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05.04. 18:43

Polizei-Bilanz zu Ausgangs-Beschränkungen

Die Menschen in Bayern haben sich am Wochenende nach Polizeiangaben weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten. Bei bestem Frühlingswetter zog es zwar Spaziergänger und Sportler an die frische Luft, die meisten waren aber alleine oder mit der Familie unterwegs. Die Polizei in München registrierte bei gut 9000 Kontrollen etwas mehr als 370 Verstöße. Ministerpräsident Söder appellierte in einer Videobotschaft erneut an die Bürger, durchzuhalten, um die bereits erreichten Erfolge nicht zu gefährden.
 

Die Grünen rufen derweil die Polizei dazu auf, bei den Kontrollen nicht über das Ziel hinauszuschießen. Die Innenpolitikerin Mihalic warnte im Redaktionsnetzwerk Deutschland vor einer Rückkehr zu obrigkeitsstaatlicher Verhaltensweisen. Etwa wenn Parkbesucher nach Hause gefahren werden, damit die Ordnungskräfte feststellen können, ob alle tatsächlich im selben Haushalt leben.

Bayern

05.04. 18:33

Corona-Tracking-Apps in Österreich
Als eine weitere Maßnahme zur Eindämmung des Virus wird in Deutschland auch über die Verwendung von Tracking-Apps diskutiert. Österreich will diese nun nutzen. Die Auswertung von Standortdaten werde eine ,wichtige Basis" dafür sein, dass die Menschen möglichst schnell wieder ihre Freiheit zurückbekommen, sagte Bundeskanzler Kurz der Nachrichtenagentur APA.

WELT

05.04. 18:27

 Landkreis Schwandorf: Drei weitere Corona-Tote

Pressemitteilung vom Landratsamt Schwandorf: Es ging leider noch trauriger: die an sich positive Feststellung, dass es in den letzten 24 Stunden nur vier neue Infektionen gab und die Gesamtzahl damit auf 255 angestiegen ist, verblasst hinter der Feststellung, dass es im selben Zeitraum drei weitere Todesopfer zu beklagen gibt. Jeweils in einem Krankenhaus sind verstorben eine 56-jährige Frau, ein 79-jähriger Mann und ein 90-jähriger Mann.

Schwandorf

05.04. 18:24

Lokalen Buchhandel unterstützen: Kunstminister Sibler empfiehlt Literatur zu Ostern

Aktuelle Schließungen sind für lokale Buchhandlungen und unabhängige Verlage existenzbedrohend – Sibler: „Tun Sie sich und dem lokalen Buchhandel etwas Gutes und beschenken Sie sich und Ihre Lieben zu Ostern mit Büchern!“

Anlässlich der nahenden Osterferien empfiehlt Kunstminister Bernd Sibler, sich mit Buchbestellungen aus lokalen Buchhandlungen eine Freude zu machen: „Geistige Nahrung ist angesichts der momentanen Einschränkungen besonders wichtig. Deshalb kann ich jedem gute Bücher nur ans Herz legen. Literatur kennt keine Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote. Sie entführt uns an fremde Orte, erschließt unbekannte Welten und lädt uns ein, mit ihren Heldinnen und Helden spannende Abenteuer zu erleben. Die meisten lokalen Buchhandlungen erfüllten ihren Kundinnen und Kunden jeden Bücherwunsch – per Telefon oder online – und lieferten die Bücher auch nach Hause, so der Minister. Deshalb lautet sein eindringlicher Appell: „Helfen Sie Ihren lokalen Buchhandlungen durch diese schwierige Zeit!“
Gerade für die kleinen Buchhandlungen und Verlage sind die mehrwöchigen Schließungen sowie der Ausfall der Leipziger Buchmesse aufgrund der Corona-Pandemie besonders herausfordernd. 

Bayern

05.04. 18:19

Vier neu-Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

Pressemitteilung vom Landratsamt Straubing-Bogen: In den vergangenen knapp 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen vier 4 (Vortag: 16) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 200 Infizierte (Stand 05.04., 15:00 Uhr). 

Die geringe Zahl liegt daran, dass das Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen am Wochenende zwar im Dienst ist, aber nicht alle Labore auch Testergebnisse liefern.

Auch hier wieder der Hinweis: Dies ist der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen. Eine genaue Datenerhebung darüber ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen. Es ist lediglich so, dass Personen, die keine schweren Symptome hatten und nicht in ein Krankenhaus eingewiesen wurden, nach spätestens 14 Tagen wieder als genesen gelten, wenn sie zwei Tage lang beschwerdefrei sind. Dies gilt aktuell auch quasi täglich für Personen aus dem Landkreis, so dass der Stand an insgesamt positiv getesteten Personen höher ist, als der aktuelle Stand an Erkrankten. Natürlich immer vorbehaltlich der Dunkelziffer an nicht erkannten oder noch nicht getesteten Fällen. Genesen ist derzeit im Landkreis eine Größenordnung von gut 20 Personen, verstorben sind bisher sechs Personen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 41 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon 10 im intensiv-medizinischen Bereich (Stand 05.04., 9 Uhr).


 

Niederbayern

05.04. 18:04

BRK-Chef Theo Zellner fordert Anerkennung für alle Rettungsdienst-Mitarbeiter

Das Bayerische Rote Kreuz begrüßt den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten, Pflegekräften einen einmaligen und steuerfreien Bonus in Höhe von 500 € auszuzahlen. „Die Mitarbeitenden in der Pflege halten das System am Laufen. Dank ihres übermenschlichen Einsatzes wird ein Systemkollaps verhindert“, so Präsident Theo Zellner. Das BRK fordert diese Anerkennung und Wertschätzung auch für alle Mitarbeitenden des Rettungsdienstes aller Hilfsorganisationen, sie dürften nicht außer Acht gelassen werden: „Sie arbeiten an Belastungsgrenzen, haben tagtäglich mit infizierten Patienten zu tun, machen Überstunden für ihre Kollegen, die in Quarantäne sind und  viele von ihnen haben sich bereits infiziert“, so Zellner. „Das ist eine zusätzliche Belastung, die es zu würdigen gilt. Ich hoffe, dass dieser Appell beim Ministerpräsidenten Berücksichtigung findet.“ Beim Bayerischen Roten Kreuz sind 6.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst tätig. Jährlich fährt das BRK zu rd. 1,9 Millionen Einsätzen und legt dabei über 57 Millionen Kilometer zurück.


 

Bayern

05.04. 17:56

Steuersenkungen nach der Krise?

Zwischen Union und SPD ist eine Debatte über Steuersenkungen nach der Corona-Krise entbrannt. CSU-Chef Söder sagte in der "Bild am Sonntag", um die Konjunktur zu beleben, brauche es flächendeckende Steuersenkungen. Insbesondere die Einkommensteuer müsse sinken. Der Solidaritätszuschlag müsse schneller und für alle abgeschafft werden. SPD-Chef Walter-Borjans entgegnete in der "Augsburger Allgemeinen": Söder solle lieber mit der SPD für mehr Investitionen und eine bessere Bezahlung der "wahren Helden" in der Corona-Krise eintreten.

Deutschland

05.04. 17:53

 Hund auf abgesperrtem Sportplatz: Frau in Weiden bekommt Ärger beim Gassi-Gehen

Aus dem Pressebericht der Polizei Weiden: Eine 57-jährige aus Weiden hielt sich am Samstag gegen 17:45 Uhr, auf einem aufgrund der Allgemeinverfügung abgesperrten Sportplatz in der Nähe des Max-Reger-Parks auf. Die Begründung des Aufenthalts, dass der Hund aufgrund Krankheit nur auf dieser Tartanbahn laufen könne, konnte nicht akzeptiert werden. Nach Personalienaufnahme, Platzverweis und einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch wurde die Dame vor Ort entlassen

Oberpfalz

05.04. 17:46

Polizei Parsberg schickt Angler heim

Aus dem Pressebericht der Polizei Parsberg: Dietfurt a. d. Altmühl. Am Samstag, 04.04.2020, um 21.00 Uhr, wurden vier Angler an der Altmühl im Bereich Griesstetten durch die Polizei kontrolliert. Sie saßen mit einigem Abstand zu den Angeln bei einem Kasten Bier am Lagerfeuer. Somit verstießen sie gegen die Bayerische Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung, was für die Männer nun jeweils eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz zur Folge hat.

Neumarkt

05.04. 17:44

Ministerium: Sommersemester in Bayern beginnt mit Online-Vorlesungen

Auch in Zeiten der Corona-Krise soll an Bayerns Hochschulen studiert werden können. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Virus beginnt das Sommersemester aber zunächst mit Online-Vorlesungen. «Wir starten den Lehrbetrieb für alle Studentinnen und Studenten am 20. April komplett digital», sagte dem Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Sonntag. Der Gesundheitsschutz habe oberste Priorität. Ob man im Laufe des Sommers nach und nach zur Präsenzlehre zurückkehren könne, sei noch nicht absehbar. Der digitale Vorlesungsbetrieb verlange von allen Gruppen - Hochschulen, Lehrenden und Studenten - ein hohes Maß an Flexibilität. «Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir alle diese Bewährungsprobe bestehen werden», sagte Sibler. Mit Blick auf die Prüfungen zum Ende des Semesters arbeiteten die Hochschulen an praktikablen Lösungen.

Bayern

05.04. 17:40

 Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz in Siegenburg

Aus dem Pressebericht der Polizei Mainburg: Am Samstagmittag teilte ein Mitbürger mit, dass in Siegenburg in der Anzenbichelstraße eine Familienfeier stattfinde, bei der offensichtlich gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen werde. Vor Ort wurden festgestellt, dass eine Familie mit Kindern fast täglich ihre Eltern besucht, obwohl dafür kein triftiger Grund vorliegt. Gegen die Beteiligten wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Kelheim

05.04. 17:29

Palmsonntag: Papst zelebriert Messe im menschenleeren Petersdom

Unter ungewöhnlichen Umständen hat Papst Franziskus am heutigen Palmsonntag die Messe gelesen und damit die Karwoche eingeleitet. Eigentlich drängen sich an einem solchen Tag Zehntausende Menschen auf dem Petersplatz in Rom - doch wegen der
Corona-Krise ist der abgesperrt. Die Messe fand hinter verschlossenen Türen im Petersdom statt. Zuvor hatte der Papst den Menschen auf der ganzen Welt im Internet Mut zugesprochen. Er rief in einer Videobotschaft dazu auf, einander Trost zu spenden und den Glauben nicht zu verlieren. Es sei ein schwerer Moment für uns alle, so Franziskus. Er forderte die Menschen auf, in der Corona-Krise Bedürftigen und Einsamen zu helfen.

WELT

05.04. 17:22

Warnung von Kanzleramtsminister: Höchste Infektionsrate kommt erst 

Kanzleramtsminister Helge Braun geht davon aus, dass der Höhepunkt der Corona-Krise in Deutschland noch bevorstehe. Der CDU-Politiker sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", die Zeit mit der höchsten Infektionsrate liege noch vor uns. In der Corona-Krise gebe es nach Einschätzung der Bundesregierung noch keine Entspannung. Bis die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gelockert werden könnten, müssten sich in gleichen Zeitabständen deutlich weniger Menschen infizieren.

Deutschland

05.04. 17:17

Noch keine Entscheidung über Oktoberfest 2020
Die Wirte haben Reservierungswünsche aus aller Welt entgegengenommen, die Brauereien stehen in den Startlöchern, um das auch im Ausland begehrte Wiesnbier zu brauen. Doch noch ist offen, ob das Münchner Oktoberfest wegen der Corona-Pandemie überhaupt stattfinden kann. Laut Wiesnchef Baumgärtner ist es für eine Entscheidung zu früh - noch hoffe man.

Bayern

05.04. 15:44

Coronafälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Aktuell gibt es im Landkreis Amberg-Sulzbach 170 bestätigte Coronafälle.  Das ist ein Anstieg von 37 gegenüber Freitagmittag. 
Die Zahl der Todesfälle  liegt  unverändert bei 3.
 

Bayern

05.04. 15:26

Bayern, Nürnberg und Fürth wieder auf Trainingsplatz

Nach dem FC Augsburg steigen auch drei andere Spitzenteams im Freistaat am Montag wieder in ein eingeschränktes Fußballtraining ein. Beim FC Bayern werden die Einheiten ebenso aufteilt wie bei zwei Traditionsvereinen in Franken.

 Nach Wochen der Isolation und des individuellen Heim-Trainings kehren die bayerischen Fußball-Topclubs in der Corona-Krise langsam und eingeschränkt ins Training zurück. Der FC Bayern, der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth werden von Montag an wieder spezielle Einheiten auf dem Platz ohne größere Spieleransammlungen abhalten, wie am Sonntag bekannt wurde. Der FC Augsburg ist schon seit der vorigen Wochen wieder auf dem Platz - unter strengen hygienischen Auflagen, in kleinen Gruppen und mit so wenig Kontakten wie möglich.

Für Rekordmeister FC Bayern endet am Montag die Phase des exklusiven Cyber-Trainings, bei dem die Spieler von Coach Hansi Flick jeweils daheim schufteten - miteinander verbunden über Videochat. Nun kehren sie unter Auflagen an die Säbener Straße zurück. Die Profis werden in Gruppen aufgeteilt, zu unterschiedlichen Uhrzeiten in der Tiefgarage abgeholt und in mehrere Kabinen gebracht. Trainiert werde auf unterschiedlichen Plätzen, geduscht und gegessen wird daheim.

In Fürth sollen die Spieler umgezogen mit dem Auto zum Training kommen und nach der Einheit «Kleinstgruppen» sofort nach Hause fahren. «Die Kabine und innenliegenden Mannschaftsbereiche bleiben dabei sogar gänzlich geschlossen», berichtete Geschäftsführer Rachid Azzouzi. «Wir achten auf höchste hygienische Standards.»

Das höchste Ziel im Lande ist, die Weiterverbreitung von Covid-19 zu verhindern. Das betreffe auch den Profi-Fußball, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Wochenende betonte. Es mache deshalb «keinen Sinn, Trainingsarten durchzuführen, wo es zu einem engen persönlichen Kontakt kommt», stellte der CSU-Politiker klar und erinnerte daran, dass auch schon Fußballer infiziert worden sind.

Einer davon war Fabian Nürnberger vom 1. FC Nürnberg. Das gesamte Profiteam des «Clubs» inklusive Trainer Jens Keller mussten deshalb zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Nachdem diese Isolation vor mehr als einer Woche endete, geht es am Montag auf den Trainingsplatz am Valznerweiher - unter ähnlichen Auflagen wie in München und Fürth.

«Sollte es die Gesamtsituation in Deutschland zulassen, dass diese Saison ihre Fortsetzung findet, ist jede noch so minimale Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein nicht ganz unwichtiger Faktor und dazu gehört angeleitetes Individualtraining mit dem Ball unter Aufsicht eines Trainers» sagte Nürnbergs Vorstand Robert Palikuca.

Augsburg machte zuletzt gute Erfahrungen mit dem Training in kleinen Gruppen und der Aufteilung des Teams auf verschiedene Kabinen. «Ich denke, wir haben das hier sehr gut gelöst», sagte Neu-Trainer Heiko Herrlich der «Augsburger Allgemeinen». Auch Drittligist TSV 1860 München wird mit einer Sondergenehmigung am Montag wieder trainieren.

Bayern

05.04. 15:25

Bayern, Nürnberg und Fürth wieder auf Trainingsplatz

Nach dem FC Augsburg steigen auch drei andere Spitzenteams im Freistaat am Montag wieder in ein eingeschränktes Fußballtraining ein. Beim FC Bayern werden die Einheiten ebenso aufteilt wie bei zwei Traditionsvereinen in Franken.

 Nach Wochen der Isolation und des individuellen Heim-Trainings kehren die bayerischen Fußball-Topclubs in der Corona-Krise langsam und eingeschränkt ins Training zurück. Der FC Bayern, der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth werden von Montag an wieder spezielle Einheiten auf dem Platz ohne größere Spieleransammlungen abhalten, wie am Sonntag bekannt wurde. Der FC Augsburg ist schon seit der vorigen Wochen wieder auf dem Platz - unter strengen hygienischen Auflagen, in kleinen Gruppen und mit so wenig Kontakten wie möglich.

Für Rekordmeister FC Bayern endet am Montag die Phase des exklusiven Cyber-Trainings, bei dem die Spieler von Coach Hansi Flick jeweils daheim schufteten - miteinander verbunden über Videochat. Nun kehren sie unter Auflagen an die Säbener Straße zurück. Die Profis werden in Gruppen aufgeteilt, zu unterschiedlichen Uhrzeiten in der Tiefgarage abgeholt und in mehrere Kabinen gebracht. Trainiert werde auf unterschiedlichen Plätzen, geduscht und gegessen wird daheim.

In Fürth sollen die Spieler umgezogen mit dem Auto zum Training kommen und nach der Einheit «Kleinstgruppen» sofort nach Hause fahren. «Die Kabine und innenliegenden Mannschaftsbereiche bleiben dabei sogar gänzlich geschlossen», berichtete Geschäftsführer Rachid Azzouzi. «Wir achten auf höchste hygienische Standards.»

Das höchste Ziel im Lande ist, die Weiterverbreitung von Covid-19 zu verhindern. Das betreffe auch den Profi-Fußball, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Wochenende betonte. Es mache deshalb «keinen Sinn, Trainingsarten durchzuführen, wo es zu einem engen persönlichen Kontakt kommt», stellte der CSU-Politiker klar und erinnerte daran, dass auch schon Fußballer infiziert worden sind.

Einer davon war Fabian Nürnberger vom 1. FC Nürnberg. Das gesamte Profiteam des «Clubs» inklusive Trainer Jens Keller mussten deshalb zwei Wochen in häusliche Quarantäne. Nachdem diese Isolation vor mehr als einer Woche endete, geht es am Montag auf den Trainingsplatz am Valznerweiher - unter ähnlichen Auflagen wie in München und Fürth.

«Sollte es die Gesamtsituation in Deutschland zulassen, dass diese Saison ihre Fortsetzung findet, ist jede noch so minimale Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein nicht ganz unwichtiger Faktor und dazu gehört angeleitetes Individualtraining mit dem Ball unter Aufsicht eines Trainers» sagte Nürnbergs Vorstand Robert Palikuca.

Augsburg machte zuletzt gute Erfahrungen mit dem Training in kleinen Gruppen und der Aufteilung des Teams auf verschiedene Kabinen. «Ich denke, wir haben das hier sehr gut gelöst», sagte Neu-Trainer Heiko Herrlich der «Augsburger Allgemeinen». Auch Drittligist TSV 1860 München wird mit einer Sondergenehmigung am Montag wieder trainieren.

Überregional

05.04. 14:53

24 350 Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern sind inzwischen 24 350 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Die Zahl der Todesfälle ist nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit binnen 24 Stunden um 41 gestiegen: von 370 auf 411. Das teilte das Landesamt am Sonntag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag in Bayern 23 049 Infizierte.
 

Bayern

05.04. 14:00

Söder will nach der Corona-Krise Konjunktur ankurbeln

Ministerpräsident Markus Söder will nach der Corona-Krise mit Steuersenkungen und Innovationsanreizen in der Automobilindustrie die Konjunktur ankurbeln. Der CSU-Vorsitzende sagte der «Bild am Sonntag», der Solidaritätszuschlag solle ganz abgeschafft und früher umgesetzt werden.

Darüber hinaus will Söder die Automobilindustrie stärken. «Der Staat sollte den Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge massiv unterstützen. Damit sichern wir Arbeitsplätze, schützen das Klima und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Automobilindustrie. Das kann uns nach Corona sogar nach vorn katapultieren.» Söder, in dessen Bundesland große Autobauer angesiedelt sind, sprach von einem «vitalen Konjunkturprogramm».

CDU und CSU fordern schon seit geraumer Zeit die komplette Abschaffung des Solis. Vereinbart hatten sie im Koalitionsvertrag mit der SPD aber nur, dass er für 90 Prozent der Solizahler wegfällt. SPD-Finanzminister Olaf Scholz hatte daraufhin vorgeschlagen, den Soli für diese 90 Prozent ganz und für weitere 6,5 Prozent teilweise abzuschaffen. Dem Vorschlag der SPD, den Abbau des Soli nicht erst zum Januar 2021 umzusetzen, sondern schon auf Mitte 2020 vorzuziehen, wollte die Union bislang nicht folgen.

Bereits schon jetzt versucht man mit der sogenannten Umweltprämie, den Absatz von E-Autos anzukurbeln - mit bisher mäßigem Erfolg.
 

Bayern

05.04. 13:16

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 258 positive Fälle. Bislang sind 11 Personen verstorben (Stand: 05.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Die gute Nachricht des Tages: 108 Personen sind inzwischen wieder genesen.  

Aufkleber-Aktion

Die Aufkleber „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden. 

Bürgertelefon weiterhin besetzt

Wir weisen nochmal darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

 

 

 

Kelheim

05.04. 13:07

Fast 4000 Beschäftigte des Freistaats unterstützen Gesundheitsämter

 

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf schlagkräftige Unterstützung aus dem gesamten Öffentlichen Dienst in Bayern. Huml betonte am Sonntag in München: "Kernelement unserer Strategie zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die frühzeitige Identifizierung und Isolierung von COVID-19-Patienten und ihren engen Kontaktpersonen. Daher freue ich mich, dass in Kürze mehr als 3.000 weitere Beschäftigte aus anderen Geschäftsbereichen in sogenannten Contact Tracing Teams (CTT) die Gesundheitsämter verstärken werden. Damit steigt die Zahl auf fast 4.000."

Die Ministerin unterstrich: "Die CCT unterstützen die Fachkräfte der Gesundheitsämter bei der Ermittlung, Nachverfolgung und Überwachung von SARS-CoV-2-positiv getesteten Personen bzw. leichten COVID-19-Fällen und deren engen Kontaktpersonen. Vorgesehen ist, dass pro 20.000 Einwohner ein fünfköpfiges Team eingesetzt wird. Außerdem werden die Gesundheitsämter durch Polizeibeamte unterstützt. Die Teams arbeiten in den Gesundheitsämtern mit und nutzen deren Erfassungs- und Dokumentationsmethoden. Die Arbeit erfolgt überwiegend mobil, meist von den bisherigen regulären Arbeitsplätzen bzw. aus dem Home-Office."

Huml hob hervor: "Schon ab Montag (6.4.) beginnen an der staatlichen Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGL) die Online-Schulungen zur Vorbereitung. Anschließend werden die Teams dann über die örtlichen Besonderheiten und Vorgehensweisen durch das Gesundheitsamt am Einsatzort eingewiesen."

Zunächst hatte der Bayerische Ministerrat beschlossen, die bayerischen Gesundheitsämter zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Bayern kurzfristig um 800 Mitarbeiter zu verstärken. Ein großer Teil dieser Mitarbeiter hat die Arbeit vor Ort bereits aufgenommen. Nun kommen mehr als 3.000 weitere Unterstützer hinzu.

Bayern

05.04. 11:53

Söder appelliert an Bürger: Bitte auf die Regeln achten

Mit einem eindringlichen Appell hat sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an die Menschen im Freistaat gewandt und darum gebeten, sich an die wegen der Corona-Krise geltende Ausgangsbeschränkung zu halten. «Wenn man rausschaut, das Wetter ist super. Und ich habe total Verständnis, dass es einen rausdrängt», sagte er in einer Videobotschaft auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. «Bitte auf die Regeln achten.» Natürlich könnten die Menschen Sport machen und rausgehen, aber nur alleine oder mit der Familie oder dem Partner.

«Alles andere würde die Erfolge, die wir jetzt haben, gefährden», sagte Söder und ergänzte: «Es sterben jeden Tag viele Menschen und es liegen sehr viele Menschen auf den Intensivbetten.» Das Gesundheitssystem werde täglich ertüchtigt, sei jedoch auch jetzt schon an der Kapazitätsgrenze. «Also bitte, bitte darauf achten.»

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudä gibt es im Freistaat eine Ausgangsbeschränkung. Diese gilt vorerst bis zum 19. April.
 

Bayern

05.04. 11:10

FC Bayern trainiert ab Montag unter Auflagen in Kleingruppen

Der FC Bayern München kehrt wieder auf den Rasen zurück. Der deutsche Fußball-Rekordmeister trainiert von diesem Montag an zumindest wieder in Kleingruppen. Nach dpa-Informationen sollen die Einheiten in der Corona-Krise unter strengen Auflagen und unter Einhaltung aller vorgegebenen Regelungen stattfinden. Zunächst hatte der «Kicker» darüber berichtet.

Laut dem Bericht werden die Profis in vier Gruppen aufgeteilt. Diese sollen in zeitlichen Abständen in der Tiefgarage am Vereinsgelände abgeholt und in mehrere Kabinen gebracht werden. Danach wird auf verschiedenen Plätzen trainiert. Duschen und Essen sollen die Stars anschließend zu Hause. Das Cybertraining, das zuletzt via Video-Chat durchgeführt wurde, kann als Variante in der Trainingsarbeit weiter genutzt werden.

Einige der 18 Bundesligisten hatten bereits in der vergangenen Woche wieder mit dem Training begonnen, bei zahlreichen weiteren Clubs soll von Montag an wieder auf dem Platz trainiert werden. Die Saison ist derzeit bis mindestens Ende April ausgesetzt.
 

Bayern

05.04. 10:24

Arbeiterwohlfahrt Bayern sagt DANKE für Hilfe bei Schutzausrüstung von privat

In den stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten der Pflege, Altenhilfe und Eingliederung ist die zwingend notwenige Schutzausrüstung leider nach wie vor Mangelware und zur aktuellen Stunde ist noch keine Entwarnung in Sicht, was die ausreichende zentrale Versorgung über den Freistaat Bayern angeht. „Aber wir möchten nicht nur Negatives vermelden. Wir erleben nämlich große Solidarität und Menschlichkeit, die uns aufbaut und trägt: Wir möchten uns bei den vielen Handwerker*innen, Vereinsmitgliedern und zahlreichen anderen Bürger*innen Bayerns von Herzen bedanken, die unseren Einrichtungen und Diensten Schutzausrüstung aus ihren eigenen Beständen zur Verfügung stellen. Sie alle helfen, Leben zu schützen und zu retten!“, erklären Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern, und Andreas Czerny, Landesgeschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern. 

Das rette manchen Schichtdienst über den Tag und zeuge von großer Wertschätzung der pflegerischen Berufe. Auch sei man dankbar, für die vielen guten Tipps zur möglichen Beschaffung von Schutzausrüstung. Nun gilt es laut Beyer und Czerny nicht nachzulassen, vor allem die Politik sei unverändert gefragt: „Wir freuen uns, dass langsam Bewegung in die Beschaffung kommt, aber es eilt sehr.“ 

Am 26. März hatte die AWO in Bayern in einem öffentlichen Appell u.a. Steinmetze, Tätowierer und Maurer gebeten, Schutzausrüstung, die sie entbehren können, zur Verfügung zu stellen.

Bayern

05.04. 10:07

Kontaktverbot: WEISSER RING auf hohen Beratungsbedarf vorbereitet

Polizei und Opferschutzverbände sind sicher, dass es durch die Corona-Krise vermehrt zu Straftaten im häuslichen und virtuellen Bereich kommen wird. Durch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, finanzielle Sorgen und Zukunftsunsicherheit sowie mehr Zeit online kann es zu Konflikten und Internetkriminalität kommen. "Kriminelle nutzen die aktuelle Unsicherheit aus", so Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. 

"Wir sind darauf vorbereitet", erläutert Biwer. "Unsere Beraterinnen und Berater stehen Hilfesuchenden zur Seite. Telefonisch unter 116 006 und bei der Onlineberatung auf unserer Webseite. Unsere rund 400 Außenstellen vor Ort stehen nach wie vor für Beratung und Hilfestellung zur Verfügung." Auch Hilfechecks, die Zugänge zu psychotraumatologischen oder anwaltlichen Erstberatungen oder rechtsmedizinischen Untersuchungen schaffen, werden weiterhin ausgegeben. 

Der Verein bietet auch Informationen zum Schutz vor Straftaten. "Betrüger entwickeln derzeit neue Maschen oder passen bestehende Vorgehensweisen an", so Biwer. Beispielhaft nennt sie eine neue perfide Variante des Enkeltricks. Hierbei melde sich ein vermeintlicher Enkel telefonisch mit einem Hilferuf. Er habe sich im Ausland mit Corona infiziert und brauche Geld für Medikamente und die Behandlung im  Krankenhaus. Tatsächlich stecken Kriminelle hinter dem Anruf. 

Der WEISSEN RING gibt auf  (http://www.weisser-ring.de) Tipps, um Menschen vor Corona-Betrugsmaschen zu schützen. So will er dazu beitragen, dass weniger Menschen Opfer werden. 

 

Deutschland

05.04. 09:36

Bonuszahlung für Pflegekräfte

Pflegekräfte in Bayern bekommen einen Bonus von 500 Euro. Das hat Ministerpräsident Söder in der Bild am Sonntag versprochen. Zudem verlangte er eine Senkung der Einkommenssteuer, damit möglichst viele Arbeitnehmer mehr Geld
in der Tasche hätten. Auf Bundesebene wird weiter diskutiert, wie ein Bonus für Pflegekräfte bezahlt werden könnte. Die Grünen schlagen in den Funke-Zeitungen Reserven des Gesundheitsfonds vor.

Bayern

05.04. 08:55

Airbus bringt Millionen Schutzmasken aus China

Im Rahmen seiner speziell für die Corona-Krise eingerichteten «Airbus-Luftbrücke» hat der europäische Flugzeugbauer erneut tausende von Schutzmasken aus China nach Europa gebracht. Die am Vortag in Toulouse in Richtung Tianjin zum Testflug gestartete Maschine vom Typ A350-1000 sei am Samstagabend mit rund vier Millionen Gesichtsmasken an Bord in Hamburg gelandet, teilte der Luftfahrtkonzern mit. Ein Teil der Masken bleibe in Deutschland, der Rest werde nach Toulouse geflogen zur weiteren Verteilung an Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen in den Airbus-Heimatländern Spanien, Frankreich und Großbritannien.


In den vergangenen Tagen habe das Unternehmen bereits mehrere Flüge zwischen Europa und China organisiert, um zahlreiche europäische Krankenhäuser mit rund sechs Millionen Masken auszurüsten, hieß es.

WELT

05.04. 07:58

Fernsehansprache der Queen zur Corona-Krise

Queen Elizabeth will heute Abend eine Fernsehansprache an das britische Volk halten. Auszüge wurden vorab veröffentlich. Darin ruft die Monarchin die Menschen dazu auf der Coronavirus-Pandemie mit der charakteristisch britischen
Selbstdisziplin und stiller Entschlossenheit zu begegnen.

Überregional

05.04. 07:47

Herrmann und Aigner besuchen Krisenzentrum

Im Krisenzentrum im Landratsamt Miesbach hat sich Innenminister Joachim Herrmann (CSU) über die Arbeit der Helfer informiert. Der oberbayerische Landkreis Miesbach ist - unter anderem neben den Landkreisen Rosenheim und Tirschenreuth - besonders stark vom Coronavirus betroffen. Ein besonders drängendes Problem sei die Versorgung mit Masken und Schutzausrüstung, sagte Herrmann am Samstag. Auf Landes- und Bundesebene werde daran gearbeitet, für Nachschub zu sorgen, versicherte er. Herrmann dankte den Mitarbeitern von Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdiensten, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk für ihren Einsatz. Begleitet wurde der Minister von Landtagspräsidentin Ilse Aigner.

Bayern

04.04. 19:19

DFL: Noch kein Plan für Fortsetzung der Saison

Die Deutsche Fußball Liga hat Medienberichte über einen Bundesliga-Start im Mai nach der Corona-Zwangspause dementiert. Die DFL betonte, dass es noch keinen fertigen Spielplan für den Rest der Saison gebe.Der «kicker» hatte heute berichtet, dass die 1. und 2. Bundesliga im Mai angeblich wieder fortgesetzt werden soll. Darauf hätten sich die 36 Clubs verständigt. Voraussetzung wäre demnach allerdings gewesen, dass die Gesundheitsbehörden grünes Licht für Geisterspiele gegeben hätten.

Überregional

04.04. 19:02

Seit Corona-Ausbruch 196 Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen 16 (Vortag: 26) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 196 Infizierte (Stand 04.04.2020, 18:00 Uhr).

Auch hier wieder der Hinweis: Dies ist der Gesamtstand an Infizierten seit dem Beginn, nicht der aktuelle Stand an momentan Infizierten. Derzeit genesen auch im Landkreis wieder Personen. Eine genaue Datenerhebung darüber ist vom Robert-Koch-Institut aber nicht vorgesehen. Es ist lediglich so, dass Personen, die keine schweren Symptome hatten und nicht in ein Krankenhaus eingewiesen wurden, nach spätestens 14 Tagen wieder als genesen gelten, wenn sie zwei Tage lang beschwerdefrei sind. Dies gilt aktuell auch quasi täglich für Personen aus dem Landkreis, so dass der Stand an insgesamt positiv getesteten Personen höher ist, als der aktuelle Stand an Erkrankten. Natürlich immer vorbehaltlich der Dunkelziffer an nicht erkannten oder noch nicht getesteten Fällen. 

Genesen ist derzeit im Landkreis eine Größenordnung von knapp 20 Personen, verstorben sind bisher sechs Personen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 37 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon 13 im intensiv-medizinischen Bereich (Stand 04.04., 9 Uhr).

Niederbayern

04.04. 18:57

Zehn schwere Covid-19-Fälle aus Paris sollen in Bayern behandelt werden

Bayern nimmt nun auch schwerkranke Corona-Patienten aus Frankreich auf. Ministerpräsident Söder kündigte an, dass zehn Covid-19-Fälle aus Paris zur Behandlung in bayerische Kliniken gebracht werden sollen. Er habe der französischen Botschafterin Unterstützung zugesagt, schrieb Söder auf Twitter. "In der Not helfen Freunde". Bereits vergangene Woche hatte Bayern zehn Corona-Patienten aus Italien aufgenommen.

Bayern

04.04. 18:10

Vorbereitungen für Behelfskrankenhaus Oberviechtach laufen

Um auch im Falle einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten gewappnet zu sein, wird in Oberviechtach in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik ein Behelfskrankenhaus eingerichtet. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen. Bettgestelle für 100 Patienten stehen bereit. Die 40 Bundeswehrbetten, die am Donnerstag mit einem Sattelzug von Sulzbach-Rosenberg nach Oberviechtach transportiert wurden, wurden heute mit Kräften des Roten Kreuzes und der Johanniter aufgebaut. Das THW Oberviechtach hat damit begonnen, den Außenbereich der Notaufnahme zum geschlossenen Screening-Bereich umzubauen. Die Verträge für die Essensverpflegung, Arbeitskleidung und Wäsche stehen kurz vor der Beauftragung. EDV und Telefonversorgung wurden aufgebaut. Hergestellt wurden auch die Schnittstellen zur Asklepios Klinik. Nachdem die Arbeitsgruppe Hilfskrankenhaus im Rettungsdienstbereich Amberg die Ermittlung des Materialbedarfs abgeschlossen hat, wurde die entsprechende Bestellung getätigt. Seit gestern wird auch die Personalplanung durchgeführt.

Schwandorf

04.04. 18:08

Kuss-Verbot an deutsch-schweizerischen Grenze

Wenn ein Partner in Deutschland und der andere in der Schweiz lebt, wird Kontakt in Corona-Zeiten jetzt noch schwieriger: Bisher konnten sich Paare an einem Sperrzaun an der Grenze treffen. Nun sorgt eine zweite Absperrung für zwei Meter Abstand und Kuss-Verbot. Er wurde zusätzlich auf der Schweizer Seite aufgestellt.
 

WELT

04.04. 18:06

Videobotschaft von Kardinal Marx: Zusammenhalten!

Kardinal Reinhard Marx hat sich mit einer Videobotschaft an die Katholiken in Bayern gerichtet. Darin appelliert er an die Menschen, in der Corona-Krise zusammenzuhalten. «Ostern bleibt Ostern! Auch wenn die Umstände in diesem Jahr schwierig sind», sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag. Die Osterbotschaft bleibe erhalten, auch wenn es keine Gottesdienste gibt. Sein Dank gilt den pastoralen Mitarbeitern, sie hätten sich intensiv auf die bevorstehenden Tage vorbereitet. Besondere Grüße richtete er an die Kommunionskinder sowie an die Firmlinge. Sie sollten noch ein wenig Geduld haben, so Kardinal Marx. Kommunions- und Firmfeiern sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus verschoben worden.
 

Bayern

04.04. 18:01

Landratsamt Schwandorf meldet zwei Tote und über 30 neue Infizierte

Die Bilanz der letzten 24 Stunden ist traurig, meldet das Landratsamt Schwandorf: Demnach ist im Klinikum Amberg gestern ein 60-jähriger Mann an den Folgen von Covid-19 gestorben, im Klinikum Weiden starb heute ein 52-jähriger Mann. Beide Männer stammen aus dem Landkreis Schwandorf. Damit sind insgesamt fünf Menschen aus dem Landkreis Schwandorf an Corona gestorben. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist um 32 auf aktuell 251 Fälle angestiegen.

Schwandorf

04.04. 17:44

Mehrheit der Bürger im Freistaat hält Corona-Regeln ein

Trotz des frühlingshaften Wetters haben sich die Menschen in Bayern nach offiziellen Angaben bis jetzt weitgehend an die wegen der Corona-Epidemie geltenden Ausgangsbeschränkungen gehalten. Innenminister Joachim Herrmann sagte am Samstag: «Die Polizei stellt fest, dass sich die allermeisten Bürger sehr gut an die Vorschriften halten.» Es habe keinen großen Ausflugsverkehr ins bayerische Oberland und nur sehr wenige Ausflügler und Touristen gegeben. Dennoch registrierte die Polizei etliche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, so etwa in München. Dort zeigte sie zwischen Freitag- und Samstagmorgen mehr als 230 Verstöße an. In Unterfranken leitete die Polizei nach eigenen Angaben im gleichen Zeitraum etwa 120 Verfahren ein. In Schwaben traf die Polizei unter anderem mehrere Gruppen Jugendlicher an, die beispielsweise an einem Weiher zusammensaßen oder auf einem Sportplatz Fußball spielten. Eine Gruppe saß in einer Garage, rauchte Shisha-Pfeife und spielte Monopoly.

Bayern

04.04. 17:42

Mehr Genesene als neu-Infizierte in Österreich

In Österreich sind innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr Menschen von Covid-19 genesen als neu erkrankt. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Schon in den vergangenen Tagen war die tägliche Steigerungsrate bei den bestätigten Infektionen deutlich
zurückgegangen. Gesundheitsminister Anschober warnte aber vor verfrühter Freude. Die Ziele seien noch nicht erreicht.

WELT

04.04. 16:43

Deutsche Touristen aus Peru heimgeholt

Weitere im Ausland gestrandete Urlauber sind wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Auch etwa 270 Touristen konnten aus Cusco in Peru ausgeflogen werden. Dort gelten derzeit besonders strenge Ausreisebestimmungen.Bundesaußenminister Maas bedankte sich auf Instagram bei allen Helfern. Das Auswärtige Amt schätzt, dass weltweit noch 40.000 Bundesbürger gestrandet sind.

Deutschland

04.04. 16:40

Aktuell über 23.000 Coronavirus-Fälle in Bayern - 370 Tote

In Bayern sind inzwischen 23.049 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Die Zahl der Todesfälle ist nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit binnen 24 Stunden um 43 gestiegen: von 327 auf 370. Das teilte das Landesamt am Samstag (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge waren es am Vortag 20.962 Infizierte.

Bayern

04.04. 16:38

Bundesliga-Fußball ab Mai?

Die Fußballvereine der 1. und 2. Bundesliga wollen offenbar am ersten oder zweiten Mai-Wochenende ihre wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison fortsetzen. Die Spielzeit soll dann größtenteils ohne Englische Wochen bis Ende Juni abgeschlossen werden, berichtet der "Kicker". Es fehlt aber noch das OK der Gesundheitsbehörden.

Deutschland

04.04. 16:36

Regierung in Spanien will Ausgangssperre verlängern

Spanien ist weltweit eines der am heftigsten von der Corona-Krise betroffenen Länder. Jetzt will die Regierung den Notstand und die strikte Ausgangssperre im ganzen Land um weitere zwei Wochen verlängern. Bis zum 26. April, angefangen hatten die Maßnahmen Mitte März. Die US-Universität Johns Hopkins meldet für Spanien fast eine Viertelmillion Infizierte und über 11.700 Tote.
 

WELT

04.04. 16:29

Wegen Corona-Krise jetzt auch Aufnahmestopp in Behinderteneinrichtungen

Um die Ausbreitung des Coronavirus in bayerischen Behinderteneinrichtungen zu bekämpfen, herrscht dort seit heute ein Aufnahmestopp. «Menschen mit schweren Behinderungen können von schweren Krankheitsverläufen betroffen sein. Es ist wichtig, sie vor Ansteckungen zu schützen», teilten am Samstag Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Carolina Trautner mit. Ausnahmen seien möglich für Häuser, die neue Bewohner für 14 Tage in Quarantäne unterbringen können. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 19. April. Eine ebensolche Maßnahme gilt seit heute bereits für Pflegeheime. Ministerpräsident Markus Söder hatte den Aufnahmestopp bereits am Mittwoch angekündigt, da sich das Coronavirus zunehmend in Alten- und Pflegeheimen ausbreitet. 

Bayern

04.04. 16:21

Forderung aus der Wirtschaft: EU-Grenzen für Warenverkehr öffnen!

Damit Klopapier, Nudeln und Mehl weiter im Regal landen: Wirtschaftsverbände fordern offenen Grenzen für den Warenverkehr in der EU. Das sei unerlässlich, um die breite Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicherzustellen. In einer Mitteilung des Deutschen Bauernverbands heißt es, bei allem Verständnis für die Notwendigkeit, die Verbreitung des Virus einzudämmen, müssen andere Wege gefunden werden, als die Binnengrenzen der EU zu schließen.

Deutschland

04.04. 16:19

Gourmet-Essen für Bedürftige in New York

Im massiv von der Pandemie getroffenen New York hat ein Sternekoch sein Luxusrestaurant während der Corona-Krise zur Suppenküche für Bedürftige umfunktioniert. Der Schweizer Starkoch Daniel Humm kocht in seinem Restaurant in Manhattan täglich 3.000 Mahlzeiten und verkauft sie zu einem niedrigen Preis. Er habe der Stadt alles zu verdanken, sagt er. Auf diese Weise wolle er New York etwas zurückgeben.

WELT

04.04. 16:16

Corona-Krise könnte Deutsche in Verschuldung treiben

Verbraucherschützer warnen vor einer Welle von Privatinsolvenzen. Wenn die Krise länger dauert als ein oder zwei Monate, werden breite Teile der Bevölkerung in finanzielle Not geraten, sagt der Chef des Verbraucherzentralen-Bundesverbands Müller dem "Tagesspiegel". Er fordert deswegen eine Änderung des Insolvenzrechts hin zu einem "schnelleren Entschuldungsverfahren".
 

Deutschland

04.04. 14:21

Festnahme wegen Demo-Aufruf gegen Corona-Auflagen 

Weil er im Internet zu einer Demonstration gegen die Ausgangsbeschränkungen aufgerufen haben soll, hat die Polizei einen Mann aus Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) festgenommen. Mit der Demo, bei der sich viele Menschen in der Öffentlichkeit versammelt hätten, habe der Mann nach den aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Krise zu einer Straftat aufgerufen, erklärte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Ohne die Corona-Auflagen sei der friedliche Protestmarsch kein Problem gewesen.


Den Ermittlungen zufolge hatte der 32-Jährige vor zwei Wochen in einem Internetportal anonym einen friedlichen Protestmarsch organisieren wollen. Potenzielle Teilnehmer forderte er demnach auf, Kinder mitzubringen, um sich vor der Polizei zu schützen. Zahlreiche Menschen, die den Aufruf lasen, verständigten die Polizei.
Über den Anbieter des Internetportals konnten die Ermittler schließlich den 32-Jährigen ausfindig machen. Bei der Wohnungsdurchsuchung am Freitag stellten die Beamten Datenträger, drei Laptops, Festplatten, ein Tablet und ein Smartphone sicher, die nun ausgewertet werden sollen. Der 32-Jährige kam nach der vorläufigen Festnahme wieder auf freien Fuß. 

Menschenansammlungen sind in Baden-Württemberg auf öffentlichen Plätzen verboten, sobald sich mehr als zwei Personen treffen, die nicht zur Familie gehören. Während Zusammenkünfte von kleineren Gruppen nach aktueller Verordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellen, begehen laut Polizeisprecher Gruppen von mehr als 15 Menschen eine Straftat.

Überregional

04.04. 13:41

Corona-Regeln führen zu mehr häuslicher Gewalt

Im Zuge der Corona-Krise hat offenbar auch die häusliche Gewalt zugenommen, vor allem in den Städten. Das sagte Bundesfamilienministerin Giffey der dpa. Aus den Ländern habe sie unterschiedliche Rückmeldungen bekommen. Demnach sind etwa
in der vergangenen Woche in Berlin die Anzeigen wegen häuslicher Gewalt um zehn Prozent gestiegen. In ländlichen Gebieten dagegen, wo Menschen nicht so sehr auf engem Raum lebten, sei das Konfliktpotenzial niedriger.

Deutschland

04.04. 13:10

Sozialverbands-Chefin kritisiert Aufnahmestopp in Pflegeheimen

Die Vorsitzende des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, kritisiert den Aufnahmestopp für bayerische Pflegeheime. Der Erlass des Gesundheitsministeriums sei «überhaupt nicht richtig», sagte sie am Samstag. Sie forderte außerdem deutlich mehr Tests von Bewohnern und Mitarbeitern in Pflegeheimen.
Viele Betroffene, die in Kliniken liegen, könnten nicht in ihr Zuhause zurück, weil sie sich nicht selber versorgen können, sagte Bentele. Viele ambulante Pflegedienste kämen mit der Arbeit nicht mehr nach und viele ausländische Pflegekräfte dürften nicht mehr einreisen. 

Als Lösung schlägt die VdK-Vorsitzende vor, die Senioren außerhalb von Pflegeheimen unterzubringen, etwa in leerstehenden Hotels oder Wohnungen. Das sei zwar auch nicht einfach, aber es sollte «in die Anwerbung von Personen, die nicht mehr in der Pflege arbeiten, die aber eine pflegerische Ausbildung haben» investiert werden.

In Bayern werden seit Samstag keine Menschen mehr in Pflegeheimen aufgenommen. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) reagiert damit auf die aktuelle Corona-Pandemie. Ziel dieser Verfügung ist es, die Menschen in den Heimen vor einer Erkrankung mit dem Coronavirus zu verhindern, hatte das Ministerium am Freitag mitgeteilt.
 

Bayern

04.04. 12:38

Brauereien stecken tief in der Corona-Krise

Die Biergartensaison steht bevor - doch die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie könnten hier einen Strich durch die Rechnung machen. Die Bierbranche befürchtet massive Schäden. Wie eine Umfrage des Deutschen Brauerbunds zeigt, glauben 87 Prozent der Betriebe Kurzarbeit anmelden zu müssen, 18 Prozent rechnen sogar mit Entlassungen.

Deutschland

04.04. 11:24

Versicherungen kommen Kunden entgegen

Große Versicherer kommen ihren Kunden in der Corona-Krise entgegen. Der Marktführer Allianz erweitert in mehreren Bereichen den Umfang seiner Policen und will sich bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Kunden kulant zeigen. «Die Botschaft ist: Wir sind da», sagte Bernd Heinemann, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur in München.
Das Münchner Unternehmen hat in Deutschland mehr als 20 Millionen Kunden, Nummer zwei ist die Generali-Gruppe mit 10 Millionen. Der italienische Konzern richtet einen Nothilfefonds in Höhe von 30 Millionen Euro ein, der vor allem für Firmenkunden und «junge Geschäftspartner» gedacht ist, wie das Unternehmen mitteilte.
Auch der größte öffentliche Versicherer in Deutschland, der Konzern Versicherungskammer, will einer Kundengruppe besonders entgegenkommen: Gastronomen und Hoteliers, wie das Münchner Unternehmen mitteilte.

Deutschland

04.04. 11:20

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 238 positive Fälle. Bislang sind 8 Personen verstorben (Stand: 04.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). Die gute Nachricht des Tages: 108 Personen sind inzwischen wieder genesen.  

Übergabe von Gesichtsabdeckungen

Am Freitag, den 3.4.2020 wurden von Simon Haumer und Max Schmid die ersten zehn Gesichtsschilder an den Landkreis Kelheim übergeben. Die beiden jungen Männer engagieren sich im Rahmen der Corana-Krise, indem sie ehrenamtlich mit ihren 3-D-Druckern Gesichtsschilder herstellen und dem Landkreis Kelheim kostenlos zur Verfügung stellen.

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei diesen Gesichtsschildern um keine Medizinprodukte handelt.

 

Das THW Kelheim unterstützt die Aktion und möchte eine vom THW organisierte Gruppe von Bürgern aufbauen, die einen 3-Drucker besitzen und sich ehrenamtlich einbringen möchten. Dazu startet das THW Kelheim einen Aufruf mit der Bitte um Unterstützung.

Interessierte möchten sich bitte per E-Mail unter ov-kelheim@thw.de melden.  

Aufkleber-Aktion

Die Aufkleber „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden. 

Bürgertelefon weiterhin besetzt

Wir weisen nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar. 

Bitte bleiben Sie zuhause! Ihre Gesichtsmaske schützt den Nachbarn.

 

Kelheim

04.04. 11:12

Etliche Verstöße gegen Ausgangbeschränkungen im Landkreis Kelheim

Aus dem Polizeibericht der PI Kelheim : Am 03.04.2020, sowie am frühen Morgen des 04.04.2020, wurden im Dienstbereich der PI Kelheim insgesamt 22 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung zur Anzeige gebracht. In einem Fall lösten Beamte der PI Kelheim in der Nacht von Freitag auf Samstag eine „Corona-Party“ im Gemeindebereich Bad Abbach auf. Die elf Gäste der Party erhielten einen Platzverweis, sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz, welche empfindliche Bußgelder nach sich ziehen werden.

In diesem Zusammenhang wird, insbesondere im Hinblick auf das sonnige Wochenende, nochmals auf das Fortbestehen der Ausgangsbeschränkung hingewiesen. Alle Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin dazu aufgerufen, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie mitzuwirken und sich an die Ausgangsbeschränkung zu halten. Das Verlassen der Wohnung ist nach wie vor nur aus einem triftigen Grund, wie z.B. zum Einkauf von Lebensmitteln oder zum Sport, gestattet, sofern dies alleine oder mit Familienangehörigen aus demselben Hausstand geschieht. Die „Spritztour“ mit dem Motorrad ist hingegen kein triftiger Grund und stellt einen Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung dar.

Die Polizeiinspektion Kelheim wird, wie auch die gesamte Bayerische Polizei, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung verstärkt kontrollieren und Verstöße gegen selbige ahnden.

Kelheim

04.04. 10:34

Fußballvereinen droht Insolvenz

Die wirtschaftliche Lage vieler Fußballvereine ist dramatischer als bisher bekannt. Wie der "Kicker" berichtet, droht 13 der 36 Profivereine - wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz. Sieben Vereine müssten in der zweiten Liga schon Ende Mai Insolvenz anmelden, wenn der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen wird.

Überregional

04.04. 10:31

Polizei Oberpfalz warnt vor Betrügern


Mundschutzmasken sofort lieferbar und spottbillig, Desinfektionsmittel fast geschenkt: Das findet man im Internet. Doch meist sind es sogenannte Fake-Shops, die Waren anpreisen, die es gar nicht gibt, jedenfalls nicht zu diesem Preis. Darauf weist jetzt das Polizeipräsidium Oberpfalz hin. Es rät Verbrauchern, auf Warnsignale zu achten, zum Beispiel ein fehlendes Sicherheitszertifikat oder Impressum bei online-shops. Preisvergleiche mit anderen Anbietern oder der Check von Bewertungen sind ebenfalls hilfreich. Die Polizei Oberpfalz warnt: Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist meist auch nicht wahr !

Oberpfalz

04.04. 10:22

Konzept für Corona-Hilfskrankenhäuser steht

Der Freistaat Bayern ist für den Fall einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten durch Hilfskrankenhäuser in allen Landesteilen gewappnet. Darauf haben Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann heute hingewiesen.

Gesundheitsministerin Huml erläuterte: "Ein Hilfskrankenhaus soll zusätzliche stationäre Kapazitäten in bevölkerungsreichen Regionen, Regionen mit hoher Zahl Erkrankter oder regionaler Überlastung der Krankenhäuser erschließen. Es soll möglichst in örtlicher Nähe zu einem bestehenden Krankenhaus eingerichtet werden und wird dem jeweils nächstgelegenen Krankenhaus organisatorisch zugeordnet."

Innenminister Herrmann betonte, dass die Kapazität eines Hilfskrankenhauses mindestens 90 Betten betragen soll. "Grundsätzlich hat die Einrichtung in einem festen Gebäude zu erfolgen, das über ausreichende Infrastruktur mit Strom, Kommunikation, Sanitäranlagen, geeignete Transportwege und eine möglichst hygienegerechte Raumbeschaffenheit verfügt", erklärte Herrmann. Besonders geeignet sind dafür bestehende Reha-Kliniken und ähnliche Einrichtungen. Die Entscheidung, wo und wann welche Einrichtung in Betrieb genommen werden muss, trifft letztendlich der jeweilige Ärztliche Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Bereich jeder Integrierten Leitstelle in Abstimmung mit dem Innen- und dem Gesundheitsministerium.

Ministerin Huml ergänzte: "Um eine Infektionsgefahr möglichst auszuschließen, müssen COVID-19-positiv Erkrankte, Verdachtsfälle und andere Patienten unbedingt voneinander getrennt sein. Das gilt auch für das Personal, das diese drei Patientengruppen betreut. Um zügig arbeitsfähig zu sein, sollen vor Ort bereits vorhandene und verfügbare Strukturen genutzt werden."

Laut Herrmann ist das Konzept in enger Abstimmung mit den Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und dem THW entstanden: "Damit unterstützen wir die verantwortlichen FüGKs vor Ort, sofern die Notwendigkeit einer entsprechenden Ausweitung der stationären Kapazitäten im Verlauf der COVID-19-Pandemie entstehen sollte."

++

Bayern

04.04. 09:48

Filmstart von neuem Indiana Jones wegen Corona verschoben

Fans von Indiana Jones müssen sich weiter gedulden. Nach bereits mehreren Aufschüben wirkt sich nun auch noch die Coronavirus-Pandemie auf den Kinostart aus. Eigentlich sollte der fünfte Teil mit Harrison Ford im Juli 2021 anlaufen - jetzt hat Disney den Kinostart auf Sommer 2022 verlegt, berichten Medien. Dann wäre Ford 80 Jahre alt.

WELT

04.04. 09:46

Zehntausende Deutsche hängen im Ausland fest

Aufgrund der Corona-Krise sind derzeit viele Urlauber im Ausland gestrandet. Wie das Auswärtige Amt gegenüber der Rheinischen Post schätzt, müssen aktuell noch über 40 000 deutsche Reisende zurückgeholt werden. Die meisten befinden sich demnach in Peru, Südafrika und Neuseeland. Bis jetzt hat Deutschland schon fast 200.000 gestrandete Urlauber auf der ganzen Welt eingesammelt und nach Hause gebracht. 

WELT

04.04. 09:35

Wie geht es den Unternehmen? Umfrage der Stabsstelle Wirtschaftsförderung: Corona – WIR(t)schafft 

Pressemitteilung aus dem Landratsamt Kelheim:

Alle Unternehmer des Landkreises Kelheim tragen große Verantwortung für die Unternehmen und die Mitarbeiter. Die aktuelle Situation mit der Corona-Krise verlangt uns allen viel ab.Wie schätzen Sie als Unternehmer die Situation ein? Wie stark ist Ihr Unternehmen betroffen? Was sind die größten Schwierigkeiten aktuell und wo braucht es aus Ihrer Sicht noch besonders Unterstützung? Partizipieren Sie am Austausch, formen Sie die Meinung der Wirtschaft des Landkreises mit und teilen Sie Ihre Best Practice mit uns, damit wir als Landkreis Kelheim gemeinsam stark durch die Krise und aus ihr wieder herausgehen können. Unter dem Motto „zusammen WIRtschaften im Landkreis Kelheim“ sammelt die Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises Kelheim unter www.landkreis-kelheim.de/zusammen-wirtschaften Ihre Erfahrungen bis 09.04.2020. Die Umfrage dauert nur wenige Minuten. „WIR(t) schafft“ zusammen mehr.

Kelheim

04.04. 09:31

Jugendliche feiern in Mühlhausen Corona-Party - bis Polizei kommt

Aus dem Pressebericht der Polizei Mainburg: NEUSTADT. Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz. Am frühen Samstagmorgen teilte ein Mitbürger gegen 00.45 Uhr mit, dass sich in Mühlhausen im Pfarrer-Meier-Weg mehrere Jugendliche versammelt hätten und dort offensichtlich eine sog. Corona-Party feierten. Vor Ort wurden  mehrere Jugendliche im Alter von 17 bis 18 Jahren festgestellt, die ein Lagerfeuer entzündet hatten und mit lauter Musik und Alkohol feierten. Die Versammlung wurde aufgelöst und gegen  die Beteiligten wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Kelheim

04.04. 09:30

Bayern nimmt zehn Corona-Patienten aus Paris auf

Der Freistaat will in der Corona-Krise zehn schwerkranke Covid-19-Patienten aus Paris zur Behandlung in bayerische Kliniken aufnehmen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstagmorgen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Er habe der französischen Botschafterin Unterstützung zugesagt. «In der Not helfen Freunde», schrieb Söder. Und: «Europa muss zusammenstehen.» Seit vergangenen Sonntag hat Bayern bereits zehn Corona-Patienten aus Italien zur medizinischen Versorgung aufgenommen. 

Frankreich gehört neben Italien und Spanien zu den Ländern in Europa, die vom Coronavirus besonders betroffen sind. Seit dem 1. März starben in Frankreich mehr als 6500 infizierte Menschen. Auch andere Bundesländer nehmen Covid-19-Patienten zur Behandlung auf. In den vergangenen acht Tagen hat die Bundeswehr mehrfach infizierte Menschen eingeflogen.
 

Bayern

04.04. 08:47

Virusschutz für Mitarbeiter der Müllabfuhr im Landkreis Cham 

Die Kreiswerke Cham wollen in Zeiten von Corona die Mitarbeiter der Müllabfuhr besser schützen. Deshalb müssen geltende Regeln künftig noch strenger eingehalten werden. Dazu gehört, dass überfüllte Mülltonnen mit offener Klappe nicht mehr geleert werden, auch nicht zugebundene oder nicht zugelassene Müllsäcke bleiben stehen. Haushalte, in denen das Corona-Virus festgestellt wurde, müssen ihren gesamten Müll über die Restmülltonne entsorgen. Generell gilt, dass Abfälle nicht lose in die Tonne geworfen werden, sondern in Müllbeutel verpackt sind, so die Kreiswerke Cham

Cham

04.04. 08:24

Corona-Bonus für Altenpfleger

Die Pflegekassen wollen Altenpflegern einen Bonus von bis zu 1500 Euro zahlen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet soll damit die herausragende Leistung der Pflegekräfte honoriert werden. Der Betrag orientiert sich damit an der Summe, die Bundesfinanzminister Scholz für 2020 steuer- und sozialabgabenfrei gestellt hat.

Deutschland

04.04. 07:45

Bamberger wegen Corona-Partys in Haft

Weil er wiederholt gegen die Regelungen der vorläufigen Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Krise verstieß, nahmen Bamberger Polizisten am Donnerstagabend einen 34 Jahre alten Mann aus Bamberg in Gewahrsam. Ein Richter am Amtsgericht bestätigte die Maßnahme und verlängerte sie bis zum 19. April 2020.

Die Beamten der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt wurden innerhalb der vergangenen Woche vier Mal zu der Wohnung des Mannes im Stadtgebiet gerufen, weil dort offensichtlich sogenannte Corona-Partys stattfinden würden. Bei den jeweiligen Kontrollen stellten die Polizisten fest, dass der 34-jährige Bewohner immer wieder mehrere Bekannte zu sich nach Hause eingeladen hatte, um dort Alkohol zu konsumieren. Die Polizisten belehrten die Anwesenden jeweils und erteilten den Besuchern einen Platzverweis. Außerdem erhielten die wenig kooperativen Personen Bußgeldanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Als die Polizeibeamten dann am Donnerstagabend, gegen 18.45 Uhr, erneut vier Bekannte in der Wohnung des 34-Jährigen antrafen, nahmen die Beamten den unbelehrbaren Bewohner zur Unterbindung weiterer Delikte in Polizeigewahrsam. Beim Amtsgericht führten die Beamten eine richterliche Entscheidung über diese Maßnahme herbei; der zuständige Richter bestätigte den Gewahrsam bis zum derzeitigen Ende der vorläufigen Ausgangsbeschränkung am 19. April 2020. Daraufhin lieferten die Polizisten den 34-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er die nächste Zeit über sein Verhalten nachdenken kann.
 

Überregional

04.04. 07:37

Sängerin Pink positiv getestet 

Laut Bild ist die Sängerin Pink (40)  an Corona erkrankt.  Auch ihr dreijähriger Sohn wurde demnach positiv getestet. Pink will jetzt jeweils 500 000 Dollar an zwei Notfallfonds spenden.

Überregional

04.04. 07:24

Spielzeugbranche trotz Ostergeschäft in der Krise

Ostern steht vor der Tür - und die Spielzeugläden sind zu. Die Branche erwartet deshalb Einbußen. Leer wird aber wohl kein Osternest bleiben.

 Vor Ostern freut sich die Spielwarenbranche normalerweise über gute Umsätze. Nicht so in diesem Jahr: «Das Frühjahrsgeschäft, besonders das Ostergeschäft, leidet bereits unter der Corona-Krise», sagte der Geschäftsführer des Deutschen Verbandes der Spielzeugindustrie (DVSI), Ulrich Brobeil. Existenzsorgen minderten die Kauflaune der Verbraucher. Problematisch seien für die Branche aber vor allem die geschlossenen Läden. «Der Onlinehandel konnte und kann das nicht kompensieren», sagte Brobeil. 
Rund 40 Prozent ihrer Umsätze macht die Spielwarenbranche im Internet. Der Großteil des Sortiments besteht nach Angaben von Brobeil aber aus Produkten unter 20 Euro wie Sammelfiguren, Bastelsachen oder kleinen Spielen, die Kunden meist nicht gezielt suchen, sondern spontan beim Einkaufen mitnehmen - also klassische Mitbringsel und kleine Ostergeschenke. «Gerade dieses Sortiment ist in hohem Maße auf den stationären Handel angewiesen», sagte Brobeil. 
Die Situation für die Spielzeuggeschäfte ist nach Angaben des Bundesverbandes des Spielwaren-Einzelhandels gerade jetzt dramatisch. «Geschlossene Läden im Ostergeschäft sind für die Händler eine Katastrophe und existenzbedrohend», sagte Geschäftsführer Steffen Kahnt. Viele Händler haben gerade viel neues Spielzeug bestellt und sind dafür zum Teil in Vorlage gegangen. Um zumindest etwas Geld wieder reinzubekommen, liefern sie ihren Kunden bestellte Artikel jetzt direkt vor die Haustür oder bieten diese zum Abholen an. 

Das Ziel der Händler sei zurzeit, ihre Bestandsware zu verkaufen, sagte Brobeil. Neuheiten orderten sie dagegen eher nicht. Auch die Lage in Italien, Spanien oder den USA mache den Unternehmen zu schaffen. Das bekommt auch Playmobil-Hersteller Brandstätter aus dem fränkischen Zirndorf zu spüren. «Viele Bestellungen werden storniert», sagte Sprecher Björn Seeger. Das Unternehmen rechnet deshalb mit kräftigen Umsatzeinbußen. 

Nach Angaben des DVSI setzen die Hersteller bereits vereinzelt auf Kurzarbeit und planen ihre Produktion anzupassen, sollte die Krise noch über den April hinaus reichen. Doch im Vergleich zu anderen Branchen könnte die Spielwarenbranche die Ausnahmesituation etwas besser wegstecken. Denn am Kind werde immer zuletzt gespart, sagte Brobeil. So kauften Eltern und Großeltern trotz der Krise immer noch Spielzeuge - statt zwei dann aber eben nur noch eins zu Ostern. 
Besonders gut gehen zurzeit Produkte, die gemeinsamen Familienspaß oder eine längere Beschäftigung der Kinder versprechen. So verkaufte der Versandhändler Otto nach Angaben eines Sprechers in den vergangenen zwei Wochen deutlich mehr Gesellschaftsspiele, Puzzles und Computerspiele. 
Beim Spielehersteller Ravensburger stieg die Nachfrage nach Puzzles sprunghaft - so dass diese inzwischen im Handel oft ausverkauft seien und nicht schnell genug nachgeliefert werden könnten, sagte ein Sprecher. Auch Brettspiele sowie Kinder- und Jugendbücher seien gefragter. Wegen der Corona-Krise seien jedoch die Produktion und der Weg zum Kunden erschwert. Daher rechnet auch das Unternehmen mit negativen Folgen für seine Geschäfte. 

Deutschland

04.04. 07:08

Polizei überwacht Motorradstrecken

Die Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz will an diesem Wochenende verstärkt beliebte Motorradstrecken kontrollieren. Denn wegen Corona ist das Motorradfahren derzeit eigentlich ein „no-go“. Darauf hat jetzt nochmals das Innenministerium hingewiesen. Laut Minister Joachim Herrmann – selber ein leidenschaftlicher Biker – soll vermieden werden, dass verunglückte Motorradfahrer das angespannte Rettungwesen zusätzlich belasten. Herrmann ließ den Motorradfahrern aber ein Hintertürchen offen: Man könne mit seiner Maschine ja zur Arbeit fahren, oder zum Ausgangsort eines Spazierganges, sagte er. 

Bayern

04.04. 07:07

Schweigeminuten in China

Mit drei Schweigeminuten hat China der Toten durch das Coronavirus gedacht.Landesweit heulten um 4 Uhr unserer Zeit die Sirenen, Autos hupten,Schiffshörner ertönten. Über 3300 Menschen kamen durch das Virus in China ums Leben. In Europa sind es laut Johns-Hopkins-Universität mehr als 41.000. Die meisten Todesfälle gibt es den Angaben zufolge in Italien.

Überregional

04.04. 06:00

In Corona-Krise: Wasserwacht warnt bayerische Wassersportler

Die bayerische Wasserwacht hat zum Verzicht auf Wassersport aufgerufen, um Rettungskräfte in der Corona-Krise nicht zusätzlich zu fordern. Die Wachstationen seien aktuell nicht besetzt. «Bei Gewässertemperaturen von aktuell rund 8 Grad kann ein Notfall tödlich enden», warnte Wasserwacht-Chef Thomas Huber.
Laut Bayerischem Roten Kreuz (BRK) müssen zur Zeit in allen Bereichen Einsatzressourcen geschont werden. «Es bezieht sich natürlich nicht nur auf das Wasser, sondern auch auf die Berge», sagte ein Sprecher des BRK am Freitag.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Bayern ab Sonntag Höchstwerte um die 20 Grad voraus. Im Freistaat gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen.

Bayern

04.04. 05:55

Linke und Grüne kritisieren Reisebeschränkung in Deutschland

Die Linke im Bundestag lehnt die teilweise angeordneten Einreisebeschränkungen innerhalb Deutschlands zur Eindämmung der Corona-Krise ab. Der Parlamentarische Geschäftsführer Jan Korte sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag), zwar seien die allgemeinen Kontaktsperren richtig. «Aber an den Bundesländern Grenzen hochzuziehen und zu sagen, die einen dürfen sich mal einen Tag am Meer von ihrem Alltag in der Wohnung erholen und die anderen nicht - das geht zu weit. Wohin soll das führen?» Wer den Mindestabstand wahre und sich verantwortungsvoll verhalte, solle spazieren gehen dürfen, ohne Probleme mit der Polizei zu bekommen - egal ob im Wald, im Park oder am Meer, sagte Korte.
Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, sagte dem RND, nötig seien bundeseinheitliche Regelungen. «Wir brauchen ein schlüssiges und transparentes Gesamtkonzept. Wir brauchen keine Kleinstaaterei.»
Streng sind die Regeln zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern. Ferienwohnungen etwa dürfen dort nur von ihren Eigentümern genutzt werden, wenn sie auch in Mecklenburg-Vorpommern ihren Hauptwohnsitz haben. Eigentümern aus anderen Bundesländern bleiben Einreise und Nutzung verboten. 
Und über die Osterfeiertage wurden Tagesausflüge zu Badeorten an der Küste oder der Seenplatte allen und nicht nur Auswärtigen untersagt. Einreisebeschränkungen gelten auch für das benachbarte Schleswig-Holstein, das Touristen seit dem 18. März nicht mehr betreten dürfen.

Deutschland

03.04. 20:03

Schutz in Bayerns Pflegeheimen vor Corona-Pandemie wird weiter verstärkt

Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt im Kampf gegen die Corona-Pandemie den Schutz für die Menschen in Pflegeheimen. Huml betonte am Freitag in München: "Für ältere und pflegebedürftige Menschen besteht eine besonders hohe Gefahr, an COVID-19 mit schwerem Verlauf zu erkranken. Deshalb gibt es ab dem Samstag (4. April) einen Aufnahmestopp für Pflegeeinrichtungen in Bayern, um weitere Ansteckungen möglichst zu verhindern. Eine entsprechende Allgemeinverfügung haben wir heute erlassen."

Die Ministerin erläuterte: "Eine Ausnahme gilt für Pflegeeinrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neue Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne untergebracht werden können. Voraussetzung ist, dass das zuständige Gesundheitsamt zustimmt."

Ferner sind Rückverlegungen von Bewohnerinnen und Bewohnern in ihre Einrichtung aus dem Krankenhaus nur dann erlaubt, wenn diese für 14 Tage isoliert werden können und die notwendige Schutzausrüstung vorhanden ist. Andernfalls müssen die Betroffenen für den Zeitraum von 14 Tagen in anderen Einrichtungen untergebracht werden, die zur pflegerischen Versorgung geeignet sind. Dies können zum Beispiel  Reha-Einrichtungen sein, die Kurzzeitpflege anbieten.


 

Bayern

03.04. 19:44

26 neue Infizierungen im Landkreis Straubing-Bogen 

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 26 (Vortag: 16) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 180 Infizierte (Stand 03.04., 17:30 Uhr).

Die erneut relativ hohe Zahl an Neuinfizierungen hängt damit zusammen, dass auch weiterhin Laborergebnisse von den Tests an der Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen eintreffen und damit die Infiziertenzahlen automatisch steigen. Heute kamen beispielsweise die Testergebnisse von mehreren Tagen an.

Der insgesamt sechste Todesfall im Landkreis wurde am Freitag gemeldet: Ein 73-jähriger Mann mit Vorerkrankungen.

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 34 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon zehn im intensiv-medizinischen Bereich (Stand 03.04., 9 Uhr).

Mittlerweile ist auch ein Anstieg von Infektionen in Seniorenheimen zu erkennen – sowohl bei Mitarbeitern wie auch bei Bewohnern. Die betroffenen Bewohner wurden umgehend in die Klinik Bogen gebracht, die Zimmerbewohner isoliert, um so eine Ausbreitung zu verhindern. Betroffenes Personal ist derzeit nicht mehr in den Heimen tätig. 


 

Niederbayern

03.04. 19:03

Merkel appelliert an Bundesbürger: Halten Sie sich an die Corona-Beschränkungen !

Kanzlerin Angela Merkel hat alle Bürger aufgefordert, sich auch an Ostern und in den Ferien an die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie zu halten. Merkel sagte in ihrem wöchentlichen Podcast, sie könne noch keine Stichtage für ein Ende der Anordnungen nennen. Dies wäre in der jetzigen Situation auch unverantwortlich.

Deutschland

03.04. 19:02

Heil hält Diskussion um Lockerung der Kontaktsperre für "brandgefährlich"

Mit klaren Worten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Diskussion um eine Lockerung der Kontaktsperre verurteilt. Im Debattenformat des stern auf Youtube sagte Heil: "Wenn wir jetzt eine Debatte aufmachen, dass wir nur ein paar Ältere irgendwie kasernieren und beschützen müssen, dann ist das brandgefährlich. Diese Diskussion verwirrt Menschen, führt zur Verhaltensänderungen." 

In den vergangenen Tagen waren Forderungen nach einer gelockerten Kontaktsperre für jüngere, gesunde Menschen laut geworden. Natürlich werde man irgendwann über Lockerungen sprechen, sagte der Bundesarbeitsminister dazu, "aber erst dann, wenn wir das Gefühl haben, das Gesundheitswesen packt das". Als Zeitrahmen stellte Heil in der stern-DISKUTHEK in Aussicht, man werde nach Ostern eine Bilanz ziehen, ob man das Virus besser im Griff habe. Für jetzt aber gelte: "Menschenleben sind im Zweifelsfall auch wichtiger als wirtschaftliche Interessen". 

Deutschland

03.04. 18:43

FC Bayern verlängert mit Chefcoach Flick - Nur von Corona ausgebremst

Der FC Bayern traut Hansi Flick eine neue Erfolgsära zu und stattet den zum Trainerliebling aufgestiegenen Fußballlehrer mit einem langfristigen Vertrag als Chefcoach aus. Der Rekordmeister verlängert den Vertrag mit dem 55-Jährigen um drei Jahre bis zum 30. Juni 2023. Darauf verständigten sich die Vereinsbosse und der Coach, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Das Engagement des ehemaligen Co-Trainers, der im November die Nachfolge von Niko Kovac angetreten hatte und den nach einer starken Bilanz auf dem Feld erst die Corona-Krise ausbremste, war davor mindestens bis zum Sommer vorgesehen.

Bayern

03.04. 18:42

EU-Staaten wollen bei Urlauber-Rückholung kooperieren

Bei der Rückholung von im Ausland gestrandeten Urlaubern wollen die EU-Staaten künftig enger zusammenarbeiten. Das sagte Bundesaußenminister Maas nach Beratungen mit seinen Amtskollegen. Insgesamt seien bislang 194.000 deutsche Touristen zurückgebracht worden, sagte Maas. Inzwischen konnte auch das zwischenzeitlich gestoppte Rückholprogramm aus Neuseeland wieder starten.

WELT

03.04. 18:02

Hotels und Gaststätten in Bayern sollen Geld aus Versicherungen bekommen

Viele bayerische Hotels und Gaststätten sollen in der Corona-Krise Geld aus ihren Betriebsschließungsversicherungen bekommen. Ob diese in der aktuellen Pandemie gelten ist zwar eigentlich strittig, doch die Branchenverbände, das bayerische Wirtschaftsministerium und Versicherungen haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Demnach sollen 10 bis 15 Prozent der vereinbarten Tagessätze ausbezahlt werden. «Das heutige Ergebnis ist aus Sicht aller Beteiligten eine tragfähige und vernünftige Lösung für beide Branchen», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Auch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sprach von einer «ausgewogenen Lösung».

Bayern

03.04. 17:35

Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz warnt: Frühlingswochenende rechtfertigt keine Verletzung der Corona-Beschränkungen

Ein Frühlingswochenende wartet auf die Menschen in Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz: Sonne pur und milde Temperaturen sind vorhergesagt. Das schöne Wetter ist aber kein Grund, um die geltenden Ausgangsbeschränkungen zu verletzen. Darauf weisen die beiden Polizeipräsidien in Regensburg und Straubing hin. Sie appellieren an die Vernunft der Menschen, möglichst zu Hause zu bleiben und die Sonnenstrahlen im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu genießen. Denn die Polizei kontrolliert am Wochenende verstärkt, ob die Corona-Regeln befolgt werden.

Bayern

03.04. 16:50

Firma aus dem Kreis Straubing-Bogen spendet Schutzanzüge

Der Verpackungs- und Folienhersteller Bischof & Klein aus Konzell im Landkreis Straubing-Bogen spendet dem örtlichen Katastrophenschutz 700 Schutzanzüge. Sie werden an medizinische Einrichtungen abgegeben. Dort werden die Overalls jetzt dringender gebraucht, betonte Werksleiter Armin Kienberger. Für Landrat Josef Laumer ist die Spende ein Beweis für den engen Zusammenhalt in der Region.

Niederbayern

03.04. 16:47

Mann ruft in Karslruhe zu «Corona-Rave» auf - Polizei schickt Rechnung

Der Aufruf eines Mannes in Karlsruhe zu einem «Corona-Rave» wird teuer. Die Polizei kündigte am Freitag an, dem 29-Jährigen die Kosten des Polizeieinsatzes in Rechnung zu stellen. Der Mann hatte in der vergangenen Woche über ein soziales Netzwerk zu dem Treffen auf einem Skaterplatz eingeladen. Rund 20 Personen hätten ihre Teilnahme zugesagt. Die Polizei habe einen Hinweis erhalten, die Skaterbahn mit mehreren Beamten überwacht und die Feier verhindert. Dem Initiator werden nach der Gebührenverordnung jetzt mehrere Hundert Euro in Rechnung gestellt. 

Deutschland

03.04. 16:45

Frauenbund gibt Masken von MAC-Mode aus Wald im Landkreis Cham weiter

Mund-Nasen-Schutz zu tragen, kann die Gefahr einer Corona-Übertragung reduzieren. Das ist wichtig für Menschen, die weiterhin in Kontakt zu anderen stehen. „Dazu zählen im nächsten Umfeld des Frauenbundes insbesondere die Einsatzkräfte des Familienpflegewerks und des Netzwerks Familienpaten Bayern,“ so Emilia Müller, die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Landesverband Bayern (KDFB). „Diese Frauen können wir aktuell begrenzt mit Mund-Nasen-Schutz-Masken ausstatten, bis medizinischer Mundschutz in ausreichenden Mengen vorhanden ist. Eine Spende der Firma MAC-Mode aus Wald ist dabei eine echte Hilfe.“Aktuell ist es für Personen, die nicht im medizinischen Bereich tätig sind, besonders schwierig, sich Mund-Nasen-Schutz-Masken zu besorgen. Deshalb ist die KDFB-Landesvorsitzende besonders dankbar für die Spende. Denn die Familienpflegerinnen und die Familienpaten arbeiten weiter für und in den Familien, die neben Corona noch weitere Belastungen meistern müssen. Die gespendeten Masken werden diesen Frauen ihre wichtigen Aufgaben etwas erleichtern.

Cham

03.04. 16:39

Katze sendet in Corona-Zeiten S.O.S.-Signal

Ein Stubentiger hat in Niedersachsen die Polizei auf den Plan gerufen. Ein Mann aus Wilhelmhaven meldete ein Alarmsignal, das per Taschenlampe aus einem  Haus gegenüber gesendet wurde. Als die Polizei dort vorbeischaute, stellte sich heraus: Eine Katze hatte die SOS-Funktion einer Campinglampe aktiviert, die auf einer Fensterbank stand. Die Wohnungsbesitzerin fiel aus allen Wolken, als die Beamten an der Haustür klopften. Sie hatte den Notruf ihrer Katze noch gar nicht bemerkt.

Deutschland

03.04. 16:35

Automarkt in Deutschland kommt wegen Corona-Krise unter die Räder 

Der Verkauf von Autos ist im März wegen der Corona-Krise eingebrochen. Neu zugelassen wurden knapp 215.120 Pkw, das waren 37,7 Prozent weniger als im März 2019, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilt. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen ging dabei um knapp 40 Prozent zurück, private Neuzulassungen brachen um rund 34 Prozent ein. Im ersten Quartal gingen die Neuzulassungen damit um ein Fünftel auf 701.300 Pkw zurück.

Hauptgrund seien die wegen der Ausbreitung des Virus erlassenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die Schließung des Kfz-Handels und die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Zulassungsstellen. 

Deutschland

03.04. 15:45

Aktuelle Änderungen im ÖPNV des Landkreises Cham

1. Einstellung des Nachtschwärmers bis Saisonende

Die Einstellung der Nachtschwärmerlinien 199, 299, 399, 499 und 699 im Landkreis Cham (s. hierzu Pressemitteilung vom 24.03.2020) wird bis Ende April beibehalten. Die Saison 2019/2020 endet somit vorzeitig. Die grenzüberschreitende Linie 599 von und nach CZ wurde bereits zum 14.03.2020 für den Rest der Saison eingestellt. Die andauernde Einstellung des Freizeitverkehrs resultiert aus der in Bayern geltenden und verlängerten Ausgangsbeschränkung bis zum 19.04.2020.

2. Allgemeine Buslinien: Ferienfahrplan gültig ab 04.04.2020

Der Schulfahrplan auf den öffentlichen Linien endete planmäßig zum 03.04.2020. Bis zum 19. April gilt nun der reguläre Ferienfahrplan.

3. Grundverkehrsfahrplan bei der Bahn: Nachbesserung ab 06.04.2020

Die Länderbahn reduzierte auf Grund der aktuellen Situation Ihr Fahrplanangebot. Aktuell gelten dazu folgende Änderungen:

1.) Hauptstrecke Schwandorf - Furth im Wald

- Regionalzüge der DB Regio von Furth im Wald nach Schwandorf um 4:45 Uhr und um 5:58 Uhr sowie in der Gegenrichtung um 17.37 Uhr und 20.09 Uhr entfallen ersatzlos.

- Bei den Zügen der OPB 3 zwischen Schwandorf und Furth im Wald entfallen die Verbindungen Werktags um 22:23 Uhr ab Cham nach Schwandorf und in der Gegenrichtung um 23:17 Uhr. Am Wochenende entfällt hier die Verbindung um 00:13 Uhr ab Schwandorf.

2. Nebenstrecken der OPB 4 (Cham-Lam) und OPB 5 (Cham-Waldmünchen)

Aktuell werden die Nebenstrecken im Schienenersatzverkehr in Form von Rufbussen bedient. Auf die Initiative von Landrat Franz Löffler hat die Länderbahn ab Montag, 06. April eine Nachbesserung angekündigt. So werden die derzeitig im SEV eingesetzten Rufbusse von Montag bis Freitag zu den Hauptverkehrszeiten (bis 09:00 Uhr und ab 15:00 Uhr) durch feste Busse ersetzt. An den Wochenenden wird an Feiertagen an dem Ersatzkonzept in Form von Rufbussen festgehalten. Die Ersatzfahrpläne sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Länderbahn. (https://www.laenderbahn.com/oberpfalzbahn/fahrplan/farhplan-Änderungen)

Cham

03.04. 15:43

Geänderte Zugangsregeln für Corona-Testzentrum am Regensburger Jahnstadion

Zukünftig ist kein Zahlencode, sondern ein Überweisungsschein und eine Laborüberweisung eines Hausarztes nötig, um in der zentralen Ambulanz im Jahnstadion in der Franz-Josef-Strauß-Allee 22 ein Covid-19 Screening machen zu lassen. Darauf hat heute die Stadt Regensburg hingewiesen. Infos dazu gibt es unter:

https://www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus/coronavirus-testzentrum

Regensburg Stadt

03.04. 15:41

Gemeinschaftsunterkunft im Kreis Regen vorsorglich unter Quarantäne

In der Gemeinschaftsunterkunft in Poschetsried wurde eine Person positiv auf Covid 19 getestet. Zur Unterbrechung der Infektionskette wurden der Betroffene, sein Zimmerbewohner und zwei weitere Personen heute Nachmittag in einer anderen Quarantäneeinrichtung untergebracht. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden durch das Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt.

Niederbayern

03.04. 15:40

Schutzmasken-Produktion in Niederbayern: Zertifizierung im Eiltempo

Normalerweise dauern Zertifizierungsprozesse elend lange - die im Auftrag der Staatsregierung gefertigten Mund-Nasen-Masken der Firma Zettel wurden in nur zehn Tagen zertifiziert. «Wir haben unter Hochdruck daran gearbeitet, dass die Masken als besonders hochwertige Masken zugelassen werden», erklärte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Freitag. Demnach verbessern die Masken den Schutz gegen eine Infektion mit dem Corona SARS-CoV-2-Virus. Die Masken seien auch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als OP-Maske zugelassen worden, teilte das Ministerium mit. Die Zertifizierung in Richtung FFP2-Standard laufe weiter.

Bayern

03.04. 15:29

Bier kommt in Regensburg auf Wunsch jetzt per Citymail

Für alle Altstadt-Bewohner, die momentan nicht aus dem Haus können, gibt es ab sofort einen Citymail-Lieferservice, der sämtliche Bierspezialitäten aus dem Sortiment der Brauerei Kneitinger in kurzer Zeit an die Haustür liefert. Bestellt werden kann ganz einfach telefonisch in der Brauerei zu den üblichen Geschäftszeiten über die Telefonnummer 0941/593020. Alle Kneitinger-Biere können zum regulären Preis plus einer Liefergebühr von 5,90 Euro für Träger oder 3,90 Euro für Six-Packs geordert werden. Bezahlen kann man per Vorkasse oder Paypal. Die Kunden vereinbaren einen Wunschtermin für die Lieferung, und Citymail liefert das Bier dann bis an die Haustür (nicht an die Wohnungstür im ersten Stock o.ä.). 

Regensburg Stadt

03.04. 15:20

Zweites Examen für Medizinstudierende in Bayern wird verschoben 

Angesichts der Corona-Pandemie wird der Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung auf das nächste Jahr verschoben. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hingewiesen. Huml betonte am Freitag in München: "Bayern setzt damit eine Verordnung des  Bundesgesundheitsministeriums um. Klar ist: Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber es gibt wichtige Gründe für die Verschiebung – vor allem mit Blick auf das Infektionsrisiko."

Die Ministerin hob hervor: "Klar ist aber: Medizinstudierende in Bayern sollen sich angesichts der Corona-Pandemie auch ohne das Zweite Staatsexamen sofort in der Gesundheitsversorgung einbringen und gleichzeitig ihr Studium erfolgreich fortsetzen können. Durch den unmittelbaren Start in das Praktische Jahr leisten sie so schon vor dem eigentlichen Start in das Berufsleben als Ärztin oder Arzt einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus."

Bayern

03.04. 15:18

Neues Trainings-Video für Kinder online

Das Laufteam von unserem Sportchef Armin Wolf hat wieder ein tolles Trainings-Video für Kinder aufgenommen. So startet ihr gut in die Ferien, die sich dieses Mal doch irgendwie anders anfühlen...

Oberpfalz

03.04. 15:10

Stadtmarketing Regensburg appelliert: Ostergeschenke regional bestellen 

„Support your Locals" lautet das Motto während der Corona-Krise: Lokale Einzelhändler brauchen Unterstützung. Das gilt auch für das bevorstehende Osterfest. Viele Regensburger Händler liefern für die Feiertage Geschenke, Süßes oder ein komplettes Oster-Menü direkt nach Hause. Damit die Kunden den Überblick behalten, bündelt das Stadtmarketing Regensburg die besten Geschenktipps und Angebote zu Ostern auf der Seite www.einkaufen-regensburg.de

Die Corona-Krise stellt Einzelhändler und Gastronomen vor große Herausforderungen. Einnahmen brechen weg, Ausgaben für Mieten und Personal werden weiterhin fällig. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Regensburger ihre Lieblingsläden unterstützen", sagt Michael Quast, Geschäftsführer vom Stadtmarketing Regensburg. „Auch der Kauf von Gutscheinen kann zum Beispiel dabei helfen, über die Runden zu kommen." 

Die Plattform www.einkaufen-regensburg.de wurde 2015 vom Stadtmarketing ins Leben gerufen. Seitdem gibt es auf der Internetseite regelmäßig Infos rund um Einzelhandel, neue Trends, Gastronomie, Veranstaltungen und Parkmöglichkeiten in der Stadt. Shoppingfans finden hier eine Übersicht mit allen Regensburger Einzelhändlern und ihren Öffnungszeiten. 
 

Regensburg Stadt

03.04. 15:02

Merkel wieder am Schreibtisch im Kanzleramt

Kanzlerin Merkel ist zurück aus dem Home Office. Nach zwei Wochen Quarantäne arbeitet sie jetzt wieder im Kanzleramt - natürlich unter Wahrung der Abstandsregelungen, wie Regierungssprecher Seibert betonte. Die Kanzlerin hatte sich in Isolation begeben, weil sie Kontakt mit einem Corona-infizierten Arzt hatte. Merkel selbst wurde aber drei Mal negativ auf das Virus getestet.
 

Deutschland

03.04. 14:55

online-trainieren mit dem Bayerischen Fußball-Verband

Fit bleiben mit dem neuen BFV.telegym! Um trotz des aufgrund der COVID-19-Pandemie ausgesetzten Spiel- und Trainingsbetriebs weiter am Ball zu bleiben, hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) auf seiner Homepage www.bfv.de eine exklusive und eigenproduzierte Video-Serie mit Workouts für zuhause veröffentlicht. In insgesamt 33 Videos setzen die Verbandstrainer Sarah Romert, Daniel Jungwirth und Philipp Ropers viele verschiedene und für den Fußball relevante Trainings-Schwerpunkte und -Reize. Technik, Koordination, Kognition, Kräftigung und Stabilisation: Aus jedem Bereich ist etwas dabei. Die Übungen sind außerdem so konzipiert, dass sie unabhängig von Alters- und Leistungsklasse und ohne spezielles Equipment umgesetzt werden können. Alle Trainingsvideos finden Sie gebündelt und thematisch sortiert unter www.bfv.de/telegym.

Bayern

03.04. 14:52

Jetzt deutlich über 200 Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Bei der heutigen Videokonferenz der Führungsgruppe Katastrophenschutz wurden die aktuelle Lage erörtert und Entscheidungen getroffen. Erfreulich ist, dass nahezu alle Kräfte, die sich auf den Aufruf des Landratsamtes zur Mithilfe im Bedarfskrankenhaus in Oberviechtach gemeldet haben, auch bereit sind, im Krankenhaus in Schwandorf zu helfen. Die Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen. Vorerst bleibt das Amt bei der getroffenen Regelung, ist aber bereit, die Entsorgungssituation nächste Woche neu zu bewerten.

Aufgrund verschärfter infektionsrechtlicher Vorschriften sind alle Menschen, die an Corona verstorben sind, in Leichensäcken zu bestatten. Das Landratsamt hat Kontakt zu allen Gemeinden und Bestattungsunternehmern aufgenommen und kümmert sich um die zentrale Beschaffung und Vorhaltung der Leichensäcke.

Auch in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis sind Verdachtsfälle auf Corona aufgetreten. Positiv bestätigt sind Fälle im SeniVita Seniorenhaus in Schwarzenfeld. Betroffen sind ein Bewohner und zwei Pflegekräfte. Der Bewohner befindet sich zurzeit stationär im Krankenhaus, die Pflegekräfte sind in häuslicher Quarantäne.

Seit gestern um 16.00 Uhr (Stand der gestrigen Pressemitteilung) sind 26 neue Fälle zu verzeichnen, davon heute bislang 20. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 219 angestiegen. Weitere positive Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

Schwandorf

03.04. 14:30

Münchner Anwalt klagt gegen Gottesdienst-Verbot wegen Corona-Krise

Kurz vor Ostern verlangt ein Münchner Anwalt per Eilantrag vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof die Zulassung für religiöse Zusammenkünfte inmitten der Corona-Krise. «Das absolute Verbot verletzt mich in meiner Religionsfreiheit. Ähnlich den Regelungen zu lebensnotwendigen Dienstleistungsbetrieben wäre eine Erlaubnis mit strengen seuchenhygienischen Auflagen das mildere Mittel gewesen», sagte der Anwalt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Er klage nicht nur als Katholik, sondern auch für andere Christen und Glaubensgemeinschaften, die den gleichen Einschränkungen unterworfen seien. «Hintergrund ist natürlich auch das Osterfest sowie das Paschafest.»
 

Bayern

03.04. 14:29

Gesundheitsamt warnt vor lange unbenutzten Wasserleitungen

Das bayerische Gesundheitsamt rät, Wasserleitungen mindestens einmal wöchentlich zu gebrauchen. Die meisten Schulen, Einkaufszentren und Gaststätten sind wegen der Corona-Krise geschlossen oder werden nur wenig genutzt. Trinkwasserleitungen seien aber auf regelmäßigen Gebrauch ausgelegt. Wenn länger kein Wasser fließe, drohten hygienische Probleme, zum Beispiel Legionellen. Diese wieder loszuwerden, koste viel Zeit und Geld. Das Gesundheitsamt rät daher, mindestens einmal wöchentlich Kalt- und Warmwasser durch die Leitungen laufen zu lassen.


 

Bayern

03.04. 14:25

Polizei Oberpfalz warnt in Corona-Zeiten vor Fake-Shops im Internet

Leider nutzen Betrüger auch die derzeitige Corona-Situation aus, um an das Vermögen anderer zu gelangen. Die Oberpfälzer Polizei möchte die Bürgerinnen und Bürger auf Betrugsmaschen aufmerksam machen und Tipps zum eigenen Verhalten geben. Im Internet gibt es Online-Handel, die echten Internet-Plattformen ähneln. Bei diesen sog. Fake-Shops werden insbesondere gerade schwer verfügbare Waren angeboten. Das können beispielsweise Desinfektionsmittel oder Schutzmasken sein. Die bestellte Ware kommt nach Bezahlung dabei nie beim Online-Einkäufer an. Zudem werden auf Webseiten mit Homeoffice-Jobs geworben, bei dem ein Kontakt zwischen Betrügern und Interessenten hergestellt werden soll. Die Täter fordern dann Dokumente per Chat an, um an persönliche Daten zu gelangen. Diese validen Daten werden später missbräuchlich verwendet. 

Die Polizei rät deshalb:

- Achten Sie immer auf die Adresse der Website: ist ein „Vorhängeschloss“ oder ein „https“ vorhanden?

- Keine Spontankäufe: Bevor Sie ein Produkt in den Warenkorb eines Online-Shops legen, sollten Sie den Preis des Produkts bei anderen Anbietern wie dem Händler vor Ort   vergleichen. Denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen. 

- Informieren Sie sich: Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden und           müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen. 

- Verbraucherzentrale hilft: In der Regel führt auch ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale zur gewünschten Information über einen Online-Händler.

- Wählen Sie sichere Zahlungswege: Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen.

- Kein Einkauf bei Zweifel: Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres           Vertrauens erwerben.

- Betrüger schenken nichts: Was komisch klingt, ist auch komisch! Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist meistens nicht wahr!

Zusammengefasst kann gelten: Seien Sie wachsam. Lassen Sie sich weder von vermeintlich guten Angeboten täuschen, noch vertrauen Sie blind irgendwelchen E-Mails. Im Zweifel beraten Sie sich mit einer Vertrauensperson oder wenden Sie sich an die Polizei. 


 

Oberpfalz

03.04. 14:04

Olympia-Verschiebung: Alpenverein will mit Kletter-Coaches verlängern

Nach der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio auf 2021 stellt der Deutsche Alpenverein (DAV) seinen Kletter-Trainern eine Vertragsverlängerung in Aussicht. Eigentlich laufen die Kontrakte der Bundestrainer Urs Stöcker, Maxi Klaus und Friederike Kops zum Jahresende aus. Die drei sollen aber weiter beim DAV bleiben, vor allem um die Vorbereitung auf die um ein Jahr verschobenen Spiele in Japan fortzuführen


 

Deutschland

03.04. 13:56

DHL im Corona-Modus: viel mehr Pakete

Der Paketdienst DHL muss wegen Corona so viele Pakete transportieren, wie sonst nur in der Vorweihnachtszeit. Ein Sprecher führt das darauf zurück, dass auch kleine Händler verstärkt auf die DHL zurückgreifen, um ihre Waren an den Konsumenten zu bringen. Bei der Konkurrenz von UPS, DPD und Hermes ist die Paketmenge relativ gleichgeblieben.

Deutschland

03.04. 13:54

Wegen Corona: Grüne laden zum ersten virtuellen Parteitag ein

Als erste Partei in Deutschland planen die Grünen einen Online-Parteitag. "Wir wagen ein demokratisches Experiment: Am 2. Mai laden wir zu unserem ersten komplett digitalen Parteitag ein", sagte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner im Interview mit dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Es werde ein kleiner Parteitag mit 100 Delegierten, alle nähmen per Video teil, kündigte der Grünen-Politiker an. "Es wird gesetzte und geloste Redebeiträge geben, wie sonst auf Grünen-Parteitagen auch - nur werden die Reden nicht auf der Bühne, sondern im eigenen Wohnzimmer gehalten", sagte er. Abgestimmt werde dann online. Debattiert werden solle über die Auswirkungen der Corona-Krise.

Deutschland

03.04. 13:51

Chefärzte der Asklepios Klinik im Städtedreieck warnen: Bei Herzkrankheiten oder Krebs notwendige Therapien nicht hinauszögern!

BURGLENGENFELD. Die Ärzte der Asklepios Klinik im Städtedreieck beobachten mit Sorge, dass Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen aus Angst vor einer Corona-Infektion immer öfter dringend notwendige Klinikbehandlungen vermeiden. Dadurch bringen sie sich mitunter in Lebensgefahr, denn die Grunderkrankung ist oft weit gefährlicher als das Risiko einer Corona-Ansteckung. Besonders kritisch sind hier Herzkrankheiten, Schlaganfälle und Krebserkrankungen. „Bei allen sinnvollen Maßnahmen gegen die Corona-Infektion dürfen wir nicht die anderen schwer erkrankten Patienten aus dem Blick verlieren“, sagt Dr Jörg-Heiner Möller, Chefarzt der Kardiologie am Burglengenfelder Krankenhaus. „Herzinfarkte, Rhythmusstörungen mit hohem Risiko für einen Herzstillstand oder Schlaganfälle sind lebensbedrohliche Krankheiten, die eine sofortige Behandlung erfordern. Wer aus Angst vor einer Infektion eine dringend notwendige stationäre Behandlung vermeidet oder auch nur verzögert, kann sich in Gefahr bringen“, so der erfahrene Kardiologe.„Bitte seien Sie versichert, dass in der Klinik aufwändige Schutzmaßnahmen zur Infektionsvermeidung vorgenommen werden“, so Dr. Möller weiter. Patienten haben zudem die Möglichkeit sich bei kardiologischen Fragen täglich zwischen 12 Uhr und 13 Uhr telefonisch an uns zu wenden. Weitere Informationen zu unserer Telefonsprechstunde finden Sie unten. Ähnliche Risiken bestehen auch für Patienten, die an Krebs erkrankt sind. „Ohne Behandlung wachsen Tumoren einfach weiter, dehnen sich in Bereiche aus, wo wir nicht mehr operieren können oder bilden Tochtergeschwülste“, so Dr. Josef Zäch, Chefarzt Innere Medizin, und Dr. Albert Pronath, Leitender Oberarzt der Onkologie an der Asklepios Klinik im Städtedreieck. Beide warnen dringend davor, anstehende Behandlungen einfach bis nach der Pandemie auszusetzen, oder begonnene Tumortherapien nicht fortzuführen.„Die Dynamik von Tumorerkrankungen wird uns eine solche Haltung oft nicht durchgehen lassen, denn Verzögerungen können viele Krebserkrankungen massiv verschlechtern, so dass eine Behandlung nur noch mit erheblich schlechteren Vorzeichen oder gar nicht mehr möglich ist.“

Daher empfehlen die beiden Mediziner den Betroffenen, sich grundsätzlich untersuchen zu lassen und das Vorgehen mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. „Viel hängt auch von der Tumorart und dem individuellen Zustand des Patienten ab“, so Dr. Zäch weiter. Daher warnt er davor, notwendige Operationen oder sonstige Behandlungen zu vermeiden, um die Betten für Corona-Kranke frei zu halten: „Wir müssen versuchen, allen Patienten die sinnvolle Behandlung zu ermöglichen, selbstverständlich auch den Pandemie-Opfern, aber nicht ausschließlich.“

WICHTIG: Das Burglengenfelder Krankenhaus bietet zudem für alle Fachbereiche Telefonsprechstunden an. Die Anmeldung erfolgt zentral über Telefon 09471/705-6110.

Schwandorf

03.04. 13:46

Kein Grillen, keine Partys, keine Grupen erlaubt an Guggi, Sarchinger und Roither See

Mit den steigenden Temperaturen nehmen auch die Anfragen an den Naherholungsverein zu, ob man sich in den Osterferien oder an den Osterfeiertagen an den drei Badeseen des Vereins – Guggenberger, Sarchinger und Roither See – aufhalten darf, die Liegewiesen nutzen oder auch Grillen darf. Ein Spaziergang an den Badeseen oder eine Joggingrunde alleine oder mit der Familie sind erlaubt, mehr aber nicht. Strikt verboten sind (Grill-)Partys, verabredete oder spontane Treffen, ein Beisammensein oder jedwede Art von Gruppenbildung. Für die Zeit der Ausgangsbeschränkung wird es an den Badeseen keinen normalen Freizeit- oder Badebetrieb geben können. Wer dagegen verstößt, riskiert hohe Bußgelder. Die Einhaltung der Bestimmungen wird zum Schutz der Erholungssuchenden von einem Sicherheitsdienst und auch von der Polizeiinspektion Neutraubling regelmäßig kontrolliert.

Regensburg Land

03.04. 13:44

Aufruf an Pflege- und medizinisches Personal im Landkreis Amberg-Sulzbach

Der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg wollen auf mögliche, bevorstehende große Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus vorbereitet sein und suchen deshalb für die Dauer der Corona-Pandemie freiwillige Helfer/-innen für den Einsatz im Gesundheitswesen. Landrat Richard Reisinger und Oberbürgermeister Michael Cerny bitten Freiwillige der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach, die eine medizinische Ausbildung haben oder im Bereich Kranken- und Altenpflege oder Rettungsdienst tätig waren, keiner Risikogruppe angehören und bereit sind, mitzuhelfen, sich zu melden. Ein Einsatz wäre in Senioren- und Pflegeheimen im Raum Amberg-Sulzbach sowie bei Bedarf im Hilfskrankenhaus Oberviechtach vorgesehen. Dieses wird jedoch erst belegt, sobald die Kapazitäten in allen Krankenhäusern im Bereich Amberg, Amberg-Sulzbach und Schwandorf ausgeschöpft sind.


 

Oberpfalz

03.04. 13:41

Gute Nachrichten aus der städtischen Pressestelle: Testergebnis von Maltz-Schwarzfischer negativ

Beim Test von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer auf das Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden: Das Testergebnis ist negativ. Die häusliche Quarantäne wird bis Anfang nächster Woche dauern. Zu diesem Zeitpunkt endet die Inkubationszeit, die beim Coronavirus bis zu 14 Tage beträgt.

 

Regensburg Stadt

03.04. 13:26

Bayerns Corona-Kurve flacht ab 

Rund zwei Wochen nach dem Start der strengen Ausgangsbeschränkungen in Bayern zeigt sich eine Verlangsamung der Corona-Neuinfektionen. Diese seien auf 9,4 Prozent gesunken, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. «Die Kurve flacht leicht ab.» Derzeit verdopple sich die Zahl der Infizierten nur noch nach etwas mehr als 6 Tagen. Vor den Schulschließungen am 16. März habe sich die Zahl noch alle 2,5 Tage verdoppelt, zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen habe die Rate bei 3,8 Tagen gelegen. «Das heißt, die Maßnahmen, die wir getroffen haben, beginnen zu wirken.»

Söder betonte, dass sich die Situation ohne die getroffenen Maßnahmen in Deutschland und in Bayern «dramatisch entwickelt» hätte, vielleicht sogar eskaliert wäre. «Wir hätten Situationen wie vielleicht in Italien und anderswo.» In Bayern wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts inzwischen 20 237 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Den Angaben zufolge sind bislang 307 Patienten gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.


 

Bayern

03.04. 13:16

Neue Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind 15 neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden zwei Personen als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 113 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt.

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 138.


 

Neumarkt

03.04. 12:54

Innenminister Herrmann: Oster-Ausflüge machen keinen Sinn

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat vor dem Beginn der Osterferien eindringlich an die Bevölkerung appelliert, die Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus einzuhalten. «Es macht keinen Sinn, zig Kilometer an einen beliebten Ausflugsort zu fahren, wo Sie unweigerlich auf eine große Zahl an anderen Ausflüglern treffen», sagte Herrmann am Freitag in Nürnberg. 

Die Landesregierung ist in Sorge, dass die Disziplin in der Bevölkerung über die Ferien nachlässt - zumal die Meteorologen zum Teil hervorragendes Ausflugswetter melden. «Nichts spricht gegen einen Spaziergang auf einem einsamen Waldweg», sagte Herrmann. Jedoch sei gerade an beliebten Treffpunkten in Parks, an Uferpromenaden oder in den Bergen mit so vielen Menschen zu rechnen, dass der Sicherheitsabstand nicht mehr eingehalten werden könne. 

Herrmann kündigte scharfe Kontrollen der bayerischen Polizei an.

Bayern

03.04. 12:29

Kimmich und Goretzka bekommen Ehrenpreis als Fußball-Botschafter

Die deutschen Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich und Leon Goretzka werden für ihre Initiative «We kick Corona» geehrt. Der Verein Deutscher Fußball Botschafter vergibt an die beiden Profis des FC Bayern München stellvertretend für das Engagement zahlreicher Fußballspieler in Zeiten der Coronavirus-Krise den Ehrenpreis. Auch weitere Stars wie Mats Hummels (Borussia Dortmund) und Leroy Sané (Manchester City) haben sich der Initiative angeschlossen. Kimmich und Goretzka hatten selbst den Start-Betrag von einer Million Euro für soziale und karitative Einrichtungen gespendet. Wie heute mitgeteilt wurde, sind bisher mehr als 3,7 Millionen Euro zusammengekommen. Der Verein Deutscher Fußball Botschafter wurde 2012 gegründet und zeichnet nach eigenen Angaben deutsche Trainer und Spieler aus, die im Ausland zu einem positiven Image Deutschlands beitragen.

Deutschland

03.04. 12:15

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Stand: 03.04.2020

Anzahl bestätigter Fälle:  133 (+ 13)

Anzahl Tote:  3 (0)

Anzahl Kontaktpersonen: 141 

Oberpfalz

03.04. 12:13

Corona-Krise lässt Nachfrage nach Puzzles bei Ravensburger steigen

In der Corona-Krise sind die Menschen angehalten, möglichst daheim zu bleiben - und das führt offenbar zu einer vermehrten Lust auf Puzzles. Beim Spielehersteller Ravensburger stieg die Nachfrage danach sprunghaft an, wie ein Sprecher heute sagte. Man habe zwar schon vor der Corona-Pandemie steigende Verkäufe verzeichnet. Aber aktuell sei die Situation ähnlich wie in der Hochsaison vor Weihnachten. «So, dass Puzzles inzwischen im Handel oft ausverkauft sind und nicht schnell genug nachgeliefert werden können.» Auch bei Brettspielen und Kinder- und Jugendbüchern sei die Nachfrage deutlich gestiegen. Die Puzzleproduktion und Logistik arbeiteten zwar unter Hochdruck, um die hohe Nachfrage zu bedienen, sagte der Sprecher weiter. «Dies stößt jedoch an Grenzen, weil verschärfte Hygiene-Maßnahmen gelten und nur in entzerrten Schichten gearbeitet werden kann, um die Kontakte der Mitarbeiter auf ein Minimum zu begrenzen. Zudem ist Ravensburger wie viele andere Unternehmen auch von Zulieferern abhängig, die in der Coronakrise unter Druck geraten.» Eine weitere Schwierigkeit sei momentan der Weg zum Kunden: «Ein großer Teil des Handels ist geschlossen, andere Händler wiederum konzentrieren sich auf die Bevorratung mit Lebensmitteln, Babyprodukten oder Drogerie- und Hygieneartikeln, die absolut unverzichtbar sind», sagte der Sprecher. «Puzzles gelten trotz der enormen Nachfrage von Kunden nicht als systemrelevant.» Ravensburger gehe daher davon aus, dass sich die Coronakrise trotz der hohen Puzzle-Nachfrage deutlich negativ auf die Geschäfte des Unternehmens auswirken wird. 2019 stiegen die Umsätze von Ravensburger im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf rund 524 Millionen Euro. Zum Ergebnis macht die Unternehmensgruppe keine Angaben. 

Deutschland

03.04. 11:50

Schwarzenburg-Festspiele in Rötz: Absage der Märchenzeit 2020

Die Vorstandschaft des Schwarzwihrbergvereins hat sich wegen der Einschränkungen und der allgemeinen Unsicherheit aufgrund der Corona-Krise entschieden, die „Märchenzeit für Jung und Alt“ auf der Schwarzenburg für heuer abzusagen. In dieser Saison wird es also kein Schneewittchen und auch keine Zwerge auf der Naturbühne des Schwarzwihrbergs zu sehen geben, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Verantwortlichen und das gesamte Märchen-Ensemble um Regisseur Bernhard Hübl sind demnach zwar nicht glücklich mit dieser Entscheidung, doch alle sind sich einig, dass es momentan wohl die vernünftigste und beste Lösung darstellt. Aufgrund der Kontaktverbote sei an einen „normalen“ Probenablauf nicht zu denken; dasselbe gelte für das Kulissenbau-Team um Dr. Wolfgang Schmidtler. Um dem Anspruch auf qualitativ hochwertiges Laientheater gerecht werden zu können, würde die Vorbereitungszeit einfach nicht genügen. Und selbst wenn bis zum geplanten Saisonstart am 21.06.2020 die Ausgangsbegrenzungen aufgehoben sein werden, ist es fraglich, ob die Märchenfreunde dann trotzdem auf die Schwarzenburg kommen würden. 

Bereits erworbene Karten werden zurückerstattet. Die Rückabwicklung der online-erworbenen Tickets übernimmt der Kartendienst OK-Ticket. 

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, betont die Vorstandschaft des Schwarzwihrbergvereins: Das Grimms-Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ wird natürlich  in der Saison 2021 auf der Schwarzenburg inszeniert werden und dann sicher kleine und große Märchenfreunde  begeistern.  So können sich Alle ganz lange darauf freuen! 

Cham

03.04. 11:40

Kassenärzte geben nach Corona-Test Bescheid - bei 91 Prozent negativ

Seit Anfang März hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) mehr als 38 000 Corona-Tests durchgeführt. Bei einem positiven Test meldet sich das Gesundheitsamt bei den Betroffenen und ordnet Maßnahmen an, in der Regel Quarantäne, wie die KVB erklärte. Derzeit sei das bei 8,7 Prozent der Fälle so - der Großteil der Tests sei somit negativ.

Getestete ohne das Virus würden vom KVB telefonisch informiert - bislang rund 35 000 Personen. Dies könne im Durchschnitt 6 Tage dauern. «Teilweise muss man Personen mehrmals anrufen, wenn niemand erreichbar ist», so ein Sprecher der KVB. Das erschwere die Arbeit.

In anderen Bundesländern, beispielsweise in Berlin, würden Personen mit einem negativen Test gar nicht mehr informiert. In Bayern sei das gesetzlich vorgeschrieben. Das Gesundheitsministerium teilte mit: «Das negative Befundergebnis soll selbstverständlich vom Hausarzt oder der KVB dem Patienten mitgeteilt werden.» (dpa)

Bayern

03.04. 11:38

Polizeipräsident lobt Corona-Disziplin der Bayern

Landespolizeipräsident Wilhelm Schmidbauer ist mit dem Verhalten der Bayern in der Corona-Krise zufrieden. «Ich kann ein ganz großes Lob aussprechen. Die ganz überwiegende Masse unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen in Bayern sind sehr einsichtig», sagte er dem Radiosender «Bayern 2». Auch wenn an beliebten Ausflugszielen manchmal gegenteilige Bilder entstünden, hielten sich die Menschen «in hervorragender Weise an die Vorgaben der Ausgangsbeschränkungen». Dennoch kündigte er verstärkte Polizeikontrollen an - vor allem an den Ostertagen.

Zur Eindämmung des Coronavirus gelten in ganz Bayern seit dem 21. März umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Legitim ist der Gang an die frische Luft nur, wenn triftige Gründe vorliegen. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber auch «Sport und Bewegung an der frischen Luft» - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt. Zudem müssen alle Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben, ausgenommen davon sind lediglich Mitnahme-, Liefer- und Drive-in-Angebote. (dpa)

 

Bayern

03.04. 10:51

Wissenschaftler starten Corona-Bluttests in München mit Polizeihilfe

Zur Erforschung des Coronavirus werden ab Sonntag Mediziner und Wissenschaftler bei zufällig ausgewählten Menschen in München um Blutproben für eine breit angelegte Studie bitten. Viele Infizierte spürten nichts von ihrer Infektion, sagte Professor Michael Hoelscher, Leiter der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum der Universität München, am Freitag in München. Daher sei davon auszugehen, dass es inzwischen eine erhebliche Dunkelziffer an Infektionen gebe - Schätzungen gingen von zwischen eins und zehn Prozent der Bevölkerung aus.

Mit der Studie könne herausgefunden werden, wie sich das Virus tatsächlich in der Gesellschaft ausgebreitet habe. Hoelscher bat alle Münchner um ihre Unterstützung. Die Forscher würden bei den Proben von der Polizei begleitet, so sei klar erkennbar, dass es sich nicht um Betrüger handle. Pro Probe müssten nur drei Milliliter Blut abgegeben werden. Das Blut werde dann auf Antikörper getestet. Hoelscher betonte, er gehe davon aus, dass die Ergebnisse der Studie auf die Erforschung der Krankheit in ganz Deutschland nutzbar seien. (dpa)

 

Bayern

03.04. 10:51

Virologin: Ohne Maßnahmen eine Million Corona-Tote zu befürchten

Ohne geschlossene Schulen und Ausgangsbeschränkungen wären nach Angaben der Münchner Virologin Ulrike Protzer eine Million Corona-Tote in Deutschland zu befürchten gewesen. «Ohne etwas zu tun, hätte das in Deutschland eine Million Menschenleben gekostet», sagte die Wissenschaftlerin von der Technischen Universität München (TUM) am Freitag. Mit den nun getroffenen Maßnahmen könne man davon ausgehen, dass «man diese Zahl auf deutlichst unter 100 000, hoffentlich unter 20 000 senken» könne. Sie warnte aber auch: «Wir haben immer noch in einer Zahl des exponentiellen Wachstums.»

Nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) steigen «die Zahlen weiter an, jeden Tag». Es sei aber «ein leicht positiver Trend erkennbar». Söder betonte: «Ohne die getroffenen Maßnahmen hätte sich die dramatisch entwickelt, wäre vielleicht sogar eskaliert.» (dpa)

Deutschland

03.04. 10:49

Söder: Leicht positiver Trend bei Corona-Infektionen erkennbar

Obwohl die Infektionen mit dem neue Coronavirus  weiter steigen, ist ein leicht positiver Trend erkennbar. Die Zahl der Neuinfektionen sei auf 9,4 Prozent gesunken, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag in München. «Die Kurve flacht leicht ab.»

Derzeit verdopple sich die Zahl der Infizierten nur noch in mehr als 6 Tagen. Vor den Schulschließungen habe sich die Zahl alle 2,5 Tage verdoppelt, sagte der Ministerpräsident. Daher sei eindeutig: Ohne die getroffenen Maßnahmen hätte sich die Situation dramatisch entwickelt, so Söder.

In Bayern sind nach Angaben des Robert-Koch Instituts inzwischen 20 237 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Den Angaben zufolge sind bislang 307 Patienten gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. (dpa)

Deutschland

03.04. 10:46

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 218 positive Fälle. Bislang sind 7 Personen verstorben (Stand: 03.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Die gute Nachricht des Tages: 75 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Aufkleber-Aktion:

Die Aufkleber „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden.

Bürgertelefon weiterhin besetzt

Wir weisen nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon des Landratsamtes sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Bitte bleiben Sie zuhause! Ihre Gesichtsmaske schützt den Nachbarn.

Kelheim

03.04. 10:40

Hunderte Ärzte und Pfleger mit Corona infiziert

Im Südwesten haben sich bereits Hunderte Ärzte und Pfleger mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Mittlerweile wurden 619 Infektionen beim medizinischen Personal an das Landesgesundheitsamt übermittelt, wie das Stuttgarter Regierungspräsidium der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte. Eine Unterscheidung zwischen Ärzten und Pflegern sei dabei nicht möglich. Die Zahlen hätten keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weil die Information, ob es sich bei den infizierten Personen um Ärzte oder Pfleger handele, nur dann dem Landesgesundheitsamt gemeldet werde, wenn sie dem Gesundheitsamt vor Ort vorliege.

Die Ärzte-Gewerkschaft Marburger Bund forderte indes, dass Ärzte, die infiziert sind oder Kontakt mit infizierten Personen hatten, aber keine Symptome zeigten, nicht weiterarbeiten dürften. (dpa)

Deutschland

03.04. 10:38

Puma will Dividende aussetzen - Vorstand verzichtet auf Gehälter

Der Sportartikelhersteller Puma will wegen der Coronavirus-Pandemie die Dividende aussetzen. Wegen der «stark negativen Auswirkungen» auf sein Geschäft werde der Vorstand der Hauptversammlung einen entsprechenden Vorschlag machen, teilte das MDax-Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mit. Zudem soll der Vorstand zunächst im April zu 100 Prozent auf seine Gehälter verzichten. Danach werde die Situation neu beurteilt, teilte ein Sprecher auf Nachfrage mit.

Wegen der Virus-Pandemie wird Puma seine für den 7. Mai geplante Hauptversammlung nun digital abhalten. Außerdem wird sich der Termin für die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal um eine Woche vom 30. April auf den 7. Mai verschieben. (dpa)

Deutschland

03.04. 10:37

Bayerns Wissenschaftler tun sich im Kampf gegen Coronavirus zusammen

Zur Erforschung des Coronavirus haben sich in Bayern rund 100 Wissenschaftler und rund 70 Medizinstudenten zu einem interdisziplinären Forschungsteam zusammengeschlossen. Dies teilten Ministerpräsident Markus Söder und Wissenschaftsminister Bernd Sibler (beide CSU) am Freitag in München mit. «Gemeinsam arbeiten wir daran, dieses Virus besser zu verstehen, es effektiv zu bekämpfen und erfolgreich aus dieser Krise hervorzugehen», sagte Sibler.

«Mit Teamgeist gegen Corona - 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bayern sowie rund 70 Medizinstudentinnen und -studenten unserer Universitäten haben sich in den letzten zwei Wochen zu einem interdisziplinären Team zusammengeschlossen und sich schnell und professionell auf dieses Projekt vorbereitet», sagte Sibler. Er sprach von einem «wegweisenden Bündnis wissenschaftlicher Expertise», welches ihn hoffnungsvoll stimme. (dpa)

Bayern

03.04. 08:47

Malaria-Prophylaxe als Mittel gegen Corona?

Bundesgesundheitsminister Spahn hofft bei der Bekämpfung des Corona-Virus auch auf schon bekannte Medikamente. Es gebe erste Hinweise darauf, dass bestimmte Medikamente zu helfen scheinen, sagte er der "Bild-Zeitung". Es seien aber weitergehende Studien nötig, auch in Deutschland gebe es eine Reihe von Studien, unter anderem zu einem Medikament, das zur Malaria-Prophylaxe eingesetzt worden sei.

Deutschland

03.04. 08:46

Überregionale Osterausflüge vermeiden

Den ausgefallenen Osterurlaub mit Tagesausflügen zu ersetzen ist keine gute Idee. Bund und Länder haben dazu aufgefordert, zur Eindämmung des Coronavirus keine überregionalen touristischen Ziele zu besuchen. Dass nach den Osterferien an den Schulen alles normal weiter geht, glaubt der Lehrerverband laut Funke-Zeitungen nicht. Vorrang haben für Verbandspräsident Meidinger die Abschlussklassen.

Deutschland

03.04. 08:44

Mögliche Zunahme rechter Gewalttaten

Die Bundesregierung befürchtet, dass wegen der Corona-Krise rechte Gewalttaten zunehmen. Laut Bundesinnenministerium und Verfassungsschutz haben rechte Gruppierungen ihre Aktivitäten und Planungen verstärkt, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Mitglieder sogenannter Prepper-Gruppen sollen etwa in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen Waffen und Munition aus Verstecken geholt haben.

Deutschland

03.04. 08:01

Liebespaare treffen sich an Deutsch-Schweizer Grenze

Ein Date an der Absperrung - für viele Paare an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz ist das wegen der Corona-Krise momentan die einzige Möglichkeit, um sich überhaupt zu treffen. Wenn der eine Partner in Deutschland wohnt und der andere in der Eidgenossenschaft, ist eine Fahrt zum Freund oder der Freundin derzeit schlicht nicht möglich. Denn die Bundespolizei führt vorübergehende Grenzkontrollen auch zur Schweiz durch, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. «Besuchsreisen sind nicht gestattet», teilte die Behörde mit. «Dies gilt auch dann, wenn beide Partner in unterschiedlichen Staaten wohnen und arbeiten und sich bisher regelmäßig gegenseitig besucht haben.»

In Konstanz am Bodensee haben sich daher in den vergangenen knapp zwei Wochen zahlreiche Pärchen - aber auch Verwandte oder Freunde - am provisorischen Grenzzaun getroffen, um zumindest ein bisschen Zeit miteinander verbringen zu können. Darunter sind auch Olivia und Andy, die sich zum ersten Mal dort getroffen haben. «So können wir uns wenigstens mal sehen», sagt der 40-Jährige. Kennengelernt haben die beiden sich erst vor vier Monaten online. «Das ist schon schwer», sagt Olivia. «Wir telefonieren halt, anders geht es nicht.» Eine Umarmung ersetze ein Telefongespräch aber nicht. (dpa)

Deutschland

03.04. 07:56

Corona-Stand im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf steigt die Zahl der Menschen mit Corona-Infektionen. Gestern gab es siebzehn neue Fälle, insgesamt haben sich damit schon 191 Bürger angesteckt. Mit Sorge stellt der Krisenstab fest, dass jetzt auch junge Patienten in die Notaufnahmen eingeliefert werden und beatmet werden müssen. Am Behelfskrankenhaus Oberviechtach schreiten unterdessen die Arbeiten voran. Gestern trafen weitere 40 Betten aus Beständen der Bundeswehr ein. Auch die Essensverpflegung ist inzwischen geregelt.

Schwandorf

03.04. 07:51

Erntehelfer dürfen wieder einreisen

Aufatmen bei Spargel- und Hopfenbauern: Erntehelfer aus Osteuropa dürfen wieder einreisen, um drohende Ernteausfälle zu verhindern. Jeweils 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa können diesen und nächsten Monat nach Deutschland, haben Landwirtschaftsministerin Klöckner und Innenminister Seehofer vereinbart. Die Erntehelfer dürfen nur in Gruppen per Flugzeug einreisen und auch nur, wenn ein Corona-Test negativ ist. Vor allem in den Landkreisen Kelheim und Straubing-Bogen werden sie dringend gebraucht.

Deutschland

03.04. 07:48

Bistum Regensburg sagt Feiern ab

Das Bistum Regensburg reagiert auf die Corona-Krise und setzt Firmungen und Erstkommunion-Feiern vorerst aus. Bis einschließlich Pfingstsonntag werden alle Firmungen abgesagt. Gleiches gilt für die Termine des Bischofs oder seiner Vertreter zu Feierlichkeiten in den Pfarreien. Generalvikar Michael Fuchs empfiehlt außerdem dringend, auch die Erstkommunionfeiern bis einschließlich Pfingstsonntag abzusagen. Vor Regensburg hatten bereits andere bayerische Bistümer diese Termine gestrichen.

Regensburg Stadt

03.04. 07:40

Arbeitsamt in Schwandorf warnt vor neuer Corona-Betrugsmasche

Vor einer neuen Betrugsmasche warnt die Agentur für Arbeit in Schwandorf. Unbekannte verschicken derzeit e-mails an Unternehmen und wollen an Personendaten von Mitarbeitern. Der Vorwand dabei ist die Zahlung von Kurzarbeiter-Geld wegen der Corona-Krise. Arbeitgeber sollten keinesfalls auf diese mails antworten, sie kommen definitiv nicht von der Bundesagentur für Arbeit. Die hat für solche Anträge eine Telefonhotline eingerichtet unter der 0800 4 5555 20.

Schwandorf

02.04. 20:01

RKI ändert Meinung zu Mundschutz

Ist ein selbstgenähter Mundschutz sinnvoll, oder nicht? Das Robert-Koch-Institut hat nun seine Einschätzung in dieser Frage geändert. Wer einen Mundschutz trägt, ist zwar vermutlich nicht selbst vor einer Corona-Infektion geschützt. Er oder sie könnte aber das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern. Wissenschaftlich belegt sei das allerdings nicht, schreibt das RKI auf seiner Internetseite. Wer selbst näht, sollte jedenfalls lieber fest als leicht gewebte Stoffe benutzen.

Deutschland

02.04. 19:34

Deutsche loben Krisenmanagement der Bundesregierung

Die Mehrheit der Bundesbürger findet, dass die Regierung einen guten Job beim Corona-Krisenmanagement macht. Nach dem ARD-Deutschlandtrend sind gut 70 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. Auch grundsätzlich ist das Kabinett im Ansehen der Bürger so hoch gestiegen wie noch nie seit der vergangenen Wahl. Laut den Zahlen profitieren davon besonders CDU und CSU.

Deutschland

02.04. 19:18

Schon über 100 Corona-Opfer in Ostbayern 

In Niederbayern und der Oberpfalz sind jetzt über 100 Menschen an der Lungen-krankheit Covid-19 gestorben. Das belegen Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Besonders schwer hat es den Landkreis Tirschenreuth getroffen, allein 32 Corona-Opfer sind dort bisher zu beklagen. Die Zahl der Infektionen im Landkreis liegt außerdem um das sechsfache über dem Bayernschnitt. Inzwischen sorgt sich auch der Krisenstab des Landkreises Schwandorf darum, dass jetzt auch jüngere Patienten künstlich beatmet werden müssen.

Oberpfalz

02.04. 19:16

Regensburg stundet Schuldnern Geld

Die Stadt Regensburg nimmt finanziellen Druck von Unternehmen, Selbständigen und Vereinen, die unter der Corona-Krise leiden. Sie brauchen Abgaben, Miete oder Pacht erst ab Oktober zahlen. Ist ihre Lage danach nicht besser, sind zinslose Ratenzahlungen möglich. Die Stadt wird aber genau prüfen, ob die Betroffenen tatsächlich einen finanziellen Engpass haben.

Regensburg Stadt

02.04. 19:14

Kreative in Bayern gestalten Designer-Mundschutze

In der Corona-Krise gestalten immer mehr Kreative Designer-Mundschutze. So gibt es inzwischen beispielsweise für extrovertierte Menschen einen grünen Mundschutz mit herunterbaumelnden Plastikzähnen. Auf die Idee gekommen sei sie durch das aktuelle Infektionsgeschehen, erzählte Modedesignerin Nicole Hayduga (38) am Donnerstag in München. «So kam das, dass ich mir dachte, ich mache ein Kunstwerk aus der traurigen Situation.» Eine ihrer Kreationen wird versteigert, der Erlös geht an die christliche Kinderstiftung «Die Arche». Es gehe ihr nicht darum, mit stylishen Mundschutzen Geld zu verdienen. Um das nächste Trendstück zu werden, seien ihre Designs auch zu speziell: «Die würde jetzt draußen vielleicht keiner tragen», sagt Hayduga.

Bayern

02.04. 19:05

Eisbären Regensburg helfen

Und was machen die Eisbären Regensburg, wenn Corona keine Spiele mehr zulässt? Sie helfen! 

Regensburg Stadt

02.04. 18:59

16 neue Infizierungen im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 16 (Vortag: 18) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 154 Infizierte (Stand 02.04., 17:45 Uhr)  Die erneut relativ hohe Zahl an Neuinfizierungen hängt damit zusammen, dass auch weiterhin Laborergebnisse von den Tests an der Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen eintreffen und damit die Infiziertenzahlen automatisch steigen. Genesen ist derzeit im Landkreis eine Größenordnung von gut zehn Personen, verstorben sind bisher fünf Personen.

Niederbayern

02.04. 18:21

Gutschein statt Geld-zurück bei wegen Corona-abgesagten-Events?

Bei abgesagten Reisen und Kultur- oder Sportevents sollen Verbraucher nicht sofort ihr Geld zurückbekommen. Die Bundesregierung will stattdessen, dass Gutscheine ausgestellt werden. Das ist aus Regierungskreisen durchgesickert. Die Gutscheine sollen für alle Tickets gelten, die vor dem 8. März gekauft wurden. Hat der Kunde seinen Gutschein bis Ende 2021 nicht eingelöst, bekommt er sein Geld zurück. Die EU-Kommission muss der Regelung noch zustimmen.

Deutschland

02.04. 18:00

Bayerns Corona-Soforthilfen erneut ausgeweitet                 

Auf Initiative von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber wird die bayerische „Corona-Soforthilfe“ auch auf landwirtschaftliche Betriebe ausgeweitet, die mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigen. „Damit können wir jetzt auch größeren Gartenbaubetrieben und landwirtschaftlichen Unternehmen, die um ihre Existenz fürchten, helfen“, sagte Kaniber. Landwirtschaftliche Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern waren bisher durch alle staatlichen Auffangnetzte gefallen. „Jetzt haben wir dieses Manko ausgeglichen“, sagte Kaniber weiter.

Bayern

02.04. 17:42

Erntehelfer aus Osteuropa sollen einreisen dürfen

Um drohende Ernteausfälle zu verhindern, sollen in diesem und im kommenden Monat jeweils 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa nach Deutschland einreisen. Darauf haben sich Landwirtschaftsministerin Klöckner und Innenminister Seehofer verständigt. Die
Erntehelfer sollen nur in Gruppen mit dem Flugzeug einreisen dürfen und auch nur, wenn ein Covid-19-Test negativ ausfällt.

Deutschland

02.04. 17:42

Bayerischer Lösemittelhersteller produziert nun Desinfektionsmittel

Wegen der Corona-Krise stellt ein schwäbischer Lösemittelhersteller seine Produktion auf Desinfektionsmittel um. Die Richard Geiss GmbH will künftig rund 40.000 Liter Händedesinfektionsmittel pro Woche herstellen. Wie das Unternehmen aus Rettenbach im bayerischen Landkreis Günzburg am Donnerstag berichtete, sollen die Produkte dann an Kliniken, Pflegeheime und öffentliche Einrichtungen verteilt werden.

Bayern

02.04. 17:39

Wer hilft bei was? Anlaufstellen in Zeiten der Corona-Krise

KISS Regensburg bietet Info über psychosoziale Hilfen: https://www.kiss-regensburg.de/termine-aktuelles/detailseite-meldungen/news/hilfsangebote-in-corona-zeiten/ 

Auf der Website von KISS kann eine Übersicht über die ambulanten Beratungsstellen und Hilfetelefonnummern abgerufen werden. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass niemand alleine bleibt und in seinen Wohnungen vereinsamt“ so Lisbeth Wagner von KISS. Damit alle Bürgerinnen und Bürger erfahren, welche Beratungsstellen erreichbar sind, ist das Dokument zu den vorherigen Krisenthemen – wie Sucht, psychische Erkrankungen, Depression, Stress in der Familie,  Sorgen in der Schwangerschaft oder Trauer erstellt worden. Unter www.kiss-regensburg.de ist die Liste – die täglich aktualisiert wird – abrufbar.

Regensburg Stadt

02.04. 17:36

Kurzarbeit am Münchner Flughafen: Mehrere Tausend Betroffene

Der Flughafen München hat wegen der Corona-Krise Kurzarbeit eingeführt. Davon betroffen seien mehrere Tausend Mitarbeiter in allen Bereichen, teilte der Flughafen heute mit. Die Kurzarbeiterregelung gelte auch für die für Abfertigungen zuständige Tochterfirma AeroGround, hieß es weiter. Nach «massiven Ertragsrückgängen» sollen so laut Flughafen Arbeitsplätze gesichert werden. «Wir können heute noch nicht abschätzen, wann sich der Luftverkehr wieder regenerieren wird», sagte Flughafenchef Jost Lammers. Bereits am Freitag hatte der Flughafen bekanntgegeben, dass die Zahl der Starts und Landungen in der Woche bei weniger als zehn Prozent des Vorjahresniveaus gelegen habe.

Bayern

02.04. 17:32

Nudel-Nachschub aus Italien per Bahn statt Lastwagen

Damit es auch künftig genug Pasta bei uns in den Supermarkt-Regalen gibt, holt Aldi zusammen mit der Bahn-Logistiktochter Schenker die Ware nun per Sonderzug aus Italien nach Deutschland. Eine erste Lieferung hatte über 60 Tausend Pakete Fusilli, mehr als 75 Tausend Pakete Penne und weit über eine Viertelmillion Pakete Spaghetti aus Italien nach Nürnberg gebracht, hieß es. Von Nürnberg aus wird die Lieferung nach ganz Süddeutschland verteilt. Zugleich registriert der bayerische Einzelhandel weniger Hamsterkäufe.

Bayern

02.04. 17:26

Bayerische Polizei will Motorrad-Ausflüge während Corona-Krise ahnden

Das Bayerische Innenministerium hat mit Blick auf das Wochenende klargestellt, dass Motorradausflüge im Freistaat aufgrund der Ausgangsbeschränkungen derzeit verboten sind. Als Transportmittel zum Ausgangsort eines Spaziergangs dürfen sie zwar genutzt werden. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bat allerdings darum, bei Zweifeln lieber Zuhause zu bleiben. «Wir brauchen alle Kräfte im Kampf gegen das Virus. Wir müssen Rettungswesen und die Krankenhäuser soweit wie möglich entlasten», sagte er mit Blick auf die Unfallgefahr. «Abgesehen davon, dass ohnehin besondere Vorsicht angeraten ist, wenn man das Motorrad zu Beginn der Saison aus der Garage holt: Belassen Sie es bei kurzen Fahrten in die Arbeit oder zum Einkaufen.»

Vor allem in Niederbayern will die Polizei am Wochenende verstärkt Strecken und Ziele in den Blick nehmen, die zu Ausflügen genutzt werden. «Schon am vergangenen Wochenende waren da einige Parkplätze gut gefüllt», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. «Bei diesen Kontrollen ist das Fingerspitzengefühl der Kollegen besonders gefordert.»

Bayern

02.04. 17:21

Goldberg-Klinik Kelheim führt Corona-Sichtungseinheit ein

In Abstimmung mit dem Landkreis Kelheim und unter Berücksichtigung der baulichen Voraussetzungen setzt die Goldberg-Klinik seit Montag ein zweigeteiltes Notaufnahme-System für den Pandemiefall um. „In der Auffahrt zur Notaufnahme werden Patienten und in Ausnahmefällen auch Besucher auf Symptome überprüft und in eine der beiden Behandlungseinheiten weitergeleitet“, erläutert Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Martin Neumeyer. „Durch diese Zweiteilung in reguläre Notaufnahme und Corona-Sichtungseinheit ist sichergestellt, dass Covid-19-symptomatische oder Covid-19-bestätigte Patienten getrennt von symptomfreien Patienten behandelt werden und das Klinikpersonal beiden Patientengruppen jederzeit gerecht werden kann“, so Dr. med. Michael Reng, Chefarzt & Leiter Notaufnahme.
 

Kelheim

02.04. 16:59

Sternekoch Schmaus kocht in Kantine der Klinik Barmherzige Brüder für Mitarbeiter

„Wir müssen jetzt etwas tun! Wenn ich schon nicht für meine Gäste kochen darf, dann mache ich das jetzt für die Menschen, die in dieser Krise täglich alles für uns geben“, sagt Anton Schmaus, Patron im Sternerestaurant Storstad. Er holt das Projekt „Kochen für Helden“, das Max Strohe und Ilona Scholl vor wenigen Tagen in Berlin initiiert haben, nach Regensburg. „Was die Hauptstadt kann, können wir erst Recht“, sagt Schmaus. Er wird mit einem Teil seiner Köche und Azubis, die sich freiwillig gemeldet haben, ab sofort täglich von Montag bis Freitag ein Gericht für die Kantine der Barmherzigen Brüder kochen. Dabei arbeiten immer nur wenige Köche, in mehreren Schichten und mit dem entsprechenden Abstand in der Küche. „Die Gesundheit meiner Mitarbeiter hat oberste Priorität“, versichert Schmaus. Dabei stockt Anton Schmaus das Kurzarbeiter-Geld seiner teilnehmenden Köche aus eigenen Mitteln entsprechend auf. „Für viele Mitarbeiter aus der Gastronomie ist auch das überlebenswichtig“, betont er. Bereits seit Mittwoch dieser Woche kocht Anton Schmaus jeden Tag ein besonderes Gericht bei den Barmherzigen Brüdern – als Wertschätzung für die Menschen, die im größten Krankenhaus Ostbayerns rund um die Uhr im Zeichen der Corona-Krise arbeiten. „Da hier bei den Barmherzigen Brüdern nur frisch gekocht wird und keine Convenience-Produkte verwendet werden, ist es für uns leicht, jeden Tag ein qualitativ sehr hochwertiges Mittagessen zu kochen“, freut sich Schmaus. In den ersten Tagen steht ein asiatisches Gericht, Phat Thai mit Hühnchen, Garnelen und Kokossauce auf dem Plan, viele weitere Gerichte wie Hackbällchen mit Couscous und Salat werden in den nächsten Tagen folgen. „Das ist eine tolle Anerkennung für unsere Pflegekräfte, Ärzte und  ein paar Dutzend andere Berufsgruppen, die für eine reibungslose Organisation auch in Krisenzeiten sorgen“, sagt Martina Ricci, Geschäftsführerin des Krankenhauses Barmherzige Brüder.
Zwischenzeitlich haben sich bereits Stammgäste bei Anton Schmaus gemeldet, die sich ebenfalls engagieren wollen. Das Projekt könnte also noch größere Formen annehmen. „Hier müssen wir aber erst prüfen, was möglich ist. „Wir hoffen, dass wir eine Initialzündung gegeben haben“, betont Schmaus, der auch Koch der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist.

Regensburg Stadt

02.04. 16:55

Bistum Regensburg setzt Firmungen und Erstkommunion-Feiern aus

Bis einschließlich Pfingstsonntag (31.05.2020) werden alle Firmungen abgesagt. Gleiches gilt für die Termine des Bischofs oder eines bischöflichen Vertreters zu Feierlichkeiten in den Pfarreien (Einweihungen, Jubiläen etc.). Es wird außerdem dringend empfohlen, auch die Erstkommunionfeiern bis einschließlich Pfingstsonntag abzusagen.
 

Oberpfalz

02.04. 16:48

Das Landratsamt Cham informiert zur aktuellen Situation zum Corona-Virus

Zum Stand 2. April 2020, 14 Uhr, waren im Landkreis Cham 236 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. 18 bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon werden zwei intensivmedizinisch versorgt. Eine weitere 89-jährige Frau, und damit die vierte Person, ist mit Diagnose Covid-19 verstorben.

 

Cham

02.04. 16:30

17 neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Seit gestern um 16 Uhr sind 17 neue Fälle zu verzeichnen, davon heute bislang 14. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 191 angestiegen. Weitere positive Fälle sind für heute nicht auszuschließen.

Auch junge Patienten sind stationär

Mit Sorge ist festzustellen, dass auch junge Patienten in die Notaufnahmen eingeliefert werden, die intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden müssen. Am Behelfskrankenhaus in Oberviechtach schreiten unterdessen die Arbeiten voran. Heute treffen weitere 40 Betten aus Beständen der Bundeswehr ein. Auch für die Essensverpflegung der Patienten, mit denen in Oberviechtach geplant wird, hat das Landratsamt Lösungen entwickelt und gefunden.

 

Schwandorf

02.04. 16:28

Sachsen-Anhalt prüft Hunderte möglicherweise unzuverlässige Corona-Tests

In Sachsen-Anhalt wird derzeit geprüft, ob zahlreiche Corona-Tests keine zuverlässigen Ergebnisse liefern. Betroffen seien 1675 Testsets, die vom Bund bereitgestellt wurden, bestätigte das Sozialministerium der Deutschen Presse-Agentur. Diese stehen im Verdacht, vor allem für Bakterien aber nicht für Viren geeignet zu sein. Das Landesamt für Verbraucherschutz untersuche nun, ob die Tests keine aussagekräftigen Ergebnisse lieferten, sagte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Donnerstag. 

 

Deutschland

02.04. 16:20

Neue Coronavirus-Infektionen im Kreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind fünf neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Weiter wurden drei Personen als genesen gemeldet.

Aktuell sind damit 100 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt.

Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 123.

 

Neumarkt

02.04. 14:44

Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen schützen Risikogruppe

Den Coronavirus bei Risikogruppen in Alten- und Pflegeheimen einzudämmen bzw. gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist flächendeckend ein wichtiges Bestreben. Auch im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing hat man Vorkehrungen getroffen. Zwar sind Fälle von Covid-19-Patienten in Alten- bzw. Pflegeheime bisher in Stadt und Landkreis nur isolierte Einzelfälle. Doch damit dies auch so bleibt, hat der Ärztliche Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Christian Ernst, in Absprache mit den FüGK´s von Stadt und Landkreis und dem Gesundheitsamt verfügt, dass ab sofort positive Covid-19-Patienten aus Altenheimen auch OHNE Symptome in den Kliniken Straubing, Bogen und Mallersdorf aufgenommen werden, solange dort die Kapazitäten noch verfügbar sind.

„Wir wollen mit dieser Maßnahme Virusausbreitungen wie andernorts passiert verhindern und Infektketten nachhaltig unterbrechen“, sagt Christian Ernst. Dies dient auch dem Schutz des Personals, dessen Kapazitäten derzeit ohnehin äußerst knapp sind und wo bei weiteren Ausfällen kritische Situationen drohen. Eine Rückverlegung kann nach den Vorgaben des RKI frühestens 14 Tage nach Erkrankungsbeginn bei zwei Tage

 

Niederbayern

02.04. 14:29

Zehn Bewohner von Seniorenheim in Sachsen mit Coronavirus infiziert

Von 48 Bewohnern eines Seniorenheims in Hohnstein (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) sind zehn positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Drei Betroffene befänden sich in stationärer Behandlung, teilte das Landratsamt in Pirna am Donnerstag mit. Zudem seien sechs Mitarbeiter des Seniorenheims positiv auf eine Infektion getestet worden. Seit Mittwochabend steht die Einrichtung unter Quarantäne. 

 

Deutschland

02.04. 14:18

Nationalpark-Mitarbeiter helfen im Gesundheitsamt aus

Elf Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald helfen wegen der Corona-Krise in den Gesundheitsämtern der Landkreise Freyung-Grafenau und Regen aus. Sie seien um Unterstützung geben worden, sagte ein Sprecher. Im Nationalpark laufe der Betrieb eingeschränkt weiter. So seien noch Tierpfleger, Verwaltungskräfte und Waldarbeiter im Dienst. Jedoch entfalle der Besucher- und Lehrbetrieb, so dass einige Bürokräfte und Ranger nun in den Landratsämtern aushelfen. Im Nationalpark Bayerischer Wald sind regulär rund 200 Menschen beschäftigt.

 

Niederbayern

02.04. 13:54

Regensburger KKH-Lauf abgesagt

Der Regensburger KKH-Lauf, der eigentlich am 20.06.2020 hätte stattfinden sollen, wurde jetzt abgesagt. Genauso wie alle anderen KKH-Läufe in Deutschland. Der Veranstalter schreibt dazu: "Leider hat die dynamische Entwicklung der Corona-Virus-Infektionen in der Bevölkerung auch Auswirkungen auf den KKH-Lauf. Unseres Erachtens lässt die aktuelle Lage nur die folgende Bewertung zu: Aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens in Deutschland und Europa ist es nicht mehr vertretbar, in den nächsten Monaten Sport- und Präventionsgroßveranstaltungen wie den KKH-Lauf vorzubereiten und durchzuführen. [...] Die bisher gezahlten Startgelder erstatten wir natürlich zurück. Die Situation ist für alle komplett neu und unerwartet. Somit bitten wir für die weitere Abwicklung noch um etwas Geduld. Vielen Dank."

Regensburg Stadt

02.04. 13:40

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 193 positive Fälle. Bislang sind 7 Personen verstorben (Stand: 02.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Die gute Nachricht des Tages: 57 Personen sind inzwischen wieder genesen.

 

Kelheim

02.04. 13:39

Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach nähen Masken aus Vliesstoff

Vor wenigen Tagen hatte der bayerische Wirtschaftsminister angekündigt, dass er Material organisiert hat, um Masken vor Ort selbst schneidern zu können. Nun sind die von ihm angekündigten Vliesstoffe für das Nähen von Nasen-Mund-Masken im Landratsamt Amberg-Sulzbach angekommen und werden dort an die Gemeinden verteilt. Jede Kommune erhält rund 30 Laufmeter Vliesstoff. Freiwillige Näher/-innen können das Material zu Masken verarbeiten. Die Städte und Gemeinden geben den Stoff vor Ort an Näher/-innen weiter, die sich in den vergangenen Tagen und Wochen bei der Kommune freiwillig gemeldet hatten. Landrat Richard Reisinger nutzte die Gelegenheit, sich bei den mehr als 350 Nähern zu bedanken. „Ich bin überwältigt von dem sozialen Miteinander und der ausgeprägten, ehrenamtlichen Einsatzbereitschaft im Landkreis“.

 

Oberpfalz

02.04. 13:01

Bayerische Häftlinge nähen  150 000 Schutzmasken 

Gefangene aus Bayern steigen in die Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) ein. In der Justizvollzugsanstalt Aichach hat die Serien-Produktion am 26. März 2020 begonnen. Seitdem haben inhaftierte Frauen bereits mehr als 10.000 Schutzmasken hergestellt. Ab heute (2. April 2020) beteiligen sich auch die Justizvollzugsanstalten Amberg, Kaisheim und München. Insgesamt werden in den Gefängnis-Schneidereien in nächster Zeit 150 000 Schutzmasken genäht. Bis zu 45 Gefangene helfen mit.

 

Bayern

02.04. 12:59

medbo Blog als online Unterstützung für Patienten in der Oberpfalz

Auf Grund des Ansteckungsrisikos während der Corona Pandemie müssen viele psychisch belastete Menschen derzeit leider auf Teile ihrer persönlichen therapeutischen Unterstützung verzichten. Hier bieten die Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (medbo) nun Hilfe an: Mit ihrem Blog „Bleib zuhause“ auf der medbo-Homepage vermittelt das therapeutische Team wichtigen Informationen zur aktuellen Situation.

Zweimal täglich zu festen Zeiten werden Videos, Audios, Texten und Links eingestellt. Das Besondere daran: Die Beiträge sind nur begrenzte Zeit sichtbar, so werden die Nutzer darin bestärkt eine feste Tagesstruktur aufrecht zu erhalten. „Die Inhalte werden von Ergotherapeuten, Sporttherapeuten, Musiktherapeuten, Psychotherapeuten und Ärzten der medbo zusammengestellt und weitgehend selbst gefilmt, damit unsere Patienten in dieser unsicheren Zeit gewohnte Gesichter sehen“, erklärt Dr. Astrid Lehner, die Initiatorin des Blogs. „Mit diesem Blog wollen wir unseren Patienten helfen, die Coronakrise möglichst gut durchzustehen“, hofft auch Prof. Dr. med. Berthold Langguth und wünscht sich, dass möglichst viele Patienten das Angebot annehmen. 

Der Blog ist unter folgendem Link erreichbar: www.medbo.de/bleibzuhause oder direkt über die Homepage. Neben diesem Blog für Patienten gibt es einen allgemeinen Blog für alle, die Unterstützung suchen unter www.medbo.de/corona-blog/

Oberpfalz

02.04. 11:16

Söder: Brauchen in Deutschland am Ende Milliarden Masken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder prognostiziert im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland auf lange Sicht einen Bedarf von «Milliarden» Masken. «Wir werden auf Dauer enorm viel Masken brauchen. Ich glaube, dass wir am Ende in Deutschland Milliarden Masken brauchen», sagte der CSU-Chef am Donnerstag im niederbayerischen Weng (Landkreis Landshut).

Zuerst brauche man die Masken für das medizinische Personal und dann prioritär auch für Alten- und Pflegeheime, sagte Söder. Man brauche die Masken dann aber auch «in der breiten Entwicklung auch irgendwann, wenn es um den Arbeitsschutz geht, um das Miteinander».

Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchten am Donnerstag einen Automobilzulieferer, der seinen Betrieb angesichts der Corona-Krise auf die Produktion von Masken umstellt. Üblicherweise werden in dem Werk der Firma Zettl Zubehörteile wie Sitzbezügeoder Türverkleidungen hergestellt.

«Das sind Corona-Schutzmasken», sagte Söder. Diese seien höherwertiger als OP-Masken und «auf dem Weg zu einer FFP2-Maske».

Grundsätzlich unterscheidet etwa das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zwischen selbst hergestellten Masken, medizinischem Mund-Nasen-Schutz und sogenannten filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3). Solche FFP2- und FFP3-Masken dienen auch dem Eigenschutz, die anderen vorrangig zum Schutz der anderen vor möglicherweise infektiösen Tröpfchen des Mundschutz-Trägers. (dpa)

Deutschland

02.04. 11:07

Bürgermeisterin freiwillig in häuslicher Quarantäne

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat sich freiwillig in häusliche Quarantäne begeben, nachdem eine Person aus ihrem näheren Umfeld positiv auf Covid-19 getestet wurde. Sie ist aktuell beschwerdefrei. Es wurde bereits Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen.

Regensburg Stadt

02.04. 09:41

Soldaten gegen Corona

Im Kampf gegen das Coronavirus testen aktuell etwa 50 Soldaten eine Handy-App. Diese soll per Warnung die Corona-Infektionsketten unterbrechen können. Zudem erklärte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer in der ARD, dass ab morgen ein Einsatzplan stehen soll. Der sieht vor, dass im Kampf gegen das Virus rund 15-tausend Soldaten bereitgestellt werden - für medizinische und logistische Aufgaben.

Deutschland

02.04. 07:00

Virus legt Münchener Klinik lahm

Das Corona-Virus legt in München ein ganzes Krankenhaus lahm. Der Grund ist, dass bisher 14 Patienten und zwei Mitarbeiter positiv getestet wurden. Deshalb werden erstmal weder Patienten aufgenommen, noch entlassen. Das betrifft auch die Notaufnahme. Alle Patienten und Mitarbeiter würden jetzt auf das Virus getestet, so das Krankenhaus. Derart drastische Maßnahmen seien in Bayern noch einmalig, sagte ein Kliniksprecher.

Bayern

02.04. 06:57

Von der Straße ins Netz: Fridays for Future demonstriert weiter

Lange stand der Freitag für Schülerstreiks als Mahnung für mehr Klimaschutz. Nun sind wegen der Corona-Krise ohnehin alle Schulen zu, die Jugendlichen müssen zuhause bleiben. Gestreikt wird aber trotzdem.

Wegen der Corona-Pandemie hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ihre Streiks ins Internet verlagert. «Wir müssen uns natürlich auf die neue Situation einstellen», sagte Anna Volk, Sprecherin der Bewegung in München. Es werde aber weiterhin jeden Freitag gestreikt: Unter dem Hashtag #Netzstreikfürsklima posten Aktivisten in den sozialen Netzwerken Fotos von sich zu Hause mit Transparenten oder Schildern in der Hand. «So können alle mitstreiken, ohne auf die Straße zu gehen», sagte Volk.  

Zusätzlich soll in München unter dem Motto #StreamStreik jeden Freitag ein Livestream auf YouTube stattfinden. Dort können sich Zuhörer über ein Chatfenster mit verschiedenen Gästen über Klima- und Umweltthemen austauschen und den Rednern Fragen stellen.  

Zudem gebe es bundesweit regelmäßig Webinare, in denen Experten mit Aktivisten über verschiedene Themen diskutieren. «Unser Ziel ist es, zu sagen: Ihr könnt zwar nicht in die Schule gehen, aber wir tauschen uns trotzdem weiter aus und bilden uns im Bereich Klimaschutz weiter», so Volk. (dpa)

Deutschland

02.04. 06:56

Macher von «Rock am Ring» halten vorerst an Festivalplänen fest

Die Planungen für das Zwillingsfestival «Rock am Ring» und «Rock im Park» Anfang Juni gehen trotz Corona-Krise und der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen weiter. «"Rock am Ring" und "Rock im Park" 2020 finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren», teilte eine Sprecherin der Agentur Live Nation auf Anfrage mit. «Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen.» Die Gesundheit von Künstlern, Fans und Mitarbeitern habe oberste Priorität und steht bei allen Überlegungen an erster Stelle.

Das Zwillingsfestival soll vom 5. bis 7. Juni am Nürburgring in der Eifel und in Nürnberg über die Bühne gehen. Online übertragene Konzerte ohne Publikum vor Ort seien keine Option, hieß es.

Zu den Headlinern sollen in diesem Jahr die Bands Green Day, Volbeat und System Of A Down gehören. «Rock am Ring» würde im Juni sein 35-jähriges und «Rock im Park» sein 25-jähriges Bestehen feiern. An beiden Standorten sind in den vergangenen Jahren jeweils mehrere zehntausend Zuschauer gekommen. (dpa)

Deutschland

02.04. 06:54

Mundschutz wird getestet

Die Weltgesundheitsorganisation will prüfen, ob ein Mundschutz gegen das Coronavirus hilft. Sie teilte mit, dass alle verfügbaren Informationen zusammengetragen werden. Man versuche herauszufinden, ob das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit die Ausbreitung eindämmen kann. In Österreich gilt jetzt eine Mundschutz-Pflicht in Supermärkten.

WELT

02.04. 06:53

Mehr als 210 000 Unternehmen brauchen bereits Corona-Soforthilfen

210 900 Unternehmen in Bayern haben bisher finanzielle Soforthilfen wegen der Corona-Krise beantragt. Bis Mittwochmittag summierten sich die Hilfen auf 1,579 Milliarden Euro, wie das Wirtschaftsministerium in München auf Anfrage mitteilte. Bislang seien mehr als 283 Millionen Euro bereits ausgezahlt worden. Im Schnitt beträgt die Bearbeitungsdauer der Anträge zehn Tage, sagte eine Sprecherin des Ministeriums.

Spitzenreiter im Freistaat ist Oberbayern mit 42 000 Anträgen in Höhe von 315 Millionen Euro, gefolgt von der Landeshauptstadt München mit 35 990 Anträgen über 269 Millionen Euro und Mittelfranken mit 33 000 Anträgen mit einem Volumen von 247 Millionen Euro.

Aus Schwaben stammten bisher 26 610 Anträge (199 Millionen Euro), aus Niederbayern 21 400 Anträge (160 Millionen Euro), aus Unterfranken 18 000 (135 Millionen Euro), aus der Oberpfalz 17 900 Anträge (134 Millionen Euro) und aus Oberfranken 16 000 Anträge (120 Millionen Euro). (dpa)

Bayern

02.04. 06:52

Bayerns Grüne fordern 500 Euro Corona-Zulage für Pflege und Medizin

Während der Corona-Krise sollten alle Mitarbeiter im ärztlichen und pflegerischen Sektor nach Ansicht der Grünen eine steuerfreie Gefahrenzulage von bis zu 500 Euro pro Monat bekommen. «Für alle Menschen, die (...) jetzt ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, um das Leben anderer zu retten, fordern wir eine monatliche Gefahrenzulage von bis zu 500 Euro (drei Euro pro Stunde)», heißt es in einem 20-Punkte-Plan zur Corona-Krise, den die Grünen im Landtag beschlossen haben. «Applaus mag das Brot des Künstlers sein. Man kann ihn aber nicht essen und seinen Kindern keine Kleidung davon kaufen», sagte Fraktionschefin Katharina Schulze der dpa in München.

In der aktuellen Krise habe die Politik nicht nur die Aufgabe, das Geschehen ins Auge zu nehmen, sondern müsse auch einen «Masterplan» für das Jetzt und das Später entwickeln, betonte Schulze. «Unser Grünes Grundsatzpapier "Corona: Mit Weitblick aus der Krise" liefert hierzu einen Beitrag und soll eine breit aufgestellte politische Debatte anstoßen.»

Das siebenseitige Papier umfasst diverse Maßnahmen neben den finanziellen Hilfen - auch für Medien -, mehr Digitalisierung in der Bildung und die Rückkehr zum grenzfreien Warenverkehr in Europa. (dpa)

Bayern

02.04. 06:44

A3-Bauarbeiten bei Regensburg im Krisenmodus

Die an der Erweiterung der Autobahn bei Regensburg beteiligten Baufirmen schalten in den Krisenmodus um. Weil wegen Corona auch bei ihnen Personal fehlt, werden ab nächsten Montag einzelne Arbeiten nur noch tagsüber durchgeführt. Eigentlich wollte man vorwiegend nachts arbeiten, bräuchte dafür aber noch mehr Personal, teilt die Autobahndirektion Südbayern jetzt mit. Wegen der Corona-Pandemie sind aber deutlich weniger Fahrzeuge auf der A3 unterwegs, so dass auch tagsüber gebaut werden kann.

Regensburg Land

02.04. 06:41

Tiergarten Straubing rechnet mit enormen Verlusten

Mit Einbußen in sechsstelliger Höhe durch Corona rechnet der Tiergarten Straubing. Direktor Wolfgang Peter sagte jetzt, dass gerade die Schließung über Ostern sehr weh tut. Er regt an, dass Zoos wieder öffnen können, wenn die Besucher Masken tragen. Die Tiere werden auf alle Fälle nicht verhungern. Das Futterlager in Straubing ist voll und auch die Zoo-Apotheke gut ausgestattet, erklärte der Direktor.

Niederbayern

02.04. 06:35

SSV Jahn Regensburg testet Nachwuchs "virtuell"

Auch die Corona-Krise ist irgendwann vorbei und der SSV Jahn Regensburg braucht dann Spieler-Nachwuchs. Wer das Trikot des Jahn tragen möchte und Jahrgang 2000 bis 2011 ist, kann sich bis Ende des Monats online bewerben, meldet die Jahnschmiede. Idealerweise mit einem Video, das den Spieler in Aktion zeigt. Bewerber mit Talent werden später zu einer Finalsichtung auf´s Jahn-Trainingsgelände am Regensburger Kaulbachweg eingeladen. 

Regensburg Stadt

01.04. 19:51

Söder besucht Schutzmasken-Produktion in Niederbayern

Ein niederbayerischer Automobil-Zulieferer stellt angesichts der Corona-Krise seinen Betrieb auf die Produktion von Schutzmasken um. Ministerpräsident Markus Söder  und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchen am Donnerstag Vormittag das Werk der Firma Zettl in Weng im Landkreis Landshut. Üblicherweise stellt das Familienunternehmen Zubehörteile wie Sitzbezüge, Türverkleidungen und Mittelkonsolen her. Zettl ist eine von etlichen Firmen im Freistaat, die vorübergehend Schutzmasken herstellen oder herstellen wollen.

Niederbayern

01.04. 19:24

Bund und Länder: Bürger sollen über Ostern Zuhause bleiben

Die Menschen in Deutschland dürfen wegen der Corona-Krise Freunde und Angehörige auch über Ostern nicht besuchen. Bund und Länder verlängerten die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz mindestens bis zum Ende der Osterferien. Am 14. April - Dienstag nach Ostern - wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten die Lage neu bewerten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte an, Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen besser schützen zu wollen. Merkel betonte, nach jetzigem Stand könne nicht gesagt werden, wie lange die Beschränkungen aufrecht erhalten werden müssten.

Deutschland

01.04. 19:23

18 neue Infizierungen im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 18 (Vortag: 28) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 138 Infizierte (Stand 31.03., 18:30 Uhr).

Die erneut relativ hohe Zahl an Neuinfizierungen hängt damit zusammen, dass nun auch weiterhin Laborergebnisse von den Tests an der Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen eintreffen und damit die Infiziertenzahlen automatisch steigen. In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 23 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, davon neun im intensiv-medizinischen Bereich (Stand 01.04., 9 Uhr).

Ein weiterer Todesfall
Im Landkreis gibt es zudem einen weiteren Todesfall (insgesamt damit vier) im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Im Klinikum verstarb ein 87-jähriger Mann mit Vorerkrankungen, der im Landkreis Straubing-Bogen gewohnt hat.

Niederbayern

01.04. 18:53

Bayern baut Corona-Testkapazitäten massiv aus

Bayern hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Testkapazitäten massiv ausgebaut. Darauf hat Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch hingewiesen. Huml betonte: "Unser Ziel ist es, möglichst rasch Klarheit bei Verdachtsfällen zu bekommen. Dies ist sehr wichtig, um weitere Infektionen einzudämmen. Deshalb freue ich mich, dass die bayernweite Testkapazität sogar auf circa 13.000 Tests pro Tag steigen kann." Davon entfallen rund 11.000 Tests auf Privatlabore, rund 2.000 auf das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Bayern

01.04. 18:19

Söder: Wegen Corona voerst keine Aufnahmen in Alten- und Pflegeheime

Zum Schutz von Alten, Kranken und Behinderten vor Ansteckungen mit dem Coronavirus sollen Pflegeheime laut Ministerpräsident Markus Söder vorerst keine neuen Bewohner mehr aufnehmen. «Neuaufnahmen sollen in den entsprechenden Einrichtungen reduziert oder ausgeschlossen werden», sagte der CSU-Chef am Mittwoch nach einer Telefonkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierungschefs der Länder. Für Neuaufnahmen oder auch Wiederaufnahmen etwa nach einem Krankenhausaufenthalt sollten die Kapazitäten der Reha-Kliniken genutzt werden. Für Bayern sei dies ein sehr gangbarer Weg, es gebe dort noch viele freie Plätze.

Bayern

01.04. 18:18

Häftlinge nähen Mundschutzmasken

Im Kampf gegen das Coronavirus haben Häftlinge baden-württembergischer Gefängnisse mit der Produktion von Mundschutzmasken begonnen. Wie die «Heilbronner Stimme» und der «Mannheimer Morgen» (Donnerstag) berichten, nähen Gefangene in den Werksbetrieben des Freiburger Gefängnisses und der Frauen-Haftanstalt Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) nun wöchentlich rund 1200 einfache Schutzmasken. Sie seien teils für den Eigenbedarf und das Reinigungspersonal von Kliniken vorgesehen.

Deutschland

01.04. 18:14

OTH Amberg-Weiden trotz Corona bereit für Sommersemester

Die ersten sonnigen Tage mit frühlingshaften Temperaturen. Normalerweise sitzen jetzt Studierende auf der Wiese am Campus in Amberg und vor der Coffee Lounge am Campus Weiden. Doch in diesem Frühling ist alles anders. Die beiden Campusse der OTH Amberg-Weiden sind seit den Ausgangsbeschränkungen leergefegt. Auch wenn der Start des Sommersemesters verschoben wurde, Lehrende und MitarbeiterInnen sind nicht untätig. Größtenteils aus dem Homeoffice arbeiten sie an der Umstellung auf die digitale Lehre. „Unsere Studierenden können sich darauf verlassen, dass ihr Sommersemester 2020 bestmöglich stattfinden wird. Wenn die Corona-Pandemie Präsenzveranstaltungen ab dem 20. April nicht möglich machen sollte, dann sind wir bereit für die digitale Lehre“, versichert Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. 

Oberpfalz

01.04. 17:48

Bistümer verschieben Firmungen und Erstkommunionen

In vielen Bistümern in Bayern werden Firmungen und Erstkommunionen wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus verschoben. Wie die Bistümer am Mittwoch mitteilten, sind die Planungen von Alternativterminen unterschiedlich. Im Erzbistum München und Freising wurde durch ein Schreiben die Verschiebung der Firmungen angekündigt und «nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben». 

Im Bistum Passau seien ebenfalls alle Termine auf Eis gelegt, hieß es auf dpa-Anfrage. Dass man die Feiern, wie im Erzbistum München und Freising geplant, schon zu Pfingsten Ende Mai nachholen könne, bezweifle man in Passau allerdings.

Die Diözese Würzburg teilte mit, zunächst alle Firmungen und Erstkommunionfeiern bis zum 19. April zu verschieben. Wie es danach weitergeht, sei aber zunächst noch unklar und hänge auch davon ab, wann die Ausgangsbeschränkungen gelockert und die Schulen wieder geöffnet würden. Wenn etwa die Erstkommunionfeiern mit den Kindern nicht mehr ausreichend vorbereitet werden könnten, werde man sie ebenfalls verschieben. 

Auch im Erzbistum Bamberg würden alle geplanten Firmungen und Erstkommunionen bis auf Weiteres verschoben, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Hier habe man wegen der Unberechenbarkeit der Entwicklung der Corona-Pandemie noch keine konkreten Ausweichtermine festgelegt.

Die Diözese Augsburg gab auf Nachfrage an, zunächst alle Firmungen und Erstkommunionfeiern bis zum 30. April abzusagen. Auch hier seien noch keine konkreten Nachholtermine beschlossen worden. Im Bistum in Eichstätt seien die Feiern vorerst sogar bis zum 31. Mai komplett ausgesetzt, hieß es in einer Mitteilung. 

Bayern

01.04. 17:39

Kürzere Sommerferien? Riesenwirbel nach Aprilscherz

ACHTUNG: FakeNews: «Bayern beschließt Kürzung der Sommerferien» - eine WhatsApp-Nachricht mit einem manipulierten Screenshot der Webseite des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» hat heute, am 1. April 2020 Wirbel ausgelöst. Drei Wochen länger Schule, um den wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Unterricht nachzuholen - das wäre eine Horrornachricht für alle Schüler gewesen. Der Fake verbreitete sich wie ein Lauffeuer. «Der Spiegel» stellte auf Twitter schließlich klar, dass das Bild eine verfälschte Kopie seiner Webseite zeige: «Die Geschichte stand nie auf unserer Seite», hieß es weiter. Schuld daran ist ein Vater aus dem Raum München, der allerdings keine böse Absichten gehabt hatte. 
«Upps, sorry... das war eigentlich nur ein Aprilscherz», schrieb der Twitter-User @rohmeo_de im Kommentar zum «Spiegel»-Tweet. «Das war eine spontane Idee in der Früh», erklärte er später der Deutschen Presse-Agentur in München. Er habe seine drei Kinder reinlegen wollen und einen Screenshot der Internetseite bearbeitet. Der Erfolg war mäßig, der Vater enttäuscht. Seine Tochter habe zwei Sekunden lang ungläubig geschaut. «Dann hat sie gesagt: April, April». Für den Vater war die Sache gelaufen, doch sein Sohn machte ein Foto von der angeblichen News-Seite, teilte es bei WhatsApp im Klassenchat und sorgte für großes Aufsehen. «Den Gag für meine Kinder bereue ich nicht, aber die Auswirkungen», sagte der Vater, der im Onlinemarketing arbeitet. Er sei erstaunt, wie unfassbar schnell sich das verbreitet habe. «Das ging durch Bayern innerhalb von zwei Stunden, ich habe da wohl einen Nerv getroffen.» Einen Nerv traf das Foto auch bei Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler), der offensichtlich von einer geplanten Aktion ausging: «Derartige missglückte Aprilscherze mitten in der Corona-Krise sorgen nur für Unruhe und Verunsicherung», schimpfte Piazolo empört.
 

Bayern

01.04. 17:19

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Stand: 01.04.2020

Anzahl bestätigter Fälle:   101 (+ 18);  davon 20 bereits genesen

Anzahl Tote:  3

Aufruf an Ärzte und Zahnärzte

Aufgrund der Coronakrise bittet der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbandes, Dr. Martin Pöllath, niedergelassene Ärzte im Landkreis Amberg-Sulzbach, sofern sie in den vergangenen Tagen kein entsprechendes Rundschreiben erhalten haben sollten, ihre aktuelle Mailadresse zu melden. So können laut Dr. Pöllath Informationen zu Corona, z.B. die Verteilung persönlicher Schutzkleidung, besser und schneller an die niedergelassenen Ärzte kommuniziert werden.

Mailadressen bitte an das Sekretariat des ärztlichen Kreisverbandes schicken: rita.bogner@aekv-as.de

Zahnärzte aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach können sich per Mail an den Obmann im Obmannskreis Amberg-Sulzbach, Dr. Christian Schmid, wenden: praxis@drcschmid.de.

 Zudem kommt die Versorgung mit Desinfektionsmitteln aus Lieferungen der Bayerischen Staatsregierung, aber auch aus lokaler Produktion in Gang und sind Lieferungen in Kürze zu erwarten. Die Arzt- und Zahnarztpraxen werden unmittelbar in Kenntnis gesetzt werden, sobald Lieferungen eingetroffen oder Desinfektionslösungen auf andere Weise im Kreisgebiet erhältlich sein werden.

Allen Praxisinhabern wird empfohlen, leere Desinfektionsmittelbehälter ab sofort nicht mehr zu entsorgen, sondern aufzubewahren. Die Behälter werden voraussichtlich für Zuteilung und Transport der Desinfektionslösungen benötigt. 

Oberpfalz

01.04. 17:17

Hackathron der evangelischen Kirchenjugend

Die Jugenddelegierten der Evangelischen Kirche in Deutschland organisieren am Wochenende den 48 Stunden-Hackathron mit dem Titel #glaubengemeinsam. Dabei werden von Freitag 3. bis Sonntag 5. April Ideen und neue Formen der Kommunikation in Kirchengemeinden entwickelt. Bis Donnerstag, 2. April um 18 Uhr können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen und Vorschläge für Themen einbringen, bis Freitag 14 Uhr können sich Interessierte anmelden. Ab Freitag, 3. April beginnt dann das virtuelle Treffen auf einer digitalen Arbeitsplattform. Für die Organisation und Durchführung des Hackathons wurde eine Webseite erstellt. Mitmachen kann jeder, egal ob digitaler Experte oder Anfänger, "hier kann sich jeder ausprobieren" erklären die Veranstalter in einem Youtube-Video. Mehr dazu unter: https://www.sonntagsblatt.de/artikel/medien/ekd-jugenddelegierte-organisieren-hackathon-glaubengemeinsam
 

 

Deutschland

01.04. 17:16

Ökumenisches Glockengeläut zur Gebetseinladung

Besonders in dieser schwierigen Zeit suchen wir vermehrt nach Möglichkeiten in Verbindung zu sein und zu bleiben, auch wenn die physische Begegnung nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen erfolgen kann. Laut Bistum Regensburg dürften Glocken die älteste Form einer „nicht-physischen“ Kommunikation sein. Lange bevor man Briefe schreiben, Emails verschicken oder Videokonferenzen einberufen konnte, haben Glocken Hoffnungen und Freude, Trauer und Ängste der Menschen verkündet. Deswegen ruft Bischof Rudolf Voderholzer alle Pfarreien im Bistum auf, eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland aufzugreifen: An jedem Abend sollen um 19:30 Uhr die Glocken geläutet werden.

 

 

Oberpfalz

01.04. 16:52

Neue Coronavirus-Infektionen im Kreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt sind acht neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Zwei Personen wurden als genesen gemeldet. Aktuell sind damit 98 mit dem Coronavirus infizierte Personen bestätigt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Neumarkt liegt bei 118.

 

 

Neumarkt

01.04. 16:50

Landratsamt Cham zur aktuellen Situation zum Corona-Virus

Zum Stand 1. April 2020, 14 Uhr, waren im Landkreis Cham 212 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. 14 bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Eine 89-jährige Frau ist mit Diagnose Covid-19 verstorben.

 

 

Cham

01.04. 16:50

Ausgangssperre in Mitterteich wird verlängert

Es besteht in der Stadt Mitterteich weiterhin eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation mit starker Zunahme der Fallzahlen seit Erlass der Allgemeinverfügung „Ausgangssperre“ am 18.03.2020. Die getroffenen Maßnahmen zeigen Wirkung, da sich der Anstieg der Fallzahlen in der Stadt Mitterteich etwas verlangsamt hat. Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, ist aber eine Verlängerung der „Ausgangssperre“ erforderlich und notwendig. Das Landratsamt verlängert deshalb die Allgemeinverfügung „Ausgangssperre“ für das Stadtgebiet Mitterteich bis einschließlich 09.04.2020 (Gründonnerstag). Sollte sich in den nächsten Tagen die Steigerung der Fallzahlen an die Entwicklung in den anderen Kommunen im Landkreis Tirschenreuth anpassen, kann die „Ausgangssperre“ auch vor dem 09.04.2020 aufgehoben werden. Dann würden die bayernweiten Ausgangsbeschränkungen auch für die Stadt Mitterteich gelten.

 

 

Oberpfalz

01.04. 16:32

Über 2.700 Beschwerden wegen Corona-Krisenmanagements in Tirol

Immer mehr Menschen melden sich mit Zuschriften bei einem österreichischen Verbraucherschützer, der das Land Tirol wegen des Managements der Corona-Krise angezeigt hatte. Wie Peter Kolba am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, liegen ihm inzwischen mehr als 2.700 ausgefüllte Fragebögen vor. Rund 84 Prozent davon seien ihm aus Deutschland zugeschickt worden. Bei der großen Mehrzahl der Umfrageteilnehmer handele es sich um Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Seit Freitag ist die Zahl der Zuschriften damit um 2.300 gestiegen.

 

WELT

01.04. 16:31

Sachsen-Anhalt verlängert Corona-Kontaktverbot bis 19. April 

Die Sachsen-Anhalter müssen sich wegen des Coronavirus noch bis zum 19. April an Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen halten. Darauf habe sich Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mit seinen Amtskollegen der Länder und der Bundesregierung geeinigt, teilte die Landesregierung am Mittwoch mit. 

 

Deutschland

01.04. 16:05

28 Patienten im Landkreis Straubing-Bogen wieder gesund - Viele Neuinfektionen

Seit dem 8. März beleuchtet das Landratsamt jeden Tag die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen. Konnte es in den ersten 14 Tagen schon rein statistisch keine „Gesunden“ geben, weil die Zeit der häuslichen Quarantäne zwei Wochen beträgt, kann gut dreieinhalb Wochen nach Ausbruch des ersten Falls eine erste Bilanz gezogen werden. „Von all denen, die ich in den letzten Wochen gemeldet habe, sind 28 Patienten wieder genesen. Der überwiegende Rest befindet sich noch in der Zwei-Wochen-Frist, in der man als krank gilt, auch wenn man keine ernsteren Beschwerden verspürt“, teilte Pressesprecher Hans Prechtl mit.

Zu einer Entwarnung besteht freilich kein Anlass. Allein am heutigen Mittwoch sind bislang (Stand 16.00 Uhr) 42 neue Fälle zu verzeichnen. „Das ist die höchste Zahl, die wir bislang an einem Tag hatten“, berichtet Prechtl. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 176 angestiegen.

 

Niederbayern

01.04. 15:56

Caritas Kelheim startet Hilfsprogramm für Tafel-Kunden

Die Corona-Ausgangsbeschränkung hat 1.500 hilfsbedürftigen Menschen im Landkreis Kelheim ihre Lebensgrundlage entzogen. Sie wurden bisher von den Tafeln Abensberg, Kelheim und Mainburg versorgt. Die sind seit Mitte März geschlossen. Daher startet jetzt der Caritas-Kreisverband ein Hilfsprogramm. Er schickt den Betroffenen noch vor Ostern Gutscheine für Supermärkte. Dort bekommen die Hilfsbedürftigen dann ihre Grundversorgung. 

 

Kelheim

01.04. 15:55

Firmen aus dem Landkreis Straubing-Bogen nähen Schutzmasken

Stoff für Schutzmasken ist jetzt im Landkreis Straubing-Bogen eingetroffen. Es handelt sich um einen Vliesstoff, der sogar für die höhere Schutzklasse FFP2 und FFP3 zertifiziert ist. Drei Firmen aus dem Landkreis nähen damit Masken. Der Stoff reicht für 5.000 Stück. Wenn sie fertig sind, will der Landkreis sie an Altenheime und Pflegedienste verteilen. 

 

Niederbayern

01.04. 15:53

Trotz Corona: Polizei erwischt Raser

Leere Straßen verführen Raser in Niederbayern zu Geschwindigkeitsorgien. Sie haben die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Die kontrolliert trotz Corona-Ausgangsbeschränkung. Bei Saal an der Donau wurde ein Autofahrer mit fast 150 km/h geblitzt, erlaubt ist Tempo 70. Bei Dingolfing wurde innerorts ein Raser mit 116 Sachen erwischt, der Mann hatte auch noch einen Anhänger hinter sich hergezogen. Beide Temposünder sind den Führerschein für drei Monate los. 

 

Niederbayern

01.04. 15:37

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 154 positive Fälle. Bislang sind 5 Personen verstorben (Stand: 01.04.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Die gute Nachricht des Tages: 57 Personen sind inzwischen wieder genesen.

 

Kelheim

01.04. 15:36

Vermutlich neun Tote durch Corona in bayerischem Seniorenheim

In einem Seniorenheim in Harburg (Landkreis Donau-Ries) sind neun Bewohner mutmaßlich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Zwar wurden nur zwei der neun seit Freitag verstorbenen Senioren positiv auf das Coronavirus getestet, sagte Landrat Stefan Rößle (CSU) am Mittwoch. Das liege jedoch daran, dass nicht bei allen ein Test erfolgt sei. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhanges sei bei allen Todesfällen von einer Covid-19-Erkrankung als Ursache auszugehen.
 

Bayern

01.04. 15:18

Meldung zur Verkürzung der Sommerferien in Bayern ist Fake-News

Das Bayerische Kultusministerium stellt klar: Bei der vermeintlichen Meldung zu einer Verkürzung der bayerischen Sommerferien, die in sozialen Medien verbreitet wird, handelt es sich um eine Fälschung. Kultusminister Michael Piazolo: „Derartige missglückte Aprilscherze mitten in der Corona-Krise sorgen nur für Unruhe und Verunsicherung. In einer Zeit, in der alle Beteiligten auf verlässliche Informationen und Unterstützung seitens der staatlichen Behörden angewiesen sind, sind solche Aktionen unverantwortlich.“
 

Bayern

01.04. 15:16

Bayerische Theater nähen Gesichtsmasken

Um in der Corona-Krise den Mangel an Schutzausrüstung zu beheben, stellt in Würzburg auch das Mainfranken Theater Gesichtsmasken her. «Wir verfolgen das Thema schon lange, aber es war nicht einfach, überhaupt an geeigneten Stoff zu kommen», sagte Kostümdirektor Stefan Schill am Mittwoch. Doch jetzt sei eine Stoffbestellung endlich eingetroffen und sein Team und er hätten begonnen, zu Hause Mundschutzmasken zu nähen. Zunächst sollten einige Hundert Exemplare hergestellt werden.In einer bundesweiten Aktion nähen zahlreiche Theater und Bühnen Gesichtsmasken als Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2, in Bayern auch das Theater Regensburg.
 

Bayern

01.04. 15:06

Adidas entschuldigt sich und zahlt jetzt doch Miete

Der Sportartikelhersteller Adidas zahlt nach harscher öffentlicher Kritik nun doch seine Mieten und entschuldigt sich für sein Vorpreschen. «Die Entscheidung, von Vermieter(innen) unserer Läden die Stundung der Miete für April zu verlangen, wurde von vielen von Ihnen als unsolidarisch empfunden», heißt es in einem offenen Brief, den Adidas heute veröffentlichte. «Ihre Meinung ist uns wichtig, und Ihre Meinung ist eindeutig: Sie sind von adidas enttäuscht.» 
Adidas hatte im Zuge der Corona-Krise angekündigt, die Miete für die geschlossenen Läden in Europa ab April nicht mehr zu bezahlen. Man sei in Gesprächen mit den Vermietern. Daraufhin hatte es zum Teil harsche Kritik aus allen Teilen der Gesellschaft gehagelt. Im Internet gab es Boykott-Aufrufe. «Deshalb möchten wir uns bei Ihnen in aller Form entschuldigen. Wir haben unseren Vermieter(innen) die Miete für April bezahlt. Fairness und Teamgeist sind seit jeher eng mit Adidas verknüpft und sollen es auch bleiben», heißt es in dem Brief weiter. 

 

Deutschland

01.04. 14:58

Corona-Virus grassiert in oberpfälzer Pflegeheim - Continental streicht Jahresausblick

Aus einem Pflegeheim in Windischeschenbach in der nördlichen Oberpfalz sind heute drei Corona-Todesfälle innerhalb kurzer Zeit gemeldet worden. Über 30 weitere Bewohner des Heims sollen infiziert sei, dazu noch fast 20 Pflegekräfte.

Die Corona-Pandemie trifft unterdessen auch den Autozulieferer Continental bis ins Mark. Der Ausblick für 2020 wurde jetzt zurückgenommen, denn die Folgen der Krise seien laut Vorstand nicht abschätzbar. Weltweit stehen über 40 Prozent der Standorte still. In Deutschland sind 30.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Allein in Regensburg arbeiten rund 8.000 Menschen für Continental. 
 

Oberpfalz

01.04. 14:41

Bayern-SPD will zusätzliche Hilfen für Künstler

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Horst Arnold und der kulturpolitische Sprecher Volkmar Halbleib sehen die unter der Corona-Krise leidenden Kulturschaffenden durch die beschlossenen Wirtschaftshilfen nicht genügend unterstützt. In einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder und Kunstminister Bernd Sibler regen Arnold und Halbleib daher einen Rettungsschirm für Kulturschaffende an. „Wir brauchen für die Künstlerinnen und Künstler zusätzliche Lösungen, weil viele von ihnen ohne Förderung bleiben. Wenn wir nicht helfen, gefährden wir kulturelle Substanz im Freistaat. Kultur braucht jetzt Solidarität“, erklärt der Fraktionschef.
 

Bayern

01.04. 14:41

Spritpreise gefallen

Wegen der Corona-Krise sinken die Rohölpreise und das macht sich an der Zapfsäule bemerkbar. Benzin war vergangenen Monat im Schnitt so günstig wie zuletzt im August 2016. Wie die monatliche Marktauswertung des Autofahrerclubs ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im Bundesmittel einen Euro 28 und damit zehn Cent weniger als im Februar. Diesel verbilligte sich um 8,5 Cent auf einen Euro 15 je Liter.

Deutschland

01.04. 14:34

Coronavirus – Notbetreuung auch in den Osterferien sichergestellt

Die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen funktioniert auch in der dritten Woche zuverlässig. Die Quote der Kinder in Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen liegt aktuell bei 1,49 Prozent der regulär betreuten Kinder, das sind rund 10.000 Kinder in ganz Bayern. In den Schulen nutzen derzeit 4.600 Schülerinnen und Schüler die Notbetreuung. Dieses Angebot ist auch an den Werktagen der zweiwöchigen Osterferien sichergestellt und kann genutzt werden, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Bei einer Tätigkeit in der Gesundheitsversorgung oder Pflege genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem dieser beiden Bereiche tätig ist.


 

Bayern

01.04. 14:11

Bürgerstiftung Neumarkt startet Aktion Mundschutz

Wo bekommt man derzeit einen Mundschutz her? Diese sind seit Wochen ausverkauft und die nächste Lieferung nicht in Sicht. „Ich hatte die Idee, welche aus Stoff zu nähen und so habe ich mit der Bürgerstiftung Kontakt aufgenommen. Die weiß am besten, wo sie gebraucht werden und wie man sie verteilt“, erzählt Sabine Klages, die Initiatorin des Projekts „# Aktion Mundschutz“. Sie sitzt täglich mehrere Stunden an ihrer Nähmaschine und produziert Schutzmasken im Akkord - ehrenamtlich.„Wir haben über unser Netzwerk Kontakt zu den Seniorenheimen in Stadt und Landkreis Neumarkt aufgenommen und nachgefragt, wer welche braucht und viele positive Rückmeldungen erhalten“, so Vera Finn vom Vorstand der Bürgerstiftung. „Wir wissen, dass diese Stoffmasken keinen so hohen Schutz bieten wie die zertifizierten FFP 2 oder FFP 3-Masken, aber sie dient zumindest als Hilfsmittel gegen die Tröpfchenverbreitung.“

Mittlerweile haben sich schon Näherinnen gemeldet, die mitmachen. Stoff ist genug da, aber es gibt in ganz Neumarkt kein Gummiband mehr.                                                           Daher der Aufruf: Wer hat Gummiband, Hosengummi oder Gummilitze in einer Breite von 0,5 bis 0,7 cm?


 

Neumarkt

01.04. 14:09

Diakonie Bayern: Schutzausrüstung und Coronatests für Pflegeheime!

Die Diakonie in Bayern klagt über fehlende Coronavirus-Tests und Schutzausrüstung in der Pflege. Die Einrichtungen hätten nicht genügend Tests, um alle Menschen zu testen, die vom Krankenhaus in eine Pflegeeinrichtung kämen, sagte Vorstandsmitglied Sandra Schuhmann. Die alten Menschen kämen deshalb vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne, was besonders für Demenzkranke problematisch sei. Auch bei Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung sei die Lage immer noch prekär, sagte Schuhmann. Die Diakonie fordert deshalb, dass die Pflegedienste bei der Zuteilung nicht hinten anstehen dürften. 

Bayern

01.04. 14:09

Stadt Burglengenfeld sagt Maidult ab 

Aufgrund der Corona-Lage hat sich der Krisenstab der Stadt Burglengenfeld entschieden, die Maidult abzusagen. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, erklärt Bürgermeister Thomas Gesche, „aber die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger hat Vorrang vor allem anderem.“ Die Maidult auf dem Volksfestplatz wäre am 30. April 2020 gestartet, also nur wenige Tage nach Ende der Ausgangsbeschränkungen, welche bis einschließlich 19. April 2020 für Bayern gelten. „Wir können heute noch nicht absehen, wie es im Anschluss weitergeht“, so Gesche, „aber die aktuellen Entwicklungen sprechen eindeutig gegen Großveranstaltungen und Feste mit vielen Menschen, die dicht an dicht nebeneinander sitzen“.

Schwandorf

01.04. 14:08

Österreich setzt Wochenendfahrverbote für Lkw weiter aus

Wie in Bayern dürfen auch in Österreich Lastwagen über 7,5 Tonnen wegen der Corona-Krise am Wochenende fahren. «Damit können wir auch aus Richtung Österreich rund um die Uhr jeden Tag die Woche mit Waren beliefert werden», sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute  in München. Das sei für die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung sehr wichtig. «Für das abgestimmte Vorgehen bin ich der österreichischen Regierung sehr dankbar.» Bis einschließlich 19. April 2020 dürfen schwere Lastwagen damit auf den Straßen in beiden Ländern ohne Einschränkung fahren, Österreich hatte eine entsprechende Regelung verlängert. Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot in Deutschland ist der Straßenverkehrs-Ordnung geregelt und gilt von 0 bis 22 Uhr für eine Vielzahl von Transportgütern mit schweren Lkw. Soweit bei Transporten in andere Bundesländer eine Ausnahmegenehmigung erforderlich sei, müsse diese von der Spedition dort eingeholt werden, hieß es.

WELT

01.04. 14:06

Audi unterstützt Kliniken und Heime

Der Autobauer Audi will Krankenhäuser, Pflegeheime und Sozialeinrichtungen mit fünf Millionen Euro Soforthilfe unterstützen. Das Geld fließe zusätzlich zu den 600.000 Euro, die Audi am Montag an Kliniken in Ingolstadt und Heilbronn gegeben habe, teilte das Unternehmen mit. Außerdem meldeten sich immer mehr Mitarbeiter als freiwillige Helfer. Markus Duesmann, der heute sein Amt als neuer Audi-Chef antrat, sagte: «Ich danke allen Audianerinnen und Audianern, die in dieser außergewöhnlichen Zeit nach vorn schauen, mitanpacken und helfen, wo sie gebraucht werden.» Die Autoproduktion steht seit gut einer Woche still, rund 30.000 der 61.000 Beschäftigten in Deutschland sind in Kurzarbeit, vorerst bis Ostern. Audi bekomme zur Zeit viele Hilfs- und Spendenanfragen, sagte eine Sprecherin. Jetzt würden Anfragen und Angebote zusammengeführt. Audianer seien zum Beispiel als Helfer bei der Hopfenernte in der Hallertau dabei, das Technische Hilfswerk habe Autos bekommen. Das Kurzarbeitergeld wird von der VW-Tochter auf 95 Prozent des Nettolohns aufgestockt.

Bayern

01.04. 14:04

Tests mit Corona-Warn-App

Die Vorbereitungen für eine Stopp-Corona-App laufen auf Hochtouren. Die Bundesregierung will Infektionsketten so per Handy nachverfolgen. Laut der Bundeswehr beteiligen sich heute etwa 50 Soldaten an einem Test für die Anwendung des Fraunhofer-Instituts. Bürger sollen die App künftig freiwillig installieren können, um anonym Warnungen zu bekommen, wenn sie Kontakt mit einem bestätigten Infizierten hatten.

Deutschland

01.04. 13:21

Studium in Corona-Zeiten: Hochschule München baut digitale Lehrkonzepte aus

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften (HaW) München baut mit Hochdruck ihr Angebot für kreative und moderne Online-Lehre weiter aus. Dozentinnen und Dozenten und Studentinnen und Studenten helfen zusammen und packen gemeinsam an für den Lernfortschritt trotz Präsenzverbot. Dabei kann die HaW München auf einen festen Grundstock von bereits erprobten und bewährten Konzepten aufbauen. Das erfuhr Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München vom Präsidenten der HaW München Prof. Dr. Martin Leitner: Bereits jetzt bietet die Hochschule in mehr als 20 Studiengängen – und damit für rund ein Viertel aller Studiengänge – das gesamte Lehrangebot online an. In allen weiteren technischen und betriebswirtschaftlichen Studiengängen sind mindestens 70 Prozent der Module online abrufbar und die Zahl wächst täglich.

Bayern

01.04. 12:11

Krankenhäuser und Pflegeheime zahlen Essen für Angestellte - Anträge können seit heute gestellt werden

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Krankenhäuser, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen werden ab sofort vom Freistaat Bayern mit einem Zuschuss zur Verpflegung unterstützt. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Mittwoch in München hingewiesen. Huml betonte: "Um die Unterstützung ab dem 1. April 2020 möglichst unbürokratisch sicherzustellen, können betroffene Einrichtungen Anträge beim Landesamt für Finanzen einreichen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie."

Bayerns Finanzminister Albert Füracker betonte: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Krankenhäusern leisten täglich großartige Arbeit. Sie sind die, die Erkrankte versorgen, die Hoffnung hochhalten und sich bei ihrer Arbeit selbst der Gefahr einer Ansteckung aussetzen. Für diesen unermüdlichen Einsatz wollen wir ein Zeichen der Dankbarkeit setzen und übernehmen unbürokratisch für alle Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bis auf Weiteres die Kosten für die Verpflegung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Bayern

01.04. 12:11

Keine Besuche für Ex-Papst Benedikt in Corona-Krise

Der emeritierte Papst Benedikt (92) empfängt wegen der Corona-Pandemie keine Besuche im Vatikan. «Gottlob geht es uns allen im Monastero Mater Ecclesiae gut, allen voran dem emeritierten Papst Benedikt. Wir leben wie in einer strengen Klausur», erklärte Kurienerzbischof Georg Gänswein der Deutschen Presse-Agentur. «Besuche gibt es keine, und wir machen auch keine. Das lassen, wie alle wissen, die entsprechenden Auflagen, an die wir uns natürlich halten, nicht zu.» Benedikt XVI. lebt seit seinem Rücktritt vor sieben Jahren in dem Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan. Der Bayer Joseph Ratzinger feiert am 16. April seinen 93. Geburtstag. Es seien keine «Delegationen oder dergleichen» vorgesehen, sagte Gänswein. «Es wird ein stiller Tag werden ohne irgendwelche Feierlichkeiten. Wir hoffen und beten, dass die drückende Pandemie bald überwunden wird.»

WELT

01.04. 11:26

Bayern verschiebt wegen Corona-Krise auch Prüfungen an Oberschulen

Nach den Abiturprüfungen an den Gymnasien werden wegen der Corona-Krise auch die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen und den Fachoberschulen nach hinten geschoben. «Mir ist es wichtig, dass auch in dieser Ausnahmesituation faire Bedingungen bei den Abschlussprüfungen sichergestellt werden», sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch in München. Die Prüfungen sollten nun am 18. Juni und nicht wie ursprünglich vorgesehen am 25. Mai beginnen, sofern der Unterricht nach den Osterferien wieder aufgenommen werden könne.

Möglich sei die Verschiebung, da die Meldefristen für bundesweit vergebene Studienplätze ebenso verschoben seien wie für die örtlichen Zulassungsverfahren an den Hochschulen. «Die Schülerinnen und Schüler, die dies wollen, sollen zum nächstmöglichen Termin ein Studium antreten können», sagte Piazolo. In Bayern absolvieren 2020 rund 25 000 Schüler beruflicher Oberschulen ihre Abschlussprüfungen.

Der neue Terminplan für die Fachabitur- beziehungsweise Abiturprüfungen 2020 an beruflichen Oberschulen sieht unter anderem die schriftlichen Prüfungen in Deutsch für den 18. Juni vor, Englisch am 19. Juni, Mathematik am 22. Juni und im Profilfach am 23. Juni. Das Zeugnisdatum wird auf den 29. Juli 2020 verschoben. «Aufgrund der dynamischen Entwicklung können zusätzliche Anpassungen bei den Abschlussprüfungen 2020 nicht ausgeschlossen werden», hieß es weiter. (dpa)

Bayern

01.04. 11:25

Immer mehr Bundesländer legen Bußgelder fest

In der Corona-Krise legen immer mehr Bundesländer Bußgelder für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren fest. In Brandenburg gilt ab Dienstag, 2. April 2020, ein breiter Rahmen, in welchem Kommunen selbst die Höhe der Bußgelder festlegen können. Auch Berlin plant einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln.

In Bayern dürfen Menschen ihre Wohnung nur aus triftigem Grund verlassen: Für Arztbesuche, Einkäufe oder den Weg zur Arbeit. Auch Spaziergänge allein oder mit Personen aus demselben Haushalt bleiben erlaubt. Wer ohne triftigen Grund die Wohnung verlässt, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Picknick und Reifenwechsel sind kein triftiger Grund und deshalb nicht gestattet.

Bayern

01.04. 11:23

Viele Lufthansa-Mitarbeiter müssen in Kurzarbeit

Der Lufthansa-Konzern will in der Corona-Krise rund zwei Drittel seiner weltweit Beschäftigten in die Kurzarbeit schicken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass man Kurzarbeit für insgesamt 87.000 Mitarbeiter beantragt habe. Mit der Anmeldung zur Kurzarbeit ist noch nichts zum tatsächlichen Umfang entschieden. Dies reiche je nach Arbeitsplatz vom Totalausfall der Arbeit bis hin zu nur geringen Stundenreduzierungen.

WELT

01.04. 10:17

Schutzmasken richtig verwenden

 Beschäftigte, die bei der Arbeit ein besonders hohes Risiko haben, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, müssen filtrierende Atemschutzmasken tragen. Medizinische Gesichtsmasken, auch Mund-Nasen-Schutzmasken genannt, reichen für Arbeitsbereiche mit hohem Risiko nicht aus, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Das stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit Blick auf aktuelle Diskussionen um das Tragen von verschiedenen Schutzmasken klar.

Ob Beschäftigte zu jenen Berufsgruppen gehören, die für eine Ansteckung durch das Corona-Virus (SARS-CoV-2) besonders gefährdet sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz. Liegt ein erhöhtes Risiko vor, muss der Arbeitgeber für entsprechenden Schutz sorgen, in Form von geeigneten Atemschutzmasken sowie technischen und organisatorischen Maßnahmen.

Atemschutzmasken vor allem für Personal im Gesundheitswesen

Atemschutzmasken filtern Partikel und Aerosole aus der Luft. Beschäftigte, die eine solche Atemschutzmaske tragen, sind so vor dem Einatmen kleinster luftgetragener Partikel weitgehend geschützt. Das Tragen von Atemschutzmasken ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn Beschäftigte direkten Kontakt zu infizierten Personen oder infektiösem Material haben, beispielsweise im Gesundheitswesen oder bei der Labordiagnostik. Diese Personengruppen sind im Tragen der Atemschutzmasken geschult. Eine entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge muss sichergestellt sein.

Für die Beschäftigten werden allgemein FFP2-Masken, in Fällen mit erhöhtem Risiko wie zum Beispiel für die Bronchoskopie, FFP3-Masken empfohlen. Das Kürzel FFP steht für "filtering face piece". Die Nummerierung zeigt die unterschiedlichen Schutzklassen an. Sofern FFP2-Masken derzeit nicht zur Verfügung stehen, empfiehlt die DGUV in Anlehnung an die Empfehlung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) für Beschäftigte im medizinischen und pflegerischen Bereich für die Dauer der derzeitigen Gesundheitsbedrohung den Einsatz von Masken, die mindestens dem NIOSH-Standard N95 entsprechen; Link:  (http://ots.de/AclKfc)

Medizinische Gesichtsmasken kein Ersatz für Atemschutzmasken

Sogenannte medizinische Gesichtsmasken bedecken Mund und Nase, dichten am Gesicht aber nicht ab. Sie schützen die sie tragende Person vor Flüssigkeiten wie Spritzern und großen Tröpfchen, ersetzen aber nicht den Atemschutz. Im medizinischen Bereich werden medizinische Gesichtsmasken daher in erster Linie von Personal verwendet, das Patientinnen und Patienten vor den eigenen Atememissionen schützen möchte. Infizierte Personen sollten den Schutz tragen, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen, zu verringern. Wichtig ist, dass der Schutz durch den Hersteller nach der Norm für "medizinische Gesichtsmasken" geprüft und zertifiziert ist. Nicht zertifizierte medizinische Gesichtsmasken sollten im beruflichen Bereich nicht verwendet werden.

Außerhalb des medizinischen Bereichs ist das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken am Arbeitsplatz nur dann sinnvoll, wenn die tragende Person andere Menschen schützen will. Allerdings empfiehlt die DGUV gerade in der jetzigen Lage, dass nur solche Beschäftigte zur Arbeit gehen, die keine respiratorischen Symptome zeigen. (ots)

Deutschland

01.04. 09:43

Corona-Dämmerung - Bayreuther Festspiele 2020 abgesagt

Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden, es bleibt in diesem Sommer ruhig auf dem Grünen Hügel. Die nachfolgenden Festspieljahrgänge müssten dadurch umdisponiert werden, teilten die Festspiele mit. Die für diese Saison geplante Neuproduktion «Der Ring des Nibelungen» könne voraussichtlich erst im Jahr 2022 Premiere feiern. Nächstes Jahr würden neben der vorgesehenen Neuproduktion «Der fliegende Holländer» die Wiederaufnahmen «Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg», «Die Meistersinger von Nürnberg» und «Lohengrin» aufgeführt. Außerdem stünden dann drei Konzerte von «Die Walküre» auf dem Spielplan. Die bereits für 2020 gekauften Karten blieben für die Festspiele 2021 gültig. 
«Als begeisterter Anhänger der Bayreuther Festspiele und der ausdrucksstarken Musik Richard Wagners bedauere ich es sehr, dass wir dieses Jahr nicht in den Genuss der Aufführungen auf dem Grünen Hügel kommen», sagte Bayerns Kunstminister Bernd Sibler. «Für das kulturelle Leben ist der Ausfall ein herber Verlust.» Die Urenkelin von Richard Wagner, Katharina Wagner hat sich betroffen über die Absage der Bayreuther Festspiele gezeigt. «Natürlich sind wir traurig, gerade weil wir uns auf eine spannende Neuproduktion des "Rings" gefreut haben», sagte die Festspielleiterin. «Aber die Gesundheit geht vor.» Eine Absage der Festspiele hat es seit dem Zweiten Weltkrieg nie gegeben. 
 

Bayern

01.04. 08:38

Corona-Krise macht den Reifenwechsel schwierig

"von O.. bis O.." - der für Millionen Autofahrer in Deutschland anstehende Wechsel von Winter- auf Sommerreifen wird dieses Jahr durch die Corona-Krise zur Herausforderung. «Die Kunden müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen», sagte der Geschäftsführer des Reifenfachhandelsverbands BRV, Yorik M. Lowin, in Bonn. Zudem sei es in manchen Bundesländern, die wie Bayern stärkere Ausgangsbeschränkungen hätten, derzeit gar nicht erlaubt, wegen eines Reifenwechsels in die Autowerkstatt zu fahren. Zusätzlich bremsend wirkt sich aus, dass manche Werkstätten derzeit gar nicht geöffnet haben. ATU aus Weiden zum Beispiel, mit 574 Filialen die größte unabhängige Werkstattkette Deutschlands, hat seit Mitte März den Großteil ihrer Betriebe vorübergehend geschlossen.

Auf die Verkehrssicherheit hat die verzögerte Wechselsaison wohl keine dramatischen Auswirkungen - auch wenn Winterreifen bei hohen Temperaturen wegen ihrer auf Kälte eingestellten Gummimischung längere Bremswege haben. «Wenn Reifen schon stark heruntergefahren sind oder eine längere Reise ansteht, sollte man den Wechsel möglichst bald machen lassen», sagte Hülsdonk. «Aber wenn das Auto im Moment ohnehin vor allem vor der Türe steht, kann man ruhig noch ein oder zwei Monate warten.» Auch der ADAC sieht noch keinen Grund zur Hektik. Je deutlicher die Temperaturen in den zweistelligen Bereich kommen, desto kritischer wird es, sagte ein Sprecher des Autofahrerclubs. «Aber davon sind wir im Moment noch weit entfernt.»
 

Deutschland

01.04. 08:03

Bitte keine Corona-Aprilscherze heute!

Der erste April - eigentlich ein Tag für Scherze. Aber nicht in der Corona-Krise. Mehrere Staaten stellen Aprilscherze zum Thema Corona unter Strafe. Und das ist wirklich kein Witz: In Thailand drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis, wenn sich jemand mit dem Coronavirus einen Aprilscherz erlaubt. Die Präsidentin Taiwans sprach auf facebook von bis zu drei Jahren Haft. Der Internetkonzern Google hat bereits seine traditionellen Scherze für dieses Jahr abgesagt. Und auch das Bundesgesundheitsministerium meldete sich
via Twitter - nicht mit einer Drohung, aber mit einer Bitte: Bürger sollten auf erfundene Corona-Geschichten verzichten - denn diese könnten zur Verunsicherung beitragen.

WELT

01.04. 08:01

Deutscher Bauernverband warnt vor Engpässen

Wegen des Einreisestopps für Saisonarbeiter im Zuge der Coronavirus-Ausbreitung, könnte es auch bei einigen Obst- und Gemüsesorten Engpässe geben. Das befürchtet der Deutsche Bauernverband. Verbandspräsident Rukwied macht aber klar: Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln ist nicht gefährdet. Einige Obst- und Gemüsesorten könnten aber knapp und dadurch dann auch teurer werden, zum Beispiel Spargel und Beeren, sagt er. Den Betrieben fehlen nämlich die Saisonkräfte aus dem Ausland. 300.000 helfen normalerweise jedes Jahr mit. Doch jetzt dürfen sie wegen der Corona-Krise nicht einreisen.

Deutschland

01.04. 07:59

Medikamentenknappheit könnte zunehmen

Die Knappheit bei einzelnen Medikamenten könnte sich in Deutschland noch verschärfen. Zum Beispiel durch geschlossene Grenzen in der Corona-Krise und Hamsterkäufe werde die Liste jeden Tag länger, sagte der Vorstand der Arzneimittelimporteure, Geller, den "Funke-Zeitungen". Er forderte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen auf, die Grenzen für den Warenverkehr in Europa schnell wieder zu öffnen.

Deutschland

01.04. 07:57

Roboter helfen weltweit im Kampf gegen das Coronavirus

Roboter spielen bei der Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 weltweit eine wichtige Rolle, nicht zuletzt bei Oberflächendesinfektion in Krankenhäusern. So ist beispielsweise die Nachfrage nach dem Desinfektionsroboter UVD seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie stark gestiegen: chinesische Krankenhäuser bestellten mehr als 2.000 UVD-Roboter des dänischen Herstellers Blue Ocean Robotics. Eingesetzt wurden sie in Wuhan, dem Ursprungsort der globalen Pandemie. Derzeit werden die Roboter in mehr als 40 Ländern genutzt - in Asien, Europa und Nordamerika. Dabei wird ultraviolettes Licht (UV-C) verwendet, um schädliche Krankheitserreger abzutöten. Der Roboter ist mit dem IERA-Award ausgezeichnet worden, einem Innovationspreis, der gemeinsam von der IEEE und der International Federation of Robotics (IFR) verliehen wird.

"Mit unseren Robotern helfen wir dabei, eines der größten Probleme unserer Zeit zu lösen: die Verbreitung von Viren und Bakterien einzudämmen und damit Leben zu retten", sagt Claus Risager, CEO von Blue Ocean Robotics. "Die Nachfrage für den UVD ist mit Ausbruch der COVID-19-Infektionen sprunghaft gestiegen. Unsere Bestandskunden kaufen deutlich mehr Geräte als vor der Krise, aber auch viele neue Kunden bestellen die UVD-Roboter zur Bekämpfung von Coronaviren und anderen schädlichen Mikroorganismen." Damit schreibt der mit dem IERA-Award ausgezeichnete Roboter seine Erfolgsgeschichte fort. Blue Ocean Robotics verzeichnete in den letzten zwei Jahren ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 400 Prozent. (ots)

WELT

01.04. 07:55

Geduldsprobe für deutsch-tschechische Paare wegen Grenzschließung

Deutsch-tschechische Paare werden durch die Grenzschließung als Folge des Coronavirus derzeit auf eine Geduldsprobe gestellt. Denn niemand kann momentan sagen, wie lange die Einschränkungen dauern. Die tschechischen Grenzkontrollen gelten zunächst nur für 30 Tage, können aber immer wieder verlängert werden. Regierungschef Andrej Babis sagte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen CT: «Also unser Ziel ist es nicht, die Grenzen zu öffnen. Unser Ziel ist es vor allem, die Produktion bei uns am Laufen zu halten, die Restaurants, Geschäfte und Bars wieder zu öffnen und zum Leben vor der Infektionswelle zurückzukehren.»

Die deutsch-tschechischen Beziehungen reichen bis in Private. In Tschechien sprechen viele Bürger die Sprache des Nachbarn, umgekehrt ist es nicht ganz so ausgeprägt. Dennoch lernen beispielsweise in Sachsen derzeit 3170 Mädchen und Jungen in der Schule Tschechisch. Auf tschechischen Standesämtern heirateten 2019 nach Angaben der Statistikbehörde CSU 347 deutsch-tschechische Paare. Von 2004 bis 2019 waren es damit insgesamt 4735. (dpa)

Deutschland

01.04. 07:54

Bayerns Zoos rechnen mit hohen Finanzeinbußen

Zoos und Tiergärten in Bayern sind wegen der Corona-Krise bis zum Ende der Osterferien geschlossen und fürchten hohe Einbußen. «Schlimmer kann es eigentlich nicht kommen», sagt Rasem Baban, Direktor im Tierpark Hellabrunn in München. Er rechnet mit Einbußen von zwei Millionen Euro während der fünfwöchigen Schließung. Die Osterferien seien für Zoos der Start in die Saison und besonders besucherstark. «Das kann man nicht aufholen», sagt er. Der Verband der Zoologischen Gärten hat ein Soforthilfe-Programm über 100 Millionen Euro für mehr als 50 Zoos in Deutschland gefordert.

«Die Auswirkungen sind enorm», sagt auch Barbara Jantschke, Direktorin des Zoos in Augsburg. Sie rechnet mit bis 700 000 Euro an Einbußen durch die Schließung bis zum 19. April. Aus eigener Kraft werde der Zoo den Ausfall an Einnahmen nicht ausgleichen können. In Bayern gibt es vier Zoos - neben München und Augsburg noch in Nürnberg und Straubing. (dpa)

Bayern

01.04. 07:53

Erste Baustellen stehen still - Material und Bauarbeiter fehlen

Die deutsche Wirtschaft schwächelte bereits vor der Corona-Krise, doch eine Stütze der Konjunktur war die Baubranche. Bis vor kurzem gingen die meisten Fachleute auch davon aus, dass das so bleiben würde. Doch die Zuversicht schwindet.

Die Corona-Krise schlägt mittlerweile auf die Bauwirtschaft durch. Noch laufen die meisten Baustellen, aber mancherorts steht der Betrieb wegen fehlenden Nachschubs an Baumaterial oder fehlender osteuropäischer Subunternehmer still, wie in der Branche berichtet wird. «Diese beiden Entwicklungen werden sich in den nächsten Wochen verstärken», sagt Hans Maier voraus, der Direktor des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW). Der Verband vertritt die Interessen von Wohnungsgenossenschaften und kommunalen Wohnungsunternehmen.

«Es gibt erste Lieferkettenprobleme, und es gibt Personalprobleme, insbesondere mit Subunternehmern aus Osteuropa», sagt auch Andreas Demharter, Hauptgeschäftsführer beim Landesverband bayerischer Bauinnungen. Beispiele: Manche Unternehmen bezogen Baustahl bislang aus Italien, doch dort steht die Industrie still. Über Lieferschwierigkeiten wird auch bei chinesischem Stahl berichtet. Und tschechische Subunternehmer können mit ihren Bautrupps nicht mehr nach Deutschland einreisen, weil die Regierung in Prag die Grenzen geschlossen hat. «Das Hauptproblem ist derzeit der Personalmangel», betont Josef Wallner vom Bayerischen Bauindustrieverband.

Der jahrelange Bauboom war bislang eine wichtige Stütze der Konjunktur in Deutschland. Metall- und Elektroindustrie waren schon vor der Corona-Pandemie in einer Rezession gefangen. Sollte die Bauindustrie nun auch in die Krise stürzen, würde das den wirtschaftlichen Einbruch in Deutschland verschärfen.

Die Auftragsbücher der meisten Unternehmen sind nach wie vor gefüllt. «Es läuft noch ganz gut», urteilt ein Sprecher des Bayerischen Handwerkstags in München. Doch ist offen, wie sich die Auftragslage in diesem Jahr entwickeln wird. Auch im Handwerk geht die Angst um, dass sich das schnell ändern könnte.

Wenn große Bauunternehmen weniger Aufträge bekommen, schlägt das sofort aufs Handwerk durch. Und auf der anderen Seite sind auch kleinere Aufträge von Eigenheimbesitzern für Sanitärinstallateure, Elektrobetriebe oder Heizungsbauer wichtig. Wenn um ihre Gesundheit besorgte Bürger Aufträge stornieren, weil sie keine Fremden mehr in ihre Wohnung lassen wollen, ist das schlecht für das Handwerk.

Die Wohnungsunternehmen wiederum beschäftigen drohende Mietausfälle und die Sorge um die eigene Liquidität, wie VdW-Direktor Maier sagt. Zahlen zu Mietausfällen gibt es noch nicht. «Bei den Wohnungsunternehmen melden sich aber schon viele Mieter, die Zahlungsschwierigkeiten bekommen werden und ihre Miete nicht mehr bezahlen können.»  

Der Bundesverband der Wohnungswirtschaft GDW fordert daher gemeinsam mit dem Mieterbund Hilfe für die Unternehmen in Form eines «Sicher-Wohnen-Fonds». «Wir brauchen beides: Den Schutz der Mieter und Sicherheit für die Wohnungsunternehmen», sagt VdW-Direktor  Maier.

Ganz abgesehen von den ökonomischen Aspekten treibt auch die Sorge um die Gesundheit die Baubranche um - im gesellschaftlichen ebenso wie im eigenen Interesse, denn Corona-Fälle in der Belegschaft würden die Unternehmen weitgehend lahmlegen. Auf einer Baustelle lässt es sich aber kaum vermeiden, dass Arbeiter oder Bauingenieure einander zumindest zeitweise näher kommen als die empfohlenen 1,5 Meter Sicherheitsabstand. Die Baufirmen haben reagiert, wie die Bauinnungen betonen - in Form zusätzlicher Baucontainer für Pausenräume, Waschgelegenheiten und dergleichen. «Die Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung sehr bewusst», sagt Hauptgeschäftsführer Demharter dazu. (dpa)

Deutschland

01.04. 07:44

Corona-Testzentrum im Schwandorf gut angelaufen

Das neue Corona-Testzentrum im Schwandorfer Sepp-Simon-Stadion ist gut angelaufen. Über 30 Personen haben sich am ersten Tag dort testen lassen. Sie galten als begründete Verdachtsfälle, sagte Hans Prechtl von der Stadt Schwandorf zu charivari. Denn getestet werden dort nur Personen, die über das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns einen Termin bekommen. Nur ein Mann kam am ersten Tag ohne Termin, er musste ohne Test wieder nach Hause.

Schwandorf

01.04. 07:43

Krankenhaus Mainburg mit neuen Corona-Regeln

Am Krankenhaus Mainburg im Landkreis Kelheim treten wegen Corona heute wichtige Neuerungen in Kraft. So werden alle Patienten und Besucher durch einen provisorischen Eingang auf dem Krankenhaus-Parkplatz geschleust, der bisherige Haupteingang ist geschlossen. Wer Corona-Symptome hat, wird von den übrigen Personen abgetrennt und in eine der Notaufnahmen geschickt. Diese Zweiteilung schützt laut Landratsamt Kelheim Patienten ohne das Virus und auch das Krankenhaus-Personal.

Kelheim

01.04. 07:30

PETA fordert Taubenfütterung in Regensburg

Wegen der Corona-Pandemie droht den Regensburger Stadttauben der Hungertod. Darauf macht die Tierschutzorganisation PETA aufmerksam. Sie hat die Stadt aufgefordert, Fütterungen zu organisieren, weil kaum mehr Menschen unterwegs sind, um auf Straßen oder Plätzen Taubenfutter zu streuen. Das ist normalerweise auch nicht erlaubt. PETA ruft die Stadt Regensburg dazu auf, solche Fütterungen durch Tierschützer zu dulden. 

Regensburg Stadt

31.03. 19:47

Vier Corona-Tote in Schweinfurter Seniorenheim

Auch in einem Schweinfurter Seniorenheim ist es zu einer Häufung von Todesfällen nach Infektionen mit dem Coronavirus gekommen. Am Dienstagabend teilte das Gesundheitsamt mit, dass in der Pflegeeinrichtung drei an Covid-19 erkrankte Menschen gestorben seien. Alle seien über 80 Jahre alt gewesen und hätten Vorerkrankungen gehabt.

Bayern

31.03. 19:28

Fast 18.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe in der Oberpfalz


Die Soforthilfe-Corona wird in der Oberpfalz bestens angenommen. Mittlerweile liegen in der Regierung der Oberpfalz fast 18.000 Anträge vor, teilte der Haushaltspolitiker Tobias Gotthardt am Montagabend gegenüber charivari mit. Bis zum Abend seien 17.900 Anträge eingegangen, Mehrfacheinreichungen seien bei dieser Zahl bereits bereinigt. Das Fördervolumen beläuft sich auf rund 134 Millionen Euro. Davon seien 1.285 Anträge und insgesamt knapp neun Millionen Euro (8.726.651 Euro) bereits ausgezahlt wurden. Gotthardt lobte den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Regierung der Oberpfalz.

Oberpfalz

31.03. 19:23

Regensburger Domspatzen starten Mitsing-Aktion

Die Regensburger Domspatzen wollen einen Corona-Solidaritätschor für und mit jedermann starten. Wie das funktioniert und warum, erklärt Domkapellmeister Christian Heiß:

Regensburg Stadt

31.03. 19:20

Corona-Soforthilfe der Caritas Kelheim noch vor Ostern

Seit Mitte März sind die Tafeln in Abensberg, Kelheim und Mainburg wegen der Ausgangsbeschränkungen und des Risikos für die überwiegend älteren Ehrenamtlichen geschlossen. Damit fallen während der Corona-Pandemie für etwa 1.500 hilfebedürftige Menschen im Landkreis die wöchentlichen unterstützenden Leistungen weg. Neben der Angst um die Gesundheit steigt in vielen Familien nun die Sorge um das tägliche Überleben. Als Reaktion auf diese Krise startet der Caritasverband für den Landkreis Kelheim die Hilfsaktion „Corona-Soforthilfe der Caritas Kelheim“. Noch vor Ostern sollen alle registrierten Kunden der Tafeln und der Caritas-Secondhand-Kleiderläden im Landkreis einen Warengutschein zur Grundversorgung mit Lebensmitteln per Post erhalten. Dieser Gutschein berechtigt zum Einkauf in ausgesuchten Partnermärkten im Landkreis Kelheim. Damit können nach individuellem Bedarf auch frisches Obst und Gemüse eingekauft werden

Kelheim

31.03. 19:19

Straubinger Herzogstadtlauf 2020 wird auf 26./27. September verschoben 

Bereits seit Längerem zeichnete sich ab, dass eine Durchführung des Herzogstadtlaufes am geplanten Termin sehr unwahrscheinlich ist. Nun ist ein neuer Termin für den Herzogstadtlauf 2020 gefunden. Er   findet am  Sonntag, den   27. September 2020, statt. Am Samstag, den 26. September, sind die Kinder- und   Jugendläufe sowie der Inklusionslauf  im   Rahmen des Junior-Herzogstadtlaufs geplant.  Alle bereits getätigten Anmeldungen bleiben weiterhin gültig. Die Online-Anmeldung ist bis zum neuen Termin weiterhin offen. 

Überregional

31.03. 19:13

Der "Eisbären Fan Cup"  - Eishockey trotz Ausgangsbeschränkung

Eishockey geht nicht in Zeiten von Corona - nö nö, haben sich die Eisbären Regensburg gedacht und uns das hier geschickt:

 

Euch fällt langsam die Decke auf den Kopf? Die Ausgangsbeschränkung sorgt für  Lagerkoller? eSports Eisbären Regensburg Official und die Eisbären Regensburg haben da was für Euch – der „EISBÄREN FAN CUP“ von 13. April bis 19. April 2020!

Die Startgebühr für das Turnier beträgt 12 Euro. Die gesamten Einnahmen kommen den Eisbären Regensburg zu Gute.

Die ersten drei Gewinner jeder Plattform erhalten attraktive Preise der Eisbären.

Wie das Ganze funktioniert?

Ganz einfach: wir veranstalten für Euch ein 1 gegen 1 – Turnier für PlayStation 4 und XBOX ONE. Sollten sich zu wenig Teilnehmer für eine Konsole, z.B. XBOX, anmelden, wird das Turnier lediglich auf der PS4 ausgetragen und die jeweiligen Anmelder erhalten ihr Geld zurück.

Voraussetzung: Ihr seid im Besitz einer Konsole und von NHL20

Modus: K.O. – Turnier im Best Of 3 – Verfahren, Spielzeit immer abends ab ca. 18.00 Uhr

Anmeldung: Im Onlineshop der Eisbären unter www.eisbaeren-fanshop.de

Mit dem Kauf und der Bezahlung Eures Turniertickets für Eure Konsole erhaltet ihr per Mail einen Link zur Anmeldung auf unserem eigenen Turnierserver.

Startgebühr: 12,00 EUR, Turniertickets

Anmeldeschluss: 12.April 2020

Turnierleitung und Organisation: eSports Eisbären Regensburg Offical

Regensburg Stadt

31.03. 19:10

28 neue Infizierungen im Landkreis Straubing-Bogen und zwei weitere Todesfälle

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis 28 (Vortag: neun) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 120 Infizierte (Stand 31.03., 18:30 Uhr).

Die relativ hohe Zahl an Neuinfizierungen – die höchste binnen 24 Stunden bisher – hängt damit zusammen, dass nun vermehrt Laborergebnisse von den Tests an der Teststation von Stadt und Landkreis am Hagen eintreffen und damit die Infiziertenzahlen automatisch steigen.

Niederbayern

31.03. 18:51

Bayreuther Festspiele für 2020 abgesagt

Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die nachfolgenden Festspieljahrgänge müssten dadurch umdisponiert werden, teilten die Festspiele am Dienstagabend mit. Zuerst hatte BR-Klassik darüber berichtet.

Bayern

31.03. 18:37

Spahn: Viele Intensivbetten in Deutschland frei

Fast die Hälfte der Intensivbetten in Deutschlands Kliniken sind für mögliche Corona-Patienten frei. Insgesamt rund 45 Prozent, teilt Bundesgesundheitsminister Spahn mit. Die Kapazitäten seien etwa durch die Verschiebung von planbaren OPs geschaffen worden. Deutschland habe sich frühzeitig vorbereiten können, so Spahn. Nach offiziellen Angaben gibt es bundesweit 28.000 Intensivplätze.

Deutschland

31.03. 18:20

Fast 18.000 Anträge auf Corona-Soforthilfe in der Oberpfalz

Die Soforthilfe-Corona wird in der Oberpfalz bestens angenommen. Mittlerweile liegen in der Regierung der Oberpfalz fast 18.000 Anträge vor, teilte der Haushaltspolitiker Tobias Gotthardt am Montagabend in Regensburg mit. Bis zum Abend seien 17.900 Anträge eingegangen, Mehrfacheinreichungen seien bei dieser Zahl bereits bereinigt. Das Fördervolumen beläuft sich auf rund 134 Millionen Euro. Davon seien 1.285 Anträge und insgesamt knapp neun Millionen Euro (8.726.651 Euro) bereits ausgezahlt wurden. Gotthardt lobte den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Regierung der Oberpfalz.

 

Oberpfalz

31.03. 18:09

Wieder drei Corona-Tote in Würzburger Seniorenheim

Erneut sind in einem Würzburger Seniorenheim drei mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Es handele sich um zwei 87 und 91 Jahre alte Frauen sowie um einen 84-jährigen Mann, teilte der Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Dienstag mit. Alle drei Bewohner des Hans-Sponsel-Hauses hätten unter schweren Vorerkrankungen gelitten. Insgesamt sind damit im Raum Würzburg 20 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben, davon 16 im Altenpflegeheim St. Nikolaus und vier in der Einrichtung der AWO.

 

Bayern

31.03. 17:39

Zwei Corona-Todesfälle im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag spätnachmittags und heute früh zwei weitere Coronavirus-Patienten in einem Krankenhaus verstorben. Es handelt sich um zwei Männer mit den Geburtsjahrgängen 1929 und 1939. Damit ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf drei angestiegen. Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöhte sich heute um elf Fälle auf jetzt 134.

Das St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf sucht Personal

Bevor das Behelfskrankenhaus in Oberviechtach belegt wird, sind zunächst in allen Krankenhäusern der Region die bestehenden Kapazitäten zu nutzen und zu erweitern. Auch das St.-Barbara-Krankenhaus in Schwandorf wird seine Bettenkapazitäten ausbauen. Für die Kapazitätserhöhung fehlt aber das benötigte Personal. Das Landratsamt ruft deshalb Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern dazu auf, sich für eine vorübergehende Tätigkeit im Krankenhaus zu melden. Gedacht ist auch an Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden.

 

Schwandorf

31.03. 17:38

Landkreis Cham meldet erste Corona-Todesopfer

Zum Stand 31. März 2020, 17 Uhr, waren im Landkreis Cham 185 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Dreizehn bestätigte Covid-19-Fälle werden in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham ärztlich behandelt, davon wird einer intensivmedizinisch versorgt. Leider mussten heute die ersten beiden Todesfälle mit Diagnose Covid-19 festgestellt werden. Es handelt sich um eine 87-jährige Frau mit Vorerkrankungen sowie um einen 85-jährigen Mann, ebenfalls mit Vorerkrankungen, der in einer Klinik außerhalb des Landkreises Cham verstorben ist.

 

Cham

31.03. 17:13

Söder: 60 Milliarden Euro für Bayern-Schirm endgültig beschlossen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine enge Verzahnung der Corona-Hilfsprogramme von Freistaat und Bund für die Wirtschaft zugesichert. Als zentralen bayerischen Baustein nannte er nach einer Kabinettssitzung am Dienstag den nun endgültig beschlossenen Bayern-Schirm in Höhe von 60 Milliarden Euro. 20 Milliarden Euro umfassten ein «Beteiligungspaket», 40 Milliarden Euro seien für ein Paket aus Bürgschaften und Krediten vorgesehen. 

 

Bayern

31.03. 16:48

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Stand: 31.03.2020

Anzahl bestätigter Fälle:  83 (+11)

Anzahl Tote: 3 (0)

Ein gemeinsames Corona-Testzentrum des Landkreises Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg nimmt im Amberger Congress Centrum (ACC) demnächst seinen Betrieb auf.

 

Oberpfalz

31.03. 16:46

Corona-Krise trifft bayerische Brauwirtschaft ins Mark

Die Auswirkung der Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Corona-Infektion treffen die mittelständisch strukturierte bayerische Brauwirtschaft mit voller Wucht. Seit Anfang März ist der Export von Bayerischem Bier - sonst ein Viertel des Ausstoßvolumens - aufgrund der nationalen Abschottungsmaßnahmen nahezu zusammengebrochen, meldet der Brauerbund. Gerade für dienstleistungsorientierte, mittelständische Brauereien, deren Absatzschwerpunkt in erster Linie auf der Belieferung von kleinen und größeren Festen und auf der Gastronomie liegt, ist die Lage existenzbedrohend: Volksfeste und Dulten wurden bis in den Sommer hinein weitestgehend abgesagt. Aufgrund der nun verlängerten Ausgangsbeschränkungen in Bayern bleiben die gastronomischen Betriebe weitere drei Wochen geschlossen. 

Bayern

31.03. 16:44

Deutsche Fußball-Liga will Saison bis Ende Juni abschließen

In der Bundesliga und in der 2. Liga wird mindestens bis zum 30. April kein Fußball gespielt. Das haben die 36 Proficlubs im Rahmen einer virtuellen Mitgliederversammlung der DFL beschlossen. Ziel sei es weiterhin, die Saison bis zum 30. Juni zu Ende zu bringen, so DFL-Geschäftsführer Seifert. Denn ein Saisonabbruch würde die Vereine rund 750 Millionen Euro kosten.

Deutschland

31.03. 16:09

Neue Coronavirus-Infektionen im Kreis Neumarkt bestätigt 

Im Landkreis Neumarkt wurden 22 neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Vier Personen wurden als genesen gemeldet. Damit sind insgesamt 110 Fälle einer Coronavirus-Infektion im Landkreis bestätigt, darunter zwei verstorbenene und 16 genesene Personen.

Neumarkt

31.03. 15:55

Einzelhandel in Bayern gegen Mundschutzpflicht

Der bayerische Einzelhandel hält eine Mundschutz-Pflicht in Supermärkten für nicht notwendig. Die allermeisten Kunden halten sich an die Abstandsregelungen. Außerdem seien in den Supermärkten nicht genug Masken da, um neben den Mitarbeitern auch noch die Kunden versorgen zu können, so der Handelsverband. Jena will als erste deutsche Stadt trotzdem eine solche Mundschutz-Pflicht einführen.

Bayern

31.03. 15:54

FCI-Profis verzichten in Coronakrise auf Teile des Gehalts

Der FC Ingolstadt geht in Kurzarbeit. Die Spieler, das Trainerteam und das Management des Vereins verzichten in der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Wie der Fußball-Drittligist am Dienstag mitteilte, gilt dies für die Zeit des sogenannten Shutdowns. Der Liga-Betrieb ruht derzeit bis Ende April, bevor es in die Endphase der Drittliga-Spielzeit gehen soll.

Bayern

31.03. 15:17

Linde fährt Sonderschichten bei Sauerstoff-Produktion

Der Gasehersteller Linde mit Sitz in Pullach hat die Produktion von medizinischem Sauerstoff in Flaschen in Deutschland und in Europa verdoppelt. Um die Nachfrage zu bewältigen, werde auch an Wochenenden und Feiertagen produziert, sagte ein Unternehmenssprecher. Zudem habe Linde die Fahrzeugflotte und die Lieferfrequenz erhöht, berichtet die «Wirtschaftswoche». 
Sauerstoff wird auch für die künstliche Beatmung von Corona-Patienten benötigt. Sauerstoff ist eines von vielen Produkten des Industriegaseherstellers. Den größten Teil davon kauft die Industrie, zum Beispiel zur Stahlverarbeitung. 
 

Bayern

31.03. 15:12

Chinesische Schutzmasken für Regensburg

Die Business School der Shenzhen Technology University, die chinesische Partnerhochschule der OTH Regensburg, hat im Zuge der Corona-Krise 10.000 Mundschutzmasken gespendet. Diese wurden am heutigen Dienstag, den 31. März 2020, an drei Regensburger Kliniken übergeben.

Regensburg Stadt

31.03. 15:03

Italien trauert um Opfer der Corona-Pandemie 

Im ganzen Land sind die Fahnen auf Halbmast gesetzt worden, erklärte der Präsidialpalast. Auch der Vatikan beteiligte sich. Italien hat weltweit die meisten Toten in der Corona-Krise. Bisher sind es rund 12.000. Gleichzeitig gibt es ein wenig Grund zur Hoffnung. Die Zahl der aktuell positiv auf das Corona-Virus getesteten Menschen steigt so langsam, wie seit Beginn der landeweiten Ausgangssperren vor drei Wochen nicht mehr. Dennoch sollen diese
bis mindestens Ostern verlängert werden, teilte das Gesundheitsministerium in Italien mit.

 

WELT

31.03. 14:55

Chinesische Gewerkschaft schenkt Bayern 50.000 Schutzmasken

Eine chinesische Gewerkschaft hat Bayern 50.000 Schutzmasken gespendet. Die IG Metall teilte heute mit, die Masken seien sofort nach Ankunft in München verteilt worden und würden nun in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen eingesetzt. Spender sei die Gewerkschaft SPFTU in der ostchinesischen Provinz Shandong, einer Partnerprovinz des Freistaats. IG-Metall-Bezirksleiter Johann Horn sagte: «Obwohl in China die Produktion wieder anläuft und dort auch in den Fabriken zunehmend Schutzmasken benötigt werden, denkt die SPFTU in dieser Situation auch an uns in Deutschland.» Das sei «gelebte Solidarität unserer chinesischen Partnergewerkschaft».

Bayern

31.03. 14:26

Asylbewerber als Erntehelfer: SPD will Einsatzbereitschaft honorieren

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Ankündigung des Bayerischen Innenministers, Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in der Corona-Krise Erntehelfertätigkeiten zu erlauben. Die asylpolitische Sprecherin der Fraktion Alexandra Hiersemann und der integrationspolitische Sprecher Arif Taşdelen unterstreichen aber, dass die Hilfen der Asylsuchenden auch entsprechend honoriert und Bleibeperspektiven in diesem Zusammenhang neu bewertet werden müssten. "Solidarität ist keine Einbahnstraße", so Tasdelen.

Bayern

31.03. 14:24

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 129 positive Fälle. Bislang sind 3 Personen verstorben (Stand: 31.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Die gute Nachricht des Tages: 52 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Kelheim

31.03. 13:59

Arbeitsmarkt im März noch ohne Corona-Auswirkungen

Heute hat die Arbeitsagentur die Arbeitslosenzahlen für März veröffentlicht. In Niederbayern und der Oberpfalz waren rund 44.000 Menschen auf Jobsuche, die wenigsten in den Landkreisen Neumarkt und Regensburg. Die Städte Weiden und Straubing hatten besonders viele Arbeitslose. Weil schon am 12.März gezählt wurde, schlägt sich die Corona-Pandemie noch nicht auf die Statistik nieder. Das wird im April ganz anders sein, sagen Experten. Kurzarbeit wird massiv zunehmen, allein der Autobauer BMW hat 20.000 Beschäftigte dafür angemeldet, tausende davon in Regensburg. 

Bayern

31.03. 13:40

Globus-Chef spendiert Brotzeit für Schwandorfer Krankenhaus-Mitarbeiter

Reiner Debernitz, langjähriger Leiter des Schwandorfer „Globus“-Marktes, geht morgen in Rente. Zum Abschied musste es noch mindestens eine gute Tat sein. Eine, über die sich viele Menschen in Schwandorf heute freuen durften, passierte zur Mittagszeit vor den Türen des Krankenhauses St. Barbara.  Ein Lieferwagen mit 26 Laiben gebackenem Leberkäse und 520 Semmeln an Bord fuhr vor, Reiner Debernitz und Andreas Wopperer versorgten daraus die diensthabenden Pflegefachkräfte, Ärzte und Mitarbeiter am medizinischen Zentralversorger für die Stadt und den Landkreis mit einer warmen Brotzeit. Wopperer engagiert sich seit Jahren als Vorsitzender des Krankenhaus-Fördervereins und ist in Schwandorf bestens vernetzt. So vermittelte er nicht nur die Leberkäsesemmeln, sondern zauberte als Nachtisch auch noch 320 Schoko-Osterhasen hervor.

Schwandorf

31.03. 13:10

Regensburger Rettungsschiff trotz Pandemie ausgelaufen

Das Regensburger Rettungsschiff „Alan Kurdi“ ist wieder unterwegs im Mittelmeer, um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu bewahren. Gestern hat das Schiff in einem Hafen nahe der spanischen Stadt Valencia abgelegt. Wegen der Corona-Pandemie ist die „Alan Kurdi“ das einzige aktive Rettungsschiff. An Bord gibt es Maßnahmen gegen eine Ansteckung. Trotzdem dürfte es schwierig werden, mit kranken Flüchtlingen eine Anlegeerlaubnis zu erhalten, so die Organisation „Sea-Eye.“

Regensburg Stadt

31.03. 12:50

Fast 20.000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit

BMW hat für März knapp 20 000 Mitarbeiter für Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit angemeldet. Die meisten von ihnen seien in den Werken Dingolfing, München, Regensburg und Leipzig beschäftigt, teilte eine Sprecherin am Dienstag auf Nachfrage mit. Der Autobauer hatte die Produktion in seinen europäischen Fabriken bereits vor zwei Wochen gestoppt. Die Bänder sollten zunächst bis zum 19. April stehen. Wegen der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Autos deutlich zurückgegangen, viele Händler in Europa haben geschlossen, auch viele Zulieferer lassen die Arbeit ruhen.

Deutschland

31.03. 12:13

Landtag sagt Sommerempfang auf Schloss Schleißheim ab

Wegen der Corona-Krise wird auch der Sommerempfang des Bayerischen Landtags auf Schloss Schleißheim Anfang Juli abgesagt. Das teilte Landtagspräsidentin Ilse Aigner am Dienstag in einer Videokonferenz des Landtagspräsidiums mit, wie anschließend in Teilnehmerkreisen verlautete.

Aigner begründete die Entscheidung demnach damit, dass man nicht mitten in der Corona-Krise notwendige Verträge für ein großes Fest abschließen könne. Und selbst wenn die Situation im Juli wieder anders wäre, werde man dann immer noch die Auswirkungen der Krise spüren. Der Vorstoß Aigners sei im Präsidium auf einhellige Zustimmung gestoßen, hieß es. Der Empfang gilt ansonsten als Highlight des politisch-gesellschaftlichen Jahres in Bayern, zu dem seit einigen Jahren auch viele Ehrenamtliche geladen werden. (dpa)

Bayern

31.03. 12:12

Kinder-Notbetreuung wird in Bayern wenig in Anspruch genommen

In Bayerns Kindertageseinrichtungen werden derzeit etwa 7000 Mädchen und Buben notbetreut. «Die Quote der Kinder in Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen liegt aktuell bei 1,14 Prozent der regulär betreuten Kinder», sagte ein Sprecher des bayerischen Familienministeriums am Dienstag. Auf wie viele Einrichtungen die Kinder verteilt sind, werde nicht erhoben.

Die Notbetreuung war zeitgleich mit der Schließung der Kindergärten und Schulen eingerichtet worden. Zunächst wurde sie lediglich für Kinder angeboten, bei denen beide Elternteile in der kritischen Infrastruktur arbeiten - beispielsweise in der Gesundheitsversorgung, bei der Polizei oder im Personenverkehr. Am 21. März weitete die bayerische Staatsregierung das Angebot für Eltern, die in der Gesundheitsvorsorge oder Pflege tätig sind, aus: Seither kann die Notfallbetreuung bereits in Anspruch genommen werden, wenn nur ein Elternteil in diesem Bereich tätig ist.

Auf die tatsächliche Inanspruchnahme der Notfallbetreuung hatte die Neuregelung hingegen wenig Auswirkungen: Die Quote stieg nur minimal um etwa 0,14 Prozentpunkte an. «Die Eltern gehen mit der Notbetreuung in unseren bayerischen Kindergärten bisher sehr verantwortungsvoll um», kommentierte Familienministerium Carolina Trautner (CSU) die Zahlen. (dpa)

Bayern

31.03. 11:35

Webasto spendet Schutzausrüstung an Klinik

Vor zwei Monaten hatte der Autozulieferer Webasto die bundesweit ersten Corona-Fälle gemeldet - nun spendet das Unternehmen Schutzausrüstung an die München Klinik. Dort waren die meisten der infizierten Webasto-Mitarbeiter behandelt worden. Die Firma schickte nun unter anderem 2000 Schutzbrillen, 2500 Schutzmasken und 5000 Handschuhe - Material, das in der Klinik derzeit für die Behandlung von Corona-Patienten verstärkt gebraucht wird. Solche Spenden sicherten die Versorgung der Patienten und Mitarbeiter zusätzlich ab, teilte die München Klinik am Dienstag mit.

«Wir freuen uns, jetzt etwas zurückgeben zu können, indem wir überzählige Schutzkleidung dorthin abgeben, wo sie dringendst benötigt wird», sagte Webasto-Vorstandschef Holger Engelmann laut Mitteilung.

Die ersten 14 Corona-Fälle im Freistaat vor zwei Monaten hatten in Zusammenhang mit dem Autozulieferer in Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens gestanden. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise im Januar eingeschleppt. Dabei hatten sich einige Mitarbeiter angesteckt, teils infizierten sich auch Angehörige.

 

Bayern

31.03. 11:33

Fielmann setzt wegen Corona-Pandemie Dividende aus

Die Optikerkette Fielmann setzt wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der  Corona-Pandemie ihre Dividende für 2019 aus. Der Konzern begründete dies am Dienstag mit den zu erwartenden negativen Auswirkungen auf Absatz, Umsatz und Gewinn. Der für den 9. Juli geplanten Hauptversammlung wolle man nun die Aussetzung der Dividende zur Sicherung der Liquidität vorschlagen, teilte das Unternehmen in Hamburg mit. Ursprünglich hatte Fielmann seinen Aktionären eine Dividende von 1,95 Euro je Aktie in Aussicht gestellt. Wenn sich die Verhältnisse normalisiert hätten, werde Fielmann seine Dividendenpolitik fortführen, hieß es. (dpa)

Deutschland

31.03. 11:31

Mundschutz in bayerischen Supermärkten «derzeit nicht nötig»

Der bayerische Einzelhandel hält eine Mundschutzpflicht in Supermärkten wie in Österreich für «derzeit nicht nötig». Die allermeisten Kunden hielten sich beim Einkauf «vorbildlich» an die Abstandsregelungen, sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern am Dienstag in München. Zudem seien in vielen Supermärkten weitere Maßnahmen umgesetzt worden. Man bemühe sich um größtmöglichen Schutz für Kunden und Mitarbeiter.

«Das Thema Mundschutz steht für uns im Moment nicht auf der Tagesordnung», betonte der Sprecher. Auch die bayerische Politik habe sich ja entsprechend geäußert. Ministerpräsident Markus Söder hatte am Montag gesagt, dass derzeit keine Mundschutzpflicht geplant sei. Er schloss allerdings auch nicht aus, dass dies auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte. In Österreich sollen voraussichtlich ab Mittwoch Mundschutze an Supermarktkunden ausgegeben werden.

Neben der Frage der Notwendigkeit sieht der Sprecher des Handelsverbands auch logistische Schwierigkeiten. «Aktuell verfügen die Lebensmittelmärkte gar nicht über die nötigen Bestände», betonte er. Wolle man neben dem Personal auch die Kunden versorgen, brauche man Millionen Mundschutze. Zudem habe hier der Bedarf aus dem medizinischen Bereich natürlich Vorrang. (dpa)

Bayern

31.03. 11:09

Süße Geschichte: Benjamin (8) aus der Schweiz fragt ... die Bundespolizei antwortet

"Liebe forscher und Zöllner, Ich bin Benjamin, 8 Jahre alt. ihr könnt, ein Metalldetektor erfinden, der Coronaviren findet. Damit ihr sehen könnt ob die Leute Coronavirus haben oder nicht damit die Leute über die Grenze können. Dann kann ich wieder zu meiner Oma. Viele grüsse Benjamin"

 

"Lieber Benjamin, damit wir alle gesund bleiben, muss auch die Polizei gerade noch mehr arbeiten als sonst. Und auch wir können unsere Omas und Opas zurzeit nicht besuchen. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir gerade so viel arbeiten müssen - außerdem wollen wir unsere Omas und Opas ja schützen, damit sie nicht krank werden. Deswegen halten auch wir Abstand zu ihnen. Das ist ganz schön doof für alle. Aber wir sind gar nicht so doll traurig. Denn wichtig ist, dass unsere Omas und Opas gesund bleiben. Wir können mit ihnen ja Briefe schreiben und telefonieren. Manche Menschen können sich auch mit dem Handy unterhalten und dabei sogar ein Video machen. So kann man sich wenigstens aus der Entfernung sehen. Aber wir alle hoffen natürlich, dass wir bald wieder so leben können wie früher. Und uns in die Arme nehmen können. Und als Polizist verspreche ich Dir, dass das auch wieder so kommen wird. Wir müssen nur etwas Geduld haben. Die vielen tollen Ärzte und auch alle anderen Menschen, die jetzt so viel arbeiten müssen, haben alles unter Kontrolle. Auch die Polizei in der Schweiz und in Deutschland macht alles, damit du dich sicher fühlen kannst. Du musst dir also keine Sorgen machen.

Wir haben jetzt ganz lange darüber nachgedacht, ob das mit deiner Idee so klappt. Wir finden das total klasse, dass du uns so einen guten Tipp gegeben hast. Wir wollen mal einen Arzt fragen. Weil die ja alles ganz genau wissen mit dem Virus. Aber auch dann, wenn der Arzt sagt, dass das mit dem Detektor am Ende doch nicht so ganz funktioniert: Wir sind sehr glücklich über jede Idee von dir!

Bitte bleib gesund - und Grüße bitte auch die Oma von der Bundespolizei." (ots)

Überregional

31.03. 10:50

Gewerkschaft: Alle Polizisten sollten Schutzmasken tragen

Polizisten im Land sollten beim direkten Kontakt mit den Bürgern nach Auffassung der Deutschen Polizeigewerkschaft Schutzmasken tragen. «Ich halte für unabdingbar, dass die Kollegen Maske tragen», sagte Landeschef Ralf Kusterer der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. «Unsere Kollegen sind zu nah dran an den Menschen -  man kann einen Personalausweis nicht aus zwei Meter Abstand kontrollieren.» Allerdings fehlten Schutzmasken für die Polizei. «Wir sehen uns nicht in Konkurrenz zu den Pflegeberufen, Ärzten und medizinischem Personal. Deren Bedarf ist unumstritten», sagte Kusterer. Die Polizei habe aber zusätzlichen Bedarf. (dpa)

Deutschland

31.03. 10:27

März-Arbeitsmarkt in Bayern zeigt noch nicht Folgen der Corona-Krise

Die März-Zahlen des bayerischen Arbeitsmarkts zeigen noch nicht die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte, hatte die einsetzende Frühjahrsbelebung die Arbeitslosigkeit im Freistaat auf 231 115 Personen sinken lassen. Das sind 12 671 oder 5,2 Prozent weniger als im Februar.

Die Arbeitslosenquote lag demnach im März bei 3,1 Prozent - 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert. Der statistische Zähltag der aktuellen Arbeitsmarktdaten ist der 12. März. Die darauffolgenden Ausgangsbeschränkungen sowie Betriebs- und Schulschließungen setzten erst danach ein.

«Aufgrund der Corona-Krise erleben wir aktuell eine Situation, die uns alle vor große Herausforderungen stellt – und die auch Folgen für den Arbeitsmarkt hat», sagte der Chef der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. Die seit Ausbruch der Pandemie sehr dynamische Entwicklung lasse eine genauere Prognose auf die Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Beschäftigung frühestens ab April zu. (dpa)

Bayern

31.03. 10:25

Dr. med. Heribert Szika als Versorgungsarzt für den Landkreis Regensburg eingesetzt

Landrätin Tanja Schweiger hat am 28.03.2020 Dr. med. Heribert Szika als Versorgungsarzt für den Landkreis Regensburg eingesetzt. Nach einer am 27.03.2020 veröffentlichten Bekanntmachung des Bayerischen Innenministeriums sowie des Gesundheitsministeriums muss zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Versorgungsarzt eingesetzt werden. Dessen Aufgabe ist es, eine ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung zu planen und zu koordinieren. Die Bestellung von Dr. Szika erfolgte auf Vorschlag des 1. Vorsitzenden des Ärztlichen Kreisverbandes Regensburg, Dr. med. Gert Rogenhofer, sowie nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Regensburg.

Gegenstand der Planung und Koordination durch den Versorgungsarzt sind etwa die Einrichtung von Schwerpunktpraxen für die Untersuchung und Behandlung von COVID-19-Patienten und die Rekrutierung des hierfür erforderlichen Personals, die Planung und Vorbereitung aller notwendigen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Grundversorgung im Katastrophenfall, die Unterstützung der Führungsgruppe Katastrophenschutz bei der Verteilung der infektionsfachlich notwendigen Schutzausrüstung an die in den Arztpraxen Beschäftigten oder die Unterstützung bei der Einrichtung und dem Betrieb von örtlichen Testzentren. (Quelle: Landkreis Regensburg)

Regensburg Land

31.03. 10:14

Mobilitätsverhalten in Deutschland: Auch junge Menschen reduzieren zurückgelegte Kilometer

Die aufgrund der Corona-Pandemie erlassenen Maßnahmen zur Reduzierung der Mobilität zeigen Wirkung: Die Deutschen bewegen sich deutlich weniger. Auch die 16 bis 29-Jährigen haben ihre Mobilität stark eingeschränkt und ihre Tagesdistanzen in den vergangenen zwei Wochen mehr als halbiert.

Das sind Ergebnisse eines Mobilitäts-Monitorings zur Corona-Pandemie der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung. Per Geolocation-Tracking-App werden die Aufenthaltsorte von 3.000 TeilnehmerInnen mit täglich circa 2.500 aktiven Personen getrackt und mit Zielgruppenwissen verknüpft. Die Ergebnisse sind vollständig anonym und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.

In den letzten zwei Wochen haben die Deutschen ihre täglich zurückgelegten Distanzen immer stärker reduziert. Betrachtet man die vergangenen sechs Wochen, wurde am vergangenen Sonntag (29.03.2020) ein Minimum an Tagesdistanzen erreicht: Im Median bewegten sich die TeilnehmerInnen nur 1,7 Kilometer weit, d.h. 50% der TeilnehmerInnen bewegten sich mehr als 1,7 km und 50% bewegten sich weniger als 1,7 km. Am Sonntag den 08.03. vor zwei Wochen waren es noch 9,7 Kilometer. Dabei zeigen sich beim Mobilitätsverhalten vor allem zwischen den Altersgruppen deutliche Unterschiede.

Die Altersgruppe der 16 bis 29-Jährigen hat ihre Tagesdistanz prozentual am stärksten reduziert: Sie bewegte sich in der vergangenen Woche vom 23.3. bis zum 29.3. im Median pro Tag 7,7 km. Zwei Wochen zuvor vom 9.3. bis zum 15.3. bewegte sich diese Altersgruppe noch 20 km pro Tag - die zurückgelegte Tagesdistanz hat sich somit um 12,3 km innerhalb von zwei Wochen reduziert. Zum Vergleich sank die Tagesdistanz bei den 30 bis 64-Jährigen von 16,3 km auf 7,1 km. Dies entspricht einer Reduktion von 9,2 km.

Bei den über 65-Jährigen sank die Tagesdistanz von 7,9 km auf 3,3 km und somit um 4,6 km. Damit haben sich die zurückgelegten Distanzen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aktuell den Distanzen der 30 bis 64-Jährigen angenähert. Die Ergebnisse des GIM Mobilitäts-Monitorings zeigen also, dass sich junge Menschen in ihrem Mobilitätsverhalten so diszipliniert verhalten wie die nächst ältere Generation. (ots)

Deutschland

31.03. 10:11

100 Millionen Euro Soforthilfe für Zoos dringend nötig

Der Verband der Zoologischen Gärten hat wegen der Corona-Krise ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro für mehr als 50 Zoos in Deutschland gefordert. In einem Brief wandte sich Verbandschef Jörg Junhold, selbst Zoodirektor in Leipzig, am Dienstag auch an Kanzlerin Angela Merkel und wies auf die Notwendigkeit sofortiger Unterstützung hin. «Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden.»

Nach Junholds Worten arbeiten Zoos derzeit ohne Einnahmen, aber mit gleichbleibend hohen Ausgaben weiter. Ein großer Zoo müsse in der aktuellen Krise einen wöchentlichen Umsatzverlust von etwa einer halben Million Euro verkraften. Insgesamt werden 56 deutsche Zoos vom Verband mit Sitz in Berlin vertreten. In den Einrichtungen werden mehr als 180 000 Wirbeltiere gepflegt und gezüchtet. Viele von ihnen sind bedrohte Arten. (dpa)

Deutschland

31.03. 10:01

Corona-Krise trifft Bayern besonders hart

Die bayerische Wirtschaft wird von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders hart getroffen. In einer am Dienstag veröffentlichten Berechnung geht das Münchner Ifo-Institut davon aus, dass die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum im Freistaat höher als im deutschen Durchschnitt sind. Sollten die Schließungen von Firmen drei Monate lang anhalten, erwarten die Wirtschaftsforscher Kosten zwischen 68 und 138 Milliarden Euro. Bei zwei Monaten wären es 49 bis 94 Milliarden.

Anstelle eines leichten Wachstums wird die bayerische Wirtschaft den Berechnungen zufolge 2020 deutlich schrumpfen. Der Unterschied zwischen alter und neuer Prognose liegt bei einer dreimonatigen Schließung zwischen 10,8 und 22,1 Prozentpunkten. «Somit ist Bayern etwas stärker bedroht als Deutschland», sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest. In einer vergangene Woche veröffentlichten Berechnung war das Ifo für Deutschland im vergleichbaren Szenario von einem Einbruch um 10,0 bis 20,6 Prozentpunkte ausgegangen.

Fuest warb für starke Maßnahmen in der Corona-Krise: «Die hohen Kosten des Shutdown zeigen: Es lohnt sich, auch extrem teure zusätzliche Investitionen in Gesundheitsschutz zu tätigen, die es ermöglichen, eine schrittweise Aufhebung des Shutdown mit einer Eindämmung der Epidemie zu verbinden.»

Bayern

31.03. 07:19

Bund diskutiert über Mundschutzpflicht

Nachdem in Österreich ab morgen eine Mundschutzpflicht in Supermärkten gilt, wird auch in Deutschland darüber diskutiert. Der bayerische Ministerpräsident Söder räumte ein, dass diese Frage auch den Freistaat beschäftigt. Konkrete Pläne gibt es allerdings noch nicht. - Die Weltgesundheitsorganisation sieht keinen Nutzen darin, einen Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist.

Deutschland

31.03. 07:17

Verbraucherschutz warnt vor Corona-Betrügern

Betrüger nutzen die Corona-Pandemie aus. Davor warnen Verbraucherschützer. Man erhalte inzwischen täglich entsprechende Hinweise, heißt es vom Bundesvorstand der Verbraucher-Zentralen. Verbandschef Müller sagte den "Funke"-Zeitungen, teilweise werde eine Packung Klopapier für 20 Euro oder ein Liter Handdesinfektionsmittel für fast 200 Euro angeboten, oder die Artikel werden nach Bezahlung nicht geliefert.

Deutschland

31.03. 07:13

Kabinettsitzung mit Bundesfinanzminister Scholz

Gemeinsam mit Bundesfinanzminister Scholz will das bayerische Kabinett heute über die Maßnahmen in der Corona-Krise beraten. Dabei wird es unter anderem um die bessere Verzahnung der Hilfsgelder aus Bundes- und Landesmitteln gehen. Um die Unternehmen im Land vor einer Pleitewelle zu schützen, hat Bayern bereits einen Rettungsschirm in Höhe von zehn Milliarden Euro aufgespannt, der jedoch nochmals deutlich auf bis zu 40 Milliarden Euro ausgeweitet werden soll. Darüber hinaus hat auch der Bundestag ein Rekord-Hilfspaket von 156 Milliarden Euro beschlossen. Thema wird auch die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen in Bayern bis zum 19. April sein. Damit folgt Bayern dem Zeitplan, der auch bundesweit seit mehr als einer Woche gilt. Mitte April wollen die Bundesländer die Maßnahmen überprüfen.  

Deutschland

30.03. 19:51

Regierungssprecher: Noch keine Exit-Diskussion

Die Bundesregierung will noch nicht über ein Ende der Corona-Maßnahmen diskutieren. Regierungssprecher Seibert sagte, es sei falsch, jetzt Hoffnungen zu wecken, die dann nicht erfüllt werden können. Solange sich die Ausbreitung des Coronavirus nicht deutlich verlangsamt, wolle man keinen Zeitplan für eine Rückkehr zur Normalität vorlegen. Weltweit ist die Zahl der Corona-Fälle laut der Johns-Hopkins-Universität auf 740.000 gestiegen.
 


 

Deutschland

30.03. 19:28

Fußballprofis vom SV Sandhausen für Gehaltsverzicht

Die Fußballprofis des Zweitligisten SV Sandhausen werden bis zum 5. April individuell weiter trainieren und sind wegen der Coronavirus-Krise zum Gehaltsverzicht bereit. «Dass die Mannschaft, die Trainer und das Team drumherum sich dem Verein und allen anderen Mitarbeitern gegenüber solidarisch erklären, ist ein tolles Zeichen für unser Zusammengehörigkeitsgefühl», sagte Präsident Jürgen Machmeier am Montag. Über die Höhe des Gehaltsverzichts wurde Stillschweigen vereinbart
 


 

Deutschland

30.03. 19:27

Drei weitere Corona-Tote in Würzburger Seniorenheim

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus sind erneut drei mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Es handele sich um zwei Frauen im Alter von 105 und 94 Jahren sowie einen 88 Jahre alten Mann, teilte das Landratsamt Würzburg am Montagabend mit. Alle drei hätten unter schweren Vorerkrankungen gelitten.


 


 

Bayern

30.03. 18:36

Corona-Tests statt Fußball im Jahnstadion

Das Regensburger Jahnstadion wird Standort für eine Corona-Ambulanz mit Testzentrum. Noch diese Woche kann man sich dort auf das Virus testen lassen, haben am Abend Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mitgeteilt. Reinkommt man aber nur mit einem Zugangscode vom Hausarzt oder dem Gesundheitsamt. Das neue Testzzentrum soll Anlaufstelle sein für Menschen mit Corona-Verdacht, aber auch mit Erkältungs- und Fiebersymptomen. Das entlastet die örtlichen Kliniken und die niedergelassenen Ärzte in Stadt und Landkreis Regensburg.


 


 

Regensburg Stadt

30.03. 18:17

Erster Todesfall im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis gibt es zudem den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Heute wurde der Tod eines 80-Jährigen gemeldet, der im Krankenhaus verstarb und vorher zu Hause gelebt hat. In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis neun (Vortag: zwei) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 92 Infizierte (Stand 30.03., 17:45 Uhr).

In den Landkreis-Krankenhäusern befinden sich derzeit 17 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung (Stand 30.03., 9 Uhr).

Enge Kontaktpersonen (KP I nach RKI) gibt es in Stadt und Landkreis zusammen mittlerweile insgesamt 741. Auch dies ist eine Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie. Auch hier sieht das System keine Herausrechnung weggefallener Kontaktpersonen vor. Aber auch der aktuelle Stand bei den Kontaktpersonen liegt bei über 700. 


 


 

Niederbayern

30.03. 17:54

Bayerns Landräte und Oberbürgermeister setzen "Versorgungsärzte"  ein

Der vom bayerischen Gesundheitsministerium erarbeitete „Notfallplan Corona-Pandemie“ stellt auch die ambulante Arztversorgung in Bayern im aktuellen Katastrophenfall sicher. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Montag hingewiesen. Huml betonte: "In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt wird ein Mediziner mit dem Titel ‚Versorgungsarzt‘ eingesetzt. Dieser hat die Aufgabe, eine ausreichende Versorgung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit ärztlichen Leistungen zu planen und zu koordinieren."


 

Bayern

30.03. 17:53

FC Bayern unterstützt Initiative «Mia gehn online»

Der FC Bayern unterstützt die digitale Hilfsaktion «Mia gehn online». Die Initiative soll Münchner Kleinunternehmen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, bei der Digitalisierung mit kostenloser Beratung unterstützen. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Montag mitteilte, handelt es sich dabei zum Beispiel um die Umstellung auf digitale Kommunikation oder Online-Bestellsysteme. Die Aktion wurde unter anderem von der Landeshauptstadt München ins Leben gerufen.


 

Bayern

30.03. 17:23

Landratsamt Cham zur aktuellen Corona-Situation

„Jeder Kontakt, der vermieden wird, kann Menschenleben schützen und retten.“ Mit diesen eindringlichen Worten appelliert Landrat Franz Löffler zusammen mit dem Leiter des Gesundheitssamtes am Landratsamt Cham, Dr. Albert Eisenreich, an die Bevölkerung im Landkreis Cham, die Vorgaben der jetzt bis 19. April verlängerten Ausgangsbeschränkung einzuhalten. 

Löffler informierte darüber, dass es derzeit (Stand 30.03.2020, 12 Uhr) 165 bestätige Corona-Fälle im Landkreis Cham gebe. Die Fälle seien mittlerweile flächendeckend im gesamten Landkreis verbreitet, so dass eine Aufzählung einzelner Gemeinden keinen Sinn mache. Es gebe auch keine Häufung an bestimmten Orten. Neun Patienten befinden sich derzeit in den Sana-Kliniken des Landkreises Cham, davon werden zwei intensivmedizinisch behandelt. Alle sind dort isoliert untergebracht. Schwerpunkthaus für die stationäre Versorgung ist das Krankenhaus in Roding.


 

Cham

30.03. 16:58

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Stand: 30.03.2020

Anzahl bestätigter Fälle:  72 (+6)

Anzahl Tote: 3


 

Oberpfalz

30.03. 16:46

Huml: Pflegeheime brauchen besonderen Schutz vor COVID-19

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml treibt den Schutz von Pflegeheimbewohnern vor dem neuartigen Coronavirus weiter voran. Huml betonte am Montag in München: "Pflegebedürftige Menschen sind einer besonders hohen Gefahr ausgesetzt, an COVID-19 mit schwerem Verlauf zu erkranken. Außerdem kann sich die Erkrankung in Pflegeheimen schnell ausbreiten. Deshalb haben wir Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime sowie für stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe entwickelt, die jetzt in Kraft getreten sind." Die Ministerin erläuterte: "Beim Auftreten erster Anzeichen von Erkrankungsfällen ist schnelles und entschiedenes Handeln gefragt. In den Handlungsanweisungen ist daher genau geregelt, was zu tun ist. Jede Pflegeeinrichtung soll einen Pandemiebeauftragten benennen, der bei einem Infektionsgeschehen alle Maßnahmen koordiniert und Ansprechpartner für die Behörden ist."


 

Bayern

30.03. 16:37

Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf sind am Montag neun weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit hat sich die Zahl auf 123 erhöht. 21 Patienten werden stationär betreut, davon zehn auf der Intensivstation. Zudem befinden sich rund 600 Kontaktpersonen aus dem Landkreis in behördlich angeordneter Quarantäne.

Schutzmasken werden genäht

Das Landratsamt hat am Samstagabend eine Materiallieferung für die Herstellung von Schutzmasken erhalten. Die Anlieferung erfolgte über das THW. Drei Schneidereien im Landkreis werden mit der Verarbeitung des Stoffes beauftragt. Privatpersonen oder ehrenamtliche Helferkreise, die selbst Schutzmasken genäht haben und diese zur Verfügung stellen möchten, können die Masken beim Landratsamt abgeben. Die Kontaktaufnahme ist per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de oder telefonisch unter 09431 471-282 möglich. Das Landratsamt verteilt die gesammelten Masken über die Rettungsdienste an Bedarfsträger. Auch wenn diese Masken nicht die gleiche Schutzwirkung entfalten wie die industriell gefertigten Mund- und Nasenschutzmasken, können sie einen Beitrag zur Verminderung des Infektionsrisikos leisten.

Teststation nahm Betrieb auf

Das lokale Testzentrum in Schwandorf ist heute um 9.30 Uhr mit den ersten Terminen in Betrieb gegangen. Getestet werden kann, wer Krankheitssymptome aufweist und in den letzten 14 Tagen in engem Kontakt mit positiv getesteten Personen stand. Die Auswahl des Personenkreises und die Vergabe der Termine erfolgt über das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).

 


 

Schwandorf

30.03. 16:34

Aktueller Infektionsstand Landkreis Regen

Für den Landkreis Regen vermeldete das Gesundheitsamt heute 43 bestätigte Infektionen. In der Arberlandklinik Viechtach werden sechs COVID-19 Patienten stationär behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. In der Arberlandklinik Zwiesel wird ein Patient mit bestätigter COVID-19-Infektion stationär behandelt.

 

 


 

Niederbayern

30.03. 16:23

Audi spendet Geld und Schutzausrüstung

Die Audi-Vorstände Peter Kössler, verantwortlich für Produktion und Logistik, und sein Kollege Wendelin Göbel, verantwortlich für Personal und Organisation, haben am heutigen Montag, 30. März, gemeinsam mit dem „Audi-Chefarzt“ Dr. Andreas Haller, Leiter des Audi-Gesundheitswesens, einen symbolischen Scheck an die Kliniken der Heimatregionen Ingolstadt und Neckarsulm übergeben. An das Klinikum Ingolstadt gehen 400.000 Euro, an die SLK-Kliniken Heilbronn 200.000 Euro. Außerdem stellt Audi in einem ersten Schritt in den nächsten Tagen für die Region Ingolstadt 10.000 medizinische Masken zur Verfügung, für die Region Neckarsulm 5.000 Masken. In Ingolstadt beispielsweise gehen diese an eine zentrale Koordinationsstelle, die Führungsgruppe Katastrophenschutz; sie verteilt die Masken dann weiter an Kliniken, Pflegeheime, niedergelassene Ärzte und das öffentliche Gesundheitswesen. 


 

Bayern

30.03. 16:11

Kretschmann für Mundschutz beim Einkaufen - aber noch keine Pflicht

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält einen Mundschutz beim Einkaufen wegen des Coronavirus für sinnvoll, will ihn aber noch nicht zur Pflicht machen. «Dazu müssen wir erst die ausreichende Zahl an Masken haben, ohne dass der vorrangige Einsatz im medizinischen und pflegerischen Bereich beeinträchtigt wird. Dieser hat absolute Priorität», teilte er am Montag in Stuttgart mit. Er werde das Thema am Mittwoch in der Runde der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin aufrufen.


 

Deutschland

30.03. 15:49

87-Jährige in Neumarkt an Coronavirus-Infektion verstorben

Im Landkreis Neumarkt ist ein zweiter Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion bestätigt worden. Eine 87-jährige Frau verstarb am Wochenende im Klinikum Neumarkt. Bisher gibt es insgesamt 88 bestätigte Fälle von Coronaviurs-Infektionen im Landkreis. Zwei Patienten sind davon verstorben, zwölf sind mittlerweile wieder genesen. Mittlerweile haben sich auf zwei Stationen des Klinikums auch mehrere Pflegekräfte infiziert. Aktuell werden 13 Fälle im Klinikum stationär behandelt.


 

Neumarkt

30.03. 15:46

Bayerische Arztpraxen schließen wegen fehlender Schutzmasken

Ärzte in Bayern geraten wegen fehlender Schutzmasken zunehmend unter Druck. Bis Ende vergangener Woche hätten bereits rund 60 Praxen den Betrieb eingestellt, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) am Montag auf Anfrage mit.  «Waren es vor zwei Wochen noch Einzelfälle, dass Praxen schließen, melden sich nun verstärkt Ärzte, die ankündigen, ihre Praxen zu schließen», sagte ein Sprecher. Es sei keinem Arzt zuzumuten, ohne ausreichende Schutzausrüstung Patienten zu behandeln. Nach wie vor gebe es einen eklatanten Mangel bei der Ausstattung vieler der rund 18.000 Praxen im Freistaat. 

Bayern

30.03. 15:16

OB-Stichwahl in Regensburg: 70.000 Briefwähler

Stadtwahlleiter Dr. Walter Boeckh, Rechts- und Regionalreferent der Stadt Regensburg, hat heute bekanntgegeben, dass das vorläufige amtliche Wahlergebnis erst am morgigen Dienstag, 31. März 2020, veröffentlicht wird. Seit 8.30 Uhr werden die ungefähr 70 000 eingegangenen Wahlbriefunterlagen ausgewertet. Aufgrund der Entbindung von rund 600 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer kann die Auszählung erst am Dienstag abgeschlossen werden. „Der Infektionsschutz aller Wahlhelferinnen und Wahlhelfer hatte und hat immer oberste Priorität“, erklärt Dr. Boeckh. „Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an der Auszählung. Da wir uns bewusst dafür entschieden haben, ausschließlich mit etwa 70 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszuzählen, dauert es natürlich auch länger, bis ein vorläufiges Ergebnis festgestellt werden kann.“

Regensburg Stadt

30.03. 15:12

Verwaltungsgerichtshof: Ausgangsbeschränkungen bleiben in Kraft

Nach dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof hat auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise fürs Erste bestätigt. Die zuständigen Richter lehnten es am Montag ab, diese durch einstweilige Anordnung vorläufig außer Vollzug zu setzen, wie das Gericht mitteilte. Die Entscheidungen in einem Hauptsacheverfahren stehen allerdings, ebenso wie beim Verfassungsgerichtshof, noch aus.

Bayern

30.03. 14:40

Kassenärzte halten Notfallplan der Staatsregierung für sinnvoll

In dem sich weiter zuspitzenden Krisenszenario rund um das Coronavirus sind klare Zuständigkeiten und abgestimmte Prozesse von entscheidender Bedeutung. Insofern ist es aus Sicht des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sinnvoll, dass die Bayerische Staatsregierung zu diesem Zweck einen eigenen Notfallplan für die ärztliche Versorgung erstellt hat. Die Verantwortung für die Umsetzung liegt nun bei den Landräten und Oberbürgermeistern und den von diesen zu benennenden Versorgungsärzten. Von Seiten der KVB aus werde man sich weiter mit voller Kraft einbringen, um die Maßnahmen für eine Eindämmung der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Bayern zu einem Erfolg zu führen und dabei die notwendige Regelversorgung, also die normale ambulante ärztliche Versorgung der Patienten, weiterhin umzusetzen.

Bayern

30.03. 14:14

Viele Verstöße gegen Corona-Auflagen in der Oberpfalz

In der Oberpfalz wurden am zweiten Wochenende knapp 4.000 Kontrollen durchgeführt, bei denen 620 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung registriert wurden. Zwischen Samstag- und Sonntagmorgen wurden die meisten Verstöße (330) festgestellt. Trotz des eindringlichen Appells von Freitag, musste die Oberpfälzer Polizei zu einer Vielzahl an Partys und Grillfeiern anrücken. Ob im Freien auf Parkgeländen oder im Garten des privaten Anwesens - die Bürgerinnen und Bürger waren zwar in der Regel einsichtig, jedoch mussten zahlreiche Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt werden. Des Weiteren erhielten viele Jugendliche neben einer Bußgeldanzeige auch einen Platzverweis, da sie sich zum Fußball-, Basketball- oder Tischtennisspielen getroffen hatten.

Allein in Regensburg hielten sich am Samstagnachmittag etwa 200 Personen auf der Jahninsel, im Stadtpark und am Schwabelweiser Donauufer auf. Die Regensburger Polizei führte zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsservice der Stadt Regensburg entsprechende Kontrollen durch. Erfreulich war das Ergebnis der Überwachung von über 800 Gastronomiebetrieben, bei denen kein einziger Verstoß festgestellt werden musste. Bei über 500 überprüften Ladengeschäften, wurden zwei Anzeigen gegen Betreiber erhoben. 
 

Oberpfalz

30.03. 14:08

Wirtschaftsweise befürchten Rezession

Die Corona-Pandemie wird die deutsche Wirtschaft in die Rezession drücken. Zu diesem Urteil kommen die Wirtschaftsweisen, die die Bundesregierung beraten. Wie stark die Wirtschaft schrumpft hänge davon ab, wie schnell die Corona-Einschränkungen wieder aufgehoben werden können. Der Einbruch werde voraussichtlich aber nicht so stark wie im Finanz-Krisen-Jahr 2009.
 

Deutschland

30.03. 13:49

Söder plant keine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten

Nach Worten des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) ist derzeit keine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten wie künftig in Österreich geplant. Er schließe nicht aus, dass das auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte, sagte Söder am Montag in München. Er betonte aber: «Derzeit ist das nicht geplant, das zu tun.» Es seien derzeit keine weiteren Verschärfungen der geltenden Auflagen und Verschärfungen geplant.

 

Bayern

30.03. 13:37

Nationalpark reagiert auf Coronavirus

Die Ausnahmesituation rund um das Coronavirus hat auch den Nationalpark Bayerischer Wald voll erfasst. Besuchereinrichtungen sind geschlossen, Führungen abgesagt. Der laufende Betrieb der Verwaltung geht freilich trotzdem weiter. Um dem Infektionsschutz gerecht zu werden, wurden jedoch Maßnahmen zur Minimierung der persönlichen Kontakte umgesetzt.„In der aktuellen Lage gilt es pragmatische Lösungen zu finden, die der Gesundheit aller dienen“, sagt Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl. „Das vermeiden persönlicher Kontakte steht dabei an oberster Stelle.“ Daher wurde die Möglichkeit, Homeoffice in Anspruch zu nehmen, jüngst noch einmal verstärkt. Aktuell können 47 Mitarbeiter der rund 200-köpfigen Mannschaft ihre Dienstgeschäfte von daheim erledigen.



 

Bayern

30.03. 13:33

Keine Fußwallfahrt wegen Pandemie

Die Regensburger Diözesanfußwallfahrt nach Altötting Ende Mai fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Am Wochenende haben die Verantwortlichen die Wallfahrt abgesagt. Das Ansteckungsrisiko für Wallfahrer und Quartiergeber sei zu hoch. Es sei auch nicht zu verantworten, Polizei und Rettungsdienst drei Tage lang mit der Betreuung der Wallfahrt zu beschäftigen, schreibt Pilgerführer Bernhard Meiller auf der Internetseite der Wallfahrt. Sollte sich die Lage beruhigt haben, werde man über eine „Dankwallfahrt“ im Herbst nachdenken, so Meiller weiter.



 

Regensburg Stadt

30.03. 13:16

Niederbayer wegen Verstoß gegen Corona-Beschränkungen im Knast

Drei Mal soll ein Mann in Landshut gegen die Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstoßen haben - nun sitzt er im Knast. Wie die Polizei am Montag berichtete, hatte sich der 27-Jährige am Samstag draußen mit einem Freund zum Alkoholtrinken und Rauchen getroffen. Bereits in den Tagen hatte er laut Mitteilung zwei Anzeigen wegen Verstößen gegen die Beschränkungen erhalten und mehrere Hundert Euro Strafe gezahlt. Trotzdem habe sich der Mann uneinsichtig gezeigt. «Da haben wir ihn für eine Woche aus dem Verkehr gezogen», sagte ein Polizeisprecher. Noch bis zum Wochenende soll der 27-Jährige in der JVA Landshut in Gewahrsam bleiben. 

Niederbayern

30.03. 13:15

Ambulanz und Corona-Testzentrum im Jahnstadion Regensburg 

Im Regensburger Jahnstadion soll eine zentrale Ambulanz mit Corona-Abstrichzentrum eingerichtet werden. Darüber informieren morgen Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger bei einer Pressekonferenz. Die Ambulanz wird für Patientinnen und Patienten niedergelassener Ärztinnen und Ärzte in der Region Regensburg eingerichtet. Wann sie in Betrieb geht, wird morgen bekannt gegeben.

Regensburg Stadt

30.03. 13:10

Arbeitsagenturen in Schwandorf und Amberg weiter im Einsatz

Abgesperrte Sozialräume, so gut wie kein persönlicher Kontakt zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aufgrund von Home Office viele leere Büros: Der Alltag in der Agentur für Arbeit Schwandorf und dem Jobcenter für den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg ist anders, als es die Beschäftigten gewohnt sind. Am meisten fehlen die Kundinnen und Kunden, denn seit eineinhalb Wochen sind die Dienststellen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet.

Weiter da sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kundinnen und Kunden dennoch. Im Home Office oder auch aus den Dienstgebäuden heraus leisten sie ihren Beitrag, um die Unternehmen, die Beschäftigten und arbeitslose Menschen in der aktuellen Krise zu unterstützen.

Anliegen können telefonisch unter folgenden Nummern geklärt werden:

Arbeitnehmer-Kunden der Agentur für Arbeit: 09431 200 400

Hotline für Arbeitgeber: 0800 4 5555-20

Kunden des Jobcenters: 09621 912 900 sowie 09621 912 804

Oberpfalz

30.03. 13:07

Fränkischer Automobilzulieferer Moll beantragt Insolvenz

Der oberfränkische Automobilzulieferer Moll hat wegen der Corona-Krise Insolvenz beantragt. Der «plötzliche, massive und dauerhafte Absatzrückgang» lasse dem Unternehmen aus Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) keine andere Wahl. «Das ist ein bitterer Tag, vor allem für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter», teilte Geschäftsführerin Gertrud Moll-Möhrstedt am Montag mit.

Bayern

30.03. 13:06

Falsche Polizisten erbeuten mit Corona-Betrugsmasche 30.000 Euro

Sie machten sich die Angst vor dem Coronavirus zunutze: Betrüger haben in Boxberg (Main-Tauber-Kreis) eine 79-Jährige dazu gebracht, ihre EC-Karten sowie die Zugangsdaten zu ihren Kontos vor die Tür zu legen. So erbeuteten die Täter 30 000 Euro, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Betrüger gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes aus, die die Frau vor Straftaten in der Nachbarschaft schützen wollten: Sie würden sich für sie um den Schutz ihres Vermögens kümmern. Um sich nicht mit dem Coronavirus zu infizieren, sollte die Frau ihre Karten und Daten vor die Tür legen.

Deutschland

30.03. 13:04

Aiwanger: Ab Mai in Bayern Corona-Schnelltests in Minuten möglich

In Bayern soll es ab Mai neue Schnelltests für das Coronavirus geben. Das teilte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in München mit. Er habe von bayerischen Firmen entsprechende Rückmeldungen erhalten, dass bis Anfang Mai Schnelltest in «großer Zahl» möglich würden. «Dann können wir in wenigen Minuten sagen, ob jemand positiv oder negativ ist», sagte er. Bisher dauern die Tests mehrere Stunden.

Bayern

30.03. 12:59

Til Schweiger verschenkt Mundschutz 

Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger (56) hat mehrere Mundschutzmasken an Mediziner verschenkt. «Ich habe schon vor Jahren Mundschutzmasken zuhause gebunkert. Die meisten habe ich jetzt an meinen Vater und an meinen Hausarzt verschenkt. Oder an andere Ärzte, die den Mundschutz jetzt nötiger brauchen. Wenn man Abstand hält und sich die Hände wäscht und desinfiziert, braucht man ja als normaler Bürger eigentlich keinen Mundschutz», sagte der Wahlhamburger der «Bild»-Zeitung (Montag).

Er fühle sich in der Krise in Hamburg gut aufgehoben. «Es gibt jetzt kaum einen besseren Ort als Deutschland», so der Familienvater. Er habe auch über Mallorca nachgedacht, weil die Insel dünn besiedelt ist. «Dann dachte ich: Okay, wenn ich mich anstecke, dann möchte ich lieber in Deutschland in einer Klinik sein als auf Mallorca.»
Beruflich sei die Krise für ihn eine Herausforderung: Als Restaurantbesitzer habe er «auch die A..-karte. Aber die haben jetzt alle in der Gastronomie-Branche». Sein Leben in Zeiten von Corona bringe aber auch ganz neue Erfahrungen mit sich: «Ich wollte zwei Filme drehen, ein Restaurant auf Mallorca eröffnen, ein Barefoot-Ausflugssschiff in der Donau zu Wasser lassen und mich um das nächste Hotel kümmern. Das geht alles nicht.» Stattdessen sitze er die ganze Zeit gemeinsam mit seiner Freundin Sandra, seiner Tochter Lilli und deren Freund daheim rum. «Wir schlafen lange, gehen mit den Hunden spazieren. Wir kochen, lesen, gucken Netflix und spielen Monopoly, Siedler von Catan oder Memory.»
 

Deutschland

30.03. 12:57

Dank für Corona-Einsatz der Polizei

Ein rührendes Beispiel für Solidarität mit den Einsatzkräften kam heute aus Mallersdorf-Pfaffenberg. Da legte ein Unbekannter der Polizei einen bemalten Stein vor die Wache. Aufschrift: "Danke, dass ihr da seid. Passt auf euch auf !" Verziert war der Stein mit einem Kleeblatt und einem Schwammerl. Die Polizei bedankt sich herzlichst und hat dem Stein einen Ehrenplatz auf der Wache gegeben.

Niederbayern

30.03. 12:57

Bayern verlängert Ausgangsbeschränkungen

Wie im übrigen Deutschland wird auch in Bayern das öffentliche Leben wegen der Corona-Krise weiter auf Sparflamme gehalten. Was nach Ostern passiert, wagt derzeit noch niemand zu prognostizieren.
Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder heute in München. Damit darf nur aus begründeten Anlässen wie Arztbesuchen, Arbeitswegen oder dringenden Einkäufen der Wohnort verlassen werden. Bisher waren die Beschränkungen bis zum kommenden Freitag (3. April) befristet.

In Bayern seien bisher 14 437 Menschen positiv auf das neue Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden, sagte Söder. Bislang seien zudem 133 Patienten, die mit dem Virus infiziert waren, gestorben. «Jeder Einzelne tut unglaublich weh.» Söder betonte, dass die Ausgangsbeschränkungen aber erste Wirkungen zeigten, «die Kurve flacht ab». Derzeit Verdopple sich die Zahl der Infizierten alle 5 Tage, vor den Maßnahmen habe sich die Zahl alle 2,8 Tage verdoppelt.
 

Bayern

30.03. 11:56

Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi): Beratungs- und Anlaufstellen während der Corona-Krise im Landkreis Kelheim

Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Angebote nicht mehr so zur Verfügung stehen, wie wir es gewohnt sind. Dies gilt auch für viele Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere vor Ort. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat unter www.elternsein.info/coronazeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

Kelheim

30.03. 11:48

"Wirtschaftsweise": Deutsche Wirtschaft wird deutlich schrumpfen 

Eine schwere Rezession durch die Corona-Krise in Deutschland ist nicht mehr vermeidbar. Davon gehen die Wirtschaftsweisen aus. Das Gremium berät die Bundesregierung und hat ein entsprechendes Gutachten vorgestellt. Die
Wirtschaftsweisen haben drei Szenarien durchgespielt. In jedem Fall aber sagen die Experten eine Rezession im ersten Halbjahr voraus. Am wahrscheinlichsten sei, dass sich die Wirtschaft über die Sommermonate wieder erholt. Auf das
Gesamtjahr betrachtet, würde dann die Wirtschaftsleistung um 2,8 Prozent schrumpfen. Zum Vergleich: infolge der Finanzkrise von 2009 musste Deutschland ein Minus von 5,7 Prozent verkraften. Die Erholung der Wirtschaft hänge am Ende
aber ganz vom Verlauf der Pandemie ab

Deutschland

30.03. 11:07

ADAC unterstützt alle systemrelevanten Berufsgruppen unabhängig von einer Mitgliedschaft, damit diese mobil bleiben

Der ADAC leistet ab sofort kostenlose Pannenhilfe für alle Menschen, die im Dienst unserer Gesundheit und Versorgung unterwegs sind und bis an ihre Belastungsgrenze arbeiten.

ADAC Technikpräsident Karsten Schulze: "Der ADAC bringt der Leistung dieser Menschen großen Respekt entgegen. Ihre Mobilität ist entscheidend für den jeweiligen Einsatz sowie für die Gesellschaft insgesamt. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, unsere Pannenhilfe für die Dauer der Corona-Krise unabhängig von einer Mitgliedschaft kostenlos für alle Menschen anzubieten, die in systemrelevanten Berufen arbeiten."

Deutschlandweit sind knapp 1700 ADAC Straßenwacht-Fahrer und rund 700 Mobilitätspartner unterwegs, um aktive Hilfe bei einem Unfall oder einer Panne zu leisten. Schulze: "Damit können wir einen relevanten Beitrag leisten, die Mobilität in der Krise für Einsatzkräfte, medizinisches Personal, Logistikunternehmen und Lebensmittelhandel zu erhalten."

Die Gelben Engel helfen dabei unabhängig davon, mit welchem Fahrzeug der Betreffende unterwegs ist: Einsatzfahrzeug, Auto, Mofa oder Fahrrad - die ADAC Pannenhelfer kommen und leisten tatkräftige Hilfe, damit ein Weg fortgesetzt werden kann. Alle Straßenwachtfahrer sind ausgebildete Kfz-Mechatroniker, -Mechaniker, oder -Elektriker mit einem enormen Erfahrungsschatz. Im Zweifel organisieren sie unbürokratisch und schnell eine passende Hilfeleistung oder Mobilitätsalternative.

Deutschland

30.03. 11:00

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 127 positive Fälle. Bislang sind 3 Personen verstorben (Stand: 30.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Kelheim

30.03. 10:53

Krankenhaus-Situation in Deutschland noch stabil

Die deutschen Krankenhäuser sind in der Corona-Krise noch deutlich entfernt von Zuständen wie in Italien oder Spanien. Es gebe noch Kapazitäten, auf den normalen und den Intensivstationen, sagte die Chefin der Ärztegewerkschaft Marburger Bund der ARD. Aber: Wenn die Zahlen weiter steigen wie bisher, dann seien auch die Kapazitäten hierzulande irgendwann ausgeschöpft. Aktuell habe man aber vor allem zu wenig Schutzkleidung.

Deutschland

30.03. 10:41

Easyjet stellt Flugverkehr ein

Die britische Fluggesellschaft Easyjet lässt wegen der Corona-Pandemie jetzt ihre gesamte Flotte am Boden. Schon in den letzten Tagen hatte die Airline ihren Flugverkehr stark reduziert. Einige hundert Rückführungsflüge hatte das Unternehmen aber noch durchgeführt. Bei Bedarf werde es davon noch weitere geben, so Easyjet. Wann es wieder kommerzielle Flüge gibt, sei noch nicht
absehbar.

WELT

30.03. 10:23

Preise bleiben trotz leerer Regale in Corona-Krise stabil

Trotz Hamsterkäufen hat die Corona-Krise im März nicht zu breiten Preissteigerungen bei besonders begehrten Produkten in Bayern geführt. Teigwaren wie Nudeln wurden im Vergleich zum Februar sogar um 3,6 Prozent billiger, wie aus dem am Montag veröffentlichten Verbraucherpreisindex des Landesamts für Statistik in Fürth hervorgeht. Mehl kostete 1,3 Prozent weniger, der Preis für Toilettenpapier blieb konstant.

Minimal teurer wurden Trockengemüse und konserviertes Gemüse, die um 0,2 Prozent zulegten sowie Suppen und Nahrungsmittelzubereitungen, deren Preise um ein Prozent anzogen. Reis und Reiszubereitungen verteuerten sich um 2,3 Prozent.

Auch wenn das Landesamt für Statistik keine besonderen Preissteigerungen durch die Corona-Krise feststellte, standen die Mitarbeiter bei der Preiserhebung oft vor leeren Supermarktregalen bei besonders nachgefragten Produkten.

Insgesamt blieben die Verbraucherpreise im März im Vergleich zum Februar konstant, zum März 2019 ergab sich eine Teuerungsrate von 1,2 Prozent. Gebremst wurde der Preisanstieg unter anderem durch sinkende Preise bei Heizöl und Kraftstoffen.

Bayern

30.03. 10:21

Viele Ansteckungen in Bayern - Wird Ausgangsbeschränkung verlängert?

In Bayern haben sich mittlerweile mehr als 13.200 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt. 110 Patienten starben, so Gesundheitsministerin Huml. Trotzdem waren viele Menschen am Wochenende draußen, in den Bergen oder an den Seen unterwegs. Die Polizei schrieb hunderte Anzeigen. Ministerpräsident Söder will am Mittag ein Zwischenfazit der Corona-Maßnahmen ziehen. Es wird davon ausgegangen, dass er die Ausgangsbeschränkungen verlängert.

Bayern

30.03. 08:01

Bund startet mit Direkthilfen

Viele Firmen und Unternehmen sind wegen der Corona-Krise in Existenznot. Ab heute stellt der Bund deshalb für kleine Firmen, Soloselbstständige und Freiberufler Direkthilfen zur Verfügung. Auch Landwirte werden unterstützt. Insgesamt stehen bis zu 50 Milliarden Euro vom Bund zur Verfügung, die über die Landesregierungen abgerufen und ausgezahlt werden können.

Deutschland

30.03. 08:00

Corona-Patienten müssen dringend verteilt werden

Intensivmediziner fordern, dass Corona-Patienten bundesweit zentral auf Kliniken verteilt werden. Wie die "Funke"-Zeitungen berichten, befürchten die Mediziner, dass Kliniken in manchen Regionen sonst überlastet würden - wenn in zwei bis vier Wochen der Höhepunkt der Infektionszahlen erreicht wird. Deshalb müsse die Bundesregierung so schnell wie möglich eine zentrale Stelle einrichten, die Patienten verteilt.

Deutschland

30.03. 07:56

Spanien verschärft seine Ausgangsbeschränkungen

Alle Beschäftigen, die nicht unbedingt notwendige Arbeiten verrichten, sollen ab heute zuhause bleiben, kündigte Ministerpräsident Sanchez an. Das Gehalt soll weitergezahlt, Arbeitsstunden später schrittweise nachgeholt werden. - In Argentinien hat die Regierung ihre Ausgangsbeschränkungen verlängert - mindestens bis Ostern sollen dort alle zuhause bleiben, außer für wichtige Besorgungen und bestimmte Berufsgruppen.

WELT

30.03. 07:51

Zahl der Corona-Infizierungen im Landkreis Schwandorf steigt

Im Landkreis Schwandorf wurde aktuell bei 114 Personen das Coronavirus positiv getestet. 

Schwandorf

30.03. 07:36

Viele Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Bei dem frühlingshaften Wetter am Samstag haben in Bayern Hunderte Menschen gegen die Corona-Auflagen verstoßen. Allein in der Oberpfalz ist die Polizei rund 140 mal angerückt um Treffen aufzulösen. In Regensburg haben sich vor allem entlang der Donau und im Stadtpark Gruppen getroffen. Die meisten waren laut Polizei aber sehr einsichtig, nachdem sie von Beamten angesprochen wurden. Auch in Roding und Mainburg hat die Polizei mehrmals Treffen aufgelöst.

Bayern

30.03. 07:33

Behelfskrankenhaus in Oberviechtach nimmt Gestalt an

Der Landkreis Schwandorf richtet derzeit ein Behelfskrankenhaus in Oberviechtach ein. Es kommt in leerstehende Räume der Asklepios-Klinik. Die Arbeiten dafür sind laut Landratsamt schon sehr fortgeschritten, derzeit stimmt man ab, welche medizinische Ausrüstung das Krankenhaus braucht und welche Medikamente dort gelagert werden. Bisher stehen fünfzehn Ärzte, sechzehn Mitarbeiter in der Pflege und sieben Personen für die Verwaltung des Krankenhauses bereit. Wer dort mithelfen will, soll sich beim Katastrophenschutz im Landkreis Schwandorf melden. 

Schwandorf

30.03. 07:32

Neuer Lieferdienst der Eisbären Regensburg

Sich von Eisbären-Torhüter Peter Holmgren oder Stürmer Lukas Heger Obst und Gemüse an die Haustür bringen lassen: Das macht ab heute ein neuer Heimlieferdienst des REWE-Marktes in Nittendorf im Landkreis Regensburg möglich. Unter dem Motto „Zamhaltn“ verpacken Eisbären-Spieler Waren des REWE-Marktes und fahren sie auch persönlich aus. Das Angebot richtet sich an Corona-Risikopersonen und ältere, hilfsbedürftige Menschen. Beliefert werden Haushalte in Nittendorf und acht weiteren Gemeinden im nördlichen Landkreis Regensburg. Infos gibt es im Internet unter zamhaltn.de.

Regensburg Stadt

30.03. 07:27

Agilis ab heute mit Sonderfahrplan

Das private Eisenbahn-Unternehmen agilis mit Sitz in Regensburg reagiert auf die Corona-Pandemie. Ab heute gilt für das sogenannte „Netz Mitte“ ein Sonderfahrplan. Er betrifft unter anderem die Strecken Ingolstadt-Regensburg und Neumarkt-Regensburg-Passau. Der Sonderfahrplan soll den Ausfall von einzelnen Zügen abfedern und die Grundversorgung auf den Strecken aufrecht erhalten. Nähere Infos und detaillierte Pläne gibt es unter agilis.de im Internet.

Oberpfalz

30.03. 06:57

Verband: Hebammen kommen nur schwer an Schutzkleidung

Sachsens Hebammen fehlt in der Corona-Krise Schutzkleidung. Hebammen kämen nur sehr schwer an entsprechende Ausstattung heran, sagte die Vorsitzende des Sächsischen Hebammenverbandes, Stephanie Hahn-Schaffarczyk, der Deutschen Presse-Agentur. Die Betreuung einer positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Frau wäre daher «sehr schwierig». Bis Donnerstag (26.3.) sei ihr kein Fall einer infizierten Schwangeren in Sachsen bekannt gewesen. Ihrer Einschätzung nach ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis es soweit ist.

Um die betreuten Frauen, sich selbst und die eigene Familie nicht zu gefährden, würden derzeit viele Hausbesuche in Sachsen durch Video-Schalten ersetzt, sagte Hahn-Schaffarczyk. Auch Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse fänden digital in Videokonferenzen statt, um Kontakte zu vermeiden. Mütter und Schwangere hätten meist großes Verständnis für das veränderte Format, berichtete Hahn-Schaffarczyk, die selbst Hebamme am Klinikum Hoyerswerda ist. Zugleich betonte sie, dass gerade Besuche von Frauen im Wochenbett unerlässlich seien. Untersuchungen mit engem Kontakt würden allerdings nur noch mit Nase-Mundschutz durchgeführt.

Deutschland

30.03. 06:56

Erste Anträge für Corona-Soforthilfen für Unternehmen möglich

Seit Wochen hoffen Unternehmer und Firmen in Sachsen-Anhalt auf finanzielle Unterstützung vom Staat in der Corona-Krise, jetzt können sie Anträge stellen. Im Laufe des Montags soll das Formular, mit dem Betroffene Soforthilfen beantragen können, ins Internet gestellt werden, wie ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte. In den vergangenen Tagen seien bereits Hunderte Anfragen beim Ministerium zur Finanzspritze eingegangen.

Profitieren können Selbstständige, Freiberufler, Land- und Forstwirte, Künstler sowie Firmen mit bis zu 50 Angestellten. Die Anträge sollen auf der Seite der Investitionsbank abrufbar sein.

Das landeseigene Kreditinstitut betreut das Programm und soll auch schnell das erste Geld auszahlen. Dafür wird das Personal aufgestockt, wie Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) vor wenigen Tagen ankündigte. Die Soforthilfen sind Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die mögliche Höchstsumme ist nach Größe der Betriebe gestaffelt. Für einzelne Selbstständige und Firmen mit bis zu fünf Angestellten gibt es bis zu 9000 Euro. Für Unternehmen mit 26 bis 50 Beschäftigten gibt es maximal 25 000 Euro. Wer die Hilfen in Anspruch nehmen will, muss eidesstattlich versichern, dass er durch den Ausbruch der Corona-Pandemie und die geltenden Einschränkungen in seiner Existenz bedroht ist und laufende Kosten nicht aus anderen Quellen decken kann. Die Hilfen kommen aus Töpfen vom Bund und des Landes.

Deutschland

30.03. 06:55

Söder informiert über weiteren Anti-Corona-Kampf

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Montagmittag über das weitere Vorgehen informieren: Für 12.30 Uhr hat die Staatskanzlei zu einer Pressekonferenz eingeladen. Ein zentraler Punkt neben aktuellen Zahlen und Entwicklungen dürfte sein, ob und bis wann die umfangreichen Ausgangsbeschränkungen, die in Bayern zunächst bis einschließlich 3. April befristet wurden, verlängert werden. Dass sie verlängert werden, daran gibt es kaum Zweifel.

Kanzlerin Angela Merkel und Kanzleramtschef Helge Braun (beide CDU) hatten zuletzt bereits deutlich gemacht, dass schnelle Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für Bürger noch nicht im Raum stehen. Braun sagte dem «Tagesspiegel»: «Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen.» Für die konkreten Regelungen sind allerdings die Länder zuständig. Aber auch Söder selbst hatte zuletzt vor einem zu frühen Ende der Auflagen und Beschränkungen gewarnt.

Zur Eindämmung des Coronavirus gelten in ganz Bayern seit dem 21. März umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist - zunächst eben befristet bis einschließlich 3. April - nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber auch «Sport und Bewegung an der frischen Luft» - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt. Zudem müssen alle Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben, ausgenommen davon sind lediglich Mitnahme-, Liefer- und Drive-in-Angebote.

Läden abseits der Grundversorgung müssen ebenfalls geschlossen bleiben, und das schon seit 18. März. Hier hat die Staatsregierung die Frist, die ansonsten am Montag ausgelaufen wäre, inzwischen ebenfalls zunächst bis 3. April verlängert. Auch dies ist nun, wie die Ausgangsbeschränkungen, in einer Rechtsverordnung geregelt.

Bayern

30.03. 06:52

Zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen in den letzten 24 Stunden  

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis zwei (Vortag: 14) neue Infizierungen mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 83 Infizierte (Stand 29.03., 16:30 Uhr). Die relativ geringe Zahl ist darauf zurückzuführen, dass am Wochenende nicht alle Labore arbeiten und/oder Zahlen übermitteln. Das Gesundheitsamt Straubing/Straubing-Bogen ist aber auch am Wochenende im Dienst.

Niederbayern

29.03. 21:13

Massiver Anstieg von Corona-Toten in den USA

In den USA hat sich die Zahl der Corona-Toten innerhalb weniger Tage verdoppelt. Drastische Maßnahmen zur Eindämmung sind dennoch vorerst vom Tisch. Präsident Trump hatte zuerst laut darüber nachgedacht, besonders betroffene Gebiete wie New York unter Quarantäne zu stellen - war dann aber auf Twitter zurückgerudert. Laut dem Chef des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten wird über die Hälfte der Fälle nach wie vor aus New York gemeldet. Er befürchtet bis zu 200.000 Tote hier in den USA und rechnet mit
Millionen Corona-Fällen. Momentan liegt die Zahl der Infizierten laut der renommierten Johns Hopkins Universität bei rund einer Viertel Million.

WELT

29.03. 19:00

Das FREY Mode- und Möbelhaus in Cham näht Schutzmasken

Überall in der Region sind jetzt während der Corona-Krise fleißige Hobbyschneiderinnen dabei, zu Hause Schutzmasken für Krankenhäuser, Pflegeheime und andere Einrichtungen zu nähen. In Cham und der Region sind jetzt auch Profis am Werk!

Einige Schneiderinnen der FREY Mode- und Möbelhäuser in Cham und Marktredwitz produzieren täglich bis zu 250 Schutzmasken. Die Stoffe dafür wurden einer regionalen Firma aus Lohberg gespendet. Alle Einrichtungen aus der Region, die dringenden Bedarf haben, können sich per Email melden. Kontakt unter freyerleben.de

Bayern

29.03. 18:34

Soforthilfen für die Landwirtschaft weiter ausgedehnt

Die Soforthilfen für die Landwirtschaft in der Corona-Krise werden weiter ausgedehnt. Auch in ihrer Existenz bedrohte Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und weitere Branchen der Urproduktion sollen nun finanzielle Unterstützung beantragen können, wie das Landwirtschaftsministerium am Sonntag in München mitteilte. «Wir konnten den Bund überzeugen, dass auch landwirtschaftliche oder Gartenbaubetriebe durch die andauernde Corona-Krise erheblich und schnell in existenzielle Liquiditätsengpässe kommen können», teilte Ministerin Michaela Kaniber (CSU) mit.

Erst am vergangenen Montag waren die Hilfen von der Bundesregierung auch auf nichtlandwirtschaftliche Unternehmenszweige wie Urlauberwohnungen ausgedehnt worden. Die Soforthilfen reichen nach Angaben des Ministeriums von 9000 Euro bei bis zu fünf Beschäftigten bis zu 15 000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten. 

Bayern

29.03. 18:05

Stichwahlen im Corona-Modus: Frist zur Stimmabgabe in Bayern ist abgelaufen - jetzt wird gezählt

Eine Wahl ohne Gang ins Wahllokal. Wegen der Corona-Krise mussten Bayerns Demokraten bei der kommunalen Stimmabgabe improvisieren. Auch beim Auszählen sind nun viel Flexibilität und Geduld gefragt.

Bei den rund 750 kommunalen Stichwahlen in Bayern ist die Frist zur Stimmabgabe abgelaufen - ab 18.00 Uhr wird ausgezählt. Zig Millionen Menschen waren im Freistaat aufgerufen, die politischen Weichen in ihren Städten, Landkreisen und Gemeinden neu zu stellen. 

Erstmals konnten die Wähler dazu aber nicht am Sonntag in ein Wahllokal gehen. Sie mussten wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus bei sozialen Kontakten ihre Stimmzettel ausschließlich per Brief abgeben. Im ersten kommunalen Wahlgang am 15. März waren die Wahllokale in ganz Bayern noch normal geöffnet gewesen. Seither hat sich das Risiko einer Ansteckung von Mensch zu Mensch aber deutlich erhöht.

Bayern

29.03. 18:03

Religion in Zeiten von Corona

Wegen der Corona-Krise werden viele Gottesdienste im Internet übertragen - für diese wünscht sich der Pater und Buchautor Anselm Grün (75) Ausnahmen von Versammlungsverboten. Es wäre gut, «wenn der Priester die Eucharistiefeier nicht ganz allein hält», sagte er der «Augsburger Allgemeinen». «Drei, vier Leute sollten in der Kirche sein - als Stellvertretung für das Volk Gottes.» Kardinal Reinhard Marx rief dazu auf, die Corona-Krise dazu zu nutzen, ein neues gesellschaftliches Miteinander zu erzeugen.

Deutschland

29.03. 17:25

Staatshilfe nötig: Galeria Karstadt Kaufhof verliert jede Woche 80 Millionen Euro Umsatz

Galeria Karstadt Kaufhof kämpft um Staatshilfe - bisher jedoch noch ohne Erfolg. Um das Warenhausunternehmen mit seinen 28.000 Mitarbeitern und rund 170 Standorten zu retten, ist Eigentümerin Signa offenbar auch selber bereit, "signifikante finanzielle Unterstützung" zu leisten. Das geht aus einem internen Papier des Konzerns vor, der dem Fachmagazin TextilWirtschaft vorliegt. Mit Blick auf die erzwungenen Ladenschließungen wegen Corona heißt es dort: "Jede Woche verlieren wir mehr als 80 Mill. Euro Umsatz, während wesentliche Kosten weiterlaufen."

Dem eine Seite langen Schreiben zufolge führt das Unternehmen "derzeit unter anderem Gespräche mit den Banken, um die umfangreichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme staatlicher Hilfsgelder zu schaffen." Dieser Prozess allerdings sei "derzeit noch sehr bürokratisch und aufwändig. Er kostet wertvolle Zeit."

Deutschland

29.03. 17:00

Bald Geld aus Soforthilfen des Bundes auf Konten Betroffener

Die Soforthilfen des Bundes für Selbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte können von den Ländern ab morgen abgerufen werden.
Das kündigten das Bundesfinanz- und das Bundeswirtschaftsministerium an. Bund und Länder haben sich dafür auf eine Verwaltungsvereinbarung geeinigt, teilten das Finanz- und das Wirtschaftsministerium mit. Damit können die Länder das Geld ab morgen abrufen. Insgesamt geht es um Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Euro.

Deutschland

29.03. 16:55

Aus Angst vor Corona-Ansteckung nicht ins Krankenhaus?

Angesichts der Corona-Krise und überlasteter Krankenhäuser scheuen sich offenbar Menschen mit anderen ernsten Gesundheitsproblemen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Berliner Krankenhäuser verzeichneten etwa einen Rückgang von Schlaganfallpatienten. Laut Gesundheitsverwaltung würden Patienten mit leichten Schlafanfällen aus Angst vor einer Ansteckung zuhause bleiben. Das dürfe nicht sein.

Deutschland

29.03. 16:13

Söder informiert am Montag über weiteren Anti-Corona-Kampf

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder morgen (Montag)Mittag über das weitere Vorgehen informieren: Für 12.30 Uhr hat die Staatskanzlei zu einer Pressekonferenz eingeladen. 

Ein zentraler Punkt neben aktuellen Zahlen und Entwicklungen dürfte sein, ob und bis wann die umfangreichen Ausgangsbeschränkungen, die in Bayern zunächst bis einschließlich 3. April befristet wurden, verlängert werden. Dass sie verlängert werden, daran gibt es kaum Zweifel.

Kanzlerin Angela Merkel und Kanzleramtschef Helge Braun (beide CDU) hatten zuletzt bereits deutlich gemacht, dass schnelle Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für Bürger noch nicht im Raum stehen. Braun sagte dem «Tagesspiegel»: «Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen.» Für die konkreten Regelungen sind allerdings die Länder zuständig. Aber auch Söder selbst hatte zuletzt vor einem zu frühen Ende der Auflagen und Beschränkungen gewarnt.

Bayern

29.03. 15:49

Vodafone-Chef: Corona «größter Auftrieb für Digitalisierung»

Der Deutschland-Chef des Telekommunikationsanbieters Vodafone, Hannes Ametsreiter, sieht in der Corona-Krise «den größten Auftrieb für die Digitalisierung in Deutschland aller Zeiten». 

«Es wird sich viel verändern, um nicht zu sagen alles», sagte er am Sonntag bei einem virtuellen Treffen des Münchner Start-Up-Festivals «Bits & Pretzels». Anrufe seien in Deutschland um 50 Prozent gestiegen. «Die Leute reden.» Und der Internet-Datenverkehr um 40 Prozent. 

 

Deutschland

29.03. 14:09

Corona in Altenheim in Halle: 13 Infizierte, ein Toter

In einem Altenpflegeheim in Halle sind 13 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, ein Bewohner ist am Sonntag gestorben. Das teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) am Sonntag mit. Die Bewohner hätten keine Symptome gehabt und seien getestet worden, weil am Samstag bei einer Pflegekraft der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden sei. In der Diakonie-Einrichtung seien derzeit 152 Bewohner untergebracht. 55 von ihnen seien unter Quarantäne gestellt worden. Das Personal arbeite nun mit Schutzausrüstung. 
Die Stadt Halle teilte zunächst keine Details zu dem Verstorbenen mit. Oberbürgermeister Wiegand betonte, der Bewohner habe schriftlich verfügt, nicht in einem Krankenhaus behandelt zu werden. 
Auch in einer kleineren Pflegeeinrichtung mit 24 Bewohnern wurde laut Wiegand bei einer Pflegekraft das neuartige Coronavirus festgestellt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner würden nun untersucht. Es gelte auch dort eine Quarantäne. In Halle gibt es laut der Stadt aktuell 153 Corona-Infizierte.
 

Deutschland

29.03. 13:22

Kardinal: Lehren aus der Corona-Krise ziehen

Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die aktuelle Corona-Krise dazu zu nutzen, ein neues gesellschaftliches Miteinander zu erzeugen. In einem Gottesdienst, der am Sonntag im Fernsehen und im Internet übertragen wurde, sagte Marx, dass es in der aktuellen Situation um mehr gehe, als um Leben und Tod. Es sei die Frage, was die Krise «für unser Zusammenwirken bedeutet, welche Lehren wir für die Zukunft aus dieser furchtbaren Krise ziehen«, sagte der Erzbischof von München und Freising. Er appellierte an die Menschen, zu prüfen, «wie wir die Kräfte der Hoffnung angesichts des Todes stärken können«. In seinem Gottesdienst dankte der Kardinal auch denjenigen, die gegen die Krankheit kämpfen. 

Der Passauer Bischof Stefan Oster sprach in seiner Online-Predigt am Sonntag davon, die Krise als Anlass zu nehmen, sich um diejenigen zu kümmern, die nun Hilfe bräuchten. 
 

Deutschland

29.03. 13:12

Stichwahl im Corona-Modus

Es ist eine historische Stichwahl: Zum ersten Mal überhaupt findet die Wahl um die Spitzenposten in den bayerischen Kommunen Bayerns wegen der Corona Pandemie ausschließlich per Brief statt. Allein in Niederbayern und der Oberpfalz gibt es heute in 66 Städten und Gemeinden Stichwahlen. Von 18.00 Uhr an zählen die Wahlhelfer dann (mit Sicherheitsabstand und - wenn gewollt - mit Einweghandschuhen) die Stimmen aus.  Aus Sicherheitsgründen sind auch weniger Wahlhelfer im Einsatz, das Auszählen kann deshalb länger dauern als bei anderen Wahlen. In Regensburg werden die Stimmen sogar erst morgen ausgezählt.

Erste Ergebnisse hören Sie heute Abend ab 19 Uhr bei uns auf charivari

  

Überregional

29.03. 11:44

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 126 positive Fälle. Bislang sind 2 Personen verstorben (Stand: 29.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). 

Appell an die Bevölkerung

Die Bevölkerung wird mit Nachdruck darum gebeten, weiterhin soziale Kontakte zu vermeiden. Falls Sie im Rahmen Ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Menschen (Kollegen, Kunden) haben, sollten sie unbedingt darauf achten, genügend Abstand d. h. mindestens 1,5 m zu Ihrem Gegenüber zu halten. Besonders wichtig ist außerdem eine konsequente Handhygiene.

Die Aufkleber „Einsicht, Rücksicht, Zuversicht“ sind ab sofort in allen Gemeinden und am Landratsamt Kelheim erhältlich. Sie eignen sich zur Auslage im Einzelhandel (Metzgereien, Bäckereien) und in den örtlichen Nahversorgern. Auf Wunsch können die Aufkleber auch gerne vom Landratsamt zugeschickt werden. 

Bürgertelefon weiterhin besetzt

Das Landratsamt Kelheim weist nochmal eindringlich darauf hin, dass das Bürgertelefon  sieben Tage die Woche besetzt ist. Die Telefonnummer 09441 207 3112 ist täglich von 8 bis 16 Uhr erreichbar.

Überregional

29.03. 11:38

Erste Todesfälle in Straubing

Das Corona Virus breitet sich in Niederbayern und der Oberpfalz weiter aus.  Im Landkreis Straubing Bogen wurden gestern 14 neue Corona Fälle gemeldet. Insgesamt gibt es im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 81 Infizierte. In der Stadt Straubing gibt nun auch die ersten Todesfälle. Eine 92 jährige  Frau und 80 Jähriger Mann  sind in Krankenhäusern gestorben. Auch im Landkreis Schwandorf ist die erste Patientin mit Corona Infektion gestorben. 

Bayern

29.03. 10:50

Hunderte Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen in Bayern

Zum Start in das frühlingshafte Wochenende haben in Bayern Hunderte Menschen gegen die in der Corona-Krise erlassenen Auflagen verstoßen. Die Polizei meldete in fast allen Regierungsbezirken zahlreiche Einsätze in Zusammenhang mit der seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkung.
Ein Sprecher der Polizei Oberbayern Nord sagte am Sonntag, die Beamten seien zwischenzeitlich von der Anzahl der Einsätze «überrollt» worden. Weil etwa der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten worden sei, sich Menschen in die Sonne legten oder Grillfeste veranstalteten, rückte die Polizei alleine dort mehr als 150 Mal aus. «Das war absoluter Wahnsinn», sagte der Polizeisprecher.
Auch in der Oberpfalz beschäftigten Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen die Beamten. Hier waren sie gut 140 Mal im Einsatz. In Mittelfranken stand etwa die Hälfte aller Einsätze mit den Ausgangsbeschränkungen in Zusammenhang. «Wir sind von A nach B gefahren», sagte ein Sprecher über den Samstag.
Im südlichen Schwaben war es dagegen ruhiger. «Wir haben Berge und Hütten abgesucht, aber man hat sich an die Verbote gehalten», sagte ein Sprecher der Polizei Schwaben Süd am Sonntag.
Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, gelten Ausgangsbeschränkungen für die 13 Millionen Einwohner in Bayern. Das Verlassen der Wohnung ist - zunächst befristet bis einschließlich 3. April - nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber ausdrücklich auch «Sport und Bewegung an der frischen Luft» - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt. Wer die Regeln nicht einhält - etwa den Mindestabstand von 1,5 Metern - muss mit einem Bußgeld ab 150 Euro rechnen.
 

Bayern

29.03. 09:23

Antisemitismusbeauftragter kämpft im Netz gegen Verschwörungstheorien

Baden-Württembergs Antisemitismusbeauftragter Michael Blume warnt vor einer «digitalen Eskalation» des Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Coronavirus. «Wir wissen aus der Geschichte, dass Krisen und insbesondere Pandemien immer wieder die Suche nach Sündenböcken auslösten», sagte Blume der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «So kam es in Europa zum antijüdischen Verschwörungsmythos der Brunnenvergiftung und zu sogenannten Pestpogromen.» In den USA habe es vor kurzem bereits den ersten antisemitischen Anschlagsversuch gegen ein Krankenhaus gegeben, die Polizei habe den Attentäter gerade noch gestoppt. 

Blume forderte die Bürger auf, antisemitische und rassistische Verschwörungsvorwürfe und Gewaltaufrufe zu melden. Wegen der Ausgangsbeschränkungen habe er die Aufklärungsarbeit digitalisiert und biete unter anderem einen neuen Podcast «Verschwörungsfragen» mit zwei Folgen pro Woche an. 

Deutschland

29.03. 08:05

Corona-Notfallplan der Deutschen Post

Die Deutsche Post hat einen Notfallplan erarbeitet, falls es im Zuge der Corona-Krise zu weiteren Einschränkungen kommt. Das meldet die Welt am Sonntag. Demnach werden in abgeriegelte Gebiete nur Einschreiben und Post an Behörden und Gesundheitseinrichtungen geliefert. Wenn 30 Prozent der Mitarbeiter selbst krank werden, käme die Post noch dreimal die Woche, ab 80 Prozent einmal die Woche.

 

Deutschland

28.03. 20:00

Bundesjustizministerin gegen Plan großer Firmen Mietzahlungen wegen Corona einzustellen

Bundesjustizministerin Lambrecht ist empört darüber, dass Ladengeschäfte großer
Firmen keine Mieten mehr zahlen wollen. Das sei unanständig und nicht
akzeptabel. Die Corona-Hilfsgesetze böten dafür keine Grundlage. Zuvor hatten
unter anderem Deichmann und Adidas angekündigt, keine Miete mehr zahlen zu
wollen, weil ihre Läden wegen der Corona-Krise geschlossen bleiben müssen.

Deutschland

28.03. 19:38

Betriebswirtschaftler rechnet wegen Corona mit Trend zum Regionalen

Die Corona-Pandemie wird nach Einschätzung eines Wissenschaftlers von der Technischen Universität München die Verbraucher stärker an regionale Händler binden. «Mittelfristig ist davon auszugehen, dass diese globale Krise ein stärkeres Rückbesinnen auf regionale Angebote bewirken wird», sagte Betriebswirtschaftler Alexander Hübner der «Passauer Neuen Presse» (Samstag). «Davon werden vor allem die kleinen lokalen Betriebe profitieren.»

In der Corona-Krise seien kleine Unternehmen besonders wichtig. «Zur Risikominimierung von flächendeckenden Produktions- und Versorgungsengpässen, etwa weil sich komplette Betriebe in Quarantäne befinden, ist es wichtig, die Versorgung auf viele Schultern zu verteilen.» Gäbe es nur einen großen Produzenten und dieser fiele aus, «wäre dies dramatisch für die Versorgung», sagte der Experte, der am Campus Straubing über die Gestaltung nachhaltiger Lieferketten forscht. «Fällt ein Handwerksbetrieb wegen Corona kurzfristig aus, so muss der Staat überbrückend helfen, damit die Produktion später wieder aufgenommen werden kann.»

Nach Hübners Worten müssen sich Verbraucher um die Grundversorgung durch den Einzelhandel keine Sorgen machen, Hamsterkäufe seien unnötig. «Erstens gehören die Lebensmittelproduktion und der Lebensmittelhandel zu den systemrelevanten Bereichen, die selbst bei weiteren Einschränkungen aufrechterhalten bleiben.» Zudem hätten Händler auch in der Vergangenheit schon gezeigt, «wie sie komplette Lagerausfälle - etwa bei Streik - auffangen können».

Niederbayern

28.03. 19:10

Italien verschärft Einreisebestimmungen wegen Corona-Krise

Italien hat wegen der Corona-Pandemie die Einreisebestimmungen verschärft. Lauteiner Mitteilung des Verkehrsministeriums muss jeder, der einreist, unter
anderem ganz genau den Grund seiner Reise angeben, sich bei den
Gesundheitsbehörden melden und in eine 14-tägige Selbstquarantäne. Italien ist
in Europa das am schwersten vom Corona-Virus betroffene Land. Deutschland hatte
heute weitere sechs schwer erkrankte Italiener zur Behandlung aufgenommen.

WELT

28.03. 18:42

Corona: Rückkehr für Kevin Spacey - Rede bei virtuellem Gründertreffen

Rückkehr für Kevin Spacey (60): Das Münchner Gründerfestival «Bits & Pretzels» nimmt seine Zusammenarbeit mit dem Hollywood-Star wieder auf. Der Schauspieler («House of Cards») soll am Sonntag (10.00 Uhr) eine kurze Eröffnungsrede bei einem virtuellen Gründertreffen halten. Nach Veranstalterangaben soll er den Teilnehmern in der Corona-Krise erzählen, wie sie unvorhergesehene Situationen meistern können. 

Mehrere Schauspieler hatten dem Oscar-Preisträger im Zuge der #Metoo-Debatte vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben. Nach diesen Vorwürfen hatten die Veranstalter des Start-up-Festivals die Zusammenarbeit mit dem einstigen Partner der Veranstaltung auf Eis gelegt. Sie seien «schockiert über das mutmaßliche Verhalten von Kevin Spacey», sagten die Gründer von «Bits & Pretzels» damals. 

«Die Entscheidung über alle Anschuldigungen überlassen wir den Gerichten», teilten sie nun mit. «Es gibt unserer Information nach keine einzige laufende Anklage. Auf der Bühne und außerhalb der Messehallen war Kevin Spacey immer ein verlässlicher Partner für uns und wir schätzen seine Unterstützung.»

WELT

28.03. 18:16

25 000 Euro Spenden für in Corona-Krise verteilten Knödelteig in Neumarkt

Eine Knödelteig-Verteilaktion hat in der Oberpfalz 25 000 Euro für den guten Zweck eingebracht. Die Firma Burgis hatte gegen Spenden tonnenweise Kloßteig und vorgeformte Knödel ausgegeben, die in der Corona-Krise nicht an die Gastronomie geliefert werden können. Die Bilanz nach zwei Tagen: Es sind sogar noch etwas mehr als die geplanten 60 Tonnen geworden. «Weil so viele Leute anstanden», sagte eine Sprecherin am Samstag.

Insgesamt seien in der eingerichteten Drive-In-Station auf dem Werksgelände in Neumarkt in der Oberpfalz etwa 2500 Autos vorgefahren, hieß es weiter. Burgis-Mitarbeiter packten die Produkte in die Kofferräume und die Autofahrer steckten ihr Geld vom Fenster aus in eine Spendenbox. Das am Freitag und Samstag gesammelte Geld geht an die örtliche Diakonie.

Neumarkt

28.03. 17:53

Ausschließlich per Post - Stichwahl in Zeiten von Corona

Es ist eine historische Stichwahl: Zum ersten Mal überhaupt findet die Wahl um die Spitzenposten in den Kommunen Bayerns ausschließlich per Brief statt. Damit nichts schief gehen kann und die Wahl am Sonntag (29. März) auch rechtssicher ist, hat der Landtag eigens eine gesetzliche Regelung hierzu beschlossen.

Laut Innenministerium finden in ganz Bayern rund 750 Stichwahlen um die Posten der ersten Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte statt - überall dort, wo im ersten Durchgang vor zwei Wochen keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen holte. In 18 Landkreisen, 16 kreisfreien Städten und vielen anderen Gemeinden geben die Bürger ihre Stimme ab.

Von 18.00 Uhr an zählen die Wahlhelfer morgen dann (mit Sicherheitsabstand und - wenn gewollt - mit Einweghandschuhen) die Stimmen aus. Wie lange das Auszählen dauert, ist vielerorts unklar. Einige Wahlämter haben sogar angekündigt, die Stimmen erst am Montag auszuzählen. Die ersten Ergebnisse hören Sie ab 19 Uhr bei uns auf charivari!

Bayern

28.03. 17:36

Münchner sehen es mit dem Sicherheitsabstand wohl nicht so eng

Die Münchner Polizei hat Spaziergänger heute erneut darauf hingewiesen, den in der Corona-Krise vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die Parks und Wiesen etwa an der Isar seien am Nachmittag gut besucht gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Er appellierte eindringlich, sich nicht mit Freunden oder Bekannten zu treffen - dies sei derzeit nicht erlaubt. Die Polizei war vielerorts mit Einsatzkräften unterwegs, um Verstöße gegen die Auflagen zu ahnden.

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, gelten in ganz Bayern seit dem 21. März umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der Wohnung ist - zunächst befristet bis einschließlich 3. April - nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber ausdrücklich auch «Sport und Bewegung an der frischen Luft» - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt.

Bayern

28.03. 17:17

Ministerium: Fast 600 Corona-Infizierte in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen bis heute Mittag auf 594 gestiegen. Das seien 33 Fälle mehr als am Nachmittag des Vortages, teilte das Sozialministerium in Magdeburg mit. Den Angaben zufolge werden aktuell 51 Personen wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 lag weiter bei zwei. Schätzungen zufolge seien bisher mehr als 100 Betroffene wieder gesund.

Deutschland

28.03. 17:05

Corona-Polizeieinsatz im Krankenhaus: Abschied von kranker Ehefrau

Weil er sich von seiner schwer an Covid-19 erkrankten Frau verabschieden wollte, hat ein Mann in Unterfranken für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der 62-Jährige sei ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert und habe seine Frau in einem Krankenhaus in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) besuchen wollen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Als ihn das Personal in der Nacht auf Samstag aufforderte, das Krankenhaus zu verlassen, weigerte er sich laut Polizei und drohte, das Personal mit dem Virus anzustecken. Den erwachsenen Kindern des Paares gelang es schließlich, den 62-Jährigen zum Gehen zu bewegen. Dabei entschuldigte er sich beim gesamten Krankenhauspersonal für sein Verhalten.

Bayern

28.03. 16:40

Auswirkungen von Corona in Bayern: POLITIK - Söder bekommt mehr Rückendeckung

In der Debatte über die massiven Beschränkungen in der Krise hat sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hinter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gestellt. «Es waren die richtigen Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben uns da immer eng abgestimmt, und wir würden aus jetziger Sicht alles so wieder machen», sagte Aiwanger der «PNP». Söder hatte zuletzt vor verfrühten Spekulationen über ein Ende der Auflagen gewarnt.

Überregional

28.03. 16:15

Auswirkungen von Corona in Bayern: HANDEL

Seit dem 18. März sind viele Geschäfte wegen der Corona-Krise geschlossen. Obwohl die Umsätze massiv eingebrochen sind, hat der Handelsverband Bayern für die Maßnahmen der Politik Verständnis. «Wir stehen als Einzelhandelsverband voll und ganz hinter den Entscheidungen», sagte Verbandspräsident Ernst Läuger. Er plädierte für einen Steuererlass, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Der Verband rechnet derzeit im bayerischen Einzelhandel - ohne die Lebensmittelgeschäfte - mit Umsatzeinbußen von 185 Millionen Euro pro Tag. Die Pandemie wird nach Einschätzung eines Wissenschaftlers von der TU München die Verbraucher stärker an regionale Händler binden

Wie einfach Sie jetzt die Händler in unserer Region unterstützen können, finden Sie hier: SHOPPING DAHEIM

Bayern

28.03. 16:01

Auswirkungen von Corona in Bayern: MEDIZIN - gute Nachrichten für werdende Väter!

Werdende Väter dürfen auch in der Corona-Krise bei der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus dabei sein. Darauf hat erneut Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hingewiesen. Zuvor hatten vereinzelt Kliniken wegen des Ansteckungsrisikos mit dem neuartigen Coronavirus Väter nicht mehr in die Kreißsäle gelassen. Ansonsten bleibt es dabei: Besuche in Krankenhäusern sind derzeit verboten.

Überregional

28.03. 15:46

Auswirkungen von Corona in Bayern: FREIZEIT

Über den Kurznachrichtendienst Twitter erinnerte etwa die Polizei Mittelfranken, dass es derzeit nicht erlaubt sei, sich längere Zeit auf Parkbänken und Decken niederzulassen. In München achteten Beamte darauf, dass Spaziergänge in einem angemessenen Rahmen blieben. «Es ist sicher nicht Sinn und Zweck, unter dem Deckmantel eines Spaziergangs drei Stunden Wandern zu gehen», sagte ein Sprecher. Auch langes Sonnenbaden auf einer Wiese sei verboten.

Bayern

28.03. 15:31

Weltweit jetzt mehr als 600 000 Corona-Infektionen

Die renommierte Johns-Hopkins-Universität beziffert die Zahl der nachweislich mit Corona Infizierten aktuell mit weltweit 614 884. Mehr als 28 600 Menschen starben in Folge oder an der Lungenkrankheit Covid-19, die das Virus auslösen kann. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

Deutschland

28.03. 15:17

Landesamt: 11.862 Coronavirus-Fälle und 85 Tote in Bayern

In Bayern sind inzwischen 11.862 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen (Stand Samstag, 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Den Angaben zufolge sind bislang 85 Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, gestorben.

Bayern

28.03. 15:02

Landkreis Schwandorf meldet für heute 16 neue Corona-Fälle

Die offizielle Gesamtzahl der Erkrankten steigt damit auf insgesamt 95.

Schwandorf

28.03. 14:05

Weitere Einschränkungen im Zugverkehr in Bayern

Nach der Deutschen Bahn streichen in der Corona-Krise jetzt auch mehrere Privatbahnen Verbindungen in Bayern. Züge würden deswegen ab Montag seltener fahren, teilte die Länderbahn am Samstag mit. Außerdem würden Haltestellen entfallen, hieß es weiter. 
Weil immer weniger Menschen mit dem Zug fahren, werden einige Verbindungen außerhalb der Hauptverkehrszeit - also früh morgens, spät abends und teilweise am Wochenende - gestrichen. Laut der Länderbahn betrifft das den Zug alex Nord, die Oberpfalzbahnen 1 und 3, die Waldbahnen 1 bis 3 und die Berchtesgardener Landbahn. Auch die Takte, in denen die manche Züge tagsüber unter der Woche fahren, werden größer.

Außerdem werde streckenweise der Verkehr von Zügen eingestellt, die eine Grenze überfahren, teilte die Länderbahn mit. Das bedeute Haltausfälle bei dem Zug alex Süd und den Oberpfalzbahnen 2 und 3, hieß es weiter. Auch Passagiere der Oberpfalzbahnen 4 und 5 müssen sich wegen Haltausfällen umstellen. Für bestimmte Abschnitte wird aber ein Ersatzverkehr eingerichtet. Am Freitag hatte schon die Bayerische Oberlandbahn (BOB) bekanntgegeben, dass Meridian- und BOB-Züge ab April vorerst nur noch im Stundentakt und in den Hauptverkehrszeiten fahren. Zugausfälle gebe es auch auf der Strecke der Bayerischen Regiobahn, hieß es weiter. (dpa)

Bayern

28.03. 12:41

Merkel bittet um Geduld

Kanzlerin Merkel hat die Menschen in Deutschland um Geduld in der Corona-Krise gebeten. Niemand könne mit gutem Gewissen sagen, wie lange diese schwere Zeit noch anhält, erklärte Merkel in ihrem Podcast. Noch gebe es keinen Grund, die Regeln zu lockern. Ihre wöchentliche Botschaft übermittelte sie diesmal aber nicht mit Bild - stattdessen meldete sie sich am Telefon aus der häuslichen Quarantäne.

Deutschland

28.03. 12:19

Erster Todesfall im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf gibt es den ersten Corona-Todesfall. Eine 81jährige Patientin ist gestern Abend im Schwandorfer St. Barbara Krankenhaus gestorben, teilte das Landratsamt heute mit. Allein am Samstag-Vormittag wurden im Landkreis Schwandorf 13 Neu-Infizierte gemeldet. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 92 angestiegen.

Überregional

28.03. 12:10

Kindertraining fürs Wochenende

Das nächste "QuaranTraining" von unserem charivari-Sportchef Armin Wolf ist online. Wie immer, speziell für Kinder.

Oberpfalz

28.03. 11:34

Huml: Besuch in Krankenhäusern bei Geburten trotz Corona-Pandemie möglich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat darauf hingewiesen, dass bei der Geburt von Kindern deren Väter und engste Angehörige trotz der Coronavirus-Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern die Mutter besuchen können. Huml betonte am Samstag: „Die Geburt eines Kindes ist ein außergewöhnliches Ereignis. Deshalb haben wir hierfür eine Ausnahme vorgesehen.

“Die Hygiene-Abteilung des Krankenhauses hat festzulegen, welche Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu treffen sind. Dazu zählen insbesondere das Tragen von Schutzkleidung und zeitliche Vorgaben für den Besuch. Außerdem muss der Gesundheitszustand des Besuchers überprüft werden. Es darf kein Hinweis auf einen respiratorischen Infekt vorliegen.

Gemäß der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie vom 24. März 2020 („Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie“) gilt die Besuchsuntersagung zudem nicht für Palliativstationen sowie Hospize. Die Angehörigen werden telefonisch über den Zustand des Patienten informiert. Ausnahmen werden für Patienten in der Sterbephase (letzte Lebenstage) gemacht. In diesen Fällen, über die das Team und der zuständige Arzt in Abhängigkeit vom Zustand des Patienten jeden Tag neu entscheiden, können ein bis zwei Besucher für eine Stunde pro Tag zugelassen werden.

Link zur Rechtsverordnung: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/130/baymbl-2020-130.pdf

Bayern

28.03. 11:04

Handelsverband wünscht sich in Corona-Krise Steuererlass

Obwohl die Umsätze der Einzelhändler in der Corona-Krise massiv eingebrochen sind, hat der Handelsverband Bayern für die drastischen Maßnahmen der Politik Verständnis. «Wir stehen als Einzelhandelsverband voll und ganz hinter den Entscheidungen», sagte Verbandspräsident Ernst Läuger dem «Münchner Merkur» (Samstag). Allerdings: «Wenn der Staat das öffentliche und wirtschaftliche Leben einschränkt, ist er auch dafür verantwortlich, diese Schäden zu begrenzen.» Seit dem 18. März sind viele Geschäfte wegen der Corona-Krise geschlossen. 
Nicht alle Hilfsmaßnahmen greifen Läuger zufolge wie gewünscht: «Wir bekommen von Händlern gemeldet, dass die Hürden bei Krediten, für die der Staat bürgt, so hoch sind, dass sie in den kommenden vier Wochen nicht zum Greifen kommen.» Der Verbandspräsident plädierte für einen Steuererlass, um der gebeutelten Wirtschaft unter die Arme zu greifen. «Die beschlossenen Stundungen von Steuern helfen nur kurzfristig.»
Der Handelsverband rechnet derzeit im bayerischen Einzelhandel - ohne die Lebensmittelgeschäfte - mit Umsatzeinbußen von 185 Millionen Euro pro Tag. «Seit dem 18. März machen wir null Euro Umsatz. Zwar mag der ein oder andere Einzelhändler zusätzlich über das Internet verkaufen, das reicht aber bei Weitem nicht aus, um den Verlust auf der anderen Seite zu kompensieren», erklärte Läuger. «Abgesehen von Lebensmitteln halten sich die Menschen gerade generell im Konsum zurück.»
Seiner Einschätzung nach werden in Bayern im April 180 000 Beschäftigte in Kurzarbeit gehen. «Das führt zu riesigen sozialen Verwerfungen. Daher wäre es eine enorme Hilfe, wenn der Staat das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des Nettolohns aufstocken würde oder eine Regelung fände, dass diese Menschen ihre Miete nicht bezahlen müssen.» (dpa)

Deutschland

28.03. 10:42

Italienische Corona-Patienten werden nach Deutschland ausgeflogen

Angesichts der dramatischen Notlage norditalienischer Krankenhäuser fliegt die Luftwaffe Corona-Patienten nach Deutschland aus. Die fliegende Intensivstation der Bundeswehr soll heute schwer erkrankte Italiener von Bergamo nach Köln bringen. Das Flugzeug wird am späten Mittag zurück in Deutschland erwartet. Je zwei Patienten sollen in Kliniken in Bochum, Köln und Bonn weiterbehandelt werden.

Überregional

28.03. 09:56

Wiener Unternehmen entwickelt Drive-in Stationen für bis zu 57.000 Corona-Testungen täglich

Das Wiener Unternehmen  (http://www.lead-innovation.com) entwickelte gemeinsam mit Wirtschaftspartnern eine schlüsselfertige Lösung für Drive-in Stationen zur Massen-Testung des Coronavirus. Der Denkanstoß kam aufgrund der Tatsache, dass bei durchschnittlich 2.300 durchgeführten Tests pro Tag es 10 Jahre benötigen würde, um die Bevölkerung Österreichs einmal durchzutesten. 
Dank des notwendigen Netzwerks wird es möglich, auf Parkplätzen von Supermärkten bis zu 57.000 Testungen pro Tag durchzuführen. Damit soll der Ausbreitung des Coronavirus entgegengewirkt und für Österreich und die Welt ein Zeichen gesetzt werden. (dpa)

WELT

28.03. 09:32

Neumarkt bündelt Hilfsangebote online

Die Stadt Neumarkt hat die Plattform „Neumarkter Solidarnetzwerk in der Corona-Krise“ online gestellt. Dort werden Hilfsangebote gebündelt und Kontaktdaten vermittelt. Unter anderem finden sich dort Ansprechpartner für viele Dinge wie Einkäufe, Botengänge, mit dem Hund Gassi gehen und vieles mehr. Koordiniert wird diese Plattform vom Bürgerhaus der Stadt. Die vermittelt allerdings selbst keine Hilfestellungen an Privatpersonen, sondern sie fungiert lediglich als „Info-Plattform“ für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neumarkt. Das Neumarkter Solidarnetzwerk finden Sie unter buergerhaus-neumarkt.de

Neumarkt

28.03. 09:30

Ausweichkrankenhaus im Landkreis Schwandorf

Der Landkreis Schwandorf richtet derzeit ein Behelfskrankenhaus in Oberviechtach ein. Es kommt in leerstehende Räume der Asklepios-Klinik. Die Arbeiten dafür sind laut Landratsamt schon sehr fortgeschritten, derzeit stimmt man ab, welche medizinische Ausrüstung das Krankenhaus braucht und welche Medikamente dort gelagert werden. Bisher stehen fünfzehn Ärzte, sechzehn Mitarbeiter in der Pflege und sieben Personen für die Verwaltung des Krankenhauses bereit. Wer dort mithelfen will, soll sich beim Katastrophenschutz im Landkreis Schwandorf melden. 

Überregional

28.03. 08:35

Pentracor beginnt mit der Behandlung von Corona Patienten

Die in Brandenburg ansässige Firma Pentracor hat eine Therapie entwickelt, welche C-Reaktives Protein (CRP) aus dem Blut von Patienten entfernt. CRP ist die erste Verteidigungslinie für Krankheitserreger. Es bindet an beschädigte Zellen und signalisiert den körpereigenen Fresszellen, dass diese vernichtet werden sollen. Bei einigen Geschehen im Körper, wie z.B. dem Herzinfarkt, ist dieser Effekt jedoch nicht wünschenswert: In einer Studie bei Herzinfarktpatienten wurde bereits aufgezeigt, dass eine erhöhte CRP-Konzentration mit mehr Inflammation, mit mehr Gewebeschäden, schwereren Symptomen, längerer Liegezeit und einer schlechteren Langzeitprognose korreliert. Es wurde auch gezeigt, dass CRP in Abhängigkeit von der nach dem Herzinfarkt entstehenden CRP-Menge ursächlich dafür ist. Die Entfernung des CRP verbessert die Situation signifikant. 

Nach dem Studium der Krankheitsverläufe von Corona-Patienten wurde den Wissenschaftlern der Pentracor schnell klar, dass sich die gleiche Therapie bei Corona-Patienten mit den einhergehenden Schädigungen der Lunge genauso einsetzen lässt. Die CRP-Mengen bei Corona Patienten sind sogar um ein vielfaches höher als bei den meisten Herzinfarktpatienten. Eine erste mehrtägige Therapie wird derzeit in Bayern durchgeführt. Hochrangige Mediziner in den USA werden mit der Therapie bei Corona-Patienten auch umgehend beginnen. Das Ziel ist es, Patienten so früh zu behandeln, dass eine Lungenschädigung möglichst verhindert wird und damit eine Beatmung sowie der Einsatz von Herz-Lungenmaschinen unnötig werden. 

Die US-amerikanischen Mediziner erbitten derzeit die Zulassung des Produktes. In Europa besteht eine CE-Zertifizierung, welche die Behandlung von pathologischen Verläufen bei COVID-19-Patienten bereits erlaubt. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass die Therapie nebenwirkungsfrei und damit sehr sicher ist. Erste Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet und auf der Website  (http://pentracor.de/) publiziert. 

Überregional

28.03. 08:31

Chamer Landrat fordert auf Mundschutz zu tragen

Würde ein Mundschutz beim Einkaufen oder Spazierengehen das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus senken ? Der Chamer Landrat Franz Löffler meint ja, er sieht darin einen Beitrag, den jeder Einzelne gegen die Pandemie leisten könne. Löffler gibt aber auch zu, dass Schutzmasken derzeit kaum verfügbar sind. Wenn sich das wieder ändert, sollten seiner Meinung nach die Apotheken möglichst viele Bürger damit versorgen. Andere Länder hätten damit gute Erfahrungen gemacht, so der Chamer Landrat weiter.

Überregional

28.03. 07:21

Corona-Infektionen in niederbayerischem Altenheim

Ein Seniorenwohnheim in Pfeffenhausen im Landkreis Landshut ist von der Corona-Pandemie massiv betroffen. Laut Landshuter Zeitung ist ein Drittel der 40 Bewohner infiziert, bisher musste aber niemand stationär behandelt werden. Die betroffenen Bewohner sind jetzt in einem Teil des Gebäudes isoliert, das veringert die Ansteckungsgefahr untereinander. Auch in der Belegschaft des Heims in Pfeffenhausen wurden Corona-Infektionen festgestellt, alle Mitarbeiter arbeiten jetzt mit Schutzkleidung. 

Überregional

28.03. 07:18

Ausgangsbeschränkungen mindestens bis 20.April

In der Corona-Pandemie wird es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen geben. Das stellte Kanzleramtschef Braun klar. Bis dahin gehe es nicht um Erleichterungen, alle Maßnahmen blieben bestehen, sagte
er dem "Tagesspiegel".  Damit bleiben Läden, Restaurants, Schulen und Universitäten geschlossen. Außerdem sei bereits absehbar, dass ältere Menschen noch weit länger als Jüngere mit Kontakteinschränkungen rechnen müssten. Erst
nach Ostern zeige sich, wie es mit den Beschränkungen weitergehe, so Braun.

Überregional

28.03. 06:22

Wegen der Corona-Krise fordert der Bundesverband der Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) die Unterstützung der  Bundesregierung für Zeitungsverlage. Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Samstag): "Essenziell ist aus unserer Sicht eine staatliche Förderung der Zeitungszustellung. Ganz wichtig: Die Unabhängigkeit der Redaktionen bliebe dadurch gewahrt." Wolff betonte, im Moment zeige sich, "dass nicht nur die Bereiche Gesundheit und Ernährung systemrelevant sind, sondern auch die Versorgung mit verlässlichen Informationen". Deshalb sei es richtig, auch die Zeitungsverlage besonders zu unterstützen.Wegen der Corona-Krise gebe es eine rege Nachfrage nach den Produkten der Branche. Die Zugriffszahlen auf die digitalen Angebote seien um bis zu 150 Prozent gestiegen, die Printausgaben stabil. "Die etablierten Medien sind in solchen Zeiten der Kitt für die Gesellschaft", betonte Wolff. Zugleich seien die Einbrüche im Werbegeschäft massiv. "Am deutlichsten betroffen sind neben dem Eventbereich auch Gastronomie und klassische stationäre Einzelhandelsanzeigen. Weitgehend davon ausgenommen ist der Lebensmitteleinzelhandel." (dpa)

 

Deutschland

28.03. 06:19

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. «Die Situation ist sehr schwierig», so Raith.Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.Ab Ende April würden dann die Hopfenpflanzen an den Drähten befestigt. Dazu reichten die privaten Helfer dann nicht mehr aus. «Jede helfende Hand wird benötigt», sagt Raith. Die Tätigkeiten seien zwar nicht kompliziert, jedoch körperlich anstrengend.Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat ( (www.daslandhilft.de)), auf der sich freiwillige Helfer melden können. Es gebe schon Angebote, auf diese Weise könnten sich Helfer und Landwirte zusammentun.Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive. (dpa)

Überregional

28.03. 06:19

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. «Die Situation ist sehr schwierig», so Raith.Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.Ab Ende April würden dann die Hopfenpflanzen an den Drähten befestigt. Dazu reichten die privaten Helfer dann nicht mehr aus. «Jede helfende Hand wird benötigt», sagt Raith. Die Tätigkeiten seien zwar nicht kompliziert, jedoch körperlich anstrengend.Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat ( (www.daslandhilft.de)), auf der sich freiwillige Helfer melden können. Es gebe schon Angebote, auf diese Weise könnten sich Helfer und Landwirte zusammentun.Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive. (dpa)

Überregional

28.03. 06:19

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. «Die Situation ist sehr schwierig», so Raith.Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.Ab Ende April würden dann die Hopfenpflanzen an den Drähten befestigt. Dazu reichten die privaten Helfer dann nicht mehr aus. «Jede helfende Hand wird benötigt», sagt Raith. Die Tätigkeiten seien zwar nicht kompliziert, jedoch körperlich anstrengend.Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat ( (www.daslandhilft.de)), auf der sich freiwillige Helfer melden können. Es gebe schon Angebote, auf diese Weise könnten sich Helfer und Landwirte zusammentun.Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive. (dpa)

Überregional

28.03. 06:19

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. «Die Situation ist sehr schwierig», so Raith.Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.Ab Ende April würden dann die Hopfenpflanzen an den Drähten befestigt. Dazu reichten die privaten Helfer dann nicht mehr aus. «Jede helfende Hand wird benötigt», sagt Raith. Die Tätigkeiten seien zwar nicht kompliziert, jedoch körperlich anstrengend.Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat ( (www.daslandhilft.de)), auf der sich freiwillige Helfer melden können. Es gebe schon Angebote, auf diese Weise könnten sich Helfer und Landwirte zusammentun.Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive. (dpa)

Überregional

28.03. 06:18

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. «Die Situation ist sehr schwierig», so Raith.Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.Ab Ende April würden dann die Hopfenpflanzen an den Drähten befestigt. Dazu reichten die privaten Helfer dann nicht mehr aus. «Jede helfende Hand wird benötigt», sagt Raith. Die Tätigkeiten seien zwar nicht kompliziert, jedoch körperlich anstrengend.Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat ( (www.daslandhilft.de)), auf der sich freiwillige Helfer melden können. Es gebe schon Angebote, auf diese Weise könnten sich Helfer und Landwirte zusammentun.Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive. (dpa)

Überregional

28.03. 06:18

Der Einreisestopp für Saisonarbeiter wegen des Coronavirus bereitet den bayerischen Hopfenbauern Sorgen. Aktuell müssten auf den Feldern die Drähte gespannt werden, an denen sich die Hopfenpflanzen hinaufranken können, sagt Lukas Raith, Geschäftsführer beim Hopfenring in Wolnzach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) in der Hallertau. Die Region an der Grenze zwischen Oberbayern und Niederbayern gilt als das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. «Die Situation ist sehr schwierig», so Raith.Die Erntehelfer kommen in der Regel aus Rumänien und Polen, von wo die Einreise zurzeit nicht möglich sei. Beim Aufhängen der Drähte könnten sich viele Hopfenbauern noch mit der Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden behelfen.Ab Ende April würden dann die Hopfenpflanzen an den Drähten befestigt. Dazu reichten die privaten Helfer dann nicht mehr aus. «Jede helfende Hand wird benötigt», sagt Raith. Die Tätigkeiten seien zwar nicht kompliziert, jedoch körperlich anstrengend.Raith verweist auf den Maschinenring, der im Internet eine Plattform eingerichtet hat ( (www.daslandhilft.de)), auf der sich freiwillige Helfer melden können. Es gebe schon Angebote, auf diese Weise könnten sich Helfer und Landwirte zusammentun.Am Freitag hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem die Ausländerbehörden im Freistaat aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen, um Landwirten in der Corona-Krise zu helfen. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten und monierte unter anderem, das sei keine Bleibeperspektive. (dpa)

Niederbayern

27.03. 21:47

Erstes Corona-Todesopfer im Kreis Schwandorf

Das Coronavirus hat offenbar sein erstes Opfer im Landkreis Schwandorf gefordert. Eine Patientin soll im Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf verstorben sein, das berichtete am Abend die Mittelbayerische Zeitung in ihrer online-Ausgabe. Sie bezog sich auf Aussagen des Landratsamtes. Nähere Details zu Alter und Herkunft der Frau, sowie über mögliche Vorerkrankungen, wurden nicht genannt.

Schwandorf

27.03. 20:23

Asylbewerber als Erntehelfer? Flüchtlingsrat mahnt

Asylbewerber sollten nach einem Vorschlag von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Corona-Krise als Erntehelfer arbeiten dürfen. Dazu müssten Ausländerbehörden Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse erteilen. Damit reagierte Herrmann auf Hilfsappelle aus der Landwirtschaft. Dort fehlen angesichts der Corona-Krise Hunderte osteuropäische Erntehelfer. Diese können wegen der geschlossenen Grenzen nicht einreisen. «Mit dieser Sorge dürfen wir unsere Landwirte nicht alleine lassen», sagte Herrmann laut Mitteilung vom Freitag. Die Gewinnung von Erntehelfern stehe im öffentlichen Interesse. Der Flüchtlingsrat reagierte verhalten auf den Vorschlag.

Würde es Asylbewerbern ermöglicht, in der Landwirtschaft zu arbeiten, profitierten beide Seiten: «Unsere Landwirte bekommen ihre Ernte von den Feldern. Das hilft, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Und Asylbewerber haben die Chance auf einen Job und ein Stück weit finanzielle Selbstständigkeit», sagte Herrmann. Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) ergänzte: «In der gegenwärtigen Krisensituation können Bayerns landwirtschaftliche Betriebe jede tatkräftige Unterstützung gebrauchen.»

Herrmann betonte, die Aufforderung gelte für Asylbewerber im laufenden Verfahren ebenso wie für bereits abgelehnte Asylbewerber. Deren Beschäftigungserlaubnisse würden allerdings nur zeitlich beschränkt für die Zeit der Erntehelferarbeit erteilt. Das Innenministerium habe die Ausländerbehörden außerdem gebeten, Aufenthaltstitel und Beschäftigungserlaubnisse für Ausländer, die in der Lebensmittelbranche tätig sind, prioritär zu behandeln und zu verlängern, um die Grundversorgung der Bürger sicherzustellen.

Mit ihrem Vorstoß stießen die beiden Minister beim Bayerischen Flüchtlingsrat auf Zustimmung und Protest gleichermaßen. Viele geduldete Geflüchtete kämpften seit Jahren vergebens darum, arbeiten zu dürfen oder eine Ausbildung anzufangen, teilte eine Sprecherin mit. «Jetzt, wo aufgrund der Coronakrise Erntehelfer nicht ins Land dürfen oder nicht zuletzt auch aus völlig verständlichem Selbstschutz fernbleiben, sollen Geflüchtete einspringen.» Jedoch gelte das nur kurzfristig. «Eine Bleibeperspektive soll daraus nicht entstehen.»

Das sei eine «ungeheuerliche opportunistische Ausbeutung», sagte die Sprecherin. Der Flüchtlingsrat begrüße es, wenn Flüchtlingen der Zugang zur Arbeit erleichtert wird. «Jedoch nur unter fairer Bezahlung, umfassenden Schutzmaßnahmen und langfristig.»

Bayern

27.03. 19:40

Papst spendet Sondersegen

Papst Franziskus hat im Zuge der Corona-Pandemie den Sondersegen "Urbi et Orbi" gespendet und die Menschen zu mehr Zusammenhalt in der Krise aufgerufen. "Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt. Sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt", sagte der Pontifex am Freitag vor dem menschenleeren Petersplatz in Rom. 

Der Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) ist der wichtigste der katholischen Kirche und wird eigentlich nur zu Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl gesprochen. Damit ist eine Generalabsolution, also der Straferlass bei Sünden, verbunden. Angesichts der Corona-Krise entschied sich der Papst zu dem historischen Ereignis. Für die Zeremonie wurde auch ein Pestkreuz geholt. Es war während der Pest 1522 durch Rom getragen worden.

WELT

27.03. 19:12

Fast 1.000 Corona-Tote an einem Tag in Italien

Italien hat an einem Tag fast 1.000 Tote durch die Corona-Pandemie gemeldet. Das sind so viele wie noch an keinem Tag zuvor. Wie der Zivilschutz mitgeteilt hat, ist die Gesamtzahl der Opfer auf über 9.100 gestiegen. Über 86.000 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert. Damit liegt Italien weltweit etwa gleichauf mit den USA.
 

WELT

27.03. 18:55

Corona-Spitzengespräch bei der Regierung der Oberpfalz

Regierungspräsident Axel Bartelt lud die Oberpfälzer Landräte bzw. die Landrätin sowie Oberbürgermeister und die Bürgermeisterin der kreisfreien Städte zu einem Spitzengespräch in die Regierung ein. Im Mittelpunkt stand der Meinungsaustausch und die Abstimmung, wie die aktuellen Herausforderungen der Corona-Pandemie in der Oberpfalz gemeinsam am besten bewältigt werden können.

Die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten ist auch in der Oberpfalz in den letzten Tagen stark angestiegen. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind es aktuell 940 Infizierte (Stand: 27.03.2020, 10:00 Uhr), das ist ein Plus von rund 11 Prozent gegenüber dem Vortag. 34 Patienten müssen beatmet werden, auch 10 Tote sind in der Oberpfalz leider schon zu beklagen.

Laut Bartelt wird noch einige Zeit dauern, bis man vom Krisenmodus zurück in den Alltagsbetrieb kommen. Er sei aber sicher: "Wir werden diese Krise gemeinsam bewältigen und wir werden als Gesellschaft auch an dieser besonderen Herausforderung wachsen."

Oberpfalz

27.03. 18:50

Knödelteig in Corona-Krise für den guten Zweck verteilt

Wohin mit 60 000 Kilogramm Knödelteig? Die Firma Burgis aus Neumarkt in der Oberpfalz hat gegen Spenden Produkte verteilt, die wegen der Corona-Krise nicht an die Gastronomie geliefert werden können. Dafür richtete sie auf ihrem Werksgelände eine Drive-In-Station ein, an der Interessenten mit Auto stoppen konnten. Der Andrang sei enorm gewesen, sagte eine Sprecherin am Freitag.

Es gab wahlweise Kloßteig und vorgeformte Knödel in verschieden großen Beuteln. Die Abholer waren um freiwillige Spenden gebeten. Manche gaben für einen Beutel 100 oder 200 Euro, sagte die Sprecherin. Das Geld steckten die Autofahrer vom Fenster aus direkt in eine Spendenbox. Burgis-Mitarbeiter packten die Beutel in den Kofferraum, so dass Kontakt vermieden und Abstand eingehalten wurde.

Die Spenden gehen an die Diakonie in Neumarkt in der Oberpfalz. Durch die vorübergehende Schließung der Restaurants und Gaststätten wegen des Coronavirus waren die Lagerräume des Herstellers noch voll mit Ware. «Diese hätten sie nicht in die Biogasanlage geben wollen, so die Sprecherin. So sei die Idee mit der Spendenaktion entstanden. Wie viel Geld zusammenkam, war zunächst unklar.

 

Neumarkt

27.03. 18:49

Fitnessstudio trotz Ausgangsbeschränkung geöffnet - Polizei rückt an

Der Betreiber eines Fitnessstudios in Regensburg hat sich eine Anzeige eingehandelt, weil dieses trotz der Ausgangsbeschränkung geöffnet hatte. Nach Polizeiangaben vom Freitag hatte er die Fenster abgedunkelt, so dass von außen der laufende Betrieb nicht erkennbar war. Jedoch sahen Zeugen am Donnerstagabend, wie mehrere Menschen in Sportkleidung das Fitnessstudio betraten und verließen. Die Zeugen riefen die Polizei, die dem Betreiber und fünf Kunden Anzeigen wegen einer Ordnungswidrigkeit erteilten.

Regensburg Stadt

27.03. 18:48

Wählen in der Corona-Krise: Die wichtigsten Fragen zur Stichwahl

Auch in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg funktioniert Bayerns Demokratie - dieses Signal will der Freistaat am Sonntag in besonderer Weise senden: Die Kommunal-Stichwahlen finden statt. Aber: Es ist nur Briefwahl möglich. Was bedeutet das? Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wackelt der Stichwahl-Termin wegen der Corona-Krise?

Nein, betont die Staatsregierung immer und immer wieder. Es bleibe beim 29. März. Das Wahlrecht sehe eine Durchführung der Stichwahl zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang vor. Aber: Diesmal wird eben nur Briefwahl möglich sein. «Wahlen sind das Fundament unserer Demokratie und eine Bürgerpflicht. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bis zum Stichwahl-Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen», betont Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Damit alles hundertprozentig rechtssicher ist, hat der Landtag am Mittwoch extra eine gesetzliche Regelung hierzu beschlossen.

Läuft bei der Organisation alles nach Plan?

Überwiegend ja. Wegen der vielen Unterlagen, die eilends gedruckt werden mussten, ist es aber ein Kraftakt: Die Städte und Gemeinden, in denen Stichwahlen stattfinden, haben mit Hochdruck daran gearbeitet, diese zu versenden. Im oberfränkischen Kulmbach sah es zwischenzeitlich ganz anders aus - bis Freitagmittag war unklar, ob die Wahl überhaupt stattfindet, weil es Ermittlungen zu einem möglichen Wahlbetrugsversuch gibt. Nun soll sie trotzdem stattfinden.

Was bedeutet das eigentlich, nur Briefwahl?

Um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern, ist die Stimmabgabe in Wahllokalen definitiv nicht möglich. Und das gilt in ganz Bayern. In den Kommunen, in denen es Stichwahlen gibt, wurden wie Wahlunterlagen ohne Antrag verschickt. Und die Briefe sind dünner als beim ersten Mal: Es bleibt ja nur noch die Wahl zwischen den beiden Bestplatzierten bei den Landrats-, Oberbürgermeister- oder Bürgermeisterwahlen.

Ich habe das noch nie gemacht - wie genau wird per Brief gewählt?

Schritt eins: Auf dem Stimmzettel ein Kreuzchen machen, wie in der Wahlkabine auch. Den Stimmzettel in den dafür vorgesehenen Umschlag. Schritt zwei: Den sogenannten Wahlschein mit Datum versehen und unterschreiben. Schritt drei: Den verschlossenen Umschlag mit dem Stimmzettel zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein in den zweiten Umschlag und an die Stadt/Gemeinde senden. Am Samstagabend will die Deutsche Post sämtliche Briefkästen im Freistaat erneut leeren und sie bis Sonntagabend den jeweiligen Ämtern zustellen. Wenn es kurz vor knapp ist, wird empfohlen, die Briefe gegebenenfalls nicht per Post zu senden, sondern in dafür vorgesehene Rathaus-Briefkästen zu werfen. Dafür darf man übrigens - trotz der wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkung - die eigene Wohnung auf jeden Fall verlassen. Einige Städte und Gemeinden haben außerdem Sonderbriefkästen eingerichtet. Bis 18.00 Uhr kann man die Briefe dort abgeben.

Wie viele Stichwahlen gibt es eigentlich?

Insgesamt gibt es nach Angaben des Innenministeriums rund 750 Stichwahlen (erste Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte) - überall dort, wo kein Bewerber im ersten Durchgang mehr als 50 Prozent der Stimmen holte. Dort haben die Wahlberechtigten nun die Wahl zwischen den beiden Erstplatzierten des ersten Durchgangs. 18 Landratsposten sind noch offen und 16 Oberbürgermeisterämter in kreisfreien Städten - darunter auch München, Nürnberg und Augsburg.

Wann steht fest, wie hoch die Wahlbeteiligung ist?

Da viele der Briefe erst am Wochenende bei den Wahlämtern ankommen werden, ist es für die Wahlleiter nicht möglich, vorab Prognosen abzugeben. Normalerweise gibt es schon vor dem Wahltag Trends - aber die beruhen auf der Zahl derer, die die Briefwahl beantragt haben. Da jetzt alle Wahlberechtigten die Unterlagen bekommen und man nicht weiß, wie viele die Briefe am Ende zurückschicken, ist das diesmal nicht möglich. Am Freitagnachmittag waren es in München schon mehr als 450 000 Briefe, die ausgefüllt ans Wahlamt zurückgeschickt wurden. Allerdings ist die Zahl wenig aussagekräftig, da es keinerlei Erfahrungswerte gibt. Da die Unterlagen auch am Sonntag noch in die Briefkästen der Wahlämter eingeworfen werden können, steht die Wahlbeteiligung auch erst nach 18.00 Uhr fest.

Wann und wie wird ausgezählt?

Die Auszählungen in den Kommunen beginnen laut Innenministerium um 18.00 Uhr. Einzelne Kommunen haben allerdings angekündigt, erst am Montag das Auszählen zu starten - unter anderem die Stadt Regensburg. Man habe die Zahl der Auszählenden wegen des Coronavirus massiv reduziert, zulasten der Schnelligkeit, heißt es von der Stadt.

Welche besonderen Vorkehrungen gibt es wegen der Corona-Krise?

Nötige Vorkehrungen würden vor Ort in Absprache mit den jeweiligen Gesundheitsämtern getroffen, heißt es im Innenministerium. Eine solche Vorkehrung könne sein, größere Räumlichkeiten zu nutzen. Tatsächlich sollen bei der Auszählung überall möglichst wenige Helfer gleichzeitig in einem Raum zum Auszählen sein, auch ein ausreichend großer Abstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen den Menschen muss gewährleistet sein. «Kein Wahlhelfer muss Sorge tragen, dass bei der Auszählung der Raum zu klein ist», sagt Innenminister Joachim Herrmann. In Nürnberg beispielsweise soll sich in jedem Raum nur ein Wahlvorstand mit sieben Helfern aufhalten. In München sind es sechs pro sogenannter Auszählinsel. Zusätzlich werde darauf geachtet, dass es ausreichend Möglichkeiten gebe, sich die Hände zu waschen. Auch Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe stehen demnach bereit.

Gibt es überhaupt genügend Wahlhelfer?

Bei einer reinen Briefwahl brauchen die Städte und Gemeinden deutlich weniger Wahlhelfer, da es keine Wahllokale gibt. Zudem geht die Auswertung der Stimmzettel deutlich schneller. In vielen Gemeinden zählen deshalb sogar nur Mitarbeiter der Verwaltung aus. «Wir gehen daher davon aus, dass sich genügend Wahlhelfer bei den Auszählungen engagieren werden», so der Kenntnisstand im Innenministerium.

Wann stehen die Ergebnisse fest?

Je nachdem, wie groß die Wahlbezirke sind und wie viele Wahlhelfer es gibt, wird die Auszählung unterschiedlich lange dauern. In München soll es schon am Sonntagabend erste aussagekräftige Trends geben, ebenso in Nürnberg und Augsburg. Auch andernorts dürfte es schnell gehen - auch wenn die vorläufigen Endergebnisse vielerorts möglicherweise erst am Montag feststehen. Und wie gesagt: In einigen Kommunen wird erst am Montag überhaupt mit dem Auszählen begonnen. Aus der Stadtverwaltung Regensburg heißt es deshalb vorsorglich, je nachdem, wie hoch die Wahlbeteiligung sei, könne es auch noch bis Dienstag oder Mittwoch dauern, bis das Ergebnis feststehe.

Bayern

27.03. 18:30

Über 200 Infizierte in den Kreisen Tirschenreuth und Landshut

Die Landkreise Tirschenreuth in der Oberpfalz und Landshut in Niederbayern sind von der Corona-Pandemie besonders schwer getroffen. Die neuen Zahlen des Landesamtes für Gesundheit von heute zeigen im Kreis Tirschenreuth 250 Infizierte, im Kreis Landshut 200. Tirschenreuth hat mit fünf Todesfällen auch nach der Stadt Würzburg die meisten Corona-Sterbefälle in Bayern. 

Bayern

27.03. 17:43

Zwölfter Bewohner in Würzburger Heim stirbt nach Corona-Infektion

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein weiterer mit dem neuen Coronavirus infizierter Bewohner gestorben. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, starben damit bislang zwölf Bewohner an Covid-19. Viele davon waren über 80 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen. Details zu dem neuerliches Todesfall wurden nicht bekanntgegeben. Die Einrichtung ist seit Wochen ein Schwerpunkt bei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Bayern.

Bayern

27.03. 17:42

Neun neue Infizierungen im Landkreis  Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis neun (Vortag: eine) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 67 Infizierte (Stand 27.03., 17:00 Uhr).

Die Zahlen beinhalten auch noch keine Ergebnisse der neuen Teststation am Hagen in Straubing. Hier hat das Labor zugesichert, dass es nun in Kürze Ergebnisse liefert. Die getesteten Personen werden dann vom Gesundheitsamt nach dem Eingang der Ergebnisse informiert.

Niederbayern

27.03. 16:47

SSV Jahn beteiligt sich an "Home Challenge"

Am kommenden Wochenende startet die Deutsche Fußball-Liga die „Home Challenge“, bei der jeweils zwei Akteure der teilnehmenden Clubs im Fußball-Videospiel „FIFA 20“ gegeneinander antreten. Das Duell wird in Einzelspielen ausgetragen. Für den SSV Jahn bestreiten die beiden Profis Tom Baack und Federico Palacios ihre Spiele gegen Keven Schlotterbeck und Julius Kade vom 1. FC Union Berlin. Das Duell startet am Sonntag um 17.10 Uhr und kann via Live-Stream verfolgt werden.

Regensburg Stadt

27.03. 16:33

Bayerischer Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Corona-Auflagen 

Mit Freunden im Park abhängen oder dicht an dicht auf einem Voralpengipfel stehen - das kann teuer werden. In bestimmten Fällen können Verstöße gegen Corona-Auflagen sogar als Straftat gelten. Bei einem Verstoß gegen die in Bayern wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen droht schon im Regelfall eine Geldbuße von 150 Euro. Wer unerlaubt ein Krankenhaus oder Pflegeheim betritt, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen. Laden- oder Restaurantbesitzern, die unerlaubterweise öffnen, droht eine Geldbuße von 5.000 Euro. Das geht aus einem Bußgeldkatalog hervor, den das Gesundheitsministerium am Freitag erlassen hat. 
 

Bayern

27.03. 16:29

Landesärztekammer rät Ausgangssperre zu beachten

Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer warnt davor, die geltenden Ausgangsbeschränkungen nicht mehr zu beachten. Es sei wichtig, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, sagte Gerald Quitterer in einem Interview. Auch in Deutschland könnte sich die Lage demnach weiter zuspitzen. Dann müssten Ärzte entscheiden, wer beispielsweise einen Beatmungsplatz im Krankenhaus bekomme. Gleichzeitig warnte der Ärztekammerpräsident vor zu großer Angst. Die überwiegende Mehrheit der Infizierten habe nur schwache oder gar keine Symptome.


 

Bayern

27.03. 16:19

Dringender Appell: Freiwillige Ärzte gesucht

Die Lage im Gesundheitswesen wird wegen der Vielzahl an Corona-Patienten zunehmend kritisch. Staatsregierung und Landesärztekammer wollen mit einem dringenden Appell zusätzliche Ärzte mobilisieren.

Angesichts der erwarteten Zuspitzung der Corona-Krise sucht die Bayerische Staatsregierung händeringend Ärzte. Nun sollen auch ausländische Mediziner ohne deutsche Approbation vorübergehend in Bayern arbeiten können. Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Appell von Gesundheitsministerium und Landesärztekammer hervor. «Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt», erklärte Ministerin Melanie Huml. Deshalb bittet die Staatsregierung alle Mediziner, die derzeit nicht in ihrem Beruf arbeiten, sowie Medizinstudenten um Unterstützung. Gesucht werden dabei auch «Ärztinnen und Ärzte mit ausländischen Diplomen, deren Anerkennungsprozess in Deutschland noch nicht abgeschlossen ist».

Für die Freiwilligen hat die Landesärztekammer nun ein eigenes Meldeportal im Internet unter der Adresse freiwillige.blaek.de eingerichtet. 

Bayern

27.03. 16:10

Verstoß gegen Corona-Auflagen kann teuer werden

Bei einem Verstoß gegen die in Bayern wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen droht schon im Regelfall eine Geldbuße von 150 Euro. 

Wer unerlaubt ein Krankenhaus oder Pflegeheim betritt, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen. 

Laden- oder Restaurantbesitzern, die unerlaubterweise öffnen, droht eine Geldbuße von 5000 Euro. 

Das geht aus einem Bußgeldkatalog hervor, den das Gesundheitsministerium am Freitag erlassen hat. Dieser soll allen Kreisverwaltungsbehörden in Bayern als Richtschnur zur Verfügung stehen, die für die Bußgeldbescheide zuständig sind.
«Wir alle müssen gemeinsam alles unternehmen, um das gefährliche Coronavirus bestmöglich einzudämmen», sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte: «Verstöße werden wir konsequent sanktionieren. Dort, wo notwendig, wird die bayerische Polizei die Kontrollen noch weiter verstärken.»

Zur Eindämmung des Coronavirus gelten in ganz Bayern seit vergangenem Samstag umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der Wohnung ist - zunächst befristet bis einschließlich 3. April - nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber auch «Sport und Bewegung an der frischen Luft» - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt. Zudem müssen alle Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben, ausgenommen sind lediglich Mitnahme-, Liefer- und Drive-in-Angebote. Läden abseits der täglichen Grundversorgung müssen ebenfalls geschlossen bleiben.
 

Bayern

27.03. 16:07

Eisbären Regensburg starten Ticket-Rückerstattung
 

Seit heute können alle Fans, die ihre gekauften Tickets für die beiden Playoff-Heimspiele zurückerstattet bekommen wollen, dies bei Reservix oder der jeweiligen Vorverkaufsstelle bis zum 10. April beantragen. Fans, die ihr Ticket online erworben haben, können unter folgendem Link eine Rückerstattung beantragen: https://evr-ek.reservix.de/events Hierzu wird u.a. die Bestellnummer benötigt. Es wird der komplette Ticketpreis zurückerstattet. Die angefallenen Servicegebühren werden nicht erstattet. Fans, die ihr Ticket an einer Vorverkaufsstelle erworben haben, sollen dies am besten per Post an die jeweilige Vorverkaufsstelle inklusive der Bankdaten schicken. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen gibt es hier leider nur diese Möglichkeit.

Die Rückerstattung erfolgt nach dem 10. April. Freikarten werden nicht erstattet. Gutscheine behalten ihre Gültigkeit, sofern darauf kein Gültigkeitsdatum, Zeitraum oder eine Saison angeben wurde. Alle Fans, die das Geld dankenswerterweise den Eisbären Regensburg zu Gute kommen lassen wollen, müssen nichts weiter unternehmen.


 

Regensburg Stadt

27.03. 15:29

Drittes Corona-Todesopfer im Landkreis Amberg-Sulzbach

Stand Freitag, 27.03.2020 (15:00 Uhr) sind im Landkreis Amberg-Sulzbach 56 Menschen (+9) mit dem Corona-Virus infiziert.

Zudem ist im Landkreis Amberg-Sulzbach eine weitere Person (87 Jahre) verstorben. Damit ist die Zahl der Coronavirus-Todesfälle auf 3 angestiegen.


 

Oberpfalz

27.03. 15:27

„Nähen für die Einsatzkräfte“ in Abensberg

Die Feuerwehr Abensberg startete gestern die Aktion „Nähen für die Einsatzkräfte“. Die Organisatoren verzeichnen in kürzester Zeit eine überwältigende Resonanz. Mit den Masken versorgen sie zunächst die Einsatzkräfte vor Ort, aber auch weitere Gruppen sollen davon profitieren.

An Schutzmasken fehlt es bekanntlich derzeit aller Orten. Die Überlegung, wie sich die Einsatzkräfte trotzdem schützen können, brachte die Abensberger Feuerwehr auf eine ausgezeichnete Idee: Sie ruft versierte Näherinnen und Näher dazu auf, für sie Schutzmasken zu nähen. Das Material und die Anleitung dazu liefern die Kameraden an die Helfer aus, Päckchen mit je zwölf fertigen Masken sammeln sie dann wieder ein. Die Resonanz ist schon jetzt überwältigend! Nach nicht einmal 24 Stunden gibt es für die neuen Nähkräfte bereits eine Warteliste. Kommandant Konrad Bauer freut es sehr, dass somit derzeit 1.000 Masken in Produktion sind. Er warb um Verständnis und Geduld bei all jenen, die noch keine Antwort auf ihre Anfrage erhalten haben, schließlich brauche die Koordinierungsstelle einfach Zeit, um alle Anfragen zu beantworten.

„Die Abensberger Feuerwehr stellt die Schutzmasken zunächst den Abensberger Einsatzkräften von Feuerwehr, DLRG, BRK, THW zur Verfügung. Darüber hinaus sollen Soziale Einrichtungen von der Aktion profitieren, Mitarbeiter der Verwaltung sowie Verkäuferinnen,“ erklärt Konrad Bauer und ergänzt: „Wer begründet was braucht, den werden wir versuchen zu beliefern.“


 

Kelheim

27.03. 15:25

Stadt Regensburg startet Aufruf für Kinderschutz

In Krisenzeiten sind es oft Frauen und Kinder, die unter den verschärften Bedingungen leiden. Rund um die Uhr und ohne Pause verbringen Eltern und Kinder, aufgrund der derzeitigen Ausgangsbeschränkung, Zeit zusammen, oft auf engstem Raum. Fehlende Rückzugsmöglichkeiten und ein unstrukturierter Tagesablauf können schnell zu Aggression und Gewalt führen. Jede und jeder kann und soll reagieren, wenn sie oder er merkt, dass Kinder Opfer von Gewalt werden.
Aktuell kann der prognostizierte Anstieg der Gewaltdelikte innerhalb von Familien noch nicht verzeichnet werden, was aber nicht gleichzeitig bedeutet, dass es plötzlich keine Gewalttaten mehr in den Familien gibt oder das Wohl von Kindern akut oder latent nicht in Gefahr geraten kann. Das Amt für Jugend und Familie bereitet sich auf alle möglichen Szenarien vor, um Kinder und Jugendliche zu schützen.

Betreuung per Telefon

Die verschiedenen Stellen des Amtes für Jugend und Familie sind telefonisch erreichbar. Kinderschutz wird auch während der Corona-Krise sehr ernst genommen. Persönliche Kontakte versucht man im Moment zu vermeiden, so wie es die Vorschrift verlangt. Die Fachkräfte sind trotzdem erreichbar. Im Falle einer Kindeswohlgefährdung werden Familien auch zu Hause aufgesucht – natürlich unter Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen.

Kinder gemeinsam schützen

In Zeiten von Corona und den damit verbundenen Schließungen von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen fehlen wichtige Entlastungsinseln für Eltern und Kinder. Gesundes Aufwachsen von Kindern kann von den pädagogischen Fachkräften in Kita und Schule nicht mehr im gewohnten Umfang unterstützt werden und Kinder und Jugendliche im Blick behalten. Ebenso fehlt die wichtige Option, sich vertrauensvoll an das Betreuungspersonal und an außerfamiliäre Bezugspersonen wenden zu können, wenn es ihnen schlecht geht. Es ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, unsere Kinder zu schützen. Deshalb sind alle Bürger und Bürgerinnen aufgerufen, besonders aufmerksam zu sein und Hilfe anzubieten. Wichtig ist es, aus Sicht des Kindes zu denken und zu fühlen und die eigene Betroffenheit ernst zu nehmen

Nachbarschaftshilfe gefragt

Wenn sich Personen Sorgen über das Wohl eines Kindes machen, sollte sie einschreiten: Oft ist es schon hilfreich, wenn man zum Beispiel an der Tür klopft oder klingelt und kurz nachfragt, ob alles in Ordnung ist. Es gilt trotzdem, unbedingt mindestens 1,5 Meter Sicherheitsabstand einzuhalten. Es ist zudem nicht leicht herauszuhören, ob Eltern nur schimpfen oder ein Kind tatsächlich in Gefahr ist. Nachfragen und Hilfe anbieten ist für Eltern ein wichtiges Signal, sie merken dann oft selbst, dass es vielleicht zu viel war und es nicht unbemerkt bleibt. Das Gefühl, dass man in diesen schweren Zeiten nicht allein ist, kann wieder Mut machen.

Wenn man sich unsicher ist, wie die Situation zu bewerten ist, sollte man nicht zögern, sich an die bekannten Stellen zu wenden.

In einem unverbindlichen Beratungsgespräch mit Fachkräften gibt es die Möglichkeit, Expertentipps und Handlungsmöglichkeiten zu erfragen oder unter Anleitung eine Kindeswohlgefährdung beim Amt für Jugend und Familie zu melden (siehe Beratungsnummern). Dies ist auch anonym möglich.

Entsteht der Eindruck, dass ein Kind akut gefährdet ist, sollte  die Polizei gerufen werden. Diese kann sofort und vor Ort abklären, ob eine Gefährdung vorliegt und geeignete Maßnahmen einleiten.

 

Ansprechstellen für Not- und Krisensituationen in Regensburg

  • Beratung in Krisensituationen: Jugend- und Familientherapeutische Beratungsstelle, Telefon 507-2762
  • Bei Kindeswohlgefährdungen und für Jugendliche in Krisensituationen: Jugendamt Stadt Regensburg (zu Bürozeiten), Telefon 507-2512 oder Jugendschutzstelle Stadt Regensburg (außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende), Telefon 507-4760
  • Bei Fragen zu sexueller Gewalt: Frauennotruf e. V., Telefon 24171
  • Bei häuslicher Gewalt: Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, Telefon: 08000/116 016


 

Regensburg Stadt

27.03. 14:53

Bayernwerk Regensburg sichert Stromversorgung am

Das Bayerwerk mit Sitz in Regensburg hat eine zusätzliche Netzleitstelle in Betrieb genommen. An einem geheimen Ort in der Oberpfalz sorgen vierzehn Mitarbeiter des Energieversorgers abwechselnd dafür, dass die Stromversorgung auch in Krisenzeiten klappt. Das erklärte heute ein Sprecher auf Nachfrage. Das Bayernwerk ist der größte Stromnetzbetreiber im Freistaat.


 

Bayern

27.03. 14:52

Polizei in und um Regensburg stoppt Missbrauch von Ausgangsbeschränkung

Im Regensburger Norden wollte ein Fitness-Studio die Ausgangsbeschränkung umgehen. Der Besitzer hatte die Scheiben abgeklebt. Nachbarn sahen aber Personen in Sportbekleidung ein- und ausgehen und holten die Polizei. Sie fand fünf Personen beim Training, alle werden angezeigt. In einer Tiefgarage in Nittendorf wurden fünf Personen beim Biertrinken erwischt und in Regensburg wurden aus einem Auto Schutzmasken geklaut, das Klopapier ließ der Täter liegen.

Regensburg Stadt

27.03. 14:51

Selbstgenähte Schutzmasken von oberpfälzer Hilfsorganisation

Die oberpfälzer Hilfsorganisation „flying help“ verteilt selbstgenähte Schutzmasken. 5.000 sind diese Woche an Regensburger Krankenhäuser und an die Berufsfeuerwehr geschickt worden, weitere 1.000 an die Lungenklinik Donaustauf und an ein Regensburger Pflegeheim. Das Robert-Koch-Institut sagt, auch Masken aus Eigenproduktion können helfen, das Corona-irus zu stoppen.

Oberpfalz

27.03. 14:49

Herrmann plädiert für Asylbewerber als Erntehelfer

Um den Landwirten in der Corona-Krise zu helfen, hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Ausländerbehörden aufgefordert, Asylbewerbern Beschäftigungserlaubnisse zu erteilen. Damit reagierte er auf Hilfsappelle aus der Landwirtschaft. Dort fehlen angesichts der Corona-Krise Hunderte osteuropäische Erntehelfer. Diese können wegen der geschlossenen Grenzen nicht einreisen. Würde es Asylbewerbern ermöglicht, in der Landwirtschaft zu arbeiten, profitierten beide Seiten: «Unsere Landwirte bekommen ihre Ernte von den Feldern. Das hilft, die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Und Asylbewerber haben die Chance auf einen Job und ein Stück weit finanzielle Selbstständigkeit», sagte Herrmann. 

Bayern

27.03. 14:44

Krankenhaus Mainburg für Corona-Patienten gewappnet;

Mitarbeiter des Landratsamtes und des landkreiseigenen Bauhofs haben mit Baggern in kürzester Zeit zwischen Klinikparkplatz und klinikeigenem Notfallbereich einen erweiterten Zugang geschaffen. Durch ihn kann künftig eine sogenannte Corona-Triage erfolgen. Patienten mit Corona-Symptomen werden in einem neu geschaffenen Bereich der Notaufnahme geleitet, symptomfreie Patienten gehen in den üblichen Notfallbereich. Eine separate Isolierstation sowie eine spezielle Kurzliegerstation für Covid-19-Patienten sichern die Versorgung während eines stationären Aufenthaltes. Zusätzlich wurde die KV-Bereitschaftspraxis in die ehemalige Physiotherapiepraxis ins Erdgeschoss des Krankenhauses Mainburg verlagert. Der Zugang erfolgt über einen neuen Außenzugang vom Laurentiusweg zu den unveränderten Öffnungszeiten der KV-Praxis.

 

Kelheim

27.03. 14:28

Update Infektionen im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf sind am Freitag bis 14 Uhr zwei weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Eine der beiden Personen wird stationär behandelt. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 76 angestiegen.

 

Schwandorf

27.03. 14:27

Huml verstärkt Vorbereitungen für zusätzlichen Bedarf an Medizinern 

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt die Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie. Huml betonte am Freitag in München: "Unsere Ärztinnen und Ärzte verdienen für ihren engagierten Einsatz gegen die Corona-Pandemie große Anerkennung! Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt. Deshalb bitten wir gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) alle Mediziner, die derzeit nicht in medizinische Versorgungsstrukturen eingebunden sind, um ihre Unterstützung. Auch Medizinstudierende sind dabei willkommen." Zugleich werden alle Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren, Gesundheitsämter, Betreiber von Bürgertelefonen etc. gebeten, ihren Bedarf an zusätzlicher ärztlicher Mitarbeit zu melden.

 

Bayern

27.03. 14:19

Boris Johnson positiv auf Corona getestet

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Er sei positiv getestet worden, teilte Johnson in einer Videobotschaft per Twitter mit, er habe milde Symptome, Husten und Fieber entwickelt, Johnson begibt sich jetzt in häusliche Quarantäne. Von dort aus will er die Regierungsgeschäfte weiterführen. In Großbritannien sind nach offiziellen Angaben etwa 11700 Menschen mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Zahl dürfte aber viel höher sein.

WELT

27.03. 13:52

Burgis Neumarkt verteilt Knödelteig für den guten Zweck

Die Firma Burgis aus Neumarkt hat heute gegen Spenden Produkte verteilt, die wegen der Corona-Krise nicht an die Gastronomie geliefert werden können. Dafür richtete sie auf ihrem Werksgelände eine Drive-In-Station ein, an der Interessenten mit Auto stoppen konnten. Der Andrang sei enorm gewesen, sagte eine Sprecherin am Freitag. Es gab wahlweise Kloßteig und vorgeformte Knödel in verschieden großen Beuteln. Die Abholer waren um freiwillige Spenden gebeten. Manche gaben für einen Beutel 100 oder 200 Euro, sagte die Sprecherin. Das Geld steckten die Autofahrer vom Fenster aus direkt in eine Spendenbox. Burgis-Mitarbeiter packten die Beutel in den Kofferraum, so dass Kontakt vermieden und Abstand eingehalten wurde. Die Spenden gehen an die Diakonie. Durch die vorübergehende Schließung der Restaurants und Gaststätten wegen des Coronavirus waren die Lagerräume des Herstellers noch voll mit Ware. «Diese hätten sie nicht in die Biogasanlage geben wollen, so die Sprecherin. So sei die Idee mit der Spendenaktion entstanden. Wie viel Geld zusammenkam, war zunächst unklar.

 

Neumarkt

27.03. 13:28

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Anzahl bestätigter Fälle: 53 (+6)

Anzahl Tote: 2

Aufgrund der nach wie vor starken Nachfrage ist das Bürgertelefon des Landkreises Amberg-Sulzbach auch an diesem Samstag, 28. März 2020 erreichbar. Zwischen 8:30 Uhr und 12 Uhr beantworten und bearbeiten Mitarbeiter/-innen des Landratsamtes Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zum Thema "Coronavirus". Die Telefonnummer ist unverändert und lautet 09621 39-890.
 

 

Oberpfalz

27.03. 13:10

Chamer Landrat: Mundschutz kann Übertragungsrisiko senken

Der Chamer Landrat Franz Löffler hat eine weitere Schutzvorkehrung ins Gespräch gebracht: Das Tragen von Mundschutzmasken in der Öffentlichkeit. Absoluten Vorrang habe die Beschaffung von Schutzausrüstung für das Personal im ärztlichen und pflegerischen Bereich mit hohen Anforderungen an die Schutzklasse. Aber auch jeder Einzelne könne einen Beitrag leisten, um die Weitergabe von Viren zu minimieren: „Schon ein einfacher Mund-Nasenschutz aus Baumwolle kann einen gewissen Anteil an Tröpfchen, die beim Sprechen oder Husten abgesondert werden, abfangen und somit das Risiko einer Übertragung auf andere Personen oder einer Kontamination des Umfeldes senken. Das höre ich von vielen Ärzten und auch unsere Nachbarn in Tschechien sehen darin einen gewissen Grundschutz. 

Da aber solche Masken auf dem Markt derzeit kaum verfügbar sind, hat sich Landrat Franz Löffler mit regionalen Unternehmen in Verbindung gesetzt, die solche Masken in den nächsten Tagen in großer Stückzahl herstellen können. Je nach Verfügbarkeit werden die regionalen Apotheken im Landkreis beliefert, die den Verkauf an die Endverbraucher übernehmen. „Damit können wir den Vertrieb möglichst einfach und flächendeckend im Landkreis gestalten.“ meint Löffler, der sich ausdrücklich bei den beteiligten Unternehmen und den Apotheken im Landkreis Cham bedankt. Er begrüßt aber auch alle Privat-Initiativen, die für sich und andere selbstgenähten Mundschutz nach Anleitungen im Internet herstellen.


 

 

Cham

27.03. 13:08

Weitere Fälle der Coronavirus-Infektion im Landkreis Neumarkt

Im Laufe des heutigen Tages wurden weitere sechs Coronavirus-Infektionen bestätigt. Gleichzeitig konnten weitere neun Personen als genesen bestätigt werden.


 

 

Neumarkt

27.03. 13:07

Stadtwerke Kelheim geben Ratschläge für Trinkwasser

Aktuell haben viele Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Behörden aber auch Geschäfte, Vereinsheime und Fitnessstudios geschlossen. Damit die Qualität des Trinkwassers auch nach der Wiederinbetriebnahme sichergestellt ist, informieren die Stadtwerke Kelheim darüber, was es nun zu beachten gilt. „Werden Wasserleitungen längere Zeit nicht genutzt besteht die Möglichkeit, dass sich Stoffe aus Werk- und Betriebsstoffen der Installationsanlagen lösen“, so Martin Hirsch, Wassermeister der Stadtwerke Kelheim. „Zudem besteht die Gefahr vor Verkeimung, da sich schädliche Bakterien ansiedeln können.“

Daher ist es wichtig bei nicht genutzten Gebäuden oder Wohnungen regelmäßig einen Wasseraustausch durchzuführen. Mindestens einmal pro Woche sollten dafür alle Wasserhähne und Entnahmestellen geöffnet werden, um das Wasser durchfließen zu lassen. Werden Gebäude längerfristig nicht genutzt, empfiehlt Martin Hirsch die Anlage mit Wasser befüllt zu belassen und die Hauptabsperrarmatur am Hausanschluss abzusperren. Bei einzelnen Wohnungen ist die Absperrarmatur in der Zuleitung zur Wohnung abzusperren. Bei Wiederinbetriebnahme werden nacheinander die Kalt- und Warmwasserarmaturen für ca. 5 Minuten geöffnet und so ein vollständiger Wasseraustausch durchgeführt.

 

Kelheim

27.03. 12:14

Nachbarschaftshilfen im Landkreis Kelheim hoffen auf Solidarität

Folgende Nachbarschaftshilfen gibt es im Landkreis Kelheim:

Barbarahilfe Abensberg: 

09443/ 3509 Fr. Kirchmann fki@stiftung-kirchmann.de

Bad Abbach:

09405/9590-95, Hermann Kurz, email nachbarschaftshilfe@bad-abbach.de

Biburg:

0170/4171947 Bettina Danner, email helferkreis.biburg@gmail.com

Elsendorf:

08753/ 415 Gisela Wettberg email gisela.wettberg@gmx.de

Saal Do.:

09441/8306 Walter Dietz email walterdietz@gmx.de

Ihrlerstein:

09441/66 797 88 Karla Küchelbacher email k.kuechelbacher@gmx.de

Kelheim:

09441/701-301 Renate Güßgen email renateguessgen@gmx.de

Langquaid:

09452/9397576 Melanie Hase email melanie.hase@langquaid.de

Neustadt/Do:

0175/ 185 57 60 Ursula Brandlmeier email ursula.brandlmeier@gmx.de

Painten:

0151 62674087 Tratner Birgit

Riedenburg:

0170/7880292 Wolfgang Langer, email wolfgang.langer@csu.riedenburg.de

Rohr i.NB:

0151/17450432 Johann Riedl email johann.jr.riedl@gmx.de

Siegenburg:

09444/870191, Christine Ziegelmayer

09444/6919059, Franziska Tempele

09444/9613, Elisabeth Neumeier

09444/9758377, Petra Lauschke

0160/97884694, Alfons Brem

Niederumelsdorf:

09444/8367, Annemarie Niedermeier

Teugn:

09405/9570808 Maria Reichl email maria-reichl@t-online.de

Train:

09444/1266 Max Renkl, email famrenkl@t-online.de

Volkenschwand:

08754/910257 Jakob Zettl email jakobzettl@posteo.de

Wildenberg:

01724096319 Anneliese Büchl email anneliese.buechl@t-online.de

Kelheim

27.03. 12:10

Milliardenschwere Hilfspaket der Bundesregierung hat die letzte Hürde genommen

Das milliardenschwere Hilfspaket der Bundesregierung in der Corona-Krise hat die letzte Hürde genommen. Der Bundesrat hat das Programm am späten Vormittag gebilligt. Der Bund nimmt dafür neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro auf. Unter anderem sollen Unternehmen vor der Insolvenz gerettet und Arbeitsplätze gesichert werden. Und Krankenhäuser erhalten Unterstützung.

Deutschland

27.03. 11:38

Erster Todesfall im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt ist heute der erste Todesfall wegen einer Coronavirus-Infektion bestätigt worden. In der Nacht von gestern auf heute verstarb ein 61 jähriger Mann im Klinikum Neumarkt. Der Patient litt bereits an einer Vorerkrankung und wurde beatmet.

Neumarkt

27.03. 11:17

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 89 positive Fälle. Bislang sind 2 Personen verstorben (Stand: 27.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Apell an die Bevölkerung

Die Bevölkerung wird mit Nachdruck darum gebeten, soziale Kontakte zu vermeiden. Falls Sie im Rahmen Ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Menschen (Kollegen, Kunden) haben, sollten sie unbedingt darauf achten, genügend Abstand d. h. mindestens 1,5 m zu Ihrem Gegenüber zu halten. Besonders wichtig ist außerdem eine konsequente Handhygiene.

Kelheim

27.03. 11:12

Jugendherbergen in Bayern vor dem endgültigen Aus

Der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk hat an Bürgermeister*innen, Landrät*innen, Mitglieder des Bayerischen Landtags sowie an die Abgeordneten aus Bayern im Deutschen Bundestag den beiliegenden Brandbrief geschickt:

Nach übereinstimmender Einschätzung durch Präsidium und Vorstand des Landesverbands Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk sowie aufgrund der Bewertung der kurz- und mittelfristigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ist der Fortbestand der Jugendherbergen in Bayern in Folge der Corona-Pandemie massiv gefährdet. In Folge der explosionsartigen Ausbreitung des Coronavirus hatte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am 16.03.2020 die sofortige Schließung aller Jugendherbergen in Bayern verfügt, um Gäste und Mitarbeiter*innen zu schützen. Gleichzeitig hat sich der Landesverband seit mehreren Wochen intensivst um die von Bund und Land angekündigten unbürokratischen, effektiven und angemessenen finanziellen Hilfen bemüht; bislang leider ohne greifbares Ergebnis. Zur Verdeutlichung: Innerhalb von etwa drei Wochen (seit Anfang März 2020) ist der Umsatz aller Jugendherbergen auf null abgesunken. Alle bestehenden Buchungen wurden vollständig durch die Gäste storniert. Bislang sind keinerlei neue Buchungen für den weiteren Jahresverlauf eingegangen. Aufgrund der in einigen Ländern verfügten Absage aller Schulfahrten ist zudem bis Ende 2020 nicht mit Buchungen wesentlicher Belegergruppen zu rechnen. Gleichzeitig bestehen Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeiter*innen der Jugendherbergen in Form von Lohn- und Gehaltszahlungen bzw. laufenden Unterhalts- und Sicherungskosten für die Häuser. Ein Großteil der begonnenen Bau- und Renovierungsmaßnahmen wurde bereits eingestellt. Das System „Jugendherbergen in Bayern“ droht, in der bisher gekannten Form zu zerfallen. Alle rechtzeitig und vollumfänglich durch den Landesverband Bayern eingeleiteten Gegenmaßnahmen – vor allem die angeordnete Kurzarbeit für alle Häuser und die Landesgeschäftsstelle – konnten das rasante Abschmelzen der Liquiditätsreserven nicht verhindern, weil bislang keine neuen Mittel zugeflossen sind. Trotz allem Verständnis für die schiere Fülle der anstehenden politischen Entscheidungen, die in kürzester Zeit zu treffen sind, wäre diese Situation aus unserer Sicht vermeidbar, wenn unverzüglich ein wirksamer „Schutzschirm“ über dem DJH als gemeinnütziger Organisation entfaltet werden würde. Die bisher getroffenen Maßnahmen sind leider wirkungslos für das DJH, weil wir darin nicht explizit eingeschlossen sind. Eine wirtschaftliche Erholung allein aus eigenen Kräften ist deshalb aus heutiger Sicht unrealistisch. Im Falle einer endgültigen Schließung der Jugendherbergen in Bayern würden wir nicht nur wertvolle Kolleginnen und Kollegen verlieren – die Wirtschaftskraft in der Region würde zudem erhebliche Einbußen erleiden. Eine Studie der Tourismusberatungsagentur dwifConsulting hatte ergeben, dass jeder Euro, der von einem Gast in einer Jugendherberge ausgegeben wird, etwa drei Euro zusätzlichen Umsatz für die lokale/regionale Wirtschaft generiert. Zum finanziellen Fiasko im betroffenen Haus und im Landesverband Bayern käme eine Schwächung der Wirtschaft vor Ort. Wir appellieren an Sie, sich persönlich auf allen Ihnen zur Verfügung stehenden politischen, wirtschaftlichen und medialen Handlungsebenen für eine schnelle und wirksame Verhinderung des Zerfalls des Jugendherbergswerks Bayern einzusetzen. Möglicherweise kann es noch gelingen, endgültige Schließungen zu verhindern und Zukunftsperspektiven für unsere Häuser zu entwickeln. Es droht der Verlust erfolgreicher Strukturen, wirksamer Bildungsangebote und wertvoller Begegnungsorte, wenn die bayerischen Jugendherbergen während dieser Krise keine breite Unterstützung finden würde.

Bayern

27.03. 10:48

Bayerische Polizei ruft auf, keine Ausflüge am Wochenende

Die bayerische Polizei hat die Menschen im Freistaat dazu aufgerufen, am Wochenende keine Ausflüge zu machen. Ein Sprecher der Münchener Polizei erklärte, die Einschränkungen des öffentlichen Lebens würden ad absurdum geführt, wenn viele Leute zum Beispiel in die Berge fahren. Im Sinne des Allgemeinwohls sei die Wohnung nur mit triftigen Gründen zu verlassen.

Bayern

27.03. 09:41

Rückholaktion deutscher Urlauber kann noch dauern

Die Rückholaktion der Bundesregierung für die im Ausland gestrandeten Urlauber wird noch mindestens zwei Wochen dauern. Das sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, Hartmann. (-) Deutsche Urlauber von beliebten Pauschalzielen wie zum Beispiel Ägypten zurückzuholen, das ging noch vergleichsweise unkompliziert und schnell. Schwieriger ist es zum Beispiel einzelne Rucksacktouristen von den pazifischen Inseln rund um Neuseeland zu organisieren. Da müssen erstmal genug auch aus anderen europäischen Ländern zusammenkommen, damit ein Flugzeug voll wird.

Deutschland

27.03. 09:02

Neumarkter Solidaritätsnetzwerk ist online

Die Stadt Neumarkt hat die Plattform „Neumarkter Solidarnetzwerk in der Corona-Krise“ online gestellt. Dort werden Hilfsangebote gebündelt dargestellt und Kontaktdaten vermittelt. Es finden sich dort Ansprechpartner für viele Dinge wie Einkäufe, Botengänge, mit dem Hund Gassi gehen und vieles mehr. Koordiniert wird diese Plattform vom Bürgerhaus der Stadt. Das jeweilige Hilfsangebot kann in einem Popup-Feld ausgewählt werden und mit einem Klick auf den Anzeige-Button werden die Institutionen und Helfer angezeigt, die für diese Art der Hilfe gemeldet sind. Die Plattform findet sich unter www.buergerhaus-neumarkt.de . Das Bürgerhaus sammelt dazu Angebote von Organisationen, Vereinen und Verbänden, die Hilfestellungen anbieten. Die Seite wird fortlaufend gepflegt. Die Stadt vermittelt allerdings selbst keine Hilfestellungen an Privatpersonen, sondern sie fungiert lediglich als „Info-Plattform“ für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neumarkt. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Neumarkt

27.03. 08:42

Kommt bald eine Corona-App?

Im Kampf gegen die schnelle Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 würden Politiker der Union gerne bald eine App einsetzen. Bürger sollen sie freiwillig installieren können. Sie soll wie ein digitales Tagebuch funktionieren und - falls jemand positiv auf das Corona-Virus getestet wird - automatisch
anonymisierte Hinweise an Personen schicken, die mit dem Infizierten Kontakt hatten. Man müsse technische Möglichkeiten nutzen, sagte die Digitalstaatsministerin Bär dem "Handelsblatt".

WELT

27.03. 08:39

Europol warnt vor Corona-Kriminalität 

Europol hat davor gewarnt, dass die Zahl der Verbrechen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie schnell steigt. Kriminelle und organisierte Banden hätten ihre Methoden sehr schnell angepasst, so die europäische Polizeibehörde. Der Verkauf von gefälschten Schutzartikeln und Medikamenten sei um ein Vielfaches gestiegen, heißt es in einen Bericht. Fälscher würden den Mangel von etwa Schutzmasken oder Desinfektionsgels ausnutzen.

WELT

27.03. 08:01

China schließt Grenzen für Ausländer 

China hat unterdessen angekündigt, seine Grenzen für Ausländer zu schließen. Die Maßnahme  werde am Samstag in Kraft treten, teilte das Außenministerium in Peking mit. Möglicherweise will Peking eine zweite Infektionswelle durch Ausländer verhindern. Zuletzt gab es fast nur noch Corona-Fälle bei Personen, die aus dem Ausland eingereist waren. Von China hatte die Corona-Krise ihren Ausgang genommen.

WELT

27.03. 07:56

EU-Staaten arbeiten zusammen an Rettungsschirm 

Um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise zu bewältigen, wollen die EU-Staaten binnen zwei Wochen ein neues Modell für einen Rettungsschirm ausarbeiten. Das ist das Ergebnis eines Videogipfels der Staats- und Regierungschefs um Kanzlerin Merkel. Kritik kam aus dem EU-Parlament: Der SPD-Europaabgeordnete Lange sprach von einer gefährlichen Taktik. Das Problem werde vertagt, um Zeit zu gewinnen.

WELT

27.03. 07:49

Neue Internet-Einkaufsplattform für Regensburg und die Region

Online-Einkaufen und Essen bestellen: In Zeiten von Corona schützt das vor Ansteckung. In Regensburg gibt es schon viele Angebote auf diesem Gebiet, das Stadtmarketing bündelt sie auf der Internet-Seite einkaufen-regensburg.de Fast 100 Geschäfte und Lokale sind dort aktuell vertreten und bieten ihre Waren oder Produkte an, auch Gutscheine kann man dort kaufen. Sie helfen, dass einzelne Unternehmen finanziell überleben können. Wer in die Liste aufgenommen werden will, kann sich ans Stadtmarketing Regensburg wenden.

Regensburg Stadt

27.03. 07:46

Eisenbahn-Unternehmen agilis fährt mit Sonderfahrplan

Das private Eisenbahn-Unternehmen agilis mit Sitz in Regensburg reagiert auf die Corona-Pandemie. Ab Montag gilt für das sogenannte „Netz Mitte“ ein Sonderfahrplan. Er betrifft unter anderem die Strecken Ingolstadt-Regensburg und Neumarkt-Regensburg-Passau. Der Sonderfahrplan soll den Ausfall von einzelnen Zügen abfedern und die Grundversorgung auf den Strecken aufrecht erhalten. Nähere Infos und detaillierte Pläne gibt es unter agilis.de im Internet.

Regensburg Stadt

27.03. 07:44

Bayerische Apotheker am Limit

Die bayerischen Apotheker kommen wegen Corona an ihre Grenzen. Daher fordert der Apothekerverband jetzt Hilfe von der Politik. Auch das Apothekenpersonal müsse mit Schutzkleidung versorgt wird, sagt der stellvertretende Bezirksvorsitzende Josef Kammermeier aus Regensburg. Botengänge für chronisch Kranke und ältere Menschen sollten bezahlt werden. Der Apothekerverband sprach sich auch dafür aus, Rabattverträge mit Krankenkassen auszusetzen, um die Versorgung mit Arzneimitteln sicherzustellen.

Bayern

27.03. 07:29

USA hat die meisten Corona-Fälle

Die USA sind das Land mit den meisten Corona-Fällen und hat China abgelöst. Die Vereinigten Staaten verzeichnen mehr als 82.000 Infizierte und fast 1200 Tote. Präsident Trump sagte, die hohe Zahl bestätigter Infektionen liege daran, dass im Land so viel getestet würde. Die meisten Todesopfer beklagt Italien. Dort sind mehr als 8200 Menschen in Folge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben.

WELT

27.03. 07:27

Papst Franziskus betet gegen Corona-Pandemie

Mit ungewöhnlichen Mitteln stemmt sich Papst Franziskus heute gegen die Corona-Krise: Am Abend will er vor dem Petersdom beten und danach außerplanmäßig per Video-Livestream den Segen "Urbi et Orbi" erteilen. Außerdem setzt er auf die Kraft eines Pest-Kreuzes, um die Pandemie zu stoppen. Dem Kreuz wird nachgesagt, es habe die Pest in Rom gestoppt.

Überregional

27.03. 07:20

Mehr Corona-Tests in Deutschland 

In Deutschland soll die Zahl der Tests auf das Coronavirus deutlich angehoben werden. Zusätzliche Methoden sollen zum Einsatz kommen und Labore für die Tiermedizin eingebunden werden. So zitiert die "Bild"-Zeitung aus einem Beschlussprotokoll von Bund und Ländern. Als Grund wird genannt, dass Erfahrungen zeigten, wie wichtig schnelle Tests für die Eindämmung der Corona-Pandemie seien.

Deutschland

27.03. 07:19

Kanzlerin Merkel bittet die Bürger um Geduld

Sie hält es für viel zu früh, über eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der derzeitigen Pandemie zu sprechen. Wegen der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen und in Anbetracht der Tatsache, dass die Maßnahmen erst seit Montag in Kraft sind, sagte die Kanzlerin: "Wir sind noch gar nicht in dem Bereich zu sehen, ob die Maßnahmen wirken". Sie müsse da "die Menschen in Deutschland wirklich um Geduld bitten".

Deutschland

26.03. 20:32

Deutschland nimmt 47 Corona-Patienten aus Italien auf

Deutschland will weitere schwer erkrankte Corona-Patienten aus Italien aufnehmen. Das Auswärtige Amt berichtete am Donnerstagabend auf Twitter von Zusagen aus verschiedenen Bundesländern zur Behandlung von 47 Intensivpatienten. Außenminister Heiko Maas (SPD) schrieb dazu unter italienischer Flagge: «Wir stehen an der Seite unserer Freundinnen & Freunde.» Beteiligt sind unter anderem Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Hessen und Berlin.

In anderen Bundesländern werden Intensivpatienten aus Frankreich und Italien bereits behandelt. Beide Länder sind von der Pandemie besonders betroffen. Thüringen kündigte an, ein Team der Universitätsklinik Jena zur Versorgung von Covid-19-Patienten nach Italien zu schicken. Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: «Solidarität ist das Gebot der Stunde.»

Deutschland

26.03. 20:05

Söder: Nicht vorzeitig über Ende der Corona-Auflagen spekulieren

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor verfrühten Spekulationen über ein Ende der wegen der Corona-Krise geltenden Beschränkungen und Auflagen gewarnt. «Wenn wir erfolgreich sein wollen, und wenn wir aus dieser Krise herauskommen wollen, müssen wir diesen Weg, den wir jetzt beschritten haben, weitergehen», sagte Söder in einer am Donnerstagabend verbreiteten Videobotschaft. «Deswegen mein Tipp: Noch nicht vorzeitig darüber spekulieren, wann und wie Maßnahmen gelockert werden können. Sondern jetzt ist es wichtig, die nächste Zeit gemeinschaftlich durchzustehen.»

Söder reagierte damit möglicherweise auch auf eine Äußerung seines Stellvertreters Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Der bayerische Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef hatte am Mittwochabend in einem Interview gesagt, natürlich müsse man den Ausstieg «schon im Auge behalten». Schon beim Einstieg habe man gesagt, dass man die Situation nicht monatelang durchhalte. «Meine Einschätzung ist: Irgendwann ab Mitte April müssen wir die Kurve gekratzt haben.»

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten in ganz Bayern seit Samstag unter anderem umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der Wohnung ist - zunächst befristet bis einschließlich 3. April - nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arztbesuche, aber ausdrücklich auch «Sport und Bewegung an der frischen Luft» - das aber nur alleine oder mit den Menschen, mit denen man in einer Wohnung zusammenlebt.

Bayern

26.03. 20:03

Menschen kaufen mehr Mineralwasser

Durch die Corona Krise ist auch die Nachfrage nach Mineralwasser stark gestiegen. Wie der Verband Deutsche Mineralbrunnen mitgeteilt hat, ist der Absatz der vergangenen zwei März Wochen vergleichbar mit dem heißer Sommermonate. Die Verbraucher kaufen demnach größere Mengen Mineralwasser auf Vorrat. Die Versorgung sei aber gesichert.

Deutschland

26.03. 19:25

Wann ist Autowaschen in Corona-Zeiten erlaubt

Die Tücken der Ausgangsbeschränkung in Bayern während der Corona-Krise liegen manchmal im Detail: Beim Thema Autowaschen beispielsweise ist es entscheidend, ob man dies aus Privatvergnügen macht oder es eine berufliche Notwendigkeit ist. «Waschstraßen dürfen weiterhin als Dienstleistungsbetrieb geöffnet haben», erläuterte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag in München. Allerdings stelle es im Privatbereich keinen triftigen Grund dar, seine Wohnung zu verlassen. Wer also nur seine freie Zeit nutzt, um das eigene Auto zu säubern, verstößt gegen die bis 3. April gültige Ausgangsbeschränkung.

Anders sieht es aus, wenn man für den Job mit einem sauberen Auto unterwegs sein will oder muss: «Eine Inanspruchnahme solcher Dienstleistungsbetriebe ist im Rahmen der beruflichen Tätigkeit erlaubt», erklärte der Ministeriumssprecher weiter. «Insoweit ist im jeweiligen Einzelfall zu differenzieren.» Am Dienstag hatte die Polizei in Amberg berichtet, dass ein Mann wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt werde, der sein Auto in einer Selbstbedienungswaschanlage gereinigt hatte. Dies hatte in der Öffentlichkeit Fragen aufgeworfen, ob Waschstraßen schließen müssen.

Bayern

26.03. 19:10

Elfter Bewohner in Würzburger Seniorenheim gestorben

Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Bewohner gestorben. Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte, seien damit bislang elf Bewohner zu Tode gekommen. Zwischenzeitlich seien alle Bewohner des Heims sowie das gesamte Pflegepersonal getestet worden. Eine Entscheidung über eine mögliche Evakuierung oder eine andere Trennung der gesunden von erkrankten Bewohnern sei noch nicht getroffen worden.

Bayern

26.03. 19:09

Bayern-Basketballer helfen Münchner Tafel

Die Basketballer des FC Bayern haben bei der «Münchner Tafel» mitgeholfen. Wie der Bundesligist mitteilte, überreichte Vereinspräsident Herbert Hainer Vertretern der gemeinnützigen Organisation am Donnerstag zudem einen Spendenscheck über 10.000 Euro. Unter anderen halfen auch die Nationalspieler Danilo Barthel und Paul Zipser sowie Geschäftsführer Marko Pesic bei der Lebensmittelausgabe auf dem Gelände der Großmarkthalle mit.

Bayern

26.03. 18:54

Flughafen Nürnberg wegen Corona in schwieriger Lage - fast alle Flüge fallen aus

Der Flughafen Nürnberg steht wegen der Corona-Krise vor einem der wirtschaftlich schwierigsten Jahre seiner jüngeren Geschichte. Der Kampf gegen das Virus habe «gravierende Folgen für den Flugverkehr», sagte Geschäftsführer Michael Hupe am Donnerstag. «Der wirtschaftliche Schaden für die Flughafen Nürnberg GmbH und ihre Töchter ist enorm und in Gänze bislang nicht abzusehen.»

Die Geschäftsführung des zweitgrößten bayerischen Airports habe sich entschlossen, für fast alle der rund 1000 Beschäftigten für die nächsten drei Monate Kurzarbeit anzumelden. Nicht notwendige Investitionen würden verschoben. «Es kommt alles auf den Prüfstand, was für 2020 geplant war», sagte ein Sprecher. Der touristische und der Geschäftsflugbetrieb stehen derzeit in Nürnberg fast still.

Der Airport bleibt dennoch betriebsbereit. Unter anderem würden Ambulanzflüge des ADAC und anderer Anbieter sowie Frachtverkehr abgewickelt, hieß es. Das Gros des Normalbetriebes seien jedoch Passagierflüge. «Das ist derzeit weitestgehend auf Null gefahren», sagte der Flughafensprecher.

Im vergangenen Jahr hatte der Flughafen 4,11 Millionen Passagiere gezählt. Das waren acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Als Ursache gab der Flughafen vor allem den Ausfall der Flüge der insolventen Airline Germania an - aber auch konjunkturelle Gründe. Im Tourismusverkehr seien die Fluggastzahlen 2019 um 30 Prozent eingebrochen.

Auch ohne die Corona-Krise war der Flughafen Nürnberg bereits davon ausgegangen, dass die Vier-Millionen-Grenze bei den Passagieren im laufenden Jahr nicht erreicht werden kann. Unter anderem hatte die Fluggesellschaft Ryanair angekündigt, einen großen Teil ihrer Flüge von und nach Nürnberg zu streichen.

Durch die Corona-Krise drohen dem Flughafen erneut mehrere Hunderttausend Fluggäste verlorenzugehen. Im vergangenen Jahr hatte der Airport eigenen Angaben zufolge bei einem Umsatz von 103,3 (Vorjahr: 109,6) Millionen Euro unter dem Strich einen Gewinn von 3 Millionen Euro gemacht - mehr als eine Million Euro weniger als 2018. Die Zahl der Flugbewegungen war mit gut 61 000 um sieben Prozent rückläufig. Das Frachtaufkommen ging 2019 im Vergleich zum Vorjahr um fast 14 Prozent auf 7179 Tonnen zurück.

Das Unternehmen habe durch die Gewinne der vergangenen Jahre ein finanzielles Polster, betonte der Sprecher. Der Flughafen ist in öffentlicher Trägerschaft. Gesellschafter sind zu gleichen Teil die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern.

Bayern

26.03. 18:46

Kein Kreißsaalverbot für Väter in Regensburg, Schwandorf und Cham

Wie berichtet, dürfen in einigen Kliniken in Bayern werdende Väter bei der Geburt ihres Kindes nicht mehr dabei sein, zum Beispiel im Klinikum Fichtelgebirge in Oberfranken. Nicht so bei uns in der Region. So hat zum Beispiel Dr. Sylvia Pemmerl vom Josefskrankenhaus in Regensburg zu charivari gesagt, dass die Papas dabei sein dürfen - außer es liege eine Corona-Erkrankung vor oder es bestehe die Möglichkeit dazu. In der Hedwigs-Klinik in Regensburg ist es ähnlich. Da müssen die Papas aber nach der Geburt das Krankenhaus gleich wieder verlassen. Und so sieht es auch in Cham aus. Dort wird allerdings versucht, die Mamas solange wie möglich im Kreißsaal zu lassen und erst so spät wie möglich auf Station zu bringen, damit die Papas auch nach der Geburt noch lange mit dabei sein können. Bei den Barmherzigen Brüdern in Schwandorf dürfen die Papas bei der Geburt und auch im Anschluss noch da sein. Und dann an jedem Folgetag eine Stunde. 

Oberpfalz

26.03. 18:10

Bayerische Lehrer freiwillig im Gesundheitsamt

Über 1.000 Lehrkräfte aus ganz Bayern haben sich freiwillig für Einsatz in Gesundheitsämtern gemeldet. Sie sollen sie bei Verwaltungsaufgaben entlasten. Kultusminister Michael Piazolo sagte dazu: „Die überwältigende Resonanz zeigt die große Hilfsbereitschaft und Solidarität unserer Lehrkräfte. Sie unterstützen unser Gesundheitswesen in dieser schwierigen Zeit. Das verdient höchsten Respekt. Herzlichen Dank für den Einsatz unserer Lehrerinnen und Lehrer.“

Bayern

26.03. 17:40

Corona-Pandemie senkt Strataten und Unfälle in Ostbayern

Die Polizei hat seit Inkrafttreten der Corona-Ausgangsbeschränkung weniger Einsätze wegen Straftaten. So sind in der Oberpfalz aktuell Einbrüche stark rückläufig, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Regensburg zu charivari. In Niederbayern gibt es weniger Körperverletzungen. Auch Verkehrs-Unfälle haben stark abgenommen: In der Oberpfalz etwa um die Hälfte, in Niederbayern noch deutlicher: Dort kracht es normalerweise 120 mal am Tag, jetzt nur noch 30 mal, erklärte das Polizeipräsidium Straubing auf Anfrage. 

Oberpfalz

26.03. 17:27

Vaterverbot in bayerischen Kreißsälen

Wegen des Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus verbieten einige Kliniken Vätern, bei der Geburt ihres Kindes dabei zu sein. «Manche wollen das Risiko lieber nicht eingehen», sagte Eduard Fuchshuber von der Bayerischen Krankenhausgesellschaft am Donnerstag in München. «Es wäre einfach eine Katastrophe, wenn das Virus dadurch eingeschleppt würde.» In wie vielen Kliniken in Bayern werdende Väter draußen bleiben müssen, sei aber unklar.

Bayern

26.03. 17:17

Neumarkter Osterjahrmarkt entfällt

Die Stadt Neumarkt hat aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie den Osterjahrmarkt am 5.4.2020 abgesagt. Die Beschicker sind bereits darüber informiert. Es findet damit auch kein verkaufsoffener Sonntag statt.

 

Neumarkt

26.03. 17:17

Eine neue Infizierung im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen knapp 24 Stunden gab es im Landkreis eine (Vortag: elf) neue Infizierung mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 58 Infizierte (Stand 26.03., 16:30 Uhr).


 

 

Niederbayern

26.03. 16:33

Weitere zwölf Coronavirus-Fälle im Kreis Neumarkt bestätigt

Heute wurden weitere zwölf Coronavirus-Infektionsfälle im Landkreis bestätigt. Damit gibt es nun 60 Fälle. Gleichzeitig sind erfreulicherweise drei Patienten genesen.


 

 

Neumarkt

26.03. 16:32

Lokales Testzentrum in Schwandorf startet am Montag

Nachdem das THW Schwandorf gestern und auch heute den Aufbau des Testzentrums mit 25 Kräften maßgeblich unterstützt hat, arbeitet das Landratsamt am Feinschliff dieser Einrichtung. Die EDV wird installiert, das Testlabor ausgewählt und der Transport der Proben zu diesem organisiert. Auch an Security ist gedacht. Betrieben wird das Testzentrum vormittags vom Gesundheitsamt und nachmittags von der Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB). Getestet werden nur Personen, die Krankheitssymptome aufweisen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in den letzten 14 Tagen in engen Kontakt mit Personen gekommen sind, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde. Alle Personen, die getestet werden, werden von den Behörden kontaktiert, um einen Termin zu vereinbaren. Über die Auswahl des zu testenden Personenkreises entscheiden Gesundheitsamt und KVB.

Die Zahl der im Landkreis positiv getesteten Personen ist auf 74 angestiegen. Waren gestern nach Ergehen der Pressemitteilung noch drei Fälle aufgelaufen, sind heute ebenso bislang drei weitere Fälle hinzugekommen. „Fast wichtiger als diese Zahl ist aber die Feststellung, dass leider zurzeit 14 Personen stationär behandelt werden müssen, davon sechs auf der Intensivstation“, berichtet Pressesprecher Hans Prechtl.

 

Schwandorf

26.03. 16:30

Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie beschränkt das öffentliche Leben. Durch die gestiegene Nähe im häuslichen Bereich können sich Konflikte zwischen Partnern und Partnerinnen verstärken. „Gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder müssen auch weiterhin und gerade jetzt zuverlässig unsere Hilfe erhalten“, so Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner. „Das bedeutet: Selbstverständlich kann trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen die eigene Wohnung verlassen werden, um Hilfsangebote aufzusuchen! Wir haben ein gut funktionierendes, flächendeckendes Netz an allgemeinen, niedrigschwelligen Beratungsangeboten wie Ehe- und Familienberatungsstellen sowie Erziehungsberatungsstellen“, betont die Ministerin. Im Notfall stehen Frauenhäuser, Fachberatungsstellen und die Nummer 08000 116 016 zur Verfügung

 

Bayern

26.03. 16:02

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach

Stand: Donnerstag, 26. März 2020

Anzahl bestätigter Fälle: 47 (+2)

Anzahl Tote: 2

Überregional

26.03. 15:46

Sudetendeutscher Tag auf November verschoben - München statt Regensburg 

Der Sudetendeutsche Tag findet wegen der Ausbreitung des Coronavirus in diesem Jahr nicht wie gewohnt an Pfingsten statt, sondern wird auf November verschoben. Das teilte die Sudetendeutsche Landsmannschaft in München am Donnerstag mit. Die Veranstaltung soll dann in etwas kleinerem Rahmen und nicht in Regensburg, sondern in München stattfinden. Der nächste reguläre Sudetendeutsche Tag an Pfingsten 2021 werde dann in der oberpfälzischen Bezirkshauptstadt über die Bühne gehen.

Regensburg Stadt

26.03. 15:37

Drei Todesfälle nach Corona-Infektionen in Regensburg und dem Landkreis Kelheim

Die neue Lungenkrankheit Covid-19 hat in Regensburg und im Landkreis Kelheim zu ersten Todesfällen geführt. Wie das Landratsamt Kelheim heute meldet, sind zwei Personen an der Infektion gestorben. Nähere Angaben zu Alter und Geschecht wurden nicht gemacht. Auch in Regensburg gibt es laut dem Robert-Koch-Institut ein erstes Todesopfer. Insgesamt sind in Niederbayern und der Oberpfalz fast 1.400 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, Tendenz steigend.

Kelheim

26.03. 14:50

Schutzmasken-Produktion im Gefängnis

In den Gefängnissen in Sachsen-Anhalt werden nun Schutzmasken im Kampf gegen die Corona-Pandemie hergestellt. «Ab heute geht die Näherei in der JVA Burg mit vorerst 10 Arbeitsplätzen und einem täglichen Output von 600 bis 800 Masken an den Start», teilte das Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Von Montag an werde die Näherei der JVA Halle hinzukommen.

 

Deutschland

26.03. 14:45

facebook versus Corona-FakeNews

Facebook hat angekündigt mit Vorrang falsche Informationen über das Corona-Virus zu löschen. Das soziale Netzwerk will so nach eigenen Angaben verhindern, dass Menschen zum Beispiel durch Empfehlungen wie Bleiche gegen die Infektion zu trinken, zu Schaden kommen. Falsche Behauptungen wie Verschwörungstheorien zum Ursprung des Virus werden dagegen nicht gelöscht. Facebook will diese Meldungen aber mit Warnhinweisen kennzeichnen.

WELT

26.03. 14:43

Corona-Neuinfektionen steigen

In Deutschland sind innerhalb eines Tages knapp 5.000 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus festgestellt worden. Das hat das Robert-Koch-Institut mitgeteilt. Damit hat sich die Zahl der Erkrankten auf gut 36.500 erhöht. Etwa 200 Menschen sind an dem Virus gestorben. Es kamen 50 Todesfälle hinzu.


Auf weitere schwierige Wochen hat Bundespräsident Steinmeier derweil die Deutschen eingestimmt. Abstand halten sei das Gebot der Stunde. Dies werde womöglich noch Wochen so weiter gehen, sagte Steinmeier in einer Videobotschaft. Gewohnte Treffen und Besuche seien derzeit nicht möglich.Darauf zu verzichten, das falle schwer, auch ihm persönlich. Die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland handle aber trotzdem danach. Dafür sei erdankbar.
 

WELT

26.03. 14:41

Kein Käferreffen in Wörth a.d.Donau

Das vom 12.-14. Juni 2020 geplante VW-Käfertreffen in Wörth im Landkreis Regensburg wurde vorsorglich abgesagt. Diese Entscheidung ist dem Veranstalter nicht leicht gefallen, da jeder Einzelne mit Leib und Seele an diesem Hobby hängt und man sich alle Jahre wieder auf bekannte und neue Gesichter (auch Fahrzeuge) auf dem Treffen gefreut hat. Jedoch wolle man durch die aktuelle gesundheitliche Situation nichts riskieren, deshalb wurde das Treffen 2020 auf 2021 verschoben.

 

Regensburg Land

26.03. 14:25

Nächste Folge des Kindertrainings für Zuhause online

Wieder hat ein Mitglied des Laufteams unseres charivari-Sportchefs Armin Wolf Übungen für die Kids daheim zusammengestellt. Viel Spaß damit!

Oberpfalz

26.03. 14:23

Til Schweiger wütend: zu wenig Corona-Mindestabstand

Til Schweiger (56) hat es satt, dass trotz der Corona-Krise Menschen nicht ausreichend Abstand zueinander halten. Häufig gingen die Menschen, die ihm entgegenkommen, einfach unachtsam weiter geradeaus, berichtete er auf Instagram. «Wenn du einfach mal nicht ausweichst, dann gehen die ganz eng bei dir vorbei», sagte der Schauspieler und Produzent in einer Videobotschaft. Aufgenommen hat Schweiger das Video bei einem Spaziergang im Hamburger Hirschpark.

Deutschland

26.03. 13:45

AWO-Appell an Handwerker: Spenden Sie Schutzmasken !

In den Seniorenzentren und Ambulanten Diensten der Arbeiterwohlfahrt in Bayern gehen die Vorräte an Atemschutzmasken zur Neige. Ohne Masken können wir in den Zeiten von Corona niemanden versorgen. Wir benötigen zum Schutz der Bewohner und Mitarbeiter dringend Atemschutzmasken vom Typ FFP 2 und FFP3, erklären Andreas Czerny, Geschäftsführer des AWO-Landesverbands Bayern, und Simone Heimkreiter, Referentin Altenhilfe des AWO-Landesverbands Bayern. Beide appellierten anH Handwerksbetriebe, Schutzmasken daher zu spenden.

 

Bayern

26.03. 13:34

Deutscher Wetterdienst erfüllt seine Kernaufgaben trotz Corona-Krise

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kann trotz der weltweiten Corona-Pandemie seine zentralen gesetzlichen Aufgaben nach wie vor erfüllen. Dazu gehören vor allem die Warnung der Bevölkerung vor Wettergefahren, die Unterstützung des Katastrophenschutzes bei gefährlichen Wetterlagen und die Sicherung des Land-, Luft- und Seeverkehrs durch meteorologische Informationen und Beratungen. Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des DWD: „Unser wichtigstes Ziel ist, alle für die Daseinsvorsorge und den Betrieb der Infrastrukturen in Deutschland unverzichtbaren Aufgaben des DWD auch in der Corona-Krise rund um die Uhr zu erfüllen.“ Der DWD hoffe, dieses Ziel auch bei steigenden Zahlen kranker oder unter Quarantäne stehender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen zu können - durch flexiblen Personaleinsatz und die Priorisierung von Aufgaben sowie eine Anpassung betrieblicher Abläufe.

 

Deutschland

26.03. 13:33

Osram mixt Desinfektionsmittel für sich und andere

Der Lichtkonzern Osram mischt in der Corona-Krise sein eigenes Desinfektionsmittel und will auch Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen versorgen. Hergestellt werden die Flächen- und Händedesinfektionsmittel im Werk Schwabmünchen, das auch über eine chemische Produktion verfügt, wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte. Daher gebe es dort entsprechende Anlagen, das nötige Wissen, und auch die Ausgangsstoffe seien auf Lager.  Neben der Versorgung der eigenen Werke in Garching, München, Berlin und Eichstätt will Osram das Desinfektionsmittel auch zum Selbstkostenpreis an Einrichtungen rund um Schwabmünchen abgeben. Unter anderem sei man mit dem örtlichen Krankenhaus in Gesprächen, hieß es. 

 

Bayern

26.03. 13:32

Ex-Jahntrainer Herrlich nennt Corona-Krise «Herausforderung»

Der neue Augsburger Trainer und Ex-Jahntrainer Heiko Herrlich versucht beim Fußball-Bundesligisten das Positive aus der Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie zu ziehen. «Ich sehe es nun als Chance an, die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler in einer außergewöhnlichen Situation zu erleben und diese gemeinsam mit ihr zu meistern. Das ist eine Herausforderung für jeden von uns, die wir aber gemeinsam angehen», das sagte Herrlich der «Augsburger Allgemeinen».

Bayern

26.03. 13:30

Patienten über 80 werden im Elsass nicht mehr beatmet

Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände aus dem Elsass, die aus ihrer Sicht bald auch in Deutschland drohen könnten. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, selbst wenn sie infiziert sind, über 80-Jährige werden nicht länger beatmet. Stattdessen erfolge «Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln», schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Deutschland

26.03. 13:29

Angespuckt und geschlagen: Mann in Neu-Ulm verletzt

Erst recht in Zeiten von Corona will wohl niemand angespuckt werden - einem Mann in Schwaben ist genau das jedoch passiert. Der Täter habe dem Mann in Neu-Ulm von hinten den Mundschutz heruntergerissen, ihm ins Gesicht gespuckt und anschließend mehrmals ins Gesicht geschlagen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Geschädigte musste wegen mehrerer Verletzungen, unter anderem einem Nasenbeinbruch, medizinisch versorgt werden. Außerdem wurde die Brille des Mannes beschädigt. Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Bayern

26.03. 13:14

Die Polizei Niederbayern warnt vor Falschmeldungen über WhatsApp und Co

Bayern

26.03. 13:09

Keine Probleme nach Grenzschließung von Tschechien

Die Schließungen der Grenzen von Tschechien nach Deutschland für Berufspendler haben nach Angaben der Polizei am Donnerstag keine größeren Verkehrsprobleme ausgelöst. Das Verkehrsaufkommen auf der deutschen Seite der Grenze sei überschaubar, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Bundespolizei in Pirna. In Zinnwald und Schmilka beispielsweise gibt es so gut wie keinen Autoverkehr, so ein Reporter der dpa. Tschechische Armee und Polizei sichern die Grenzen.

Zwei Wochen nach Beginn der schrittweisen Schließung der Grenzen stoppte Tschechien an diesem Donnerstag auch die Ein- und Ausreise für Berufspendler. Das tschechische Kabinett in Prag hatte dies am Montag beschlossen. Mit den Maßnahmen will Tschechien gegen eine Ausbreitung des Coronavirus vorgehen.

Am Mittwochabend hatte die Sprecherin des tschechischen Innenministers Jan Hamacek jedoch mitgeteilt, Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürften die Grenze weiter täglich überschreiten.

Diesen Berufen komme eine Schlüsselaufgabe bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu, hieß es zur Begründung. Für alle anderen tschechischen Berufspendler gilt, dass sie in den jeweiligen Nachbarländern für einen längeren - empfohlen wird ein dreiwöchiger - Zeitraum arbeiten müssen. Nach ihrer Rückkehr nach Tschechien kommen sie in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne.

Noch bis zum Freitag dürfen Deutsche, die vom Flughafen Prag aus in den Urlaub geflogen sind und dort ihre Wagen geparkt hatten, mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Autos abholen.

Deutschland

26.03. 13:08

Bosch entwickelt Corona-Schnelltest

Der Technologiekonzern Bosch hat nach eigenen Angaben einen Coronavirus-Schnelltest unter anderem für Krankenhäuser und Arztpraxen entwickelt. Das vollautomatische Verfahren zum Nachweis von Virenerbgut soll von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis weniger als zweieinhalb Stunden brauchen, wie Bosch am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Laut Bosch hat der neue Test auf Sars-CoV-2 eine «Genauigkeit von über 95 Prozent». Die Fragen, wie oft das System falschen Alarm schlägt oder wie viele Infektionen es übersieht, konnte ein Sprecher zunächst nicht beantworten. Laut Bosch erfüllt der Test die Qualitätsstandards der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Bislang beträgt die reine Testzeit laut Robert Koch-Institut (RKI) etwa vier bis fünf Stunden. Allerdings kann es zwischen Probenentnahme und Ergebnismitteilung dauern, auch weil die Tests oft von externen Laboren gemacht werden. Der Bosch-Test soll auch direkt in Arztpraxen oder Krankenhäusern gemacht werden können.

Der innerhalb von sechs Wochen entwickelte Test von Bosch soll im April in Deutschland und danach dann auch in anderen Ländern verfügbar sein. Die jeweils erforderlichen Zulassungen stehen einem Sprecher zufolge noch aus. Was ein Test kosten wird, ist ebenfalls noch unklar. In der Branche wird derzeit fieberhaft an schnelleren Testverfahren gearbeitet.

Das Bosch-Verfahren basiert den Angaben zufolge auf einem bereits erhältlichen Analysegerät, das mit speziellen Testkartuschen ausgerüstet wird

Überregional

26.03. 13:06

Hoeneß blickt in die Zukunft: «Sehr wahrscheinlich neue Fußballwelt»

Uli Hoeneß sieht in der Corona-Krise eine Zäsur für den Fußball. «Die jetzige Situation ist eine Gefahr, aber auch eine Chance, dass die Koordinaten etwas verändert werden können», sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München dem «Kicker» (Donnerstag-Ausgabe). «Man kann es nicht vorschreiben, aber 100-Millionen-Euro-Transfers kann ich mir in der nächsten Zeit nicht vorstellen. Die Transfersummen werden fallen, die Beträge werden sich in den kommenden zwei, drei Jahren nicht mehr auf dem bisherigen Niveau bewegen können. Denn es sind alle Länder betroffen. Es wird sehr wahrscheinlich eine neue Fußballwelt geben.»

Die Fußballbranche ist wie der Rest der Welt aus dem Tritt geraten. Die Deutsche Fußball Liga empfahl zuletzt eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga mindestens bis Ende April. Zuvor waren wegen der Coronavirus-Pandemie schon die Spieltage 26 und 27 abgesagt worden.

«Es gilt im Moment nur eines: Wir müssen Ruhe geben, bis wir an den Zahlen der Infektionen Besserung erkennen», sagte Hoeneß, der am Tegernsee lebt. «Ich bete zu Gott, dass die Neuinfektionen zurückgehen durch die Maßnahmen, die ich gut finde. Die Politik in Deutschland macht einen sensationellen Job.»

Hoeneß selbst hält sich den Beschreibungen des «Kicker» zufolge diszipliniert an die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen. Er treibe Sport auf dem Fahrradergometer, gehe allenfalls zum Einkaufen raus. «Es geht nicht darum, dass drei Leute im Englischen Garten in München oder sonst wo zusammen eine Zigarette rauchen können, sondern dass deren 80-jähriger Vater oder Großvater am Leben bleibt. Es geht um Menschenleben», äußerte der langjährige Macher des FC Bayern, der im November von Herbert Hainer als Präsident abgelöst wurde.

Hoeneß verfolgt die Entwicklungen genau, will aber eigentlich keine Spekulationen anstellen. Im Fußball könne man «erst seriös darüber sprechen, wie es insgesamt weitergeht, wenn wir wissen, wann wir wieder mit Zuschauern spielen können. Es steht und fällt alles mit dem Fakt, ob wir in dieser Saison noch spielen können», befand der 68-Jährige. «Auch Spiele ohne Zuschauer garantieren die Verteilung der Fernsehgelder, und wenn das klappt, gibt es für 2019/20 kein existenzielles Problem. Wenn wir allerdings bis Weihnachten nicht mehr spielen könnten - wie ganz schlimme Prognosen besagen -, ist die Existenzgrundlage der gesamten Liga bedroht.» Hoeneß zufolge seien «Spiele schwer vorstellbar», solange Infektionszahlen ansteigen.

Hoeneß lobte als ein Beispiel die Spendenaktion der Bayern-Profis Leon Goretzka und Joshua Kimmich. «Wir sind alle aufgerufen zu helfen. Jede Initiative ist wertvoll», sagte er. Die Spieler sowie Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder des FC Bayern hatten zudem angekündigt, auf 20 Prozent ihrer Bezüge zu verzichten. Mit dem Geld soll vorerst Kurzarbeit beim Verein vermieden werden.

«Wir als FC Bayern möchten versuchen, ein Vorbild in unserem täglichen Handeln zu sein. Das ist ein wichtiger Beitrag, den wir als Verein leisten können», hatte Hoeneß Nachfolger Hainer zuletzt im Interview der Deutschen Presse-Agentur über das allgemeine Verantwortungsgefühl des FC Bayern geäußert.

Hoeneß appellierte angesichts der Pandemie an die Vernunft der Menschen. Man müsse die «ganze Kraft des Fußballs einsetzen, um die Leute aufzufordern, dass sie sich diszipliniert verhalten, damit die aktive Ansteckung zurückgeht», forderte er. «Dieser Appell gilt nach wie vor und umso mehr, da es noch immer Unbelehrbare gibt.»

 

Überregional

26.03. 12:41

Lebensmittel Versorgung nicht gefährdet

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist auch trotz der Einreisestopps für Erntehelfer aus vielen Ländern nicht gefährdet. Das sagte Agrarökonomie-Professor Lakner der Zeitung "taz". Engpässe könnte es etwa bei der Spargelernte geben. Grundnahrungsmittel wie Getreide und Kartoffeln werden laut Agrarministerium aber vor allem maschinell geerntet, so die "taz".

Deutschland

26.03. 12:19

Ausweitung von Soforthilfen für Bauern

Bauernhöfe können nun auch für Urlauberwohnungen und andere nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe finanzielle Soforthilfe beantragen. Das teilte das Landwirtschaftsministerium heute in München mit. «Damit wird das Hilfspaket der Staatsregierung rund», sagte Ministerin Michaela Kaniber. «Denn diese Nebenbetriebe können im Einzelfall genauso betroffen sein wie Hotels und Gaststätten.» Auch Urlaubsbauernhöfe oder Betriebe, die eine Gemeinschaftsverpflegung anbieten, dürfen keine Touristen und Gäste mehr empfangen. Die Soforthilfen reichen nach Angaben des Ministeriums von 5000 Euro bei fünf Beschäftigten bis zu 7500 Euro bei zehn Beschäftigten. Die Anträge seien bei der Bezirksregierung zu stellen.

Bayern

26.03. 11:46

Aufruf an alle Unternehmen in Stadt und Landkreis: Schutzoveralls und Infektionsschutzkittel bitte dringendst zur Verfügung stellen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, des Rettungsdienstes, die Ärztinnen und Ärzte sowie viele weitere Einrichtungen im Landkreis Straubing-Bogen und in der Stadt Straubing leisten in diesen Tagen Großartiges – sind aber nun dringend auf Unterstützung angewiesen. Um eine möglichst optimale und dauerhafte Versorgung der Patienten und Hilfsbedürftigen in den unterschiedlichsten Bereichen in Stadt und Landkreis gewährleisten zu können, hat der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität. Es zeichnet sich allerdings ein akut auftretender Engpass bei Schutzkleidung, vor allem bei Overalls und Infektionsschutzkitteln, ab.

Deshalb bitten Stadt und Landkreis alle Unternehmen, die über derartige Overalls und Infektionsschutzkittel verfügen und derzeit nicht benötigen, diese den Einrichtungen, die dringendst danach suchen, zur Verfügung zu stellen. Unterstützungsangebote und Kontaktaufnahme sollen bitte zentral unter der E-Mail katastrophenschutz@landkreis-straubing-bogen.de erfolgen. Von dort erfolgt koordiniert die Verteilung.

Niederbayern

26.03. 11:41

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 76 positive Fälle. Bislang sind 2 Personen verstorben (Stand: 26.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Kelheim

26.03. 10:40

Forderungen nach einer Exit-Strategie mehren sich 

In der Corona-Krise mehren sich Forderungen nach einer Exit-Strategie aus den geltenden Ausgangsbeschränkungen in Deutschland. Bundesinnenminister Seehofer lehnt es ab, die Einschränkungen aus wirtschaftlichen Gründen vorzeitig zu lockern. Der Süddeutschen Zeitung sagte der CSU-Politiker, eine Exit-Strategie könne man erst dann angehen, wenn die schnelle und aggressive Verbreitung des Coronavirus im Griff sei. Nötig sei nun große Disziplin etwa bis zur Osterzeit. Danach müsse die Lage neu bewertet werden, so Seehofer. Es sei aber eine Illusion zu glauben, dass sich ein Virus schrittweise steuern lasse.

Deutschland

26.03. 09:44

Bayerns Wirtschaftsminister: "Der Stillstand sei nicht monatelang durchzuhalten"


Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger hat ein mögliches Datum für eine Lockerung der massiven Beschränkungen in der Corona-Krise angedeutet. Besonders mit Blick auf die Wirtschaft sagte der Politiker der Freien Wähler in der ARD, irgendwann ab Mitte April müssten wir die Kurve gekratzt haben. Der Stillstand sei nicht monatelang durchzuhalten.

Überregional

26.03. 08:43

Weitere Bus-Sonderfahrten in Regensburg

das Stadtwerk.Mobilität bietet ab heute auf der Linie 4 zusätzliche Fahrten zu den Stoßzeiten in der Früh und am Nachmittag an. So gibt es ein zusätzliches Fahrtenangebot auf der Buslinie 4 zwischen der Haltestelle Klenzestraße und Universität. Hintergrund ist, dass weiterhin viele Menschen diese Buslinie nutzen. Zudem sollen diese ergänzenden Fahrten zur Vermeidung größerer Menschenansammlungen beitragen und damit auch zu einer Verringerung der Ansteckungsgefahr. Das zusätzliche Fahrtenangebot ist in den Zeitfenstern von 06:00 Uhr bis 08:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr gewährleistet.

Regensburg Stadt

26.03. 08:30

Spanien verlängert Ausgangsverbot 

Spanien hat das strenge Ausgangsverbot wegen der Corona-Pandemie um zwei Wochen bis mindestens 11. April verlängert. Im Gegensatz zu anderen Ländern sind in Spanien auch Spaziergänge verboten. Laut der Nachrichtenagentur "AFP" sind weltweit mehr als drei Milliarden Menschen von Ausgangsbeschränkungen oder -sperren betroffen - mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung.

WELT

26.03. 07:26

Ärzte befürchten Mangel an Intensivbetten

Wegen der Corona-Krise befürchten Ärzte auch hierzulande einen Mangel an Intensivbetten. In einem Schreiben von sieben medizinischen Fachgesellschaften heißt es, die Ärzte müssten dann Entscheidungen über Leben und Tod treffen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Es gibt demnach einen Katalog mit Handlungsempfehlungen. Entscheidend müssten medizinischer Befund und Wille des Patienten sein.

Deutschland

26.03. 07:24

Neben anderen Bundesländern nimmt auch Berlin Corona-Patienten aus Italien auf 

Berlin nimmt schwer kranke Corona-Patienten aus Italien auf und folgt damit dem Beispiel anderer Bundesländer. Die fünf Betroffenen sollen intensivmedizinisch betreut werden. Ina Heidemann: Noch ist unklar, wann die Patienten in Deutschland eintreffen. Sachsen hat bereits Patienten aus Italien aufgenommen. Auch andere Bundesländer haben ihre Bereitschaft zu einem solchen Schritt signalisiert.

Überregional

26.03. 07:23

Trotz Corona-Krise: In ganz Deutschland finden Abschlussprüfungen statt

Die Abschlussprüfungen an den Schulen sollen trotz Corona-Krise doch in ganz Deutschland stattfinden. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder geeinigt. Zuvor hatte Schleswig-Holstein angekündigt gehabt, alle Prüfungen absagen zu wollen, andere Länder wollten die Prüfungen für Abitur und Mittlere Reife verschieben.

Überregional

26.03. 07:21

Flug-Passagiere, die aus Nicht-EU-Ländern in Deutschland landen, müssen wahrscheinlich zwei Wochen in Quarantäne

Das Krisenkabinett der Bundesregierung plant offenbar, dass Flug-Passagiere aus Nicht-EU-Ländern, die an den internationalen Flughäfen in Deutschland landen, zwei Wochen in Quarantäne müssen. Das berichten die "Funke-Zeitungen". Bisher müssen Ankommende aus besonders vom Coronavirus betroffenen Ländern nur sogenannte "Aussteigerkarten" ausfüllen.

Deutschland

26.03. 07:16

Staats- und Regierungschefs der EU beraten per Videoschalte über Corona-Pandemie

Per Video wollen Bundeskanzlerin Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs der EU heute erneut über die Maßnahmen gegen das Coronavirus beraten. Auch die führenden Wirtschaftsmächte schalten sich zu einem virtuellen G20-Treffen zusammen. Die Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte kommen heute zu einem Video-Sondergipfel zur Corona-Krise zusammen. Bei dem virtuellen Treffen der G20 unter Leitung des saudischen Königs Salman soll es um weltweit koordinierte Schritte zur Eindämmung der Pandemie und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen gehen.

WELT

26.03. 07:13

Bundesgesundheitsminister Spahn arbeitet an einer Exit-Strategie für die massiven Einschränkungen des Alltags

Bundesgesundheitsminister Spahn arbeitet an einer Exit-Strategie für die massiven Einschränkungen des Alltags wegen des Coronavirus. Der Wochenzeitung "Die Zeit" hat der CDU-Politiker gesagt, die Frage, wie wir den Krisenmodus wieder verlassen, werde jeden Tag wichtiger. Es gehe darum, öffentliches Leben in Zeiten der Epidemie wieder möglich zu machen. Bis Ostern wolle er darauf eine gute Antwort geben können, so Spahn.
Die Weltgesundheitsorganisation warnt unterdessen davor, die strikten Maßnahmen zu früh wieder aufzuheben. WHO-Chef Ghebreyesus sagte, das Letzte, was Länder nun brauchten sei, dass Schulen und Unternehmen öffnen, nur um dann erneut zur Schließung gezwungen zu werden, wenn das Virus wieder auflebt. Der weitgehende Stillstand biete ein Zeitfenster, um Gesundheitskapazitäten auszubauen.

Deutschland

26.03. 06:45

Immer mehr Anträge auf Corona-Soforthilfen in der Oberpfalz

Bei der Regierung der Oberpfalz in Regensburg häufen sich die Anträge auf Corona-Soforthilfen. Schon 17.000 Unternehmen und Selbständige haben um Hilfe gebeten. Das macht über 127 Millionen Euro, teilte der Regensburger Freie-Wähler-Landtagsabgeordnete Tobias Gotthard jetzt mit. Sein Parteifreund - Wirtschaftsminister Aiwanger - habe versprochen, dass alle Antragsteller spätestens in zehn Tagen das Geld auf dem Konto haben. 

Oberpfalz

26.03. 06:41

 Müllzweckverband Schwandorf mit Tipps zur Corona-Müllentsorgung

In Zeiten von Corona gelten auch für die Müllentsorgung besondere Vorsichtsmaßnahmen. Darauf weist der Müllzweckverband Schwandorf hin, der Müll aus ganz Ostbayern entsorgt. So sollten Haushalte mit einem bestätigten oder einem Corona-Verdachtsfall Taschentücher oder Hygieneartikel in die Restmülltonne geben, verpackt und verknotet in stabilen Müllsäcken. Auch der Joghurtbecher, aus dem jemand mit Corona gegessen hat, muss in den Restmüll. Das schützt laut Zweckverband Schwandorf andere Nutzer der Mülltonne und auch die Leute von der Müllabfuhr. 

Schwandorf

26.03. 06:39

 Kreisklinik Bogen wird zu Corona-Zentrum

Die Kreisklinik Bogen im Landkreis Straubing-Bogen wird zu einem Zentrum für Corona-Patienten. Darauf haben sich die verschiedenen Krankenhaus-Träger in der Region, sowie Stadt und Landkreis jetzt geeinigt. In der Kreisklinik Bogen gibt es 23 Monitorplätze, dort sollen künftig Patienten mit der Lungenkrankheit aufgenommen werden. Das entlastet die Intensivstationen der anderen Krankenhäuser. Aber auch die rüsten sich für Patienten, die beatmet werden müssen, teilten Landrat Laumer und OB Pannermayr mit.

Niederbayern

26.03. 06:37

Neue Abstrichzentren funktionieren gut

In Kelheim und Mainburg sind seit Dienstag zwei sogenannte Abstrichzentren für Corona-Tests in Betrieb. Die erste Bilanz ist erfreulich: Das Angebot wird von Bürgern und möglichen Patienten gut angenommen. Und laut Landratsamt  hat es bisher keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Dafür sorgen auch Sicherheitskräfte vor Ort. Das Landratsamt Kelheim betont aber nochmals, dass niemand eigenmächtig zu diesen Abstrichzentren fahren kann. Nötig sind ein Termin über den Hausarzt und ein Labor-Überweisungsschein.

Kelheim

25.03. 19:41

Trotz Corona bleibt die Einsatzfähigkeit gewährleistet - Regensburger Berufsfeuerwehr gibt einen Einblick in den Corona-Alltag:

 

Die Regensburger Berufsfeuerwehr hat uns eine Nachricht geschrieben und beschrieben, wie ihr Alltag in Zeiten von Corona abläuft...
 

„Ich bin dann mal 24 Stunden weg!“ - Diesen Satz kennen die Partnerinnen und Partner unserer Einsatzkräfte sehr gut.  Aber wer einen geregelten Acht-Stunden-Tag im Job gewöhnt ist, den mag solche eine Aussage erstaunen. Für uns Feuerwehrleute ist es hingegen völlig  selbstverständlich. Solche Arbeitszeiten sowie der „besondere“ Umgang unter den Kolleginnen und Kollegen sind wohl der größte Unterschied zu anderen Berufen. Wenn man 24 Stunden zusammen in einer Wache zusammenlebt, bleibt es zweifelsohne nicht aus, dass sich eine familiäre Atmosphäre bildet und man sich  deutlich nähersteht als „normale“ Arbeitskollegen. Bei Einsätzen muss man sich blind vertrauen können. Wenn die Fahrzeuge nicht mit Blaulicht ausrücken um Einsätze abzuarbeiten, erledigt man notwendige Arbeiten für  den Wachalltag – natürlich zusammen. Es wird gemeinsam Sport gemacht, es wird gekocht und es wird natürlich auch gemeinsam gegessen, geredet und gelacht.  

Um die Ausbreitung des Covid - 19 Virus zu unterbinden, soll man nun unbedingt einen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen  einhalten. Im Alltag ist das eine gewaltige Herausforderung, dennoch ist es überraschend, in wie vielen Situationen sich das  doch umsetzen lässt – zur Sicherheit aller Beteiligten. Diese 1,5 Meter stellen jedoch den Alltag auf einer Feuerwache vor große Herausforderungen. Damit die Berufsfeuerwehr auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche im Einsatz sein kann, müssen eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen werden.

Die erste Hürde ergibt sich bereits beim morgendlichen Wachwechsel. Normalerweise kommt jede Kollegin bzw. jeder Kollege zur Feuerwache an der Greflingerstraße. Ab acht Uhr ​morgens übernimmt die „neue“ Wachmannschaft dann den Dienst. Um eine Durchmischung der verschiedenen Wachabteilungen und damit eine potenzielle Ansteckung zu vermeiden, wurde festgelegt, dass die Kollegen der unterschiedlichen „Partien“ keine Berührungspunkte mehr haben dürfen. Somit will man verhindern, dass eine Ausbreitung des Virus von einer zur anderen Wachabteilung erfolgt. Erreicht werden soll so, dass man im Krankheitsfall „nur“ eine Wachabteilung außer Dienst nehmen muss. In der täglichen Umsetzung bedeutet das: Erst wenn die Kollegen über den Hinterausgang in den Feierabend gegangen sind, bezieht die neue Wachabteilung das Wachgebäude. Der Informationsaustausch zwischen den Wachabteilungen untereinander erfolgt über die Führungsdienste. Natürlich ist aber zu jeder Zeit gewährleistet, dass alle Fahrzeuge dauerhaft einsatzbereit sind.  

Ist der Dienst übernommen erfolgt die Einteilung der Funktionen und die Besprechung der anstehenden Arbeiten des Tages. Alles natürlich in einem Abstand von mindestens 1,5 Metern. Nachdem die Fahrzeuge gecheckt sind, werden die täglichen Arbeiten erl edigt. Auch hierbei wird immer auf die notwendige Hygiene geachtet. Wichtig dabei vor allem: das  richtige Händewaschen! Dass dies bei uns beherzigt wird, zeigen die regelmäßig im ganzen Wachgebäude  entstehenden  Schlangen vor den Handwaschbecken. Um fit für die anstrengenden Einsätze zu bleiben, müssen die Feuerwehrleute jeden Tag Dienstsport machen. Aber auch hier gibt es mittlerweile Einschränkungen aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus. Beispielsweise dürfen sich im „Cardioraum“, also dem Raum in dem sich die Kollegen mit Laufbändern, Spinningrädern und Crosstrainern fit halten, nicht mehr als vier Personen gleichzeitig aufhalten. Nur so kann ein notwendiger Abstand zwischen den Kollegen sichergestellt werden. In jeder Schicht wird Sport nun im wahrsten Sinn des Wortes „schichtweise“ gemacht.  

Auch die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Abteilungen wie der Integrierten Leitstelle, der Abteilung Technik und dem Vorbeugenden Brandschutz müssen sich an die vorgegeben Regeln halten. Zwischen den Disponenten in der Integrierten Leitstelle und den Kollegen der Wachabteilung gibt es keinen physischen Kontakt mehr.  Es wird nur noch per Telefon kommuniziert. Die  Leitstelle ist das Herz der Feuerwehr, somit sind diese Vorsichtsmaßnahmen essentiell für den gesamten Ablauf und das ordnungsgemäße Funktionieren  einer Feuerwehr. Die Abteilung Vorbeugender Brandschutz, welche im Normalbetrieb engen Kontakt zu  Architekten, Planern und Bauarbeitern hat, hat hingegen ihr normales Tagesgeschäft fast komplett eingestellt.

Die meisten Kollegen unterstützen nun die Wachabteilungen beim Einsatzdienst. Termine und Besprechungen, vorwiegend natürlich per Telefon, werden nur noch durchgeführt, sollten Entscheidungen für den unbedingten Ablauf des öffentlichen  Lebens notwendig sein. Aber selbstverständlich gibt es bei der Feuerwehr auch Situationen, bei denen der  notwendige Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, beispielsweise bei Reanimationen oder der Befreiung von Menschen in Notlagen. Natürlich versuchen wir in solchen Fällen die fehlende Distanz durch Schutzausrüstung, Masken, Brillen, usw. zu kompensieren. Aber sobald es wieder möglich ist, Abstand zu halten, machen wir das auch!  

Mit diesem kleinen Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehr Regensburg möchten wir Ihnen  zeigen, dass man auch in einer Feuerwache die zwingend notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Covid-19 treffen kann.  

Daher ist unser Appell:  #Abstand halten

Regensburg Stadt

25.03. 19:22

Schönes Zeichen der Solidarität in der Oberpfalz

Am Dienstag kam eine Geschäftsfrau kam zur Polizeistation Vilseck und übergab an die Beamtinnen und Beamten drei 3 Flaschen Desinfektionslösung, 2 Packungen Mundschutz und 2 Packungen Gummihandschuhe. Sie gab an, diese Artikel aufgrund ihrer derzeitig nicht durchführbaren Tätigkeit nicht zu benötigen und spendete diese daher der Polizei. Sie hatte noch weitere Schutzmasken bei sich, die sie nach eigenen Angaben im Anschluss dem Krankenhaus in Amberg spenden wollte.

 

Oberpfalz

25.03. 19:05

Tschechien lässt Gesundheitsmitarbeiter nach Deutschland pendeln

Tschechien lenkt bei der strittigen Frage der grenznahen Berufspendler teilweise ein. Angehörige des Gesundheits- und Rettungswesens sowie der sozialen Dienste, die in Deutschland oder Österreich arbeiten, aber in Tschechien leben, dürfen die Grenze nun doch weiter täglich überschreiten. Das habe Innenminister Jan Hamacek auf Grundlage entsprechender Wünsche aus den beiden Nachbarstaaten entschieden, teilte seine Sprecherin am Mittwochabend in Prag mit.

Diesen Berufen komme eine Schlüsselaufgabe bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu, hieß es zur Begründung. Für alle anderen tschechischen Berufspendler gilt, dass sie ab Donnerstag in den jeweiligen Nachbarländern für einen längeren - empfohlen wird ein dreiwöchiger - Zeitraum arbeiten müssen. Nach ihrer Rückkehr nach Tschechien kommen sie in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne.

Tschechien hatte Mitte März den Notstand ausgerufen und einen weitgehenden Ein- und Ausreisestopp verhängt. Nach dem Schengener Grenzkodex können Kontrollen an den Binnengrenzen unter außergewöhnlichen Umständen für höchstens 30 Tage eingeführt werden. Dies kann jedoch immer wieder um 30 Tage verlängert werden. In Tschechien gab es bis Mittwochabend 1654 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Es waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums sechs Todesopfer zu beklagen.

WELT

25.03. 18:35

Zweiter Corona-Test bei Merkel negativ

Auch der zweite Test auf das neuartige Coronavirus bei Bundeskanzlerin Merkel ist negativ ausgefallen. Das teilte ein Regierungssprecher mit. Die Kanzlerin befinde sich weiterhin in häuslicher Quarantäne. Anfang der kommenden Woche werde sie sich erneut testen lassen. Merkel hatte sich in Isolation begeben, nachdem einer ihrer Ärzte positiv auf das Virus getestet worden war.

Deutschland

25.03. 18:07

Erste Kommunen setzen Kitagebühren wegen Corona-Schließungen aus

Müssen Eltern Kitagebühren zahlen, obwohl die Kinder wegen der Corona-Krise zu Hause sind ? Diese Frage ist in Sachsen-Anhalt noch nicht einheitlich beantwortet - inzwischen schaffen aber einige Kommunen Tatsachen. Die Landeshauptstadt Magdeburg teilte am Mittwoch mit, die Gebühren zumindest für den April auszusetzen. Das bedeute aber nicht, dass die Beiträge erlassen werden. Die Gebühren für den März sollen außerdem wie gewohnt gezahlt werden. Die Regelung soll so lange gelten, bis sich die Landesregierung auf ein einheitliches Vorgehen geeinigt hat. 

Deutschland

25.03. 17:47

Elf neue Infizierte im Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis elf (Vortag: zwei) neue Infizierte mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 57 Infizierte (Stand 25.03., 17:00 Uhr).

Niederbayern

25.03. 17:45

Uniklinik Freiburg produziert wegen Corona eigene Schutzmasken

Das Universitätsklinikum Freiburg steigt wegen der Corona-Krise in die Produktion von Schutzmasken ein. Dies diene der Sicherheit der in der Klinik Beschäftigten, teilte das Klinikum am Mittwoch mit. Mit dem digitalen Druckverfahren 3D-Druck werde aus sterilem Material eine Halterung hergestellt, an der eine Overhead-Folie zum Einmalgebrauch befestigt sei. Dies schütze in bestimmten Situationen besser vor Infektionen als eine konventionelle Schutzbrille.

Deutschland

25.03. 17:37

TÜV nimmt Prüfservice in Werkstätten wieder auf

Zur Aufrechterhaltung systemrelevanter Funktionen führt TÜV SÜD auch nach den beschlossenen Ausgangsbeschränkungen in Bayern an ausgewählten Prüfstellen Hauptuntersuchungen durch. Der vorübergehend ausgesetzte mobile Service in den Werkstätten wird wieder aufgenommen. An allen Prüfstellen und Prüfstützpunkten gelten die besonderen Maßgaben an Hygiene und Mindestabstände. Die Gesundheit und die Sicherheit seiner Kunden, Mitarbeiter und Partner hat für TÜV SÜD höchste Priorität. „Wir handeln sehr besonnen und richten uns nach den Vorgaben der einzelnen Bundesländer“, sagt Jürgen Wolz, COO der TÜV SÜD Auto Service GmbH. „Nachdem Werkstätten ausdrücklich aufgefordert sind, den Betrieb aufrecht zu erhalten und die öffentlich-rechtliche Tätigkeit der Überwachungsorganisation als triftiger Grund zur Daseinsfürsorge und Aufrechterhaltung der Mobilität weiterhin betrieben werden soll, haben wir entschieden, unseren mobilen Service wieder zu starten“, so Wolz weiter.

Bayern

25.03. 17:36

Bayerns Unis planen mit Sommersemester-Start am 20. April

Trotz der nicht ansatzweise kalkulierbaren Entwicklung in der Corona-Krise planen Bayerns Universitäten und Hochschulen mit einem Vorlesungsbeginn am 20. April. «Ein Ausfall des gesamten Sommersemesters ist für uns keine Option», sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München. Das Coronavirus stelle jeden vor bislang unbekannte, große Herausforderungen. «Dennoch müssen wir in dieser Extremsituation einen möglichst kühlen Kopf bewahren und klug und verantwortungsvoll handeln. Unter den Hochschulen herrscht Konsens, dass das Sommersemester 2020 stattfinden soll.»

Der Freistaat und seine Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen setzen daher alles daran, den Vorlesungsbetrieb im Sommersemester 2020 am 20. April 2020 starten zu können - wenn auch voraussichtlich unter veränderten Rahmenbedingungen. So würden die Online-Angebote täglich erweitert und alternative Lehrkonzepte entwickelt. 

«Wir werden unsere Hochschulen nach Kräften dabei unterstützen, ihren Studentinnen und Studenten unter diesen außergewöhnlichen Umständen ein adäquates Studienangebot machen zu können. Oberste Priorität hat dabei selbstverständlich die Gesundheit», betonte Sibler.

Bayern

25.03. 17:31

Schüler bitte weiter-lernen: Abitur 2020 trotz Corona 

Die Schulabschlussprüfungen sollen trotz Corona-Krise stattfinden - jedenfalls nach jetzigem Stand. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder in einer Schaltkonferenz geeinigt. In einem Beschluss heißt es demnach, die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Zum heutigen Zeitpunkt sei eine Absage von Prüfungen nicht notwendig. Schleswig-Holstein rückte von seinen Plänen ab, die
Prüfungen in diesem Schuljahr ausfallen zu lassen. Die Bundesländer wollen sich aber über das weitere Vorgehen eng mit der Ministerkonferenz abstimmen.

Deutschland

25.03. 17:26

Und noch mal Twitter:

James Blunt nimmt die Heim-Konzerte seiner Sänger-Kollegen mit Humor und sagt. "Ich tu Euch einen Gefallen. Und gebe kein Konzert..." ;)

WELT

25.03. 17:19

Lufthansa-Maschine mit Spezialfracht

Die Lufthansa hat eine ihrer Passagiermaschinen zum Frachter umgebaut. Ladung - 30 Tonnen Schutzausrüstung aus Shanghai.

On the way home, it is fully loaded with around 30 tons of special cargo: protective equipment and medical supply. To fit in as much as possible, freight was securely stowed on the seats and in the overhead bins - in addition to the belly. (2/2) #WeAreInThisTogether pic.twitter.com/2XnG9yzXS1

— Lufthansa News (@lufthansaNews) March 25, 2020

WELT

25.03. 16:53

Bahn reduziert Angebot massiv

Die Corona-Krise betrifft auch die Deutsche Bahn: Wegen des eingeschränkten Reiseverkehrs hat der Konzern das sonst übliche Angebot auf derzeit rund 75 bis 80 Prozent reduziert. Ein Sprecher wies damit die Kritik des Vorsitzenden der Lokführergewerkschaft GDL, Weselsky, zurück. Der hatte zuvor gefordert, die Kapazitäten auf 50 Prozent herunterzufahren, um Personalreserven zu bilden.

Deutschland

25.03. 16:50

Uniklinik Regensburg informiert via Corona-Virus-Hotline 

Das Universitätsklinikum Regensburg bietet eine Telefon-Hotline an, unter der sich Bürgerinnen und Bürger rund um das Corona-Virus informieren können. Nachdem die Anzahl an Covid-19-Erkrankten noch immer zunimmt, sind viele Menschen weiter verunsichert. Abhilfe schafft hier die Corona-Virus-Hotline des UKR, die von Montag bis Sonntag von 09:00 bis 17:00 Uhr unter der Rufnummer 0941 944-5000 erreichbar ist. Hier beantwortet das UKR Fragen zu typischen Symptomen, berät über die Notwendigkeit eines Tests oder klärt fundamentale Aspekte zu Covid-19. Außerdem kann direkt über diese Hotline ein Termin vereinbart werden, falls ein Test notwendig ist. So können lange Wartezeiten an der Teststelle des UKR vermieden werden.  
 

Regensburg Stadt

25.03. 16:38

Nachfrage nach "weißem Gold" (= Toilettenpapier) um mehr als das Dreifache gestiegen

Die Corona-Krise hat die Einkaufsgewohnheiten der Deutschen und die Prioritäten bei der Wahl der Produkte verändert. Die Zustände in den Supermärkten hat wohl jeder wahrgenommen und die Hamsterkäufe bemerkt. Jetzt gibt es Zahlen dazu. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, ist die Nachfrage bei Desinfektionsmitteln, Toilettenpapier und Seife regelrecht explodiert. 
Verglichen mit dem Schnitt der letzten Monate stieg die Nachfrage bei Seife um mehr als Vierfache, beim Toilettenpapier bzw. beim "weißen Gold", wie es scherzhaft schon genannt wird, um mehr als das Dreifache. Auch Mehl, Nudeln, Reis und passierte Tomaten wurden merklich häufiger gekauft. Spitzenreiter war kurzfristig Desinfektionsmittel.

Deutschland

25.03. 16:34

Mehr Corona-Virus-Tote in Spanien als in China

In Spanien sind inzwischen mehr Menschen an dem Corona Virus gestorben als in China. Wie die spanischen Gesundheitsbehörden mitgeteilt haben, ist die Zahl der Toten auf über 3.400 gestiegen. Damit ist Spanien nach Italien das zweite Land, das China in der Zahl der Opfer überholt hat.

WELT

25.03. 16:17

Weitere Coronavirus-Infektionen im Kreis Neumarkt

Im Landkreis Neumarkt wurden heute drei weitere Personen mit einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt.

Neumarkt

25.03. 16:17

Erstmals stationär aufgenommene Corona-Patienten im Landkreis Cham

Zum Stand 25.03.2020, 15.00 Uhr, waren im Landkreis Cham 95 Menschen positiv auf den Corona-Virus getestet. Drei Personen wurden wegen einer Corona-Erkrankung stationär im Krankenhaus Roding aufgenommen. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 51 und 55 Jahren sowie um eine 70-jährige Frau. Eine Person wird intensivmedizinisch betreut.

Cham

25.03. 16:16

Kultusminister entscheiden über Abitur

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo begrüßt die Entscheidung der Kultusministerkonferenz trotz der aktuellen Schulschließungen die Abiturprüfungen durchzuführen. Piazolo hatte im Vorfeld entschieden für ein geordnetes Verfahren aller Bundesländer beim Abitur plädiert. „Ich bin sehr froh, dass alle 16 Kultusminister sich heute auf das gemeinsame Ziel verständigt haben, dass die Abiturprüfungen in diesem Schuljahr stattfinden. Wir wollen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Abschlüsse unter fairen Bedingungen erwerben können. In Bayern haben wir entschieden, den Start der Abiturprüfungen auf den 20. Mai zu verlegen, damit die Schülerinnen und Schüler genügend Vorbereitungszeit haben.

Bayern

25.03. 16:03

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach                   Stand: 25.03.2020

Anzahl bestätigter Fälle:  44 (Landkreis Amberg-Sulzbach)

Anzahl Kontaktpersonen in Quarantäne:   52 (Landkreis Amberg-Sulzbach) 

 

Oberpfalz

25.03. 16:01

Landkreis Schwandorf errichtet lokales Testzentrum

Das Konzept des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sieht die Etablierung von lokalen Testzentren Coronavirus/Covid-19 in den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten vor. Für den Landkreis Schwandorf wird das Testzentrum in den Räumlichkeiten des Sepp-Simon-Stadions neben der Oberpfalzhalle in Schwandorf entstehen. Als Betreiber stehen die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk „Gewehr bei Fuß“. Für die Teststelle ist ein fünfstufiger Ablauf geplant: Eingang mit Wartebereich, Sichtung, Registrierung, Beprobung und Ausgangsbereich.

Seit der gestrigen Pressemitteilung sind elf neue Corona-Fälle im Kreis gemeldet worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen erhöht sich damit auf 68.

Schwandorf

25.03. 15:53

Mehr Verstöße gegen "Corona-Beschränkungen" in der Oberpfalz

Die Polizei Oberpfalz stellt immer mehr Verstöße gegen die Corona-Ausgangs-beschränkungen fest. Von gestern auf heute früh mussten die Beamten 163 Anzeigen schreiben, das war deutlich mehr als in den Tagen zuvor, teilte heute das Polizeipräsidium Regensburg mit. Die meisten angezeigten Personen haben sich verbotenerweise in Gruppen aufgehalten oder sie waren grundlos in der Öffentlichkeit unterwegs. Die Polizei will ihre Kontrollen noch verstärken. 

Oberpfalz

25.03. 15:52

Regensburger Korruptionsprozess verschoben

Der zweite Regensburger Korruptionsprozess ist heute kurz nach Beginn vertagt worden. Wegen Corona-Infektionsgefahr hat der Vorsitzende Richter die Verhandlung auf den 21. April verschoben. Zuvor war ein Gutachten zum Marktwert eines Grundstücke verlesen worden. Im Gerichtssaal hielten Richter, Schöffen, Angeklagte, Anwälte und Staatsanwälte große Abstände zueinander ein. Im Publikum saß lediglich eine einzige Zuhörerin. 

 

Regensburg Stadt

25.03. 15:38

Mehrheit der Deutschen bezweifelt, dass sich Coronavirus-Ausbreitung stoppen lässt

Mehr als jeder zweite Deutsche (55%) glaubt inzwischen nicht mehr daran, dass sich die Ausbreitung von SARS-Cov-2 durch Reisebeschränkungen und angeordnete Selbstisolierungen verhindern lässt. 

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Ipsos-Umfrage, die vom 19. bis 21. März 2020 in 14 betroffenen Ländern durchgeführt wurde. 

Auch in Japan (62%), Indien (61%), Mexiko (59%), Brasilien (56%), Vietnam (55%) und Australien (52%) überwiegt der Anteil derjenigen, die daran zweifeln, dass politische Maßnahmen die Corona-Pandemie eindämmen werden. In China (61%), Kanada (59%), Italien (57%) und Frankreich (56%) ist eine Mehrheit der Bürger dagegen nach wie vor zuversichtlich, dass sich die rasante Verbreitung des Virus durch Reiseverbote und Social Distancing bremsen lässt. 

 

Die Bundesregierung in Deutschland sieht vorerst keinen Anlass, die umfassenden Corona-Krisenmaßnahmen zu lockern. Aus dem Gesundheitsministerium hieß es, die Epidemie sei immer noch am Anfang. Auch wenn sich ein leichtes Abflachen der Kurve andeute, gebe es weiterhin eine hohe Zahl an Neuinfektionen und keinen Grund zur Entwarnung.

WELT

25.03. 15:33

Wirken Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona-Virus? Noch keine Einschätzung möglich! 

Das Robert-Koch-Institut kann nach eigenen Angaben noch nicht einschätzen, ob die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wirken. RKI-Chef Wieler sagte, im Moment sei es noch zu früh für eine Einschätzung. Denn: "Wir stehen erst am Anfang dieser Epidemie, die Zahl der Coronafälle nimmt zu!", so Wieler heute. Zuletzt seien in Deutschland über 31.500 infizierte Menschen gemeldet gewesen - 149 Patienten seien gestorben. Gleichzeitig steige aber auch die Zahl der Genesenen, so Wieler weiter. Mindestens 5.600 Menschen seien nach einer Corona-Infektion jetzt mittlerweile wieder gesund.

Deutschland

25.03. 15:12

Brief-Stichwahl in Bayern wegen Corona - Samstagabend-Briefkasten-Leerung

Wer die Briefwahlunterlagen für die Kommunal-Stichwahlen am Sonntag erst gegen Ende der Woche bekommt, muss sich keine Sorgen machen, dass die Stimme nicht gezählt wird. Denn: Die Wahlberechtigten in Bayern können ihre Wahlbriefe noch bis Samstag um 18.00 Uhr in jeden beliebigen Briefkasten im Freistaat einwerfen. Sämtliche 19.559 Briefkästen werden am Samstagabend noch einmal geleert und die Briefe dann bis Sonntagabend den jeweiligen Wahlämtern zugestellt - das kündigte Innenminister Joachim Herrmann an.
Diese Sonderleerungen habe die Post zugesagt, berichtete Herrmann. Er dankte der Post ausdrücklich für dieses Angebot. «Es ist ein ganz wichtiger Beitrag der Deutschen Post, damit diese außergewöhnliche Briefwahl-Stichwahl auch funktioniert.»
Es könne damit jeder wählen, egal wo er sich befinde und «egal ob er jetzt heute oder morgen oder übermorgen den Brief von der Kommune bekommen hat», sagte Herrmann.

In den meisten Städten und Gemeinden wurden die Briefwahlunterlagen bereits bis Dienstag verschickt. In 50 Städten und Gemeinden sollten sie noch am Mittwoch versendet werden, sagte der Innenminister. «Damit gehen die Briefwahlunterlagen allen Wählerinnen und Wählern rechtzeitig zu.» Wer am Donnerstag noch keine Unterlagen erhalten habe, solle sich umgehend mit dem zuständigen Wahlamt in Verbindung setzen.

Die Stichwahlen werden wegen der Corona-Krise nur per Briefwahl durchgeführt. Der Landtag beschloss dazu am Mittwoch eine spezielle gesetzliche Regelung, um die reine Wahl per Brief absolut rechtssicher zu machen. Dies wird nun mit einer Ergänzung im entsprechenden Gesetz explizit klargestellt, damit die Wahl deshalb nicht anfechtbar ist.
 

Bayern

25.03. 14:55

Müllzweckverband Schwandorf zu "Corona-Müll"

Da die Zahl der Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten stetig zunimmt, gibt der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) für sein gesamtes Verbandsgebiet folgende Hinweise zur Abfallentsorgung der betroffenen Haushalte. Alle Abfälle, die zu Hause von Verdachtsfällen oder leicht erkrankten Patienten erzeugt wurden und mit unter anderem Sekreten kontaminiert sein können, wie Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel etc., sind als Restmüll zu entsorgen. Darunter fallen beispielsweise auch sonst verwertbare Abfälle, wie Joghurtbecher, aus denen gegessen wurde. Grundsätzlich gilt für Haushalte mit ambulant betreuten COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten COVID-19-Patienten daher: Im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen. Die Abfälle dürfen aber nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden, sondern müssen zuvor in stabile Müllsäcke verpackt und durch Verknoten oder Zubinden sicher verschlossen werden. Damit soll eine Gefährdung weiterer Nutzer der Restmülltonne und des Personals der Müllabfuhr sowie der Entsorgungsanlagen ausgeschlossen werden.

Schwandorf

25.03. 14:51

„Soforthilfe Corona“ wird in der Oberpfalz bestens angenommen

Bei der Regierung der Oberpfalz sind bereits 17.000 Anträge auf die „Soforthilfe Corona“ eingegangen. Das teilt der Regensburger Landtagsabgeordnete und Finanzpolitiker Tobias Gotthardt (FREIE WÄHLER) mit. Gotthardt betonte, dass ihm Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger am Mittwoch bei einem Gespräch versichert habe, dass die Soforthilfezahlung bereits auf Hochtouren laufe. Das Ziel sei, dass alles, was aktuell beantragt sei, innerhalb der nächsten acht bis zehn Tagen ausbezahlt werde. „Wir halten so die Schäden für Bayerns Mittelstand möglichst gering“, betont Gotthardt, der Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzen des Bayerischen Landtags ist. Der Zuwendungsbedarf der eingegangenen Anträge liegt allein in der Oberpfalz bei mehr als 127 Millionen Euro. Knapp vier Millionen Euro wurden bereits zur Auszahlung allein in der Oberpfalz angewiesen. Insgesamt wurden bereits 56,5 Millionen Euro in ganz Bayern zur Auszahlung angewiesen

Oberpfalz

25.03. 14:48

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 62 positive Fälle (Stand: 25.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Als einer der ersten Landkreise in ganz Bayern hat der Landkreis Kelheim seit gestern die Abstrichstationen an der Goldberg-Klinik GmbH in Kelheim und der Ilmtal-Klinik GmbH in Mainburg in Betrieb genommen. Diese wurden von den ersten Patienten sehr gut angenommen. Nur wer von seinem Hausarzt einen Termin und einen sogenannten Labor-Überweisungsschein erhalten hat, kann sich auf das Corona-Virus testen lassen. Der Patient führt anschließend die Probeentnahme selbst durch. Laut Polizei, Sicherheitsdienst und Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott lief der Betrieb sehr strukturiert und ohne weitere Vorkommnisse ab. Viele der Mitarbeiter an den Teststationen sind Medizin-Studenten, die freiwillig mitarbeiten.

Kelheim

25.03. 14:37

RKI noch unsicher über Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen

Das Robert-Koch-Institut kann nach eigenen Angaben noch nicht einschätzen, ob die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus wirken. RKI-Chef Wieler
sagte, im Moment sei es noch zu früh für eine Einschätzung. Laut Johns-Hopkins-Universität gibt es in Deutschland mittlerweile gut 34.000 Infektionsfälle und mehr als 172 Tote.

Deutschland

25.03. 14:24

Stadt Cham bietet ab sofort Einkaufsdienst

Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Krise für ältere und hilfsbedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger hat die Stadt Cham beschlossen, ab sofort bis auf weiteres einen Einkaufsdienst einzurichten.

Berechtigt zur Teilnahme sind Personen mit Hauptwohnsitz in Cham (die Lieferadresse muss Cham sein) ab 70 Jahren, bei Personen mit erheblich geschwächten Immunsystem auch unter 70 Jahren, die keine sonstigen Möglichkeiten (z. B. durch Angehörige) haben, ihre Einkäufe zu erledigen.

Ausgeliefert werden können Lebensmittel (keine Getränkekästen) und Drogerieartikel sowie Apothekenware. Die Abwicklung erfolgt berührungslos: Einfach unter der Telefonnummer der Tourist-Info (09971/8579-410) einen Einkaufstermin vereinbaren, eine Einkaufsliste zusammen mit ausreichend Bargeld in einen Briefumschlag stecken und vor die Wohnungs- bzw. Haustür legen, sobald das erste Mal an der Wohnungs- bzw. Haustür geläutet wurde. Die Waren werden zusammen mit dem Wechselgeld danach wieder an der Wohnungs- bzw. Haustür abgestellt.

Die Tourist-Info ist bis auf weiteres von Montag bis Donnerstag telefonisch erreichbar zwischen 8 und 12 Uhr und zwischen 13 und 16 Uhr, am Freitag nur von 8 bis 12 Uhr. Vereinbarte Einkäufe werden in dieser Zeit abgewickelt.

(Pressemitteilung der Stadt Cham)

Cham

25.03. 13:59

Bergwanderer kassieren Anzeigen

Im Allgäu haben Bergwanderer aufgrund von Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen Anzeigen erhalten. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte, hatten sich die Ausflügler am Riedberger Horn «dicht an dicht» am Gipfelkreuz aufgehalten und somit gegen die wegen der Coronavirus-Krise festgelegte Abstandsregel von eineinhalb Metern verstoßen. Die Beamten aus Oberstdorf hatten beobachtet, dass «unzählige Wanderer und Skitourengeher» teils aus anderen Landkreisen angereist und unterwegs waren. Der Sprecher des Polizeipräsidiums erläuterte, es sei zwar nicht wünschenswert, wenn die Wanderer über weite Strecken anreisen, verboten sei dies jedoch nicht. Bürgermeister aus dem Tegernseer Tal hatten wegen der vielen Ausflügler bereits verlangt, dass sich die Bürger in Bayern nur noch in ihren Landkreisen aufhalten dürfen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wies eine solche Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen am Dienstag aber zurück. «Das wäre jetzt das falsche Signal», sagte er.

Bayern

25.03. 13:58

Krankenhäuser in Baden-Württemberg erhöhen Zahl der Intensivplätze

Kliniken in Baden-Württemberg bereiten sich auf eine steigende Zahl von Patienten auf Intensivstationen vor. An der Uniklinik Freiburg werden derzeit 45 Corona-Patienten behandelt, darunter 14 auf der Intensivstation. Das Klinikum bereitet sich laut einem Sprecher darauf vor, bis zu 150 beatmungsbedürftige Corona-Patienten gleichzeitig zu behandeln. In Tübingen stehen bis zu 110 Beatmungsplätze zur Verfügung. Aktuell liegen dort 17 an Covid-19 erkrankte Menschen auf der Intensivstation. Das Klinikum Stuttgart hat mehr als 80 Intensivbetten, an denen Patienten beatmet werden können. Das könne, so ein Sprecher zuletzt, auf 150 Intensivbetten aufgestockt werden. Nach Angaben des Sozialministeriums verfügt Baden-Württemberg über 54 526 Krankenhausbetten, darunter 3246 Intensivbetten, von denen bei 2808 eine Beatmungsmöglichkeit besteht.

Deutschland

25.03. 12:59

Vier Länder fordern wegen Corona neue Düngeverordnung erst ab 2021

 

 

 

 
Mehrere Bundesländer fordern eine spätere Umsetzung der neuen Düngeverordnung in Deutschland. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) will am Freitag im Bundesrat einen entsprechenden Antrag stellen. «Die Landwirte sollten die Vorgaben der neuen Düngeverordnung erst ab 2021 anwenden müssen. Damit bekämen sie in diesen Krisenzeiten ausreichend Zeit für die notwendigen betrieblichen Anpassungen», sagte die CSU-Politikerin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. 

Deutschland

25.03. 12:40

Einreiseverbot für Erntehelfer

Das Bundesinnenministerium hat ein Einreiseverbot für Erntehelfer und andere Saison-Arbeitskräfte angeordnet. Dadurch soll die Ausbreitung des Coronavirus abgebremst werden. Die Regelung gilt ab heute um 17 Uhr. Vielen Landwirten fehlen wegen der Corona-Krise ohnehin schon Arbeitskräfte für Ernte und Aussaat. Beim Jobvermittlungs-Portal für Erntehelfer haben sich derweil in den ersten beiden Tagen schon 16.000 Menschen gemeldet, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner der ARD.

Deutschland

25.03. 12:36

Landtags-Grüne: Bayerisches Infektionsschutzgesetz Voraussetzung für wirksame Bekämpfung der Corona-Krise

 

 

 

 
Die Landtags-Grünen sehen mit der Verabschiedung des Bayerischen Infektionsschutzgesetzes eine Voraussetzung für eine wirksame Bekämpfung der Corona-Krise im Freistaat geschaffen. „Die Staatsregierung hat damit alle notwendigen Instrumente für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger an der Hand“, unterstreicht Fraktionschefin Katharina Schulze. „Gleichzeitig bleiben die Mitglieder des Bayerischen Landtags oberste Kontrollinstanz und das mit Eingriffen in unsere Persönlichkeitsrechte verbundene Gesetz erhält ein festes Verfallsdatum zum Jahresende. Der Spagat zwischen politischen Notwendigkeiten und grundlegenden Freiheitsrechten ist auch dank frühzeitiger Intervention von uns Grünen weitgehend gelungen.“

Bayern

25.03. 12:10

Neues bayerisches Infektionsgesetz verabschiedet

Der Landtag hat ein neues bayerisches Infektionsschutzgesetz verabschiedet. Alle Fraktionen haben zugestimmt. Damit erhält die Staatsregierung deutlich mehr Befugnisse im Kampf gegen die Corona-Krise. Sie dürfte jetzt einen "Gesundheitsnotstand" ausrufen. Das wiederum ermöglicht, etwa medizinisches Material zu beschlagnahmen.

Überregional

25.03. 11:46

Prinz Charles hat Corona

Offenbar hat es jetzt auch Prinz Charles erwischt. Er hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Das meldet das britische Königshaus.

WELT

25.03. 11:27

Hinweise des Gesundheitsamtes im Landkreis Straubing-Bogen

Stark belastet ist derzeit das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis. Immer wieder kommt es dabei zu sich wiederholenden Anfragen, für die das Gesundheitsamt aber nicht zuständig ist. Dr. Beate Biermaier, Leiterin des Gesundheitsamtes, weist deshalb auf einige wichtige Punkte hin:

- Über Ergebnisse von Abstrichen, die von KVB oder Hausärzten durchgeführt wurden, werden die Testpersonen auch von dort unterrichtet und nicht vom Gesundheitsamt.  

- Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen stellt immer der Hausarzt aus, nicht das Gesundheitsamt.

- Auch für Ersatzleistungen bei Schließungen von Unternehmen und ähnlichen Fragen ist nicht das Gesundheitsamt zuständig.  

- Bei größeren Firmen und Betrieben mit Betriebsarzt ist dieser der erste Ansprechpartner für individuelle Lösungen.

Niederbayern

25.03. 11:10

Robert Koch Institut zur Corona-Lage in Deutschland

Wir stehen erst am Anfang dieser Epidemie, die Zahl der Coronafälle nimmt zu - das hat der Chef des Robert-Koch-Instituts Wieler heute erklärt. Zuletzt seien in Deutschland 31554 infizierte Menschen gemeldet gewesen. Auf Hunderttausend Einwohner kommen in Bayern 50 Corona-Infizierte - zum Vergleich: in Mecklenburg-Vorpommern sind es 14. Gleichzeitig steigt aber auch die Zahl der Genesenen: Mindestens 5600 Menschen seien wieder gesund, so Wieler.

Deutschland

25.03. 10:39

Das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Regensburg informiert: Tipps übers Gartentelefon

Viele Landkreisbürgerinnen und -bürger müssen aufgrund der Corona-Krise zu Hause bleiben. Vielleicht Gelegenheit, um mit den Frühjahrsarbeiten im Garten oder auf der Terrasse zu beginnen. Das Grüne Team im Landratsamt Regensburg bietet dafür ab sofort ein Gartentelefon an. Dort geben die Kreisfachberater nützliche Tipps und Tricks für das Gärtnern daheim. Die Kreisfachberatung ist erreichbar unter 0941 4009 -361 oder -362 oder -619. Die Telefone sind von Montag bis Donnerstag durchgehend von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt.

Regensburg Land

25.03. 10:17

Stadt Burglengenfeld richtet Abholservice für Wahlbriefe ein  

Aufgrund der aktuellen Umstände und der anstehenden Stichwahl hat die Stadt Burglengenfeld kurzfristig auch einen Abholservice für Wahlbriefe etabliert. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten inzwischen ihre Unterlagen zur Stichwahl erhalten haben. Die Rückgabe ans Wahlamt ist möglich auf den Postweg (Einwurf bis Donnerstagabend, 26.03.) oder direkter Einwurf in den Briefkasten des Rathauses (möglich bis Sonntagabend, 17.59 Uhr).  

Sollte jemand bettlägerig sein, nicht aus dem Haus gehen können oder wegen der aktuellen Umstände nicht wollen, so kann ein städtisches „Abholteam“ den Wahlumschlag abholen und ihn in die Wahlurne verbringen. Die Abholteams bestehen aus mindestens zwei städtischen Mitarbeitern, die sich selbstverständlich ausweisen können. Das Angebot kann von jedem wahrgenommen werden, ist aber grundsätzlich für die vorgenannten Personen gedacht. Die Möglichkeit des Abhol-Service wurde im Einvernehmen mit dem Landratsamt und der Regierung so festgelegt.

Wer von dem Angebot Gebrauch machen möchte, soll sich unmittelbar zwischen 08 bis 12 Uhr oder 14 bis 16 Uhr im Rathaus unter Tel. (09471) 70 18 23 melden; abgeholt wird bis spätestens Freitag, 27. März um 16.30 Uhr.

Für den Fall dass Wahlunterlagen nicht in dem genannten Zeitraum abgeholt werden konnten, muss die Zustellung an die Stadt selbst organisiert werden (das ist bis Sonntag um 17:59 Uhr möglich). Sollten der/die Wahlberechtigte vom Abholteam nicht angetroffen werden, erhalten Bürgerinnen und Bürger eine schriftliche Benachrichtigung in Ihrem Briefkasten.

Schwandorf

25.03. 09:48

Zwiefachentag in Berching im Landkreis Neumarkt auf 2021 verschoben

Corona macht auch vor dem Immateriellen Kulturerbe nicht halt. Aufgrund der aktuellen Situation muss der Zwiefachentag „Dou setz ma uns nieder...“ – Die Oberpfalz und ihre Zwiefachen, der am 18. April in Berching Station machen sollte, leider verschoben werden. Neuer Termin für „Dou setz ma uns nieder...“ – Die Oberpfalz und ihre Zwiefachen ist der 24. April 2021.

Neumarkt

25.03. 09:43

Kreisverband Regensburg für Gartenkultur und Landespflege: Absage aller Veranstaltungen bis Ende April

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen durch die Corona Pandemie sind folgende Veranstaltungen und Seminare des OGV Kreisverbandes bis Ende April abgesagt:

27. und 28. März, Gartenpfleger Aufbaukurs im Walderlebniszentrum in Sinzing

28. März, Rosenschnittkurs beim OGV Pettendorf;

4. April, Rosenschnittkurs beim OGV Tegernheim;

16. April, GartenSCHULE im Kreislehrgarten;

25. April, Samen- und Pflanzentauschbörse Bach.

Regensburg Land

25.03. 09:28

Entspannte Lage auf deutschen Intensivstationen 

Die Lage auf den deutschen Intensivstationen ist insgesamt noch entspannt. "Im Moment geht es noch.", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin glaubt, die große Welle von Schwerkranken werde aber noch kommen, "schätzungsweise in acht bis zehn Tagen".

Überregional

25.03. 09:26

USA einigt sich auf größtes Konjunkturpaket der jüngeren Geschichte 

In den USA haben sich Demokraten und Republikaner auf das größte Konjunkturpaket der jüngeren Geschichte geeinigt. Senatoren der beiden großen Parteien hatten bis zuletzt letzte Einzelheiten verhandelt, hieß es. US-Präsident Trump hatte zuvor erklärt, dass das von Kongress und Regierung
vorbereitete Coronavirus-Konjunkturpaket ein Volumen von rund 2 Billionen Dollar hat.

WELT

25.03. 09:05

Schwandorfer Stadtball 2020 entfällt

Die Stadt Schwandorf teilt mit, dass aufgrund der aktuellen Lage der geplante Stadtball am 25. April 2020 leider entfallen muss. Da in diesem Jahr kein geeigneter Ersatztermin gefunden werden konnte, werden die verkauften Eintrittskarten ausnahmslos zurückgenommen und der Ticketpreis in vollem Umfang erstattet. Alle Gäste, die Eintrittskarten über die Online-Plattform okticket.de gekauft haben, werden per E-Mail über die Absage der Veranstaltung und die Kartenrücknahme informiert. Die im Tourismusbüro gekauften Karten können zurückgegeben werden, sobald das Tourismusbüro wieder für den Publikumsverkehr freigegeben wird. Bei Fragen steht das Tourismusbüro Schwandorf unter Tel. 09431/45550 oder tourismus@schwandorf.de zur Verfügung. 

Schwandorf

25.03. 08:19

Italien hat Strafen für Verstöße gegen Corona-Maßnahmen erhöht

In Italien hat die Staatsregierung die Strafen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie drastisch erhöht. Wer sich vorsätzlich nicht an Quarantäneauflagen halte und die Wohnung verlasse, könne mit Gefängnis von einem bis zu fünf Jahren bestraft werden. Das gab die Regierung in Rom am Abend bekannt. Die Zahl der Corona-Todesfälle in Italien
stieg gestern wieder an.

WELT

25.03. 07:45

Keine Bierkönigin dieses Jahr für Bayern 

Bayern bekommt in diesem Jahr keine neue Bierkönigin. Der bayerische Brauerbund hat die Wahl wegen der Corona-Krise abgesagt. Es wird weder die Gala-Veranstaltung mit Publikumsabstimmung, noch online- oder Juryentscheidungen geben. Die amtierende Königin Vroni Ettstaller wird bis zur Wahl ihrer Nachfolgerin im Mai kommenden Jahres Königin bleiben. Dann werden die sieben Finalistinnen antreten, die eigentlich schon für dieses Jahr ausgewählt worden waren.

Bayern

25.03. 07:23

Neues Infektionsschutzgesetz für Bayern

Der bayerische Landtag will heute ein neues Infektionsschutzgesetz verabschieden. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Staatsregierung damit etwa einen "Gesundheitsnotstand" ausrufen und medizinisches Material beschlagnahmen kann. Besonders bei dem heute geplanten Vorgehen: Alle Fraktionen werden den Gesetzentwurf mittragen. Dafür behält der Landtag aber auch das letzte Wort: Im Zweifelsfall kann das Parlament verlangen, dass ein ausgerufener Notstand aufgehoben wird.

Bayern

25.03. 07:21

USA droht neues Epizentrum der Corona Pandemie zu werden


Die USA drohen zum neuen Epizentrum der Corona-Pandemie zu werden. Bislang haben sich mehr als 52 Tausend Menschen mit dem Virus infiziert, über 670 Patienten starben. Und die Fallzahlen steigen weiter. US-Präsident Trump sagte aber, man fange an, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Womöglich bezog er sich auf die Wall Street. Pläne für ein riesiges Hilfspaket für die Wirtschaft bescherten dem Leitindex Dow Jones den größten Tagesgewinn seit fast 90 Jahren.

Überregional

25.03. 07:19

Bundestag kommt heute wegen Hilfspaket zusammen 

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen kommt heute der Bundestag zusammen. Die Abgeordneten wollen das historische Hilfspaket für Unternehmen und Bürger in der Corona-Krise beschließen. Arbeitgeber können zugleich ihre Beiträge für die Sozial, Kranken- und Pflegeversicherung später zahlen. Bis einschließlich Mai können die Abgaben gestundet werden. Zinsen werden dafür nicht fällig.

Überregional

25.03. 07:17

Immer noch tausdende Deutsche sitzen im Ausland fest

Noch immer sitzen rund 70 Tausend deutsche Urlauber im Ausland fest. Viele werden wohl noch Wochen auf ihre Heimreise warten müssen. Das hat das Auswärtige Amt mitgeteilt. Zahlreiche Länder haben wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Bisher konnte das Auswärtige Amt 130 Tausend Bürger mit Charter-Maschinen nach Deutschland ausfliegen.

Überregional

25.03. 07:16

Bundesländer wollen einheitliches Vorgehen beim Abitur in Corona-Zeiten

Die Rufe nach einem einheitlichen Vorgehen beim Abitur werden lauter. Nordrhein-Westfalen hat angekündigt, bis Freitag möglichst viele Bundesländer für eine Lösung ins Boot holen zu wollen. Schleswig-Holstein will die Prüfungen absagen, Hamburg zumindest darüber nachdenken. Bayern hält an der Verschiebung der Prüfungen fest.

Deutschland

25.03. 07:02

ADAC meldet positive Corona-Auswirkungen

Die Corona-Pandemie hat auch gute Seiten: Es gibt in Bayern viel weniger Autobahnstaus als sonst. Ihre Zahl ist um die Hälfte gesunken, sagt der ADAC. Allerdings gibt es Ausnahmen und die betreffen konkret Niederbayern und die Oberpfalz. Die Grenzkontrollen auf der A3 bei Passau und die Grenzschließung auf der A6 bei Waidhaus verursachen Megastaus. Im übrigen Freistaat sorgt die geringere Verkehrsdichte aber dafür, das Bauarbeiten an Brücken oder die Erneuerung von Leitplanken störungsfreier als sonst über die Bühne gehen.

Bayern

25.03. 07:00

Sparkasse Regensburg schließt Filialen wegen Corona

Die Sparkasse Regensburg reagiert auf die Corona-Pandemie und schränkt ihr Angebot deutlich ein. Fast 20 Filialen in Stadt und Landkreis sperren zu. Die Geldautomaten dort bleiben aber in Betrieb, wer zu seinem Schließfach will, muss sich vorher anmelden. Die Sparkasse begründet den Schritt mit dem Schutz der Mitarbeiter. Gewerbekunden können sich jederzeit telefonisch bei der Bank melden, zum Beispiel, wenn es um Liquiditätshilfen oder staatliche Förderprogramme geht. 

Folgende Filialen der Sparkasse Regensburg haben weiter offen:

Alex-Center, CityCenter am Neupfarrplatz, Donau-Einkaufszentrum, Hemau, Hornstraße, Köfering, Lappersdorf, Lilienthalstraße, Neutraubling, Nittendorf, Regenstauf, Rennplatz, Schierling und Wörth.

Folgende Filialen der Sparkasse Regensburg haben ab sofort geschlossen:

Adolf-Schmetzer Straße, Arnulfsplatz, Beratzhausen, Burgweinting, Donaustauf, Kallmünz, Königswiesen-Nord, Königswiesen-Süd, Kumpfmühl, Laaber, Lechstraße, Obertraubling Schlesierstraße, Sinzing, Sünching, Tegernheim, Wenzenbach und Zeitlarn.

Regensburg Stadt

25.03. 06:57

Ab heute gilt neuer RVV-Fahrplan in Regensburg

Die innerstädtischen Buslinien in Regensburg werden heute wegen Corona auf den Samstagsfahrplan umgestellt. Das Stadtwerk reagiert damit auf die stark gesunkenen Fahrgastzahlen. Im Vergleich zum Normalbetrieb braucht man jetzt nur noch die Hälfte an Fahrern pro Tag. Auf der Bus-Linie X6 zwischen Hauptbahnhof und Klinikum sieht es anders aus: Dort fahren ab heute sogar mehr und öfter Busse. Das soll dem Klinik-Personal entgegenkommen. Außerdem können sich die Fahrgäste dann im Bus weiter auseinander setzen, um Ansteckungen zu vermeiden, so das Stadtwerk.

Regensburg Stadt

24.03. 19:54

Warnung vor Engpässen in der Pflege

Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut - viele von ihnen von Pflegekräften aus Osteuropa. Fachleute warnen jetzt wegen der Corona Pandemie vor massiven Engpässen. Der Verband für häusliche Betreuung und Pflege geht davon aus, dass nach Ostern bis zu 200-tausend Betreuungskräfte aus Osteuropa fehlen. Noch dramatischer stuft die Stiftung Patientenschutz die Lage ein. Hunderttausende Pflegekräfte vor allem aus Polen hätten Deutschland wegen der
Pandemie bereits verlassen, so der Vorstand der Stiftung, Brysch.

 
 

Deutschland

24.03. 19:52

Jeder Vierte von Kurzarbeit betroffen

Die bayerische Staatsregierung rechnet damit, dass wegen der Corona-Krise die Kurzarbeit rasant ansteigt. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Aiwanger könnten bis 1,8 Millionen Menschen betroffen sein. Und das würde bedeuten, dass ein knappes Viertel der gut 7,7 Millionen Erwerbstätigen in Bayern zumindest vorübergehend nicht mehr regulär arbeiten kann - eine in den vergangenen Jahrzehnten nie dagewesene Zahl.

Bayern

24.03. 19:22

Hamsterkäufe lassen nach  

Toilettenpapier und Desinfektionsmittel sind zwar noch immer Mangelware in vielen Supermärkten - doch bei vielen anderen Produkten werden die Lücken in den Regalen inzwischen wieder kleiner. "Wir stellen fest, dass sich die Regale wieder mehr und mehr füllen", hat Christina Böttcher heute gesagt. Er ist Sprecher des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels. Das gelte auch Nudeln oder Reis. Die waren in den letzten Wochen ebenfalls stark nachgefragt. "Die Verbraucher gewöhnen sich allmählich an die aktuelle Situation", erklärte Böttcher die Entwicklung. Das zeige sich auch in einer gewissen Normalisierung des Einkaufsverhaltens. Selbst bei dem geradezu zum Symbol der Hamsterkäufe gewordenen Toilettenpapier hofft der Branchenkenner schon bald auf Besserung. "Wir gehen davon aus, dass in Kürze auch der Sättigungsgrad der deutschen Haushalte bei Toilettenpapier erreicht sein sollte", sagte er. 

Deutschland

24.03. 19:10

Tschechische Grenzschließungen treffen niederbayerische und oberpfälzer Unternehmen hart

Die Schließung der tschechischen Grenze für Berufspendler zum Schutz vor dem Coronavirus stellt bayerische Betriebe vor Personalschwierigkeiten. «Die jetzt noch einmal deutlich verschärften Regelungen zum Grenzübertritt treffen die Unternehmen sehr hart», teilte Alexander Schreiner, Chef der Industrie- und Handelskammer Niederbayern (IHK), am Dienstag mit.

«Das ist ein echtes Problem», bestätigte Rainer Rädel vom Landratsamt Wunsiedel. Bei manchen Betrieben komme ein Drittel der Belegschaft aus Tschechien. Sie seien auf die Arbeitskräfte angewiesen. Betroffen seien Unternehmen aller Größen und Branchen, unter anderem die Porzellanindustrie und Maschinenbauer.

Besonders schwierig sei die Grenzschließung für die Pflege. «Weil wir so nahe an der Grenze sind, kommen ganz viele Pflegekräfte jeden Tag aus Tschechien», sagte Walter Brucker vom Landratsamt Tirschenreuth. «Gerade jetzt brauchen wir dringend jede Kraft.»

Tschechien wird ab Donnerstag seine Grenzen auch für tägliche Berufspendler schließen, die in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. Der Regierung zufolge sollten die Betroffenen entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen.

«Viele Unternehmen haben sich genau davor gefürchtet», sagte Rädel. Das Landratsamt Wunsiedel hat deshalb eine Koordinierungsstelle eingerichtet: Dort können sich Arbeitgeber melden, die für ihre Angestellten eine Unterkunft suchen. Sie bekommen dann Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen vermittelt. «Vielleicht können wir so auch die Beherbergungsbetriebe unterstützen, dort sind die Betten sowieso gerade leer», hofft der Leiter der Koordinierungsstelle.

Erste Anfragen gebe es schon, obwohl sich die Pendler nach ihrer Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben müssen. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, «welche tschechischen Arbeitnehmer überhaupt noch bereit sind, ihren Arbeitsplatz bei uns aufzusuchen», sagte IHK-Chef Schreiner. Die Regelung solle nur solange wie «unbedingt erforderlich» gelten.

«Wir haben gehört, dass viele Pendler weiter arbeiten wollen - trotz der ganzen Einschränkungen», sagte Friedrich Schuhbauer vom Landratsamt Cham. Deshalb suche man auch dort nach freien Betten, ebenso wie die grenznahen Landkreise Hof, Tirschenreuth und Neustadt an der Waldnaab.

Die Grenzschließung soll zunächst für drei Wochen gelten und werde von der Polizei streng kontrolliert, so die Ankündigung aus Prag. Nach Schätzungen sind mehr als 37 000 tschechische Pendler in Deutschland beschäftigt, vor allem im Gesundheitswesen und in der Gastronomie. In den niederbayerischen Betrieben arbeiten laut IHK knapp 5000 Pendler, im Landkreis Cham nach eigenen Angaben rund 4500.

Bayern

24.03. 18:15

Schwandorfer Spargelbauer durch Coronakrise hart betroffen


Die rumänischen Saisonarbeiter von Spargelbauer Josef Scharl aus Schwandorf-Dachelhofen dürfen an der rumänisch-ungarischen Grenze nicht ausreisen. Jetzt geht aber die Ernte los. Schon am frühen Morgen ist Scharl mit seiner ganzen Familie auf dem Feld um den frischen Spargel zu ernten. Langsam bräuchte er die Hilfe seiner langjährigen Saisonarbeiter. Ohne sie wird es schwierig werden. Zum Glück hat sich Hilfe aus der Region angeboten. Doch sind Scharl die Absatzmärkte weggebrochen. Restaurants und Gaststätten haben geschlossen. Der Spargelbauer kämpft ums überleben und wünscht sich, dass viele in der Region seinen Spargel kaufen. Feldfrischen Spargel gibt es täglich im Hofladen im Ortsteil Dachelhofen ab 8 Uhr.

Bild: Zum Schutz hat der Spargelbauer Plexiglasscheiben an seinem Verkaufsstand angebracht

Schwandorf

24.03. 18:08

Keine Bundesliga bis Ende April

Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga soll wegen der Corona-Krise vorerst bis zum 30. April ausgesetzt bleiben. Das hat das Präsidium der Deutschen Fußball Liga den 36 Profivereinen empfohlen. Ein endgültiger Beschluss soll auf einer Mitgliederversammlung kommenden Woche gefasst werden. Und - die Olympischen Sommerspiele in Tokio werden wegen der Corona Pandemie verschoben. Darauf haben sich das Olympische Komitee und die Organisatoren in Japan verständigt. Die Spiele sollen jetzt spätestens im Sommer 2021 stattfinden.

Deutschland

24.03. 18:05

Neue Corona-Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis zwei (Vortag: einen) neue Infizierte mit dem neuartigen Corona-Virus. Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie 46 Infizierte (Stand 24.03., 17:00 Uhr). Weil zuletzt auch immer wieder die Frage nach bereits wieder gesundeten Covid-19- Erkrankten aufkam: Diese Daten werden nicht offiziell erhoben. Dazu auch eine Mitteilung des Robert-Koch-Instituts: „Daten darüber, ob ein Patient wieder genesen ist, werden nicht offiziell erhoben. Die Erhebung ist auch nicht gesetzlich vorgesehen. Das würde die ohnehin knappen Ressourcen des ÖGD (Örtlichen Gesundheitsdienstes) unnötigerweise belasten.

 

 
 

Niederbayern

24.03. 17:58

Erste Soldaten helfen in Krankenhäusern

Erstmals in der Coronakrise sind seit Dienstag Soldaten zur Unterstützung in Krankenhäusern in Baden-Württemberg im Einsatz. Je sieben Sanitätssoldaten würden in Krankenhäusern in Freiburg und Titisee-Neustadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) zunächst einmal eingewiesen und sollen künftig im Klinikbetrieb helfen, sagte ein Sprecher des Landeskommandos Baden-Württemberg am Dienstag.


 

 

 
 

Deutschland

24.03. 17:52

Landtag will neues Infektionsschutzgesetz beschließen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus soll an diesem Mittwoch (ab 10.00 Uhr) ein neues bayerisches Infektionsschutzgesetz im Landtag beschlossen werden. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Staatsregierung deutlich umfassendere Befugnisse im Kampf gegen die Corona-Krise bekommen soll: Sie kann dann einen «Gesundheitsnotstand» ausrufen. Beschlagnahmungen von medizinischem Material und der Zugriff auf medizinisches und pflegerisches Personal werden dann erleichtert.

Hinzu kommt nun noch eine spezielle gesetzliche Regelung, um die Kommunal-Stichwahlen am kommenden Sonntag, die wegen der Corona-Krise nur per Briefwahl durchgeführt werden, hundertprozentig rechtssicher zu machen.

 
 

 

 
 

Bayern

24.03. 17:49

Corona-Test nötig? Charité hat Entscheidungs-Hilfe entwickelt

Wer sich die Frage stellt, ob er sich auf Corona testen lassen soll, für den hat die Berliner Charité jetzt einen Online-Fragebogen entwickelt.

Finden können Sie den Fragebogen „CovApp“ unter https://covapp.charite.de/. Ihnen werden Fragen zu Alter, Wohnsituation, Symptomen oder möglichen Reisen gestellt. Dadurch wird ermittelt, ob für Sie ein Test infrage kommt.

Deutschland

24.03. 17:47

Nächster Verhandlungstag im Regensburger Korruptionsprozess

Auch der Korruptionsprozess gegen den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs wird vom Coronavirus beeinflusst. Der Verhandlungstag morgen vor dem Landgericht Regensburg ist der letzte vor einer mehrwöchigen Unterbrechung. Die weiteren vier Prozesstermine bis einschließlich 21. April sind nach Justizangaben gestrichen worden. Danach sind vorerst noch drei weitere Termine bis 13. Mai angesetzt.

Wolbergs muss sich wegen Korruptionsvorwürfen seit vergangenem Herbst in einem zweiten Prozess verantworten. In einem ersten Prozess war er im Juli 2019 wegen zwei Fällen der Vorteilsnahme verurteilt und in sämtlichen weiteren Vorwürfen freigesprochen worden. Von einer Strafe sah das Gericht ab.

Mit Wolbergs sitzt aktuell noch ein Bauunternehmer auf der Anklagebank - zu Prozessbeginn waren es insgesamt drei Unternehmer. Die Staatsanwaltschaft wirft Wolbergs vor, er habe sich im Kommunalwahlkampf 2014 von Bauunternehmern mit Parteispenden bestechen lassen. Die Männer weisen die Vorwürfe zurück.

Wolbergs trat bei der Kommunalwahl am 15. März für die von ihm mitgegründete Wählergruppe «Brücke» als OB-Kandidat an. Er bekam die drittmeisten Stimmen und verpasste somit den von ihm erhofften Sprung in die Stichwahl. Aus seiner früheren Partei, der SPD, war der 49-Jährige im vergangenen Sommer ausgetreten.

 

Regensburg Stadt

24.03. 17:13

Keine Bierköniginnen-Wahl in Bayern wegen Corona

In Anbetracht der aktuellen Corona-Pandemie hat sich der Bayerische Brauerbund entschlossen, in diesem Jahr keine neue Bayerische Bierkönigin zu wählen. „Derzeit müssen wir leider davon ausgehen, dass das Finale nicht wie geplant am 14. Mai 2020 im Löwenbräukeller stattfinden kann“, so der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, Dr. Lothar Ebbertz. 

„Nach sorgfältiger Abwägung des Für und Wider nehmen wir auch davon Abstand, eine neue Bierkönigin dieses Jahr auf anderem Weg zu wählen“. 

In Frage gekommen wäre eine reine Online-Abstimmung oder die ausschließliche Ernennung durch eine Jury. Die amtierende 10. Bierkönigin Vroni Ettstaller wird bis zur Wahl der Nachfolgerin im Mai 2021 im Amt bleiben.

 
 

 

 
 

Bayern

24.03. 17:10

Polizei ruft bei Twitter zu Nachbarschaftshilfe in Corona-Krise auf

Die Münchner Polizei hat mit einem Twitter-Aufruf verstärkte Nachbarschaftshilfe in der Corona-Krise gefordert. Damit leiste sie ihren Beitrag zu der derzeit auf Twitter viral gehenden «Nachbarschaftschallenge», sagte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins am Dienstag. Bei der Aktion teilen bereits seit Tagen tausende Twitternutzer unter dem gleichnamigen Hashtag Fotos von Aushängen in ihren Häusern, mit denen sie älteren oder kranken Nachbarn ihre Hilfe anbieten.
 

 

 
 

Bayern

24.03. 16:28

Bayern stellt Geld für die Unterstützung von Seniorenhilfen bereit

Ältere Menschen ohne Familie oder Nachbarn, die sich in Corona-Zeiten um sie kümmern können, sollen sich über zentrale Anlaufstellen Hilfe holen können. Viele Gemeinden bieten schon eine telefonische Beratung für Senioren und auch Einkäufe an -  organisiert von haupt- und ehrenamtlich Engagierten. Für die Koordination der Projekte und Hilfsangebote stelle der Freistaat Bayern jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt einen Pauschalbetrag von 60 000 Euro zur Verfügung, teilte die Staatsregierung am Dienstag in München mit.

Unter dem Motto «Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!» sollen außerdem online zentrale Anlaufstellen und Telefonnummern gesammelt werden. Nicht nur Senioren, sondern auch potenzielle Helfer sollen sich so besser informieren können.

Überregional

24.03. 16:16

Sparkasse Regensburg reagiert auf Corona

Die Sparkasse Regensburg stellt zunächst an folgenden Standorten vorübergehend den Publikumsverkehr ein:

Adolf-Schmetzer Straße, Arnulfsplatz, Beratzhausen, Burgweinting, Donaustauf, Kallmünz, Königswiesen-Nord, Königswiesen-Süd, Kumpfmühl, Laaber, Lechstraße, Obertraubling Schlesierstraße, Sinzing, Sünching, Tegernheim, Wenzenbach und Zeitlarn.

Die vorhandenen SB-Geräte bleiben in Betrieb. Der Zugang zu Schließfächern ist mit vorheriger telefonischer Anmeldung zu ausgewählten Zeiten möglich.

Folgende Standorte der Sparkasse bleiben bis auf Weiteres geöffnet:

Alex-Center, CityCenter am Neupfarrplatz, Donau-Einkaufszentrum, Hemau, Hornstraße, Köfering, Lappersdorf, Lilienthalstraße, Neutraubling, Nittendorf, Regenstauf, Rennplatz, Schierling und Wörth.

In diesen Filialen gelten einheitlich bis auf weiteres geänderte Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag: 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Dienstag 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag: 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

 

 
 

Regensburg Stadt

24.03. 16:11

Update Corona-Fälle im Landkreis Amberg-Sulzbach       Stand: 24.03.2020

Anzahl bestätigter Fälle:  38 (Landkreis Amberg-Sulzbach)

Anzahl Tote: 2 (Landkreis Amberg-Sulzbach)

Anzahl Kontaktpersonen in Quarantäne: 48 (Landkreis Amberg-Sulzbach) 



 

 

 
 

Oberpfalz

24.03. 15:58

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 56 positive Fälle (Stand: 24.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI). Das seit heute eingesetzte Personal an den Probeentnahmestationen an der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH bzw. der Ilmtal-Klinik GmbH in Mainburg setzt sich aus von der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH eigens angeworbenen, für die erforderlichen Tätigkeiten geeignet qualifizierten Kräften zusammen. Personal von der Goldberg-Klinik Kelheim GmbH und Ilmtal-Klinik GmbH ist nur insofern beteiligt, als dieses bei akuten medizinischen Notfällen im Bereich der Probeentnahmestationen hinzugerufen werden kann.



 

 

 
 

Kelheim

24.03. 15:57

Landkreis Schwandorf errichtet Behelfskrankenhaus

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie mit steigenden Fallzahlen und einer größer werdenden Zahl an notwendigen stationären Betreuungen plant der Landkreis Schwandorf vorausschauend die Einrichtung eines Behelfskrankenhauses in Oberviechtach. Zum Einsatz kommen soll diese Einrichtung erst dann, wenn die Kapazitäten der anderen Krankenhäuser vollständig ausgeschöpft sind und dort weitere Patienten nicht mehr aufgenommen werden können. Errichtet wird das Notkrankenhaus in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik Oberviechtach.

Für diese notfallmäßig zu errichtende Einrichtung sucht das Landratsamt Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind. Die Kreisbehörde freut sich auch über Meldungen von Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden. Die besondere Betroffenheit hinsichtlich der Zugehörigkeit zur Hochrisikogruppe wird dabei entsprechend berücksichtigt. Interessierte und verfügbare Personen teilen Ihre Bereitschaft bitte telefonisch an 09431 471-620, per Fax an 09431 471-121 oder per Mail an katastrophenschutz@landkreis-schwandorf.de mit.

 



 

 

 
 

Schwandorf

24.03. 15:52

150 Anzeigen wegen Corona-Verstößen in Niederbayern und der Oberpfalz

Die Polizei hat seit gestern in der Region über 3.000 Kontrollen der Corona-Ausgangsbeschränkung durchgeführt. Die Quote bei den Verstößen blieb in Niederbayern annähernd gleich, in der Oberpfalz ist sie leicht gestiegen. In beiden Regierungsbezirken wurden etwa 150 Anzeigen erteilt, die überwiegende Mehrzahl gegen Einzelpersonen. Die meisten Erwischten waren zwischen 20 und 30 Jahre alt.

 
 

Bayern

24.03. 15:51

Über 1.000 Ostbayern mit Corona infiziert

Die Zahl der mit Corona infizierten Menschen hat in Niederbayern und der Oberpfalz die Eintausender-Marke überschritten. Laut Landesamt für Gesundheit hat der Landkreis Tirschenreuth besonders viele Infizierte, dort sind es fast 150. Stadt und Landkreis Regensburg haben jeweils rund 90 bestätigte Fälle, gut 70 sind es im Landkreis Cham. In den Landkreisen Kelheim und Schwandorf liegt die Zahl noch unter 50, im Landkreis Neumarkt sogar nur bei 18 Infektionen. Fünf Oberpfälzer sind bisher an Corona gestorben, zuletzt ein 64-Jähriger im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. 

 

 
 

Bayern

24.03. 15:33

Tschechische Grenzschließungen treffen bayerische Unternehmen hart

Die Schließung der tschechischen Grenzen für Berufspendler zum Schutz vor dem Coronavirus stellt bayerische Betriebe vor Personalschwierigkeiten. «Die jetzt noch einmal deutlich verschärften Regelungen zum Grenzübertritt treffen die Unternehmen sehr hart», teilte Alexander Schreiner, Chef der Industrie- und Handelskammer Niederbayern. Knapp 5.000 tschechische Pendler seien allein in Niederbayern von der neuen Regelung betroffen. 

 

 
 

Niederbayern

24.03. 14:58

Polizei Oberpfalz ahndet Corona-Verstöße

Im Zeitraum von 23.03.2020, 06.00 Uhr, bis 24.03.2020, 06.00 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 74 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dies stellt einen leichten Anstieg zum Vortag (54) dar. Die Polizei Oberpfalz kontrolliert weiterhin konsequent die Einhaltung der Regeln, denn jeder einzelne Verstoß ist einer zu viel.

Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte in den letzten 24 Stunden etwa 1400 Kontrollen durchgeführt. Es wurden über 600 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. In zwei Fällen kam es zu Beanstandungen. Beispielsweise war in Amberg ein Geschäft geöffnet, welches Tabak und ähnliches zum Verkauf angeboten hatte. Im Bereich der Gastronomie wurde bei 372 kontrollierten Betrieben kein einziger Verstoß gegen die Allgemeinverfügung festgestellt.

 
 

Oberpfalz

24.03. 14:55

Bürgersprechstunden in Schwandorf finden telefonisch statt

Das Schwandorfer Rathaus ist derzeit für den normalen Publikumsverkehr aufgrund der Corona-Pandemie gesperrt. Trotzdem haben die Schwandorferinnen und Schwandorfer die Möglichkeit die angebotenen Bürgersprechstunden mit Oberbürgermeister Andreas Feller zu nutzen. Dazu können sich Bürger mit Ihrem Anliegen im Vorzimmer des Oberbürgermeisters unter 09431 45121 für eine telefonische Bürgersprechstunde anmelden.
 

Schwandorf

24.03. 14:36

Bayern erarbeitet Bußgeldkatalog für Coronavirus-Verstöße

Bayern erstellt für die Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Coronaviruskrise einen eigenen Bußgeldkatalog. Dies kündigte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts an. Konkrete Summen nannte er allerdings noch nicht.

Die zahlreichen Vorschriften würden bislang «ganz überwiegend stark eingehalten», sagte Herrmann. Bei Verstößen gebe es Hinweise und Ermahnungen durch die Polizisten, aber es gebe auch «einige krasse Fälle und auch einige wenige renitente Verstöße», betonte der Minister. «Und dort werden dann entsprechend auch Bußgeldverfahren oder Strafverfahren eingeleitet.»

In Abstimmung mit der Polizei und dem Gesundheitsministerium werde gerade ein Bußgeldkatalog erarbeitet, erklärte Herrmann. Damit hätten dann die Kreisverwaltungsbehörden, die die Bußgeldbescheide erlassen werden, eine Richtschnur.

Nach Angaben des Ministeriums können grundsätzlich Bußgelder bis zu 25 000 Euro verhängt werden. Wenn jemand einen anderen vorsätzlich infiziere, sei sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren möglich.

Überregional

24.03. 14:32

Adidas unterstützt Entscheidung der Olympia-Verschiebung

Der Sportartikelhersteller Adidas unterstützt die Entscheidung, die für Sommer geplanten Olympischen Spiele wegen der Corona-Krise zu verschieben. «Gleichzeitig fühlen wir mit allen Athleten, die sich vier Jahre lang auf die Olympischen Spiele vorbereitet haben», sagte Adidas-Unternehmenssprecherin Claudia Lange. Die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten habe aber in einer solchen Ausnahmesituation absoluten Vorrang.
 

WELT

24.03. 14:13

Oberpfalz

24.03. 14:10

Arbeitsagentur Schwandorf bittet: Korrekte Nummern für Anrufe nutzen

Die Telefonleitungen der Agentur für Arbeit Schwandorf und der drei Jobcenter in der Region sind derzeit stark ausgelastet. Daher wurden Notfallrufnummern eingerichtet. In den vergangenen Tagen haben jedoch sehr viele Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit bei den Jobcentern angerufen, um ihre Anliegen zu schildern. Dort können diese nicht bearbeitet werden und es geht wertvolle Zeit verloren. Die Agentur für Arbeit Schwandorf und die drei Jobcenter bitten die Kundinnen und Kunden, stets direkt die korrekte Telefonnummer zu wählen.

Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit Schwandorf nutzen bitte ausschließlich die Nummer 09431 200 400. Diese gilt für die Geschäftsstellen Schwandorf, Oberviechtach, Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Cham und Bad Kötzting.

Kundinnen und Kunden des Jobcenters Schwandorf verwenden bitte die Nummer 09431 200 900. Das Jobcenter Landkreis Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg ist unter der Nummer 09621 912 900 erreichbar. Kundinnen und Kunden des Jobcenters Cham verwenden die Nummer 09971 995 804.
 

Schwandorf

24.03. 13:49

Bayern nimmt schwerkranke Corona-Patienten aus Italien auf

Bayern will angesichts der Corona-Krise schwerkranke Italiener zur Behandlung in bayerische Krankenhäuser aufnehmen. Bayern wolle im Rahmen der Möglichkeiten mit «medizinischem Gerät» helfen aber auch einige Patienten aus Italien aufnehmen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. «Wir wollen auch da ein Signal der Humanität setzen.»

Wie viele Menschen aufgenommen werden sollen, konnte Söder noch nicht sagen. Die konkrete Umsetzung müsse noch diskutiert werden. Er kündigte außerdem an, die Bereitschaft der anderen Bundesländer abzufragen, ebenfalls Italiener aufzunehmen. Bayern hat seit dem 1. Oktober 2019 den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz.

Bayern folgt damit dem Beispiel Sachsens, wo bereits Coronavirus-Infizierte aus Italien behandelt werden. Auch NRW hatte angekündigt, Covid-19-Patienten aus Italien aufzunehmen.

Mit rund 64 000 registrierten Infizierten und mehr als 6000 Toten ist Italien besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Die Intensivstationen der Krankenhäuser sind außerdem völlig überlastet. Es fehlen Betten mit Beatmungsgeräten, Material und Personal.

Überregional

24.03. 13:42

Corona stoppt Olympia

Die Olympischen Spiele in Tokio werden verschoben. Wie Japans Ministerpräsident Abe mitteilte, sollen sie ein Jahr später stattfinden, also im Sommer 2021. Das berichten mehrere Medien. Zuvor hatte Abe mit dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, Bach, über eine Verschiebung beraten.
 

WELT

24.03. 13:40

Söder: 6362 Coronavirus-Fälle in Bayern

In Bayern sind inzwischen 6362 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Mittlerweile gebe es zudem 31 Tote im Freistaat, sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag auf Grundlage von Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Stand Dienstag, 10.00 Uhr). Angesichts der weiter steigenden Zahlen sagte der Regierungschef: «Es gibt keinen Anlass zur Entwarnung.» 

Bayern

24.03. 13:32

Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung in Straubing

Am Montag musste die Polizei Straubing insgesamt acht Fälle von Personen feststellen, die sich ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit bewegten. Ihnen wurde ein Platzverweis erteilt, eine Anzeige folgt. In einem Fall wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch einen 22-jährigen Mann, der uneinsichtig war, beleidigt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet

Niederbayern

24.03. 13:09

Führungsgruppe koordiniert Krisenmodus

Seit letzte Woche der Katastrophenfall durch die Staatsregierung ausgerufen wurde, tagt nun regelmäßig die Führungsgruppe Katastrophenschutz unter der Leitung von Landrat Willibald Gailler und Regierungsrätin Deniz Köse-Andre, um alle erforderlichen Maßnahmen des Landratsamtes, des Klinikums, des BRK und des THW zu koordinieren.

Die Führungsgruppe hat die Aufgabe, alle erforderlichen Ressourcen an Sicherheitsausrüstungen, Personal und ggf. zusätzlichen Räumlichkeiten und medizinischem Sachbedarf für die Gesundheitseinrichtungen im Landkreis sicherzustellen. Landrat Willibald Gailler dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Aktiven im Landkreis, insbesondere im Gesundheitswesen und in den sozialen Einrichtungen sowie bei den Sicherheitskräften für ihre wertvolle Arbeit.

Der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. hat zu Fragen zum Thema Coronavirus ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Telefonnummer 09181/470-470 erreichbar ist.

Montag bis Freitag: 7.00 bis 20.00 Uhr und Samstag und Sonntag: 8.00 bis 18.00 Uhr

Neumarkt

24.03. 13:02

Bayern stockt Hilfspaket für Wirtschaft auf 

Bayern stockt sein Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise noch einmal massiv auf. Im Haushalt sollen nun 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder heute nach einer Kabinettssitzung in München an.

Bayern

24.03. 12:50

Jetzt NICHT Auto waschen! Amberger wäscht Wagen in do-it-yourself-Waschanlage und bekommt Anzeige

(dpa/lby) - Trotz eines Verbots hat ein 57 Jahre alter Mann in Amberg gestern, am Montag, seelenruhig sein Auto in einer Selbstbedienungswaschanlage gereinigt - am Ende schickte ihn die Polizei mit einem halbsauberen Auto und einer Anzeige nach Hause. «Es ist derzeit gemäß der Allgemeinverfügung zur Corona-Krise nicht erlaubt, mit seinem Auto in eine Waschanlage zu fahren - das ist aber auch keine lebensnotwendige Tätigkeit», sagte ein Polizeisprecher. «Anlagenbetreiber mussten diese schließen, Selbstbedienungs-Waschstellen, die mit Kleingeld aktiviert werden, dürfen ebenfalls zur Vermeidung von unnötigen Kontakten nicht benutzt werden.»

Den Mann erwartet nun wegen der Ordnungswidrigkeit aller Voraussicht nach ein Bußgeld, schätzungsweise im zweistelligen Bereich. 

Ob der 57-Jährige sein Auto noch eine Weile halbdreckig nutzen muss oder es daheim zumindest mit Wasser säubern kann, hängt von seinem Wohnort ab: Zwar ist es zum Schutz des Grundwassers grundsätzlich verboten, das Auto auf Privatgrundstücken oder Garagenhöfen zu waschen, aber jeder Kommune ist es selbst überlassen, Ausnahmen zu definieren. So gestattet die Stadt München beispielsweise das Waschen auf Privatgrund, wenn das Wasser in die städtische Kanalisation geleitet und kein Reinigungsmittel genutzt wird und weder Unterboden, noch Motor- oder Räder gewaschen werden. 
 

Oberpfalz

24.03. 12:31

Bürokratische Corona-Tücken - Aiwanger erläutert Regeln für Betriebe

Die Betriebssperrungen im Zuge der Corona-Krise ziehen wegen der schwierigen Unterscheidung des Nötigen vom  Überflüssigen bürokratische Tücken nach sich. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) stellte am Dienstag in einer Erläuterung der Beschränkungen klar, unter welchen Umständen «Mischbetriebe» noch öffnen dürfen. Das sind Betriebe, die sowohl Lebensnotwendiges als auch nicht essenzielle Dinge verkaufen - etwa Kioske, Schreibwarengeschäfte, Einzelhandel mit angeschlossener Gastronomie oder Lottoläden.

Die Regel: Überwiegt der «erlaubte Sortimentsteil», dürfen die betreffenden Läden alles verkaufen, was sie sonst auch verkaufen. Dominiert aber der verbotene Teil des Sortiments, dürfen nur ausdrücklich erlaubte Dinge verkauft werden. So dürften etwa Tabakläden, die sonst überwiegend Tabak verkaufen, aktuell nur noch Zeitungen verkaufen. 

Bayern

24.03. 12:27

Engagierte Bürger können sich beim BRK Kreisverband Regensburg melden

Das BRK Regensburg schreibt in einer Pressemitteilung:

Uns ist es wichtig, dass nicht der falsche Eindruck entsteht, wir hätten aufgrund der Korona-Krise einen Personalmangel, das ist nicht der Fall. Wir bekommen aber immer wieder Anfragen von Menschen, die helfen möchten und diese Hilfe nehmen wir natürlich dankend an. Wir stocken unser vielseitiges Hilfsangebot damit zusätzlich auf und können so Hilfsbedürftigen auch außerhalb unseren Einrichtungen helfen. Beispielsweise durch Einkaufshilfen. 

Es freut uns sehr, wie die Menschen in der Krisenzeit zueinander stehen und sich gegenseitig helfen! Wir bedanken uns für das Engagement unserer Mitarbeiter und Ehrenamtlichen, aber auch für das große Hilfsangebot der Mitmenschen außerhalb unseres Kreisverbandes. Das BRK in Regensburg ist auf die Aufgaben rund um das Coronavirus gut vorbereitet.

Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe fordert uns dennoch alle. Wir werden zusammenrücken und den Blick mehr aufeinander richten müssen. Uns ist es wichtig, mit dieser anspruchsvollen Situation besonnen, verantwortungsvoll und professionell umzugehen.

Aufgrund der flächendeckenden Präsenz und ganz besonders der engagierten und fachkundigen Mitarbeiter trägt das BRK zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung auch im Krisenfall bei.

Zusätzlich zu unseren bestehenden Teams können aber auch Menschen von außerhalb über uns helfen. Beispielsweise, indem sie Einkäufe tätigen für Menschen, die das aktuell nicht tun können. Unser Motto „Zusammen gegen Corona, helfen Sie uns“! So kann man z.B. als qualifizierte Fachkraft auch unsere Seniorenheime unterstützen oder auch unseren internen Krisenstab u.a. im administrativen Bereich.

Alle Infos und einen Direkt-Link finden interessierte Helfer auf unserer Homepage.

https://www.brk-regensburg.de/

Hier können sie sich anmelden, ihre Qualifikation eintragen.

Eben auch Personen, die beispielsweise eine qualifizierte Erfahrung in der Pflege haben, können uns hier kontaktieren.

Regensburg Stadt

24.03. 12:05

Wählen in der Corona-Krise: Die wichtigsten Fragen zur Stichwahl

Die Demokratie funktioniert - dieses Signal will Bayern am kommenden Sonntag in besonderer Weise senden: Die Kommunal-Stichwahlen finden statt. Aber: Es ist nur Briefwahl möglich. Was bedeutet das? Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wackelt der Stichwahl-Termin wegen der Corona-Krise?

Nein, betont die Staatsregierung immer und immer wieder. Es bleibe beim 29. März. Das Wahlrecht sehe eine Durchführung der Stichwahl zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang vor. Aber: Diesmal wird eben nur Briefwahl möglich sein. «Wahlen sind das Fundament unserer Demokratie und eine Bürgerpflicht. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bis zum Stichwahl-Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen», betont Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Damit alles hundertprozentig rechtssicher ist, soll im Landtag am Mittwoch sogar noch eine gesetzliche Regelung hierzu beschlossen werden.

Läuft bei der Organisation alles nach Plan?

Wegen der vielen Unterlagen, die eilends gedruckt werden müssen, ist es ein Kraftakt: Die Städte und Gemeinden, in denen Stichwahlen stattfinden, arbeiteten mit Hochdruck daran, diese zu versenden, betont das Innenministerium. In einigen Kommunen sei der Versand bereits abgeschlossen, andernorts dauere dies noch bis zum Mittwoch (25. März). Wer dann noch immer keine Unterlagen bekommen hat, soll sich bei seiner jeweiligen Gemeinde erkundigen.

Was bedeutet das eigentlich, nur Briefwahl?

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte direkt nach dem ersten Wahlgang angekündigt, dass bei den Stichwahlen nur Briefwahl möglich sein wird. Das bedeutet im Umkehrschluss: Es wird am Sonntag keine Wahllokale geben, und zwar nirgendwo in Bayern. In den Kommunen, in denen es Stichwahlen gibt, bekommen die Wahlberechtigten die Unterlagen zugesandt, ohne dass sie dafür wie sonst einen Antrag stellen müssen. Und die Briefe sind dünner als beim ersten Mal: Es bleibt ja nur noch die Wahl zwischen den beiden Bestplatzierten bei den Landrats-, Oberbürgermeister- oder Bürgermeisterwahlen.

Ich habe das noch nie gemacht - wie genau wird per Brief gewählt?

Schritt eins: Auf dem Stimmzettel ein Kreuzchen machen, wie in der Wahlkabine auch. Den Stimmzettel in den dafür vorgesehenen Umschlag. Schritt zwei: Den sogenannten Wahlschein mit Datum versehen und unterschreiben. Schritt drei: Den verschlossenen Umschlag mit dem Stimmzettel zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein in den zweiten Umschlag und an die Stadt/Gemeinde senden. Wenn es knapp vor dem Wochenende ist, wird empfohlen, die Briefe gegebenenfalls nicht per Post zu senden, sondern in dafür vorgesehene Rathaus-Briefkästen zu werfen. Dafür darf man übrigens - trotz der wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkung - die eigene Wohnung auf jeden Fall verlassen. «Jeder darf seinen Wahlbrief zur Post oder zur Gemeinde bringen, die Allgemeinverfügung stellt das auch ausdrücklich klar», erklärt Herrmann. Bis 18.00 Uhr kann man die Briefe abgeben.

Wie viele Stichwahlen gibt es eigentlich?

Insgesamt kommt es nach Angaben des Innenministeriums zu rund 750 Stichwahlen (erste Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte) - überall dort, wo kein Bewerber im ersten Durchgang mehr als 50 Prozent der Stimmen holte. Dort haben die Wahlberechtigten nun die Wahl zwischen den beiden Erstplatzierten des ersten Durchgangs. 18 Landratsposten sind noch offen und 16 Oberbürgermeisterposten in kreisfreien Städten - darunter auch München, Nürnberg und Regensburg.

Wann steht fest, wie hoch die Wahlbeteiligung ist?

Da viele der Briefe erst am Wochenende bei den Wahlämtern ankommen werden, ist es für die Wahlleiter nicht möglich, vorab Prognosen abzugeben. Normalerweise gibt es schon vor dem Wahltag Trends - aber die beruhen auf der Zahl derer, die die Briefwahl beantragt haben. Da jetzt alle Wahlberechtigten die Unterlagen bekommen und man nicht weiß, wie viele die Briefe am Ende zurückschicken, ist das diesmal nicht möglich. Eine solche reine Briefwahl gab es noch nie, es gibt dazu also auch keinerlei Erfahrungswerte. Und da die Unterlagen auch am Sonntag noch in die Briefkästen der Wahlämter eingeworfen werden können, steht die Wahlbeteiligung auch erst nach 18.00 Uhr fest.

Wann und wie wird ausgezählt?

Die Auszählungen in den Kommunen beginnen laut Innenministerium um 18.00 Uhr. Einzelne Kommunen haben allerdings angekündigt, erst am Montag mit dem Auszählen zu beginnen - unter anderem die Stadt Regensburg. Man habe die Zahl der Auszählenden wegen des Coronavirus massiv reduziert, zulasten der Schnelligkeit, heißt es von der Stadt.

Welche besonderen Vorkehrungen gibt es wegen der Corona-Krise?

Nötige Vorkehrungen würden vor Ort in Absprache mit den jeweiligen Gesundheitsämtern getroffen, heißt es im Innenministerium. Eine solche Vorkehrung könne sein, größere Räumlichkeiten zu nutzen. Tatsächlich sollen bei der Auszählung überall möglichst wenige Helfer gleichzeitig in einem Raum zum Auszählen sein, auch ein ausreichend großer Abstand zwischen den Menschen muss gewährleistet sein. In Nürnberg beispielsweise soll sich in jedem Raum nur ein Wahlvorstand mit sieben Helfern aufhalten. In München sind es sechs pro sogenannter Auszählinsel. Zusätzlich werde darauf geachtet, dass es ausreichend Möglichkeiten gebe, sich die Hände zu waschen, heißt es. Auch Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe stehen demnach bereit.

Gibt es überhaupt genügend Wahlhelfer?

Bei einer reinen Briefwahl brauchen die Städte und Gemeinden deutlich weniger Wahlhelfer, da es keine Wahllokale gibt. Zudem geht die Auswertung der Stimmzettel deutlich schneller. In vielen Gemeinden zählen deshalb sogar nur Mitarbeiter der Verwaltung aus. «Wir gehen daher davon aus, dass sich genügend Wahlhelfer bei den Auszählungen engagieren werden», so der Kenntnisstand im Innenministerium.

Wann stehen die Ergebnisse fest?

Je nachdem, wie groß die Wahlbezirke sind und wie viele Wahlhelfer es gibt, wird die Auszählung unterschiedlich lange dauern. In München beispielsweise werden schon am Sonntagabend erste aussagekräftige Trends erwartet, ebenso in Nürnberg und Augsburg. Auch andernorts dürfte es schnell gehen - auch wenn die vorläufigen Endergebnisse vielerorts möglicherweise erst am Montag feststehen. Und wie gesagt: In einigen Kommunen wird erst am Montag überhaupt mit dem Auszählen begonnen. Aus der Stadtverwaltung Regensburg heißt es deshalb vorsorglich, je nachdem, wie hoch die Wahlbeteiligung sei, könne es auch noch bis Dienstag oder Mittwoch dauern, bis das Ergebnis feststehe.

Bayern

24.03. 11:50

Krankschreibung via Telefon jetzt bis zu zwei Wochen möglich

Wer eine leichte Atemwegserkrankung hat, darf sich jetzt zwei Wochen lang am Telefon krankschreiben lassen. Darauf haben sich die Kassenärzte und Krankenkassen geeinigt. Die neue Regelung soll vorerst bis Ende Juni gelten. Zuletzt war es möglich, sich wegen der Corona-Krise schon sieben Tage lang auf diese Weise krankschreiben zu lassen. Wenn ein Coronavirus-Test ansteht, soll der Arzt dem Patienten sagen, wo dieser sich testen lassen kann.

Deutschland

24.03. 11:50

Einstweilige Einstellung der Nachtschwärmerlinien im Landkreis Cham

Die Nachtschwärmerlinien im Landkreis Cham (199, 299, 399, 499 und 699) werden vorerst für die nächsten zwei Wochenenden nicht bedient. Aufgrund der Schließung der Staatsgrenze von und nach CZ wurde die Nachtschwärmerlinie 599, welche in Tschechien startet, bereits zum 14.03.2020 für den Rest der Saison 2020/2021 eingestellt. Die Einstellung des Freizeitverkehrs erfolgt aufgrund der in Bayern geltenden vorläufigen Ausgangsbeschränkung. Über mögliche Änderungen wird das Landratsamt Cham weiterhin zeitnah informieren. Die aktuelle Entwicklung finden Sie zudem auch in der Wohin-du-Willst-APP.

Cham

24.03. 11:47

Absage des Osterferienprogramms – Notfallbetreuung wird organisiert

Alle Aktionen im Rahmen des Osterferienprogramms wurden aufgrund der aktuellen Situation um das Corona-Virus abgesagt. Bereits geleistete Beiträge werden zurücküberwiesen. Auch werden alle Eltern, die Ihr Kind bereits für eine Osterferienaktion angemeldet haben, persönlich über ein Rundmail informiert. Derzeit ist eine Notfallbetreuung für die Kinder geplant, bei denen keine Erziehungsberechtigten verfügbar sind und gleichzeitig in den Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Hierzu zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Regensburg Land

24.03. 11:36

Zeichen der Solidarität von FC-Bayern-Stars 

Die Stars und Verantwortlichen des FC Bayern München verzichten in der Corona-Krise auf 20 Prozent ihrer Gehälter. Nach dpa-Informationen ist das ein Ergebnis nach Gesprächen zwischen der Führung und dem Mannschaftsrat. Damit soll in der schwierigen Zeit ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden. Außerdem sollen drohende Nachteile für die Mitarbeiter des deutschen Fußball-Rekordmeisters vermieden werden. Alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat verzichten auf ein Fünftel der Bezüge. 

Bayern

24.03. 11:35

Millionen benötigte Schutzmasken verschwunden 

Sechs Millionen dringend benötigte Schutzmasken, die Deutschland bestellt hat, sind verschwunden. Das berichtet der "Spiegel" und beruft sich auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums. Demnach sind sie Ende der vergangenen Woche auf einem Flughafen in Kenia verschwunden. Eigentlich sollten die Masken vergangenen Freitag in Deutschland ankommen und dann bezahlt werden. Ärzte und Kliniken brauchen wegen der Ausbreitung des Coronavirus Nachschub.

Überregional

24.03. 10:50

Erster Corona-Bußgeld-Katalog in Deutschland 

Was passiert, wenn sich die Bürger nicht an Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen halten? Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland einen Bußgeldkatalog ausgearbeitet. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, kostet ein unerlaubter Besuch in Krankenhäusern und Altenheimen 200 Euro. Auf Picknick und Grillen stehen 250 Euro. Es können Strafen bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

Deutschland

24.03. 09:58

Erste Corona-Beschränkungen in China aufgehoben 

In der Ausbruchsregion des Coronavirus in China, in der Provinz Hubei, sollen erste Beschränkungen aufgehoben werden - zum Beispiel Reiseverbote, teilte die Lokalregierung mit. Ausgenommen ist noch die Millionenmetropole Wuhan - dort sollen die Regelungen Anfang April gelockert werden. - Der Weltärztepräsident Montgomery erklärte derweil, er rechne damit, dass wir alle unser Sozial- und Arbeitsleben sicher noch bis Jahresende umstellen müssen.

WELT

24.03. 09:49

Die meisten Deutschen finden Ausgangs- und Kontakt-Beschränkungen gut 

Ausgangs- und Kontakt-Beschränkungen wegen des Corona-Virus in Deutschland - 95 Prozent der Bürger finden das gut. Das hat eine Blitz-Umfrage für die ARDergeben. Nur drei Prozent lehnen die Maßnahmen ab. Von Polizei undOrdnungsämtern hieß es, die meisten Menschen hielten sich an die Auflagen.

Überregional

24.03. 09:48

Absage des 29. Regensburg Marathons

Vor 3 Wochen waren wir uns ganz sicher, dass wir den Regensburg Marathon durchführen können, da unser Termin für den 29. Regensburg Marathon ja „erst“ am 23. / 24. Mai 2020 stattfinden sollte. Das Bild hat sich geändert! Wir haben Verantwortung gegenüber unseren Athleten, unseren zahlreichen Helfern und letztendlich auch unserem Verein. Der LLC Marathon Regensburg e.V. , Veranstalter der größten Laufveranstaltung Ostbayerns muss auch den wirtschaftlichen Schaden möglichst gering halten, dass er auch zukünftig noch Laufveranstaltungen organisieren kann. Die Absage ist für uns kein leichter Schritt, aber die derzeitige Situation macht eine Planung sehr schwierig, fast unmöglich und wir müssen den finanziellen Schaden klein halten. Wir sagen daher heute den 29. Regensburg Marathon ab und schließen die Anmeldeportale. Die Athleten haben keine Einbußen. Der LLC Marathon Regensburg wird alle Startgelder und Gimmicks (Leihchip, offizielles Regensburg Marathon Shirt), die bisher für die Wettbewerbe des Regensburg Marathons Sonntag eingegangen sind, zurückzahlen. Dies wird einige Tage in Anspruch nehmen, aber es sind bereits erste Schritte bei den Onlineportalen eingeleitet worden. Die Athleten erhalten hierzu alle eine Mail. Das gilt natürlich auch für die Startgelder des Donau-Einkaufzentrum Minimarathons und Trachtenlauf. Da im Moment der weitere Verlauf der Coronaerkrankung fairerweise nicht abzusehen ist, wird es 2020 für den Regensburg Marathon keinen Ersatztermin geben. Für einen Termin z.B. im Herbst bräuchten wir einen Brückentag, damit wir das Infineongelände nützen können. Den gibt es nicht. So sehen wir uns hoffentlich alle – Läufer, Helfer und Sponsoren – gesund am 15./16. Mai 2021! Eigentlich sollte dies der 30. Regensburg Marathon sein.

Regensburg Stadt

24.03. 08:08

Es wird jede helfende Hand in der Ernte gebraucht 

Der Einsatz von Erntehelfern ist laut Landwirtschaftsminister Peter Hauk dringend notwendig, um die Versorgung der Menschen mit heimischen Lebensmitteln sicherzustellen. «Die aktuelle Krise darf nicht dazu führen, dass aufgrund zu großer Bürokratie die Landwirte auf der Strecke bleiben, weil Arbeitskräfte nicht einreisen können», sagte Hauk in Stuttgart.

Seit dieser Woche ist eine bundesweite Jobbörse für Erntehelfer gestartet. Bürger, die helfen möchten, können sich unter https://www.daslandhilft.de/ melden.

Deutschland

24.03. 07:30

Trotz Corona: Schuljahr wird NICHT wiederholt

Unterrichtsausfall wegen der Corona-Krise - trotzdem: Das Schuljahr wird nicht
wiederholt. Das hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Hubig ganz klar
gesagt. Den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" sagte sie, das
Schuljahr 2019/2020 werde auf jeden Fall gewertet. Auch das Abitur sieht Hubig
nicht in Gefahr. Falls Abschlussprüfungen nicht durchgeführt werden könnten,
werde es entsprechende Regelungen geben. (dpa) 

Deutschland

24.03. 06:32

Kanzlerin Merkel negativ auf Corona getestet


Der erste Corona-Test bei Kanzlerin Merkel war negativ. Regierungssprecher
Seibert sagte aber, dass in den nächsten Tagen noch weitere Tests geben soll.
Merkel hatte sich am Wochenende in häusliche Quarantäne gegeben. Bei einem
Arzt, der sie noch am Freitag geimpft hatte, war anschließend das Corona-Virus
nachgewiesen worden.

Überregional

24.03. 06:28

Carsharing-Angebot in Regensburg eingestellt

Das Stadtwerk Regensburg reagiert auf die Corona-Krise und stellt sein Carsharing-Angebot ein. Die Flotte aus inzwischen sieben Elektro-Autos muss Zwangspause einlegen und zwar voraussichtlich bis 19.April. Man wolle vermeiden, dass sich Nutzer der Carsharing-Autos untereinander anstecken, teilte das Stadtwerk jetzt als Begründung mit. Wer mobil bleiben muss, soll demnach die Busse der Verkehrsbetriebe nutzen. Sie fahren heute noch ganz normal, ab morgen dann auch werktags nach dem Samstags-Fahrplan.

Regensburg Stadt

24.03. 06:26

Abstrichzentren im Landkreis Kelheim gehen in Betrieb

An der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg gehen heute sogenannte Abstrichzentren in Betrieb. Das sind Container, in denen Klinik-Mitarbeiter Corona-Tests machen, ganz wie im Drive-In-Restaurant. Das Landratsamt weist darauf hin, dass man nur zu den Abstrichzentren fahren kann, wenn der Hausarzt den Test für nötig hält und einen Termin vereinbart. Auch das Ergebnis wird später direkt dem Hausarzt mitgeteilt. Damit alles nach Vorschrift läuft, sind an beiden Abstrichzentren In Kelheim und Mainburg Sicherheitskräfte vor Ort.

Kelheim

24.03. 06:24

BRK sucht Helfer für Stadt und Landkreis Regensburg

Der Kreisverband des Roten Kreuzes sucht freiwillige Helfer für Stadt und Landkreis Regensburg. Sie sollten eine medizinische Aus- oder Vorbildung haben, zum Beispiel als Krankenschwester oder Sanitäter. Auf wen das zutrifft, der kann sich beim Krisenstab des BRK-Kreisverbandes melden, entweder per mail oder Telefon. Dort werden dann die medizinischen Kenntnisse geprüft und je nach Umfang werden die Bewerber später in der Corona-Notfallhilfe eingesetzt.

Regensburg Stadt

24.03. 06:21

Viele Maidult-Beschicker jetzt vor dem finanziellen Aus

Die Absage der Regensburger Maidult ist ein schwerer Schlag für die  Dultbeschicker. Viele von ihnen stehen laut ihrem Sprecher Walter Metzger wegen Corona ohnehin vor dem finanziellen Aus. Die Maidult sei ein letzter Hoffnungsschimmer gewesen, sagte Metzger zu charivari. Er hatte damit gerechnet, dass die Stadt erst nach Ostern entscheidet, ob die Dult stattfindet oder nicht. Es sei schließlich möglich, ein Volksfest dieser Größe innerhalb von zehn Tagen aufzubauen. Gestern Nachmittag hatte die Stadt aber mitgeteilt, dass es wegen Corona heuer keine Maidult gegeben wird.

Regensburg Stadt

24.03. 06:12

Weidener Gymnasium wird Notkrankenhaus

Ein Notkrankenhaus mit 80 Betten ist jetzt in einem Gymnasium in Weiden eingerichtet worden. Es soll einspringen, falls die Krankenhäuser in der nördlichen Oberpfalz keine Corona-Patienten mehr aufnehmen können, meldet der Neue Tag. Eingerichtet wurde das Notkrankenhaus innerhalb von kurzer Zeit durch das THW, den Rettungsdienst und die Feuerwehr. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie die zusätzlichen Betten in den beiden Turnhallen des Gymnasiums gar nicht brauchen werden. 

Oberpfalz

24.03. 05:34

Gesundheitsministerin ruft Ex-Pflegekräfte auf gegen Corona-Pandemie mitzuhelfen

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml betonte am Montag in München: "Derzeit ist nicht sicher absehbar, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Es ist wichtig, dass wir im Gesundheitswesen auf große Herausforderungen vorbereitet sind. Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung.“

Die Ministerin fügte hinzu: "Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern konnten wir eine Online-Plattform entwickeln. Über die Website www.pflegepool-bayern.de kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen. Klar ist dabei: Die persönlichen Daten werden ausschließlich zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwendet und zur Vermittlung weitergegeben. Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort."

Für den Fall eines Einsatzes bleibt der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, wird unter Lohnersatz bzw. Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit (auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung) freigestellt.  Der Einsatz wird ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.

Die Ministerin dankte zugleich erneut allen Pflegekräften für ihre engagierte Arbeit.  Sie unterstrich: "Unsere Pflegekräfte stehen beim Kampf gegen das Coronavirus wie die Ärzte an vorderster Front. Für ihren hervorragenden Einsatz bin ich sehr dankbar." (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

Bayern

24.03. 05:29

Staatsregierung liefert 800 000 Schutzmasken an Kliniken aus

In der Corona-Krise hat der Freistaat Bayern mit der Auslieferung von 800 000 Atemschutzmasken an Krankenhäuser und andere Einrichtungen begonnen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder jetzt mit. «Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen», erklärte er. 

700 000 Schutzmasken seien vom Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt worden, teilte die Behörde mit. BMW habe zusätzlich 100 000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt.

Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml seien auch 235 000 Flaschen Handdesinfektionsmittel angekommen. Das Technische Hilfswerk habe die Auslieferung übernommen. Masken und Desinfektionsmittel würden an die THW-Ortsverbände verschickt und von dort aus an die örtlichen Katastrophenschutzbehörden verteilt. «Die Reihenfolge wird durch die medizinische Notwendigkeit bestimmt», sagte Huml.

Bayern

23.03. 21:05

Schutzmasken für Burglengenfelder Krankenhaus selbst gemacht

Über soziale Netzwerke kam ein Hilferuf aus dem Krankenhaus in Burglengenfeld, dass dort ganz dringend Schutzmasken benötigt werden. Es geht dabei aber nicht um Schutzmasken für das medizinische Personal, sondern um einfache Schutzmasken für Patienten, sowie Personen, die für die Raumpflege zuständig sind. Diese Schutzmasken sollen dem medizinischen Klinikpersonal Sicherheit geben, sich vor möglichen Ansteckungen zu schützen. Im Mehrgenerationenhaus in Maxhütte-Haidhof trafen sich regelmäßig im dortigen Nähcafe Frauen zum Nähen. Wegen des Hilferufs haben sich die Frauen Informationen aus dem Internet geholt, wie man Schutzmasken näht. Und haben im "Home-Office" angefangen zu nähen. Jetzt sind die ersten Masken gefertigt und schon übergeben. Die Nähgruppe sucht aber weitere Frauen, die bei diesem Projekt mitmachen wollen, natürlich von Zuhause aus.

Kontakt: Jutta Prinz 09471 807340

Schwandorf

23.03. 19:59

Corona-Test nötig? Charité hat Entscheidungs-Hilfe entwickelt

Wer sich die Frage stellt, ob er sich auf Corona testen lassen soll, für den hat die Berliner Charité jetzt einen Online-Fragebogen entwickelt.

Finden können Sie den Fragebogen „CovApp“ unter https://covapp.charite.de/. Ihnen werden Fragen zu Alter, Wohnsituation, Symptomen oder möglichen Reisen gestellt. Dadurch wird ermittelt, ob für Sie ein Test infrage kommt.

Deutschland

23.03. 19:47

Olympia vor Verschiebung

Japans Olympisches Komitee stellt sich nun auch auf eine mögliche Verschiebung der Sommerspiele in Tokio ein. Eine Verlegung müsse aufgrund der Sicherheit der Athleten in Betracht gezogen werden, hieß es. Zuvor hatte schon unter anderem Premierminister Abe von einer möglichen Olympia-Verschiebung gesprochen. Das Internationale Olympische Komitee will in den nächsten vier Wochen entscheiden.

WELT

23.03. 19:40

Mittel gegen Corona werden getestet

In Europa haben mehrere klinische Tests zur Behandlung der Lungenkrankheit
Covid-19 begonnen. An den Versuchen nehmen mehr als 3000 Testpersonen aus
Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Spanien teil. Um
ein Medikament zu entwickeln werden unter anderem Mittel getestet, die gegen
Ebola eingesetzt werden.

WELT

23.03. 19:29

Bayern begrüßt die Bereitstellung von Alkohol für Desinfektionsmittel

Die bayerische Staatsregierung befürwortet einen Vorstoß der Bundesregierung, wonach Chemie-Unternehmen und Apotheken Desinfektionsmittel aus Ethanol und reinem Alkohol herstellen sollen - steuerfrei. Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln steige in der Corona-Krise weiter, sagte der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag. Daher begrüße er, «dass der Bund unserer Forderung nachkommen wird, die steuerrechtlichen Mengenbeschränkungen bei Abfindungsbrennereien während der Krisenzeit aufzuheben».

Durch die Lockerung können die Brennereien, bei denen sonst eine Mengenbeschränkung gelten würde, auch größere Mengen an Alkohol und Ethanol steuerfrei für die Herstellung von Desinfektionsmitteln zur Verfügung stellen. «In dieser Krise müssen wir in alle Richtungen denken und ungewöhnliche Wege gehen. Steuerrecht und Bürokratie dürfen in dieser Zeit innovative Ideen nicht ausbremsen», sagte Füracker.

Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte: «Es geht darum, Engpässe zu reduzieren.» Er kündigte zwei Maßnahmen an: «Chemie-Unternehmen und Apotheken werden Desinfektionsmittel aus Ethanol und reinem Alkohol herstellen. Der Rohstoff Alkohol kommt aus der Biospritschiene und von Brennereien. Die Branntweinsteuer ist dafür ausgesetzt worden.»

Bayern

23.03. 19:25

Eisbären freuen sich über viele Spenden

Die Regensburger Eisbären haben uns das hier geschickt:

Viele Fans der Eisbären Regensburg haben sich seit Beginn der Unterstützungsaktionen nach dem Gewinn der Meisterschaft und der Absage der Playoffs solidarisch gezeigt und bis dato rund 23.000,00 EUR Umsatz generiert.

Besonders begehrt sind vor allem die original genutzten Ausrüstungsgegenstände des Meisters 2019 | 2020 in der eBay Auktion. Von den über 100 Sammlerstücken sind noch einige wenige Artikel bis zum Sonntag auf eBay zu ersteigern.

Im Onlineshop fanden besonders das eigens aufgelegten „Geistermeister“-Paket sowie die Playoff T-Shirts großen Absatz. Seit 21. März ist dort auch ein großer Fanartikel-Räumungsverkauf mit satten Rabatten angelaufen.

„Wir freuen uns sehr, dass uns die Sportfans so unterstützen. In erster Linie möchte ich mich bei unseren treuen Fans für ihre bisherige Hilfe bedanken. Außerdem beim Fanclub Eisbären Power Regensburg sowie dem Eisbärenstammtisch Pirkensee für ihre Sonderaktionen und Spenden. Viele Menschen haben uns auch direkt kontaktiert, um uns zu helfen. Dafür sind wir sehr dankbar. Zudem möchte ich mich bei allen Käufern von Tagestickets für die ersten beiden Playoff-Heimspiele bedanken, die auf eine Rückerstattung verzichten,“ freut sich Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer über die große Welle der Solidarität und Sympathie, die dem Meister der Oberliga Süd entgegenschlägt.

Wegen der Playoff-Absage fehlen den Eisbären die Nettoeinnahmenerlöse aus Ticketing und Fanartikelverkauf von bis zu elf Playoff-Heimspielen, die sie maximal hätten spielen können. Das entspricht einer Summe von ca. 570.000,00 Euro, pro Spiel im Durchschnitt knapp 52.000 EUR. Dazu Christian Sommerer: „Unser Saisonetat ist mit den Einnahmen aus drei Playoff-Heimspielen kalkuliert. Diese Summe fehlt nun tatsächlich in unserer Liquidität. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn noch zahlreiche Menschen unsere Unterstützertickets für die entfallenen Heimspiele nutzen. Auch ein Gesellschafter trägt aktuell dazu bei, die Liquididät aufrecht zu erhalten. Trotzdem benötigen wir noch Hilfe, um sicher in das neue Geschäftsjahr zu kommen, das am 1. Mai starten wird.“

Regensburg Stadt

23.03. 19:24

Ab Mittwoch fahren mehr Busse zwischen Hauptbahnhof und Klinikum 

Ab Mittwoch, den 25. März 2020, wird die Linie X6 zwischen dem Hauptbahnhof und dem Klinikum die Buslinie 6 am Morgen und Abend auf einen 15-Minuten-Takt verstärken. Die Buslinie X6 verkehrt in den Zeitfenstern von 05:00 Uhr bis 08:00 Uhr und von 19:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Die Linie X6 würde regulär erst zum 20. April, mit Beginn des Sommersemesters, starten und dann in dem Zeitraum von 07:30 bis 08:30 Uhr in einem 20 Minuten-Takt fahren. Durch diese Verstärkerfahrten soll der Transport der Fahrgäste mit ausreichend Abstand zu anderen Fahrgästen in den Bussen gewährleistet sein. Außerdem soll dem Klinik-Personal ein größeres Fahrtenangebot bereitgestellt werden.

Regensburg Stadt

23.03. 19:17

Huml ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht tätig sind, zur Unterstützung im Kampf gegen die Corona-Krise auf 

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml betonte am Montag in München: "Derzeit ist nicht sicher absehbar, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Es ist wichtig, dass wir im Gesundheitswesen auf große Herausforderungen vorbereitet sind. Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung.“

Die Ministerin fügte hinzu: "Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern konnten wir eine Online-Plattform entwickeln. Über die Website www.pflegepool-bayern.de kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen. Klar ist dabei: Die persönlichen Daten werden ausschließlich zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwendet und zur Vermittlung weitergegeben. Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort."

Für den Fall eines Einsatzes bleibt der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, wird unter Lohnersatz bzw. Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit (auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung) freigestellt.  Der Einsatz wird ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.

Die Ministerin dankte zugleich erneut allen Pflegekräften für ihre engagierte Arbeit.  Sie unterstrich: "Unsere Pflegekräfte stehen beim Kampf gegen das Coronavirus wie die Ärzte an vorderster Front. Für ihren hervorragenden Einsatz bin ich sehr dankbar."

Bayern

23.03. 19:14

Berufspendler aus Tschechien benötigen Unterkunft in Deutschland

Berufspendler aus der Tschechischen Republik können weiterhin im Ausland arbeiten. Allerdings müssen sie sich dann für einen empfohlenen Zeitraum von drei Wochen eine Unterkunft im Arbeitsland suchen. Nach der Rückkehr in die Tschechische Republik müssen die Pendler mit einer Quarantäne von vierzehn Tagen rechnen. Wie der Chamer Landrat Franz Löffler erfahren hat, wurden diese neuen Bestimmungen für Berufspendler nach Deutschland und Österreich von der Regierung der Tschechischen Republik heute (Montag, 23. März 2020) erlassen, um die Ausbreitung des Corona-Virus im eigenen Land einzudämmen. Dieser Kompromiss soll ab Donnerstag gelten. Die Personalien der Pendler werden erfasst und kontrolliert, um einen Missbrauch zu vermeiden.

Weitere Infos auch auf der Homepage der IHK (https://www.ihk-regensburg.de/service/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/coronavirus-massnahmen-in-tschechien-4727712#titleInText0)
 

 

Cham

23.03. 19:13

Huml ruft Pflegekräfte zur Unterstützung auf

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml bat heute alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-Technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung. Die Ministerin fügte hinzu: "Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern konnten wir eine Online-Plattform entwickeln. Über die Website www.pflegepool-bayern.de kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen.


 

 

Bayern

23.03. 19:01

Sturmgebet gegen Corona-Virus - Papst Franziskus und Bischof Rudolf Voderholzer laden ein zum Gebet

Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er gestern vor. „In diesen Tagen der Prüfung, während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert, möchte ich allen Christen vorschlagen, gemeinsam ihre Stimme zum Himmel zu erheben“, so der Papst. Bischof Rudolf Voderholzer ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, diesem Aufruf nachzukommen. Dazu sollen am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Bischof Rudolf ruft für den gleichen Tag dazu auf, in allen Pfarreien der Diözese Regensburg um 19:30 Uhr den Rosenkranz zu beten. Auch dazu soll das Geläut der Kirchenglocken einladen. Am Mittwoch feiert die katholische Kirche, neun Monate vor Weihnachten, das Hochfest „Verkündigung des Herrn“.

Oberpfalz

23.03. 18:59

Berufspendler aus Tschechien benötigen Unterkunft in Deutschland

Berufspendler aus der Tschechischen Republik können weiterhin im Ausland arbeiten. Allerdings müssen sie sich dann für einen empfohlenen Zeitraum von drei Wochen eine Unterkunft im Arbeitsland suchen. Nach der Rückkehr in die Tschechische Republik müssen die Pendler mit einer Quarantäne von vierzehn Tagen rechnen, das meldet das Chamer Landratsamt.

Wie Landrat Franz Löffler erfahren hat, wurden diese neuen Bestimmungen für Berufspendler nach Deutschland und Österreich von der Regierung der Tschechischen Republik heute erlassen, um die Ausbreitung des Corona-Virus im eigenen Land einzudämmen. Dieser Kompromiss soll ab Donnerstag gelten. Die Personalien der Pendler werden erfasst und kontrolliert, um einen Missbrauch zu vermeiden.

Weitere Infos auch auf der Homepage der IHK (https://www.ihk-regensburg.de/service/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/coronavirus-massnahmen-in-tschechien-4727712#titleInText0)

Überregional

23.03. 17:56

Keine Ermittlungen nach mehreren Corona-Toten in Würzburger Pflegeheim

Nach dem Tod von neun Menschen aus einem Würzburger Pflegeheim durch eine Infektion mit dem neuen Coronavirus gibt es bisher keine Hinweise auf eine Straftat. «Es gibt aktuell keinen Grund, Ermittlungen zu führen», sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Unterfranken am Montag. Man sei mit der betroffenen Pflegeeinrichtung aber weiter in Kontakt - dies sei üblich, wenn Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung stürben.

Auch die Staatsanwaltschaft Würzburg ist bislang in keinen durch das Virus verursachten Todesfall in ihrem Zuständigkeitsbereich eingebunden. «Nach hiesiger Kenntnis handelt es sich um Todesfälle aus medizinischer Ursache», teilte die Behördensprecherin mit Blick auf die neun Toten des Würzburger Heims mit. Anhaltspunkte für strafbares Verhalten Dritter oder Anzeigen gebe es bisher nicht.

In der Nacht zum 12. März war der erste Patient bayernweit in Würzburg nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Der über 80-Jährige hatte Vorerkrankungen und war Bewohner des Würzburger Pflegeheims, in dem sich etliche Menschen mit dem Virus infizierten.

Im Universitätsklinikum Würzburg wurden am Montag elf Patienten mit einer Covid-19-Infektion betreut. Drei Menschen davon liegen den Angaben zufolge auf einer Intensivstation, die anderen acht auf einer Infektionsstation. Von diesen acht sind fünf Patienten aus dem besonders vom Coronavirus betroffenen Heim.

Die Stadt Würzburg hat bei der Bundeswehr Sanitäter angefragt, die in der Einrichtung helfen sollen. «Noch haben wir keine Bestätigung, dass das klappt», sagte ein Stadtsprecher.

37 Bewohner des Heimes sind nach Angaben der Leitung vom Montag positiv auf den neuen Erreger getestet worden. Neun davon starben bisher - alle hatten Vorerkrankungen und waren älter als 80 Jahre. Zudem sind zahlreiche Pflegekräfte in Quarantäne zu Hause, 33 davon mit positivem Test auf das neuartige Virus Sars-CoV-2. Gegen den Personalengpass in dem Haus sollen die Bundeswehrkräfte helfen. Wie das Virus in das Heim gelangte, ist bisher unklar.

 

Bayern

23.03. 17:55

Erster Corona-Test bei Merkel negativ

Der erste Test auf das Coronavirus bei Kanzlerin Merkel ist negativ ausgefallen. Das teilte Regierungssprecher Seibert mit. In den nächsten Tagen würde weitere Tests durchgeführt. Merkel hatte sich gestern in häusliche Quarantäne begeben, am Freitag hatte sie Kontakt zu einem Arzt, der später positiv auf das Virus getestet wurde.

Deutschland

23.03. 17:53

Positiver Beginn der Corona-Teststation in Straubing

Ein durchweg positives Fazit ziehen Stadt und Landkreis Straubing nach dem ersten Tag der Corona-Teststation am Hagen. Es sind wirklich fast nur die Leute erschienen, die einen konkreten Termin erhalten haben, so Kreisbrandrat Albert Uttendorfer. Feuerwehr und Polizei kontrollierten den Zugang bereits bei einer weitläufigen Absperrung. Maßnahmen, die offenbar Früchte trugen. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Bevölkerung für die sehr große Disziplin“, betonen unisono Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer.


 

 

Niederbayern

23.03. 17:25

Neue Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf 

Im Landkreis sind am Montag vier neue Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 43 angestiegen. Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 77-jährige Frau aus Schwandorf, eine 87-jährige Frau aus Nittenau, eine 70-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof und einen 24-jährigen Mann aus Wernberg-Köblitz. Drei dieser neuen Patienten werden stationär versorgt. Insgesamt befinden sich derzeit zehn Corona-Patienten in den Krankenhäusern in Schwandorf und Burglengenfeld. Vier davon werden auf der Intensivstation behandelt.

 


 

 

Schwandorf

23.03. 17:12

Schausteller haben nach abgesagter Maidult Angst um Existenz

Die Absage der Regensburger Maidult komme viel zu früh, das hat uns Walter Metzger gesagt. Er ist der Sprecher der Marktkaufleute und Schausteller. In vier Wochen hätte man schließlich auch noch absagen können. Vielleicht wäre die Situation dann schon wieder besser gewesen oder es hätte Alternativen, wie offene Bierzelte gegeben oder man hätte die Dult kleiner gemacht. Jetzt hätten die Schausteller Angst. Metzger meint, dass über die Hälfte dadurch Pleite gehen würde. Da würden auch keine staatlichen Hilfen mehr reichen. Er hofft nur, dass die Herbstdult stattfinden kann. Das könnte viele noch retten. Aber – er sagt natürlich auch – Gesundheit geht vor. Kann ja auch sein, dass es in vier Wochen noch keine Besserung in der Corona-Krise gibt. Und da ist dann eine abgesagte Dult doch besser. 

Regensburg Stadt

23.03. 16:41

Corona-Aktion "WÜM - Wir üben Menschlichkeit" in Waldmünchen gestartet

Durch die Aktion sollen Einkäufe für Risikopatienten erledigt werden, um deren Grundversorgung sicherzustellen. Es geht vor allem um Menschen, die keine Angehörigen in der Nähe haben. Zunächst soll mit zwei Auslieferungstagen pro Woche begonnen werden. 

Über 40 Helfer sind aktuell schon dabei", sagt Wolfgang Kürzinger. Er ist Landwirt, im Stadtrat Waldmünchen tätig und aktuell auch Bürgermeisterkandidat. „Die Aktion hat keinerlei politischen Hintergrund und wird auch nach der Stichwahl am Sonntag weiter laufen, so lange eben Hilfe gebraucht wird“, so Kürzinger. „Wir arbeiten mit örtlichen Supermärkten der Innenstadt zusammen, unsere Helfer sind mit Einmal-Handschuhen und selbstgenähtem Mundschutz ausgestattet und bringen die benötigten Lebensmittel bis vor die Haustüre.

Unter der Hotline 09972 9048924 ist die organisierte Hilfe jederzeit zu erreichen. Weitere Helfer sind herzlich willkommen und können sich ebenfalls unter dieser Telefonnummer melden. Das Team ist dankbar für jede Art der Unterstützung.

Cham

23.03. 16:12

Regensburger Maidult ist abgesagt

Wegen der Corona-Epidemie hat sich die Stadt dazu entschlossen, das vom 15. Mai bis 1. Juni geplante Volksfest heuer nicht zu veranstalten. Das wurde am Montag Nachmittag mitgeteilt. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer erklärte, dass sie die Absage des über die Grenzen Regensburgs hinaus beliebten Volksfestes sehr bedauert. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger habe aber absoluten Vorrang, erklärt Bürgermeisterin weiter.


 

 

Regensburg Stadt

23.03. 15:47

Jetzt schon vier Corona-Tote in der Oberpfalz

Im Landkreis Amberg-Sulzbach sind heute zwei Coronavirus-Todesfälle bestätigt worden. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Bewohner eines Seniorenheims in Kümmersbruck. Beide zählten aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen zur Gruppe der Hochrisiko-Patienten. Beide Männer waren in dem Seniorenheim in einem Doppelzimmer untergebracht. Zuvor hatte das Robert-Koch-Institut schon zwei Corona-Todesfälle im Landkreis Tischenreuth bekannt gemacht.


 

 

Oberpfalz

23.03. 15:39

Robert-Koch-Institut optimistisch

Seit ein paar Tagen läuft das öffentliche Leben hierzulande wegen des Coronavirus auf Sparflamme. Das Robert Koch-Institut zeigt sich vorsichtig optimistisch, dass die vielen Maßnahmen Wirkung zeigen. Für verlässliche Aussagen sei es aber noch zu früh, so RKI-Präsident Wieler. Bundesweit gibt es aktuell rund 22.600 bekannte Corona-Fälle.

Deutschland

23.03. 15:34

Arbeitsagentur Schwandorf wegen Corona gefordert

Es kommen immer mehr Anträge auf Kurzarbeit, meist aus den Branchen Transport und Logistik, Hotel- und Gaststättengewerbe, Messebau und Tourismus. „Die Betriebe stehen vor einer Herausforderung von bisher unbekannten Ausmaßen. Man tue alles, um sie zu unterstützen“, sagte Markus Nitsch von der Arbeitsagentur Schwandorf.


 

 

Schwandorf

23.03. 15:34

Coronavirus wirkt sich auf zwei große Prozesse am Landgericht Regensburg aus

Die Verhandlung um den Wahlbetrug von Geiselhöring wurde jetzt auf Anfang April verschoben. Heute hätte die Ehefrau des angeklagten Spargelbauern aussagen sollen. Auch der zweite Korruptionsprozess um Joachim Wolbergs verzögert sich. Der Verhandlungstag übermorgen soll zwar noch stattfinden, danach wurden aber alle Termine bis 21. April abgesagt. 


 

 

Regensburg Stadt

23.03. 15:33

Regensburger Nachbarschaftshilfe gut angelaufen

Das neue städtische Angebot „Regensburg hilft – Nachbarschaftshilfe gegen Corona“ kommt sehr gut an. Bis jetzt haben sich schon über 400 Freiwillige bei der Stadt gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Sie wollen Menschen helfen, die einer Risikogruppe angehören oder die in Quarantäne sind. Übernommen werden von den Ehrenamtlichen zum Beispiel Einkäufe, Apothekengänge oder die Gassi-Runde mit dem Hund. 

 

Regensburg Stadt

23.03. 15:23

Immer Vorrat im Keller: Glööckler in selbstgewählter Corona-Isolation

Modeschöpfer Harald Glööckler (54) hat sich wegen der Corona-Krise in selbstgewählte Isolation begeben. «Kein Personal, keine Besuche», sagte er am Montag an seinem Wohnort im pfälzischen Kirchheim per Telefon der Deutschen Presse-Agentur. «Ich komme aus einfachen Verhältnissen. Ich kann kochen, ich kann putzen, ich kann waschen - also: Kein Problem.»

Alle seien zurzeit in ihrem Handlungsraum eingeschränkt, betonte der Designer. «Ich hatte dieses Jahr zehn Vernissagen mit meinen Gemälden in Aussicht. Die sind erstmal auf Eis gelegt.» Er sei aber kein Mensch, der gleich Trübsal blase. «Ich versuche, anderen Menschen Mut zu machen, so gut ich kann. Ich versuche, sie über Social Media aufzuheitern und gute Laune zu versprühen. Das ist ganz wichtig! Damit die Menschen nicht in Panik und Angst verfallen.»

Vorräte habe er genug im Keller - diese stammten aber nicht etwa aus Hamsterkäufen in den vergangenen Wochen. «Das mache ich schon seit Jahren. Mein Vorrat ist bereits seit fünf Jahren vorhanden und wird immer wieder angepasst und aufgefüllt.» Er habe nicht erst einkaufen müssen, als die Krise kam. «Ich kenne das gar nicht anders aus meiner Kindheit», sagte der in Maulbronn (Baden-Württemberg) geborene Glööckler. «Bei meinen Eltern war der Keller auch immer voll.»

Deutschland

23.03. 14:43

Helfer für BRK gesucht

Das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Regensburg sucht freiwillige Helferinnen und Helfer mit medizinischer Qualifikation für den Landkreis und die Stadt Regensburg. Diese sollen sich bitte beim BRK Kreisverband Regensburg melden. Die Helferinnen und Helfer werden unter Nachweis ihrer Qualifikation registriert. Der Krisenstab des BRK Kreisverbandes ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar: 

E-Mail: lagedienst@kvregensburg.brk.de

Telefon: 0941/79605-1122

 

 

 

Regensburg Stadt

23.03. 14:42

KfZ-Zulassungen im Landkreis Neumarkt nur noch auf dem Postweg

Um sowohl die Bevölkerung als auch die Mitarbeiter des Landratsamtes vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen und solange wie möglich den Dienstbetrieb aufrechterhalten zu können, ist der Parteiverkehr auch in der Zulassungsstelle Neumarkt ausgesetzt. Zulassungen sind ab sofort nur noch auf dem Postweg möglich. Informationen erhalten Sie unter Telefon 09181/470-458.

 

 

 

Neumarkt

23.03. 14:28

Telefonkonferenzen im Homeoffice: Je kürzer, desto besser

Die Corona-Krise verändert auch die Kommunikation. Seitdem viele Menschen in den eigenen vier Wänden arbeiten, haben Telefonkonferenzen die persönlichen Treffen abgelöst. Feste Regeln verhindern, dass diese virtuellen Meetings an den Nerven zerren, rät das R+V-Infocenter.

Belastungsprobe für alle

Wenn alle wild durcheinanderreden, einander permanent ins Wort fallen oder laute Hintergrundgeräusche die Sprecher übertönen, kann eine Telefonkonferenz zur echten Belastungsprobe werden. "Durch die Angst vor dem Corona-Virus sind viele Menschen emotional sehr dünnhäutig. Disziplin und Rücksichtnahme sind jetzt besonders wichtig - auch bei Telefonkonferenzen", rät die Psychologin Karin Clemens, Geschäftsführerin des R+V-Dienstleisters Human Protect.

Ein begrenzter Zeitrahmen und eine bereits vorher bekannte Agenda verhindern, dass die telefonischen Meetings ausufern. Außerdem ist es sinnvoll, einen Moderator zu bestimmen, der die Tagesordnung im Blick hat und den Teilnehmern das Wort erteilt. "Je länger so eine Konferenz dauert, desto größer ist die Gefahr, dass die Gedanken abschweifen und wichtige Informationen die Empfänger gar nicht mehr erreichen", sagt Clemens. "Ein Mensch kann sich gut 60 Minuten konzentrieren, auch 90 Minuten sind noch gut machbar. Aber spätestens dann braucht das Gehirn eine kurze Pause. Das Gehirn ist ein "Sprinter", kein "Marathonläufer". Deswegen sind kürzere Einheiten besser."

Besonders Menschen, die alleine leben, fehlt jetzt das kurze Schwätzchen mit den Kollegen auf dem Flur. Telefonkonferenzen sind jedoch nicht der richtige Ort dafür, sagt Clemens: "Das sprengt den Rahmen und zieht die Konferenzen unnötig in die Länge. Besser ist es beispielsweise, sich zu zweit oder im kleinen Kreis mit netten Kollegen zu einem kurzen täglichen Kaffeeklatsch zu verabreden."

Auf die Wortwahl kommt es an

"Auch wenn wir das nicht immer bewusst registrieren, läuft Kommunikation zu einem großen Teil nonverbal ab. Das macht Telefonkonferenzen schwieriger, weil wir uns dabei nicht mit Blicken und Gesten verständigen können." Karin Clemens rät deshalb, sich am Telefon klar und deutlich auszudrücken: "Vorsicht vor ironischen Untertönen. Sie sind oft nur schwer verständlich, wenn wir die Mimik des Sprechers nicht sehen können und können zu Missverständnissen und Unmut führen. Bleiben Sie sachlich." Ebenso haben Streitgespräche in großen Runden nichts verloren, meint die Psychologin. Sie rät dazu, Konflikte lieber in kleinen Gruppen oder im Zweiergespräch austragen.

Auch schlechte Laune dringt über die Telefonleitung bis zum Gesprächspartner vor, weiß Clemens: "Hier hilft der alte Trick vom Lächeln am Telefon. Oder sich ein schönes Foto neben das Telefon zu stellen. Das entspannt, macht die Stimmlage positiver und wirkt sich auch auf die Wortwahl aus."

 

Überregional

23.03. 14:24

Angriff auf Polizeibeamte auf dem Festplatz Furth im Wald

Am Freitagnachmittag stellte eine Polizeistreife auf dem Festplatz in Furth im Wald eine 10-köpfige Gruppe junger Leute fest. Aufgrund des städtischen Konsumverbotes von Alkohol in der Öffentlichkeit sollte diese Menschenansammlung aufgelöst werden. Ein polizeibekannter 22-jähriger Further, der der Drogenszene zuzurechnen ist, zeigte sich sofort äußerst provokant und befolgte den polizeilichen Platzverweis nicht. Außerdem spuckte und hustete er demonstrativ in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten und machte sich über sie lustig. Am Ende landeten er und weitere Beteiligte in der Arrestzelle. Sie müssen zeitnah mit einer Antwort der Justiz auf ihr Tun rechnen. 

 

 

 

Cham

23.03. 14:21

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Insgesamt gibt es im Landkreis Kelheim aktuell 50 positive Fälle (Stand: 23.03.2020, 00:00 Uhr Quelle: RKI).

Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg

Das Landratsamt Kelheim weist nochmal darauf hin, dass ab morgen, den 24.03.2020 im Auftrag von Haus- und Fachärzten des Landkreises Kelheim Probenentnahmen zum Nachweis einer Infektion mit dem neuen Coronavirus im Außengelände der Goldberg-Klinik Kelheim sowie der Ilmtalklinik Mainburg durchgeführt. Hierzu wurden eigens wettergeschützte Probenentnahmestellen aufgestellt. Eigenmächtig dort erscheinen kann man nicht, man braucht eine hausärztliche Genehmigung und einen Termin.

 

 

Kelheim

23.03. 13:51

Mehrere Anzeigen in Neumarkt wegen der Ausgangsbeschränkung
 
In Neumarkt mussten Polizisten gestern mehrere Anzeigen schreiben, weil Menschen sich nicht an die Ausgangsbeschränkung gehalten haben. Ein junger Mann ist zum Beispiel mit dem Auto durch die Gegend gefahren. Ohne Grund – Anzeige. Eine Frau hat mit ihrem Auto auf dem Obi-Parkplatz geübt. Sie will sicherer Autofahren, hat sie den Polizisten gesagt. Das ist gerade aber verboten – Anzeige. Drei Jungs, der jüngste gerade 14, haben auf einem Bolzplatz Fußball gespielt - nicht erlaubt – Anzeige. Hört sich alles recht klein an, aber selbst solche Vorfälle sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn nur, wenn sich alle an die Ausgangsbeschränkung halten, dann kann sie auch wirklich etwas bringen. Und es kann verhindert werden, dass der Corona-Virus sich weiter ausbreitet.

Neumarkt

23.03. 13:49

Landkreis Kelheim fährt Schwangeren-Beratung zurück

Aufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf die Corona-Pandemie weist das Landratsamt auf das reduzierte Beratungsangebot der Schwangerenberatung hin: In dringenden Fällen Terminvereinbarung unter Tel.Nr. 09441/207 6015 oder per Mail unter schwangerschaftsberatung@landkreis-kelheim.de.

Weitere Beratungsstellen: z.B. Donum Vitae und Profamilia in Landshut bzw. Regensburg.

 

 

 

Kelheim

23.03. 13:46

Schutzmasken-Lieferung in Bayern angekommen

Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml haben darauf hingewiesen, dass die Lieferung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln gegen das neuartige Coronavirus gut vorankommt.

Neue Schutzmasken sind da. Mehr als 800.000 sind im bayerischen Zentrallager angekommen und werden umgehend an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen.

Das Technische Hilfswerk hat die bayernweite Verteilung an die 111 Ortsverbände übernommen. 

 

 

Bayern

23.03. 13:41

Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz wird meist eingehalten

Seit Samstag gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz sind weiterhin eher wenige Verstöße zu verzeichnen.

Von Sonntag auf Montag stellten die Beamten 54 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest. Dem gegenüber steht die Gesamtbevölkerung der Oberpfalz mit etwa 1,1 Millionen Einwohner. Somit ist die Zahl der Verstöße als verhältnismäßig gering zu bewerten. Insgesamt führten die Einsatzkräfte in den 24 Stunden etwa eintausend Kontrollen durch.

Es wurden etwa 300 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. Vereinzelt kam es zu Beanstandungen. Im Bereich der Gastronomie wurde bei 300 kontrollierten Betrieben ein einzelner Verstoß gegen die Allgemeinverfügung festgestellt.

 

Oberpfalz

23.03. 13:12

1900 Corona-Tests in Flüchtlingsunterkünften: Zehn Infizierte

In bayerischen Flüchtlingsunterkünften und Abschiebehafteinrichtungen sind bislang zehn von knapp 1900 getesteten Bewohnern mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums auf dpa-Anfrage mitteilte, habe es Stand Montagmorgen sieben Corona-Erkrankungen bei Bewohnern von Einrichtungen in Oberbayern gegeben. Außerdem seien zwei Fälle in der Oberpfalz und einer in Niederbayern bekannt.

Um welche Unterkünfte es sich konkret handelte, sagte der Sprecher nicht. Drei Infizierte seien derzeit im Krankenhaus, zwei Menschen schon wieder gesund. «Die bislang sehr geringe Zahl an positiven Testergebnissen zeigt, dass niemand befürchten muss, Asylbewerber könnten das Virus unbemerkt nach Bayern eintragen», so der Sprecher.

Um eine Ausbreitung des Virus in den Unterkünften zu vermeiden, würden nicht nur Erkrankte isoliert untergebracht und versorgt, sondern auch Getestete und ihre Kontaktpersonen bis zum negativen Testergebnis. Zudem werde in den Zimmern und Kantinen auf den von der Regierung vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern geachtet.

In Bayern werde grundsätzlich bei allen Flüchtlingen und Asylsuchenden ein Corona-Test durchgeführt, die seit Ende Januar nach Deutschland kamen, so der Sprecher. Dies geschehe unabhängig davon, ob sie Symptome für eine Infektion mit Sars-CoV-2 hätten. Bei Menschen, die schon längere Zeit in Flüchtlingsunterkünften und Abschiebehafteinrichtungen im Freistaat leben, werde nur bei entsprechenden Symptomen getestet, sagte der Sprecher weiter.

Bayern

23.03. 13:08

Mann will Corona verbreiten und leckt Fahrkartenautomaten ab

Ein Mann hat in München einen Fahrkartenautomaten und U-Bahn-Griffe abgeleckt, um nach eigener Aussage das Coronavirus zu verbreiten. Er filmte seine Taten und verbreitete das Video im Internet.

Die Polizei nahm den 33-Jährigen vorübergehend fest. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ob er tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert ist, war zunächst unklar. Der Mann sei getestet worden, sagte eine Polizeisprecherin. 

Bayern

23.03. 12:52

Vermeintliche Betrüger im Raum Neustadt a.d. Donau unterwegs

Heute, gegen 11 Uhr, teilte eine aufmerksame Zeugin mit, dass sie soeben zwei Personen mit Schutzanzügen und Atemschutzmasken bekleidet gesehen habe. Die beiden Personen, ein Mann und eine Frau, seien in einem Neustädter Wohngebiet von Haus zu Haus gegangen und haben an den Haustüren geklingelt. Sie konnten jedoch durch die hinzugerufene Polizeistreife nicht mehr angetroffen werden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Kelheim ausdrücklich darauf hin, dass von Seiten des Landratsamtes bzw. der Kommunalbehörden keine derartigen Maßnahmen durchgeführt werden!

Es handelte sich auch in diesem Fall vermutlich um eine neuartige Betrugsmasche, bei welcher sich die Betrüger z.B. als Mitarbeiter des Katastrophenschutzes ausgeben und entgeltliche Dienstleistungen anbieten oder so in die Wohnungen ihrer Opfer gelangen.

Kelheim

23.03. 12:47

Berlin (ots) -  Heute entscheidet das Bundeskabinett über einen Gesetzentwurf, der medizinische Reha-Einrichtungen die Aufnahme und Behandlung von Corona-Infizierten ermöglicht und sie damit den Krankenhäusern gleichstellt. Unklar ist noch, welche Lösung die Politik für den zu erwartenden Wegfall der Reha-Fälle nach planbaren Operationen entwickelt. Hier sind die betroffenen Einrichtungen auf dringende Hilfe angewiesen. 

Überregional

23.03. 12:43

Bundesweites Hilfspaket beschlossen 


Zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen in der Corona-Krise hat das Bundeskabinett ein Hilfspaket beschlossen. Dafür will sich der Bund in diesem Jahr mit der Rekordsumme von rund 156 Milliarden Euro neu verschulden. Zudem sollen Mieter entlastet, Hartz-IV-Anträge erleichtert und Kliniken unterstützt werden.

 

Deutschland

23.03. 12:20

<p><br />München (dpa/lby) - Der Bayerische Hausärzteverband will die persönliche Versorgung von Kranken in den Praxen angesichts der Coronavirus-Pandemie auf ein Minimum reduzieren. Wie der Verband am Montag mitteilte, sollen Patienten künftig überhaupt nicht mehr ohne telefonische Anmeldung zu ihren Hausärzten gehen.</p>

Überregional

23.03. 12:13

Passau (dpa/lby) - Im Streit um den Coronavirus-Sicherheitsabstand hat ein 49-Jähriger in Niederbayern mit einer Schreckschusspistole gedroht. Dem Mann kam offenbar eine dreiköpfige Familie zu nahe, weil sie nach seiner Einschätzung den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern zu ihm und seiner Frau nicht eingehalten hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 49-Jährige holte den Angaben nach am Sonntagmittag während eines Streits die Waffe hervor und zeigte sie. Bei der anschließenden Kontrolle der Polizei stellte sich heraus, dass er zwar einen kleinen Waffenschein besitzt. Er trug diesen aber nicht - wie erforderlich - bei sich. Gegen ihn werde ein Strafverfahren eingeleitet. 

Überregional

23.03. 12:02

Coronavirus bringt Regensburger Prozesse durcheinander

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die beiden großen Prozesse im Regensburger Landgericht aus: Sowohl die Verhandlung um den Wahlbetrug in Geiselhöring wie auch der Korruptionsprozess um den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs verzögern sich, wie das Gericht heute mitteilte.

Im Prozess um Wahlfälschung soll es am 2. April weitergehen. Die beiden Verhandlungstage zuvor wurden gestrichen. Danach sind bislang noch drei weitere Termine bis 17. April vorgesehen.

Der für Mittwoch geplante Verhandlungstag im Fall Wolbergs soll wie geplant stattfinden, die folgenden vier Termine bis einschließlich 21. April wurden abgesagt. Danach sind vorerst noch drei weitere Termine bis 13. Mai angesetzt.

Regensburg Stadt

23.03. 11:59

Gekifft und gegen Ausgangsbeschränkung verstoßen

In Mainburg haben Polizisten jetzt zwei junge Männer erwischt, als sie auf dem Marktplatz standen und Alkohol tranken. Da sich das Ganze am Samstag Nachmittag abspielte, hat es für die beiden 17 und 18 Jahre alten Burschen jeweils eine Anzeige gegeben, da sie gegen die Corona-Ausgangsbeschränkung verstoßen hatten. Außerdem handelten sie sich noch eine weitere Anzeige ein. Der jüngere der Beiden hatte nämlich auch noch Marihuana dabei. 

Kelheim

23.03. 11:01

Weitere Fälle von Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt

Derzeit sind insgesamt 35 Personen im Landkreis positiv auf Coronavirus Infektionen getestet. Dabei kamen überwiegend Kontaktpersonen aus früheren Fällen und einige vor der Aufnahme ins Klinikum positiv getestete Personen hinzu.

Neumarkt

23.03. 10:43

Neue "Corona-Nachbarschaftshilfe" ins Leben gerufen

Das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt Regensburg hat Ende letzter Woche eine Nachbarschaftshilfe „Regensburg hilft – Nachbarschaftshilfe gegen Corona“ ins Leben gerufen. Nachbarschaftshilfe bedeutet, dass Menschen, die einer sog. Risikogruppe angehören oder auch Menschen, die sich in Quarantäne befinden, Unterstützung von Ehrenamtlichen erhalten. Ehrenamtliche übernehmen – je nach Hilfebedarf – Einkäufe, Apothekengänge oder auch telefonische Besuchsdienste für diese Personen oder gehen mit dem Haustier Gassi. Es haben sich bereits über 400 Freiwillige gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. 

Regensburg Stadt

23.03. 09:59

Bayerns Ministerpräsident Söder verteidigt seinen Alleingang

Bayerns Ministerpräsident Söder verteidigt seinen Alleingang im Kampf gegen das Coronavirus. Er sagte dem ZDF: "Wir haben viel mehr Tote, wir haben höhere Infektionen". Deshalb müsse er als Ministerpräsident schneller reagieren. Gestern hatten sich Bund und Länder auf ein deutschlandweites Kontaktverbot geeinigt. Bayern geht aber noch weiter und bleibt bei seinen strengeren Ausgehbeschränkungen.

 

Überregional

23.03. 09:09

In ganz Europ suchen Mediziener nach einem Medikament gegen das Corona-Virus

In Europa wird ein Medikament gegen das Coronavirus gesucht. Bisher gibt es nämlich keine Möglichkeit, die neue Lungenkrankheit gezielt zu behandeln. Nun starten klinische Tests in vier experimentellen Methoden. Unter anderem werden Mittel getestet, die gegen Ebola eingesetzt werden. An den Versuchen nehmen mehr als 3.000 Testpersonen aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Spanien teil. 
 

 

WELT

23.03. 08:30

Olympischen-Spiele könnten verschoben werden

Der Internationale Olympische Komitee erwägt nun doch, die Sommerspiele in Tokio wegen der Corona-Krise zu verschieben und setzt auf den Faktor Zeit. Innerhalb der kommenden vier Wochen will das IOC Klarheit schaffen. Eine Komplett-Absage wird aber ausgeschlossen. Das kanadische Olympische Komitee kündigte bereits an, diesen Sommer keine Sportler nach Tokio zu schicken.
 

 

WELT

23.03. 07:20

Hilfspaket für Kliniken soll nachgebessert werden

Bund und Länder wollen beim geplanten Hilfspaket für Kliniken nachbessern. Nach Angaben aus Regierungskreisen sollen etwa Einrichtungen für jedes Bett, das wegen Verschiebung planbarer Behandlungen erst einmal frei bleibt, mehr Geld erhalten. Außerdem hieß es, auch für die Anschaffung neuer intensivmedizinischer Behandlungseinheiten mit Beatmungsmöglichkeit sollten die Kliniken einen höheren Bonus bekommen. Das Hilfspaket des Bundes für Kliniken, Ärzte und Pfleger sollte zunächst rund 3,3 Milliarden Euro umfassen.

 

Deutschland

23.03. 06:38

Mittelbayerische Zeitung liefert weiter aus

Die Mittelbayerische Zeitung hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach die MZ seit heute nicht mehr zugestellt wird. Diese Gerüchte seien falsch, stellen die Zeitungsmacher klar. Die Zusteller wären wie gewohnt unterwegs. Trotzdem könne es in den nächsten Wochen "Corona-bedingt" teilweise zu Verspätungen oder Umstellungen auf Lieferung per Post kommen, aufgrund kurzfristiger Erkrankungen und Quarantäne-Maßnahmen. Nicht gelieferte Zeitungen würden in jedem Fall gutgeschrieben.

(Falls Kunden keine Zeitung bekommen haben, können sie sich mit die MZ unter 0800 207 207 0 anrufen oder eine Mail an Kundenservice@mittelbayerische.de schreiben.)

Oberpfalz

23.03. 06:31

Asklepios-Kliniken schlagen Alarm

Sowohl die drei Asklepios-Kliniken im Landkreis Schwandorf, als auch die Asklepios Klinik Bad Abbach im Kreis Kelheim schlagen Alarm. Sie sehen im neuen Krankenhaus-Entlastungsgesetz „Ein Todesurteil“, wie es in verschiedenen Schreiben heißt. Das Krankenhaus-Entlastungsgesetz soll heute verabschiedet werden. Obwohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn damit einen Milliardenbetrag für die deutschen Krankenhäuser verspricht, um die Belastungen in der Corona-Krise abzufangen, sagen die Klinik-Chefs – viel zu wenig, um überleben zu können.

Bayern

23.03. 06:29

Wenig Trubel an Grenzen

An den Grenzen zu Tschechien und Österreich in Niederbayern und der Oberpfalz ist der Verkehr gestern weiterhin entspannt geblieben. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz herrscht bei der Aus- und Einreise so gut wie kein Verkehr. „Die, die unterwegs sind, haben freie Fahrt“, sagte ein Sprecher. Hauptsächlich Lastwagen, hier und da auch mal ein Auto, würden derzeit die Grenze passieren. Die Kontrollen an den Grenzen zu Österreich haben wegen der Corona-Krise vor einer Woche begonnen. Tschechien führt seit Samstag vor einer Woche Kontrollen durch.

Bayern

23.03. 06:26

Corona-Abstrichzentren im Landkreis Kelheim

Jeweils am Außengelände der Goldberg-Klinik in Kelheim und der Ilmtalklinik in Mainburg sollen schnellere Corona-Tests möglich sein. Dazu werden ab morgen sogenannte Abstrichzentren eröffnet. Das meldet das Landratsamt. Auf eigene Faust dorthin kann man aber nicht, zuvor müssen die Hausärzte einen Termin für den Patienten vereinbaren. Die bekommen später auch das Testergebnis übermittelt. Damit keine Tumulte entstehen, sind an beiden Abstrichzentren in Kelheim und Mainburg Sicherheitskräfte vor Ort.

Kelheim

23.03. 06:24

Grundschulverband zieht positive Zwischenbilanz 

Der Grundschulverband hat eine Woche nach bundesweiten Schulschließungen eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die erste Woche sei überwiegend ruhig abgelaufen. Demnach hätten sich Lehrkräfte und Schulleitungen stark engagiert. Der Grundschul-Unterricht sei per Mail oder durch Lernpakete zum Abholen quasi aufrechterhalten worden. Probleme gebe es durch extreme Unterschiede zwischen Schulstandorten. Außerdem hätten nicht alle Familien Tablets oder Drucker.

 

Deutschland

23.03. 06:23

Züge fahren trotz Corona weiter

Trotz der Corona-Krise wollen Alex, Oberpfalzbahn und Waldbahn in Niederbayern und der Oberpfalz weitgehend weiterfahren. „Solange wir ausreichend gesunde Mitarbeiter haben, die die Züge zuverlässig und sicher fahren können, werden wir das auch tun“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Pollety dazu. Viele Menschen in Bayern seien auch während der Corona-Welle auf die Züge des Alex, der Oberpfalzbahn und der Waldbahn angewiesen. Dennoch rufen die Verkehrsunternehmen in der Mitteilung alle Menschen dazu auf, sich an die allgemeinen Regeln zu halten: zu Hause bleiben und jede unnötige Fahrt vermeiden.

Überregional

23.03. 06:22

<p><strong>Züge fahren trotz Corona weiter</strong></p>

<p>Trotz der Corona-Krise wollen Alex, Oberpfalzbahn und Waldbahn in Niederbayern und der Oberpfalz weitgehend weiterfahren. „Solange wir ausreichend gesunde Mitarbeiter haben, die die Züge zuverlässig und sicher fahren können, werden wir das auch tun“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Pollety dazu. Viele Menschen in Bayern seien auch während der Corona-Welle auf die Züge des Alex, der Oberpfalzbahn und der Waldbahn angewiesen. Dennoch rufen die Verkehrsunternehmen in der Mitteilung alle Menschen dazu auf, sich an die allgemeinen Regeln zu halten: zu Hause bleiben und jede unnötige Fahrt vermeiden.</p>

Niederbayern

23.03. 06:21

Bundeskabinett will Pandemie Maßnahmen beschließen

Das Bundeskabinett will heute umfassende Pandemie-Maßnahmen beschließen. Dabei geht es um große Schutzschirme für Unternehmen, Beschäftigte und Kliniken. Finanzminister Scholz schlägt einen Nachtragshaushalt in Höhe von über 150 Milliarden Euro vor. Geplant sind auch umfangreiche Rechtsänderungen. Im Schnellverfahren soll am Mittwoch bereits der Bundestag zustimmen, am Freitag der Bundesrat.

 

Überregional

23.03. 06:20

<p><strong>Bundeskabinett will Pandemie Maßnahmen beschließen</strong></p>

<p>Das Bundeskabinett will heute umfassende Pandemie-Maßnahmen beschließen. Dabei geht es um große Schutzschirme für Unternehmen, Beschäftigte und Kliniken. Finanzminister Scholz schlägt einen Nachtragshaushalt in Höhe von über 150 Milliarden Euro vor. Geplant sind auch umfangreiche Rechtsänderungen. Im Schnellverfahren soll am Mittwoch bereits der Bundestag zustimmen, am Freitag der Bundesrat.</p>

<p></p>

Deutschland

22.03. 20:00

Corona-Streit artet in Schlägerei aus

Die Nerven liegen wegen des neuartigen Coronavirus blank: Bei Barleben (Sachsen-Anhalt) kam es am Samstagvormittag wegen der Sorge einer Ansteckung zu einer Rangelei. Ein 65-Jähriger habe sich beim Anstehen an der Kasse bedrängt gefühlt, weil ein hinter ihm stehender 48-Jähriger keinen Abstand gehalten habe, teilte die Polizei heute mit.

Der Streit sei dann vor dem Geschäft zu einer «gegenseitigen Körperverletzung» eskaliert. Dabei zerriss der 65-Jährige die Jacke des jüngeren, der dem Mann laut Polizei daraufhin mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 65-Jährige kam dadurch ins Taumeln und stürzte auf die Motorhaube des Autos eines Unbeteiligten, die dadurch beschädigt wurde. Die Polizei nahm von beiden Beteiligten Anzeigen wegen Körperverletzung auf.

Deutschland

22.03. 19:48

Führende Virologen sehen schwarz für Vereinssport in Deutschland

Deutsche Virologen rechnen wegen der Corona-Krise nicht mehr mit einem regulären Sportbetrieb mit Zuschauern in diesem Jahr. "Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in absehbarer Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das sei überflüssig.", sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charite‚ dem "Stern". Er erwarte in Sachen Freizeitaktivitäten auf absehbare Zeit keine Rückkehr zur Normalität in öffentlichen Einrichtungen. Auf Dinge, die schön seien, aber nicht systemrelevant, werde man lange verzichten müssen. 

Deutschland

22.03. 19:43

Deutsche Bauern brauchen dringend 300.000 Helfer

Weil Saisonkräfte vor geschlossenen Grenzen stehen - suchen die Bauern dringend Erntehelfer. Morgen startet deswegen eine bundesweite Jobbörse, auch das Landwirtschaftsministerium ist daran beteiligt. Bürger, die helfen möchten, können sich unter "Das Land hilft" melden.

Deutschland

22.03. 19:38

Weniger Corona-Neuerkrankungen im Landkreis Straubing-Bogen

In den letzten 24 Stunden gab es im Landkreis Straubing-Bogen fünf neue Corona-Fälle. Am Tag zuvor waren es neun. Die Gesamtzahl der Erkrankten steigt damit auf 43.

Niederbayern

22.03. 19:33

EU-Ratschef will europäischen Zivilschutz für Kampf gegen Corona

EU-Ratschef Michel hat sich heute angesichts der Corona-Krise für einen europäischen Zivilschutz ausgesprochen. "Es fehlt ein einheitliches Kommando", sagte er flämischen Medien. Ein gemeinsames Krisenzentrum würde mehr Vorausschau und mehr Solidarität schaffen. Das Wichtigste in der aktuellen Situation sei laut Michel, Mittel für die Gesundheit und die Wirtschaft freizumachen.

WELT

22.03. 19:30

Italienische Regierung gibt neue Zahlen der Infizierten und Toten bekannt

Die Zahl der Corona-Infizierten in Italien ist innerhalb der letzten 24 Stunden von 53 578 auf 59 138 gestiegen. Die Zahl der Toten habe sich inzwischen auf insgesamt 5476 erhöht, teilen die Behörden mit.

WELT

22.03. 19:12

Großbritannien meldet bereits 281 Tote

Die Zahl der Virus-Infizierten in Großbritannien hat sich binnen 24 Stunden von 5018 auf 5683 erhöht. Die Zahl der Toten ist von 233 auf 281 gestiegen, wie die britische Regierung mitteilt.

WELT

22.03. 19:10

Zillertal-Urlauber sollen besonders auf Corona-Symptome achten

Wer zuletzt im Zillertal zu Gast war, soll auf mögliche Symptome einer Coronavirus-Infektion achten. Dazu hat die österreichische Wintersport-Region aufgerufen. Besonders, wer in Apres-Ski-Lokalen und Bars war, solle seinen Gesundheitszustand genau beobachten. Das Zillertal liegt im Bundesland Tirol, das inzwischen vollständig unter Quarantäne steht. Vermutet wird, dass sich viele Touristen unter anderem aus Deutschland und Skandinavien dort angesteckt und das Virus mit nach Hause gebracht haben.

Bayern

22.03. 19:03

Bundeskanzlerin Angela Merkel muss selbst in Quarantäne!

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, habe die Bundeskanzlerin sich selbst dazu entschieden, sich vorsichtshalber in häusliche Quarantäne zu begeben. Merkels Hausarzt, bei dem sich sich vor wenigen Tagen noch hatte impfen lassen, sei laut dem Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Daraufhin habe die Bundeskanzlerin entschieden, sich unverzüglich in häusliche Quarantäne zu begeben. Sie wird sich dort auf Corona testen lassen und weiterhin von zuhause aus ihren Dienstgeschäften als Bundeskanzlerin nachgehen.

Deutschland

22.03. 18:43

Spanischer Opernstar Plácido Domingo hat Corona

Der spanische Opernstar Plácido Domingo (79) wurde nach eigenen Angaben positiv auf Corona getestet. „Ich glaube, dass es meine moralische Pflicht ist Ihnen mitzuteilen, dass ich positiv auf Covid-19 getestet wurde“, schreibt er auf seiner Facebook-Seite. Er sei zusammen mit seiner Familie in Selbstisolation. Offenbar gibt es keinen Grund zur Sorge. Er schreibt: „Wir sind derzeit bei guter Gesundheit, aber ich hatte Symptome wie Fieber und Husten und habe deshalb entschieden, mich testen zu lassen.“

WELT

22.03. 18:36

Ministerpräsident Söder nimmt Stellung zu neuen, härteren Corona-Regeln von Bund und Ländern

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte heute, der erzielte Kompromiss von Bund und Ländern gehe in die richtige Richtung. «Der Beschluss ist in Ordnung. Damit werden nahezu alle Einschränkungen bestätigt, die wir in Bayern schon am Freitag beschlossen haben», sagte der CSU-Chef nach der Telefonschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Bayern sei bei vielen Maßnahmen am Freitag vorausgegangen, andere Länder seien nun «eins zu eins» gefolgt.

Bayern bleibt im Kampf gegen Corona-Krise dennoch bei der eigenen Linie. Durch seine Nähe zu Italien sieht sich Bayern im Kampf gegen das Coronavirus in einer deutschen Sonderrolle. Das zeigt sich auch beim neuen Kompromiss von Bund und Ländern zur Eindämmung der Krankheit.

Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen, wie bereits berichtet, NICHT übernehmen. Im Freistaat würden weiterhin die bereits am Freitag von der Staatsregierung beschlossenen Regelungen gelten, sagte ein Regierungssprecher der dpa in München. Demnach darf weiterhin nur gemeinsam an die frische Luft, wer zu einem Hausstand gehört.

Bayern

22.03. 18:26

SSV Jahn Regensburg sagt wegen Corona sein Mannschaftstraining ab

Der Fußballverein SSV Jahn Regensburg stellt sein Training wegen der Corona-Krise komplett um. Ab der kommenden Woche bekommt jeder Spieler sein eigenes Trainingsprogramm für zuhause. Bis jetzt hatte die Mannschaft noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemeinsam trainiert. Das wird sich ab kommender Woche ändern. Dann trainiert jeder Spieler für sich selbst in den eigenen vier Wänden.

Regensburg Stadt

22.03. 18:19

Das sind alle neuen, härteren Corona-Regeln zusammengefasst

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute Nachmittag die neuen, härteren Corona-Regeln vorgestellt. Diese wurden von Bund und Ländern beschlossen. Zusammengefasst ergeben sich diese neun Regeln:

1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Bayern will diese Regelung allerdings anders handhaben (siehe Ticker-Meldung zuvor)

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter 1 genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.

3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen hart bestraft werden.

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygiene-Vorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Deutschland

22.03. 18:09

Regierung sagt Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel für Heime zu

Im Kampf gegen steigende Zahlen von Coronavirus-Patienten und -Todesfällen in Pflegeheimen hat das bayerische Gesundheitsministerium Hilfe zugesichert. «Sobald Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen, wird die Staatsregierung auch Pflegeheime bedenken», teilte eine Sprecherin am Sonntag in München mit. Die Heime selbst seien darüber hinaus zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. «Heiminterne Hygieneschulungen müssen weiterhin aufrecht erhalten werden.»

Allein in einem Würzburger Pflegeheim sind bislang neun Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 gestorben. Alte und Kranke gelten als Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe.

Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) sagte: «Klar ist: Ältere Menschen sind durch das neuartige Coronavirus besonders gefährdet. Deshalb haben wir am vergangenen Freitag beschlossen, dass jeglicher Besuch in Altenheimen verboten ist.» So solle verhindert werden, dass Infektionen in die Altenheime getragen werden. Ausnahmen seien weiterhin möglich, etwa bei der Begleitung von Sterbenden.

«Es ist auch sehr wichtig, dass ältere Menschen gut über die Gefahren durch das neuartige Coronavirus informiert sind», betonte Huml. Das Ministerium habe ein spezielles Merkblatt mit Empfehlungen für Alten- und Pflegeheime erstellt, unter anderem mit Hinweisen zum Schutz der Bewohner, des Personals und der Besucher vor Atemwegserkrankungen.  

Bayern

22.03. 18:06

Mehr Infos zu: Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen NICHT um

Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur heute aus der bayerischen Staatskanzlei. Im Freistaat würden weiterhin die bereits am Freitag von der Staatsregierung beschlossenen Regelungen gelten, sagte ein Regierungssprecher. Demnach darf weiterhin nur gemeinsam an die frische Luft, wer zu einem Hausstand gehört.

Bund und Länder hatten sich zuvor bei einer Telefonschalte grundsätzlich darauf verständigt, dass zur Eindämmung der Corona-Krise Ansammlungen von mehr als zwei Personen in ganz Deutschland verboten sein sollen. Ausgenommen werden Angehörige, die im eigenen Haushalt leben. In Bayern werde dies aber großzügiger ausgelegt, weil etwa auch Begleitungen älterer Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, weiter erlaubt bleiben sollen.

Diese neuen, härteren Maßnahmen sollen für mindestens zwei Wochen gelten.

Bayern

22.03. 17:58

Bayern setzt Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen NICHT um

Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur heute aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf.

Bayern

22.03. 17:49

Briefwahl trotz Ausgangsbeschränkungen möglich

Die Abgabe von Briefwahlunterlagen für die Stichwahlen am kommenden Sonntag ist auch während der Ausgangsbeschränkungen in Bayern zulässig. Darauf hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag hingewiesen. «Jeder darf seinen Wahlbrief zur Post oder zur Gemeinde bringen, die Allgemeinverfügung vom 20. März stellt das auch ausdrücklich klar», erklärte er. Wer wegen Krankheit oder aus sonstigen Gründen das Haus nicht verlassen könne oder wolle, dürfe sich etwa von Angehörigen helfen lassen. «Auch das ist selbstverständlich erlaubt.»

Wegen der Corona-Krise findet die Wahl in zahlreichen Städten Bayerns ausschließlich per Briefwahl statt. Unterlagen bekommen betroffene Bürger automatisch per Post zugesandt. Eine persönliche Stimmabgabe im Wahllokal am 29. März ist hingegen nicht möglich. «Damit wollen wir einen bestmöglichen Infektionsschutz gewährleisten», erklärte Herrmann. Er wünsche sich, dass möglichst viele Menschen bis zum Stichwahl-Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. «Wahlen sind das Fundament unserer Demokratie und eine Bürgerpflicht.»

Bayern

22.03. 17:35

Start einer Corona-Teststation am Tropeninstitut München

München bekommt eine neue Teststation für mögliche Coronavirus-Infizierte. In einer sogenannten Walk-Through-Station, die Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Montag (14.30 Uhr) am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität eröffnen will, sollen speziell medizinisches Personal, Feuerwehrleute und Polizisten getestet werden. «Wir brauchen jeden Pfleger, jede Krankenschwester, jede Ärztin und jeden Arzt», sagte Sibler im Vorfeld. «Wir brauchen diese Menschen gesund.»

Bayern

22.03. 17:26

Ministerium: Rund 500 Beanstandungen wegen Ausgangsbeschränkungen

Die meisten Menschen in Bayern haben sich nach einer ersten Bilanz des bayerischen Innenministeriums an die neuen Vorgaben gehalten. Bis Sonntagnachmittag habe die Polizei landesweit rund 25 000 Kontrollen durchgeführt wegen der Ausgangsbeschränkungen, sagte ein Ministeriumssprecher. Dabei habe es etwa 500 Beanstandungen gegeben.

Bayern

22.03. 17:24


Bund und Länder wollen Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der dpa darauf, Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Deutschland

22.03. 17:15

Handball-Bundesliga will Lizenzierung vorzeitig beenden


Die Handball-Bundesliga (HBL) will das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2020/21 vorzeitig beenden. Das kündigte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann heute an. «Das Lizenzierungsverfahren werden wir vorzeitig abschließen und allen Clubs unter Auflagen eine Lizenz erteilen», sagte der 55-Jährige.

Die zum 1. März eingereichten Unterlagen der Vereine hätten die Auswirkungen der gegenwärtigen Corona-Pandemie «in keinster Weise berücksichtigen können», sagte Bohmann weiter. Eine Planung sei daher eine Gleichung mit vielen Unbekannten.

Um die vorerst bis zum 23. April unterbrochene Saison noch zu einem regulären Ende bringen zu können, müsste der Spielbetrieb nach Ansicht von Bohmann spätestens Mitte Mai wieder aufgenommen werden. Allerdings müsse sich die Liga auch auf das Szenario eines Saisonabbruchs vorbereiten, betonte der HBL-Chef. Wichtig wäre, dass die Spielzeit 2020/21 Ende August beginnen könne. Bohmann: «Sollte dann die Gesundheitslage immer noch keine Sportveranstaltungen zulassen, wird es sehr schwer.»

Deutschland

22.03. 16:12

Medienbericht: Bund und Länder einigen sich auf "Kontaktverbot"

Die dpa berichtet, dass Bund und Länder eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen wollen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich demnach bei einer Telefonkonferenz darauf, dass Ansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich verboten werden. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Überregional

22.03. 16:10

Sieben neue Corona-Fälle im Kreis Schwandorf am Sonntag


Im Landkreis Schwandorf sind am Sonntag bislang sieben weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 39 angestiegen. Die neuen positiven Testergebnisse betreffen drei Männer aus Burglengenfeld im Alter von 26, 51 und 57 Jahren sowie drei Männer aus Schwandorf im Alter von 28, 39 und 91 Jahren sowie eine Frau aus Schwandorf im Alter von 26 Jahren. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen hat sich seit Samstag von 250 auf 280 erhöht. Fünf Patienten befinden sich in stationärer Behandlung. Die 39 bislang gemeldeten Fälle verteilen sich auf den Landkreis wie folgt: 17 Fälle in Schwandorf, 5 Fälle in Schmidgaden, 3 Fälle in Burglengenfeld, je zwei Fälle in Bodenwöhr, Maxhütte-Haidhof, Teublitz und Wackersdorf sowie je ein Fall in Neunburg vorm Wald, Dieterskirchen, Bruck, Wernberg-Köblitz, Nabburg und Schwarzenfeld.

Schwandorf

22.03. 15:58

Laschet und Söder streiten bei Beratungen über Corona-Maßnahmen

Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise hat es dem Vernehmen nach einen heftigen Streit zwischen CSU-Chef Markus Söder und NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) gegeben. Laschet habe Söder demnach massiv attackiert, weil dieser bereits am Freitag «ohne Absprache» mit dem Bund und den anderen Ländern eigene Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen für Bayern verordnet hatte. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. Dies berichtete auch die «Bild»-Zeitung.

Bayern sei über den Verlauf «irritiert», erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen. Laschet habe sich bisher in der Debatte immer sehr zurückgehalten und gezögert, auch als es jüngst um die Schließung von Schulen und Kindergärten gegangen sei. Man vermute daher ein anderes Motiv, es gehe Laschet wohl mehr um seine persönlichen Ambitionen als um die Corona-Krise, hieß es.

Darüber hinaus soll Laschet, so berichten Teilnehmer, in der Telefonkonferenz gemeinsam mit weiteren Bundesländern ein Maßnahmenpapier vorgelegt haben. Dies wurde aber in den Beratungen dem Vernehmen nach nicht weiter verfolgt, da Merkel ihrerseits ein eigenes Papier zur Grundlage machte.

Überregional

22.03. 15:57

Versorgung in Deutschland sicher

Trotz Hamsterkäufen ist die Lebensmittelversorgung in Deutschland nicht gefährdet. So sieht es das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Es gebe im Moment auch keine Planung, die staatlichen Nahrungsmittelreserven in irgendeiner Form anzutasten, sagte der Präsident des Bundesamtes, Unger, dem "Tagesspiegel am Sonntag". Auch Wasser- und die Stromversorgung seien nicht gefährdet.

Überregional

22.03. 15:33

Bauern suchen dringen Erntehelfer

Weil Saisonkräfte vor geschlossenen Grenzen stehen - suchen die Bauern dringend Erntehelfer. Morgen startet deswegen eine bundesweite Jobbörse, auch das Landwirtschaftsministerium ist daran beteiligt. Bürger, die helfen möchten, können sich unter "Das Land hilft" melden. - Laut Bauernverband sind sonst von April bis Oktober rund 300.000 Erntehelfer im Einsatz.

Überregional

22.03. 15:33

Holländer sollen daheim bleiben!

Bleibt zuhause! Mit diesem Appell hat sich der niederländische Staat an seine Bürger gewandt. Er kam per Nachricht, die heute an alle Handys verschickt wurde. -Bei Behörden und Bürgern wächst der Unmut, weil viele Niederländer die Corona-Regeln missachten.

Überregional

22.03. 14:37

Merkel berät über Ausgangssperren

Via Telefon berät Kanzlerin Merkel aktuell mit den Länderchefs, wie es in der Corona-Krise weitergehen soll. Ein Thema: Soll es bundesweit Ausgangsbeschränkungen oder sogar -sperren geben?

Überregional

22.03. 14:35

Deutschland will wirtschaftlichen Schaden verhindern

In der Corona-Krise will die Bundesregierung einen dauerhaften Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland verhindern. - Dafür schnürt sie milliardenschwere Notpakete. Morgen will das Kabinett Zuschüsse für Kleinstfirmen und Solo-Selbstständige auf den Weg bringen. Außerdem sind Nachbesserungen bei Kreditprogrammen für kleine und mittlere Firmen geplant.

Überregional

22.03. 14:24

Deutschland macht zusammen Musik

Musiker in Deutschland wollen in der Corona-Krise ein Zeichen setzen und heute gemeinsam auf Balkonen und an offenen Fenstern Musik machen. Und zwar die „Ode an die Freude“. Der Aufruf verbreitet sich im Moment in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Dort finden Sie auch meist gleich die Noten dazu, wenn Sie sich heute Abend beteiligen wollen. In rund 2 einhalb Stunden – um 18 Uhr geht’s los.

Überregional

22.03. 14:05

Tschechische Grenzen bleiben wegen Coronavirus monatelang geschlossen

Die tschechischen Grenzen sollen wegen der Coronavirus-Gefahr «viele Monate» für Ein- und Ausreisende geschlossen bleiben, mindestens aber ein halbes Jahr. Das sagte der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs, der Epidemiologe Roman Prymula, am Sonntag im Fernsehsender «Prima». Ausländer dürfen ausreisen, aber nicht wieder einreisen.

Ausnahmen gelten für grenznahe Berufspendler, die in Sachsen, Bayern und Österreich arbeiten. Werde diese Sonderregelung massiv von Unberechtigten missbraucht, höre die Gutmütigkeit auf, warnte Innenminister Jan Hamacek. Auch Lkw-Fahrer dürfen die Grenzkontrollstellen passieren, um den Warenverkehr zu gewährleisten.

Die Regierung in Prag plant zudem, die strikten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Bevölkerung zu verlängern. «Ostern wird nicht so sein, wie wir es gewohnt sind», sagte Prymula. Es werde weder Familienbesuche noch Kirchgänge geben. In Tschechien müssen die Leute in der Öffentlichkeit eine Mund- und Nasenbedeckung tragen, Schulen und die meisten Geschäfte sind geschlossen.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus stieg am Sonntag mit 1047 erstmals über die Tausender-Marke. Davon werden 19 Patienten auf Intensivstationen behandelt.

Überregional

22.03. 13:42

Auch die niederbayerischen Polizisten sind zufrieden

Wie schon gemeldet, hat es in der Oberpfalz bis jetzt kaum Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung gegeben. Und auch die Polizei in Niederbayern ist zufrieden, meldet sie auf Facebook:

Überregional

22.03. 13:21

Wenig Verkehr an den bayerischen Grenzübergängen

An den bayerischen Grenzen zu Tschechien und Österreich blieb der Verkehr auch am Sonntag weiterhin entspannt. «Die Staus haben sich alle abgebaut», teilte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion München auf Anfrage mit. Es seien wenige Fahrzeuge unterwegs, der Verkehr sei stark heruntergefahren.

Auch nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz herrscht bei der Aus- und Einreise so gut wie kein Verkehr. «Die, die unterwegs sind, haben freie Fahrt», sagte ein Sprecher. Hauptsächlich Lastwagen, hier und da auch mal ein Auto, würden derzeit die Grenze passieren.

Die Kontrollen an den deutschen Grenzen zu Österreich haben wegen der Corona-Pandemie am vergangenen Montag begonnen. Tschechien führt seit vorigem Samstag (14. März) Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland durch.

Überregional

22.03. 12:49

Kritik an Olympia

Wegen der Coronakrise finden viele große Sportevents nicht statt. Nur das Internationale Olympische Komitee kann sich noch nicht zur Absage der Spiele in Tokio durchringen. Immer mehr Sportler kritisieren das. So schloss der Säbelfechter und Athleten-Aktivist Max Hartung für sich einen Start bei den Olympischen Spielen in diesem Sommer aus. Er wolle damit ein Zeichen setzen, sagte Hartung im ZDF-"Sportstudio".

Überregional

22.03. 12:44

24 Stunden Radrennen von Kelheim ist abgesagt

Das 24 Stunden Radrennen von Kelheim findet in diesem Jahr nicht statt. Mitte Juli hätten sich über eintausend Radsportler und tausende von Zuschauern zu diesem Radsportspektakel in Kelheim getroffen. Aufgrund des Corona Virus haben die Veranstalter jetzt abgesagt. Die Teilnehmer erhalten ihre Startgelder zurück.

Kelheim

22.03. 12:35

Trotz Corona - Weltkriegsbombe erfoglreich entschärft.

Ohne Komplikationen ist eine Weltkriegsbombe am Sonntag im Stuttgarter Stadtteil Möhringen entschärft worden. Während der Entschärfung mussten alle Gebäude im betroffenen Gebiet evakuiert werden. Davon waren nach Angaben der Stadt rund 1000 Bürger betroffen, von denen etwa 30 das Angebot annahmen, sich währenddessen in einem Gymnasium aufzuhalten. Die Corona-Pandemie war dabei allgegenwärtig: «Bei diesen Personen achten wir natürlich genau darauf, dass alle den empfohlenen Abstand des Robert Koch-Instituts einhalten», sagte der Sprecher. Hierzu wurden Aula und Sporthalle des Gymnasiums genutzt. Die restlichen Betroffenen seien bei Verwandten untergekommen.

Bereits knapp drei Stunden nach der Evakuierung war die 250 Kilogramm schwere Bombe entschärft. Danach durften alle Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser. Die Polizei sei mit Lautsprechern durch das Gebiet gefahren, um die Menschen darüber zu informieren, so der Stadtsprecher. Im betroffenen Gebiet liegen auch Teile eines Seniorenzentrums. Zuvor war die Polizei mit Drohnen über das Gebiet geflogen, um sicherzustellen, dass sich dort keine Menschen mehr befinden.

Die Bombe war bei der Auswertung von Luftbildaufnahmen durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entdeckt worden. Es handelte sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Überregional

22.03. 12:09

Alex, Oberpfalzbahn und Waldbahn wollen weiterfahren

Die Länderbahn kann nach eigenen Angaben trotz der Corona-Krise den Betrieb weitgehend aufrechterhalten. Am Montag gebe es beispielsweise beim Alex-Süd wenige krankheitsbedingte Ausfälle, teilte das Unternehmen mit.

«Solange wir ausreichend gesunde Mitarbeiter haben, die die Züge zuverlässig und sicher fahren können, werden wir das auch tun», sagte Geschäftsführer Wolfgang Pollety laut Mitteilung. Viele Menschen in Bayern seien auch während der Corona-Welle auf die Züge des Alex, der Oberpfalzbahn und der Waldbahn angewiesen. «Gerade im ländlichen Raum und an kleineren Haltestellen ist der Nahverkehr oft die einzige Möglichkeit, zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen», hieß es.

Dennoch rufen die Verkehrsunternehmen in der Mitteilung alle Menschen dazu auf, sich an die allgemeinen Regeln zu halten: zu Hause bleiben und jede unnötige Fahrt vermeiden. Sobald der Krankenstand der Mitarbeiter deutlich steige und der volle Umfang laut Fahrplan nicht mehr angeboten werden könne, müsse auch in den Länderbahn-Netzen auf einen Sonderfahrplan umgeschwenkt werden. Fahrgäste bekämen Infos zum Beispiel auf den Websites oder der elektronischen Fahrplanauskunft.

Überregional

22.03. 11:51

Weniger Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland haben sich zuletzt etwas weniger Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Laut Robert-Koch-Institut gibt es jetzt rund 18.600 bestätigte Fälle. Das sind etwa 2.000 mehr als gestern. Vorher war die Zahl aber innerhalb eines Tages schneller gestiegen: Am Freitag gab es einen Zuwachs von mehr als 2.700 Fällen. Das könnte aber daran liegen, dass am Wochenende nicht alle Ämter arbeiten - sprich: Es fehlen Zahlen.

Überregional

22.03. 11:11

Hier ein wichtiger Hinweis für alle Teilnehmer von gong fm – One Day On Snow in Gerlos:

Das österreichische Bundesland Tirol hat aktuell eine Corona-Warnung für Gerlos und Umgebung herausgegeben.

Die Warnung betrifft den Zeitraum 8. bis 15. März.

Die gong fm Tagesskifahrt war am 7. März – und damit einen Tag vor dem genannten Warnzeitraum.

Dennoch möchten wir hiermit alle Teilnehmer der gong fm Skifahrt vorsorglich informieren:

Personen, die sich in Gerlos in Bars und Après-Ski-Lokalen aufgehalten haben, sollen ihren Gesundheitszustand genau beobachten. Wende dich bei Symptomen an die Gesundheitsbehörden bei dir vor Ort.

Für folgende Lokale in Gerlos gilt der Warnhinweis des Landes Tirol:

Die Après Ski "Skihütte" und die Gaststätte Seppis in Gerlos

Auch für weitere Lokale im Zillertal gilt nun ein ausdrücklicher Corona-Warnhinweis des Landes Tirol.

AUFRUF: Personen, die sich zwischen 8. und 15. März in Bars und Après-Ski-Lokalen speziell in Mayrhofen und in Gerlos im Zillertal sowie in Zell am Ziller und Aschau-Kaltenbach aufgehalten haben, sollen ihren Gesundheitszustand genau beobachten. Gäste aus dem Ausland an ihre jeweiligen Gesundheitsbehörden. Bei den Lokalen handelt es sich um folgende:
Mayrhofen: Brückn Stadl, Scotland Yard Pub, Hotel Strass "Arena Club", Restaurant "Steakhouse", Café/Bar "Happy End"
Gerlos: Aprés Ski "Skihütte", Seppis Gerlos
Zell am Ziller: Zellerstuben, Hili Bar
Aschau-Kaltenbach: Bergrestaurant "Marendalm"

Regensburg Stadt

22.03. 10:58

Oberpfälzer Polizisten verzeichnen kaum Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung

Seit gestern gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung wegen der Corona-Krise. Die Polizei hat in der Oberpfalz bisher eher wenige Verstöße zu verzeichnen.

So melden die Polizisten, dass im Zeitraum 21.03.2020, 06.00 Uhr, bis 22.03.2020, 06.00 Uhr, 82 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt worden sind. Dem gegenüber steht die Gesamtbevölkerung der Oberpfalz mit etwa 1,1 Millionen Einwohner. Somit ist die Zahl der Verstöße als gering zu bewerten, wenngleich ein jeder Verstoß einer zu viel ist, schreibt die Polizei. Insgesamt führten die Einsatzkräfte in den 24 Stunden weit über eintausend Kontrollen durch.

Es wurden annähernd 500 Ladengeschäfte und Einrichtungen überprüft. Vereinzelt kam es zu Beanstandungen, zum Beispiel hatten ein Friseur in Regensburg und Sonnenstudios im Landkreis Schwandorf geöffnet. Im Bereich der Gastronomie wurden 370 Betriebe kontrolliert und erfreulicherweise musste dabei kein Fehlverhalten festgestellt werden.

Überregional

22.03. 10:52

Virologe Drosten: Kein Fußball für ein Jahr

Der deutsche Profifußball muss sich darauf einstellen, dass seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. "Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig. Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben", erklärt der renommierte Virologe Christian Drosten in einem stern-Interview.

Der Leiter der Virologie der Charité in Berlin erwartet in Sachen Freizeitaktivitäten auf absehbare Zeit keine Rückkehr zur Normalität in öffentlichen Einrichtungen. "Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten", vermutet Drosten. Lediglich bei Maßnahmen wie Schulschließungen werde vermutlich in näherer Zukunft zu prüfen sein, ob diese wirklich den gewünschten Effekt erzielt hätten.

Überregional

22.03. 10:51

Deutschland telefoniert mehr

Der Netzbetreiber Vodafone verzeichnet zum Ende dieser Woche 17 Prozent mehr Datennutzung im Festnetz - am Donnerstag waren es sogar 30 Prozent. Die mobile Datennutzung nahm um 7 Prozent ab. Die Sprachnutzung im Festnetz hingegen stieg bei Vodafone um 45 Prozent, bei Mobilfunkgesprächen waren es 38 Prozent mehr als üblich.

"Erstmals seit 13 Jahren wird im Festnetz wieder deutlich mehr telefoniert", sagt Verivox-Telekommunikationsexperte Eugen Ensinger. "Seit 2007 war die Telefonnutzung im Jahresvergleich stetig zurückgegangen."

Auch der Netzbetreiber Telefonica sieht derzeit den größten Anstieg bei der Telefonie, nicht bei den Daten. Teilweise sei es zu neuen temporären Spitzenwerten gekommen. Die Telekom benennt auf Verivox-Anfrage keine Steigerungswerte und betont lediglich, es gebe aktuell keine Einschränkungen, die auf eine verstärkte Nutzung durch Corona zurückzuführen seien.

Überregional

22.03. 09:17

Mittelbayerische Zeitung wird weiter zugestellt

Die Mittelbayerische Zeitung weist Gerüchte zurück, wonach die MZ ab Montag nicht mehr zugestellt wird. Diese Gerüchte seien falsch, stellen die Zeitungsmacher klar. Die Zusteller wären wie gewohnt unterwegs. Aber es könne dennoch in den nächsten Wochen "Corona-bedingt" in manchen Bezirken zu Verspätungen oder Umstellungen auf Lieferung per Post kommen, aufgrund kurzfristiger Erkrankungen und Quarantäne-Maßnahmen. Nicht gelieferte Zeitungen würden  in jedem Fall gutgeschrieben.

Überregional

22.03. 08:38

Verbotene Feier mit Gruppenselfie in Mitterteich

In Mitterteich in der nördlichen Oberpfalz gilt eine noch größere Ausgangssperre als im restlichen Bayern. Die Menschen dort dürfen die Stadt weder verlassen, noch dürfen sie sich untereinander treffen - Maßnahmen, um den Corona-Virus nicht weiterzuverbreiten. Trotzdem haben fünf Männer gestern genau das getan, um eine Grillparty mit Alkohol zu feiern, schreibt die Polizei. Und sie schreibt weiter: „Zum krönenden Abschluss postete einer der Herren noch ein Gruppenselfie im Internet.“

Überregional

22.03. 08:26

Deutschland kann Schulden verkraften

Einer der sogenannten "Wirtschaftsweisen" findet, dass Deutschland eine hohe Neuverschuldung wegen der Coronakrise verkraften kann. Der Wirtschaftsexperte Feld sagte der "Welt am Sonntag", selbst ein Anstieg der Staatsverschuldung auf drei Billionen Euro wäre noch in Ordnung - im Moment sind es zwei Billionen. Hintergrund ist, dass der Bund umfangreiche Hilfen für Menschen und Unternehmen plant und dafür einen Nachtragshaushalt von über 150 Milliarden Euro verabschieden will.

Überregional

22.03. 08:24

Russland will Italien helfen

Wegen der dramatischen Lage in Italien will Russland helfen. Der Kreml teilte mit, man werde unter anderem Schutzausrüstung, mobile Versorgungsstationen und Mittel für eine großflächige Desinfektion schicken - die sind beispielsweise für Verkehrsmittel gedacht. Außerdem sind auch Virologen und andere Corona-Experten an Bord der russischen Militärjets, die heute ankommen sollen.

Überregional

21.03. 21:10

Coronavirus–Kinder-Notbetreuung für besonders betroffene Gruppen ausgeweitet

Der Katastrophenstab der Bayerischen Staatsregierung hat heute beschlossen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig sind, ab Montag, den 23. März 2020, auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen können, wenn nur ein Elternteil in diesen Bereichen tätig ist. Voraussetzung ist dabei auch weiterhin, dass der Elternteil aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Für eine bessere Planbarkeit sollten sich Eltern, die nun am Montag erstmals eine Notbetreuung benötigen, möglichst frühzeitig mit ihrer Einrichtung oder Schule in Verbindung setzen. Die entsprechenden Erklärungen und Elterninformationen werden umgehend angepasst. Weitere Informationen gibt es unter:https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Unsere Klinken, Arztpraxen, Apotheken und Pflegeheime sind noch mehr als alle andere Bereiche im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gefordert. Denn dort steigt der Personalbedarf. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die weiterhin unsere Gesellschaft am Laufen halten, für ihren Einsatz.“

Kultusminister Michael Piazolo betont: „Die öffentliche Gesundheitsversorgung zu unterstützen, hat derzeit höchste Priorität. Wir unterstützen hier die Eltern und ermöglichen ihnen einen leichteren Zugang zu den Notbetreuungen in den Schulen und Kitas. Mein Dank gilt auch den Eltern, die in der vergangenen Woche sehr verantwortungsvoll mit dem Angebot der Notbetreuung umgegangen sind.“

Die Bereiche der Gesundheitsversorgung und Pflege werden dabei weit ausgelegt, um eine Versorgung der Patientinnen und Patienten und der pflegebedürftigen Menschen unter allen Umständen gewährleisten zu können. Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-)Arztpraxen und den Gesundheitsämtern auch die Kassenärztlichen Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen). Für die übrigen Bereiche der kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, dass beide Elternteile in diesen Bereichen tätig sein müssen, bei Alleinerziehenden genügt auch weiterhin ein Elternteil.

Überregional

21.03. 21:03

Weiterer Corona-Fall im Landkreis Freyung-Grafenau -

Mitarbeiterin der Klinken am Goldenen Steig positiv getestet

Mitteilung aus dem Landratsamt Freyung-Grafenau: Am heutigen Tag wurde bei einer Mitarbeiterin der Kliniken Am Goldenen Steig eine Infektion mit COVID-19 festgestellt. Die Mitarbeiterin des Freyunger Krankenhauses befand sich aufgrund Krankheitssymptomen bereits seit letztem Montag nicht mehr im Dienst. Es wurden bereits alle Kontaktpersonen ermittelt und Abstriche auf COVID-19 durchgeführt. Zudem ergingen durch die Klinikleitung umgehend weitere Anordnungen zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes an beiden Standorten wie z. B. das kontinuierliche Tragen eines Mundschutzes durch jeden Krankenhausmitarbeiter.

Die Versorgung der Patienten und Bevölkerung ist unverändert sichergestellt.

 

Überregional

21.03. 20:58

Neun neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden im Landkreis Straubing-Bogen

In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Personen im Landkreis Straubing-Bogen um neun angestiegen. Das meldet das Landratsamt Straubing-Bogen.

Der Gesamtstand der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie liegt damit im Landkreis bei 38 (Stand: 21.03., 17.30 Uhr).

Überregional

21.03. 20:15

Dramatische Lage in Italien

In Italien sind im Zuge der Coronavirus-Pandemie an nur einem Tag fast 800 Menschen gestorben. Insgesamt stieg die Zahl der Toten auf über 4.800, teilte der Zivilschutz mit. Italien ist das Land mit den meisten offiziell gemeldeten Toten wegen des Coronavirus auf der Welt. Warum die Sterberate so hoch liegt, ist unklar. Ein Grund könnte sein, dass Italien eine der ältesten Bevölkerungen weltweit hat.

Überregional

21.03. 20:08

Eishockey-WM 2020 abgesagt

Das Coronavirus zwingt den Eishockey-Weltverband zu einer historischen Absage
der WM im Mai. Das Turnier in Zürich und Lausanne kann in diesem Jahr nicht wie
geplant stattfinden, teilte der Weltverband mit. Erstmals seit dem Zweiten
Weltkrieg gibt es damit wieder eine Zwangspause.

Überregional

21.03. 20:00Supermärkte machen von längeren Öffnungszeiten keinen Gebrauch Um den Andrang in Supermärkten zu entzerren, hat Bayern die Ladenöffnungszeiten ausgeweitet - doch die großen Ketten machen davon keinen Gebrauch. Grund sei, dass Mitarbeiter geschont werden sollen, ergab eine Umfrage. Sie bräuchten Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln und sich zu erholen, hieß es etwa von Aldi. Ähnlich reagierten Rewe und Penny. Edeka und Netto teilten mit, die Versorgung mit Lebensmitteln sei auch mit den bestehenden Öffnungszeiten gewährleistet. Mit Abstandsmarkierungen am Boden,"Spuckschutz" an den Kassen, bargeldlosem Bezahlen sowie Desinfektionsmitteln und Handschuhen für Mitarbeiter wollen die Supermarkt- und Discounterketten eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen und zugleich ihre Kassierer vor einer Ansteckung schützen. Die Netto-Sprecherin machte noch einmal deutlich, dass die Versorgung mit Lebensmitteln weiterhin bundesweit sichergestellt sei. "Wir beobachten zwar, dass es in einigen Sortimentsbereichen, etwa haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln und Konserven oder auch Hygieneprodukten, zu einer erhöhten Nachfrage kommt. Dennoch können wir die tägliche Belieferung der Märkte mit ausreichend Ware über unsere Logistikzentren weiterhin gewährleisten."

Überregional

21.03. 19:53Immer öfter junge, mit-Corona-Virus-infizierte Menschen im Krankenhaus Das nicht nur Ältere und chronisch Kranke vor dem neuartigen Coronavirus geschützt werden müssen, zeigt eine Mitteilung aus einer Münchner Spezialklinik. Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten dort sind demnach Anfang 20. Auch ein junger Patient sei nicht gefeit davor, einen schweren Verlauf zu haben, warnt der Chefarzt von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, Wendtner. Das habe sich in Italien gezeigt und das sei ein Bild, das sich auch in Deutschland ergebe. Auch die WHO appelliert an die Jugend mit den Worten "Ihr seid nicht unbesiegbar".

Überregional

21.03. 19:06

Kanzlerin Merkel kurz mal im Supermarkt. Laut "Bild"-Zeitung war die Kanzlerin am Freitag-Abend in einem Supermarkt in Berlin-Mitte einkaufen gewesen. Erst sei sie in die Gemüse-, dann in die Feinkostabteilung gegangen. Demnach ebenfalls im Einkaufswagen: Klopapier. An der Kasse habe Merkel kontaktlos, mit Karte bezahlt.

Überregional

21.03. 18:23

Evakuierung in Zeiten von Corona: Bombenentschärfung in Stuttgart

Bombenentschärfung in Zeiten der Corona-Pandemie? In Stuttgart geschieht das am Sonntag. Wer aus der Wohnung raus muss, soll in Ersatzunterkünften genügend Platz zum Abstandhalten haben.

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe beginnt die Polizei am Sonntag (8.00 Uhr) mit einer großen Evakuierung im Stuttgarter Stadtteil Möhringen. Davon sind etwa 1000 Bürger betroffen. In dem Gebiet liegen auch Teile eines Seniorenzentrums. Anwohner können sich während der Arbeiten in einem Gymnasium aufhalten. Aufgrund der Corona-Pandemie sollen Aula und Sporthalle genutzt werden, damit die Menschen den empfohlenen Abstand zueinander einhalten können.

Der Verkehr der Stadtbahn sei nicht beeinträchtigt. Wie lange die Entschärfung dauern wird, sei unklar. Dies hänge von der Bauart und vom Zustand des 250 Kilogramm schweren Blindgängers ab (dpa).

Überregional

21.03. 18:20

Schneemangel und Corona: Skisaison endet knapp unter Schnitt

Trotz des Schneemangels und der vorzeitigen Schließung der Skilifte wegen der Corona-Pandemie: Die Liftbetreiber haben in der aktuellen Saison nur knapp unter dem Mittel der vergangenen Jahre abgeschnitten. Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) zählte in einer vorläufigen ersten Bilanz in dieser Saison in den deutschen Skigebieten rund 3,9 Millionen Gäste.

Das waren zwar deutlich weniger als im vergangenen schneereichen Winter mit 4,5 Millionen Gästen, aber mehr als im Winter 2016/2017 mit 3,7 Millionen Besuchern. Bei den Umsätzen verzeichneten die Liftbetriebe im Vergleich zum sehr guten Vorjahr einen Rückgang von 3,9 Prozent. Die Lifte in den meisten Gebieten sollten mindestens bis Ostern laufen, haben aber wegen der Corona-Krise den Betrieb eingestellt.

«Die Saison wird von der aktuellen Pandemiesituation überschattet», sagte VDS-Vorstand Matthias Stauch. «Es ist schade, dass der sehr beliebte Sonnenskilauf bei moderaten Frühlingstemperaturen in diesem Jahr ausfallen muss, aber die deutschen Seilbahnen sind sich ihrer Verantwortung gegenüber Gästen und Mitarbeitern bewusst. Man wird jetzt mit der bald anstehenden Frühjahrsrevision beginnen, um die Anlagen startbereit zu haben, sobald eine Betriebsfreigabe durch die Behörden erfolgen sollte.» (dpa).

Überregional

21.03. 18:17

Bayerische Grenzübergänge: Weniger Verkehr

Die Situation an den bayerischen Grenzübergängen zu Österreich hat sich entspannt. Das teilte die Bundespolizeidirektion München auf Anfrage am Samstag mit. Auch an der Grenze zu Tschechien laufe der Verkehr nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz problemlos.

Während die Situation am Anfang noch schwierig gewesen sei, würden sich die meisten Verkehrsteilnehmer nun vernünftig verhalten und auf unnötige Fahrten verzichten, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion. «Die Bürger haben den Ernst der Lage begriffen und akzeptieren die Situation», sagte der Sprecher am Samstag. Mittlerweile kämen weniger Menschen zur Grenze zu Österreich als in den Tagen zuvor. Hauptsächlich würden Lastwagenfahrer die Grenze passieren. Ähnlich sieht es demnach an der tschechischen Grenze aus.

Die Kontrollen wegen der Corona-Pandemie an der deutschen Grenze zu Österreich haben am Montagmorgen begonnen. Tschechien führt seit Samstag (14.3.) Grenzkontrollen zu Deutschland durch (dpa).

Überregional

21.03. 17:54

Regensburger Intensivstation freut sich über Gratispizza zur Stärkung

Die Regensburger Krankenschwester Theresa-Lena Illia hat uns gebeten Danke zu sagen. Denn die Pizzeria LOsteria Regensburg hat der Intensivstation vom Krankenhaus Sankt Josef offenbar jede Menge leckere Pizza spendiert!
"Eine großartige Geste in diesen harten Zeiten!", schreibt Theresa-Lena. Jetzt hat das Krankenhauspersonal wieder Kraft zum Helfen. Volle Pizza-Power voraus!

Regensburg Stadt

21.03. 17:49

Deutscher Popstar Johannes Oerding vermisst Freundin Ina Müller

Popsänger Johannes Oerding («An guten Tagen») geht in der Coronakrise mit gutem Beispiel voran und vermeidet so gut es geht soziale Kontakte. Nicht einmal Freundin, Sängerin und TV-Moderatorin Ina Müller («Inas Nacht») treffe er derzeit. «Wir haben uns wirklich auferlegt, dass wir uns jetzt nicht sehen. Weil, wenn man ein bisschen hüstelt, dann will man auch nicht das Risiko eingehen.»

Oerding unterstützt in den Sozialen Medien die Kampagne #wirbleibenzuhause des Bundesministeriums für Gesundheit, in der Prominente dazu aufrufen, die Wohnung wegen der Infektionsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus nicht zu verlassen. «Ich habe so viel in den sozialen Netzwerken Leute aufgefordert dies und jenes zu tun, dass ich jetzt auch mit gutem Beispiel vorangehen möchte und zuhause bleibe.» Neben den sozialen Kontakten vermisse er vor allem sein Lieblingsgericht: «Döner!

Überregional

21.03. 17:44

Bayern-Profi Thomas Müller vermisst das Fußballspielen

Zum Leben ohne Fußballspiele in der Corona-Krise sagte er: «Ich hoffe, dass wir bald wieder spielen können. Ich vermisse das Spiel, meine Mannschaftskameraden.»

Überregional

21.03. 17:36

Die meisten Menschen in Bayern verhalten sich kooperativ

"Die meisten Menschen in Bayern verhalten sich kooperativ und befolgen die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen, die in der gestern bekannt gemachten Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Corona-Pandemie angeordnet wurden." Dieses Zwischenfazit für den ersten Tag hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute Nachmittag gezogen. In einigen Fällen habe die Bayerische Polizei kleinere Personengruppen festgestellt. Zu besonderen Problemen sei es bislang nicht gekommen. Auch das aktuell nasskalte Wetter sei hilfreich gewesen. Herrmann: "Es geht jetzt darum, das öffentliche Leben so weit wie möglich zu beschränken. Die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen ist unerlässlich, um die Corona-Pandemie einzudämmen." Der Innenminister kündigte daher an, dass die Bayerische Polizei die Einhaltung der Allgemeinverfügung weiterhin konsequent und mit starken Kräften kontrollieren werde. "Dafür habe ich angeordnet, heute jedes Polizeipräsidium mit zwei Einsatzzügen der Bereitschaftspolizei zu verstärken. Das werden wir je nach Lage weiter fortsetzen", so Herrmann.

Überregional

21.03. 17:23

Aktueller Corona-Stand für Bayern

Im Freistaat sind inzwischen 3695 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden (Stand Samstag, 10.00 Uhr), wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auf seiner Homepage mitteilt. Bislang seien 21 Patienten mit einer Infektion gestorben.

Unterdessen räumte Mediziner Wendtner ein, dass die Gefahr durch das neuartige Virus anfangs unterschätzt worden sei - von der Politik wie auch von der Wissenschaft. «Auch ein junger Patient ist nicht gefeit davor, einen schweren Verlauf zu haben», warnte der Arzt, der in der Schwabinger Klinik Ende Januar die ersten mit Sars-CoV-2 infizierten Patienten in Deutschland behandelt hatte. «Das soll wachrütteln, dass man sich an die Hygienevorschriften und Regelungen hält.»

Der Chef der München Klinik, Axel Fischer, forderte die Politik in Bayern und im Bund dazu auf, bei der Vorbereitung der Krankenhäuser auf viele schwer kranke Corona-Patienten stärker die Führung zu übernehmen. Sie hätte schon früher alle nicht notwendigen Operationen auch an privaten Krankenhäusern untersagen müssen, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung des bundesweit zweitgrößten kommunalen Klinikums.

Überregional

21.03. 17:12

So läuft die Ausgangssperre in Bayern

Die Polizei hat am Samstag vielerorts in Bayern die seit Mitternacht geltenden Ausgangsbeschränkungen kontrolliert. Es blieb zunächst bei wenigen Verstößen. Angesichts steigender Zahlen von Infizierten und Todesfällen machte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einmal deutlich: «Es geht wirklich um Leben und Tod.» Derweil werden auf Intensivstationen auch in Deutschland immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt, wie der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Überregional

21.03. 16:53

Kliniken in Südwest-Deutschland wollen französische Corona-Patienten aufnehmen

Die Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Mannheim und Ulm wollen französische Coronavirus-Patienten aus dem benachbarten Elsass aufnehmen, die dringend auf Beatmung angewiesen sind. Darauf hätten sich die Häuser gemeinsam verständigt, teilte das baden-württembergische Wissenschaftsministerium heute mit. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) habe den grenznahen französischen Krankenhäusern, die im Kampf gegen Corona an der Grenze ihrer Kapazitäten angelangt seien, Hilfe zugesagt. Die vier Unikliniken hätten sich dazu bereiterklärt, schnell und unbürokratisch zu handeln und sofort neun Patienten aufzunehmen.

Die Freiburger Klinik hatte zuvor mitgeteilt, zwei französische Patienten aufnehmen zu wollen und Beatmungsplätze für sie bereitzustellen. Sie sollten im Lauf des Samstags nach Freiburg verlegt werden.

Überregional

21.03. 16:31

Diebe sind heiß auf Klopapier!

Bei Kellereinbrüchen in Gotha (Thüringen) haben Unbekannte mehrere Rollen Toilettenpapier gestohlen.

Die Täter hatten in der vergangenen Nacht die Keller mehrerer Wohnhäuser aufgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Ob Angst vor Lieferschwierigkeiten wegen der Corona-Pandemie die Täter angetrieben hat, ist laut Polizei unklar. Zur Beute gehörten neben dem vielen Klopapier auch noch ein Glas rote Beete und eine Flasche Wein.

Überregional

21.03. 16:16

Bayerischer Finanzminister: Rückzahlung für Unternehmen


Bayerische Unternehmen sollen ihre bereits gezahlte Sondervorauszahlung der Umsatzsteuer auf Antrag zurückerhalten. Das teilte der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) heute mit. Damit wolle man die Betriebe während der Corona-Pandemie entlasten. «Bayern dreht gerade an allen möglichen Stellschrauben, um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und liquide zu halten», so Füracker.

Grundsätzlich müssen Betriebe, die ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen monatlich an das Finanzamt übermitteln, für eine dauerhafte Fristverlängerung eine entsprechende Zahlung leisten. Diese Sondervorauszahlung können sie nun wieder zurückerhalten. Dazu müssen die Unternehmen einen Antrag stellen.

Überregional

21.03. 16:05

Bundesregierung verschafft sich mehr Macht in der Corona-Krise

Nach Informationen der FAZ wird das Infektionsschutzgesetz nun so geändert, dass künftig Gesundheitsminister Jens Spahn mehr zu sagen hat. Der Bund soll so künftig mehr Eingriffsmöglichkeiten im ganzen Land erhalten, während die Bundesländer zum Teil entmachtet werden.

In Zukunft soll die Bundesregierung beispielsweise grenzüberschreitende Personentransporte untersagen dürfen, sie darf per Handyortung die Kontaktpersonen von Infizierten suchen, die Versorgung mit Arzneien und Schutzausrüstung zentral steuern und medizinisches Personal zwangsrekrutieren.

Der Bund kann dem Bericht zufolge aber keine Ausgangssperren anordnen, wie sie in einigen Bundesländern derzeit im Gespräch oder in Bayern schon in Kraft sind.

Überregional

21.03. 15:51

Bodenseekreis bereitet sich auf steigende Corona-Notfälle vor

Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Bodenseekreis eine vorsorgliche Notunterkunft in der Messe Friedrichshafen eingerichtet. Sie solle als Reserve für mögliche Notfälle dienen, falls kurzfristig Menschen untergebracht werden müssten, beispielsweise gestrandete Reisende oder bei der Evakuierung eines Wohnhauses, sagte ein Sprecher des Landratsamtes. Einen konkreten Bedarf gebe es aktuell nicht. Insgesamt stünden 100 Betten für den Notfall bereit. 

Überregional

21.03. 15:41

Bischof: Corona-Krise macht Fastenzeit zu ganz besonderer Zeit


Die Corona-Krise wird viele Menschen nach Einschätzung des Würzburger Bischofs Franz Jung zum Nachdenken anregen. «Unabhängig davon, ob die Menschen zur Kirche finden oder nicht, ist eines sicher: Die Krise wird die Fragen nach Glaube, Gebet, Gott neu aufwerfen», sagte Jung heute dem «Main-Echo». Die Krise werde die jetzige Fastenzeit zu einer ganz besonderen Zeit machen. «In diesen heiligen 40 Tagen bis Ostern - in dem Wort "Quarantäne" steckt ja auch die Zahl 40 - können wir heuer nochmals ganz neu darüber nachdenken, auf was wir verzichten können und müssen», sagte der Bischof.

Überregional

21.03. 15:30

Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Schwandorf innerhalb kürzester Zeit nach oben korrigiert

Im Landkreis Schwandorf sind heute am Samstag bislang acht weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit nun auf 32 angestiegen.

Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 84-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 57-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 82-jährige Frau aus Schmidgaden, einen 44-jährigen Mann aus Nabburg, eine 20-jährige Frau aus Schwandorf, eine 48-jährige Frau aus Wernberg-Köblitz, einen 50-jährigen Mann aus Schwarzenfeld und einen 53-jährigen Mann aus Maxhütte-Haidhof. Zwei dieser acht Patienten werden stationär behandelt. Zum Teil sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln, was derzeit geschieht. Im Moment befinden sich im Landkreis insgesamt 250 Kontaktpersonen in Quarantäne.

Das Landratsamt hat eine eigene Webseite mit allen Infos zu Corona geschaltet. Diese finden Sie hier:

https://corona.landkreis-schwandorf.de

Schwandorf

21.03. 15:19

Achtung! Neue Enkeltrickmasche mit Corona

Laut Polizei nutzen unbekannte Täter den sogenannten Enkeltrick bereits seit einigen Tagen in einer neuen Variante: Sie rufen Senioren an und geben sich dabei zum Beispiel als infizierte vermeintliche Angehörige aus und ziehen alten Menschen für angebliche Behandlungskosten das Geld aus der Tasche.

Der Trick: Die Opfer sollen das Geld vor die Tür legen, denn die angebliche Verwandte werde einen Fahrer schicken, der aber aus Angst vor dem Coronavirus nicht klingeln werde. 

Der Präsident des Landeskriminalamtes, Ralf Michelfelder, rät: Die älteren Menschen sollten darauf bestehen, dass die Anrufer selbst ihren Namen sagen, anstatt sich dazu verleiten zu lassen, den Namen von Enkeln oder Neffen und Nichten zu erraten. Hilfreich sei auch, nach Begebenheiten zu fragen, die nur echte Verwandte wissen können. 

Überregional

21.03. 15:09

Baden-Württemberg will Corona-Patienten aus Frankreich aufnehmen


Baden-Württemberg will schwerkranke Corona-Patienten aus Frankreich in Kliniken aufnehmen. Dafür hat das Gesundheitsministerium die Krankenhäuser im Südwesten gebeten, freie Beatmungsbetten zu melden. 

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums: «Es geht um Menschen, die ohne Beatmung in den kommenden Tagen sterben.» Der Südwesten habe derzeit genügend Beatmungsplätze, nämlich rund 2300. Aktuell seien 80 Prozent davon belegt, allerdings mit weniger als 20 Corona-Patienten.

Das südliche Elsass, das an Baden-Württemberg grenzt, ist von der Corona-Pandemie besonders schwer getroffen. Dort sind die Intensivstationen der Krankenhäuser nach Angaben der zuständigen Präfektur komplett belegt. Es fehle in den elsässischen Krankenhäusern an Betten mit Beatmungsgeräten, Material und Personal, hieß es bereits Mitte der vergangenen Woche. Und die Zahl der Menschen, die mit Sars-CoV-2 infiziert seien, steige weiter.

Überregional

21.03. 14:29

28 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf


Das Landratsamt Schwandorf hat jetzt eine eigene Webseite zu Corona geschaltet. Darauf sollen zahlreiche Fragen beantwortet werden. Diese ist über den Button „Coronavirus“ in der rechten Spalte der Titelseite der Landkreishomepage oder direkt über https://corona.landkreis-schwandorf.de
erreichbar. Derzeit sind Hinweise zu den Themen Bürgertelefon, Besucherverkehr, Fragen und Antworten, Pressemitteilungen. Wirtschaft und Abfall abrufbar.

Außerdem sind heute vier weitere Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 28 angestiegen. Die neuen positiven Testergebnisse betreffen eine 84-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 57-jährige Frau aus Bodenwöhr, eine 82-jährige Frau aus Schmidgaden und einen 44-jährigen Mann aus Nabburg. Zum Teil sind zahlreiche Kontaktpersonen zu ermitteln, was derzeit geschieht, so das Landratsamt.

Schwandorf

21.03. 13:45

Spanien leidet unter Corona-Krise

In Spanien steigt die Corona-Fallzahl weiter drastisch an. Bis zum Mittag verzeichnet das Gesundheitsministerium fast 25.000 Infizierte - 5.000 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten kletterte auf mehr als 1.300 - nach 1.000 am Freitag. Besonders heftig betroffen ist weiter die Region Madrid, wo fast 9.000 Fälle und 800 Todesopfer verzeichnet wurden. Die Intensivstationen einiger Krankenhäuser seien bereits am Limit, zitierte das spanische Fernsehen die Behörden.

Überregional

21.03. 13:37

Polizei hat wenig zu tun

Die Polizei in Niederbayern und der Oberpfalz hat im Moment wenig zu tun. Den ganzen Vormittag erreichen uns schon ähnliche Meldungen, wie diese hier aus Bad Kötzting:


Cham

21.03. 13:14

Bayerische Grenzübergänge: Weniger Verkehr

Die Situation an den bayerischen Grenzübergängen zu Österreich hat sich entspannt. Das teilte die Bundespolizeidirektion München auf Anfrage am Samstag mit. Auch an der Grenze zu Tschechien laufe der Verkehr nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz problemlos.

Während die Situation am Anfang noch schwierig gewesen sei, würden sich die meisten Verkehrsteilnehmer nun vernünftig verhalten und auf unnötige Fahrten verzichten, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion. «Die Bürger haben den Ernst der Lage begriffen und akzeptieren die Situation», sagte der Sprecher am Samstag. Mittlerweile kämen weniger Menschen zur Grenze zu Österreich als in den Tagen zuvor. Hauptsächlich würden Lastwagenfahrer die Grenze passieren. Ähnlich sieht es demnach an der tschechischen Grenze aus.

Die Kontrollen wegen der Corona-Pandemie an der deutschen Grenze zu Österreich haben am Montagmorgen begonnen. Tschechien führt seit Samstag (14.3.) Grenzkontrollen zu Deutschland durch.

Überregional

21.03. 13:00

Polizei - Freund und Helfer auch in Corona-Zeiten

Die Oberpfälzer Polizei gibt auf Twitter Tipps und Hinweise zur Ausgangsbeschränkung:

Überregional

21.03. 12:54

Hermes führt kontaktlose Paketannahme ein

Der Versandlogistiker Hermes hat wegen der Gefahren durch das Coronavirus ein neues Verfahren bei der Annahme von Paketen entwickelt, das ohne direkten Kontakt mit Zusteller und Scanner auskommt. Das teilte Hermes am Samstag in Hamburg mit. Der Empfänger muss nun das Paket nicht mehr auf einem Scanner quittieren, sondern auf dem Paket selbst. Der Zusteller fotografiert die Unterschrift mit dem Zustellcode auf dem Paket, so dass die Zustellung rechtssicher dokumentiert ist. Damit könnten Zusteller und Kunde auf Abstand bleiben und seien besser geschützt. Zudem könnten die Kunden schon bisher die Zustellung an Ablageorten wie auf der Terrasse oder vor der Wohnungstür wählen.

Überregional

21.03. 12:49

Reinigungsfirma hilft bei Klopapier aus

Toilettenpapier aus? In Breitenbrunn verkauft eine kleine Firma, die normalerweise Schulen und Kindergärten mit Artikeln für Reinigungsbedarf beliefert, Klopapier aus ihrem Vorrat. Sind zwar Großpackungen (72 Rollen), aber man kann damit einfach die Familie versorgen oder den Nachbarn etwas vor die Türe stellen, hat uns ein Hörer auf Facebook geschrieben. Genauere Infos gibt es hier.

Neumarkt

21.03. 12:30

Supermärkte machen von längeren Öffnungszeiten keinen Gebrauch

Um den Andrang in Supermärkten zu entzerren, hat Bayern die möglichen Ladenöffnungszeiten ausgeweitet - doch die großen Ketten machen davon keinen Gebrauch. Der Grund ist, dass die Mitarbeiter geschont werden sollen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur am Samstag ergab.

"Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln, sich zu erholen, Zeit mit ihren Partnern und Familien zu verbringen", erläuterte etwa eine Sprecherin von Aldi Süd.

Um den Andrang in Supermärkten zu entzerren, hat Bayern die möglichen Ladenöffnungszeiten ausgeweitet. Sie dürfen nun werktags von 6.00 bis 22.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen.

Mit Abstandsmarkierungen am Boden, «Spuckschutz» an den Kassen, bargeldlosem Bezahlen sowie Desinfektionsmittel und Handschuhe für Mitarbeiter wollen die Supermarkt- und Discounterketten aber eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen und zugleich ebenfalls ihre Kassierer vor einer Ansteckung schützen.

Überregional

21.03. 12:28

Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Das Kelheimer Landratsamt hat uns gerade mitgeteilt, dass es aktuell insgesamt 36 positive Corona-Fälle (Stand: 21.03.2020, 12:00 Uhr) im Landkreis gibt. 248 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Kelheim

21.03. 12:25

Klopapier aus Auto geklaut - Keine Wertgegenstände im Auto lassen!

Die Polizei Aachen gibt auf Facebook einen wichtigen Tipp:


Überregional

21.03. 12:17

Spanier geht mit Stoffhund Gassi

Um während der Ausgangssperre frische Luft schnappen zu dürfen, sind einige Spanier in puncto Gassi gehen kreativ. Mit einem Haustier dürfen die Bürger weiterhin vor die Tür. Statt mit Hunden seien Bürger aber unter anderem mit Ziegen, Schweinen und sogar Kanarienvögeln gesichtet worden, schreibt die Zeitung "La Vanguardia". Sogar ein Mann mit einem Stoffhund an der Leine wurde entdeckt, wie die Polizeigewerkschaft Jupol mitteilt. Sie bittet die Menschen, vernünftig zu sein und warnt: "Versuchen Sie nicht, uns zu täuschen, sonst werden Sie bestraft."

Überregional

21.03. 12:01

Bitte kein Hamstern von Getränken!

Die Getränkebranche appelliert an ihre Kunden, Getränke trotz der Angst vor dem Coronavirus nicht massenweise in Kellern und Kammern zu lagern. Es müsse ausreichend Leergut in den Kreislauf des Mehrwegsystems zurückkommen, sagt Julian Schwarzat vom Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH). «Das Mehrwegsystem ist ein Kreislaufsystem. Es ist darauf angewiesen, dass Leergut wieder zurückgebracht wird.»

Angespannt sei die Lage vor allem beim Mineralwasser, wenngleich das System nicht vor dem Kollaps stehe, wie Schwarzat betont. Es gebe keinen Grund, kistenweise Flaschen zu horten. Mehrere große Verbände hatten zuvor in einer gemeinsamen Erklärung dazu aufgefordert, leere Flaschen und Kästen zurückzubringen.

Überregional

21.03. 11:52

Wie lange reicht das Klopapier?

Viele Menschen hamstern in der Corona-Krise Klopapier. Doch wie viel Toilettenpapier benötigt man wirklich, um die Quarantäne zu überstehen? Reichen die Vorräte oder sollte man tatsächlich ein wenig einkaufen? Auf einer Internetseite kann das nun ausgerechnet werden. Zudem finden sich einige Tipps, wie man den Vorrat strecken kann, und welche Alternativen es zum Toilettenpapier gibt.

Unter (http://www.blitzrechner.de/toilettenpapier/) kann berechnet werden, wie lange der Vorrat an eigenem Klopapier wirklich hält. Dafür muss nur beantwortet werden, wie viele Rollen im eigenen Besitz sind und wie das individuelle "Nutzungsverhalten" ist. Danach zeigt der Rechner an, wie lange das Toilettenpapier voraussichtlich reichen wird. Wer mag, kann auch den Expertenmodus nutzen. Hier können Angaben wie Dauer der Quarantäne, Blätteranzahl und genauer Verbrauch verfeinert werden.

"In den meisten Fällen wird der eigene Bedarf massiv überschätzt und das Toilettenpapier reicht noch erstaunlich lange. Wir hoffen mit dem Rechner ein aktuelles Problem auf humorvolle Art und Weise zu lösen. Mit einem Augenzwinkern wollen wir die Menschen daran erinnern, dass es in den allermeisten Fällen nicht nötig ist, Klopapier zu hamstern.", so Tim Lilling, Projektleiter vom Rechenportal blitzrechner.

Überregional

21.03. 11:38

Supermärkte sollen rund um die Uhr Nachschub bekommen

Damit es nicht zu Versorgungsengpässen kommt, will Verkehrsminister Scheuer Logistikzentren länger offen halten. Aus Regierungskreisen heißt es, die Zentren sollen rund um die Uhr aufbleiben können. So soll sichergestellt werden, dass Supermärkte auch in Zeiten der Coronakrise rechtzeitig Nachschub bekommen. Um das zu erreichen sollen Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden.

Überregional

21.03. 11:30

Polizisten schließen Lokal in Straubing

In Straubing hat ein Lokal-Besitzer jetzt eine Anzeige bekommen. Er hatte sein Speise-Lokal gestern Abend geöffnet gehabt – obwohl das im Zuge der Corona-Krise verboten war. Polizisten haben deswegen nach einem Tipp bei ihm vorbeigeschaut und das Lokal praktisch geschlossen. Seit heute dürfen Restaurants übrigens gar nicht mehr aufmachen. Außer zur Belieferung, Take Away oder Drive In.

Überregional

21.03. 11:06

Söder verteidigt Ausgangsbeschränkung

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Ausgangsbeschränkung in Bayern verteidigt: «Die ganze Welt reagiert. Dann muss auch Deutschland letztlich reagieren», sagte er in einem Interview. «Ich hoffe, dass wir so besser durch die Krise kommen als andere.»

Mit Blick auf rasant steigende Zahlen an Infizierten und Toten sagte der CSU-Chef: «Das ist wirklich eine dramatische Situation.» Nach Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gibt es bisher (Stand: 20. März, 10.00 Uhr) 3.107 Coronavirusfälle im Freistaat. Laut Gesundheitsministerium sind 20 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 gestorben.

Überregional

21.03. 10:09

Bayern will Unternehmen Umsatzsteuer auf Antrag zurückzahlen

Albert Füracker kommt aus der Oberpfalz und ist aktuell Bayerns Finanzminister. Er will jetzt Unternehmen zu mehr Liquidität verhelfen. „Bayern dreht gerade an allen möglichen Stellschrauben um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und liquide zu halten. Wo wir entgegenkommen können, machen wir das auch. Dementsprechend werden wir den durch die Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen auf Antrag die Umsatzsteuersondervorauszahlungen für 2020 wieder zurückzahlen“, so Füracker.

Grundsätzlich müssen Unternehmer nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums bis zum 10. des Folgemonats ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt übermitteln.

Auf Antrag kann den Unternehmen eine Dauerfristverlängerung um einen Monat gewährt werden. Bei Unternehmen mit monatlichem Voranmeldungszeitraum ist dies jedoch von der Leistung einer Sondervorauszahlung abhängig. Diese beträgt 1/11 der Summe der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr und wird bei der letzten Voranmeldung des Jahres angerechnet. Zur Schaffung von Liquidität soll diese Sondervorauszahlung, den Unternehmen wieder zur Verfügung gestellt werden.

Überregional

21.03. 08:29

Nachfrage nach Kondomen steigt

Über die Social Media Kanäle verbreitet sich gerade die Meldung, dass die Franzosen sich in der aktuellen Corona-Krise mit Rotwein und Kondomen eindecken, wohingegen die Deutschen Mehl und Klopapier horten. "Das können wir so nicht bestätigen", sagt Robert Richter, Geschäftsführer der Ritex GmbH. Die Nachfrage nach Ritex Kondomen habe sich im aktuellen Monat gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt. "Wir sehen hier sicherlich Vorratskäufe, um auch bei denkbaren Versorgungsengpässen nicht auf intime Zweisamkeit verzichten zu müssen", so Richter weiter.

Die Belieferungen mit Ritex Kondomen sei aber auf absehbare Zeit sicher. "Wir produzieren unsere Ware ausschließlich hier in Deutschland und sind daher nur in begrenztem Rahmen von den internationalen Lieferketten abhängig", kann Richter beruhigen. Bei allen notwendigen Produktionsstufe, wie beispielsweise Naturkautschuklatex, seien gute Bestände bei Ritex auf Lager. In der Produktion müssten grundsätzlich hohe Hygienestandards eingehalten werden, sodass die aktuelle Situation keine Einschränkung der Produktionsabläufe mit sich brächte.

Überregional

21.03. 08:22

Menschen zahlen lieber kontaktlos

In Zeiten der Corona-Pandemie zahlen die Menschen in Deutschland lieber kontaktlos. Aus Branchenkreisen heißt es, dass in den vergangenen Tagen mehr als die Hälfte der Girocard-Zahlungen an der Kasse kontaktlos durchgeführt worden sind. Im Dezember waren es noch rund 35 Prozent.

Überregional

21.03. 08:20

Geld für Krankenhäuser

Die Krankenhäuser in Deutschland sollen drei Milliarden Euro bekommen. Das
Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dass die Bundesregierung
Corona-Soforthilfen plant. Der Schutzschirm soll verhindern, dass Kliniken in
der Krise pleitegehen. Denn sie müssen planbare OPs verschieben und auf
Einnahmen verzichten.

Überregional

21.03. 08:11

Ruhige Nacht für Polizisten

Seit Mitternacht gilt auch in Niederbayern und er Oberpfalz eine Ausgangsbeschränkung. Nur noch aus triftigen Gründen darf das Zuhause verlassen werden. Bis jetzt haben sich die Menschen auch daran gehalten, hat uns die Polizei gesagt. In der Nacht gab es kaum Einsätze. Aber –viele Notrufe. Denn, viele Menschen haben in der Nacht die 110 gewählt haben. Nicht wegen eines Notrufs, sondern weil sie wissen wollten, was noch erlaubt sei und was nicht.


Damit die Ausgangsbeschränkung auch weiterhin eingehalten wird, hat die Polizei verstärkte Kontrollen angekündigt.

Überregional

21.03. 07:50

Gottesdienst im Dom als Livestream

Wie alle Gottesdienste muss morgen auch die Sonntagsmesse im Regensburger Dom vor leeren Kirchenbänken gefeiert werden. Die Gläubigen können trotzdem mit dabei sein. Unter bistum-regensburg.de wird morgen der Pontifikalgottesdienst mit Bischof Rudolf als Livestream übertragen. Zuschauen kann man auch über den Youtube-Kanal des Bistums, über den TV-Kanal der Mittelbayerischen Zeitung und bei TV Aktuell. Als besonderen Service wird der Gottesdienst simultan in Gebärdensprache übersetzt, der Gebärdendolmetscher wird ins TV-Bild eingeblendet. Ähnlich sollen auch die weiteren Dom-Gottesdienste in den nächsten Wochen übertragen werden.

Regensburg Stadt

21.03. 07:46

Desinfektionsmittel zu Wucherpreisen verkauft

In Amberg wollten zwei junge Frauen Desinfektionsmittel an Haustüren verkaufen, das Fläschchen für fünfzehn Euro. Als misstrauische Bürger die Polizei holten, gaben die Frauen zu, dass sie die Flaschen selbst für maximal zehn Euro gekauft hatten. Ob sie das Desinfektionsmittel auch noch weiter verdünnt haben, konnte nicht geprüft werden.

Überregional

21.03. 07:26

Toilettenpapierverkauf erfunden

In Neutraubling sind Flugblätter aufgetaucht, auf denen ein Sonderverkauf von Toilettenpapier und haltbaren Lebensmitteln angekündigt wurde. Stattfinden sollte er am Sonntag im Globus-Markt. Die Polizei ging dem nach und hat den Sonderverkauf als Fake-News eines Unbekannten enttarnt. Der Globus hat in Wahrheit am Sonntag zu.

Regensburg Land

21.03. 07:25

Regensburger helfen zusammen

Die Stadt Regensburg bündelt Hilfsangebote für Corona-Risikogruppen. Unter dem Motto „Regensburg hilft – Nachbarschaftshilfe gegen Corona“ werden Ehrenamtliche vermittelt, die  Einkäufe machen, mit Patienten in Quarantäne telefonisch Kontakt halten oder mit dem Hund Gassi gehen. Derzeit gibt es schon so viele Angebote, dass Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sich von der Solidarität überwältigt gezeigt hat. Die Einsätze werden vom Koordinierungszentreum Bürgerschaftliches Engagement und dem Seniorenamt geleitet. Wer Hilfe sucht oder anbietet, kann das über ein online-Formular tun, zu finden ist es unter regensburg.de/ehrenamt oder telefonisch unter 507-2252. ( werktags )

Regensburg Stadt

21.03. 06:39

Corona-Bekämpfung mit Alkohol

Alkohol desinfiziert – auch Corona-Viren lassen sich damit abtöten. Daher
liefern jetzt Schnapsbrennereien aus dem Bayerischen Wald ihren Alkohol
teilweise an Apotheken und Kliniken. Sie stellen damit Desinfektionsmittel
her, die derzeit Mangelware sind. An der Aktion beteiligt sind laut
Medienberichten die Bärwurz-Quelle und die Destillerie Liebl in Bad
Kötzting, sowie die Brennerei Penninger in Hauzenberg. Normalerweise wird
der 96 prozentige Alkohol zur Herstellung von Likören und Schnäpsen
verwendet.

Überregional

21.03. 06:36

Regierung will Mietern helfen

Die Bundesregierung will Mietern helfen, die wegen der Coronakrise ihre Miete
nicht mehr zahlen können. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet über
entsprechende Pläne des Justizministeriums. Aus dem Ministerium heißt es
demnach: Man arbeite daran, dass niemand seine Wohnung verliert. Denn wer zwei Monate hintereinander nicht zahlt, dem kann fristlos gekündigt werden.

Überregional

21.03. 06:34

USA offenbar mit mit Angst vor Zombieapokalypse...

Hier hamstern die Menschen wegen der Coronakrise Klopapier und Nudeln - in den USA sind es Waffen und Munition. Die Handelsvereinigung der
Schusswaffenindustrie teilte mit, dass die Verkäufe zuletzt immer mehr
zugenommen haben. Es gebe vor allem viele Erstkunden. Also Menschen, die vorher noch keine Waffen im Schrank hatten.

Überregional

21.03. 06:07

Palast für Obdachlose

Nachdem klar ist - Das Filmfestival in Cannes findet nicht statt - öffnet die
französische Stadt den Festivalpalast für Obdachlose. Die Stadtverwaltung
schreibt auf ihrer Website, dass es Betten, Duschen und Mahlzeiten geben wird.
So sollen Menschen, die auf der Straße leben, in Zeiten der Corona-Pandemie
Schutz finden können.

Überregional

21.03. 06:05

Mediziner: Immer mehr Jüngere Corona-Patienten auf Intensivstation

Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt - und "das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt", sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing. «Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation.»

Wendtner hatte in der Schwabinger Klinik Ende Januar die ersten mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten Patienten in Deutschland behandelt. «Auch ein junger Patient ist nicht gefeit davor, einen schweren Verlauf zu haben», warnte der Mediziner. «Das soll wachrütteln, dass man sich an die Hygienevorschriften und Regelungen hält.» Die Gefahr durch das neuartige Virus sei anfangs unterschätzt worden - von der Politik wie auch von der Wissenschaft, räumte der Mediziner ein.

Überregional

20.03. 19:58Die Corona-Soforthilfe für Betriebe aus der Oberpfalz läuft. Bisher sind bei der Regierung in Regensburg bereits 6.000 Anträge gestellt worden. Allein heute konnten 250 davon bewilligt werden, damit werden fast 1,8 Millionen Euro umgehend ausbezahlt, erklärte Regierungspräsident Axel Bartelt. Er hatte sich am Freitag mit Spitzenvertretern der Wirtschaft getroffen, darunter Vertreter von Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer. Sie alle haben die Soforthilfen ausdrücklich begrüßt. Am schnellsten bekommt man die Hilfe, wenn man einen Antrag an Corona-Soforthilfe-fuer-Unternehmen@reg-opf.bayern.de sendet.

Überregional

20.03. 19:13München (dpa/lby) - In Bayern sind fünf weitere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Es handelt sich um vier Todesfälle aus Würzburg und einen aus dem Landkreis Starnberg. Am Vormittag hatte ein Sprecher den Tod eines 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und eines 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel vermeldet. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 20 Coronavirus-Todesfälle.

Überregional

20.03. 18:24BMW stiftet in der Corona-Krise der Staatsregierung 100.000 Atemschutzmasken aus dem eigenen Bestand. Das twitterte Ministerpräsident Söder. Die Schutzausrüstung, die normalerweise Mitarbeiter vor Staub und oder Dämpfen schützen soll, werde derzeit nicht gebraucht, weil die Produktion stillsteht.

Überregional

20.03. 18:23Die Bundesregierung verlängert ihre weltweite Reisewarnung. Bis Ende April sollte niemand Urlaub im Ausland machen. Außenminister Maas schrieb auf Twitter, die Verlängerung sei schmerzlich aber notwendig.

Überregional

20.03. 17:58Die neue Ausgangsbeschränkung in Bayern lässt momentan viele Frage aufkommen. Auch die Polizei wird immer wieder angerufen. Sie bittet darum, nicht den Polizeinotruf 110 oder die Nummer der örtlichen Polizei zu wählen, damit tatsächliche Notrufe durchkommen. Stattdessen darf an die Bürgertelefone der Gesundheitsbehörden verwiesen werden.

Überregional

20.03. 17:48Laut Information des Gesundheitsamts Straubing gibt es aktuell im Stadtgebiet Straubing 29 bestätigte Fälle von Erkrankungen an COVID-19, im Landkreis Straubing-Bogen sind es ebenfalls 29.

Überregional

20.03. 17:20Leipzig (dpa/sn) - Ein Mann hat in Leipzig Polizisten bespuckt und behauptet, an Covid-19 erkrankt zu sein. Zuvor hatte er eine Frau im Stadtteil Reudnitz-Thonberg angeschrien und angespuckt. Der 31-Jährige soll der Polizei schon wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt sein.

Überregional

20.03. 17:19Stuttgart (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat seine traditionellen Kundgebungen zum Tag der Arbeit am 1. Mai abgesagt. «Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!», betonte der DGB am Freitag in einer Mitteilung.

Überregional

20.03. 16:58München (dpa/lby) - Praktisch jedes bayerische Hotel und Gasthaus ist nach Angaben ihres Verbandes durch die Corona-Krise inzwischen in Existenznot. «Jeder Betrieb kämpft ums Überleben», sagte Dehoga-Landesgeschäftsführer Thomas Geppert am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Restaurants und Biergärten müssen ab Samstag komplett schließen. Ausgenommen bleiben nur Mitnahmeangebote und Lieferdienste.

Überregional

20.03. 16:52

Bayern will mehr Intensivbetten - und Pfleger aus der Rente holen

Mehr Intensivbetten und eine Rückholaktion für Krankenschwestern und Pfleger aus dem Ruhestand: Bayerns Unikliniken rüsten sich für den Kampf gegen das Coronavirus. Aus Sicht der Mediziner könnte er Monate dauern.

Bayern will in der Corona-Krise die Zahl der Intensivbetten an Unikliniken von 600 auf 1200 verdoppeln und Pfleger aus der Rente zurückholen. «Wir werden jede helfende Hand brauchen», sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Freitag in München. Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sollen Pfleger und Krankenschwestern in Teilzeit zudem überlegen, ob sie die Arbeitszeit aufstocken können.

«Schon heute wissen wir, dass wir mit einer steigenden Zahl, vielleicht sogar mit einer dramatisch steigenden Zahl, rechnen müssen», sagte Sibler. «Die Herausforderungen werden in den nächsten Tagen und Wochen nochmal unendlich steigen.» Derzeit seien 50 Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19 an bayerischen Uni-Kliniken in Behandlung, 17 von ihnen auf der Intensivstation.

Auch die Testkapazitäten auf das Coronavirus sollen deutlich erhöht werden. Eine neue Drive-In-Station in München solle vor allem für Tests von medizinischem Personal genutzt werden. «Wir brauchen jeder Pfleger, jede Krankenschwester, jede Ärztin und jeden Arzt», sagte Sibler. «Wir brauchen diese Menschen gesund.»

Die Verdoppelung der Zahl an Intensivbetten sei «eine unglaubliche Herausforderung», sagte Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor des LMU Klinikums München. Die Ausstattung mit Intensivbetten sei aber jetzt schon besser als in Italien. «Wir sind von Basis aus schon gut vorbereitet und werden uns jetzt der Welle stellen und werden uns der Welle mit gutem Gewissen stellen.» Die Unikliniken in Bayern wollen angesichts der rasanten Ausbreitung des neuen Coronavirus neue Stationen schaffen, alte Stationen «umwidmen» und Pflegekräfte für den Umgang mit Infektionskrankheiten schulen.

Jauch betonte: «Ich bin mehr als zuversichtlich: Das wird uns gut gelingen.» Die Versorgung von Patienten, die an der Lungenkrankheit Covid-19 leiden, solle seiner Ansicht nach zentral gesteuert werden, damit leichter Erkrankte nicht in eine Uniklinik eingeliefert werden, sondern eher in ein Kreiskrankenhaus.

Auch die Versorgung der Krankenhäuser mit Material wie Schutzkleidung sollte aus Sicht Jauchs bayernweit staatlich organisiert werden. Das gelte auch für Schutzmasken: «Normalerweise kosten die drei Cent», sagte Jauch. «Und jetzt das 25-fache.» Die Krise bedeute für das Gesundheitssystem einen Marathon und keinen kurzen Sprint. «Wir rechnen mit zwei bis drei Monaten Dauer.»

Unterdessen forderte die Bayerische Krankenhausgesellschaft finanzielle Unterstützungen für die Kliniken im Freistaat. «Die Liquiditätssicherung muss Anfang April fließen, sonst kriegen die Krankenhäuser ernsthafte Probleme», sagte Geschäftsführer Siegfried Hasenbein. Andernfalls müssten die ersten Kliniken Insolvenz anmelden.

Hintergrund ist, dass die Krankenhäuser im Freistaat verpflichtet wurden, nur noch dringend notwendige medizinische Behandlungen vorzunehmen, um Kapazitäten für Menschen zu schaffen, die am Coronavirus erkranken. «Das heißt, jedes Krankenhaus hat größere bis große Erlösausfälle. Und kein Krankenhaus kann sich dies über eine längeren Zeitraum erlauben», erläuterte Hasenbein (dpa).

Überregional

20.03. 16:51

Bayerische Zahnärzte richten wegen Coronavirus Notdienst ein

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) richtet wegen der Ausbreitung des Coronavirus einen Notdienst unter der Woche ein. Zusätzlich zum laufenden Praxisbetrieb sollen so auch Patienten versorgt werden können, deren Zahnarztpraxen wegen der Corona-Krise ihren Betrieb einstellen mussten, wie die KZVB und die Bayerische Landeszahnärztekammer am Freitag in München mitteilten. Betroffene Patienten können dann eine der Praxen aufsuchen, die sich für den Notdienst gemeldet haben. Eine entsprechende Liste solle ab Montag auf der Internetseite der KZVB veröffentlicht werden.

Den Angaben zufolge haben zahlreiche Zahnärzte angekündigt, wegen fehlender Desinfektionsmittel und persönlicher Schutzausrüstung wie Mundschutz oder Handschuhe jetzt oder in Kürze keine Patienten mehr behandeln zu können. Auch Ausfälle beim Personal bereiten den Praxen Schwierigkeiten. Es gebe aber weiterhin viele Zahnärzte, zu denen Schmerzpatienten können. «Wir appellieren aber auch an die Patienten, derzeit nur unaufschiebbare Behandlungen durchführen zu lassen», sagte Christian Berger, Vorsitzender der KZVB, laut Mitteilung (dpa).

Überregional

20.03. 16:31

Aufruf an bayerische Handwerksbetriebe – Handwerk hilft Pflege

In allen Pflegeeinrichtungen in Bayern herrscht derzeit ein eklatanter und in Zeiten der Corona-Pandemie höchst riskanter Mangel an Schutzkleidung für das Personal in der Patienten- und Bewohnerversorgung. Der Gesundheitsschutz ist vielerorts nicht mehr gewährleistet. Insbesondere Atemmasken der Standards FFP 2 oder FFP 3 fehlen den Pflegenden vor allem in den Einrichtungen der Langzeitpflege und in der ambulanten Versorgung. Aber auch Schutzanzüge (möglichst virendicht), Schutzbrillen aller Art, Haarschutz (Kopfhauben) und Überzieher für Schuhe sind kaum oder nicht mehr vorhanden und werden dringend benötigt. Zwar hat die Bayerische Staatsregierung angekündigt, dass 800.000 Stück Atemschutzmasken kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, in erster Linie aber für Kliniken und Arztpraxen.

Diese Art von Schutzausrüstung wird teilweise auch von Handwerkerinnen und Handwerkern wie zum Beispiel von Malern, Schreinern, Trockenbauern und Lackierer genutzt. Unter dem Motto „Handwerk hilft Pflege“ bittet die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) die bayerischen Handwerksbetriebe um Unterstützung der örtlichen stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegedienste. Georg Sigl-Lehner, Präsident der VdPB, betont: „Es wäre ein Zeichen der Solidarität und kann eventuell auch Leben retten. Vor allem aber könnte es dazu beitragen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege besser zu schützen, damit diese ihre Arbeit am Menschen und die Versorgung Pflegebedürftiger sicherer verrichten können.“

„Bayerns Handwerkerinnen und Handwerker helfen in diesen schwierigen Zeiten, wo sie können. Ich bitte die Betriebe, in ihren Lagern nachzusehen, ob sie Masken und Schutzkleidung, die für die betriebliche Tätigkeit nicht benötigt werden, zur Verfügung stellen können“, unterstützt Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) den Appell der VdPB.

Überregional

20.03. 16:16BayWa Betriebe nur noch für Gewerbekunden offen München, 20. März 2020 – In Anpassung an die ab Samstag gültigen Ausgangsbeschränkungen in Bayern schränkt die BayWa ab morgen die Öffnung ihrer regionalen Standorte in Bayern ein. So bleiben zwar die Agrar-, Agrartechnik- und Baustoff-Betriebe weiterhin geöffnet, die Betreuung der Kundschaft wird sich jedoch in den kommenden zwei Wochen bis auf weiteres nur noch auf Gewerbekunden konzentrieren. Der Publikumsverkehr wird weitestgehend eingeschränkt.

Überregional

20.03. 16:04

Hemdenhersteller produziert Gesichtsmasken

Der Hemdenhersteller Eterna aus dem niederbayerischen Passau hat angesichts der Corona-Krise mit der Produktion von Gesichtsmasken begonnen. Nach den Schließungen im Einzelhandel sei die Herstellung von Hemden und Blusen stark heruntergefahren worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im slowakischen Eterna-Werk sei stattdessen die Produktion auf Schutzmasken umgestellt worden. Künftig sollen bis zu 25 000 Masken pro Tag gefertigt werden. Auftraggeber sei die slowakische Regierung. Mit dieser Maßnahme könne die Umstellung auf Kurzarbeit verhindert werden (dpa).

Überregional

20.03. 15:50Im Landkreis Schwandorf ist am Freitag ein neuer Infektionsfall bestätigt worden. Betroffen ist ein 42-jähriger Mann aus Schwandorf. Damit hat sich die Zahl auf 24 erhöht. Aufgrund der heute beschlossenen Ausgangsbeschränkungen bleiben am Samstag in allen Gemeinden im Landkreis die Wertstoffhöfe und die Grüngutannahmestellen geschlossen.

Schwandorf

20.03. 15:42

Söder: Gastro in Bayern geschlossen - Tendenz auch in anderen Ländern

Wegen der Corona-Krise könnten ab Samstag in allen Bundesländern laut Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) alle Gastronomiebetriebe schließen. Es werde in Bayern zunächst für die nächsten 14 Tage nur noch «to go, Drive-in und Lieferungen» geben, sagte Söder am Freitag in München. «Auch nahezu alle anderen Bundesländer wollen das umsetzen.»

Söder betonte später, er wolle den anderen Ländern nicht vorschreiben, was diese zu tun hätten. Gleichwohl habe er in vielen Gesprächen erfahren, dass es auch in den anderen Ländern die Tendenz gebe, «das zu tun». Dies sei aber noch nicht final entschieden (dpa).

Überregional

20.03. 15:39

Live im Internet und Fernsehen: Sonntagsmesse mit Bischof Rudolf Voderholzer im Regensburger Dom

Am 4. Fastensonntag, dem 22. März, feiert Bischof Dr. Rudolf Voderholzer um 10 Uhr die Heilige Messe im Regensburger Dom St. Peter. Zur Eindämmung des Covid-19-Virus wird das Pontifikalamt nicht öffentlich gefeiert. Der Gottesdienst wird aber zeitgleich als Livestream im Internet unter www.bistum-regensburg.de, im Youtube-Kanal des Bistums Regensburg und im TV-Kanal der Mittelbayerischen unter video.mittelbayerische.de übertragen. Auch das Regensburger Regionalfernsehen TVA überträgt die Sonntagsmesse live. Alle Gläubigen sind eingeladen, die Messe auf diesem Wege mitzufeiern. Pfarrer Christian Burkhardt, Leiter der Gehörlosenseelsorger, übersetzt während des Gottesdienstes alle Texte simultan in Gebärdensprache. So können alle gehörlosen Gläubigen von zuhause aus an der Heiligen Messe teilnehmen. Ein Kantor sowie Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber gestalten die liturgische Feier musikalisch.

Regensburg Stadt

20.03. 14:32Der Polizeiinspektion Neutraubling wurde heute bekannt, dass derzeit eine Postwurfsendung in Neutraubling im Umlauf ist, bei der darüber informiert wird, dass der ortsansässige Globus am Sonntag geöffnet hätte und spezielle Angebote, wie z. B. Toilettenpapier und haltbare Lebensmittel, bewerben würde. Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung des Einkaufsmarktes handelt es sich hierbei um eine Falschmeldung eines Unbekannten. Der Einkaufsmarkt hat am Sonntag geschlossen!

Regensburg Land

20.03. 13:25Die AOK Bayern reagiert auf die Corona-Pandemie und lockert vorübergehend die Regelungen zur Abgabe von Rabattarzneimitteln. Um mehrfache Apothekenbesuche zu vermeiden und damit das Infektionsrisiko für die Menschen zu reduzieren, können Apotheken Versicherten der AOK Bayern auch nicht rabattierte Medikamente ausgeben, wenn das entsprechende Rabattarzneimittel aufgrund von Lieferengpässen nicht zur Verfügung steht. Dadurch soll verhindert werden, dass Patienten erneut in die Apotheke kommen müssen, um ein bestelltes Medikament abzuholen.

Überregional

20.03. 13:16

Mehr Einschränkungen für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime

Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schränkt Bayern die Besuchsregeln für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime weiter ein. Die Besuche würden jetzt weitgehend untersagt, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml heute in München. Es solle aber weiter möglich sein, dass sich etwa die Familie von einem Sterbenden verabschiedet oder dass ein Vater bei der Geburt seines Kindes dabei sein könne.

Überregional

20.03. 12:51

Bayerweite Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

Ab heute Nacht (0 Uhr) vorläufig für 14 Tage wird es in Bayern grundlegende Ausgangsbeschränkungen geben:

  • Das öffentliche Leben wird runtergefahren!
  • Nur in Ausnahmefällen können Menschen aus Wohnungen und Häusern
  • Erlaubt: Jeder soll und kann zur Arbeit gehen
  • Jeder kann auch weiterhin medizinisch versorgt werden und zum Arzt gehen – Physiotherapeut, Logopäden etc. werden geschlossen.
  • Betretungsrechte eingeschränkt – Altenheime, Pflegeheime etc. und Krankenhäuser kein Besuchsrecht (Nur in Strebe-Fall oder wenn Eltern ihre Kinder besuchen wollen oder bei Geburten)
  • Lebensmittelversorgung bleibt wie bislang erhalten – kein Anlass für Hamsterkäufe!! Keine Engpässe!
  • Banken sind auch weiterhin offen
  • Frisöre werden geschlossen, Baumärkte und Gartenmärkte werden geschlossen, auch Gastronomie wird grundlegend schließen - nur noch „To go“ oder „Drive-In“ oder ähnliche Lieferung.
  • Im Freien: Sport ist möglich, Spazieren gehen auch , ABER entweder allein, mit Familie oder mit dem Hund – keine Gruppenbildung, keine Partys mehr erlaubt!!
  • Weitere Maßnahmen sind aber dennoch denkbar so Söder weiter
  • Überwacht wird es von der Polizei – es wird massiv kontrolliert – wer verstößt muss mit hohen Busgeldern rechnen!

Überregional

20.03. 12:50

Evangelischer Regionalbischof Stiegler fordert zum Balkonsingen auf 

Zum Balkonsingen nach italienischen Vorbild hat der Regensburger evangelische Regionalbischof Klaus Stiegler aufgerufen. Er bezieht sich dabei auf einen Vorschlag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), nach dem sich jeden Tag um 19 Uhr alle Menschen auf ihren Balkonen das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius anstimmen sollen.

Das könne auch daheim in der Wohnung geschehen oder im Garten, mit Instrumenten oder nicht, sagte Stiegler, "aber in dem Wissen, dass Christenmenschen in ganz Deutschland dies in diesem Moment tun". Denn Singen tue nicht nur gut, sondern verbinde auch. Angesichts des Verbots von Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen sei es richtig, wenn in den evangelischen Kirchengemeinden nach neuen Formaten gesucht würden.

Überregional

20.03. 12:28

Restaurants und Biergärten müssen in Bayern schließen

Zur Eindämmung des Coronavirus müssen in Bayern ab Samstag auch Restaurants und Biergärten schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse Agentur heute aus Regierungskreisen, auch die «Nürnberger Nachrichten» berichteten darüber. Take-away-Angebote sollen demnach aber weiter möglich sein. Ob es weitere Ausgangsbeschränkungen für die Menschen geben würde, war demnach noch offen - darüber werde aktuell noch im Kabinett beraten, hieß es.

Überregional

20.03. 12:14Als Vorsichtsmaßnahme während der Coronavirus-Krise, setzt die REWAG die persönliche Zählerablesung vorerst aus. Sie bittet ihre Kunden, die Zählerstände online zu übermitteln. Alternativ können diese auch telefonisch, per E-Mail oder über eine verschickte Selbstablesekarte angegeben werden.

Regensburg Stadt

20.03. 12:12

Bundesregierung weitet weltweite Reisewarnung aus

Die Bundesregierung verlängert ihre weltweite Reisewarnung. Bis Ende April, also auch in den Osterferien, wird den Bürgerinnen und Bürgern von touristischen Reisen ins Ausland abgeraten. Außenminister Maas schrieb auf
Twitter, die Verlängerung sei schmerzlich aber notwendig. Hintergrund ist die Corona-Pandemie. Reisewarnungen gibt es normalerweise nur bei Gefahr für Leib und Leben.

Überregional

20.03. 12:10

Streaming-Plattformen "Netflix" und "YouTube" drosseln Daten

Nach Netflix wird auch YouTube die Bildqualität in Europa etwas verschlechtern - Hintergrund ist, dass die Internet-Verbindungen in der Coronavirus-Krise entlastet werden sollen. Alle Videos sollen in den kommenden 30 Tagen erstmal nur noch in Standard-Auflösung statt HD-Qualität übertragen werden, teilte die Plattform mit. Netflix hatte gestern schon eine Daten-Drosselung angekündigt.

Überregional

20.03. 12:09

Regensburger Musikschule beteiligt sich an Musik-Aktion

Am Sonntag, den 22. März wird um Punkt 18 Uhr in vielen Städten Deutschlands das Stück "Freude schöner Götterfunken" von Ludwig v. Beethoven aus den Fenster gespielt. Stellvertretend für alle Lehrkräfte und die ganze Schülerschaft spielen einige Lehrkräfte aus den Fenstern der PMIO/Musikschule in der Fröhlichen-Türkenstraße in Regensburg ebenfalls mit bei offenen Fenstern! (Jeder Lehrkraft steht ein einzelnes Zimmer mit Fenster zur Verfügung. Es kommt somit zu keinem Gruppenkontakt)

Regensburg Stadt

20.03. 12:06Aktuell gibt es im Landkreis Neumarkt 26 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion. Bei den zusätzlichen Fällen handelt es sich überwiegend um Kontaktpersonen von bereits früher bestätigten Fällen.

Neumarkt

20.03. 11:32

Stand jetzt: Oktoberfest findet statt

Trotz aller Veranstaltungsabsagen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens: die Vorbereitungen für das Münchner Oktoberfest gehen weiter. Wie die Münchner Stadtverwaltung mitteilte, gibt es im Mai oder Juni eine endgültige Entscheidung. Der Stand bis jetzt: das größte Volksfest der Welt findet statt.

Überregional

20.03. 11:31

Grenzen zu Bayern sind dicht

Die bayerischen Grenzübergänge sind für den Personenverkehr komplett
geschlossen. Alle Verkehrsteilnehmer werden abgewiesen. Zur Stunde berichtet die Staatsregierung über den aktuellen Stand bei den Maßnahmen gegen das Coronavirus.

Überregional

20.03. 11:18

Zwei neue Corona-Todesfälle in Bayern

In Bayern sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums heute sagte, handelt es sich dabei um einen 85-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth und einen 82-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 15 Coronavirus-Todesfälle.

Überregional

20.03. 11:16

!Achtung! Fehler in der Pressemitteilung!

Neuer Busfahrplan in Regensburg ab Mittwoch (25.03):

Das Stadtwerk.Mobilität fährt ab dem 25. März 2020 (Mittwoch) mit den innerstädtischen Buslinien von Montag bis Freitag nach dem Samstagsfahrplan, nicht ab dem 23.März. Betroffen sind die innerstädtischen Linien 1, 2, 3, 4, 4A, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 32.

Regensburg Stadt

20.03. 11:13

Augsburg sagt Frühjahrsdult ab

Die Stadt Augsburg hat angesichts der Ausbreitung des Coronavirus die Frühjahrsdult abgesagt. Die Veranstaltung hätte vom 11. bis 26. April gedauert. Überlegungen für einen späteren Beginn der Frühjahrsdult gebe es nicht, teilte die Stadt am Freitag mit. Zuvor war bereits der Augsburger Plärrer, der mit insgesamt bis zu 1,2 Millionen Besuchern pro Jahr als das größte Volksfest Schwabens gilt, abgesagt worden.

Überregional

20.03. 09:59

Fahrplanänderungen von Montag bis Samstag im Busbetrieb des Regensburger Verkehrsverbunds

Regensburg, 19.03.2020. Das Stadtwerk.Mobilität fährt ab dem 23. März 2020 mit den innerstädtischen Buslinien von Montag bis Freitag nach dem Samstagsfahrplan. Die allgemeinen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehende Verringerung der Fahrgastzahlen machen diese Fahrplanänderungen sinnvoll.
„Wir stellen mit dieser Maßnahme den ÖPNV in der Stadt dauerhaft sicher. Wir benötigen nur noch die Hälfte an Fahrerinnen und Fahrer pro Tag, im Vergleich zum Normalbetrieb. Damit schützen wir sie auch ein Stück weit mehr. Für unsere Fahrerinnen und Fahrer ist die aktuelle Situation alles andere als einfach. Insofern muss man dieser Tage mehr denn je den Hut davor ziehen, mit welcher Gelassenheit und Zuverlässigkeit unsere Fahrerinnen und Fahrer ihre Arbeit leisten“, so Stadtwerk-Geschäftsführer Manfred Koller.

In der Zeit vom 25. März bis voraussichtlich 17. April 2020 gilt an den Wochentagen Montag bis Freitag auf den innerstädtischen Linien 1, 2, 3, 4, 4A, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 32 grundsätzlich der Samstagsfahrplan. Am Karfreitag und Ostermontag fahren die Busse nach dem Fahrplan für Sonn- und Feiertage. Nutzer dieser Linien können sich über ihre Fahrtmöglichkeiten entweder ab 23. März 2020 im Internet unter www.rvv.de, mit der RVV Fahrplan-App oder direkt an der Abfahrthaltestelle informieren. An den Abfahrthaltestellen ist für all diese Linien bereits der Samstagsfahrplan abgebildet – hierfür die Spalte „Samstag“ im ausgehängten Bus-Plan beachten. Alle übrigen Bus-Linien sind von der Umstellung nicht betroffen.

Weitere Änderungen ergeben sich auf folgenden Linien: A, 5, 18, 77, X4 und X9
Linie A: Der Altstadtbus (A) verkehrt nur zwischen 09:00 Uhr bis 15:20 Uhr. Es wird auf einen 30 Minuten Takt reduziert.
Linie 5: Es gilt der Ferienfahrplan Montag-Freitag ohne die Verstärkerfahrten von und nach Schwabelweis Heyden.
Linie 18: Verkehrt nur zwischen 08:44 Uhr bis 16:00 Uhr. Der Takt wird auf einen 60 Minuten Takt reduziert.
Linie 77: Verkehrt im 30-Minuten Takt.
Linie X4: Der Verkehr wird auf dieser Linie eingestellt.
Linie X9: Der Verkehr wird auf dieser Linie eingestellt.

Auch diese Änderungen sind im Internet unter www.rvv.de oder der RVV-Fahrplan-App berücksichtigt (Pressemitteilung RVV).

Regensburg Stadt

20.03. 09:55

Weitere Beschränkungen in Bayern? - Söder lädt zu Pressekonferenz

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus stehen in Bayern möglicherweise weitere Beschränkungen und Auflagen kurz bevor. Die Staatskanzlei lud am Freitag kurzfristig zu einer Pressekonferenz um 12.30 Uhr ein, unter anderem mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) - die Pressekonferenz wird wie bereits die vergangenen Male lediglich im Internet gestreamt.

Aus Regierungskreisen hieß es am Freitagmorgen, es liefen intensive Gespräche Söders unter anderem mit seinem Kabinett, dem Corona-Krisenstab und Kommunalpolitikern. Diese Gespräche hätten bis tief in die Nacht hinein gedauert und seien am Morgen weitergegangen.

Welche Maßnahmen Söder verkünden würde, war zunächst unklar. Er hatte am Donnerstag aber konkret mit einer Ausgangssperre für den ganzen Freistaat gedroht, wenn sich die Menschen in Bayern nicht an bereits geltende Beschränkungen und Auflagen halten: «Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium», sagte Söder in einer Regierungserklärung. Man werde «nicht endlos zusehen».

Es gelte ein ganz einfacher Grundsatz, sagte Söder: Menschen sollten nur noch zur Arbeit, für Arztbesuche, zum Lebensmitteleinkauf oder zur Hilfe für andere das Haus verlassen. Man könne auch nach draußen gehen - aber allein. Eine Ausgangssperre gilt seit Mittwoch für eine Gemeinde in der Oberpfalz und seit Donnerstag für zwei Gemeinden in Oberfranken, jeweils wegen schnell steigender Corona-Zahlen (dpa).

Überregional

20.03. 09:20

Coronavirus: Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) haben mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder (KZVen) ein gemeinsames Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem auch in Zeiten zunehmender Ausbreitung von SARS-CoV-2/COVID-19 die Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland gewährleistet wird. Der Schutz von Patientinnen, Patienten und Praxisteams hat dabei höchste Priorität. Das Maßnahmenpaket beinhaltet unter anderem auch die Versorgung akuter zahnärztlicher Notfallbehandlungen von infizierten und unter Quarantäne stehenden Patienten in Schwerpunktpraxen und Behandlungszentren.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: "Wir werden unsere Aufgabe als Heilberuf auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten verantwortlich wahrnehmen und alles Erdenkliche tun, um die zahnärztliche Versorgung trotz der fortschreitenden Ausbreitung von SARS-CoV-2/COVID-19 sicherzustellen. Das Wohl und die Zahngesundheit unserer Patientinnen und Patienten stehen dabei im Fokus aller Anstrengungen. Gleichzeitig müssen wir für unsere Gesundheit und die unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verantwortung tragen, um die Versorgung aufrecht erhalten zu können. Dabei sind wir auf die aktive Mithilfe der Patienten in besonders hohem Maße angewiesen. Patientinnen und Patienten, die bereits Symptome einer akuten Erkrankung der Atemwege zeigen, also Schnupfen, Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden und Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit, sollten sich - soweit kein akuter Notfall vorliegt -erst nach Abklingen der Erkrankung um einen Behandlungstermin bemühen. Am besten ist es, wenn sich jede Patientin und jeder Patient vor einer Behandlung noch einmal mit seiner Zahnarztpraxis in Verbindung setzt und individuell abklärt, ob der geplante Termin tatsächlich wahrgenommen werden soll."

Die KZBV arbeitet mit Bundgesundheitsminister Spahn und den Ländern an einer Lösung, nach der die Versorgung von Patientinnen und Patienten, die sich mit SARS-CoV-2/COVID-19 infiziert haben und solche, die unter häuslicher Quarantäne stehen, über ein bundesweites Netz von Universitäts-Zahnkliniken, Kliniken mit einer Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie-Abteilung und Kliniken mit einem zahnmedizinischen Fachbereich sichergestellt wird.

Infizierte oder unter Quarantäne gestellte Patienten, die unter Zahnschmerzen oder einem akuten zahnärztlichen Notfall leiden, sollen sich zunächst mit ihrem Hauszahnarzt oder der entsprechenden Hotline bei den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder oder den Landeszahnärztekammern in Verbindung setzen, die dann die notfallmäßige Behandlung veranlassen. Die Telefonnummern von KZVen und Kammern sind unter  (http://www.kzbv.de/coronavirus) und unter  (http://www.bzaek.de/coronavirus) veröffentlicht.

Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer: "Die Ausbreitung von SARS-CoV-2/COVID-19 ist zurzeit überaus dynamisch, die Lage ändert sich täglich. Das stellt Gesundheitssystem und -politik vor große Herausforderungen. Die BZÄK ist im engen Austausch mit der KZBV, um sie darin zu unterstützen, die zahnmedizinische Versorgung so gut wie möglich aufrechtzuerhalten. Dazu müssen bestimmte Maßnahmen und Empfehlungen beachtet werden, die BZÄK, KZBV und RKI zusammengestellt haben. Zudem sind wir im ständigen Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern, Stakeholdern im Gesundheitswesen und den (Landes-) Zahnärztekammern, um konzertiert reagieren zu können. Die BZÄK kümmert sich bestmöglich um die Probleme der Zahnarztpraxen und stellt diesen auf ihrer Website alle verfügbaren Informationen zur zahnärztlichen Behandlung während der Corona-Pandemie zusammen. Die Informationen werden laufend aktualisiert. Alle unsere Ressourcen sind darauf ausgerichtet, die Kolleginnen und Kollegen im ganzen Land zu unterstützen, Fragen zu beantworten und Unsicherheiten zu begegnen. Bei noch ungeklärten Fragen stehen wir mit den jeweils zuständigen Stellen in Verbindung, um weitere relevante Informationen für die Zahnärztinnen und Zahnärzte zu erhalten."

Sonder-Websites von KZBV und BZÄK online KZBV und BZÄK haben Sonder-Websites zu dem Thema SARS-CoV-2/COVID-19 geschaltet, die fortlaufend aktualisiert werden. Unter  (http://www.kzbv.de/coronavirus) sowie  (http://www.bzaek.de/coronavirus) sind zahlreiche gesicherte Informationen zusammengetragen. Dazu zählen aktuelle Hinweise des Robert Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Bundesministeriums für Gesundheit sowie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Zudem sind dort spezielle Hotlines und Ansprechpartner für Praxen bei KZVen und Kammern der Länder abgebildet. Zu dieser Übersicht sowie zu weiteren Maßnahmen für die Versorgung stehen KZBV und BZÄK in ständigem Kontakt, um Praxen und Patienten so direkt wie möglich über aktuelle Entwicklungen zu unterrichten und einen gleichlautenden Informationsstand für die zahnärztliche Versorgung zu gewährleisten (dpa).

Überregional

20.03. 07:46

Deutsche machen sich SOrgen wegen Corona-Pandemie

Jeder zweite Mensch in Deutschland macht sich Sorgen wegen der Corona-Pandemie. Aus dem ARD-Deutschlandtrend geht hervor, dass die Angst gestiegen ist. Denn Anfang des Monats gaben nur halb so viele Befragte an, dass sie besorgt darüber seien, ein Angehöriger könnte sich anstecken.

Überregional

20.03. 07:34

Rückholaktion deutscher Urlauber ausgeweitet

Es ist die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik:
Deutschland holt seine Bürger jetzt aus noch mehr Ländern nach Hause. Das
Auswärtige Amt teilte mit, dass extra gecharterte Maschinen sie aus Ägypten,
Marokko, Tunesien, Argentinien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik,
Aserbaidschan, Peru und den Philippinen abholen.

Überregional

20.03. 06:43

Corona-Auswirkungen im regionalen Sport

Fans des Fußball-Zweitligisten Jahn Regensburg können jetzt ihre Karten für die wegen Corona abgesagten drei Spiele zurückgeben. Der Jahn bietet verschiedene Möglichkeiten an, von Geld zurück bis hin zur Spende an den Verein. Mehr Infos dazu auf der Internetseite des SSV Jahn. Die Eisbären Regensburg prüfen derzeit die Möglichkeit, ihre Spieler nach der abgebrochenen Saison in Kurzarbeit zu schicken. Mehrere andere Oberligisten haben allerdings bereits eine Absage von den Arbeitsagenturen erhalten. Dagegen wollen sie Widerspruch einlegen.

Regensburg Stadt

20.03. 06:41

Justizangestellter in Straubing infiziert

In der Justizvollzugsanstalt Straubing gibt es einen ersten bestätigten Fall von Corona. Es ist kein Häftling, sondern ein Justizangestellter, er ist in häuslicher Quarantäne. Jetzt laufen Tests, ob der Mann Kollegen oder Insassen in der JVA angesteckt hat. Auch im Gefängnis von Hof ist ein Mitarbeiter positiv getestet worden. Aus den übrigen Justizvollzugsanstalten wie Regensburg oder Amberg wurden noch keine Fälle gemeldet. Geringe Haftstrafen brauchen derzeit nicht angetreten werden, Besuche bei Häftlingen sind vorerst gestoppt.

Überregional

20.03. 06:39

Erste Corona-Soforthilfen laufen an

In Niederbayern ist die Soforthilfe für Betriebe in Corona-Nöten angelaufen. Es wurden Anträge im Gesamtvolumen von 100.000 Euro bewilligt, auch die Auszahlung ist laut der Regierung in Landshut bereits veranlasst. Insgesamt liegen derzeit für Niederbayern über 6.300 Anträge auf Hilfen vor. Sie werden von einer Stabsstelle "Soforthilfe-Corona" bearbeitet, damit die Unterstützung schnell und unbürokratisch erfolgt. Das Wirtschaftsministerium wird voraussichtlich noch heute Mittag die ersten Gelder überweisen.

Kelheim

20.03. 06:34

Saisonarbeiter kommen trotz Coronakrise

Gute Nachrichten für Spargel- und Hopfenbauern im Landkreis Kelheim. Trotz Corona-Pandemie können sie ihre Saisonarbeiter wie gewohnt einsetzen. Das hat jetzt das Landratsamt mitgeteilt. Denn Berufspendler sind nicht von den Einreiseverboten betroffen. Allerdings müssen die Arbeitgeber eine sogenannte Pendlerbescheinigung für ihre Helfer ausfüllen. Die gibt es auf der Internetseite der Bundespolizei zum Runterladen. Ohne Saisonarbeiter könnten viele Spargelerzeuger und Hopfenbauern im Landkreis Kelheim nicht ernten.

Kelheim

20.03. 06:31

Die erste große Stadt in Deutschland hat Ausgangssperre

Die Stadt Freiburg erlässt wegen der Corona-Pandemie ein Betretungsverbot für öffentliche Orte. Das Verbot soll vom 21. März bis 3. April gelten, wie die Stadt am Donnerstagabend mitteilte.

Überregional

20.03. 06:29

BMW-Werk Regensburg stoppt Produktion

Im Regensburger BMW-Werk wird heute im Lauf der Frühschicht die Produktion wegen Corona auf null heruntergefahren. Davon sind rund 9.000 Beschäftigte betroffen, auf die zahlreichen Zulieferbetriebe in der Region kommt vermutlich Kurzarbeit zu. Am Standort Wackersdorf dagegen soll der Betrieb vorerst weiterlaufen, von dort aus werden auch BMW-Werke außerhalb Europas beliefert, die nicht wegen der Pandemie geschlossen werden. BMW plant, am 19.April die Produktion wieder hochzufahren.

Regensburg Stadt

19.03. 18:58München (dpa/lby) - Die Gefängnisse in Bayern sind von dem neuartigen Coronavirus nicht verschont geblieben. Jeweils ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalten in Hof und Straubing seien am Donnerstag positiv getestet worden, teilte am Abend eine Sprecherin des Justizministeriums in München mit. Die beiden Mitarbeiter stünden unter häuslicher Quarantäne.

Überregional

19.03. 18:52Die Regierung von Niederbayern arbeitet mit Hochdruck an der Soforthilfe-Corona. Die ersten Anträge von Betrieben auf direkte Soforthilfe mit einem Gesamtvolumen von 100.000 Euro sind bereits bewilligt. Die Auszahlung ist veranlasst. Und es geht weiter, noch heute. Insgesamt liegen derzeit für Niederbayern über 6.300 Anträge vor.

Überregional

19.03. 18:28München (dpa/lby) - Nach dem Abitur werden in Bayern wegen des Coronavirus auch Abschlussprüfungen anderer Schularten verschoben. Es gehe dabei um Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in München mit.

Überregional

19.03. 17:13Der Landkreis Schwandorf meldet für heute einen dritten Fall und damit insgesamt die Nr. 23 der Corona-Infizierten. Nachgewiesen wurde das Virus bei einem 49-jährigen Mann aus Maxhütte-Haidhof. Auch er wird ambulant behandelt.

Schwandorf

19.03. 16:56Heute Abend läuten um 21 Uhr alle Kirchenglocken für fünf Minuten. Papst Franziskus ruft damit zum Gebet auf für die Eindämmung der Corona-Pandemie. Bischof Rudolf bittet alle Gläubigen im Bistum Regensburg, sich dem Aufruf des Papstes anzuschließen und heute Abend zuhause den Rosenkranz zu beten.

Überregional

19.03. 16:42Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim: Insgesamt sind es im Landkreis Kelheim aktuell 22 positive Fälle. 132 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne.

Kelheim

19.03. 16:38Patienten-Besuchsverbot am UKR ab Samstag Ab dem kommenden Samstag, 21. März 2020, stellt das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) bis auf weiteres Patientenbesuche ein. Ausnahmegenehmigungen werden nur in bestimmten Fällen und ausschließlich nach vorheriger Abstimmung mit der behandelnden Station des Patienten erteilt.

Regensburg Stadt

19.03. 16:31

Oberammergauer Passionsspiele abgesagt  

Die Oberammergauer Passionsspiele sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus für dieses Jahr abgesagt worden. Das teilten Vertreter des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen und der Spielleitung am Donnerstag in Oberammergau mit (dpa).

Überregional

19.03. 15:59Im Landkreis Schwandorf sind am Donnerstag zwei Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Betroffen sind ein 51-jähriger Mann aus dem Gemeindebereich Dieterskirchen und ein 59-jähriger Schwandorfer. Beide werden ambulant behandelt und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Schwandorf

19.03. 15:57Die Polizei in der Oberpfalz hat gestern etwa 50 Verstöße gegen die Corona-Allgemeinverordnung des Freistaats festgestellt. Meist hatten sich Jugendliche oder Studenten zum Fußballspielen in Parks oder Grünanlagen getroffen, auch einige Lokale hatten die erlaubten Öffnungszeiten überschritten. Die Polizei wird solche Verstöße verfolgen und ahnden, teilte das Präsidium in Regensburg heute mit.

Überregional

19.03. 15:50

Welle der Hilfsbereitschaft für Regensburger Tafel

Die Regensburger Tafel erlebt gerade eine Welle der Hilfsbereitschaft. Nachdem Lebensmittel und junge Helfer fehlten, hatte sich Vorstand Christine Gansbühler an die Öffentlichkeit gewandt. Viele Unterstützer bringen jetzt Lebensmittel vorbei, zweihundert Studenten haben aktive Hilfe angeboten. „ Ich bin überwältigt, es ist unglaublich was sich hier abspielt“, freute sich Gansbühler gegenüber charivari-Sportchef Armin Wolf, der mit seinem Laufteam ebenfalls Nahrungsmittel zur Verfügung stellte. Infos und Kontakt zur Tafel gibt es unter Tafel-Regensburg.de

Regensburg Stadt

19.03. 15:48

Infos vom SSV Jahn Regensburg zur Rückabwicklung für Tageskartenkäufer


Der SSV Jahn bietet allen Fußballfans ab dem heutigen Donnerstag drei unterschiedliche Optionen zur Rückabwicklung von bereits erworbenen Karten für die Spieltage 26, 27 und 28 an. Die Regelung betrifft somit die beiden Heimspiele gegen Holstein Kiel (ursprünglich 14.03.) sowie gegen den 1. FC Nürnberg (03.04.), das Auswärtsspiel gegen den SV Sandhausen (20.03.) und den Jahn Doppelpack (Nürnberg und Kiel).

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am vergangenen Montag in einer Versammlung mit allen 36 Profivereinen der 1. und 2. Bundesliga beschlossen, dass ihr Spielbetrieb bis mindestens 2. April ruht. Damit wurde neben Spieltag 26 (Heimspiel gegen Holstein Kiel) auch Spieltag 27 (Auswärtsspiel beim SV Sandhausen) definitiv verschoben. Zudem wird seitens der DFL derzeit nicht davon ausgegangen, dass der Spielbetrieb bereits am ersten April-Wochenende wieder aufgenommen werden kann.

Der SSV Jahn bietet vor diesem Hintergrund ab dem heutigen Donnerstag allen Tageskartenkäufern für die Heimspiele gegen Holstein Kiel und den 1. FC Nürnberg sowie denjenigen, die den Jahn Doppelpack für beide Partien erworben haben, folgende drei Substitutionslösungen an:

Rückzahlung des Werts der Tageskarte(n) Ausstellung eines Gutscheins im Wert der Tageskarte(n) zur Einlösung für Tickets und Fanartikel im Jahn Fan- oder Onlineshop Verzicht auf die Rückerstattung zur Unterstützung des SSV Jahn

Dabei ist zu beachten, dass die Rückabwicklung für Karten im Heimbereich ausschließlich über den SSV Jahn Regensburg und online möglich ist. Ab sofort ist dafür unter ssv-jahn.de ein Online-Formular abrufbar. Der SSV Jahn möchte damit schon jetzt allen interessierten Fans die Möglichkeit geben, ihre Rückabwicklung einzuleiten. Gleichzeitig gilt jedoch auch, dass alle Karten (auch Doppelpack) bis einschließlich 30.06. für etwaige Nachholspiele vor Zuschauern ihre Gültigkeit behalten. Die Einreichung der Daten für die Rückabwicklung ist somit grundsätzlich bis zu diesem Tag möglich.

Zwingend erforderlich für die Rücknahme von Tickets ist die Angabe der jeweiligen Bestellnummer. Bearbeitungs- und Versandgebühren, die beim Ticketkauf entstanden sind, werden nicht erstattet. Der SSV Jahn bittet ferner darum, von Rückerstattungen über das eigene Kreditinstitut oder sonstige im Onlineshop angebotene Zahldienste abzusehen, um Zusatzkosten und Mehraufwände einzusparen. Es wird um Verständnis dafür gebeten, dass die Bearbeitung der mehreren Tausend Vorgänge durch den SSV Jahn mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Gästefans, die sich über ihren Verein eine Karte für den Gästeblock gesichert hatten, wenden sich für die Rückabwicklung direkt an ihren Club. Die Kommunikation der jeweiligen Clubs folgt allerdings erst in den nächsten Tagen.

Hinweis zu den Tickets für das Auswärtsspiel beim SV Sandhausen Die Rücknahme von Gästekarten für das Auswärtsspiel beim SV Sandhausen (Freitag, 20.03.) wird ausschließlich über den SSV Jahn Regensburg abgewickelt. Es erfolgt eine direkte Kostenerstattung. Hierzu sind die Rückgabe des Originaltickets auf postalischem Weg sowie die vollständige Angabe der Bankverbindungsdaten des Käufers erforderlich.
Gästefans, die sich über ihren Verein eine Karte für den Gästeblock gesichert hatten, wenden sich für die Rückabwicklung direkt an ihren Club. Die Kommunikation der jeweiligen Clubs folgt allerdings erst in den nächsten Tagen.

Hinweis zu den Tickets für das Auswärtsspiel beim SV Sandhausen Die Rücknahme von Gästekarten für das Auswärtsspiel beim SV Sandhausen (Freitag, 20.03.) wird ausschließlich über den SSV Jahn Regensburg abgewickelt. Es erfolgt eine direkte Kostenerstattung. Hierzu sind die Rückgabe des Originaltickets auf postalischem Weg sowie die vollständige Angabe der Bankverbindungsdaten des Käufers erforderlich.

Informationen zur Erstattung der Dauerkarten der Saison 2019/2020 In jedem Fall werden Dauerkarteninhaber die Möglichkeit erhalten, den anteiligen Dauerkartenpreis für Heimspiele, die gegebenenfalls ohne Zuschauer stattfinden werden, rückabwickeln zu können. Der entsprechende Kompensationsanspruch wird jedoch voraussichtlich erst nach dem 34. Spieltag durch den SSV Jahn Regensburg ermittelt.

(Pressemitteilung SSV Jahn Regensburg)

Regensburg Stadt

19.03. 15:39

In Teublitz kommt Gott wegen Corona an den Gartenzaun

Pfarrer Michael Hirmer von der katholischen Pfarrgemeinde Herz-Jesu hat eine nette Idee von Kollegen übernommen. "Wenn die Menschen nicht mehr zum Gottesdienst kommen können, kommen wir zu ihnen". Das ist seine Botschaft in Zeiten von Corona. Jeden Sonntag bis Ostern wird Pfarrer Hirmer mit einer Monstranz durch Teublitz und Saltendorf ziehen und hofft auf viele Menschen an Fenstern und Gartenzäunen. Welche Route der Pfarrer in den nächsten Wochen nehmen wird, sehen Sie hier:

www.herz-jesu-teublitz.de

Schwandorf

19.03. 15:21Seit Montag sind in ganz Bayern die Schulen und Kindergärten wegen Corona geschlossen. Das haben sich bislang unbekannte Täter jetzt zu Nutze gemacht. Von Freitagabend bis Dienstagmorgen entwendeten der oder die Täter eine große Menge an Toilettenpapier und Seife aus einer Schule im Nürnberger Stadtteil Himpfelshof. Es fehlen 600 Rollen normales Toilettenpapier, neun Jumbo-Rollen Toilettenpapier und zwei Kanister mit insgesamt 20 Litern Flüssigseife. Der Schaden beläuft sich auf circa 250 Euro. Die zuständige Polizeiinspektion Nürnberg-West bittet nun um Zeugenhinweise.

Überregional

19.03. 14:23Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag über sechs weitere bestätigte Coronavirus-Todesfälle in Bayern informiert. Es handelt sich um eine 69-jährige Patientin aus dem Landkreis Oberallgäu, eine 86-jährige Patientin aus dem Landkreis Traunstein sowie um einen 80-jährigen Patienten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und einen 99-jährigen Patienten aus Würzburg. Außerdem wurden zwei Todesfälle aus dem Landkreis Freising mitgeteilt. Bei diesen Verstorbenen handelt es sich um eine 80-jährige Patientin und einen 87-jährigen Patienten. Damit gibt es in Bayern derzeit insgesamt 13 Coronavirus-Todesfälle.

Überregional

19.03. 14:21Weitere Coronavirus Infektionen bestätigt - Im Landkreis Neumarkt werden weitere zwei Coronavirus Infektionen bestätigt. Die Gesamtzahl beträgt nun im Landkreis 21 bestätigte Infektionsfälle.

Neumarkt

19.03. 13:49„Lengfeld hilft zusammen“ – Unter diesem Motto haben sich in Burglengenfeld im Landkreis Schwandorf Bürger zusammengeschlossen, die ab Freitag für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen Einkaufen gehen. Bürger, die den Service nutzen möchten, sollten genügend Bargeld im Haus haben, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Nummer ist die 09471/ 6019339

Schwandorf

19.03. 13:45Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus ist ein generelles Besuchsverbot für die Sana-Kliniken des Landkreises Cham beschlossen worden. Das dient dem Schutz aller Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Patienten der Kliniken, sowie der Angehörigen selbst. Zugang kann Angehörigen von Patienten fortan nur noch in dringlichen Fällen (bspw. um benötigte Kleidung zu bringen) sowie nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem Stationspersonal und nach persönlicher Anmeldung an der Pforte gewährt werden.

Cham

19.03. 13:22

Der Bürgermeister der oberpfälzischen Stadt Mitterteich appelliert an die Vernunft seiner Mitbürger.

Die Menschen sollen sich an die Ausgangssperre halten und beispielsweise Einkäufe auf das Notwendigste beschränken.

In der 6500-Einwohner-Stadt gilt seit Mittwochnachmittag eine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die neue Situation müsse sich einspielen, sagt der Bürgermeister, der weitgehend auch aus dem Homeoffice arbeitet. Auch im Rathaus habe es einen Coronafall gegeben, seitdem stünden 20 Mitarbeiter unter Quarantäne, berichtet Grillmeier.

Es seien weniger Autos auf den Straßen unterwegs, bilanziert er. In den Supermärkten seien weiter Kunden. Hier sei es an jedem einzelnen, sich einzuschränken.

Spekulationen um das Starkbierfest als Ursache der Corona-Ausbreitung in der Stadt will Grillmeier nicht befeuern. Er kenne die Hälfte der Coronapatienten aus Mitterteich und seines Wissens habe keiner davon das Fest besucht. Ein Krisenstab versuche nun, die Infektionsketten nachzuvollziehen.

Das Landratsamt in Tirschenreuth erteilte die Ausgangssperre, weil in Mitterteich die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen besonders hoch ist. Bis Mittwoch waren im Landkreis 47 Infizierte registriert, 25 von ihnen in Mitterteich. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen oder Häuser nicht mehr «ohne triftigen Grund» verlassen.

Erlaubt sind unter anderem noch: Hin- und Rückweg zur Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers, Einkäufe, Apotheken- und Arztbesuche, Tanken, Bargeldabheben, Lieferverkehr, Hilfeleistungen für Bedürftige sowie die dringende Versorgung von Haustieren. Die Lage sei nicht einfach, sagt Grillmeier. «Wir müssen es akzeptieren.» Und dann fügt er an: «Wir versuchen zusammenzuhalten.» (dpa)

Überregional

19.03. 13:14

Corona-Infizierte in Deutschland

In Deutschland sind jetzt fast 11.000 Corona-Infektionsfälle registriert. Das sind gut 2800 mehr als gestern. Diese Zahlen veröffentlichte das Robert-Koch-Institut am Vormittag. Es registrierte bisher 20 Todesfälle. China hat dagegen zum ersten Mal seit Ausbruch der Pandemie keine lokalen Neuinfektionen gemeldet. Inwieweit die offizielle Statistik die wahre Lage widerspiegelt ist, ist jedoch unklar.

Überregional

19.03. 12:40Staatsregierung bringt Nachtragshaushalt ein - Landtag beschließt Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise „Der Freistaat Bayern setzt heute ein bewusstes Signal: Wir mobilisieren alle notwendigen Kräfte, um der aktuellen Krisenlage schlagkräftig und effektiv zu begegnen. Wir warten nicht ab, sondern rüsten uns bereits heute für kommende Herausforderungen“, erklärte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im Rahmen der Verabschiedung des Nachtragshaushalt 2019/2020 im Bayerischen Landtag. Mit dem Nachtragshaushalt können auch dringend nötige Investitionen und Maßnahmen zur Reaktion auf die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie getätigt werden. Hierfür sind im Nachtragshaushalt 10 Milliarden Euro vorgesehen.

Überregional

19.03. 12:37

Landtag beschließt milliardenschweres Corona-Hilfspaket für Bayern

Mit nur einer Enthaltung hat der Landtag ein milliardenschweres Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft zur Überbrückung der Corona-Krise beschlossen. Die Fraktionen gaben heute im Plenum grünes Licht für einen Nachtragshaushalt, der der Regierung unmittelbar Kreditermächtigungen von bis zu zehn Milliarden Euro ermöglicht. Die in Schuldenbremse wird dafür ausgesetzt, dies sieht die Verfassung für «Naturkatastrophen oder außergewöhnlichen Notsituationen» ausdrücklich vor.

Überregional

19.03. 12:34

Bundesregierung kündigt Hilfspaket an

Die Bundesregierung hat ein Hilfspaket wegen der Corona Krise angekündigt. Sie wolle bis zu 50 Milliarden Euro für Selbstständige und Kleinstfirmen bereitstellen. Geplant sind direkte Zuschüsse und Darlehen. Das berichtet die deutsche Presseagentur und beruft sich auf Regierungskreise. Das Hilfspaket solle zügig auf den Weg gebracht werden, hieß es.

Überregional

19.03. 12:17

Bayerns Bürger richten sich auf eine Weile zu Hause ein

Das Unternehmen Payback hat Zahlen, welche Dinge viel gekauft werden. Darunter sind Sportartikel, Tierbedarf und Spielzeug. Der große Renner sind aber Abos für einen Streamingkanal mit Zeichentrick- und Kinderfilmen.

Überregional

19.03. 12:13(dpa) Die Ortschaft Mitterteich im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth hat die erste Nacht mit Ausgangssperre hinter sich. Die Polizei hat die Lage überwacht und meldet keine Vorkommnisse irgendwelcher Art. Der Landkreis hatte gestern die Ausgangssperre verhängt. Innenminister Herrmann machte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Überregional

19.03. 10:12

Atemschutzmasken wieder in Bayern produziert

Die wegen der Corona-Krise weltweit gefragten Atemschutzmasken werden nun auch wieder in Bayern produziert. «Wir haben jetzt die Eigenproduktion in Bayern mit mittelständischen Unternehmen auf den Weg gebracht», sagte Ministerpräsident Markus Söder heute in seiner Regierungserklärung im Landtag in München. Spätestens ab nächster Woche starte im Freistaat die Produktion von Masken.

Die Versorgung mit Schutzmasken sei in der aktuellen Krise besonders wichtig. «Die ganze Welt bestellt und keiner liefert.» Ein Problem basiere auf Zoll- und Einfuhrbeschränkungen. Über den Bund würden morgen 800 000 Atemschutzmasken nach Bayern geliefert.

Darüber hinaus habe der Freistaat zur medizinischen Versorgung 1000 neue Beatmungsgeräte gekauft und werde weitere erwerben. «Außerdem gibt es jetzt eine Meldepflicht für Beatmungsgeräte, die in Privatpraxen und -kliniken vorhanden sind. Notfalls müssen wir auch beschlagnahmen», betonte Söder. In «unzähliger Zahl» seien Beatmungsgeräte in Bayern in privaten Praxen vorhanden.

Überregional

19.03. 10:07

Söder fordert Aussetzung der Stromsteuer und der EEG-Umlage

Zur Abfederung der unkalkulierbaren Kosten und finanziellen Folgen der Corona-Krise fordert CSU-Chef Markus Söder die Aussetzung der Stromsteuer und der EEG-Umlage (erneuerbare Energien). Dies würde vielen Betrieben und dem normalen Bürger helfen, sagte der bayerischer Ministerpräsident heute im Landtag in München.

Überregional

19.03. 09:54

Söder fordert mehr Geld für Hilfspaket vom Bund

CSU-Chef Markus Söder fordert vom Bund ein mindestens 100 Milliarden Euro schweres Hilfspaket, um die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzumildern. Bisherige Maßnahmen wie die Regelungen zum Kurzarbeitergeld und zu KfW-Bürgschaften seien ein erster Schritt, es brauche aber ein großes Finanz- und Konjunkturpaket von mindestens 100, eher 150 Milliarden Euro, sagte der bayerische Ministerpräsident heute in einer Regierungserklärung im Landtag in München.

Überregional

19.03. 09:52

Gemeinden im Landkreis Wunsiedel sollen ebenfalls abgeriegelt werden

Zur Eindämmung des Coronavirus sollen heute noch auch im Landkreis Wunsiedel Ausgangssperren erlassen werden. Dies kündigte heute Ministerpräsident Markus Söder  in seiner Regierungserklärung im Landtag in München an.

Genau wie in der oberpfälzischen Kleinstadt Mitterteich sei dies notwendig, da es dort hohe Fallzahlen gebe. In Mitterteich wurde gestern eine Ausgangssperre verhängt. Bayern wolle in keiner Kommune eine Ausbreitungslage wie etwa im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen oder im österreichischen Ischgl, betonte Söder. (dpa)

Überregional

19.03. 09:49

Söder droht mit Ausgangssperre für ganz Bayern

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus droht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nun ganz konkret mit einer Ausgangssperre für den ganzen Freistaat. «Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein», sagte Söder gerade in einer Regierungserklärung im Landtag in München. Eine Kleinstadt im Landkreis Tirschenreuth hier in der Oberpfalz wurde gestern bereits abgeriegelt – und auch heute werden im Laufe des Tages im Landkreis Wunsiedel, also im Nachbarlandkreis von Tirschenreuth  bei zwei weitere Gemeinden ähnlich Entscheidungen getroffen, sagte Söder weiter.

Überregional

19.03. 09:09

Menschen im oberpfälzischen Mitterteich halten Ausgangssperre ein

Die Menschen in der oberpfälzischen Kleinstadt Mitterteich haben die verhängte Ausgangssperre weitgehend eingehalten. In der Nacht hätten lediglich vereinzelt Menschen wieder nach Hause geschickt werden müssen, sagt die Polizei heute.

An einer der Hauptzufahrtsstraßen kontrollierten Beamte am Morgen Autofahrer. Die meisten hätte eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers oder notfalls den Ausbildungsvertrag dabei. Es funktioniere gut, obwohl die Maßnahme kurzfristig gekommen sei, sagte ein Polizist. Die Ausgangssperre war am gestern Nachmittag verhängt worden.

Das Landratsamt in Tirschenreuth erteilte die Ausgangssperre, weil in Mitterteich die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen besonders hoch ist. Bis Mittwoch waren im Landkreis 47 Infizierte registriert, 25 von ihnen in der 6500-Einwohner-Stadt Mitterteich.

Das Landratsamt stützt sich mit seiner Entscheidung auf den Paragrafen 28 im Infektionsschutzgesetz. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen oder Häuser nicht mehr «ohne triftigen Grund» verlassen.

Erlaubt sind unter anderem noch: Hin- und Rückweg zur Arbeitsstätte mit Bescheinigung des Arbeitgebers, Einkäufe, Apotheken- und Arztbesuche, Tanken, Bargeldabheben, Lieferverkehr, Hilfeleistungen für Bedürftige sowie die dringende Versorgung von Haustieren. (dpa)

Überregional

19.03. 09:07

Bayerns Gefängnisse noch ohne Corona-Fälle

Die Gefängnisse in Bayern sind bisher von dem neuartigen Coronavirus verschont geblieben. «Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es im bayerischen Justizvollzug bislang keinen Fall einer Infektion eines Gefangenen oder Bediensteten mit dem Corona-Virus», teilte das bayerische Justizministerium auf Anfrage mit (Stand Mittwoch, 18. März). Damit das nach Möglichkeit so bleibt, wird der Haftantritt in einigen Fällen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das gilt für Menschen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten müssen, weil sie eine Geldstrafe nicht gezahlt haben, für Jugendarrest oder Freiheitsstrafen von bis zu sechs Monaten. Außerdem dürfen Häftlinge bis zum 19. April keinen Besuch empfangen. (dpa)

Überregional

19.03. 08:46

Bayern verschiebt juristische Examensprüfungen

In der Corona-Krise verschiebt Freistaat Bayern juristische Examensprüfungen. Die mündlichen Prüfungen des zweiten Staatsexamens, die planmäßig am 17. April beginnen sollten, werden auf die Zeit ab dem 4. Mai verlegt. «Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Ausbreitung des Virus ist es dem Landesjustizprüfungsamt derzeit nicht möglich, sichere Vorhersagen zur künftigen Entwicklung der Situation zu machen», teilte das Justizministerium mit. Auch die Prüfung für angehende Gerichtsvollzieher wird vom April in den Juni verlegt.

Termine für den schriftlichen Teil des zweiten Staatsexamens 2020/21 im Juni und Juli sollen zunächst beibehalten werden. Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, soll sowohl bei den schriftlichen als auch bei den mündlichen Prüfungen genügend Sicherheitsabstand zwischen Prüflingen untereinander und zu den Prüfern möglich sein. Dafür sollen nach Angaben des Ministeriums größere Räume angemietet werden. Prüflinge, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, Kontakt zu Infizierten hatten oder in einem Risikogebiet waren, werden von der Prüfung ausgeschlossen.

Überregional

19.03. 08:40

Corona-Maßnahmen auch am Landgericht Regensburg

Das Landgericht Regensburg schränkt seinen Sitzungsbetrieb wegen der Corona-Pandemie in den nächsten zwei Wochen deutlich ein. Nur besonders wichtige Strafverfahren sollen weitergeführt werden, dabei entscheidet der jeweilige Richter selbst, ob verhandelt wird oder nicht. Die meisten Zivilprozesse fallen dagegen aus. Heute wird am Landgericht erneut beraten, ob der Mordprozess gegen eine Zahnärztin aus Laberweinting fortgesetzt wird. Das hängt vom Ausgang eines Corona-Tests bei zwei Mithäftlingen der Angeklagten ab.

Regensburg Stadt

19.03. 08:39

Spielplätze in Regensburg gesperrt

Die Stadt Regensburg hat zum Schutz der Gesundheit alle Spielplätze gesperrt. In Grünanlagen und Parks gilt jetzt ein Versammlungsverbot. Wer im Park spazieren geht, muss einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Das Stadt-Gartenamt wird zeitnah Schilder mit entsprechenden Hinweisen aufstellen. Grundlage der Maßnahme ist die bayerische Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Weitere Informationen gibt es unter regensburg.de

Regensburg Stadt

19.03. 08:37

Gottesdienste ohne Gläubinge

Die Corona-Pandemie stellt die katholische Kirche vor Herausforderungen. Im Bistum Regensburg werden jetzt Gottesdienste ohne Öffentlichkeit gefeiert. Der Pfarrer ist allein mit Diakon, Organist oder Mesner, Ministranten dürfen nicht dabei sein. Die Gläubigen erfahren durch das Glockenläuten, wann die Messe beginnt oder Wandlung ist. Ausdrücklich rät das Bistum vor Beichten im Beichtstuhl ab. Es bleibt dem Ortspfarrer aber vorbehalten, an einem diskreten und gut belüfteten Ort in der Kirche die Beichte abzunehmen, vorausgesetzt, sie bleibt anonym und man hält dabei genügend Abstand.

Regensburg Stadt

19.03. 08:30

Gesetzliche Krankenkassen wollen Pflegeheime und Pflegediensten finanziell helfen

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen den knapp 27 Tausend Pflegeheimen und Pflegediensten hierzulande helfen. Der Spitzenverband hat angekündigt, alle Kosten durch die Corona Pandemie zu decken. Das hat Verbandsvize Kiefer den "Funke"-Zeitungen gesagt. Auch Handschuhe, Atemmasken und Desinfektionsmittel würden bezahlt.

Überregional

19.03. 07:38

Corona-Lage weltweit und in unseren Nachbarländern

Die USA haben ein derweil ein erstes Konjunkturpaket geschnürt. Präsident Trump plant insgesamt Hilfen in Höhe von 900 Milliarden Euro. - Österreich kontrolliert inzwischen die Grenzen zu Deutschland und hat das Bundesland Tirol komplett unter Quarantäne gestellt. Portugal und Chile haben den Ausnahmezustand erklärt. Australien und Neuseeland machen die Grenzen dicht.

Überregional

19.03. 07:15

Ministerpräsident Söder hält heute Vormittag eine Regierungserklärung zur Corona-Krise

Bayerns Ministerpräsident Söder hält heute Vormittag (9 Uhr) eine Regierungserklärung zur Corona-Krise. An der Sitzung im Landtag nimmt nur etwa ein Fünftel der Abgeordneten teil - um das Risiko für mögliche Ansteckungen zu reduzieren. Bei der Ansprache soll es wohl um das milliardenschwere Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft gehen - es sind bis zu zehn Milliarden Euro vorgesehen. Außerdem wird Spannend: ob Söder Ausgangssperren im Kampf gegen die Virusausbreitung in Bayern verhängt. Für Ihn durchaus vorstellbar, das hatte er zuletzt immer wieder betont. Die erste Stadt in Bayern hats ja schon erwischt – Für die Stadt Mitterteich im Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz. Ab sofort herrscht dort eine Ausgangssperre

Überregional

19.03. 06:38

Europäische Zentralbank will finanzielle Folgen abfedern

Die Europäische Zentralbank will die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern - und dafür 750 Milliarden Euro investieren. Wie die EZB in der Nacht überraschend mitteilte, will sie das Geld in staatliche und private Wertpapiere stecken. Außergewöhnliche Zeiten erforderten außergewöhnliches Handeln, schrieb EZB-Chefin Lagarde auf Twitter. Das Ankaufprogramm soll erst einmal bis zum Jahresende laufen.

Überregional

19.03. 06:37

Nach der wegen der stark steigenden Zahl an Coronavirus-Infizierten verhängten Ausgangssperre in Mitterteich (Landkreis Tirschenreuth) ist die Nacht zu Donnerstag in der Kleinstadt ruhig verlaufen. Es habe keine Vorkommnisse gegeben, teilte die Polizeidirektion Regensburg am frühen Donnerstagmorgen mit. Polizisten seien vor Ort und würden die Lage überwachen. (dpa)

Überregional

18.03. 19:12Informationen der Stadt Straubing zu Corona Aktuell sind vierzehn Personen aus dem Stadtgebiet positiv auf das Corona-Virus getestet. Zwei Personen befinden sich derzeit in stationärer Krankenhausbehandlung, die übrigen Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Überregional

18.03. 19:01 Aufgrund der Corona-Pandemie sagt der ADFC in Neumarkt bis auf weiteres alle geplanten öffentlichen Veranstaltungen bis auf weiteres ab. Dies betriifft die geplanten Lichtbildervorträge, den monatlichen Radlertreff und die ab dem Monatsbeginn April geplanten Radtouren aus dem Radtourenprogramm 2020.

Neumarkt

18.03. 19:00Bayerisches Gesundheitsministerium: Weiterer Coronavirus-Todesfall in Bayern bestätigt - Insgesamt nun sieben Fälle Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen." Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sieben Coronavirus-Todesfälle.

Überregional

18.03. 18:27München (dpa) - Wegen der Coronavirus-Pandemie sind nun auch die BMW Open der Tennisprofis in München abgesagt worden. Das Sandplatzevent sollte eigentlich vom 25. April bis 3. Mai stattfinden.

Überregional

18.03. 17:56Die Polizei Oberpfalz wird die neuen Verordnungen der Staatsregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie intensiv und konsequent durch Kontrollen überwachen. Man werde sicherstellen, dass die Verbote und Untersagungen eingehalten werden. Ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung stellt immer den Tatbestand eines Vergehens, also eine Straftat, dar und ist damit schwerwiegender als eine Ordnungswidrigkeit. Die Kontrollen werden konsequent durchgeführt, die Polizei weist darauf hin, dass der Fokus auf der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor weiteren Ansteckungen liegt.

Überregional

18.03. 17:33Im Landkreis Kelheim gibt es aktuell 14 positive Fälle von Corona. (mittlerer und südlicher Landkreis). 124 Personen befinden sich (inklusive der positiven Fälle) in Quarantäne. Das Bürgertelefon wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen (täglich ca. 250 Anrufe) und ist weiterhin unter der Rufnummer 09441/207 3112 erreichbar. In Absprache mit den Gemeinden weisen wir darauf hin, dass die Wertstoffhöfe und –zentren sowie Bauschuttdeponien in Arnhofen, Asbach/Rohr, Bad Abbach, Haunsbach, Herrnwahlthann, Kelheim, Langquaid, Mainburg, Neustadt/Do., Painten, Rohr i. NB, Siegenburg, Teugn und Wildenberg ab Donnerstag, 19. März 2020 bis auf weiteres geschlossen sind. Die reguläre Entsorgung von Hausmüll (Restmülltonne, Biotonne, Papiertonne und Gelber Sack) erfolgt nach Plan und ist weiterhin gewährleistet.

Kelheim

18.03. 17:32Im Landkreis Schwandorf sind am Mittwoch weitere sechs Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Die Zahl der positiv getesteten Personen ist damit auf 20 angestiegen. Bei den heute bestätigten Fällen handelt es sich um ein Ehepaar aus Schwandorf, das gemeinsam in Ischgl in Tirol war. Ein weiterer Fall betrifft einen 46-jährigen Schwandorfer, der Kontakt zu einem Fall in Regensburg hatte. In einer Einrichtung für Soziale Dienstleistungen in Schwandorf sind zwei Fälle aufgetreten. Betroffen sind eine Mitarbeiterin und ein Bewohner. Beim sechsten heute bestätigte Fall läuft gerade die Kontaktaufnahme zur betroffenen Person. Von den bislang gemeldeten 20 positiv getesteten Patienten aus dem Landkreis befinden sich zurzeit zwei in stationärer Behandlung. Die Abfallentsorgung im Landkreis läuft planmäßig weiter. Sowohl die Restmüll- und die Papiertonnen als auch die grauen und blauen Wertstoffsäcke werden termingerecht abgeholt. An Einschränkungen ist hier nicht gedacht.

Schwandorf

18.03. 16:39Erste Ausgangssperre in Bayern verhängt - Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, wie die Behörde mitteilte.

Überregional

18.03. 16:33Angesichts der massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise fordert die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz die ostbayerischen Kommunen auf, Handwerksbetrieben zinslos und unbürokratisch die Stundung von Gewerbesteuer zu ermöglichen.

Überregional

18.03. 16:32Als unmittelbare Auswirkung des Coronavirus schließt der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerkes ab 19. März alle seine 58 Häuser bis voraussichtlich 19. April 2020. Alle Mitarbeitenden der Jugendherbergen in Bayern wurden bereits über die Maßnahme informiert. In diesem Zusammenhang notwendige Vereinbarungen sowie Maßnahmen, etwa im Kontext Kurzarbeit, werden entsprechend umgesetzt. Für Gäste stehen die bekannten Servicestellen zur Klärung von Buchungs- und Stornierungsfragen weiterhin zur Verfügung.

Überregional

18.03. 16:10Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann hat sich wegen Corona in einer Videobotschaft an die Bürger gewandt. Darin teilt er unter anderem mit, dass ab Donnerstag Rathaus und Wertstoffhof zu sind. Auch die Sanierung der Straße von Kelheim nach Weltenburg wird verschoben. Ebenso die geplante Fahrt in die Partnerstadt Ambares.

Kelheim

18.03. 16:02Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen.“ Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sechs Coronavirus-Todesfälle.

Überregional

18.03. 15:53Amberg-Sulzbach. Im Landkreis Amberg-Sulzbach sind weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit hat sich die Zahl auf 17 erhöht. Zudem befinden sich 42 Kontaktpersonen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach in behördlich angeordneter Quarantäne.

Überregional

18.03. 15:40Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Corona-Virus stellt die Energieagentur Regensburg vorerst ihre persönlichen Energieberatungen ein. Ratsuchende Bürgerinnen und Bürger können die Beratungsleistungen der Agentur aber weiterhin in veränderter Form in Anspruch nehmen: Die Energieberater weiten ihre telefonischen Beratungen aus und stellen für Anrufer entsprechendes Infomaterial zur Verfügung. Außerdem gibt es in Kürze eine Online-Beratung im Stil einer Videokonferenz.

Regensburg Stadt

18.03. 15:32Die Coronavirus-Pandemie droht zur Gefahr für die Gemüse-, Obst- und Weinernte zu werden. Die Weinbauern brauchen erstmal nur Hilfe bei der biologischen Schädlingsabwehr, für die Spargelbauern geht es bereits ums Ganze. Überall fehlen Arbeiter. Viele Erntehelfer aus Osteuropa können wegen der Reisebeschränkungen Deutschland nicht erreichen. Andere haben das Land verlassen. «Die Bundesregierung muss unbedingt die Rahmenbedingungen für eine problemlose Einreise mit den anderen europäischen Ländern klären, damit diese die Ein- und Durchreise möglich machen», teilte der Vorstandssprecher des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer, Simon Schumacher, am Mittwoch mit.

Überregional

18.03. 15:10Ingolstadt (dpa) - Audi hat für die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm Kurzarbeit angekündigt. In beiden deutschen Werken stehen die Bänder ab nächster Woche still. «Die durch die Corona-Krise weltweit eingeschränkte Nachfragesituation und bevorstehende Lieferengpässe zwingen uns daher, den Antrag auf Kurzarbeit zu stellen», sagte Produktions- und Logistikvorstand Peter Kössler am Mittwoch. Vor allem Beschäftigte aus Produktion und Logistik sollten ab nächster Woche kurzarbeiten. Allerdings müsse an Prüfständen und der Zulassung neuer Modelle weitergearbeitet werden, damit es nach der Krise sofort weitergehe. Bei Teamarbeit dürfe nur die Hälfte der Mitarbeiter anwesend sein, um den Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Eltern mit Kindern und Pendler sollten möglichst mobil arbeiten.

Überregional

18.03. 15:07Die Bayerische Staatsregierung hat einen Rettungsschirm für die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft beschlossen. Der Bayerische Schutzschild umfasst einen Soforthilfe-Fonds für kleine und mittelständische Unternehmen, einen Bayernfonds für Schlüsselunternehmen sowie eine Ausweitung des Bürgschaftsrahmens für die LfA Förderbank Bayern. Für die Soforthilfe Corona sind die jeweiligen Bezirksregierungen zuständig. Die Soforthilfe richtet sich an Freiberufler, Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Bayern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden. Die Staffelung: bis fünf Mitarbeiter 5.000 Euro, bis zehn Mitarbeiter 7.500 Euro, bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro, bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro. Das Antragsformular (mit Erläuterungen) steht auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/ zum Download bereit.

Überregional

18.03. 14:41Coronavirus: Nutzungsuntersagung für Regensburger Spielplätze und Versammlungsverbot für Parks Zum Schutz der Gesundheit ist ab sofort die Nutzung aller Spielplätze untersagt. Auch für Grünanlagen und Parks gilt ein Versammlungsverbot. Zudem müssen die Parkbesucherinnen und Parkbesucher einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Schilder des Gartenamtes werden zeitnah mit geeigneten Hinweisen aufgestellt. Grundlage dieser Maßnahme ist die Allgemeinverfügung des Bayerischen Freistaates. Weitere Informationen unter www.regensburg.de/aktuelles/coronavirus

Regensburg Stadt

18.03. 14:26Der Mordprozess gegen eine Zahnärztin aus Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen musste heute ein weiteres Mal vertagt werden. Zwei Mitgefangene der Angeklagten wurden zwar schon auf das Corona-Virus getestet, das Ergebnis liegt aber noch nicht vor, weil die Labore überlastet sind. Morgen will das Landgericht Regensburg neu über die Eröffnung des Prozesses entscheiden.

Regensburg Stadt

18.03. 14:25Villingen-Schwenningen (dpa/lsw) - Er wollte nur das Beste für sein Kind - und schadete am Ende vielen Familien mit schwer kranken Kindern. Weil ein inzwischen positiv auf Corona getesteter Vater einen Aufenthalt im Risikogebiet Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) verschwiegen hat, musste jetzt die Nachsorgeklinik Tannheim für schwer kranke Kinder in Villingen-Schwenningen schließen. Wie die beiden Geschäftsführer am Mittwoch mitteilten, wurde deshalb am Vortag die gesamte Klinik geräumt. 60 Kinder und Jugendliche - mit ihren Familien 160 Menschen - mussten den Aufenthalt im Schwarzwald abbrechen. Auch 160 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt.

Überregional

18.03. 14:24Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg sind mittlerweile sieben Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch in Stuttgart den Tod eines über 80 Jahre alten Mannes aus dem Hohenlohekreis mit. Er habe wegen seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisikopatienten gezählt. Der Mann sei am Sonntag positiv auf Covid-19 getestet worden und am Montag im Krankenhaus gestorben. Die Nachricht über diesen Todesfall habe das Ministerium erst am Mittwoch bekommen, sagte ein Sprecher.

Überregional

18.03. 14:15In Rötz im Landkreis Cham sind das Rathaus und alle sonstigen städtischen Einrichtungen bis auf den Recyclinghof ab sofort bis auf Weiteres für den Parteiverkehr geschlossen. Um die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen und um den Dienstbetreib fortführen zu können, bittet die Stadt Rötz darum, in den nächsten Tagen und Wochen persönliche Vorsprechtermine telefonisch mit dem jeweiligen Sachbearbeiter abzustimmen. Die Abwicklung der Dienstgeschäfte sollte verstärkt per Telefon, E-Mail oder Post erfolgen.

Cham

18.03. 13:54Im Landkreis Regensburg gibt es weitere fünf bestätigte Coronavirus-Fälle. Die Patienten befinden sich jeweils in häuslicher Isolation, es zeigen sich bei allen fünf Erkrankten leichte Krankheitssymptome. Das Gesundheitsamt Regensburg hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. Die aktuelle Fallzahl (Stand 18.03.2020, 13.45 Uhr: 19) ist künftig auf der Homepage des Landkreises Regensburg, Themenseite Coronavirus, unter https://www.landkreis-regensburg.de/corona/ einzusehen. Auf Einzelmeldungen wird daher ab sofort verzichtet, dafür bitten wir um Verständnis.

Regensburg Land

18.03. 13:53Ab Sonntag 22. März aus dem Bistum Passau: Live-Übertragung von Gottesdiensten auf NIEDERBAYERN TV und im Internet – Gläubige sind eingeladen, zuhause die Gottesdienste mit zu feiern. Passau (pbp) Da im Zuge der Coronakrise alle öffentlichen Gottesdienstfeiern verboten sind, versucht das Bistum Passau zusammen mit dem Regionalsender Niederbayern TV eine Grundversorgung bis vorerst 19. April sicher zu stellen. Geplant ist – soweit es die staatlichen Vorgaben zulassen – Gottesdienste in dem genannten Zeitraum an den Sonntagen sowie den Kar- und Ostertagen live aus der Andreaskapelle am Stephansdom in Passau zu übertragen. Zelebrant aller Gottesdienste ist Bischof Dr. Stefan Oster. Sämtliche Gottesdienste werden entsprechend der staatlichen Vorgaben im privaten Rahmen ohne Gläubige stattfinden. Lediglich ein Diakon, zwei Konzelebranten, ein Organist sowie mögliche Vertreter der Kirchenmusik werden die Feier des Gottesdienstes gestalten. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste zuhause mit zu feiern. Die Übertragungen finden live bei NIEDERBAYERN TV statt und können über Kabel, Satellit und online https://passau.niederbayerntv.de/mediathek/video/niederbayern-tv-passau-livestream/) verfolgt werden. Der Livestream wird auch auf der Website www.bistum-passau.de geteilt.

Überregional

18.03. 13:34Damit die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt ist, können jetzt auch in der Oberpfalz Chefs ihre Mitarbeiter länger arbeiten lassen. Dazu hat die Regierung in Regensburg angeordnet, dass die tägliche Arbeitszeit über acht oder zehn Stunden hinaus verlängert werden kann, auch Sonntagsarbeit ist möglich. Außerdem dürfen Ruhepausen und Ruhezeiten verkürzt werden, so die Regierung der Oberpfalz. Diese Anordnung gilt auch schon für Niederbayern.

Überregional

18.03. 13:08Mehrere Städte im Südwesten versuchen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus in Bussen und Bahnen zu reduzieren. So verzichtet beispielsweise Stadt Friedrichshafen auf die Parkgebühren an öffentlichen Stellplätzen und in einem Parkhaus. Es gehe darum, während der Corona-Pandemie den - sonst nicht empfohlenen - Umstieg aufs Auto zu erleichtern, teilte die Stadt mit. Dadurch würden volle Busse und Bahnen vermieden und das Ansteckungsrisiko reduziert

Überregional

18.03. 12:51Der mobile Fahrdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) nimmt nach eigenen Angaben täglich bei etwa 1700 Menschen Abstriche für Tests auf das Coronavirus. Angesichts der enormen Nachfrage bittet die KVB um Geduld. Der Hausbesuchsdienst sei mit mehr als 200 Fahrzeugen täglich im Freistaat unterwegs, um bei Verdachtsfällen Proben zu entnehmen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Abstriche würden in Labore gebracht, die jedoch auch völlig überlastet seien. «Die Kapazitäten sind erschöpft.» Fünf bis sieben Tage dauere es aktuell, ehe ein Ergebnis vorliegt. Das gilt auch für die Hotline mit der Nummer 116 117. Hier seien Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz. Wartezeiten von 20 bis 30 Minuten seien nicht ungewöhnlich sagte der Sprecher. Wenn Anrufer dann einen Wutanfall bekämen, sei das nicht hilfreich. «Es ist eine absolute Ausnahmesituation.»

Überregional

18.03. 12:46Wertstoffhof Blomenhof bleibt geschlossen, Müllabfuhr findet weiter statt Aus Fürsorgegründen dem Personal und Besuchern gegenüber und um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu unterbinden, wird der Wertstoffhof Blomenhof ab sofort vorübergehend und bis auf Weiteres geschlossen. Es sind damit keinerlei Anlieferungen mehr möglich. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Maßnahme. Der Betrieb dieser Einrichtung ist zwar wichtig, jedoch nicht lebensnotwendig, so dass diese Einschränkung derzeit im übergeordneten Interesse akzeptiert werden muss. Wir bitten die Bevölkerung alles zu tun, um unnötige Abfälle zu vermeiden. Die Abfuhr von Restmüll, Biomüll, Papier sowie die Abholung der Gelben Säcke werden weiterhin durchgeführt. Nach derzeitigem Stand sind hier keine Einschränkungen geplant.

Neumarkt

18.03. 12:42Angesichts der weltweiten Coronakrise und der einbrechenden Rohölnotierungen geben die Spritpreise an den Tankstellen deutlich nach. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,267 Euro, das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter.

Überregional

18.03. 12:36Jetzt stoppt auch der Autobauer BMW wegen Corona seine Produktion. Im BMW-Werk Regensburg werden am Freitag Vormittag die letzten Autos vom Band rollen, schon zur Spätschicht ruht die Produktion am Standort, voraussichtlich bis 19.April. Das hat die Werksleitung heute Mittag mitgeteilt. Im BMW-Werk Wackersdorf soll das Presswerk weiterlaufen, von dort aus werden auch BMW-Werke außerhalb von Europa beliefert. Im Werk Regensburg arbeiten rund 9.000 Menschen, etwa genau so viele bei Zulieferern in der Region.

Überregional

18.03. 12:31

Corona-Zahlen in Deutschland steigen weiter

Die Zahl der Corona-Infektionen ist Deutschland erneut gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut sind derzeit 8.200 Fälle gemeldet - gut 1000 mehr als gestern noch. RKI-Präsident Wieler warnte vor einer Überlastung der Gesundheitssysteme. "Wenn wir es nicht schaffen, die sozialen Kontakte deutlich zu reduzieren, dann könnten wir in zwei bis drei Monaten zehn Millionen Erkrankte haben", so Wieler. (dpa)

Überregional

18.03. 12:14

BMW Group Werk Regensburg fährt Produktion herunter

Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie wirkt sich deutlich auf die Nachfrage nach Automobilen aus. Aus diesem Grund wird die BMW Group ihr Produktionsvolumen flexibel anpassen: Die europäischen Automobilwerke und das Werk im südafrikanischen Rosslyn werden bis Ende dieser Woche herunterfahren.

Für das BMW Group Werk Regensburg heißt das: Die Fahrzeugproduktion endet sukzessive mit der Frühschicht am Freitag, 20. März 2020. Bereits in der Spätschicht wird die Automobilproduktion am Standort ruhen – nach aktuellem Stand bis zum 19. April 2020.

Abweichende Regelungen gelten für das Presswerk und den Standort Wackersdorf, von wo aus weiterhin außereuropäische Werke versorgt werden. Hier wird die Lage weiter beobachtet und abhängig von der Nachfrage ggf. in den nächsten Tagen neu bewertet.

Über welche personalpolitischen Instrumente dies abgebildet wird, ist derzeit noch in der Diskussion.

(Pressemitteilung BMW Regensburg)

Überregional

18.03. 11:57

Vogelschutzbund sagt Spendenwoche wegen Corona ab

Wegen der Coronakrise hat der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) seine jährliche Spenden-Sammelwoche abgesagt - und rechnet deshalb mit Verlusten von einer halben Million Euro. Die Entscheidung sei zum Schutz der Helfer und Spender getroffen worden, teilte der Verband mit am Mittwoch mit. «Bayerns Natur wird unter dem Ausfall unserer Sammelwoche leiden», sagte der Vorsitzende des LBV. Bei der seit Jahren stattfindenden Aktion seien normalerweise Zehntausende Freiwillige in ganz Bayern unterwegs gewesen, um Spenden für lokale Tier- und Naturschutzprojekte zu sammeln. Die Sammelwoche sollte ursprünglich am vergangenen Montag starten (dpa).

Überregional

18.03. 11:55

Tübinger Mediziner wollen Medikament gegen Covid-19 testen

Das Tübinger Institut für Tropenmedizin will das Medikament Chloroquin im Kampf gegen Corona-Erkrankungen testen. Wie Institutsdirektor Peter Kremsner am Mittwoch mitteilte, soll in der kommenden Woche mit einer Studie an Menschen begonnen werden. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Laut Kremsner ist Chloroquin schon sehr lange als Mittel gegen Malaria auf dem Markt. Es wirke aber auch gegen viele Viren - auch gegen Sars-CoV-2, wie zumindest Versuche im Reagenzglas zeigten. In China und Italien sind Kremsner zufolge sehr viele Covid-19-Patienten mit Chloroquin behandelt worden. Unklar sei aber, ob mit Erfolg, da die Erkrankten Chloroquin teils in sehr hoher Dosierung und gemeinsam mit vielen weiteren Medikamente bekommen hätten. «Es kann auch sein, dass es nicht wirkt oder sogar schadet», sagte Kremsner.

Die Tübinger Tropenmediziner wollen mit Chloroquin eine moderat an Covid-19 erkrankte Testgruppe behandeln und einer Kontrollgruppe Placebos verabreichen. Der Antrag für die Studie sollte am Mittwoch bei der Tübinger Ethikkommission eingereicht werden.

Medikamente sind immer nur für bestimmte Krankheiten zugelassen, zuständig dafür ist das Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm). Ärzte können sie nur in Ausnahmefällen davon abweichend in Heilversuchen an einzelne Patienten geben (dpa).

Überregional

18.03. 11:40

Besuchsverbot an der Asklepios Orthopädischen Klinik Lindenlohe

Ab sofort setzt auch die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe das behördlich angeordnete Besuchsverbot um.

Diese Maßnahme dient dazu, Patienten und Klinikpersonal vor dem Hintergrund des sich auch in Deutschland ausbreitenden Corona-Virus maximal zu schützen und einen entscheidenden Beitrag im Einklang mit den bayernweit veranlassten Maßnahmen der Landesregierung zu leisten.

Die Klinik untermauert, dass diese Entscheidung nicht leichtgefallen sei, aber man unterliege zum einen gewissen gesetzlichen Rahmenbedingungen und habe zum anderen eine besondere Verpflichtung, die Verbreitung des Virus zu verhindern bzw. einzudämmen. Die Angehörigen, so in der Asklepios-Meldung weiter, dürfen gewiss sein, dass die Patienten bestmöglich versorgt würden.

Schwandorf

18.03. 10:40

Weitere Coronavirus-Infektionen im Landkreis Neumarkt

Im Landkreis wurden überwiegend bei Kontaktpersonen bereits früherer bestätigter Infektionsfälle weitere sieben Coronavirus-Infektionen bestätigt.

Die Gesamtzahl beträgt nun im Landkreis 19 bestätigte Infektionsfälle.

Neumarkt

18.03. 10:38

BMW stoppt Betrieb in europäischen Werken

BMW stoppt wegen wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte am Mittwoch in München: «Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.» (dpa)

Überregional

18.03. 10:29

Regierung der Oberpfalz erlaubt Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen sowie der Sonn- und Feiertagsruhe

Regensburg. Auch in Bayern sind in zunehmender Zahl Ansteckungen mit dem neuartigen Corona-Virus zu verzeichnen. Deshalb sind zunehmend schärfere Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich geworden. Diese schränken inzwischen auch das öffentliche und wirtschaftliche Leben in Bayern ein. Umso wichtiger ist es, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs zu jeder Zeit sicherzustellen. Dazu sollen Betriebe vorübergehend Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln erhalten.

Die Regierung der Oberpfalz hat daher - wie von Ministerpräsident Dr. Markus Söder am Montag angekündigt - eine befristete Allgemeinverfügung, die Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen und der Sonn- und Feiertagsruhe zulässt, erlassen:

Zur Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge, die im Zusammenhang mit den Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus anfallen, gelten von 18. März 2020 bis einschließlich 30. Juni 2020 befristet folgende Regeln:

Arbeitnehmer dürfen täglich über acht beziehungsweise zehn Stunden hinaus und an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.
Ruhepausen dürfen verkürzt werden, und zwar auf mindestens 15 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und auf mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. Soweit erforderlich, darf die Gesamtdauer der Ruhepausen auf Kurzpausen von angemessener Dauer aufgeteilt werden.
Die Ruhezeit darf um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung ist angeordnet.

Die Allgemeinverfügung und ihre Begründung sind unter folgender Adresse abrufbar:

www.regierung.oberpfalz.bayern.de

(Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz)

Überregional

18.03. 10:23

Landratsamt Cham weist auf Soforthilfeprogramm für Unternehmen hin

Das Landratsamt Cham weist auf ein Soforthilfeprogramm der Bayerischen Staatsregierung für Betriebe, die von der Corona-Krise besonders geschädigt wurden, hin. Die Antragstellung ist ab sofort möglich. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro und bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Alle Informationen zur Förderung sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/. Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular ist an die zuständige Bezirksregierung zu übersenden. Für den Landkreis Cham ist die Regierung der Oberpfalz (E-Mail corona-soforthilfe-fuer-unternehmen@reg-opf.bayern.de) zuständig.

Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/ außerdem Informationen zu weiteren finanziellen Unterstützungsangeboten, Kurzarbeit oder Steuerstundungen.

Cham

18.03. 10:18

Vorerst keine Führerschein-Prüfungen in Bayern und Baden-Württemberg

Nach intensiven Beratungen mit den zuständigen Ministerien setzt TÜV SÜD seinen Fahrerlaubnisbetrieb in Bayern und Baden-Württemberg aus. „Wir alle haben derzeit die Verpflichtung, der Verbreitung des Coronavirus soweit wie möglich Einhalt zu gebieten. Mit der vorübergehenden Aussetzung der Fahrerlaubnisprüfung leisten wir unseren Beitrag zu unser aller Schutz und kommen damit der Fürsorgepflicht für die Fahrerlaubnisbewerber und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach“, sagt Jürgen Wolz, Chief Operating Officer der TÜV SÜD Auto Service GmbH. Bereits vereinbarte Prüfungstermine werden abgesagt. TÜV SÜD nimmt hierzu mit den beteiligten Fahrschulen Kontakt auf. Den Bewerbern werden die gezahlten Gebühren angerechnet und keinerlei Stornokosten berechnet.

Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 19. April 2020. TÜV SÜD wird als Technische Prüfstelle eine „Notfallversorgung“ mit Prüfungen für Bewerber aufrechterhalten, die dringend zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung eine Fahrerlaubnis benötigen (z.B. Feuerwehr, THW, Polizei, Rotes Kreuz, etc.).

Überregional

18.03. 09:23

Bayerisches Kultusministerium verschiebt Abiprüfungen

Das Bayerische Kultusministerium hat entschieden, den Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 zu verlegen. „Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten sicherstellen“, erklärt Kultusminister Michael Piazolo. Wegen der Einstellung des Unterrichts bis nach den Osterferien hätten die Schülerinnen und Schüler ohne eine Änderung des Terminplans nicht genügend Vorbereitungszeit. Piazolo weiter: „Wichtig war es mir, die neuen Prüfungstermine mit Lehrkräften, Eltern, Schülern und Direktoren abzustimmen.“


Mit dem neuen Terminplan stellt das Kultusministerium sicher, dass die Schülerinnen und Schüler eine angemessene Vorbereitungszeit auf die Prüfungen erhalten. Ebenso gewinnt man auf diese Weise ausreichend Zeit für ausstehende Leistungsnachweise im Vorfeld der Abiturprüfungen.

Neuer Terminplan für das Abitur 2020:

Schriftliche Prüfungen

20. Mai: Deutsch

26. Mai: Mathematik

29. Mai: 3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch)

Mündliche Prüfungen (Kolloquien)

15. Juni bis 26. Juni 2020

Die mündlichen Zusatzprüfungen werden am 3. Juli 2020 abgeschlossen.

Auch die Nachholtermine für die schriftlichen Abiturprüfungen werden so angesetzt, dass eine termingerechte Bewerbung für bundesweit bzw. örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist.

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen können weitere Veränderungen im Ablauf der Abiturprüfung 2020 nicht ausgeschlossen werden. Michael Piazolo abschließend: „Die aktuelle Situation ist eine Herausforderung für die ganze Schulgemeinschaft und erfordert flexibles Handeln. Wir müssen auf Veränderungen reagieren. Dabei müssen wir immer die Interessen unserer Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen und die Belastungen für die Schulen im Blick behalten. Mein herzlicher Dank gilt noch einmal ausdrücklich allen Lehrerinnen und Lehrern für ihre hervorragende Arbeit.“

Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.km.bayern.de

Überregional

18.03. 09:02

Südtirol, Desinfektionsmittel, Quarantäne: Danach suchen die Deutschen während der Corona-Krise

Die deutschen Internetnutzer suchten im Januar 2020 vermehrt nach Begriffen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Das geht aus einer Analyse der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush hervor. Demnach interessierten sich die deutschen Onliner in jenem Monat 201.000 Mal für das Schlagwort "Südtirol", was deutlich über dem Monatsdurchschnitt der letzten zwei Jahre (82.500) liegt.

Mindestens genauso hoch im Kurs wie Südtirol standen im Januar 2020 die Begriffe "Quarantäne" mit 60.500 Anfragen (Monatsdurchschnitt über zwei Jahre: 22.604) und "Desinfektionsmittel" (40.500; Durchschnitt: 20.638) sowie "Atemschutzmaske" (90.500; Durchschnitt: 11.383) und "Tröpfcheninfektion" (14.800; Durchschnitt: 2.925).

Ebenfalls zugenommen, wenn auch nicht in dieser Größenordnung, hat die Onlinerecherche nach lange haltbaren Lebensmitteln (1.300 Suchen im Januar 2020), Notfallchecklisten (140) und Hygienemaßnahmen (880). Die Suchanfragen nach Reisestornierungen, Hamsterkäufen und Selbstständigkeit sind zwar angestiegen, waren zu bestimmten Zeitpunkten in den vergangenen zwei Jahren aber mindestens genauso gefragt.

"Es ist interessant zu beobachten, dass sich die Deutschen Onliner schon im Januar, also weit bevor die Situation bei ihnen akut wurde, offensichtlich für das Coronavirus interessierten. Dabei standen vor allem Schutzmaßnahmen wie Atemschutzmasken, Quarantäne oder Desinfektionsmittel, aber im Fall von Südtirol auch Risikogebiete im Fokus", erklärt Olga Andrienko, Head of Global Marketing bei SEMrush. "Wir werden die Lage weiter beobachten und sind gespannt auf die Analysen von Februar und März." (dpa)

Überregional

18.03. 07:59

Deutsche Urlauber sollen nach Hause geholt werden

Derweil ist die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik angelaufen. Nach Schätzungen sind noch mehr als 100 Tausend deutsche Urlauber im Ausland unterwegs. Sie sitzen wegen des Coronavirus fest und sollen mit Sonderflügen zurückgeholt werden. Marokko, Philippinen, Dominikanische Republik, Malediven - dort sind momentan die meisten gestrandeten Urlauber. 30 bis 40 Maschinen will die Bundesregierung losschicken um die Touristen nach Hause zu holen.

Überregional

18.03. 07:58

Hoffnung auf Corona-Impfstoff vor dem Herbst

EU-Kommissionschefin von der Leyen hofft, dass ein Impfstoff gegen das
Corona-Virus noch vor dem Herbst zur Verfügung steht. Sie sprach von einer
vielversprechenden Technologie eines Tübinger Unternehmens und stellt 80
Millionen Euro von der EU für die Forschung zur Verfügung. Zudem könnten
Zulassungsverfahren für wichtige Medikamente beschleunigt werden.

Überregional

18.03. 06:00

Ab heute gelten weitere Corona-Maßnahmen in Bayern

Die Liste der Corona-Maßnahmen wird länger. Ab heute dürfen bei uns in Bayern Speiselokale, Biergärten und Außenterrassen ab heute nur noch bis 15 Uhr für Gäste öffnen. Danach dürfen sie aber noch liefern. Für Dienstleister wie Friseure gilt ab sofort ein Mindestabstand zwischen Kunden von anderthalb Metern. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nicht mehr zu Besuch in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime.

Weiterhin geöffnet haben "systemrelevante" Einrichtungen:

Wichtige Betriebe für das öffentliche Leben, wie z.B. Tankstellen, Ärzte, Autowerkstätten. Der Onlinehandel darf ohne Einschränkungen weiterlaufen!

Ab Heute, 18. März 2020 länger geöffnet:

Lebensmittelgeschäfte, Bäcker, Metzger: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Getränkemärkte: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Drogerien: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Banken: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Apotheken: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Bau- und Gartenmärkte: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Postfilialen: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Läden für Tierbedarf : können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Reinigungen: dürfen weiter öffnen


Alle anderen Geschäfte, die nicht für die Grundversorgung zuständig sind, müssen ab heute schließen. Diese Maßnahmen gelten erst einmal für zwei Wochen!

Tipp: Vorher einfach beim Friseur oder Händler anrufen und nachfragen, ob wirklich geöffnet ist...

Überregional

18.03. 05:48

Deutschland hat seine Grenzen für Nicht-EU-Ausländer geschlossen

Um das neuartige Coronavirus zu stoppen gilt ab sofort für Nicht-EU-Bürger ein
30-tägiges Einreiseverbot nach Deutschland. Die ersten Reisenden sind am Abend am Flughafen Frankfurt am Main zurückgewiesen worden. Auf die Regelung hatten sich
gestern die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bei einem
Video-Gipfel geeinigt. Ziel ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus
einzudämmen.

Überregional

18.03. 05:44

Regensburger Uniklinik führt bayernweit die meisten Corona-Tests durch

Das Regensburger Uniklinikum führt die meisten Corona-Tests in Bayern durch. Alleine gestern wurden rund 300 Verdachtsfälle im speziellen Corona-Außenbereich der Notaufnahme durchgeführt, so das Klinikum. An der Uniklinik werden aber nicht nur die Tests aus der Oberpfalz bearbeitet, sondern auch aus anderen Teilen Bayerns. Betroffene müssen inzwischen zum Teil länger als einen Tag auf ihr Ergebnis warten. Da dadurch die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter gestiegen ist, werden Kapazitäten in anderen Bereichen zurückgefahren.  Die Notfallversorgung ist aber nicht betroffen.(Pressemitteilung Uniklinik Regensburg)

Regensburg Stadt

18.03. 05:42

Immer mehr Corona-Fälle im Landkreis Schwandorf

Im Landkreis Schwandorf gibt es immer mehr Corona-Fälle. Bis gestern Abend ist die Zahl der positiv getesteten Personen auf 15 gestiegen. Ein Fall sticht dabei heraus, er könnte wohl noch weitere nach sich ziehen. Denn bei einem neu Infizierten handelt es sich um einen Mann, der in Schwandorf im sozialen Bereich tätig ist. Daher dürfte er viele Kontaktpersonen haben. Das Schwandorfer Landratsamt will dazu heute mehr mitteilen. 

Schwandorf

17.03. 20:49

Coronavirus: Einkaufshilfe in Wackersdorf

Der Wackersdorfer Burschenverein "Glück-Auf" und die Nachbarschaftshilfe möchten das Risiko für betroffene Wackersdoferinnen und Wackersdorfer reduzieren. Ab sofort erledigen sie auf Wunsch deren Einkäufe.

"Wir haben eine gute Dorfgemeinschaft. In der Regel hilft man sich sowieso", erklärt der zweite Vorstand der Wackersdorfer Burschen, Luca Rzychon. Es gebe aber immer auch Ausnahmen oder besondere Umstände. Für diese Fälle stehe man bereit. "Die Leute sagen uns, was sie brauchen. Wir liefern ihnen die Besorgungen aus dem Supermarkt oder der Apotheke nach Hause", ergänzt der Vorstand der Nachbarschaftshilfe, Artur Gut. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer einen Einkauf benötigt, setzt sich dienstags oder freitags telefonisch mit dem Burschenverein (0162/ 7557270) oder der Nachbarschaftshilfe (01520/ 6098441) in Verbindung und gibt seine Wünsche durch. Am nächsten Tag erfolgt die Lieferung, nach Absprache auch völlig "kontaktlos", indem die Einkäufe einfach vor die Tür gestellt werden. "Das ist eine genauso wichtige wie wertvolle Aktion für unsere Gemeinde. Herzlichen Dank dafür", freut sich Bürgermeister Thomas Falter. Der Dank gelte auch allen weiteren Vereinen und Personen, die derzeit ähnliche Hilfsdienste im Ort planen.

Schwandorf

17.03. 20:35

"Luftbrücke" für gestrandete Deutsche

Immer mehr Staaten kapseln sich angesichts der Corona-Pandemie ein - mit dramatischen Folgen für ihre Bürger, die Wirtschaft und andere Bereiche wie etwa Sport und Kultur. Während die Bundesländer die Vorbereitungen für ein beispielloses Herunterfahren des öffentlichen Lebens trafen, sprach die Bundesregierung eine weltweite Warnung für touristische Reisen aus. Außenminister Heiko Maas kündigte eine «Luftbrücke» für im Ausland gestrandete Deutsche an. Angesichts vieler leerer Regale in deutschen Supermärkten bemühte sich Agrarministerin Julia Klöckner, die Bevölkerung zu beruhigen.

Überregional

17.03. 20:34

Von der Leyen hofft auf Covid-19-Impfstoff vor Herbst

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hofft EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen noch vor Herbst auf einen wirksamen Impfstoff gegen die Krankheit Covid-19. Die EU werde die Tübinger Firma CureVac bei der Entwicklung mit bis zu 80 Millionen Euro unterstützen, bestätigte die CDU-Politikerin in einem auf Twitter verbreiteten Video. "Und ich hoffe sehr, dass wir so vor Herbst Impfstoffe auf dem Markt haben." Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, und weitere Experten rechnen mit einem marktfähigen Impfstoff frühestens nächsten Frühling.

Überregional

17.03. 20:33

Spahn: Urlauber schuld an aktuellen Corona-Fällen

Bundesgesundheitsminister Spahn hat die Menschen in Deutschland zu Geduld und
Mithilfe im Kampf gegen das Corona-Virus aufgerufen. Die Ausbreitung des Virus
habe viel mit der Rückkehr zahlreicher Skiurlauber aus Südtirol, Österreich und
der Schweiz zu tun. Deshalb sollten diese vorerst zwei Wochen zuhause bleiben.
Das sagte Spahn auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bayerns
Ministerpräsident Söder. Bayern werde Selbständige und Kleinbetriebe schon ab
dieser Woche mit Soforthilfen vor dem Aus bewahren.

Überregional

17.03. 19:30

Niederbayern hebelt tägliche Höchstarbeitszeit, Ruhepausen sowie Sonn- und Feiertagsruhe aus

Die Regierung von Niederbayern erlässt ab sofort eine befristete Allgemeinverfügung, die Ausnahmen von der täglichen Höchstarbeitszeit, den Ruhepausen und der Sonn- und Feiertagsruhe zulässt:

Zur Produktion von existentiellen Gütern und für Dienstleistungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge, die im Zusammenhang mit den Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus anfallen, gelten von 18. März 2020 bis einschließlich 30. Juni 2020 befristet folgende Regeln:

- Arbeitnehmer dürfen täglich über acht beziehungsweise zehn Stunden hinaus und an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden.
- Ruhepausen dürfen verkürzt werden, und zwar auf mindestens 15 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und auf mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt. Soweit erforderlich, darf die Gesamtdauer der Ruhepausen auf Kurzpausen von angemessener Dauer aufgeteilt werden.
- Die Ruhezeit darf um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

Überregional

17.03. 19:21

Regensburger Sozialamt stellt auf Notbetrieb um

Das Sozialamt des Landkreises Regensburg stellt ab morgen auf Notbetrieb um. Alle Anträge, Anfragen und andere Anliegen zu Sachverhalten können weiterhin per Post, per Fax oder per Email an sozialhilfe@lra-regensburg.de gestellt werden. Persönliche Vorsprachen sind nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 0941 4009-219 möglich. Wie das Sozialamt mitteilt, werden für die Barauszahlung von Leistungen Termine vergeben. Die betroffenen Empfänger von Hilfen werden schriftlich über die jeweiligen Termine informiert, so die Auskunft der Landkreisbehörde. Die Überweisung der laufenden Leistungen werde zu den üblichen Zahlungsterminen erfolgen.

Betroffen von dieser Regelung sind folgenden Fachbereiche (mit Kontaktdaten):

· Grundsicherung/Sozialhilfe: sozialhilfe@lra-regensburg.de

· Wohngeld: wohngeld@lra-regensburg.de

· Sozialer Wohungsbau: sozialer.wohnungsbau@lra-regensburg.de

· Bafög/Aufstiegsfortbildung: ausbildungsfoerderung@lra-regensburg.de

· Asylbewerberleistungen: soz-asyl@lra-regensburg.de

· Bildung und Teilhabe: btl@lra-regensburg.de

Regensburg Stadt

17.03. 18:22

Einschränkungen beim Müll

Die Verbreitung des Corona-Virus macht auch vor der Abfallwirtschaft nicht halt: Um eine weitere Verbreitung einzuschränken, setzt der Zweckverband Müllverwertung
Schwandorf (ZMS) an allen Müllumladestationen im gesamten Verbandsgebiet sowie direkt beim Müllkraftwerk in Schwandorf  ab Freitag, 20. März bis auf Weiteres
die Annahme von Kleinmengen an Anfall aus dem privaten und gewerblichen Bereich aus. Für den Müllumschlagplatz Tirschenreuth auf der Deponie Steinmühle gilt diese Maßnahme bereits ab Donnerstag, 19. März.

Überregional

17.03. 18:06

In Neumarkt darf nur noch in kleinem Rahmen geheiratet und getrauert werden

Das Landratsamt hat uns folgendes geschrieben:
Eheschließungen werden grundsätzlich durchgeführt. Die Anzahl der Gäste ist jedoch auf maximal 8 Personen im Trausaal begrenzt. Bereits vereinbarte Eheschließungstermine können aber auch unproblematisch schriftlich bis auf weiteres verschoben werden. Außerdem ist die städtische Aussegnungshalle in der Regensburger Straße bis auf weiteres gesperrt und es finden darin keine Trauerfeiern mehr statt. In den anderen Leichenhäusern der Stadt dürfen ebenfalls keine Trauerfeiern mehr erfolgen. Die Friedhöfe bleiben weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich, so dass Beerdigungen stattfinden können. Allerdings wird appelliert, dass die Zahl der Trauergäste bei Beerdigungen so gering wie möglich gehalten werden soll.

Für die Beurkundung von Geburten und Sterbefällen gelten derzeit andere Vorgehensweisen. So sollen Eltern bei Geburt des Kindes im Klinikum Neumarkt die Geburtsanzeige vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei den Mitarbeitern des Klinikums abgeben. Auf der Anzeige sind zwingend die Telefonnummer und die E-Mailadresse anzugeben. Nach Abschluss der Beurkundung erhalten die Eltern per Mail eine Aufforderung, die Gebühren zu überweisen. Sobald die Zahlung eingegangen ist, wird die Stadt die Urkunden per Post zusenden.

Bei Sterbefällen sollen die ausgefüllte und unterschriebene Sterbefallanzeige sowie die zur Beurkundung erforderlichen original Urkunden in den Briefkasten des Rathauses IV in der Fischergasse 1 eingeworfen werden. Die Beurkundung wird dann zeitnah erfolgen und die Urkunden werden auf dem Postweg zugestellt.

Neumarkt

17.03. 16:51

Diese Mail hat uns vom BRK Regensburg erreicht:

Hand in Hand für Bayern und die Region Regensburg

Das Corona-Virus breitet sich weiter aus und verändert unseren Alltag. Am 16.03.2020, 10 Uhr, stellte der Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Katastrophenfall im Freistaat Bayern fest. Das öffentliche Leben kommt mehr und mehr zum Erliegen.

Die Ausbreitung von COVID- 19 stellt auch das BRK, als Teil der kritischen Infrastruktur des Freistaats Bayern, vor eine große Herausforderung, die wir mit einem kompetenten und zuverlässigen Team annehmen und meistern werden.

Die Allgemeinverfügungen der Bayerischen Staatsregierung für die Seniorenheime, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Mittagsbetreuungen wurden unmittelbar umgesetzt. Auch die Tagespflegen des Kreisverbands sind seit Montag bis auf eine Notgruppe in Wiesent geschlossen. Gleiches gilt für unseren Kleiderladen und die Bildungsakademie, die schon vergangene Woche den Ausbildungsbetrieb eingestellt hat.

Unsere Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, auf die es gerade in der aktuellen Krise besonders ankommt, sind von den Leistungseinschränkungen jedoch nicht betroffen. Im Rettungsdienst, in den Seniorenheim, in der ambulanten Pflege, im Fahrdienst, im Hausnotruf und im Menüservice „Essen auf Rädern“ kümmern wir uns zuverlässig um die Bedürfnisse von Kunden, Patienten und Angehörigen. 

„Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe fordert uns alle. Wir werden zusammenrücken und den Blick mehr aufeinander richten müssen“, so Theo Zellner, Präsident des BRK. Uns ist es wichtig, mit dieser anspruchsvollen Situation besonnen, verantwortungsvoll und professionell umzugehen.

Aufgrund der flächendeckenden Präsenz und ganz besonders der engagierten und fachkundigen Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt trägt das BRK zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung auch im Krisenfall bei.

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Verständnis, bei unserem Team für das große Engagement.

Geben wir aufeinander Acht und bleiben Sie gesund!

Regensburg Stadt

17.03. 16:43

Eisbären Regensburg schließen Geschäftstelle

Die Eisbären haben unserer Sportreporter Armin Wolf angerufen und ihm gesagt, dass sie die Geschäftsstelle wegen des Corona-Virus schließen. Erreichbar bleiben sie aber trotzdem unter info@eisbaeren-regensburg.de

Regensburg Stadt

17.03. 16:30

Regensburger Zulassungsstelle noch geöffnet - aber mit neuen Öffnungszeiten

Während in Neumarkt die Zulassungsstelle fast geschlossen hat, gibt es in Regensburg neue Öffnungszeiten. Das Landratsamt schreibt: Um das Ansteckungsrisiko innerhalb der Belegschaft möglichst zu reduzieren, wird ab sofort in zwei getrennten Teams gearbeitet - vormittags von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 11 Uhr, nachmittags am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 13 bis 15.30 Uhr. Am Donnerstagnachmittag sind Zulassungs- und Führerscheinstelle jeweils vom 13 bis 17 Uhr offen. Am Freitagnachmittag hat nur die Zulassungsstelle geöffnet, nicht aber die Führerscheinstelle.

Der Zweischichtbetrieb führt dazu, dass die Kapazitäten an den Schaltern um etwa die Hälfte reduziert werden. Um die Wartezeiten aber dennoch in vertretbarem Rahmen zu halten, wird das Angebot der internetbasierten Terminvereinbarung verdoppelt. Die getroffenen Maßnahmen führen so zu einer Entzerrung bei Mitarbeitern und Besuchern und helfen dadurch das Ansteckungsrisiko zu minimieren, so das Landratsamt.

Regensburg Land

17.03. 16:19

Ambulanzen am UKR fahren Betrieb zurück

Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) hat uns folgendes gemeldet: Das UKR führt bayernweit die meisten Coronavirus-Tests durch. Um weitere Ressourcen zu schonen sowie aufgrund der erwarteten Steigerung von Corona-Fällen in der Region, reagiert das UKR und reduziert die Termineinbestellungen in einigen Ambulanzen. Die Notfallversorgung ist davon nicht betroffen.


Die Mitarbeiter am UKR arbeiten weiterhin auf Hochtouren daran, eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Ein Beleg dafür ist die Tatsache, dass am UKR bayernweit die meisten Tests in der gesamten Universitätsmedizin durchgeführt werden. Alleine am gestrigen Dienstag wurden etwa 300 begründete Verdachtsfälle im Außenbereich der interdisziplinären Notaufnahme auf eine Covid-19-Erkrankung getestet.

Um weitere Ressourcen zu schonen und in Erwartung weiterer Covid-19-Erkrankungen, haben die Zahnmedizinischen Kliniken (ZMK) des UKR ¬– Kieferorthopäde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnärztliche Prothetik sowie Zahnerhaltung und Parodontologie – ihre Patientenversorgung bereits stark eingeschränkt. Nun ziehen weitere Ambulanzen nach. So reduzieren die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, die Klinik und Poliklinik für Dermatologie sowie die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) ihre ambulanten Sprechstunden. Wie schon die ZMK richten auch die Augenheilkunde, die Dermatologie und die HNO eine Notfallversorgung ein.
Die Abteilung für Physiotherapie des UKR hat zudem alle ambulanten Termine und Kurse vorerst bis zum 20. April abgesagt.
Auch in anderen Bereichen am UKR kann es infolge eines zu erwartenden höheren Bedarfes an Betten-Kapazitäten für weitere Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung sowie infolge der Schulschließungen zu personellen und Leistungseinschränkungen kommen.

Regensburg Stadt

17.03. 16:04

Angst vor Corona leert die Innenstädte

Leere Fußgängerzonen, geschlossene Lokale und Geschäfte. Von Mittwoch an müssen viele Geschäfte wegen der Corona-Krise schließen. Doch schon am Tag davor kommt keine große Shopping-Lust mehr auf.

Jede Kundin, die die Parfümerie betritt, bekommt erstmal einen ordentlichen Stoß Kölnisch Wasser auf die Hände gesprüht. «Zu ihrer eigenen Sicherheit», sagt die Verkäuferin. «Das desinfiziert.» An der Kasse packt Inhaberin Christina Zahn mehrere Schachteln für eine Kundin in eine große Einkaufstüte. Die ältere Dame deckt sich noch einmal mit allen wichtigen Schönheitsprodukten ein, bevor am Mittwoch viele Geschäfte in Bayern für zwei Wochen schließen müssen.

«Wir sind froh, dass wir unsere Stammkundinnen haben», sagt Zahn. In diesem Moment klingelt wieder das Telefon. Eine Frau fragt, ob die Parfümerie in der Nürnberger Innenstadt am Dienstag noch geöffnet hat. Andere geben telefonisch noch schnell Bestellungen auf. In den nächsten zwei Tagen wollen Zahn und ihre Mitarbeiterinnen diese per Päckchen überbringen. Wie es danach weitergeht? Zahn zuckt die Schultern und blickt ratlos drein.

Es ist der letzte Tag an dem noch alle Geschäfte regulär öffnen können. Doch auf dem Marienplatz in München ist es leer wie selten - nur vereinzelt Touristen und Shopping-Lustige. Im Juweliergeschäft Carl Thomass bereitet sich Mitinhaberin Sibylle Blessing-Nagler auf die Zwangspause ab Mittwoch vor. «Das fühlt sich so ein bisschen auch an wie Sterben, aber das soll es natürlich auf keinen Fall sein, sondern wir erledigen das, was jetzt dringend erledigt werden muss», sagt sie. Kunden müssten zum Beispiel benachrichtigt werden, um noch kurzfristig Trau- und Verlobungsringe abzuholen.

Auch die Fußgängerzone in Nürnberg ist an diesem Wochentag so leer wie an einem Sonntag. Eine Filialleiterin eines Schuhgeschäfts sperrt ihre Tür bereits am Vormittag wieder zu. Andere Läden haben an dem Tag gar nicht erst aufgemacht. In vielen hängen an der Tür Zettel, auf denen sie ihre Kundinnen und Kunden darüber informieren, das sie nun bis zum 30. März geschlossen bleiben müssen. «Schweren Herzens richten wir uns nach der bayerischen Verordnung», heißt es auf einem Zettel.

Viele Händler in der Nürnberger Innenstadt erzählen, dass schon seit Tagen weniger los ist in ihren Geschäften. Viele bangen um ihre Existenz. «Wir verdienen nichts. Die Kosten müssen wir aber weiterzahlen», sagt Andrea Schuster, die ein Stoffgeschäft am Rande der Fußgängerzone führt. Gerade seien die neuen Stoffe reingekommen, und die Lieferanten warteten auf die Bezahlung. «März und April sind eigentlich die umsatzstärksten Monate», sagt Schuster. In diesem Jahr werden ihr gerade diese Einnahmen fehlen. Wie vielen anderen auch.

Der Handelsverband Bayern befürchtet deshalb eine Pleitewelle. Gerade den kleinen, inhabergeführten Läden sind besonder betroffen. Der Handelsverband rechnet im Einzelhandel - ohne die Lebensmittelgeschäfte - mit Umsatzeinbußen von 185 Millionen Euro - pro Tag. Auch den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereitet das Angst. «Wir werden alle nach Hause geschickt», sagt eine Verkäuferin in einem Haushaltswarengeschäft, die ihren Namen lieber nicht nennen will. Ob sie nach dem 30. März ganz normal wieder zur Arbeit kommen kann, weiß sie noch nicht.

Der Viktualienmarkt im Herzen Münchens ist fast menschenleer, ein paar einsame Tauben picken auf dem Boden - ein Anblick, an den man sich erst einmal gewöhnen muss. «Es ist natürlich mulmig, weil so eine Situation habe ich noch nie erlebt», sagt Anja Bonelli. Sie hat noch schnell ein Buch in der Innenstadt gekauft. Sie selbst fühle sich aber gut auf die Einschränkungen vorbereitet, so dass sie damit gut leben könne.

Auch Peter Lippert sieht für sich keine Probleme. «Für die Grundbedürfnisse ist ja gesorgt.» Dass viele Einzelhändler sauer sind, dass manche Geschäfte weiterhin öffnen dürfen und andere nicht, kann er aber auch verstehen. «Es ist natürlich schwierig da eine Gerechtigkeit herzustellen.» (dpa)

Überregional

17.03. 15:58

Die Bereitschaftspraxis am Klinikum Neumarkt zieht vorübergehend um

Bis auf Weiteres befindet sich diese in dem neuen Geriatriegebäude im Rosengarten des Klinikums. Erreichbar ist diese jedoch nicht über den Klinik-Haupteingang, sondern direkt über den Klinikumgroßparkplatz an der Dr.-Kurz-Straße. Die Patienten, die die KVB-Bereitschaftspraxis aufsuchen, werden gebeten, der Beschilderung von diesem Parkplatz aus zu folgen. Die KVB-Bereitschaftspraxis befindet sich hier ab Mittwoch, 18.03., bis auf Weiteres. Notwendig geworden ist die vorübergehende Verlegung im Hinblick auf die aktuelle Corona-Krise und dient dem Schutz der Patienten und Personals (Pressemitteilung Klinikum Neumarkt).

Neumarkt

17.03. 15:53

Evangelische Kirche im Dekanat Regensburg zu Corona

Die Evangelisch-Lutherische Kirche im Dekanatsbezirk Regensburg und in der Gesamtkirchengemeinde Regensburg sind wie alle anderen Lebensbereiche auch von den Einschränkungen im öffentlichen Leben betroffen. Insbesondere heißt das, dass bis auf Weiteres keine Veranstaltungen in den Räumen der Kirchengemeinden mehr stattfinden können. Das Versammlungsverbot erstreckt sich aber auch auf die Feier der Gottesdienste und Andachten in den Kirchen und Kapellen. So werden auch die Gottesdienste in der Karwoche und zum Osterfest nicht wie geplant stattfinden können.
Ein neu initiierter Krisenstab aus der Leitung des Dekanatsbezirks wird sich regelmäßig mit den aktuellen Entwicklungen beschäftigen und den Kirchengemeinden und Werken und Diensten Anregungen geben, wie das kirchliche und geistliche Leben trotz des Versammlungsverbots in eingeschränkter Weise aufrechterhalten werden kann. Eine Möglichkeit ist dabei der Verweis auf die Fernsehgottesdienste und Rundfunkandachten. Auch sollen Andachten und Predigten vor Ort online veröffentlicht werden. Die einzelnen Kirchengemeinden werden entscheiden, was sie anbieten können und was bei ihnen sinnvoll erscheint. Die Gemeindeglieder werden gebeten, sich auf den Internetseiten der einzelnen Kirchengemeinden zu informieren. Zentrale Informationen sind auf der Homepage des Donaudekanats zu finden unter www.donaudekanat.de.
(Pressemitteilung Evangelische Kirche, Dekanatsbezirk Regensburg)

Regensburg Stadt

17.03. 15:50

Regensburger Tafel hat fast kein Essen mehr

Der Regensburger Tafel gehen die Lebensmittel aus. Schuld daran seien die Hamsterkäufe wegen der Corona-Krise, hat uns Tafel Chefin Christine Gansbühler gesagt. Aber sie hofft, dass die Hamsterkäufer auch helfen könnten. Wenn viele bemerken, dass sie doch zu viel gekauft haben. Und dann die übrigen Lebensmittel  an die Tafel spenden, noch bevor sie abgelaufen sind.

Regensburg Stadt

17.03. 15:28

Chamer Amtsgericht zu

Sämtliche für diese Woche geplanten Strafsitzungen wurden abgesetzt und finden daher nicht statt, hat uns das Chamer Amtsgericht gerade mitgeteilt.

Cham

17.03. 15:26

Autos im Landkreis Neumarkt können (fast) nicht mehr zugelassen werden

Zulassungen sind nur mehr in dringendsten Fällen in der Zulassungsstelle Neumarkt
und nach vorheriger Terminzusage über Telefon 09181/470-458 als absolute Ausnahme möglich. Die Zulassungsstelle in Parsberg ist geschlossen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Und auch sonstige Anliegen am Landratsamt wären nicht mehr persönlich vor Ort möglich.

Neumarkt

17.03. 14:22

Neumarkter Bauernmärkte finden statt

Solche Meldungen liest man aktuell sehr selten. Die beiden Neumarkter Märkte, der  Wochenmarkt am Donnerstag und der Bauernmarkt am Samstag, finden wohl statt. Schreibt jedenfalls der Veranstalter "aktives Neumarkt e.V.". Die Besucher könnten sich also ganz normal am Donnerstag und Samstag mit frischen Lebensmitteln aus der Region eindecken. Anbieter die keine Lebensmittel anbieten, dürfen leider erst wieder ab 2. April am Markt präsent sein.

Neumarkt

17.03. 14:18

Landshuter Corona-Service-Stelle nach nur einem Tag wieder zu

Riesiger Andrang, tumultartige Szenen - Das hat sich bei der neu eingerichteten Landshuter Corona-Service-Stelle abgespielt. Viele Hausärzte hätten ihre Patienten ohne konkreten Corona-Verdacht dort hingeschickt, deswegen sei sie nach nur einem Tag wieder geschlossen worden, meldet die Stadt. 

Hier die Meldung:
http://www.landshut.de/portal/startseite/pressedetails/article/8847/12332.html

Überregional

17.03. 13:49

EM 2020 wird verschoben

Die EM 2020 wird nicht dieses Jahr stattfinden. Darauf einigte sich heute die UEFA mit den nationalen Verbänden und der Europäischen Klubvereinigung ECA. Stattdessen soll das Turnier nun ein Jahr später im Sommer 2021 ausgetragen werden. Ursprünglich sollte die EM dieses Jahr vom 12. Juni bis zum 12. Juli ausgetragen werden.

In München hätten einige Spiele der EM stattgefunden. Ob die UEFA die EM im Sommer 2021 genaus ausrichten wird, wie für dieses Jahr geplant, ist noch nicht bekannt.

Überregional

17.03. 13:38

Regensburger Priester sollen alleine Gottesdienst feiern

Im Bistum Regensburg soll es weiter Gottesdienste geben - jedoch ohne Öffentlichkeit. Das schreibt Generalvikar Michael Fuchs in einer Nachricht an die Seelsorger im Bistum. Die Priester sollten im Namen der ganzen Gemeinde beten, dies sollten die Gläubigen auch wissen. Aber die Priester müssen es ohne Öffentlichkeit tun, d.h. vor der Öffnung der Kirche im Beisein evtl. des Mesners oder einer Lektorin. Sonst sollen die Kirchen offen bleiben, denn die Gläubigen sollten dort Gelegenheit haben "zum persönlichen und stillen Gebet".

Kirchliche Beisetzungen und Taufen könnten nur noch im engsten Familienkreis stattfinden, bei Trauungen dürfen nur noch die Brautleute und die Trauzeugen dabei sein. Zum Umgang mit Sonntagsmessen und den kommenden Ostertagen will die Diözese morgen informieren

Das gesamte Schreiben gibt es hier.

Überregional

17.03. 13:35

AOK Bayern – Direktion Regensburg

Corona-Virus: AOK schließt ab Mittwoch

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, soll das öffentliche Leben in Bayern stark eingeschränkt werden. Dies hat die Bayerische Staatsregierung angekündigt und jetzt den Katastrophenfall ausgerufen. Die AOK Bayern reagiert auf die aktuelle Entwicklung und schließt ab Mittwoch, 18. März, bis auf weiteres für Kundenbesuche. Alle weiteren Kontaktkanäle stehen weiterhin zur Verfügung: Per Telefon, E-Mail, Post und über das Onlineportal „Meine AOK“ können sich AOK-Versicherte wie gewohnt an Bayerns größte Krankenkasse wenden. Diese Kontaktkanäle werden personell verstärkt. „Wir schaffen damit die Balance zwischen der notwendigen Aufrechterhaltung unseres Geschäftsbetriebs und unserer persönlichen Verantwortung, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und insbesondere ältere und kranke Menschen zu schützen“, sagt Direktor Richard Deml von der AOK in Regensburg. Die AOK in Regensburg ist für Versicherte telefonisch unter 0941 79606-357 und per E-Mail (regensburg@by.aok.de) erreichbar.

Regensburg Stadt

17.03. 13:24

Bistum Regensburg fordert auf zur heiligen Corona zu beten

"Die Hilfe von oben wird dringend gebraucht." So startet die aktuelle Info des Bistum Regensburg, die hier zu finden ist.  Bis vor kurzem sei die heilige Corona den meisten Menschen unbekannt gewesen, doch dank ihres Namens sei sie nun eine Berühmtheit, so Generalvikar Fuchs.

Die Info endet mit den Worten:

Heilige Corona bitte für uns!

Fun Fact - die heilige Corona ist Patronin gegen Seuchen

Überregional

17.03. 13:22

ADAC leistet weiterhin Pannenhilfe

Der ADAC leistet weiterhin Pannenhilfe für havarierte Mitglieder. "Unsere Pannenhelfer sind unverändert in ganz Deutschland im Einsatz", unterstreicht der Leiter der ADAC Pannenhilfe Thomas Reynartz. Dabei gelte es, die bestmögliche Unterstützung für die Mitglieder aufrechtzuerhalten, ohne die Gesundheit der Fahrer zu gefährden. "Das ist angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus nicht einfach", erklärt Reynartz. Die Fahrer seien informiert und angehalten, sich an die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygiene-Vorschriften zu halten.

"Die Bedeutung des Autos für Menschen, die auf Mobilität angewiesen oder dazu verpflichtet sind, steigt angesichts der Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Menschen können sich auf die Unterstützung durch die ADAC Pannenhilfe verlassen", so der Leiter der ADAC Pannenhilfe.

Für den Transport von havarierten Personen würden unkomplizierte und unbürokratische Lösungen gefunden. In Fällen, in denen es wegen der Ansteckungsgefahr nicht zumutbar sei, Personen in der Fahrerkabine mitzunehmen, unterstützen die Helfer vor Ort bei der schnellen Wahl einer Alternative. "Hier werden wir eng mit den Behörden zusammenarbeiten", sagt Reynartz. Der ADAC werde bei entstehenden Kosten etwa für Taxifahrten größtmögliche Kulanz zeigen.

Überregional

17.03. 13:06

Aiwanger: Anträge auf Corona-Soforthilfen noch in dieser Woche

Firmen in Bayern, die wegen der Corona-Krise in Finanznöte geraten, sollen noch in dieser Woche Soforthilfen des Freistaats beantragen können. Das sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München. Notleidende Betriebe sollen dem Kabinettsbeschluss zufolge unbürokratisch und sehr kurzfristig zwischen 5000 und 30 000 Euro bekommen können, je nach Größe beziehungsweise Mitarbeiterzahl (dpa).

Überregional

17.03. 13:05

Tägliche Videokonferenz: Hilfsorganisationen aktivieren Lagezentrum wegen Corona


Die bayerischen Hilfsorganisationen haben das Gemeinsame Einsatz- und Lagezentrum aktiviert - in Lichte der Corona-Krise findet vieles virtuell statt.

Um sich während der Corona-Krise gegenseitig zu unterstützen und abgestimmt reagieren zu können, haben mehrere bayerische Hilfsorganisationen das Gemeinsame Einsatz- und Lagezentrum (GELZ) aktiviert. «Das ist bei einem landesweiten Katastrophenfall, bei dem alle Hilfsorganisationen mit denselben Problemen zu kämpfen haben, nicht unüblich», sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), am Dienstag. «Zuletzt wurde das GELZ 2015 beispielsweise während des G7-Gipfels genutzt».

Konkret bedeute die Aktivierung des Zentrums laut Sprecher unter anderem, dass sich die Vertreter der beteiligten Hilfsorganisationen täglich vormittags zu einer Konferenz treffen. «Eigentlich sitzen sie dafür alle an einem Tisch - angesichts der Lage findet dieses Treffen nun virtuell per Videokonferenz statt», sagte er. «Unter anderem tauschen sich dabei die Landesgeschäftsführer oder Spitzenvertreter der Verbände über die eigene Lage, ihren Mitarbeiterstand, mögliche Quarantänefälle sowie die Materialsituation aus, machen ein Lagemonitoring und treffen gemeinsame Entscheidungen, wie es weitergehen soll.» Neben den täglichen Konferenzen stünden im GELZ die Organisationen praktisch rund um die Uhr auf Arbeitsebene ständig auf Zuruf in Kontakt.

Das derzeit größte Problem der Organisationen sind nach Angaben des Sprechers allerdings nicht die Einsätze, sondern das knappe Schutzmaterial: «Auf diesem Markt herrscht mittlerweile ein Hauen und Stechen. Versprochene und bereits bezahlte Lieferungen kommen nicht an und wenn wir Material bekommen, ist das oft 20 mal so teuer als früher. Hier versuchen wir uns gegenseitig zu unterstützen so gut es geht.»

Zu den beteiligten Hilfsorganisationen zählt neben dem BRK unter anderem auch die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, das Technisches Hilfswerk und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Dem Freistaat boten die Hilfsorganisationen am Dienstag an, einen gemeinsamen ständigen Vertreter als «Fachberater» in den Katastrophenschutzstab des Innenministeriums zu entsenden (dpa).

Überregional

17.03. 13:03

Bayern ordnet 400 Beamte wegen Corona-Krise in Gesundheitsbehörden ab

Zur Entlastung des medizinischen Personals bei den bayerischen Gesundheitsbehörden in der Corona-Krise will die Staatsregierung 400 Beamte aus anderen Behörden zeitweise abordnen. Die Mitarbeiter sollen aus Behörden abgezogen werden, die derzeit wegen der Krise weniger zu tun haben, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München. Denkbare Tätigkeiten wären etwa organisatorische Aufgaben und die Arbeit an Telefon-Hotlines (dpa).

Überregional

17.03. 13:00

Landratsamt Cham bittet Telefon und E-Mail zu nutzen


Das Landratsamt Cham hält seine Dienstfähigkeit aufrecht. Um die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes vor Infektionen zu schützen und den Dienstbetrieb fortführen zu können, bittet das Landratsamt aber darum, in den nächsten Tagen und Wochen auf persönliche Vorsprachetermine im Landratsamt zu verzichten.

Zur Abwicklung der Dienstgeschäfte sollten verstärkt Brief, Telefon und E-Mail genutzt werden. Wenn persönliche Vorsprachetermine notwendig sind, muss in jedem Fall vorab eine telefonische Terminvereinbarung erfolgen. Die vorherige Anmeldung ist vor allem auch in publikumsintensiven Bereichen wie der Zulassungsstelle, der Führerscheinstelle und dem Ausländeramt erforderlich. Die anstehende Verlängerung der Jagdscheine wird schriftlich erfolgen. Die Betroffenen werden schriftlich informiert.

Wir bitten um Verständnis für diese temporäre Maßnahme, die wieder aufgehoben wird, sobald sich eine Entspannung der Situation abzeichnet.

Hier die allgemeinen Kontaktdaten des Landratsamtes:


Telefon: 09971/78-0

E-Mail: poststelle@lra.landkreis-cham.de

Internet: www.landkreis-cham.de

Cham

17.03. 12:58

Corona-Infektion bei mehreren Hebammen in der Regensburger Hedwigsklinik

Auch nach der Infektion einiger Mitarbeiter mit dem Coronavirus, ist die Versorgung und Sicherheit der Patienten in der Klinik St. Hedwig gesichert. Professor Michael Kabesch, Ärztlicher Direktor der Klinik St. Hedwig betont: „Wir haben sofort alle nötigen Maßnahmen ergriffen, um eine weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden.“

Eine Hebamme, die in der Klinik St. Hedwig tätig ist, wurde am 16.03.2020 positiv auf COVID-19 getestet. Sie war in Tirol im Urlaub noch bevor es als Risikogebiet bekannt wurde. Zwei Tage nach ihrer Rückkehr bemerkte sie leichte Symptome und meldete sich umgehend krank.
Ab diesem Verdachtsmoment trugen alle Kontaktpersonen zum Schutz von Patienten und Kollegen eine Mund-Nasen-Schutz-Maske und waren dazu angehalten, sich genau zu beobachten und bei Symptomen zu Hause zu bleiben.

„Wir nehmen die Situation ernst, haben sofort reagiert und umfassende Maßnahmen eingeleitet“, sagt Klinikgeschäftsführerin Sabine Beiser. So wurden alle Mitarbeiter des Kreißsaals, alle Hebammen sowie alle Ärztinnen und Ärzte der Abteilung umgehend auf COVID-19 getestet. Bei mehreren Mitarbeitern war der Test positiv. Alle positiv getesteten Mitarbeiter haben sich daraufhin umgehend in die häusliche Quarantäne begeben. Sie zeigen aktuell keine bis leichte Symptome einer Coronavirus-Infektion.

Momentan werden noch die Kontakte der Mitarbeiter zu Eltern geprüft, da diese dann möglicherweise häusliche Quarantäne einhalten müssten. Die Entscheidung trifft das Gesundheitsamt. „Wir kümmern uns intensiv um alle Familien, die Kontakt mit einem betroffenen Mitarbeiter in unserer Klinik hatten“, betont Professor Michael Kabesch, Ärztlicher Direktor der Klinik St. Hedwig.

Die Klinik befindet sich im ständigen fachlichen Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt. Die Klinik-eigenen Hygieneexperten stellen die Sicherheit und den Schutz von Patientinnen und Mitarbeitenden vor einer Corona-Infektion sicher. Die medizinische Versorgung ist gewährleistet.

Die Klinik St. Hedwig bittet um Verständnis dafür, dass aus Gründen der ärztlichen Schweigepflicht sowie des Persönlichkeitsschutzes keine weiterführenden Informationen gegeben werden (Pressemitteilung Klinik St. Hedwig)

Regensburg Stadt

17.03. 12:51

Audi stoppt Produktion ab Montag

Die VW-Tochter Audi fährt ihre Werke in Ingolstadt, Neckarsulm, Belgien, Mexiko und Ungarn bis Ende dieser Woche schrittweise komplett herunter. Angesichts der deutlich verschlechterten Absatzlage und der sich abzeichnenden Unsicherheit der Teileversorgung der Werke "wird es an den meisten Standorten des Volkswagen-Konzerns zu Produktionsunterbrechungen kommen", teilte Audi mit. In den deutschen Audi-Fabriken arbeiten rund 60 000 Beschäftigte.

Überregional

17.03. 11:49

Zwei weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Straubing-Bogen

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es zwei weitere bestätigte Fälle mit einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Dabei liegt die Gesamtzahl im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie Stand jetzt bei sechs.

Es handelt sich dabei um einen 30-jährigen Mann mit leichten Allgemeinsymptomen, der seit 11. März erkrankt ist. Der dritte bestätigte Fall des Tages (bereits heute vormittag haben wir die Erkrankung einer Frau bekannt gegeben) ist ein 35-jähriger Mann, der sich wohl in Frankreich infiziert hat und leicht erkrankt mit Atemwegssymptomen und Durchfall ist. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne (Pressemitteilung Landkreis Straubing-Bogen).

Überregional

17.03. 11:47

Leonhardiritt in Furth im Wald am Ostermontag abgesagt

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation müssen die Verantwortlichen Stadt, Pfarrei und Pferdefreunde die kirchliche Traditionsveranstaltung „Leonhardiritt“, die seit 269 Jahren alljährlich am Ostermontag (wäre in diesem Jahr der 13. April) stattfindet, absagen. Das letzte Mal wurde der Osterritt im Jahr 2001 wegen der Gefahr durch die Maul- und Klauenseuche verschoben. Er wird überlegt, die Veranstaltung im Herbst nachzuholen.

Cham

17.03. 11:46

Corona-Virus wird nicht durch Trinkwasser übertragen

Bayerns Wasserversorger, die Gemeinden und Städte, stellen fest: Trinkwasser ist gegen alle Viren geschützt

Trinkwasser in Bayern ist und bleibt ein gesundes Lebensmittel – und überträgt auf keinen Fall den neuartigen Corona-Virus. Das Umweltbundesamt hat jüngst darauf hingewiesen, dass das seit Jahrzehnten eingeführte Multibarrieren-System eine sichere Grundlage zur Vermeidung von Krankheitsübertragungen darstellt.

Dies beginnt bereits mit der Auswahl von gut geschützten Trinkwasserressourcen. So hat Grundwasser, welches in Bayern zu 93 % für die Trinkwasserwassergewinnung genutzt wird, eine längere Bodenpassage durchlaufen und ist im Untergrund gut gegen alle mikrobiellen Verunreinigungen, einschließlich Viren, geschützt.

Trinkwasserversorgungen, die ihr Rohwasser aus Oberflächenwasser oder Quellen beziehen, halten grundsätzlich eine mehrstufige Wasseraufbereitung mit Verfahrenskombinationen aus Flockung, Filtration, Absorption, inklusive Desinfektion vor. Die bisherigen Kenntnisse aus Praxiserfahrungen und Forschungsergebnissen zeigen, dass Viren durch dieses Multibarrieren-System effektiv und effizient eliminiert werden.

Trinkwasser wird unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt. So schützen die bayerischen Trinkwasserversorger in Stadt und Land effizient die Bevölkerung gegen alle Viren, einschließlich der neuartigen Corona-Viren.

Bayerns Bürgerinnen und Bürger können also hinsichtlich des Trinkwassers in ihren Häusern unbesorgt sein: Bayerisches Trinkwasser erfüllt die höchsten Hygienestandards und hilft durch seine Verwendung zum Händewaschen vor der Ausbreitung des Corona-Virus (Pressemitteilung Bayerischer Gemeindetag).

Überregional

17.03. 11:45

Trotz Katastrophenfalls in Bayern: BayWa Standorte bleiben weiterhin geöffnet

Von den ab Mittwoch in Bayern geplanten Schließungen ausgewählter Geschäfte ist die BayWa AG nicht betroffen. Die Agrar-, Agrartechnik- und Baustoff-Betriebe als wichtige Handelspartner für die Landwirtschaft, Ernährungs- und Baubranche bleiben weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten offen, um die Versorgung insbesondere in den ländlichen Regionen sicherzustellen. Das Gleiche gilt auch für die Energieversorgung: Die BayWa Tankstellen stehen genauso uneingeschränkt zur Verfügung. Auch die Versorgung der Kunden mit Brenn- und Schmierstoffen ist gewährleistet (Pressemitteilung BayWa).

Überregional

17.03. 11:00

RKI: Jetzt «hohe» Gefährdung durch Corona in Deutschland

Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland nun als «hoch» ein. Das sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin. Als Gründe nannte Wieler steigende Fallzahlen und Alarmsignale aus öffentlichen Gesundheitsdiensten und Kliniken. Außerdem gebe es immer mehr Fälle, die nicht mehr auf bekannte Fälle zurückgeführt werden könnten. Bislang hatte das RKI insgesamt von einer «mäßigen» Gefährdung in Deutschland gesprochen.

Überregional

17.03. 10:21

Ikea schließt alle Märkte in Deutschland

Der Möbelhändler Ikea schließt ab heute alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland. Man wolle damit die Ausbreitung des Coronavirus hemmen und die Mitarbeiter schützen, erklärte das Unternehmen. Man komme der Verantwortung als großer Einzelhändler nach, erklärte Deutschland-Geschäftsführer Dennis Balslev laut einer Mitteilung. Die Maßnahme gilt bis auf Weiteres. Der Online-Shop soll ebenso wie das Kunden-Servicecenter weiter geführt werden. Ikea ist Deutschlands größter Möbelhändler.

Überregional

17.03. 10:19

Maas startet Rückholaktion für festsitzende Deutsche

Das Auswärtige Amt hat eine Rückholaktion für tausende Deutsche gestartet, die wegen Reisebeschränkungen in der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Außenminister Heiko Maas kündigte an, bis zu 50 Millionen Euro dafür zur Verfügung zu stellen. Vor allem gehe es um Urlauber in Marokko, der Dominikanischen Republik, den Philippinen, Ägypten und den Malediven. Der SPD-Politiker sprach von einer «Luftbrücke». In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Länder Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt (dpa).

Überregional

17.03. 10:18

Volkswagen will Produktion wegen Coronavirus aussetzen


Der VW-Konzern will die Produktion in zahlreichen Werken wegen der Corona-Ausbreitung vorübergehend aussetzen. An den allermeisten Standorten solle am Freitag die letzte Schicht laufen, hieß es aus dem Betriebsrat in Wolfsburg. In den vergangenen Tagen hatte es auch in deutschen Werken erste bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Erreger gegeben. Welche Folgen der Schritt für die Produktion beim größten Autohersteller der Welt hat und wie lange die Maßnahme anhält, war zunächst unklar (dpa).

Überregional

17.03. 09:48

Vierter bestätigter Corona-Fall im Landkreis Straubing-Bogen 

Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es einen vierten bestätigten Fall einer Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2).

Es handelt sich dabei um die Mutter des am Sonntag positiv getesteten elfjährigen Mädchens. Die Frau lag bzw. liegt im Klinikum in Straubing in Isolierung, steht aber kurz vor der Entlassung (Pressemitteilung Landkreis Straubing-Bogen).

Überregional

17.03. 09:45

Schalterbereich des RVV-Kundenzentrums in Regensburg vorübergehend geschlossen – Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail zu den üblichen Zeiten

Aufgrund der aktuellen Situation ist der Schalterbereich des RVV Kundenzentrums in der Hemauerstraße 1 zum Schutz der Kunden und des RVV-Personals bis auf Weiteres geschlossen. Telefonisch und per E-Mail stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verkehrsverbunds den Kunden weiterhin zu den üblichen Zeiten, montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, zur Verfügung.
Alle Inhaber von Jahres-Abos und Öko-Abos, die ihre Tickets normalerweise selbst im Kundenzentrum abholen, erhalten diese ab April 2020 ausnahmsweise per Post.
Der RVV bittet Schülerinnen, Schüler und Auszubildende alle Kundenpass-Anträge für den Ausbildungsverkehr per Post an das Kundenzentrum zu schicken. Die ausgestellten Kundenpässe werden dann ebenfalls per Post versandt.


Das RVV-Kundenzentrum erreichen Fahrgäste:

• über das Kundentelefon unter (09 41) 601 28 88 während der üblichen Zeiten Mo – Fr von 8:00 – 18:00 Uhr

• über das Kontaktformular auf der RVV-Webseite, auf www.rvv.de/kontakt • per E-Mail an kuz@rvv.de

In dringenden Fällen, wenn ein persönliches Gespräch unumgänglich ist, können telefonisch unter (09 41) 601 28 88 Termine für Einzelgespräche vereinbart werden (Pressemitteilung RVV).

Regensburg Stadt

17.03. 09:27

Ansprechstellen für die Wirtschaft zur Corona-Krise

Die Wirtschaftsunternehmen im Landkreis Cham sehen sich schon jetzt mit vielen Fragen rund um die Bewältigung der Corona-Krise konfrontiert. Die am Dienstag bzw. Mittwoch nur mit wenigen Ausnahmen einsetzende Schließung von Freizeiteinrichtungen, Gastronomiebetrieben und Ladengeschäften wird das verstärken.

Das Landratsamt Cham hat deshalb zusammen mit der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim unter der Telefonnummer 09971/310820 eine Zentrale Ansprechstelle für Wirtschaft und Betriebe im Landkreis Cham eingerichtet. Die Ansprechstelle ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Sie bietet ergänzend zu Beratungen durch Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer eine Orientierungsberatung über vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten und die Nennung von konkreten Ansprechpartnern. Nähere Einzelheiten sind der beigefügten Zusammenstellung zu entnehmen (Pressemitteilung Landkreis Cham).

Cham

17.03. 08:19

Kabinett trifft sich heute via Videokonferenz

Wie jeden Dienstag kommt das Kabinett auch diese Woche planmäßig zusammen - allerdings wegen des grassierenden Coronavirus nur in virtueller Form. Die Minister werden sich nicht persönlich begegnen, sondern sich per Telefon oder Videokonferenz zusammenschalten, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, wie es am Montag aus dem Staatsministerium hieß. Auch inhaltlich dürfte es bei der Sitzung vor allem um das Virus und seine Eindämmung gehen.

Überregional

17.03. 07:41

Söder fordert schnelleres Handeln

Bayerns Ministerpräsident Söder fordert im Kampf gegen das Coronavirus ein noch schnelleres und entschlosseneres Handeln von Bund und Ländern. Man könne nicht endlos debattieren, man müsse entscheiden, sagte er im ZDF. Ausgangssperren wie in einigen anderen Ländern schloss er erneut nicht aus. In Frankreich ist gestern Abend eine Ausganssperre verhängt worden. Sie gilt ab heute Mittag. Dann dürfen die Menschen mindestens 15 Tage ihre Häuser nur noch verlassen, um einzukaufen oder zum Arzt oder auf Arbeit zu
gehen. Das sagte Staatschef Macron am Abend.

Überregional

16.03. 20:25

Klinischer Test für Coronavirus-Impfstoff in den USA gestartet

In den USA hat erstmals ein Freiwilliger testweise einen möglichen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus injiziert bekommen. Das sei Teil der ersten Phase des klinischen Tests des Impfstoffs an einem Forschungsinstitut in der nordwestlichen Metropole Seattle, teilten die zum US-Gesundheitsministerium gehörenden National Institutes of Health mit. Der gesamte Prozess der Entwicklung eines Impfstoffes wird den Angaben zufolge trotzdem voraussichtlich mindestens ein bis anderthalb Jahre dauern.

Überregional

16.03. 19:56

UEFA könnte EM verlegen

Die Deutsche Fußball-Liga rechnet damit, dass der Spielbetrieb in der ersten
und zweiten Liga noch längere Zeit ruhen könnte. Auf einer
Mitgliederversammlung wurde die Pause bis mindestens 2. April bestätigt.
DFL-Geschäftsführer Seifert sagte, man gehe nicht davon aus, danach wieder
spielen zu können. Morgen berät die UEFA über eine Verschiebung der
Fußball-Europameisterschaft.

Überregional

16.03. 19:55

Elton John sagt Auftritte wegen Coronakrise ab

Superstar Elton John hat seine ursprünglich für Ende März bis Mai geplanten Konzerte in den USA und Kanada wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Die Pandemie sei äußerst besorgniserregend und gefährlich, sagte der Sänger in einer Videobotschaft an seine Fans. «Bleibt zuhause und verbringt Zeit mit euren Angehörigen», sagte der britische Popstar. Er werde die abgesagten Konzerte nachholen, wenn die Lage wieder sicher sei.

Überregional

16.03. 19:38

Diebe klauen zehntausende Atemschutzmasken

Diebe haben aus einem Lager der Kliniken der Stadt Köln 50.000 Atemschutzmasken gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, sei der Diebstahl im Stadtteil Mülheim von einer Mitarbeiterin bemerkt worden. Der Krisenstab der Stadt hat nun angeordnet, in allen Kölner Krankenhäusern Bestände der wegen des Coronavirus dringend benötigten Schutzausrüstung zu überprüfen und noch besser gegen Diebstahl zu schützen. "Das ist eine neue Qualität des Diebstahls", so eine Sprecherin der Kliniken im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Überregional

16.03. 19:06

Bayerisches Gesundheitsministerium: Weiterer Coronavirus-Todesfall in Bayern bestätigt - Insgesamt nun fünf Fälle seit vergangenem Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium hat heute über einen weiteren bestätigten Coronavirus-Todesfall informiert. Ein Ministeriumssprecher sagte in München: "Bei diesem Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamts Würzburg um einen über 90-jährigen Patienten aus Würzburg." Damit gibt es in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt fünf Coronavirus-Todesfälle.

Der Verstorbene war Bewohner des gleichen Pflegeheims, aus dem bereits zwei andere Coronavirus-Todesfälle in Bayern stammten.

Überregional

16.03. 18:46

Corona-Vorsorge: Wissenschaftsminister Sibler ruft Medizinstudenten zum freiwilligen Einsatz auf

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler ruft Medizinstudenten aus Regensburg auf, sich für einen freiwilligen Einsatz zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung zu stellen. „Gerade im medizinischen Bereich werden wir in den kommenden Wochen jede Unterstützung brauchen können“, so Sibler. Die angehenden Ärzte können zum Beispiel bei der Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern unterstützen oder bei der Beratung der Bevölkerung u.a. über Telefonhotlines mitarbeiten.

Regensburg Stadt

16.03. 18:19

Merkel: Einschneidende Maßnahmen in Corona-Krise notwendig

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einschneidende Maßnahmen im öffentlichen Leben als notwendig bezeichnet, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. «Das sind Maßnahmen, die es so in unserem Lande noch nicht gegeben hat», sagte Merkel in Berlin. Es gehe darum, soziale Kontakte zu verringern. Das wirtschaftliche Leben, die Energieversorgung und die medizinische Versorgung sollten aufrecht erhalten werden. Es gehe aber darum, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern.

Überregional

16.03. 17:48

Notbetrieb im Regensburger Kinderhaus Steinweg ist geschlossen

Aufgrund eines bestätigen Corona-Virus-Falls muss das städtische Kinderhaus Steinweg als Noteinrichtung geschlossen werden, hat uns gerade die Stadt mitgeteilt. Wann die Einrichtungen wieder geöffnet werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

Regensburg Stadt

16.03. 17:39

Urteil im Bayern-Ei-Prozess wegen Corona schon früher erwartet


Im Prozess um die niederbayerische Firma Bayern-Ei sollen morgen vor dem Landgericht Regensburg (9.30 Uhr) die Plädoyers gehalten werden. Auch das letzte Wort des Angeklagten ist vorgesehen. Möglicherweise könnte zudem noch das Urteil gesprochen werden, wie ein Justizsprecher heute mitteilte. Angesichts der unklaren Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus könnte der Prozess somit schneller beendet werden. Das Urteil war zunächst für den 26. März eingeplant.

Die Schwurgerichtskammer stellte dem früheren Geschäftsführer von Bayern-Ei im Fall einer Verurteilung wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 190 Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in 26 Fällen eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten bis zu einem Jahr und zehn Monaten in Aussicht - verbunden mit einer Geldauflage. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann zudem einen Fall der Körperverletzung mit Todesfolge zur Last gelegt.

Der 49-Jährige hatte vor zwei Wochen über seine Verteidiger zugegeben, von der positiven Salmonellen-Probe gewusst und die Eier dennoch verkauft zu haben.

Überregional

16.03. 17:13

Besuche am Regensburger Uni-Klinikum stark eingeschränkt

Auch am Regensburger Uni-Klinikum gibt es neue Besuchsregeln. Ab sofort darf jeder Patient nur noch einen Besucher pro Tag für maximal eine Stunde empfangen. Ziel soll sein, Patienten, Mitarbeiter und Besucher bestmöglich zu schützen und somit die Ansteckungswelle zu verlangsamen. Ausnahmen, etwa beim Besuch von Kindern oder im Notfall sind möglich, müssen jedoch mit dem Klinikpersonal abgestimmt werden.
Außerdem dürfen Personen, die in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren oder direkt Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten, das UKR nicht betreten.

Einschränkungen in den ambulanten und stationären Bereichen des UKR

Im Zuge der weiteren zu erwartenden Corona-Erkrankungen haben die Zahnmedizinischen Kliniken des UKR ¬– Kieferorthopäde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnärztliche Prothetik sowie Zahnerhaltung und Parodontologie – ihre Patientenversorgung stark eingeschränkt. Für die Versorgung von zahnmedizinischen Notfällen wurde jedoch ein Notdienst eingerichtet.
Auch in anderen Bereichen am UKR kann es infolge eines zu erwartenden höheren Bedarfes an Betten-Kapazitäten zu personellen und Leistungseinschränkungen kommen. Trotz alledem soll die Notfallversorgung am UKR jederzeit aufrechterhalten werden.

Informationen zu Coronavirus-Tests

Das UKR hat vor kurzem im Außenbereich seiner Notaufnahme eine Beratungsstelle für konkrete Verdachtsfälle mit COVID-19-Erkrankungen eingerichtet. Hier werden Patienten, bei denen der begründete Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, beraten und untersucht. Getestet werden ausschließlich Personen mit typischen Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen und Fieber, die

1. direkten Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten und / oder
2. sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Das heißt: Personen, die in einem Risikogebiet waren, aber keine Krankheitssymptome aufweisen, werden ebenso wenig getestet wie Personen, die nur Krankheitssymptome aufweisen, nicht aber aus einem Risikogebiet kommen und auch keinen Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten.

Regensburg Stadt

16.03. 17:10

Amtsgericht Cham geschlossen!

Das Amtsgericht Cham hat uns gerade mitgeteilt, dass die für morgen angesetzten Strafverhandlungen abgesetzt wurden.

Cham

16.03. 16:28

Bund und Länder wollen auch Spielplätze schließen

Bund und Länder wollen im Kampf gegen das Coronavirus auch die Spielplätze in Deutschland schließen. In dem Beschluss der Bundesregierung und der Regierungschefs der Länder von heute heißt es, neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios seien auch Spielplätze für den Publikumsverkehr zu sperren.

Überregional

16.03. 16:23

In folgenden Kinderbetreuungseinrichtungen in Regensburg gibt es derzeit keine Notgruppen

Die Stadt Regensburg hat uns mitgeteilt, dass es aufgrund von Verdachtsfällen auf Corona-Virus in folgenden Kinderbetreuungseinrichtungen derzeit keine Notgruppen gibt:

-Montessori-Kinderhaus, Landshuter Straße, Kindergarten
-Montessori-Kinderhaus Prinzengarten, Haus für Kinder
-Katholischer Kindergarten St. Emmeram
-Johannesstube, Kinderkrippe der Gemeinnützige Paritätische Kindertagesbetreuung GmbH Nordbayern
-Uni-Krabbelstube, Campus-Kinder e.V.

Wann diese Einrichtungen wieder geöffnet werden können, steht derzeit noch nicht fest.

Geöffnet hingegen sind ab Dienstag, 17. März 2020, die Notgruppen im städtischen Kindergarten Gewerbepark sowie im städtischen Hort an der Gerhardinger Schule.

Regensburg Stadt

16.03. 15:07

Corona-Katastrophenfall - Was hat noch auf, was ist geschlossen?

Ab Dienstag, 17. März 2020 müssen folgende Einrichtungen schließen (bis mindestens 19. April):

Badeanstalten

Kinos

Bars

Theater

Museen

Spielhallen

Stadtführungen

Sportplätze

Spielplätze

Bordells

Fitnessstudios

Tanzschulen

Zoos und Tierparks

Fort- und Weiterbildungsstätten

Volkshochschulen

Jugendhäuser

Musikschulen

Diese Maßnahmen gelten bis zu 19. April 2020!


Ab Mittwoch, 18. März 2020 geschlossen oder nur noch teilweise geöffnet:

Speiselokale: ab Mittwoch nur noch 6 bis 15 Uhr - danach nur noch "To Go" oder Lieferdienst

Kantinen: ab Mittwoch nur noch von 6 bis 15 Uhr - danach nur noch "To Go" oder Lieferdienst

Hotels: Essen nur noch für Hotelgäste

 

Ab Mittwoch, 18. März 2020 länger geöffnet:

Lebensmittelgeschäfte, Bäcker, Metzger: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Getränkemärkte: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Drogerien: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Banken: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Apotheken: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Bau- und Gartenmärkte: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Postfilialen: können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Läden für Tierbedarf : können ab Mittwoch bis 22 Uhr und zusätzlich sonntags von 12-18 Uhr öffnen

Friseure: dürfen weiter öffnen (Quelle: friseurebayern.com/ Landesinnungsmeister Christian Kaiser)

Reinigungen: dürfen weiter öffnen

 

Geschlossen:

Alle anderen Geschäfte, die nicht für die Grundversorgung zuständig sind, müssen ab Mittwoch schließen

Diese Maßnahmen gelten erst einmal für zwei Wochen!


Weiterhin geöffnet haben "systemrelevante" Einrichtungen:

Wichtige Betriebe für das öffentliche Leben, wie z.B. Tankstellen, Ärzte, Autowerkstätten


Der Onlinehandel darf ohne Einschränkungen weiterlaufen!

Tipp: Vorher einfach beim Friseur oder Händler anrufen und nachfragen, ob wirklich geöffnet ist...

Überregional

16.03. 15:05

Keine Verfahren an Bayerns Verwaltungsgerichten wegen Corona

Das Coronavirus macht auch vor der Justiz nicht Halt. Die Verwaltungsgerichte in Bayern verhandeln bis zum Monatsende nicht mehr und auch Zivilverfahren fallen aus. Im Strafrecht ist die Sache allerdings kompliziert.

Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus sollen an bayerischen Verwaltungsgerichten bis zum Ende des Monats keine Verhandlungen stattfinden. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München habe alle Verwaltungsgerichte im Freistaat aufgerufen, den Sitzungsbetrieb zwischen dem 17. und 31. März komplett einzustellen, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichtes in München am Montag. Das Gericht und auch das Verwaltungsgericht in Würzburg kündigten bereits an, sich an den Aufruf zu halten.

«Das öffentliche Leben wurde umfassend eingeschränkt», teilte der Verwaltungsgerichtshof mit. «Wir möchten selbstverständlich unseren Teil dazu beitragen, die Zunahme der Infektionsfälle zu verlangsamen.» Zugleich diene die Maßnahme dem Schutz der Verfahrensbeteiligten sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gerichts.

Verwaltungsgerichte sind dann zuständig, wenn Bürger mit staatlichen Einrichtungen wie Behörden streiten. Dabei geht es beispielsweise um Themen wie Asylrecht, Bau- und Umweltrecht oder Schul- und Verkehrsrecht.

Aber auch an Gerichten wie dem Landgericht München I fielen nach Angaben einer Sprecherin schon Verhandlungen aus. Viele für diese Woche geplante mündliche Verhandlungen in Zivilsachen seien abgesagt worden, «weil die Parteien von weither anreisen müssten oder zum Beispiel bei der Arzthaftungskammer die Sachverständigen ein Reiseverbot haben». Eine Zahl lag dazu zunächst nicht vor.

Komplizierter ist die Sache bei Strafprozessen: Dort darf eine Verhandlung laut Strafprozessordnung in der Regel für allerhöchstens vier Wochen unterbrochen werden. Nur bei Krankheit eines entscheidenden Prozessbeteiligten ist eine längere Unterbrechung möglich, ohne dass der Prozess platzt. «Wird die Hauptverhandlung nicht spätestens am Tage nach Ablauf der in den vorstehenden Absätzen bezeichneten Frist fortgesetzt, so ist mit ihr von neuem zu beginnen», heißt es im Paragrafen 229.

In Regensburg wurde am Montag wegen eines Coronavirus-Verdachts der Auftakt im Mordprozess gegen eine Zahnärztin verschoben. Drei Mitgefangene der in der Justizvollzugsanstalt Regensburg untergebrachten Angeklagten wurden auf das Coronavirus getestet, das Ergebnis sollte erst am Montagnachmittag vorliegen, sagte der Vorsitzende Richter Michael Hammer. Die Angeklagte habe sich bereiterklärt, mit einem Mundschutz an der Verhandlung teilzunehmen. Um jedoch vor allem ihre neben ihr sitzenden drei Verteidiger zu schützen, vertagte das Gericht den Prozessauftakt auf Mittwoch.

An den Landgerichten München I und II sowie am Oberlandesgericht fielen nach Angaben eines Sprechers für Strafsachen bislang nur einzelne Verhandlungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus - etwa weil das Gericht über den Antrag eines Prozessbeteiligten entscheiden musste, der wegen seines fortgeschrittenen Alters in Corona-Zeiten nicht anreisen wollte. In einem anderen Fall hatte sich ein Prozessbeteiligter in einem Risikogebiet aufgehalten. Daraufhin wurde die Verhandlung vertagt. Generell liege es im Ermessen des Vorsitzenden Richters, ob eine Verhandlung stattfindet oder nicht, sagte der Sprecher. Der Richter könne beispielsweise auch die Zahl der Zuschauerplätze im Gerichtssaal begrenzen. Derzeit seien aber ohnehin kaum Zuschauer da, sagte der Sprecher. «Es kommen nichteinmal mehr Journalisten.» (dpa)

Überregional

16.03. 15:01

Weiterer Coronavirus-Fall im Amberg-Sulzbacher Land 

Im Amberg-Sulzbacher Land ist ein weiterer Fall einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt worden. Es handelt sich um einen 21-jährigen Amberger Studenten der Universität Regensburg. Bei dem Mann sowie fünf weiteren engen Kontaktpersonen wurde Quarantäne angeordnet. 

Damit sind aktuell (Stand Montag, 16. März 2020, 08:30 Uhr) 7 Coronavirus-Fälle im Raum Amberg/Amberg-Sulzbach bestätigt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus sind auf der Homepage des Landkreises Amberg-Sulzbach unter www.amberg-sulzbach.de zusammengefasst.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Hotline eingerichtet: 09131 6808-5101 (Pressemitteilung Landratsamt Amberg-Sulzbach).

Überregional

16.03. 14:59

Weitere fünf Corona-Fälle im Landkreis Neumarkt bestätigt

Im Laufe dieses Tages wurden fünf weitere Coronavirus Infektionen im Landkreis bestätigt. Dabei handelt es sich um ein Ehepaar, das auf Urlaubsreise mit Aufenthalt in Italien war und bei den drei übrigen Fällen handelt es sich um Kontaktpersonen früherer bereits bestätigter Infektionsfälle.

Damit gibt es derzeit insgesamt 12 bestätigte Fälle im Landkreis (Pressemitteilung Landratsamt Neumarkt).

Neumarkt

16.03. 14:57

Landkreis Neumarkt: Zulassungen nur mit Nummernschildern – Geschäfte ab Mittwoch geschlossen

Von der von der Bayerischen Staatsregierung verfügten Schließung von Geschäften ab kommenden Mittwoch sind auch die Verkaufsstellen für Schilder im und um das Landratsamt betroffen.

Das Landratsamt weist daraufhin, dass Zulassungen nur mit entsprechenden Nummernschildern erfolgen können. Möglich ist weiterhin ein Erwerb im Onlinehandel.

Neumarkt

16.03. 14:28

Menschen in der Region halten "zam"

In Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz wird Zusammenhalt in Zeiten der Corona-Krise "groß" geschrieben. Vor allem bei facebook werden immer mehr Gruppen gegründet, in denen Menschen aus der Region ihre Hilfe anbieten oder um Hilfe bitten. Egal, ob es um Einkaufen, Babysitten oder Gassi gehen geht. Für Cham gibt es zum Beispiel die facebook-Gruppe "Cham halt zam". Für Stadt und Landkreis Regensburg wurde die Gruppe "Corona Nachbarschaftshilfe Regensburg und Landkreis" gegründet.

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Überregional

16.03. 14:11

Tiergarten Straubing ist ab Dienstag geschlossen

Der Straubinger Tiergarten ist aufgrund der Auflagen von Bayerns Ministerpräsident Söder ab 17.03.2020 bis auf weiteres geschlossen

Alle in diesem Zeitraum stattfindenden Veranstaltungen im Tiergarten Straubing sind dadurch abgesagt.

Änderungen dieser aktuellen Regelung werden auf der Internetseite des Tiergartens veröffentlicht.

Überregional

16.03. 14:06

 Bus- und Bahnbetrieb im Landkreis Cham wird aufrechterhalten

Die Schließung der Grenze zu Tschechien und der Schulausfall wirken sich auch auf den ÖPNV im Landkreis Cham aus. Hier die häufigen Fragen:

 

Nach welchem Fahrplan verkehren die ÖPNV-Busse im Landkreis?

Die Linienbusse verkehren nach dem Schulfahrplan, also auch die Fahrten im Fahrplan mit Zusatz „wie an Schultagen“. Des Weiteren sind auch bestimmte Schulbusse im Einsatz. Es handelt sich um die Schulbusse des Landkreises, welche als Zubringerbusse zur Bahn dienen oder wenn der ÖPNV dafür keine Alternative verhält. Somit ist die Erreichbarkeit der Betreuungseinrichtungen für Kinder in allen Fällen sichergestellt.

 

Verkehrt die Oberpfalzbahn unverändert und was ist mit dem ALEX-Zügen?

Die Oberpfalzbahn verkehrt weiterhin nach Fahrplan ohne Einschränkung. Es entfällt lediglich die Verbindung nach Domažlice. Die ALEX-Züge müssen aufgrund der fehlenden Abfertigung nach Tschechien in kompletten Abschnitt Schwandorf bis Furth im Wald entfallen. Für diese Züge gibt es auch keine Schienenersatzverkehre. Ausgenommen ist lediglich der ALX 351 im Abschnitt Roding – Furth im Wald, wo ein Ersatzbus eingesetzt ist.

 

Sind die Rufbusse und der Nachtschwärmer weiterhin im Einsatz?

Die Rufbusse verkehren weiterhin uneingeschränkt. Beim Nachtschwärmer entfällt die Linie 599, welche grenzüberschreitend verkehrt. Die anderen Linien sind noch im Betrieb.

 

Die Regelung gilt bis auf weiteres. Über mögliche Änderungen wird weiterhin berichtet. Die aktuelle Entwicklung finden Sie immer in der Wohn-du-Willst-APP (Pressemitteilung Landratsamt Cham).

Cham

16.03. 14:03

Oberpfälzer Apothekerverband berichtet von Hamsterkäufen in Apotheken

Jetzt gibt es auch in Apotheken Hamsterkäufe! Der Sprecher des Apothekerverbandes in der Oberpfalz, Josef Kammermeier aus Regensburg sagte im charivari-Interview, die Menschen würden sich jetzt haufenweise mit vielen, nicht-verschreibungspflichtigen Medikamenten eindecken, zum Ibuprofen. Diese Hamsterkäufe seien absolut sinnlos, betont Kammermeier, es gebe genug Medikamente für alle und auch die Vorratslager der Apotheken seien voll.

Überregional

16.03. 14:02

Stichwahlen in Bayern laufen wegen Corona per Briefwahl

"Die Stichwahlen zur Kommunalwahl in Bayern finden am Sonntag, 29. März 2020, statt. Dabei wird ausschließlich Briefwahl möglich sein." Das hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bekanntgegeben. "Wir tun alles dafür, die Mitarbeiter der Behörden und die Wähler bestmöglich vor Infektionsgefahren zu schützen." Dazu werden die Briefwahl-Unterlagen den Wählerinnen und Wählern automatisch per Post zugestellt, ohne dass diese einen Antrag stellen müssen. Eine Stimmabgabe im Wahllokal wird nicht möglich sein. Grundlage dafür ist eine infektionsschutzrechtliche Anordnung, die noch heute an alle Kommunen ergeht.

Überregional

16.03. 13:56

Bayerischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb bis auf weiteres aus


Die Bayerische Staatsregierung hat im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus‘ den Katastrophenfall im Freistaat ausgerufen und jedweden Sportbetrieb in Bayern untersagt. Der Vorstand des Bayerische Fußball-Verbandes (BFV) reagiert umgehend auf diese klaren Anordnungen und Vorgaben der Staatsregierung und setzt den Spielbetrieb im Bereich des BFV bis auf weiteres aus. Zudem hat der Vorstand in seiner Videokonferenz beschlossen, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs frühestens nach dem 19. April 2020 (Ende der Osterferien) und auch nur mit einer Vorankündigung von mindestens 14 Tagen erfolgen wird, um allen Vereinen in Bayern reichlich Planungssicherheit zu geben. Aufgrund der Sperrung sämtlicher Sportanlagen durch die Bayerische Staatsregierung ist bis auf weiteres auch kein Trainingsbetrieb möglich.

„Der heutige Tag zeigt einmal mehr, wie dynamisch die aktuelle Situation ist, wie schnell sich das Lagebild grundlegend ändert, aber auch wie schnell wir auf die Änderungen reagieren. Das haben wir, jeweils unmittelbar im Anschluss an die entsprechenden Anordnungen der Staatsregierung, am vergangenen Freitag mit der Aussetzung des Spielbetriebs bis vorerst mindestens zum 23. März und nunmehr heute mit einer Aussetzung auf unbestimmte Zeit getan. Alle Entscheidungen des BFV müssen aus vielen Gründen, nicht zuletzt auch aus haftungs- und versicherungsrechtlichen Gründen, stetig mit staatlichen Vorgaben und Anordnungen einhergehen. Ich danke ausdrücklich den sehr vielen Vereinsführungen, die in den letzten Tagen die besonnene und der jeweils aktuellen Situation, die bis dato noch niemand von uns erlebt hat, angepasste Vorgehensweise des BFV mitgetragen haben. Unsere Vereine und deren über 1,6 Millionen Mitglieder erwarten von uns Planungssicherheit und verantwortungsvolles Handeln. Deshalb haben wir heute auf die Neuentwicklung sofort reagiert und das Vorgehen der aktuellen, völlig neuen Situation nach Ausrufung des Katastrophenfalles angepasst. Alle Vereine können sich sicher sein, dass wir auch weiterhin die Situation permanent beobachten, dabei alle Szenarien von einer Fortsetzung des Spielbetriebs bis hin zum vollständigen Saisonabbruch im Blick haben, und alle Entscheidungen verantwortungsvoll und besonnen vorbereiten und so schnell und so transparent wie möglich kommunizieren werden“, erklärt BFV-Präsident Rainer Koch.

Der BFV ruft alle Vereine und Mitglieder zudem dazu auf, sich strikt an die Vorgaben der zuständigen Behörden zu halten. Jeder einzelne müsse seinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Der Fußball mit seinen vielen Ehrenamtlichen werde seinen Beitrag hier leisten. Die Gesundheit aller hat immer höchste Priorität, „und da wird sich der Fußball entsprechend einreihen“, betonte Koch.

Herausragend: Vereine organisieren Unterstützung für Menschen aus Risikogruppen

Wie stark der Fußball ist, zeigen aktuell schon ganz viele Vereine im ganzen Freistaat: Der Bayerische Fußball-Verband ist stolz auf das Engagement vieler Fußballklubs und deren Mitglieder, die sich in dieser Ausnahmesituation solidarisch mit den Menschen aus den Risikogruppen erklären und beispielsweise als „Einkaufshelfer“ fungieren. „Es zeigt sich einmal mehr, wie tief der Fußball in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Fußball ist weit mehr als reiner Ergebnissport. In ganz Bayern stehen Fußballerinnen und Fußballer gerade für unsere gesellschaftlichen Werte und eine solidarische Gemeinschaft ein, helfen und unterstützen uneigennützig und ehrenamtlich. Das ist herausragend!“, sagt der BFV-Präsident (Pressemitteilung BFV).

Überregional

16.03. 13:54

Landgericht Regensburg stellt "Corona-Regeln" auf

Nachdem der Mordprozess gegen eine Zahnärztin in Regensburg wegen Corona-Verdachts auf Mittwoch verschoben wurde, hat das Landgericht jetzt neue Regeln aufgestellt. Jeder Besucher muss bevor er ins Gericht darf, mehrere Fragen beantworten, um sicher zu gehen, dass er sich nicht mit Corona infiziert hat. Außerdem wird sich das Gericht mehrere Fiebermessgeräte und evtl. auch Atemschutzmasken zulegen, so Sprecher Thomas Polnik. Damit kann dann zum Beispiel der gesundheitliche Zustand von Angeklagten geprüft werden. Die Verhandlungen am Landgericht sollen währenddessen weiter stattfinden, außer ein Richter beschließt, einen nicht ganz so wichtigen Fall, erst später zu verhandeln.

Regensburg Stadt

16.03. 13:17

Landkreis Regensburg verschiebt schriftliche Heilpraktikerprüfung wegen Corona-Virus


Aufgrund der Corona Pandemie wird die schriftliche Heilpraktikerprüfung, die am 18. März im Gesundheitsamt Regensburg stattgefunden hätte, abgesagt. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest. Sobald dies der Fall ist, werden alle angemeldeten Prüfungskandidaten schriftlich darüber in Kenntnis gesetzt.

Wer sich für den 18.03. angemeldet hatte, ist verbindlich für den Ausweichtermin vorgemerkt. 

Aktuelle Informationen auch auf der Homepage des Landratsamtes unter  https://www.landkreis-regensburg.de/buergerservice/gesundheit-verbraucherschutz/gesundheitsamt/?heilpraktikerueberpruefung&orga=93165

(Pressemitteilung Landratsamt Regensburg)

Regensburg Land

16.03. 13:14

Landratsamt Neumarkt bittet Bürger, soweit möglich auf persönliche Besuche zu verzichten

Das Landratsamt bittet aufgrund der Coronakrise, möglichst auf persönliche Besuche zu verzichten und stattdessen Anfragen, Anliegen und Anträge telefonisch oder online abzuwickeln. Soweit eine persönliche Anwesenheit erforderlich ist, sollte zuvor telefonisch ein Termin vereinbart werden.

Das gilt für alle Dienststellen des Landratsamtes und insbesondere auch die Zulassungsstelle, für die online ein Termin unter www.landkreis-neumarkt.de oder, falls online nicht möglich, unter Tel. Nr. 09181/470-458 vereinbart werden muss. Ohne Terminvereinbarung ist keine Zulassung mehr möglich.

Im Interesse der gesundheitlichen Vorsorge für die Bevölkerung und die Mitarbeiter und zur Sicherstellung des weiteren Dienstbetriebes bitten wir dafür um Verständnis (Pressemitteilung Landratsamt Neumarkt).

Neumarkt

16.03. 13:12

HAUS AM HABSBERG (Landkreis Neumarkt) sagt  Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien ab

Aufgrund der aktuellen Situation und der aktuellen Anordnungen durch die bayerische Staatsregierung stellt das das Umweltbildungs- und Regionalentwickungszentrum des Landkreises Neumarkt i.d.OPf., das HAUS AM HABSBERG bis zum Ende der bayerischen Osterferien am 19.4.2020 den Betrieb ein. 

Alle Kurse des laufenden Jahresprogrammes sind damit bis einschließlich dem 19. April abgesagt, die bereits entrichteten Teilnehmergebühren werden automatisch rückerstattet. Auch eine Anmietung des HAUSES AM HABSBERG für gebuchte Veranstaltungen ist nicht möglich.

Neumarkt

16.03. 13:10

Auch das Donaueinkaufszentrum Regensburg reagiert auf Facebook auf den von Ministerpräsident Söder ausgerufenen Katastrophenfall in Bayern:

Aus aktuellen Anlass hier ein paar INFOS FÜR UNSERE KUNDEN:
Nach jetzigem Stand bleibt das Donau-Einkaufszentrum am Montag, 16.03.2020, und Dienstag, 17.03.2020, mit Ausnahme des Fitness-Studios „Die Insel“ wie gewohnt geöffnet.

Ab Mittwoch, 18.03.2020, gelten die staatlich angeordneten Maßnahmen. Das Donau-Einkaufszentrum bleibt weiterhin in Betrieb, um den Zugang zu den Geschäften zu ermöglichen, die von der Ausnahmeregelung umfasst werden (also Gastronomie, Lebensmittelhandel, Apotheke, Drogerien, Banken etc.). Alle nicht von der Ausnahmeregelung erfassten Geschäfte bleiben geschlossen.

Eine Öffnung der Supermärkte werktags bis 22 Uhr bzw. am Sonntag ist derzeit nicht geplant.

Änderungen und Anpassungen sind jederzeit möglich.

Regensburg Stadt

16.03. 12:29

Tierschutz-Flohmarkt in Neumarkt wegen Corona-Virus abgesagt

Die Schutzengel für alle Felle sagen ihren nächsten Tierschutz-Flohmarkt im Bürgerhaus Neumarkt wegen des Corona-Virus ab. Er war für den 5. April geplant.

Neumarkt

16.03. 12:18
In der Corona-Krise rät der Regensburger Neurowissenschaftler Dr. Volker Busch zur Besonnenheit
Die Verunsicherung ist groß: Das Coronavirus SARS-CoV-2 beherrscht mit einem Mal unser Leben in einem uns unbekannten Ausmaß und sorgt für massive Einschnitte in unseren Alltag. Dr. Volker Busch, Neurowissenschaftler an der Universität Regensburg, erklärt, welche Auswirkungen die ungewohnte Situation auf unsere Psyche hat, warum hamstern menschlich ist und wie wir uns aus dem Klammergriff der Angst lösen können.
Herr Dr. Busch, das Coronavirus ist ein Thema, dass uns alle betrifft und beschäftigt. Was macht das psychisch mit uns?

Sehr viel. Das Coronavirus ist für uns momentan so belastend, weil wir alle keine Erfahrung damit haben. Alles was neu ist, erreicht einen emotional besonders stark: Die erste Liebe genauso wie die Führerscheinprüfung. Was wir zum ersten Mal erleben, hat eine gewisse Wucht. Das ist auch jetzt so, wir alle müssen uns auf etwas Neues gefasst machen: Von der Politik über die Medizin, die Wissenschaft, bis hin zur gesamten Gesellschaft. Das ist ein Faktor, der meiner Meinung nach extrem unterschätzt wird. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir emotional anders reagieren, falls wir nächstes Jahr wieder eine Epidemie haben sollten, weil wir dann schon gewisse Erfahrungswerte haben. Ich glaube, das ist ein ganz entscheidender Punkt.
Es kommt ja nun z. B. zu Hamsterkäufen. Warum reagieren die Menschen so?

Es ist ein Urinstinkt des Menschen, dass er sich in Situationen, die er als unmittelbar bedrohlich empfindet, auf die Dinge besinnt, die ihn überleben lassen. Dazu gehört auch, dass man Lebensmittel hortet, dass man seine Lieben näher an sich heranholt oder dass manche Leute auf einmal anfangen, zu beten. Wenn alles läuft, kümmert man sich kaum darum. Man geht seiner Karriere und den anderen „unwichtigen“ Dingen des Lebens nach. Aber wenn wir etwas erleben, was vermeintlich unser Leben bedroht, kommen unsere Urinstinkte durch. So gesehen, kann man die Hamsterkäufe ein Stück weit verstehen. Es ist nicht sinnvoll, den Supermarkt für acht Wochen leer zu kaufen und auch anderen gegenüber nicht fair. Aber unterm Strich kann man das nachvollziehen, denn es ist menschlich und ganz natürlich.
Welche Rolle spielt die Angst dabei?

Wir müssen uns klarmachen: Wenn uns die Angst in einem Klammergriff hat, können Gedanken und Entscheidungen kaum vernünftig sein. Die Angst sorgt dafür, dass wir reflexartig handeln, denn sie hat den Sinn, uns überleben zu lassen. Das heißt aber eben nicht, dass uns die Angst kluge Entscheidungen für die nächsten fünf Jahre treffen lässt. Wer unter Angst steht, reagiert im Hier und Jetzt. So kommt es eben auch zu Hamsterkäufen oder dazu, dass man wütend ist oder dass man anderen die Schuld gibt. Das sind Kurzschlusshandlungen, die im Sofort passieren.
Wie können wir denn mit dieser Angst umgehen?

Wir müssen uns aus dem Klammergriff der Angst lösen. Das funktioniert, indem man einen Schritt zurück geht, durchatmet und dann nochmal auf seine Angst schaut. In diesem Moment verändern sich die Botenstoffe im Gehirn. Wir bekommen etwas Abstand und mit diesem Abstand kommt die Reflexion zurück. Nun kann man ganz nüchtern auf die Situation blicken: Was passiert um mich herum? Was ist Fakt und was bilde ich mir ein? Ist die Situation wirklich so schlimm oder übertreibe ich? Diese Trennung zwischen Realität und dem, was ich selbst zu meiner Angst beitrage, kann schon helfen, besonnener zu werden. 
Die zweite Frage, die man sich stellen kann: Gibt es Möglichkeiten, dass ich selbst etwas an der Situation verbessern kann? Kann ich zum Beispiel mich und andere vor dem Coronavirus durch entsprechende Maßnahmen schützen? Jeder hat da gewisse Stellschrauben zur Verfügung. Auch das beruhigt, weil man das Gefühl der Kontrolle zurückbekommt. Kontrolle ist eine wirksame Waffe gegen Angst. Das sind mentale Techniken, die jeder durchführen kann. Es ist gut untersucht, dass das funktioniert.
So wie es aussieht, wird die Corona-Krise nicht so schnell überstanden sein. Heißt das, die ganze Gesellschaft steht längerfristig unter dieser Anspannung?

Die Situation wird bleiben, aber ich denke, dass die Anspannung sinken wird. Die derzeitige Anspannung wird von einer gewissen Erregung getragen und diese Erregung kocht sich wieder ab. So neu die Situation gerade ist, wird daraus doch eine gewisse Normalität erwachsen – auch wenn wir in den nächsten Monaten vielleicht weniger Veranstaltungen besuchen, weniger ins Kino gehen und weniger Fußballspiele live ankucken können. Im Moment fällt es uns noch schwer, weil es neu ist und weil wir empört, aufgeregt und voller Angst sind. Aber das wird sich legen und in „Normalität“ übergehen. Ich denke, dadurch wird auch die Anspannung nachlassen, obwohl die Situation die nächsten Monate noch anspruchsvoll bleiben wird.
Besteht da nicht die Gefahr, dass sich jeder selbst der Nächste ist?

Wir sind eine Individualgesellschaft und da besteht immer die Gefahr, dass man vor allem an sich denkt. Ich bin aber überrascht und erleichtert, dass unsere Bevölkerung momentan relativ cool ist. Es gibt natürlich ein paar Ausnahmen, die eben übertriebene Hamsterkäufe machen oder in den Sozialen Medien Verschwörungstheorien und Fake News posten. Die meisten sind aber recht cool, unterhalten sich ganz normal, machen das Beste aus der Situation, blicken nach vorne – und machen auch mit: Waschen sich öfter die Hände und sehen ein, dass Großveranstaltungen abgesagt werden. Es ist wirklich Verständnis da. Und ich finde auch, dass die Politik momentan besonnen reagiert: Sie handelt sehr klar und sichert Hilfe zu. Nachdem in den letzten Monaten viele über die Demokratie geschimpft haben, dass jeder nur an sich denkt und nichts vorwärts geht, habe ich das Gefühl, dass nun alle an einem Strang ziehen. So schwer die Corona-Krise ist, kann ich ihr also auch eine kleine positive Sache abgewinnen: Sie gibt mir das Gefühl, wenn wir als Gesellschaft gemeinschaftlich etwas wollen, dann kann das auch klappen. Das finde ich sehr beruhigend.
Haben Sie noch einen Rat?

Besonnen bleiben. Jeder sollte einen Schritt zurücktreten, sich selbst ein bisschen zurücknehmen und an unsere Gesellschaft, an unser Kollektiv denken. Wenn uns das weiterhin gelingt, dann schaffen wir es auch gemeinsam aus der Corona-Krise. Das ist ein Lernprozess, aber ich glaube, dass er uns als Gemeinschaft auch weiterbringen kann.

(Pressemeldung Uni Regensburg)

Regensburg Stadt

16.03. 11:58

Bayern-SPD begrüßt Milliardenhilfe für Wirtschaft

Die bayerische SPD hat die Entscheidung der Landesregierung zur Aussetzung der Schuldenbremse in der Krise um das Coronavirus begrüßt. «Ich halte es für die richtige Entscheidung», sagte die Landesvorsitzende Natascha Kohnen am Montag in Nürnberg.

In vielen Wirtschaftsbereichen, etwa der Gastronomie, sei staatliche Unterstützung nötig, um die Krise bewältigen zu können. «Wir haben als Bundesland die Verantwortung, dass wir durch diese Krise stabil steuern», sagte Kohnen. Kleine und mittlere Unternehmen bräuchten Hilfe.

Kohnen wies auch auf die Situation der Kulturschaffenden im Freistaat hin. Dort gehe es um die Sicherung von Existenzen. Die Künstler erlebten eine Phase, wie sie es noch nie gegeben habe. «Künstler sind beim Einkommen definitiv nicht verwöhnt», sagte Kohnen.

Die Landesregierung hatte zum Schutz der Wirtschaft vor den Folgen der Corona-Krise ein Hilfspaket in Höhe von zehn Milliarden Euro geschnürt. Um die Geldmittel bereitstellen zu können, wird die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse zeitlich begrenzt für zunächst ein Jahr außer Kraft gesetzt (dpa).

Überregional

16.03. 11:50

Kein Theorieunterricht in vielen Fahrschulen im Raum Neumarkt

Auf Grund der aktuellen Gefährdungslage im Fall des „Coronavirus“ haben sich ein großer Teil der Fahrschulen in Neumarkt und Umgebung nach reiflicher Risikoabschätzung dazu entschlossen, die nächsten zwei Wochen keine Theorieunterrichte mehr abzuhalten.

Kreisvorsitzender Manfred Schreiner erklärt dazu, die Entwicklung der Situation erfordert ein schnelles Handeln. Wir müssen alles dafür tun, um eine Ansteckung unserer Kunden, deren Familien und Freunde, aber auch unserer Familien zu verhindern. Sollte ein infizierter Fahrschüler in unseren Unterrichtsräumen andere Schüler anstecken, wäre das nicht auszudenken. Schlimmer noch wenn es  dadurch zu einer ernsthaft Erkrankung oder im schlimmsten Fall sogar zum Tod eines Beteiligten kommen würde. Wir wollen uns dann den durchaus berechtigten Vorwürfen der uns anvertrauten Fahrschüler nicht aussetzten müssen.

Ich bin stolz darauf, das sich viele Kollegen kurzfristig zu einem gemeinsamen Handel durchringen haben können, so Schreiner. Es ist sicher nicht einfach für uns Fahrschulen auch weiterhin einen geordneten Ablauf der Führerscheinausbildung sicher zu stellen, aber in solchen Zeiten gibt es leider keine einfachen Lösungen. An dieser Aktion sind folgende Fahrschulen beteiligt: Angermann, Dominik, Engelhardt, Kohlmann, Kopp, Otto, Flo‘s Fahrschule, Schuchna und Karg, Schreiner

Wir hoffen damit, wenigstens eine kleine Beitrag zu Sicherheit unserer Schüler sowie der gesamten Bevölkerung beitragen zu können und auch darzustellen, das für uns Fahrschulen verantwortungsvoll es Handel auch außerhalb des Fahrschulbetriebes oberste Priorität hat.

Neumarkt

16.03. 11:47

Absagen aller Veranstaltungen der evangelischen Gemeinde Neunburg vorm Wald

Auf Anraten der Kirchenleitung sagt die evangelische Kirchengemeinde Neunburg vorm Wald alle Veranstaltungen, einschließlich der Gottesdienste, bis auf weiteres ab. Die Kirche ist weiterhin zu den Gottesdienstzeiten (Sonntag, 9.30-10.30 Uhr) geöffnet.

Die Gemeinde bittet beim Gebetsläuten um 12.00 Uhr für alle Betroffenen der Corona-Krise zu Beten. Weitere Gebetsanliegen können gerne über die App eingebracht werden.

Über weitere Öffnungszeiten wird in der App diskutiert. Die App eignet sich auch um über Angebote und Gesuche Hilfe anzubieten oder zu suchen.

Die App ist über http://app.neunburg-evangelisch.de und über den Google Playstore ("evangelisch in Neunburg") erreichbar.

Für Fragen und seelsorgerliche Probleme steht Pfarrer Beck unter 09672/91350 oder gerhard.beck@elkb.de<gerhard.beck@elkb.de> zur Verfügung.

Schwandorf

16.03. 11:40

Neue Coronavirus-Fälle im Landkreis Neumarkt

Über das Wochenende haben sich weitere Coronavirus Infektionen im Landkreis bestätigt. Zu den vier Fällen der vergangenen Woche sind nun drei weitere bestätigt worden.

Eine 36-jährige Frau aus dem Umfeld des ersten positiv getesteten Falles befand sich bereits in Quarantäne. Hinzugekommen ist nun auch ein 54-jähriger ebenfalls aus diesem Umfeld sowie ein 21-jähriger aus dem Großraum Neumarkt.

Damit gibt es derzeit insgesamt 7 bestätigte Fälle im Landkreis.

Neumarkt

16.03. 11:14

Corona-Verdacht: Auftakt zu Mordprozess gegen Zahnärztin verschoben

Wegen eines Coronavirus-Verdachts ist der Auftakt im Mordprozess gegen eine Zahnärztin in Regensburg verschoben worden. Drei Mitgefangene der in der Justizvollzugsanstalt Regensburg untergebrachten Angeklagten wurden auf das Coronavirus getestet, das Ergebnis sollte erst am Montagnachmittag vorliegen, sagte der Vorsitzende Richter Michael Hammer. Die Angeklagte habe sich bereiterklärt, mit einem Mundschutz an der Verhandlung teilzunehmen. Um jedoch vor allem ihre neben ihr sitzenden drei Verteidiger zu schützen, vertagte das Gericht den Prozessauftakt auf Mittwoch.

Die drei Mitgefangenen der Angeklagten seien am Sonntag in die JVA Aichach verlegt worden und hätten bei der Ankunft dort Fieber gehabt, erläuterte Hammer. Eine der Frauen habe zudem angegeben, Kontakt zu einem Angehörigen eines Coronavirus-Patienten gehabt zu haben, was aber als fraglich eingestuft worden sei. Am Montag sei bei den drei Frauen kein Fieber mehr festgestellt worden.

«Wir wollen abwarten, was der Test erbringt», sagte Hammer. Sollte dieser negativ ausfallen, könne der Prozess am Mittwoch (13.30 Uhr) beginnen. Anderenfalls müsste die Angeklagte vermutlich auch getestet werden.

Die Zahnärztin muss sich knapp eineinhalb Jahre nach dem gewaltsamen Tod ihres Ehemannes vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft der 61-Jährigen vor, ihren Mann aus Habgier ermordet zu haben. Die Leiche des 69-Jährigen war im November 2018 in einem Wald im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet gefunden worden - unbekleidet und ohne Zähne. Im Februar 2019 erging schließlich Haftbefehl gegen die Ehefrau, eine US-Amerikanerin. Das Paar hatte in einem Haus in Laberweinting (Landkreis Straubing-Bogen) gewohnt.

Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass die Frau ihren Mann tötete, um ihm gegenüber im Falle einer Scheidung keine finanziellen Verpflichtungen zu haben. Das Paar soll kurz vor der Trennung gestanden haben.

Es waren zunächst zehn Prozesstage angesetzt. Im Zuhörerbereich des Gerichtssaales durften Teilnehmer wegen des Coronavirus nur jeden zweiten Stuhl besetzen.

Regensburg Stadt

16.03. 11:10

Katastrophenfall in Bayern - Freistaat wappnet sich für Virenkampf

Nach der Schließung von Schulen und Kitas kommen nun Beschränkungen für Geschäfte, Bars, Kinos und die Gastronomie - und es gilt in Kürze der Katastrophenfall in Bayern. Auch Grenzen werden teils geschlossen. Der Infektionsverlauf geht derweil nur in eine Richtung.
Als Reaktion auf das sich ausbreitende Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Ausrufung des Katastrophenfalls im Freistaat angekündigt. Man werde das tun, weil man eine einheitliche Strategie unter einer einheitlichen Führung brauche, sagte Söder am Sonntagabend im BR Fernsehen. «Die Herausforderung wächst täglich, also müssen wir konsequent, aber angemessen reagieren.»

Ab Dienstag wird zudem das öffentliche Leben noch einmal massiv eingeschränkt. Zunächst sollen dann alle Bars, Kinos und Schwimmbäder geschlossen werden, bevor ab Mittwoch auch ausgewählte Geschäfte ihre Pforten dicht machen müssen. Das bestätigte Söder am Sonntagabend.

Trotz der Ausbreitung von Sars-CoV-2 sollen aber weiter alle Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogeriemärkte, Banken und Tankstellen geöffnet bleiben. Bei der Lebensmittelversorgung werde man sogar noch weitere Einkaufsmöglichkeiten schaffen, die über das bisherige Ladenschlussgesetz hinausgingen, sagte Söder.

Anders als in anderen Ländern soll es wegen des Coronavirus in Bayern zunächst keine Ausgangssperren geben. «Das ist derzeit nicht geplant», sagte Söder. Er appellierte aber an alle Bürger, sich genau zu überlegen, welche Orte man besuchen wolle.

Mit der Ausrufung des Katastrophenfalls sind in erster Linie organisatorische Fragen verbunden. Diese seien notwendig, damit das Land im Kampf gegen das Coronavirus entsprechende Maßnahmen ergreifen könne, hieß es in Regierungskreisen. Der Katastrophenfall soll zunächst für 14 Tage gelten (dpa).

Neben den bekannten Schritten wie einer Schließung aller nicht systemrelevanten Geschäfte soll dann auch die Bundeswehr mit ihren Krankenhäusern in die Krisenpläne einbezogen werden. Das Gesundheitsministerium soll - so berichteten die «Nürnberger Nachrichten» - zudem sämtliche Beatmungsgeräte im Land erfassen und ein Notfallkonzept entwickeln, wie sich sogenannte temporäre Krankenhäuser einrichten lassen. Sie sollen demnach in Messe-, Sport- und Konzerthallen entstehen, falls die Zahl der Erkrankten drastisch steigt.

Das öffentliche Leben im Freistaat werde «heruntergefahren», hieß es aus einer Sitzung des Coronavirus-Krisenstabs unter Leitung Söders am Sonntagnachmittag in der Staatskanzlei. Die Grundversorgung im Freistaat bleibe aber aufrechterhalten. Weitere Details sollen am Montag (10.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz mitgeteilt werden, die ausschließlich im Internet übertragen wird. Gleichwohl bedeuten die Schließungen eine weitere deutliche Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Bayern.

An der Sitzung des Krisenstabs nahmen demnach auch Innenminister Joachim Herrmann, Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Finanzminister Albert Füracker, Wissenschaftsminister Bernd Sibler (alle CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) teil.

Wegen des Coronavirus will die Deutsche Bahn (DB) den Regionalverkehr in Bayern einschränken. Bei der Südostbayern-Bahn werden ab Montag einige Verstärker-Züge auf der Strecke zwischen Mühldorf und München ausfallen, wie die DB mitteilte. Züge von Mühldorf nach Salzburg werden demnach schon in Freilassing enden. Züge des Meridian enden und wenden ab Montag in Freilassing beziehungsweise Kiefersfelden. Bei der Gäubodenbahn in Niederbayern gelte der Ferienfahrplan.

Auch bei der S-Bahn in München werden wegen der Ausbreitung des Virus Fahrpläne angepasst. Den Angaben zufolge werden ab Montagmorgen die Taktverstärker der Linien 2, 3, 4 und 8 ausfallen. Die DB empfahl Reisenden, vor der Fahrt die Reiseverbindung zu überprüfen. 

Ab 8.00 Uhr sollen am Montag zudem die Grenzen Deutschlands nach Österreich, in die Schweiz, nach Frankreich und Dänemark teilweise geschlossen werden. Die Einreisebeschränkungen gelten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aber nur für bestimmte Personengruppen - Deutsche dürfen aus den Nachbarländern einreisen. Dies gilt dem Vernehmen nach auch für Pendler.

Auch der Warenverkehr zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten soll gesichert bleiben. Hintergrund ist nicht nur die Eindämmung des Coronavirus, sondern auch der Versuch, Hamsterkäufe von Ausländern zu unterbinden, die in Grenznähe schon zu Problemen geführt haben.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Bayern ab Montag zudem alle Schulen, Kindergärten und Kitas bis zum einschließlich 19. April. Zudem verhängte die Staatsregierung weitreichende Auflagen für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind längst bayernweit verboten, aber auch für kleinere mit mehr als 100 ist die Absage empfohlen oder mancherorts gar verboten.

Für die bayerische Wirtschaft soll es nach Worten Söders «einen großen bayerischen Schutzschirm» in Milliardenhöhe geben. Und es werde ein großes «Medizin-Paket» geben, um die Kapazitäten auszubauen, hieß es. Dies könnte die Bettenzahl, das Personal, Ausstattung oder zusätzliche Kapazitäten für Coronavirus-Tests betreffen.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nimmt in Bayern rasch zu. Am Sonntag (Stand 12.00 Uhr) meldete das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 886 Fälle, in denen Menschen im Freistaat positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. Das sind 205 Fälle mehr als am Vortag. Vier ältere Menschen starben, Stand Sonntagabend, bisher nachweislich an Covid-19.

Überregional

16.03. 10:40

Pressekonferenz zu Corona-Krise in Bayern - Die wichtigsten Punkte aus Rede des Ministerpräsidenten Markus Söder

Katastrophen-Fall für Bayern wird ausgerufen für zunächst 14 Tage. (Ermöglicht mehr Möglichkeiten für Behörden, bessere Koordinierung)  

Öffentliches Leben wird heruntergefahren, keine Ausgangssperre, aber jeder muss überlegen, ob es notwendig ist, rauszugehen. Es werden keine Veranstaltungen mehr bis Ende der Osterferien stattfinden. Ab morgen (Dienstag 17.03.20) sind auch alle Freizeiteinrichtungen zu: Kinos, Clubs, Discos, Bars Theater, Hotels, Museen, Sportplätze, Fitnessstudios, Tanzschulen, Tierparks, VHS.

Einzelhandel bleibt zu, außer Lebensmittel- Getränkemärke, Post, Tiernahrung, Tankstellen, Reinigungen. Die Ladenöffnungszeiten werden sich ändern: Alle diese Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet + das gilt auch für Sonntag bis 18 Uhr.

Ab Mittwoch (18.03.20) sind in Betreiben nur noch Speisekantinen von 6-15Uhr offen. Es dürfen sich maimal 30 Personen im Raum aufhalten und  1,5 Meter Abstand halten. Nach 15 Uhr nur noch Essen „to go“.

Betriebe bleiben offen,es soll allerdings Homeoffice genutzt werden. Auch der ÖPNV bleibt aktiv.

Söder betonte nochmals: Kein Anlass zur Panik, aber es soll auf sorgfältiger Umgang miteinander geachtet werden. Außrde, werden Notfallnummern ausgebaut. Zudem werden Krankenhäuser besser ausgerichtet, auch Rehakliniken usw. Die Unikliniken stellen von Forschung auf Versorgung um.

Wirtschaftliche Aspekte:

Es wird für den Freistaat Bayern ein Sondervermögen von bis 10 Milliarden Euro eingerichtet. Laut Söder "what ever it takes" - niemand wird allein gelassen. ( Schuldenbremse außer Kraft gesetzt ). Auch Krankenhäuser bekommen einen finanziellen Schutzschirm.

Es werden Steuerstundung ohne Zinsen kommen und ein bayerischer Schutzschirm, um Liquidität zu erhalten: LfA kriegt 500 Mio Euro für Kredite, 80-90% Ausfallbürgschaften. Staat beteiligt sich auch notfalls an Betrieben. Soforthilfe für Betriebe in Not, v.a. Kultur, Gastronomie und andere Bereiche.

Überregional

16.03. 09:36Über das Wochenende haben sich weitere Coronavirus Infektionen im Landkreis bestätigt. Zu den vier Fällen der vergangenen Woche sind nun drei weitere bestätigt worden. Eine 36-jährige Frau aus dem Umfeld des ersten positiv getesteten Falles befand sich bereits in Quarantäne. Hinzugekommen ist nun auch ein 54-jähriger ebenfalls aus diesem Umfeld sowie ein 21-jähriger aus dem Großraum Neumarkt. Damit gibt es derzeit insgesamt 7 bestätigte Fälle im Landkreis.

Neumarkt

16.03. 09:15

Ärzte fordern Zeltstationen vor Kliniken für Corona-Tests

Berlin (dpa) - Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat sich angesichts der Coronavirus-Krise für die Einrichtung von Zeltstationen vor Kliniken ausgesprochen. In denen könne dann getestet werden, ob es sich um Corona-Patienten handelt oder nicht. So lasse sich die Übertragung auf anders Erkrankte besser verhindern, sagte er der «Passauer Neuen Presse». Das müsse jetzt geschehen, bevor die große Welle komme, sagte Reinhardt. Darüber sei man mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Austausch.

Überregional

16.03. 09:14

Klöckner regt wegen Corona-Krise an: Gastro-Beschäftigte könnten in Landwirtschaft aushelfen

Osnabrück. Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben der Landwirtschaft in Deutschland die Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland fern. Bundesagrarministerin Julia Klöckner sagte den Bauern auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) Unterstützung zu. Dabei wolle sie auch "unkonventionelle Wege" gehen. Die CDU-Politikerin erklärte: "Ob diejenigen Mitarbeiter, die in der Gastronomie leider immer weniger zu tun haben, in der Landwirtschaft einspringen können und möchten - auch so etwas müssen wir überlegen." Es müsse geprüft werden, welche bürokratischen Anforderungen während der Krise gegebenenfalls heruntergefahren werden können.

Aktuell droht laut "NOZ" in der Landwirtschaft ein akuter Arbeitskräftemangel bei den ersten Ernten etwa von Rhabarber oder Spargel, aber auch bei der anstehenden Feldarbeit im Frühjahr mangelt es offenbar an Personal. Diese Arbeiten könne man nicht einfach aufschieben, erklärte Klöckner. Betroffen seien Betriebe mit Gemüse-, Kräuter- oder Obstanbau. Auch darüber hinaus sind Landwirte allerdings besorgt - etwa über die Frage, wie es im Falle der Erkrankung eines Bauern oder seiner Mitarbeiter auf dem Betrieb weitergehen soll. Klöckner betonte, sie wolle über offene Fragen am Montag mit Spitzenvertretern der Branche sprechen.

Überregional

15.03. 21:56

Söder: Bayern wird wegen Corona-Krise Katastrophenfall ausrufen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Ausrufung des Katastrophenfalls im Freistaat angekündigt. Man werde das tun, weil man eine einheitliche Strategie unter einer einheitlichen Führung brauche, sagte Söder am Sonntagabend in einem Interview.

Überregional

15.03. 21:41

Agrarkonzern Baywa will Betriebe trotz Corona geöffnet lassen

Der für viele Bauern wichtige Agrarhandelskonzern Baywa will trotz der Ausbreitung des Coronavirus seine Betriebe in Deutschland geöffnet lassen. Die Versorgungsfunktion insbesondere im ländlichen Raum müsse bestmöglich erfüllt werden, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz laut einer Mitteilung vom Sonntagabend. Für die Konzernzentrale in München gilt jedoch ein generelles Besuchsverbot.

Haupttätigkeit der Baywa ist der Agrarhandel. Sie beliefert Landwirte unter anderem mit Saatgut und Dünger, viele sind auf den Konzern angewiesen.

In Bayern sind bislang vier Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Mindestens 886 Menschen wurden bislang positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Darin eingerechnet sind die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in der Nähe Münchens in Zusammenhang standen. Mit eingerechnet sind zudem drei Bayern, die außerhalb des Freistaats positiv getestet wurden (dpa).

Überregional

15.03. 21:00

Seehofer: Krisenstab wird versuchten US-Griff nach Impf-Firma bereden

Der versuchte Griff der US-Regierung nach einer deutschen Firma, die an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus arbeitet, wird nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer Thema im Krisenstab der Bundesregierung. Auf die Frage, ob es aus der US-Regierung den Versuch gegeben habe, das deutsche Unternehmen CureVac für eine sehr sehr hohe Geldsumme zu übernehmen, sagte er am Sonntag in Berlin: «Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regieungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden.» Zuerst hatte die «Welt am Sonntag» über Auseinandersetzungen um die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac berichtet (dpa).

Überregional

15.03. 20:27

Coronavirus: Zwei weitere Fälle im Landkreis Regensburg

Regensburg (R/L). Im Landkreis Regensburg gibt es zwei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle. Es handelt sich um zwei Jugendliche aus einer Familie; beide befinden sich in häuslicher Isolation.

Das Gesundheitsamt Regensburg hat alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Zum Stand 15. März, 18.00 Uhr, sind im Landkreis Regensburg damit 14 bestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet.

Regensburg Land

15.03. 20:07

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die von Bundesinnenminister Horst Seehofer getroffene Entscheidung für vorübergehende Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark aufgrund des Corona-Virus. "Die Kontrollen sind für eine weitere Eindämmung der Infektionsgefahren und zum Schutz der Bevölkerung absolut notwendig", sagte Herrmann. Der Minister kündigte auch Unterstützung durch bayerische Einsatzkräfte an: "Die Bayerische Grenzpolizei und Bereitschaftspolizei werden die Bundespolizei selbstverständlich bei der Durchführung der Grenzkontrollen nach Kräften unterstützen."

Überregional

15.03. 20:06

Strenge Kontrollen an mehreren deutschen Grenzen und Einreiseverbote

Europäische Abstimmung sei gut, sagt Seehofer. Irgendwann müsse ein Staat aber auch handeln. Das habe Deutschland jetzt getan. An Grenzen zu fünf Nachbarländern gibt es nun strenge Kontrollen. Nur Deutsche und bestimmte Gruppen dürfen noch ins Land.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat umfassende Kontrollen und Einreiseverbote an den Grenzen zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg angekündigt. «Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können», sagte Seehofer am Sonntagabend in Berlin. Die Entscheidung werde an diesem Montag ab 08.00 Uhr greifen.

«Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet schnell und aggressiv voran», sagte er. «Wir müssen davon ausgehen, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung noch nicht erreicht ist», so Seehofer. Am Montag werde im Krisenstab unter dem Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Kabinett über weitere Maßnahmen beraten, dazu zählten auch mögliche Rückholaktionen für deutsche Staatsbürger, die in die Heimat zurückkehren wollten.

«Deutsche Staatsangehörige haben selbstverständlich das Recht, wieder in ihr Heimatland einzureisen», sagte Seehofer zu den Restriktionen. Das Gleiche gelte auch für Ausländer mit Aufenthaltsberechtigung und Wohnsitz in Deutschland, erklärte Staatssekretär Hans-Georg Engelke. Ausgenommen seien auch der Warenverkehr und der Verkehr von Pendlern. «Wir verbieten ja nicht die Berufstätigkeit», sagte Seehofer.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) versicherte am Abend im ARD-«Bericht aus Berlin»: &