. 

Die Übrigen betroffenen Einrichtungen im Landkreis Cham werden nach Erhalt der Testergebnisse vermutlich ebenfalls ihren Betrieb wieder aufnehmen können. 

Bezüglich der Teststation auf dem Volksfestplatz in Cham wird darauf hingewiesen, dass diese auch morgen, Samstag (19.09.2020) von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet ist. 

Um einen reibungslosen Ablauf der Tests zu gewährleisten, muss zwingend eine Vorabregistrierung durch die zu testenden Personen digital erfolgen: https://corona.centogene.com/login . Eine Registrierung vor Ort am Volksfestplatz ist zu zeitaufwändig und wird allenfalls in begründeten Einzelfällen möglich sein. Die Testzeiten sind von 10.00 bis 15.00 Uhr. Termine werden nicht vergeben. Eine genaue Anleitung zur Vorabregistrierung finden Sie auf der homepage des Landratsamtes Cham (www.landkreis-cham.de).  

Cham

18.09. 13:49

Quarantäne für Schüler nach Corona-Ausbruch beendet - Arzt angezeigt

Nach einem Corona-Ausbruch, der auf einen Arzt im Landkreis Deggendorf zurückgehen könnte, sind mehrere Kontaktpersonen einer infizierten Schülerin vorzeitig aus der Quarantäne entlassen worden. Alle 145 Tests an der Realschule Schöllnach seien negativ ausgefallen, teilte das Landratsamt Deggendorf am Freitag mit.

Da die betroffenen Schüler höchstens 30 Minuten mit der infizierten Klassenkameradin im Bus saßen und keinen direkten Kontakt mit ihr hatten, habe das Gesundheitsamt die Quarantäne nach Absprache mit dem Gesundheitsministerium am Donnerstagabend beendet. Die Schüler seien am Freitag wieder im Unterricht gewesen, sagte ein Sprecher des Landratsamts. Vorerst weiter in Quarantäne bleiben müssten dagegen Schüler eines «Bücherteams», die mit der Infizierten direkten Kontakt hatten.

Für die Infektion der Schülerin könnte ein Arzt aus dem Landkreis Deggendorf verantwortlich sein, der trotz Krankheitssymptomen weiter behandelt haben soll. Landrat Christian Bernreiter (CSU) hat den Mann deshalb angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf will bis Ende der Woche prüfen, ob Ermittlungen gegen den Mediziner eingeleitet werden. Nach dem Corona-Ausbruch standen zunächst 275 Menschen unter Quarantäne, fünf Kontaktpersonen des Arztes wurden positiv auf das Virus getestet. 

Niederbayern

18.09. 11:39

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 21 (Verteilung auf die Gemeinden siehe Tabelle). Es gibt 1.394 Kontaktpersonen, davon sind 656 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert. 601 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 17.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

18.09. 11:25

Nach Oktoberfestabsage: «WirtshausWiesn» startet - Ex-OB-Ude zapft an

Trotz der coronabedingten Absage des Oktoberfests rüsten sich Wirte in München für einen Anstich. In vielen Wirtshäusern werden zum ursprünglich geplanten Wiesnstart am Samstag um 12.00 Uhr Bierfässer angestochen. Mit der «WirthausWiesn» wollen gut 50 Wirte bis 4. Oktober ein wenig Oktoberfeststimmung schaffen. Angesichts steigender Zahlen schauen sie auf die Corona-Regeln. «Wir sind ausreserviert - früher hätte ich dann 600 Leute im Haus gehabt, heute sind es vielleicht 300 - wir achten auf die Abstände, drinnen und draußen», sagt der Sprecher der Innenstadtwirte vom Augustiner Klosterwirt, Gregor Lemke. Auch am Nockherberg und bei Wiesnwirtesprecher Peter Inselkammer im Ayinger am Platzl gibt es für Samstag keine Plätze mehr. «Es ist eine rege Nachfrage da.» Für die «WirtshausWiesn» gelten wie für alle gastronomischen Betriebe die Regelungen der Staatsregierung zum Infektionsschutz, unterstrich Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Dies gelte «unabhängig davon, ob Wiesnbier oder Wiesnschmankerl serviert werden». Alle, die feiern wollten, bat Reiter um Einhaltung der Corona-Regeln. Aus Sorge um mögliche private Ersatzpartys mit hohem Infektionsrisiko hat die Stadt Samstag auf der Theresienwiese ein Alkoholverbot verhängt. Während sich Reiter als sonst zuständiger OB des Anzapfens enthält, will sein Vorgänger Christian Ude (SPD) im Bahnhofsviertel anzapfen, und Ex-Wiesnchef Josef Schmid (CSU) im Augustiner am Platzl. Die Münchner Gastronomen knüpfen mit der «WirtshausWiesn» an das erste Oktoberfest 1810 an. Damals wurde auf der Theresienwiese eine königliche Hochzeit mit Pferderennen gefeiert. Gegessen, getrunken und gesungen wurde aber in den Wirtshäusern der Stadt. (dpa)

Bayern

18.09. 09:41

Große Nachfrage bei Bootsbauern trotz Corona-Krise

Deutsche Bootshersteller profitieren in der Corona-Krise von der großen Zahl an Deutschland-Urlaubern. «Nach dem strengen Lockdown bis Ende April haben die Sommermonate den Ausfall vielerorts mehr als wettgemacht», sagte der Geschäftsführer des Deutschen Boots- und Schiffbau-Verbands, Claus-Ehlert Meyer. Manche Hersteller berichten von Auftragssteigerungen von bis zu 70 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Besonders Einsteigerprodukte wie kleine Motorboote, deren Fahrer keinen Führerschein benötigen, seien gefragt. «Der Markt ist durch neue Kunden tatsächlich vergrößert worden», sagte Meyer. «Viele haben wohl schon lange über einen Kauf nachgedacht und jetzt das Geld vom stornierten Urlaub dafür genutzt.» Die Branche blicke deshalb «nicht pessimistisch» auf das kommende Jahr. (dpa)

Deutschland

18.09. 08:46

Über 30 Millionen Corona-Fälle weltweit

Die Zahl der Corona-Fälle auf der ganzen Welt hat die 30-Millionen-Schwelle überschritten. Das geht aus Daten der Johns Hopkins Universität hervor. Die Zahl der Toten liegt demnach bei mehr als 943 000. In Deutschland ist zuletzt der höchste Wert an Neuinfektionen seit vier Monaten festgestellt worden.

WELT

18.09. 08:37

Kultusminister Piazolo zieht nach ersten beiden Schulwochen Bilanz

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) zieht heute (10.00 Uhr) in München Bilanz über die ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres. Dabei dürfte es vor allem um die Frage gehen, ob die derzeit an allen weiterführenden Schulen geltende Maskenpflicht im Unterricht verlängert wird oder nicht. Piazolo hatte angedeutet, dass diese «Zumutung» wohl wie geplant Ende dieser Woche auslaufen wird. Die unbefristet angeordnete Maskenpflicht für Lehrer wie Schüler jeglichen Alters auf dem gesamten Grundstück der jeweiligen Schule steht allerdings aktuell nicht zur Debatte. (dpa)

Bayern

18.09. 06:00

Österreich verschärft seine Corona-Maßnahmen

Der Grund sind die steigenden Infektionen in dem Land. Treffen im öffentlichen Raum werden auf zehn Personen beschränkt, heißt es von der Regierung. Und auf Märkten und in Kirchen muss Maske getragen werden. Zuletzt hatte das Auswärtige Amt für Wien eine Reisewarnung herausgegeben.

WELT

18.09. 05:57

Längere Terminvereinbarung für Corona-Test

Wer sich im Testzentrum des Landkreises Regensburg auf Corona testen lassen möchte, braucht einen Termin. Und die Vereinbarung für so einen Termin ist jetzt länger möglich. Ursprünglich konnte man sich telefonische nur zwischen 8.30 Uhr und 11 Uhr melden, jetzt ist eine Anmeldung zusätzlich von 12 bis 16.30 Uhr möglich. Der Zeitkorridor für die Tests selbst bleibt unverändert von 8.30 bis 11 Uhr. Das Testzentrum befindet sich auf dem Parkplatz des Landratsamts.

Regensburg Land

17.09. 19:03

FC Bayern eröffnet 58. Bundesligasaison gegen Schalke ohne Fans

Nur 26 Tage nach dem Champions-League-Gewinn eröffnet der FC Bayern München mit einem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 die 58. Saison der Fußball-Bundesliga. Der traditionelle Auftakt mit dem deutschen Meister sollte eigentlich vor 7500 Zuschauern ausgetragen werden. Aber steigende Corona-Infektionszahlen in der bayerischen Landeshauptstadt verhindern das Ende der Geisterspiele in der Allianz Arena. Diese sollte zumindest wieder zu zehn Prozent gefüllt werden.

Die Bayern gehen mit ihrem neuen Star und Ex-Schalker Leroy Sané als klarer Favorit in die Partie, auch wenn das Team von Trainer Hansi Flick eine extrem kurze Vorbereitung hinter sich hat. «Wenn man das Triple geholt hat, hat man auch weiter Ziele», sagte Flick. Die Münchner müssen die Titel in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League verteidigen. Gespannt sein darf man auch auf die sportlich und finanziell krisengeplagten Schalker, die zuletzt im Januar ein Bundesligaspiel gewinnen konnten. Es folgten 16 sieglose Partien.

Bayern

17.09. 19:02

Höchster Wert seit vier Monaten

In Deutschland gibt es den höchsten Wert an Corona-Neuinfektionen seit vier Monaten. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter gut 2200 neu-bekannte Fälle gemeldet. Der Berliner Virologe Drosten sagt, es sind nicht mehr Reiserückkehrer, die die Zahlen steigen lassen - vielmehr würden sich die Menschen im Inland anstecken. Das müsse man weiter kontrollieren. Es handele sich nicht um eine beliebige Schwankung. Deutschland sei wieder im Anstieg, so Drosten. 

Deutschland

17.09. 19:00

Passau mit schärferen Corona-Maßnahmen

Die niederbayerische Stadt Passau hat mit einem besonders starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen zu kämpfen. Die 7-Tages-Inzidenz hat hier den Signalwert von 35 überschritten. Wie es auf der Website der Stadt heißt, tritt noch heute eine Allgemeinverfügung in Kraft. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich testen lassen und können die 14-tägige Quarantäne nur mit einem negativen Ergebnis verkürzen. Im öffentlichen Raum sind zudem nur noch Gruppen von maximal fünf Personen erlaubt. 

Niederbayern

17.09. 16:53

Eine Quarantäne an Schwandorfer Mädchenrealschule aufgehoben

Am heutigen Donnerstag ist ein neuer Fall aus Neunburg vorm Wald zu vermelden. Die Statistik umfasst demnach 581 Fälle im Landkreis.

Wie gestern berichtet, wurde an der Mädchenrealschule in Schwandorf für eine Klasse Quarantäne bis zum 25. September angeordnet und für eine andere Klasse eine vorläufige Quarantäne bis zum Vorliegen eines Testergebnisses Da dieses Ergebnis negativ ist, wurde die Quarantäne für die zweite Klasse heute wieder aufgehoben.

Schwandorf

17.09. 15:17

Zwei neue Infektionsmeldungen im Kreis Regen

Nachdem das Landratsamt bereits am Vormittag ein positives Coronatestergebnis gemeldet  hatte, meldet die medizinische Abteilung am Nachmittag einen weiteren Fall.  Die Person vom Vormittag hatte im Heimatland Urlaub gemacht und sich dort am Tag vor der Abreise testen lassen. Obwohl der Test negativ war, hatte sie noch eine Testung am Flughafen gemacht und der Test war nun positiv. Die Person hatte sich bis zur Vorlage des Testergebnisses selbst freiwillig häuslich isoliert, so dass auch an der Arbeitsstelle keine Kontaktpersonen generiert wurden. Der Betroffene am Nachmittag hatte sich geschäftlich im Ausland aufgehalten und sich nach der Rückkehr freiwillig testen lassen. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 39 neue bestätigte Fälle und insgesamt 235 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

17.09. 13:10

Keine Neue Coronavirus-Infektionen im Kreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Aktuell sind damit 30 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 546.

Neumarkt

17.09. 12:09

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19 (Verteilung auf die Gemeinden siehe Tabelle). 

Es gibt 1.347 Kontaktpersonen, davon sind 654 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortag) registriert.

601 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 16.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

17.09. 11:12

Landkreis Passau: Corona-Ausbruch nach Krankenhauspanne und Hochzeit

Mehr als 30 Corona-Fälle stehen möglicherweise im Zusammenhang mit einer Hochzeit nach einer Panne im Krankenhaus Vilshofen. «Aus der Hochzeitsgesellschaft direkt haben sich bisher rund 25 Infektionsfälle bestätigt», teilte ein Sprecher des Landratsamts Passau am Donnerstag auf Anfrage mit. Zudem seien acht Personen positiv getestet worden, die im Kontakt mit Hochzeitsgästen gestanden hätten. Zwei Personen sind in stationärer Behandlung. Zuvor hatte es eine Testpanne im Krankenhaus Vilshofen gegeben, bei der zwei Personen mit Symptomen zunächst nicht getestet und isoliert wurden, wie das Krankenhaus bestätigte. Mehrere Medien berichten über einen familiären Zusammenhang zwischen einer Patientin und der Hochzeit. Vom Landratsamt heißt es dazu: Ein Kausalzusammenhang werde sich nie zweifelsfrei feststellen lassen. Vermutungen dazu müssten daher Spekulation bleiben. Die Familie der Braut stellt diesen Zusammenhang allerdings her: Ihr Vater sagte der «Passauer Neuen Presse»: «Hätten wir das Ergebnis vorher gehabt, hätten wir die Hochzeit natürlich abgeblasen.» Das Landratsamt äußerte sich dazu zunächst nicht. (dpa)

Niederbayern

17.09. 10:47

UEFA berät über Corona-Auswirkungen auf Supercup-Spielort Budapest

Nach der Einstufung des Spielortes Budapest als Risikogebiet prüft die Europäische Fußball-Union die Auswirkungen auf die Supercup-Partie zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla. Nach dpa-Informationen berät die UEFA am Donnerstag. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) hatte Budapest am Mittwochabend in die Liste der für touristische Reisen zu stark von der  Corona Pandemie betroffenen Gebiete aufgenommen. Entsprechend wurde eine Reisewarnung ausgesprochen. Die UEFA hatte geplant, das Spiel des deutschen Triple-Gewinners gegen den Europa-League-Sieger am 24. September vor Zuschauern auszutragen. In die Puskás Arena sollten bis zu 30 Prozent der Stadionkapazität von 67 000 Menschen eingelassen werden. Der FC Bayern wurde von der RKI-Nachricht ebenso überrascht. Rund 3000 Tickets stehen dem Champions-League-Sieger für Fans zur Verfügung. Der Verein hat sogar im Vorfeld des Spiels eine Möglichkeit für kostenlose Corona-Tests der mitreisenden Anhänger organisiert. Wie jetzt weiter verfahren wird, ist offen.Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat. Auch Ungarn hatte aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus bereits seine Schutzvorkehrungen verstärkt. Bereits am 1. September war eine Grenzsperre für Ausländer in Kraft getreten: Ausnahmen gelten für Diplomaten und Geschäftsreisende. In Ungarn ist die Zahl der Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 kräftig gestiegen. (dpa)

WELT

17.09. 09:26

Neuer Corona-Fall im Landkreis Regen

Ein neues positive Coronatestergebnisse meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Die Person hatte im Heimatland Urlaub gemacht und sich dort am Tag vor der Abreise testen lassen. Obwohl der Test negativ war, hatte sie noch eine Testung am Flughafen gemacht und der Test war nun positiv. Die Person hatte sich bis zur Vorlage des Testergebnisses selbst freiwillig häuslich isoliert, so dass auch an der Arbeitsstelle keine Kontaktpersonen generiert wurden. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 38 neue bestätigte Fälle und insgesamt 234 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

17.09. 08:27

Kinobranche fordert weniger strenge Abstandsregeln

Die von der Corona-Pandemie gebeutelte Kinobranche hat für die Kinos «Abstandsregelungen mit Augenmaß» gefordert. «Wir appellieren an die Politik, die Abstandsregeln bundesweit auf einen Sitzplatz zwischen Besuchergruppen zu reduzieren, ohne Maskenpflicht am Platz während des Films», heißt es in einer Erklärung zur 20. Filmkunstmesse Leipzig. Dort treffen sich laut der Mitteilung zum ersten Mal seit langem über 700 Kinobetreiber, Filmverleiher und Filmschaffende aus ganz Deutschland. In den meisten Bundesländern gilt demnach noch der Abstand von 1,50 Metern zwischen den Besuchern im Saal. Die Auslastung sei auf 25 bis 30 Prozent beschränkt. «Dies kommt praktisch einem Berufsverbot gleich», so die AG Kino-Gilde Deutscher Filmkunsttheater. Die Bundesländer Sachsen und Nordrhein-Westfalen hätten bereits eine solche Regelung umgesetzt, wie sie der Verband nun einheitlich will. Gilde-Chef Christian Bräuer, in Berlin Betreiber der Yorck-Kinos, hat sich bereits vor Monaten für neue Abstandsregeln ausgesprochen. Der Verband sieht darin die Grundlage für die Wiederbelebung des Kinomarkts in Deutschland, der mehr als 1400 mittelständische Betriebe umfasse. Andernfalls werde die Filmwirtschaft großen Schaden nehmen. Der Verband listete die Hygiene-Maßnahmen der Kinos auf und betonte, die Betreiber seien sich ihrer Verantwortung voll bewusst. (dpa)

Deutschland

17.09. 06:08

Deutschland erklärt mehrere europäische Städte zu Risikogebiete

Wien, Budapest und weitere Teile vieler europäischer Länder - Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für zusätzliche Städte und Regionen in Europa herausgegeben. Das bedeutet nicht, das Reisen dorthin verboten sind. Aber die Reisewarnung soll Urlauber abschrecken. Vorher wurden die Regionen als Risikogebiete eingestuft, weil dort die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt deutlich gestiegen ist.

Deutschland

16.09. 19:23

Erstmal keine dritte Startbahn am Münchner Flughafen

Die umstrittene dritte Startbahn am Münchner Flughafen soll weitere fünf Jahre auf Eis gelegt werden - Bis 2028. Bayerns Ministerpräsident Söder nannte als Grund dafür die massiven Einbrüche im Luftverkehr wegen der Corona-Krise. Das Projekt ist seit Jahren unter den Regierungsparteien umstritten und auch die Münchner hatten sich in einem Bürgerentscheid schon dagegen ausgesprochen.

Bayern

16.09. 19:22

Brauer fordern Hilfen

Angesichts eines stark gesunkenen Bierabsatzes in der Corona-Pandemie fordert der Deutsche Brauer-Bund mehr staatliche Hilfen. Einzelne Betriebe hätten in den vergangenen Monaten Umsatzrückgänge von mehr als 70 Prozent einstecken müssen. Das sei existenzbedrohend, so der Verband. Die Brauer fordern unter anderem, dass die Mehrwertsteuersenkung über das Jahr hinaus beibehalten wird.

Deutschland

16.09. 19:22

Keine weiteren Corona-Fälle in Garmisch-Partenkirchen

Weitere Erleichterung in Garmisch-Partenkirchen. Die Massentests nach der Kneipentour einer mit dem Coronavirus infizierten Amerikanerin haben kein weiteres positives Ergebnis erbracht. Zu den drei bekannten Fällen sei keiner hinzugekommen, teilte das Landratsamt mit, nachdem die letzten 300 der 1000 Tests ausgewertet wurden. - Den Fall untersucht auch die US-Armee.

Bayern

16.09. 19:21

Deutschland erklärt Wien zum Corona-Risikogebiet

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung die österreichische Hauptstadt Wien zum Risikogebiet erklärt. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, in der nun auch das Bundesland Wien als einziges Risikogebiet in Österreich aufgeführt wird. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat. Meist folgt kurz nach der Einstufung als Risikogebiet eine entsprechende Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

WELT

16.09. 19:12

Höchster Tagesewert an Corona-Fällen im Kreis Straubing-Bogen seit langem

Am Mittwoch sind weitere Corona-Fälle an Schulen im Landkreis Straubing-Bogen bekannt geworden. So hat sich der Corona-Verdachtsfall vom Dienstag an der Albertus-Schule in Oberalteich (Stadt Bogen) durch ein positives Ergebnis bestätigt. Die Klasse der Indexperson und die betroffenen Lehrkräfte sind in häuslicher Isolation. Betroffen ist auch fast die gesamte Q 12 des Veit-Höser-Gymnasiums in Bogen - 69 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrkräfte. Dort gab es ebenfalls einen positiven Test und die betroffenen Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte als KP 1 sind nun in häuslicher Quarantäne.

Mit insgesamt sieben bestätigten neuen positiven Corona-Fällen im Landkreis Straubing-Bogen am Mittwoch ist der höchste Tageswert seit Mai im Landkreis zu verzeichnen. So mussten vom Gesundheitsamt alleine am Mittwoch rund 150 Kontaktpersonen im Landkreis ermittelt und kontaktiert werden.

„Es treten jetzt wieder vermehrt symptomatische bzw. leicht symptomatische Fälle mit einer deutlich größeren Zahl an Kontaktpersonen als noch vor einiger Zeit auf“, sagt Ernest Fischmann vom Gesundheitsamt Straubing-Bogen und appelliert an die Vernunft der Bevölkerung: „Menschen mit Symptomen sollten dies nicht unterschätzen und entsprechend vorsichtig sein und sich und andere schützen und nicht durch Unvernunft das Virus verbreiten.“

 

Niederbayern

16.09. 17:20

Aktueller Stand zu Covid 19 im Landkreis Cham 

Am 15.09.2020 wurden dem Gesundheitsamt Cham 5 weitere positive Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl erhöht sich damit auf 497. Von diesen musste bisher keiner stationär aufgenommen werden. In allen Fällen hat das Gesundheitsamt Cham die weiteren Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Maßnahmen eingeleitet.

Am heutigen Tag wurden mit Stand 12.00 Uhr keine weiteren Fälle gemeldet. 

Die bisher durchgeführten Nachtestungen der in den letzten Tagen betroffenen Kindergärten und Schulen erbrachten keine weiteren Fälle. Die Kontaktpersonen bleiben weiter in Quarantäne. Erfreulich ist, dass in diesen Einrichtungen die Hygienekonzepte augenscheinlich wirksam umgesetzt wurden und werden. In den verschiedenen Einrichtungen werden noch weitere Nachtestungen durchgeführt, bevor diese wieder ihren Betrieb aufnehmen können. 

Bei den positiv auf COVID-19 getesteten handelt es sich um eine kleine Wandergruppe und einen Busfahrer. Da dieser auch Schulkinder befördert hatte, wurde diesen eine Testung empfohlen. Ein Großteil dieser Kinder wurde bereits getestet. Als sehr hilfreich hat sich hier das neu errichtete Testzentrum am Volksfestplatz in Cham erwiesen. 

Am ersten Testtag wurden dort 80 Personen getestet, heute ca. 150. Innerhalb von 24 Stunden wurden die Testergebnisse, soweit bekannt, den Betroffen mitgeteilt. 

Da immer noch weitere Covid-19-Fälle hinzukommen, befinden sich derzeit ca. 200 Kontaktpersonen und positiv getestete im Landkreis Cham in Quarantäne. Landrat Franz Löffler appelliert deswegen an die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Hygienevorschriften in allen Lebensbereichen weiterhin genauestens einzuhalten.

Cham

16.09. 17:11

Sieben Corona-Infektionen am Klinikum Deggendorf

Am Donauisar-Klinikum Deggendorf haben sich sechs Patienten und ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden keine neuen Patienten auf die betroffene Station verlegt. Die infizierten Patienten werden auf der Corona-Station betreut, der Mitarbeiter ist in Quarantäne, wie die Klinikleitung am Mittwoch mitteilte. «Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen bei den Patienten keine gravierenden Gesundheitsgefahren aufgrund der Infektion.»

Nun würden alle Mitarbeiter und Patienten, die Kontakt zu den Infizierten hatten, regelmäßig getestet. «Die Hygienemaßnahmen sind im ganzen Haus nochmals verschärft worden, um eine größere Sicherheit zu erreichen.» Auch gebe es insgesamt mehr Testungen auf das Virus Sars-CoV-2. Zu den Vorsichtsmaßnahmen gehört auch, dass die infizierten Patienten keinen Besuch mehr erhalten dürfen. In allen anderen Bereichen des Krankenhauses wurden die Besuche auf ein Mindestmaß reduziert. 

Niederbayern

16.09. 16:24

Zwei Schulklassen in Schwandorf in Quarantäne

Seit Montag gibt es im Landkreis Schwandorf drei neue Infektionen, womit die Gesamtzahl auf 580 ansteigt. Der gestrige Fall betrifft Maxhütte-Haidhof, die heutigen Fälle Neunburg vorm Wald und Schwandorf.

Eine der heute bestätigten Infektionen betrifft eine Schülerin der Mädchenrealschule St. Josef in Schwandorf. Bei einer anderen Schülerin liegt das Testergebnis noch nicht vor, ein positives Ergebnis ist aber nicht auszuschließen. Deshalb wurde heute eine Klasse mit 21 Schülerinnen bis mindestens zum 25. September in Quarantäne geschickt und eine weitere Klasse mit 29 Schülerinnen vorläufig bis zum Vorliegen des Testergebnisses. Der Fristablauf am 25. September ergibt sich aus der üblichen 14-Tage-Regelung, gerechnet ab dem letzten Kontakt mit dem bestätigten COVID-19-Fall (vgl. unsere Pressemitteilungen Nrn. 114 und 115 vom 19. und 20. August). Alle beteiligten Lehrkräfte und Schülerinnen werden durch das Gesundheitsamt zeitnah abgestrichen. 

Schwandorf

16.09. 15:22

Zweitliga-Auftakt Regensburg gegen Nürnberg vor 3042 Zuschauern

Der SSV Jahn Regensburg und der 1. FC Nürnberg können die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag (18.30 Uhr) vor 3042 Fans eröffnen. Diese Zuschauerzahl gaben die Oberpfälzer am Mittwoch für das Heimspiel im Jahnstadion bekannt.

Nach den politischen Entscheidungen vom Dienstag dürfen in der Corona-Krise die Stadien vorerst wieder mit 20 Prozent der Kapazität gefüllt werden. Die verfügbaren Karten gingen laut Jahn an die Anhänger, die bis zum Mittwoch eine Dauerkarte erworben hätten. Gästefans sind bei dem Probebetrieb nicht zugelassen.

Bei der Partie wird nach Vereinsangaben das schon Anfang August eingereichte Schutz- und Hygienekonzept des Jahn Anwendung finden. Nach diesem hätten maximal sogar bis zu 5096 Zuschauer in der heimischen Arena zugelassen werden können.

Regensburg Stadt

16.09. 11:53

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 16. Es gibt 1.302 Kontaktpersonen, davon sind 651 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 601 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 15.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

16.09. 11:26

Umfrage: Europäische Telefonzentralen wegen Corona überlastet

- Über die Hälfte der Kunden beklagen "lange Wartezeiten", fast ein Drittel "total enttäuscht".

- Beinahe die Hälfte der Verbraucher hat positive Erfahrungen mit Telefoncomputern gemacht.

Corona hat die Telefonzentralen von Unternehmen und Behörden an ihre Grenzen und teilweise zum Erliegen gebracht. So lässt sich eine aktuelle europäische Umfrage der Schweizer Spitch AG zusammenfassen. Durch den Lockdown, die Reisebeschränkungen und die Einführung von Home Office wurden die Kundenbetreuungsabteilungen mit Anfragen wie beispielsweise Reisestornierungen, Arzt- und Arbeitsterminen sowie geänderten Öffnungszeiten überhäuft. 53 Prozent der gut 100 befragten Verbraucher in mehreren europäischen Ländern einschließlich Deutschland beklagten "lange Wartezeiten". Ein knappes Drittel (32 Prozent) musste eigenen Angaben zufolge mehrmals anrufen, mehr als ein Viertel (26 Prozent) beschwerte sich über unzulängliche Antworten. 56 Prozent der Anrufer zeigten zwar Verständnis für die außergewöhnliche Situation durch die Pandemie. Dennoch würde gut die Hälfte den Wechsel zu einem Konkurrenten erwägen, wenn der Stau in den Telefonzentralen weiter anhält, hat die Umfrage ergeben. Beinahe ein Drittel äußerte sich "total enttäuscht". Wie stehen die Verbraucher "Telefonrobotern" als Abhilfe gegenüber, wollte die auf Sprachdialogsysteme spezialisierte Spitch AG wissen. Beinahe die Hälfte (48 Prozent) der Befragten waren eigenen Angaben zufolge während der Pandemie schon einmal mit einem Sprachcomputer konfrontiert und stufen den Service als positiv ein - jedenfalls im Vergleich zu einer Warteschleife, bei der einfach niemand abhebt. Gut zwei Drittel erwarten, dass ein Telefonsystem die Wartezeit drastisch reduziert und kompetenter Auskunft geben kann als ein menschlicher Ansprechpartner. Genau daran knüpfen die Befragten Bedingungen: 73 Prozent meinen, dass die Sprachcomputer verbessert werden sollten, um die Anfragen noch besser zu verstehen, und 72 Prozent legen Wert darauf, dass die Weiterleitung an einen Sachbearbeiter aus Fleisch und Blut möglich ist, wenn sich das Anliegen als kompliziert erweist. Ein gutes Drittel (34 Prozent) begrüßt es zudem, wenn Anfragen aus unterschiedlichen Kommunikationskanälen zusammengeführt werden können, also der Sprachcomputer beispielsweise die E-Mail kennt, die der Anfrager zuvor geschickt hat. 17 Prozent legen Wert darauf, dass das System mit einer "natürlichen menschlichen" Stimme spricht, für 18 Prozent ist die Sicherheit der Kommunikation von Bedeutung. Angesichts des Chaos an den Telefonen suchten laut Spitch-Umfrage 48 Prozent der Verbraucher zunächst im Internet nach Antworten. 38 Prozent wollten telefonieren, 25 Prozent verständigten sich per E-Mail und 23 Prozent suchten in interaktiven Chats nach Auskünften. (ots)

WELT

16.09. 11:12

Umfrage: Kinder werden zu wenig berücksichtigt

Gut 70 Prozent der Menschen in Deutschland sehen die Interessen der Kinder in der Corona-Pandemie nicht ausreichend berücksichtigt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks hervor. Eine Mehrheit der Befragten glaubt außerdem, dass die Bildungschancen von Kindern in der Krise gesunken sind.

Deutschland

16.09. 10:58

Immer mehr Corona-Fälle

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter an. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert-Koch-Institut rund 1.900 Infektionen innerhalb eines Tages. Das sind etwa 500 mehr als gestern. Das RKi schätzt, dass ein Infizierter im Schnitt etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Deutschland

16.09. 07:40

Corona-Maske kann Täter-Identifizierung erschweren

Das Tragen einer Corona-Alltagsmaske kann nach Einschätzung von Ermittlern die Identifizierung von Straftätern erschweren, verhindert sie aber nicht automatisch. Bei der Gesichtserkennung sei vor allem auch die Augenpartie wichtig, sagte Bernhard Egger vom bayerischen Landeskriminalamt (LKA) in München, wo die Ermittler viel mit Gesichtsprogrammen zur Identifizierung von Verdächtigen arbeiten. Nach Einschätzung des hessischen Landeskriminalamtes in Wiesbaden wird das Wiedererkennen von Verdächtigen durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zwar erschwert. «Allerdings lassen Aufnahmen von Überwachungskameras grundsätzlich auch andere Merkmale zur Identifizierung zu», teilte das LKA mit und nannte als Beispiele Größe, Statur, Kleidung oder Schuhe. «Grundsätzlich ist zu sagen, dass Videoüberwachungssysteme ein wirksames Mittel - auch zu Zeiten der Corona-Pandemie - zur Aufklärung von Straftaten sind.» (dpa)

Bayern

16.09. 06:22

Impfstoff voraussichtlich erst Mitte des nächsten Jahres

Die Bundesregierung geht davon aus, dass es einen Impfstoff gegen Corona für die breite Masse erst Mitte des Jahres geben wird. Gesundheitsminister Spahn sagte, man wolle einen sicheren und wirksamen Impfstoff und nicht per se die Ersten sein. Gerade beim Impfen komme es sehr auf Vertrauen an, so Spahn weiter. Und er betonte noch einmal, dass es in Deutschland keine Impfpflicht geben werde.

Deutschland

15.09. 18:46

Fans dürfen wieder ins Stadion - jedenfalls teilweise

Die Zeit der Geisterspiele im deutschen Profisport ist vorbei. Die Bundesländer einigten sich heute auf eine einheitliche Rückkehr der Fans in die Stadien. Pünktlich zum Saisonstart der Fußball Bundesliga einigten sich die Bundesländer auf einen sechswöchigen Testbetrieb. Dabei sollen die Stadien und Sporthallen in Deutschland zu jeweils 20 Prozent gefüllt werden. Die Zulassung soll aber abhängig von der Corona-Situation am jeweiligen Spielort sein. Liegt die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner über 35 solle in der Regel keine Freigabe erfolgen. Damit könnte der Saisonauftakt am Freitag zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 trotzdem zum Geisterspiel werden. Die Sieben-Tages-Inzidenz in München liegt aktuell bei 40.

Deutschland

15.09. 18:27

Corona-Verdachtsfall an der Albertus-Schule in Oberalteich

An der Albertus-Schule in Oberalteich (Stadt Bogen) ist am Dienstag ein Corona-Verdachtsfall einer Schülerin aufgetreten. Die betroffene Klasse wurde vorsorglich in Quarantäne geschickt, am Mittwoch, 16. September, findet für die betroffene Klasse kein Unterricht statt. Die weitere Vorgehensweise ist vom Ergebnis der SARS-CoV-2-Untersuchung der Verdachtsperson abhängig. Dieses Ergebnis wird im Laufe des Mittwoch erhofft.

Niederbayern

15.09. 16:17

Zwei neue Infektionsmeldungen im Kreis Regen

Zwei neue positive Coronatestergebnisse meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Beide Personen sind bereits als Familienmitglieder zu einem bekannten Fall in Quarantäne. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 37 neue bestätigte Fälle und insgesamt 233 bestätigte.  Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

15.09. 16:16

Söder bekräftigt: Einheitliche Regelungen für Fan-Rückkehr

Vor neuen Beratungen über eine Fan-Rückkehr in Stadien schon am Wochenende hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Forderung nach einer bundeseinheitlichen Linie bekräftigt. «Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche Regelung bekommen», sagte Söder am Dienstag am Rande einer Klausurtagung der CSU-Fraktion im Landtag in München. Alle andere wäre «für die Liga und die Akzeptanz sehr schwierig». Zudem gehe es nicht nur um Fußball, sondern auch um Volleyball, Handball oder Eishockey.

Die Chefs der Staatskanzleien der Länder wollten an diesem Dienstag (16.00 Uhr) erneut über Zuschauer in Stadien und Sporthallen beraten. Söder wollte aber nicht prognostizieren, ob eine Lösung gelingt. «Es gibt noch kein Ergebnis, und es kann auch noch scheitern», sagte er. 

Söder fügte aber auch hinzu, ein Probeverfahren könne man «schweren Herzens vielleicht machen». «Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart.» Dann müsse man einige Wochen lang beobachten, ob es in der Praxis funktioniere. «Und dann werden wir sehen, ob man sich daran hält oder nicht.» Klar sei: Es brauche eine Maskenpflicht zumindest bis zum Platz, es brauche Abstand und Hygienemaßnahmen. Und auch der Zugang in die Stadien müsse sauber geregelt werden.

«Ich sage Ihnen ganz offen, ich hätte noch ein halbes Jahr ohne Zuschauer locker aushalten können», sagte Söder. Er spüre aber «den tiefen Wunsch vieler Menschen danach». Deswegen müsse man die Wünsche und die Sicherheitsinteressen in eine vernünftige Balance bringen.

Deutschland

15.09. 15:56

Nur wenige weiter Infizierte in Garmisch-Partenkirchen

Nach der Kneipentour einer mit dem Coronavirus infizierten 26-Jährigen in Garmisch-Partenkirchen sind bisher nur drei weitere Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Etwa 1000 Menschen hatten sich deshalb testen lassen. Dabei handelt es sich laut Garmisch-Partenkirchens Landrat Anton Speer um die getesteten Personen vom Wochenende - Die Ergebnisse der Tests von gestern sollen im Laufe des heutigen Tages vorliegen. Unter den positiv getesteten Personen sind ein Mitarbeiter der Bar Peaches und zwei Besucher des Irish Pub am Rathausplatz. Die Ermittlungen seien zudem sehr schwierig, weil die Menschen bei der Gästeregistrierung teils falsche Namen und Telefonnummern eingetragen hätten, so die Behörden.

Bayern

15.09. 15:16

Spahn rechnet mit Corona-Impfstoff ab nächstem Jahr

Bundesgesundheitsminister Spahn und Forschungsministerin Karliczek haben über den aktuellen Stand der Corona-Impfstoffforschung informiert. Das Bundesforschungsministerium hatte ein Sonderprogramm über 750 Millionen Euro für die Forschung in Deutschland aufgelegt. Beide gehen weiter davon aus, dass es im kommenden Jahr einen Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten sich in Deutschland demnach 55 bis 65 Prozent der Bürger impfen lassen. "Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir das Ziel einer ausreichend hohen Impfquote freiwillig erreichen."

Deutschland

15.09. 13:53

Arzt in Niederbayern steckt Schülerin an

Nach der mutmaßlichen Quarantäne-Brecherin in Garmisch-Partenkirchen, sorgt jetzt ein Fall aus dem Landkreis Deggendorf für Aufsehen. Laut charivari-Recherchen soll sich eine Schülerin ausgerechnet bei einem Arzt mit Corona angesteckt haben. Der Arzt soll an Covid-19 erkrankt gewesen sein und trotzdem ohne ausreichende Schutzausrüstung weiter behandelt haben. Wir haben mit dem Schulleiter der Schülerin telefoniert, seine Reaktion und was er von dem Arzt hält, hören Sie morgen Früh um 7.15 Uhr bei Wolfgang und dem charivari-Morgenteam.

Niederbayern

15.09. 13:40

Neue Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt ist ein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Aktuell sind damit 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 538.

Neumarkt

15.09. 13:35

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19 (Verteilung auf die Gemeinden siehe Tabelle). Es gibt 1.264 Kontaktpersonen, davon sind 650 positive Fälle (+ 6 im Vergleich zum Vortag) registriert. 597 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. (Stand: Ablauf 14.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

15.09. 12:08

Weitere Corona-Fälle an vier Schulen und einer Kita

Aktuell sind vier weitere Schulen in Stadt und Landkreis Regensburg sowie eine Kindertagesstätte von Corona-Infektionsfällen und den entsprechenden Maßnahmen betroffen.

 Wie das Gesundheitsamt am Dienstag, 15. September 2020, mitteilt, wurde am Von Müller Gymnasium Regensburg eine Lehrkraft positiv getestet. In der Folge gilt für etwa 100 Schüler eine Quarantäne bis einschließlich 24. September. Am Privat-Gymnasium PINDL Regensburg müssen wegen eines bestätigten Covid-19 Falles eines Schülers etwa 45 Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 23. September in der Quarantäne bleiben. Lehrkräfte sind hier nicht betroffen, da diese dem Gesundheitsamt zufolge keinen infektiologisch relevanten Kontakt zu den Schülern hatten.

An der Grundschule Barbing ist eine Klasse mit 25 Schülerinnen und Schülern wegen eines positiv getesteten Kindes bis einschließlich 25. September vom Präsenz-Unterricht ausgeschlossen und in häuslicher Quarantäne. Für Lehrkräfte dieser Schule ist nach Feststellung des Gesundheitsamtes die Anordnung einer Quarantäne nicht notwendig. 26 Kinder und zwei Lehrkräfte müssen an der Grundschule Burgweinting wegen eines positiv getesteten Kindes bis 25. September in Quarantäne.

 Im Kinderhaus Pestalozzi Regensburg bleibt eine Kita-Gruppe wegen eines positiv getesteten  Kindes  bis einschließlich 22. September in der Quarantäne. Die Gruppe umfasst 17 Kinder.

 Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Regensburg Land

15.09. 09:40

Viel Kurzarbeit in Bayern - vor allem in der Autoindustrie

Fast alle Autohersteller und Zulieferer in Bayern setzen auf Kurzarbeit. 92 Prozent der Betriebe dieser Branche nutzen diese, wie eine am Dienstag veröffentlichte Sonderauswertung des Münchner Ifo-Institut für den August ergeben hat. Bundesweit liege der Schnitt der Branche bei 65 Prozent. Aber auch 72 Prozent der Betriebe im bayerische Maschinenbau haben ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt (Bund: 61 Prozent), ebenso die Hersteller von Metallerzeugnissen (Bund: 67 Prozent). Der Durchschnitt der Industrie in Bayern liege bei 61 Prozent der Betriebe, bundesweit seien es 53 Prozent. Auch viele bayerischen Dienstleister sind nach Ifo-Angaben von Kurzarbeit betroffen: 42 Prozent der Betriebe nutzen diese, deutschlandweit sind es 33 Prozent. (dpa)

Bayern

15.09. 08:36

Corona-Bilanz an bayerischen Schulen

135 infizierte Kinder und Jugendliche und 43 Lehrer, die sich mit Corona angesteckt haben. Das ist die Bilanz des Kultusministeriums eine Woche, nachdem die Schule in Bayern wieder losgegangen ist. Vier Schulen seien vorübergehend geschlossen. Und: Rund 2.500 Schüler und knapp 400 Lehrer seien zurzeit in Quarantäne.

Bayern

15.09. 08:02

Finanzlöcher im Krankenhaus - Reformrufe mehren sich

Krankenhäuser und Kommunalpolitiker beklagen seltsame Folgen der Corona-Pandemie für die Finanzen der deutschen Krankenhäuser: Leerstand zahlt sich aus, nicht aber die Behandlung von Covid-19-Patienten. Das befeuert die Rufe nach einer Reform der Krankenhausfinanzierung. An diesem Mittwoch will die Deutsche Krankenhausgesellschaft bei einem «Krankenhausgipfel» mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) über die Zukunft der fast 2000 deutschen Kliniken diskutieren. Die derzeitige Lage beschreibt der bayerische Landkreispräsident Christian Bernreiter: «Die Häuser, die sehr wenige oder gar keine Covid-19-Patienten hatten, haben mit den Ausgleichszahlungen des Bundes für leerstehende Betten oft sogar Gewinn gemacht», sagt der CSU-Politiker. «Die Krankenhäuser, die für die Behandlung von Covid-19-Patienten ausgewählt wurden, haben brutal drauf gezahlt. Die DRG-Fallpauschalen decken nicht die Behandlungskosten.» Das verhält sich auch außerhalb der bayerischen Landesgrenzen so, und wird daher bundesweit diskutiert. Der Krankenhausgipfel wird nicht die letzte Veranstaltung zum Thema sein, am 23. September sind Bernreiter und andere prominente Referenten bei einem Seminar der im Gesundheitswesen bekannten Beratungsfirma RS Medical Consult in München eingeplant. Die Corona-Krise hatte im Frühjahr zunächst den Effekt, dass sehr vielen Krankenhäusern bundesweit die Patienten ausgingen. Um die Einnahmeverluste auszugleichen, zahlt der Bund bis Ende September einen Ausgleich für leere Betten. Da sich bald herausstellte, dass die ursprünglich gezahlten 560 Euro pro Tag und leerem Bett für manche Häuser mehr als einträglich waren, werden die Zuschüsse mittlerweile gestaffelt.   Die Behandlung von Covid-Patienten wird nach dem üblichen System der Pauschalzahlungen abgerechnet, das von Bernreiter genannte Kürzel DRG steht für «diagnosis related groups». Vor allem schwer und schwerst erkrankte Corona-Patienten verbringen zum Teil mehrere Wochen auf der Intensivstation. Dies hat zur Folge, dass die Pauschalen die Behandlungskosten nicht decken, wie von vielen Fachleuten zu hören. «Das heißt, dass die Häuser, die in der Krise die Arbeit gemacht haben, jetzt besonders schlecht dastehen», sagt Bernreiter dazu. «Da muss man nachsteuern.» Aus Sicht der Krankenhäuser und ihrer Träger wirft die Corona-Krise ein Schlaglicht auf die grundlegende Strukturschwäche der Krankenhausfinanzierung: Aufgabe der Kliniken ist eine existenzielle öffentliche Dienstleistung. Doch anders als Polizei oder Feuerwehr werden Krankenhäuser als Wirtschaftsbetriebe geführt. Eine Klinik verdient nur Geld, wenn sie möglichst viele Patienten behandelt. «Es würde niemand auf die Idee kommen, die Feuerwehr ausschließlich nach der Zahl ihrer Einsätze zu finanzieren», sagt Siegfried Hasenbein, der Chef der Bayerischen Krankenhausgesellschaft. «Wir müssen unbedingt unser Vergütungssystem unter die Lupe nehmen und reformieren.» Das jetzige System ist nach Auffassung vieler Kritiker nicht nur in finanzieller Hinsicht schwierig: «Das setzt den Anreiz, so viele Patienten wie möglich zu behandeln, nur so kann ein Krankenhaus seine Erlöse optimieren», sagt Hasenbein. Krankenkassen-Manager klagen seit Jahren über überflüssige Therapien und Operationen, ein Vorwurf, den Ärzte zurückweisen. Doch übertragen auf das Feuerwehr-Beispiel: Eine nur nach Einsätzen bezahlte Löschtruppe hätte ein natürliches Interesse an möglichst vielen und möglichst großen Bränden, um finanziell über die Runden kommen. «Wir haben deutlich über 50 Prozent der Häuser, die rote Zahlen schreiben, teilweise tiefrote», sagt der bayerische Landkreispräsident Bernreiter. Nach einer im Sommer veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Roland Berger fürchten 57 Prozent der deutschen Kliniken in diesem Jahr ein Defizit. Die Covid-Epidemie habe die wirtschaftlichen Probleme verschärft, resümierte Studienautor Peter Magunia. «Die Politik hat - das muss man anerkennen – relativ schnell und zielgenau versucht, die Covid-Effekte zu beheben», sagt Hasenbein. «Aber die strukturellen Defizite und Probleme im Vergütungssystem und in den Krankenhäusern bestehen nach wie vor, und werden auch nach Covid bestehen.» Die Deutsche Krankenhausgesellschaft setzt sich daher für ein kombiniertes Vergütungssystem ein. Nach diesem Modell würden die «Vorhaltekosten» - beispielsweise Unterhalt der Gebäude - gesondert bezahlt. «Das ist insbesondere für kleinere Krankenhäuser wichtig, die mit wenigen Patienten und wenigen Behandlungserlösen ihre Infrastruktur und Personal nicht finanzieren können», sagt Hasenbein. Eine ersten Schritt in diese Richtung gab es Anfang dieses Jahres: Seither werden die Pflegekosten nicht mehr aus dem Topf der DRG-Fallpauschalen bezahlt. (dpa)

Überregional

15.09. 07:21

Kabinett beschließt Konzept für Umgang mit zweiter Corona-Welle

Die grün-schwarze Landesregierung will am Dienstag (12.00 Uhr) ihr Konzept für den Umgang mit einer zweiten Corona-Infektionswelle präsentieren. Bei der ersten Regierungspressekonferenz nach den Sommerferien mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und Sozialminister Manne Lucha (Grüne) soll es unter anderem um eine Strategie für den Fall gehen, dass die Infektionen wieder deutlich zunehmen. Nach einem Bericht der «Südwest Presse» will das Kabinett ein Konzept mit mehreren Stufen verabschieden. Anders als im Frühjahr will die Landesregierung demnach im Falle einer zweiten Welle auf landesweite Schließungen von Schulen, Kitas, Gaststätten oder Einzelhandels-Betrieben verzichten. Stattdessen soll zum Beispiel die Maskenpflicht an Schulen auch auf den Unterricht ausgeweitet werden. Bislang gilt die Maskenpflicht ab Klasse fünf und an weiterführenden Schulen lediglich auf sogenannten Begegnungsflächen wie Schulfluren, Aula und Toiletten. (dpa)

Deutschland

15.09. 05:23

Immer mehr Menschen lassen sich auf Corona testen

Während in Regensburg das Corona-Testzentrum am Dultplatz schließen musste, wird heute in Cham ein neues eröffnet. Das Regensburger Testzentrum war gestern so überlaufen, dass bereits kurz nach Mittag die höchstmögliche Anzahl von 500 Tests am Tag erreicht wurde. Heute soll das Testzentrum aber um acht Uhr wieder ganz normal öffnen. Im Landkreis Cham gibt es ab heute sogar ein zweites Testzentrum. Um elf Uhr wird es am Chamer Volksfestplatz in Betrieb genommen. Getestet wird dann unter der Woche täglich von 10 bis 15 Uhr. Um sich testen lassen zu können, muss man sich über E-Mail registrieren. 

Oberpfalz

14.09. 17:02

Zwei Fälle im Landkreis Schwandorf am Samstag

Seit unserer Pressemitteilung vom Freitag gibt es zwei neue Fälle, womit die Gesamtzahl auf 577 ansteigt. Beide Infektionen wurden am Samstag bestätigt, und zwar aus Bodenwöhr und Schwandorf.

Schwandorf

14.09. 16:55

Landkreis Regen setzt weiter auf Verstärkerbusse

Nachdem der Landkreis Regen schon vor den Sommerferien im Schülerverkehr Verstärkerbusse eingesetzt hat, setzen die Landkreisverantwortlichen auch weiterhin auf den Einsatz von weiteren Bussen. „Die Gesundheit der Kinder liegt uns besonders am Herzen“, sagt Landrätin Rita Röhrl und so habe man sich zum Schulbeginn dazu entschlossen weitere Busse fahren zu lassen. Das Ziel sei es, dass die durch die Coronapandemie notwendigen Abstandsregelungen auch im Schülerverkehr eingehalten werden können. 

Auf nahezu allen Linien werden nun mehr Busse als bisher eingesetzt. Die Verstärkerbusse sollen den Kindern und Jugendlichen mehr Sicherheit vor Ansteckung bringen. „Wir haben insgesamt 20 Verstärkerbusse im täglichen Betrieb“, weiß die Landrätin, wobei man an einigen Strecken gerne noch mehr Busse einsetzen würde. „Doch leider gibt es diese Busse und vor allem die Busfahrer nicht am Markt“, bedauert die Landrätin. So habe die RBO beispielsweise 13 Verstärkerbusse am Start und würde gerne noch fünf weitere fahren lassen, könne dies aber aufgrund des mangelnden Angebots nicht machen. Für Schüler, welche ein Kombiticket besitzen und damit Bus und Bahn nutzen können, sei der Umstieg auf die Bahn eine zumutbare Alternative.

Niederbayern

14.09. 15:55

Sechs neue Fälle im Landkreis Regen

Sechs neue SARS-CoV2-Infektionen meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Alle 6 Personen waren bereits als Kontaktpersonen Kategorie I eingestuft. Bei fünf Personen befand sich der bestätigte Fall innerhalb der Familie, bei einer Person im Bekanntenkreis. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 35 bestätigte Fälle und insgesamt 231 bestätigte.  Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

14.09. 15:13

Zwölf Corona-Fälle in den letzten sieben Tagen im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es in den letzten sieben Tagen (Stand 14.9., 10 Uhr) zwölf Personen mit einem neuen positiven Test auf SARS-CoV2. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut LGL bei 11,94 (Stand 14.9., 10 Uhr). Die Zahl der insgesamt seit Anfang März, dem Beginn der Pandemie in der Region, positiv getesteten Personen aus dem Landkreis Straubing-Bogen liegt damit laut den offiziellen Zahlen des LGL bei 601. Als aktuell infiziert gelten im Landkreis derzeit 16 Personen.

Niederbayern

14.09. 14:39

Corona-Testzentrum in Regensburg dicht

Das Corona-Testzentrum in Regensburg hat heute schon kurz nach Mittag zusperren müssen. Alle 500 Teströhrchen für heute waren da schon aufgebraucht. Das Labor, an das die Proben geschickt werden, kann pro Tag nicht mehr leisten, so die Stadt zu charivari. Eine Stadt in der Größe von Regensburg muss 300 bis 500 Tests pro Tag anbieten können. Obwohl Regensburg die 500 komplett ausschöpft, musste das Corona-Testzentrum um 13.45 Uhr zumachen. Warum sich gerade heute so viele Menschen testen ließen, weiß die Stadt nicht. Schon am Freitag hatte es einen großen Ansturm gegeben. Morgen hat das Testzentrum wieder ab 8 Uhr geöffnet.

Regensburg Stadt

14.09. 14:38

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Landkreis Neumarkt sind seit dem Wochenende zehn Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. 19 Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 25 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 537.

Neumarkt

14.09. 14:37

Klasse an Abensberger Schule muss daheim bleiben

Eine komplette Klasse der Aventinus-Mittelschule Abensberg hat heute wieder den Nachhause-Weg antreten müssen. Grund war ein Fünftklässler, der positiv auf Corona getestet wurde. Der Schüler war mit seinen Eltern und Geschwistern erst letzten Montag aus dem Heimaturlaub aus einem Risikogebiet zurückgekommen. Ein erster Corona-Test sei zwar negativ gewesen. Da die Eltern aber dann positiv auf Corona getestet wurden, musste auch der Junge nochmal antreten, so Direktor Wolfgang Brey zu charivari. Dieses Mal war das Ergebnis positiv. Seine komplette Klasse wird jetzt diese Woche zuhause bleiben müssen. Drei Geschwister sind zwar auch an der Schule und müssen jetzt zuhause bleiben. Da sie aber negativ getestet wurden, sind ihre Klassen nicht betroffen.

Kelheim

14.09. 14:37

In Regensburg und im Landkreis Regensburg haben Schulen Corona-Maßnahmen getroffen:

Am BSZ Matthäus Runtinger Berufsschule III gibt es einen bestätigten Infektionsfall bei einer Lehrkraft. Die Kontaktpersonen unter den Lehrkräften wurden ermittelt und eine Quarantäne bis einschließlich 24.09. angeordnet. Klassen mussten nicht in Quarantäne. 

Aufgrund eines bestätigten Covid-19-Falles eines Kindes in der Schulvorbereitenden Einrichtung der Pater-Rupert-Mayer-Tagesstätte in Regensburg-Schwabelweis muss eine Gruppe der Einrichtung bis einschließlich 24.09. in Quarantäne bleiben. 

Aufgrund eines bestätigten SARS-CoV-2-positiven Schülers findet für alle Schüler der Klasse 4c der Grundschule Lappersdorf bis einschließlich 23.09.20 kein Unterricht statt. Die betroffenen 23 Schüler und die Klassenlehrerin müssen als Kontaktperson 1 jeweils bis einschließlich 23.09.20 in Quarantäne.

Oberpfalz

14.09. 11:24

Corona-Krise ist enorm teuer

Die Corona-Krise kostet die Welt jetzt und langfristig Billionen. Das ist im Auftrag von Weltgesundheitsorganisation und Weltbank ausgerechnet worden, berichtet der Spiegel. Demnach kostet die Krise schon jetzt über 11 Billionen US-Dollar - und langfristig werden noch einmal 10 Billionen hinzukommen. Gründe für die Verluste sind dem zufolge eine weltweite Rezession und, dass viele junge Leute durch die Schulschließungen Einbußen haben werden.

WELT

14.09. 09:41

Söder will Augsburger Industrie mit 100 Millionen Euro helfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will dem angeschlagenen Industriestandort Augsburg mit 100 Millionen Euro unter die Arme greifen. «Wir werden in Augsburg ein großes Zentrum für die Weiterentwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz schaffen», sagte der CSU-Chef der «Augsburger Allgemeinen» (Montag). Zudem soll die schwäbische Stadt laut Söder mit dem Geld als Zentrum für die Weiterentwicklung von Wasserstoff als Kraftstoff gefördert werden. Mehrere große Augsburger Unternehmen haben in den vergangenen Monaten Einschnitte wegen der Corona-Krise angekündigt. So will der in Augsburg ansässige Großmotorenhersteller MAN Energy Solutions 1650 Arbeitsplätze in Deutschland und 950 im Ausland streichen. Bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec sind zudem am Unternehmenssitz in Augsburg rund 1000 Jobs und in Norddeutschland weitere 1800 Stellen gefährdet. (dpa)

Bayern

14.09. 09:13

Die Rückkehr der Heizpilze

Das Coronavirus könnte dem Heizpilz in Bayern zumindest vorübergehend den Weg zurück in die Städte eröffnen. In den meisten der acht Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern im Freistaat wird über eine Lockerung von Verboten nachgedacht, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Hintergrund ist das Bestreben der Kommunen, den Wirten auch in der kälteren Jahreszeit Außengastronomie zu ermöglichen. Sie gilt im Bezug auf den Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus als günstiger. Kritiker sehen die Heizpilze allerdings als klimaschädliche Energieverschwender. Ein Grund, warum sie oft eigentlich auf Freischankflächen verboten sind. Insgesamt wird in fünf der acht Städte über Lockerungen nachgedacht, in den drei anderen sind Heizpilze der Verwaltung zufolge erlaubt oder sollen es bald sein. Ein Überblick:

In München

ist noch offen, ob der Heizpilz ein Comeback feiern darf. Eigentlich ist er hier laut Auskunft der Stadt nur erlaubt, solange die Sommerzeit gilt. Doch Ende September wird sich der Stadtrat mit dem Thema beschäftigen. Eine Erlaubnis wäre laut Verwaltung «problemlos per Mehrheitsbeschluss» möglich.

In Nürnberg

gilt eigentlich ein Verbot von Heizpilzen auf Freischankflächen. Doch eine Lockerung in Corona-Zeiten ist wahrscheinlich. Wie die «Nürnberger Nachrichten» berichten, wollen Wirtschaftsreferent und Oberbürgermeister dem Stadtrat vorschlagen, diesen Winter eine Ausnahme zu machen. Eine Anfrage bei der Stadt blieb unbeantwortet.

In Augsburg

sind die Heizpilze derzeit weitgehend verboten. Doch auch hier ist eine Lockerung im Gespräch. Voraussichtlich wird die Entscheidung am 24. September im Stadtrat fallen.

Regensburg

möchte den Wirten das Aufstellen von Heizpilzen im Winter ermöglichen. Dafür sind laut Auskunft der Stadt noch Satzungsänderungen nötig, die aber bald erfolgen sollen.

Auch in Ingolstadt

denkt man darüber nach, das Verbot aufzuweichen. Die Verwaltung prüfe, «wie angesichts der besonderen Situation in diesem Winter mit dem Einsatz von Heizpilzen in der Außengastronomie umgegangen werden soll», heißt es.

Fürth

erlaubt Heizpilze in der Gastronomie. Laut Auskunft der Stadt ist das eine Reaktion auf die Corona-Krise, damit die Gastronomie weiter auf den Außenflächen bewirten kann.

In Würzburg

ist ein Aufweichen der Regeln dagegen kein Thema. Heizpilze seien dort zugelassen, heißt es von der Stadt - «unabhängig von Corona».

In Erlangen

sind Heizpilze auf Freischankflächen im öffentlichen Raum derzeit nicht erlaubt. Auch hier könnte sich dies aber ändern. «Verwaltung und Politik beraten aktuell, wie die Gastronomie in den Wintermonaten unterstützt werden kann. Auch über das Ob und Wie von Heizpilzen wird zu reden sein», heißt es von der Stadt. (dpa)

Bayern

14.09. 08:40

Söder vergleicht Kritik an Corona-Tests mit Kritik am FC Bayern

Nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird bei der Kritik an der Corona-Teststrategie im Freistaat ein besonders hoher Maßstab angelegt. «Der Freistaat Bayern wird wie der FC Bayern gesehen: Wenn die Bayern einmal Unentschieden spielen, ist das gleich eine absolute Katastrophe und alle diskutieren wochenlang, ob der Verein in einer Krise steckt», sagte Söder der «Augsburger Allgemeinen» (Montag). «Kein Land testet so viel, so schnell und so günstig wie Bayern», verteidigte er die Corona-Strategie des Landes. Die Fehler dabei seien ärgerlich, könnten aber bei insgesamt mehr als drei Millionen Tests passieren. Wenn in anderen Bundesländern ähnliche Fehler passierten, sei das anscheinend bereits vorher eingepreist. Die weiß-blauen Mund-Nase-Schutzmasken, die Söder seit Monaten trägt, werden unterdessen ein Fall fürs Museum. «Mittlerweile fragen Museen an, ob sie eine weiß-blaue Maske bekommen können», sagte er der Zeitung. Bereits getragene Masken gebe er aber nicht ab. «Es gibt nur frische Bayern-Masken», sagte der CSU-Chef. (dpa)

Bayern

14.09. 08:16

Neuer weltweiter Corona-Rekordwert

Die Weltgesundheitsorganisation hat erneut einen Rekord an neu gemeldeten Corona-Fällen innerhalb eines Tages registriert. Weltweit wurden zuletzt rund 308.000 Neuinfektionen gemeldet. Die meisten gab es demnach in Indien, den USA und Brasilien. - Seit Bekanntwerden des neuartigen Coronavirus sind demnach weltweit mehr als 28,6 Millionen Infektionen gemeldet worden. Mehr als 917.000 Infizierte starben.

WELT

14.09. 08:02

Kabinett berät über Krise in der Autoindustrie und mögliche Hilfen

Das bayerische Kabinett berät heute (10.00 Uhr) über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Wirtschaft und Industrie in Bayern - und was die Politik dagegen tun kann. Im Zentrum steht die Autoindustrie mitsamt ihrer Zulieferbetriebe. Angesichts des bekannten oder erwarteten Stellenabbaus bei vielen Unternehmen hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag angekündigt, über mögliche Hilfsprogramme zu beraten. Dabei geht es neben der Auto- auch um die Luft- und Raumfahrtindustrie. Im Vordergrund stehen soll nach Worten Söders vor allem die Hilfe für besonders betroffene Regionen. In dem Zusammenhang hatte er auch angekündigt, Teile seiner Hightech-Agenda beschleunigt umzusetzen. (dpa)

Bayern

14.09. 07:47

Coronafälle in Kindergarten und Schule

Im Landkreis Straubing-Bogen sind ein Kindergarten- und zwei Schulkinder positiv auf das Coronavirus getestet worden, das teilte das Gesundheitsamt gestern mit. In dem betroffenen Kindergarten in der Stadt Bogen muss eine Gruppe inclusive Erzieherinnen in Quarantäne.  Das gleiche gilt für eine 6.Klasse an der Mittelschule in Schwarzach und eine Klasse an der Grundschule Feldkirchen. 

Niederbayern

14.09. 07:45

Landratsamt Neumarkt appelliert an Schüler

Das Landratsamt Neumarkt appelliert an Schüler und Schülerinnen die zusätzlich eingesetzten Busse auch zu nutzen. Seit Anfang des Schuljahres fahren im Landkreis Neumarkt zu den Hauptverkehrszeiten 20 zusätzliche Busse, damit soll das Risiko einer Corona-Infektion so gering wie möglich gehalten werden. Das Landratsamt bittet Schüler und Schülerinnen um Verständnis, dass sie wegen der aktuellen Situation nicht immer gemeinsam mit ihren Freunden fahren können. Sie sollen sich bitte an die Hinweise der Busfahrer halten.

Neumarkt

13.09. 15:48

Positiver Coronafall auch an der Grundschule in Feldkirchen     

Nach den positiven Coronatests bei einem Kindergartenkind in einem Kindergarten der Stadt Bogen sowie einem Schulkind der Mittelschule Schwarzach, ist am Sonntag auch noch ein Fall an der Grundschule Feldkirchen bekannt geworden. Dieser betrifft die 2. Klasse.

Die Kinder dieser Klasse sowie die betroffene Lehrkraft müssen sich auch hier nach den Vorgaben des RKI in häusliche Isolation begeben. Die Erziehungsberechtigen werden derzeit informiert, sowohl von Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes als auch parallel durch die Schulleitung.

Nach den Ermittlungen des Gesundheitsamtes wurden in der Schule – wie auch in den anderen Fällen - die erforderlichen Hygienemaßnahmen beachtet. 

 

Niederbayern

13.09. 15:17

Vorübergehende Schließung des Kindergartens Fröhliche Heide in Saal a.d. Donau

 Bei einer Mitarbeiterin des Kindergartens Fröhliche Heide in Saal a.d. Donau ist im häuslichen Umfeld ein Corona Fall aufgetreten. Auf Empfehlung des Gesundheitsamts müssen die Kinder vorerst zuhause bleiben, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Sobald der Betrieb des Kindergartens wieder aufgenommen werden kann, werden die Eltern zeitnah informiert.  

Kelheim

13.09. 13:53

Konsequenzen für Superspreaderin nach Corona-Ausbruch unklar

Nach dem heftigen Corona-Ausbruch im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen ist noch unklar, mit welchen Konsequenzen die mutmaßliche Verursacherin rechnen muss. «Das muss geprüft werden. Dazu kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden», sagte der Sprecher des zuständigen Landratsamtes, Stephan Scharf, am Sonntag. 

Das Landratsamt geht davon aus, dass der Ausbruch auf eine sogenannte Superspreaderin zurückzuführen ist. Die junge Frau soll durch die Kneipen gezogen sein, obwohl sie Symptome hatte und in Quarantäne bleiben sollte. Nach Behördenangaben wartete sie ihr Testergebnis aber nicht ab. In Bayern kann bei Verstößen gegen Quarantäne-Auflagen ein Bußgeld von 2000 Euro verhängt werden. 

In einem Hotel, in der die Frau arbeitet, wurden nach Angaben Scharfs bis Samstag 24 Menschen positiv getestet. Insgesamt belief sich die Zahl der Neuinfektionen  bis Samstag auf 37. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 54 und damit über der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen  je 100 000 Einwohner in sieben Tagen. «Die müssen sich natürlich nicht alle bei ihr angesteckt haben», betonte Scharf. Das Landratsamt rechnet aber mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Zahlen und hat darum Einschränkungen angeordnet.  

Alle Gaststätten in Garmisch-Partenkirchen müssen um 22.00 Uhr schließen. Nur noch maximal fünf Personen dürfen sich im öffentlichen Raum gemeinsam treffen - das gilt auch für alle Gastronomiebetriebe. Für Privatveranstaltungen wird die Teilnehmerzahl auf höchstens 50 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Personen unter freiem Himmel beschränkt. 

Bayern

13.09. 12:16

Positive Corona-Tests bei Kindergarten- und Schulkind

Im Landkreis Straubing-Bogen sind beim Gesundheitsamt zwei positive Corona-Tests bei einem Kindergarten- und bei einem Schulkind bekannt geworden.

In einem Kindergarten der Stadt Bogen traten bei einem Kind Erkrankungssymptome auf, der Test auf Covid-19 war positiv. Noch ohne Erkrankungssymptome, aber in der mutmaßlich infektiösen Zeit, besuchte das Kind noch die Kindertageseinrichtung. Die betroffene Gruppe und die betroffenen Erzieher/innen befinden sich in Quarantäne.

Ebenso gibt es einen positiven Corona-Fall in der 6. Klasse der Mittelschule in Schwarzach. Diese Person wurde asymptomatisch getestet, war aber im infektiösen Zeitraum an der Schule. Die Mitschüler/innen der Klasse sowie die Lehrkraft der Klasse müssen sich gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts in häusliche Quarantäne begeben. 

Die jeweiligen Personen bzw. Erziehungsberechtigten wurden vom Gesundheitsamt im Laufe des Wochenendes telefonisch informiert. Die anderen Gruppen des Kindergartens wie auch die anderen Klassen der Schule sind nicht betroffen. Familienangehörige der von der Isolation betroffenen Schul- bzw. Kindergartenkinder müssen sich nicht in häusliche Isolation begeben.

Niederbayern

13.09. 11:47

Virologe Streeck fordert Umdenken bei Corona-Strategie

Der Virologe Streeck plädiert in der Corona-Krise für einen Strategiewechsel. In der "Welt am Sonntag" sagte er, wir dürften uns bei der Bewertung der Situation nicht allein auf die reinen Infektionszahlen beschränken", aktuell steige die Zahl zwar, gleichzeitig stiegen die Todeszahlen aber kaum an. Infektionen ohne Symptome machten zumindest für eine kurzen Zeitraum immun. Streeck sagte, man könne "das Leben ja nicht pausieren lassen".
 

Deutschland

13.09. 10:39

Corona-Forschung: 141.000 Euro für Antikörper-Studie am Universitätsklinikum Erlangen

Wissenschaftsminister Sibler sagt Fördermittel für Forschungsprojekt zu passiver Schutzimpfung und neuer Behandlungsmethode zu – „Wir brauchen Studien wie diese, damit wir uns vor dem Virus schützen und wieder zu mehr Normalität zurückkehren können“

141.000 Euro stellt das Bayerische Wissenschaftsministerium für das medizinische Forschungsprojekt „Humane Antikörper zur Therapie und Prävention von COVID-19“ am Universitätsklinikum Erlangen zur Verfügung. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Ziel des Projekts ist es, mithilfe der gewonnenen humanen Antikörper gegen das neue Corona-Virus sowohl eine wirksame passive Schutzimpfung als auch eine neue Behandlungsmethode bei bestehender SARS-CoV-2-Infektion in die klinische Anwendung zu bringen. Die Studienleitung liegt bei Prof. Dr. Hans-Martin Jäck, Leiter der Molekular-Immunologischen Abteilung des Uni-Klinikums Erlangen, Prof. Dr. Klaus Überla, Direktor des Virologischen Instituts – Klinische und Molekulare Virologie des Uni-Klinikums Erlangen, und Prof. Dr. Thomas Winkler, Inhaber der Professur für Genetik am Department Biologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Die medizinische Forschung ist entscheidend, um dem Corona-Virus begegnen zu können. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten Tag für Tag mit Hochdruck daran, neue präventive und therapeutische Ansätze gegen COVID-19 zu entwickeln, um uns so bestmöglich vor dem Virus schützen und wieder zu mehr Normalität zurückkehren zu können. Dabei wollen wir sie unterstützen.“

Prof. Jäck bekräftigte: „Dank der sehr großzügigen Förderung des Freistaates Bayern wird unsere Antikörper-Behandlung von COVID-19-Patienten viel schneller als erwartet verfügbar sein. Langfristig werden diese Antikörper unter anderem dazu verwendet werden, um schwerwiegendere Symptome bei COVID-19-Patienten zu verhindern und die Anzahl der auf Intensivstationen behandelten Patienten zu reduzieren.“

Die Erlanger Forschergruppe hat im Rahmen ihres Forschungsprojekts „Humane Antikörper zur Therapie und Prävention von COVID-19“ bereits therapeutische humane Antikörper gegen das neue Corona-Virus aus einer mit SARS-CoV-2-immunisierten Maus gewonnen. Die Antikörper können sowohl für einen sofortigen passiven Schutz vor einer Infektion als auch zur Behandlung einer bestehenden COVID-19-Erkrankung eingesetzt werden. Bevor ein flächendeckender Einsatz der Antikörper in Prävention und Therapie möglich ist, bedarf es zunächst der Herstellung einer ausreichenden Menge an Antikörpern und einer anschließenden klinischen Prüfung. „Die Entwicklung einer passiven Schutzimpfung vor und Behandlungsmethode gegen COVID-19 mithilfe humaner Antikörper ist ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen COVID-19. Das Erlanger Forschungsprojekt stellt damit die Exzellenz der bayerischen Forschungslandschaft erneut unter Beweis“, so Minister Sibler.
 

Bayern

13.09. 10:23

Mehrere Festnahmen bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in München

Bei der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in München sind mehrere Menschen festgenommen worden. «Die Zahl der Festnahmen lag im unteren zweistelligen Bereich», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Sonntag. Ob es sich dabei um Teilnehmer der rund 10 000 Menschen zählenden Kundgebung auf der Theresienwiese oder des vorhergehenden Demonstrationszuges handelte - oder um Gegendemonstranten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. 

Mehr als 120 Anzeigen nahm die Polizei zudem auf. In rund 100 Fällen sei es dabei um Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen gegangen, weil Menschen keinen Abstand hielten oder sich weigerten, Mund und Nase zu bedecken. Mehr als 20 weitere Menschen wurden wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz angezeigt. «In den meisten Fällen konnten die betroffenen Personen nach der Anzeigenbearbeitung wieder entlassen werden», teilte die Polizei mit. 

Zu der Corona-Demonstration in München waren am Samstag doppelt so viele Menschen gekommen wie von den Veranstaltern angekündigt. Die Polizei sprach von etwa 10 000 Teilnehmern der Kundgebung. Die Organisatoren der Demo, die Initiative «Querdenken 089», hatten 5000 angemeldet.  

Auch an dem vorangegangenen Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt hatten deutlich mehr Menschen teilgenommen als zugelassen waren. In der Spitze waren es 3000 statt der erlaubten 500. Nach Polizeiangaben waren rechtsextreme Teilnehmer - anders als in Berlin - in München nicht präsent gewesen. Beispielsweise seien keine Reichskriegsflaggen gesichtet worden. «Die hatten wir auch explizit verboten», sagte der Polizeisprecher. 

Bayern

13.09. 09:48

Mehr Neuinfektionen in Österreich

In Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen drastisch gestiegen. Die Behörden melden 869 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Die Regierung hat als Reaktion auf die gestiegenen Zahlen bereits neue Maßnahmen angekündigt. Ab Montag soll unter anderem wieder eine Maskenpflicht in allen Geschäften und für Kellner in Lokalen gelten. Auch die Teilnehmerzahl auf Veranstaltungen wird wieder beschränkt.

WELT

13.09. 08:18

Aktuelle Fälle nach dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit:   Stand: 12. September, 8.00 Uhr

Stadt Regensburg: 821 (+8), Todesfälle: 10 (+0)

Landkreis Regensburg: 643 (+3), Todesfälle: 16 (+0)

Neumarkt: 512 (+8), Todesfälle: 17 (+0)

Cham: 484 (+2), Todesfälle: 21 (+0)

Schwandorf: 575 (+1), Todesfälle: 20 (+0)

Amberg (Stadt und Landkreis Amberg-Sulzbach): 627 (+0), Todesfälle: 58 (+0)

Kelheim: 635 (+3), Todesfälle: 35 (+0)

 

Bayern: 61.689 (+345), Todesfälle: 2643 (+1)

Von der Gesamtzahl der Fälle in Bayern gelten 54.210 als genesen.

Bayern

13.09. 08:05

Ab Frühjahr sollen alle sieben TUI-Schiffe wieder fahren

Der Kreuzfahrtanbieter TUI Cruises will nach dem langsamen Wiederbeginn ab dem Frühjahr wieder Fahrten auf allen Schiffe seiner Flotte anbieten. «Wir hoffen, spätestens im Frühjahr 2021 wieder mit allen sieben Schiffen unterwegs zu sein, mit etwas weniger Auslastung und den passenden Gesundheitskonzepten», sagte Unternehmenschefin Wybcke Meier der Zeitung «Welt am Sonntag».

Nach dem Stillstand von Kreuzfahrten wegen der Corona-Pandemie hatte TUI Cruises fast die ganze Flotte in der Nordsee geparkt. Seit Ende Juni dieses Jahres bietet das Unternehmen wieder Reisen in Nord- und Ostsee an. An diesem Wochenende soll ein weiteres Schiff in Griechenland wieder Gäste aufnehmen. TUI betreibt die Schiffe «Mein Schiff» mit den Nummern eins bis sechs und die «Mein Schiff Herz».

«Was die Finanzen anbetrifft, haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und werden daher auch diese Phase mit weniger Schiffen und geringerer Auslastung überstehen», sagte Meier der Zeitung. Noch seien rund 60 Prozent aller Mitarbeiter in Kurzarbeit. In der Wintersaison wolle das Unternehmen Reisen zu weiteren Zielen anbieten, selbst wenn für diese derzeit noch Reisewarnungen oder -Hinweise der Bundesregierung gelten. Sie sei zuversichtlich, dass im Winter Reisen zu den Kanaren möglich sein werden.

Die Reederei Aida Cruises will nach mehrfachen Verschiebungen jetzt ab Anfang November wieder Kreuzfahrten anbieten.

Deutschland

12.09. 15:39

Corona-Hilfen für Unternehmen in Stadt und Landkreis Regensburg

Unternehmen aus Stadt und Landkreis Regensburg haben bisher 81 Millionen Euro an Corona-Hilfen ausbezahlt bekommen. Das meldet der CSU-Bundes-tagsabgeordnete Peter Aumer. Demnach haben 275 Betriebe Kredite angefordert. Vergeben wurden sie von der jeweiligen Hausbank, der Bund hat die Kredite abgesichert. Von den 81 Millionen ging über die Hälfte an kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Regensburg. 

Regensburg Land

12.09. 15:36

Polizei: 3000 Teilnehmer bei Corona-Demonstrationszug

An dem Corona-Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt haben nach Polizeiangaben am Samstag deutlich mehr Menschen teilgenommen als zugelassen waren. «Es waren in der Spitze 3000 Teilnehmer», sagte ein Sprecher der Polizei - genehmigt waren 500. Weil die Zahl so deutlich überschritten worden sei und viele Teilnehmer keine Maske getragen hätten, hatte die Polizei den Zug gestoppt. Kurz darauf brachen die Veranstalter der Initiative «Querdenken 089» den Zug ab und baten die Teilnehmer, sich zur Hauptkundgebung auf der Theresienwiese zu versammeln. Alle verfügbaren Einsatzkräfte der Polizei wurden dorthin verlagert, wie ein Sprecher sagte. Zwischenfälle oder Festnahmen gab es zunächst nicht.

Bayern

12.09. 14:38

Veranstalter bricht Corona-Demonstrationszug in München ab

Die Initiatoren einer Kundgebung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen in München haben ihren Demonstrationszug durch die Stadt am Samstag vorzeitig abgebrochen. Zuvor hatte die Polizei den Zug gestoppt, weil mehr als die zugelassenen 500 Teilnehmer dabei waren und nach Polizeiangaben kaum jemand eine Maske trug. Die Polizei sprach von «vielen Hundert» Teilnehmern, konnte aber noch keine konkreteren Zahlen nennen. Eine Hauptkundgebung auf der Theresienwiese soll aber noch wie geplant um 16 Uhr stattfinden. Die Polizei war mit 1400 Kräften im Einsatz.

Bayern

12.09. 12:40

Gericht kippt Teilnehmer-Beschränkung für Münchner Corona-Demo

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die von der Stadt München verhängte Teilnehmerbeschränkung für eine Corona-Demo am Samstag gekippt. «Die Beschränkung auf 1000 Teilnehmer wurde durch die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs aufgehoben», teilte eine Sprecherin mit. Die Organisatoren der Demo, die Initiative «Querdenken 089», hatten 5000 Teilnehmer angemeldet. 

«Eine fixe Obergrenze gibt es nicht, entscheidend ist, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden (können)», teilte die Sprecherin des Gerichtshofes mit. Der zuständige Senat habe keine Probleme gesehen, wenn die angemeldete Teilnehmerzahl und die Maskenpflicht eingehalten werden.

Damit widersprach der Gerichtshof dem erstinstanzlichen Urteil des Verwaltungsgerichts München und den Vorgaben der Stadt. Auch ein bislang verbotener Aufzug mit bis zu 500 Teilnehmern durch die Stadt wurde nun erlaubt. Die geplante Haupt-Kundgebung auf dem Odeonsplatz wurde allerdings untersagt und auch vom Gerichtshof auf die Theresienwiese verlegt. Dort gibt es deutlich mehr Platz und damit auch mehr Möglichkeiten, Abstandsregeln einzuhalten. 

Die Stadt hatte die unter dem Motto «Frieden, Freiheit und Gesundheit» angemeldete Kundgebung in ihrer geplanten Form zunächst untersagt. Stattdessen erlaubte sie die Demo unter strikten Auflagen auf der Theresienwiese - allerdings aus Infektionsschutzgründen nur mit 1000 Teilnehmern. Ein geplanter Demonstrationszug durch die Stadt wurde ebenfalls zunächst untersagt. 

Gegen diese Auflage hatten die Veranstalter geklagt. Das Verwaltungsgericht München hatte dann die Entscheidungen der Stadt bestätigt (M 13 E 20.4261 und M 13 E 20.4258), der Gerichtshof revidierte sie nun. Nach Angaben der Münchner Polizei war am Samstagvormittag nun ein Demonstrationszug geplant, der am Odeonsplatz starten und auf der Theresienwiese enden sollte, wo für 16 Uhr die Hauptkundgebung angesetzt war. Ein Sprecher kritisierte die Stadt am Samstag dafür, die Auflagen erst so kurz vor der Demonstration bekannt gegeben zu haben. «Wir haben sie schon Mitte August angemeldet», sagte er. 

In Berlin hatte es zuletzt am Rande mehrerer Demonstrationen gegen die Corona-Politik Auseinandersetzungen von Demo-Teilnehmern und der Polizei gegeben. 300 bis 400 Menschen hatten Absperrungen überrannt und kurzzeitig die Treppen vor dem Reichstagsgebäude besetzt. Das Vorgehen der Demonstranten hatte bei Politikern für Empörung gesorgt.

Bayern

12.09. 11:44

Staatssekretär: Zweiter Lockdown «nicht sehr wahrscheinlich»

Der Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) befürchtet im Kampf gegen Corona keinen zweiten Lockdown. Er halte ihn - Stand jetzt - «für nicht sehr wahrscheinlich», sagte er in einem Interview. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte Holetschek Ende August vom Verkehrs- ins Gesundheitsministerium versetzt, wo er die in die Kritik geratene Ministerin Melanie Huml (CSU) unterstützen soll.

Trotz aller Kritik nach den Pannen bei Corona-Tests für Reisende attestiert er den Behörden im Freistaat und auch Ministerin Huml «ausgezeichnete Arbeit». Allerdings seien die Gesundheitsämter bundesweit lange auf Kante genäht gewesen, bemängelt Holetschek. Künftig brauche es im öffentlichen Gesundheitsdienst mehr Personal.
 

Bayern

12.09. 11:23

HSV darf nicht 5000 Zuschauer ins Stadion lassen

Der Hamburger SV ist mit seinem Antrag auf Zulassung von 5000 Zuschauern im Eröffnungsspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 18. September gegen Fortuna Düsseldorf chancenlos. Eine Begründung lieferte Innensenator Andy Grote. «Es ist keine gute Idee, wenn jeder für sich eine Entscheidung verkündet und an einem Bundesligawochenende in 18 Stadien 18 unterschiedliche Regeln gelten. Das ist auch nicht die Verabredung der Ministerpräsidentenkonferenz», sagte der SPD-Politiker dem «Hamburger Abendblatt» (Samstag). «An die fühlen wir uns gebunden. Wenn man etwas beschließt, muss man sich auch daran halten.»

Aufgrund unterschiedlicher Infektionslagen in den verschiedenen Regionen Deutschlands und unterschiedlicher Corona-Auflagen in den Bundesländern gibt es derzeit keine einheitliche Regelung. In Hamburg dürfen aktuell nur 1000 Menschen ins Fußballstadion. Zum neuntägigen Herrentennisturnier in der Hansestadt dürfen jedoch täglich 2300 Zuschauer ins wesentlich kleinere Tennisstadion. 
 

Deutschland

12.09. 09:34

Wieder Corona-Demos

In mehreren deutschen Städten wollen heute erneut Menschen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen demonstrieren. In Wiesbaden zum Beispiel soll es eine Aktion mit bis zu 3000 Teilnehmern geben. Auch in Hannover sind Demos geplant. In München darf eine Demo nicht so stattfinden wie eigentlich vom Veranstalter geplant. Allerdings darf es jetzt doch einen Demozug mit 500 Teilnehmern geben. Das hat das Gericht am frühen Morgen entschieden.

Deutschland

12.09. 08:50

Zukunftsforscher: Corona bewirkt Renaissance der Ehe

Die Corona-Krise bewirkt nach Ansicht des Zukunftsforschers Horst W. Opaschowski eine Rückbesinnung auf Ehe und Familie. «Von einem Niedergang der Familie als Lebensform kann in Corona-Zeiten keine Rede mehr sein», sagte Opaschowski (79) der Deutschen Presse-Agentur. Es deute sich eine Trendwende an. In repräsentativen Umfragen sei der Anteil der Befragten, die sich nach der «Ehe mit Trauschein und Kindern» sehnten, seit 2013 Jahr für Jahr gesunken, und zwar von 75 auf 63 Prozent Anfang 2019. Im März 2020 seien es wider Erwarten 64 Prozent gewesen.

In Deutschland leben nach Angaben von Opaschowski 18 Millionen Menschen in Ein-Personen-Haushalten, gewollt oder ungewollt. 1991 seien es erst zwölf Millionen gewesen. In Krisenzeiten fühlten sich Singles in ihren eigenen vier Wänden alleingelassen. Das sogenannte Social Distancing (räumliche Abstandhalten) in der Öffentlichkeit verstärke dieses Gefühl. Familienleben biete dagegen nicht nur Beziehungsreichtum, sondern auch gegenseitige Hilfe. 

Im Krisenjahr 2020 favorisiere die Mehrheit der Deutschen die Ehe als standesamtlich beglaubigte Lebensgemeinschaft. 69 Prozent der befragten Frauen und 65 Prozent der Männer hätten sich entsprechend geäußert. Unter den Westdeutschen seien mit 68 Prozent mehr Ehebefürworter als unter den Ostdeutschen mit 61 Prozent. Die stärkste Zustimmung finde der Bund fürs Leben in der Generation der 40- bis 64-Jährigen mit 72 Prozent.

Der Trauschein werde nicht mehr als Zwangsjacke empfunden, schlussfolgert Opaschowski. Es finde ein Umdenken statt.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr gut 416 000 Ehen in Deutschland geschlossen. Das waren deutlich weniger als 2018, als mit rund 449 000 der höchste Wert seit 1999 erreicht wurde. Zu der hohen Zahl trug auch die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare im Oktober 2017 bei. 

Doch 2019 ging sowohl die Zahl der Eheschließungen zwischen Mann und Frau zurück als auch die der gleichgeschlechtlichen Paare, wie das Bundesamt im Juli berichtete.

Erstmals seit Jahren ließen sich auch wieder etwas mehr Bundesbürger scheiden. Rund 149 000 Ehen endeten im vergangenen Jahr durch einen richterlichen Beschluss, knapp 1000 mehr als 2018.

Die Statistik macht noch keine Aussage über mögliche Auswirkungen der Corona-Einschränkungen in diesem Jahr. Experten erwarten jedoch eine regelrechte Welle an Trennungen. «Während der Hochphase von Corona gab es durch die Zwangsnähe eine radikale Belastung für Beziehungen», erklärte kürzlich der Berliner Psychotherapeut Wolfgang Krüger. Opaschowski sieht darin keinen Widerspruch zu dem von ihm festgestellten Wertewandel: «Getrennte sehnen sich nach einer neuen Beziehung.»

 

Deutschland

12.09. 08:03

Viele Corona-Fälle: Garmisch-Partenkirchen erhöht Sicherheitsmaßnahmen

Weil die Zahl der Corona-Infektionsfälle im Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine kritische Marke überstiegen hat, sind die Sicherheitsmaßnahmen für das Gemeindegebiet des Marktes für sieben Tage erhöht worden. Wie das Landratsamt am Freitag weiter mitteilte, werden Menschen, die am Dienstagabend bestimmte Bars besucht haben, aufgerufen, sich zu melden und testen zu lassen. 

Seit diesem Freitag müssen alle Gaststätten täglich um 22.00 Uhr schließen, wie es weiter hieß. Nur noch maximal fünf Personen dürfen sich im öffentlichen Raum gemeinsam treffen - das gilt auch für alle Gastronomiebetriebe. Für Privatveranstaltungen wird die Teilnehmerzahl auf höchstens 50 Personen in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Personen unter freiem Himmel beschränkt. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus überstieg am Freitag die kritische Marke von 50 Personen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Die Ermittlungsteams im Landkreis suchen den Angaben zufolge nach Corona-Infizierten, die am vergangenen Dienstagabend bestimmte Bars in Garmisch-Partenkirchen besucht haben. An jenem Abend hätten bisherigen Erkenntnissen zufolge hochinfizierte Personen die Lokale besucht. Weil sich nicht alle Kontaktpersonen nachverfolgen ließen, fordert die Gesundheitsbehörde diejenigen, die an oder vor diesem Abend in örtlichen Bars unterwegs waren, auf, sich bei der Hotline des Gesundheitsamtes (08821/ 751–500) zu melden und sich testen zu lassen. 

Wegen der aktuellen Lage ist das Testzentrum in Garmisch-Partenkirchen auch am Samstag und Sonntag jeweils von 15.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Vor allem junge Menschen seien aufgerufen, sich testen zu lassen, hieß es. Sie seien besonders von den Neuinfektionen betroffen.

Ob der Anstieg der Neuinfektionen auch Auswirkungen für Schulen und Kindertagesstätten hat, war zunächst nicht bekannt. Die Veranstaltung «Ausbremst is» wurde von den Organisatoren am späten Freitagabend abgesagt. Die Kundgebung des Bayerischen Bauernverbandes, am 12. und 13. September darf wie geplant stattfinden.

Bayern

12.09. 06:38

Corona-Verdachtsfälle in Kita und Wirtschaftsschule 

Wegen Corona-Verdacht hat das Landratsamt Cham gestern eine Kindergartengruppe und die zugehörige Krabbelgruppe in Lam geschlossen. Sie bleiben voraussichtlich für vierzehn Tage zu. Die Kinder sind in Quarantäne und werden heute als Kontaktpersonen der Kategorie I getestet. Für die Schülerinnen und Schüler einer Klasse an der Wirtschaftsschule Cham wurde gestern ebenfalls Quarantäne angeordnet. Auch dort gibt es einen Verdachtsfall, die Schüler werden ebenfalls heute getestet.

 

Cham

12.09. 06:35

Regierung verspricht Kommunen weitere Corona-Hilfen

Die bayerische Staatsregierung hat weitere Hilfen für die Kommunen im Fall von Steuerausfällen im kommenden Jahr in Aussicht gestellt. «Der Freistaat lässt seine Kommunen in der Krise nicht im Stich», sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) der «Augsburger Allgemeinen» (Samstagausgabe). Das Ministerium geht aber nach der aktuellen Steuerschätzung davon aus, dass die kommunalen Steuereinnahmen bereits im kommenden Jahr fast wieder das Niveau von 2019 erreichen.

Dem Bericht der «Augsburger Allgemeinen» zufolge verzeichnen viele Rathäuser derzeit einen weniger starken Rückgang bei den Gewerbesteuereinnahmen als erwartet. Demnach korrigieren viele Unternehmen wegen eines Sondereffekts ihre Gewerbesteuerzahlungen kaum nach unten, um Umsatzeinbrüche erst kommendes Jahr geltend zu machen und dann von sechs Prozent Zinsen auf zu viel bezahlte Abgaben zu profitieren. Dies sei angesichts der aktuell schwierigen Lage für manche Firmen eine willkommene Mehreinnahme, heiße es in Kreisen der Kommunen.

Bayern

11.09. 18:04

Gastwirt soll Corona-Hilfen ergaunert haben - gefälschte Anträge

Mit einer Vielzahl gefälschter Anträge und Namen soll ein 32 Jahre alter Gastwirt aus Rottweil versucht haben, Corona-Soforthilfe in Höhe von 488.000 Euro zu ergaunern. Dies ergaben Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde der Mann am Donnerstag festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 32-Jährigen vor, von März bis Juli in 18 Fällen unrechtmäßig Geld durch Corona-Soforthilfen beantragt zu haben. Dafür soll er nicht nur ständig seinen Namen und den Namen der Gaststätte geändert haben, sondern auch mehrere Konten eröffnet haben, auf die die Hilfen überwiesen wurden. Seinen letzten Antrag stellte er demnach zwei Tage nachdem die Polizei seine Wohnung durchsucht hatte. Es wurde nur ein Teil des Geldes ausgezahlt. 

Deutschland

11.09. 17:46

Geplante Demo in München hängt von Gerichtsentscheidung ab

Morgen soll es in München eine Demo gegen die Corona-Politik geben - jetzt gehen die Veranstalter gerichtlich gegen die Auflagen der Stadt vor. Am Verwaltungsgericht ging ein Eilantrag gegen das Verbot ein, mit einem Demonstrationszug durch die Stadt zu ziehen. Ein weiterer Antrag, der sich gegen eine Beschränkung auf 1000 Teilnehmer richte, sei angekündigt. Das Gericht will noch heute entscheiden.

Bayern

11.09. 17:12

Huml: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie waren schnelle Entscheidungen wichtig

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Kritik an der Art der Dokumentierung von Entscheidungen in der Corona-Krise zurückgewiesen. Huml betonte am Freitag: "Die Vorwürfe der Opposition sind sachlich nicht nachvollziehbar. Denn im Kampf gegen die Corona-Pandemie waren rasche Entscheidungen für unsere Bürger wichtig. Erst an zweiter Stelle kam die Frage, ob auch umfangreich auf Bürokratie geachtet wurde."

Die Ministerin fügte hinzu: "Klar ist auch, dass wesentliche Bewertungshilfen für uns die täglichen Lageberichte und Einschätzungen des Robert Koch-Instituts sowie des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit waren. Das kann niemand ernsthaft kritisieren. Auf dieser Basis haben wir für die Menschen in Bayern schnelle Entscheidungen getroffen, ohne vorher umfangreiche und langwierige Aktenvermerke anzulegen."

Bayern

11.09. 16:10

Söder besucht Klinikum Nürnberg 

Bayerns Ministerpräsident Söder hat das Klinikum Nürnberg besucht, um sich dort über die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie zu informieren. Dabei kritisierte Söder auch die zunehmende Unvernunft der Bevölkerung im Umgang mit dem Corona-Virus. Er verstehe auch, dass Corona viele nervt. Aber letztlich sei in der Wahl zwischen Leichtsinn und Vorsicht, Vorsicht die eindeutig bessere Alternative. Wir brauchen für Corona einen langen Atem, so Söder weiter.

Bayern

11.09. 14:11

Heute zwei neue Coronafälle

Im Landkreis Schwandorf gibt es zwei Neuinfizierte zu vermelden. Es handelt sich dabei um Personen aus Burglengenfeld und dem Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof. Demnach gibt es im Landkreis aktuell 14 aktive Coronafälle. Die 7-Tages-Inzidenz liegt knapp unter 8. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 20.

Zudem musste bereits am vergangenen Montag eine Kindertagesstätte im Stadtgebiet Schwandorf geschlossen werden, nachdem in einer routinemäßig durchgeführten Reihentestung asymptomatischer Beschäftigter eine Erziehungsperson positiv auf SARS-COV2 getestet wurde. Aufgrund dieses Infektionsfalles stehen mehrere Personen im Zuge der Kontaktpersonenermittlung unter Quarantäne. Die erste Testreihe aller bislang getesteten Beschäftigten der Kindertageseinrichtung verlief negativ. Der früheste Wiedereröffnungstermin der Kindertageseinrichtung ist der 18. September 2020.

Schwandorf

11.09. 13:11

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Vier Personen wurden als genesen gemeldet. 

Aktuell sind damit 34 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 527.

Neumarkt

11.09. 12:35

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 17.

Abensberg: 1   Bad Abbach: 2    Ihrlerstein: 1  Kelheim: 7   

Neustadt:  2     Rohr, Saal, Teugn und Volkenschwand: jeweils 1

Es gibt 1.241 Kontaktpersonen, davon sind 639 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortag) registriert.

588 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 10.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

11.09. 11:52

Anzeige gegen Gaststättenbetreiber in Beilngries

Gegen einen Gaststättenbetreiber aus Beilngries im Landkreis Eichstätt ist ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet worden. Da eine zunächst geplante Veranstaltung zur Coronazeit so nicht möglich war, wurden ihm vom Landratsamt Auflagen und Beschränkungen erteilt. Nach mehreren Beschwerden stellte die verständigte Polizei schließlich fest, dass er sich nicht daran hielt und uneinsichtig war. Erst nach Androhung, die Musikanlage sicherzustellen, konnte die Lage beruhigt werden.

In diesem Zusammenhang war auch das Verhalten einzelner Gäste gegenüber der Polizei zum Teil beschämend. Über die Höhe des Bußgeldes entscheidet das Landratsamt; der Regelsatz nach dem Bußgeldkatalog beläuft sich für den Veranstalter auf 5.000 Euro und auch für Teilnehmer ist der Regelsatz auf 500 Euro festgelegt.

Bayern

11.09. 11:27

Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz in Neumarkt

Ein 63-jähriger Mann trat am Donnerstag nahe an eine 71-jährige Frau heran und behauptete, er hätte Corona. Danach hustete er in ihre Richtung und spuckte in seine eigene Maske. Anschließend wiederholte er seine Tat an dem 78-jährigen Begleiter der Rentnerin. Was ihn dazu bewog werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet. 

Neumarkt

11.09. 09:33

Auch Regensburger Popkulturfestival fällt Corona zum Opfer

Die Stadt Regensburg hat wegen Corona das für Oktober geplante Popkultur-Festival PUSH4  abgesagt. Die geltenden Hygienevorschriften machen es leider unmöglich, das Festival wie geplant durchzuführen, erklärte jetzt der städtische Kulturreferent Wolfgang Dersch. Eine abgespeckte Version sei keine Alternative gewesen, daher plant man jetzt das Festival für Oktober 2021. Bei PUSH4 waren über 60 Veranstaltungen an 20 Spielorten in der Stadt angesetzt, darunter der erste Regenburger Protestsong-Contest.

Regensburg Stadt

11.09. 09:21

Söder über Bayerns Teststrategie: «Das hat ja voll funktioniert»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die umstrittene bayerische Corona-Teststrategie für einen großen Erfolg. «Das hat ja voll funktioniert», sagte er dem Nachrichtenportal «The Pioneer» über die Massentests für Reiserückkehrer an Flughäfen, Autobahnen und Bahnhöfen. 6000 positive Fälle seien identifiziert worden. «Die wären ohne die Maßnahmen unerkannt gewesen und hätten zu einer großen Verbreitung geführt.» Es sei zwar immer mal wieder zu Verzögerungen bei der Mitteilung der Testergebnisse gekommen. «Aber insgesamt habe ich den Eindruck, dass gerade die bayerische Bevölkerung da schon sehr dankbar war, dass es diese Möglichkeiten gibt.»

Bayern

11.09. 09:19

VW-Tochter MAN will bis zu 9500 Stellen abbauen

Einen «signifikanten» Stellenabbau hatte der Lkw-Bauer MAN angekündigt. Nun legt das Unternehmen Zahlen auf den Tisch:

Volkswagen will bei seiner Lkw- und Bustochter MAN in Deutschland und Österreich bis zu 9500 Stellen streichen und damit Milliarden einsparen. Bis 2023 solle eine Ergebnisverbesserung von 1,8 Milliarden Euro erzielt werden, teilte die Münchener Tochter aus der Nutzfahrzeugholding Traton am Freitag mit. In allen Bereichen sollen Stellen wegfalle, zudem wollen die Manager Produktion und Entwicklung an andere Standorte verlegen. Der Produktionsstandort im österreichischen Steyr und die Betriebe in Plauen (Sachsen) und Wittlich (Rheinland-Pfalz) könnten ganz geschlossen werden.

Seit längerem steht bei MAN ein größerer Stellenabbau zur Diskussion, weil dem Konzern die Kosten schon vor der Corona-Krise zu hoch waren. Zuletzt war in Medienberichten von bis zu 6000 Stellen die Rede. Über das Vorgehen hatte es zwischen dem früheren VW-Nutzfahrzeugvorstand und Traton-Chef Andreas Renschler und der Arbeitnehmerseite heftigen Streit gegeben. Renschler musste Anfang Juli seine Posten bei VW räumen, Traton und MAN erhielten neue Chefs.

Für den Umbau veranschlagt MAN Kosten im mittleren bis oberen dreistelligen Millionenbereich. Nun sollen zeitnah Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen werden.

«Die beabsichtigte Neuausrichtung wird eine grundlegende Restrukturierung des Man Truck & Bus-Geschäfts in allen Bereichen, einschließlich einer Neuaufstellung des Entwicklungs- und Produktionsnetzwerks sowie einen signifikanten Stellenabbau erfordern», hieß es in der Mitteilung weiter. «In diesem Zusammenhang sind teilweise Verlagerungen von Entwicklungs- und Produktionsprozessen an andere Standorte geplant.»

MAN gehört zusammen mit dem schwedischen Lkw-Bauer Scania zum Volkswagen-Konzern. Die Branche ist auch wegen der weltweit stark sinkenden Nachfrage nach Lastwagen unter Druck. In Europa rechnete MAN schon vor der Corona-Pandemie mit einem Rückgang um 10 bis 20 Prozent in diesem Jahr.

Bayern

11.09. 07:29

Corona-Testzentrum am Regensburger-Dultplatz läuft reibungslos

Seit der Eröffnung des Corona-Testzentrums vor einer Woche auf dem östlichen Teil des Dultplatzes haben sich 1.413 Menschen (Stand: 9. September, 17 Uhr) testen lassen. Personen aller Altersstufen nahmen das kostenfreie Angebot an. Die Testungen konnten ohne Wartezeit durchgeführt werden. Die Ergebnisse lagen in den letzten Tagen teilweise schon nach 24 Stunden vor, im Normalfall jedoch nach 48 Stunden. Wie viele Personen ein positives Testergebnis erhalten haben, kann die Stadt nicht sagen, da die Laborergebnisse direkt an das zuständige Gesundheitsamt geschickt werden.

„Das Testprozedere läuft gut organisiert und reibungslos ab“, so Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Ich bin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, der Verwaltung und der Rettungsdienste sehr dankbar für ihren Einsatz. Auch die Kassenärztliche Vereinigung und die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte haben uns vorbildlich unterstützt.“

Um das Testzentrum vorerst bis Ende des Jahres am Laufen zu halten und die Hilfsorganisationen zu entlasten, bekommt die Stadt Hilfe von der Bundeswehr. Ab Montag, 21. September, werden voraussichtlich acht Soldatinnen und Soldaten den Betrieb des Testzentrums unterstützen. Neben den Soldaten sind weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienste vor Ort. Auch Ärzte gehören zum Team des Testzentrums.      

„Das aktuelle Infektionsgeschehen erfordert nach wie vor größte Umsicht und Vorsicht. Verschiedene Testmöglichkeiten sowohl bei den niedergelassenen Ärzten als auch im Testzentrum anzubieten, ist eine wichtige Maßnahme, damit wir auf das lokale Infektionsgeschehen schnell reagieren können“, erläutert die Oberbürgermeisterin.

Regensburg Stadt

11.09. 06:05

 Ärzte in Madrid sind durch Corona überlastet

Deswegen hat die größte Mediziner-Gewerkschaft um die spanische Hauptstadt zu einem - Zitat -"unbefristeten und kompletten" Streik ab dem 28. September aufgerufen. Schon vor der Corona-Krise habe man jahrelang unter einem Mangel an personellen undwirtschaftlichen Ressourcen gelitten, so die Gewerkschaft. 

WELT

11.09. 06:04

 Münchner Philharmoniker starten unter gelockerten Corona-Bedingungen. in die neue Konzertsaison 

 Die Philharmoniker profitieren als erste von den neuen Sonderregelungen. Denn statt der bislang zugelassenen 200 dürfen nun in die Philharmonie im Gasteig-Kulturzentrum 500 Zuschauer. Bislang galt dies nur für die Bayerische Staatsoper. 

Bayern

11.09. 06:02

Steuereinnahmen brechen ein

Eigentlich ist Bayern bei den Steuereinnahmen immer an erster Stelle. Doch wegen Corona fehlen Bund, Ländern und Kommunen Milliarden an Einnahmen. Heute sollen die genauen Zahlen vorgestellt werden. Der Freistaat rechnet wegen Corona mit 4,2 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen als noch im vergangenen Herbst gedacht. Und damit ist die Schätzung auf einem historischen Tief. Zum Vergleich: Nach der Finanzkrise beliefen sich die Einnahmerückgänge zwischen Herbst 2008 und Mai 2009 auf rund 1,5 Milliarden Euro. Fraglich ist, ob Bayern wegen der schlechten Prognose auch im kommenden Jahr die Schuldenbremse aussetzen muss.  

Bayern

10.09. 19:04

Justizministerin warnt vor Überschätzung von Extremisten

Bundesjustizministerin Lambrecht hat davor gewarnt, die Bedeutung von Extremisten zu überschätzen. In der Corona-Krise stehe die Mehrheit hinten den Maßnahmen der Regierung. Viele brächten Opfer und steckten zurück. Nur würden es nur die Extremisten auf die Titelseiten schaffen und damit Aufmerksamkeit bekommen, sagte Lambrecht im Bundestag. Das sei sie leid.

Deutschland

10.09. 18:38

Corona drückt auf Staatshaushalt

Laut Bundesfinanzminister Scholz wird sich die Corona-Krise noch lange auf die Staatseinnahmen auswirken. Steuerschätzer haben heute berechnet, dass die Steuereinnahmen auch im kommenden Jahr nochmal einbrechen werden, um fast 19,6 Milliarden Euro. Damit müsse der Staat auch 2021 neue Schulden aufnehmen, um
anliegende Aufgaben erfüllen zu können, so die Prognose von Scholz.

Deutschland

10.09. 17:02

Corona-Fälle in zwei Flüchtlingsheimen in Augsburg

Das Augsburger Gesundheitsamt hat die Bewohner zweier Flüchtlingsheime für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Nach Angaben der Stadt vom Donnerstag wurden insgesamt fünf Bewohner positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Wie viele Menschen insgesamt von der Quarantäne betroffen sind, wurde zunächst von der Stadtverwaltung nicht mitgeteilt.

Betroffen von der Maßnahme ist das sogenannte Anker-Zentrum für Schwaben. Die Staatsregierung hat in jedem Bezirk eine solche zentrale Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber geschaffen. Die Anker-Zentren können allerdings mehrere Ableger haben.

Bayern

10.09. 16:06

Mittelschule Furth im Wald nach Corona-Fall bei Lehrkraft geschlossen

Die Mittelschule Furth im Wald ist ab sofort geschlossen, alle Kinder werden morgen und die ganze nächste Woche per Internet zu Hause unterrichtet. Grund ist ein positiver Corona-Fall bei einer Lehrkraft, teilte das Landratsamt Cham heute mit. 

Alle Lehrer müssen daher bis 20.September in hausliche Quarantäne. Für die Schüler trifft das aber nicht zu. 

Cham

10.09. 15:17

„Tierischer“ Mundschutz für alle ABC-Schützen im Landkreis Regensburg

Auf Anregung von Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sponserte die Sparkasse Regensburg insgesamt circa 2.900 Mikrofaser-Masken mit Tiermotiven für alle ABC-Schützen im Landkreis und in der Stadt Regensburg. Am Sonderpädagogischen Förderzentrum (SFZ) Regenstauf wurden vor Kurzem in Anwesenheit von Landrätin Tanja Schweiger, Manfred Pitzl, Vorstand der Sparkasse Regensburg; Schulamtsdirektor Clemens Sieber; Dorothea Daum, Schulleiterin SFZ Regenstauf sowie Ralf Bernowsky, Regierung der Oberpfalz (für Förderzentren im LKR zuständig) symbolisch die Masken für den Landkreis Regensburg übergeben.

Regensburg Land

10.09. 13:51

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind sieben Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Drei Personen wurden als genesen gemeldet. 

Aktuell sind damit 36 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 525.

Neumarkt

10.09. 12:55

Gienger: Athleten und Sportvereine bei der Bewältigung der Corona-Pandemie noch stärker unterstützen

Am Mittwoch hat sich der Sportausschuss des Bundestages mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die deutschen Athletinnen und Athleten beschäftigt. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eberhard Gienger:

"Unsere Spitzensportler und Spitzensportlerinnen sind weiterhin massiv von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Abgesagte Wettbewerbe und wichtige Qualifikationsturniere, stark eingeschränkte Trainings- und Reisemöglichkeiten sowie aufgelöste Sponsorenverträge erschweren eine gute Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2021 in Tokio ungemein. Wenn wir zudem im Nachwuchskader nicht eine ganze Generation an nachfolgenden Athletinnen und Athleten verlieren wollen, müssen wir die Leistungssportler und ihre Vereine noch stärker unterstützen. 

Deutschland

10.09. 11:53

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19.

Abensberg: 1   Bad Abbach: 2    Ihrlerstein: 1  Kelheim: 5    Langquaid: 1    

Mainburg:  2    Neustadt:  2     Rohr, Saal, Siegenburg, Teugn und Volkenschwand: jeweils 1

Es gibt 1.226 Kontaktpersonen, davon sind 637 positive Fälle (+ 6 im Vergleich zum Vortag) registriert.

584 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

10.09. 08:55

Mädchen von Corona-Auswirkungen stärker betroffen

Mädchen sind stärker von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen als Jungen. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Kinderrechtsorganisation "Save the Children". Demnach lernen Mädchen in dieser Zeit weniger in der Schule und müssen sich stärker im Haushalt engagieren als Jungen. Kinder aus ärmeren Familien sind der Studie zufolge zudem stärker betroffen als Kinder aus wohlhabenderen Familien.

WELT

10.09. 08:54

Fast 1.900 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben innerhalb eines Tages fast 1.900 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Krise haben sich damit über 255.000 Menschen in Deutschland infiziert, teilte das Robert Koch-Institut mit. Das Auswärtige Amt hat unterdessen weitere Reisewarnungen für Europa ausgesprochen. Betroffen sind Städte und Regionen in Kroatien, Tschechien, Frankreich und der Schweiz.

Deutschland

10.09. 08:52

Zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Regen

Zwei neue positive Coronatestergebnisse meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Beide Personen waren kürzlich im Ausland, aber nicht in Risikogebieten. Keiner zeigt bislang COVID-19-typische Symptome. Eine Person wurde im Testzentrum des Landkreises Regen getestet, eine Person in einer Hausarztpraxis. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 29 bestätigte Fälle und insgesamt 225 bestätigte.  Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt.

Niederbayern

10.09. 07:07

Prag ist jetzt Risikogebiet

Das Auswärtige Amt hat Reisewarnungen für weitere Regionen in Europa ausgesprochen. Betroffen sind etwa der Schweizer Kanton Genf, die tschechische Hauptstadt Prag, Dubrovnik in Kroatien oder die französische Insel Korsika. Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, sie ermöglicht es Reisenden aber, Buchungen kostenlos zu stornieren.

WELT

10.09. 04:59

Trotz Corona - Jahn startet Dauerkartenverkauf

Der SSV Jahn Regensburg startet heute den Dauerkarten-Verkauf für die kommende Saison. Wegen Corona gibt es zwei verschiedene Tickets. Einmal das Modell „Jahn sein“. Bei Geister-Spielen bekommen die Fans damit zwar kein Geld zurück, aber Zusatzleistungen. Beim Ticket „Rückzahlungsgarantie“ wird den Fans der Preis für jedes ausfallende Heimspiel erstattet. Insgesamt werden knapp 5.100 Dauerkarten an die Fans ausgegeben. Die dürfen dann auch ins Stadion, wenn wieder mit Publikum gespielt wird.

Regensburg Stadt

09.09. 18:22

TUI sichert sich weitere Corona-Hilfen

Die Reisebranche leidet besonders stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auch Tui kämpft mit tiefroten Zahlen. Der Reisekonzern hat jetzt die Voraussetzung für weitere staatliche Hilfen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro geschaffen. Konkret wurden die Anleihebedingungen dafür geändert - die Inhaber der Anleihe stimmten zu, dass eine vereinbarte Verschuldungsbegrenzung ausgesetzt wird. Um die Krise zu überstehen, hat sich Tui nun Staatshilfen im Umfang von insgesamt drei Milliarden Euro gesichert.

Deutschland

09.09. 17:55

Corona-Reisewarnungen laufen aus

Die pauschale Reisewarnung für fast alle Länder außerhalb der EU gilt nur noch bis Ende dieses Monats. Das teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes mit. Ab Oktober werde es für jedes Land individuelle Hinweise geben. Das Kabinett hat außerdem den erleichterten Zugang zu Hartz-IV-Leistungen verlängert. Die wegen der Corona-Krise gelockerten Vorschriften gelten noch bis Ende des Jahres.

Deutschland

09.09. 17:01

Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf gibt es eine neue Covid19-Infektion zu verzeichnen. Es handelt sich hierbei um eine Person aus dem Stadtgebiet Schwandorf. Somit ist die Zahl der Fälle im Landkreis Schwandorf seit Beginn der Aufzeichnungen auf 573 gestiegen.

Schwandorf

09.09. 16:14

Corona zwingt Schaeffler zu weiteren Einschnitten

Der Automobilzulieferer Schaeffler will bis Ende 2022 weitere 4.400 Stellen in Deutschland und Europa abbauen. Betroffen seien im wesentliche zwölf Standorte in Deutschland und zwei weitere im europäischen Ausland, teilt Schaeffler mit. Bereits im Mai hatte Schaeffler angekündigt, fast 2.000 Stellen abbauen zu wollen. Schaeffler war in der Corona-Krise in die roten Zahlen gerutscht.

Deutschland

09.09. 15:40

Hartz-IV-Kontrollen wegen Corona weiter eingeschränkt

Der Zugang zu Hartz-IV-Leistungen ist wegen der Corona-Krise weiter leichter möglich. Bis Ende des Jahres wird das Vermögen der Betroffenen weiter nur eingeschränkt von den Jobcentern überprüft. Außerdem gab das Kabinett grünes Licht für ein Ende der pauschalen Reisewarnung für rund 160 Länder weltweit. Ab Oktober soll stattdessen die individuelle Lage der Staaten bewertet werden.

Deutschland

09.09. 14:41

Coronavirus-Infektion am Gymnasium Lappersdorf

Es gibt eine(n) positiv getestete(n) Schüler/in in einer fünften Klasse und den Verdachtsfall eines/r Schülers/in in einer zehnten Klasse.

Das Gesundheitsamt Regensburg hat in enger Abstimmung mit der Schulleitung des Gymnasiums Lappersdorf alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. Für alle Schüler der erwähnten 5. Klasse gilt eine Quarantäne bis einschließlich 22.09. Die Schüler der betroffenen 10. Klasse sind bis zur Abklärung des Verdachtsfalls voraussichtlich bis morgen vom Unterricht ausgeschlossen.

Für die Lehrkräfte der beiden Klassen mussten keine Quarantänemaßnahmen angeordnet werden.

Regensburg Land

09.09. 14:16

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind drei Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Sechs Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 32 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 518.

Neumarkt

09.09. 13:13

Event- und Konzertveranstalter demonstrieren

Viele Event-Veranstalter stehen vor der Corona-Krise vor dem Aus. Keine Partys, keine großen Konzerte oder andere Veranstaltungen. Unter dem Motto "Alarmstufe Rot" demonstriert die Branche in Berlin. Die Organisatoren erwarten nach eigenen Angaben 5.000 bis 10.000 Teilnehmer. Sie wollen symbolisch ihr letztes Hemd vor dem Reichstagsgebäude niederlegen.

Deutschland

09.09. 12:05

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 15.

Kelheim und Langquaid: jeweils 3       Bad Abbach,  Mainburg und Neustadt: jeweils 2     Abensberg, Saal und Siegenburg:  jeweils 1

Es gibt 1.217 Kontaktpersonen, davon sind 631 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert. 582 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 08.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

09.09. 11:49

CSU-Landtagsfraktion verzichtet auf Diätenerhöhung - Tafel Kelheim erhält Teil davon

Als Zeichen der Solidarität in der Corona-Pandemie haben die Abgeordneten der CSU-Landtagsfraktion entschieden, auf die jährlichen Diätenerhöhung zu verzichten und den Betrag an drei gemeinnützige Organisationen zu spenden. Pro Abgeordneten beläuft sich der Betrag auf 2.544 Euro. Gespendet wird wahlweise an die Bayerische Landesstiftung, die Bayerische Stiftung Hospiz und den Landesverband Tafel Bayern e.V..

Die CSU-Abgeordnete Petra Högl bat darum, einen Betrag über 1.500 Euro der Tafel Kelheim zuzuweisen. Högl traf sich vor Ort mit Caritas-Vorstand Hubert König und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kelheimer Tafel Raimund Fries, um sich von den Räumlichkeiten zu überzeugen. „Eine Zuwendung, die wirklich überraschend für uns kam. Umso mehr freuen wir uns, dass wir den zugedachten Betrag nun sinnvoll einsetzen dürfen“, so König, der mit der Caritas Kelheim die Trägerschaft für die Tafel Kelheim innehat.

Kelheim

09.09. 10:55

Antisemitische Vorfälle auf Anti-Corona-Demos

In Bayern ist es bei Anti-Corona Demos zu zahlreichen antisemitischen Vorfällen gekommen. Allein von Ende April bis Ende Juli hat es bei 48 solcher Kundgebungen und Demonstrationen antisemitische Äußerungen gegeben. Das geht aus einem Bericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus hervor. Demnach hefteten sich Teilnehmer gelbe Sterne mit Aufschriften wie "nicht geimpft" an oder behaupteten, die Juden seien schuld an der Coronakrise. 

Bayern

09.09. 10:50

Regensburger Landkreislauf noch bis Samstag virtuell

Noch bis Samstag können Sportlerinnen und Sportler ihre Lieblingsstrecken des Mittelbayerische Landkreislaufes der vergangenen zehn Jahre ablaufen. Die elfte Auflage wäre am Samstag von Brennberg nach Wenzenbach gegangen, wurde aber wegen Corona abgesagt. Wer seine Lieblingsstrecke abläuft bekommt dafür eine Urkunde. Alle weiteren Infos gibt es auf der Seite zum Mittelbayerische Landkreislauf.

Regensburg Land

09.09. 09:04

Feuer in Flüchtlingslager nach Corona-Fällen

Moria, das Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos ist fast vollständig abgebrannt. Das Löschen der Flammen wird durch starke Winde mit bis zu 70 Stundenkilometern erschwert. Vorangegangen waren Unruhen unter den Migranten, weil das Lager seit voriger Woche nach einem ersten Corona-Fall unter Quarantäne gestellt worden war. Am Dienstag wurde dann bekannt, dass die Zahl der Infizierten bei 35 liege. Manche Migranten hätten daraufhin das Lager verlassen wollen, um sich nicht mit dem Virus anzustecken. Einige Infizierte und ihre Kontaktpersonen, die isoliert werden sollten, hätten sich hingegen geweigert, das Lager zu verlassen und in Isolation gebracht zu werden.

WELT

09.09. 07:52

Impfstoff-Studie gestoppt

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinische Studie für seinen Corona-Impfstoff vorsorglich gestoppt. Der Grund: Ein Proband ist erkrankt. Vom Unternehmen hieß es, dass in großen Versuchsreihen Erkrankungen zufällig auftreten. Nun müsse untersucht werden, ob die Erkrankung des Studienteilnehmers auf den Impfstoff zurückzuführen ist oder nicht. Erst gestern hatten AstraZeneca und acht weitere Pharmaunternehmen versichert, bei der Entwicklung eines Impfstoffes keine Kompromisse bei der Sicherheit zu machen. 

WELT

09.09. 07:50

England verschärft Corona-Maßnahmen

England verschärft als Reaktion auf die steigenden Corona-Infektionen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Versammlungen mit mehr als sechs Menschen werden ab Montag untersagt. Das betrifft sowohl Treffen in den eigenen vier Wänden als auch im öffentlichen Raum. Es gelten Ausnahmen, etwa für Schulen, Arbeitsstellen, Hochzeiten oder Beerdigungen. In Großbritannien gab es zuletzt fast 3000 Neuinfektionen täglich. 
 

WELT

09.09. 03:57

Kindersterblichkeit könnte durch Corona-Krise steigen

Im vergangenen Jahr sind weltweit mehr als 5,2 Millionen Kinder an vermeidbaren Ursachen gestorben. Das teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Vor dreißig Jahren lag die Zahl um gut sieben Millionen höher. Die Forscher warnen, dass die Corona-Pandemie den Kampf gegen die Kindersterblichkeit negativ beeinflusst, da beispielsweise weniger geimpft werde. Besonders betroffen seien etwa Kinder in Afghanistan, Bolivien, Libyen, Sudan und Pakistan.

WELT

09.09. 03:56

Autobrannche darf auf Hilfen hoffen

Die angeschlagene Autobranche kann auf zusätzliche Hilfen hoffen. Bei einem Spitzengespräch von Politik und Wirtschaft mit Kanzlerin Merkel ist vereinbart worden, das Eigenkapital von Zulieferern zu stärken. Kaufprämien für Autos mit Verbrennungsmotoren sind nicht vorgesehen. Die Spitzenrunde verabredete außerdem, den digitalen Wandel rund ums Auto voranzubringen sowie das autonome Fahren. Das Ladenetz für Elektroautos soll kundenfreundlicher werden.

Deutschland

08.09. 19:03

Reaktionen aus der Region auf Corona-Lockerungen

In Bayern dürfen bald wieder Kneipen öffnen und Amateurfußballer vor Publikum kicken. Das hat Ministerpräsident Markus Söder heute angekündigt. Stichtag für die Lockerungen ist der 19.September. Kneipen-Wirte atmen auf. Die Kreisvorsitzenden des Hotel- und Gaststättenverbandes Regensburg und Schwandorf - Florian Mascarello und Hubert Obendorfer - sprechen sogar von einem wichtigen Schritt zurück zur Normalität. Und auch Amateurfußballer freuen sich auf die Lockerungen, sie dürfen endlich wieder Zuschauer unterhalten. 

Oberpfalz

08.09. 18:07

Homeoffice wegen Corona im Kommen

Die Corona-Krise ist ein Turbo fürs Homeoffice: Plötzlich haben viel mehr Beschäftigte von zu Hause aus gearbeitet als früher üblich, so eine Untersuchung der Bayerischen Akademie der Wissenschaft. Doch die meisten Beschäftigten erwarten, dass die Unternehmen die Home Office-Möglichkeiten wieder einschränken. Dabei wünschen sich 69 Prozent der Befragten nach der Krise mehr Home Office als zuvor.

Deutschland

08.09. 17:22

Drei weitere corona- Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Laufe des Tages haben sich im Landkreis Schwandorf drei Infektionen mit dem Coronavirus positiv bestätigt. Eine betroffene Person wohnt im Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof. Die beiden weiteren Fälle kommen aus Nittenau. 

Schwandorf

08.09. 16:34

Bayern lockert Corona-Auflagen in manchen Bereichen

Nach dem Ende der Hauptreisezeit ändert Bayern seine Teststrategie. Die Teststationen an den Autobahnen in Grenznähe sowie an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg werden bis zum 30. September geschlossen. Lediglich die Testzentren an den Flughäfen bleiben. - Zudem beschloss das Kabinett, dass Bars und Kneipen unter Auflagen wieder öffnen dürfen.

Strengere Vorgaben wird es für Versammlungen in Bayern geben. Sollten sich unter freiem Himmel mehr als 200 Personen versammeln, dann müssen sie ab morgen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Mit Blick auf eine geplante Demonstration am Samstag in München sagte Ministerpräsident Söder, Ziel der Maskenpflicht sei die Freiheit der Demo zu ermöglichen, aber "kein Chaos" wie in Berlin zu haben.

Bayern

08.09. 15:04

Schulklasse in Quarantäne - Infektion einer Lehrkraft in Bischofsmais

Nachdem am Dienstagmittag das positive SARS-CoV2-Testergebnisse einer Lehrkraft der Grundschule Bischofsmais bekannt wurde, müssen neben der Lehrkraft nun auch eine ganze Schulklasse und weitere Lehrer in Quarantäne. Dies hat das Landratsamt Regen in einer Pressemitteilung mitgeteilt. „Die Lehrkraft war symptomfrei, zeigte keinerlei Krankheitserscheinungen und hatte die letzten Wochen nicht auf Reisen, sondern zuhause verbracht“, sagt Pressesprecher Heiko Langer. Sie habe sich dennoch vorsichtshalber testen lassen. Die Kontaktpersonen, darunter alle Kinder, die sie am Dienstagvormittag unterrichtet hat, wurden von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes ermittelt und über die Quarantäne informiert.

Niederbayern

08.09. 14:51

27-Jähriger ohne Mund-Nase-Schutz von Zugfahrt ausgeschlossen

Am Montag hat ein Zugbegleiter in einem Regionalexpress zwei Syrer von der Weiterfahrt ausgeschlossen, weil sie trotz mehrfacher Aufforderung keinen Mund-Nase-Schutz tragen wollten. Daraufhin hat einer der beiden erheblichen Widerstand gegen die herbeigerufenen Bundespolizisten geleistet und unter erheblicher Eigengefährdung auf der Dienststelle randaliert. Ein hinzugezogener Arzt veranlasste daraufhin die Einlieferung in das Bezirksklinikum Regensburg.

Regensburg Stadt

08.09. 14:02

Amateurfußball ab 19.9 wieder mit Zuschauern erlaubt

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann haben an diesem Dienstag im Anschluss an die Sitzung des Ministerrates mitgeteilt, dass der Wettkampspielbetrieb im bayerischen Amateurfußball mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern analog zum Kulturbetrieb – wie vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) gefordert – zum geplanten Datum am 19. September 2020 im Freistaat wieder aufgenommen werden kann.

„Das ist eine gute Nachricht für den gesamten bayerischen Breitensport und ein großer Erfolg unserer Fußballvereine, die sich in den vergangenen Tagen nochmals sehr, sehr klar positioniert und den Kurs des Verbandes mit überragender Zustimmung unterstützt haben“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch in einer ersten Reaktion: „Wir bedanken uns ausdrücklich und stellvertretend für alle politischen Entscheidungsträger bei Innenminister Joachim Herrmann für die jetzt sehr rasch getroffene Entscheidung und das positive Signal. Uns war es immer wichtig, einen sachlichen Dialog zu führen, eine Klage wäre nur das letzte Mittel gewesen – auch das haben wir immer betont.“

Bayern

08.09. 13:22

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind drei Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Sechs Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 36 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 516.

Neumarkt

08.09. 11:58

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 14 (Verteilung auf die Gemeinden siehe Tabelle).

Kelheim, Langquaid und Neustadt: jeweils 3   Abensberg: 2      Mainburg, Saal und Siegenburg:  jeweils 1

Es gibt 1.212 Kontaktpersonen, davon sind 627 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 579 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 07.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

08.09. 10:09

Gesundheitsämter sollen über Corona hinaus gestärkt werden

Bundeskanzlerin Merkel spricht heute mit Verantwortlichen darüber wie Gesundheitsämter auch über die Corona-Krise hinaus gestärkt werden können. Denn die haben in der Pandemie viel zu leisten. Bund und Länder haben bereits Milliarden Hilfen zugesagt. Bundesärztekammerpräsident Reinhardt begrüßte das Hilfspaket, betonte aber auch, die eigentliche Arbeit fange jetzt erst an. Denn für die Besetzung der 5000 neuen Stellen, brauche es kluge und nachhaltige Konzepte.

Deutschland

08.09. 10:08

Corona-Teststrategie soll angepasst werden

Bayerns Ministerpräsident Söder berät gerade mit seinem Kabinett. Und zwar darüber, wie die Corona-Teststrategie angepasst werden kann. Da hatte es jüngst einige Übermittlungspannen gegeben.  Außerdem sollen die Quarantäneregelungen von Bund und Ländern angepasst werden. Die sehen bei Reiserückkehrern eine 5-tägige Quarantäne vor - Bayern will aber vorerst an kostenlosen Tests unter anderem an Autobahnen festhalten. 

Bayern

08.09. 07:52

Eisbären Regensburg vor finanziellem Aus

Es ist 5 vor 12! Mit diesem Hilfsappell haben sich jetzt die 26 deutschen Eishockey-Oberligisten an die Öffentlichkeit gewandt, darunter die Eisbären Regensburg. Sie stehen wegen Corona und dem damit verbundenen Fan-Verbot in den Stadien vor dem finanziellen Aus. Helfen kann jetzt nur noch die Politik. Bisher gibt es aber keine verbindlichen Zusagen für die Unterstützung der Drittligisten. Erste und zweite Liga werden dagegen Geld bekommen

Regensburg Stadt

08.09. 07:51

Mehr oder größere Busse unterwegs

Mit größeren Bussen und Verstärkerfahrten reagieren die Verkehrsverbünde in Niederbayern und der Oberpfalz auf den Schulbeginn in Corona-Zeiten. Fast alle Landkreise haben bei der Regionalbus-Gesellschaft Ostbayern und ihren Partnern zusätzliche Busse bestellt. Allein der Landkreis Cham verstärkt fünfzehn Linien. Kreisfreie Städte wie Regensburg setzen Busse mit mehr Plätzen ein, um das Ansteckungsrisiko auf der Fahrt zur Schule zu verringern. Die Staatsregierung übernimmt zwar die Kosten für diese Zusatzbusse. Die Bayern-SPD hatte aber kritisiert, dass zu wenig Geld dafür bereit steht.

Bayern

08.09. 07:50

Deutschland bei Online-Untericht auf letztem Platz

Die Umstellung auf Online-Unterricht während der Corona-Krise lief bei nur jedem 10. Schüler hierzulande reibungslos. Einer Umfrage in Deutschland, Australien, Großbritannien, Italien, Kanada, Mexiko und Singapur zufolge, liegt Deutschland auf dem letzten Platz. Verbesserungsbedarf bestand demnach hierzulande bei Lehrerfortbildung für Fernunterricht oder auch der Organisation.

Deutschland

08.09. 07:48

Ausganssperre auf Balearen im Gespräch

Um die steigende Zahl Corona-Infektionen auf den Balearen in den Griff zu bekommen, will die Landesregierung strengere Maßnahmen ergreifen. Im Gespräch seien strengere Ausgangssperren für Viertel und Dörfer, die besonders betroffen sind, berichten lokale Medien. Die Maßnahmen könnten schon ab heute greifen - welche Gebiete es genau treffen soll, ist noch nicht bekannt.

WELT

07.09. 19:10

Corona-Impfstoff wird in Deutschland getestet

Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech testet seinen möglichen Corona-Impfstoff nun auch in Deutschland. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut habe die Erlaubnis erteilt, teilt Biontech mit. An der Wirksamkeitsstudie, die bereits Ende Juli angefangen hatte, haben sich weltweit bereits 25.000 Testpersonen beteiligt. Die jetzt in Deutschland erlaubten Tests sollen eine spätere Zulassung des Impfstoffs hierzulande erleichtern. 

Deutschland

07.09. 18:30

Patientenschützer halten Staatsakt für verfrüht

Ein staatliches Gedenken für die Opfer der Corona-Pandemie: Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht dafür die Zeit noch nicht gekommen. Deutschland sei noch mitten in der Krise, sagte Vorstand Brysch. Erst wenn die Menschen hierzulande durch einen Impfstoff ausreichend geschützt seien, sollte über einen Staatsakt nachgedacht werden. Bundespräsident Steinmeier hatte die Debatte angestoßen. Gesundheitsminister Spahn begrüßte dies.

Deutschland

07.09. 17:49

Drei bayerische Städte reißen Corona-Alarmgrenze

In Bayern ist in drei Städten die Corona-Alarmgrenze überschritten. Nach Zahlen des Landesamtes für Gesundheit sind das Landshut, Memmingen und Rosenheim. Grund seien Reiseheimkehrer aus Corona-Risikogebieten. Die infizierten Personen seien bereits in Quarantäne. Memmingen und Rosenheim halten deswegen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens aktuell nicht für nötig.

Bayern

07.09. 16:04

Sechs neue Coronafälle im Landkreis

Im Landkreis Schwandorf sind sechs Neuinfizierte zu vermelden. Es handelt sich dabei um vier Personen aus dem Stadtgebiet Schwandorf, eine Person aus Burglengenfeld sowie eine Person aus Neunburg v.W. Die Gesamtzahl steigt damit auf 569.

Schwandorf

07.09. 15:18

MAC Mode aus Wald spendet Masken zum Schulstart

Wenn am morgigen Dienstag die Schüler der Regenstaufer Schulen wieder in die Klassenzimmer zurückkehren, dann bekommt jeder Schüler seine eigene Mund-Nase-Maske. Über 1.000 solcher Masken spendet die Firma MAC Mode aus Wald. Im Beisein von Bundestagsabgeordneten Peter Aumer, Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeister Josef Schindler übergab die geschäftsführende Gesellschafterin Eveline Schönleber die Masken an Vertreter der Eltern und der Schulen. Die Masken werden zu Schuljahresbeginn an die Schüler und die Lehrer verteilt.

Die Firma MAC Mode ist bekannt für ihre Jeans-Kollektionen. Durch die Corona-Pandemie ist das Unternehmen auch in die Produktion von Schutzmasken für den Tagesbedarf aber auch für die Medizinbranche eingestiegen. „Da in den Schulen jetzt auch Masken getragen werden müssen, wollten wir mit der Spende für die Schüler und Lehrer für eine ausreichende Versorgung mit Schutzmasken sorgen“ so Schönleber. MAC Mode hat nach eigenen Angaben bereits an mehrere Schulen aber auch Senioreneinrichtungen Masken gespendet. Den Kontakt zwischen Unternehmen und Schulen hat der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer hergestellt. „Es freut mich, dass die Spende zustande gekommen ist“ so Peter Aumer. „Dies ist ein Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, gerade in schwierigen Zeiten“.

Regensburg Land

07.09. 14:01

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind seit dem Wochenende zwölf Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden (Freitag: 8; Samstag: 3; Sonntag: 1). 22 Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 38 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 512.

Neumarkt

07.09. 13:21

Corona und die Folgen ein Hauptthema beim virtuellen Frühschoppen von CSU und Freien Wählern in Abensberg

CSU und Freie Wähler haben heute trotz Absage des Gillamoos-Volksfestes in Abensberg einen politischen Frühschoppen abgehalten: Per Livestream im Internet. Das Interesse war überschaubar: Bei der CSU und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer klickten sich maximal 150 Personen gleichzeitig ein, bei den Freien Wählern mit ihrem Parteichef Hubert Aiwanger noch weniger. Das lag auch an der schlechten Qualität. Internet aus dem Steinzeitalter, kommentierten viele die Bild- und Tonprobleme. Inhaltlich setzten beide Redner auf viele unterschiedliche Themen, wobei Corona und die Folgen ganz klar das bestimmende waren.

Kelheim

07.09. 12:13

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 19.

Abensberg: 4   Kelheim, Langquaid, Mainburg und Neustadt: jeweils 3    Rohr, Saal und Siegenburg: jeweils 1

Es gibt 1.212 Kontaktpersonen, davon sind 626 positive Fälle (+ 6 im Vergleich zum Vortag) registriert. 573 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 06.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

07.09. 11:28

Zusätzliche Schulbusse zum Schulbeginn im Landkreis Cham 

Der Landkreis Cham wird zum Schuljahresbeginn ab 9. September zusätzliche Busse zur Entlastung der bisher schon stark frequentierten Linien einsetzen. Durch diese Entzerrung soll das Platzangebot auf diesen Linien erhöht und so für mehr Abstand gesorgt werden. Damit will der Landkreis Cham den angestrebten Regelbetrieb an den Schulen unterstützen. Landrat Franz Löffler: „Gemeinsam mit den Schulen bereiten wir uns auch bei der Schülerbeförderung bestmöglich darauf vor, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Ich bitte aber auch die Eltern und die Schülerinnen und Schüler, sich streng an die Hygiene- und Abstandregeln zu halten. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen guten Schulstart.“ 

Insgesamt werden 15 Linien verstärkt. Die Entlastungsbusse sind auf den Linien 211, 200, 220, 228, 280, 310, 430, 491, 590, 610, 611, 615, 620, 710 und 810 befristet bis zu den Herbstferien im Einsatz und bedienen einzelne Haltestellen zu den üblichen Fahrplanzeiten. Die Schüler haben hier die Wahl, ob sie mit dem Regel- oder Zusatzbus fahren. Mögliche Weisungen des Betriebspersonals sind zu beachten. Der Fahrplan ist auf der Homepage des Landkreises Cham www.landkreis-cham.de unter „Aktuelles“ zu finden. Bei dem Fahrplan der Zusatzbusse handelt es sich um einen dynamischen Fahrplan. Mitarbeiter des Landratsamts werden in den nächsten Wochen die Belegsituation der Busse beobachten und begleiten. Bedarfsorientiert kann es dann auch zu einer Umstellung oder Anpassung der Fahrpläne kommen. 

Die Verfügbarkeit von Personal und Bussen ist ein begrenzender Faktor. Der Einsatz von Zusatzbussen ist derzeit möglich, weil es in der Reisebranche freie Kapazitäten gibt. Landrat Franz Löffler: „Wir haben nun jeden verfügbaren Bus im Einsatz, um den Schulstart zu erleichtern. Mit den Zusatzbussen sollen aktuell Stehlplätze soweit es geht vermieden werden. Wir wollen damit auch einen Beitrag leisten, das Vertrauen in den ÖPNV wieder zu stärken.“

Die Zusatzbusse sind ein Teil des Hygiene- und Sicherheitskonzepts im ÖPNV. Darüber hinaus werden weiterhin in festen Intervallen tägliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen in Bussen und Zügen durchgeführt. Verstärkt wird auch das Tragen des Mund- und Nasenschutzes überwacht. Ergänzend hat der Landkreis in der letzten Ferienwoche auch für Busfahrer und Zugbegleiter zusätzliche Reihentestungen durchgeführt. 

Über mögliche Fahrplanänderungen, auch bei den Zusatzbussen, wird in der Fahrplan-APP „Wohin-du-willst“ zeitnah und aktuell informiert.

Cham

07.09. 11:08

Zahl der Infizierten im Landkreis Regen steigt weiter

Die Gesundheitsabteilung des Landratsamtes Regen meldet sechs weitere Coronafälle im Landkreis Regen. Bei zwei Personen lagen COVID-19-typische Symptome vor. Alle sechs Personen wurden im Testzentrum des Landkreises Regen getestet. Somit sind im zweiten Halbjahr 26 bestätigte Fälle im Landkreis Regen aufgetreten. Insgesamt steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf 222. Zu allen Fällen wurden die Kontaktpersonen ermittelt. „Allein am Wochenende wurden rund 180 Kontaktpersonen ermittelt“, berichtet ein Sprecher des Landratsamtes.

Niederbayern

07.09. 10:52

Landshut überschreitet Grenzwert 

Die Stadt Landshut hat den Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen auf 100-tausend Einwohner innerhalb einer Woche überschritten. Das teilte Oberbürgermeister Putz auf Facebook mit. Ursache sind vor allem Reiserückkehrer, die an Corona erkrankt sind. Im Laufe des Tages will die Stadt in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und der Regierung von Niederbayern weitere Maßnahmen in Kraft setzen.

Niederbayern

07.09. 09:38

Bayerischer Elternverband unterstützt Hygienekonzept für Schulen

Der Bayerische Elternverband hält das Hygienekonzept für Schulen in der Corona-Krise für angemessen. «Insbesondere, weil es sehr flexibel ist und den Schulen Entscheidungsspielräume gibt», sagte der Vorsitzende Martin Löwe dem «Münchner Merkur» (Montagsausgabe). «Wir denken, das ist der richtige Weg. Vor Ort individuell in einzelnen Schulen reagieren zu können.» 

Am Dienstag beginnt in Bayern wieder der Unterricht in den Schulen - allerdings nur unter Auflagen. So müssen beispielsweise alle Räume regelmäßig gelüftet werden; auf dem Schulgelände gilt Maskenpflicht. Sollten die Infektionszahlen in der jeweiligen Region steigen, kann jederzeit wieder auf Heimunterricht umgestellt werden.

Zum Präsenzunterricht gibt es aus Sicht des Elternverbands aber kaum sinnvolle Alternativen. «Wir konnten nicht beobachten, dass die letzten Monate genutzt wurden, um die Schulen und Lehrer fit für den Fernunterricht zu machen», kritisierte Löwe.

Bayern

07.09. 08:10

Krankmeldungen haben kaum zugenommen

Trotz Corona-Pandemie haben sich zwischen Januar und Juni nicht auffällig mehr Menschen krank gemeldet als zu gleichen Zeit voriges Jahr. Das meldet die Techniker Krankenkasse. Unter den versicherten Arbeitnehmern lag der Anteil der Fehltage bei 4,4 Prozent, nur 0,1 Prozent mehr als zu der Zeit voriges Jahr und etwas weniger als 2018. Grund seien auch die Hygieneregeln, hieß es.

Deutschland

07.09. 08:06

Absichtliche Verstöße gegen Maskentragepflicht 

Am Samstag-Vormittag stellte eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation Straubing-Kirchroth auf dem Gelände der Rastanlage Bayerischer Wald Süd, im dortigen Einkaufsbereich der Tankstelle, zwei Männer im Alter von 56 und 34 Jahren fest, welche sich ohne Mund-Nase-Bedeckung im Geschäftsraum aufhielten. Darauf angesprochen, gaben die durchreisenden Personen an, dass ihnen dies bewusst und auch egal sei. Vielmehr stellten sie auch die Notwendigkeit in Frage. Nach einer eindringlichen Belehrung durch die Beamten wurden zwei Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz aufgenommen und von jedem der Betroffenen eine entsprechende Sicherheitsleistung einbehalten.

Niederbayern

07.09. 07:32

Verstoß gegen die Maskenpflicht 

Am 06.09.2020 verständigte der Verantwortliche eines Fitnesstudios gegen 18.45 Uhr die Polizei, da ein Gast sich beharrlich weigerte, seine Maske im Studio zu tragen. Die Beamten erklärten dem 33-jährigen, dass das Tragen einer Maske vorgeschrieben sei. Dies interessierte ihn jedoch nicht. Er nahm sogar das Gespräch mit der Polizei auf seinem Handy auf. Da dies verboten ist, wurde das Handy sichergestellt. Ihn erwarten nun 2 Anzeigen wegen Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetzes und der verbotenen Tonbandaufnahme. Er erhielt selbstverständlich einen Platzverweis.

Schwandorf

07.09. 05:28

Politischer Gillamoos heute nur im Internet

Traditionell würde der Gillamoos in Abensberg heute mit dem politischen Frühschoppen zu Ende gehen. Das Volksfest findet aber wegen Corona nicht statt, trotzdem halten CSU (Link zum Livestream) und Freie Wähler (Link zum Livestream) an der Tradition der Bierzelt-Reden fest – allerdings in anderer Form. Die Parteien übertragen ihre Reden ab 10 Uhr im Internet. Für die CSU spricht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, für die Freien Wähler ihr Parteichef Hubert Aiwanger. Andere Parteien haben auf digitale Auftritte verzichtet. Die Grünen begründeten das so: Der politische Gillamoos braucht das direkte Gegenüber im Bierzelt, sonst ist er reizlos.

Kelheim

07.09. 04:26

Lehrer beraten über Corona-Maßnahmen

In Bayern enden morgen die Sommerferien. Schon heute sind an den meisten Schulen vorbereitende Lehrerkonferenzen. Dabei wird in Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz nicht nur über die Klassen- und Stunden-verteilung gesprochen, sondern über Corona. Die ersten neun Tage gilt eine Maskenpflicht, später nur bei hohen Infektionszahlen. Außerdem müssen im Klassenzimmer Abstände und Handhygiene eingehalten werden. Damit Ansteckungen durch Lehrer vermieden werden, sollen Schulträger oder Rektoren in Niederbayern und der Oberpfalz Reihenuntersuchungen für sie organisieren. 

Bayern

07.09. 04:00

Hubschrauber soll bei Corona-Maßnahmen auf Mallorca helfen

Um die Corona-Maßnahmen durchzusetzen, setzt die Polizei auf Mallorca jetzt einen Hubschrauber ein. Der soll Wind und Lärm machen und so die Badegäste am Abend vertreiben, berichtet die Zeitung "Diario de Mallorca". Auf Videos war zu sehen, wie Badegäste vom Strand flohen. Weil die Infektionszahlen steigen, müssen Strände über Nacht schließen.

WELT

07.09. 03:58

Laborkapazitäten könnten knapp werden

Ärztevertreter warnen davor, dass die Laborkapazitäten knapp werden könnten, wenn zum Coronavirus im Herbst die Grippe kommt. Denn die werde die Zahl der nötigen Abstriche vervielfachen, sagte die Vorsitzende des Verbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Teichert, den "Funke-Zeitungen". Dann müsse man mit größeren Engpässen und längeren Wartezeiten rechnen.

Deutschland

06.09. 16:12

Befunde von Corona-Tests an bayerischen Autobahnen und Flughäfen werden planmäßig übermittelt

Aus dem bayerischen Gesundheitsministerium hat uns folgende Meldung erreicht: "An den Flughäfen hat der Dienstleister Ecolog das technische Problem bereits am Freitag gelöst, so dass die Prozesse wieder wie vereinbart laufen. Die Übermittlung der ausstehenden Befunde wurde auch am Freitag abgeschlossen.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte am Sonntag in München: "Auch an den Autobahnen befindet man sich nach Angaben des Dienstleisters Eurofins aktuell im 48h-Zeitfenster. Aus den von Eurofins übermittelten Zahlen ergibt sich, dass die Befundübermittlung generell in der Regel in über 90 Prozent aller Fälle innerhalb des gewünschten Zeitrahmens erfolgt." Den verbleibenden Einzelfällen geht das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nach. Unter diesen Fällen ist häufig unter anderem eine erweiterte Laboranalyse notwendig, da die erste Befundung kein eindeutiges Ergebnis erbracht hat. Diese erweiterte Laboruntersuchung bringt verlängerte Benachrichtigungszeiten mit sich. Grund dafür kann zum Beispiel die vorherige Anwendung von Nasenspray, der Konsum von Alkohol oder bestimmter Lutschpastillen bei der Testperson gewesen sein. Eine weitere Ursache für Verzögerungen können auch Fehler bei E-Mail-Adressen und Telefonnummern sein. 

Der Sprecher ergänzte: "Wenn uns derartige Hinweise erreichen, geht das LGL diesen selbstverständlich immer sofort nach. Auch Berichten über Aussagen der Eurofins-Hotline zur Übermittlungsdauer wird nachgegangen." Auf Aufforderung des LGL wurden die Abläufe und Aussagen der Hotline überprüft und die Gesamtkapazitäten kontinuierlich ausgebaut.

Eurofins hat nach eigenen Angaben seine Kapazitäten auch mit Blick auf dieses Wochenende mit dem Ende der Sommerferien nochmal erhöht.

Gleichzeitig hat das LGL an diesem Wochenende an den drei Teststationen an den Autobahnen bei der Probenentnahme erneut auf die Unterstützung der Bundeswehr zurückgegriffen."

Bayern

06.09. 15:53

Söder: Ohne neue Hilfen riskiert Deutschland seine Autoindustrie

Ohne eine neue Förderstrategie von Bund und Ländern fürchtet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder um die Zukunft der deutschen Autoindustrie. «Wir können beim Auto nicht auf Zeit spielen. Es handelt sich um den zentralen Lebensnerv unserer Wirtschaft», sagte der CSU-Chef der Deutschen Presse-Agentur in München. Gerade Zulieferer würden bereits in größerem Umfang Arbeitsplätze abbauen. «Daher brauchen wir eine beschleunigte Transformationsstrategie». Diese müsste auch Kaufanreize für klassische Verbrennermotoren enthalten.

Mit Blick auf den am Dienstag in Berlin anstehenden Autogipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vertretern der Hersteller sowie anderer Bundesländer forderte Söder ein umfassendes Konzept: «Es braucht den massiven Ausbau und die Förderung neuer Antriebsmodelle sowie ein zeitnahes Konzept für autonomes Fahren in ganz Deutschland. Denn dem ökologischen und digital-autonomen Fahrzeug gehört die Zukunft.» Zugleich griff Söder die SPD für ihre Positionen zur Autoindustrie an: «Die SPD hat ihr Herz fürs Auto verloren. Das muss man leider sagen.»

In einem ersten Schritt sei die Förderung für E-Autos verdoppelt worden. «Wir sollten aber auch übergangsweise Brückentechnologien fördern, die dem Klimaschutz dienen. Jedes Fahrzeug mit weniger CO2 nützt der Umwelt, den Arbeitnehmern und der Wirtschaft», sagte Söder. «Denkbar wäre ein Recycling-Modell: Alt gegen neu mit Hilfsmaßnahmen begleiten, wenn es zur Reduktion von CO2 führt – unabhängig vom Antrieb.» Darüber hinaus müsse die Förderung neuer Materialien für den Leichtbau entwickelt werden. «Zudem benötigen wir große Weiterbildungsprogramme für Arbeitnehmer bei der Umstellung auf neue Antriebe.»

Aus Sicht Söders leidet die Branche in Deutschland auch unter einem emotionalen Problem: «Wir brauchen auch mehr Faszination für unsere heimischen Produkte. Amerikanische Autos plötzlich in den Himmel zu heben und die eigenen ständig schlecht zu reden, scheint mir – bei allen berechtigten Debatten über Fehler deutscher Hersteller in der Vergangenheit – kein erfolgreiches Konzept zu sein», betonte er.

Das Argument, die Förderung von Verbrenner-Fahrzeugen helfe nicht der Umwelt, will Söder nicht gelten lassen: «Wollen wir Tausende von bereits produzierten Autos jetzt komplett verschrotten, obwohl wir welche mit deutlich schlechteren CO2-Werten auf der Straße haben und gleichzeitig die Kapazität für Elektro in Deutschland an die maximale Grenze kommt?» Deutschland solle für die Übergangszeit mehrgleisig planen. «Wir müssen Zeit überbrücken, bis wir komplett auf Elektro oder andere Motoren wie Hybrid oder Wasserstoff umstellen können.»

Söder forderte von allen Beteiligten Eile: «Wir dürfen nicht erst reagieren, wenn die Industrie im Sinkflug ist. Fakt ist doch: Auch Arbeitsplätze, die sozialverträglich abgebaut werden, sind dauerhaft verlorene Arbeitsplätze für die nächste Generation», sagte er. Das Auto sei nun einmal eine der wichtigsten Kernkompetenzen der deutschen Wirtschaft. «Ohne Autoindustrie, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt werden wir unseren Wohlstand und die vielen Arbeitsplätze in Deutschland nicht erhalten können.»

Söder kündigte an, dass sich die Länder vor Dienstag noch neu abstimmen wollten, wie aus ihrer Sicht weiter vorgegangen werden sollte: «Wir wollen viele mit einbeziehen, also nicht nur die drei großen Autoländer. Wir wollen starke Zuliefererstandorte wie Sachsen, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Hessen fest einbinden.»

Die Nachfrage nach Autos war in der Corona-Krise eingebrochen. Die Industrie hatte im Juni in der Debatte um ein Konjunkturpaket staatliche Kaufprämien auch für moderne Benziner und Dieselautos gefordert, um die Nachfrage anzukurbeln. Dies aber war am Widerstand vor allem der SPD gescheitert. Die Koalition beschloss höhere staatliche Prämien beim Kauf von Elektroautos. Zudem sollte die Senkung der Mehrwertsteuer die Nachfrage ankurbeln. Zuletzt sind deutlich mehr neue E-Autos zugelassen worden.

Bayern

06.09. 14:28

Eckert-Schulen ausgezeichnet

Mit ihrem Online-Lernprogramm haben die Eckert-Schulen aus Regenstauf in Corona-Zeiten offenbar einen Nerv getroffen. Sie sind für ihr Angebot vom Magazin „Stern“ zum besten Anbieter für berufliche Weiterbildung gekürt worden und das schon das zweite Jahr in Folge. Der „Stern“ hatte über 7.000 Nutzer von Weiterbildungsangeboten befragt. Sie haben die Eckert-Schulen mit Bestnoten bewertet, unter anderem in den Bereichen Lernqualität und Preis-Leistungsverhältnis. Es war die erste Befragung dieser Art in Zeiten der Corona-Pandemie. 

Regensburg Land

06.09. 12:37

Keine voreilige Absage von Weihnachtsmärkten

Keine Volksfeste, keine Großveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie - wie sieht es aber mit Weihnachtsmärkten im Winter aus? Der Chef des Städte- und Gemeindebunds, Landsberg, warnt davor, dass die voreilig abgesagt werden. Er sagte den Funke-Zeitungen, es werde- hoffentlich - auch im Winter Regionen mit geringen Infektionszahlen geben, in denen Märkte stattfinden können. Auch Gesundheitsminister Spahn hatte Hoffnung gemacht, dass es Weihnachtsmärkte unter Auflagen geben könnte. Im ARD-Deutschlandtrend äußerten sich zuletzt allerdings fast zwei von drei Bürger skeptisch.

Deutschland

06.09. 12:35

Corona-Kinderbonus schon verplant

Ab morgen wird der Corona-Kinderbonus schrittweise ausgezahlt. Die Mehrheit der Empfänger will den Zuschuss ganz oder teilweise direkt wieder ausgeben. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft. Insgesamt sollen für rund 18 Millionen Kinder jeweils 300 Euro fließen. Die schwarz-rote Koalition hatte die Maßnahme im Rahmen ihres Konjunkturpakets gegen die Folgen der Corona-Krise beschlossen. 24 Prozent der Befragten mit einem kindergeldberechtigten Kind wollen den Kinderbonus laut IW vollständig ausgeben. 37 Prozent wollen dies zumindest teilweise tun. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Kinderbonus vollständig sparen wollen.

Deutschland

06.09. 09:08

Vier neue Infizierte im Landkreis Regen
 

Vier neue positive Coronatestergebnisse meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Alle Personen waren kürzlich in Risikogebieten. Eine Person aus dem Altlandkreis Viechtach mit typischen COVID-19-Symptomen ließ Anfang des Monats einen Abstrich machen. Das Ergebnis war positiv. Ein Test, der zusammen mit weiteren Familienmitgliedern, wenige Tage zuvor gemacht wurde, war bei allen Familienmitgliedern negativ. Einen positiven Test bekam eine Familie (drei Personen) aus dem Altlandkreis Regen. Auch hier lagen typische Symptome vor. Somit gab es im Landkreis Regen im zweiten Halbjahr 20 bestätigte Fälle und insgesamt 216 bestätigte. Bei allen Betroffenen wurden die Kontaktpersonen ermittelt. Derzeit befinden sich acht infizierte Personen in Quarantäne.

Niederbayern

05.09. 12:46

Bayerisches Gesundheitsministerium hält an vielen Tests fest

Trotz der neuen Panne bei Testzentren hält das bayerische Gesundheitsministerium an seiner Teststrategie fest. «Es geht nicht um irgendwelche sinnlosen Massentestungen», sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Samstag. Menschen mit Symptomen sollten mit Priorität getestet werden. Aber auch der mit einem «leichten Kratzen im Hals», der seine Großmutter besuchen und sie nicht anstecken wolle, solle die Chance haben, sich kostenlos testen zu lassen. «Das ist ein Angebot an die Bevölkerung.»

Die Probleme bei den Testzentren an Flughäfen in Bayern seien mittlerweile gelöst, betonte Huml erneut. Die «Befundübermittlung» sei inzwischen abgeschlossen. Am Freitag war bekannt geworden, dass etwa 10 000 Menschen länger als die versprochenen zwei Tage auf ihr Ergebnis warten mussten. Dabei ging es im Durchschnitt um «einige Stunden, Tage», so Huml.

Während alle anderen Bundesländer die kostenlosen Corona-Tests für Urlauber aus Nicht-Risikogebieten zum Ende der Sommerferien beenden wollen, hält Bayern weiter an seiner Strategie fest. Jeder soll kostenlos einen Abstrich nehmen lassen können - egal, ob er in einem Risikogebiet war oder nicht. Ärzte hatten ein «ungezieltes» Testen mit zu langen Wartezeiten kritisiert. Testen ist unter anderem an Bahnhöfen, Autobahnen und an den Flughafen München, Nürnberg und Memmingen möglich.

Bayern

05.09. 12:45

Merkel lobt Gesundheitsämter

Bundeskanzlerin Merkel hat die Rolle der Gesundheitsämter bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gewürdigt. Sie seien dafür mitverantwortlich, dass Deutschland bisher verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen sei, lobte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Ziel sei es, den öffentlichen Gesundheitsdienst auch langfristig zu stärken, beispielsweise durch mehr Stellen und eine bessere technische Ausstattung, so Merkel weiter.

Deutschland

05.09. 10:40

Corona-Testpanne auch in Hamburg

Nicht nur in Bayern läuft es mit den Corona-Tests für Reiserückkehrer nicht so ganz rund: In Hamburg müssen sich jetzt 250 Reiserückkehrer ein zweites Mal testen lassen, weil ihre Proben im Labor falsch zugeordnet wurden. Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, waren die Reisenden aus Risikogebieten gekommen und hatten sich vergangenen Sonntag am Hamburger Flughafen auf Corona testen lassen. Alle seien seitdem in Quarantäne.

Deutschland

05.09. 10:11

Steinmeier: Im Kampf gegen Corona nicht nachlassen

Bundespräsident Steinmeier hat an die Bundesbürger appelliert, im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht nachzulassen. Es gebe zwar Licht am Ende des Tunnels, sagte Steinmeier dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Niemand wisse jedoch, wie lang die Wegstrecke noch sei. Steinmeier erwägt eine Gedenkfeier für die Todesopfer der Corona-Pandemie nach. Den Angehörigen müsse in ihrer Trauer geholfen werden.

Deutschland

05.09. 08:29

Kürzere Quarantäne nach Reisen in Risikogebiete

Die EU-Länder wollen die Quarantäne für Reisende aus Corona-Risikogebieten verkürzen. Geplant sind mindestens zehn Tage statt der bisher geltenden 14 Tage. Das hat Bundesgesundheitsminister Spahn gesagt. Er könne sich gut vorstellen, dass Deutschland nach einer Abstimmung mit den Bundesländern diese zehntägige Frist übernehme. Die ebenfalls diskutierte fünftägige Quarantäne ist damit offenbar vom Tisch. In Deutschland wurden innerhalb eines Tages rund 1380 Neuinfektionen registriert. Das teilte das Robert-Koch-Institut am frühen Morgen mit. Die Reproduktionszahl liegt derzeit unter dem kritschen Wert von 1.

Deutschland

05.09. 08:26

Gillamoos mit charivari Kelheim feiern

In Abensberg im Landkreis Kelheim würde heute der dritte Tag beim Gillamoos laufen. Wegen Corona ist das Traditions-Volksfest wie viele andere Veranstaltungen heuer aber ausgefallen. Ein bisserl Gillamoos gibt es trotzdem: Heute und morgen kann man sich auf der Festwiese mit typischen Schmankerln eindecken, alles unter Beachtung von Hygienevorschriften. Heute senden wird von charivari ab 17 Uhr drei Stunden lang Stimmungsmusik im Kreis Kelheim, danach folgt eine Liveübertragung von Gillamoos-TV der Kollegen von der Mittelbayerischen Zeitung. Und am Montag halten CSU und Freie Wähler am politischen Frühschoppen fest, sie übertragen Bierzelt-Reden im Internet.

Kelheim

05.09. 08:24

Schwandorfer "Kunst- und Shoppingnacht" abgesagt

Enttäuschung bei der Schwandorfer Geschäftswelt: Die für Anfang Oktober geplante „Kunst- und Shoppingnacht“ darf wegen Corona nicht stattfinden. Das teilte die städtische Wirtschaftsförderung jetzt mit. Man habe die Veranstaltung zwar speziell auf Corona abgestimmt. Unter anderem wurde die nächtliche Modenschau am Marktplatz gestrichen, dazu kamen in den letzten Jahren jeweils über 1.000 Menschen. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen gab es aber keine Ausnahmegenehmigung von der Regierung der Oberpfalz für längere Ladenöffnungszeiten, so die Stadt Schwandorf weiter. 

Schwandorf

05.09. 08:23

Regensburger Bau- und Energiemesse wird nachgeholt

In der Regensburger Donauarena wird an diesem Wochenende die Bau- und Energiemesse nachgeholt. Sie war schon für Mitte April geplant, musste aber wegen Corona nach hinten verlegt werden. 70 Aussteller zeigen alles, was man zum Bauen und Renovieren braucht oder wissen muss. Ergänzt wird die Messe von der Freizeit-Ausstellung „Camping, Caravan und E-Bike“. Geöffnet ist die Donauarena heute von 10 bis 18 Uhr, morgen von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.  

Regensburg Stadt

04.09. 18:13

Weiden überschreitet Corona-Frühwarnwert

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz hat den Frühwarnwert für Corona-Neuinfektionen überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg am Freitag auf 37,63, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilte. Ebenfalls über dem Frühwarnwert von 35 lagen die Zahlen am Freitag in Rosenheim, Memmingen und Landshut. Die hohe Zahl an Neuinfektionen sei überwiegend auf Reiserückkehrer zurückzuführen, sagte eine Sprecherin der Stadt Weiden. Der Oberbürgermeister sei im Gespräch mit dem Gesundheitsamt, um über weitere Maßnahmen zu beraten.

Überregional

04.09. 18:13

Weiden überschreitet Corona-Frühwarnwert

Die Stadt Weiden in der Oberpfalz hat den Frühwarnwert für Corona-Neuinfektionen überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg am Freitag auf 37,63, wie das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitteilte. Ebenfalls über dem Frühwarnwert von 35 lagen die Zahlen am Freitag in Rosenheim, Memmingen und Landshut. Die hohe Zahl an Neuinfektionen sei überwiegend auf Reiserückkehrer zurückzuführen, sagte eine Sprecherin der Stadt Weiden. Der Oberbürgermeister sei im Gespräch mit dem Gesundheitsamt, um über weitere Maßnahmen zu beraten.

Oberpfalz

04.09. 18:11

Erneute Corona-Testpanne in Bayern

In Bayern sind von einer erneuten Panne bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen rund 10.000 Reiserückkehrer betroffen. Sie alle haben ihren Test an einem bayerischen Flughafen gemacht. Grund waren EDV-Probleme. Sie wurden heute behoben, teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. Schon vor zwei Wochen gab es eine ähnliche Panne, aber mit deutlich mehr Betroffenen. 

Bayern

04.09. 17:43

«Ausbremst is!» - Murnauer gegen Verkehrsinfarkt in Corona-Zeiten

Zum vierten Mal in diesem Sommer gehen Anwohner im bayerischen Oberland unter dem Motto «Ausbremst is!» gegen den zunehmenden Verkehr auf die Straße. Am Samstag wollen sie mit einer Fahrrad-Demo durch Murnau kurzzeitig den Verkehr lahmlegen. Das Bündnis aus mehreren Organisationen, darunter die Radl-Initiative Garmisch-Partenkirchen, die örtlichen Grünen und der Fahrradclub ADFC, erwartet bis zu 400 Teilnehmer.

«Die Blechlawine rollt durchs Oberland und das sogar vor der eigenen Haustüre. Nicht enden wollende Pkw- und LKW-Kolonnen schleichen stinkend durch Haupt- und Nebenstraßen. So kann’s nicht weitergehen», heißt es in dem Internet-Aufruf. «Wir haben das Problem schon länger», sagt Mitorganisator Thomas Wagner. In diesem «Covid-19-Sommer» sei es aber besonders schlimm gewesen. «Das Bahnsystem ist katastrophal, es ist völlig unterfinanziert und hat zu viele Verspätungen», sagt Wagner. Das sei auch ein Problem für Pendler. Außerdem fehlten Fahrradwege und gut nutzbare Radschnellwege.

Zuvor hatten schon Anwohner in Wallgau, Kochel und Grainau demonstriert. Eine weitere «Ausbremst is!»-Aktion ist in Garmisch-Partenkirchen geplant.

Bayern

04.09. 16:17

Weniger Neuinfektionen in Ostbayern

Die Corona-Lage in Niederbayern und der Oberpfalz hat sich im Lauf der Woche deutlich entspannt. Die Oberpfalz ist bei der 7-Tages-Inzidenz sogar unter 10 gerutscht, Niederbayern liegt aktuell bei 13. Diese Zahl zeigt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich innerhalb einer Woche angesteckt haben. Auch die „Problemlandkreise“ Kelheim und Neumarkt hatten heute Corona-Zahlen, die deutlich unter dem Vorwarnwert von 35 liegen, Kelheim meldet 18, Neumarkt sogar nur 9. 

Bayern

04.09. 15:31

Das Landratsamt Cham informiert über die aktuelle Corona-Situation:

In der vergangenen Woche vom 29. August bis einschließlich 4. September 2020 wurden dem Gesundheitsamt Cham fünf weitere bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Vier davon sind Reiserückkehrer aus Italien, den Niederlanden und Spanien. Die erforderlichen Maßnahmen bei den Betroffenen und ihren jeweiligen Kontaktpersonen wurden veranlasst. Damit wurden seit Anfang August insgesamt 40 Landkreisbürgerinnen und –bürger positiv getestet, größtenteils als Reiserückkehrer.

Cham

04.09. 15:00

Ein neuer Coronafall im Landkreis Schwandorf

Mit einem neuen Fall aus Maxhütte-Haidhof steigt die Gesamtzahl der COVID-19-Fälle im Landkreis am heutigen Freitag auf 563.

Schwandorf

04.09. 14:36

Sieben-Tages-Inzidenz weiterhin auf niedrigem Stand

Aktuell sind im Landkreis Straubing-Bogen elf Personen mit dem SARS-CoV2 infiziert (Stand 4.9., 10 Uhr). In den vergangenen sieben Tagen gab es acht neue Positiv-Tests im Landkreis Straubing-Bogen (Stand 4.9., 10 Uhr). Die Zahl der insgesamt seit Anfang März, dem Beginn der Pandemie in der Region, positiv getesteten Personen aus dem Landkreis Straubing-Bogen liegt damit laut den offiziellen Zahlen des LGL bei 588. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut LGL bei 7,95 (Stand 4.9., 10 Uhr).

An der wieder eröffneten Corona-Teststation am Hagen in Straubing (gemeinsam für die kreisfreie Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen) wurden in den ersten drei Tagen von Dienstag bis Donnerstag insgesamt 549 Abstriche (Dienstag 177, Mittwoch 190, Donnerstag 182) durchgeführt.

Niederbayern

04.09. 12:49

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt

Im Landkreis Neumarkt wurden heute vier Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Aktuell sind damit 48 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 500.

Neumarkt

04.09. 12:08

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 28.

Abensberg:  7   

Mainburg und Neustadt:  jeweils 5   

Langquaid und Siegenburg:  jeweils 3    

Attenhofen, Biburg, Kelheim, Riedenburg und Rohr:  jeweils 1

Es gibt 1.186 Kontaktpersonen, davon sind 619 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert. 557 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

04.09. 11:40

Keine „Kunst- und Shoppingnacht“ in Schwandorf

Das jährlich am ersten Samstag im Oktober stattfindende „Mondschein-Shopping“, das den Schwandorfer Marktplatz mit einer großen Modenschau zur Modemeile macht und zahlreiche Besucher*innen in die Innenstadt zum Einkaufen lockt, muss leider in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallen.

Citymanager Roland Kittel war bereits im Vorfeld bewusst, dass die Veranstaltung in diesem Jahr etwas anders ablaufen muss. Es war geplant aus dem „Mondschein-Shopping“ eine „Kunst- und Shoppingnacht“ zu machen. Die Modenschau am Marktplatz wurde von vornherein gestrichen. Hier waren im vergangen Jahr noch über 1.000 Menschen am Marktplatz um sich in einer tollen Show die neusten Trends vorführen zu lassen. In diesem Jahr sollte eine einladende Atmosphäre in der Innenstadt geschaffen werden, bei der es sich bis 23 Uhr entspannt einkaufen lässt. Kleinere kulturelle Highlights und kulinarische Köstlichkeiten sollten über die Innenstadt verteilt angeboten werden um größere Ansammlungen zu vermeiden.

Bei der Regierung der Oberpfalz wurde hierfür um eine Ausnahmegenehmigung für die verlängerten Geschäftsöffnungszeiten bis 23.00 Uhr gebeten. Diese teilte nun mit, dass einer Verlängerung der Ladenöffnungszeit von 20.00 Uhr auf 23.00 Uhr wegen der derzeitigen angespannten Situation aufgrund des Corona-Virus nicht zugestimmt werden kann. Eine Ausnahme könne nur erteilt werden, wenn diese im öffentlichen Interesse dringen nötig ist und ein Zusammenhang mit einer kulturellen Veranstaltung vorliege. Dabei dürfe der Shoppinggedanke nicht im Vordergrund stehen. Aufgrund der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes sei auch nur eine beschränke Besucherzahl bei kulturellen Veranstaltungen zugelassen. Eine Unterstützung der angeschlagenen Innenstadthändler und Gastronomen sei über die Ausnahmereglung des Ladenschlussgesetzte nicht vorgesehen, so die Regierung.

Schwandorf

04.09. 10:56

Corona trifft Jugendherbergen schwer

Die Jugendherbergen und Hütten sind von der Corona-Krise schwer getroffen
worden. Im Juni kamen gut 80 Prozent weniger Gäste als noch vor einem Jahr,
teilte das Statistische Bundesamt mit. Man müsse wissen, wann wieder
Klassenfahrten stattfinden könnten, sagte der Sprecher des Deutschen
Jugendherbergswerks, Blum. Allein diese würden etwa 40 Prozent des Umsatzes
ausmachen, so Blum.

Deutschland

04.09. 09:41

Corona-Testergebnisse von Flughafen-Testationen verzögern sich

Wer seit Ende August an einem bayerischen Flughafen auf Corona getestet wurde,
hat sein Ergebnis womöglich verspätet oder noch gar nicht bekommen. Denn der
Dienstleister habe Probleme beim Verschicken der Ergebnisse, teilte das
Landesamt für Gesundheit mit. Wie viele Menschen davon betroffen sind, ist noch
unklar. Bis zum Mittag sollen die Probleme behoben werden.

Bayern

04.09. 08:50

Diskussion über Verkürzung der Quarantänezeit bei Corona

Wird in Zukunft die Quarantäne für Corona-Verdachtsfälle verkürzt? Jedenfalls
haben sich mehrere Gesundheitspolitiker in der Zeitung "Die Welt" dafür
ausgesprochen. Fünf statt 14 Tage solle die Selbstisolation dauern, denn dann
seien die meisten Menschen auch mit Symptomen nicht mehr ansteckend. Das
Robert-Koch-Institut wertet gerade die Studienlage dazu aus. Auf dieser Basis
soll dann entschieden werden.

Deutschland

04.09. 07:12

Mehr Busse in den Landkreisen Regensburg und Neumarkt zum Schulstart wegen Corona

Die Landkreise Regensburg und Neumarkt setzen zum Schuljahresbeginn am nächsten Dienstag mehr Schulbusse ein. Im Landkreis Regensburg sind auf sieben Buslinien sogenannte Verstärkerbusse geplant. Sie sollen überfüllte Busse und damit ein höheres Corona-Ansteckungsrisiko vermeiden helfen, teilte der Landkreis jetzt mit. Auch im Landkreis Neumarkt hat man 20 zusätzliche Busse bei den regionalen Busunternehmen bestellt. Die Kosten dafür übernimmt der Freistaat.

Regensburg Land

04.09. 06:26

Studie der Uniklinik Regensburg kann Corona-Verlauf vorhersagen

Die Uniklinik Regensburg hat offenbar einen Weg gefunden, bei Corona-Patienten die Schwere des Krankheitsverlaufs vorherzusagen. Dabei hilft eine  organische Verbindung im Blut, das Peptid Adreno-Medullin. Ist es erhöht, muss der Patient mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Intensivstation und künstlich beatmet werden. Bei niedrigen Adreno-Medullin-Werten war der Krankheitsverlauf entsprechend milder. Diese Erkenntnis haben Mediziner der Uniklinik Regensburg bei einer Studie mit 40 Corona-Patienten gewonnen.       

Regensburg Stadt

03.09. 18:42

Reisebus in der Oberpfalz wegen Maskenverstößen gestoppt

Auf der A 93 bei Mitterteich hat die Polizei heute Mittag einen Reisebus kontrolliert. Im Bus saßen vierzehn Fahrgäste, kein einziger hatte eine Schutz-Maske auf, ein klarer Verstoß gegen die bayerischen Corona-Auflagen. Die Fahrgäste müssen jetzt pro Person 250 Euro Geldbuße zahlen, der Busunternehmer aus Berlin sogar 5.000 Euro. Nach der Anzeigenaufnahmen konnte die Reisegruppe im Bus weiterfahren - diesmal aber mit Maske.

Oberpfalz

03.09. 18:00

Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Schwandorf

Mit einem neuen Fall aus Nittenau steigt die Gesamtzahl der COVID-19-Fälle im Landkreis am heutigen Donnerstag auf 562.

Schwandorf

03.09. 17:39

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt

Im Landkreis Neumarkt wurden heute fünf Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Eine Person wurde als genesen gemeldet. 

Aktuell sind damit 44 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 496.

Neumarkt

03.09. 16:50

Online Terminbuchung für das Testzentrum bei der kleinen Jurahalle jetzt möglich 

Die online Terminbuchung für die Teststrecke Neumarkt ist nun möglich. Über folgenden Link können Termine vereinbart werden:

https://www.etermin.net/CoronaTestzentrum-RKT

Ebenfalls besteht die Möglichkeit über die Leitstelle des RKT Termine zu vereinbaren. Sie erreichen unsere Leitstelle unter der Nummer: 0941-19777 von 14-19 Uhr.

Neumarkt

03.09. 16:23

Karpfensaison in Bayern eröffnet - Erzeuger hatten Corona-Probleme

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat heute in Fensterbach im Landkreis Schwandorf offiziell die Karpfensaison im Freistaat eröffnet. Etwa 6.000 Tonnen Karpfen werden in den nächsten Wochen abgefischt. Auf die Teichwirte in der Oberpfalz wartet eine gute Ernte, es war warm, aber nicht zu heiß mit ausreichend Regen. Trotzdem haben auch sie unter der Corona-Pandemie gelitten. Weil im Frühjahr viele Restaurants zu hatten, wurden die Erzeuger ihre Karpfen nicht los. 

Schwandorf

03.09. 15:09

Corona-Hygienemaßnahmen könnten Grippewelle abschwächen

Die Grippewelle könnte unter anderem wegen der Corona-Hygieneregeln harmloser verlaufen als in früheren Jahren. So sieht es Ärztepräsident Reinhardt. Durch das häufige Händewaschen, Maskentragen und Abstandhalten, würden Infektionen insgesamt reduziert, sagte Reinhardt den Funke-Zeitungen. Zudem könne eine Grippeimpfung einen positiven Effekt auf das Corona-Risiko haben.

Deutschland

03.09. 14:48

Reiseunternehmen kritisieren Corona-Warnung für die Kanaren

Der Deutsche Reiseverband kritisiert die jüngste Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die Kanarischen Inseln. Es sei nicht verhältnismäßig, die gesamten Kanaren unter eine Reisewarnung zu stellen - betroffen seien nur die Städte auf Gran Canaria und Teneriffa. Keine andere Region Spaniens sei so vom Tourismus abhängig, wie die Kanaren. Zudem gehörten sie zu den besonders beliebten Reisezielen der Deutschen in Spanien.

Deutschland

03.09. 13:33

Kultusministerium legt Katalog für Schulbesuch vor

Leichter Schnupfen ja, schwerer Husten nein: Das bayerische Kultusministerium hat Regeln dazu veröffentlicht, wann erkältete Schüler in die Schulen dürfen. Demnach dürfen sie bei leichten Symptomen - wie etwa Schnupfen oder gelegentlichem Husten - nur dann in die Schule, wenn innerhalb von 24 Stunden kein Fieber dazukommt. Für Grundschüler könne es Ausnahmen geben. Wenn Kinder etwa Fieber oder Halsschmerzen hätten, dürften sie nicht in die Schule.

Bayern

03.09. 12:05

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 33.

Abensberg: 7   Mainburg: 6   Neustadt: 5   Kelheim: 3    Langquaid: 3    Siegenburg: 3     Bad Abbach: 2  

Attenhofen, Biburg, Riedenburg und Rohr: jeweils 1 

Es gibt 1.184 Kontaktpersonen, davon sind 618 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert. 551 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

03.09. 11:16

Pflegekräfte in Kliniken sollen Corona-Bonus bekommen

Pflegekräfte in Kliniken, die besonders durch Corona belastet sind, sollen
jetzt auch einen Bonus bekommen. Das sieht ein gemeinsames Konzept der
gesetzlichen Krankenkassen und der Krankenhausgesellschaft vor. Die
Krankenkassen wollen dafür 100 Millionen Euro bereitstellen, hieß es aus den
Verhandlungen.

Deutschland

03.09. 08:55

Biathleten starten in Wettkampf-Saison - Winter wegen Corona noch ungewiss

Die ehemalige Biathlon-Weltmeisterin Denise Herrmann sorgt sich in Corona-Zeiten um die Durchführung des Weltcup-Winters. «Man versucht nicht über den schlimmsten Fall nachzudenken, dass eine ganze Saison ausfällt», sagte die 31-Jährige vor dem ersten Kräftemessen seit fast einem halben Jahr: «Wir hoffen, dass unsere Wettkämpfe normal stattfinden können.» Sie vertraue auf den Weltverband IBU und dass dieser die richtigen Lösungen parat habe. Die IBU wird Anfang Oktober entscheiden, wie die Saison startet und ob Veranstaltungen eventuell nur ohne Zuschauer möglich sind.

Von Freitag bis Sonntag steht auf Skirollern zunächst die deutsche Meisterschaft im sächsischen Altenberg an. Es sind die ersten Wettkämpfe der Skijäger seit dem vorzeitigen Corona-Abbruch der vergangenen Saison im März. «Ich bin gespannt, wie die Form ist und wie das Training angeschlagen hat», sagte Herrmann vor ihrem Heimspiel im Osterzgebirge. Die Coronavirus-Krise habe das Team nicht stark eingeschränkt. «Es waren zwar Hygienemaßnahmen notwendig, aber es gab keine großen Einbußen», sagte die Sächsin Herrmann.

Bis zu 1000 Zuschauer können nach aktuellem Stand pro Tag bei Einzel, Sprint und Verfolgung dabei sein. Während Herrmann bei den Frauen und Simon Schempp bei den Männern ihre Titel erfolgreich verteidigen wollen, fehlen gleich mehrere Teamkollegen. Erik Lesser (Erkältung), Johannes Kühn (Schulterprobleme) und Philipp Nawrath (Leisten-OP) müssen bei den Männern ebenso passen wie Vanessa Hinz (Bänderriss) und Karolin Horchler (Rippenbruch) bei den Frauen.

Deutschland

03.09. 07:44

Corona-Testzentrum in Regensburg geht an den Start

Auf dem Regensburger Dultplatz nimmt heute das städtische Corona-Testzentrum den Betrieb auf. Es kann pro Tag 500 Tests durchführen, die Ergebnisse sollen innerhalb von 48 Stunden vorliegen. Nur Bürger mit Wohnsitz in Regensburg können dort einen Abstrich machen lassen. In den letzten Tagen haben in Niederbayern und der Oberpfalz fast alle kreisfreien Städte und Landkreise Testzentren errichtet oder reaktiviert. Morgen folgt auch der Landkreis Neumarkt mit einer Testmöglichkeit an der Kleinen Jurahalle in Neumarkt.

Regensburg Stadt

03.09. 07:21

Corona-Reisewarnung für ganz Spanien und weitere Region in Kroatien

Das Auswärtige Amt hat für ganz Spanien eine Reisewarnung wegen des Coronavirus
ausgesprochen. Zuvor waren auch die Kanaren als Corona-Risikogebiet eingestuft
worden. Das Robert-Koch-Institut setzte auch die Region Zadar in Kroatien auf
die Liste. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen in Deutschland einen
Corona-Test machen und bis zu einem Ergebnis in Quarantäne.

WELT

02.09. 18:48

Polizei nutzte Corona-Gästelisten in Bayern stärker als bekannt 

Die Polizei in Bayern hat Corona-Gästelisten offenbar auch für Ermittlungen zu Kleinkriminalität benutzt. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ging es demnach bei den Ermittlungen auch um Diebstahl, Beleidigung und Fahrerflucht. Das Innenministerium hatte vorher behauptet, dass die Polizei die Listen nur benutzt, wenn es um Kapitalverbrechen geht.

Bayern

02.09. 18:35

Neuer Fall im Landkreis Regen

Ein neues positives Coronatestergebnis meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Die infizierte Person war bereits als  Kontaktperson zu einem bestätigten Fall bekannt und bekam nun ein positiv bestätigtes SARS-COV-2-Testergebnis. Somit wurden im zweiten Halbjahr 2020 bisher 16 Neuinfektionen registriert, die Zahl der insgesamt im Landkreis gemeldeten Fälle steigt somit auf 212. Die weiterten Kontaktpersonen wurden bereits ermittelt. Derzeit befinden sich vier bestätigte Fälle in häuslicher Quarantäne.

Niederbayern

02.09. 18:12

Guter Start des Corona-Testzentrums für den Landkreis Regensburg

Das Corona-Testzentrum des Landkreises Regensburg ist gut gestartet. Das Konzept der vorab zu erfolgenden Terminvereinbarung hat sich bewährt. Neben einem geordneten Ablauf konnte auch eine zügige Testdurchführung sichergestellt werden, nachdem die persönlichen Daten der Probanden bereits bei der telefonischen Terminvereinbarung vorab erfasst wurden. Bei der Registrierung vor Ort war daher nur noch ein kurzer Datenabgleich notwendig.

Allen an einem Test interessierten Personen konnte ein Termin innerhalb von zwei Tagen angeboten werden. Auf Wunsch wurden auch spätere Termine vereinbart, wenn beispielsweise jemand erst dann von einer Urlaubsreise zurückkehrt.

Wie geplant, konnte das Testergebnis den Probanden innerhalb eines Tages mitgeteilt werden. Bei keinem  der Getesteten wurde bisher eine Coronainfektion festgestellt.

Regensburg Land

02.09. 17:09

Volkszählung wird wegen Corona  verschoben

Die ursprünglich für den kommenden Mai geplante Volkszählung soll auf 2022 verschoben werden. Die Vorbereitungsmaßnahmen hätten in der Corona-Pandemie nicht wie geplant erledigt werden können, heißt es zur Begründung. Bundestag und Bundesrat befassen sich aber nochmal damit. Die letzte Volkszählung war 2011.

Deutschland

02.09. 16:19

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt

Im Landkreis Neumarkt ist gestern Abend noch ein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Heute wurde eine Neuinfektion bestätigt. Vier Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 40 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 491.

Neumarkt

02.09. 15:33

Mund-Nase-Masken wirksamer als Gesichtsschilder

Gesichtsschilder und Masken mit einem Ventil sind weniger effektiv als medizinische Masken und Stoffmasken. Amerikanische Forscher haben sich die Verteilung von Tröpfchen beim Niesen oder Husten mithilfe von Laserlicht in einem dunklen Raum angeschaut. Ein Gesichtsschild etwa blockt demnach zwar erst die Luft. Die Tröpfchen verteilen sich dann aber um das Visier herum im Raum.

WELT

02.09. 14:07

Testzentrum in Amberg in Betrieb genommen

Die gemeinsame Teststelle des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg hat ihren Betrieb aufgenommen. Ab sofort werden Bewohner der Stadt und des Landkreises nach vorheriger Terminvereinbarung in einem Zelt auf dem Parkplatz des Gesundheitsamtes Amberg auf COVID-19 getestet. Eine Testung ohne Termin ist nicht möglich, um vor Ort einen geordneten und sicheren Ablauf gewährleisten zu können, betonen Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny.

Die Terminvergabe erfolgt im Vorfeld online unter www.amberg-sulzbach.de oder unter www.amberg.de. Über eine weitere Onlineplattform der Firma eurofins werden bereits relevante Daten für die Testung erfasst und ein persönlicher QR-Code per Mail verschickt. Dieser QR-Code muss digital oder per Ausdruck zum Termin mitgebracht werden.

Oberpfalz

02.09. 13:17

Auch heute zwei neue Corona-Fälle

Am Mittwoch ist je ein Fall aus Wernberg-Köblitz und Maxhütte-Haidhof zu vermelden. Die Gesamtzahl steigt damit auf 561.

Schwandorf

02.09. 12:58

Mundschutzverweigerer beleidigt Verkäufer

Ein 27-jähriger Verkäufer sprach am 31.08.2020 eine unbekannte männliche Person an, welche nachmittags ohne Mund- und Nasenschutz einen Verbrauchermarkt in der Altdorfer Straße in Neumarkt betreten hatte. Da diesen das wenig interessierte, wurde er vom Verkäufer nochmals ermahnt. Daraufhin wurde der „Mundschutzverweigerer“ verbal ausfällig und beleidigte den 27-Jährigen mit obszönen Titulierungen. Womit er vermutlich nicht rechnete: Ein Zeuge hatte die Szenerie beobachtet und konnte sich dessen Auto-Kennzeichen merken. Die Polizei Neumarkt hat die Ermittlung zur Identifizierung des Herrn aufgenommen. Ihn erwarten Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz sowie Beleidigung.

Neumarkt

02.09. 12:05

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 35 

Mainburg: 9   Abensberg + Neustadt: jeweils 6  Siegenburg: 4    Kelheim: 3   Bad Abbach: 2  Attenhofen, Biburg Langquaid, Riedenburg und Rohr: jeweils 1 

Es gibt 1.182 Kontaktpersonen, davon sind 614 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert.

545 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

(Stand: Ablauf 01.09.2020 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Kelheim

02.09. 11:55

SARS-CoV2-Teststation in Regen ist in Betrieb gegangen

Seit Dienstagmittag, 1. September, läuft der Testbetrieb an der SARS-Cov-2-Teststation in der Tierzuchthalle in Regen. Landrätin Rita Röhrl machte sich vor Ort ein Bild und ging mit gutem Beispiel voran: Sie ließ sich testen. „Es gibt schönere Praxistests“, musste die Landrätin zugeben, nachdem ihr mit einem Stäbchen ein Abstrich gemacht wurde. Dennoch war sie voll des Lobes: „Es ist schon sehr positiv zu sehen, dass die Einrichtung der Teststation so schnell funktioniert hat.“

„Die Anmeldung ist einfach, geht idealerweise online oder auch via Telefon“, erklärt Röhrl. Zum Termin müsse man lediglich den Ausweis und, wenn vorhanden, die Gesundheitskarte mitnehmen. Ein Ordner kümmert sich an der Tierzuchthalle um den reibungslosen Ablauf. Nach einer kurzen Registrierung wird der Abstrich gemacht. 

Das Testzentrum in Regen so ausgelegt, dass 150 bis 220 Personen täglich getestet werden können. Das Testzentrum ist montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Mittwoch beginnt der Testbetrieb erst um 10 Uhr, endet aber auch erst um 18 Uhr. Zudem wurde eine telefonische Beratungshotline eingerichtet. Sie ist unter der Rufnummer 09921-601800 erreichbar. Hier können auch Termine vereinbart werden.

Niederbayern

02.09. 08:09

Papst empfängt wieder Gläubige

Papst Franziskus empfängt heute erstmals wieder Gläubige zu seiner Generalaudienz. Anfang März hatte er seine öffentlichen Auftritte wegen der Corona-Pandemie gestoppt. Die Gläubigen hatten in den letzten Monaten die Generalaudienzen nur im Internet verfolgen können. In Italien war die Zahl der Corona-Neuinfektionen über Monate gesunken. Auch wenn es zuletzt wieder mehr Fälle gab, bezeichnen Experten die Situation als "unter Kontrolle".

WELT

02.09. 06:02

Rotes Kreuz such Corona-Patienten

Das Rote Kreuz in Neumarkt sucht derzeit nach Corona-Patienten, die wieder gesund sind. Ihr Blutplasma könnte schwerkranken Personen helfen, die Infektion zu überleben. Wer seit vier Wochen geheilt ist, trägt laut BRK Antikörper gegen das Virus in sich. Diese können bei einer Blutplasmaspende entnommen werden. Unter www.blutspendedienst.com gibt es ein Anmeldeformular und weitere Informationen.

Neumarkt

02.09. 05:58

Mario Adorf hält nichts von Corona-Leugnern

Mario Adorf hat wenig Verständnis für einen allzu lockeren Umgang mit dem Coronavirus. «Man sollte keine allzu große Angst haben, aber auch nicht sorglos sein. Wir müssen das Virus ernst nehmen», sagte der Schauspieler der Deutschen Presse-Agentur in München. «Das Schlimmste und Gefährlichste scheint mir das Leugnen des Virus zu sein. Ich verstehe auch die viele jungen Menschen, die auf die ihnen gemäßen Freiheiten nicht verzichten wollen, aber auch sie sollten ihre Vernunft gebrauchen und lernen, sich ein wenig einzuschränken.» 

Ihm selbst gehe es derzeit gut, «wenn auch das vergangene halbe Jahr wegen des Coronavirus nicht zum Jubeln war». Am Dienstag (8. September) feiert Adorf seinen 90. Geburtstag, allerdings nicht mit einer Riesenparty, sondern «in Anbetracht der Coronakrise im allerkleinsten Kreise». Adorf ist aber trotzdem zufrieden. «Ich habe keinen großen Wunsch mehr, eher viele kleine.» Überhaupt sei es ihm in seinem Leben nicht allzu schlimm ergangen. «Es sind sicher viele Wünsche offen geblieben, aber ich war mit meinem Leben und dem, was ich erreicht habe, im Ganzen zufrieden.»

Adorf wuchs im rheinland-pfälzischen Mayen auf. Nach dem Besuch der Otto Falckenberg-Schauspielschule in München ging er an die Münchner Kammerspiele. Mit dem Film «Nachts, wenn der Teufel kam» von Robert Siodmak hatte er dann 1957 seinen Durchbruch beim Film. Zu sehen war er in Streifen wie «Die Blechtrommel», «Die verlorene Ehre der Katharina Blum», «Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief» oder «Winnetou 1». 

Deutschland

02.09. 05:57

«Verlorenes Jahr» - Corona hat Folgen für das Schwimmenlernen

Lange Wartelisten und fast keine Kurse - in Zeiten von Corona geht das Schwimmen unter. Auch Schwimmabzeichen wie das «Seepferdchen» konnten wegen der Pandemie kaum abgenommen werden. «Was die Schwimmausbildung betrifft, ist es ein verlorenes Jahr», sagte Ursula Jung, Vize-Präsidentin der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Württemberg. Normalerweise würden vom Verband im Land jährlich mehr als 10 000 «Seepferdchen»-Abzeichen verliehen - «dieses Jahr wird das bei weitem nicht erreicht werden können».

Schwimmkurse seien wochenlang verboten gewesen und erst seit Mitte Juli wieder möglich. «Das ist für den Bedarf ganz schlecht», sagte Jung. Die Zahl der Vor- und Grundschulkinder, die Schwimmen können, sei ohnehin seit Jahren rückläufig und die Wartelisten für Schwimmkurse wegen Corona nun noch viel länger.

Bundesweit gibt es zwar keine Zahlen. Es sei aber eine Tatsache, dass im ersten Halbjahr kein Schwimmkurs von Anfang bis Ende habe durchgeführt werden können, sagte dazu der Sprecher der DLRG-Bundesverbandes, Martin Holzhause. «Viele tausend Kinder konnten so nicht schwimmen lernen.» Auch hätten viele Bäder Probleme gehabt, die corona-bedingten Auflagen zu erfüllen und rechtzeitig entsprechende Konzepte zu entwickeln.

Der Deutsche Schwimmlehrerverband (DSLV) sprach ebenfalls von explodierenden Wartelisten. «Es wird zwei bis drei Jahre dauern, bis sich das normalisiert», sagte DSLV-Präsident Alexander Gallitz.

Deutschland

02.09. 05:05

Alkoholverbot in München kassiert

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das nächtliche Alkoholverbot der Stadt München für den öffentlichen Raum für unverhältnismäßig erklärt. Die Richter wiesen eine Beschwerde der Landeshauptstadt zurück. Außerdem ist das im Zuge der Corona-Maßnahmen verbotene Grillen auf öffentlichen Plätzen in Bayern wieder erlaubt. Auch das entschied der Verwaltungsgerichtshof.

Bayern

01.09. 19:02

Breite Zustimmung für Maskenpflicht in Deutschland

Die meisten Bundesbürger finden die Maskenpflicht gut. Das zeigt eine Umfrage des TÜV-Verbandes. Demnach befürworten 94 Prozent diese Maßnahme. Ein Großteil hält es für ausreichend, den Mund-Nasen-Schutz nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder Kitas zu tragen. Fünf Prozent lehnen die Maskenpflicht grundsätzlich ab.

Deutschland

01.09. 18:04

Positives Fazit nach dem ersten Tag der Teststation in Straubing – Rund 200 Abstriche durchgeführt

Problemlos und diszipliniert verlief der Neustart beim gemeinsamen Corona-Testzentrum von Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen bei den Ausstellungshallen am Hagen in Straubing. Insgesamt 177 Abstriche wurden am Dienstag vom Betreiber IMS Rettungsdienst laut deren Mitteilung genommen, die Auswertung erfolgt durch die Firma EuroFins. Personen mit positivem Testergebnis werden telefonisch vom Gesundheitsamt informiert, Personen mit negativem Test von EuroFins.

Dank der Voranmeldung mit Terminvergabe gab es kaum Wartezeiten. Und auch ansonsten war der Ablauf organisatorisch reibungslos.

Die Teststation ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 16 Uhr und am Mittwoch von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Termine können online unter https://ims-rettungsdienst.de/straubing-bogen.de oder telefonisch unter 09421/973-332 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr) gebucht werden. Die Voranmeldung ist zwingend nötig, auch für den Rest der Woche sind noch genügend Termine frei. Präferiert wird bei fast allen Personengruppen die Online-Anmeldung, da dies den organisatorischen Aufwand am einfachsten hält.

Personen mit Symptomen sollten sich zunächst an ihren Hausarzt wenden. Denn für diese Personengruppe ist täglich eine Stunde an der Teststation reserviert (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11 bis 12 Uhr, Mittwoch von 14 bis 15 Uhr). Die Anmeldung erfolgt dann über die 09421/973-332 (und nicht online) im Idealfall durch die Arztpraxis. Grundsätzlich steht die Teststation allen Personen aus Stadt und Landkreis zur Verfügung, die Tests sind kostenlos.

Niederbayern

01.09. 17:24

Heute zwei neue Corona-Fälle

Am Dienstag ist je ein Fall aus Nittenau und Schwandorf zu verzeichnen. Die Gesamtzahl steigt damit auf 559.

Schwandorf

01.09. 16:19

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind gestern Abend noch zwei Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Heute wurden vier Neuinfektionen bestätigt. Drei Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 42 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 489.

Neumarkt

01.09. 15:56

Continental will über 2.000 Jobs in Regensburg abbauen

Der Autozulieferer Continental will 2.100 Stellen am Standort Regensburg streichen, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern. Die IG Metall Regensburg spricht von einem radikalen Kahlschlag, den man so nicht hinnehmen werde. Man sei wütend und verärgert, weil der Konzern die Corona-Krise missbrauche, um sich gesund zu schrumpfen. Die Mitarbeiter müssten die Zeche zahlen. Weltweit sollen 30.000 Arbeitsplätze verändert, verlagert oder ganz aufgegeben werden, teilte Continental heute mit. In Deutschland sind 13.000 Jobs betroffen.

Regensburg Stadt

01.09. 15:43

Bahn stellt trotz Corona mehr Azubis ein

Trotz Corona hat die Deutsche Bahn in diesem Jahr so viele Auszubildende eingestellt wie nie zuvor. 4700 junge Männer und Frauen haben heute ihre Lehrzeit begonnen. Sie mussten sich laut "Funke-Zeitungen" unter der Rekordzahl von 90.000 Bewerbern durchsetzen. Die bahn zählt zu den größten Ausbildungsunternehmen in Deutschland. Geschult wird in etwa 50 Berufen.

Deutschland

01.09. 14:31

Bayerischer Fußballverband enttäuscht über Politik

Der bayerische Ministerrat hat sich in seiner heutigen Sitzung wiederholt nicht zum Thema Breitensport oder zu Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Wettkampf-Spielbetriebs geäußert – und ist damit nicht auf die Forderungen des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) eingegangen.  

In einem offenen Brief an seine über 4.500 Mitgliedsvereine und die dort mehr als 1,6 Millionen organisierten Fußballer*innen hatte der BFV am 21. August zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie informiert und offen dargelegt, dass der Verband als Interessensvertreter seiner Klubs die Grundlage für einen Re-Start im September 2020 gelegt hat. Dem zuständigen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) hatte der BFV bereits am 13. August 2020 ein entsprechend detailliert ausgearbeitetes Hygiene-Musterkonzept für einen Re-Start mit einer begrenzten Anzahl an Zuschauern – wie sie beispielsweise bei kulturellen Freiluft-Veranstaltungen in Bayern ausdrücklich erlaubt sind – vorgelegt. Erst am vergangenen Sonntag hat der BFV in einem Schreiben nochmals sehr klar auf die Ungleichbehandlung hingewiesen und dabei deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es hierbei nicht um eine Sonderrolle für den Amateurfußball geht, sondern vielmehr darum, Gleichheit herzustellen.

Der BFV hat deshalb für den heutigen Dienstagabend eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Über die Ergebnisse werden wir im Laufe des morgigen Mittwochs zunächst unsere Mitgliedsvereine und dann auch die Öffentlichkeit informieren.

Bayern

01.09. 13:49

BRK in Neumarkt sucht genesene Corona-Patienten

Das Rote Kreuz in Neumarkt sucht derzeit nach Corona-Patienten, die wieder gesund sind. Ihr Blutplasma könnte schwerkranken Personen helfen, die Infektion zu überleben. Wer seit vier Wochen geheilt ist, trägt laut BRK Antikörper gegen das Virus in sich. Diese können bei einer Blutplasmaspende entnommen werden. Unter www.blutspendedienst.com gibt es ein Anmeldeformular und weitere Informationen.

Neumarkt

01.09. 12:56

Bayerische Kitas starten wieder - Nachbarland Tschechien führt wieder Maskenpflicht im ÖPNV ein

Viele tausend Kleinkinder in Niederbayern und der Oberpfalz sind ab heute wieder in der Kita oder im Kindergarten. Corona-Einschränkungen für sie gibt es kaum, außer öfter Händewaschen. Eltern müssen aber beim Bringen und Holen eine Maske tragen. Sollten die regionalen Corona-Zahlen steigen, gilt das auch für die Erzieher. Das Nachbarland Tschechien hat seit heute wieder eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, steigende Infektionszahlen sind der Grund. 

Bayern

01.09. 11:55

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 33.

Mainburg: 9     Abensberg: 6   Kelheim und Neustadt: jeweils 5   Siegenburg: 4    Biburg und Rohr: jeweils 1

Es gibt 1.170 Kontaktpersonen, davon sind 610 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortag) registriert.

543 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

01.09. 08:48

Rechtsextreme unterwandern Corona-Demos

Es wächst die Sorge, dass rechtsextreme Gruppen die Anti-Corona-Demos immer weiter unterwandern. So sehen das zum Beispiel die Gewerkschaft der Polizei und der Zentralrat der Juden. Hintergrund sind unter anderem die jüngsten Demos in Berlin am Wochenende. Die Vorfälle spiegeln nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Spahn aber nicht die Gesamtstimmung im Land wider.
 

Deutschland

01.09. 07:43

Ministerium erlaubt nun doch Schülern Nutzung von Corona-App

Das Kultusministerium hat wegen der Corona-Warn-App seine Richtlinien zur Nutzung von Smartphones in der Schule geändert. Nach den neuen Vorgaben dürfen Bayerns Schüler ihre Handys während der Unterrichtszeit eingeschaltet lassen, um die Corona-App der Bundesregierung auch in dieser Zeit nutzen zu können, erklärte ein Sprecher des Ministeriums am Montag. Die Geräte müssten «jedoch stumm geschaltet sein und während des Unterrichts in der Schultasche verbleiben», heißt es auf der Informationsseite des Ministeriums im Internet.

Damit hat das Ministerium seine bisherige Linie geändert. Vor wenigen Wochen war noch der Regensburger Jugendbeirat mit einer entsprechenden Initiative gescheitert. Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien der Oberpfalz wies das Anliegen entsprechend der Vorgaben aus München mit der Begründung zurück, dass die Nutzung der Warn-App an Schulen nicht erforderlich sei. Denn dort könnten im Unterschied zum öffentlichen Raum Infektionsketten auch ohne die App schnell erkannt und nachverfolgt werden, hieß es damals.

Grundsätzlich war bislang die Nutzung der Handys auf dem Schulgelände den Kindern und Jugendlichen im Freistaat verboten, wenn die Geräte nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden.

Bayern

31.08. 18:43

Corona-Hilfen werden kaum abgerufen

Kleine und mittelständische Unternehmen sollen von Überbrückungshilfen profitieren aber die Realität sieht offenbar anders aus. Bis Ende des Monats flossen von vorhandenen knapp 25 Milliarden nur 248 Millionen Euro an die Betroffenen, berichtet die "Augsburger Allgemeine". Demnach hätten nur rund 39.000 Firmen Hilfen beantragt. Die Hürden seien zu hoch, sagen die Grünen.

Deutschland

31.08. 17:45

Corona-Verdachtsfall in der Gemeinschaftsunterkunft Bogen bestätigt sich nicht

Ein am Wochenende aufgetretener Corona-Verdachtsfall bei einer Bewohnerin der Gemeinschaftsunterkunft in Bogen hat sich nicht bestätigt. Am Montag zeigte auch der zweite Test ein negatives Ergebnis, so dass auch die am Wochenende vorsorglich durch das Gesundheitsamt Straubing-Bogen verhängte Quarantäne für die Unterkunft wieder aufgehoben wurde.

Niederbayern

31.08. 17:02

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind von Freitag bis Sonntag acht Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Heute wurde keine Neuinfektion gemeldet. Insgesamt sind seit Freitag 19 Personen genesen. 

Aktuell sind damit 39 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Neumarkt

31.08. 16:18

Testzentrum Neumarkt: Jetzt direkt beim Betreiber RKT anmelden 

Kurzfristig konnte nun per Ausschreibung für den Betrieb des Testzentrums auf Coronavirus-Infektionen bei der kleinen Jurahalle noch ein externer Betreiber beauftragt werden: Die RKT Rettungsdienst OHG.

Die Anmeldung zur Testung erfolgt daher direkt beim Betreiber, da die von uns gemeldete Telefonnummer sofort an die Leitstelle der RKT weitergeleitet wird. Morgen werden wir auch die direkten Anmeldmodalitäten der RKT veröffentlichen.

Die Telefonnummer des Landratsamtes erscheint dann nicht mehr.

Der Betrieb des Testzentrums startet wie geplant am Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr.

Neumarkt

31.08. 16:12

Drei neue Fälle im Landkreis Regen

Drei neue positive Testergebnisse meldet die medizinische Abteilung des Landratsamtes Regen. Alle drei Personen waren Kontaktpersonen von bereits positiv bestätigten SARS-COV-2-Fällen. Somit wurden im zweiten Halbjahr 2020 bisher 15 Neuinfektionen registriert, die Zahl der insgesamt im Landkreis gemeldeten Fälle steigt somit auf 211. Die weiterten Kontaktpersonen wurden bereits ermittelt. Derzeit befinden sich sechs bestätigte Fälle in häuslicher Quarantäne.

Niederbayern

31.08. 15:06

Ein neuer Corona-Fall am Samstag

Seit Freitag gibt es einen neuen Fall, der am Samstag aus Nittenau bestätigt wurde.

Die Gesamtbilanz sieht aktuell so aus:

bestätigte Infektionen 557

Genesene 512

aktive Fälle 25

Verstorbene 20

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 9,51.

Schwandorf

31.08. 14:08

MdL Mistol will zweisprachige Corona-Infos

Die Corona-Pandemie stellt auch die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit auf die Probe. Vor allem die zeitweisen Grenzschließungen haben immer noch Auswirkungen, erklärte jetzt der Regensburger Grünen-Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen dem Landtag und der tschechischen Abgeordnetenkammer. Mistol kritisiert, dass viele wichtige Informationen nur jeweils in der Landessprache veröffentlicht worden sind. Das müsse sich ändern. Der Grünen-Politiker fordert daher unter anderem eine gemeinsame Informationsplattform in Deutsch und Tschechisch.

Bayern

31.08. 13:03

Anmeldungen für Corona-Test in Neumarkt

Ab morgen können sich die Menschen im Landkreis Neumarkt telefonisch am Landratsamt zu einem Corona-Test anmelden. Ab Freitag wird dann mit den Tests gestartet. Das Landratsamt empfiehlt dabei das Vorgehen zunächst telefonisch mit dem behandelnden Hausarzt zu besprechen. Bei der Anmeldung sollte auch angegeben werden, aus welchem Anlass der Test erfolgt, zum Beispiel weil Sie von einer Reise zurückkommen, Symptome aufweisen oder ähnliches. Das Anmelde-Telefon ist wochentags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

Neumarkt

31.08. 11:51

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 35.

Mainburg  9       Kelheim  7    Abensberg  7    Neustadt  4     Siegenburg  4    Bad Abbach  2    Biburg  1   Rohr  1

Es gibt 1.522 Kontaktpersonen, davon sind 609 positive Fälle (+ 9 im Vergleich zum Vortag) registriert.

540 Personen wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen.

Kelheim

31.08. 09:03

Anmeldung zum Testen in Neumarkt ab morgen möglich

Ab dem morgigen Dienstag besteht die Möglichkeit, sich unter Telefonnummer 09181-470 555 im Landratsamt zum Testen auf eine Infektion mit Corona anzumelden, meldet der Landkreis. Das Telefon ist wochentags von 8.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Termine zum Test selbst können dann ab Freitagnachmittag vereinbart werden.

Das Landratsamt empfiehlt bei vorhandenen Beschwerden das Vorgehen zunächst telefonisch mit dem behandelnden Hausarzt zu besprechen. Grundsätzlich sind auch wie bisher Testungen über die niedergelassenen Ärzte möglich.

Bei der Anmeldung sollte auch angegeben werden, aus welchem Anlass der Test erfolgt (Reiserückkehr, Symptome etc.).

Neumarkt

31.08. 06:21

Keine Maskenpflicht mehr in Schulen in NRW

In Nordrhein-Westfalen endet die Maskenpflicht im Unterricht. Kinder und Jugendliche an weiterführenden und berufsbildenden Schulen müssen heute zum letzten Mal mit einer Corona-Schutzmaske im Klassenzimmer sitzen. Ministerpräsident Laschet hatte angekündigt, die seit Schulbeginn geltenden Maskenpflicht nicht zu verlängern, da die Infektionszahlen in NRW zuletzt zurückgegangen seien.

Deutschland

31.08. 04:14

Mehr als 25 Millionen Corona-Fälle

Die Zahl der Corona-Fälle weltweit hat die Marke von 25 Millionen überschritten. Das geht aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität hervor. Zuletzt steckten sich in mehreren europäischen Ländern wieder deutlich mehr Menschen mit dem Coronavirus an. So zählte beispielsweise Frankreich kurz vor Ende der Sommerferien dort mehr als 7.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das französische  Gesundheitsministerium spricht von einem "exponentiellen" Anstieg. 

WELT

31.08. 04:13

Anti-Corona-Krawalle in Berlin haben Konsequenzen

Die Krawalle von Anti-Corona-Demonstranten in Berlin haben Konsequenzen: Heute müssen sich Berlins Innensenator Geisel und die Führung der Berliner Polizei im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses erklären. Es geht um die Frage, wie es passieren konnte, dass Demonstranten die Treppe vor dem Reichstagsgebäude besetzen konnten. Mehrere Hundert hatten am Samstag die Absperrung durchbrochen - teilweise hatten sie Reichsflaggen dabei.

Deutschland

31.08. 04:12

Gesundheitsministerin Huml: Corona-Testungen von Reise-Rückkehrern erfolgreich verlaufen

Die bayerischen Corona-Testungen von Reise-Rückkehrern sind an diesem Wochenende erfolgreich verlaufen, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Bis zum Sonntagmittag seien an den Autobahnteststationen Heuberg, Hochfelln-Nord und Donautal-Ost mehrere tausend Personen getestet worden. Genaue Zahlen würden in den nächsten Tagen vorliegen. Auch die Teststation am Münchner Zentralen Omnibusbahnhof sei am Samstag erfolgreich gestartet. Dort wurden am gestrigen Samstag rund 200 Personen getestet.

Bei den Testungen an den Teststationen an den Bundesautobahnen kam es zwar in Einzelfällen auch zu kurzen Wartezeiten, die sich aber nach Auskunft durch den Dienstleister Eurofins meistens in Grenzen hielten. Nur zu Stoßzeiten mussten an den Teststationen alle jeweils vorhandenen Teststraßen geöffnet werden, um einen permanenten Durchfluss bei hohem Aufkommen zu gewährleisten. Dazu begleitend hatte Eurofins sein Personal entsprechend aufgestockt und Vorsorge für mögliche Engpässe getroffen. Zur Unterstützung beim Verkehrsfluss und der Logistik (z.B. Witterungsschutz bei Starkregen) wurden neben Kräften der Bundeswehr, die auch bei den Testungen unterstützend tätig waren, auch Personal des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der staatlichen Feuerwehrschulen und der Autobahnmeisterei eingesetzt.

Bayern

30.08. 15:54

Lehrerverbände: Mit zahlreichen Maßnahmen Präsenzunterricht sichern

Zum Beginn des neuen Schuljahres fordert die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl), mit Maßnahmen wie Maskenpflicht, Plexiglaswänden und Einzeltischen einen sicheren Präsenzunterricht zu gewährleisten. Sämtliche organisatorische und technische Möglichkeiten müssten ausgeschöpft werden, hieß es in einer Mitteilung vom Sonntag. Die Sommerferien in Bayern enden am 7. September.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat für Montag zu einem Bildungsgipfel in München eingeladen. Dabei dürfte es auch um die Frage gehen, wo in Schulen Masken getragen werden müssen und welche sonstigen Hygieneauflagen den Regelbetrieb mit Präsenzunterricht sichern sollen. Aus Sicht des abl könne das Tragen einer Maske im Unterricht lediglich eine zeitlich oder regional beschränkte Maßnahme sein, weil es das pädagogische Arbeiten erschwere.

Ein besonderer Fokus müsse wegen des Personalmangels auf Grund-, Mittel- und Förderschulen gelegt werden, «um vernünftig in das neue Schuljahr zu kommen und besonders den Erstklässlern einen guten Start zu ermöglichen», sagte abl-Präsidentin Walburga Krefting. Die Schulfamilie benötige verlässliche Strukturen, funktionierende Mechanismen und eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

In der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände sind der Bayerische Philologenverband, der Bayerische Realschullehrerverband, die Katholische Erziehergemeinschaft Bayern und der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern organisiert.
 

Bayern

30.08. 14:44

AKK wütend auf Demonstranten

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hat sich "wütend" über den Vorfall gestern Abend am Reichstagesgebäude gezeigt. Demonstranten waren mit schwarz-weiß-roten Reichsflaggen die Treppe hochgestürmt, nachdem sie Absperrgitter überwunden hatten. Kramp-Karrenbauer sagte im ZDF, jeder Demonstrant müsse sich überlegen, ob seine Kritik es rechtfertigt, dass man mit Nazis zusammen versucht, den Reichstag zu stürmen. Auch Bundespräsident Steinmeier verurteilte den Vorfall, es sei ein unerträglicher Angriff auf das Herz unserer Demokratie gewesen.
 

Überregional

30.08. 14:00

Behörden prüfen Auftritte von Polizisten bei Berliner Demonstration

Bayerns Behörden prüfen die Auftritte von drei bayerischen Polizisten bei der Demonstration gegen die Corona-Auflagen am Samstag in Berlin. Wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag mitteilte, handelte es sich hierbei um private Auftritte, die von den Polizeipräsidien dienstaufsichtlich sehr genau geprüft würden. Im Internet wurden am Wochenende Fotos verbreitet, die drei Polizisten als Redner bei der Großdemonstration zeigen sollen. Die SPD im bayerischen Landtag forderte am Sonntag eine umfassende Aufklärung.

«Polizisten außer Dienst und auch noch im Ruhestand unterliegen der Treuepflicht und müssen bei politischer Betätigung die notwendige Mäßigung und Zurückhaltung zeigen», sagte Herrmann. Insbesondere wenn es sich um Reichsbürgerideologie handele oder wenn der Betreffende im extremistischen Milieu anzusiedeln sei, «werden wir alle Hebel für harte Sanktionen in Bewegung setzen». Hier habe die Meinungsfreiheit von Polizisten - auch im Ruhestand - klare Grenzen. «Für so etwas fehlt mir jegliches Verständnis.»

Deutschland

30.08. 12:20

FDP will keine Corona-Verbote mehr

Sollten die Corona-Zahlen weiter steigen will die FDP im bayerischen Landtag keine weitreichenden Verbote oder Maßnahmen. Einen erneuten landesweiten Lockdown oder pauschale Ausgangsverbote darf es nicht geben, heißt es in einem sechsseitigen Positionspapier. Das wäre laut Fraktionschef Hagen ein Eingeständnis des Scheiterns der Politik. Statt dessen müssten wir lernen, mit dem Virus zu leben.

Bayern

30.08. 12:19

Mieter sollen besser geschützt werden

SPD-Chef Walter-Borjans hat eine Rückkehr zum besseren Schutz für Mieter vor Kündigungen in Corona-Zeiten gefordert. Mietern und Pächtern konnte von April bis Ende Juni nicht gekündigt werden, falls sie ihre Miete wegen der Pandemie nicht zahlen konnten. Das sollte so schnell wie möglich wieder in Kraft gesetzt werden, sagte Walter-Borjans den Funke-Zeitungen. 

Deutschland

30.08. 12:16

Lewandowski ist «Fußballer des Jahres» im Corona-Jahr - Flick gewinnt Trainer-Wahl

Nach dem Triple-Gewinn mit dem FC Bayern München hat Torjäger Robert Lewandowski erstmals die Wahl zum «Fußballer des Jahres» in Deutschland gewonnen. Der 32 Jahre alte Pole erhielt bei der vom «Kicker» durchgeführte Abstimmung unter Sportjournalisten 276 Stimmen. Er lag damit klar vor seinen Bayern-Kollegen Thomas Müller (54 Stimmen) und Joshua Kimmich (49 Stimmen). 

Lewandowski ist Nachfolger des Dortmunders Marco Reus. Er ist der erste ausländische Sieger der alljährlichen Wahl seit dem Belgier Kevin De Bruyne im Jahr 2015.

Lewandowski zeigte sich sich «sehr stolz» über die Auszeichnung: «Umso mehr, als die Erwartungen an mich immer höher werden und ich in jedem Jahr versuche, sie noch zu übertreffen.» Er war in der abgelaufenen Corona-Saison bester Torschütze in der Bundesliga (34 Tore), Champions League (15) und im DFB-Pokal (6). «Ich habe hart gearbeitet für meine Leistung und die der gesamten Mannschaft, die dann super gespielt hat, national wie international.» In Polen war der ehemalige Dortmunder schon achtmal Fußballer des Jahres. 

Die Wahl zum «Trainer des Jahres» gewann ebenfalls erwartungsgemäß Hansi Flick. Der 55-Jährige, der die Bayern nach der Übernahme des Cheftrainerpostens von Niko Kovac im November 2019 im Rekordtempo zum Triple geführt hat, siegte mit 223 Stimmen deutlich vor Jürgen Klopp (164). Der Vorjahressieger hatte mit dem letztjährigen Champions-League-Gewinner FC Liverpool in England die Meisterschaft geholt - für die Reds die erste seit drei Jahrzehnten. Christian Streich vom SC Freiburg kam mit 40 Stimmen auf Rang drei. Flick bewertet seine Wahl als «Auszeichnung für mein gesamtes Trainerteam».

Mit 212 von insgesamt 446 abgegebenen gültigen Stimmen wurde die dänische Nationalspielerin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg zur «Fußballerin des Jahres» gekürt. Die 27-Jährige gewann vor ihrer Vereinskollegin Alexandra Popp (76 Stimmen) und Dzsenifer Marozsan (36 Stimmen) von Olympique Lyon, die 2017, 2018, 2019 gewählt worden war. 

Deutschland

30.08. 10:28

Kinderärzte raten wegen Corona zu Grippeimpfung

Kinderärzte raten Eltern dringend, ihre Kinder gegen Grippe impfen zu lassen. Das sagte der leitende Oberarzt der LMU-Kinderklinik in München, Hübner, der "Welt am Sonntag". Jeden Winter müssten viele Kinder wegen Grippe stationär aufgenommen und sogar mit Sauerstoff versorgt werden. In Zeiten der Corona-Pandemie gebe es - abgesehen von den Risiken für die Gesundheit der Kinder selbst - auch eine gesellschaftliche Verpflichtung zum Schutz anderer, so Hübner. Denn Grippe-Symptome würden sich kaum von einer Corona-Infektion unterscheiden lassen. Man müsse also Verdachtsmomente vermeiden, mahnt der Mediziner.

Deutschland

30.08. 10:27

Demonstranten wollen Reichstag stürmen

Bei der Demo gegen die Corona-Beschränkungen in Berlin haben Teilnehmer am Abend versucht das Reichstagsgebäude zu stürmen. Politiker fast aller Parteien zeigten sich bestürzt. Das Reichstagsgebäude sei das symbolische Zentrum unserer freiheitlichen Demokratie. Dass Chaoten und Extremisten es für ihre Zwecke missbrauchen, sei unerträglich, sagte Bundesinnenminister Seehofer der Bild am Sonntag.

Deutschland

30.08. 08:42

Einstellung eines Barbetriebs

Aufgrund von mehreren Verstößen gegen die geltenden Corona-Bestimmungen wurde ein Barbetrieb in Abensberg am 29.08.2020 durch die Polizei eingestellt.

Am 29.08.2020, gegen 23:30 Uhr, stellte eine Streife der Polizeiinspektion Kelheim nach Beschwerden aus der Bevölkerung eine maßlos überfüllte Bar in der Abensberger Innenstadt fest. Es hielten sich nach den Corona-Bestimmungen deutlich zu viele Leute in der Bar auf. Zudem trug fast niemand eine Maske oder hielt Sicherheitsabstände ein. Die Dokumentation zur Verfolgung möglicher Infektionsketten war mangelhaft. Durch die Polizei Kelheim wurde der Betrieb in der Bar eingestellt. Die Gäste verließen den Bereich friedlich und geordnet. Es erfolgt eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Kelheim

30.08. 08:03

Nutzung von Corona-App in Schule bleibt tabu

Bayerns Schüler dürfen auch in Zukunft in der Regel nicht ihre Smartphones zur Nutzung der Corona-Warn-App in der Schule einschalten. Der Regensburger Jugendbeirat ist mit einer entsprechenden Initiative gescheitert. Das Kultusministerium in München betonte, dass nur in Einzelfällen der Nutzung der Corona-App erlaubt werden könne, wenn Schüler sich dadurch sicherer fühlten. Grundsätzlich ist die Nutzung der Handys auf dem Schulgelände den Kindern und Jugendlichen im Freistaat verboten, wenn die Geräte nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden.

Die Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) hatte die Initiative der Jugendlichen unterstützt, die Handys in den Schulen aufgrund der Pandemie einschalten zu dürfen. Doch der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien der Oberpfalz wies das Anliegen mit der Begründung zurück, dass die Nutzung der Warn-App an Schulen nicht erforderlich sei. Denn dort könnten im Unterschied zum öffentlichen Raum Infektionsketten auch ohne die App schnell erkannt und nachverfolgt werden.

Ein Sprecher des Kultusministeriums ergänzte, dass die Nutzung der Corona-App ansonsten sehr sinnvoll sei. «Während des Schulweges ist die freiwillige Nutzung der App ohnehin uneingeschränkt möglich.» Am 8. September beginnt im Freistaat wieder der Unterricht.

Die Vorsitzende des Jugendbeirats in Regensburg, Leyla Stanojevic, ist von der Position des Ministeriums nicht überzeugt. «Wenn die vom Staat entwickelte App schon nicht in staatlichen Einrichtungen benutzt werden darf, kann der Staat dies auch kaum von privaten Unternehmen erwarten», sagte sie.

Oberpfalz

29.08. 14:08

Verstoß Infektionsschutzgesetz und Beleidigung 

Am Donnerstag, den 27.08.20, gg. 16.00 Uhr, hielt sich ein 46-jähriger Mann in der Spielbank Bad Kötzting auf und spielte an einem Glücksspielautomaten. Da er, trotz mehrfacher Aufforderung durch das Personal, die Mund-/Nasenschutzmaske nicht bzw. nicht richtig aufsetzte, wurde die Polizei verständigt. Weiterhin beleidigte er einen Mitarbeiter der Spielbank mit diversen Ausdrücken. Nach Anzeigenaufnahme erhielt der Mann einen Platzverweis und wurde aus der Spielbank verwiesen.

Cham

29.08. 13:22

Corona-Demo in Berlin wird aufgelöst

Die Demonstration gegen die Corona-Auflagen in Berlin wird aufgelöst. Das hat die Polizei bei Twitter mitgeteilt. Die Versammlung Tausender Menschen habe gegen Schutzauflagen verstoßen.

Deutschland

29.08. 10:07

Weniger Kinderkrankengeld in Anspruch genommen

Während der Corona-Pandemie haben viele berufstätige Eltern kein oder deutlich weniger Kinderkrankengeld in Anspruch genommen als vergangenes Jahr. Das zeigen Daten der DAK, die den Funke-Zeitungen vorliegen. Das Kinderkrankengeld bekommen Eltern für bis zu zehn Tage pro Jahr, wenn sie ihre kranken Kinder daheim pflegen müssen. Allein im April gab es demnach etwa 84 Prozent weniger Fälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Deutschland

29.08. 10:06

Demo in Berlin darf stattfinden

Die Gerichte haben entschieden: In Berlin darf heute gegen die Corona-Politik der Regierung demonstriert werden. Die Organisatoren erwarten am Nachmittag rund 22 000 Teilnehmer zu einer Kundgebung in der Nähe des Brandenburger Tors. Bereits am Mittag soll ein Demonstrationszug durch Berlin-Mitte ziehen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat am frühen Morgen in zweiter Instanz bestätigt, dass das Verbot der Berliner Polizei keinen Bestand hat.

Deutschland

29.08. 10:04

Herrmann: 17 Corona-Infizierte in Asylunterkünften

17 Menschen aus bayerischen Asylunterkünften sind nach jüngsten Angaben mit dem Coronavirus infiziert. Wegen eines umfangreichen Präventionsmanagements sei die Zahl konstant niedrig, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem «Münchner Merkur» (Samstag). Anfänglich habe es Versuche gegeben, Flüchtlinge für die Ausbreitung des Coronavirus mitverantwortlich zu machen. «Doch das ist Stimmungsmache und trifft so nicht zu», sagte der Minister.

Bayern

29.08. 08:19

Weniger Azubis durch Corona

Die Corona-Pandemie hat auch auf dem ostbayerischen Ausbildungsmarkt ihre Spuren hinterlassen. Zum 1. September starten in Niederbayern und der Oberpfalz deutlich weniger Jugendliche eine Lehre als im Vorjahr. Um fast neun Prozent ist die Zahl der Azubis gesunken, teilte die Handwerkskammer mit. Viele Ausbildungsmessen und Berufsberatungen waren wegen Corona ausgefallen. Die Betriebe suchen dagegen Nachwuchs, in Niederbayern kommen auf einen Bewerber 3,3 unbesetzte Stellen, in der Oberpfalz sogar 4,6. Die Handwerkskammer betont, dass der Start ins Berufsleben auch nach dem 1.September immer noch möglich ist.

Bayern

29.08. 07:40

Mehr Personal für Chamer Gesundheitsamt

Der Landkreis Cham stockt das Personal im Gesundheitsamt auf. Wie Landrat Franz Löffler gestern bekanntgab, werden dreizehn neue Mitarbeiter eingestellt, darunter Ärzte und Krankenschwestern. Damit will der Landkreis für eine zweite Corona-Welle gerüstet sein. Urlaubsheimkehrer aber auch andere können sich nach wie vor beim Abstrichzentrum vor dem Chamer Gesundheitsamt testen lassen. Wer positiv ist, muss in häusliche Quarantäne. Die wird durch unangekündigte Anrufe überwacht, sagte Landrat Löffler. 

Cham

29.08. 07:40

Entwarnung in Bodenwöhr

Das Landratsamt Schwandorf hat endgültige Entwarnung für alle Kontaktpersonen eines Corona-Infizierten aus Bodenwöhr gegeben. Auch der zweite Test bei 114 Personen ist negativ ausgefallen. Vor zwei Wochen hatten sie eine Geburtstagsparty besucht, auf der auch der erkrankte Bodenwöhrer war. Seitdem waren die Partygäste in häuslicher Quarantäne. Die ist gestern zu Ende gegangen, niemand muss mehr zu Hause bleiben.

Schwandorf

28.08. 19:01

Verstoß gegen Maskenpflicht in Nittenau

Am Freitag Mittag kam es in einem Lebensmitteldiscounter am Haidäckerweg 6 in Nittenau zu einem deutlich hörbaren Streitgespräch zwischen der Filialleiterin und einem Kunden, welcher zu diesem Zeitpunkt gegen die Tragepflicht einer Maske im Mund- und Nasenbereich verstieß. Die Polizei Nittenau bittet andere Kunden, die dieses Gespräch mitbekommen haben, sich unter 09436/903893-0 zu melden

Schwandorf

28.08. 18:06

Corona-Demo in Berlin erlaubt

Die Corona-Demonstration morgen in Berlin kann - Stand jetzt - unter Auflagen stattfinden. Das Berliner Verwaltungsgericht hat das Verbot der Demo gekippt. Allerdings ist das noch nicht rechtskräftig und die Polizei prüft jetzt eine Beschwerde. Gegner der Corona-Maßnahmen hatten auf der Straße des 17. Juni in Berlin eine Kundgebung angemeldet, die die Behörden aber untersagt hatten.

Deutschland

28.08. 17:02

Bundeswehr unterstützt Autobahn-Teststationen Hochfelln-Nord und Donautal-Ost

Am bevorstehenden Wochenende, Samstag, 29. August sowie Sonntag, 30. August 2020, werden die Corona-Teststationen Hochfelln-Nord an der Autobahn A8 bei Bergen und Donautal-Ost an der A3 bei Passau durch die Bundeswehr unterstützt. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Freitag hingewiesen. Huml erläuterte: „Am kommenden Wochenende erwarten wir erneut eine verstärkte Inanspruchnahme des Testangebots für Reiserückkehrer an den beiden Teststationen. Deshalb haben wir vorgesorgt.“

Die eingesetzten Bundeswehr-Angehörigen werden vor Ort bei einer zunehmenden Testnachfrage jeweils eine zusätzliche Teststraße öffnen und Proben entnehmen. Die Auswertung und Befundmitteilung erfolgt weiter durch den Dienstleister Eurofins, der seinen Testbetrieb regulär weiterbetreibt und seinerseits personelle Verstärkungsmaßnahmen umgesetzt hat.

Dem Einsatz der Bundeswehr an den beiden Teststationen liegt ein entsprechendes allgemeines Unterstützungsangebot des Landeskommandos Bayern zugrunde.

Insbesondere die Teststationen Hochfelln-Nord an der A8 bei Bergen sowie Donautal-Ost an der A3 bei Passau werden laut der aktuellen Prognose des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und des StMGP erneut den Schwerpunkt bei der Testung von Reiserückkehrern bilden. 

Bayern

28.08. 16:08

In den letzten sieben Tagen vier neue Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es in den vergangenen sieben Tagen vier neue bestätigte Positiv-Tests auf SARS-CoV2 (Stand 28. August, 10 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz bezogen auf 100.000 Einwohner liegt laut den offiziellen Daten des Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) bei 3,97. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es damit laut den offiziellen LGL-Zahlen 580 Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen.

Zwei der vier Neuinfizierten waren Reiserückkehrer. Als aktuell infiziert gelten insgesamt neun Personen im Landkreis.

Niederbayern

28.08. 15:04

Heute sechs Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis wurden heute die Fälle 551 bis 556 bestätigt. Fünf neue Infektionen gibt es in Schwarzenfeld, eine neue Infektion in Wernberg-Köblitz.

Die Ergebnisse der zweiten Testung aller 114 Kontaktpersonen des Falles in Bodenwöhr liegen vor. Alle Befunde sind negativ und die Probanden zwischenzeitlich informiert. Die Quarantäne endet heute mit dem 14. Tag nach dem Kontakt bei der Feier am 14. August.

Schwandorf

28.08. 14:03

Corona-Teststation am Hagen in Straubing ab Dienstag wieder in Betrieb 

Der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing werden ab Dienstag, 1. September, 8 Uhr, das Corona-Testzentrum am Hagen in Straubing wieder eröffnen.

Bereits von Ende März bis Mitte Mai wurden an der Teststrecke Abstriche vorgenommen, in Spitzenzeiten über 100 pro Tag. Nach dem die Nachfrage gesunken war, ist die Teststrecke im Mai stillgelegt worden und wurde nun wieder aktiviert. Als Betreiber fungiert der externe Dienstleister IMS Rettungsdienst GmbH. Die Firma IMS übernimmt die Organisation des gesamten Testmanagements, die Teststrecke wird auch bereits winterfest erstellt.

Die Corona-Tests sind kostenlos, es ist aber ZWINGEND eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung:

Eine Terminvereinbarung ist ab Montag, 31. August, 8 Uhr, unter der Telefonnummer 09421/973-332 (Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr) möglich. Ebenso ist ab Montag, 31. August, 8 Uhr, auch eine Online-Anmeldung unter www.ims-rettungsdienst.de/straubing-bogen freigeschalten. Ohne Voranmeldung ist keine Testung möglich. Die Zufahrt wird durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert.

Zwingend zum Test mitzubringen sind:

·         Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)

·         Gesundheitskarte (Krankenkasse)

·         Am Testzentrum herrscht Mundschutzpflicht!

An der Teststrecke werden die vorangemeldeten Personen in Empfang genommen und registriert. Wer sich online anmeldet und die Möglichkeit dazu hat, erhält bereits bei der Anmeldung einen QR-Code, der automatisch die notwendigen Informationen enthält. Alle anderen Personen werden an der Teststrecke manuell mit ihren Daten erfasst. Im Gegensatz zum Frühjahr finden die Testungen nun nicht mehr im Auto statt, sondern das Auto muss vor Ort abgestellt werden. Alles Weitere wird vor Ort erklärt. Sowohl der Warte- wie auch der Abstrichbereich sind überdacht.

Im Nachgang werden die getesteten Personen bei einem positiven Befund vom Gesundheitsamt telefonisch informiert. Bei einem negativen Befund erfolgt die Information durch den externen Dienstleister entweder über den QR-Code oder per E-Mail. Sollte jemand weder ein QR-Code-fähiges Gerät, noch eine E-Mail-Adresse haben, so erfolgt die Information postalisch.

Niederbayern

28.08. 13:05

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind gestern Abend noch drei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Für heute liegen bisher noch keine bestätigten Neuinfektionen vor. Aktuell sind damit 50 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 475.

Neumarkt

28.08. 12:05

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 596 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 27.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

512 Personen (+ 1 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 86 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 50 (Stand 27.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg10Langquaid1
Aiglsbach0Mainburg8
Attenhofen0Neustadt a.d. Do.7
Bad Abbach2Painten0
Biburg1Riedenburg0
Elsendorf0Rohr i. NB1
Essing0Saal a. d. Donau0
Hausen0Siegenburg3
Herrngiersdorf0Train2
Ihrlerstein0Teugn0
Kelheim14Volkenschwand1
Kirchdorf0Wildenberg0

                                                                                              VÖ: 28.08.2020

 

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

In der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg, werden alle Patienten einem Screening auf Symptome der Erkrankung Covid 19 unterzogen. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine PCR-Testung auf Sars-CoV-2. Die Behandlung wird dann unter den entsprechenden Isolationsbedingungen durchgeführt.

Kelheim

28.08. 09:43

Deutsche kaufen weniger

Die steigenden Coronazahlen haben die Kauflaune der Verbraucher in Deutschland etwas eingetrübt. Der GfK-Konsumklimaindex sinkt. Die Verbraucherstimmung hat sich nach dem Lockdown im Frühjahr langsam verbessert; aber dieser Trend zum Besseren ist im August gestoppt worden. Die Menschen sorgen sich um ihre Jobs und ihre Einkommen, und sie sparen wieder mehr, so die GfK-Experten.

Deutschland

28.08. 09:40

Berliner Bürgermeister verteidigt Demo-Verbot

Berlins Regierender Bürgermeister Müller hat das Verbot einer Anti-Corona-Demo verteidigt. Wenn von vornherein angekündigt werde, sich nicht an die Corona-Regeln zu halten, sei das eine Gefährdung vieler Menschen. Das gelte nicht nur für Teilnehmer, so Müller. Die Berliner Polizei hatte eine für Samstag geplante Demonstration untersagt. Dagegen hatten die Veranstalter geklagt. Heute fällt wahrscheinlich die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, ob das Verbot rechtens ist.

Deutschland

28.08. 09:39

Veranstalter fordern Hilfen

Die Konzert- und Eventveranstalter in Deutschland fordern finanzielle Hilfen vom Staat. Sie begründen das mit dem Verbot von Großveranstaltungen, das Bund und Länder gestern bis Ende des Jahres verlängert haben. Verbandspräsident Michow sagte den Funke-Zeitungen, die Branche befinde sich in einer hoffnungslosen Lage. Unter den gegebenen Voraussetzungen könne man nicht wirtschaftlich arbeiten, so Michow.

Deutschland

28.08. 07:34

Junge Menschen machen sich Sorgen um Ausbildung

Wegen der Corona-Krise machen sich viele junge Menschen Sorgen über ihre Ausbildung. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung unter 14- bis 20-Jährigen ergeben. 61 Prozent von ihnen sind der Meinung, durch die Pandemie hätten sich die Chancen auf eine Ausbildung verschlechtert. In Bezug auf ein Studium sieht weniger als ein Viertel der jungen Menschen schlechtere Chancen.

Deutschland

28.08. 07:33

Söder zufrieden mit Gesprächen - und mit Sonderwegen

Bayerns Ministerpräsident Söder ist zufrieden mit den Ergebnissen der Bund-Länder-Gespräche gestern. Er sprach von einer gemeinsamen Philosophie, die aber auch erlaube, regional angepasst zu handeln. Beispielsweise bei den kostenlosen Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten geht Bayern einen Sonderweg. Söder kündigte an, dass es die Gratis-Tests noch mindestens bis zum 1. Oktober geben werde - in den anderen Ländern enden sie am 15. September. Und auch die neue Quarantäneverordnung werde der Freistaat erst übernehmen, wenn diese auch funktioniere, so Söder.

Bayern

28.08. 07:30

Der Landkreis Neumarkt meldet steigende Zahlen bei Corona-Neuinfektionen

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag gestern bei 32, sie zeigt, wie viele Fälle es pro 100.000 Einwohnern gibt. Der Frühwarnwert von 35 ist damit nicht mehr weit weg. Kein anderer Landkreis in Ostbayern hat aktuell so hohe Zahlen wie Neumarkt, Kelheim ist allerdings nur knapp darunter. In Cham dagegen liegt die 7-Tage-Inzidenz bei nur acht, im Landkreis Schwandorf bei 11 und im Landkreis Regensburg bei 19. Die Stadt Regensburg meldete den Wert 9. 

Bayern

27.08. 18:47

Keine Lohnfortzahlung nach vermeidbarer Reise in Corona-Risikogebiete

Wer bewusst eine Reise in ein Corona-Risikogebiet antritt, den könnte das nach der Rückkehr mehr kosten als bisher. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, das Gesetz zum Verdienstausfall bei Quarantäne ändern zu wollen. Kein Geld soll es geben, wenn die Reise vermeidbar gewesen wäre. Zudem soll möglichst ab Oktober gelten, dass Rückkehrer aus Risikogebieten mindestens für fünf Tage in Quarantäne müssen.

Deutschland

27.08. 18:22

Noch keine Einigkeit über Bußgeld für Maskenverstöße

Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, dem droht künftig ein Bußgeld von mindestens 50 Euro. Darauf haben sich Bund und Länder bei ihrer Videokonferenz geeinigt. Sachsen-Anhalts Regierungschef Haseloff erklärte in der Diskussion demnach allerdings, dass er da nicht mitmachen wolle. Und Bayern hatte schon viel eher deutliche höhere Bußgelder festgelegt.

Deutschland

27.08. 17:06

Heute ein neuer Corona-Fall

Gestern gab es keinen Fall, heute einen aus Nittenau. Es ist dies die Nr. 550 im Landkreis.

Die Ergebnisse der gestern vorgenommenen zweiten Testung bei den 114 Kontaktpersonen des Falles in Bodenwöhr werden wir morgen Nachmittag bekanntgeben.

Schwandorf

27.08. 16:17

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind gestern Abend noch zwei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, heute wurden weitere drei Infektionen bestätigt. Eine Person wurde als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 47 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 472.

Neumarkt

27.08. 15:46

Blaibacher Konzerthaus mit mehr Veranstaltungen als in Nicht-Corona-Zeiten

Das Konzerthaus Blaibach im Landkreis Cham trotzt der Corona-Pandemie. Es startet jetzt in die neue Saison mit mehr Programm, als geplant. 120 Veranstaltungen stehen bis Jahresende an, ursprünglich waren es 50. Los geht’s morgen Abend mit der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Zwar dürfen wegen Corona nur 70 statt 200 Zuschauer ins Konzerthaus, dafür werden die meisten Aufführungen an zwei oder drei Abenden hintereinander gespielt. Es kommen auch Stars wie Max Mutzke.

Cham

27.08. 15:02

Testzentrum bei der kleinen Jurahalle geht Ende nächster Woche in Betrieb – Voranmeldung ist erforderlich

Nach der heutigen Sitzung der Koordinationsgruppe sind die Voraussetzungen für den Betrieb einer zentralen Teststelle im Landkreis geklärt: Ab Freitag nächster Woche steht bei der kleinen Jurahalle in Neumarkt wieder ein Testzentrum für den Landkreis zur Verfügung. Das Testzentrum wird von einem Team aus Mitarbeitern des Landratsamtes betrieben und kann als Drive-in mit dem PKW genutzt werden. Die Öffnungszeiten werden wochentags von 14 bis 18 Uhr sein.

Wer sich testen lassen will, muss sich allerdings zuvor im Landratsamt anmelden und bekommt einen Termin mitgeteilt. Die Anmeldemodalitäten gibt das Landratsamt Anfang nächster Woche über die Homepage www.landkreis-neumarkt.de und die Presse bekannt.

Appell, Regeln einzuhalten

Landrat Willibald Gailler appelliert an die Reiserückkehrer, die Quarantäne- und Testregeln strikt einzuhalten. Außerdem appelliert er an alle Bürgerinnen und Bürger, die Hygiene und Abstandsregelungen zu beachten und außerdem vorsichtig zu bleiben. Das dient dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger.

Neumarkt

27.08. 14:34

Corona-Verstöße bei Jugendzeltlager in Erbendorf ?

Bei einem Jugendzeltlager in Erbendorf in der Oberpfalz soll es Verstöße gegen Corona-Auflagen gegeben haben. Das Landratsamt Tirschenreuth ermittelt daher gegen den Veranstalter, heißt es heute in Medienberichten. Angeblich wurden Maskenpflicht und Abstandsgebote bei sogenannten Mittelalter-Rollenspielen verletzt. Angesteckt soll sich aber niemand haben. Bei Kontrollen des Jugendzeltlagers durch die Behörden waren keine Probleme aufgefallen. 

Oberpfalz

27.08. 13:17

Verstoß gegen die Maskenpflicht

Am Mittwoch Nachmittag betraten zwei Männer im Alter von 20 Jahren ohne Mund- und Nasenschutz einen Verbrauchermarkt in der WASAG-Straße. Ein uniformierter Polizeibeamter sprach sie auf die Maskenpflicht an. Nach ihrem Einkauf konnten beide Personen in der Getränkeabteilung angetroffen werden. Sie hatten lediglich ihr T-Shirt nach oben gezogen. Nach Bekanntgabe der Personalien wurden sie von einem Mitarbeiter des Geschäftes verwiesen. Eine Anzeige wegen Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz wird gegen die beiden Personen erstattet.

Neumarkt

27.08. 12:13

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 592 positive Fälle (+ 9 im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 26.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

511 Personen (+ 8 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 86 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 47 (Stand 26.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg10Langquaid1
Aiglsbach0Mainburg7
Attenhofen0Neustadt a.d. Do.7
Bad Abbach2Painten0
Biburg1Riedenburg0
Elsendorf0Rohr i. NB1
Essing0Saal a. d. Donau0
Hausen0Siegenburg1
Herrngiersdorf0Train2
Ihrlerstein0Teugn0
Kelheim14Volkenschwand1
Kirchdorf0Wildenberg0

                                                                                              VÖ: 27.08.2020

 Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

In der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg, werden alle Patienten einem Screening auf Symptome der Erkrankung Covid 19 unterzogen. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine PCR-Testung auf Sars-CoV-2. Die Behandlung wird dann unter den entsprechenden Isolationsbedingungen durchgeführt.

Kelheim

27.08. 11:08

Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt deutet sich eine Verbesserung der Lage an. Eine Umfrage des ifo-Instituts hat ergeben, dass die Gefahr von Jobverlusten sinkt. Viele Unternehmen fahren ihre Entlassungspläne zurück, heißt es in einer Mitteilung. Die Experten sprechen von einer bevorstehenden Trendwende. Nachdem in den vergangenen Monaten noch Mitarbeiter entlassen wurden, gebe es im August erste Signale für Neueinstellungen.

Deutschland

27.08. 11:06

Keine Lockerungen in Aussicht

Weil die Zahl der Corona-Infektionen bei uns wieder steigt, soll es nach den Vorstellungen von Kanzlerin Merkel vorerst keine Lockerungen geben. Die Kanzlerin spricht sich bei Verstößen gegen die Maskenpflicht für ein Mindestbußgeld von 50 Euro aus. So steht es in einer Beschlussvorlage des Bundes für die Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten, berichtet die dpa. Und trotz massivem Widerstand aus Bayern: Die kostenlosen Corona-Tests für Reiserückkehrer sollen am 15. September abgeschafft werden. Und zwar in allen Bundesländern. Rückkehrer aus Risikogebieten sind zudem in jedem Fall verpflichtet , sich unverzüglich 14 Tage in Quarantäne zu begeben.

Außerdem sollen Großveranstaltungen bis Ende des Jahres verboten bleiben. Das betrifft Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals oder Dorf-Schützenfeste. Und der Bund will Feiern im Privatbereich auf 25 Teilnehmer beschränken. Solche Veranstaltungen sollen bevorzugt im Freien stattfinden und unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Deutschland

27.08. 11:03

Umfrage zu Klimaschutz und Corona: Für viele unverändert wichtig

Für eine Mehrheit der Menschen in Deutschland hat der Klimaschutz trotz Corona-Pandemie eine hohe Priorität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des ostdeutschen Energiedienstleisters enviaM. Dabei zeigten sich kaum Unterschiede zwischen den 1000 befragten Ost- und den 1000 befragten Westdeutschen. «Der Ostdeutsche als Klimaschutzmuffel - dieses Bild ist falsch», sagte Vorstandsvorsitzender Stephan Lowis am Donnerstag in einer Videokonferenz. Demnach halten 66 Prozent der Menschen in den alten Bundesländern das Thema trotz Corona für unverändert wichtig, in den neuen Ländern sind es 63 Prozent. Dass es noch wichtiger geworden ist, meinen 17 (West) beziehungsweise 14 Prozent (Ost) der Befragten.

Das in Chemnitz ansässige Unternehmen versorgt nach eigenen Angaben mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Dienstleistungen.

Deutschland

27.08. 07:41

Weiter Tests für Reiserückkehrer?

Zum ersten Mal seit Wochen sprechen Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wieder über das Vorgehen in der Corona-Krise. Einer der Hauptstreitpunkte ist die Teststrategie. Bundesgesundheitsminister Spahn will die kostenlosen Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten wieder abschaffen. Bayerns Landeschef Söder ist dagegen.

Deutschland

27.08. 07:22

Warnung vor weiteren Risikogebieten

Die Liste der Corona-Risikogebiete wird länger. Das Auswärtige Amt warnt jetzt auch vor Reisen nach Andorra und Gibraltar, sowie in einige französische und holländische Überseegebiete. - Die steigenden Infektionszahlen bei uns machen derweil Norwegen Sorgen. Das Land schickt Reisende aus Deutschland deshalb ab dem Wochenende zehn Tage in Quarantäne. Betroffene müssen für diese Zeit eine geeignete Unterkunft nachweisen; Campingplätze gehören nicht dazu.

Deutschland

27.08. 07:21

Städte wollen einheitliche Strafen

Die deutschen Städte wollen, dass es bundesweit einheitliche Corona-Strafen gibt - beispielsweise für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen. Städtetagspräsident Jung fordert, dass überall in Deutschland die gleichen Regeln gelten. Das sagte er vor der Video-Schalte von Bund und Ländern den Funke-Zeitungen. Dabei wollen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten auch über ihre zukünftige Corona-Teststrategie sprechen.

Deutschland

27.08. 04:55

Hopfentelefon gibt Corona-Auskunft

In der Hallertau beginnt die Hopfenernte. Dazu sind viele Erntehelfer aus Südosteuropa angereist. Der Landkreis Kelheim hat ein „Hopfentelefon“ eingerichtet, dort können die Hopfenbauern Corona-Tests für ihre Erntehelfer vereinbaren. Das Angebot wird laut Landratsamt bisher sehr gut angenommen, schon 750 Termine sind an der Goldbergklinik in Kelheim gebucht, insgesamt wird mit 1.000 Testwilligen aus dem Landkreis gerechnet. Die Kapazitäten liegen bei etwa 150 Tests pro Tag. 

Niederbayern

27.08. 04:53

Eisbären Regensburg bekommen wohl staatliche Hilfen

Die bayerischen Eishockey-Teams, darunter die Eisbären Regensburg, leiden unter der Corona-Krise. Keine Zuschauer bedeuten bis zu 40 Prozent weniger Einnahmen, hieß es gestern bei einem Gespräch der Eisbären mit Bernhard Pohl, dem haushaltspolitischen Sprecher der Freien Wähler im Landtag. Er hat staatliche Finanzhilfen nicht ausgeschlossen, konkreter wurde er aber nicht. Die neue Saison in der Oberliga-Süd und damit für die Eisbären beginnt Mitte Oktober. Ob mit oder ohne Zuschauer gespielt wird, ist völlig unklar.

Regensburg Stadt

26.08. 19:35

Erste Klagen gegen Corona-Hotspot Ischgl 

Der österreichischen Urlaubsort Ischgl galt als Corona Hotspot. Weil die Behörden zu spät reagiert haben sollen, wollen etliche Opfer jetzt auf Schadenersatz klagen. Ein Verbraucherschützer hat angekündigt, Ende September die ersten Klagen beim Landgericht Wien einzubringen. Darunter sind auch Fälle von Deutschen, die entweder durch die Erkrankung gestorben sind, oder wie im Fall eines Mannes aus dem Rheinland nach langem Aufenthalt auf der Intensivstation mit Folgeschäden zu kämpfen haben. 

WELT

26.08. 19:03

Hick-Hack um Demonstrationsverbote 

Die Stuttgarter Initiative "Querdenken" zieht gegen das Verbot ihrer geplante Demonstration in Berlin vor das Verwaltungsgericht. Notfalls will der Veranstalter auch das Bundesverfassungsgericht anrufen. Aber auch der Berliner Innensenator sei bereit, das Verbot vor Gericht zu verfechten, so ein Sprecher. Im Internet erschienen Aufrufe, kommendes Wochenende trotzdem in der Hauptstadt zu protestieren.

Deutschland

26.08. 18:11

Teststation am Hagen wird reaktiviert

Der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing sind derzeit dabei, im Auftrag des Freistaats Bayern die Corona-Teststation am Hagen wieder in Betrieb zu nehmen.

Die Bayerische Staatsregierung hat am 10. August beschlossen, dass jede Kreisverwaltungsbehörde wieder eine Corona-Teststation zum 31. August 2020 vorhalten muss. Stadt und Landratsamt arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, das gemeinsame Testzentrum am Hagen erneut zu aktivieren.

Die Teststation vor den Ausstellungshallen war bereits von Ende März bis Mitte Mai in Betrieb und wurde dann aufgrund sinkender Nachfrage zunächst stillgelegt. Schon damals wurde aber betont, dass ein Hochfahren der Anlage jederzeit wieder möglich ist.

Die Stadt ist gerade dabei, die infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen, der Landkreis befindet sich in Abstimmungsgesprächen mit dem zukünftigen Betreiber. „Wir sind guter Dinge, eine fristgerechte Inbetriebnahme der Teststation am Hagen erreichen zu können. Die bereits im März gemachten Erfahrungen des Teststationsbetriebs über mehrere Wochen helfen uns, die notwendige Infrastruktur nun in relativ kurzer Zeit bereitstellen zu können. Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Organisatoren und Einsatzkräften, die aktuell diese logistische Herausforderung meistern“, so Bürgermeister Dr. Albert Solleder, der sich am Mittwoch vor Ort ein erstes Bild vom Stationsaufbau machte. Genaue Details zu den Öffnungszeiten und zum Stationsbetrieb werden von Stadt und Landkreis noch gesondert bekannt gegeben.

Niederbayern

26.08. 17:46

Keine Urlaubstage für Corona-Quarantäne

Reisende, die nach der Rückkehr aus einem Corona-Risikogebiet in Quarantäne müssen, brauchen dafür keinen Urlaub nehmen. Das hat ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mitgeteilt. Der Grund dafür ist, dass eine Behörde angeordnet hat, dass der Arbeitnehmer während der Quarantäne zu Hause bleiben muss. - Bundesgesundheitsminister Spahn plant, die Testpflicht für Reiserückkehrer in eine Quarantänepflicht umzuwandeln.

Deutschland

26.08. 17:00

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind gestern Abend noch vier neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, heute wurden weitere zwei Infektionen bestätigt. 

Aktuell sind damit 43 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 467.

Neumarkt

26.08. 16:05

Corona: Eine weitere Neuinfektion am Mittwoch

Seitens des Gesundheitsamtes Regen wurde am Mittwoch eine neue Corona-Infektion festgestellt. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie im Landkreis bestätigten Fälle beträgt damit 208. Für die betroffene Person wurde die übliche Quarantäneanordnung getroffen. Auch die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft bereits. 

Niederbayern

26.08. 15:16

Höhere Immobilienpreise trotz Corona

Wohnungen und Häuser in Deutschland sind trotz der Corona-Krise teurer geworden. Zwischen April und Juli stiegen die Preise für Wohnimmobilien im Schnitt um 1,4 Prozent - gemessen an den drei Monaten davor. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Zum Vorjahreszeitraum stand sogar ein Plus von 5,6 Prozent. Immobilien haben sich sowohl in den Städten als auch auf dem Land verteuert.

Deutschland

26.08. 14:14

Bund und Länder uneins über Corona-Strategie

Vor den Gesprächen zur Corona-Strategie morgen zwischen Bund und Ländern stehen die Zeichen auf Konfrontation. Bundesgesundheitsminister Spahn will, dass
Reiserückkehrer nach den Sommerferien nicht mehr verpflichtend auf eine Infektion getestet werden. Bayerns Ministerpräsident Söder hält daran fest und fordert zudem, dass Corona-Verstöße härter bestraft werden.

Deutschland

26.08. 13:15

Reisewarnung für deutsche Touristen verlängert

Die weltweit steigenden Corona-Infektionszahlen besorgen die Bundesregierung. Jetzt hat sie die Reisewarnung für Touristen für mehr als 160 Länder außerhalb der EU um zwei Wochen verlängert - bis zum 14. September. Das wurde in der Kabinettssitzung entschieden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Das Auswärtige Amt ruft dazu auf, nicht in die betroffenen Länder zu reisen. 

WELT

26.08. 11:56

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 583 positive Fälle (+ 6 im Vergleich zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 25.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

 503 Personen (+ 6 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 86 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 46 (Stand 25.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg14Langquaid2
Aiglsbach0Mainburg7
Attenhofen0Neustadt a.d. Do.6
Bad Abbach0Painten0
Biburg1Riedenburg0
Elsendorf0Rohr i. NB1
Essing0Saal a. d. Donau0
Hausen0Siegenburg0
Herrngiersdorf0Train2
Ihrlerstein0Teugn0
Kelheim12Volkenschwand1
Kirchdorf0Wildenberg0

 

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

In der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg, werden alle Patienten einem Screening auf Symptome der Erkrankung Covid 19 unterzogen. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine PCR-Testung auf Sars-CoV-2. Die Behandlung wird dann unter den entsprechenden Isolationsbedingungen durchgeführt.

Kelheim

26.08. 11:15

Trotz Corona hält mehr als die Hälfte der Deutschen an Zahlungen mit Bargeld fest

Die Deutschen bleiben beim Bargeld, trotz der Aufforderung, wegen der Corona-Pandemie auf bargeldlose Zahlungen umzusteigen: Nur 47 Prozent der Verbraucher zahlen beim Einkaufen häufiger mit Münzen und Scheinen als vor der Krise. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von G DATA CyberDefense zum Thema Mobile Payment. Trotzdem ist die Akzeptanz von mobilen und bargeldlosen Bezahlsystemen aus Sicht von fast sieben von zehn Deutschen in den vergangenen sechs Monaten gestiegen. Für die repräsentative Umfrage lies G DATA im Juli 2020 1.000 deutsche Internetnutzer befragen. 

"In der Corona-Pandemie setzen viele Deutsche immer noch auf Bargeld in den Geschäften, trotz eindringlicher Bitten des Handels, kontaktlose Bezahlmethoden zu nutzen. So lässt sich das Risiko einer Infektion mit Covid-19 senken. Hier gibt es also einen ganz konkreten Nutzen. Darüber hinaus sind Bezahlkarten und Mobile Payment auch mittlerweile sicher genug für den Alltagsgebrauch, wenn jeder ein paar einfache Tipps beherzigt", erklärt Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense. "Schon alleine die Verringerung des Infektionsrisikos ist ein Grund, auf kontaktlose Bezahlmethoden umzusteigen." 

Die Deutschen verzichten in der Corona-Pandemie ungern auf Bares 

Trotz der Vorteile, die bargeldlose Zahlungsvorgänge für Verbraucher haben, zum Beispiel weniger Kontakt zum Kassenpersonal in der Pandemiezeit, setzen 53 Prozent der Deutschen beim Bezahlen weiterhin auf Münzen und Scheine. Im Umkehrschluss zahlen 47 Prozent der Teilnehmer nach eigenen Angaben verstärkt bargeldlos, als vor dem Ausbruch von Corona. 

Gesteigerter Zuspruch für Mobile Payment 

Die Umfrage zeigt, dass 68 Prozent der Verbraucher eine steigende Akzeptanz von geldlosem und mobilen Bezahlen sehen. Dabei zeigt sich: Je jünger die Konsumenten sind, desto eher sehen sie diese positive Tendenz. Auch bei einem steigenden Einkommen, einem zunehmenden Bildungsabschluss und einer vermehrten Anzahl an Personen in einem Haushalt, zeigt sich diese Entwicklung. 

Deutschland

26.08. 10:58

Weitere positiv Getestete  

Die Zahl der im Landkreis Cham positiv auf Covid-19 getesteten Personen hat sich um fünf auf 460 erhöht. Dabei handelt es sich um vier jetzt positiv getestete Kontaktpersonen aus dem Umfeld eines stationär im Uniklinikum Regensburg aufgenommenen Patienten sowie um einen 32-jährigen Mann, der sich wegen mäßiger Beschwerden beim Hausarzt testen ließ. Auch die neu hinzugekommenen Kontaktpersonen werden ermittelt, in Quarantäne geschickt und getestet.

Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham bittet die Bürgerinnen und Bürger vor allem auch unter dem Eindruck steigender Infektionszahlen eindringlich, die Abstands- und Hygieneregeln, ob im Urlaub oder daheim, einzuhalten. Unter den neuen Fällen der letzten Wochen befinden sich nicht nur Reiserückkehrer, sondern auch Personen, die sich offensichtlich im Inland infiziert haben.

Cham

26.08. 09:41

Welche Rolle hat der Tiroler Skiort Ischgl bei der Verbreitung des Coronavirus gespielt? 

In dieser Frage zeichnen sich mehrere Muster-Prozesse ab. Ende September sollen erste Klagen von Opfern beim Landgericht Wien eingebracht werden. Darunter sind auch Fälle von Deutschen. Das kündigte der österreichische Verbraucherschützer Peter Kolba an. Darunter seien auch Fälle von Deutschen, die entweder durch die Erkrankung gestorben seien oder wie im Fall eines Mannes aus dem Rheinland nach langem Aufenthalt auf der Intensivstation mit Folgeschäden zu kämpfen hätten.

WELT

26.08. 09:39

Bayerische Flughäfen mit viel weniger Gästen

Die Fluggastzahlen sind in der Coronakrise drastisch eingebrochen. Von den bayerischen Flughäfen hat das Statistische Bundesamt nun konkrete Zahlen vorgelegt: Demnach wurden in München, Memmingen und Nürnberg im ersten Halbjahr 8,7 Millionen Passagiere abgefertigt. Das waren fast 66 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2019. Es gab auch deutlich weniger Fracht und Post an den drei Verkehrsflughäfen. Das Minus lag bei fast 46 Prozent.

Bayern

26.08. 07:44

Deutsche geben Geld bewusster aus

Die Corona-Krise hat das Konsumverhalten in Deutschland nachhaltig verändert.Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Instituts für Zukunftsforschung, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Demnach geben die Menschen ihr Geld bewusster aus. Etwa drei von fünf Befragten gaben an, sparsamer geworden zu sein und trotzdem nichts zu vermissen. Frauen haben laut der Studie ihren Konsum noch stärker zurückgefahren als Männer.

Deutschland

26.08. 07:24

Linke fordern 1-Euro-Corona-Test

Um eine zweite Corona-Welle im Herbst zu verhindern, fordert die Linke Schnelltests auf das Virus für einen Euro: Parteichefin Kipping sagte dem "Spiegel", solche Tests seien zwar unsicherer als Laborverfahren. Sie identifizierten aber zuverlässig besonders ansteckende "Superspreader". Ein-Euro-Schnelltests könnten helfen, die Pandemie einzudämmen, so Kipping, auch dann, wenn sich das Leben wieder in die Innenräume verlagert.

Deutschland

26.08. 07:24

Mehr Krankheitstage für Eltern

Gesetzlich Versicherte, die wegen Corona ihre Kinder betreuen müssen, dürfen dieses Jahr zehn Krankentage mehr dafür nehmen. Für Elternpaare sind das jeweils fünf Tage, für Alleinerziehende die vollen zehn Tage zusätzlich. Auch darauf hat sich der Koalitionsausschuss geeinigt. - Und: Von der Krise betroffene Künstler, Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer sollen bis Ende 2021 leichter Grundsicherung beantragen können.

Deutschland

26.08. 07:21

Kurzarbeitergeld wird verlängert

Das Kurzarbeitergeld soll bis Ende nächsten Jahres verlängert werden. Darauf haben sich Union und SPD im Koalitionsausschuss geeinigt. Die Bezugsdauer der Lohnersatzleistung sollte eigentlich Ende des Jahres auslaufen. Es bleibt auch bei der Höhe von bis zu 87 Prozent des Netto-Einkommens ab dem siebten Monat. Die Kosten der Arbeitsagentur sollen mit Steuergeld gedeckt werden. Außerdem sollen krisengeplagte Unternehmen staatliche Überbrückungshilfen bis Jahresende beziehen können.

Deutschland

26.08. 07:19

Hopfenernte in Corona-Zeiten

Wie fällt in diesem Jahr die Hopfenernte in den Landkreisen - aus? Darüber gibt der Hopfenpflanzerverband heute Vormittag Auskunft an seinem Sitz in Wolnzach. Eigentlich sollte heute auch die traditionelle Rundfahrt durch das Anbaugebiet Hallertau sein, sie wurde wegen Corona abgesagt. Die Pandemie ist für die Pflanzer eine Herausforderung. Viele Hopfenbauern beschäftigen Erntehelfer aus Osteuropa. Sind es mehr als zehn, müssen sie sich testen lassen, das geht zum Beispiel an der Kelheimer Goldbergklinik.

Niederbayern

25.08. 18:33

Kubicki attackiert Söder - «Andere Länder brauchen keine Belehrungen»

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) wegen dessen Forderung nach mehr einheitlichen Standards im Kampf gegen Corona scharf kritisiert. «Wenn Markus Söder jetzt nach bundeseinheitlichen Regelungen ruft, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen, dann ist es der hilflose Versuch, von den miserablen Infektionszahlen in Bayern abzulenken», sagte Kubicki der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. 

Die anderen Bundesländer brauchten keine Belehrungen aus der bayerischen Staatskanzlei, wie sie sich in der Corona-Krise sinnvollerweise zu verhalten hätten. «Alle anderen Ministerpräsidenten haben die Krise bislang besser gemanagt als Markus Söder. Der herausgebrüllte Anspruch, größter Corona-Bekämpfer aller Zeiten zu sein, lässt sich durch die Zahlen jedenfalls nicht rechtfertigen», sagte Kubicki, der auch Vizepräsident des Deutschen Bundestags ist.

Deutschland

25.08. 18:01

Party mit Corona-Infiziertem war wohl keine geschlossene Gesellschaft

Die Party mit einem Corona-Infiziertem in einem Nürnberger Nachtclub ist möglicherweise nicht privat gewesen. «Stichproben-Anrufe bei Teilnehmern haben ergeben, dass es wohl keine geschlossene Gesellschaft gewesen ist», sagte der Sprecher der Stadt Nürnberg, Andreas Franke. Doch das ist eine Voraussetzung für Privatfeiern in Clubs oder Diskotheken. 

Im Club «Mach 1» hatte vom 15. auf den 16. August ein Gast mitgefeiert, der sich im Urlaub mit dem Coronavirus infiziert hatte und unter Quarantäne stand. Seitdem versuchen die Behörden, die mehr als 80 übrigen Gäste ausfindig zu machen. Weil die Teilnehmerlisten zum Teil unleserlich, fehlerhaft oder unvollständig waren, gestaltet sich das schwierig. 

Deshalb hatte das Landratsamt Fürth über die Medien einen Aufruf gestartet, dass sich alle Kontaktpersonen testen lassen und vorerst isoliert zu Hause bleiben sollen. Dieses ist zuständig, weil der Infizierte aus Fürth kommt. Zwölf Gäste hätten sich daraufhin gemeldet, sagte Sprecher Christian Ell. Neun habe man bisher nicht kontaktieren können. Den Corona-Infizierten erwartet nach Angaben des Fürther Ordnungsamtes nun ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro.

Bayern

25.08. 16:19

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind gestern Abend noch drei neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden, heute wurden weitere elf Infektionen bestätigt. Eine Person wurde als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 37 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 461

Neumarkt

25.08. 15:06

Vier neue Fälle im Landkreis Schwandorf

Heute haben sich vier Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt, womit die Gesamtzahl im Landkreis auf 549 ansteigt. Die neuen Infektionen betreffen in zwei Fällen Nittenau sowie Maxhütte-Haidhof und Schwandorf.

Zu der Feier in Bodenwöhr sind jetzt auch die letzten beiden Ergebnisse schriftlich bestätigt und negativ. Wie bereits mitgeteilt, werden alle Kontaktpersonen morgen nochmal abgestrichen werden. Diese Testungen wird das Gesundheitsamt vornehmen, weshalb dann auch zeitnah mit den Ergebnissen gerechnet werden kann. Soweit sich der negative Befund aus dem ersten Test bestätigt, können die Partygäste fristgemäß am Freitag aus der Quarantäne entlassen werden. 

Wie ebenso bereits mitgeteilt wurde, läuft die Quarantänezeit bis 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall. Unabhängig davon, ob einmal oder zweimal getestet wird, endet diese Frist am 28. August. Diejenigen Personen, deren zweiter Abstrich positiv ausfallen sollte, müssten weiter in Quarantäne bleiben.

Schwandorf

25.08. 14:11

Coronavirus im Landkreis Kelheim:  7-Tage-Inzidenz sinkt unter Warnmarke von 35

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 577 positive Fälle (keine Veränderung zum Vortag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 24.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist von knapp 38 auf unter 35 gefallen. Hier liegt der sogenannte Frühwarnwert.

497 Personen (+ 5 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 86 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 46 (Stand 24.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg13Langquaid2
Aiglsbach0Mainburg7
Attenhofen0Neustadt a.d. Do.7
Bad Abbach0Painten0
Biburg1Riedenburg0
Elsendorf0Rohr i. NB1
Essing0Saal a. d. Donau0
Hausen0Siegenburg1
Herrngiersdorf0Train2
Ihrlerstein0Teugn0
Kelheim10Volkenschwand1
Kirchdorf1Wildenberg0

 

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

In der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg, werden alle Patienten einem Screening auf Symptome der Erkrankung Covid 19 unterzogen. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine PCR-Testung auf Sars-CoV-2. Die Behandlung wird dann unter den entsprechenden Isolationsbedingungen durchgeführt.

Kelheim

25.08. 13:35

RKI stellt Corona-Studie aus Bad Feilnbach vor

Das Robert-Koch-Institut hat im oberbayerischen Bad Feilnbach eine Corona-Studie vorgestellt. Untersucht wurde, wer Krankheitssymptome und Antikörper gegen das Virus hatte. Herauskam, dass die Zahl der Ansteckungen gut zweieinhalb Mal so hoch war, wie die der amtlich erfassten Fälle. Statt rund 160 Fällen hatte die Gemeinde demnach über 400. Bad Feilnbach war im Frühjahr ein Corona-Hotspot.

Bayern

25.08. 12:55

Söder: Abschaffung von Corona-Testpflicht wäre Fehler

Eine Abschaffung von verpflichtenden Corona-Tests für Reiserückkehrer wäre nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ein Fehler. «Corona ist gefährlich, die Infektionszahlen schnellen hoch, deshalb müssen wir testen», sagte der CSU-Chef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München. Zugleich würden immer mehr Risikogebiete ausgewiesen, auch das zeige, wie groß der Bedarf eigentlich sei.

Sollte der Plan wirklich umgesetzt werden, wäre dies aus seiner Sicht ein Rückschlag. «Erst führt man vor zwei Wochen die Tests ein, und jetzt will man sie wieder abschaffen», erklärte Söder. Er verwies in dem Kontext auf die hohe Zahl an positiven Corona-Tests bei den Rückkehrern. Auch eine Abschaffung nach dem Ende der letzten Sommerferien in Baden-Württemberg Mitte September könne schwierig sein. «Dann stehen in einigen Bundesländern bald danach wieder die Herbstferien an.»

Bayern

25.08. 10:04

Münchens OB hofft auf ein Oktoberfest 2021

Nachdem das Oktoberfest in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfällt, hofft Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) auf eine Wiesn 2021. Wenn es einen Impfstoff geben sollte, stehe einem Oktoberfest im kommenden Jahr nichts im Wege, sagte Reiter dem «Münchner Merkur». Er halte es für möglich, dass bis 2021 ein solcher Impfstoff gefunden ist. «Die ganze Welt beteiligt sich schließlich an der Forschung.»

Zuversichtlich ist der Stadtchef auch, was die Christkindlmärkte in München betrifft. Die Verwaltung arbeite an einem Konzept, wie die Märkte in diesem Jahr stattfinden könnten. Es müssten Abstände gewährleistet sein, um Menschenansammlungen zu verhindern. «Ich fände es schön, zu Weihnachten ein kleines Zeichen der Normalität nach diesem schwierigen Jahr zu setzen», sagte Reiter. Auch wenn das Flair der Christkindlmärkte dann nicht ganz so sein werde wie gewohnt.

Oberpfalz

25.08. 08:55

Beratungen zu Kurzarbeitergeld und Familienfeiern

Die Spitzen von Union und SPD kommen heute in Berlin im Koalitionsausschuss zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Corona-Krise, unter anderem soll die Laufzeit des Kurzarbeitergeldes auf bis zu 24 Monate verlängert werden. Zudem dürften Maßnahmen gegen die seit Wochen auch im Zusammenhang mit Familienfeiern und Reiserückkehrern ansteigenden Zahlen von Corona-Neuinfektionen eine Rolle spielen. Weitreichende Entscheidungen sind hier aber wohl erst von der Runde Merkels mit den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag zu erwarten.

Deutschland

25.08. 08:53

Wirtschaft läuft besser als erwartet

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist in der Corona-Krise etwas weniger stark eingebrochen als zunächst berechnet. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im zweiten Vierteljahr 2020 im Vergleich zum Vorquartal um 9,7 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. In einer ersten Schätzung war die Behörde von einem Minus von über 10 Prozent ausgegangen.

Deutschland

25.08. 07:40

Jobs in Tourismusbranche bedroht

Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht. Davon gehen die Vereinten Nationen aus. In Afrika zum Beispiel machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, heißt es in einem Bericht. In den ersten fünf Monaten des Jahres ist die Zahl der internationalen Touristen demnach um 56 Prozent gesunken.

WELT

25.08. 07:38

Höhere Bußgelder für Maskenverweigerer

In Bayern werden ab heute höhere Bußgelder fällig, wenn gegen die Corona-Maßnahmen verstoßen wird. Den Mund-Nasen-Schutz auf Halbmast oder der komplette Verzicht darauf zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr kostet statt 150  nun 250 Euro. Bei mehrmaligen Verstößen geht es hoch auf 500 Euro. Bei Verstößen gegen Quarantäneauflagen werden 2000 Euro fällig.

Bayern

25.08. 07:37

Liste der Corona-Risikogebiete wird länger

Die Bundesregierung warnt nun auch vor Reisen in zwei französische Regionen - darunter der Großraum Paris und die Städte Cannes und Nizza. Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Pauschalreisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

WELT

25.08. 07:36

Bayern gegen Ende von Corona-Testpflicht

Bayern ist gegen ein baldiges Ende der Corona-Testpflicht für Reisende aus Risikogebieten. Gesundheitsministerin Huml sagte, die frühe Testung bei der Einreise sei ein effektives Hilfsmittel bei der Unterbrechung von Infektionsketten. Bundesgesundheitsminister Spahn und mehrere seiner Länderkollegen hatten sich für eine neue Strategie ausgesprochen. Demnach sollen ab Mitte September die Plicht-Tests wegfallen, um Kapazitäten für die Labore zu schaffen. Betroffenen sollen stattdessen direkt in Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen sollen sie sich testen lassen können.

Bayern

25.08. 04:51

Noch nicht alle Teststationen fix

Heute in einer Woche müssen alle Landkreise und kreisfreien Städte eine eigene Corona-Teststation haben. Die Stadt Regensburg baut sie seit gestern auf dem Dultplatz auf. Der Landkreis wird seine Station voraussichtlich auf dem Parkplatz vorm Regensburger Landratsamt einrichten. Im Landkreis Cham werden Container vor dem Gesundheitsamt weiter genutzt, im Landkreis Schwandorf bleibt es beim Testzentrum im Sepp-Simon-Stadion. Noch unklar ist, wie die Landkreise Kelheim und Neumarkt verfahren, beide befinden sind in der Abstimmungsphase, hieß es gestern auf Anfrage.

Bayern

25.08. 03:54

Corona-Infizierter auf Feier in Bodenwöhr: Bislang alle Tests negativ

Nach einer Feier mit einem Corona-Infizierten im oberpfälzischen Bodenwöhr sind bislang alle weiteren Testergebnisse negativ. Dem Landratsamt Schwandorf zufolge lagen am Montag bei 112 der 114 ermittelten engen Kontaktpersonen die Testergebnisse schriftlich vor. Bei den beiden weiteren Ergebnissen gebe es bereits telefonisch die Vorab-Information, dass auch diese negativ seien, sagte ein Sprecher des Landratsamtes.

Ein nach einer Italien-Reise positiv auf das Coronavirus getesteter Mann hatte am vorvergangenen Freitag an einer Geburtstagsfeier mit rund 100 Gästen teilgenommen - noch bevor er sein Ergebnis erhalten hatte, wie ein Landratsamtssprecher sagte. Der Mann hatte sich am Tag zuvor an der Grenze bei Kiefersfelden kostenlos testen lassen.

Oberpfalz

24.08. 19:25

Corona-Tests für Urlaubsheimkehrer fallen weg

Nach dem Ende der Sommerreisesaison soll es keine Pflichttests mehr für Reiserückkehrer aus Risikogebieten geben. Das gilt auch für kostenlose Corona-Tests für Urlauber aus anderen Regionen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern geeinigt, berichtet die Deutsche Presse Agentur nach einer Schaltkonferenz. Bundesgesundheitsminister Spahn hatte zuvor vorgeschlagen, dass statt Tests direkt nach der Einreise in Zukunft wieder eine Quarantänepflicht greifen soll.

Deutschland

24.08. 18:28

Bayern erhöht Bußgelder für Corona-Verstöße

Mit höheren Bußgeldern für Maskenverweigerer und mehr Kontrollen will sich Bayern gegen die Ausbreitung des Coronavirus stemmen. Bei einem einmaligen Verstoß seien demnach 250 Euro fällig, bei mehrmaligen Verstößen bis 500 Euro, teilt Ministerpräsident Söder mit. Und: Wer gegen Quarantäneauflagen verstößt, der muss mit einem Bußgeld von 2.000 Euro rechnen.

Bayern

24.08. 17:13

Kreis Kelheim reißt Corona-Frühwarnmarke

Der Landkreis Kelheim hat den Frühwarnwert bei der Zahl von Corona-Infizierten überschritten. Heute stieg die sogenannte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf über 35. Das ist die Grenze, ab der ein neuer Lockdown geprüft werden soll. Aktuell sind im Landkreis 51 Personen erkrankt, meist Urlaubsheimkehrer. In Bayern hat derzeit nur Rosenheim eine höhere 7-Tage-Inzidenz als der Landkreis Kelheim. Ob und welche Konsequenzen der daraus zieht, ist bisher noch unbekannt.

Kelheim

24.08. 16:49

Heute zwei Fälle im Kreis Schwandorf

Heute hat sich je ein Fall in Schwarzenfeld und Wernberg-Köblitz positiv bestätigt.

Die Gesamtbilanz sieht aktuell so aus:

bestätigte Infektionen 545

Genesene 503

aktive Fälle 22

Verstorbene 20

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 11,55.

Vom Umfeld der Feier in Bodenwöhr haben uns weitere Testergebnisse erreicht. Schriftlich bestätigt sind im Moment 112 der 114 Proben. Diese sind allesamt negativ. Von den beiden zur Stunde noch fehlenden Ergebnissen liegen uns telefonische Vorab-Meldungen vor, die ebenfalls negativ sind.

Schwandorf

24.08. 16:03

SARS-CoV-2: Gesundheitsamt bestätigt weitere Infektionen

Im Landkreis Regen sind zwei weitere Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 zu beklagen. Die Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis seit Beginn der Pandemie beträgt damit insgesamt 207. Die betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Alle entsprechenden Kontaktpersonen wurden bereits durch das Gesundheitsamt Regen ermittelt.

Niederbayern

24.08. 15:27

Rosenheim verschärft Corona-Regeln

Als erste bayerische Stadt verschärft Rosenheim wieder die Corona-Beschränkungen. So dürfen sich künftig im öffentlichen Raum nicht mehr zehn Personen, sondern nur noch fünf treffen. Außer sie leben im selben Haushalt. Und die Teilnehmerzahl bei privaten Veranstaltungen wird innen auf 50 Gäste begrenzt, draußen sind maximal 100 erlaubt. In Rosenheim war der Schwellenwert für Corona-Neuinfektionen überschritten worden.

Bayern

24.08. 14:18

Beratungen über strengere Corona-Auflagen

Nach Ansicht der Bundesregierung tragen zur Zeit vor allem private Feiern sowie Rückkehrer aus Risikogebieten zur Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland bei. Sind deshalb strengere Regeln nötig? Darüber beraten heute die Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Es gibt auch Überlegungen, die Maskenpflicht auszuweiten, etwa im Berufsleben und in den Schulen.

Deutschland

24.08. 13:21

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind 15 neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Zwei Personen wurden als genesen* gemeldet.

Aktuell sind damit 24 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 447.

Neumarkt

24.08. 12:18

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 577 positive Fälle (+ 19 im Vergleich zum 21.08.2020) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 23.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

492 Personen (+ 9 im Vergleich zum 21.08.2020) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 85 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 51 (Stand 23.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg13Langquaid2
Aiglsbach0Mainburg10
Attenhofen0Neustadt a.d. Do.7
Bad Abbach0Painten0
Biburg1Riedenburg1
Elsendorf0Rohr i. NB1
Essing0Saal a. d. Donau0
Hausen0Siegenburg1
Herrngiersdorf0Train2
Ihrlerstein1Teugn0
Kelheim10Volkenschwand1
Kirchdorf1Wildenberg0

 

Kelheim

24.08. 09:59

Virologin warnt vor Gefährdung des Schulbetriebs durch Risiko-Urlaub

Virologin Ulrike Protzer plädiert dafür, aus Rücksicht auf den Schulbetrieb auf Urlaube im Risikogebiet und auf Feiern zu verzichten. «In einem Risikogebiet Urlaub zu machen, nur weil es da gerade billig ist, ist unverantwortlich», kritisierte die Beraterin der Staatsregierung zur Corona-Pandemie im Gespräch mit den «Nürnberger Nachrichten» (Montagsausgabe). «Wenn wir in anderen Bereichen unvorsichtig werden, riskieren wir die Öffnung der Schulen und KiTas.»

Das Risiko einer Infektion sei im Sommer geringer. «Im Herbst allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass wir weiter lockern können», sagte Protzer. «Ich befürchte sogar, dass wir einige Schrauben wieder anziehen müssen, wenn wir feststellen, dass wir zuviel Infektionen haben, um beispielsweise die Schulen offen zu halten.»

Bayern

24.08. 07:54

Bahn will noch stärker Maskenpflicht kontrollieren

Die Deutsche Bahn will verstärkt Sicherheitspersonal einsetzen, dass die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen vor allem in den Abendstunden an Bahnhöfen mehr Sicherheitskräfte unterwegs sein. Bahn-Sicherheits-Chef Rischke sagte, Maske tragen sei keine unverbindliche Empfehlung, sondern Pflicht.

Deutschland

24.08. 07:53

Gesundheitsminister beraten

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Bei einer Telefonkonferenz soll es unter anderem um die Auflagen für Familienfeiern und andere Veranstaltungen gehen. Derweil sorgt auch ein Vorstoß von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer für Diskussionen. Sie sprach sich in einem Zeitungsinterview für eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz aus. 

Deutschland

24.08. 06:58

Raumluftreiniger statt Masken im Unterricht

Statt Masken während des Schulunterrichts plädiert der Bayerische Philologenverband für den Einsatz von Raumluftreinigern, um das Corona-Infektionsrisiko zu senken. Ein Sprecher sagte der dpa, bei guter Lüftung könnten auch Lehrer aus Risikogruppen eher wieder eingesetzt werden. Derzeit sorgen Überlegungen, die Maskenpflicht im Berufsleben und in Schulen auszuweiten, für Diskussionen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Bayern

24.08. 06:57

Noch nicht alle Testergebnisse da

Nach der Party in Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf, in deren Anschluss über 100 Menschen in Corona-Quarantäne mussten, sind immer noch nicht alle Test-Ergebnisse ausgewertet. Alle vorhandenen seien aber negativ, meldet das Schwandorfer Landratsamt. Und auch die Verzögerungen seien nicht schlimm, da die Betroffenen sowieso in Quarantäne seien, so ein Sprecher. Die meisten der Betroffenen waren vor eineinhalb Wochen gemeinsam mit einem Infizierten auf einer Geburtstagsparty in Bodenwöhr. Diese Woche werden alle noch einmal auf Corona untersucht.

Unterdessen haben sich am Samstag im Landkreis Schwandorf sechs Infektionen bestätigt, die alle Nabburg betreffen. Am Sonntag wurden zwei Infektionen aus Nittenau und ein Fall aus Schwandorf gemeldet. Die Gesamtzahl der Infektionen im Landkreis steigt damit übers Wochenende von 534 auf 543.

Schwandorf

23.08. 14:41

Corona Update aus dem Landkreis Cham

Ein 50-jähriger COVID 19-Patient aus dem Landkreis Cham  befindet sich derzeit im Uniklinikum Regensburg in intensivmedizinischer Behandlung. Die stationäre Behandlung erfolgte aufgrund von Krankheitssymptomen nach der Rückkehr aus einem Aufenthalt in Ungarn. Das Gesundheitsamt am Landratsamt Cham ermittelt die Kontaktpersonen, ordnet Quarantäne an und führt Testungen durch. In zwei weiteren Fällen, die ebenfalls als Reiserückkehrer einzustufen sind, wurden heute dem Gesundheitsamt positive Testergebnisse gemeldet. Auch hier werden die nötigen Maßnahmen eingeleitet. In diesem Zusammenhang appelliert der Leiter des Chamer Gesundheitsamtes an die Bürgerinnen und Bürger: „Bitte legen Sie auch weiterhin größten Wert auf die Abstands- und Hygieneregeln, ob im Urlaub oder daheim. Dazu rate ich auch heute Abend, wenn beim Fußball-Finale die Emotionen hochkochen!“

Cham

23.08. 14:21

Weihnachtsmärkte in Zeiten von Corona - absagen oder abspecken?

Statt um Glühwein, Lebkuchen und Tannenduft geht es um Abstandsregeln, Besucherbegrenzung und Hygiene: Quer durchs Land entwickeln Stadtoberhäupter und Standbesitzer derzeit Konzepte für die diesjährigen Weihnachtsmärkte. Manche Städte haben schon ganz abgesagt, andere wollen um ihre Märkte kämpfen, auch wenn ihnen die Entwicklung der Corona-Zahlen noch bis zur letzten Sekunde einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Für die Schausteller geht es um die Existenz - aber auch darum, den Menschen etwas Freude und Gemeinsamkeit zu geben. «Rund ein Drittel unserer Mitglieder hat bereits das Handtuch geworfen», sagt Mark Roschmann, Landesvorsitzender des Schaustellerverbands. Wenn auch noch die Weihnachtsmärkte wegfielen, könnte bald mehr als die Hälfte der rund 1200 Schausteller im Land aufgegeben haben, fürchtet er. «Dabei geht es nicht nur ums Wirtschaftliche», sagt er. Es sei wichtig, die Menschen endlich wieder zusammenzubringen, wenn auch unter den notwendigen Corona-Maßnahmen. Außerdem hätten viele seiner Schaustellerkollegen seit nunmehr acht Monaten nicht gearbeitet, was schwer auf der Seele laste. «Es muss ja mal wieder einen Start geben, damit wir zurück ins Arbeitsleben finden», sagt Roschmann. Nur wenige haben derzeit Glück, etwa Patricia Moser, die mit ihrem Mann einen Schokofrüchte-Stand betreibt. Die Mosers dürfen damit auf der Stuttgarter Königstraße stehen, weil die Stadt Stellplätze angeboten hat. «Zum ersten Mal können wir dadurch wieder wirklich arbeiten», sagt sie. Leider sei das nicht für alle Verkäufer so, weshalb der Ausfall der Weihnachtsmärkte ein riesiges Problem darstelle, denn: «Dabei handelt es sich um eine unserer größten Einnahmequellen.» In Esslingen werden in der kommenden Weihnachtszeit immerhin 70 Standbesitzer auf dem traditionsreichen Mittelalter- und Weihnachtsmarkt zum Einsatz kommen - darauf hat sich das Unternehmen Esslingen Markt und Event (EME) verständigt, das für die Stadt Großveranstaltungen organisiert. Normalerweise wären es 160 Stände, sagt EME-Chef Michael Metzler. Alle Schausteller, Handwerker und Künstler, die sich im Frühjahr beworben hatten, können sich nun erneut bewerben. Manche werden es vielleicht auch gar nicht versuchen, aus Angst, dass kurzfristig abgesagt werden könnte oder weil sie sich längst einen anderen Job suchen mussten. Dennoch ist Metzler guter Dinge und froh über das bisher Erreichte. Mit dem Ordnungsamt wurde ein Hygienekonzept entwickelt, nun muss abgewartet werden, ob und wann das Land die Auflagen der Corona-Verordnung für die Weihnachtszeit konkretisiert und ob dann noch Anpassungen vorgenommen werden müssen. «Normalerweise ist der Mittelalter- und Weihnachtsmarkt Anfang August durchgeplant», sagt Metzler. Aber in diesem Jahr sei alles einfach sehr kompliziert. Schaustellerchef Roschmann setzt darauf, dass Vorreiter wie Esslingen landesweit Maßstäbe setzen. «Als das Münchner Oktoberfest abgesagt wurde, haben alle nachgezogen - nun könnte es einen umgekehrten Dominoeffekt geben, indem die Leute wieder Mut fassen, Weihnachtsmärkte zuzulassen», hofft er. Schließlich müsse man auch mal etwas Freude haben. Das gelte nicht zuletzt für die Kinder, die sich zur Abwechslung aufs Karussell stürzen könnten statt auf die Playstation. (dpa)

Deutschland

23.08. 13:45

Land fördert Forschung zum digitalen Unterricht

Digitaler Unterricht ist spätestens seit den coronabedingten Schulschließungen überall ein Thema - und künftig soll er an den Pädagogischen Hochschulen im Land auch intensiv erforscht werden. Das Land hat dafür ein weiteres «Forschungs- und Nachwuchskolleg» ins Leben gerufen und stellt für Projekte zum Thema «Didaktik des digitalen Unterrichts» bis zu 3,3 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Mitte September können sich die Pädagogischen Hochschulen - auch gemeinsam mit Universitäten - mit ihren Konzepten bewerben, wie das Wissenschaftsministerium am Samstag mitteilte. «Die Schulen und Lehrkräfte sind aufgrund der Corona-Pandemie mit einer abrupten Umstellung auf den digitalen Unterricht konfrontiert worden», sagte Ministerin Theresia Bauer (Grüne). «Die Ausnahmesituation bietet aber auch eine große Chance, die Erkenntnisse und Möglichkeiten der digitalen Didaktik weiter zu erforschen und weiterzuentwickeln.» (dpa)

Deutschland

23.08. 10:56

Bayerischer ÖPNV bekommt Hilfe

Die Verkehrsunternehmen in Bayern sollen in den kommenden Tagen Geld aus einem ÖPNV-Rettungsschirm des Bundes erhalten. Ziel ist es, die Verluste infolge der Corona-Krise auszugleichen. Dafür seien in Bayern 381 Millionen Euro vom Bund vorgesehen, teilte das bayerische Verkehrsministerium mit. Die Verkehrsunternehmen hätten den öffentlichen Personennahverkehr trotz weniger Fahrgäste aufrechterhalten.

Bayern

23.08. 09:55

Koalitionsspitzen beraten über Kurzarbeitergeld

Das Bundesarbeitsministerium schlägt offenbar vor, dass das Kurzarbeitergeld bis März 2022 weiter aufgestockt werden soll. Arbeitsminister Heil habe ein entsprechendes Modell entwickelt, berichtet die "Bild am Sonntag" und beruft sich auf ein vertrauliches Konzept. Beim Treffen der Koalitionsspitzen zur Corona-Krise am Dienstag wollen Union und SPD voraussichtlich auch darüber beraten, die Höchstbezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu verlängern - von 12 auf 24 Monate.

WELT

22.08. 14:13

Digitale Registrierung für Reiserückkehrer geplant

Reiseroute, Kontaktdaten, Gesundheitszustand: Wer aus einem Corona-Risikogebiet kommt soll sich bald digital registrieren können. Das plant die Bundesregierung laut Wirtschaftsmagazin "Business Insider". Eine spezielle Internetseite soll das aktuell per Hand auszufüllende Formular ersetzen. Allerdings: die Firma, die damit beauftragt werden soll, ist umstritten. Sie war in die dubiose Affäre um Millionen-Aufträge an Berater bei der Bundeswehr verwickelt. 

Deutschland

22.08. 13:48

Corona-Teststation an der A3 vorübergehend geschlossen

Weil drei Mitarbeiter Symptome gezeigt haben, musste die Corona-Teststation an der Autobahn 3 bei Passau in der Nacht auf Samstag vorübergehend schließen. Es müsse erst der Verdacht auf Infektionskrankheiten abgeklärt werden, teilte das Bayerische Gesundheitsministerium mit. «Daher konnten die Betroffenen aus Sicherheitsgründen ihren Dienst nicht antreten.» «Die Teststation war mindestens eine Stunde geschlossen», sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes. Mehrere Hundert Menschen seien vor den geschlossenen Zelten gestanden. Unter der Leitung des BRK sprangen demnach 40 ehrenamtliche Helfer spontan ein, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. «Ich bedanke mich bei den Hilfskräften für die außerordentlich schnelle und unbürokratische Unterstützung, die innerhalb von kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde», erklärte Gesundheitsministerin Melanie Huml. Am frühen Morgen nahm der private Betreiber Eurofins den Betrieb wieder auf. «Am heutigen Samstagvormittag ist der Testbetrieb planmäßig angelaufen und läuft störungsfrei», betonte das Ministerium. Angesichts des Rückreiseverkehrs am Wochenende sei aber mit einer hohen Auslastung zu rechnen. Unabhängig von der kurzfristigen Schließung an der Rastanlage Donautal-Ost habe das Ministerium deshalb schon am Freitag veranlasst, die Kapazitäten zu erhöhen. Die Testzentren an der A3 und an der A8 seien vom Roten Kreuz jeweils um eine Teststraße erweitert worden. «Wir werden das ganze Wochenende vor Ort sein», versprach der BRK-Sprecher. Die Mitarbeiter von Eurofins warten nun auf das Ergebnis ihres Abstrichs, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Erst am vergangenen Montag wurde bekannt, dass sich ein Mitarbeiter der Teststation Donautal-Ost mit dem Virus infiziert hatte. Mehrere ehrenamtliche Helfer, die mit dem Mann Kontakt hatten, ließen daraufhin auch einen Abstrich nehmen und waren vorübergehend in Quarantäne. Heimkehrer können sich kostenlos testen lassen; für Urlauber aus Risikogebieten ist ein Test bundesweit Pflicht. Bayern bot als zunächst einziges Bundesland schon seit Ende Juli kostenlose Tests für Heimkehrer auch an den Autobahnen an - anfangs noch mit freiwilligen Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes. Heftige Kritik gab es nach einer Testpanne: Das Ergebnis von 44 000 Reiserückkehrern verzögerte sich, darunter auch von Hunderten nachweislich mit Sars-CoV-2 Infizierten. (dpa)

Niederbayern

22.08. 10:41

Neue Corona-Infektionen im Landkreis Kelheim

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen im Landkreis Kelheim steigt weiter. Gestern wurden 41 aktive Fälle gemeldet, zwei mehr als am Vortag. Und auch die Verbreitung im Landkreis nimmt zu. In dreizehn Städten und Gemeinden gibt es jetzt positiv getestete Personen. Zum Vergleich: Mitte August waren nur fünf Landkreis-Kommunen betroffen. Weil die Hopfenernte unmittelbar bevorsteht, können Landwirte ihre Erntehelfer nach Terminvereinbarung in der Goldbergklinik Kelheim testen lassen. Dort befindet sich die inzwischen einzige Teststation des Landkreises.

Kelheim

22.08. 09:08

Bayerische Bußgeldbescheide in Millionenhöhe

Wegen Zehntausender Verstöße gegen die Corona-Auflagen der bayerischen Staatsregierung wurden Bußgeldbescheide in Millionenhöhe verhängt. Allein in München beläuft sich das Bußgeldaufkommen laut Kreisverwaltungsreferat auf insgesamt rund 950 000 Euro. In Augsburg sind es laut Ordnungsdienst etwa 400 000 Euro. Am häufigsten wurde gegen die Ausgangssperre verstoßen. Danach folgen verbotene Menschenansammlungen, Veranstaltungsverbote und die Maskenpflicht.

Bayern

21.08. 19:36

Freistaat schüttet "Corona-Füllhorn" aus 

Ganze 46 Milliarden Euro stellt der Freistaat Bayern bereit, um die Wirtschaft in der Corona Pandemie zu unterstützen. Anträge auf Geld aus dem Hilfsfonds können ab sofort an das Wirtschaftsministerium gestellt werden. Unterstützt werden sollen vor allem Unternehmen, die zum Beispiel wegen fehlender bundesweiter Bedeutung kein Geld aus dem Rettungsfonds der Bundesregierung bekommen haben.

Bayern

21.08. 18:31

Urlaubsrückkehrer zum zweiten Mal getestet

Der Italienurlauber aus Bodenwöhr, der bei der Einreise an der Grenze am 13. August positiv getestet wurde, wurde sechs Tage später, am 19. August, vom Gesundheitsamt ein zweites Mal abgestrichen. Dieser Test brachte ein negatives Ergebnis.

„Es gibt hier keinen Widerspruch zum ersten Ergebnis. Anhaltspunkte dafür, dass sich in die erste Testung Unrichtigkeiten eingeschlichen hätten, haben wir nicht“ stellt Behördensprecher Hans Prechtl fest. Vielmehr ist das ein normaler Vorgang, dass eine Person, wenn der zweite Test negativ ausfällt, zwischenzeitlich wieder genesen ist. Für die Richtigkeit der ersten positiven Testung spricht auch, dass der Patient nach eigenen Angaben leichte Symptome hatte.

An der zweiten Testung aller Kontaktpersonen wird festgehalten. Denn ebenso, wie der Patient wieder gesundgeworden ist und sich damit das Testergebnis geändert hat, wäre es möglich, dass in Kontaktfällen die Krankheit beim ersten Test noch nicht ausgebrochen war, aber der zweite Test positiv sein könnte.

Schwandorf

21.08. 17:04

TV-Magazin Monitor: Testpannen auch am Airport Nürnberg

Auch auf dem Flughafen Nürnberg soll es Pannen bei Corona-Tests von Urlaubsheimkehrern gegeben haben. Das TV-Magazin Monitor berichtet von einer Familie aus der Oberpfalz, die letzte Woche aus Mallorca zurückkam. Am Airport Nürnberg seien die vier Oberpfälzer vom Mitarbeiter eines Test-Dienstleisters betreut worden, der offenbar Probleme mit Lesen und Schreiben hatte. Das Ergebnis ihrer Corona-Tests liegt immer noch nicht vor, obwohl es innerhalb von 24 Stunden versprochen war.

Oberpfalz

21.08. 16:08

In den letzten sieben Tagen sechs neue Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Straubing-Bogen gab es in den vergangenen sieben Tagen sechs neue bestätigte Positiv-Tests auf SARS-CoV2 (Stand 21. August, 10 Uhr). Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt damit laut den offiziellen Daten des Landesamtes für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) bei 5,97. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es damit laut den offiziellen LGL-Zahlen 576 Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen.

Als aktuell infiziert gelten sieben Personen im Landkreis. Ein Großteil davon (fünf) sind Reiserückkehrer, überwiegend aus Osteuropa und den Balkanstaaten. Dies gilt auch für sämtliche Neuinfizierungen in den letzten 14 Tagen im Bereich des Landkreises Straubing-Bogen. Lediglich am Donnerstag sind zwei Fälle aufgetreten, die nicht mit Reiserückkehrern in Verbindung gebracht werden konnten.

Niederbayern

21.08. 15:18

Bislang kein positiver Befund in Bodenwöhr

Auch am heutigen Tage sind keine positiven Fälle im Umfeld der Feier in Bodenwöhr bekanntgeworden. Ausgewertet sind 97 der 114 Proben. 17 Ergebnisse sind noch nicht offiziell bestätigt.

Heute ist allerdings eine Infektion in Nittenau als Nr. 534 im Landkreis bestätigt worden.

Schwandorf

21.08. 14:41

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind vier neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden.

Aktuell sind damit elf mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 432.

Neumarkt

21.08. 14:10

Aktuelles zur Corona-Situation im Landkreis Cham

Die durchgeführten weiteren Tests in der staatlichen Asylbewerberunterkunft in Bad Kötzting waren allesamt negativ. Wie geplant ist für Ende August eine erneute Kontrolltestung in der gesamten Einrichtung vorgesehen.

Am Freitag wurden dem Gesundheitsamt vier weitere positive Testergebnisse gemeldet. Es handelt sich um eine Gruppe, die gemeinsam aus dem Kosovo in den Landkreis Cham zurückgekehrt war. Die Personen haben sich unmittelbar nach Rückkehr freiwillig in Quarantäne begeben und sich einem Test beim Hausarzt unterzogen. Positiv getestet wurde auch eine Frau, die sich nach einem mehrtägigen Aufenthalt in Prag aufgrund leichter grippaler Beschwerden testen ließ. Eine häusliche Quarantäne wurde angeordnet. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ermittelt.

 Zum Stand 21.08.2020, 11.00 Uhr, wurden damit insgesamt 451 Menschen im Landkreis Cham positiv auf Covid-19 getestet.

Cham

21.08. 13:10

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 558 positive Fälle (+ 5 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 20.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

483 Personen (+ 2 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 87 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 41 (Stand 20.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg10Langquaid2
Aiglsbach0Mainburg11
Attenhofen0Neustadt a.d. Do.6
Bad Abbach1Painten0
Biburg1Riedenburg1
Elsendorf0Rohr i. NB0
Essing0Saal a. d. Donau0
Hausen0Siegenburg1
Herrngiersdorf0Train1
Ihrlerstein1Teugn0
Kelheim4Volkenschwand1
Kirchdorf1Wildenberg0

Kelheim

21.08. 12:13

Weitere Neuinfektion im Landkreis Regen

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Regen steigt auf insgesamt 205; im Vergleich zur Meldung am Vortag ist damit ein weiterer Infizierter zu verzeichnen. Es befinden sich derzeit noch vier der bestätigten Fälle in Quarantäne. Die zuletzt registrierten Infizierten zeigten bislang keine Corona-typischen Symptome.

Niederbayern

21.08. 11:34

Diskussionen über Kosten für Corona-Tests

Der Corona-Pflichttest ist für Rückkehrer aus Risikogebieten erstmal noch kostenlos - noch. Vertreter mehrerer Bundesländer plädieren dafür, dass die Reisenden künftig den Test selbst zahlen müssen. Die rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Dreyer kündigte im ZDF an, dass sie darüber bei der Bund-Länder-Konferenz kommende Woche mit Kanzlerin Merkel sprechen werde. Die "Volksseele" koche zu Recht, wenn jemand bewusst ins Risikogebiet Mallorca fahre und sich bei der Rückkehr auf Kosten der Allgemeinheit testen lasse, sagte Dreyer.

Deutschland

21.08. 09:21

Umfrage: Corona-Testpanne hat Staatsregierung geschadet

Die Panne bei den Corona-Tests für heimkehrende Urlauber hat das Ansehen der Staatsregierung aus Sicht einer Mehrheit der Teilnehmer einer Umfrage geschädigt. 59 Prozent der Befragten sahen das beim «17:30 Sat.1 Bayern Wählercheck» so, den der Fernsehsender am Freitagnachmittag zeigen will. 37 Prozent sahen das genau anders und 4 Prozent antworteten mit «weiß nicht» oder machten keine Angaben. Zehntausende Menschen mutmaßlich aus ganz Deutschland hatten tagelang auf das Ergebnis ihrer Corona-Tests gewartet, die sie zum Beispiel an den Teststationen an Autobahnen gemacht hatten. Darunter waren auch mehr als 900 positiv Getestete. Dennoch waren drei Viertel (75 Prozent) der Befragten der Meinung, das Krisenmanagement der Regierung in Bayern sei besser als in anderen Bundesländern. Nur 4 von 100 Befragten gaben an, im Freistaat laufe es «alles in allem schlechter». Ein Fünftel (20 Prozent) sieht indes keine großen Unterschiede. Im Vergleich zu den Umfragen im Juli und April/Mai dieses Jahres verbesserte sich die Stimmung jeweils in Teilen. Das Hamburger Umfrage-Institut GMS hatte diesmal laut Mitteilung vom 17. bis 20. August im Auftrag von «17:30 Sat.1 Bayern» 1005 Menschen repräsentativ am Telefon befragt. Verantwortlich für die Tests für Reiserückkehrer ist Gesundheitsministerin Melanie Huml. Sie hatte Regierungschef Markus Söder (beide CSU) zweimal ihren Rücktritt angeboten - er lehnte jedoch ab. Jeweils rund 45 Prozent der Befragten halten das für richtig beziehungsweise falsch. Dabei überwiegt bei den Anhängern der Regierungsparteien CSU und Freie Wähler die Zustimmung. Wer eher eine der Oppositionsparteien wählen würde, antwortete in der Umfrage hingegen, Söder hätte Humls Rücktrittsangebot annehmen sollen. Folgen für die Verhältnisse im Land hat das Ganze aber verglichen mit anderen Umfragen der letzten Zeit kaum: Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würden 47 Prozent für die CSU stimmen (Landtagswahl 2018: 37 Prozent), 18 Prozent für die Grünen (18), 9 Prozent für die SPD (10), 7 Prozent für die AfD (10), 6 Prozent für die Freien Wähler (12). Alle anderen Parteien würden es nicht in den Landtag schaffen. (dpa)

Deutschland

21.08. 06:18

 Erdüberlastungstags verschiebt sich wegen Corona

Durch die Corona Pandemie hat die Menschheit die Umwelt in diesem Jahr bisher weniger zerstört als sonst. Auch das Datum des sogenannten Erdüberlastungstags verschiebt sich dadurch nach hinten. Wie das Potsdam Institut für Klimaforschung mitgeteilt hat, sind an diesem Samstag weltweit alle erneuerbaren Ressourcen der Erde für dieses Jahr aufgebraucht - drei Wochen später als noch im Vorjahr.

WELT

20.08. 19:15

Airbnb verhängt Corona-Regeln

Der Online-Wohnungsvermittler Airbnb zieht weitere Konsequenzen aus der Corona Pandemie. In Zukunft sind Partys in den Unterkünften demnach nicht erlaubt. Außerdem dürfen sich auch in einer großen Unterkunft höchstens 16 Menschen aufhalten, teilte Airbnb mit. Dies gelte ,bis auf Weiteres". Wer sich nicht daran halte, werde gesperrt oder sogar angezeigt.

WELT

20.08. 18:29

Teilweise Reisewarnung für Kroatien

Für zwei Küstenregionen in Kroatien gilt ab sofort eine Reisewarnung. Das Auswärtige Amt reagiert damit auf die steigende Zahl der Corona Neuinfektionen in den Regionen Sibenik-Knin und Split-Dalmatien. Zuvor hatte bereits das Robert-Koch-Institut die Regionen zu Risikogebieten erklärt. Zurzeit halten sich etwa 180.000 deutsche Urlauber in Kroatien auf. Sie müssen sich jetzt nach ihrer Rückkehr nach Deutschland auf das Virus testen lassen.

WELT

20.08. 17:47

Weitere Corona-Neuinfektionen im Landkreis Regen

Im Landkreis Regen wurden 3 neue Corona-Infektionen festgestellt. Die betroffenen Personen befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne. Seitens des Gesundheitsamtes wurden die Kontaktpersonen der Infizierten ermittelt und benachrichtigt. 

Bei dieser Gelegenheit weist das Gesundheitsamt Regen auf die weiterhin geltenden Hygiene-Regeln, wie Abstandsregeln oder das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, hin.

Ferner ist aktuell zu beachten, dass Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Ausnahmen sind u. a. für Personen möglich, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. 

Zudem sind Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt zu melden. Das Gesundheitsamt ist telefonisch unter der Rufnummer 09921 601 660 zu erreichen.

Niederbayern

20.08. 16:49

Weitere Corona-Tests nach Bodenwöhr-Party negativ

Immer mehr Kontaktpersonen eines mit Corona infizierten Bodenwöhrers können zumindest vorläufig aufatmen. Laut Landratsamt Schwandorf sind - Stand heute Nachmittag - 60 Testergebnisse da, alle sind negativ. 54 Befunde stehen noch aus. 

Die meisten der über 100 Personen waren letzten Freitag gemeinsam mit dem Infizierten auf einer Geburtstagsparty in Bodenwöhr. Sie alle sind in häuslicher Quarantäne, kommende Woche werden sie noch einmal auf Corona untersucht. 

Schwandorf

20.08. 16:20

Landratsamt plant Schließung eines Testzentrums in Mamming

Nachdem die Zahl der Infizierten im Landkreis Dingolfing-Landau weiter gesunken ist, plant das Landratsamt die Schließung eines Corona-Testzentrums. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, gibt es im Landkreis derzeit noch die Teststationen in Dingolfing und Mamming, eine davon soll im September geschlossen werden. 

Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof und in einer Konservenfabrik in Mamming waren in den vergangenen Wochen rund 250 Corona-Infektionen bei Erntehelfern festgestellt worden. Mamming wurde zum bundesweiten Corona-Hotspot. Aktuell meldet der Landkreis noch 54 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. 

Niederbayern

20.08. 15:23

Neue Coronavirus-Infektionen bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind vier neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden.

Aktuell sind damit sieben mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 428.

Neumarkt

20.08. 14:29

EU sichert sich potenziellen Corona-Impfstoff von Curevac

Die EU sichert sich den Zugriff auf bis zu 405 Millionen Dosen des potenziellen Corona-Impfstoffs des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac. Man habe Sondierungsgespräche mit dem Unternehmen abgeschlossen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Laut Curevac geht es um einen Vorvertrag über 225 Millionen Dosen sowie eine Option auf 180 Millionen weitere. Diese würden bereitgestellt, sobald sich der Impfstoff, an dem das Unternehmen derzeit arbeitet, als wirksam und sicher erwiesen habe. 

«Jede Gesprächsrunde, die wir mit der pharmazeutischen Industrie abschließen, bringt uns unserem Ziel, das Virus zu besiegen, näher», sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

Ähnliche Vorgespräche über Hunderte Millionen Dosen hatte die EU-Kommission zuvor bereits mit Janssen Pharmaceutica NV sowie mit Sanofi-GSK abgeschlossen. Einen Schritt weiter sind die Verhandlungen mit dem Pharmaunternehmen AstraZeneca. Ein Rahmenvertrag für den Kauf von 300 Millionen Dosen mit der Option auf weitere 100 Millionen liegt bereits vor. Die Impfstoff-Dosen sind für die EU-Staaten gedacht, können aber auch an andere, weniger wohlhabende Länder sowie andere europäische Länder gespendet werden.

WELT

20.08. 13:21

Bayerische Karnevalisten stemmen sich gegen vorzeitiges Faschings-Aus

Faschings- und Fastnachts-Verbände in Bayern hoffen, dass die fünfte Jahreszeit wegen der Coronakrise nicht komplett abgesagt wird. Ein bundesweites Verbot wäre voreilig, kritisierte Arthur Troidl, Präsident des Landesverbands Ostbayern im Bund Deutscher Karneval(BDK). «Für alle Aktiven und Verantwortlichen würde es ein Schlag ins Gesicht bedeuten, weil alle Mühe, neue Ideen und Entwicklungen einfach abgewürgt würden.»

Mitglieder könnten die Motivation verlieren und die Vereine verlassen, die schon jetzt mit finanziellen Einbußen zu kämpfen hätten. «Karneval, Fastnacht und Fasching soll als Brauchtum nicht ausgebremst werden. Dies ist gerade in dieser schwierigen Zeit eine gelungene Abwechslung für all unsere Mitbürger», erklärte Peter Steinberger, Präsident des BDK-Landesverbands Oberbayerns.  «Natürlich steht der Schutz des Gesundheit und das Eindämmen des Virus an erster Stelle, jedoch gibt es trotzdem eine Vielzahl an Konzepten», meint auch Sebastian Bretzner vom Fastnacht-Verband Franken. Prunksitzungen könnten beispielsweise mit weniger Besuchern, Sicherheitsabstand und guter Belüftung stattfinden. Noch werde digital oder in Kleingruppen für den großen Auftritt geprobt. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich skeptisch geäußert, ob Karneval oder die Fastnacht wegen der Pandemie im kommenden Winter stattfinden könnte und damit bundesweit eine Debatte angestoßen. 

Bayern

20.08. 12:06

Bayerischer Fußballverband legt Hygienekonzept vor

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hält den für September geplanten Re-Start der aktuell wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Amateurfußball-Saison mit einer zunächst begrenzten Zahl an Zuschauern für realistisch und hat dem zuständigen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (StMI) am 13. August 2020 ein entsprechend detailliert ausgearbeitetes Hygiene-Musterkonzept vorgelegt. Eine Entscheidung wird spätestens für den 1. September erwartet, wenn der Ministerrat zu seiner nächsten turnusgemäßen Sitzung zusammenkommt. 

„Wir wissen um die große Ungeduld bei unseren Fußballern. Bei alledem, was jetzt entschieden wird, muss die Gesundheit aller an oberster Stelle stehen. Das ist uns absolut bewusst. Deswegen waren wir quasi durchweg im Kontakt mit der Politik und haben zugleich einen Weg aufgezeigt, wie wir den Spielbetrieb mit einem Höchstmaß an Gesundheitsschutz umsetzen können – nicht nur im Fußball, sondern für alle Mannschaftssportarten mit Körperkontakt, die im Freien stattfinden“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch.

Bayern

20.08. 11:08

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim - Neue Fassung!

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 553 positive Fälle (+ 10 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 19.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 481 Personen (+ 2 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 87 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

20.08. 10:18

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 553 positive Fälle (+ 10 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 19.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 481 Personen (+ 2 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

20.08. 08:54

Nach Corona-Panne baut Söder Kabinett um - Holetschek geht zu Huml

Nach der zigtausendfachen Panne bei den Corona-Tests von Urlaubsrückkehrern baut Ministerpräsident Markus Söder sein Kabinett um: Zur Verbesserung des Pandemie-Krisenmanagements wechselt der bisherige Bau- und Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek ab diesem Donnerstag unbefristet ins bayerische Gesundheitsministerium. Der Jurist soll die zuletzt massiv in die Kritik geratene Ministerin Melanie Huml (beide CSU) im Kampf gegen das Virus unterstützen, wie die Deutsche Presse-Agentur in München aus Regierungskreisen erfuhr. Im Zuge der Pandemie war zwischenzeitlich auch Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) dem Gesundheitsministerium zugeordnet worden. Nachdem die erste Infektionswelle und die Infektionszahlen in Bayern vor Wochen aber zunächst wieder nach unten gingen, war dieser wieder in das Innenministerium zurückgekehrt. Das Gesundheitsministerium und auch Huml selbst standen jüngst wegen einer schweren Panne bei Corona-Tests von Urlaubsheimkehrern massiv unter Druck. Rund 44 000 Menschen, darunter mehr als 900 positiv Getestete, hatten ihre Ergebnisse teils erst mit großer Verzögerung erhalten. Im Nachgang der Panne, die auch Söder selbst viel Kritik, Spott und Häme einbrachte, hatte Huml zweifach ihren Rücktritt angeboten. Doch Söder beließ sie ihm Amt. Mit der Versetzung von Holetschek zieht er aber dennoch eine personelle Konsequenz, um das Krisenmanagement im Gesundheitsministerium zu verbessern. Im Gegenzug muss Söder in Kauf nehmen, dass das Bau- und Verkehrsministerium personell geschwächt wird. Söder hatte hier erst im Februar den Staatssekretärsposten eingerichtet, weil er den bislang oft schleppenden Bau von bezahlbarem Wohnraum in Bayern beschleunigen wollte. Darüber hinaus wird der Betrieb der kommunalen Corona-Testzentren künftig vom Innenministerium gesteuert. Zudem hatte Söder in der vergangenen Woche schon Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) zum «Corona-Koordinator» ernannt. Dieser soll zur Vermeidung von Pannen «sämtliche pandemiebedingten Maßnahmen bündeln, koordinieren und deren Umsetzung gewährleisten». Auch der Chef des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, musste bereits seinen Platz räumen. Am Mittwoch war außerdem bekannt geworden, dass der Chefsprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins, für die Corona-Kommunikation ins Gesundheitsministerium wechselt. Da Gloria Martins hatte beim Münchner Amoklauf 2016 bundesweite Bekanntheit erlangt. Für seine ruhige Pressearbeit wurden er und sein Team auch mehrfach ausgezeichnet. Holetschek ist erst seit Februar im bayerischen Kabinett. Er wurde von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Rahmen einer notwendigen Kabinettsumbildung ins Bauministerium geholt, weil der schleppende Bau von bezahlbarem Wohnraum in Bayern vorangetrieben werden sollte. Der Schwabe blickt bereits auf eine lange Karriere zurück: Er war Bürgermeister, stellvertretender Landrat im Kreis Unterallgäu und Bundestagsabgeordneter. Seit 2013 sitzt er im Landtag, von März 2018 bis Februar 2020 war er zudem Bürgerbeauftragter der Staatsregierung. (dpa)

Bayern

20.08. 07:56

Mietschulden wegen Corona

Wegen der Corona-Krise haben noch immer viele Menschen Probleme damit, ihre Miete zu zahlen. Der Präsident des Deutschen Mieterbundes Siebenkotten spricht in den Funke-Zeitungen von einer angespannten Situation. Bei jeder zehnten Beratung, die die Mietvereine durchführen, gehe es um Corona-bedingte Zahlungsprobleme, so Siebenkotten. Er fürchtet, dass es im Herbst noch schlimmer werden könnte - wenn die erwartete Pleitewelle kommt.

Deutschland

20.08. 07:45

Spahn: Karneval nicht so wichtig

Gesundheitsminister Spahn betont: In der Corona-Krise haben Schulen, Kitas, Wirtschaft und Handel Vorrang. Karneval und private Feiern findet er nicht so wichtig - auch wenn ihm klar sei, was vor allem der Karneval vielen Menschen bedeute, so Spahn. "Aber wenn wir vor der Frage stehen, ist die Kita möglich oder der Karneval, dann bin ich sehr sicher, dass ein Großteil der Gesellschaft da eine klare Antwort zu hat." Und es brauche Planungssicherheit, so der Minister. "Es ist doch besser, jetzt darüber zu reden - auch mit den Ländern, die besonders betroffen sind, und den Vereinen - als eine Woche vorher."

Deutschland

19.08. 19:15

Karnevalisten gegen pauschale Absagen 

Der Bund Deutscher Karneval hält nichts von einer pauschalen Absage von Karnevalsveranstaltungen wegen des Coronavirus. Die Karnevalisten seien gerade mit viel Kreativität dabei, Veranstaltungen zu entwickeln, die die Gesundheitsvorgaben beachten, hieß es. Zudem sei noch nicht absehbar, wie sich die Infektionszahlen entwickelten. Bundesgesundheitsminister Spahn hatte eine komplette Karnevals-Absage vorgeschlagen.

Deutschland

19.08. 18:25

Studie: Viele Jugendliche während Corona-Zeit psychisch belastet

Viele junge Menschen haben nach einer Mannheimer Studie während der Corona-Krise unter großen Sorgen, Ängsten oder depressiver Stimmung gelitten. 57 Prozent von 666 befragten 16- bis 25-Jährigen waren belastet, 38 Prozent mittel bis schwer, wie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) am Mittwoch mitteilte. Der Umgang mit der Isolation von Freunden und Verwandten sei ausschlaggebend für den Grad der Belastung. 

«Unsere Daten zeigen: Mit zunehmendem Grad der sozialen Isolation wurde das Risiko einer psychischen Belastung immer größer», erklärte ZI-Mitarbeiter Christian Rauschenberg und Erstautor der Studie.  

Deutschland

19.08. 17:27

Maschinenbau und Elektrotechnik leiden unter Corona-Folgen

Viele große Unternehmen in Niederbayern und der Oberpfalz kämpfen weiter mit den Folgen der Corona-Krise. Besonders betroffen sind die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik. Sie hatten zu Beginn der Pandemie noch massig Aufträge, die sind aber größtenteils abgearbeitet. Neue Aufträge sind nicht in Sicht, weil der Export schwächelt. Jetzt müssen viele Betriebe Kurzarbeit anmelden, hieß es auf Nachfrage. Wir berichten morgen Früh ausführlich bei Wolfgang und dem charivari-Morgenteam.

Bayern

19.08. 16:16

Weitere Fälle in Bodenwöhr negativ

Alle uns bekannten Kontaktpersonen, die bislang nicht getestet waren, sind abgestrichen. Im Laufe des Tages sind weitere Testergebnisse beim Gesundheitsamt eingegangen. Einschließlich der 25 bereits am Vormittag gemeldeten Ergebnisse sind jetzt insgesamt 42 der 114 Abstriche ausgewertet. Alle Fälle sind negativ.

Dass die negativ getesteten Personen weiterhin bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt mit dem bestätigten COVID-19-Fall in Quarantäne bleiben müssen, ergibt sich aus den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und entspricht dem üblichen Kontaktpersonenmanagement. Durch den zweiten Abstrich, der eine zusätzlich eingebaute Sicherheitsstufe darstellt, verlängert sich die Quarantänezeit nicht. Die Quarantänezeit würde sich nur dann verlängern, wenn Symptome auftreten oder der zweite Abstrich positiv wäre. Die erneute Testung ist für nächste Woche geplant.

Positive Fälle, auch außerhalb von Bodenwöhr, sind heute nicht zu vermelden.

Schwandorf

19.08. 15:17

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden.

Aktuell sind damit drei mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 424.

Neumarkt

19.08. 14:28

Ministerin verteidigt Bayerns Corona-Teststrategie - Pannen beseitigt

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat sich erneut gegen den Vorwurf des verschleppten Krisenmanagements bei der Corona-Testpanne gewehrt. Sie habe umgehend gehandelt und die Öffentlichkeit informiert, als klar wurde, dass das Problem am Mittwoch vor einer Woche nicht schnell zu lösen war, sagte sie am Mittwoch in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses des Landtags in München. In den zwei Tagen zuvor habe sie die Hoffnung gehabt, dass die zigtausendfache Verzögerung bei der Übermittlung von Testergebnissen lösbar sei.

Huml betonte, dass sie zu ihrer Verantwortung stehe, auch wenn «mal was schief läuft». «Ja, es sind Fehler passiert. Ja, wir hatten Anlaufschwierigkeiten», betonte sie. Zur Wahrheit gehöre aber auch, dass Bayern sich in der Pandemie mehr engagiere als alle anderen Länder und dass die Probleme nach Bekanntwerden abgestellt wurden.

Ursache für die Verzögerungen bei am Ende mehr als 44.000 Ergebnissen seien zum einen fehlende Daten der Getesteten, auch bei der anfangs notwendigen händischen Übertragung der Ergebnisse in ein Computersystem, sowie die hohe Zahl an Tests an den Autobahnen, was die die ehrenamtlichen Helfer vor eine große Herausforderung gestellt habe. Huml betonte aber, dass die bayerische Corona-Teststrategie insgesamt weiter vorbildlich sei. Auch ein «schneller Start war von entscheidender Bedeutung», sagte sie zu den Testangeboten für Urlaubsrückkehrer. Bayern habe «gehandelt und nicht nur abgewartet».

Bayern

19.08. 13:31

In Corona-Krise deutlich höhere Nachfrage nach Fischkonserven  

In der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Fischkonserven deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 habe es eine Vielzahl von «Extremkäufen» gegeben, berichtete der Vorsitzende des Fischinformationszentrums, René Stahlhofen, am Mittwoch in Hamburg. Das zeige sich beispielsweise bei den Einkäufen von Fischkonserven, die in den Monaten Februar und März einen Nachfrageschub von bis zu 46 Prozent verzeichnet hätten. Auch in den Wochen danach sei die Nachfrage nach lang haltbaren Fischprodukten weiter hoch gewesen.

Die zeitweise Schließung von Restaurants, Kantinen oder Imbissbuden in der Pandemie wirkte sich auch auf die Absatzkanäle der Fischwirtschaft aus. Der Außer-Haus-Verkauf werde in diesem Jahr nach aktueller Schätzung einen Rückgang um 110 500 Tonnen auf 165 750 Tonnen (Fanggewicht) zu verkraften haben, teilte das FIZ mit. Gleichzeitig werde eine Zunahme der Einkäufe über den Lebensmitteleinzelhandel um 124 312 Tonnen auf 953 062 Tonnen erwartet. Insgesamt rechnet das FIZ mit einem kleinen Zuwachs im Pro-Kopf-Fischkonsum von 1,5 Prozent auf 13,5 Kilogramm.

Deutschland

19.08. 12:26

Corona-Infizierter auf Feier in Bodenwöhr: Bislang alle Tests negativ

Nach einer Feier in Bodenwöhr mit einem Corona-Infizierten sind bislang alle weiteren Testergebnisse negativ. Nach Angaben des Landratsamtes Schwandorf lagen am Mittwochvormittag von 114 ermittelten engen Kontaktpersonen 25 Testergebnisse vor. Insgesamt hatten sich bis Dienstag 95 Menschen testen lassen. Die übrigen Kontaktpersonen sollen bis Mittwochmittag getestet werden.

Ein nach einer Italien-Reise positiv auf das Coronavirus getesteter Mann hatte am Freitag an einer Geburtstagsfeier mit rund 100 Gästen teilgenommen - noch bevor er sein Ergebnis erhalten hatte, wie ein Landratsamtssprecher sagte. Der Mann hatte sich am Donnerstag an der Grenze bei Kiefersfelden kostenlos testen lassen.

Alle ermittelten engen Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne. «Es ist geplant, alle Kontaktpersonen vor Entlassung aus der Quarantäne nächste Woche noch einmal zu testen», teilte das Landratsamt mit. Zunächst war man von rund 120 Kontaktpersonen ausgegangen.

Schwandorf

19.08. 11:24

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 543 positive Fälle (+ 9 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 18.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 479 Personen (+ 1 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

19.08. 11:06

Bayern hat höchste Kurzarbeitsquote

Der Freistaat Bayern hat während der Corona-Krise die höchste Kurzarbeitsquote in ganz Deutschland. Das geht aus Zahlen des Münchner Ifo-Instituts hervor. Demnach gab es im Juli rund 1,2 Millionen Kurzarbeiter, das sind etwa 21 Prozent der Beschäftigten. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind es nur 16 Prozent.

Bayern

19.08. 09:37

Mehr Infektionen: Agrarministerin Kaniber sagt Kroatien-Urlaub ab

Angesichts stark steigender Zahlen von infizierten Reiserückkehrern aus Kroatien hat Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) ihren Sommerurlaub in dem Mittelmeerland abgesagt. «Es ist für mich wirklich sehr, sehr schwer. Es ist die einzige Zeit im Jahr, die ich ungestört mit meinen Eltern verbringen kann», sagte die Ministerin, die kroatische Wurzeln hat, dem «Münchner Merkur» (Mittwoch). Ihre Eltern waren demnach Ende der 1960er Jahre nach Deutschland eingewandert. Die ganze Familie treffe sich jeden Sommer im Geburtshaus ihres Vaters, sagte Kaniber. Sie habe aber eine Vernunft-Entscheidung getroffen. Jeder müsse für sich selbst entscheiden, ob er seien Urlaub abbreche. Aber: «Ich rate zur Zurückhaltung.» In Kroatien seien die Zahlen da hochgeschnellt, wo das Nachtleben tobe. Sie fürchte, dass es notwendig werde, Kroatien offiziell zum Risikogebiet zu erklären. «Die Lage dort hat sich doch sehr zugespitzt.» Baden-Württemberg und Bayern hatten bereits gefordert, das Land zum Risikogebiet zu erklären. Die Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (CSU) hätten einen entsprechenden Schritt am Dienstag vereinbart, hieß es im Stuttgarter Staatsministerium. Kretschmann habe kein Verständnis dafür, dass diese Entscheidung in Berlin bislang noch nicht getroffen worden sei. (dpa)

 

Bayern

19.08. 08:14

Höchster Wert seit Mai: 1510 registrierte Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut hat die höchste Zahl an Neuinfektionen in Deutschland seit mehr als drei Monaten registriert. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 1510 neue Corona-Infektionen. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Mittwochmorgen hervor. Höher lag die Zahl zuletzt am 01. Mai mit 1639 registrierten Neuinfektionen. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen lag Anfang April bei mehr als 6000, danach waren die Werte deutlich gesunken. Seit Ende Juli steigt die Zahl wieder an. In Bayern muss nach der Corona-Testpanne bei Urlaubsrückkehrern die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) im Landtag erneut Rede und Antwort stehen. Auf Initiative der Opposition kommt dazu am Mittwochnachmittag der Gesundheitsausschuss zu einer Sondersitzung zusammen. Am Dienstag war zudem bekannt geworden, dass Huml und ihr Ministerium bereits am Montag vergangener Woche per E-Mail über die Verzögerungen bei den Ergebnis-Übermittlungen informiert worden war. Söder und der Öffentlichkeit hatte Huml dies aber erst zwei Tage später mitgeteilt. Zur Begründung sagte sie, dass die ganze Dimension erst am Mittwoch erkennbar gewesen sei, als klar war, dass die Personen nicht wie zunächst gehofft noch schnell informiert werden konnten. Die Opposition sieht das anders - sie wirft der Regierung Unfähigkeit und eine unnötige Verzögerung vor. Auch Rücktrittsforderungen in Humls Richtung sind bereits geäußert worden. Hintergrund sind massive Probleme bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen. Insgesamt erfuhren 44 000 Personen ihre Testergebnisse nicht oder nur stark verzögert, darunter bislang auch 949 positiv Getestete. 46 davon konnten den Angaben zufolge etwa wegen fehlender oder falscher Personendaten oder Telefonnummern bis heute nicht identifiziert werden - die Chancen, dass dies noch klappen könnte, gelten als gering. Wer sich auf das Virus testen lässt, muss seine Identität nicht nachweisen, Personalien werden nicht überprüft. Der Ärzteverband Marburger Bund kritisierte mit Blick auf Reiserückkehrer, dass Klinikpersonal vergleichsweise schwer an Corona-Tests käme. Wenn Reiserückkehrer und Lehrer Anspruch auf kostenlose Tests hätten, «dann muss das auch für das Klinikpersonal gelten», sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Derzeit zahlten die Krankenkassen nur dann automatisch die Kosten für die Tests bei Ärzten und Pflegekräften, wenn diese unter Symptomen litten. «Es darf nicht sein, dass für Tests an Klinikmitarbeitern in vielen Fällen zunächst eine Genehmigung des örtlichen Gesundheitsamtes eingeholt werden muss», wird Johna zitiert. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach dämpfte währenddessen Hoffnungen auf eine baldige Versorgung mit einem Impfstoff für die breite Bevölkerung. Zwar dürfte ein sicherer, gut getesteter Impfstoff bereits Anfang 2021 zur Verfügung stehen, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwoch). «Aber die wichtige Frage für die Bevölkerung ist, wann tatsächlich auch geimpft werden kann.» Seiner Einschätzung nach dürfte die ganze Bevölkerung «erst im Laufe von 2022 durchgeimpft sein». (dpa)

Deutschland

19.08. 07:08

Ministerin im Kreuzverhör - Huml berichtet über Bayerns Corona-Panne

Nach der Corona-Testpanne bei Urlaubsrückkehrern an Bayerns Autobahnen muss die viel kritisierte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) im Landtag erneut Rede und Antwort stehen. Auf Initiative der Opposition kommt dazu am Mittwoch (13.00 Uhr) der Gesundheitsausschuss zu einer Sondersitzung zusammen - mitten in der parlamentarischen Sommerpause. Ob neben Huml noch weitere Mitglieder der Staatsregierung in den Ausschuss kommen, war zunächst offen. Die Grünen hatten etwa gefordert, dass auch Ministerpräsident Markus Söder und Staatskanzleichef Florian Herrmann (beide CSU) die Sitzung besuchen. Herrmann bündelt als «Corona-Koordinator» alle Maßnahmen gegen die Pandemie und war zudem bis zu dessen Auflösung vor einigen Wochen Leiter des Katastrophenstabs der Staatsregierung. Hintergrund der Sondersitzung sind massive Probleme bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen. Insgesamt erfuhren 44 000 Personen ihre Testergebnisse nicht oder nur stark verzögert, darunter auch 949 positiv Getestete. 46 davon konnten den Angaben zufolge etwa wegen fehlender oder falscher Personendaten oder Telefonnummern bis heute nicht identifiziert werden - die Chancen, dass dies noch klappen könnte, gelten als gering. Wer sich auf das Virus testen lässt, muss seine Identität nicht nachweisen, Personalien werden nicht überprüft. Am Dienstag war zudem bekannt geworden, dass Huml und ihr Ministerium bereits am Montag vergangener Woche per E-Mail über die Verzögerungen bei den Ergebnis-Übermittlungen informiert worden war. Söder und der Öffentlichkeit hatte Huml dies aber erst zwei Tage später mitgeteilt. Zur Begründung sagte sie, dass die ganze Dimension erst am Mittwoch erkennbar war, als klar war, dass die Personen nicht wie zunächst gehofft noch schnell informiert werden konnten. Die Opposition sieht das anders - sie wirft der Regierung Unfähigkeit und eine unnötige Verzögerung vor. Auch Rücktrittsforderungen in Humls Richtung sind bereits geäußert worden. In der Folge der Panne hatte es massive Kritik am Krisenmanagement der Staatsregierung gegeben - zwischenzeitlich hatte Huml Söder auch zweimal ihren Rücktritt angeboten, wie der Ministerpräsident sagte. Zudem wurde der Leiter des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, abgelöst und ins Gesundheitsministerium versetzt. Die Kritiker sehen in der Eile, in der die Testzentren an Bahnhöfen, Flughäfen und Autobahnen aus dem Boden gestampft wurden, eine Pannenursache. Auch bei den meist ehrenamtlichen Helfern an den Teststationen - etwa Mitglieder von Hilfsorganisationen - sitzt der Frust inzwischen tief. Sie sahen sich mit einer Masse an Tests und einer teils nicht vorhandenen Infrastruktur konfrontiert. So mussten viele Ergebnisse per Hand in Datenbanken eingetragen werden. Inzwischen werden die acht Rückkehrer-Testzentren nicht mehr von Freiwilligen betreut, sondern von professionellen Dienstleistern. Die Panne hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil die Gefahr besteht, dass positiv Getestete ohne Wissen über ihre Infektion zahlreiche weitere Menschen angesteckt haben könnten. Die positiv Getesteten kamen nicht ausschließlich aus Risikogebieten und waren insofern auch nicht zwingend zu einer zweiwöchigen Quarantäne nach ihrer Einreise nach Deutschland verpflichtet. (dpa)

Bayern

19.08. 06:47

Erste Erleichterung in Bodenwöhr

Nach einer Geburtstagsparty in Bodenwöhr sind schon fast alle 100 Gäste auf Corona getestet worden. Die bisher vorliegenden Ergebnisse sind laut Landratsamt Schwandorf negativ. Heute sollen weitere 19 Personen getestet werden. Auch sie hatten Kontakt zu einem jungen Mann, der sich im Italien-Urlaub infiziert hat. Bei der Heimreise ließ er sich an der Grenze testen, das positive Ergebnis kam verspätet an. Inzwischen war der 20-Jährige auf der Geburtstagsparty in Bodenwöhr. Alle Gäste sind seit Sonntag in häuslicher Quarantäne, dazu 20 weitere Kontakt-Personen des Infizierten. 

Schwandorf

18.08. 18:32

Karnevals-Hochburgen im Rheinland arbeiten an Corona-Hygienekonzept

Das Festkomitee Kölner Karneval hat sich dagegen ausgesprochen, die Session ausfallen zu lassen.  "Eine pauschale Absage mehrere Monate vor der Session halten wir für wenig zielführend", sagte Präsident Christoph Kuckelkorn dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). Er reagierte damit auf Aussagen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der sich demnach Karneval im Winter nicht vorstellen kann. 

Das Festkomitee erarbeitet unterdessen mit den anderen rheinischen Karnevalshochburgen und der NRW-Landesregierung ein Konzept, das Veranstaltungen unter Einhaltung der Hygienevorschriften ermöglichen würde. "Am Ende wird jede Veranstaltung unter diesen Gesichtspunkten und der aktuellen Entwicklung auf dem Prüfstand stehen", so Kuckelkorn.

Deutschland

18.08. 18:05

Aktueller Stand positiver Covid-Fälle Landkreis Cham

Im Rahmen einer am 16. August vom Gesundheitsamt Cham durchgeführten Reihentestung in der staatlichen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Bad Kötzting wurden ein weiteres Mitglied der schon positiv getesteten Familie sowie eine weitere Bewohnerin der Gemeinschaftsunterkunft, die keine Beschwerden hatte, positiv auf Covid-19 getestet. Die Familie mit den jetzt vier infizierten Personen wurde bereits gestern in die Quarantäneeinrichtung nach Regensburg gebracht. Die weitere positiv getestete Bewohnerin wird zusammen mit ihrer Familie heute in die Quarantäneeinrichtung nach Regensburg verlegt.

Alle anderen Tests bei Bewohnern und sonstigen Kontaktpersonen waren negativ. Der Leiter des Chamer Gesundheitsamtes, Dr. Albert Eisenreich erklärt: „Es gibt keinen größeren Ausbruch in der Gemeinschaftsunterkunft und es bestätigt sich die Annahme, dass sich die betroffene Familie bei ihrem Besuch in Baden-Württemberg bei einer ebenfalls positiv getesteten Familie infiziert hat.“ Die angeordnete Quarantäne bleibt zunächst bis Ende August aufrechterhalten. In der Zwischenzeit finden weitere Tests bei einzelnen Personen statt, bevor kurz vor Ablauf der Frist alle bisher Getesteten nochmals getestet werden. Die Quarantäne wird aufgehoben, wenn 14 Tage nach dem letzten positiven Test kein weiterer positiver Fall aufgetreten ist.

Insgesamt wurden im Landkreis Cham zum Stand 18. August 2020, 14.15 Uhr 446 Personen auf Covid 19 positiv getestet, davon 14 seit 1. August. Dabei handelt es sich neben den fünf Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft um sechs Reiserückkehrer aus dem Kosovo, einem Reiserückkehrer aus Bosnien-Herzigowina sowie um zwei Personen, die aufgrund von Symptomen ihren Hausarzt aufsuchten und dort positiv auf Covid 19 getestet wurden.

Cham

18.08. 17:02

Druck auf bayerische Gesundheitsministerin wächst

Die bayerische Gesundheitsministerin Huml gerät wegen der Corona-Testpanne noch stärker unter Druck. Wie jetzt bekannt wurde, wurde die CSU-Politikerin schon zwei Tage früher über die großen Probleme an den Teststationen unterrichtet als dargestellt. Darauf angesprochen sagte Huml " sie habe nichts Verschleiern wollen". - Tausende Reiserückkehrer hatten teils zwei Wochen auf ihr Ergebnis warten müssen.

Bayern

18.08. 16:00

Keine Veränderung zu Freitag

Im Landkreis Neumarkt gab es heute im Vergleich zu den Vortagen keine Veränderung bei der Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus.

Aktuell sind damit zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 423.

Neumarkt

18.08. 15:23

Bayern will länderübergreifende Corona-Regeln

Die Bayerische Staatsregierung pflichtet dem Ärzteverband Marburger Bund bei. Auf der nächsten Konferenz der Bundesländer müsse auch über bundeseinheitliche Corona-Regeln für Feste und Partys gesprochen werden, sagte Staatskanzleichef Herrmann. Derzeit gelten in den Ländern ganz unterschiedliche Regelungen. Zum Teil sind inzwischen wieder Veranstaltungen mit mehreren Hundert Teilnehmern drinnen erlaubt.

Bayern

18.08. 14:15

Sechs weitere Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Gestern Abend war noch ein Fall bestätigt worden, heute bislang fünf. Mit diesen sechs Infektionen steigt die Zahl im Landkreis von 524 auf 530. Keiner dieser sechs Fälle hat mit dem gestern gemeldeten Fall in Bodenwöhr zu tun. Die neuen Befunde betreffen Neunburg vorm Wald, Schwandorf und viermal Teunz.

Schwandorf

18.08. 13:04

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 534 positive Fälle (+ 4 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 17.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 478 Personen (+ 3 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 22 (Stand 17.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

Bad Abbach, Biburg, Ihrlerstein, Riedenburg und Train: jeweils 1    -      Kelheim und Neustadt:  jeweils 2     -    Mainburg: 13

Kelheim

18.08. 12:18

Amberger Shisha-Betreiber verweigert Corona-Kontrolle

Nach einer Mitteilung über dichtes Gedränge von Feiernden unter Missachtung sämtlicher Corona-Regeln in einem Nachtlokal sollte dort eine polizeiliche Kontrolle durchgeführt werden.  Der 32-jährige Geschäftsführer und der Türsteher wollten die Streifenbesatzung zunächst an der Kontrolle hindern und traten den Beamten auf verbal aggressive Art und Weise gegenüber. Erst nach deutlicher Androhung von unmittelbarem Zwang wurde der Zutritt gestattet, bei dem letzten Endes keine Verstöße festgestellt wurden. .

Die vollkommen falsche Rechtsmeinung des Betreibers wird noch ein Nachspiel in Zusammenarbeit mit der Gaststättenbehörde haben, da er dadurch auch seine Pflichten als Inhaber erheblich verletzt hatte.

Oberpfalz

18.08. 11:14

Corona-Tests in der Pflege sollen verpflichtend werden

Verpflichtende Corona-Tests auch in der Pflege - das fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz. Der Vorsitzende Brysch meinte, die Altenpflege müsse vor einer zweiten Infektionswelle geschützt werden. Während Gesundheitsminister Spahn solche Tests für Reiserückkehrer anordne, fehlten verpflichtende Präventiv-Tests für Pflegebedürftige, Angehörige und Altenpflegekräfte.

Deutschland

18.08. 08:06

Corona-Trend Wandern hinterlässt Spuren in Bayerns Wäldern

Wasser plätschert, es riecht nach Bärlauch entlang des Böhlbaches im Steigerwald. Ein idyllisches Fleckchen im Landkreis Haßberge. Jedoch nicht während des Lockdowns: Autos aus Regionen wie Hamburg und Berlin parken die Wege zu, ein Anwohner trug auf seinem Liegestuhl im Garten einen Gehörschutz.

Der Andrang am Böhlgrund war auch Folge einer Werbung der Bayerischen Staatsforsten in Ebrach mit zehn «Coronavirus-Ausflugstipps». Doch ähnliche Situationen zeigten sich in den letzten Monaten vielerorts in Bayern - nicht nur dort, wo Erholungssuchende bewusst hingeschickt wurden.

«Der Wald stärkt das Immunsystem, und "Wald-Baden" wirkt sich positiv auf die Psyche aus», erklärt Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner den Grund, warum man die Ausgangsbeschränkung nutzte, um Besucher zu locken. Es scheint unbestritten, dass mehr Menschen in Corona-Zeiten in den Wald gehen.

Einen entsprechenden Anstieg registrieren nicht nur die Bayerischen Staatsforsten, sondern auch der Waldbau-Professor Michael Suda von der Technischen Universität München. Er hat ab Ende April sechs Wochen lang Waldbesucher befragt und ebenso wie eine Untersuchung in Baden-Württemberg herausgefunden, dass die Zahl der Besucher und Besuche deutlich angestiegen ist. 

Zwischen Bäumen und Büschen könnten die Menschen abschalten, die Störungen durch Autolärm, Gestank, Stress und Hektik würden reduziert. Dazu kämen die nachgewiesenermaßen gesundheitsförderlichen Aspekte wie eine vermehrte Ausschüttung von Endorphinen oder Bildung von Abwehrzellen.

Und ein dritter Faktor ist laut Suda entscheidend: «Der Wald ist die letzte konsumfreie Zone. Sie können in den Wald gehen und haben kein Geld dabei und es macht nichts. Das macht ganz viel Erholung aus, dass man nicht an Konsum denken muss, sondern sich auf andere Dinge, auf das Grün um einen herum, konzentrieren kann.»

In Bayern sind laut Bund Naturschutz (BN) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) vor allem stadtnahe Wälder, der Bayerische Wald und die Alpenregion Besuchermagneten. «Zu Beginn von Corona gab es durch den vermehrten Besucherandrang regelrechte Aufschreie im Alpenraum», erinnert sich Ralf Straußberger vom BN.

Interessanterweise scheinen sich viele Menschen besonders an jenen Zeugen der Zivilisation zu stören, die zeigen, dass auch andere Menschen im Wald unterwegs sind - kleine Papierfetzen etwa. «Dabei geht der größte Teil der Waldbesucher total verantwortlich mit dem Wald um», betont Suda. «Der Wald ist ein total wichtiger, wertgeschätzter Ort.» Nur ein verschwindend geringer Anteil der Besucher hinterlasse Müll oder ritze Kritzeleien in Baumrinden - was allerdings in der Öffentlichkeit oft stark wahrgenommen werde.

So spielte in den Medien nicht nur der Besucherandrang im Einzugsgebiet von München eine große Rolle, wo vor allem die Oberländer über vollgeparkte Straßen, Müll und Lärm klagten. Auch im Nationalpark Berchtesgaden gab es Aufregung. Zum Beispiel sollen Hunde von Spaziergängern den gerade erst aus dem Winterschlaf erwachten Murmeltieren nachgestellt haben. In einem anderen Fall schossen Unbekannte mit einer Pistolenarmbrust auf einen Auerhahn.

Hinzu kommen die verzweifelten Versuche des Nationalparks, der großen Beliebtheit einer Gumpe Herr zu werden. Das zur Selbstdarstellung bei Instagram beliebte Fotomotiv hatte zur Folge, dass die zuvor eher versteckt liegende Wasserstelle heuer überrannt wurde - samt zertrampelter Vegetation, illegalen Lagerfeuern und verbotenem Zelten. 

«Wir haben nicht nur den Eindruck, dass sich zahlenmäßig mehr Menschen im Wald aufhalten, sondern viele Besucher verhalten sich auch anders», resümiert auch LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer und spricht von einem «Rückschlag». «Müll in der freien Natur zum Beispiel war eigentlich ein Problem, das wir gelöst hatten.» Auch der BN berichtet, dass laut Forstarbeitern wesentlich mehr Abfall in den Wäldern liege. 

«Wenn die Leute hierzulande Urlaub machen, ist das zu begrüßen, da die Fliegerei eine große Klimabelastung verursacht», betont Straußberger. Der Bund Naturschutz plädiert dafür, touristische Hotspots und Tagestourismus zu vermeiden. «Lieber ein paar Tage bleiben, auf das Auto verzichten und öffentliche Verkehrsmittel nutzen», sagt Straußberger. 

Und an die Verhaltensregeln halten: In Gebieten, in denen sich Wiesenbrüter oder Auerwild, Birkwild und Schwarzstorch aufhalten, gebe es eigentlich die Vorschrift, dass die Wanderer auf dem Weg bleiben sollen. «Immer wieder wird uns aber berichtet, dass die Leute sich dort kreuz und quer bewegen», sagt Straußberger. «Die machen das ja nicht, weil sie die Tiere verscheuchen oder absichtlich stören wollen, sondern sie wissen es nicht.» Daher sei der durch Corona vermehrte Sommerurlaub im Wald auch eine Gelegenheit, die Menschen für die Natur zu sensibilisieren.

«Dabei sind Gebietsbetreuer und Ranger wichtiger als je zuvor», sagt Schäffer vom LBV. «Das Bedrückendste für mich: Ich kenne viele Ranger, die ausgebildet sind für ein sachlich-konstruktives Gespräch und die von manchen Menschen aggressiv angegangen werden.» Schäffer zufolge gab es in letzter Zeit eine Reihe von Fällen, in denen Wanderer und Mountainbiker Naturschutzbeauftragte oder Ranger auslachten, einfach stehenließen, dumm anredeten oder gar handgreiflich wurden.

Die vielen Zugriffe auf die Homepage des LBV bestätigen aber auch das steigende Interesse an der Natur: «Wir haben Werte erreicht, die kannten wir bisher nicht», sagt Schäffer. Vor allem Seiten über Vogelartenbestimmung und Vogelbeobachtung würden die Leute anklicken. «Wir haben die Menschen nun draußen. Sie schauen sich unser Land genauer an, weil sie eben nicht in Spanien oder Griechenland sind. Das müssen wir als Chance sehen, um zwischen Natur, Lebensraum und den Menschen zu vermitteln.»

Bayern

18.08. 05:35

Ärzte fordern Gäste-Obergrenze für Feiern

Der Marburger Bund fordert einheitliche Gäste-Obergrenzen für Feiern. Ärztechefin Johna sagte den Funke-Zeitungen, um Ansteckungsrisiken auch im Herbst und Winter zu verringern, sollten sich die Länder auf einheitliche Regeln verständigen. Sie findet, 150 Gäste bei einer Familienfeier oder einer Party zu viel - Wenn die Infektionszahlen wieder stark steigen sollten. Johna sagte auch, dass vor allem jüngere Menschen vergessen würde, dass eine Corona-Infektion zu schweren Langzeitschäden führen könne.

Und auch Gesundheitsminister Spahn macht sich Sorgen wegen Corona-Infektionen auf Familienfeiern und anderen Festen. Er schlug deshalb vor, dass neu darüber beraten wird, welche Beschränkungen es beim Feiern geben soll. Und er machte klar: In der Pandemie haben Kitas, Schulen, Wirtschaft und Handel Vorrang - Unter anderem auf Volksfeste könne man dagegen verzichten, so Spahn.

Deutschland

17.08. 19:42

Ryanair meidet Corona-Risikoländer

Europas größter Billigflieger Ryanair fährt sein Flugangebot in Spanien, Frankreich und Schweden wieder zurück. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in diesen Ländern werde die angebotene Flugkapazität im September und Oktober um 20 Prozent gekappt, heißt es. Auch eine komplette Streichung von Strecken sei nicht ausgeschlossen. Betroffene Fluggäste sollen informiert werden.

WELT

17.08. 18:39

Merkel äußert sich zu Corona-Lage

Kanzlerin Merkel hat die ansteigenden Zahlen von Corona-Infektionen in Deutschland als besorgniserregend, aber noch beherrschbar bezeichnet. Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen lehnte sie vor diesem Hintergrund aber ab. Das gelte auch für Fußballspiele. Auch Bundesgesundheitsminister Spahn sagte: Vor Feiern hätten Wirtschaft sowie Kitas und Schulen Vorrang.

Deutschland

17.08. 17:43

Zahl der Menschen in Quarantäne sinkt im Landkreis Dingolfing-Landau

Nach dem Coronavirus-Ausbruch im Landkreis Dingolfing-Landau mit Hunderten Infizierten sind derzeit noch 115 Betroffene in Quarantäne. 100 davon gingen auf zwei Betriebe im niederbayerischen Mamming zurück, teilte das Landratsamt Dingolfing-Landau am Montag mit. Vergangenen Mittwochmittag waren es im Landkreis noch 224 Infizierte, die isoliert waren.

Ende Juli war eine Masseninfektion von Mitarbeitern eines Gemüsehofs in Mamming bekanntgeworden. Etwa 250 Erntehelfer wurden positiv auf das Coronavirus getestet und mussten in Quarantäne. Zudem hatten sich Dutzende Beschäftigte einer Konservenfabrik in Mamming infiziert - mit Stand 4. August waren von 600 getesteten Mitarbeitern 166 positiv. Der gesamte Betrieb wurde vorübergehend stillgelegt, alle Beschäftigten in Quarantäne geschickt - ebenso wie 130 Mitarbeiter an weiteren Standorten des Betriebs. Vergangene Woche hieß es, dass das Virus auch bei 75 weiteren Kontaktpersonen nachgewiesen wurde. 

Niederbayern

17.08. 16:03

Keine Veränderung zu Freitag

Im Landkreis Neumarkt gab es während in den letzten Tagen im Vergleich zu Freitag keine Veränderung bei der Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus.

Aktuell sind damit zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 423.

Neumarkt

17.08. 15:03

Quarantäne für 120 Geburtstagsgäste in Bodenwöhr

Eine private Veranstaltung in Bodenwöhr im Landkreis Schwandorf hat Folgen: Weil ein Teilnehmer positiv auf Corona getestet wurde, müssen jetzt alle 120 möglichen Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne. Das hat heute das Landratsamt Schwandorf mitgeteilt. Nach charivari-Informationen handelte es sich bei der Veranstaltung um eine große Geburtstagsfeier. Der positive Corona-Fall ist die Nummer 524 im Landkreis Schwandorf. 

Schwandorf

17.08. 14:24

Wärmebildkamera im Regensburger Josefskrankenhaus erfasst Fieber

Eine moderne Wärmebildkamera am Eingang sorgt am Regensburger Josefs-Krankenhaus jetzt dafür, dass Corona-Fälle womöglich schon beim Betreten erkannt werden. Die Kamera misst nämlich bei Besuchern und Patienten automatisch Fieber. Ohne Berührung oder Mitarbeiter, die extra zum Fiebermessen abgestellt werden müssen. Bis zu einer Entfernung von zwei Metern misst das Gerät präzise und innerhalb kürzester Zeit die Temperatur. Das Ergebnis erscheint auf dem Bildschirm und ist sofort für Mitarbeitende wie auch Patienten und Besucher sichtbar. Bei einer erhöhten Temperatur erfolgt eine Warnung. 

Regensburg Stadt

17.08. 13:13

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 530 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 16.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 475 Personen (+ 1 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund! 

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 21 (Stand 16.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

Mainburg: 13     Kelheim: 2        Neustadt: 2          Bad Abbach, Ihrlerstein, Biburg und Train: jeweils 1

Kelheim

17.08. 12:32

Gericht stärkt Urlauber in Sachen Storno-Kosten

Wer wegen Corona einen Urlaub storniert, bekommt unter Umständen den vollen Preis erstattet - auch wenn für das Ziel keine Reisewarnung vorliegt. Das hat das Amtsgericht Frankfurt entschieden. Demnach reicht eine gewisse Wahrscheinlichkeit für eine Gesundheitsgefährdung aus. Der Kläger hatte Anfang März eine für April geplante Reise in die Region Neapel storniert. Der Veranstalter wollte die Storno-Gebühr einbehalten.

Wer dagegen wissentlich in ein Risikogebiet reist, der sollte auch den verpflichtenden Corona-Test selbst zahlen. Das findet zumindest Weltärztepräsident Montgomery. Der ARD sagte er, wer sich das Ticket für eine Fernreise leiste, der müsse hinterher auch einen Test bezahlen können. Bisher sind die Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kostenlos.

Deutschland

17.08. 07:52

Infizierte wissen noch immer nicht Bescheid

Nach der Corona-Testpanne in Bayern wissen 46 positiv Getestete noch immer nichts von ihrem Ergebnis. Auch sei nicht bekannt, wie viele der Betroffenen aus Bayern kommen. Das teilte Gesundheitsministerin Huml mit. Rund 60 weitere
positiv Getestete konnten bisher nicht erreicht werden. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Hofreiter, kritisierte Bayerns Ministerpräsident Söder scharf: der habe zu viel versprochen, so Hofreiter in der "Passauer Neuen Presse".

Bayern

17.08. 07:38

Corona-Kinderbonus im September

Familien dürfen sich im September über eine Finanzspitze freuen. Wie Bundesfamilienministerin Giffey mitteilte, beginnen die Familienkassen am 7. September damit, den Corona-Kinderbonus auszuzahlen. Die erste Rate in Höhe von 200 Euro wird zusätzlich zum Kindergeld überwiesen, die zweite Rate in Höhe von 100 Euro folgt dann im Oktober. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 18 Millionen Kinder, denen neben Kindergeld auch der Kinderbonus zusteht.

Deutschland

17.08. 06:42

Italien schließt Discos

Italien schließt wegen des Coronavirus alle Diskotheken im Land. Das hat der Gesundheitsminister am Abend mitgeteilt. Die Schließung gilt ab heute mindestens bis zum 7. September. Außerdem ordnete die italienische Regierung an, dass nachts auf belebten Plätzen Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

WELT

17.08. 06:42

Spahn warnt vor privaten Feiern

Angesichts steigender Coronavirus-Infektionszahlen hat Gesundheitsminister Spahn vor größeren, auch privaten Veranstaltungen gewarnt. Es gebe im ganzen Land lokale Ausbruchsgeschehen, die meistens mit Feiern zusammenhingen, sagte Spahn im ZDF. Er kündigte an, mit den Ländern nochmal über die Regeln für Veranstaltungen zu sprechen.

Deutschland

16.08. 13:25

Fünf weitere bestätigte Fälle im Landkreis Cham

Am 15.08.2020 wurden dem Gesundheitsamt am Landratsamt Cham weitere fünf positive Corona-Fälle gemeldet. Die erforderlichen Maßnahmen sind eingeleitet. Es handelt sich einmal um zwei Personen, die zusammen am 13.08.2020 aus dem Kosovo zurückkehrten, sich in häusliche Quarantäne begaben und am 14.08.2020 im Gesundheitsamt getestet wurden. Sie haben im Landkreis keine Kontaktpersonen. Zum anderen wurden drei Mitglieder einer fünfköpfigen Familie, die in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Bad Kötzting lebt, positiv getestet. Sie hatten sich am 13.08.2020 wegen leichter Symptome bei der Unterkunftsleitung gemeldet und waren noch am gleichen Tag durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst getestet worden. Sie hatten sich mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz vorher bei einem Besuch in Baden-Württemberg angesteckt. Relevante Kontakte außerhalb der Unterkunft sind nicht bekannt. Die gesamte Unterkunft wurde entsprechend den Vorgaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums unter Quarantäne gestellt. Die Einhaltung der Quarantänebestimmungen wird von einem Sicherheitsdienst rund um die Uhr überwacht. Das Gesundheitsamt wird am heutigen Sonntag, 16.08.2020 rund 200 Personen, die in der Unterkunft leben oder dort tätig sind, testen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich am Dienstag erwartet.

Cham

16.08. 12:49

Corona-Testpanne: Immer noch keine Aufklärung

Nach der großen Testpanne an Bayerns Autobahnraststätten waren die Gesundheitsbehörden auch gestern nicht in der Lage, aufzuklären. Wie viele der positiv Getesteten ihr Ergebnis nun inzwischen erfahren haben, soll nun heute Nachmittag bekannt gegeben werden. Das teile das Gesundheitsministerium mit. Eigentlich hatte die Staatsregierung erklärt, dass bis Donnerstagmittag jeder der positiv Getesteten sein Ergebnis kennen soll. Zuletzt war von über 900 Betroffenen die Rede.

Bayern

16.08. 11:46

Bayern-Erfolg beim Finalturnier lindert enorme Corona-Einbußen

Der grandiose Start ins Finalturnier der Champions League ist für den FC Bayern München nicht nur sportlich von großer Bedeutung. Er lindert auch die enormen finanziellen Einbußen des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Corona-Krise. Auch wenn die UEFA die vor Saisonbeginn veröffentlichten Zahlungen für die letzten K.o.-Runden verringern sollte, könnten die Bayern beim Titelgewinn immer noch über 100 Millionen Euro kassieren. Auch die Verträge mit Vereinssponsoren beinhalten in der Regel eine Erfolgskomponente. Zwei weitere Siege nach dem 8:2 im Viertelfinale gegen den FC Barcelona könnten angesichts der Millionenverluste durch auch in der neuen Bundesliga-Saison drohende Geisterspiele Spielraum verschaffen. Etwa für eine teure Vertragsverlängerung mit Abwehrchef David Alaba oder einen Verbleib des von Inter Mailand ausgeliehenen Ivan Perisic. Trainer Hansi Flick setzte beim 8:2 gegen den FC Barcelona erneut in der Startelf auf den Kroaten, der das 2:1 erzielte. «Ivan ist einfach von seiner Physis wichtig für die Mannschaft. Er hat einen guten Zug zum Tor, einen guten Abschluss», lobte Flick den Außenstürmer. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt von «finanziellen Herausforderungen» wegen Corona gesprochen und nach der 50 Millionen Euro teuren Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sané erklärt, dass man «keine weiteren Investments mehr machen» werde. Jeder Sieg in Portugal lässt die Vereinskasse klingeln. Die UEFA hatte ursprünglich 10,5 Millionen Euro für das Viertelfinale als Prämie ausgesetzt. Weitere zwölf Millionen sollten im Halbfinale fließen, das neben den Bayern auch RB Leipzig erreicht hat. Beide Runden werden im Turnierformat nun aber nicht mehr in Hin- und Rückspiel ausgetragen, weshalb die UEFA geringere Prämien nicht ausgeschlossen hat. Der Finalsieg wird in normalen Jahren mit 19 Millionen Euro honoriert. Die Champions League bleibt für die Bayern aber auch in der Corona-Saison eine sprudelnde Geldquelle. Auf 74,19 Millionen Euro hatten sich die Münchner Champions-League-Einnahmen in der Saison 2019/20 bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie addiert. (dpa)

Bayern

16.08. 11:10

Neuer Corona-Rekordwert

Die Weltgesundheitsorganisation hat wieder einen neuen Rekordwert für Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Innerhalb von 24 Stunden wurden weltweit fast 300.000 Ansteckungen registriert, teilte die WHO am Abend mit. Insgesamt sind damit seit Bekanntwerden des neuen Coronavirus mehr als 21 Millionen Infektionen bekannt geworden. Nach absoluten Zahlen sind die USA, Brasilien und Indien am stärksten betroffen.

WELT

15.08. 12:24

Auch Rettungsschwimmer müssen wegen Corona Abstand halten

Die Rettungsschwimmer an der Ostsee stecken in diesem Sommer in einem Dilemma. Die Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie erschwerten die Rettungseinsätze, sagte Hans-Jörg Andonovic-Wagner von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Lübeck-Travemünde. Außerdem seien viele der Wachstationen nicht mit der vollen Personalstärke besetzt, da eine Reihe von ehrenamtlichen Rettern aus Angst vor einer Infektion ihren Einsatz abgesagt hätten. Probleme bei Rettungseinsätzen habe es aber trotz der vollen Strände der vergangenen Tage nicht gegeben, sagte Andonovic-Wagner. Auch am Strand von Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern achten die Rettungsschwimmer der DRK-Wasserwacht bei ihren Einsätzen auf Abstand. Wenn sich enger Patientenkontakt nicht vermeiden lasse, gebe es Masken, Handschuhe und Schutzkittel für die Helfer, sagte deren Chef Lukas Knaup. Sorgen bereitet der Wasserwacht dagegen die Aggression gegenüber den Rettungsschwimmern. Das gehe bis zur Androhung von Schlägen, sagte der Chef der DRK-Wasserwacht in Mecklenburg-Vorpommern, Thomas Powasserat. Insgesamt ist die Zahl der Badetoten nach Angaben der DLRG wegen des kühlen Wetters im Frühjahr und zu Beginn des Sommers im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Nach Angaben von Pressesprecher Achim Wiese ertranken in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sieben Menschen in der Ostsee, bundesweit gab es 192 Badetote. (dpa)

Deutschland

15.08. 11:54

Tui reagiert auf Reisewarnung für Spanien

Wegen steigender Corona-Zahlen in Spanien hat die Bundesregierung fast das ganze Land zum Risikogebiet erklärt. Die Reisewarnung gilt auch für Mallorca. Der Reisekonzern Tui hat daraufhin ab heue alle Pauschalreisen dorthin abgesagt. Den Kunden würden Umbuchungen zu anderen Reisezielen angeboten, zum Beispiel zu den Kanarischen Inseln, so ein Konzernsprecher. Reisende, die bereits in den betroffenen Feriengebieten seien, biete Tui an, sie früher als geplant nach Hause zu fliegen.

WELT

15.08. 10:45

Dänemark schafft Sechs-Tage-Regel für Einreisende ab

Touristen müssen bei der Einreise nach Dänemark künftig nicht mehr nachweisen, dass sie mindestens sechs Übernachtungen im Land gebucht haben. Die Regierung und die Parlamentsparteien einigten sich am Freitag nach stundenlangen Verhandlungen darauf, die umstrittene Sechs-Tages-Regel abzuschaffen. Wie aus einer am späten Abend veröffentlichten Vereinbarung hervorgeht, wird die maximale Teilnehmerzahl für Versammlungen weiter bei 100 belassen. Über eine mögliche Lockerung soll demnach im September neu diskutiert werden. Restaurants, Kneipen und Cafés dürfen statt bis Mitternacht jetzt bis 2.00 Uhr öffnen, Nachtclubs und Diskotheken bleiben bis Ende Oktober weiter dicht. Dänemark hatte im März zu Beginn der Corona-Krise strikte Maßnahmen ergriffen und die Ausbreitung des Coronavirus damit vergleichsweise schnell unter Kontrolle bekommen. Seit einigen Wochen mehren sich die Infektionsfälle aber wieder, unter anderem durch lokale Ausbrüche in der zweitgrößten Stadt Aarhus sowie bei einem Schlachtbetrieb in Ringsted. Deutsche Touristen dürfen seit Mitte Juni wieder nach Dänemark einreisen. Sie und Reisende aus mehreren anderen europäischen Ländern mussten bislang jedoch sechs Übernachtungen etwa in einem Hotel oder auf einem Campingplatz vorweisen, um ins Land gelassen zu werden. Einwohner Schleswig-Holsteins waren von dieser Regel ausgenommen. (dpa)

WELT

15.08. 07:53

Corona: Ärztepräsident Reinhardt fordert bundesweit Testzentren

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat im Kampf gegen Corona bundesweit Testzentren gefordert. "Um eine Überforderung der niedergelassenen Ärzte zu vermeiden, sollten die Tests besser und einheitlicher organisiert werden", sagte Reinhardt der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag).  "Das systematische Screening muss aus der Regelversorgung herausgenommen werden", forderte Reinhardt. Das sei auch mit Blick auf die im Herbst zu erwartenden saisonalen Infekte dringend geboten. "Wenn massenhaft Corona-Test-Patienten und Patienten mit saisonaler Grippe in den Hausarztpraxen aufeinandertreffen, wird das für die Kollegen nicht mehr zu schaffen sein", mahnte der Ärztepräsident.  "Reihentestungen zum Beispiel von Reiserückkehrern sollten deshalb ausschließlich und bundesweit in Testzentren durchgeführt werden. In den Zentren hat man Teams, die ständig Schutzkleidung tragen und nichts anderes tun, während die Tests in den Hausarztpraxen sehr aufwändig sind." Reinhard schränkte nur ein, dass die Hausärzte "selbstverständlich" testen würden,  wenn ein Patient mit Symptomen in eine Praxis käme. (ots)

Deutschland

14.08. 19:37

Messebetrieb in München soll unter Hygieneauflagen wieder anlaufen

Trotz aktuell steigender Corona-Infektionszahlen soll in München unter umfassenden Hygienemaßnahmen bald der Messebetrieb wieder anlaufen. Die voraussichtlich erste größere Fachmesse in der Landeshauptstadt seit dem Lockdown soll die vom 12. bis zum 14. September stattfindende TrendSet für Einrichtung und Inspiration sein, sagte eine Sprecherin der Messe München am Freitag. Dem Veranstalter zufolge werden die Tickets online verkauft, es gilt die Auflage zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. An den Messeständen sollen Hygiene-Beauftragte bereitstehen, die die Einhaltung der Abstandsregeln kontrollieren sollen. Zur Zahl der möglichen Besucher gab es zunächst keine Angaben. Auch die Endverbrauchermesse Babywelt 2020 (9. bis 11. Oktober) rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr soll stattfinden. Zum Hygienekonzept soll hier auch die Einführung dreistündiger Zeitfenster für den Messebesuch gehören, um das Besucheraufkommen zu entzerren, wie der Veranstalter mitteilte. Zur Höchstzahl der Besucher stimme man sich noch mit den Gesundheitsbehörden ab. Bei der Immobilienmesse Expo Real Hybrid Summit (14. und 15. Oktober) sollen laut der Messesprecherin maximal 3000 Besucher pro Messetag erlaubt sein. Nach Beschluss der Staatsregierung dürfen Messen grundsätzlich ab dem 1. September wieder stattfinden. (dpa)

Bayern

14.08. 19:09

Bundesverfassungsgericht lehnt Eilantrag ab

Der Gesetzgeber muss vorerst nicht verbindlich regeln, wen Ärzte in der Corona-Pandemie bei Engpässen retten sollen und wen nicht. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden und damit einen Eilantrag abgelehnt. Mehrere Menschen mit Behinderungen oder Vorerkrankungen hatten geklagt. Hintergrund ist, dass medizinische Fachgesellschaften gemeinsame Empfehlungen erarbeitet haben, die sich an den Erfolgsaussichten orientieren. Die Kläger befürchten, dabei auf der Strecke zu bleiben.

Deutschland

14.08. 18:03

Kostenlose Corona-Tests jetzt auch an Sachsens Autobahnen

Reiserückkehrer aus dem Ausland können sich ab sofort auch an den sächsischen Autobahnen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. «Noch gibt es in Sachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ wenige Infektionen. Aber die Gefahr, dass sich das Coronavirus durch die Urlaubszeit wieder ausbreitet, ist real. Daher bitte ich alle Urlauber, die jetzt zurückkehren: Lassen Sie sich testen», sagte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag bei der Eröffnung der mobilen Teststation an der A4 bei Görlitz auf dem Parkplatz «An der Neiße». Partner des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sind der Malteser-Hilfsdienst sowie die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen. Dessen Vorstandsvorsitzender Klaus Heckemann sagte, dass das Angebot für alle Einreisenden aus Nicht-Risikogebieten wie Einreisende aus Risikogebieten gelte. Wer aus einem Risikogebiet kommt, muss seit 8. August 2020 verpflichtend einen Test machen. Die Abstriche werden von Ärzten der KV Sachsen vorgenommen, unterstützt von nichtärztlichem Personal. «Es sind Mediziner aus Krankenhäusern wie niedergelassene Kollegen. Auf der A4 helfen zwei Medizinstudenten», sagte Heckemann. Das Ergebnis würden Getestete in den meisten Fällen innerhalb von 24 Stunden erhalten. Die einfachste Möglichkeit sei die Corona-App, über die es eine automatische Benachrichtigung gebe. Ein weiteres Test-Center nahm an der A17 bei Bad Gottleuba auf dem Parkplatz «Am Heidenholz» seinen Betrieb auf. Geplant ist, dass beide Stationen zwischen 10 bis 20 Uhr geöffnet sind. Neben den Teststationen an den Autobahnen gibt es für Reiserückkehrer im Freistaat noch zwei Testcenter an den Flughäfen in Dresden sowie Halle/Leipzig. Derzeit kann Sachsen rund 9600 Tests täglich durchführen. (dpa)

Deutschland

14.08. 17:17

Corona-Quarantäne-Bruch: 10 800 Euro Strafe für Deutsche in Tirol

Sie ging einkaufen, im Park spazieren und fuhr Taxi - trotz Corona-Infektion samt Heimquarantäne. Eine Frau aus Deutschland ist in Österreich wegen wiederholten Bruchs ihrer Quarantäne zu 10 800 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Die Anklage fordert jedoch weiter eine Haftstrafe auf Bewährung und meldete nach dem Urteil am Landgericht Innsbruck am Donnerstag Berufung an, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Wien sagte. Zuvor hatte der Sender ORF über den Prozess berichtet. Die 54-Jährige, die in Karlsruhe geboren wurde aber in Schwaz im Bundesland Tirol lebt, war im April positiv auf das Coronavirus getestet worden und hatte einen Bescheid über ihre Heimquarantäne bekommen. In den Tagen darauf ging sie jedoch einkaufen - laut ORF gab sie an, dass ihr der Mindestbestellwert für Lebensmittel über das Internet zu hoch gewesen sei, obwohl sie nach eigenen Angaben 2100 Euro Rente erhalten habe. Außerdem nutzte sie den Angaben nach den Aufzug in ihrem Wohnhaus, ging im Park spazieren und fuhr mit einer Verletzung per Taxi ins Krankenhaus, statt den Notarzt zu rufen. Schließlich nahm die Polizei die 54-Jährige fest und brachte sie ins Gefängnis, nachdem sie mehrmals bei Kontrollen nicht zuhause angetroffen worden war. Eine Haftrichterin entließ sie nach einem Tag. Das Landgericht Innsbruck verurteilte die 54-Jährige wegen der fahrlässigen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten. Nach österreichischem Recht sind dafür bis zu drei Jahre Haft möglich. Die Staatsanwaltschaft will nach Angaben des Sprechers eine Bewährungsstrafe, um mehr Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen. Das Oberlandesgericht muss über die Berufung entscheiden. (dpa)

WELT

14.08. 15:33

Immer mehr Corona-Neuinfektionen in Tschechien

Bei unseren Nachbarn in Tschechien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter schnell an. Gestern wurde der höchste Wert seit dem 3. April und der dritthöchste Tageswert für Tschechien überhaupt gemessen, berichtet Radio Prag und bezieht sich auf die staatlichen Gesundheitsbehörden. Seit Beginn der Pandemie ist das Virus in Tschechien bei rund 19.000 Menschen festgestellt worden. Auf der Liste der Risikoländer steht Tschechien aber nicht.

WELT

14.08. 14:46

Bund begrüßt Aufarbeitung der Corona-Testpanne in Bayern

Die Bundesregierung hat die Aufarbeitung der Probleme bei Corona-Tests von Urlaubsrückkehrern in Bayern begrüßt. Es sei eine schwere Panne passiert, die sehr ernsthaft und bedauerlich sei, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Daher sei es wichtig, die Information betroffener Bürger schnellstmöglich nachzuholen und Fehler zu analysieren, um solche Pannen künftig zu vermeiden. Es bleibe richtig, dass Reiserückkehrer auch aus dem ganzen Bundesgebiet nahe der Grenze getestet werden und Bayern dafür Testmöglichkeiten geschaffen habe. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte die Panne eingeräumt und den Fehler bedauert. Demnach haben rund 44 000 Reiserückkehrer noch kein Ergebnis von Corona-Tests bekommen, die zum Großteil bei den Ende Juli eingerichteten Stationen an grenznahen Raststätten gemacht worden waren. Hintergrund für die Verzögerungen ist demnach vor allem, dass der Abgleich von Laboruntersuchung und Formularen per Hand abläuft. Zudem war die Nachfrage größer als erwartet. Unter den noch nicht übermittelten Ergebnissen waren Hunderte positive Befunde. (dpa)

Deutschland

14.08. 14:19

BayernLB will insgesamt 800 Stellen abbauen

Die unter Corona-Pandemie, Niedrigzinsen und den Kosten der Bankenregulierung leidende BayernLB will insgesamt 800 Stellen abbauen. Zusätzlich zu den bereits 2019 angekündigten 400 Stellenstreichungen sollen weitere Kürzungen in vergleichbarer Größenordnung kommen, wie die Bank am Freitag mitteilte. Betriebsbedingte Kündigungen wird es demnach aber nicht geben, der Abbau soll sozialverträglich über die Bühne gehen. «Wir werden das im Lauf des zweiten Halbjahrs in Absprache mit den Personalvertretern finalisieren», sagte Finanzvorstand Markus Wiegelmann. Damit wird ein beträchtlicher Anteil der 3000 Stellen in der BayernLB-Kernbank wegfallen. Grund ist der 2019 beschlossene Umbau der Landesbank, unter anderem werden die Aktivitäten am Kapitalmarkt reduziert. Die Landesbank ist zu drei Vierteln in bayerischem Staatsbesitz, ein Viertel gehört den bayerischen Sparkassen. Im ersten Halbjahr schrumpfte das Vorsteuerergebnis des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte auf 158 Millionen Euro. Allerdings konnte die Landesbank ungeachtet der Dauerniedrigzinsen ihren Zinsüberschuss leicht und den Provisionsüberschuss sogar ziemlich kräftig steigern. Beides zusammen belief sich auf eine gute Milliarde Euro. «Operativ sind wir gut und stabil unterwegs», sagte Wiegelmann. (dpa)

Bayern

14.08. 12:47

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 526 positive Fälle (+ 14 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 13.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim). Die gute Nachricht des Tages: 469 Personen (+ 2 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Kelheim

14.08. 12:04

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt  

Im  Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Aktuell sind damit zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl* der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 423. 

* Als „genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden. Die Gesamtzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene (19) und genesene (402) Personen.

Neumarkt

14.08. 09:45

Corona bewahrt Deutschland vor Klima-Strafe

Corona könnte die Bundesregierung vor millionenschweren Klima-Strafen bewahren. Hintergrund ist, dass Deutschland in Bereichen wie Verkehr, Heizung und Landwirtschaft mehr Treibhausgase ausstößt, als die EU vorsieht. Als Ausgleich müssten wir Verschmutzungsrechte von sauberen Staaten kaufen. Fachleute haben nun errechnet, dass das dieses Jahr nicht nötig ist. Eingeplant waren dafür 300 Millionen Euro.

Deutschland

14.08. 09:19

Zahl der Neuinfektionen steigt weiter

Die Zahl der bekannten Corona-Neuinfektionen ist noch einmal leicht gestiegen - auf fast 1450. Das hat das Robert-Koch-Institut mitgeteilt. Höher lag der Wert zuletzt Anfang Mai. Experten sind besorgt, weil sich seit Ende Juli wieder mehr Menschen mit dem Virus anstecken. Werden es zu viele, kommen die Gesundheitsämter womöglich nicht mehr hinterher.

Deutschland

14.08. 09:17

Politologin: Huml für Panne um Corona-Tests verantwortlich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hätte angesichts der Panne um Corona-Tests an der Grenze zu Bayern nach Ansicht der Politologin Ursula Münch ihren Posten abgeben müssen. «Meines Erachtens hätte Söder sehr viel Anlass gehabt, dass Rücktrittsangebot der Ministerin entgegenzunehmen, weil da im Ressort wirklich vieles schief gelaufen ist und dafür ist eine Ressortchefin verantwortlich», sagte die Direktorin der Akademie für Politische Bildung im oberbayerischen Tutzing dem Bayerischen Rundfunk.

Die Politologin sieht mehrere Gründe, weswegen Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dennoch an Huml festhält. So nehme die Ministerin innerhalb der CSU eine wichtige Rolle als stellvertretende Parteivorsitzende ein. Zudem wäre es problematisch, mitten in der Corona-Krise das Ministeramt neu besetzen zu müssen. Söder hoffe nun, dass der mahnende Blick genüge. «Aber da kann man durchaus Zweifel haben.»

Münch sieht durch den Vorfall überdies Söders Image beschädigt. Durch die Test-Panne sei die öffentliche Verunsicherung sicherlich jetzt noch größer, sagte sie dem BR. «Also wenn gar nichts gemacht worden wäre, dann wäre das genauso misslich von der gesundheitlichen Wirkung, aber jetzt kommt die Verunsicherung dazu und natürlich dieses Lautsprecherische.»

Bayern

14.08. 08:45

Ab 1.9. dürfen Kinder mit leichtem Schnupfen und ohne Fieber in die Kita

Familienministerin Trautner stellt aktualisierten Rahmen-Hygieneplan vor: „Unser Drei-Stufen-Plan sorgt dafür, dass Betretungsverbote künftig möglichst vermieden werden können oder nur lokal greifen müssen“

Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres zum 1. September 2020 dürfen Kinder mit milden Krankheitszeichen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentlichem Husten in die Kindertageseinrichtung (Kita) gehen, solange die Zahl der Corona-Infektionen einen bestimmten Wert nicht überschreitet. Kinder mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall müssen hingegen zu Hause bleiben. Darauf haben sich das Bayerische Gesundheitsministerium und das Bayerische Familienministerium verständigt. Grundlage dafür sind Leitlinien, die Ärztinnen und Ärzte sowie Infektionsschutzexperten unter Leitung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) entwickelt haben und die in den aktualisierten „Rahmen-Hygieneplan Corona für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten“ eingeflossen sind.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner erklärte: „Die Betretungsverbote während der Hochphase der Corona-Pandemie haben die Eltern und Kinder vor große organisatorische Herausforderungen gestellt. Die vergangenen Wochen haben uns ganz deutlich vor Augen geführt, wie wichtig Kitas für die frühe Bildung der Kinder sind. Das pädagogische Personal leistet hier hervorragende Arbeit. Viele Familien wissen dies nun umso mehr zu schätzen. Denn die Kitas unterstützen die Familien auch bei der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienleben. Das derzeitige Infektionsgeschehen lässt es nun zu, allen Familien zum Start des neuen Kitajahres wieder einen strukturierten und planbaren Alltag zu ermöglichen.“

Dafür hat das Expertenteam einen Drei-Stufen-Plan entworfen, der für Kitas, Eltern und Kinder klare Regeln schafft. „Unser Drei-Stufen-Plan sorgt dafür, dass Betretungsverbote künftig möglichst vermieden werden können oder nur lokal greifen müssen. Wichtig ist hierbei aber auch die Verantwortung der Eltern, mit einem rücksichtsvollen Umgang auch die Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas zu schützen“, so Trautner.

Der Plan sieht je nach Infektionslage in einem Landkreis oder in einer Stadt unterschiedliche Maßnahmen in den Kindertageseinrichtungen vor. Die Stufen sollen sich dabei nach dem in Bayern geltenden Corona-Warnsystem richten, die konkrete Entscheidung obliegt aber dem zuständigen Gesundheitsamt. Somit gilt Stufe eins zum Beispiel bei weniger als 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz); Stufe zwei greift bei 35 bis 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner; liegt der Inzidenzwert über 50, ist Stufe drei erreicht.

Dem Konzept zufolge dürfen Kinder mit leichten Erkältungssymptomen ohne Fieber und ohne Kontakt zu Corona-Infizierten in den Stufen eins und zwei weiterhin ihre Kindertagesstätte besuchen. In Stufe drei ist dies nur möglich, wenn ein negativer Corona-Test (PCR-Test) vorgelegt wird. Darüber hinaus sieht das Konzept zum Beispiel abgestufte Regelungen für die Einteilung von Gruppen vor. Kinder bis sechs Jahre müssen keine Maske tragen. Bei Erreichen der Stufen zwei und drei ist eine Mund-Nasen-Bedeckung für das Kita-Personal notwendig.

In vom Corona-Virus stark betroffenen Gebieten bleibt eine teilweise Schließung der Einrichtung grundsätzlich möglich. Trautner bekräftigte aber: „Eine lokale Schließung von Einrichtungen kommt nur als letzte Möglichkeit in Betracht. Wir wissen, wie wichtig die Betreuung für erwerbstätige Eltern ist. Und Kinder brauchen andere Kinder für eine gesunde Entwicklung. Das liegt mir sehr am Herzen.“

Der „Rahmen-Hygieneplan Corona für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten“ ist in der ab 1. September gültigen Fassung abrufbar unter: https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/infektionsschutz_rahmen-hygieneplan_kindertagesbetreuung.pdf.

Bayern

14.08. 06:22

GB verschärft Quarantänepflicht

Großbritannien verschärft wieder seine Quarantänepflicht. Betroffen sind Reisende aus Frankreich und den Niederlanden. Der britische Verkehrsminister sagte, man habe so hart daran gearbeitet, die Zahlen zu senken, da könne man es sich nicht leisten, neue Fälle zu importieren. Nun müssen sich Hunderttausende Briten voraussichtlich nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub in Quarantäne begeben.

WELT

14.08. 05:37

«Miss Germany» hat ein ungewöhnliches Jahr

Vor sechs Monaten hat sie den Wettbewerb «Miss Germany» gewonnen: Leonie von Hase (35) aus Kiel ist die bislang älteste Siegerin und die erste Mutter mit dem Titel. Doch schon wenige Wochen nach der Verleihung der Krone am 15. Februar im Europa-Park Rust veränderte die Corona-Pandemie das Leben in Deutschland - und damit auch die Aufgaben einer «Miss Germany». «Von heute auf morgen war die Handbremse gezogen», sagte von Haase zur Halbzeit ihrer Amtszeit. «Das fand ich schon sehr schade.» Doch sie habe nach anderen Wegen gesucht, um für Frauen etwas zu verändern, «neues, unkonventionelles Leitbild» zu sein.

Den Fokus ihrer Arbeit legte sie auf Instagram. «Ich habe sehr viel mehr digitale Auftritte», berichtet von Hase. 200 Termine im Jahr hatte eine «Miss Germany» früher im Schnitt. Bei ihr waren es eigenen Angaben zufolge coronabedingt bislang höchstens zehn.

Das neue Konzept für den Wettbewerb «Miss Germany» hat sich nach Ansicht der Veranstalter bewährt und soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. «Miss Germany ist kein Schönheitswettbewerb mehr, sondern zelebriert Diversität durch Persönlichkeit», sagte Organisator Max Klemmer.

In diesem Jahr setzte der Veranstalter erstmals sein neues Konzept um. Aus dem klassischen Schönheitswettbewerb der vergangenen Jahre sollte eine moderne Persönlichkeitsschau werden. Vorstellungsrunden in Bikini oder anderer Bademode sind vorbei. Die Jury bestand zudem erstmals komplett aus Frauen.

Deutschland

14.08. 05:33

Schulen sollen digitaler werden

Die Corona-Pandemie hat gezeigt: In Sachen Digitalisierung hinkt Deutschland hinterher. Deswegen soll es jetzt in Sachen Internet und Schule einen kräftigen Schub nach vorne geben. Das haben unter anderem Kanzlerin Merkel und
Bundesbildungsministerin Karliczek am Abend beschlossen. Schulen sollen schnelleres Internet bekommen und Lehrer mit Laptops oder Tablets ausgestattet werden.

Deutschland

14.08. 04:53

Trikot-Vorstellung nur online

Fußball-Zweitligist Jahn Regensburg stellt heute das Trikot für die neue Saison vor. Wegen Corona gibt es keinen öffentlichen Termin, sondern ein Internet-Video. Ab 17 Uhr ist es online, dann präsentierten der Jahn und Hauptsponsor NETTO die neuen Spieler-Trikots. Sie gehen auch bald in den Verkauf, zum Beispiel über den Jahn-Fanshop.

Regensburg Stadt

14.08. 04:53

Regierung der Oberpfalz unterstützt Handwerker

Das ostbayerische Handwerk braucht gerade wegen Corona dringend qualifizierte Fachkräfte. Die Regierung der Oberpfalz stellt daher in diesem Jahr über vier Millionen Euro für die Lehrlingsausbildung in der Region bereit. Mit dem Geld werden unter anderem Lehrgänge bei den Handwerkskammern und den Innungen bezahlt. Dadurch müssen Ausbildungsbetriebe keinen so hohen Eigenanteil mehr leisten, wenn sie Lehrlinge auf Fortbildung schicken, so die Regierung der Oberpfalz.

Bayern

14.08. 04:51

Polizei holt Corona-Unterlagen aus Passauer Gesundheitsamt

Nach der schweren Panne bei Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer hat die Polizei Testunterlagen aus dem Passauer Gesundheitsamt geholt und nach München gebracht. Das bestätigte das Gesundheitsministerium am Donnerstag. Zuvor hatte die «Passauer Neue Presse» berichtet. Die Unterlagen stünden «in Zusammenhang mit den Testungen an der Autobahnraststätte Donautal Ost». Sie seien im Auftrag des Ministeriums abgeholt worden.

In München wurden die Dokumente nach Ministeriumsangaben eingescannt und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.

Es handle sich um Datenblätter und Laufzettel, mit denen vorliegende Testergebnisse abgeglichen werden sollten. «Auf diese Weise konnten an der Autobahnraststätte Donautal Ost (A 3) genommene Proben noch Personen zugeordnet werden, die über das Ergebnis nun unverzüglich informiert werden», teilte das Ministerium mit. Um wie viele Datensätze es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt. Die «PNP» hatte zuvor von 25 000 Unterlagen berichtet.

Niederbayern

14.08. 04:08

Bayern übt Schadensbegrenzung bei Corona-Testpanne

Die bayerische Staatsregierung treibt die Aufarbeitung der Panne bei den Corona-Tests von Urlaubsrückkehrern voran. Zehntausende Befunde müssen noch an die Betroffenen übermittelt werden, darunter auch positive. Dass Ministerpräsident Markus Söder an seiner Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) festhält, stößt bei der Opposition auf Kritik.

«Dass nach einem Skandal dieses Ausmaßes niemand persönliche Konsequenzen zieht, ist ein Armutszeugnis und schadet unserer politischen Kultur nachhaltig. Huml ist nach dem Test-Desaster als Gesundheitsministerin nicht mehr tragbar», erklärte FDP-Landeschef Daniel Föst. Der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Markus Rinderspacher (SPD), twitterte am Donnerstagabend: «Nun übernimmt ein Verwaltungsbeamter die politische Verantwortung für eine markante Verfehlung, die ihren Ausgangspunkt in der Sorgfaltslosigkeit der Staatsregierung hatte. Das ist Verantwortungskultur à la CSU».

Söder hatte am Donnerstag die Panne eingeräumt und den Fehler bedauert, der nun schnellstmöglich behoben werden solle. Er sprach Huml sein Vertrauen aus, die zweimal ihren Rücktritt angeboten habe. Andreas Zapf wurde hingegen als Leiter des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abgelöst und ins Ministerium versetzt.

Von der Junge Union Bayern kam erwartbar Lob: «Es zeugt von Charakter Fehler einzugestehen und sie anschließend auszubügeln», twitterte die CSU-Nachwuchsorganisation. «Bayern hat die richtige Strategie.»

Am Mittwoch hatte Huml erklärt, dass 44 000 Reiserückkehrer noch kein Ergebnis ihrer Corona-Tests bekommen hätten, die zum Großteil bei den Ende Juli eingerichteten Stationen an grenznahen Raststätten gemacht worden waren. Hintergrund für die Verzögerungen ist demnach vor allem, dass der Abgleich von Laboruntersuchung und Formularen händisch abläuft. Zudem war die Nachfrage größer als erwartet.

Unter den noch nicht übermittelten Testergebnissen waren auch Hunderte positive Befunde. Stand Donnerstagnachmittag hatte die Gesundheitsministerin von 908 identifizierten Betroffenen gesprochen, die seit dem Morgen kontaktiert würden. Zudem gebe es auch positive Ergebnisse, die noch nicht zugeordnet werden konnten. Möglicherweise seien darunter auch Dubletten - das müsse geprüft werden.

Völlig unklar sind nach wie vor die Fragen, wo die Infizierten im Moment wohnen und wie viele davon schon informiert sind. Ebenfalls konnte am Donnerstag niemand sagen, wo die Erkrankten im Urlaub waren und wo genau sie sich angesteckt haben.

Bayern

13.08. 19:08

Söder räumt Fehler beim Testen ein - Rücktritt von Huml abgelehnt

Bayerns Ministerpräsident Söder hat die Corona-Testpanne an bayerischen Autobahnen bedauert. An der Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerin Huml wolle er aber festhalten - die hatte ihren Rücktritt angeboten. Die Staatsregierung hatte gestern einräumen müssen, dass etwa 44.000 Getestete noch kein Ergebnis hätten. Von mehr als 1.000 positiven Tests seien gut 900 identifiziert und mittlerweile auch teils informiert worden.

Bayern

13.08. 18:00

Alle positiven Fälle dieser Woche in Zusammenhang mit Rückkehr aus dem Ausland

Rückkehrer aus dem Ausland – sie machen derzeit den Löwenanteil der Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen aus. Nachdem sich die Zahlen in den letzten Wochen auf recht niedrigem Niveau einpendelten, gab es in den letzten Tagen wieder etwas mehr positive Corona-Tests bei Menschen aus dem Landkreis.

Zwischen Dienstag und Donnerstag liefen beim Gesundheitsamt vier positive Testungen für den Landkreis Straubing-Bogen auf. Das ist zwar immer noch in einem überschaubaren Rahmen – ein Anstieg ist gleichwohl zu erkennen. Und alle positiven Fälle dieser Woche haben mit Rückkehrern aus dem (europäischen) Ausland zu tun, die dort zumeist auf Familienbesuch waren. Teilweise wurden diese bereits bei der Einreise nach Deutschland an den Teststationen abgestrichen, die Ergebnisse dann an das Gesundheitsamt Straubing-Bogen weitergeleitet.

Insgesamt sind im Landkreis Straubing-Bogen nach offiziellen Zahlen des LGL seit Beginn der Pandemie 570 Personen an Corona erkrankt, die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 4,97 (Stand 13.08., 8 Uhr). Als aktuell infiziert gelten fünf Personen.

Niederbayern

13.08. 17:09

Vier weitere Fälle 

Heute sind vier positive Befunde einer Infektion mit dem Coronavirus bekannt geworden. Die Personen wohnen in Schwarzenfeld. Die Gesamtzahl der Fälle im Landkreis steigt auf 523.

Schwandorf

13.08. 16:08

Söder spricht Huml sein Vertrauen aus

Nach der schweren Panne bei den Corona-Tests an bayerischen Autobahnen hat Bayerns Ministerpräsident Söder Gesundheitsministerin Huml sein Vertrauen ausgesprochen. Huml habe zweimal ihren Rücktritt angeboten. 900 positiv getestete Personen seien ermittelt und teils schon informiert worden, bei etwa 100 weiteren positiven Ergebnissen sei man noch dabei, die Daten abzugleichen, so Huml. Außerdem müssten noch tausende weitere Datensätze eingepflegt werden.

Bayern

13.08. 15:23

Grammer Amberg wegen Corona im Minus

Die Corona-Pandemie beschert dem Amberger Sitzhersteller Grammer einen Einbruch der Geschäftszahlen. Der Konzernumsatz sank in den ersten sechs Monaten um 30 Prozent auf 735 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag sogar mit 53 Millionen Euro im Minus. Allerdings sieht Grammer schon wieder Licht am Horizont: In China sind die Umsätze verglichen mit dem Vorjahr bereits gestiegen. Die Amberger beschäftigen weltweit 14.500 Mitarbeiter.

Oberpfalz

13.08. 14:20

Neue Coronavirus-Infektion bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt ist ein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden.

Aktuell ist damit eine mit dem Coronavirus infizierte Person bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 422.

Neumarkt

13.08. 13:09

Polizei Sulzbach-Rosenberg stoppt Badewillige

Weil die wegen Corona erlaubte Zahl an Badegästen im Waldbad erreicht war, wollten am Mittwoch Schüler und Student über den Zaun klettern. Sie hatten nur Pech, dass da gerade eine Polizeistreife vorbeifuhr. Im Anschluss an die Beobachtung wurden sie im Innenbereich durch die Beamten angehalten und aufgefordert, zu Kasse zu gehen. Dort hatten sie wegen der Auslastung des Bades auch kein Glück. Zum fehlenden Badespaß kommt nun noch eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Erschleichens von Leistungen. Die Beiden wurden nach Feststellung der Personalien des Bades verwiesen.

Oberpfalz

13.08. 12:47

Spahn bezeichnet Corona-Testpanne als "ärgerlich"

Bundesgesundheitsminister Spahn hat auf die massive Panne bei Corona-Tests in Bayern reagiert. Die sei "ärgerlich" und müsse schnell behoben werden. Entscheidend sei aber, dass Fehler transparent gemacht würden, so Spahn im ZDF. Nach offiziellen Angaben mussten 44.000 in Bayern getestete Urlauber auf ihre Ergebnisse warten. Darunter sind auch 900 Infizierte.

Deutschland

13.08. 10:56

Ministerium: 900 Corona-Infizierte sollen bis mittags Bescheid wissen

Nach der Test-Panne an bayerischen Autobahnen ist das bayerische Gesundheitsministerium weiter optimistisch, dass 900 positiv Getestete bis zum Donnerstagmittag über ihre Ergebnisse informiert werden. «Es wird telefoniert, die Menschen werden informiert», sagte ein Ministeriumssprecher. «Wir tun alles dafür, das umzusetzen, und sind zuversichtlich, dass wir das schaffen.»

Die Staatsregierung hatte am Mittwoch eingestehen müssen, dass die Verzögerungen bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen in Bayern deutlich dramatischere Ausmaße haben als bisher bekannt:

44 000 Reiserückkehrer, die im Ausland im Urlaub waren, warteten nach Tests an bayerischen Autobahnen noch auf ihre Ergebnisse, darunter auch 900 nachweislich positiv getestete. Wie viele davon aus dem Freistaat und wie viele aus dem übrigen Bundesgebiet kommen, war offen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) kündigte aber an, dass die Infizierten bis Donnerstagmittag informiert werden sollten.

Bayern

13.08. 10:42

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 512 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 12.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 467 Personen (+ 4 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 11 (Stand 12.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg2Langquaid0
Bad Abbach0Aiglsbach0
Kelheim0Attenhofen0
Mainburg4Elsendorf0
Neustadt a. d. Donau2Volkenschwand0
Painten0Saal a. d. Donau0
Riedenburg0Teugn0
Rohr i. NB0Biburg0
Essing0Kirchdorf0
Ihrlerstein0Siegenburg2
Hausen0Train1
Herrngiersdorf0Wildenberg0

 

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von einzelnen aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

Kelheim

13.08. 10:08

Prozession mit Mundschutz - Mariä Himmelfahrt in Zeiten von Corona

Die Katholiken vor allem im Süden Bayerns begehen an diesem Samstag den traditionsreichen Feiertag Mariä Himmelfahrt. Wegen der Corona-Krise ist in diesem Jahr dabei allerdings einiges anders: So sind im schwäbischen Wallfahrtsort Maria Vesperbild, wo normalerweise Tausende an einer Lichterprozession teilnehmen, nur 500 Teilnehmer erlaubt. «Durch Bodenmarkierungen werden die Abstände klar geregelt», teilt der Wallfahrtsort auf seiner Homepage mit. «Während der Prozession muss Mundschutz getragen werden.»

Verzichten wollte der Ort auf die Veranstaltung mit dem Passauer Bischof Stefan Oster als Gast aber nicht: «Die "schwäbische Hauptstadt Mariens" möchte gerade in Zeiten der Corona-Pandemie den Menschen durch Gebet und Gottesdienst Mut und Zuversicht schenken. Hat sich doch gerade in Notzeiten Maria immer als eine mächtige Helferin und sichere Zuflucht erwiesen.»

Typisch für diesen Feiertag, an dem Gläubige an die Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel erinnern, sind auch Kräuterweihen, bei denen zu Sträußen gebundene Heilpflanzen, Kräuter und Getreideähren gesegnet werden, die Gläubige zum Gottesdienst mitbringen. Der Brauch geht laut Erzbistum München und Freising auf eine Erzählung des Mönches Johannes von Damaskus zurück, nach der das Grab Marias «wundersamer Kräuterduft» erfüllte. Auch aus dem 14. Jahrhundert ist eine Legende überliefert, wonach die Grabtücher Marias «gleich Balsam und der Blume der Lilien» dufteten.

An Mariä Himmelfahrt präsentiert sich der Freistaat zweigeteilt: In 1704 überwiegend katholischen Gemeinden Bayerns herrscht Feiertagsruhe. Kein gesetzlicher Feiertag ist das Kirchenfest dagegen in rund 352 evangelisch geprägten Kommunen im Norden des Freistaats, insbesondere in Mittel- und Oberfranken. In diesem Jahr wiegt der Unterschied allerdings nicht ganz so schwer, fällt der Feiertag doch auf einen Samstag. Grundlage für die Einteilung ist laut Feiertagsgesetz die letzte Volkszählung von 2011. Beim nächsten Zensus, der 2021 stattfinden sollte, wegen Corona aber verschoben wurde, könnten sich die Zahlen also ändern. Schließlich treten jedes Jahr Tausende Menschen aus der Kirche aus.

In Oberbayern und Niederbayern ist der 15. August derzeit überall Feiertag, da dort in allen Gemeinden zum Zeitpunkt des letzten Zensus die Zahl der Katholiken überwog. Auch in der Oberpfalz (96 Prozent der Gemeinden überwiegend katholisch), in Schwaben (95,3 Prozent) sowie in Unterfranken (87,0 Prozent) ist das am 15. August zumindest für die meisten Bürgerinnen und Bürger so.

In den meisten Gemeinden der evangelisch geprägten Regierungsbezirke Oberfranken und Mittelfranken ist Mariä Himmelfahrt dagegen kein Feiertag, dort sind nur 46,3 Prozent beziehungsweise 18,1 Prozent der Gemeinden mehrheitlich katholisch. In fünf der acht bayerischen Großstädte ist Mariä Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag: in München, Augsburg, Würzburg, Regensburg und Ingolstadt - aber nicht in Nürnberg, Fürth und Erlangen.

Viele Kirchen - allein im Erzbistum München und Freising rund hundert - feiern an diesem Tag auch ihr Patrozinium, die Schutzherrschaft eines Patrons oder einer Patronin. Das ist an Mariä Himmelfahrt die Gottesmutter. Erzbischof Kardinal Reinhard Marx feiert um 11 Uhr einen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Eich in Planegg bei München. Wer daran teilnehmen will, muss sich in Pandemie-Zeiten vorher telefonisch anmelden. Die Plätze sind begrenzt.

 

Bayern

13.08. 08:18

Höchster Stand an Corona Neuinfektion seit langem

Die Zahl der Corona Neuinfektionen ist in Deutschland auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts meldeten die Gesundheitsämter bis um Abend 1445 neue Infektionen innerhalb eines Tages. Im Kanzleramt steht heute die Lage an den Schulen im Mittelpunkt. Kanzlerin Merkel, SPD Chefin Esken, Bildungsministerin Karliczek und mehrere Kultusminister aus den Ländern treffen sich zu einem informellen Austausch.

Deutschland

13.08. 08:16

Bayerisches Rotes Kreuz verteidigt sich nach Panne bei Corona-Tests

Nach der Panne bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen kritisiert das Bayerische Rote Kreuz (BRK) die Behörden. Die bayerischen Hilfsorganisationen seien vom Freistaat beauftragt worden, innerhalb eines Tages fünf Teststationen zu errichten. Dabei hätten sie sich an den Vorgaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der Gesundheitsämter orientiert. «Da das LGL sich nicht in der Lage gesehen hat, in dieser kurzen Zeit eine entsprechende Software zur Verfügung zu stellen, mussten die Reisenden händisch mit Formularen erfasst werden», hieß es in einer Mitteilung.

Am Mittwochnachmittag hatte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München bekanntgegeben, dass 44 000 Reiserückkehrer nach Tests in Bayern noch kein Ergebnis bekommen hätten, darunter 900 nachweislich Infizierte. Letztere sollten bis Donnerstagmittag Informationen über ihren Befund bekommen. Grund für die Verzögerungen seien vor allem Probleme bei der händischen Übertragung von Daten und eine unerwartet hohe Nutzung des Angebots, erklärte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Andreas Zapf.

Das BRK wies «Andeutungen zurück, die darauf schließen lassen, dass die Hilfsorganisationen eine (Teil-)Schuld an dieser Problematik haben». Es sei bedauerlich, dass der «schweißtreibende Einsatz der Ehrenamtlichen» in ein negatives Licht gerückt werde, sagte ein Sprecher.

Bayern

13.08. 08:15

Panne bei Corona-Tests mit 900 Infizierten - Söder sagt Reise ab

Wegen massiver Verzögerungen bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen in Bayern warten Zehntausende Menschen auf ihr Testergebnis. Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder hat aus der am Mittwoch bekanntgewordenen Panne Konsequenzen gezogen und einen für Donnerstag und Freitag geplanten Besuch an der Nordsee abgesagt. «Bayern geht vor», schrieb Söder am Abend auf Twitter. Zuvor hatte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München eingestanden, dass rund 44 000 Reiserückkehrer noch kein Testergebnis bekommen haben, darunter auch 900 nachweislich mit Sars-CoV-2 Infizierte. Die Opposition übte scharfe Kritik und verlangte Aufklärung.

Huml sagte, die positiv Getesteten sollten bis Donnerstagmittag ihr Ergebnis bekommen. Der Zeitverzug ärgere sie «massiv», sie bedauere das sehr. Es gebe eine «Übermittlungsproblematik», «da gibt es nichts schönzureden». Grund für die Verzögerungen seien vor allem Probleme bei der händischen Übertragung von Daten und eine unerwartet hohe Nutzung des Angebots, erklärte der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Andreas Zapf. Er sprach von einer «Panne». Manche Formulare von Getesteten seien unvollständig oder schwer leserlich ausgefüllt, zudem müssen sie mit den Codes von Rachenabstrichen abgeglichen werden.

Seit dem 25. Juli können sich Reisende bei der Ankunft an den Flughäfen München und Nürnberg testen lassen, seit Anfang August in Memmingen. Zunächst war das Angebot freiwillig. Für Urlauber aus Risikogebieten greift seit Samstag bundesweit eine Testpflicht.

Darüber hinaus hatte die Staatsregierung seit Ende Juli Teststationen an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg sowie an den Autobahnraststätten Hochfelln-Nord (A8), Inntal-Ost (A93) und Donautal-Ost (A3) einrichten lassen. Diese wurden zunächst von Hilfsorganisationen betrieben. Seit dieser Woche übernehmen nach und nach private Anbieter den Betrieb. Damit soll auch die Datenübertragung an allen Stellen digitalisiert werden.

Söder hatte erst am Montag betont, dass Bayern das einzige Bundesland mit einem solchen Angebot sei, aber Menschen aus allen Regionen der Bundesrepublik sich hier testen lassen könnten. Rund 85 000 solcher Tests wurden nach Angaben von Huml bislang insgesamt gemacht. Die Übertragungsprobleme beträfen aber nur die Raststätten und Bahnhöfe, wo insgesamt knapp 60 000 Menschen getestet worden seien.

Wie viele von ihnen aus welchem Land ankamen und wo sie wohnen, war zunächst unklar.

Huml betonte, dass Rückkehrer aus festgelegten Risikogebieten, die noch auf ihr Ergebnis warten, in Quarantäne bleiben müssen. Man habe zudem keine Erkenntnisse, dass Ergebnisse verloren gegangen seien.

Wie viele der 900 positiv Getesteten aus Bayern und wie viele aus dem übrigen Bundesgebiet kommen, konnten Huml und Zapf nicht sagen. Die Gesundheitsministerin verwies lediglich auf eine Stichprobe aus den vergangenen Wochen - da waren 40 Prozent der Tests von Menschen aus Bayern. Die meisten Infizierten seien an der A3 bei Passau festgestellt worden, sagte Zapf. Genaue Zahlen nannte er nicht.

Söder nannte den «Fehler» bei den Testzentren «sehr, sehr ärgerlich». «Das muss sofort behoben werden und darf nicht mehr passieren. Alle Strukturen sind umgehend zu überprüfen», verlangte der CSU-Politiker. Der Regierungschef war dem Vernehmen nach schon öfter unzufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement des Gesundheitsministeriums gewesen.

Söder hätte am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit seinem schleswig-holsteinischen Kollegen Daniel Günther (CDU) unter anderem eine Wattwanderung unternehmen wollen. Zudem war eine Schifffahrt der beiden Unions-Politiker zu Seehundbänken in der Nordsee geplant.

Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann hatte den Vorfall als «eklatantes Regierungsversagen» bezeichnet. «Das ist eine Schocknachricht für Deutschland und kratzt am Nimbus des selbstgefälligen Krisenmanagers Söder», erklärte er am Mittwochabend - vor Söders Reise-Absage. Der Regierungschef müsse umgehend dafür sorgen, dass das Handeln seiner Ministerinnen und Minister mit seinen wortgewaltigen Ankündigungen Schritt hält, so Hartmann. «Sonst muss man an dieser Stelle festhalten: Söder kann Krise nicht.»

FDP-Fraktionschef Martin Hagen twitterte: «Desolate Bilanz: Zwei Drittel der Corona-Tests von Reiserückkehrern in Bayern wurden vertrödelt oder verschlampt». Zunehmend bekomme Söders Inszenierung als Corona-Musterschüler Risse. Diesmal könne die CSU das «Versagen der Regierung» nicht auf den kleinen Koalitionspartner, die Freien Wähler, schieben. Die Tests für Reiserückkehrer an Autobahnen und Hauptbahnhöfen hatte Söder angeschoben. Fachlich zuständig ist Huml.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Markus Rinderspacher schrieb: «Dieses Versagen erfordert Aufklärung.» Die Administration habe geschlampt. «Wie kann das passieren? Wer steht politisch dafür gerade?»

Bayern

13.08. 06:08

Merkel informiert sich über Lage an den Schulen

Die Lage an den Schulen in der Corona-Pandemie ist heute Thema eines Treffens im Kanzleramt in Berlin. Daran teilnehmen werden unter anderem Bundeskanzlerin Merkel, SPD-Chefin Esken und mehrere Kultusminister aus den Ländern. Es geht um die Herausforderungen in den Schulen in der Corona-Krise. Es soll über neue Unterrichtskonzepte, Digitalisierung und finanzielle Unterstützung vom Bund gesprochen werden.

Deutschland

13.08. 06:06

Polizei kontrolliert Maskenpflicht

Die Polizei in Bayern will heute verstärkt kontrollieren, ob die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln eingehalten wird. Grund sind die steigenden Corona-Zahlen. Durch die Aktion sollen die Menschen für die Tragepflicht von Mund-Nase-Bedeckungen im ÖPNV sensibilisiert werden. Kontrolliert wird von morgens bis spät abends in Zügen, Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen.

Bayern

12.08. 18:32

Bund stützt TUI 

Der Reisekonzern Tui bekommt weitere staatliche Milliardenhilfe. Dadurch will der Bund auch den Beschäftigten eine Perspektive geben. Sinn der Maßnahme sei es, dem Unternehmen durch die Corona-Krise zu helfen, heißt es aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Dafür werde der bereits bestehende Kredit über 1,8 Milliarden Euro um gut eine weitere Milliarde aufgestockt.

Deutschland

12.08. 18:01

Auch RKi hält Impfstoff noch 2020 für möglich

Russland hat schon einen Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen, begleitet von viel Kritik am Prozedere. Doch nun hält auch das Robert-Koch-Institut für möglich, dass noch in diesem Jahr ein Impfstoff zur Verfügung steht. Wenn ein wirksames Mittel da sei, müsse es eine bundesweite Impfkampagne geben, heißt es in einem Positionspapier des RKI. Das Institut hatte zuvor 1.226 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet und damit den höchsten Wert seit Anfang Mai.

Deutschland

12.08. 17:26

Zehntausende warten nach Corona-Test in Bayern auf Ergebnis

Zehntausende Reiserückkehrer warten nach Corona-Tests in Bayern noch auf das Ergebnis, darunter auch 900 nachweislich positiv getestete. Etwa 44 000 Befunde seien noch nicht übermittelt worden, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Mittwoch in München. Die positiv Getesteten sollten bis Donnerstagmittag ihre Ergebnis bekommen. Der Zeitverzug ärgere sie «massiv», sagte Huml, sie bedauere das sehr. Es gebe eine «Übermittlungsproblematik», «da gibt es nichts schönzureden». An den Stationen seien Menschen aus ganz Deutschland getestet worden. Angaben, wie lange die Menschen bereits warten, konnte Huml nicht machen.

Bayern

12.08. 16:08

Urlaubsrückkehr mit Corona

Im Landkreis Regen gibt es einen neuen Coronafall. Ein Mann aus dem Altlandkreis Viechtach infizierte sich bei einer Urlaubsreise nach Kroatien mit dem Virus. Nachdem das Testergebnis eines Reisebegleiters aus einem Nachbarlandkreis positiv war, ging der Mann, der keine Krankheitsanzeichen zeigte, am Montag zu seinem Hausarzt. Zuvor hatte er den Coronaverdacht in der Praxis angemeldet, so dass sein Test unter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen abgehalten werden konnte. Bereits heute Vormittag bestätigte das Labor den Verdacht. Der Mann ist der 201. offiziell erkrankte Landkreisbürger. Er befindet sich in Quarantäne. 

Niederbayern

12.08. 15:28

Gericht: Konservenfabrik in Mamming darf wieder produzieren

Die Konservenfabrik in Mamming, in der in den vergangenen Tagen zahlreiche Mitarbeiter positiv auf Corona-Infektionen getestet worden waren, darf wieder produzieren. Das Verwaltungsgericht Regensburg gab einem Eilantrag des Betreibers statt, wie es am Mittwoch mitteilte. Die vom Landratsamt Dingolfing-Landau mit Bescheid vom 4. August verfügte Betriebsstilllegung sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verhältnismäßig, entschied die 14. Kammer des Gerichts.

Landrat Werner Bumeder (CSU) zeigte sich besorgt über die Gerichtsentscheidung: «Angesichts der weiterhin hohen und sogar noch gestiegenen Infektionszahlen würde ich die Verantwortung für eine Wiederaufnahme des Betriebs ohne Testat der Fachleute nicht übernehmen», teilte er mit.

Niederbayern

12.08. 14:15

Sozialverband fordert Corona-Abgabe für Reiche

In der Corona-Krise sollen Reiche nach dem Willen des Sozialverbandes VdK zu einer Einmalzahlung verpflichtet werden. VdK-Präsidentin Verena Bentele forderte am Mittwoch in München eine «einmalige Vermögensabgabe» von reichen Privatpersonen und wohlhabenden Unternehmen. «Der Staat hat hohe Schulden aufgenommen. Nun müssen die Kosten der Krise gerecht verteilt werden.»

Nur Menschen und Betriebe mit großem Vermögen sollen ihrem Vorschlag zufolge herangezogen werden - und es soll ein Freibetrag von einer Million Euro gelten. «Nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung wäre von der Vermögensabgabe betroffen. Doch der Effekt wäre enorm, wir sprechen von zusätzlichen Steuereinnahmen im Milliardenbereich», sagte Bentele. Die Corona-Schulden dürften auf keinen Fall zu Kürzungen im Sozialbereich führen. «Das würde die soziale Ungleichheit weiter vorantreiben und den sozialen Frieden gefährden.»

Deutschland

12.08. 13:16

Zahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen bei null

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Eine Person wurde als genesen gemeldet.

Zum ersten Mal, seitdem die Pandemie den Landkreis Neumarkt i.d. OPf. erreicht hat, ist damit derzeit aktuell keine mit dem Coronavirus infizierte Person bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 421.

Neumarkt

12.08. 13:00

Bayernweite Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV

Die Bayerische Polizei führt am Donnerstag, den 13. August 2020, eine bayernweite Schwerpunktaktion mit Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs durch.

In Bayern nutzen täglich Millionen von Pendlern, Touristen und Menschen jeden Alters den öffentlichen Nahverkehr. Die Züge, Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen sind damit Orte, an denen sich viele fremde Personen begegnen. Oft kann dabei kein Sicherheitsabstand eingehalten werden - man kommt sich zwangsläufig näher.

In Zeiten erneut angestiegener Corona-Fallzahlen ist daher im öffentlichen Personennahverkehr besonders wichtig, dass ein Mund-Nase-Schutz getragen wird, um Infektionen zu verhindern. Eine Alltagsmaske oder einen Schal vor Mund und Nase zu tragen, schützt die Mitmenschen, sich mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken. Natürlich hilft eine Maske nur dann, wenn sie korrekt über Mund und Nase getragen wird.

In Bayern ist dies im ÖPNV für alle Fahrgäste ab 6 Jahren verpflichtend vorgeschrieben. Ausnahmen sind nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest möglich. Verstöße können mit Bußgeld geahndet werden. Die Vollzugsbehörden sind gehalten, entsprechende Kontrollen durchzuführen.

Bayern

12.08. 11:30

Landkreis Cham leistet Amtshilfe bei Quarantäneunterbringung 

Im Landkreis Dingolfing-Landau stoßen die Gesundheitsbehörden mittlerweile bei der Quarantäneunterbringung von Saisonarbeitskräften an die Kapazitätsgrenze. Schwierig gestaltet sich insbesondere die Separierung von bisher negativ getesteten Kontaktpersonen.

Auf Bitten des Landkreises Dingolfing-Landau hat der Landkreis Cham daher einer Unterbringung von 26 Saisonarbeitskräften in der Gemeinde Arrach zugestimmt.

Bei dem betroffenen Personenkreis handelt es sich um Kontaktpersonen, die bereits mehrfach corona-negativ getestet wurden, die allerdings aufgrund der Inkubationszeit eine Quarantäne von bis zu 14 Tagen mit abschließendem Kontrolltest einhalten müssen. Die Einhaltung der Quarantänepflicht wird dabei durch einen Sicherheitsdienst gewährleistet. 

Die Unterbringung erfolgt in einer Pension in der Gemeinde Arrach, die auch schon bisher nicht für touristische Zwecke genutzt wurde, sondern zur Beherbergung von zeitlich befristet benötigten Arbeitskräften diente.

Die Gesundheitsämter Dingolfing-Landau und Cham arbeiten bei der Betreuung der Quarantänepflichtigen zusammen und stellen gemeinsam die Einhaltung des Hygienekonzepts sicher.

Die Gemeinde Arrach wurde informiert. Für die Bevölkerung besteht keinerlei Infektionsrisiko.

Cham

12.08. 11:29

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 510 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 11.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 463 Personen (+ 1 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 13 (Stand 11.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg1Langquaid0
Bad Abbach0Aiglsbach0
Kelheim0Attenhofen0
Mainburg4Elsendorf0
Neustadt a. d. Donau6Volkenschwand0
Painten0Saal a. d. Donau0
Riedenburg0Teugn0
Rohr i. NB0Biburg0
Essing0Kirchdorf0
Ihrlerstein0Siegenburg2
Hausen0Train0
Herrngiersdorf0Wildenberg0

 

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von einzelnen aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

Kelheim

12.08. 09:48

Spahn will kein Wettrennen um Corona-Impfstoff

Es gehe nicht darum, Erster zu sein. Das hat Bundesgesundheitsminister Spahn mit Blick auf die weltweit erste Corona-Impfstoff-Zulassung in Russland gesagt. Es sei wichtig, einen erprobten und damit auch sicheren Impfstoff zu haben, so Spahn. In Russland fehlen bisher größere Studien zu dem Impfstoff - dadurch könnten zum Beispiel unbekannte Nebenwirkungen auftreten.

WELT

12.08. 05:53

Reisewarnung für Teile Spaniens

Urlauber mit Ziel Spanien müssen sich gut informieren. Denn das Auswärtige Amt warnt wegen der Corona-Pandemie nun auch vor Reisen in die Hauptstadt Madrid und ins spanische Baskenland. Der Grund: in den Regionen gebe es wieder hohe Infektionszahlen. Bislang galten bereits drei spanische Provinzen als Risikogebiete, darunter Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und die Strände der Costa Brava.

WELT

12.08. 05:50

Aiwanger: Soziales Jahr soll Pflicht werden

Das Soziale Jahr sollte nach Ansicht von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zur Pflicht gemacht werden. Ein «attraktives, gut bezahltes soziales Jahr für alle» sei eine Lehre aus der Corona-Krise, sagte er der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwochausgabe).

Die Abschaffung der Wehrpflicht sei ein Fehler gewesen. So sei es in der Pandemie schwierig, ausreichend Kräfte für Corona-Teststationen zu bekommen. «Das wäre zu Zeiten der Wehrpflicht kein Problem gewesen. Da hätten wir früher eine Sanitätsstaffel der Bundeswehr hingeschickt oder eben Zivildienstleistende. Doch hier haben wir nicht mehr genug Reserven», kritisierte Aiwanger im Gespräch mit der Zeitung.

Bayern

12.08. 05:46

Schulbeginn in Nordrhein-Westfalen mit Maskenpflicht

Nach mehreren anderen Bundesländern beginnt nun auch in Nordrhein-Westfalen wieder die Schule. Ab heute wird im bevölkerungsreichsten Land wieder unterrichtet - und das mit einer Maskenpflicht für ältere Kinder auch in den
Klassenzimmern. Die Maskenpflicht gilt ab Klasse 5. Bei Verstößen gebe es keinen Bußgeldkatalog, so Staatssekretär Koch. Allerdings gebe es bei dauerhaften Verstößen, Möglichkeiten, Maskenverweigerer zu sanktionieren. Im schlimmsten Falle geht es nach Hause.

Deutschland

12.08. 05:44

Corona in Konservenfabrik Mamming - 75 Kontaktpersonen infiziert

Nach dem Corona-Ausbruch in der Konservenfabrik Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) ist auch bei 75 Kontaktpersonen das Virus nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt am Dienstagabend mit. Insgesamt seien rund 300 Kontaktpersonen nachgetestet worden. Am zweiten Produktionsstandort der Konservenfabrik in Simbach sollen am Mittwoch 40 Kontaktpersonen getestet werden.

In der Konservenfabrik im niederbayerischen Mamming waren mit Stand 4. August 166 von 600 Mitarbeitern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der gesamte Betrieb wurde vorübergehend stillgelegt, alle Beschäftigten in Quarantäne geschickt - ebenso wie 130 Mitarbeiter an zwei weiteren Standorten des Betriebs.

Nachdem zwischenzeitlich eine größere Anzahl der Positiv-Fälle als Genesene aus der Quarantäne entlassen wurde, befinden sich in der Gemeinde Mamming aktuell noch 190 Infizierte in Quarantäne, wie das Landratsamt am Dienstag weiter mitteilte.

Die Konservenfabrik dürfe ab Mittwoch die Produktion wieder aufnehmen. Das Verwaltungsgericht Regensburg habe einem entsprechenden Antrag der Betriebsleitung stattgegeben. Landrat Werner Bumeder (CSU) zeigte sich besorgt über die Entscheidung des Gerichtes: «Angesichts der weiterhin hohen und sogar noch gestiegenen Infektionszahlen würde ich die Verantwortung für eine Wiederaufnahme des Betriebs ohne Testat der Fachleute nicht übernehmen», teilte er mit.

Ende Juli hatte es auf einem Gemüsehof in Mamming einen Corona-Ausbruch gegeben.

Niederbayern

11.08. 19:09

Sachsen-Anhalts Regierungschef: Zuschauer schon zum Saisonstart

Möglichst schon zu Saisonbeginn im September sollen nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff Zuschauer bei Spielen im Profifußball wieder dabei sein. «Das Ziel sollte sein, dass wir mit dem Saisonstart allmählich den Zuschauerverkehr hinbekommen», sagte der CDU-Politiker am Dienstag der «Mitteldeutschen Zeitung» nach einer Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten.

Er schloss sich damit nicht der Entscheidung der Gesundheitsminister der Länder und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vom Vortag an. Sie hatten sich auch wegen der zuletzt wieder steigenden Zahlen der Corona-Infektionen gegen eine Teil-Rückkehr der Fans in die Stadien bis zum 31. Oktober vorerst ausgesprochen.  

Deutschland

11.08. 18:19

Reaktionen auf Russland-Impfstoff in Deutschland 

Das Bundesgesundheitsministerium hat zurückhaltend auf die Zulassung eines Corona-Impfstoffs in Russland reagiert. Zu Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Mittels seien keine Daten bekannt, sagte eine Sprecherin des Ministeriums dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt, sprach im Interview mit der Rheinischen Post von einem "hochriskanten Experiment am Menschen". Russland hatte heute als erste Nation einen Impfstoff zugelassen, der jedoch erst an wenigen Menschen erprobt wurde.

Deutschland

11.08. 17:07

Testpflicht für Erntehelfer und Saisonarbeiter 

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml verstärkt die Schutzmaßnahmen für Erntehelfer und Saisonarbeiter mit einer Corona-Testpflicht. Huml kündigte am Dienstag an: „In landwirtschaftlichen Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten dürfen ab sofort nur noch Personen beschäftigt werden, die zu Beginn ihrer Tätigkeit einen negativen Corona-Test vorlegen können. Damit wollen wir lokalen Hotspots vorbeugen und die Betriebe vor einer möglichen Schließung schützen. Ziel ist, dass es gar nicht erst zu Ausbrüchen in Betrieben kommt. Denn klar ist: Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität.“

Darüber hinaus sind die Betriebe ab sofort verpflichtet, ihre Saisonarbeitskräfte 14 Tage vor Beschäftigungsbeginn bei der Kreisverwaltungsbehörde mit Name, Unterbringungsort, Art und Dauer der Beschäftigung sowie Kontaktdaten anzumelden. Eine kurzfristigere Anmeldung ist nur in Ausnahmefällen möglich. Betrieben, die der Anzeige- und Testpflicht nicht nachkommen, drohen bis zu 25.000 Euro Strafe.

Bayern

11.08. 16:39

Zwei weitere Reiserückkehrer positiv auf Covid-19 getestet

Zwei junge Männer aus Cham kehrten in den letzten Tagen beschwerdefrei aus dem Kosovo zurück. Sie begaben sich in Quarantäne und meldeten sich vorschriftsmäßig.

Die gestern am Gesundheitsamt durchgeführten Tests wurden heute als positiv bestätigt. Beide wurden dem RKI-Empfehlungen entsprechen für 10 Tage zur Quarantäne verpflichtet. Relevante nachzuverfolgende Kontakte wurden nicht festgestellt.

Cham

11.08. 15:33

Stadt in Neuseeland im Lockdown

In Neuseelands größter Stadt Auckland ist wegen neuer Corona-Fälle ein vorübergehender Lockdown angeordnet worden. Nach mehr als 100 Tagen ohne Ansteckung in dem Pazifikstaat waren jetzt vier Fälle bei einer Familie gemeldet worden. Premierministerin Ardern sagte, bislang sei unklar, wo sich die Infizierten angesteckt hätten. Der Lockdown soll zunächst für drei Tage gelten.

WELT

11.08. 14:06

Keine Veränderung zum Vortag

Im Landkreis Neumarkt gab es heute im Vergleich zum Vortag keine Veränderung bei der Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus.

Aktuell ist damit eine mit dem Coronavirus infizierte Person bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 421.

Neumarkt

11.08. 13:45

Russland lässt Corona-Impfstoff zu

Russland hat als erstes Land einen Corona-Impfstoff zugelassen. Das teilte Präsident Putin mit. Eine seiner beiden Töchter habe sich auch schon impfen lassen. Medienberichten zufolge soll das Mittel ab Januar in Umlauf gebracht werden. Allerdings wurde das Präparat erst an wenigen Probanden getestet, Russland hat zudem keine Daten für eine unabhängige Bewertung veröffentlicht.

WELT

11.08. 12:36

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 508 positive Fälle (+ 1 im Vergleich zum Vortrag) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 10.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 462 Personen (+ 5 im Vergleich zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 12 (Stand 10.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

Neustadt an der Donau: 6              Mainburg: 3              Siegenburg: 2                   Abensberg: 1

Kelheim

11.08. 10:46

Kinomittelstand fürchtet wegen Corona um seine Existenz

Die mittelständischen Kinos in Deutschland bangen wegen Corona um ihre wirtschaftliche Zukunft. «Ohne staatliche Finanzhilfen kann ein großer Teil der deutschen Filmtheater die aktuelle Krise nicht überleben», teilten die Kinobetreiber am Dienstag mit. Durch die Schließung der Kinos Mitte März und die nur zögerliche Wiedereröffnung seit Mitte Mai verzeichneten alle Kinobetreiber massive Umsatzeinbrüche und befänden sich in einer teils dramatischen Liquiditätssituation. «Zahlreiche mittelständische und familiengeführte Filmtheaterunternehmen sehen deshalb ihr Lebenswerk bedroht», hieß es weiter.

In einem offenen Brief an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) fordern sie deshalb wirtschaftliche Hilfen sowie einen Kinogipfel. «Ohne die Unterstützung der Bundesregierung wird es in Deutschland bald keine Filme, keine Besucher und keine Kinos mehr geben», heißt es in dem Schreiben. Viele Arbeitsplätze seien bedroht. Zudem seien die Folgen für das kulturelle Leben und die Belebung der Innenstädte irreversibel. 

Der Brief wurde von 68 Unternehmen unterzeichnet, die nach eigenen Angaben deutschlandweit für rund 1300 Leinwände stehen und damit einen Marktanteil von 40 Prozent repräsentieren. Ähnlich wie der Kinogesamtmarkt rechnet auch der deutsche Kinomittelstand bis Jahresende mit einem Besucherrückgang zwischen 50 und 60 Prozent.

Deutschland

11.08. 06:57

Weltweit 20 Millionen Infizierte

Die Zahl der weltweit bestätigten Corona-Infektionen hat sich seit Ende Juni verdoppelt und ist insgesamt auf 20 Millionen gestiegen. Das geht aus Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore hervor.  Rund die Hälfte der
Corona-Infektionen entfällt laut den US-Forschern auf drei Länder: Die USA,Brasilien und Indien.  Aber auch in Russland, Südafrika und Mexiko breite sich das Virus weiter rasch aus, so die Forscher. Auch in Deutschland steigen die Zahlen erneut an. Zuletzt meldete das Robert-Koch-Institut 966 Corona-Infektionen binnen eines Tages. 
 

WELT

11.08. 05:24

Trotz Corona: Städte bereiten sich auf Weihnachtsmarktsaison vor

 

«Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein.» Mehr als zwei Millionen Menschen folgen dem Aufruf des Nürnberger Christkinds Jahr für Jahr. Auch Weihnachtsmärkte in anderen Städten sind Publikumsmagnete. Wie ist das in Corona-Zeiten?

 Trotz großer Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie bereiten sich Städte in Bayern auf die Weihnachtsmarktsaison vor. In Nürnberg soll der weltberühmte Christkindlesmarkt nach aktuellem Stand auch in diesem Jahr stattfinden, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. «Aber natürlich wissen wir noch nicht, wie er am Ende aussehen wird», sagte Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) versprach den Veranstaltern und Händlern Unterstützung. «Weihnachts- und Christkindlmärkte gehören in Bayern traditionell zur Vorweihnachtszeit. Sie sind ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen», sagte Aiwanger der Deutschen Presse-Agentur. «Gerade für den innerstädtischen Handel und die Gastronomie haben die Märkte aber auch eine wichtige Magnetwirkung und bringen Laufkundschaft.» 

Kleinere Märkte dürfen in Bayern seit dem 15. Juli wieder stattfinden. Das gilt laut Aiwanger auch für Christkindlmärkte. Was als kleiner Markt gilt, ist laut einem Ministeriumssprecher nicht genau definiert.

In der aktuellen Infektionsschutz-Verordnung seien Wochenmärkte und traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte genannt. «Daraus ergibt sich, dass solche "kleineren" Märkte wohl im Regelfall jedenfalls nicht mehr als 20 bis 30 Marktstände umfassen werden», erläuterte der Sprecher. Wichtig sei, wie viel Fläche im Einzelfall zur Verfügung steht. Und wie viele Stände dort so aufgebaut werden können, dass Besuchern de Abstand von 1,5 Metern möglich ist.

«Unsere bisherigen guten Erfahrungen in Gastronomie, Einzelhandel und bei kleinen Märkten haben gezeigt, dass mit Einhaltung der passenden Hygienekonzepte das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben stattfinden kann», sagte Aiwanger. «Händler, Gastronomen und Schausteller haben betriebswirtschaftlich verheerende Monate hinter sich.» Weihnachts- und Christkindlmärkte seien heuer für diese Branchen deshalb ein existenzieller Lichtblick, sagte der Minister. «Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass solche Märkte stattfinden können, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt.»

Der Nürnberger Wirtschaftsreferent Fraas sagte, die größte Herausforderung werde sein, die Besucherströme zu lenken. Dafür soll in Nürnberg eine Art Einbahnstraßensystem eingeführt werden, bei dem eine einheitliche Laufrichtung mit Hilfe von Pfeilen vorgegeben wird. Außerdem soll es Essen und Trinken nur zum Mitnehmen geben. 

Die Maßnahmen sollen zunächst beim diesjährigen Herbstmarkt getestet werden. «Wir fahren auf Sicht. Alles, was wir gerade planen, ist unter Vorbehalt», betonte Fraas. Ob der Christkindlesmarkt letztlich wie geplant stattfinden kann, hängt vor allem davon ab, wie sich die Infektionszahlen in den kommenden Monaten entwickeln.

Auch in München laufen die Planungen für den Christkindlmarkt auf dem Marienplatz. Ob und wie der Markt heuer stattfinden kann, sei aber noch unklar, sagte eine Sprecherin aus dem Wirtschaftsreferat. 

Die Stadt Augsburg entwickelt nach eigenen Angaben verschiedene Szenarien, um den Christkindlesmarkt sicher zu gestalten. Alle Ideen würden demnach darauf hinauslaufen, «dass die Stände auf möglichst viele Plätze in der Innenstadt verteilt werden», teilte ein Sprecher der Stadt mit.

Da bei den Glühweinständen auf dem Augsburger Rathausplatz die größten Menschenansammlungen erwartet werden, sei noch unklar, ob und wie viele Glühweinstände dort aufgebaut werden können. «Gegebenenfalls muss kurzfristig reagiert werden», so der Sprecher.

Bayern

10.08. 19:00

Spahn skeptisch zu Fußballspielen mit Fans

Bundesgesundheitsminister Spahn hält eine Rückkehr von Fans zu Spielen der Fußball-Bundesliga vorerst für unangebracht. "Tausende Zuschauer in den Stadien - das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen", erklärte der CDU-Politiker bei Twitter nach Beratungen mit den Länder-Gesundheitsministern. Das Konzept der Deutschen Fußball-Liga zur Rückkehr der Fans sei in der Theorie gut. Entscheidend sei in der Pandemie aber die Praxis im Alltag. Aus der Gesundheitsministerkonferenz verlautete, die Rückkehr der Fans habe keine Priorität.

Deutschland

10.08. 18:41

Polizist aus Franken nach Rede auf Corona-Demo in Kritik

Nach der Rede eines Polizisten auf einer Corona-Demonstration in Augsburg wird ein dienstrechtliches Fehlverhalten des Beamten geprüft. Die Polizei habe Videoaufnahmen der Demonstration sichergestellt, die nun gesichtet und bewertet werden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Montag. Während der Prüfung werde der Beamte nicht mehr als Führungskraft oder im Dienst mit Bürgerkontakt eingesetzt. 

Der Polizist nahm am Samstag am «Fest für Freiheit und Frieden» in Augsburg teil, auf dem Menschen gegen staatliche Maßnahmen zum Eindämmen des Corona-Virus protestierten. Ein Youtube-Video zeigt, wie der Beamte die Rede mit «Achtung, Achtung - hier spricht die Polizei!» beginnt und sich der applaudierenden Menge als Dienstgruppenleiter einer Polizeiinspektion vorstellt.

In der Rede wirft der Beamte der Politik und den «Leitmedien» unter anderem vor, Angst und Schrecken zu verbreiten. Deutschland habe sich in einen «Denunzianten-Staat» verwandelt, was ihn sehr bedrücke. Die Presse unterdrücke wesentliche Informationen - er bezeichnete sie daher als «Lückenpresse». Der Beamte forderte seine Kollegen auf, sich dem Protest anzuschließen. Die Gewerkschaft der Polizei bezeichnete den Vorfall als unglücklich. «Polizisten haben selbstverständlich ein Recht auf freie Meinungsäußerung, aber als Privatperson», sagte Peter Schall, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.

Bayern

10.08. 17:49

Corona-Infektionen in Griechenland steigen 

Griechenland hat nach gestiegenen Corona-Infektionszahlen umfangreiche Einschränkungen angeordnet. Ab sofort müssen alle Tavernen, Bars und Discos in zahlreichen Regionen des Landes, darunter auf Kreta, Santorin, Mykonos und anderen Urlaubsregionen um 24 Uhr schließen. Zudem muss jeder, der nach Griechenland einreist, ab dem 17. August einen negativen Coronatest vorlegen. Der darf nicht älter als 72 Stunden sein.

WELT

10.08. 16:38

Corona-Fallzahlen im Landkreis Straubing-Bogen auf niedrigem Level

Weiterhin auf niedrigem Level halten sich die aktuellen Corona-Fallzahlen im Landkreis Straubing-Bogen. In den letzten sieben Tagen gab es nur eine Neuinfizierung. Aktuell infiziert ist damit nur noch eine einstellige Personenzahl. Allerdings gibt es über diesen Wert keine offiziellen Statistiken. Seit Beginn der Pandemie gab es laut offiziellen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) insgesamt 567 Coronafälle im Landkreis. 29 davon endeten tödlich, wobei der letzte Todesfall bereits über zwei Monate zurückliegt.

Auch eine Kontaktpersonentestung von 30 Erntehelfern/Saisonarbeitern in der vergangenen Woche ergab durchgehend negative Testergebnisse.

Niederbayern

10.08. 15:52

Söder will mehr Testmöglichkeiten im Freistaat

Das größte Corona-Infektionsrisiko steckt im privaten Bereich. So schätzt Bayerns Ministerpräsident Söder die Lage ein. Die Gefahr gehe weniger von Betrieben oder vom öffentlichen Nahverkehr aus. Weiter kündigte Söder an, dass es im Freistaat in Kürze flächendeckend Corona-Testzentren geben soll. Und zwar in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt, insgesamt rund 100. Das beschloss das Kabinett.

Bayern

10.08. 14:20

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim - Korrektur !

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 507 positive Fälle (+ 2 im Vergleich zum 07.08.2020 registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 09.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 457 Personen (+ 4 im Vergleich zum 07.08.2020) zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 16 (Stand 09.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

Kelheim: 1      Mainburg: 5     Neustadt/Donau: 8    Siegenburg: 2

Kelheim

10.08. 13:28

Keine neue Coronavirus-Infektion im Landkreis 

Im Landkreis Neumarkt ist kein neuer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Fünf Personen wurden als genesen gemeldet.

Aktuell ist damit eine mit dem Coronavirus infizierte Person bestätigt. 

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 421

Neumarkt

10.08. 12:01

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Bisher sind insgesamt im Landkreis Kelheim 507 positive Fälle (+ 3 im Vergleich zum 07.08.2020) registriert und 34 Personen verstorben (Stand: Ablauf 09.08.2020, Quelle: Gesundheitsamt Kelheim).

Die gute Nachricht des Tages: 456 Personen (+ 3 im Vergleich zum 07.08.2020) zum Vortag) wurden seit Bekanntwerden des ersten Falls im Landkreis Kelheim am 09.03.2020 aus der häuslichen Quarantäne entlassen und gelten damit als genesen. D. h. ca. 90 % der bisher Infizierten sind bereits wieder gesund!

Die aktiven Corona-Fälle im Landkreis Kelheim belaufen sich auf insgesamt 15 (Stand 09.08.2020) und verteilen sich auf die Gemeinden wie folgt:

 

GemeindeAnzahl aktive FälleGemeindeAnzahl aktive Fälle
Abensberg0Langquaid0
Bad Abbach0Aiglsbach0
Kelheim1Attenhofen0
Mainburg4Elsendorf0
Neustadt a. d. Donau8Volkenschwand0
Painten0Saal a. d. Donau0
Riedenburg0Teugn0
Rohr i. NB0Biburg0
Essing0Kirchdorf0
Ihrlerstein0Siegenburg2
Hausen0Train0
Herrngiersdorf0Wildenberg0

 

Das Landratsamt Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von einzelnen aktiven Fällen in den Landkreis-Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im Landkreis Kelheim gibt.

In der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und der Ilmtalklinik GmbH, Krankenhaus Mainburg, werden alle Patienten einem Screening auf Symptome der Erkrankung Covid 19 unterzogen. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine PCR-Testung auf Sars-CoV-2. Die Behandlung wird dann unter den entsprechenden Isolationsbedingungen durchgeführt.

 

Kelheim

10.08. 11:51

Zwei weitere Reiserückkehrer im landkreis CHam positiv auf Corona getestet

 

Ein junges Ehepaar war in den frühen Morgenstunden am Mittwoch 05.08.20 beschwerdefrei von einem Familienurlaub im Kosovo zurückgekehrt. Noch am Vormittag des Ankunftstages ließen sie beim Hausarzt Abstriche durchführen und begaben sich vorschriftsmäßig in Quarantäne. Die positiven Ergebnisse wurden im Lauf des Freitags 07.08.20 dem Gesundheitsamt gemeldet. Es gibt nur zwei relevante Kontaktpersonen, die vom Gesundheitsamt bereits getestet und in Quarantäne geschickt wurden. Das beispielhafte, verantwortungsvolle Handeln der beiden Personen lässt annehmen, dass eine Gefährdung weiterer Personen ausgeschlossen werden kann.  

 

Überregional

10.08. 10:59

Schroeder nach «Querdenken»-Auftritt: «Pflicht eines Satirikers»

Der für seinen provokativen Auftritt auf der «Querdenken»-Demo in Stuttgart oft gelobte Kabarettist Florian Schroeder sieht sich vor allem in einer politischen Verantwortung. «Es ist die Pflicht eines Satirikers in dieser Zeit, genau so eine Aktion zu nutzen, um damit ein Stück Aufklärung zu betreiben», sagte Schroeder in einem Interview mit SWR3 am Montagmorgen. Sein Auftritt vor mehreren Hundert Kritikern der Corona-Auflagen am vergangenen Samstag sei eine einmalige Kunstaktion gewesen. 

Schroeder (40) war nach eigenen Angaben auf die Bühne der Auflagen-Kritiker gekommen, um «die Grenzen ihrer Meinungsfreiheit» auszutesten. Für seine ersten Äußerungen hatte er noch Applaus bekommen, wie ein Video zeigt, das Schroeder in seinem eigenen Youtube-Kanal verbreitete. Die Begeisterung des Publikums war allerdings schnell umgeschlagen, als sich Schroeder zunehmend deutlicher für das Tragen von Masken und das Einhalten von Abstand stark machte. 

«Ich wollte testen, ob die Verfechter der Meinungsfreiheit auch mit Meinungsfreiheit umgehen können», sagte Schroeder am Montag im SWR-Radio. Er zeigte sich optimistisch, trotz der Buhrufe auch einige Demonstranten oder andere Auflagenkritiker erreicht zu haben. «Es gibt in unserer Gesellschaft ganz viele, die nicht so ganz wissen, ob da vielleicht nicht doch etwas dran ist an diesen Verschwörungstheorien», sagte Schroeder. Aus dieser «Gruppe von Menschen, die auf der Kippe sind», habe er vielleicht den einen oder anderen überzeugen können.

Die Teilnehmer der Kundgebung in Stuttgart forderten am Samstag ein Ende der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, mit denen die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus reduziert werden soll. Die Veranstalter von «Querdenken 711» sprachen von 5000 Teilnehmern, die Polizei zählte mehrere Hundert. 

Deutschland

10.08. 10:18

Aiwanger: Bars und Clubs sollen mit Speise-Angebot wieder öffnen  

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will den 5000 Bars, Clubs, Discotheken und Kneipen in Bayern in der Corona-Krise eine Perspektive geben. Das Partyvolk weiche zunehmend in den öffentlichen Raum aus, Konflikte mit Anwohnern seien die Folge. «Wir müssen deshalb eine Abgrenzung finden, um eine Öffnung zu ermöglichen: Natürlich wird kein Disco- und Party-Betrieb möglich sein, aber es gibt Grenzbereiche, wo sich die eine oder andere Bar gutaufstellen kann, indem sie Speisen anbietet», sagte Aiwanger dem «Münchner Merkur» (Montag). Salzstangen und Erdnüsse als Speisen zu deklarieren, reiche eher nicht aus. Die Untergrenze zog Aiwanger bei Wurstsemmeln und Baguettes. «Es gibt Kneipen, die haben umdisponiert», sagte er der Zeitung. Aiwanger befürchtet vor allem im der bevorstehenden kälteren Jahreszeit einen Rückzug der Partyleute in private Räumlichkeiten. Dort könne der Staat Infektionsschutz nicht mehr durchsetzen. «Dann wird die Garage oder die leere Wohnung der Oma zum Partykeller umfunktioniert», sagte Aiwanger. «Wir müssen wirklich aufpassen, dass sich hier im Privaten kein ganz großes Infektionsrisiko ergibt», betonte der Minister. 

Bayern

10.08. 09:16

Lehrerpräsident: Maskenpflicht auch im Klassenzimmer unabdingbar

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hält eine Maskenpflicht in Klassenzimmern für unabdingbar, wenn der Unterricht in üblicher Weise vonstattengehen soll. «Wer vollen Unterrichtsbetrieb will, kommt an der Maskenpflicht nicht vorbei», sagte Meidinger der «Passauer Neuen Presse» (Montag). 

Weder Lehrer noch Schüler seien Fans der Maskenpflicht. «Aber das ist wohl das Opfer, das wir zumindest vorübergehend bringen müssen, um eine zweite Infektionswelle zu verhindern», betonte Meidinger. Er bezeichnete es als «aberwitzig», dass in Supermärkten, Zügen, Bussen, Gaststätten und bei Veranstaltungen Masken und Abstandsregelungen vorgeschrieben seien und an Schulen auf beides verzichtet werde. 

«Was derzeit in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, also da, wo der Schulbetrieb gestartet ist, an Hygieneschutzmaßnahmen vor Ort umgesetzt wird, reicht mit Sicherheit nicht aus, um den Wegfall der Abstandsregel in Klassenzimmern zu kompensieren», sagte er der Zeitung. Nordrhein-Westfalen gehe mit seiner beschränkten Maskenpflicht auch im Klassenzimmer den richtigen Weg. 

Das bayerische Kabinett diskutiert an Montag über eine mögliche Maskenpflicht auch in bayerischen Klassenzimmern. Ergebnisse der Debatte will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittag auf einer Pressekonferenz vorstellen. 

Deutschland

10.08. 07:15

Marburger-Bund-Chefin: Gefahr von Massenansteckungen in Stadien wäre real

Vor den Beratungen der Gesundheitsminister an diesem Montag hat der Ärzteverband "Marburger Bund" eindringlich vor grünem Licht für eine Fan-Rückkehr in die Fußballstadien gewarnt und das DFL-Konzept als "unrealistisch" kritisiert. "Die Gefahr von Massenansteckungen wäre real. Wenn wir Pech haben, sitzt ein Superspreader unter den Fans, und das Virus breitet sich wie ein Lauffeuer aus", s